‘‘Ws? 't. lc '■ig W n „ toutbt Äu^nt. 'M®®;* hSw »« M**» 611 «GL ,'S über den sm W „bit Staffle d,, nv** Sp* bi, 'Mehrheit sei. ? L?l,bcr^It Dr * d°s Bureau mmun9 9t(klit -d;, ,\72G^cigen ^".dorläuji. Iifll 383 «bgeordneic. etn 195 ^bgcoidnric, n’,tu?r ist abgelehnt, ß j tiefe Stille im der Rede des Sig. :,ttn Paragraphen der 0- ^r.bie Eicuerjatze >_t. bleibt das dureau ^uing ergibt Mich, nd demnach 27 Loge, de» Caal getreten, ei landwirlichaftliten attenjtcuer in Gestalt >zialdemo!raten haben tg auch für getrerblich ür seine Parteifreunde zur Erbschaftssteuer, but, desgleichen ein der Tilgungsfrist van idogt über die Erb. gestellten Anträgen ab» Antrag vor, den § 13> streichen, der bit' ürsten und der Fürsten, auch ihrerseit! icbes zu oejeitigeu. urstlichen Lcuerfreiheit buegcrlichc Linke sowie rmer. Der Antrag jfrafen rufen sü'iimifch u v Die Polen Winten schen Zentrums. Äcifall gerufen r ausbncht und irschrist der $ot« nt, daß bannt vom 9t« r also nicht zur drittel Präsident Tr.Paaschr ng haben zlvci Ab' leaeben, einen mit Nein £ Tiefe Stimmen ,is der Al-ftinmung 'ß. i einmal J« - ^^"g ünbuk &«ne5.ui18 eiterkeit.) , «w#.« UtW. Miel tndlger v \ SÄ»1*" ft Bei d'iii om '"4-^ j'"w* den p^f' der Ä,S iS&g ttii- vx 5 I 2 J. Samstag 26. Juni 1909 diePost ÜDit.2.— viertel- sa Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten, Erledigt ist die mit eerjroren uno oergieiajen meyr. '.vean yty*. um- «»in» Zucken über solche Auslegungskünste hinweg, eie lu.lj’.uü3p^e0‘ lelefyrbar, die einen wie die anderen. Was hat denn schließI tren» Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; t-iteuitle- ton und ,Vermischtes" K. Neurath; für .Stadl u. Land" und „Gerichts- Bezugspreis: monatlich 75Pf., viertel- Krankheit. *• Erledigte Lehrerstellen. wiederholt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" die Bestim- mtimgen, welche der Minister der öffentlichen Arbeiten für die preutzlsch-hessischen Staalsbahnen traf und knüpft daran folgende Bemerkung: Die Leser werden die Ueberzeugung gewinnen, daß es sich lediglich um' die Abstellung von Mißbrauchen handelt, die mit der Zeit sich mehr und mehr sehr fühlbar gemacht habens Von neuen Klafsen-Einteilungen, .Herbeiführung von neuen Klassen- Ulnterschieden oder gar Schikanen gegen Reisende ist nicht die Rede. Derartiges lag, wie wir kaum hinzuzufügen brauchen, niemals /in der Absicht der Staatsbahnverwaltung. politische Tagesschau. Ter Verkehr in den Speisewagen. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: lieber die elung des Verkehrs in den Speisewagen sind vielfach unzu- ienbe Ansichten verbreitet. Um Mißverständnissen vorzubeugen Marokko. Wie der „Daily Telegraph" meldet, steht in Fez eine Resolution unmittelbar bevor. Die meisten benachbarten Stämme proklamierten Buhamara zum Sultan. Muley HajidS Truppen weigern sich, gegen den Prätendenten zu marschieren, weil sie nicht genügend Waffen und Munition haben. Fez ist außerdem durch Hungersnot bedroht. Die Minister sollen beab- sichtigen, sich Muley Hafids zu bemächtigen, ihn zu entthronen und Abdul Asis wieder einzusetzen. Muley Kebir ist Herr der Situation im Mekinez-Gebict und er droht die Einsetzung des Exsultans Asis an. Wie die „Eorrespondencia de Espana" aus Tanger erfährt, soll die auf Befehl Mickey Hasids erfolgte Vergiftung seines Bruders Muley Muhamed damit motiviert worden fein, daß Muley Muhamed beabsichtigt habe, Muley Asis wieder zum Throne zu verhelfen. Mehrere Notable, wie Asa ben Omar, El Glaui und Mtugi, sollen mit im Komplotte gewesen sein. Stadt und Land. Gießen, 26. Juni 1909. ** Tageskalender. Kolosseum: Gastspiel des Intimen Theaters Mannheim und Konzert des Damen-Bläserchors^ Kincmatograph: Programmwechjel. Hotel Schütz: Konzert abends 8 Uhr. !A nl age-Musi k in der Süd-Anlage um 11'4 Uhr mit folgendem Spielplan: 1. Ouvertüre z.Lustspiel Berlin wie cs weint und lacht von Conradi: 2. Sonntagskind, Walzer von Millöcker; 3. Czardas a. d. Op. Der Geist des Wajewoden von Großmann; 4. Armee-Marsch Nr. 7. Zur Lage in Persien. Donnerstag fand ein heftiger Straßcnkampf zwischen russischen Kosaken und Revolutionären in M c s ch e d statt. Die Kosaken eroberten eine Barrikade und befreiten dadurch die Filiale der russischen Diskontobank aus ihrer bedrängten Lage. Der Kampf spielte sich in der Nähe des englischen Konsulats ab. Ucbcr den Straßenkampf werden dann folgende Einzelheiten gemeldet: Als drei Kosaken vom Wachtkommando auf der rusfischen Diskonto- bank mit Proviant dorthin zurückkehren wollten, wurde ihnen dies von den Revolutionären, die daselbst Barrikaden errichtet hatten, verwehrt. Der russische Generalkonsul ordnete daher an, daß der Befehlshaber des Konsulatskonvois drei Kosaken mit Proviant nach der Bank schaffe, was zwei Offiziere mit vierzig Kosaken und einem Maschinengewehr ausführtcn. Unterwegs stießen sie auf eine Barrikade, aus der sich etwa 80 bewaffnete Revolutionäre befanden. Nach halbstündiger erfolgloser Unterhandlung mit den Revolutionären, welche sich weigerten, die Kosaken durchzulassen, eröffneten die russischen Kosaken das Feuer, bahnten sich einen Weg zur Bank und kehrten ohne Verlust zurück. Dio Verluste der Revolutionäre sind unbekannt. lich auch der Kampf um die brutale Macht mit Logik, Wahrheit und Ehrlichkeit zu tun? Ein Kampf um die Macht im Deutschen Reiche ist das bisherige Verhalten der Konservativen, des Zentrums und der Polen gewesen. Die Sache steht jetzt so, daß der Liberalismus nichts mehr zu verlieren hat, aber alles gewinnen kann. Die klerikal- lonservativ-polnische Mehrheit ist noch nicht das deutsche Volk, dieses aber wird die Antwort auf eine solche leichtfertige Steuerfabrikation nicht schuldig bleiben, die das Portemonnaie des Großgrundbesitzers ängstlich schont und alle Steuerlasten den miltlereu und schwachen Schultern aufbürbet._ Auch wir in Hessen werden es nicht vergessen, daß die hessischen Reichstagsabgcordueten Köhler und Bindewald in dieser bitterernsten Sache auf der Seite des konservativ-klerikal-polnischen Blocks gestanden haben. Recht eigenartig berührt hat es ferner, daß zwei andere hessische Reichtztagsabaeordnete, Freiherr v. Hehl und Gras Oriola, der entscheidenden Abstimmung ferngeblieben sind. Unbegreiflich ist es eigentlich, warum Heyl und Oriola nicht dem Beispiele des Abg. Lehmann-Jena gefolgt sind. Warum traten sie nicht offen auf die Seite derer, zu denen sie ihrer ganzen politischen Richtung nach gehören? Auf den hessischen Liberalismus können sie doch wohl schwerlich noch bauen, der wird ihnen und den .Herren Köhler und Bindewald schon bei den nächsten Reichstaas- ivahlen die Quittung für ihre Vertretung .Hessens im Reichstage geben. Wenn im deutschen Volke jetzt auch nur eine Spur liberalen Geistes herrscht, dann werden alle schwarzen Machtgelüste ein für alle Mal gründlich beseitigt werden. Man hat den Patriotismus der Phrase, wie er so lange von gen Konservativen gepflegt wurde, heute gründlich satt und fordert einen Patriotismus der Tat. Eine kurze Etappe auf diesem Wege war der nunmehr unselig entschlafene Konservativ-liberale Block. Tas nächste Ziel kann nur die Schaffung einer großen starken liberalen Partei sein. Soldaten fiitb genug da, sie warten nur auf ihre Führer, und auf das friedliche Zusammenarbeiten der Führer. Günstiger für den gesamten Liberalismus stand die Sache noch nie als heute.___'____________ Die hessische watzircchtsvsrlage. Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer hat heute nachmittag in einer gemeinsamen Sitzung mit der Regierung, als 'deren Vertreter die Herren Staatsminister Dr. Ewald, Ministerialrat L o r b a ch e r und Regierungsrat Dr. Weber erschienen waren, den Gesetzentwurf, beir. die Landstände, beraten and sämtliche 68 Artikel des Entwurfs erledigt, so daß in der nächsten Sitzung am SamStag den 3. Juli, die entscheidende A b st i m m u n g über die einzelnen Artikel erfolgen kann. Einige Tage danach soll dann eine gemeinsame Besprechung über den Gcsamtinhalt der Wahlrechtsvorlage mit dem Gesetzgebungsausschuß der Ersten Kammer erfolgen. Die heutige Besprechung des Ausschusses mit der Regierung ergab in allen wesentlichen Punkten ein Einvernehmen zwischen dieser und der Ausschußmehrheit. Bei Art. 2, der über die Zusammensetzung der Ersten Kammer bestimmt, kam der Ausschuß dabin überein, daß neben ben zu wählenden Vertretern der Berufsorganisationen auch ein Vertreter der Arbeiterschaft in die Erste Kämmer gesandt werden soll, sobald eine gesetzliche Arbeiterorganisation erfolgt sein wird. Ein Hauptpunkt ist Art. 3, worin die Zahl der M- geordneten zur Zweiten Kammer festgesetzt wird. Hierüber herrscht aber noch völlige Unklarheit. Während in der Regierungsvorlage 13 städtische und 43 ländliche Abgeordnete bestimmt werden, neigt die Ausschußmehrheit zu dem Vorschlag, zwecks Vermeidung einer außerordentlich schwierigen neuen Wahlkreiscinteilung die Zahl der Abgeordneten auf 55, bezw. 56 zu. beschränken. Die Regierung erklärte, in diesem Punkte ganz den Wünschet! der Kämmer folgen zu wollen. Im Art. 6 wird die Ausschußmehrheit für die Ausübung des Wahlrechts einen dreijährigen Wohnsitz und die hessische Staatsangehörigkeit überhaupt, die nach der Regierungsvorlage mindestens 3 Jahre betragen sollte, beschließen. Im Art. 7 sollten mit Zuchthaus bestrafte Personen, des Amtes entsetzte Beamte usw. erst 5 Jahre nach 'der Strafverbüßung resp. der Entlassung das Recht zur Wahl haben. Der Ausschuß wird diese Bestimmung als zu weitgehend streichen. Den Art. 15 wird der Ausschuß dahin ändern, daß Richter, Kreisamtsmänner, Kreisärzte usw. in ihrem Tienstbezirk nicht gewählt werden dürfen. Die in dem folgenden Artikel über die Wahl der Abgeordneten, Stimmzettel usw. getroffenen Bestimmungen sind bereits kürzlich an dieser Stelle ermähnt worden. Im Art. 50 wurde den Wahl- kommissionen zur Aufrechterhaltung der Ordnung eine Strafgewalt bis zu 30 Mark eingeräumt. Der Ausschuß hat jedoch das Recht zur Bestrafung gestrichen und den Kommissionen nur die Befugnis zur sofortigen Ausweisung aus dem Wahllokal zugesprochen. Im Art. 52 der Vorlage wird das 'sog. romanische Wahlsystem eingeführt, wonach bei einem zweiten Wahlgang derjenige als gewählt gelten soll, auf welchen die höchste Stimmenzabt entfällt. (Also nicht mehr Stichwahl zwischen ben beiben Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl und 'Zulassung neuer .'Kandidaten.) Gegen diesen Artikel erklärten sich die Abag. Fulda und Wolf, während sich die anderen Mitglieder ihre Stellungnahme vorbe- hieltetk. In Art. 51 will der Ausschuß 'die darin festgesetzte Frist von 8 Tagen zur Erklärung über die Annahme einer Wahl auf 14 Tage verlängert wissen. Zu Art. 59, der die Anordnung von Erhebungen bei Wahlprotesten betrifft, hat der Ausschuß einen Zusatz bestimmt, wonach auf Verlangen der Kammer eine eidliche Zeugenvernehmung erfolgen muß. In Art. 60 der Vorlage wird bestimmt, daß alle 3 Jahre, wie bisher, die Hälfte der Kammer erneuert werden soll. Das sozialdemokratische Ausschuß- Mitglied verlangte dagegen eine regelmäßige Gesamterneuerung der Kammer, während Abg. v. Brentano und ändere Mitglieder erklärten, in dieser Frage keine prinzipielle Stellimg einzunehmen, betonte der Regierungsvertreter, an der dreijährigen Halberneuerung der Kämmer festhalten zu müssen. — Nachdem im Laufe des gestrigen Tages sämtliche Fraktionen der Kammer Besprech- imgen über die Wahlrechtsvorlage abgehalten hatten, herrscht jetzt im Gesetzgebungsausschuß die bestimmte Hofftiung vor, daß es im kommenden Winter endlich gelingen wird, eine endgültige Verständigung über die Wahlrechtsvorlagc zu erzielen. Apolitische Wochenschau. Gießen, den 26. Juni. Was wird nun geschehen? So fragte alle Welt, als am Donnerstag abend das Ergebnis der Abstimmung über die Erbanfallsteuer bekannt wurde. Wird der Reichstag aufgelöst? Tritt Bülow zurück oder begnügt er sich damit Sydow zu opfern und den Reichstag bis zum Herbst zu vertagen? Es gab noch ein weiteres Oder, aber, wer hätte nicht gezögert es auszusprechen: Wäre es doch möglich, daß Bülow die „Reichsfinanzreform" der konservativ-klerikal - polnischen Mehrheit annehmen könnte? Man erwog diese Möglichkeit nur widerwillig und zögernd, denn die Regierung hatte ja noch bis zum Schluffe erklärt, daß die verbündeten. Regierungen einer Finanzreform ohne Erbschaftssteuer und mit einer Kotierungssteuer nicht zu stimmen könne. Die unmittelbare Antwort der Regierung auf die Machtprobe des Zentrums, der Konservativen und der Polen hätte nun die Auslösung des Reichstages oder die Demission Bülows sein müssen. So wäre es in einem jeden anderen Lande gewesen. Aber es geschah zunächst nichts. Fürst Bernhard Cunetator schien wieder einmal in feine bekannte Politik des Zögerns und Zauderns geraten zu fein und konnte offenbar zu keinem Entschlüsse kommen. Und dabei batten ihn die Ereignisse doch wohl schwerlich überrascht. Mit der Ablehnung der Regierungsvorlagen mußte er rechnen Gerade die letzten Tage hatten volle Klarheit gebracht über die Absichten der neuen Mehrheit. Da helfen keine Ver- nunftsgründe und kein noch so warmer Appell an den Patriotismus und die gute konservative Tradition. Bülow sollte gestürzt werden, koste es was es koste. Und nun diese Untätigkeit und Unentschlossenheit der Regierung. Worauf wartet sie noch? Daß die Konservativen doch noch nachgeben? Und in der Tat, wie Wolffs Telegraphisches Bureau am Freitag abend erfuhr, wurde der konservativen Fraktion im Auftrage des Reichskcuizlers eröffnet, daß die Kotierungssteuer, die Mühlenumsatzsteuer und der Kohlenausfuhrzolt unannehmbar seien, weil sie den .Handel und Verkehr schädigen, die Industrie unerträglich belasten und unsere gesamte wirtschaftliche Stellung oer-- schlechtern würden. Die Parfümeriesteuer habe unüberwindliche Bedenken gegen sich. Hinsichtlich der Wertzuwachssteuer nrurbe auf die ausführlichen letzten Erklärungen des Reicbs- schatzsekretärs Bezug genommen. Ganz grundlos scheint die Hoffnung Bülows, auf diesem Wege zu einer Verständigung mit den Konservativen zu kommen, nicht zu sein. Tie „Konservative Korrespondenz" sagt nämlich, es werde die Aufgabe der konservativen Fraktion fein, mit allen Kräften dahin zu streben, daß das große nationale Werk schnellmöglichst und in einer Weise zur Vollendung gelange, die das Einverständnis der verbün- oeten Regierungen zu finden vermag. Sie wird zu diesem Behufe auch vor Opfern eigener Ansichten im einzelnen nicht zurückschrecken dürfen. Auffallend ist es nun, daß Bülow mittlertveile zum K a i s e r n a ch Kiel g c r e i ft ist. Die Abreise geschah — man möchte fast sagen — mit einer gewissen Feierlichkeit, wie es sich bei einer tiefernsten ^ache gehört. Bei der Abreise des Reichskanzlers und des Chefs des Zivilkabinetts Freitag nacht auf dem Lehrter Bahnhofe nach Kiel waren die Fürstin Bülow, der Staatssekretär des Innern Dr. v. Bethmann-Hollweg, sowie verschiedene Herren her Reichskanzlei anwesend. Fürst Bülow unterhielt sich bis zum Abgänge des Zuges lebhaft mit dem Staatssekretär des Innern. Von Kiel wird der Kanzler nun wohl die Entscheidung mitbringen, die man im Volke mit Ungeduld erwartet. Man braucht nicht immer von schwächlicher Inkonsequenz der Regierungen zu sprechen, es gibt bei uns im Deutschen Reiche auch sonst Inkonsequenz genug. Es gibt bei uns Leute, die es schon vergessen haben, was sie in den Novembertagen vorigen Jahres gefordert hatten. Damals hieß es, der Kaiser müsse sich größere Zurückhaltung auferlegen, und nun, da der Kaiser diesen berechtigten Wunsch respektiert hat, jetzt fordert man auf einmal, daß der Kaiser reden müsse. Der Kaiser müsse offen Partei nehmen im Kämpft um die Reichsfinanzreform. Dieses neue Verlangen ist ivohl aus dem Empfinden hervorgegangen, daß die früheren temperamentvollen politischen Reden des Kaisers auch häufig ihr Gutes gehabt haben. Ein offenes Eintreten des Kaisers für den Kanzler hätte ohne Zweifel dessen Stellung günstiger gestaltet. Wir müssen es aber dem Kaiser trotzdem danken, daß er aus seiner Reserve nicht hervorgetreten ist. Wohl hat er in seiner Rede bei der u n te r e l b i s ch e n Segelwettfahrt auch politische Fragen gestreift, aber er I)at es doch vermieden, irgendwie in den Streit der Parteien um die Finanzreform einzugreifen. Sein Hinweis auf die patriotische Gesinnung war zu aHgemcm, um diese Worte als besondere Kundgebung aufzufassen. Tw Jnter- pretationskünste agrarischer Blätter Haven es freiluq ferng gebracht, die letzte Rede des Kaisers in ihrem Sinne aus- mschlachten. Was soll man dazu sagen, ein solches Vor- L. U. Von derLandes-Universität. Tr. Arthur Weber aus Fechenheim, Assistent an der hiesigen Medizin. Klinik, der sich für das Fach der Inneren Medizin an unserer Universität zu habilitieren wünscht, hält am Montag den 28. Juni d. Js., abends 6 Uhr, in der kleinen Aula eine öffentliche Probevorlesung über das Thema: Ueber unsere derzeitigen Anschauungen von den Ursachen der bösartigen Geschwülste. •• 3n ben Ruhestand wurde versetzt der Lehrer Peter Benz zu Fauerbach v. b. H. wegen andauernder einem evangelischen Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle zu Ettingshausen. "19. Jahrhundertfeier der Hermannsschlacht. Die letzten Vorbereitungen zu der am Montag am Fuße des Georgtempels stattfindenden Aufführung der Hermannsschlacht sind nun getroffen, und wenn sich daS Wetter gut anläßt, dürste sich ein recht starker Besuch geltend machen. Wir haben schon des öfteren auf die Bedeutung dieser Feier verwiesen und können daher von einer ausführlicheren Vorbesprechung Abstand nehmen. Der Zuschauerraum ist ebenso wie der Bühnenplatz und die Eingänge sinngemäß hergerichtet und zur Bequemlichkeit des Publikums werden mehrere Omnibusse verkehren. Bei unsicherer Witterung wird die Aufführung verschoben und Näheres durch Aushang an der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers bekannt gegeben. ** Hessischer Volksschriftenverein. Wit bem Zweck, gegen die planmäßige Verbreitung von Schund- und Schmutzliteratur energisch vorzugehen, hat eine Reihe von Männern, unter denen sich neben Prälat D. Dr. Flöring, Rektor Backes, Gymnasialdirektor Dr. Hensell-Darmstadt, Kreisrat Fey-Friedberg und anderen auch Geh. Schulrat Prof. D. Stamm, Schulrat Kleinschmidt und Kirchenrat D. Schlosser-Gießen befinden, dieser Tage einen „Hessischen Volksschrifteil-Verein" ins Leben gerufen. Dieser Verein tvill durch Einrichtung einer auf sittlich reinem Boden stehenden spezifisch hessischen Kolportage die breitesten Massen des Volkes mit guten, volkstümlichen Schriften und Büchern aller Art versorgen,. Auch ist die Unterstützung von Volks-, Schul- und Arbeiter-Mbliolheken nach Maßgabe der vorhandenen Mittel und die .Herausgabe passender Bücherverzeichnisse ins Auge gefaßt. Etwaige Veröffentlichungen des Vereins werden den Mitgliedern zu ermäßigtem Preise geliefert. Dem äußerst zeitgemäßen Verein sind recht viele Mitglieder zu wünschen, damit er seinen mit großen Unkosten verbundenen Zweck zum Wohl unseres Volkes und Vaterlandes erreichen kann. gehen richtet sich selbst. Mit Jnterpretierkünsten kann man au» einem jeden Worte alles mögliche herauslesen. Das zeigen wirf) jetzt wieder die deutschfeindlichen Kommentare, die in einer gewissen Auslandspresse der letzten Rede des Kaisers über seine Begegnung mit dem Zaren gegeben loerden. Ter Kaiser kennzeichnete sie als eine neue Bekrafli- •flung des Friedens; und was niacht die deutschfeindliche, insbesondere die englische und russische Presse daraus, xa }eif# es, Deutschland erstrebe die Suprematie auf oem Meere, wolle die euglisch-französisch-russische Freundschaft gerftören und dergleichen mehr. Man geht mit einem Achsel- E’iiSL Erstes Blatt IS».Jahrgang ■" erscheint täglich, außer JBffCTgS Ä Sonntag?. - Beilagen: v rey Jlli IM A iM* vvIllvlUvISSä «rtesffls Sf - * *“*0**0^ * Verlag u. Expedition 51 /*r < .. MM General-Anzeiger für Odecheffen bis vormittags s'uh? Rotationsdruck und Verlag der vruhl'schen Univ.-Vuch- vnd steindruckerei v. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: ZÄulftraße 7. heb; für den , tr T-imii.thihii ll 0 1 ' u Anzeigenteil: H. Beck. allen cniathlithfi • dann d Bäder anben. und mehrere f. Lauter 35000 'JJuirf, isiourn und pdemnitrt ttharr gegen bte welche ten ’Nebaficurcn und Verl eine wird Anhöhe Bis gestern sind an genanntem Tage wurden btS zum unter Leitung deS TurnivartS Rcinh. Zimmer Einzelturner. feine Verwendung dafür Lünftiuh rrgkllcu Tin ttcnni als das Ällcrnel liefctig./ Redner wendet sich Journalisten- und Retakteuren, freien Jountalisten und , mit her Aufgabe betraut werden soll, vorbereitend.' Sdnittc für eine Ältere und Jnvalidetwersorgung für alle Angehörigen des bcruiJntäiignt Schrifttums unter entsprechender BeitragSleistung banb", „*iv ..... „— — , —--u - o- ßeben würben unb, wie schon erwähnt, auch starken Beifall zu tun." (M r o 6 e Gharüittenburg macht auf eine Erklärung des - Sta btt Heater. Ta die Musik für nächsten TieuStog abgesagt hat, muß die Lperettenaufführung „Fatmiha' ausnahmsweise auf Mittwoch den 30. Juni verschoben werden. Der Anfang der Vorstellung bleibt jedoch um 8 Uhr und die y . Bestellungen werden, soweit kein Widerruf erfolgt, als für I rootben fei, beftältgl sich nicht. Wahr ist nur, daß Herr Troje zu stehen kommenden < chulhanSnenba n gönnen. Der Voranschlag beläuft sich auf worunter 7000 Mark für Gtü-mauern. noch 6759 anwesend waren. korpS des Leibgardc-Jnf.-ReglS. Nr. 115 der Tcrrasie. = Bad - Nauheim, 25. Juni. 13818 Kurgäste angekommen, wovon Juni Mit dem auf Militärisches Tu* Ke.oitulatuenichvlen bei allen Truppenteilen erfahren tu diesem Jahre durch Bermgung des Kn, isministerlums eine grase 'Jlruvning: Bisher wurden nur die iiinqcrcn Unteroffiziere in den *1 apuiilantenirf1 ulen unterruhtet, finoet Dich nuch statt »ür ältere Unteroffiziere naaj neunjähriger Dienst zeit Es wird dies bcfoiü>er» von den älteren Unteroffizieren irnibig begrübt, da he sich bisher aus eigenem Mitteln für die spätere Beamtenlaufbahn vorbereiten nniptrn Durch die Aufbesfeniug der Beamtengebalter. durch dte Anrech ramg eines Teiles der Dienstzeit auf daS BefoldungSalter und durch *bie Neuerung in den Kapttulemtenschulen kmm das Jahr 1900 als befonoers günstig für den llntrvofftzieritand angeiehen werden. Wochen hier zur Kur gewellt hat, ist über Frankfurt nach Cetinjc abgeretft. rz Bad-Rauheim, 26. Juni. Heute abend gibt bte 1.20 Uhr von Frankfurt hier fälligen V-ZugeS 45 stürzte gestern zwischen Bad Nauheim unb C ft beim der Bürgermeister Kreitz von KönigSwmter auB bem Wagen. Er wurde überfahren unb starb sofort. Eo viel bis setzt fest- gestellt werben konnte, hat er bte Wagentüre geöffnet unb ist abgestürzt. In feiner Begleitung befanden sich feine Frau unb sein Schwager. 0 Ltch, 25. Juni. Unser Turnverein, bem es — durch verschiedene Umstände bedingt — nicht möglich war. auf der Dau fahrt nach Ober-Mörlen Preise zu erringen, stellt für das Marburger Gaufest eine Must errtcge am Barren Emiraten und Jndustri ritt«, ern oaS Leben mit underech- Mtltwoch gültig betrachtet. sich unter den Bewerbern befindet. •• Kunstverein. Der Ausstellung von G. Luhrig sf Marburg, 25. Juni. Dienstag findet die Feier wurden neu emqereiht: »Rumänischer Archimandril im großen des 2000. Studenten mit folgendem Programm statt: Ornat* und .Mönche von Sinaia*. Am nächsten Freitag Nachmittags 3 Uhr Jestzug der gesamten Studentenschaft durch wirb wiederum eine teilweise Aenberung ber Ausstellung vor- die Stabt nach dem Walde am Kaiser-WilhelmS-Turm, wo Kurkavelle ihr 4. Künstlerkonzert im neuen Konzert- Ha u S. Tie mitwirkenbe Solistin ist Fräulein Alice Rtvver- Budapest (Klavier). — Am Sonntag konzertiert das Musik- auS Darmstadt auf fei verlangen, daß >ie Reöakt c mäßig behandelten, üe möahdjü lich- Unsicherheit »errieten. Stfonterft terbient machten — “ - S frlter «ft», sich Mary Abert, Martha a f f r c l), Valeska zuheben wäre noch, daß die einzelnen Stucke, „Tas Strümps- diese 5)indernm'e werden j>urd) bie Zusammenlegungen ber Feld .Di« Br-Ntnnch.--. unb 69", recht be^ntge.I marin, machst b-iei^t. $fbQlttuc Gustav «... Huth ist im 70. Lebensjahre gestorben, unb bas. was sterblich an ihm war, gestern nachmittag int Krematorium zu Essenbach der Flamme übergeben worden. In Leipzig geboren, hat Aebhnlh einen Teil seiner journalistischen Tätigkeit Ende der 70 er Jahre und Anfang der 80 er Fahre tn Oder Hessen enthaltet. Red- Huth gab in diesen Jahren in Bad-Aauheim und in Giesten freisinnige Zeitungen heraus unb hat sich damals bei den Reichstagswahlen auch als Redner betätigt. Seit Mitte der 80 er Jahre des vorigen Jahrhunderts war Rcbhuth Mitarbeiter bei der Frankfurter Zeitting und trat bann 1887 in den Dienst der kleinen Presse, als deren Redakteur er mit ganz besonderer Bor liebe den Verl)ältni,sen int vessenlande seine journalistische Feder widmete. Eine perionliche Vorliebe hatte Rebhnth für die sportlichcn stämvse aus hesslichem Wasser, er besuchte regelmäßig bis zuletzt die Re gatten in Mainz und Gießen und die alten Kämpen der Gießener Rnbergeseltsckwft, bie Reiber. Dreiling. Lstmami, unb andere waren ihm gute Bekannte Mit Rebhuth ist einer jener Journalisten ans dem Leben geschieden, der als solcher mit warmer Anteilnahme für alles eintrat, was ber großen Masse des Volks 24. Juni 147 374 abgegeben. I) Marburg, 25. Juni. Die durch die Blätter gehende Meldung, daß der neue Oberbürgermeister unserer Stadt, Herr Troje. zum Oberbürgermeister von Hildesheim gewählt man Manuskripte innerhalb zweier Monate noch dem Vbbtmrf y.t t: in der Lage seien, tbte Miete ;u b Nidda. 25. Juni. Hier bat sich tunlich eine Schubmach-.r'- innung für Ridda u. Umacgcnd gegründet, die den Zuiammenschluß bei 3dnihmad>cr jur Wahrung der Berufs Interessen unb zum gemeinsamen Brnig der Rohmaterialien bcuoedt paar Danilo oon Montenegro, baS beinahe sechs v. handelt. Viel «ach pflege iahte abzudrucken und sechs bkn So loinme es. oaß änbe halten und doch vck« ahlen veiterfcii unb sehr r Rachdrucks frage zn werben angenommen. Hierauf referiert Reckn samoalt Armer Brttlau -,u d'w Punkte Recht i n rechn n g Der Redner führte aus: Jmsta^ der fortgesetzten Agitation seien mehrere Fortschritt auf dem <** biete cer Rechtsprechung erzielt worden. So sei man ;u einer Einschränkung de« lledelstandes des fliegenden Gerichts st an des gekommen, und aud» auf dem Gebiete des .leugn ts^ Zwanges sei errcidit ivorden. daß von diesem so wenig wie möglich G.braudi g-macht iv*rb In mancher Bertehunq halten sich aber bnrdi bie Rorelle ;um Stra'ge, tzäiuch die ib-ilDul»' für htc Preise nicht ocbeiiert. »ondcrn brudi.:t. und haiu, bas gute Recht ber Journalisten nicht anerkennen wollten aieiltd seien baS Außenseiter, aber solche g*bc c5 auch unter den Jour- nalifte« (5>Z sei deshalb nicht recht, die-? zu verallgemeinern Er persöillick) habe im Laufe von 15 Jahren nicht einen einzigen Prozeß gehabt unb empfehle daher brr Kommission, welche bic Resolutionen von Berlin und Münd,en ;u bearbeiten haben werde, auch an die Schairnug einer Zentrale zu denken, die möglichst im Bcreiii mit dem deutsch en Zeituiiaseerleger Verbände und von Rachdruckssordcrungcn bilde. Die bestehenden Schiedsgerichte reichten inanchmal nicht aus. und dw Auskunft, die der ..Zeitung-- Verlag" erteile, sei nicht immer richtig. Cs gebe eine na nie Reihe von Verlegern, die den starren Slandvnnfi de^ ..Zeiiung»- verlagS" nicht teilten, und dadurch viel zur Versöhnung der beiden augenmcrk gelegt werden Landtage ■ j in Breslau sich in Form einer Protestresolution und einer ur- gäbe, die b'-it zuständi i n R ge h i’ bic zu Un guftai bc r Preist- • I n wenden". Redner bedanect, das- vt f k verfolgten, bie ihnen von den Bericl • | idig 'N ?hid in bet reif b i liege noch vielt ? im n-, v n l durch die Lokalberichterstatter mein lind mehr iiiruckg.dit.il gl nmr- Mannskrivte der man im S? i.iv I wie die der ordentlichen behand'-lt würden VS,» wird idMuf-hd| I folgende Resolution 6 t e i n b a di '2*3ien angenommen: ,.D. t I ierteutag ersucht den Verein Berliner . I zielmng der anberen Berliner Verbandsvrreine einen ^ilnnirr i | (Breslau mit, oaß ber Eberpriiio nt V Zedlitz 2 r u tz i d» lr ein Schreiben an den Perbandstag bnbe gelangen lassen. Mb er I sich freue, In-utc abend den Journaliftentag in den R.iumen oez ! Breslauer Rathauses begrüßen zu können. st gelangt dann das Thema „R e i f e uni. I liegen vom Frankfurter Jonrnaliitei und Sd-riftstellerverein *pI- I Kellern sollen im allgem' ,»en nur dann von Journalisten nns I Schriftstellervereincn llntcrflübiinncn gewahrt werden, wemt ibic ersahrungsgemast o't. füiiud e (rmbolnmi eint i unb Schriftsteltei Hi l Angabe n nick ts ■ Halt n hiftort ein ni neen. i't . ■ | un die Manuikripkr ordnunys bald iurückichicklen. wenn sie i'd briucii» bte Honorar-rar- bisher l.-iber au' den Redak- genommen. sich kin Volksfest anschlteßt. .. erftr Oiaftföiel des Mann- XWeblar, 25. Jmn. Unsere Lehrerbilbungsanstallen unter- , . , 5o l osseUm. Das erftr yamp o.itun., nahmen heute unter Führung ihrer Lehrer den gewohnten sroveren Herrn er Intimen Theaters, das unter oer -.eu nfli * Während die Praparanden Ederkopf unb Lahn^ von Emil Weiß-Müller steht, hatte geitern abendfernen ^etle besuchten, machten ine Seminaristen eine zweitägige Fahrt recht guten Besuch aufzutveisen unb erfreute sich auch ftarken fln bcn 2ce in ber Eifel. — Der Evangelische Gesellen- Beifalles. Durch bic Erkrankung eines MitgliebcS tfatte Wrtjn feiert am 18. Juli fein 25 jahngeS Bestehen. anscheinenb nur eine Probe ftattfinben können, weshalb u £bcrflccn. 25. Juni. Die Felbbere in t gung es mitunter etwas an bem glatten, flüssigen Zusammenspiel macht erfreulicherweise im Streife Wetzlar ganz merkliche fyoru fehlt» bas gerade bei Ausführungen dieser Art unbedingt schritte. In mehr als 20 Gemeinden .W »ie bereits durchgenihrt nötig ist. Das Spiel selbst war aber recht anerkennenswert oder angeregt. Neue Antmge liegen tetztiauch aus'"dttchen "nbUte, daß hier. Wige ^rsteller am Aerkesint, die Teile ÄoÄ nut durch einen rein .aufteth^eii' Lanbcft es sich durchweg um hochgelegenes Gelände am Kohler- _ Besonders verdien^ machten ^zw. am oberen Meebach. Die Beftellung der . 2 an er tfrilol gan» bmlid) boraetranrn ^cintere!faitc»iateü hält m Ton unb temperamentvoller Austasiung ,vielteIversotgl ein »n-nuun . ium um on ‘ .„..T ' ^chn ’■ V. Geller der Griegsonate seine Geibes Bibers im Zoologischen Garten, der gewi hnlich gegen und bas >5 Uhr seine „Bnrg" verlaßt, um sich alsbald an die Arbeit Schubertick)»- Cantabile vorlrug, envarb fick> mit seinen schätz lzn machen. B a n m st ä in ni c t o n 50 b iS b0 cm X u r cb baren kunstlerstellen Eigenschaften die O^unst der tzörer. mcfser, die in bem Gelnge cingegrobcn werden, sind •• AuSzetchnung. Unsere hessische Landwirtschaft mar gcmöhnlid) schon nach zwei Tagen durchgenagt, die auf der ^luvstellimg der Deutschen LandwirtschaftS-GeseUschast 'meisten werben jedoch kurz vor beni Zusammensturz vor in Leipzig neben Ziegen nur durch eine Kollellion von zwölf der wetteren Ragetätigkeit tcs Bibers geschützt, nm spater Stück englischer Bollblutschweinc deS Dekononneratü Hoff- in der geplanten BiberXÄmppe des Senckenber^schen Mu- hielt Oesonomierat .voffmann aus seme ~icre 9 Xreife unb LcjtcIIt> ^ie teils aitgenagt, teils bis auf ein schwaches -war ein 1„ zwei 2„ drei 3. und em 4. Preis, eine ^•Lijattclitüd durchgearbeitet find. erfennung und einen SammlungSpreiS. Homburg v. d. H., 25. Juni. 600 Teilnehmer des ' Boni Aich handel. Der dieSwöchcutliche Schweine-1^ongresieS der GaS- und Wafferfachmänuer find heute nach, niarlt hatte nur einen Vorrat von etwa 300 Schweinen, die I „Mag um 3 Uhr mittels SonderzugeS hier cmgetroffcii. im Handumdrehen verkauft waren. Die Ware langte nuf)tIUntcc Führung des Geheimrats Jacobi besichtigten sie die halb hin, um den Bedarf der zum Markt gekommenen kleinen Saalburg und auf der Rückfahrt die Erlöserkirche. Im Ktir- Landwirte auS der Gegend zu decken, fo daß cme^gröfecrc ()aud |Qnb c,n ^eftmahl statt, wo die Gäste voni Lurdirektor Anzahl unverrichteter Dinge den Platz verließen. Für die ^. Maltz ahn begrüßt wurden. 9!ach dem Festessen war Ware wurden die hohen Preise bcö letzten Marktes bezahlt. seMjehe Beleuchtung des KurgartenS. Fette schlachtreife Ware ,si in den letzten 14 Tagen der Zentner miedet» um 2 Mark in die Höhe gegangen und wirb FoUlNtllisteN UNÜ $d)riftftellcr. mit 67—68 Mark bezahlt. I jy Hackmaschinen in Tätigkeit Die schon em Vu Srcslas 21 Juni mal verschobene Vorführung von Hackmaschinen in der Nähei u 'Hr 1 uercibcf 1 hcr" Ocora BickllcrÄtt^Die^hienu Journalchcn^un^ Schriftsteller Tage» lag zu dem Thema üder bi. Zramretbesitzer. (xotg vjcljlri statt. ~ ic hierzu I soziale Fürsorge für Redakteur unb ehr in Heller" vom Verein herbogefommenen Landwirte aus Cbcrhcnni, unter benen I x9frlinn ^igeuber Antrag vor. „Du- Dstegiertenverfamm sich auch Atoei russische Grostgruudbefiyer. bie augenblicklich lyonc eine tuunmimoii euifepen zum Zwecke ctuei Vi ui Nauheim zur Kur weilen, befanden, folgten mit vielem l stänbigung mit den Verlegern über bic Alter- und )n Interesse der ArbettSteistung bei ihnen vorgesührtenGrub l Versickerung ber Redakteure inio ständig ber und erklärten die maschinelle Reinigung der 'Hilbcn Bon feiten des Vereins Münchener BerusSiournalisten hegt Pflanzungen voii Unfraut als überaus praktisch für den! bau Thema folgender Antrag vor: „Der Verband deutsckx-r innhiuirt chaftlirhen Betrieb unserer (Meaeiib T^-r Beran- ^urnalisten- und Schrittstellervereme wolle «ne «vmm,'swn aus MlV om KfalS ter Wschc» L-nd^.I«-d°N-urrn. freien 3 amtenversicherunq nicht »u denken feu Es I gegen di. Uederw» uung der Prentwozeue au> dec -t v r gelte darum, die Münchener Anstalt zu stärken und allen 9?er-1 V rbreituna umüdittner xiln ’ter an b: ' ngencht'. ?- einen tat Anschtus, an sie zu empfehlen Eine Ägilation hierfür I tonn :eber (Sinitur der drwntl ten Meinung am b’r ju>'.aw dtes • in u Es fei bedauerlich, daß derlei r sowohl i ickierungsttage fo ivenig Beacht gerade»u deprimierend zu sehen, wie nur bei der Presie auf btcfnn I itranm »cnteLi. sondern 1. 1 y vor allem bv ■ .’rwjmw i ne 1 BenifSwurnalisten nnrb der Kommission überwiesen I alad ; itm bte Abänderuu, des . i-ahrun bev , ■ ;3u bem folambcn Punkte der Tagesordnung ,.V c r kc h r I Jntereiien ;u erstreben fud •0 Redner iDncht noch aioei«"’- zwischen Mitarbeitern nudRedaktionr n" begründetI Urdeberrecht und d? - neue Meter bet . n ^nicroteint - Kirstein Berlin iclgenden Antrag des Beretns Bert ittcrPreffe Iben >rb, kurck- welche, unter Umn.rWen aur.i ber Tnrbanan ! „Die TelenicrtnuH-nammlun i trolle bie Einsetzung einet Kom |tcc»»en werben könne, inio’em er wr Unterlanung eines jnto l Mission uir .FeststeUun 1 von Giund'ätzen über b*e Behandlung I geurungen nvrde und event auch ickwd-nseriatzp'lichttg Manuskripte durch d-.r Redaktionen beschließen " Der Reserrtu nerden hum. Das wurde ;u unenca ilifben .v.utanbnt wi •'übrtc au daß die M.muskriptbebanblung fetten» der Reba' IP res' e »ü dren. Vebb B «'all Öteraut v. röreurttuD -■ v Manufktivte >r schriftsteller, bte durch Notizen d Redaktionen Ick Grossen-Linden, den 26. Juni 1909. Die Beerdigung findet Montag den 28. Juni, nachmittags 4 Uhr 3635 statt. .ER DEU i't Müllers Ph. Lang 211. Lud. Warner Die trauernden Hinterbliebenen : Familie Lud. Lang behauptet trotz allerNeuerscheinungen seinen errungenen Platz in der erstenReihe der empfehlenswerten Haar-Pflegemittel Einmal probiert immer gebraucht Alleinverkäufer für Giessen: August Wallenfels Marktplatz 17. [b21/5 werden als: a. Schreinerarbeiten, veranschlagt nut Dralles ontiseptn:“! Garantie für gute Ankunft: 1 Schlafzimmer-Einrichtung, 9üir6. ob. Eichen imitiert inkl. Schrank u. Spiegclwaschtisch M. 134.— 1 Wolin- u. Eßzimmer: Einrichtung in echt Eichenholz komplett mit Bufett unb ^^i^E Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Sonntag dem 27. Juni: Wolkig, geringer Regen, kühl. Westliche Winde. erlassen. Gießen, den 24. Juni 1909. Großberzogliches Amtsgericht. Einmachezeit Vermischtes. * Der gewaltsame Tod i n d e n Gr o ß stö d t e n Vergleicht man in den neuesten statistischen Ausstellungen die Zahlen der überhcuivt Gestorbenen mit denen der eines gewaltsamen Todes Verblichenen, so findet man, daß das Verhältnis ziemlich konstant bleibt und zwischen 3 und 4 v. H. schwankt. Berlin hat 4 v. H., Halle, Königsberg, Dresden, Leipzig und Stuttgart ebenso viel, Breslau, Frankfurt a. M. und München nur 3 v. H. und darunter, lieber diese Zahlen ragen hinaus (£hnr> lottenburg mit u, Rixdorf und Magdeburg mit dem gleichen Sake, Hamburg mit 6 und Beuthen mit 7 v. H. Sehr mcrt würdig ist es, daß ein höherer Sah sich nur in kleinen Städten, findet, in Weimar mit 10 und in Hamborn (einer Arbeiterstadt im Landbezirk Düsseldorf) mit 12 v. H. Selbstverständlich sind diese Original-Drahtmeldrrrrgeri. Wien, 26. Juni. Wie verlautet, sind die Schutzmächle nicht gewillt, die kretische iAutonomicfrage in der in der Note verlangten Form zu lösen, weil der Zeitpunkt für die Lösung gegenwärtig nicht als igünstig erachtet wird. Saloniki, 26. Juni. In hiesigen Komitee- und Militär- kreisen nimmt die Stimmung zu gunsten des Krieges gegen Griechenland immer mehr zu. Im Innern des Landes werden zahlreiche Versammlungen abgehallen, die alle für den Krieg eintreten. Die Albanesen in Skutari boten 50 000, die Bulgaren 30 000 Freiwillige an. ERestourant Germania, LoSlar. Inhaber: Hermann Scherb. VET Samstag den 26. bis Dienstag den 29. Jnni ® Grosses PressksgeBn G Die Preise bestehen in bar zu 40.—, 25.—, 15.—, 10.—, 5.—, 3.— Mk. Preis der Lose a 30 Psg. 04732 Saison-Speisen immer vorrätig Telephon 274 :: :: :: Unser gesamtes Tuchlager für Auzuge, Hosen u. Ueherzieher unterstellen wir einem Feinste neue Matjesheringe Donnerstag den 1. Juli 1909, nachmittags 3 Uhr, wird aus hiesigem Ortsgericht die zuin Nachlaß des Wilhelm Wagner III. von Gießen gehörige Parzelle der Gemarkung Gießen (B12/6 1,1219 = 70 qm Hofreilc in der 26etzitcingassc öß'entlich ineistbictend freitvillig versteigert werben. Der Trevvenbau in dem Haus ist neu eingebaut tvorden. Gießen, bett!). Juni 1!K)9. Gr. Ortsgericht Gießen. G r o s. 3 Zimmer Einrichtungen zusammen M. 675.75 Franko und emballagefrei! Bei konrpl- Wohnuugs Einrichtungen Aufstellung kostenlos. Für gute Arbeit garantieren ivir 5 Jahre. Eitt Lagerbesuch unseres großstädtisch eingerichteten Ge fchastes mit zirka 80 komvletteu Musterzinunern und eine Besichtigung unseres Fabrik Etablissements ist interessant und die Reise hierher lohnt sich! Conr. Sauer Söhne, Fulda (2) Gegründet 1883 Möbelfabrik mit Dampfbetrieb. I)"7» fLvsia, 2b. Juni. Der extreme russophile Dem mndii sich zum Sprachrohr der angeblich täglich steigenden E n t r ii stung gewisser bulgarischer Kreise über ben jetzigen Aus ent halt des Erb- prinzcn Boris in Oesterreich. Das Blatt erklärt es als äußerst herausfordernd und unanständig, daß das Patcnlind des Zaren, ohne auch nur einmal seinen Taufpaten besucht zu Haven, monatelang in Hauptstädten, dtc Anßlaiid feindlich sind, spaziereit geführt wird. Sofia, 26. Juni. Die O r i e n t b a h n s r a g e wurde nunmehr zwischen der bulgarischen Regicrmtg irtb der Gesellschaft definitiv geregelt. Tic bulgarische Rcgicrtmg zahlt an die Gesellschaft außer der seitens der Pforte zu Iciftcnben Entschädigiurg Don 21 • j Millionen noch den Betrag von 2 120 000 Frcs. als Ersah für das Inventar tutb die Betriebseinnahmen. Außerdem stellt die bulgarische Regierung das gesamte rollende ?.lärtcriak an die Gesellschaft zurück. Zahlen durch "ben Zufall mit beeinflußt, da die Lodcsfallzifferni an sich niedrig sind und durch einen llnglücksfall oder 'Ptorb sofort eine erheblick>e Bcrschiebimg des ProzentverhältnisrcS rm- tritt. Bon ausländischen Großstädten hat das Anarchistennest Barcelona merkwürdigenveisc unter 1154 Todesfällen nur 19 gewaltsame, also nicht einmal 2 v. H., aufzuwcisen, während Buenos Aires 6V_> v. H. zu beklagen hat. SUeinc Tageschronik. Int Germanischen Seminar der Universität Münster erfolgte gestern eine Gasexplosion. Der Semiuardicncr März wurde getötet. Tas Uirtcrrichtsgcbändc ist schwer beschädigt. Auf der »Frisch (Slück"-Zeche „Sodau" im Neviervergamt E l b o g e n hat ein S ch tu e m m I a n b c i n b r n ch ftnttgchmben. Füick Personen, darunter ein Obersteiger und ein Oberhäuer, sind unrettbar verloren. JnsPctersburg sind seit! gestern 99 Personen anCholcra e r krankt und 34 Personell gestorben. Die Gesamtzahl der Kraiikcn beträgt 429. Die Hißeplagc in den öftlidycn Staaten von Amerika wird immer unerträglicher. Das Geschäftsleben stockt. Die Temperatur stieg gestern auf 98 Grad Fahrenheid (37 Gr. (£.). 10 000 Newhorker halten sich nachts in den Parks auf. An der Secküste ereigneten sich zahlreiche Hitzschlägc, von denen viele töllich verlaufen. Kartoffeln irisch eingetroffen. 880 Eberh. Metzger Seltersweg 70 — Telephon Kl. Witwe 3L K.GGLG, Salizyl das sicherste und unschädlichste Mittel zur dauernden Frischhaltung eingemachter Gurken, Früchte, aller Gemüsearten usw. Näheres in unserem Backwunder- Bezeptbuch, welches überall gratis zu haben ist. C7/6 Fiir Puddings nur das echte Reeses Puddingpulver, weil es knochenbildende Bestandteile enthält. Äisschränke solider Ausführung und moberner Ausstattung iiiib eingetroffen. W. Dürbeck, 'Neuenweg 18, 3623 Bekantttmachung. In das Handelsregister 9(bt. B. wurde eingetragen: Die Firma Hafsia Pneumatikwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Der Gesellschaflsvertrag ist am 14. Mai 1909 festgcstellt. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Reifen für Kraftfahrzeuge, der Ankauf, die Verarbeitung, die Fabrikation und der Verkauf aller hierfür notwendigen Stoffe, sowie der Betrieb aller hiermit verwandten Geschäfte. Die Gesellschaft wird durch einen ober zwei Geschäftsführer vertreten. Dieselben bedürfen der Genehmigung des Aussichtsrats bei folgenden Handlungen: a) bei Bestellung oder Entlassung von Prokuristen, b) bei Bestellung und Entlassung von sonstigen Angestellten, sofern dieselben ein IahrcLgehalt von mehr als 1200 Mark beziehen, c) beim Erwerb oder Veräußerung oder Belastung von Immobilien, d) beim Abschluß von Pacht- und Mietverträgen, sofern dieselben auf eine längere Dauer als ein Jahr geschlossen werden, e) bei Einforderung von Einzahlungen auf bie Stammeinlagen, f) bei Eingehung von Geschäften, die einen höheren Betrag als 500 Mark zum Gegenstand haben. Es soll jedoch bei Geschäften, welche nicht einen höheren Betrag als zweitausend (2000) Mark zum Gegenstand haben, nicht die Genehmigung des gesamten Aufsichtsrats, sondern nur diejenige eines von demselben beauftragten Mitgliedes "erforderlich sein. Geschäftsführer ist der Fabrikant Wilhelm Kaufmann in Gießen. Die Stammeinlage des Geschäfts führers Wilhelm Kaufmann in Höhe von 10 000 Mark wird durch Einbringung der auf die Fabrikation der Automobil- Pneumatik und Gleitschutzreifen erteilten Patente Nr. 36952 und 39519 sowie des T. R. G. M. Nr. 359713 geleistet, für das derselbe außerdem 35 000 Mark in bar von der Gesellschaft erhält. Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft iverden im deutschen Reichsanzciger und im Gießener Anzeiger mit Plüsch- oder Tuch-Sofa . . fcdairat Köhler Seltersv/eK verbunden mit Stadtküche empfiehlt P365 Diners o Soupers reichhalt. Frühstückskarte Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe unvergessliche Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, ürgrossmutter, Schwester und Schwägerin Frau Pb. Lang II. Witwe geb. Menges nach langem, mit Geduld getragenem Leiden im 81. Lebensjahre zu sich zu rufen. M übertragen, oic morgen der Vcr,ammlung zur Annahme unter- breitet werden soll. — Hierauf begründet Prof. I o sc p h folgende Resolution des Berliner Journalisten- und Schriststcllcrvercin--- „Tic ReuemführMlg des £ 19 in die Strasprozcßordnung ist zu emviehlcn, weil ne den Verhältnissen der Presse und der Pflicht des, Aedattcurs. Druckers, .Verlegers und des technischen Hilfs Personals zur Wahrung des redaktionellen Geheimnisses Rechnung trägt. AAt neue oastung des § 186 St. G. B und die Er- Weiterung der Grenzen für die Bcleidiguug^strasen ist abzulchnen. Schon btc jcvigcii Bestimmungen lassen eine ausreichende, sogar strenge Bestrasimg sämtlicher Arbeiten der Beleidigung zu Wenn gegenwärtig häufig.Beleidigungen zu gelinde bestraft werden, so ist dies nicht ans die geschlichen Bestimmungen, sondern auf die Praxis mancher Gerichte ziirückzuführcii. Ter Unterschied den der Entwurf in betreff Zulässigkeit der Führung des Wahrheitsbeweises der öffentlichen und nichtösfentlichen Beleidigungen macht, ist iimerlich nicht gerechtfertigt. Tie Zulässigkeit der Führung des Wahrheitsbeweises von der Zustimmung des Beleidigten abhängig zu machen, ist für den Beleidigten selbst bedenklich und unmöglich, wenn bei derselben Sache mehrere Beleidigte in Frage kommen, von denen der eine ferne Zustimmung erteilt, der andere nicht. Tic Bestrafung des Angeklagten nach Führung des Wahrheitsbeweises verletzt das Rechtsgefühl. Prof. Joseph trug ein längeres Referat des Rechtsanwalt Fränkel (Berlin! zu diesem Thema vor und schließt sich den Anträgen Armer • und Müller an. Daraus wurden die luckeren Verhandlungen aus morgen vertagt. FortstWMer polittf Mteps-Imiii. Montag, 28. Juni, 8'/° Ulir pünktlich im Hotel Schütz Vortrag v. Sr. Sirecker, tob® über W ahlrecut. ------ Gäste willkommen. ------ (D'6/s XÄ: I *it. 1 “ 4 I ' 8t6”1 * | :iWn I sts* NW wsmU 2r^nnen bea*tcr W1^ imb orbnunci 2 Mze Reih7L Auicllei,, unb £ nennen Men. FZ mehrere Pferde und Wagen, 1 größere Partie Schul) und Sattlerwaren, 1 große Partie Dainenhüte, 1 Bücherschrank, 1 Schreidputt, 1 EiSfchrank, 1 Klavier, 1 Partie Werkt,olz, 1 Mar- morpnrainide, Haus- u. Küchengeräte aller Art und ver'ch. andere zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. 04/«8 (ließen, den 26. Juni 1909. Seipel, Gerichtsvollzieher. Täglich friidic ßriiöter^omle 33101 Schott s Weinstube. Bisiiifitieriiigs MÄMlMM in Wein-. Tomaten- u. Champignonssauce Rollmöpse • Räumungs-Verkauf • zu ganz erheblich herabgesetzten Preisen. Eine grosse Partie IReste ganz wesentlich unter Preis NB. Rabattmarken werden trotz der Preisermässigung in b. Weißbinderardeiten v • » Voranschlag und Bedingtlngen liegen, zur Emftcht der Interessenten auf Großb. Bürgermeisterei offen. AllerPShausen, den 25. Juni 1909. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. H i l l g ä rtne r. _______________(3b'n Ardeitsvergebnng. ^xeitaa den 2. Juli 1909, vormittags 10 Uhr, sollen die Jnstandsetzungsarbeiten in der Lehrerwohnung zu Allertshausett auf Großh. Bürgermeisterei Allertshauieu hon g^p.iinitnehmenbcn öffentlich in Akkord vergeben Voillierioge per Stück 7 Pfennig, empfiehlt H. F. Naffauer, 35881_________Neuenweg 15. Pa. Heu-Seiler empfiehlt 104714 Edgar Borrmann, Eisenhandlung Nicht explosiv wie verschiedene andere Wasch mitte. j LUDWIG ALTER Hof-Möbelfabrik DARMSTADT Telephon 35 GrosiL Hess. Hoflieferant Kaiser!. Boss. 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Der als Naturtheater eingerichtete Platz befindet sich am Fuße des GeorgtzlempelS in der Nähe des Schiffen- berg« und ist sowohl auf dem alten als auch auf dem neuen Schiffenberger Weg bequem in einer Stunde zu erreichen. Preise der Plätze an der Kaffe lvouF^Wab) Sitzplatz 2 Mk., Stehplatz 1.25 Mk. " Es empfiehlt sich, die Karten im Vorverkauf bei Herrn Buchhändler Behrendt (Frees Nachfolger) bezw. Herrn Challier zu läsen, da der Andrang im Walde möglicherweise sehr groß wird und auch die Zahl der Sitzplätze naturgemäß beschränkt ist. Preise der Plätze im Vorverkauf: Sitzplatz 1.50 Mk., Stehplatz 1 Mk., Studenteukarten (nur im Vorverkauf): Sitzplatz 1 Mk., Stehplatz 50 Pfg. Beginn deS Vorverkauf für die erste Aufführung am 25. Iuni nachmittags I llbr Beginn des Vorverkaufs für die zweit«Aufführung am 29.Dnni nachmittags 1 llbr. Texthefte sind an der Kaffe und bei den Vorverkaufsstellen zum Preis von 30 Pfg. zu haben. Bei unsicherer Witterung wird die Aufführung vcrichoben u. Näheres durch Aushang an der Gcichaftsstcllc des (Siebener Anzeigers bekannt gegeben. Daje Tic Attfführenden. I. d. 91.: L c. Bernde cf. Kruse's Musikschule (Violinklasse). Sonntag den 4 Jnll, nachmittags 5 Uhr präzis 4. Schüler-Prüflings-Konzert In Steine Saalbau. Programm; 1. Heil vir im Siegerkranz 3. Frühlings Erwachen............E. Bach 3. Der Engel Lied ..........Braga für Gesang und Violln Solo (FrL Kurz und W. Krusel 4. Walzer a. d. lustigen Witwe.........Lehär 5. Groaamütterchen..............Langer 6. Intermezzo Cavalleria Rusticana.......Mascagni 7. Gavotte: Wie könnt’ ich Dein vergessen . . . Andre 8. Im Rosenduft........Prinz Gustav v. Schweden 9. alzertrmun...............C. Strauß 10. Frühlingsmarscb..............C. Kruse. Programm Vorverkauf von den Schülern 40 Pfg., im Zigarren- tachlft G. Sonntag 50 Pfg., au der Kasse 75 Pfg. F.s ladet ergebens! ein Der Direktor: C. K rawr. Radklub „Teutonia“ Sonntag den 27. Juni 1909 M Ausflug mit Tanz bei Mitglied Stumpf, Heuchelheim. Freunde und Gönner deS Verein« sind herzlich willkommen. 3639____________________________Ter Vorstand. Sonntag den 27. Juni auf der Schönen Aussicht __Groeses öffentliches Sommerfest Von 4 Uhr ab Konzert, Tanz n. Volksbelustigung, dllle» Nähere auf den Plakaten Mmriu 90 Pfennig. Militär 10 Pfennig. St ladet cmrbenfl ein__________04779__________n«» Komitee. General-Ag-ent von sehr konkurreiufähiger -euer und Einbruchdieb,tabl«Ber udxtunn unter höchst güufngen Bedingungen geluch: 8eistnng0- fähige Bewerber wollen unter Tarlc,' ng chrerv'rbLltnrffe Lbreffe um«r B. B. 179 beim ^»validendank Mannheim abgeben. KOLOSSEUM Somrncr-Theatcr und Konzert-Garten Walltorttr. 3G-3S Telephon 644 Heute Samstag, 26. Juni 1909 (iawtftplel de* Intimen Theatern Hannhelm. Direktor: (Smil Weih Möller. Mitglieder erster Hof u. Ltadnheater. Novität! Novi'ät! TaS Strumpsdand. Schwank in 1 Akt. Eine Braumacht, Schwank in 1 Akt. Nr. 69. 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