Bezugspreis. monatlich 7öM., vierte- jährlich Mk. 2.20; durch Abhol» u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- lährl. auSschl. Bestellg. Zeilenpreis.- lokal 15Pf., cntSroärte 20 Pfennig. Verantwortlich für den poli :schen Teil: E. Anderfon; f. Feuilleton und „Vermischtes" K. Neurath; für „Stabt u.Laird" und »Gerichts- Nr. 47 Erstes Blatt ISA.Jahvgang Donnerstag 25. Februar 1 SOS Der Siegener Anzeiger erscheint täglich, außer Sb Sonntags. - BeUaqen: A «ä| Gicßener Anzeiger für die Redaktion 112, WM General-Anzeiger für Gberheffen bis Kofatton$>tnenten der slawischen Sokol-Bereine mid andere Vereine leiten Sammlungen für den serbischen und montenegrinischen Militär- Fonds ein. 1 Bezeichnend für den Ernst der Lage ist u. a. auch die ^kbreise 6>e5 österreichisch ungarischen Gesandten von Belgrad. Nach den »letzten telegiavhischien Meldungen aus Belgrad hat die Mreise BeS österreichisch-ungarischen Gesandten Grafen Forgach aus der 'ferbifeben Hauptstadt eine sensationelle Ursache. Wie gemeldet wird, lü-urbe der Hlesandte abbcrufen, weil man einen. Uebersall auf ihn befürchtete. Nach einer Version sollte eine Anzahl kriegslustiger junger Serben die Fenster der Gesandtschaft cimverfen, -den Gesandten bedrohen und insultieren und auch zu mißhandeln beabsichtigt haben, Nach einer anderen Version foHtc ein Bomben- Attentat gegen den Gesandten geplant worden sein. Um bat Gesandten vor erneut solchen Uebersall zu schützen, wurde er .schleunigst aus der serbischen Hauptstadt abbcrufen. Sv bedrohlich die Lage nun auch ist, so hat man in maßgebenden Kreisen doch noch nicht die Hoffnung aufgegeben, daß der Frieden erhalten bleiben könne. Es heißt, daß Deutschland intb Frankreich alles tun werden, um einen Balkankrieg zu ver- ,hindern. In einem Rußland und Serbien betitelten Artikel er- 'klärt der Pariser Temps gegenüber den Auslassungen eines Pariser Mborgenblattes, daß die von ihm befürwortete Politik' 'keineswegs im Widerspruch zur französisch-russischen Allianz stehe; 'Rußland selbst hatte schon 1876, um sich die Neutralität Oester- reichs zu sichern, zur Okkupation Bosniens und der Herzegowina durch Oesterreich seine Zustimmung gegeben. Es handelt sich, so fährt der Temps fort, nicht um eine Zerstückelung oder Verringerung Serbiens, es genügt, den Serben zu erklären, daß sie nichts von ihrem Gebiete verloren und deshalb auch keine Berechtigung haben, eine Gebietsentsstädigung zu verlangen, die 'ihnen übrigens niemand, auch Rußland nicht, jemals verheißen foat. Wir bleiben bei unserer Ansicht, daß sich Die russische Regierung einem derart begrenzten Schritt in Belgrad anschließen kann. Wenn man die Serben in der Selbsttäuschung beharren «lasse, daß sie auf Kosten Oesterreichs ober der Türkei sich vergrößern können, so würde man sie nur in eine Katastrophe stürzen und Europa mit ihnen. Iswolsky hat keinen Grund, sich von einer Intervention au-.zuschließen, die bezweckt, die Serben auf die unannehmbaren Punkte ihrer Forderung aufmerksam zu machen. Ein solcher Schritt kann weder die russisch-französische Allianz ।In*(fern, nord auch die allgemeine Politik Frankreichs bloßstellen. In London betrachtet man die gegenwärtige Lag? auf dem Kalkan wesentlich ruhiger als auf dem Festlande. Wie das Reuterschc Bureau er'ährt, wird die in gewissen Kreisen bezüglich der Lage auf dem Balkan gehegte Befürchtung in London nicht geteilt. Marc gibt zu, daß mit dem Herannahen des Frühlings bic^ Lage natürlich mehr Unruhe verursache, doch sagt man sich, daß neuerdings kein einziger Zwischenfall cingetrcten fei, her für sich selbst genügenden Anlaß zur Steigerung der Beruhigung geben könnte. Mit Bezug auf die Lage Bulgariens und das Gerücht, daß seine llnabhängigkeit anertarntt worden sei, mag seftgestcllt werden, daß die bulgarische Regierung in Erwiderung ihrer kürzlichen Andeutung von der britischen Regierung davon in Kenntnis gesetzt wurde, daß der britische Standpunkt stete der gewesen sei, daß Der Berliner Vertrag ohne die Einwilligung aller Signatarmächte md;t geändert werden konnte und daß, wenn die Türkei und die anderen Mächte willens seien, den neuen Zustand der Tinge, der sich aus der lknabhängigkeitserklärung Bulgariens ergebe, anzuerkennen, die britische Mgierung dies ebenfalls tun Hleitte» Feuilleton. — Spiel Hagens achtzigster Geburtstag. Friedrich Spielhagen wurden zu seinem gestrigen achtzigsten Geburtstag reiche Ehrungen zu teil. Kultusminister H olle, Staatssekretär des Innern v. B e t h m a nn - H o l tw e g, Geheimrat Lew ald beglückwünschten im behördlichen Aufprag. Im Namen der Geburtsstadt des Dichters, Magdeburg, telegraphierte Oberbürgermeister Lenze deren Älück- tvünsche und teilte mit, daß am GeburtShause des Dichters in der Neustädterstraße aus dem heutigen festlichen Anlaß geht aber erst aus würde. Bezüglich der bulgarischen Eiitschädigung hat übrigens England der Pforte einen Modus vorgeschlagen, der den Vorschlag Rußlands und den Gegenvorschlag her Türkei miteinander in Einklang bringen soll. Es sollen 74 Jahresraten der türkischen Kriegsentschädigung kavitalisiert und die bulgarische! Entschädigung im Betrage von 125 Millionen F-ranks in Abzug gebracht und der Rest an ^Rußland ausgefolgt werden. Ter Zinsfuß soll aus 5 Prozent festgesetzt werden. Tie Kapitalisierung würde 6 200 000 Pfund ergeben, Rußland i itte 700 000 zu erhalten. Der Minister des Aeußcren Rifaat Pascha soll! sich nach Petersburg begeben, um mit dem Minister des Aeußeren: Iswolsky hierüber zu konferieren. Die „Jeni Gazetta" hofft, daß die freundschaftliche Vermittelung Englands die Lösung der Frage der bulgarischen Entschädigung herbeiführen werde und glaubt, daß die Pforte den Vorschlag freund- schaftlich aufnehmen werde. tierrng der Etatsdebatteu zu überschreiten, nut der Zuchtrute der Abendsitzung, und jetzt, wo das Haus statt des Zwei inhalbtags-Kontingents für den Landwirtschaftsetat scholl dreieinhalb Tage sich über Herrn v. Arnims Ressort unterhalten hat, ohne zum Schluß zu kommen, setzt machte er Ernst aus der Drohung. Nach fünfstündiger Sitzung ottcohierte er mit der jovialen Beredsamkeit, die ifjm eigen ist, dem Hause die erste Abendsitzung in dieser Session, und' weitere Ergötzungen dieser Art stellte er warnend in Ms- sicht, wenn die Redner sich nicht größerer Kürze befleißigten. Es verschlug nichts, daß der Vorsitzende der Kohlbrand'- kommission, die abends zusammentreten sollte, namens dieser und eines Dutzends in gleicher Lage besindlicher Kommissionen in beweglichen Worten daraus hinwies, zwei Stimmimgsbilö aus dem preutz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 24. Februar. Herr Jordan von Kroecher ist offenbar unwiderruflich entschlossen, den preußischen Etat diesmal rechtzeitig unter Dach Und Fach ftu bringen. Schon neulich drohte er, als das Seelen könnten wohl gleichzeitig in einem Politiker, aber nicht ein Politiker gleichzeitig in zwei Sälen weiten. Es half auch nichts, daß er daraus hinwies, nicht mir gewichtige Mitglieder des hohen Hauses, sondern auch die Herren von der Regicrungsbank würden entweder in den Köm- missionssitzungen oder im Plenum durch Abwesenheit glänzen müssen, während sie doch hier wie dort gleicherweise nötig seien: Herr to. Kroecher setzte sein Stück durch, und der Mend wurde der Besprechung der Hochwasserinterpella tionen — also einem Thema, das sich für den summarischen Geschäftsgang einer Abendsitzung wenig eignet gewidmet. Tie Tagessitzung war übrigens, im Gegensatz zu den Debatten am Dienstag, alles andere als überflüssig: Tie wichtigste Frage für die Landwirtschaft, die innere K'v lonisation, die Arbeiteransiedelung, kam zur Erörterung. Und zu einer Erörterung, die der Vertretung eines großen Staates durchaus würdig war. Ein konservativer Antrag, der von der Regierung die Einberufung einer Konferenz von Sachverständigen zur Beratung einer zweckmäßigen Organisation des ländlichen Ansiedlung? wesens forderte, gab den Anstoß zu der sehr gründlichen Debatte. Alle Parteien waren darin eins, daß die „eigene Scholle" für den Landarbeiter, daß die Möglichkeit für ihn, auf der sozialen Leiter emporzusteigen, eine unabweisbare Notwendigkeit sei. Nur über das Wie ist man, wie immer bei fundamentalen Organisationsfragen, geteilter Meinung, und die Unstimmigkeiten, die zwischen der ostpreußischen Landschaft und der ostpreußischen Landgesellschaft in punkto der zweckmäßigsten Lösutlg dieses landwirtschaftlichen Hauptproblems bestehen, kehrten auch in den Reden der Volksvertreter wieder. Mit Wärme, Geschick und überzeugender Sachkenntnis traten die Liberalen Dr. Glatzel und Di. Crüger, denen sich der Zentrumsmann Graw in den .Hauptpunkten anschloß, für den Modus proeedendi ein. den die Ostpr. Landschaft empfiehlt, und der Konservative v. Bockel- berg, der ihnen entgegentrat, fand in Herrn Dr. Pack)nicke einen überlegenen Gegner. Zu einem Beschluß über den konservativen Antrag, den der Minister nach einigem Wider° streben a^eptabel fand, tarn es noch nicht: Erft am Donnerstag werden über diesen Antrag die Würfel fallen. der folgenden Nachricht hervor, die uns aus Dresden zugeht: Generalmusikdirektor Ernst v. Schuch, unter dessen genialer Leitung Richard Strauß' „Elektra" auf der Dresdner Hof- bühne die Feuertaufe erhielt, ist von einem bedauerlichen Unfall betroffen worden. Als die dritte Wiederholung der „Elektra" im Dresdner Opernhaus ftattfand und Schuch mit seinem Orchester wieder große Triumphe feierte, erlitt der Dirigent infolge der Ueberanstrengung eine Muskelzerreißung im rechten Arme, und zwar in der Schultergegend. Trotz des Schmerzes wich Herr v. Schuch nicht von feinem Dirigentenplatz. TaS begeisterte Publikum hatte feine Ahnung von dem Unfälle, der den gefeierten Dirigenten betroffen hatte, und als sich schon längst der Vorhang gesenkt hatte, mußte v. Schuch sich noch vom Orchesterraum aus verneigen. Aber am anderen Tage machte sich die Sehnen- und MliSkel- zerreißung im rechten 9(rm sehr bemerkbar. Obgleich sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde, wird die Teilung längere Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht dirigiert Herr v. Schuch, wenn er wieder hergestellt ist, zu Anfang erst einige Opern von Mozart und Weber, die weniger an der Schulter des Kapellmeisters reißen. — Die „flöht. Ztg." schreibt über ein Napoleon- Denkmal in Deut f ch land: „Dicht bei dem Forfrhause „Vorholz", in der Gemarkung Ossenheim, etwa 13 Kilometer von Alzey entfernt, steht auf einem kleinen, baum- vepslanzten Hügel, der „Napoleongarten" genannt, eine dreiseitige, abgestumpfte Pyramide von etwa 1 Meter Höhe, die in lateinischer, französischer und deutscher Sprache folgende Inschrift trägt: „Zum Andenken an die glückliche Heirat Napoleons des Großen mit Marie Louise, Erzherzogin von Oesterreich, 1. April 1810." Dieses Denkmal, das weitab von der breiten Straße liegt, die der Touristen- Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, 24. Februar. TaS große Glocken^ichen, das den Schluß der Sitzung ver- lündet, geilt durch die Räume und bringt ein paar Dutzend Mü- glieber des hohen Hauses in hauende Bewegung Aus den 2ese- und Schreibsälen, aus Speisewirlschask und von lauschigen Rrihc- vlätzen in den Seilengängen des Hauses werden sie mögescheuchl ilnd eilen im Lawschrilt nach hem Vorrcnnn zum Sitzungssaal, um tn dort auäliegenden Präsenzlisten ihren Namen noch schleunigü einzntrageu. So eilten wir einstmals als Studenten zur letzten Vorlesung, um ein das ganze Semester gelchwänzteS Kolleg abzii- testieren. Wir befunbeten damit ebenso beit fleißigen Besuch ber Vorlesung, wie bleie Herren ihre Teilnahme an ber heutigen Sitzung Als um 2 Uhr nach mehrtägiger Karnevalspause bie Sitzung eröffnet würbe, zählte man einschließlich beS Präsidenten unb der Schriftführer 18 Mann im Sache, unb sehr erheblich steigerte sich bas Interesse, was ben Umfang be5 Zuhörerkreises anlnnqt, auch nn Verlause ber ZO^stütibigen Verhaublungen nicht. Mit ber kleinen Vorlage über bie Einwirkung von Armenunterstützung auf öffentliche Rechte staub bie P o st b a m v f e rs u b v e n t i o n zur zweiten Lesmig; sie würbe ohne jedes Wor: des Widerspruchs ober bet Begri'uibiiug Angenommen, wie bo*3 nach bem Verlauf ber Kommtssionsverhaubiliug ja auch nicht anbers zu erwarten war. Im übrigen unterhielt man sich nur über Rechnungssachen. Tie viel versoottete Tätigkeit ber OberrcchmmcFkaminer in ihrer Ab- Iciluug für bas Deutsche Reich, bem Rechnimgshofe, taub burch ben Kommissionsberichterstatter Nacken bie vcrbiente Wüibiguna. unb mit beut Abg. Erzberger schloß sich unter Zustimmung auch sämtlicher anderen Parteien ber Konservalive Dr. Wagner ber Sin« erfcniumg dieser für eine gute unb sparsame Verwaltung so hoch- wichtigen Behörbe in vollem .'.'laße an. Das geschah bei ber zweiten Lesung des Etats be-3 Remnüngshofs. Tie ttachfolgenben Punkte ber Tagesordnung, eine Reihe von kolonialen Rechnungen, gaben bann Anlaß zu einer Erörterung ber vom Rechnungshof aufgestellten Grunbsätze, bie eine bessere Kontrolle der Verwaltung in den Schutzgebieten burch bie Zentrale unb ben Reichstag gewährleisten sollen als bisher. Mit ben Rebnern auS bem Hause erklärte auch die Kolonialoerwaltung durch ben Mutib ihres Direktors Eontze sich mit biefen Grtiitbsätzen eiu- Derftanbcn. Im übrigen wurde bie Erörterung burchweg von Herrn Erzl'erger aus ber einen unb bem Nalionalliberalen Dr. föörcfe auf der anbeten Seite geführt, unb nur bet einer 13 Jahre alten Rechnung beteiligten sich auch einige anbere Abgeoibnele an ben Rekriminationeii. Auch biese Verhanblung ermutigte nicht ge- rabe bazu, bie Prüfung solcher verwickelten Verhältnisse in das Plenum des Reichstages zti verlegen, unb darum war der Streit zwischen Herrn Erzberger unb Görcke ziemlich müssig, ob ein schriftlicher Bericht ber Rechuungskomittission, ben man ja hoch ungelesen ad acta lege, den Vorzug ocrbicne vor einer mündlichen Berichterstattung, während bereu die bevorstehenbeu Entscheidungen über Finanzreform unb Weltftieben bas Jntereffe ber im Sitzüngssaale beftnblichen Abgeorbneten ersichtlich in höherem Maße in Anspruch nahmen als ber Vortrag beS Berichterstatters sh'om zu nehmen Pflegt, ist im weitern Umkreise fast völlig unbekannt, und kein Schriftstück ist zu. finden, das uns näheren Aufschluß über seine Entstehung gäbe. Nur die Tradition weiß etwas zu berichten, .hiernach stand das Denkmal ursprünglich in Alzey und ioar von dortigen Bürgern gestiftet worden. Zu Ende des Jahres 1813, als der Stern des Kaisers sank, sott es dann im Walde bei Vorholz versteckt ivorden jein. Später sei es im Mainzer Museum aufgestellt aewesen, von wo es auf Anordnung des Großherzogs Lubwig II. von .Hessen an seine Funö- stelle gebracht und aufgestel'tt worden sein soll. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, daß nähere Nachrichten über das durch seine Entstehung und sein Schicksal bemerken.-- werte Monument, das einzige in Deutschland noch vorhandene Napoleon-Denkmal, in die Oeffentkichkcit dringen'" — Vom Großfürsten Wladimir von Rußland. Man schreibt der „23. 3.": Als Großfürst Wladimir vor mehreren Jahren einem Diner im Hause des Grafen Potocki in Paris beiwohnte, kam die Rede auf Napoleon 1. unb feine Liebesaffären. »Man kann sagen, was man will", mernte jemand, „Napoleon liebte die Frauen nicht. UebrigenS hatte er auch feine Zeit dazu." Da unterbrach ihn Groß- fürsr Wlabmnr und sagte gravitätisch: ,Dazn hat man immer Zeit!" — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Die ®eneva{Ueriamm(ung ber Deutschen Gesellschaft Scfamofung ber G e, ch l e ch tskr an kh e i t e,r sinbet nm -H.Jyebtuav m Berlin statt. Gegenstanb der Beratung m Sie bind) den preislichen Mmyienalerlaß vorn 11. Dezember 1907 angebahnte Aewrm ber Protgtuiertenüberwachung. — TaS 50iäh-> rige Judllarim als orbcntlicher Proieffor an bei Unwersirät Born 'eicrt am S8. ds. ^er Mebizmolral Professor Dr. ined. et phil. Gbuaio Psl 11 gc r, Direktor beS phyNologischen Instituts. Der ru Hanon geborene Gelehrte steht im bO. Lebensjahre. Der Staatsfefretar und der Aer.iteverband. Auf die kürzlich veröffentlichte Zuschrift des Verbandes der Aerzte Deutschlands zu Leipzig hat der Staatssekretär des Innern, Dr. v. Bethmann-.'ovllweg, folgende Autivort erteilt: Die Eingabe des Vorstandes des Verbandes der Aerzte Deutschlands vom 18. Februar will ich nicht ohne Erwiderung lassen. — Die Fürsorge, welche die Reichsverwaltung, insonoerheit die von mir geleitete Behörix-, an Hand der Reichsgesetze dem (üesundhertsweseu und dem - , . v , « ärztlichen Stand angedeihcn laßt, enthebt mich des Be- Hau.' Miene machte, die einmal beschloßene Kontingen-'weises, daß die Verhältnisse und die Schwierigkeiten des Ärztlichen 2$etufeö hier bekannt ftno und ui den: streben «och Abhilfe vollauf gewürdigt werden. Ter Anteil, der den beutld?en Acrzten an d c Losung der sozialen ‘Ist ob lew v und bte Verdienste, iid dabet erworben haben, liegen vor jedermann. Sagen. .'.'iit Besorgnis sehe id) indessen, da» der ftlah>rtflcg. muh unserer Tage di- £r- fünunfl dieser bedeutungsvoll, n Ausgabe gefährd Aller dingS erblickt nach wie vor die deutsche Aerzteschan in ihrem Kern den vornehmsten -'»weit ihr. Berufes in der freien Ausübung der Vissenschast zum Bohle der leidenden Menschheit. Aber in der tveltendmachung der materiellen Interessen, die infolge der Krantenkaisengmetzg^bung m.-hr als früher in den Vordergrund gedrängt worden ist, dal sich mancher Crteii eine Schöne auch aui Seiten der Aerzte t-ntwickelt, die die Ideale der Bamssaufsassung trübt. Benn Ärztliche Vereinigungen di Abnahme de? Ehrenwortes in uuheii, um den einzelnen Arzt ;u verpflichten, die irztliche Behandlung von der Erfüllung bestimmter roirrfchaithdtcr Forberungen abhängig ;u madten, und wenn sie dem Arzie, der ftd) nicht fügen will, eine ehrengcrichlliche Verfolgung in Aussicht stellen, so werden damit nicht nur für die Allgemeinheit, sondern auch für den ärztlichen Stand ernste flfefahren heranfbefdiroorcn "i.ichk der Kölner 2ticif. wel chen id) sowohl in meiner Retchstagsrede vom - Februar, »vie tu derjenigen vom 9. Februar von der Erörterung ausgeschlossen habe, und auch nicht die Nechtsvrechung der Ehr« die gesamte neue Entwickelung hat mich zu bei wohlbedachten Mahimng und Warnung Der onla&t mit her id) dem wahren Vorteile der gedient zu haben bermetne, denn nur, wenn auch im Stampfe um die ErwerbSrnteressen die tbeafen Grundlagen bes ärzt lichen Berufes unerfchüttert bleiben, Wirb ber Aerztestano den Aufgaben gegen fid) selbst, gegen das Volk und bei Staat getxd>t werben können. Unsere Gesetzgebung ist im Begriffe, mit ber Neugestaltung der Arbeiterversid-erung and) das Verhältnis ber Aerztc zu ben ftrankenkassen aui eine festere Grundlage zu stellen Ich vertraue, baß es habet gcfaigeu wirb, bte Berücksichtigung ber ärztlicher StanbeS- und Erwerbsnotwen bigkeiten mit bieser Hoch ackMng bes arzttickvt Berufe- zu vereinigeti. Deutsches Ikicb. Tie Budget^ Ko mm ission beS Reichstages Hal gestern über den Etat für Cftafrita beraten. Zur Borbc ratung deS 'Postetats würbe eine Unterkommission eingesetzt die ihre Beramngen heute beginnen wirb. Tie braunschweigische Lande--Synobe hat '4>en Gesetzenttvurf, bei ben Gottesbiensten and) ben Erzherzog August von Eumberland in bie kirchliche Fürbitte einzu schließen, ohne Debatte einstimmig a n g c n o m m c n. 21u»(anö. Ter österreichische Reichsrat ist nach einem Beschluß br: Ministerrats für den 9. März einberufen morden djrpräf iben t Cap r o soll gegenwärtig in Paris weilen und hie Absicht haben. nad> Venezuela zurück;.: Ntepren und fid) bem Gerichtshöfe zu stellen. Tie französische Regierung hat fid) auf An h?vgung Deutschland s damit einverstanden crlTärt, das, hie gegenwärtig an ber Togo Dahomsfngrenze *dtmd)en dem nördlicher Breite Der Grenzbestimmnngs vrbeitvn besdläftigte deutsch f r a nzös i s ch e Üomiitiffi u. fH'auftrngl werde, and) bcmglid) der anderen n olh stri t legen Punkte zu einem Einvernehmen zu gelangen. Äein< Ve r >chroöc 11 >ig ggen b- n Za > e« ('ierud)tc, daß die Polizei eine Verschwörung gegen her. iiareu entdeckt habe, werden als erfunden bezeichnet. Die Anhängerinnen des Fraucnftimm. r e di t mad)ten tn London ben entfdiloffcnen Versuch in das Parlame nt einzudringeii. Tie Polizei schntl rm. Es tarn zu wilden Szenen, 26 Verhaftungen wurden vorgenommeii Tas amerikanische Re p r a s e n t an t e n h a u bat hie Senat -Vorlage, das Diensteinkommen des Bundes-- prüf identen auf 100,1)00 Dollars zu erhöhen abgelehni 2lu> ftadi und Lanü. Gießen, 25. yebrnar 1909. • • Tageskale nb«^ Lberbess Geschicktöverc in 'Donnerstag abend Uhr: Proi Tr Rachsabl: Entstehung inib Blüte der hol Lane Dee und Handttsmadn Bibliothekar Ti Hepding: E. nennttberftr Urkunde z. Geschichte Cäsar-. Freie l a nbcat bem Hauptmann Freiherr Roder von Dieröbura tnt Leibgarde-Insanterie-Regiinent (1. Gioßh. Hcff.) Rr. 115 den Roten Adlerorden 4. Klasse mit der Krone verliehen — Se. Kgl. Hoh. der Groß Herzog hat der Krankenpflegerin de- Alice-Frauenoerein-, Schwester Eltfe Rinne zu Bad Ranheirn. das DienstauSzeichnungSkreuz für Krankenpflege tu Silber verliehen. • • Eisen bahnpersonalien. In den Ruhestand verletzt wurde der Bahnhof-aufseher Heb. Kirchmann zu Reiskirchen und der Weichensteller Gg. Krämer zu Nidda. • • Erledigte Lehr erste! len. Eine Lehrerstelle on der eoang. Schule zu Hof he im; die mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Ledrerftelle an bei Gemerndefchule zu RöthgeS. Mit ber Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden. Dem Fürsten zu SolmS-Biaunfels fleht das Präsentation-recht zu. - Zur Stichwahl in Alzey.Bingen fordert der geschäft-führende Au-fchuß der nat tonal liberal en Partei in Berlin ferne Parteifreund, dringend atts, in ber morgigen Stichwahl für Pfarrer Ä 01 c! I (srs.) einzutrrten. — Der konservative »ReichSbote* erhalt ctnc Zttschklft au5 bem Wahl- kretse Bingeu-Alzer. in der eü heißt: .Dre Evangelischen werden bei der Stichwahl für Karell meistens emteden/ — Dagegen hat eine VertrauenSmannet. • Bersammlimg de- Bun des der Landwirte beschlosien. für die Wahl bes ZentrunSkandidaten Uebel einzutrrten. Alldeutscher Verband Geheimrat Th. Fischer, der morgen über Maroklko fprcdien wirb, war dreimal. Ib88, 1899 unb 1901 zu längeren Forfckiuiigsreiien in Maro No gewesen; er temtt bie Verhälrnisse aus zwanzig- jährigen Studien über das Land und aus zwei wetteren •Keifen 1886 unb 1906 in Algerien uno Tunesien Fischer gilt in-besanbere in dem icklarfsichtigen Frankreich als ber. Der zuerst die große Bedeutung von Marokko, itamemlub seine reichen rilfogueUen entdeckt und die urih'cnfdiattlidK Erkenntnis de Landes auf fidtcre Grundlage gestellt hat. Ramentlid, hat er als erster auf einen Landgurtel höchster Fruchtbarkeit Schivarzerbe längs ber ftüitc bingewiekn Auf seiner zweiten Reise würben 1800 km Reiscweg ausge nommen Abgesehen von den rein wissenschaftlichen Äcrlcn über bic zweite unb brüte Reise finben sich mehrere länger. Abhanblungen in allgemein verständlicher Fassung iit Band I und II vou Fischers ^Mittelmeerbilder" Teubner. Leipzig 1906 und 1908 . ••ler Konfirmationsterm in Man schreibt uns: Aiewohl eS der Wunsch vieler Eltern von .uxmhr- manben auf bem Lanbe ist, baß bie ftonfirmation statt acht Tage nach Ostern am zweiten Lsterfeiertage »tattfänbe. bat nan biefein Wunsche seither bie ErtüNung versagt. Dieses Verhalten nimmt umsomehr Wunder, als doch gerade die Kirche das erste Interesse bar an hat, baß ber Konfirmation nicht ihr feierlicher Charakter, ihre weihevolle Stimmung entzogen wirb, wie es aber durch bie Abhaltung berhüben an einem gewöhnlick^en Sonntag erfahrungsgemäß geschieht. Nur ber zweite Oster feier tag bietet in biefer Hinsicht vollen Ersatz für ben seitherigen zweiten Pfingstfeiertag T-ieie Erkenntnis bricht sich jetzt Bahn. Eine große Zahl evangelischer Kirchengeineinden Hessens hat schon bie ftottfit- nation der Jugend für die Zukunft auf den zweiten Ostertag oerlegt. Hoffentlid) geschieht das jetzt aud) bei ber bevor- «tehenbeii Konfirmation m unserem Cbecheffeu, wo man ebenfalls eine solche Verlegung in sozialem wie religiösem Interesse sehnlichst wünscht. *♦ Der Allgemeine Verein für Armen - unb Krankenpflege hat beschlossen, nack; bem Muster bes Frankfurter Hauspflegeverems bemnächst aud) in unserer Stabt bie Hausvflege einzurichten. Die von bem Verein anzustellenben. bezahlten Hauspflegerinnen werben, unter genauer Beaufsichtigung burch freiwillig helfenbe Aufsichts- >amen, bie Führung bes .Haushalts, also Mod>eii, Waschen, sKeinhalten ber Wohnung unb Pflege bei tinber, batm übernehmen, wenn bic >?ausfrau burch Mtantfcin an der Erfüllung ihrer häuslichen Pflichten gehindert ist. Es oll dadurch vermieden werden, daß ber Haushalt fick) aui löst unb Mann und ftinber bic georbneten Dcivältnifsc des .ngenen Haushalts entbehren. Gefud>c uni Bewilligung einer >?auspflcgcrin für ganze Tage, halbe Tage ober aud) nur ür einzelne Stunbcn, find bei ber Geschäftsstelle bes Vereins im evangelischen Schwesternhaus vorzubringen Es ttrirb ?rwartel, daß alle, die irgend dazu in der Lage find, die mtflehenbeu kosten, wenigstens teilweise, selbst tragen. V.ewiß werden aber auch nicht wenige rcidtcr Bemittelte bem Verein befonbere «fabelt für biefeu neuen, wichtigen Zweig einer Tätigkeit spenden, damit aud) allen Unbemittelten eintretendenfalls geholfen werden kann • • Stadttheater. Am Montag findet eine Volks - Vorstellung statt, zv der ..Hüttenbesißer" gewählt worden ist, um Herrn Ferrn Daubal vom Heilbronner Stadttheater noch ein ziveiteö Auftreten zu erniäglichen. Her, Daubal wird die Titelrolle spielen. Am Dienetag faßt die Abonnement-Vorstellung aus, tS findet an diesem Tage d:e Benefiz-Vorstellung für den alö Regisseur wie als Schauspieler gleichverdienten Oberregisieur Hermann Bako) natt. Zweifellos dürfte der Ruf des Benefizianten, wie das gewählte Stuck: Sudermanns .Blumenboof — neu für hier große Anziehungskraft au-uben. • • Turnerisches. Tie alljährlich ant 1.Januar statt- findende statistische Erhebung der De»itschen Tnrnerschaft zeigt wieder das erfreuliche Bild gesunder fortschreitender Ent- ivicklung. Tie stärkste Zunahme, wre auch im Vorjahre, hat wieder der 9. Kreis (lU:ttelrhtinfrri6) zu verzeichnen, da bie Zahl der männlichen DereinSangehörigen um 7441 (im Vorjahre 5224) zugenommen hat und nunmehr 108 950 betragt. 'Inch d»e Zahl der Turnerinnen bat zugenonnnen, dieselbe beträgt 2574 gegen 2443 im Vorjahre. Die größten Vereine deS Kreises sind: Frankfurt To. 1100, Wiesbaden Tv. 952, frankfurter Tgde. 875, Offenbach Tv. 860, Frankfurt-Bocken- heim Tv. .Vorwärts* 793, Aschaffenburg Tv. 758, Worn»S Tgde. 741, Darmstadt Tgde. 700, Wiesbaden Männertv. 656. Bocken beim Tgde. 640, Gießen Tv. 62 3, Oberstem Tv 604, Biebrich Tv. 602, Saarbrücken Tv. 590, Hanau Tgde. 556, Mainz Tv. 554. St. Johann Tnrnerschaft 533, Mom- bach Tv. 517, Wiesbaden Tgef. 506 Mitglieder. — Evang. Arbeiterverein. In der Vorstands- nßung am 22. I. MtS. wurde besten Konstituierung vor« genommen. Der Vorstand besteht au5 den Herren Dr. Heuser (1. Dorfitzender), Weller (2. Vorsitzender), Kirchner (Rechner), AuSfclb (1. Schriftführer), Schuchorbt (2. Schrisl- führer). Wagner (Kontrolleur). Graulich (Büchenvart) unb 10 Beisitzern. — Um die Geselligkeit unter den Mitglied rn zu pflegen ist für Mittwoch- abend im Verein-lokal (Oa - zimmer pari.) em Verern-ab end eingerichtet worden, btt dem außer der Benutzung der Derein-bibliothek und Zeitungen Gelegenheit zur Erlernung de- Schachspiel- gegeben ist. ~ In Sachen de- Rechtsanwalts Elsoffer wegen Deduhrenüderhebung unb Inoerbrndunatrrten mit Vrozeßagenten bat doS Oderlande-gcricht bie Eröffnung der Voruntersuchiing augeordnet unb mit den Vernehmungen der Zeugen den LandgerichtSrat Holzapfel betraut. • * Silberne Hochzeit feierte am Montag das Ehepaar P. Oertel, Dammstraße 48. — Schüler der Volkefchulc. In der gelingen Kindervorstellung füllten je 100 Knaben unb Mädchen au« der Volksschule im Alter von 9—10 Jahren einen Teil des Parketts unsere- Stadttheaters. Ein Herr hatte die Mittel gespendet, um diesen Kindern da- Vergnügen zu bereiten. • • Verhaftet. Heule vormittag wurden zwei Burschen abgefaßt, alß sic im Brgnff standen, eine Anzahl gestohlener Herrenbeuiden beim Trödler 5.: verkaufen. Tie Hemden find red- W P. unb teil« C. P. in Monograinmform gezeichnet und bunten tn Frankfurt a. M. gestohlen sein, von wo die Burschen gestern zuieiilen. Siner der Burschen ist bereits wegen Liedstahl- mehrmals, und auch schon mit Zuchthaus bestrast. ~ Trei« u. d. Zba., 24. Fehr. Wie schon rnitgrteitt wurde, wird das BczukS-Kriegerfest de- Hassia«Bezirks Gießen am 11. unb 12. Juli hier gefeiert. Urner Kncger- oeretti. der die tatkräftige Unterstützung deS Crtvoorftanbe« gefunden hat. hat schon tatkräftig nut den Festoordereitunge» begonnen. D:e Herren v. Milchling haben in bereitwilligster Dciie ein zunächst der Station gelegenes Stück Land zur Verfügung gestellt, besten Pächter ebenfalls mit ber Ber» wenb-irg )eS Grundstücke- als Festplay r.nverstanden i|L Die giinütge ^age des Platze-, der elektrisch beleuchtet werden wird, ei'noglicht aud) bei nassem Wetter bie Abhaltung deS Festes DaS Fest wirb aller Vorau-stcht nach stark besucht werben, finb doch allein an 63 Ariegen?ereme — hessische und preußische — Einladungen erganaen. § Wettsaasen, 24. Fehr. Zu nicht geringem Schrecken erfuhr eine hiesige Frau, daß sic »ich beim «erab* reichen einer nulben Gabe an einen .<7anbwerf»burfeben stark vergriffen und versel)en hatte. Sie gab ihm statt eines Pfennigs em Ze h n ni a r k stück Der xxutbroeifsburidK war aber ein unehrlicher Aerl und kam nicht wieder. — Der hiesige Polizeidicner Biedenkapp. ein bejahrter Mmm, glitt auf einer eiligen Stelle aus und brach ben einen 2lnn. X Stümperte 11 rob, 24. Fedr. Ein hiesiges, er» wachsenes Mädchen geriet beim Dickwurzmahlen mit einer Hanb in bic Tickwurzmühlc Die Delle erfaßte einen Finger unb zerriß ihn. ? Hungen. 23. Febr. Am Sonntag veranstaltet ber Gesangverein »Eintracht^ ein Gesang«- und In- itrumentalkonzert, wozu eine Abteilung der Gießener Infanterie- Reannent« - Kapelle engagiert ift Drei große Chöre mit Musikbegleitung werden habet zuni Vortrag kommen unb bürsten besondere Anziehungskraft auSfibtii. -- Homberg a. b. Ohm, 22. Fcbr Der Mannergesangverein, der feit 22 Fahren besteht, feiert am 11. unb 12. Juli bas Fest bet Fahnenweihe Die Fest- ausfchüsse sind schon mit den Vorbereitungen beschäftigt. s. Tarnt stabt. 24. Febr. Die Beerbigung bes verstorbenen Stadev. und Direktors Re in em er fanb heute nachmittag unter großer Beteiligung statt. Die Trauerrede hielt Pfarrer Vogel. Am Grabe wurden etwa 8t«faaL • Ein Stnbterenbet kann nicht auf Zulassun- int Prüfung klagen. Em Studierender der Hochichnle in ©. verklagte bte Hodvchule auf Zulallung zurDivlom- vrüfung unb Fttststrllung wogen EnvchädigungSpflicht rochen verweigctter Zulasi'ung Dos Land-encht in Ö. unb Cberlanb* genckü in E. nnce bic .ftlage ab. Aus ben (^ribtben: Tv Aufnahme des Stnbtermben bringt feinen D' n>wettrag un 5aor bes B G B. zwischen ihm und bet Hockvchulc wstände. Dos Verl.o4tniS des Stimmten tut Anstall ist öffentlich rechtlich. Die Immatrikulation - .Aufnahme - ift eine anieitiflt Handlung der Staatsgewalt, hierdurch belangt der Staat lerne Aufgabe, für Mc Ausbildung der Srudenten sorgen ju wollen. Die Aufnawne schafft wie bei ben Staatsbeamten durch die Anstellung rin Ck* iraltoCTlriltmy. das zwilchen Anstalt und Studemen besteht uno biciat der akademüchen Disziplin unrerwirft. Auch durch twf Belegen von cmeinen Fächern criitätd*nacbrid>tcn, Marburg, 25. Febr. (Tel.V Ter Professor der Zoologie Meißenheimer hat einen Ruf nach Tü dingen ait- geno m m e n. Handel. ... j? 0 111 bürg v. d. H., 24. Febr. Tie Stadtverordneten bc- Idnohen tue Aufnahme einer Iprozcnligen O d l i g a l i 0 n s - Aule 1 h e in Höhe von 37- Million en M a r f von 1' 2 tis 2 Proz. Amortisation. Berlin, 24. Febr. Tie Beteiligung der deutschen Industrie an den bisher vorgesehenen marokkanischen Syndikaten ist auf 33 Prozent fixiert worden. Märkte. tli. Gießen, 24 Febr. Der gestrige Vieh markt halte einen Auftrieb von etwa 1300 Stück Großvieh und 260 Kälbern Trotzdem für den Milchviehhaiidet starke Kundschaft am Markt war, war das Geschäft in dieser Viehgatluug flau unb gedrückt. Die Ursache, hierfür liegt in dem immer mehr zurückgehenden Preis für Fetlvieh; ehe nicht ein entsprechender Ausgleich der Preise zwischen Fetlvieh emerseils und Mager- und 'Zuchtvieh anbererieits eingelrctcn ist, ivird sich ein konstanter flotter Handel in Milchkühen nicht erwarten lassen. Während Milchkühe erster Güte noch zu leidlichen Preisen nnterzubringeli waren, luaren Trere 2. und 3. Qualität nur zu weichenden Preisen zu verkaufen — Tas Geschäft tu Fahrochsen, worin es an schweren Paaren fehlte, war nicht befriedigend. (Schicht waren gute Paare für bic Mosel- unb Rheingegend. — Der Fettviehmarkt zeigte dieselbe laue Tendenz, wie die großen Fleischmärkle tu Frankfurt a. M. und Köln. Die Berkäufer erklären, es werbe immer unrentabler, fette Wate auf den Gießener Markt zu bringen, da diese hier schlecht bezahlt wird. Ein Posten Schlachtkühe, gute Fleischware, wurde ’ur oberhessische Wurstfabriken angekanst. Man erfuhr, daß die Verwendung dieser Ware bei der Herstellmig von Wurst einen Ausgleich bilden soll für das hochpreifige Schweinefleisch. Aist dem Kälbermarkt zeigte sich eine Bewegung zum Besseren. Ter Händel machte sich flotter als bei den letzten Märkten. Frank- hirtcr Einkäufer und die Gießener Metzger beherrschten den Markt, der aber keine wesentliche Preissteigerung für die Ware brachte. Gehandelt wurden Kühe frischmelkend und tragend pro Stück: 1. Dual. 450—500 Akk. (einzelne Tiere bis 550 Mk.), 2. Qual. 360 bis 425 Aik., 3. Qual. 260— 330 Mk. Für Fahrochsen wurde bezahlt pro Paar in milkel Ware 750—900 Mk. Tie Fettviehpreise stellten sich der Zentner Schlachtgewicht: Rinder 1. Qual. 68 bis 70 Mk., 2. Qual. 66-67 Mk.; Kühe 1. Qual. 59-60 Mk., 2. Qual. 56—58 Mk.; Kälber 1. Qual. 68 - 72 Alk., 2. Qual. 61—65 Pik, 3. Qual. 55 — 59 Mk. lieber ständig blieben ein kleiner Rest Milch rühc in mittel Waare und einige Paare Gangochsen. — Fette Qchsen werden in der Gegend mit 74 - 76 Mk. je nach der Art der Feststellung des Schlachtgewichts -alte Methode oder nach bei neuen Verordnung der Verwiegung) bezahlt. le. Frankfurt a. Ai., 25. Febr. (Teiegr. Qng. - Bericht des „Gieß. Auz.".) Amtliche Notierungen der heutigen V ieb mar ft* vreise. Zum Verkaufe standen: 41 Ochsen, 00 anS Oesterreich, 6 Bullen, 00 aus Oesterreich, 73Hühe, Fersen, Stiere und "Rinder, 911 Kälber, 235 Schafe und Hammel, 1285 Schweine, 0 Ziege, J Ziegenlämmer, 0 Scha'lämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—78 Mk., 2. Qualität 67—70 Ast., 3. Qualität öv—60 Mk.; Bullen: 1. Qual. 64—66, 2. Qual. 60—62: Kühe 1. Qualität 68—70 Mk., 2. Qual. 58—60 Ast., 3. Qual. 47—49 Ast., 4. Qual. 00—00 Mk., 5.0,1101. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : ilälbcr 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 78-86 Pfg., Lebendgewicht 46 -52 Pfg., Schlachtgcw 65—68 Pfg.; Schafe1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine: 1. Qual. 70—72 Pf., Lebendgewicht 56,0 -56,5 Pf., 2. Qual. 69-00 Pf., Lebendgewicht 55,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 64—68 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, lleberflanö unbedeutend, bei Klenwtei) gut, kein lleberftanb. ‘ Limburg a. d. Lahn, 24. Febr. Fruchtmarkt. Durch- schnitlSpreiS pro Malter. Roter Weizen (luiffamidier) 17,80 Mk., weißer Weizen (angebaule Fremdsorten) 16,50 Mk., Korn 12,50 Aik., 61 erste: Futtergerste 9,50 Ail., Braugerste 10,50-00 Mk., Hafer 7.80—0.00 Ast., Erbsen 0,00 Ast.. Kartoffeln 6,00—0,00 Ast. IDödjentL Uebetfidjt öerHobesfälle Lö.$teöt Siehrn. 8. Woche. Vom 14. bis 20. Februar 1909. Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 sinkt. 1600 Alaun Militär). SterblichkeitSzisfer: 28,42 %0, nach Abzttg von 4 Ortsfremden: 21,73 Von. Ktndet ES starben an: Zusaminen: Erwachsene tm Däm 1. Lebensjahr: 2.—15. Fahr Tuberkulose 5 5 — Lungenentzündung 2 1 1 Herzfehler 3 (11 3(1) •»r - Krebs 2 (2) 2(2) Krämpfen 1 1 Tarmkatarrh 1 — 1 — - Verunglückuno 1(1) .— — 1 (1) Altersschwäche 2 2 — Summe 17 (4) 13(3) 2 2(1) A n m.: Tte tu Klammern gefetzten Ziffern geben an, wre viel der Todesfälle tu der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Krairke kommen. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Bdigtonsgemeinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 27. Februar 1909: Vorabend 5.45 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Aachmittag § 3.30 Uhr. Schrifterklarnng. Sabbatausgairg 6.50 Uhr. Israelitische Religionsgesellschast. SottcLdienst. Sabbatfeier am 27. Februar 1909: Frettag abend 5.35 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 6.50 Uhr. Wochengotlesdienst: AiorgenZ 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr. Meteorologislsre Beobachtungen der Station Gießen. Februar „0 iiiu .totduunvtTs Temperatur der Lust Absolute öeurtitigfeit r.3j0u(pna5 1 aaiiü)3}ß Windrichtung Windstärke Wett« 1909 24. 91s - 1 753 6 — 1.5 ... 0,0 84 __2 Bew. Himmel 24. Qlu 752.5 — 3,0 3,0 9] NE 2 Schneefall 25. 7o2,6 6,1 95 N Klarer Himntel £ II 1 wehste Temperatur an 23. •1 Sehr, bis 24. Febr. — -ft 1.6° C. Atedrtgtte , V 23. * , 24. • = — 6,3 u C. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für vcfieu am Freitag de» 26. Februar: Fon dauer der Frostwitterung. Vielfach Schnee bei wechselnder Bewölkung. Nördliche Winde. Griginal-OrahtinelSungen. Paris, 25. Febr. Nach einer Londoner Meldung des „Matin" wurde dort gestern in diplomatischen Kreisen versichert, daß das Auswärtige Amt über die Haltung Deutschlands sehr unzufrieden sei. Während des jüngsten Besuches des Königs in Berlin war in der Wil- Helmstraße die Absicht kundgegeben worden, daß man tm Orient die Aufrechterhaltung des Friedens wünsche und die Mächte in ihren Bemühungen, eine friedliche Lösung der Spannung herbeizuführen, unterstützen werde. Paris, 25.Febr. Der serbische Minister desAeußern, Milowanowitsch, erklärte gegenüber einem Vertreter deS .,Matm*, daß sich alle Mitglieder deS KabinetS hinsichtlich her Gestaltung der auswärtigen Politik darin einig seien. Das Program m d e r R egierung lasse sich dahin zusammen- fassen: Territoriale Einheit und Union zwischen Serbien und Montenegro. Auf die Frage, was er von etuem Kriege Halle, sagte der Minister, nicht Serbien sei e§, das den Krieg wünsche, und er könne nicht glauben, daß eS Oesterreich sein iverdc. das einen Krieg herausbeschwören wolle. Paris, 25. Febr. Wie das Echo de Paris aus Lvn- dou meldet, soll das Petersburger Kabinett die Msickst ausgedrückt haben, daß ein Kollektiv schritt der Mächte bei Serbien für Rußland unannehmbar fei. Das Londoner Kabinett werde sich dieser Ansicht anschl'ietzen. Paris, 25. Febr. In Leus gab es blutige Raufereien unter Arbeitern, iniolgedercn 129 Mannar und 32 Frauen, sämtlich belgischer Rationalität, in Hast genommen wurden. Paris, 25. Febr. An der Riviera herrscht starker Schneefall und heftige Kälte. Paris, 25. Febr. Der Londoner serbische Geschäftsträger Gruitsch ertlärte in einer Unterredung mit dem Korrespondenten des Echo de Paris folgendes: die Behauptung, dass Serbien den Frieden bedrohe und nur durch eine Kollelstivnote zur Vernunft gebrackst wer-, deit tonne, überschreite wirklich die Grenze des Ab-- surden. Will Europa nicht schließlich Serbien auch noch Vorschlägen, seine Bajonnette zu zerbrechen? Der Gesandte drückte die Hoffnung aus, baß die Weigerung Deutschlands, in Wien zu intervenieren, leine be-- drohlichen Folgen habeit werde. P a r i s , 25. Febr. Rach einer Belgrader Meldung des Petit Parisien erklärte Rovatomitsch in einer Unterredung, d a ß S e r b i e n den Besitz eines Gebiets - streifens erhalten müsse, der eine direkte Verbindung mit dem adriatischen Meere gestatte. Tas sei für Serbien eine Lebensfrage. Tie Regierung werde in den nächsten Tagen die Bewilligung udil 331,? Millionen für Rüstnngs,strecke vom Parlament beantragen.' Uur dic echte Scotts Emulsion, keine Nachahmung! Der Westruf von Scotts Emulsion bürgt für die Güte deS Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach minderwertige ^Nachahmungen von Scotts Emulsion hat e-5 von jeher gegeben und neue tauchen immer wieder auf. 5htr tdjt mit bMer MartL—demFischrr — kcm Saranru» beö Gcotte Vtto. &r1ajza&l ES hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle des altbewährten Originalpräparates solche Nachahmungen kaufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen hat die echte Scotts Emulsion aufzuweisen. Darum Vorsicht beim Einkauf. Man bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion mit unserer bekannten Fischerschutz- marke zu erhalten und lasse sich keine Nachahmungen aufreden! gritfltmttin Gießen Hauptversammlung. Montag den 1. Marz I. Js. abends 9 Ubr im Vereinslokal „3um Löwen", Neuenweg 28. Lages-Ordnung: 1. Äaffebericht 2. Bericht der Kaffenorümngskommission u. Entlasmug des Rechners 3. Bericht des s-christfithrerö 4. Borstandswahl 5. Berschicdenes. v55/, ^Kaufen SienurSchmidts w Konstruktionen . erhälHirt). mehr als ZOODOO Fatf) bewährt in allen E VerkiHlssteUen-lachffeis durch I 0. Koch, i Berleburg. J Lebendfrifchc Schellfische ! ttllcrfcinitc Tclikatcss War« sind ciugetronen bei (196 Georg Wallenfels Marktplatz 21 Telefon 46 gegenüber der Engelavothekc. rodet sicher Kopfläuse unb deren Brut. Fl. 50 Pfg. Adler-Hedic.- Drogerie |ai ‘ Seltersweg 39. Otto Schaaf. Reine :^86J P'd. 75 Pfg. Heiner BaosW-Mw Pfd. 95 Pfg. k L. Steinhäuser Heuchelheim, den 28. sVebniar 1900. ISO Die Beerdigung flnbet Ureitag den 28. ds. 9Jhd., mittag» 12' - Ubr vom Ltcrbcbause. Ludwigstrahe 25, auo statt. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, bah unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Lcvwager und Onkel Ludwig Gilbert Uhrmacher nach langem, schweren Seiden heute nacht im Atter von 48 Fahren fanh entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Fra« Luise (Hilbert DZwe. u. Kinder. Lüden etc. 6 Zimmer Gipsen, den 25. Jan. 09. Dein Freund 5torchenbräu dunkel 1121 zu »ergeben. hrM/, 4 Zimmer Schail fdeeherne Fenster und Schnittstammc 3 Zimmer mit vermieten. eines neuen, feiten guten Schlager» auf feste Rechnung notier oh dieser Stelle bin ich mit weiteren künffeti gern bereit. Detn Schreiben ist mir noch etwas unklar , ich weiss nicht, worum es sich handelt und bitte Dich, Deine Wünsche doch ge- 0124$ Wcrk'tLtre zu vermieten. ________ Bleickurnne 14, TT. vi 'boblen und Brettern, In» au 70 em TuvdmieOcr, sowie aüe 2onrn Brenubolz werd, sauber geschnitten bet lüft» Schubrcker Hechthold. 3inunc rac• 4)an u. Tagewerk cü iden bergt rul. anzugeben. Alsdann und genaueren Aus- 1244 .'lui'. VInniger, nudnemer Jnhrnmuu qcsucht. _____kSießtenee Vra»l»a»s. Ein braver ^ungc kann d. Lchnclüerhandwerlerlern bet Lour. Aut. firn, iDt Gckneidermettter m La«gM»«s I 6 Zimmer | b brlitrafcc 16. Tchüne 5 Zimm Vobn., 1 Treppe doch, mit Bubcbör ui vermieten, juib. parterre. 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Februar, nachmittags 2 Uhr statt. 1251 Gestern morgen verschied ganz unerwartet unser lieber, treusorgendec Vater, Schwiegervater und Grovoater Hutt io inen i 1,2.3 bis 10 Liier Auf dem Gute gefüllt und plombiert das Liter zu 20 PIg. werde ich vom I. Harz d. Ja. an durch die Verkaufsstelle meiner taberkelbazillenfreien Kiirmilch G. Katz in Giesaen, Ladwiirstr. 4o zum Verkaufe bringen. Lieferung frei m’s Haus, bis spätestens vormittag* 9 rtir. Bestellungen bitte ich an die Verkaufsstelle G. Katz in Giessen, Ludwigstr. ti, Teleloa 646 zu richten. Hofgut Winnerod, 24. Februar 1909. c»„ Ludwig Clemm. 01190 LinrS-Zim.-W., 1. Etage, zu verm. Zu erfr. (ttoetbeftr. 54. Pt. S4" 3 Zimmer Äohnung zu ver- mieten.dieuenweg 32. 2 Zimmer IUM; 2 Z. W. tHeiz» u. z'euchtga-i p. 1. Avril o. sv. n. mb- Vcutc z. o. Zu erfr. Vandgraf 'Sdil.-Vl. i vt. 01,123] L-Zimmer Wohnung, nut Küche, zu vermieten. Ifoberttr. 3. 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Bon dem erfolgten Hinscheiden unfereß Mitgliedes und Kameraden Philipp Böllmar, Llh»hlIIülhtMtiKkr fetzen wir die Kameraden gezietnend in Kenntnis. Tie Beerdigung Anbei Freitag 26. b. Mtd.. nachm. 3 Uhr von der MaocUe des netten >>riebkofs au» statt Zusammen kuntt '/.Stunde vorher am ^riedho'svvrtaie. Rrele Cmnt- dussahrt 21/; Ubr ab Marktplah. [\ =• Der Boritand. (Sieten (XammftTafec 15*, den 25. ocbruar 1900. ncdtgung findet LamStag den 27. d. MtS., nachm. von der Kapelle des neuen iZriedoo o auL statt 01249 Allen lieben .yteunben und Bekannten btt traurige Nackncht, bah mttere liebt Mutter Frau $L Hofmann Vermietfrau gelteru nachmittag 6 ■ Uhr nach kurzem Veiten fchg em* schictten tft. Um nille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. ^i'ikvkslsDSi'zilUliZlI 81«. Ide»hon 644 öaUteriir. 36-38 (trüber 0"aic Veib) «01247 Tüchtiger Hausbunchc 01» (^corg 2kbock, Vubroighrofee 57 Srroinöter, jiisifr l’itndit geiucht. abends 10 llbr Ol^t! 1. April gesucht von 11231 12L Laub. 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März IVOS Crosse Mernfcale Herren - Ringki veutc Tonnerstag den Ä «Wbruav 19® Grotzcr Familien-Abend lit PmknlIkttnllU und ausgewählrrm ünNrrtimm Tas Tagesge mack v. Wicnm bildet das v. unbe-.b neue Programm Emil Ucrkrl. Teut'cklanbs bester Mimiker. 3ldllr Urlhrrti- wunderbar brtWerte Bare» und das übrige Programm Samstag den 47. ,>ebrnar 11MM» ball der $mii „hnttitii" öir k|tt ftrnmliBiiit fiornfi^ui mit barauWoIgcnbem Ball ab THeunbe und Wdnner ünb bc'L eingeladen. Jm vorderen .'Rcftaurart Konzert dcs Tarnen Crtkeiirr# W* ..Boenr Fortune**. Anfat i Vochemas' 7 Uhr. ßii älteres Stitn, welches kochen und einem Vnvai- baubb. »elbftanbig vorttebcn kann, nnbet imuernbe Stellung durch Äraw <»uftfBberacr, 01246 Zeltersweg b*f lleildjicbrncti iinnf-(6erud)C ?iii ncvuiieten Wu'tiiesuchc, Offene Str Ihn