Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. egierungen bezüglich her Marineausgaben vorgc Materien Bczag »preis: j n o n tu I i cb 7 ö'IM.»»’0 fohdid) 'Dlt. 9.20; durch Adhole- u. Zweigstellen monatlich 6Ö 'Vf.; durch die Post 'Dtt. 2.— viertel» jährl. anSfchl. Beslestg. Zeileirpreit: lokal ibPst auSivarls 20 Pfennig. Beranl wörtlich für den volilifd'en Teil: E. Anberson; f Feuilleton und .'Del inifditcv«" K. Neuratd: filv „öiabt u. Xitiitb" und „(Mcvlditti- politifcbc Lagesscha«. Nottrndebatte im englischen Unterhaufe. D,* von die fcft- bic Bcibelpaltung der Zusmiunciisassung dieser verschiedenartigen des Bauwesens und dir. zentralisierende Art bcu Ck- Grnndlagen als Normen für stalu la rische Beftlinmnngen die Herstellung und Eröffnung von Straßen und Plätzen znrichten und hierbei iit Anbetracht der notwendigerweise zuführenden Banbefchränktinuen der Grundstlickseigenluniep Leistungen der Anlieger und die Pflichtrit der Gemeinben zulegru. In der gestrigen Sipung des eiral. Unterhauses richtete George Faber an Prcinierininister Aöqnith die Frage, ob er im Hinblick aus die jüngst Dom deut säst n Staatssekretär der Marine, von Tirpih, abgegebene Erklärung, daß her deutschen Regierung kein Borschlag bezüglich der Flotten- ubrüstung gemacht worden sei, eine Erklärung darüber geben tonne, was zwischen den beiden Re ' •*— und ich bei)ulte mir jeden lueltereu MXuiniieniur vor, bis luir diesen Bericht vor uns haben. nicht vor, doch wird, wie ich aus den deutschen Zeitungen entnehme, der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen alsbald die Gelegenheit tvahrnehmen, über die Sachlage Mit teilnngen yi machen. Ich ziveisele nicht, das; über seine Erklärungen ein vollständiger Bericht erstattet werden lvird, .o. Wall.) m/'Ji*'- nberrn SlcOunflen", bei btm ijtn bat, wirb abyidwt uni) flngtlcgruhkü bn fln- iw ju wxtynMv. mfaiuircidic Verläufe oil J nrul)ieit behnsS Regelung der örtlichen Verhältnisse gestattet werden must. B o r s ch l a g e g e in a ch l, lv e i l m a n u n s z n v c r st e h e n gab, das deutsche Flottenprogramm sei gesetzlich fejlgelegt, und in keiner Weise von demjenigen Großbritanniens ab hängig. Soviel ich weiß, lieg! ein authentischer Bericht Die hessijche Dauorönung und ihre Aeiidening. Bon Baupolizei- Znspeltor H. Steinberger in Darmstadt. II. Bei Schaffung des Gesetzes, betreff, die allgemeine Bauordnung i. I. 1881 handelte es siel) znnächit darum, die be- stehcuden, in Verordnungen und (beleben ent Hal lenen, Best im neun gen über Bausaclhn zusawnieiizufaß^ n und außerdem gesetzliclst Lin zriihlingrsest der v. y. L. -= Laubach, 22. März. Der gestrige erste wirkliche Frühlingstag, der mit den, kalendermäßigen Lenzbcginn zusamtnenfiel, war für unseren heimischen Gebirgsverein, den Boge ls berg er Hü henklub, ein herrlicher Wandertag, der die Ülubgenossen von nah und fern zu Hunderten hinauvführte zu froher Wanderfahrt. Die Allregung dazu gab der Frankfurter Zivcigverem, der in den leljten Jahren so außerordentlich viel für die Sache bcö Höhenklub« und den Vogelsberg getan hat. Er machte eine feiner regelmäßigen Wanderungen und verband damit einen Besuch des Zlveigverems Laubach. Tie benachbarten Jiveig- vereine waren der Einladung, an der Veranstaltung tcilzu- nchnien, gern gefolgt und so kam cs, daß an dem Rach- mittag sich cl'va 100 Ülubangehörigc — Männlein und Wciblein — hier zusammenfanden. Wader, >vie immer, waren in stattlichet tlnzahl ....... oor Tag aufgebrochei» und nach Lieh gefahren, woselbst unter Führung dortiger ülnbgenossen die Sehenvlvürdigketten der Stadt besichtigt wurden, luornnf die eigentliche Wander- ung angetreten ivurdc. In Ettingshausen lvurde Frühstücks- nrcinbcanpclcnt'nlx-iten. Ein allgemeines Bangesttz. hum immer nur ein Gesetz in i l a n leitenden und u a cl) g i e b i g c n Vor- schristeu fein unb hat lediglich beit Zweck! der Zentralisation des Bauwesens. Envliuscht in aber unter heut inen Berhöltnissen die Beibehaltung der zentralisierenbeit Gesetzgebung it idit. Tal-er fort mit gesetzlicher Festlegung int Allgemeinen und llebergang zur bloßen Anleitung in Verbindung mit allgemein lautender Besng nis zur rechtssetzenden. (Gewalt. Statt Zentralisation zeutralisation. Vielleicht könnte das wngen der Anlage .... Straßen ufw. sinauzielle Gebiet der Baugesttzgevung |dx>n cljer codiruinl lt m ZoimcbeifliDiiW ttfS! - 'beraten, hlü ein g 'SSBfS sieS*"- beiderseitigen Herabsetzung der M gangen sei. Auch andere Mitglieder d.es Hauses, konservative wie liberale, richteten Fragen gleichen Inhalts an den Premierntmifter, der alle Fragen wie folgt beantwortete: Ich muß auf oie Erklärung verweisen, die ich am letzten Dienstag in diesem Hanse abgab, nnd die die genauen Tat fachen darlegt, an denen ich in jeder Hinsicht festhalte. (Beifall.) Tie Angelegenheil war im vergangenen Jahre mehr denn einmal (Gegenstand eines nicht formellen Ge dantenaustausches zlvischen den beiden Regierungen und zlvar unsererseits in der Absicht, um uns zu vergewissern, ob irgendwelche Vorschläge der Art, wie sie in bett an mich gerichteten Fragen bezeichnet werden, in Erlvägung gezogen werbe» wurden. Asquith schloß: Wir haben keinerlei Lin Ultimatum? QLeufcrlid) bat sich in der Balkanfrage frfM'iidxnc mdxtd Der ditbcrt. Die Lage ist nnd) wie vor gespannt: Man Hann nidti sagen, da st sw fid> wefentlid) Dcildblimmvrt hätte, aber and) nidjt, daß ste besser gciixnbcit wäre. In Wien fd)cütt inan du* L»we sein pessnmnksd) zu beurteilen. 9iad) den im Wiener Auswärtigen 'Jlmtc ovrliegendc'n s)tnd)vid)dx:n glaubt uum alle Ursache zu haben, die Situativ» alö wesentlich verschlimmert aiuufeljai. Während man noch Ende voriger Woche gern dem Wunsche dc'r Estostmädite iirtdhTctioninmi wäre, die ticitcrlirhc Aktion Ccfte.rrcidKt an Belgrad hinmlSzusrlncln'n nnd hoffte, dast dieser Aufschub eine bernhigeildc' Wirkung auSüben ivcrbc, stellt man Iicute geralu' in dieser Verzögerung ein gwst^, gestchlrvoUeS Moment, da sich in Belgrad die Ztzriegüpartei um beu Kronprinzen zu scharen beginnt und jeder Tag betf weiteren ZuwartenS die Walwscheiulidikeil vor ringert, dast eine Aktion bei (^wostniädzte, lin'itn sie überhaupt zustande kommt, noch eine Wirkung üben kann. And- an Wiener maßgebender milibärisdx'r Stelle faßt man heute die Sachlage pessimistisch auf und erklärt, wenn die bisher getroffenen Mili tirrifdnm Maßnahiuen sich nicht als iniimeidnmb erweisen sollten, lixnben irod) int Laufe dieser ÜÖodjc weitere umfassende Aktionen inS Werk gesetzt werden. Ter Grund für den Pessimismus in Wien ist offenbar darin zu fud)cn, daß auch die neueste F-riedcuDiktion der Mächte bisher wod) keinen Erfolg gehabt hat. Tie Skrljmiblnugcn der Entente» uuiditc über das neuerliche Vorgehen in Belgrad Iwben bisher kein Resultat ergeben. England bat die Führung übernommen und die eitglifdnn tretet in Wien und Belgrad versuchen, Klarheit zu gewümen über die in Oesterreich und Serbien, bestehen den Absichten. Die serbische Regierung ist bisher nicht gewillt, an Oesterreid- Ungarn eine direkte Erklärung über einen Verzicht« ufihreboSnischeFrageabzugeberr. Die Basis für eine formelle Demarche der En teutei nächte ist balxr nod) nicht gefunden. Tic Antwort Ceftcrreid) Ungarns auf eine Anfrage des englifdKn auswärtigen Amtes uad) den Miudestfor derungen Oesterreid^Ungarns ist inzlvischeu bereits nach Loudon abgefanbt worben. Sie wird zwar gelh'im gehalten, docl> Fante versichert werden, daß O e st e r v e i d) auf feine in bi« h erig e n Standpunkt verharrt und demnach England nidits Neues uiitzuteilen hatte. Ministerpräsident Weclerle erklärte heute im Algeordnetenhause, eü sei noch immer Hoffnung aus Erhaltung des Friedens Ovrhianben. Im österreichischen Abgeordnetenhanse gab vor deut llebergang zur TaAeSordnung Ministerpräsident Freiherr v. Bienerth folgende Erklärung ab: 3d> halte mich verpsliclstet, dem Hohen Hause im gegenwärtigen Ieitpnukle einige Mitleiluitgen über die auswärtig - Lage nach dem augenblicklichen 3taube zn machen. (Lebhafter Beifall.) Wie id> bereits in der Vorwoche mitjuteilen in der Lage luar, hat die Note, Welche die serbische Regierung in Beantwortung unserer unlängst in Belgrad imtcrnonuneiten Demarche an uns gerichtet hat, unseren Erwartun gen n i d) t entfvrodjen. sJiad> den bisher an uns gelangten Nacl>- richten l>abc id) hinzuzufümu, dast die ferbifdje Antwort auch seitens anderer Mabiuette als unbesriedigend erachtet worben ist. (Beifall.) Wir haben es rmlerlassen, auf die serbisdre 'Jiole so fort zu antworten, weil eine umgehende Erwiderung aus dieselbe eine, weitere Verschärfung der Silualiou int Gefolge gehabt hätte, welche wir, soweit es von uns abhängt, vermeiden wollen. Tas Ziel unserer Politik ist die Sicherung unb Konsolidierung des durch die Annexionserklärung geschaffenen Zustanbi'S. Wir hegen feine aggressiven Absichten, nnd versolgen leine Prestige- Politik. Serbien hat bemnad) nochmals Zeit, sich über seine Lage klar zu werden und uns gegenüber einzulenken. Wir zielen es aber auch aus diesem Grunde vor, uns mit der Beantwortung der jüngsten serbischen Rote nicht allzuselw zu beeilen, weil wir erfahren haben, daß andere Mächte Serbien uenerdings Ratschlage erteilen wollen, welchen diesmal hoffeutlid) vollkommenRechnung ge tragen wird. Wenn wir aber auch, wie aus dem Gesagten hervor geht, sortsahren, die größte Geduld an den Tag zu legen, so er füllen wir doch andererseits nur eine Pflidst gegen uns selbst, wenn wir auf baldige Beendigung des unhaltbaren Zustandes an unserer Grenze (lebhafte Zustimmung) mit allein Nachdrucl hinwirkcn. Wir bleiben jedoch and) heute unserer bisherigen Me thode treu, indem wir Serbien d t-e Hand reichen, bainit, wenn dieses zur Erkenntnis seiner Situation gelangt ist, es fic ergreifen tarnt. (Beifall.) Bei allein Entgegenkommen scheint Ceftcrreid) indessen am (Snbc seiner Geduld zu sein, denn wenn fid) nad)ftcl)eiibe Meldung des Berliner Tageblatts aus Budavest bestätigen sollte, bann stände das Ultimatum bevor. Aach dieser Meldung über reicht der österreichisclte Gesandte Gras Forgad) spätestens am Freitag dem Belgrader Kabinette eine Note, in der energisch um Zurücknahme der bekannten S k u p s ch t i n a r e s o l n t i v n u n d A b r ü st u n. g gefordert werben n n b u r Erfüllung odevAbleh n u n g dieser Forderung eine dreitägige Frist gegeben wird. w ,|u| ............ i fidiciunlit 2 • 2(UI^ Der französische Poststreik. Die Post nnd Telegraphen Arbeiter hielten gestern morgen im Tivoli-Saale in Paris die angekündigte Versammlung ab, worin sie Stellung zu dem Beschluß des Streikkomitees bezriglich der Wiederaufnahme der Arbeit nehmen sollten. Der Saal war überfüllt lieber 6000 Per fonen waren anwesend. Verschiedene Redner berichteten über die Lage. Um 1 Jl lll)r wurde unter lebhaftem Beifall bie Fort s e tz n n g des Ausstandes beschlossen. Die Versammliing ernannte dann 12 Delegierte, die beauf tragt imirben, sich yunt LabinettSches und '.'Yinifter des Innern, Elemencean, zat begeben, und von diesem den Rücktritt des Staatssekretärs Sv miau sowie das schriftliche Versprechen zu verlangen, dag keine Amtsenthebung gegen Ausständige verfügt werde. Hieraus wurde die Versammlung anfgehoben. Um 3 Uhr sollten die Delegierten in einer neuen Versammlung über das Ergebnis ihrer Schritte bei Elemencean Rechenschaft ablegen. Auch die Unterbeamten, welche die Wiederaufnahme der Arbeit für gestern beschlossen hatten, hielten vormittags eine neue Versammlung ab und beschlossen, entgegen ihrem vorgestrigen Beschlüsse, den A u s st and s o r t z n s e tz c n. - KabmetSchef Elemencean empfing die Delegiir.en der ans- ftänbigen Post und Telegrapheube imleii, b.ie ihm' erklärten, daß es fiel) bei ihnen in der Hauptsache weniger um die Frage professionellen Eharakters als vielmehr um eine solche der p e r f ö n l i ch c n W ii r d e handle. Elemencean und Barthou erklärten, tuiß s i e' u n ter feine n U in st ä n d e n bie Frage des Rücktrittes des Staa t. sse lre- tärs Sviiiian diskutieren wollten. Desgleichen erklärte Elemencean, er weigere sich, irgend welche Bedingungen seitens de r A u s ft ä n o i g e n e n I g c g e n z u n e h in e n. Die Regierung habe bereits ein Zeichen ihres Entgegenkommen - gegeben, indem |ic alle Ausständigen ohne Ausnahme anfgefvrderi habe,, die Arbeit wieder aufzuneymen. Barthou er Härte, daß jein Entschluß beir. die Absetzung der Rädelsführer unwiderruflich sei- Dergleichen würde er Maßnahmen ergreifen gegen alle die jenigen, welche die Arbeit nicht fofort wieder aufnehmen würden. erweitert werben. Aue die Stabtveru»oltung kann ein । id)ty<\-. Urteil über das ftlkibl unb We.I-e einer Geiweiiibe fällen, fic allein kennt bie örtlnbeu Eigenheiten unb audi nur fic (aiut über Bkbürfnisfe in richtiger Weise beftinnueii. Man must in beu Sadw selbst leben um urteilen zu können. T^tzlilt' müssen bie Städte Herr int eigenen Hanfe fein, soll dieies nidjt schadhaft werden. Solchen GesidstSpunkten trägt bie jetzige Hoclü'augeselcgebunn int allgemeinen nicht genüg en b Rechnung, ihre Grenzen jutb zu setze beengt, daher ifi sie bind) bie Zeiwerhailnisse längst über• wunden. Diesem Mangel kannte am Vesten bev AnSban der Venvaltungsgefetzgevnng abwtien, es bedürfte nur einer (hivei- tenihfl der film» behebeiibcii Befugnisse zum Erlaß tun Dosschristen nn Gebiete be« BamvesenS, womit außerdem bev Anteil ve, biinbeii wäre, daß bie oeviimltunflötcrhitifrl>c Seide, losgelöst von bem sad>lidwn Inhalt bei Lokalm'rordmmgen an einer Stelle unb zwar in ben VerivaltungSgesetzen selbft ihre Mgelung fiuben tönute. Provinz unb Lailbgemeinde auf bcr einen Seile, die Städte auf der anderen Seite. Eine ietx- Hocl>lwiige|etzgelning läßt sich stofflich in zwei Hauptgebiete zurlegen, in das rein bauliche und in das' finanzielle n>ivlfd>aftlid)e. Ersteres Gebiet nm saßt bie bau/, feuer ■ unb gesnndlneitei polizeilichen Erforberniffe der Bauten selbst und auch bie Fruge bcr Sd)önlh'it der Banansführnng und die Erhaltung ncfdüdMlidKii Werke kann schließlich diesem Gebiet zugeleilt werden. Tas »weile Gebiet umfaßt ben Bebauungsplan uird die mit seiner Tiilchsührnng verknüpften Chfc.v 'JViünenb das erste (R-. biet vorwiegend baupolizeilicher Mitnr ist, betrifft bas zweite do gi'gen fast reine Gemeinbeangelegenheilvn. Scheidet man die Erforderuiffe der Hochbaugefetzgebuiig nad) diesen beiden HanplgesichtsvunNen, so wären die baupolizeilichen Fragen bev Baupolizei, bie fwMischen dagegen der Stadtvcrimiltung zu überlassen und bcmgcniiiiß ergäben fid) Baiipolizeiordnuiig einerseits, Ortsstatnl andererseits. Wenn bei der Revision der VerwalliingSgcsetze die Möglidi Feit der reinen Teilung bcr Materie znv Hochbangesetzgebnirg Br - aditnng fände, so wärelt eine Reihe von Mängel belwben, mit denen zur Zeil gerechnet werden Miß nnd bie im hJdifleu ('habe lähmend nicht mn auf den Geschäftsgang her Behörden, sou dein and) aus bie E rwerbstwigkeit bei Bttivger wirken. Die Grenzen zwischen Ortsstatnl unb Banpmizeiordnnng sinb zur Zeit zu sehr verschwomimeii. E» ist nidn eiimifvheit, warum bie R'egeluiig verwandter Materien, bald ben ' rr.•ifatuteu, bald tu n Baupolizeioroininae>i anheim gegeben fein fall, umhre-itb diese Satzungen doch gänzlich versdnebeuartigen Eharakter toiflcn. Die l>n ui .•( i;-i i id). ii Fragen können, wie allgemein an erkannt ist, einheitlich sür beftiinintc Gebiete niemals geregelt weibeii, da die Beii,.,il>iisse überall anders sind. Eine Fefinngsstadt nult ihren engen Grenzen verlangt eine andere Bel-audlnng, als eine Zubiistric- und .Handelsstadt, oder gar eine Gartenstadt ubc.il länb(id)e Ortschaft. Tiestr Erkenntnis trägt die allgemeine Dau-» ordnnng muh bereits Rechnnug, sie enthält daher jiu das baupolizeiliche Gebiet so gut wie keine zwingenden Vorschriften, 'ÄT setzgevuiig noch iviliifchenswert ist, besonders, wenn man bedenkt, iiamiteu Berwaltuilgsgefitzc' einer Revision zu uiiterAiclKii unb oie hierauf bezüglidxn Arbeiten iuid> Mitteilung bcr Tl/rounbe bei Eröffnung des 34. Landtages schon in der laufenben Landtags Periode zur Vorlage zu bringen. Tu'fc F-mge ist nicht allein für die Gesetzgebung selbst von großer Bebentung, sie ist and) für die mit bet Handhabung betrauten Behörden von Mdstigkeit. Schließlid) ifl auch oaS Bedürfnis des ViartifdK'u Lebens unb nicht zuletzt die mit diesem eugverbunbene Gemoindc'vknoal^ tunfl au der Sachlage iuteressiert. Wenn die Gefetzgebuuii im Hochbauwesen segensreich sein soll, so Miß sie bem braltn'd,.n Leben entsprechen. Dieß'S l)at aber bekanntlich in den letzten .'h) fahren F-ormen angeuomm'n, bie von denen früherer Zeilen ganz und gar oeriilnebcii find Tas mächtige Antvachfeu bcr Städte hm die Verhältnisse zwßcl)cu Stadt nno Land, rein objektiv bctrad>lel, g iuzlich Vcridwbcn, ganz abflef'h n von bcr subjektiven Seid' bjeses Vnganges. Tie größeren . i ■ fd< b ib n andere größ re 'In(gaben zu er and) nidj.i gtcid-müßig behandelt werben. So mnjj vor allen über die Bemerkungen, die Staatssekretär von Tirpitz in I füllen wie hie Landgemeinden, sie föiuicn Malier in vielen Fragen der Budgetkommisfion d>'S Rcidistagcs gemacht haben soll,! Tinge,» die Seibstveripaltnug der Städte gelwben unb bie recht»- .... < . . setzend Gewalt bcr Elemeüiben, bie Äntviiomie, immer noch indn Endlich waten die baupolizeilichen Vorschriften dein ^kit- bedürsniü entsprechenb zu ergänzen unb namentlich auch den Forderungen der Hygiene Beachtung im Bauwesen zu verschaffen. 1 ichbaim efcit mußte auf die bestehenden Berwaltungsgesetze Rürkvdn genomiucn uurbfii, da diese bereits Bestimmungen über Bansachen enthielten, gu denen die allgemeine Baiiorbwlng im obigen Sinuc ergänzend hinzutreten sollte. In Betracht kamen: I. Tas Gesetz vom 12. Juni 137-1, betr. die innere Vcr waltung und Vcrtretuiig bcr Meise und Pwvinzcn, (Artikel wie II. bas Gesetz vom 18. Juni 187-1, bclr. bie Städteordimng (Art. 9 imb 66) unb schließlich III. bas Gefctz vom 15. Fiuii 1871, betr. die Landgemciud«' Ordnung (Art. 8>. Aus diesen Vorschristen unb den Bcstiuv- nningeu in # 36710 unb .36b3 unb 1 des Reidisitrasgesetzbnches, bezw. Artikel 132 unb 134 biil Hessischen Polizciftrafgesctzes ist zu ersehen, daß scl)on vor bcr attgrmeiium Bauordnung die Möglichkeit gegeben luar, das Hochba Uwese n selbst ourd> Verordnung säst erschöpfend zu rt-flcln, namentlich soweit, als baS rein bmipolizciliche Interesse in Frage Cam. Das iDefait-- (id) Reue, was bie allgemeine Bauorbnung bradste, warnt die Bestimmungen über bie .Intage bcr Orte-unb ber Orisstrastcn, mit denen ein Gebiet gesdiafsim wurde, das mit ber polizcilid-cii Seite bcs BauivescnS an unb für sich nur lose zusammeiilwiigt uiü> daher and) sehr gut von dieser Ritte getrennt gehalten werden können. ES fragt fid) nun, ob unter den lyeutujcii Verlfältnissen. gibt vielmehr nach dieser Richtuiig vorwiegend nur Anleitungen unb überläßt den Polizeibehörden bie genauere. Begrenzung dev Erfordernisse. Ob ein solcher Znslano süv bie banpolizeilidta Seite der Hochbaugefetzgebuiig auch für die Zukunft wünschenswert ist, muß in Ansehung des Grundsatzes, bah bas rein bauf jliArilidyc Gebiet sachlich niemals eiubvillül) unb selbst beut anleitenbeii Gedanken nach nie glcichmlßlg für größere Gebiete geregelt werden länit, bezweifelt werben, zumal, wenn bas Gesetz neben der Anleitung, auch manchnwl b e ft i m m t e Grenzen zieht, bie mit den überall verschiebe neu örtlichen Verhältnissen nicht in Einklirug zu bringen sind. ES fei hier nur aus Artikel .31 der allgemeinen Bauordnung, verwiest», bcr mit seiner Vorschrift in. Absatz I bud> nur geeignet ist, höbe, bie Spekulation befriebigenbe Häuser zn begünstigen, während ein Bebürjnis hierzu doch sicherlich nirgends anznerkennen ist Gesetz nnd Anleitnng so zu vereinigen, baß wirklich etwas brauchbares und defriedrgenbes entsteht, ist nn- mögtiä). Es ist uninögtich ein allgemeines Bangesttz zu sd-as|eu, bas bie Bebürsnisse überall in befriedigender Weise regelt, lassen sich hoch nicht einmal die einzelnen Materiell beS banpolizeilid)en Ge- viels verallgemeinern, wieviel weniger ist bikS bcr Full in Go- »it zust aOtngL?' : C ’i* ‘ »'m mi8Trtci N i,^n '■teil, V?'fm MD MM |tn (tjr. «jp j ■Uk'96nunijk*^.t |cL oll'trg; ' knü.);, ’ in, , »»Miunq, , n t)°nnobcr. il'gcn Ä " Ulct D°r. lle blc ÄiS!, mcinr5 1 m eine '"ö bcs I. vp.) 'S™“ 5 L'LZK'L QUlflrunb btt 31ltn c vergangen; bcr Berci» Hai ’riften ürti verjüngt unb t’bfin, rr bat juti eme gesell. IRL bic trüberen Yorfomm- inrntil bei Hingriss bic :0f' zu ben Kollegen, mit ivelchm ib bicnftlid) verlcbren, nh irovinzialftabt ohne Winrifc Kreise in Millcibenschasl. j baS tallvolle Bcrholleu t- Kbolftn bat. tjd) bitte, h nS zurückzuziehcn. n Ulm', iptyu vorn A- if Streichung vocliegt v-'nd Aubgetkommii'si" Nr. 69 »" Erstes Blatt 159.Jahrgang Dienstag 23. März 1909 ' l t ID IC yCllC l v erscheint tägli < onntagS. - Beilagen: Siebener Anzeiger für die Redaktion 113, WM MU General-Anzeiger für Gberhefsen bi« vörnüuag? v'ich" Rotafionsörud nnd Verlag der vrühl'fchen Nstlv.-Vuch- »nd Steinöriidcroi H. Lange. Nedakfion, Expedition und Druckerei: 5chulstiaße 7. !j(nJei:nf^eVic-ü ^nVfcr, --«_i--------------- --u !'J! L1__l _L________LLL______”L„ ■ ■ ■ ■ ■ ......—A ■■■■ ... i' dcS Vereins wirklich GroßaitigeS geboten. rannt gerocfcn fvüt, da er im hiesigen Bezirke noch nicht gespielt l,ai Mancher iä-aute auch noch nujztrmlisch drein, fcfbit als aiiu emberuien »vor. Der Frankenberger Gegend wird dagegen ganz crhcblichci 8 o i ierprc. - - Ketlsw-e^ »nid die Prcuc. Di-r X‘ünbrierjixmm recht flott gespielt »vurden und intereffante Einblicke in daS Volksleben unserer südlichen Echwesternprovinz.boten. Nach iüo mit herzlichem »Frisch auf" Abschied genommen wurde. Die Laubacher selbst endeten den schönen V. H.-C.-Tag mit V,9 Uhr rüsteten die fremden Gäste zur Heimfahrt und ein göttlicher Sonderzug brachte die meisten davon nach Hungen, Herzog haben den 5lreiSassrstenzarzt bei den ^reiögesund- heitsämtem Büdingen und Schotten Dr. Gg. Heid in Gedern auf sein Nachsuchen ans dem Staatsdienst entlaffen und den praktischen Arzt Dr. Fritz Schenck zu Zwingenberg mit Wirkung vom gleichen Tage an zum Kreisassistenzarzt bei den genannten KreiSgesundheitSamtern mit den, Wohnsitz m Gedern ernannt. ** Der Landesverein Hessischer ZeitungS - te ba r t eure hielt am Sonntag in Darmstadt seine Haupt »»ersammlung ab 'Wirb dem vom Lorsitzenden erstatteten Jahresbericht und dem Mkrttcnldiaftobendit erfolgte die 'Wen* ivahl de» Vorstände-, bei der zum 1. Vorsitzenden Ehefredal icnr Dr. O- Waldaestel unb zum 1. Schristfilhrer Redakteur Die Berufsausbildung unserer Zog- ivurden turnerische Aufführungen abwechselnd nut Theater gezeigt und in Anbetracht der kurzen Zeit des Bestehens Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Beiprechung aber dc Deiegierteiux rsaiiiiiiluug des Cbcrbefiudirn Bienenzüchterve reute die am 13. Apr,l in ni.eßen tagi Zum Vorsitzenden »ourde Pe" Derivalter i. P. Philippi nciwblt nächst wurde der Jahresbericht des Verein.- vom 1. Vorsitzenden IohS Stein n aflcl verlesen unb b^iraui folgte die RechnnngSabtage für 1008, die gutgehcis.eii mürbe, und für die dem Rechner Degen Entlastung erteilt nnirbe Tie alten Vorsiaiidomiig'jeder wiir^eir w e>erg w bl: Bei der Abrechnung ergab sich ein lleberschuß von der i'..uturnfahrt, die am 23. August 19U8 bei strömendem Regen stattgefunben hatte, von 17H Mk. Dies bat ber Verein dem ftarfrn Besuch ber Turner des Gaues Hessen zu verdanken, der mit über 1200 Leuten anwesend war Ferner imitbc ein« Kreisjubiläum des Mittelrhein Irr lies zu feiern, indem auf bet Luhböhe ein Höhenfeuer abgebrannt werden soll, wöbe, •• Kreisg esun dH eitSaml. E. S\. H. der Groh gewählt. ** Soziale Reform. Der Hessisch-Nassouischc Zivig verein der Ntesellschaft für Soziale Reform ivird am 28. März eine Versammlung in M ainz und am 30. März eine iold»c in £ i f c n b a d) a M. abljalteu. Auf ber Tagevorbnung stehen „Sozialpolitische Bedeutung der Strafpiozeßreform" .Referent: Prof. Dr. M i 11 e r nt a i e r Netzenund „Tie Reichsversidie- nnhiwrbnnng" ^Referent: Zustizrat Dr. Fuld MainzV Im April 1. I- loirb der Verein in Frankfurt a M. eine L^ersauunlung der Mitglieder der bcnacbbartni Bühnen veranstalten. In demselben 'JJionat findet tedenfalls auch noch die Generalversammlung Steigen der Flut gemeldet. w. Frankfurt a M.. 22 Mäi- deSanSschuf: 'ennta.i nach tttir von en. 130 ? -> nerten au# allen Teilen des Großderzog Fr. Hannenvrnn wiedergewabtt wurden Reugewählt wurden uim Kassier Ehefredalteur Eridi Beutbiter T-annft Tagt- Anzeigin?», ziun 2. Vorfitzenden Chefredakteur Ä- Robaschek . Maui,vr Anzeiger, zum 2. Schriftführer Redakteur sturt Fischer (Darmstadter Zeitung) unb an Stelle ber ausge- -s- Laubach. 21. März. Em fort endloser Leichen- nnsere Stadt. Es wurde ”i e 'liuinb schicht lidron Fnlwlts unb zum Preise ber >?c mat. namemhu' Die Tialektaedichte. Mit bcjoubcrcr Anerkennung mun ber vorzüglichen Leisntnyen des Gesangverein unter feinem unermüdlichen Dirigenten Groth gedacht werben. R.B. Ta rmst e bt. 2*2. März. Die 2c t chc einer u rau nmrbc gestern vormittag auS bc ni Woog gel inbet, bic aUcn Anscheine nach schon einige Monate un Wassei gelegen hat tv Ermittelungen r laben, dar die Erirnnkene die ledige^Gestgen deilSardeiterin Budva ans Posen ist. bie iebensallü ccftimuiö verscht hat. -.V Darmstgdt, 22. DiülT’i l"' Iadlige Ehefrau da vodte eS an bic doch für einen Teller Metzetiuppe, wie »oll ich mich errt bedank, n. wenn ibc mir gleich eine ganie Sau ins HauS dringt '-' x Grosten Linden, 22. März Gütern dielt der Turnverein seine .vaiipl-t'temerali>mninmlimg ab Zuletzten Nutze getragen, Der Turn- und der Gesangverein und auswärtiger berbeinteiltcr Geleite. Herr Dr. Hirschfeld- (Äiadredk. Der Kriegervercin hing umrbe Mainz beftinunt **Polit ischco aus S? essen. Ter frei i innin efian- hrm Hessen erblich! in der Auslieferung des seit Gründung des m-utschen Reiche: liberal vertreten geroamat Wahlkreis Alzey Bingen an den llltramontanrsmus einen Aki ichmähllchücn Verrats d-r '.^auonallibeTalni am deul chcu Liberalismus und für abfeb täte Zeit ein unüberbrückbares Hindernis für btc bitter nötige Einigung des t^efamiliberalismus in Hessen. — Weder in der «ampicsweiie, noch m der durchaus einwandfreien voliiuchen Hal tung des Kandidaten Pfarrer rwrell ist ber geringste Anlast zur Rcchtierngung der not lib Stichwahl Parole gegeben, du im ^abre 190.3 gegen Reinb. Schmidt genau in gleicher We,fe ausgegeben wurde, eie ist auch keineswegs an rein lokaler Vorgang, sondern lediglich ber Ausdruck der heutigen politischen Haltung der nat.-lib "gartet in xxiien. welcher in vollem Umfange die Verantwortung für di- Varol, und du- daraus nonpenbignmciic crniubienPiii Hon •caueiucn tuidllt. Sodann trat man ui eine Beratung der Reich s • 'tuan-reform und msbes. der W e n st«ner ein Raw einer erregten ^lusfprache befchlost man, eine v u t a t i o » nach Berlin zu senden und einigte sich id)Lifühd» aut rotqawe Resolution : Ter LandesauSschust der freu". SarttHür das Grokberzog- gab die drei üblichen Ehrensalven ab. bm. Bingenheim. 22. Mär; Enten wohlgclungencu F a m i l iena b e n d hielt gestern der Zioeiaverein pes Ev Blindes tni Ptpv'schen Saale ab. 3n der Begn stung erde jprad) Forstmeister Lana feine Freude über Den auster orbentlidi zahlreichen Besuch aus, Der beweise, dast bic Familienabende hier immer mehr Anklang sündrn Ten Hauptvortrag bes Abends hielt Pfarrer Wiegel, der. an kiiitpfcnb un die Aufzeichnungen her Lrtsdrrvnik und an Bemerkungen in beit üirdicubudicrn, mancherlei >!-. ressantcs aus der Vergangenheit Bingeiiln'ims et zahlte th-* dieser Vortrag, so fanbeu auch rcidKii Beifall die ihn un- rahmenden, von ninflcn Mädchen bellamirrtcn (*ebiditf - Au« dem Nli litarwochen blatt. Studierende I DcS ^'ere}nd _. .. Q .. • „ der Kaiser-WilhelmS-Akademie für baß militärärztttche Bil- gnflirrc,^ VVühi^ wird von, 'Vvretlag ^ 2!i"'')^irz ab hier auf dungSwesen am 1. März zu Unterärzten deS aktiven DienlteS ,,^. be k Ap« 1 1«Q rannt acrocien fein, da er tni hicngen Bezirk, noch mdit geipult ö. Grotzh. Heff. Znf.-Regt. -ci. 1'8. h^t Mand'er idjautc and) iiod> miLttrauildi dretn, selbst als "Vom Hassia-Kt leger bund. Eine Zus a mm en- rcv ,nigrheuerr Brctterban allmählich entstand und Reklame für kunft der Veteranen von 1864, 1866, 1870/71 ist auf I taS Unternefpncn gescl lagen ivurbe Die erste Ausführung bat Vmmlasj»»« bet vereinigten WlUitätvcteine Sonnitabt« 1910 aber alle 3ivrifrl beseitigt unb alle tfnvartunaen übrnrunn.. in Dam,stabt geplant. Die Ha..pt°etjamm,..ng bett HasNa. »™ »'ÄÄÄÄ Verbandes wird am 13. Zlint zu Ober-Jngelhenn über baß .u picl Aujnmd ung d<^ Zirkus ist ersMassig. Viele äbwltdx Vetcranenfest beschlicsten. Der Verband zahlt fetzt rund Unternehmungen haben sich dem parietenuhtgen Programm zu 60 000 Mitglieder I lehr genähert. Direkter Strastburgir ist rm großen ganzen dem - Lehretpersonalien Uebertragen würbe bet SnU'Ä k.’l" “Ä Ä LchulamtSasvirantin LUarie Käufer auS Ltnkenheirn «BadensI geradezu Erstaunlichem ivar cM«s nmiib.r eine LehretiiilteUe an der Gemcmdcschiilc zu Sprendlingen bare-', wie bic herrlichen, rraititroRenbcn Ib'crbc tu ben „Dtesnii . - - .... * , waren die Mafsensreibi-twdr. ' irrrn Dn itch stets fteigemde Bei Fenster des ;u dem Hoi 'l icHSrend.-" ' urtttee in rn *'Uitn fall, ber Herrn 3trai,bürget zuicil imirde, ;nar wohlverdient I sie ertttt )o schiere Verletzungen, dost ne bald daroui uord 3n Heirn 'irnn lernten ivr einen s'äieren und ivrimhnnu l war aus em., Hob-von 1.» M. t. ,u gesiuru i Herrenreiter rennen, der ein imglnche» Vollblut ui dir Ivbcn roll ben ccll-nnurc ui c,nnn •.Inmli ivn ; ■ t ml i .ubi hndcn 2d.nl'- ritt Vorzügliche Lieistungrii n-aren auch die Buren^voltige I 3 m Walde be, Eb c r N a dt ürad, geh i a ein b rau D ou «n Petrus bu Pi.n't unb der Blitztitt von vti Rargor'ilx. Ss brannten emro QuoDcatmeter oo Da urr qflWfl. sowie der v,er fache 3ekkei>-Akt. Fron Direkter 2traRburgfr fiü)ru nerben könnt. 3mer scheint durch .i • vr-t;-n etna aUUPi- uns einen Elefanten vor. Der in brr bbben Drrisut das uuroUfhite ben Zigarre oder rmtS bnimtnben stretchholzü^nü cutltaiwcn (eiitete Tast brr Zirküs auch auf anderen ^bieten mir erst I zu sein. NafsigeS bi,in, bewiesen die Akrobaten der Qico Truppe, die wgen-1 w. Mainz, 22. Marz. In ^LorwS iviiroc zwischen fcitig hiikidihdi rote mit Wumm,ballen nt bei Lust herimtzvielten." I d^n klreiSürnlern V-orni« und Oppenheim, der flulhitm(pfUioi* " Wabre i'V e i (b t dH die n. 3n einem Rad*cvt®nt lebt yiom unö Rhemifchen Cchnckert-GeieUfcha't für elektnfch« IS'Ä Mr MbtÄibm 3nburtn. |o,^ btr Swm.nb.-chuck.rt.D«,... an — nach, irabrenb sein rreueS tSbegeitxm* bi.- bäuMidm Jlrbctirit I über die Versorgung der Provinz Jl I) c i n b t H c n n * verrichtet, ja Rosalie, do4 .".'ustrr einer D.-ut'wen Hmi/rmu, I xtektr is cher Energie für Licht- und Nraftzwerke feitgele^- findet in ihrem 'chweren Berufe sogar rod» ;3eit, für eine robe IC Veisoranna uinfastt etwa hundert Cde der Provinz Fabrik echte Hairo.tnaS wi> Man»lac, dos stück nlr b ^g . I ö J ui rollen unb trügt io redlich zur fintmuellen Fundierung bed I ^ijrinqepen. ! Haushaltes bei. Ruhig und beiter mürbe so unser Ehepaar 1 Nauborn, 21 Mär; Am sam-tog e^-nb iwrt* M bic kurzen Tarn' unteres Erd rro er 'ich bereits auf dem Wege der B,'' rung . cfinden ro*- nnb ein 5hmtmcU(hiL ydd>TL Hannes Cara, nicht nmderUeheii. I Rach Lage der Umstünde ’dvmi ein Nngli'all vorzul'cae« tpictrobl er weist, dast <"5 tci*m I bciieroS 3in«otem kochen, ne habe so anc Ahming, wie nnb in I und dabei bür'tc i,ch d>c Waste entladen k«,' cn 11r . uro» twroH* nx Id in Zustandc er ivieder hm komme xr geben, Trt tVr-1 gefahrene Kollege horte von dem Voriall nubid gemerkt. I sucher siegte Hanne- 'dmu mit gtiimdjuqrn sd'rtrtn »um I (| Marburg, 22. Marz. Lahn unö C l)in fügtet (Vitunbt. .’vtr t schlich sich Roialie INS rv- neue vbett undiHo chwa sser. aber nicht so bedeutend »vir neulich. Aul ii'artett Inner $}:cherfunft; <-"■ irtjlua zwö!', bannte nxiT_mx1’ 17 - - - e*J™ . nicht da. Zonil-i nxdrtr sich Rosalie auf die andere Seite v Binger Wadl.IiiS schlug jioci, Hann s kam immer rod) nicht Rosalie war ? i, R e > o l n t l o n. I gerax mit dem Schlüsse ihrer von ikoseimnnm it,eienden Vr■ i '<’:. Ä , r bet: nteostbe. zo I rrrtig, der neu- Hahn verkündete eben den Anbruch des Tages, I ^str ben Bc, ucd d «S ' esangweltnre rost gemacht und dann wurde auf stellenweise sehr aw- geweichten Wegen, aber brr prächtigltrui FcühlmgSwctter nach Quectborn niarschiert. Hier wurde daö Waffcrwerk besichtigt und bann nach Grunberg gewandert, wo im .Hirschen' gaffee, Kuchen, Gebäck und ,'.c.e eingenommen wurde. Der Vorsitzende dcS Grünberqer /,weigvereinS, GerichtSaffeffor it ranz, hieh die Franksurler Garte w.llkornmen, woraus Prof. Bender- Frankfurt mit herzlichen Worten erwiderte. Mittler- weile hotten sich auch btc Zweigvereine AlSfeld und Giesten m stattlicher Anzahl cingcfundeu, um sich — wie auch bie Grünberger — an ber ferneren Wanbcrung zu beteiligen. Der Weg ging burch baß liebliche Brunncntal über Lautcc zum Enbziel Laubach. Bei ber klaren Luft boten sich ent- zückenbe Fernblicke, bie immer roiebet zum Stetzenbleiben Veranlassung gaben. Von bem UntcrslanbShause beß Laubacher HöhenklubS auf bem RamSberg grüstten bie hessischen Farben,! ium Heism ermartet, daß "die freisinnige Frakironsgemeinichon und Dolleri'chüffc eitöntcn, als bie Wanderschar dorthin unter keinen Umständen der Erhöhung vorhandener oder der ^dwrr- . ,7. n, nnn xrn ^'nubacbcm und Gä'len iung neuer indirekter Steuern ihre Zuüiminung gibt, b oot nicht gelangte, wo sie " L 3 q,.ser zum Ehrcnoarsitzenden ernannt und ihn, rmrn Lesscl blühende, höhen,lub, ans, da, mit der »'°ndung de, Am Mittwoch, g^Mrz. Lrd „ Frankfurter ZweigvcremS begonnen habe, unb wünschte ber . ff „ t irn Hotel-Hospü „Basler Hof", Wiesen. O nirch-GönS. 22 Marz Die Wanderhau^dat. Ruine auf bem Taufstein balbtge Vollenbung. Den Hühk- <2 Minuten vvni Hauptbahnhof rechts , die-ehnte br* 1n’ hhm im'h puntt de« Zusammen,-in- b.tdete di- von tiefer.Siebe ju (einer L, n u „ , n c r fa m m I u n g tet Verbände, von Rettung» uw* r. oberhesstschen Heimat getragene Ansprache deS Prof. 55enber- ijäufcm unb verwanbten Anstalten unb Vereinen in Hesien ^^ach erteilte Unierndjl in der mten Hll.clcistung Ihm Ung'ucks Franlsurt, bic in bem burch breisacheS »Frisch auf" bekräftigten li,ib Hefsen-Rasfait stattfinben. Die Tagesordnung )icbt Vor. Fällen. Zu der Sdüußicicr waren \ g. erschienen. Rcui.run.israt Gelöbnis ausklang, ber Heimat allezeit Treue zu halten und Vormittags 10 Uhr: Versammlung ber Hausväter unb Vor Ftv-Friedbera, Samirai Süß Friedberg. 2;£an Sn ad VnlMcnrru, bem beutschen Vaterlaiibe durch die Pflege oberhessischer Eigen- stände ber Anstalten unb Erziehungsvereine: Reterat: ,,Lte Hauptlehrer Stercu Bukbach und Die Graim w -olm« Rvaelheim oem oeuna)cn ^aicna i u «pi « / i Bestrafungen in unteren Anstalten": Referent: Lehrer Fort, und Anenboim An die Lchllißpruiung un ^dmlhauie idilon >uh art ju bienen. Ingenieur chiffrnan n-Hungen ube t c ^sicher §dcs OhltKifles in Grafen Hauses, und Pfarrer rtne Feier wi Gasthaus zum Löwen. Ti 4urfu4ictlnebmcnironi eme Einladung des dorOgen Zweigveremß für den 2. Mai, ^chuchcted, Vorsteher der Anslalk „Hephata" bei Treysa: nach- bewirleten bierbei die Laste an welchem Tage bic Frankfurter in Hungen fein werden. 3 Uhr folgt die .Hauptversammlung, die nach Erledi = Rcttztirchcn. 22. Marz. Gestein abend hielt der Weitere Ansprachen hielten noch em Vertrete^beß jüngsten kunfl bcd <>5efcf}äftlidjcu «Fahresbcricht. Rechnungsfachen Turnverein seine A bc nbnn t er ha I tu n g al^ M Zwcigverelns Gelnhausen »mbArchitekt Faber-Frankfurt, bei ^10^011^^9611 über „71 ' ' " J. 2'2 v ’ n' I‘e*,**v ‘‘“'x~ den Laubachern ben Tank ber Gäste aussprach. Eine befon» iinfle" bringen soll; Referent Pfarrer Zimmermann in Wix- dere Würze erhielt bic Veranstaltung burch bie Aufführung Hausen. • zweier Dorfstücke an« bem Obcnwälber Volksleben .Der ♦ Detaillistenverband^ Ter Ausichui des Per Krischd-rnch-Sbüm” ..nd ,2.ü«iwe- von Phil. Buxbaum. di-st°»d^üv VNd wef.btu tsch< t Te ta , U.l-n von Mitglicbern unb Angehörigen bcö Laubacher ZweigvereuiS | nb< ,n Ol.r Stellung zu verichicoenen ben Detailhandel berülyrriibcn " Fragen geilommen wurde x^ur Erorterung standen der Envmirs zur Abänderung des Wettbeiverbsges.-tzeS, "Itensiousveuncherung der Privatbeamten, FernsprecligebülTrenoiDming, die gutndulictze Tang leit der .teaufmannsgerichte, Verkau. Der Fabrikanten an Private u a. Zum I. Borsitzciiden wurde Wilhelm M läppert, zum 2 Besitzenden Leopold Allersheim, zum Schriftführcv Ltto I. Wolfs, zum .Kassierer Leor-old Hirschhorn, sämtlich in Frankfurt a. M., der Pudding ist aber längst nicht so schön geworden wie mit Reeses Puddingpulver. Einmal aber nicht wieder, nur echt Reeses muss und soll es sein. ' Ueberall erhältlich. Reese Gesellschaft, Hameln. EülLIWemp I Ufmnnn Sportwagen (J, dlllildllll von 3.50 Mk. Giessen Plockstr. 14-16 Plockslr. 14-16 0 je I Rheinische Hypothekenbank Mannheim Voit. von Ansteckung Vorjährige Muster werden um Platz für einen neuen Ki nderwagentransport Sitz-Liege wagen Eingezahltes Aktienkapital <*esamtreservcn ..... darunter: nimmt die Emulsion immer sehr gern." (gez.) Ludwig Biehl. Bitte, beachten Sie, das; selbst ganz kleine Kinder Scotts Emulsion ohne Mühe und bald sogar sehr gern nehmen. (Scotts Emulsion ist nur aus den besten und reinsten Rohmaterialien hergestellt, und diese sind in dem erprobten Scottschen Herstellungsverfahren in allcrkleinste Teilchen verarbeitet — daher die leichte Vcr- daulichleit des Präparats. Scotts Emulsion belebt und erhält die Eßlust nicht nur. der Kindern, sondern auch der Großen. Väter und Mütter, welche die schlimme Zahnzeit mit ihren Kindern durchgemacht haben, dürften mit Nutzen den folgenden Brief lesen: Wollendorf b. Fahr i. Nhld., den 23. Oktober 1907. der Plätze folgcudermaßeu festgesetzt worden: a) Tauerkart en: 1. Parterre 25 Mk., 2. Parterre 20 Mk., 1. Rang, 1. und 2. Reihe, .30 Mk., 3. und 4. Reihe 25 Mik., die übrigen Reihen 20 Mk. b) Einzelkarten: Parterre: Begrüßuugskonzert 5 Mk, jeder Wettgesang 3 Mk., Prsslssingen mit Preisverteilung 6 Mk.: 1. Rang: Begrüßungskonzcrt 10 Mk., jeder Wettgesang 4 Mk., Preissingen mit Preisvertcilung 10 Ml. Ter Verkauf der Plätze wird im letzten Drittel d. M. beginnen nnd zwar zunächst nur für die Dauerkarten, Einzclkartcn tömmi erst nach Schluß des Dauer kartcnverkaufs und selbstverständlich nur soweit zum Verkauf gestellt werden, als — abgesehen von einer beschränkten Zahl von Plätzen — solche von dem Tauerkartenverkauf übrig bleiben. W. Fulda, 21. März. In der vergangenen regnerischen Nacht sind die Fulda und deren Zuflüsse Fliede und Haumc über ihre Ufer getreten. In der Rhön liegt noch viel Schnee, doch ivird durch die Schneeschmelze keine ernstliche Katastrophe befürchtet, da der Boden schon viel Wasser aufnehmen kann und Stauungen durch Treibeis nicht mehr zu befürchten sind. Kleine Tageschrontk. Graf Zeppelin loiiibe vorgestern mit einem eigenartigen Gescheut überrascht. Es ist ein Etui, geschmückt mit zwei großen Brillanten und Rubitten, das einen Scheck im Betrage von 14 000 Mk. enthielt- Das Etui trägt die Widmung: „Dem Grafen Zeppelin 3640 Deutsche in Brasilic n". Um 2 Uhr 15 Min. ist das R c i ch s t u f t s ch i f f „Z. I" aufgestiegcu uird flog in einer Höhe von ungefähr 100 Meter über Friedrichshafen nach Eriskirch, wobei es gegen einen sehr starken Wind anzukämpfen hatte, liebet Eriskirch machte das Lustschilf eine Wendung, beschrieb einen großen Bogen und nahm dann die Richtung seeeinwärts nach Konstanz. In der Talmulde bei Waggershausen landete das Luftschiff um 3 Uhr 10 Min. ohne jede Hilfe auf festem Boden sehr glatt. Um 3,-i4 Uhr stieg „Z. I" nieder auf, überflog 10 Minuten später Friedrichshafen mid nahm dann seinen Weg Langenargen zu. Infolge der S ch n e e s ch m e l z e sind die Fu l d a, ,W e r r a und Weser innerhalb 48 Stunden um 3 Meter gestiegen. Tie Niederungen sind stellenweise überschwemmt. Die Schiffahrt ist gestört. In Schwarzerden bei Kreuznach wurde das .v>mt5 des Nachtwächters Will). Horbach durch eine Dynamitbombe, die in verbrecherischer Absicht im Ofenrohr verborgen worden war, in die L u f t g e j p r en g t. H. hatte gerade eine Minute vorher das Haus verlassen. Das deujche Segelschiff „Gerhardt" wurde beim S1. Catherines Kap auf der Insel Wight l e ck und ging nute r. Der Kapitän und die Mannschaft wurden vom Leuchtschiff „Cambridge" ausgenommen. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 23. März. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 10 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh, die nicht verkauft wurden. Bezahlt wurde für Heu 1. Qual. 3.80.—0,00, 2. Qual. Alk. 3.30—3.40. Die Zufuhr stammte aus den Kreisen Friedberg, Gelnhausen und Dieburg. Tas Geschäft war flau. Univertzitäts-Nachrichten. || Marburg, 22. März. Privatdozent Pros. Dr. M e i s s en» Heimer lehnte einen Ruf nach Tübingen und der a. o. Professor Dr. Diels einen solchen nacki Bonn ad. Arbeiterbewegung. Frankfurt a. Dl., 22. März. Die heute abend beendigten dreitägigen Verhandlungen der Hauptvorstände des Attg. deutschen Arbeitgeberverbandes und der Arbeituehmerverbände im Schneidergewerbe haben zur Schlichtung der in 26 Städten bestehenden Differenzen auf friedlichem Wege geführt. (ScridnsfaaL Detmold, 22. März. Nach achttägiger Schwurgerichtsverhandlung wiirde gestern gegen drei Heiratsvermittler wegen Meineides rind Betruges aus 4 Atonale bis 3 Jahre Gefängnis erfnnnt. Geschädigt wurden hauptsächlich Bauern, denen die Angeklagten reiche Frauen versprochen halten. „Bekam schmerzlos 10 Zähne." billig verkauft. a”/. X. 487,112,462.82 - 10.619,370.01 „ 467,933.700.- Galvanische Arbeiten aller Art in Mckel, Kupfer, Stahl, Messing, sowie Aufarbeiten von Lampen und Kronen für Petrolemn, Gas und elektrisches Lickt gut und preiswert in der Sunipeuiabrit Eugen Kauffmann, öießen Sckinenbcrgcrwcg 50. 1139>Fernsprecher 264. ftur echt mit dieser Narle—demFijcher — dem Garantte» leichcn des Scott- l»m Verfahrens^ j Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend 6—7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Vungenfranten. ..... (D6/t Ausgabe von Attesten firr Aumahme in Heilstätten. 9iniid)läge sür Kranke und ihre Angehörigen zur Bermeidung „Ich kann Ihnen zu meiner großen Freude mitteilen, daß ich Ihrem vorzüglichen Präparat, Scotts Emulsion, geradezu zu Dank verpflichtet bin. Mein kleiner Heinrich, jetzt 14 Monate alt, dem ich Scotts Emulsion regelmäßig cingab, hat sich dadurch nicht allein ungemein kräftig entwickelt, sondern er hat auch 10 Zähnchen schmerzlos bekommen, was bei keinem feiner Altersgenossen von hier der Fall war. Das Kind ist dick und schwer geworden und Scolk« Emulsion wird von uns auSschlietzlich tut groben vertäust, und zwar nie lose nach (Lcwichl oder Matz, sondern nur in versiegelten Ortginalflaichen in Karton mir unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott u. Bowne, &. m. b, H., Frankfurt a. *2)1. Bestandteile: Feinster Medizinal-Lebertran 150/), prima Glyzerin 50,0, unterphoSphorigsaurer Kalk 4,3, unlerpbosphorigsaurcS Natron 2fi, pulv. Tragant 3,0, feinfter arad. Gummi pulv. 2,0, de still. Waffer 129A Alkoliol 11,0. Hierzu * aromatische. Emulsion mit Limt-^Manbcl-.und GaulthcriaSl je 2 Trossen. Voraussichtliche Witterung sür Hessen am Mittwoch dem 24. März: Teillveisc heiler. Keine erheblichen Niederschläge. Dem- peraliir ivie heute. Schwache südliche Wiubc. Komniunal-Obligationonuinlaul' ... - - 9,812.600.— Der Geschäftsbericht für das Jahr 1908. sowie Zirkulare betreffend mündelsichere Kapitalanlage können von der Bank direkt oder von sämtlichen Pfandbriefverkaufsstellen gratis und franko bezogen werden. Unsere Aktien, Pfandbriefe und Komnmnal- Obligationcn nehmen wir kostenlos in Verwahrung. (b~/3 Fiirsorgesielle für Lungenkranke (Medizinische Klinik, Klinikstraße) jf* Drahtgeflechte, Stachelzaundraht, Giesskannen, eiserne rkJ Schiebkarren, Rasenmäher, Schlauchwagen. Ferner Gasherde „Prometheus“, Gastische, Gasbügeleisen. 1 u. Mangelmaschin., Landwirtschafti. Waschin, u. Geräte etc. ininpHI Edgar Bormann, Eiseuhaadlung, Giessen teiaill 11.1 Städtische Arbeitsvergebungen. Bon der Firma W i n n u. Co. ging uns folgende Erklärmtg &u: Bezugnehmend auf die von Herrn Oberbürgermeister in Ihrer Zeitung vom 20. d. MtH. veröffentlichte Erklärung bitten >oir um Aufnahme nachfolgender Aufklärung in eigener Sache. Zuvor möchten wir bemerken, daß wir der Redaktion des Gießener Anzeigers aus Ansuchen unsere an die Stadtverordneten^ Versammlung gerichtete Eingabe zur Berfligung stellten, und betonen, daß die nachstehende Betrachtung lediglich redaktioneller Art ist. Demzufolge bemerken wir zur Sache selbst, daß von einer Agitation unserseitSindenZeitungen keine Rede sein kann. Warum in der Stabtverordncten-Ver- sammlung vom 4. März unsere Firma nicht genannt wurde, verstehen wir nicht. Wir hatten absolut nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn der Herr Oberbürgermeister in dieser Versammlung unsere Firma als b i l l i g ftn c h mc ndc genannt hätte, und so unsere Beteiligung an dieser engeren Submission der Ocfsentllch-- fett bekannt wurde. Es ist nicht richtig, daß wir zur Beteiligung an der Ausschreibung erst dann aufgefordert lvurden, nachdem wir die Verpflichtung nberitonrmen hatten, die Arbeiten in Gemeinschaft mit Pfannebecker u. Walter auszusühren. In einer Unterredung mit der Bauverwaltung wurde die Frage berührt, ob wir die Arbeit selbst oder in Gemeinschaft mit einer Spezialfirma ausführen würden, und stellten wir eine solche gegebenenfalls in Aussicht. Eine Verpflichtilng gingen wir jedoch nicht ein. Diese ist auch nidjt von uns verlangt worden, wir wären auch keinesfalls daraus eingegungen. In den uns überlassenen Submissionsbedingungen ist uns auch keinesfalls eine Bedingung nach dieser Richtung hin ausgegeben worden. Im Anschluß au diese Uuterredung wurden wir zur Abgabe von Referenzen ausgefordert. Als nächstliegendes gaben wir diejenigen Eisenbetonarbeiten an, die unter unserer Leitung unter Aufsicht des stüüt. Hochbananlles selbst ausgeführt uud durch Belastungsproben abgenommen wurden. Erst nachdem. die Bau- Tcihmg int Besitze dieser Zuschrift von uns war, wurden uns die Zeichntmgen und Subntissionsunterlagen zur Offertabgabe — also ohne Vorbehalt — übersandt. Unserem Angebot war verseheiltlich kein Neuster beigefügt. Tie retlaniierte fehlende Probe wurde in den stärksten Dimensionen, wie diese int Handel einlagig verkannt, abgegeben. Im rohen Zustand ist diese 8 Mm. stark und wird, roemt sie verarbeitet ist, durch den erforderlichen ziveimaligen Goudronanstridt 12—14 Mm. stark. Die Ausführung: die Probe hätte nicht annähernd der gestellten Anforderung genügt, dürfte dadurd; als zu weit gegangen bezeichnet werden. Auch wurde uach den Preisen der Konkurrenz unserseits niemals gefragt. Verschiebentliche Proben imtrbeit mit zwei Begleitschreiben aus nachträglichen Wunsch der Bauverwaltung al gegeben. 9Puf Befragen wurden uns von der Bauleitung die Schlußsummen genannt, welche auch allen übrigen Submittenten bekannt waren. Diese Keiuttnis konnte aber von keinerlei Einfluß aus unsere Zusatzofferte sein. Niemand war bekannt, wie stark die einzelnen Submittenten ihre Böden konstruiert hatten, nur durch deu erforderlichen Zuschlag der städtischersetts gestellten Materialieit zu den einzelnen Offerten fomite erst nachträglich die ivirflidic Höhe des Angebots und die billigste Offerte festgestellt werden. Demzufolge konnte ein Submittent mit hohen Einheitspreisen uud schwacher Konstruktion der Böden durch das hierzu weniger erforderliche städtischerseits zu stellende Material in der daun festgestellten. Schlußsumme billiger seiii. als ein Submittent mit niederen Einheitspreisen und ftärferen Dimensionen dieser Böden. Tie Bemerkung, mir hätten leicht unsere Offerte nach Kenntnis des Submissionsresultats hiernad) einrichten können, dürfte nach Vorerwähntem hinfällig sein, lieber» dies müssen wir eine Unterschiebung solcher Handlungsweise ganz entschieden zurückweisen. Als Beweis' hierfür diene weiter noch, das; eine innerer Offerten tatsächlich teurer geworden ist, als die der Konkurrenz. Daß unsere Offerte das Datum des 3. Februars trägt, soll lediglich besagen, daß mir diese als zur Submission vom 3. Februar gehörig betrachtet wissen wollten. In welchem Zusammenhang die besondere Hervorlwdung des 3. Februars sein soll, ist uns eigenartig, zumal uns keinerlei Mitteilung bis heute zuging, daß unsere Offerte ungültig sei. Wäre diese Zuschrift erfolgt, so wären alle bis jetzt erfolgten Erörterungen nicht nötig gewesen. — Tie von Seiten des Herrn O berbürg erme ist er s angeführten Arbeiten am Elektrizitätswerke sind von uns nidjt ausgeführt, wir enthalten uns demgemäß jeder Aeußerung. Was die Bemerkung anbelangt „wir mürben die Arbeit sehr wahrscheinlich burdj Teceeco ausführen lassen", betonen wir, daß wir hieran keinerlei Anstoß genommen hätten, da uns Teceeco zur vollen Zufriedenheit des städtischen Hochbanamts verschiedentlich Arbeiten ausgeführt hatte. — Auch kauft Dececeo alle seine Materialien wie. Zement, Sand, Eisen usw. hier am Platze ein, was bei Firmen, welche von einer Zentrale aus geleitet werden, ganz anders der Fall ist. l Bezüglich der Jsolierpappe bemerken wir, daß dieser vor der Vergebung der Arbeiten am 4. März insofern kaum eine Bedeutung beigemessen lunrbe, als dieselbe nicht besichtigt wurde. — Wir ver- iehlen nicht, zn bemerken, daß in unserer Eingabe kein Eingriff auf die Stadtverordneten-Persammllmg zu erbltden ist, vielmehr haben wir darin eine dem Wohlwollen der Herren Stadtverordneten überlassene Bitte in sachlichster Weise zum Ausdruck gebracht. Demgemäß müssen wir Verwahrung dagegen cinlegen, wenn von be- timmter Seite unsere Eingabe anders gebeutet wurde. Im klebrigen betonen mir, daß wir auf dem in unserer Eingabe gekennzeichneten Standpunlt verharren. 3um Schlüsse sprechen wir die Hoffnung aus, daß unsere Eingabe bezwecken möge, für die Zukunft Gießeiter Geschäftsleuten doch den Vorrang cinznrauinen. Gebrannten Kaffee von hervorragender Güte a Pfund Mk. 1.—, 1.20, 1.40, 1.00 und 1.80, wöchentlich frisch gebrannt, sowie E^aBzkaf f ee lose und in Paketen (Pfarrer Kneipp), Kaffcc-Effcnz und Surrogat empfiehlt «1796 Robert Stuhl, Neustadt 23. Gesetzlicher Reservefonds M. T.OOO.uOO.— Pfandbriefsicherungsfonds 3.60U.OOO — Hypothekenbestand........ult. 1908 Kommunal-Darlehen........ Pfandbriefumlauf......... , . M. 20,100.000.— . „ 16,651,092.98 Grigiucii-DrahtrneLönirgen. Wien, 23. März. In einer Unterredung, welche der Schriftsteller Roda Roda mit dem serbischen Ministerpräsidenten Nowakowitsch und Milowanowitsch hatte, erklärte ersterer, daß Serbien mir den Frieden wolle und daß heute die Chancen des Friedens besser als die des Krieges stünden. Milowanowitsch erklärte außerdem, daß Serbien sich dem Richterspruch der Mächte unbedingt unterwerfen werde. Paris, 23. März. „Echo de Paris" meldet aus Kon stautinopel: Der ö st erre i chi s ch e Botschafter hatte gestern zwei längere Unterredungen mit dem Großwesir Hilmi Pascha über die Frage der türkischen Neutralität im Falle eines österreichisch-serbischen Krieges. Es wurde eine Vereinbarung erzielt, wonach die Türkei die Neutralität aufrecht erhalteu wolle. Paris, 23. März. „Echo be Paris" meldet aus Konstantinopel : Tie Ernennung P e r i m Paschas, Schwager des Suttons, zum Londoner Botschafter stehe bevor. Die Ernennung würde nach dem Eintreffen Rifat Paschas veröffentlicht werden. Paris, 23. März. Von England, Rußland und Frankreich wurde Serbien ein neuer Text für seine an Oesterreich abzug ebend e Erklärung vorgeschlagen. Man nimmt an, baß Oesterreich vorn Inhalt biefer Erklärung befr iebigt sein wirb. Paris, 23. Rlärz. Das S t r c i f f o in 11 e c ber Postbeamten hielt gestern abend eine neue Versammlung ab. Rach län gercr Beratung sott ber Wortlaut eines Beschlusses vereinbart worben sein, ber heute burch eine neue Versammlung ber Postbeamten im Tivoli-Saale angenommen werben wirb. Dieser Beschluß bestätigt, baß die Arbeit unter folgenben Bebingnngen roiebei ausgenommen werbe: 1. müsse bas Personal in Zukunft vom Bautenminister empfangen werben, mit bem es direkt ihre In teressenfragen beraten könne. 2. müssen die Mitglieder des Spu bifaty bet Unterbeamten vom Minister empfangen werden und mit ihm direkt diskutieren können. Falls diese, Bedingungen nicht angenommen werden sollten, so stütze sich das Streikkoiiütee auf die Versprechungen ber ftreifenben Arbeiter, bie eventuell die Telegraphenlinien gebrauchsnnsähig machen würden. London, 23. März. „Daily Telegraph" meldet ans Belgrad: Graf Forgach empfing gestern die neue 'Ji o t e, d.ie der serbischeu Regierung überrelcht werden soll. Die Note soll jedoch noch nicht überreicht werden und. der Gesandte soll noch weitere Instruktionen abwarten, ob nicht eventuell noch eine Abänderung des Textes vorgenommen wird. «nimÄ «Hf, b™, I "HK-.r I FSä-4 | von der finit I t der Pere I Mei «। LtCni starke« I d war rban!en- br 1 nd!?9.275S Ne ej.' | I£'ie§ zu feiern I ^bräunt n>crh i Sein Qui I d eine Änivr2J° 'Iüobt' I ird. NachdÄmAt?^ i durch bie StahH? erto’tt i f ein neimlb?ai,'tQlte 3 Uler Kommers jif 9 ■ÄÄ'KO nnt unb ihm einen 6^ n ^^-^."uderhausbLl E! dberg geilen? bitr M daran eh Mädchen unb (lebe ^ulem Ultsch, Dr. 0^ : Lnten bcheleiftung bei ung^ r ^z-Telan «track-Leibgesim I )le Graim zu Solms-RödM 9 unmg im cdmlhaui'c idiloß fi 11 en. Die KurjnsteilnehmeriM r iäij. Gestern abend hielt V. | ftinterhaltung ab. fei en abwechselnd mit Lhck I ?c fiwjcn Zeit des Bestes [ es geboten. Bienenzüchtervereii'.E I tu hier eine Seriammlumj I j jrirag über die Bienenzucht. I lilöete die Bestechung uta. I n:hessischm Bienenzüchterin I . Zm Borsikenden mck. blt. . n . (sin säst endloser 2«•.*!«» | miete Stadt. Es wuitM | legten Ruhe gefragt; \ turn« unb der (Seim^tnw. mb ansmärüger hetbei^iltii Herr D: Meld' i Grabrede. tkriegermeu? oen ab. März. Ginen l V tem der äweiccherern D to ab Fn der I .i« . 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