Nr. 120 Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expeditwn unb Verlag: 5L Redaktiom^-^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Die „Stetzener Samilienlhtter” werden dem »Anzeiger* viermal wachen lich beigelegt, daZ „llreirblatt für den Kreis Gießen” zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen” erscheinen monatlich zweimal. Zweites Matt 150. Jahrgang Dienstag 35. Mai 1008 •™— General-Anzeiger für Gberhesfen Zur vanderolesteuer. Dem so überaus kriegslustigen Schreiber „Zur Banderolesteuer" sei auf feinen letzten Artikel erwidert: Tic Attacke mutz doch wohl äußerst wirksam gewesen fein; denn sonst läßt sich 'bi-C Erbitterung nicht begreifen, die sie in dem Gegner aüsgclvst ^hat. Ein „Rückzug" und der „magere Ausfall" bestehen sicherlich nur in der Einbildung des vermeintlich Angegriffenen. Für mich lag und liegt kein Grund vor, gegen die Auswüchse der Gehässigkeit weitere sachliche Ausführungen zu machen. Der Zweck, den mein erster Artikel erfüllen sollte, Aufklärung über das 'Wesen und die Handhabung der Banderolesteuer in engem Rahmen ;ju verbreiten und die Vorteile der Banderolesteuer gegenüber der Wertsteuer oder des Wertzolls hervorzuheben, ist hinlänglich erfüllt. Die Nachteile der Wertsteuer hat ja, wie in meinem ersten Artikel angedeutet worden ist, Abg. v. Elm in Nr. 113 des „Gieß. Anz." eingehend illustriert. Hierrrach würden bei deren Einführung die Hinterziehungen förmlich protegiert. Der Ehrliche würde dem mit einem weiten Gewissen und egoistischer Schlauheit Behafteten gegenüber sehr im Nachteile fein; und wie Steuerhinterziehungen und Uebervorteilung des Steuerfiskus auf das Gewissen »oirken, ist hinreichend bekannt. Es muß daher auch dem von Vorurteilen nicht geblendeten „Nichtsachmann" ohne weiteres ein» leuchten, daß diese Art der Tabakbelastung den Fabrikanten selbst wenig dienlich erscheint, Das sind Tatsachen, die sich mit Injurien und giftigen Pfeilen nicht beseitigen lassen. Daß im allgemeinen Aufklärungen Manchem unbequem sind, namentlich solchen, deren Machen der Verschleierung benötigen, liegt nahe. Für die freundliche Belehrung hinsichtlich der Vermehrung der Betriebsmittel und der ungünstigen Beeinflussung der Lohnverhältnisse danke ich verbindlichst. Indessen muß eine Vermehrung der ersteren eintreten, welche Art von Belastung den Tabak auch treffen möge, und was die Bodenverhältnisse anlangt, so drängt sich mir die Empfindung auf: „Die Botschaft höre ich, allein es fehlt der Glaube!" Eine Wirkung auf die Arbeiterver- hältnisse könnte sich nur fühlbar machen, wenn der Verbrauch zurückgeht oder auch wenn der Raucher zu geringeren Qualitäten greifen würde. Zu dieser Befürchtung liegt aber erfahrungsgemäß (man denke nur an den Zigarettenverbrauch vor und nach der Steuercinführung) ein Anlaß nicht vor. Ein Raucher laßt sich, abgesehen von vereinzelten Ausnahmen, weder von seiner gewohnten Qualität noch von der Menge etwas abgehen. Ich glaube auch, daß die Banderolesteuer mehr von den Zwischenhändlern gefürchtet wird, als von den Fabrikanten, weil es den letzteren ernwglicht ist, den Zwischenhändlern etwas tiefer wie bisher in die Karten zu sehen. Hierbei möchte ich mir nicht versagen, ein paar Worte zu zitieren, die s. Z. ein hiesiger Zigarrenfabrikant zum Ausdruck gebracht hat. Sie lauteten: „Tic Zigarre, die der Zwischenhändler von mir zu 20 Mk. ersteht, verkauft er an die Detaillisten zu 33 Mk." Wenn bas wahr ist, und ich habe keinen Grund, an der Wahrheitsliebe des Sprechers zu zweifeln, so beweist es, daß die Tabakfabrikate vom Fabrikanten bis zum Raucher eine unverhältnismäßig hohe Preissteigerung erfahren und zwar so, daß der Raucher mehr wie das Doppelte des Fabrikpreises zu entrichten hat. Tas genügt! Zum Schlüsse bemerke ich noch, daß für mich das Thema abgetan ist; denn nachdem der Gegner einen rein sachlich gehaltenen Gegenstand auf persönliches Gebiet hinübergeleitet hat, verliert es den Wert für die Oeffentlichkeit. Der Verfasser des Artikels „Ein paar Worte zur Banderolesteuer". Ceffentliche Arbeitsnachweise für die Landwirtschaft oder gewerbsmäßige Ltellenoermittiung. Seit Zähren bildet die landwirtschaftliche Arbeiterfrage eine der meisterörterten Ausgaben der Agrarpolitik. In den Berichten der landiv. Vertretuligen lehren die Klagen über den Arbeitermangel bald schwäck-er bald stärker von Fahr zu Jahr miet'er und die Erscheinungen, die man unter diesem Sammelnamen begreift, haben sich über den Rahmen örtlicher Mißstände hinaus zu Schäden in der Wirtschaft des Volkes ausgebildet. Die Form, in der die Arbeiterfrage bie meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist der Mangel an larrdw. Arbeitern und dessen Ursachen, während die Frage nach den Arbeitsverfassungeir eine im großen ganzen nebensächliche Stellung eimlahm und die sozialen Verhältnisse meistens mehr oder minder unter dem Gesichtspunkte der Verhilldemng des ArLeiterwegzugeb betrachtet wurden. Die treibenden Kräfte des Bevölkerungsaoslusses vom Lande nach der Stadt und die sonstigen Ursachen der Arbeitemor sind im allgemeinen heutzutage unschwer zu erkennen. Die Gründe des Arbeitermangels sind in den verschiedenen Gegenden aber wieder so verschiedenartig, wie es die Ärbeits- und Betriebsverbältnisse sind. Die Umbildung, die tue deutsche Landwirtschaft im 19. Jahrhundert technisch und wirtschaftlich durchzumachen hatte, hat naturgemäß auch das lairdw. Arbeitsverhältms erfaßt, wenn auch historisch betrachler, die Schwierigkeiten in der Ordnung der landw. Arbeitsverhältnisse nichts neues sind. Schon in früheren Jahrhunderten ist davon zu lesen, indessen erst im 19. Jahrhundert beginnen die Mißhelllgteitrn im stärkeren Maße aufzutreten und bejonberd seit Anfang dec 90 er Jahre sind die Schwierigkeiten im ständigen Steigen begriffen, bis sie mit der letztvecgangenen inöuitriellen Hochkonjunktur, in der ja selbst in verschobenen Industriezweigen die Arbeitskräfte zeitweise hiapy wurden, ihren vorläufigen schärfsten Ausdruck gefunden hat. Während nun bie Industrie en und die größeren Städte seit einer Reihe von Jahren bemüht sind, durch Einrichtung von einseitigen Arbeitgeber-Nachweisen oder von sozial-politstch bedeutsamen öffentlichen nci\- tätischcn Arbei srermittiungss.eilen üier Las zur Per üg nj s ehende Arbcitsmaterial einen Uebcrblüi zu gewinnen uno durch diese Einrichtungen weitgehende Sorge geuotfen wird, daß den Arbeitgebern Arbeiter und den letzteren Arbeit zur Verfügung steht, hat die landw. Bevölkerung der öffentlichen Arbeitsvermittlung so gut wie kein Interesse geschenkt. Wohl haben die Mehrzahl der Landwirtschastülammern, unter dem Druck der Verhältnisse gezwungen, Arbeitsnachweise für ausländische und zwar in der Hauptsache für Saisonarbeiter eingerichtet, doch Die Vermittlung einheimischen Personals hat man fast vollständig ui der Hand der gewerbsmäßigen Stetlenvermittlcr ruhen lassen. Mit ven unerträglichen 'Mängeln dieser gewerbs-naßigen Arbeitsvermittlung hat man sich gerade in der letzten Zeit wieder intensiv beschäftigt. Dabei war vorauszusehen, bu[> |id) allgemein^ die lleberzeugung befestigen werde, daß die wichtige Ausgabe der Ärbeitsoermittluuo weder Gegenstand dec Erwerbssucht, noch des politischen Paeler- kampses sein darf. Trotz dieser Üeberzmgung wird es aber vorerst sehr schwer sein, die gewerbsmäßige Vermittlung völlig zu ver- dräm !. Obgleich sie größtenteils unsozial, ost auch unmoralisch ist, b, herrscht sie doch noef) große Zweige der deutschen Arbeit, insbesondere die Landwirtschait nahezu vollständig. Dar Landwirt wendet sich selbst dort, wo ihm andere Einrichturtgen zur Verfügung stehen, noch 'allzu ost an den gewerbsmäßigen Srelten- üermittler, indem er eben der fDleinimg ist, bei den öffentlichen Arbeitsnachweisen nicht fachmännisch genug bedient zu werden. Er gibt sich der Hoffnung hin, nur beim gewerbsmäßigen Stellenvermittler einen landw. geschulten Knecht zu erhalten, der mit Egge und Pflug hantieren kann und bie Magd, die zu melken versteht und in der Milchwirtschaft genau bewandert ist. Jedoch darf er sich in den meisten Fällen überhaupt noch freuen, ein Gesindewesen ohne irgend welche Vorkenntnisse gegen verhältnis- nräßig hohe Gebühren zu erhalten. Nun hat ja leider der gemeinnützige öffentliche Arbeitsnachweis auf dem flachen Lande noch wenig Ausbreitung gewonnen. Dies ist um so mehr zu bedauern, da eine gute, sich auch sozial verantwortlich fühlende Vermittlung die Landflucht immerhin etwas eindämmen könnte und daneben wohlfeiler, wenn nicht kostenlos sein würde. Soll dieser unnatürliche Zustand beseitigt werden, daß in den kleinen Städten und auf dem Lande fortwährend Ai angel an Arbeitern ist, während die Großstädte gleichzeitig von Arbeitslosen überhäuft und überströmt sind, so muß dahin gestrebt werden, daß der Arbeiter auch auf das flache Land und in die kleinen Städte geht, und daß eine Arbeitsnachweis-Organisation besteht, bei der das flache Land und die kleinen Städte nicht nebensächlich, sondern voll beachtet werden. Eine solche Institution äft 'm dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband geschaffen, dessen Ziel es ist, Überall in Verbindung mit den zuständigen Behörden und Jn- tereffentenbertretungen solche öffentliche Arbeitsnachweise ins Leben $u ff ufert. Die Vermittlung hat hier nicht nur vollständig kostenlos zu geschehen, sondern den vermittelten Arbeitern stehen auch besondere Fahrpreisermäßigungen zum Kilometersatze von 1,5 Pfg. auf den Staatsbahnen zu, um so billig clls möglich das Arbeitspersonal zu beschaffen. Gelingt es mit der Zeit, hier tunlichst alle Gesuche von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu vereinen, von hier aus einen Ueberblick über die Arbeitsmarktlage zu gewinnen, so würde es möglich sein, der Leutenot auf dem Lande Einhalt zu tun. Doch um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, daß nicht nur alle landw. Kreise diese Eütrichtungen im vollsten Umfange in Anspruch 'nehmen, sondern auch tatkräftig an dem weiteren Ausbau dieser Vermittlungsstellen Mitarbeiten, insonderheit aber die gewerbsmäßige Stellenvermittlung in den Großstädten nicht in Anspruch nehkken Denn für diese Art Vermittler gilt in den meisten Fällen das Geldmachen als Hauptsache.^ Häufigen Stellenwechsel begrüßen sie schon deshalb, weil er für sie eine häufige Vermittlungsgebühr bedeutet. Und in welchem Maße gerade die gewerbsmäßigen Stellenvermittler in den Großstädten dazu beitragen, die Landarbeiter usw. oft unter den verschiedensten Anlockungen in die Stadt zu ziehen, das braucht hier wohl nicht des weiteren ausgeführt zu werden, zumal sie die Stellensuchenden lediglich als Ausbeutungsobjekt 'betrachten und es 'ihnen deshalb gleich ist, in welcher Weise sie ihren Vorteil ziehen, wenn dieser nur recht groß ist. Die Beseitigung der gewerbsmäßigen Vermittlung muß das Ziel aller Bestrebungen, insonderheit auch für die Landwirtschaft, sein. Sie ist zu ersetzen durch 'den gemeinnützigen öffentlichen Arbeitsnachweis, der den Bedürfnissen des flachen Landes und der ft einen Städte vollauf Rechnung trägt, und hier mitzuarbeiten, ist sicher eine der vornehmsten Aufgaben aller, denen das Wohl und Wehe der Landwirtschaft am Herzen liegt. In unserer Gegend sind öffentliche Arbeitsnachweisstellen u. a. eingerichtet in Gießen, Neu-Ulrichstein u. Friedberg. Die Vermittlung erfolgt vollständig kostenfrei und im Falle Arbeitskräfte am Orte selbst nicht vorhanden sind, werden diese telephonisch von den nächstgelegenen größeren Arbeits-Vermittlungsstellen nach Kräften beschafft, ohne daß auch hieraus den Arbeitgebern, wie Arbeitnehmern irgend welche Kosten außer Vergütung der Eiscnbahnfahrt entstehen. Dringend zu wünschen ist nur, daß auch ein weitgehender Gebrauch von dieser Einrichtung gemacht wird, so daß der öffentliche Nachweis, dessen Vermittlung^ tätigfeit sich auf landwirtschaftliches Personal, wie Knechte, Mägde, Tagelöhner, wie auch Handwerker und sonstige Arbeiter erstreckt, auch den Arbeitsmarkt vollständig beherrscht. Aus und Land. Gießen, 25. Mai 1909. ^Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog haben dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Kaspar Schneider zu Fischbach das Allge- meine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. *♦ Ernennung. Ter Großh. Tenkmalpfleger für die Altertümer, Prof. Dr. A n t h e s , ist zum ordentlichen Mitglied des Kaiserlich Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin ernannt worden. ** Aus dem Militär-Wochenblatt. Offizier e, F ä h n r i ch e. Zum Oberlt. befördert: Lt. L o e b e r rm Jnf.-Regt. „Prinz Earl" 14. Großh. Hess.) Nr. 118. — Den Abschied mit der gesetzlichen Pension bewilligt: dem Lt. Heimann im Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117; zugleich bei den Res.-Offizieren des Regts. angestellt. — Im Sanitätskorps. Zum Oberarzt be- ördert: Assist-Arzt Zur buch beim Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115. Versetzt: Oberarzt Dr. Todt beim Kadettenhause in Plön, zum Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. — Im Beurlaubten-, ran de. Befördert: zu Oberärzten der Assist.-iArzt der Res. Dr. Schmitt (Darmstadt); der Assist-Arzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. L a s p e v r e s (Gießen). — Der A b s ch i e d bewilligt: dem Stabsarzt der Reserve Dr. H e n s a y (Mainz), dem Stabsarzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. R e b e l (Friedberg). — Beamteder Militär-Verwaltung. M a t t h a e u s (Gießen) Unterapotheker des Benrläubtenftandes, zum Oberapotheker befördert. ** Wichtig für Handwerker. Die im Laufe der letzten Zeit unter Zuziehung der Handwertskammer und der Vertreter der einzelnen Handwerkszweige revidierten Preisverzeichnisse jur die staatlichen Unter» Haltungsarbeiten sind nunmehr fertiggestellt und von der Ministerialabteilung für Bauwesen anerkannt worden. Sie treten mit Wir lang vom 1. Llpril 1909 in Kraft. Die Feststellung der sämtlichen Verzeichnisse für das ganze Land war eine überaus umfangreiche Arbeit und es ist sehr anzuerkennen, daß das hessische Ministerium sich ihr im Interesse der Handwerksmeister wiederholt unterzog. ** Zur Errichtung eines Zuchtviehmarktes : ür Oberhesse n wird uns von zuständiger Seite ge- schrieben: In verschiedenen oberhessftchen Zeitungen für» Berte eine Mitteilung, daß dem Landlvirtichaftstammer- Ausschuß für Oberheoen vom Ministerium das Verdiktrecht für alle Zuchtvtehntarnte verliehen worden und die Einrra)- tnng eines großen Zentral-Zuchtviehmarktes in Gießen in Aussicht genommen ]ci. Demgegenüber sei festgestellt, daß dem Landwirrfchaflstamtrter-Ausschuß bio jetzt weder dieses Recht verliehen wurde, noch bei ihm die Absicht besteht, einen Zentral-Zuchtviehmarkt in Gießen abzuhalteru •’ Fleischbeschau in Hessen. Im ersten Vierteljahre 1909 stellte sich die Zahl der Schlachttiere, die in Hessen der Fleischbeschau unterzogen wurden, wie folgt: Pferde und andere Einhufer 527 (gegen 689 im letzten Vierteljahr 1908). Ochsen 4675 (5045), Bullen 382 (485), Kühe 10 954 (10 938), Kälber 18 789 (19 316), Schweine 78 714 (96 790), Schafe 3597 (6393), Ziegen 9243 (6507). Hundeschlachtungen sind in der Statistik für das Großherzogtum Hessen nicht verzeichnet; im Königreich Sachsen dagegen wurden 1599 (1412) Hunde der Fleischbeschau unterworfen. ** Verscheu. cht. Ein Wächter der Wach- und Schließ- gesellschaft traf in*verflossener Nacht in einem Hausgarten der Ludwigstraße zwei junge Burschen, die alsbald die Flucht ergriffen. Jedenfalls war ein Einbruchsdiebstahl geplant. ** Herrenloses Fahrrad. Jn der Weftanlage wurde gestern abettd von einem Schutzmann ein Herren-, loses Fahrrad aufgefunben. Das Rad ist jedenfalls gestohlen und kann sich der Eigentümer auf dem Polizeiamt melden. Es ist ein „Panther"-Rad mit der Fabrik-Nr. 35 259. k. Watzenborn, 25. Mai. Gestern wurde unser Ort durch zwei schwere Unglücksfälle heimgesucht. Bei den WasierleitungSarbeiten wurde ein 27 Jahre alter italienischer Arbeiter durch einstürzende Erdmasscn erdrückt, so daß der sofortige Tod eintrat. Der Bedauernswerte hinterläßt eine Frau mit einem Kinde. — Fast gleichzeitig kam, wie gestern schon unter Gießen berichtet wurde, ein erst 17 Jahre alter Arbeiter dadurch umS Leben, daß er von einem Eisenbahnwagen gegen eine Rampe gedrückt wurde. Der Verunglückte erfreute sich hier deS besten RufeS. - th. Großen-Linden, 24. Mai. In dem nach dem Bahnhof zu gelegenen neuen Stadtteil werden in diesem Jahre wieder acht neue Wohnhäuser erbaut. Ein Projekt, am Walde an der Straße zwischen Klein-Linden und unserem Ort einen Neubau für RestaurationSzwecke (Sommerlokal) zu errichten, ist vom KreiSauSschuß abgelehnt worden und gelangt demnächst am ProoinzialauSschuß zur Entscheidung. - --- Steinbach, 25. Mai. Mittwoch, den 26. Mai, feiert unser in allen Kreisen der Bevölkerung sehr geschätzter und beliebter Bürgermeister, Herr Heinrich Krämer VII., fein 25jähriges Jubiläum als Ortsoberhaupt. Er hat sich in dieser langen Zeit sehr verdient um die Gemeinde gemacht, die Wasserleitung und die Feldbereinigung sind während feiner Amtszeit und durch seine tatkräftige Mitarbeit entstanden und als Vorsitzender des Eisenbahnkomitees Gießen—Steinbach—Laubach bemüht er sich neuerdings um die Erlangung einer direkten Bahnverbindung mit der Provinzialhauptstadt. Das Jubiläumsfest unseres Bürgermeisters wird zu einem Freudentag für btc ganze Gemeinde werden, unb alle Vereine und alle Ein- lvohner werden sich an der Feier beteiligen. - - Oppenrod, 24. Mai. Am 3. Pfingsttage nachmittags wird auf dem freien Platze vor unserer Ktrche ein M i s s io n s f e ft abgehalten werden. Als Festprediger werden auftreten Pfarrer Vümel zu Rodhelm a. d. Bieber und Missionar Maacke-Hermannsburg. Es sind vier Jahre verfwssen, seitdem das letzte Mifswnsfeft hier ftatU gefunden hat. — Alsfeld, 24. Mai. Tie 83 Gemeinden unseres Kreises erheben (ohne die Stadl Alsfeld) zusammen 509 200 Mk. Gemeinde- Umlagen oder durchschiülllich 143,08 Proz. Zuschlag zu den doppelten Grundzahlen und den ganzen Emkominensteuerbetragen. In der glücklichen Lage, gar keine Einkommensteuer erheben zu nüiffen, ist die Gemeinde Fischbach. Tagegen erhebt Ilsdorf 252,95 Proz. (— 4200 Alk.). Es folgen der pohe des Zuschlags nach Hambach mit 220,948 Proz. (5900 Alk.), Höingen 217,233 Proz. (1550 Mk.), Flensnugen 216,832 Proz. (8000 Mk.), Ohmes 214,125 Proz. (5700 Mk.), Deckenbach 211,503 Proz. (7200 Mk.), Lockenrode 207,129 Proz. (4800 Alk.), Ruhlkirchen 201,473 Proz. (8400 Mk.), Seibelsdon 199,631 Proz. (5200 Mk.), Udenhausen 185,403 Proz. (4100 Dannenrod 184,060 Proz. (oOOO , Ruder-Ohmen 107,611 Proz. (14 200 Mk.), Renzendorf 107,533 Proz. (1900 Dif) '•Öleben 106,213 Proz. (2200 Mk), Altenburg 104,978 Proz (10 000 Aik.), Wahlen 103,418 Proz. (5600 Pik.), Bernsfelü 101,737 Proz. (5000 Mk.), Rülfenrod 101,670 Proz. (8000 Mk.), Wallers- borf 97,132 Proz. (2100 Mk.), Rennenrod 93,876 Proz. (1300 Mk) x86'218 Proz. (1200 Mk.), Ruppertenrod 83,591 Pro ' S, Alk.), Lehnheim 80,415 Proz. (2250 Mk.), Windhausen 72,134 Proz. (4000 Mk.) und Kirtorf 59,317 Proz. (7000 Mk.). o Echzell, 23.SJlai. Das weithin bekannte Knaben« Institut des Präzeptors Julius Lueius im ehe- mailgcn landgräfltchen Jagdschloß bei Blngenhen»! begeht in diesem Jahre sein hundertjähriges Bestehen. Das Institut wurde 1809 von dem Großvater des jetzigen Leiters, bem Theologen Georg Friedrich LuciuS auS Jugenheim bei Ingelheim, gegründet und ging in ununterbrochener Reihe vom Vater aus den Sohn über. (£6 bestand zuerst in verschiedenen Orten, so in Nierstein, Eichloch. Jugenheim. Hier übernahm der Sohn des Gründers, Pfarrer Dr. Eduard Lucius. Tie 48er Jahre brachten für das Institut fast den Untergang. E4 siedelte dann über nach Darmstadt, Rodheim und Münzenberg. 1878 erwarb Tr. (r. LuciuS das landgräfliche Jagdschloß, wo das Institut seitdem sich befindet. Ta die Echülerzahl immer mehr zunahm, so wurde 1888 em stattlicher Anbau errichtet. Tas Institut zählt gegenwärtig etwa 100 Schüler, die von fünf Lehrkräften unterrichtet werden. Darmstadt, 25. Mai. Berschwunden ist seit SamStag nadmutiofl d»e 25 Fahre alte Tochter des i^ewerbefchulrats Meyer, ,irrL Else Meyer von hier. Tic sunqe Dame bat sich am Samstag nachmittag 4 Uhr aus ihrer Wohnung Irenestraßc 4 entfernt, und ist nach Besorgungen häuslicher Art in der Liebig- strotze Nicht mehr »urüctgelchrt Sie trug Trauerkleider und schwarzen Strobhul mit Trauerflor. Da Gründe irgendwelcher Art für emen Selbstmord nicht vorliegen, ist anzuuehmen, daß der Verschwundenen ein Unfall -ugestoßcn ist. = Krofdorf, 24. Mai. Der K^iegeroerein feiert am 4. und 6. Juli fein 40jährigeS Stiftungsfest, ,oozu viele auswärtige Vereine eingeladen wurden und bereits ihr Erscheinen zugesagt haben. Als Festplah ist der geräumige und beschattete Garten des Gastwirts Freund gewählt. X. Atzbach, 24. Mai. Mit dem heutigen Montag tritt hier unter gleichzeitiger Aufhebung der Posthilfstelle eine Postagentur in Wirksamkeit Sie gehört zum Ge- fchLstskreife des Postamts Wetzlar. Tic Fahipost zwischen Wetzlar Raunheim—Waldgirmes—Dorlar—Atzbach bleibt bestehen. Frankfurt a M, 22 Mai. Der RHein- Ma i n i s ch e Verband für Volksbildung hielt kürzlich feine Hauptversammlung in feinem Vereins Haus ab Ter Jahresbericht konnte erfreuliche Fortschritte feststellen. Tic Zahl der angeschlossenen Vereine und Mörper- jchaften bclrnflt 104, wovon auf Hessen auf Preußen 65, auf Baden 4 und auf ?hbeuibai)crn 3 kommen. Außerdem gehören dem Verbände 58U persönliche Mitglieder an. Reben VolkSbildungsveremen sind auch tvissenschastlichc und künstlerische Vereine, sowie Magistrats, stieis- und Lanorars- ämtcr angefchlossen Tas Vortragswcsen hat sich sehr gut öiDuideu lie Versorgung der angeschlossenen Vereine mit Llchtbilderapparaten nebst Licl>tLildarn und geschulter Be- diennngSpersvii funktionierte gut. Ein Beweis für den Fortschritt der Bewegung ist darin zu sehen, daß die Zahl der Vortragenden aus den einzelnen Lrten zugenommen !>at. Zahlreiche Crle veranstaltetcn alllvöa-enttich Besprechungsabende mit einleitenden Referaten über die verschiedensten Fragen des Wissens und des Lebens. In größeren Städten finden Lehrgänge zur nefereu Einführung in einzelne Wissensgebiete stall Wirf)! wemgen Vereinen iit es gelungen, mit ihrer Vortiagssähigteit und Führungen großen Etnsinst auf die nachschulpflichtige Jugend zu gewinnen. Durch gute Voltsunterhallung wurde mancl>es zur Förderung der Lebensfreude und zum tvampfe gegen verrollende Veranstaltungen getan. Tas Verbeut d-.si he at er hat an 60 Orten 160 Vorstellungen gegeben Tas VolkSbibliolhekSwefen wurde durch Wanoerbibliotheken und die Herausgabe eines Biblio- thelskataloges gefördert, der auch kleineren Orten gegen jährliche Zahlung von 6 Mk. die Beschaffung guten Lehr- jtoffes ermöglicht. Ter stampf gegen oic Schundliteratur ivurde durch Vcrbrcttung guter billiger Bücher nach Art der Schundkolportage aufgenommen und wird im neuen Jahre energisch fortge>etzt Tie Verbaiiosbuchhandlung ist oud) ui der Lage, kleinere PapierhandUingen :c., die bisher Schundliteraliir verkauft haben, mit guter billiger Literatur zu versorgen Außerdem ivird eine ständige Hoiportagc eingerichtet werden - Ter sich anfchtießende Vortrag des Prof. Tr. Staudinger« Darmstadt über die „Beziel-ungen zwisafen Volksbildung und Genofseiisätaf^swesen" zeigte, welche Bedeiltung der Zufarnmeinchiuß der Kräfte, der geistigen sowohl wie der finanziellen, auch für die ot* ganijierte Bolksbildungsarbeik hat. Marbur g. Ter Piivatdozenl und erste Ajfistent bei Pros. Schenck am vhysiolo,tischen Institut der UniDcrfuai Marburg, Dr. med. Alfred Lohmann wurde zum Tilular-Prosessvr ernannt. Dr. Lohmann (geb. 1878 zu Bielefeld), erwirkte seine Zulassmig als Privatdo^rtt für Physiologie in Marburg im Jahre 1904. Siel. Die wir hören, ist für das rreubearündete Ordinariat der romanischen Phuologte an der Unioersiiät X t c l bet c o Professor und Tirektor des romanvdien Seminars in Marburg Tr pbil. Eduard Dechßler in Aussicht genommen. Tr Seit Rier geb 1869 zu Ulm., ist seit 14 J obren llmversuöi-lebrer v*m ?um 1895 erwirkte er seine Zulaisung als Pruratdozem für da- Fach der romanischen Philolottc an ber Universität Halle a .5. mit ber Habilitationsschrift: „Ueber die verschiedenen Redaktionen des Robitt von Barron zugeschnebenen Graal-Larecclot^yklus" Ostern 1901 wurde er mit ber vertretungsweisen Verwaltung der ordentlichen Professur der romanischen Philologie an der Unu versität Marburg beauftragt und am 7 '.•Äor^ 1904 jum a o. Professor in ber Marburger phrlofophüchen Fakultät ernannt. — Berufung. Sie die „iwfnrfniltorr " eridbrt. bot ber ordentliche Professor der klassischen Ihtlologic Tr Phil Alfred 0erde m Greifswald einen 'Ku? in gleicher Eigenschaft an die UniDtrfitdi Breslau als Nachfolger bed nach Göttingen verseht en Professors Dr. P. Sendlanb erdalten. Dr. t'krdc ist am 20. Marz 1860 zu Hannover als Sohn des Geheimen Oberbaurats O. Gerde geboren. Er besuchte oaS Lyzeum I ui seiner Vaterstadt, sowie das Vilhelmsgvmnalium in Berlin und studierte klassische Philologie unb Bonn und Berlin. Ostern 1885 Promo vierte er ui Bonn, bestand das Examen pro facultate docendi, war Hauslehrer in Berlui (1885- 87), candidatuo probandus und Darm Hilfslehrer am ÄgL Lmscngymnasuun bortielbft (1886- 8> , Stipendiat dcS Lais. Tcutsch-m Archäologischen Instituts ht Italien und Griechenland und babduierte sich am 22 'Jiopembcr 1890 in ber Göttinger philosophischen Fakultät für klassische Philologie. 1893—95 war Gerde mit bet Vertretung der Professur für klassische Philologie an der Universität Königsberg t. ’ßr. iin Vertretung Schmidts, beauftragt und wurde am 9 April 1895 als a. o. Professor nach Greissivald berufen, wo ihm un Januar 1896 das Ordinariat für klassische Philologie übertragen wurde Im Studienjahr 1908/09 stand Professor Ofrcrde als Rektor an der Spitze der poinmerschen Hochschule Er oeroffenthdrte: „Ser- reca-2tubien" '1895i, „Te quibusdam Laertii Tiogan» aucto> ilbus" 1899-, „Studui Amiaeana" 1900-, „Abr.il; der griechischen Lautlehre" 1902., „Griechische Literaturgeschichte" 1898, zweite Auslage 1903-. ferner ist Gerde Herausgeber von Theo phran peri pyros ^1896, und von 'Platons Georgias ed. Sauppc (1897). vermischtes. * Die gefährliche „bescheidene 8ebcn«roct)c" Daß die Tugend der Bescheidenheit als Steuerobjekt an4gcnu&t werden kann, t-rsehen wir aus folgendem Bericht des „Wiener Extrablatts": Ein Finanzsenat de. VerwaltuiigsgerichtShoses in Wien hat eine steuerrechlliche Entscheidung kassiert, laut der die durch bescheidene Lebensweise ccjicltcn Ersparnisse ber Einkommen steuerpflicht unterliegen. Einem Steuerträger mar die Personal einkommensteuer mit der ganz allgemein gebaltcnen Begründung erhöht iporbcn, daß er „un £>inblid auf feine bescheidene Lebensweise namhafte (Sripanii)fc erworben und sein Einkommen vergrößert haben dürfte". In ber an den VenvaltungSgerichtShos eingelegten ^schwerdc machte ber Besteuerte, bcifeii Sparsamkeit uno Bescheidenheit von der Steuerbehörde so doch geschätzt wurden, geltend, baß cm so allgemeiner Himveis auf die angebliche Erzielung von Ersparnissen durch bescheidene Lebensführung denn doch nicht hinreiche, um mit einer Erhöhung der Einkommensteuer vvrzugehen. Er iber Beschwerdeführer) anerkenne dankend die gute Meinung der Steuerbehörde von feiner Bescheidenheit, die ia eine Zier sei, allein von Ersparnissen sei ihm leider nichts bc lanni, im Gegenteil habe ibm gerade un lebten Steuer ja bre die strankhcit seiner Frau sehr bedeutende Mafien verursacht. Der Derwalttina^crichtshof hat der Beschwerde Folge gegeben und die angefochtene Entscheidung wegen mangelhaften Verfahrens aufgehoben. • Luftschiffer a l s Landplage. In Loü Angelos findet augenblicklich eine Iahresausstellung des borugen Aeroklubs statt. Zu diesem Zwed werden vielfach Ballonaufstiege unternommen. Nunmehr haben sich Vllletibcsitzer bei der Regierung darüber beschwert, daß sie arg durch bas Änswerien von Sand und anderen Gegenständen belästigt werden, und ihnen auch sachliche Schäden zugefügt roerbtn. Tic Regierung hat nunmehr angeordnet, daß die Bestimmungen, die über das Abladen von Schutt und Unrat gelten, auch auf die Luftschiffer äugetveubet iverben. »leine Tageochrontk. In Bcrli n hat ein ehemaliger Geisteskranker einen Mordangrui auf feine Gattin verübt. Ter 13jährige Tischler Piehke, ber auf Antrag feiner Ehefrau kürzlich aus der Irren anstatt entlassen war. stürzte sich plötzlich auf seine Gattin und versuchte ihr ein Messer in bic Brust zu stoßen Nachdem die 19jäbrige Tochter auf bic Hilserufe ber Mutter herbeigekommen mar, entftanb ein furchtbarer Mampf zu Dreien Hausgenossen überwältigten ben Attentäter. Tie Frau ist mit unbedeutenden Verlevungen davongekommen. Montag nachts brach in dem alten Fuggerdorse C^raben bei ... FeuersbrUren infolge Brandstiftung aus Vier große und ein kleines Anwesen brannte innerhalb zwei Stünden vollständig nieder. Grvillc Wright über die duiunjtspläne der Urüber in ber nächsten Seit. E i il Intcroiew auf amerikanischem Boden. Unserem anieiikMiischen Vertreter ist es gelungen, Orville Wright uniiuttelbai nach seiner Ankunsi in Jicroport über seine Zulitiistspläiie zu befragen. Obwohl die Brüder Dnght vorderhand nicht die Absicht batten, irgend einen Berichterstatter zu empfangen, und vorgaben, zu beschäftigt zu sein, io wirkte daS Won Berichterstatter einer dculschcti Ieitnng Wunder und die Tore öffneten sich. Orville Wright, der noch immer nicht ganz von seinem voriähngen Unfall, der dem Leutnant 3elfnbge das Leben kostete, geh.nlt ist, (er zieht den linken Fuß noch nach eridjiat. und erklärte sich bereit, einige an ihn gerichtete Fragen zu beantworten. „Es steht fest, MK ivit im 'August oder September unsere Aufstiege in bei bentimen Hauptstadt unternehmen werden ES besteht die begründete voffming bei uns, daß, obwohl wir von privater Seite engagiert sind, doch da> nriegominikenum unsere Versuche mit antzermwohnliäfem Interesse verfolgt. Tic Ausstiege n»ertHii voraussichtlich auf dem TeinpelHo'er Feld erfolgen. Wir haben fut ben Aufenthalt in Berlin vorläufig einen Monat vorgesehen. 2öer von uns beiben bic Ausittege uoernimmt, darüber sind wir uns noch Nicht einig. Wir haben viele idjmcicbcl- baue Angebote and) von anderen deutschen Städten bekommen, doch werden wir vorläufig nur in Berlin Flugversudw unternehmen Wie irnit die Vrihandlungen um Teutichland gediehen find, Uiid ob 'ich Privatlovital oder üriegsmininerium fiir den '.’lnlaui interessieren, bar über kann ich mich un Augenblid Nicht äußern. Tic ungebahnten Verhandlungen sind noch nicht abge- schlosfev Von deutschen und französischen Milrtärsachpernändigen ist Han' \ die Frage an Mich gerichtet worden, ob unser Aeroplan im Kriegsfälle in cinn ioldhit Höbe fliegen könne, daß die Gewehr Ingeln ihm nicht icbabeii tuinucn \3ir sind Der lieber {cugung. datz wir eine derartige Hohe erreichen können, haben dies aber bi h. •. noch Nicht versucht Wir unb nicht über eine Hohe von IO»» Metern dinausgegangen. dost) b.a iu) über reu gl, daß ich Mich ebensogut in ul' euu eu ,t sche ' ilc hodr erOe.’t u könnte, eine Höhe, iu der id) dem Infanterrefeuer iwbl nicht mehr a.. ' gcietn bin. ..Sie richten eine schwierige Frage an mich, ob das lenkbare Luitichisi System ..Zevr Iin' oder der Aerm.e.n un s... • vergleichen. Ich bin Avrai L i eiu> km aiioni ■ uu nm weder euu Ansicht iiLtt Ballon> un? ? mt ■ ; ?,. ..... pnD ebenso auch keine Vergleithe mit anderen Lviutikem anitcLic. Löas Graf .sippelin durch seine praktischen Flugversuche geleistet hat, ist gcimß groß unb bedeutend Unser Aeroplan arbeitet auf einem ganz anderen Gebiete. Wir haben in Europa anndhernb 60 Aeroplanc im Bau. die für 30 000 Mark pro Stüd zu haben sind. .Bisher sind alle unsere Maschinen für eine 7 ragfähigkeit von zn»ei Personen eingerichtet, doch laßt sich eine höhere Trag fähig keil leicht erzielew A.roplanc sollen auch in Jufunft nicht für Personenverkehr oder Lastenbcsorderung venvendet nxröm, sie dienen zur möglichst ; is ben oder Nachrichten, und haben den Vorzug vor dem Automobil, daß sie nicht au bestimmte Straßen gebunden sind Wir haben in Le ManS gezeigt, daß w'.r uiu- auch längere .int 2 Stunden und 21 Minuten in der Lust bewegen können. Hier m Amerika m unsere Zeit voll und ganz ausgesültt. Wir sehen unS zunächst in unserer Heunatstaot Dämon ben wn unserem Bruder X'aunn für die amerikanische Regierung bestimmten und von ouinn kon« itruiertcn Aeroplan an und bellen chn vollenden, da die Maschine bis zum 2.'.Ium abgdicfert werden muß. Tic kurz. Jeu, bic uns baifh noch bleiot. roerbai wir zu Versuchen in Fort Myer benutzen unb amerikanischen Offizieren die nötigen Ibucrroctiungen «ür den Gebrauch unserer Vkrvplanc geben. Taren re-erden wir uns nach Berlin begeben." — DaS Seligsprechungen kosten. Ta da- päpstliche Rom letzt im Jachen der Seligsprechungen steht, ball die „Germarna" einige Austturungen dogmatischer und iinanztcller '.Katur über dies .Hapitel für angebracht U a. ist iie in der Lage, die Holten saldier Selig- und Hrüigiprechungen nach den offiziellen Angaben wicberzugeben. Tanad) belaufen sich die Ge- samtkoiien in icbem einzelnen Fall aut 260—270000 Frankäi. vitn einzelnen ist folgende Rechnung zu begleichen: „A. selig- iprccbung: Einführung 100«X) Franken. Prozeß „non culru" 2U00; orozeß „de Famasanctltatis" 2010: Prozc; „de validitate" 2000: Prozeß ubvc die Tug id.n 12'JOC'. Teint dazu 1000; Vollgültig keil des Lunderpro.e »es 2001«: Proieß über die Wunder 12 (MX>; Tekret 1UU0; Xongngalten und Dekret „de tulo" ;k«0i«; Xoücn brx ^kremouK .«OUmJ triankn. B. Heu itprrchung: Wieder au i nähme -* ■<*''. Vollgultigkrit tkc Suiber 2n uno Dekret „de tuto" »0; Xo'.ex de: veiligsprechaita-zeremome 100000. andere Unke cn 8000 « Franken " Taß b:eie rummen nur das IXinrnum da.'teilen, edl auv einer genaueren Speziatt- «urung der für die Hriligivrechung-zeremotitc .,<'orx:t'N ' ummc hervor. Rach ben Angaben de .t ermanti ' darüber loitct di. . u»|d)inudung der peterstirche allein 150IM) Franken: die päpstliche Prozession braucht für 1948 Franken Wachskerzen; int Erin ben Faden! Cttcrari|d?c». — Süddcutschlaud. Salzkammergut. Salzburg und 'JioibltroL Mit "36 Marten. 40 Planen und Grundrissen und 7 Panoramen. Mepers Reiscbücher. In Letn- roaub gebunden 6 Mark. Verlag de» Biographischen Instituts in Leipzig uno Wien. Tic soeben erschienene zehn. Auflage von Meyers „Süddeutschland" zeigt uns diesen benxibnen Führer wieder bis auf die iieuefte Jett sorgfältig vervollständig:, berichtigt und erweitert Er enthält auch das Falzkammenrul. 2cUbürg und 3iorÖtirol und bient in zweddicnlicher Weise den Interesse» solcher Reisenden, bic m den einzelnen Gegenden rociugtr lange ütTiveilcn und bodi recht viel kennen lernen möchten Bemerkenswerte Jleurningen weift in der neuen Auflage namentlich tue Beschreibung bet Münchener Munftiammlungni auf Wesemttch verbessert erscheint uns ferner ber da» wuntembergische i^ehier (mii Stuttgart, behandelnde Teil. Der zeitgemäßen Behandlung des Tcrtc«, bn sich durch Frische der ~ Uchteit uno Genauigkeit aus zeichnet, entspricht ditrchau- die Ausstattung des Ü^andes mit Starten unb Planen, nvbei auch bic Wettdäder wie Kiiimgen uno Reichen hall gebührende Bernds ichttgung gefunden haben. ITlärhe. «tiefjen, 25. Mai. Tiar11i ericht. Auf bculigem ten- mailte kostete: U uuci . .. 1 6—7 Pfg., Nase pr. S'. 6-» Pf., Stälcmattc 2 i>-6 big, tSibfcH p. Vld. uo—«Ai big, Linsen p. Pfd. 00— 00 Jg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., puhner pr. St. l,uu—l,6O ML, rät)ne m- Stüd 0,80—1,8OTIL, Gänse rr. Psd. 60—70 PI-, Enten pr. clüd ).*) die- 2,20 Mk., Lchseiisteisch pr. Psd. 76—84 b'g, Rita- und Jlinbfleild) pr. Plund 70—HO Pfg, SchweineflZch vr. Plund 70— 90 Pfg., Cehiveinefleisa-. gesalzen, pr. Pw. Eingesandt. (Für Form und Inhalt ailu an . .hi :Hubnt stebenden Artikel übernimmt die Nedaktion d.m 1 i.bhlum gegenüber feinetlri Verantwortung.) Am Sonntag dem 16 ds. Mts., abenhs, hatte ein Steinberg« Fuhrmann in Großen Luiden Hochzeits«mste abgebolt Als der Äagen dicht besetzt auf dem Rüdwege durch Leihgestern fuhr, wurde er an einer Stelle derart mit Steinen bombardiert, daß t* Insassen des Wagens annngtn zu schreien und eine Frau rnr leimte Verlegung Mbontrug. Einem iungen Manne von €rri- berg, der auf seinem Rade kurz hinter dem Wagen herfufc. ;ina es ebenso, ji nb er bekam noch verschiedene sehr noble Ausdrüd« zugerusen. Hoffentlich genügt es diese > Hinweises, um bu l'oirin aus solche Frechheiten aufmerksam zu machen. Ei n Steinberger Bürger. OanOcL — Deutsche NeichSanleihc unb tlr« u » ische Kon- sold. iie Bollzahlung der zur cub|tnpnon aulgetcgiei, neuen 4 und 3‘ ,pto;en,jflen Reichsanleihe imb Ronfol« uollvebt "-ch^ sehr schnell. Es und laut ,F. un ganzen etrva HM ^'ioz. mit 704 Millionen JJIad voll gezahlt, so das noch etwa U6 'Millionen Tlarf ausstelren. Auf cie Rclchsauleite find prozentualiter enuai mehr als auf die Konsols emgcjahlt. Auch ictzt liegen wieder L'tti- tetlungen vor, daß weitere Bollzahlimgen m den nächsten Tagen stattsinden werden — Deutsche VercinSbank. Tie Banksirma Ed i^edt in Taxmitabi, bei welcher die Deutsche Vereui^bank commanbiiavifi beteiligt ist, wird mit Älirtung vom 1. Juli d.I. au in eine Füioie der Tcutfchen BerernSbank umgcivanbelt; damit errichtet oifr alte Frankfurter Institut (eine erste Filiale. lichtuiitf des papHlidkn Throns kostet 1227b Franks. b । Franks, an t^eschenk.n uno „Trinkgelde rn ' an b nute unb Bedicnft. n finb genau 16 396 Franks zu entrichten. IVaa sieht, billig ist eine Seligsprechung nicht — Photographie auf dem Meeresgrund Txf pbolograpblieben Aufnahmen der Diclgcftalngen uno viflMdxr« Welt unter oem LZaiierjpregel smo in letzter Zeit .un, rovbenllW v.-rvollkominnct wordcti. Nachdem bereu. L. 2hibau$ durch ctKi Schrcm bic Lichtstrahlen ausgeschaltet batte, die aus der da fläche des Wassers einen Spiegel machen und störend eniroirfe». ist mm ein amcnlamfcbcr (HcLbrtir, bet Zoologleprofesior Jakob Ncrghard von der Ittiiversität Mrebigan. ,o wert gekommen, bet Leben be4 Meeres nicht nur durch oas Söffer hindurch andern im 0 a i f e r selbst zu pbotograpburtn. lieber ferne Methodt der „Photographie von ceeneren in ihrer naturlidxn llmg.o: »4 n acht er in dem in Lsinbnrnton erschein nden Bulletin o' ihc buttal oj hfbencv genau oetailhcrtt MtUnlungcn. Ta» pnajip • sehr einfach ei besteht darin, daß auf dem Meeresgründe em Apparat auf gestellt wird und her Photograph in Tauchoraus:-' as: ebenfalls bc runter ft eigt Unendlich ftbroierig aber ist die nw* fübrung. derrn ei muß tedei Eindringen von Walter in de» Apparat verhütet unb ,ede Unruhe, Kbe.' Auttuhrcn der ^2og« vermieden werden. Auch bu notwendigen BorsichtsmaßreOei» bet der Belichtung erfordern eine »ebr geubuttr .Iu Führung babei anzutoenoenden jNanipulalivneit hugbaro bat mit D bis rn alle Einielbeuen von ibm befchriebenen Methode, die Iler- ding» große Ucbmtq und hervorragende --org'att erfordert, glin- . rede pbvtograpbii.t) Aufnahmen d-r UnterFewelt heraestelik. <" für die Me-reeforschuiig von großer ^Nichtigkeit iin? unb bot 'chautich'te Abbild vom Leben unter Safier darbieten. — 2S,e Ibsen Ü nöpf e anndbte. Ibsen batte, fs behauptet Richard k i*clicnne in „Coi’d« Magazine". d>e inwwW’ bu. sich alle Mnovic >cfbft an um obrere, denn. dr. trat ferne erschütterliche Ansicht. ..die Weiber sind uniuverlif»ig und t»nxre t, men Äncpf anndbefl, daß et wirklich bäh". Er liebte es, «v1™ er Gäste bet sich balle, n liegen wart fcuia Fran diese fewej" ' i'logenhett und ihre Begründung immer »n liiederholcn. 4.cu und 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.30.—4.80, Stroh Mk. 3.00—0.00. Tendenz fest. fc. Wi esbaden, 24. Mai. Viehmarkt. Zum Verkauf standen: 89 Ochsen, 106 Kühe, 394 Schweine, 240 Kalber (darunter 103 Mastkälber, 137 Landkälber), 66 Hammel und Schafe. Bezahlt mürbe für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen I. Qual. 74,00-76,00 Mk., 2. Qual. 70,00-72,00' Mk., Kühe 1. Qualität 63,00—65,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleischige, 1,33—1,06 Mk., Sauen 0,00—0,00 Alk., Eber 0,00—0,00 Alk.; Kälber: Mastkälber 1,90—2,00 M., Landkälber 1.60—1.70 Mk.; Hammel und Scha'e 1,44 dis 1,50 Mk. — Rinder notierten: 00— 00 Alk., Ferkel das Stück: 00—00 Aik. Geschäft in Hornvieh schleppend, Ueberftanb be- beutenb; bei Kleinvieh schleppenb. Ueberftanb keiner. Die Zufuhren stammten aus Norddeutschland, 146 Schwein aus Dauborn. Tie Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 24. Mai 1909. Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 74—77 Alk. '/, Kg. Schlachtgew. 95-98 Pf. 7, „ „ 67-68 „ '/, Kg. 76-84 Pfg. 7, , 70-80 , 7, „ 70-94 M Getreidepreise in Mannhei m Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 26.50-00.00 Aik. Roggen 100 Kch 19.50-00.00 Mk. Weißbrot 2 Kg. 62 Ptg. Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pig. Siebener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hegen am Mittwoch dem 26. Mai: Trübung und Regensällc, kühler. Starke westliche Winde. GragLnal-Drahtmel-uirgen. Wien, 25. Mai. Auf dec F e l b c i s e n d a h n d c s Eisen- b a h n - R e g i ui e n t s in ftoriineuburg entglcifttc ein Zug, der mit 4 0 Soldaten besetzt war. 10 von ihnen wurden herunter geschleudert, einer schwer, mehrere leichter verletzt. Paris, 25. Maß Tas Echo de Paris meldet aus Konstantinopel : Wie es heißt, wird die Pforte keineswegs eine Annexion Kretas durch Griechenland zulajsen wie sie durch Italien unterstützt wird. Vieltnehr gedenkt die Pforte, Kreta in der gleichen Weise vermalten zu lassen, wie die Insel Samos. Ter italienische Botschafter in Konstantinopel, der sich bereits im Sinne der Annexion bei der Pforte verwandt hat, erhielt eine verneinende Antwort. Tas genannte Blatt, das bekanntlich bei jeder Gelegenlieit seine deutsch-feindliche Gesinnung zum Ausdruck bringt, tarnt es auch hier nicht unterlassen, hinzu- zufügen, daß Deutschland die Pforte in der Sbretafrage unterstütze. Mit Vorsicht aufzunehmen ist auch eine römische Meldung des gleichen Blattes, wonach Freiherr v. Marschall der Pforte Vorschläge wegen einer deutsch-türkischen Allianz gemacht haben soll. Hierdurch solle dem Slawentum ein Tamm gesetzt werden, der vom baltischen Meere bis zum persischen Golf reiche. Tiefe Allianz soll sich auch gegen die kleinen slawischen Balkanstaaten, die von Rußland unterstützt werden, richten. Auch lege Deutschland eine große Tätigkeit in finanzieller Hinsicht an den Tag, indem deutsche Banken bereit seien, der Türkei eine Anleihe zu mäßigem Zinsfuß zu gewähren. London, 25. Mai. Ter römische Korrespondent des Globe berichtet, der deutsche Kaiser habe König Viktor (hnaiuiel versprochen, wie zum Jubiläum Kaiser Franz Josefs auch airläßlich der Jubelfeier der italienischen Einheit im Jahre 1911 an der Spitze der deutschen Bundessürften seinen Einzug inRom zu halten. Larnaka, 25. Akai. Ein Teil der Behörden des Wilajets Adana verhält sich gegen jeden, der dortige Verhältnisse feststellen will, äußerst vexatorisch. Reisen ins Innere werden unmöglich gemacht. Die deutschen Ingenieure der Bagdadbahn sind sogar einmal als Hunde von Frangis bezeichnet worden. Die Pflanzungen der deutschen Weinbau-Kolonie in Sarona wurden von Banden verwüstet. Ter Kreuzer „Hamburg" hat dort Leute gelandet, um die Verluste sestzustellen. Man legt sich die Frage vor, ab das gleichgültige, ja herausfordernde Verhalten der Behörden vom Großwesir gebilligt wird. Gericht Sv 0 llzieh er r ■ x.-_r Unter Dis- K *''*'/ kretion er- / halten Sie auf ■ bequeme Teil- Zahlung Herren- Anzügen.Manu- fak tu r waren. Grösste Auswahl Billigste Preise < 21- a H 13 "'V-'*-: - • Möbel- und Wareu- X'eisnmlbaus Giess., Piockstr.14-16 L । Ä K Lmkbiiüg non Ecö- null Pslnfternrbeiten. Die Erb- und Pflasterarbeiten bei Verlegung des Straßenbahngeleises im SelterSweg sollen Freitag den 28. d. Mts., vorm. IIV2 Uhr, öffentlich vergeben werben. Arbeitsbeschreibung unb Bebmgungen liegen währenb ber Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, ier baielbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeil- wunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 25. Mai 1909. Ba/S Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Gräserei-Verpachtnng. Donnerstag den 27. Mai l. I., vorm. 101/2 Uhr, soll die Grasnutzung an der Lahn in den GemaÄnngen Gießen unb Heuchelheim für das laufende Jahr an Ort unb Stelle öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft am rechten Lahnufer unterhalb der Wieseckmündung. Mainz, den 24. Mai 1909. Großh. Wafferbauamt Mainz Schmitt. Wagner verreist. Vertreter: Herr Dr. Klein. „ Dr. Wask. ., Sanitätsrat Dr. Zinßer. (3062 stellvertr. Mittwoch den 26. b. Mts. nachmittags 2 Uhr werden im Bieter'schen Saale, Neustadt 55 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert: 1 Partie Schnhwaren, Hausund Küchengeräte aller Art, 1 Partie Sattlerwaren, ein Pianino, 1 Stamm geschnittenes Wertholz n. a. m. 13077 In Bertr. d. Gerichtöv. Geißler: flüssige Metall-]PoI!i(ur macht das schmutzigste Metall spiegelblank in Flaschen v. 10 bis 50 Pfg. Ueberall zu haben. Fabrik: Lubszynski & Co., Berlin NO. Wieseck, den 25. Mai 1909. 3076 Be/5 Braubach. öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote ans Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zu», vorgenannten Zeil 4>un£t verschlossen unb mit entsprechender Aufschrift versehen an uns nnzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 24. Mai 1909. Städtisches Tiefbauamt. Vergebung von Erdarbeiten. Die Erdarbeiten für die Neubefestigung des Kreuz- und Markt - ailatzes, sowie der Mäusburg unb Marktstraße sollen Freitag den 28. d. Mts., vorm. 11 Uhr, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme Bei dem Hinscheiden unseres innigftgelicbtcn Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Tobias Rock sagen wir allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben, sowie für die reichen Blumenspenden, ferner für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth und für die liebe volle Pflege der evangelischen Schwester unseren herzlichen, tiefempstmdenen Dank. Die tieftrauernben Hinterbliebenen: Familie Rock. Bequem u. rasch, nur durch Zusatz von Wasser, lassen sich mit C%) fn stellen. Sie enthalten bereits suppe her- man darf weder Wilhelm Siaas, Bleichstr. 18. Fleischbrühe dazu verwenden noch Salz hinzulügen. In frischer "Ware und großer Sortenauswahl stets vorrätig bei Lästige Haare entfernt sicher ZS* ,O Aiejstna,Daln rauchenden Stromboli vorbeiD^ur Insel 0'apri tJnui der binnen Grotte,Dzum unvergcblichcn Neapel,^und Pom- Ä Clinch ^'IVontrcarlofl gln« um landschaftlichen Paradiese Dund (üennaW dec kurz die schönsten Statten der Welt gesehen hatte,Dohne für sich samt Gattm megrDivie je 360 MarkDverbraucht zrr haben. Dlllle Landau^suigeDms zum letzten TrinkgeldDwarcn da cm ein- O DDie betten hallen sichDder bekannte! D,,Freien Teulschen Neiseoeremigung"Dangeschlossen, die zur k,erienzcnDsolch einzige, schöneDnnd billige Fahnen tm Süden Galliäbrlrch verannalici DTas erzählen sie imcDi rahlendci» An- qellchi.Duno ich mopste michDm treuer Schtvetzer-rlraxeleiDiind heu mir bmdiaüeudich dm Buckel voll regnen MA der noch heule schr eibe ich an dciiMLeschästssühr^RedaktcurBaumm in Duisburg 16c Glind lasse nur loslenlosGdie Neisebroschure der nächsten beiden Fahrten vom 7. bi« 2h. Juli und vom 21. August bis 9. 3cptbr. f QI . Frische Ziegenmilch täglich abzngebcn 2DK7J Sonnenftrahe 6 Tapeten en gros en detail Robert Hasse Inh. Otte Hubert Schanzenetresee 6 Telephon ZtiS 1 I I.MW- L_L-'----L__L__- * I?. Torfftrcn empfiehU I2«8 tf. 6. Vfeiffrr, WaUtornrak-' -j Haujpane M.r, s .Mingrschn. Absallhol; 8,85 Mark. I Öcllböfcr. | Haarausfall Schuppen verhindert.Arnioata' H. 3lniikahaarol- F.a'cve öu Adler-Med.-Droflerle. Otto Scbaat Viseruc 906 Kaslknkarrcn fertigt stets in großer Auswahl Karl Germer. 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