Nr. 296 Redaktion, Exveditton en» Druckerot! Scdst» ?. Eroevino» und tkrte* e«* bi. Reöofttorve^ 112. IeL-8lbi- ibyeiger^tctMi Zweites Blatt 159. Jahrgang Freitag 17. Dezember 1909 fc,d,rea “eM M Sonnt«««. *AA A A ««n-»»« «"• ««f. *. «.«»n«. --------- Gietzener Anzeiger.......—~ «»ch-.ullch. Dl. ..LavdwtrNchastliche« Lett- — •« • « ee^ Schemen m.nautch.we^ (öeneroMIn^eiger für Gberheften König Leopold f. Brüssel, 17. Dez. König Leopold ist heute Vwrgen 2 Uhr 35 Min. gestorben. Dte starke 5wnstitution König Leopolds II. von Belgien hatte den Attacken der Gicht und Wassersucht, die ihn seit geraumer Zeit heimsuchten, bisher immer noch energischen Widerstand entgegensetzen können. Seit September dieses Jahres aber waren neue Lähmungserscheinungen bei iyrn ausgetreten, die auch der Behandlung eines Pariser Spezialisten nicht weichen wollten, und seit Anfang dieses Monats hatte sich das Leiden des Königs infolge einer Darmverschlingung so kompliziert und verschlimmert, daß man auf das Ende gefaßt sein mußte. So weilt denn das Thron- folaerpaar Prinz und Prinzessin Albert von Belgien bereits auf Schloß Laeken, und auch die beiden Töchter des Königs, Prinzessin 2ui,e und Gräfin Lonyay rüsteten sich zur Reise an das Krankenlager. Mit Leopold II. verliert das junge, 1831 gegründete .Königreich der Belgier den zweiten König. Als Sohn des ersten Königs Leopold I. und der Königin Charlotte Auguste, Prinzessin von Großbritannien, am 9. April 1835 auf Schloß Laeken bei Brüssel geboren, vermählte er sich 1853 mit Marie Henriette, Erzherzogin von Oesterreich, und folgte am 10. De- &enrf)er 1865 seinem Vater auf den belg schen Königsthron. Man hat behauptet, daß Leopold überhaupt keinen Familiensinn besitze, daß er kalt und gefühllos sei, daß ihm der Begriff der Zahl weit über den Begriff der Zuneigung zu seinen nächsten Verwandten gehe. Uno doch is.t dies keineswegs in allen Punkten richtig, und wenn Leopold von Belgien tatsächlich seine Familie vernachlässigt hat, so muß man immerhin berücksichtigen, daß er in dieser Familie auch nicht viel Freude gefunden. Im Jahre 1853 wurde der damals 18jährige Prinz mit Maria Henriette, Erzherzogin von Oesterreich, vermählt. Diese Heirat war natürlich eine reine Konvenienzehe, und der Charakter der Königin Henriette war nach allen, die diese Fürstin persönlich gekannt haben, keineswegs dazu angetan, die Ehe mit dem modern denkenden fortschrittlichen König glücklich zu gestalten. Ein dem belgischen Königs- Paar geborener Sohn starb schon als Kind, und Leopold hat seinen Wunsch, die Dynastie in direkter Linie fortzupflanzen, nicht verwirklicht gesehen. Viel Freude und Segen yat er seinem Lande bekanntlich nicht gebracht. Wohl hielt er sich bis in die letzte Zeit hinein streng an die Vorschriften der belgischen Verfassung, wohl setzte er alles daran, Belgiens Handel neu zu beleben, wohl war er für die innere Wohlfahrt des Landes besorgt. Aber der Haß, mit dem er seine Gemahlin selbst nach ihrem Tode (1902) noch verfolgte, das daraus folgende unerquickliche Verhältnis zu seinen Töchtern, denen er sogar die mütterliche Erbschaft vorzuenthalten suchte, und endlich seine zahlreichen Liebesaffären mußten ihm die Herzen der Belgier umsomehr entfremden, als der Schacher- acist, den er bei Abtretung des von ihm geschaffenen Kvngo- staates an Belgien, bei der Veräußerung seiner Kun'srschätze und allerlei anderen Finanzoperationen an den Dag legte, eines Monarck^en nicht sehr würdig war. Auch weiß man in Brüssel sehr wohl, daß ein großer Teil dieser „Geschäfte" nicht, wie der König vorgab, dazu bestimmt war, die belgischen Städte zu verschönern und seinen Töchtern eine klar geordnete Erbschaft zu hinterlassen, sondern vielmehr den Zweck hatte, seiner letzten Mätresse, einer Antwerpener Por- tie^stochter, die er zu einer Baronin Vaughan erhob, und die die bekannte Cläo de Närode in der Liebe des königlichen Greises ablöste, möglichst viele Reichtümer zuzuschanzen. Es mag ja sein, daß in Wirklichkeit der König nicht so reich ist, wie man annimmt. Er soll bei seinen Spekulationen große Verluste erlitten haben, die vielleicht seine letzten Finanzoperationen bis zu einem gewissen Grade rechtfertigten. Auch wird man zugeben müssen, daß seine beiden ältesten Töchter, die geschiedene Prinzrs.in Luise von Koburg-Gotha (geb. 1858),J)ie jetzt in Begleitung des wegen Betrugs mit schwerem Kerker bestraften österreichisch-ungarischen Exleutnants Mataschitsch in der Welt herumreist und wegen Ihrer Extravaganz und Verschivendungssucht schon des öfteren unliebsam von sich reden machte, sowie Stephanie (geb. 1864), die Witwe des österreichisch-ungarischen Tyron- folgers Rudolf, die nach dem Drama von Meyerling gegen den Willen ihres Vaters den päpstlichen Grafen Lonyay heiratete, wenig sympathische Persönlichkeiten sind. Aber ob nicht auch hierbei den König ein gut Teil Schuld trifft, und ob nicht ohne sein liebloses Benehmen gegen seine Familie manches anders geworden wäre? Ein wie harter Tyrann er gegenüber den ©einigen war, zeigt auch das Schicksal seiner dritten und jüngsten Tochter Clementine (geb. 1872), der er die Heirat mit dem Prinzen Bonaparte versagte, und die nun einsam in einem Pavillon des Eckstosses Laeken lebt. Sein einziger Sohn, Prinz Leopold, starb bereits 1869 im Mter von 10 Jahren, und da in Belgien im Gegensatz zu Holland das salische Recht gilt, sind die Töchter nicht zur Thronfolge berufen. Tie Anwart chaft auf d n b 1g - schen Thron ging also im Jahre 1869 aus den jüngeren Bruder des Königs, den Grafen Philipp von Flandern über, und als dieser 1905 starb, auf seinen Sohn Albert, nachdem der ältere, Balduin, schon vor seinem Vater gestorben war. Prinz Albert, dessen Mutter Prinzessin Maria von Hohenzollern aus der älteren Linie des Hauses (Hechingen- Sigmaringen) ist, wurde am 8. April 187o geboren und vermählte sich 1900 mit Elisabeth, Herzogin in Bayern, einer Tochter des kürzlich verstorbenen Herzogs Karl Theodor. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Pr.nz Leopolo (geb. 1901), Prinz Karl (geb. 1903) und Prinzessm Marie (geb. 1906;. Für den Wei.erbestand des .Hauses Sachsen-Koburg- Gotha in Belgien ist also gesorgt. Der künftige König der Belgier, der, wie alle belgischen Prinzen, seit seiner Volljährigkeit Senator ist, hat sich seit einigen Jähren angelegentlich mit Politik beschäftigt, ohne indessen politisch schon viel hervorgetreten zu fein. Sein energisches Gintreten für die allgemeine Wehrpflicht hat ihn sehr populär gemacht und ihm überall Sympathien erworben. Im vorigen Jahre unternahm er eine Informationsreise nach dem Kongo und wurde bei seiner Rückkehr nach Belgien dort so enthusiastisch empfangen, daß König Leopold, mit dem der Tyronfolger sonst ein gutes, wenn auch nicht herzliches Verhältnis aufrechterhielt, darüber aufs äußerste verschnupft war. Faßte er doch diese Ovationen als eine Demonstration gegen sich selbst auf und schien infolgedessen zur Abdankung geneigt, von der übrigens auch seither des öfteren die Rede gewesen ist. Ob sich später die Beziehungen zwischen König und Thronfolger wieder eingerenkt gaben, wissen wir nicht, jedenfalls macht Belgien, wenn Prinz Albert, der, nebenbei bemerkt, Ritter des L-chwarzen Adlerordens und Chef des 16. preußischen Dragonerregiments ist, jetzt den Thron besteigt, einen guten Tausch. Durch Lauterkeit des Charakters, durch strenge Pflichttreue und Leutseligkeit ebenso ausgezeichnet, wie seine Gemahlin durch Anmut und Bildung, erfreut sich das Thronfolgerpaar in Belgien großer Beliebtheit. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 16. Dezember. Anwesend sind: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Keller, Georgi; die Stavlverordnelen: Dr. Biermcr, Brück, Tr. Ebel, Eichenauer, Faber, Gabriel, Grünewald, Tr. Gutfleisch, Hademcht, Hanbach, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, Loder, Loos, Orbig, Plank, Schaffslaedt, Simon, Troß, Wallenfels, Tr. Wimmenauer und Winn. Mitteilungen. Von den Anleihen 1905 sind am 1. Avril 1910 60000SRI — 2 Prozent zu tilgen. Da sich diesmal die Tilgung durch Ankauf billiger stellte, hat die Stadt eine entsprechende Anzahl Schuldverschreibungen an getauft Wic der Vorsitzende mitteilt, haben ans Anlaß tx>n Schillers 15 0. Geburtstag 9 Schülervorsdellungcn statt- gefrmben, in denen Wilhelm Teil aufgesührt wurde. Ter Theater* dirokwr hat dabei aus jeden Verdienst und der Theaterbauverein ans die ihm zustehende Abgabe verzichtet, so daß den Kindern der Gintritt für 40 Pfg. gewährt werden konnte. Aus Gießen fonnc 127 andern Orten in Oberhessen und den bcirndjbarteit preußischen Gebietsteilen nahmen hieran 6871 Kirrder teil (700 aus Gießen), außerdem 600 Erwachsene. 300 Gießener Kinder bejalrftcn keinen Eintritt, für sie wurde durch Sliitungen das Eintrittsgeld auf- gebracht. Neben dem Vorstand des Dl^xnerbauvereinS betrtfigte sich der Kreisamtsbureauvvrsteifer Rechmmgsrat Lchrssnie an den umfangreichen Arbeiten zur Regelung der Vorstellungen Außerdem fanden noch 5 Valksvorstellungcn statt, so daß insgesamt 11500 Personen bei dieser (gelegenbeit „Wilhelm Teil" sahen, ein Beweis dafür, daß bei uns der Idealismus noch nicht cmsi- geftorben ist. Stadtv. Tr. Ebel schließt sich dem Dank für die bei den Tellansführungen beteiligten Faktoren an mtb gibt der Hoffnung Ausdruck, daß auch späterhin ähnliche Aufführungen »rr an foultet werden möchten. Stadw. Haubach bemerft noch, daß vor aflrm Professor Fromme für feine Mühewaltungen bei der Sache Tank verdiene. Baugesuche. Ernst Grmmer will Kaiser-Allee 117 eine MasckLkche mit anschließendem Rcmisebau erridyten. Tas Bamoerk kömmt außerhalb des Ortsbauplans zu stehen und soll eine Feuerungsanloge erhalten Die deshalb erforderlichen Befreiungen von bat Bo» fttnunungen des Ortsbaustatuts werden befürwortet. Städtische Gebäude- und GruudstückSangelegenhelteit. Die Lofreite zum Pfau, in der bisher das Depat der OmnibuSaeseklschaft untergebracht war, wird an den seitherigen OmnibusbetriebSleiter für jährlich 1100 Mk. verpachtet unter der Bedingung, daß halbjährlich zum 15. November gekündigt werden, kann. Heber die Höhe der Packchumme entspann sich eine rinne Besprechung, an der die Stadtov. Helfrich, H a b c n i ch t, Wallenfels, Winn und Heichelheim, sowie Beig Georgi sich beteiligten. Bei der Ausschreibung der Drainagearbeiten für bat Fried ho s am Rodtberg war H. W. Rinn mit 1620 Mk. Nirittigst fordernder gewesen und hatte den Zuschlag bekommen. Er wollte nachträglich von dem Vertrag entbunden werden, da die Berechnung ciif seinem Bureau von einem neuen Techniker, der die Verhältnisse noch nicht kenne, gemacht worden sei. Man ist damit einverstanden und beschließt, die Arbeiten in eigener Regie ausführen zu lassen, da die nächsten Offerten wesentlich höher sind \ |;b zugleich die Arbeiten sich sehr gut als Notstands^ arbeiten auslühren lassen. Don den Gebäuden der ehemaligen Aktienbrauerei ist ein Teil für 2460 Mk. vermietet. Tie Gebäude gehen erst am 1. April n. I. m den Besitz der Stadt über, so daß die Union - frraueivi 900 Mk. Miete zu bekommen hätte. Sie will banzuf verzichten, wenn die Stadt ihr 599,57 Mk. für gemachte Aufwendungen ersetzt. Tie Versammlung ist damit einverstanden und bereinigt, um weitere Räume in einen vermietbaren Zustand versetzen zu lassen, für Ausbesserungen usiv. 3000 Mk. Bei der Verbreiterung der dem Kreis gehörigen Wieseck- brücke im Zug der Frankfurter Straße sind gute Steine übrig1 geblieben, die die Stadt bekommen soll, lveim sie den bei der Verbreiterung verwendeten Beton an den Kreis ab tritt Man beschließt demgemäß. Verschiedenes, Dem Geflügel- t Inb Vogelzuchtverein war von der Bürgermeisterei für seine kürzlich abgehaltenc Ausstellung ein Ehrenpreis im Werte von 30 Mr gestiftet worden, womit die Versammlung nachttäglich ihr Einverständnis erklärt. Der Vertrag mit dem Gießener Anzeiger wegen bet Veröffentlichung der städtischen Anzeigen war von der Brühlschen Druckerei zum 1. Januar 1910 gtfünbigt worben. Es wurde ein neuer Vertrag vereinbart, wonach die ftäbtii'dyen Bekanntmadmngen Dienstags und Freitags zum Zeilenpreis von 5 Psa. erscheinen sollen. Für eilige an anderen Tagen erscheinende Anzeigen! IClcittcs Feuilleton. — Sel t s am es Kunstverständnis. Aus Düsseldorf melden die M.N. N.: Trotz großer Opposition der Bürgerschaft beschloß gestern der Stadtrat einstimmig, die herrlichen Anlagen des vom Kaiser an die Stadt Düsseldorf verkauften, von Karl Theodor gebauten Jägerhofes M ruinieren, die beiden Schloßflügcl und das Jagdzeughaus Johann Wilhelms abzureißen. Besonders in Künstlcrkreisen herrscht große Erbitterung über die Zerstörung der einzigen wertvollen historischen Anlagen der Stadt. — Lin ähnlicher trag t»n spurloser Willkür wird gleichzeitig aus Rom gemeldet: Bürgermeister Nathan hat sich zur Künstterwelt Roms in schroffen Gegmsatz gestellt, weil er entgegen dem Gutachten des obersten Künst-Aus- sckstisses und sämtlicher .Künstler Italiens an dem Vorschlag fest. hält, die drei kapitolinischen Pa laste durch Zwischen- bauten in unechtem Travertin stein zu verbinden, was von den Kunstkennern geradezu als ein Attentat gegen Michelangelo, den Urheber des berühmten Kapitolplatzes, bezeichnt wird. Nachdem Bürgermeister Nathan noch gestern die Erklärung abgegeben hatte, daß er von beni Plane nicht abzustehen gedenke, beabsichtigen die römischen Künstler, deni Bcrl. Tgbl. zufolge, euren geharnischten öffentlichen Einspruch zu erheben. — Ein Nietzsche-Tempel im Engadin. Von den beiden großen Männern, deren Schassen mit dem Engadin verbunden mar, Segantini und Nietzsche, hat man dem einen durch das von 'ititolaus Hartmann erbaute Segan- tini-Museum in St. Väoritz die gebührende Ehrung bereuet Jetzt wird im neuesten Heft der ,/Schweiz,?rischen S.Tuninir auch der Gedanke eines Denkmals für Nietzsche angeregt. Das Engadin, die „Heimat aller s.lbernen Faib'Nlöne", wee ber Philosoph von Sils-Mama selbst sie nennt, wäre die würdigste Gegend für eine weihevclle uronumenta.eEr mie- rungchdätte, die dort das Gedächtnis Friedrich Nietzsches lebendig erhielte. Dr. Walser weist in der genannten Bittschrift Darauf hin, daß die Grundidee des „öaratrrujtra , der Gedanke der ewigen Wiederkunft, dort oben gereift fet. „Als Nietzsche am Sc von Siloaplana durch die SMber ging, bei einem mächtigen, pyramidal au;getürmten Blecke unweit Lurlei, kam ihm, wie er selbst bekannt chat, btejer Gedanke. Wohl gibt es ein Nietzsche-Denkmal aus der Halbinsel Chasrö, die in den «silbersee ragt täfel steht dort das Trunkene Lied, Friedrich Nietzsches J-ame und die Jahreszahl 1900. Und an derselben S.elle nutete rin NietzsckMeMpel erstehen, ein Bauwerk, das dte Kunoe von der großen Vergangenheit des Tales und von dem Geistesfürsten, der dieses Tal so innig geliebt hat, aller Welt offenbart" — Von Platens Grab. In einem Berliner Blatte war jüngst behauptet worden, baß sich Platens GrabsbLtte in Syrakus int Zustande der Verwahrlosung befinde: dem trat der Sinbaco von Syrakus mit der öffen lichen B.wichti- gung entgegen, daß dem Grab des deutschen Dichters, der seit Dezember 1835 in sizilianischer Erde ruht, alte sorgfältige Pflege nach wie vor ^nteil werde. Von einem Besuch dieses Grabes, das weltverloren mitten unter dichten Lorbeer- und Orangebäumen und umgeben von anti.cn Mar- mortrünunern liegt, erzählt ein B.tef Bernhard von Lepels an feinen Intimus Theodor Fontane, der in dem soeben erschienenen Driefbande „Vierzig Jahre, Bernhard v. fiepet an Theodor Fontane" (Berlin, Fontane il Co.) enthalten ist. Hier schreibt fiepe! aus Messina vom 27. Mai 1846: J „ . Du weißt, daß Platens Grab mit ein Reiseziel für mich mar. Ich hatte um so weniger Ruhe, bis ich es gesucht, als es noch zweifelhaft war, ob wir überhaupt nach Syrakus gehen würden. . . . Nun hab ich meinen Wunsch erfüllt gesehen und die große Freude gehabt einen Lorbeer auf Platens Grab zu pflanzen. Der Sohn des alten Landolina ist selbst ein junger Poet, und will mich in Palermo besuchen, mo wir eine „Scella delle Poesie di Plctten" (Auswahl) treffen wollen, die er metrisch übersetzen will. Es wird wohl nicht viel daraus werden, denn der Plctten ist zu deutsch, als daß man ihn über setzen könnte; indes lohnt es sich des Versuchs. — Blätter und Blumen von Platens Grab hab' ich eine Menge für Dich und andere Freunde mitgebracht — An dem Tage, als ich den Lorbeer pslanzte, parierte mir nachher etw.is Tragikomisches, was ich bei meinem Aberglauben als kein gutes Omen anfal). Ich durchzog die ftetnerne Oede, wo ehedem Syrakus stand, als es noch London an Größe gleich- kam. Ich ritt auf einer passablen Mä!re, vor rmr g;ng ein Maulesel, bet plötzlich ausschlug. Dabei gab er mir einen Fußtritt ans Knie, dermaßen, daß ich mich kaum aufrecht erhalten konnte. Mein schlimmes Omen liegt nun in dem Kontrast: des Morgens einen Lorbeer auf das Grab eines Dichters gepflanzt und des Mittags zum Lohne einen Fußtritt von einem Maulesel erhallen. . — Kine matographen - Ausnahmen mit der Flugmaschine. Hilbert Latham hat am 'Dtontag in Mour- melan-Le Grand von neuem eine verwegene Leistung mit seiner Flugmaschine vollbracht, indem er bei einem Fluge einen Mann mit nahm, der einen Kmematographenapparat mit allem Ziibehör, im ganzen etwa 90 Kilo, nm nahm. Es war nur cm Prodeflug, dem bald die Ausführung iolgen soll, bei der derselbe Vassagier auf einem Ueberlandfluge Kinemalographenbilder aufnebmen wird. 'Dian ergebt sich nach dieser Leistung bereits in Spekulationen dar- über, daß es bei einer solchen Tragsählgkeit ber Antoinette-Flug- maschine bald auch möglich fern bürtte, em Schnellfeuergefchütz mit einem es Bedienenden in die Lust zu tragen. C. K. Fürst Nikolas als Dichter. Fürst NikolaS von Montenegro hat soeben die letzte Hand an einen neuen Band Gedichte gelegt, die unter dem Tuet »Lieder vom Berge' bei Gelcqcn- bett der Fünszigjahrseier seiner Regierung gedruckt werden sollen. Es ist nicht das erste Alal, daß ber Fürst alS Dichter in die Ceffent- lichtest tritt. Er hat bereits sein Buch Rrieqsheber und zwei Tragödien „Prinz Arbanit' und „Batkanska Tsaritza' Dcroffemhcbt, und besonders das letztere Drama, dessen reiner Stil und edler Gedankeninbalt gerühmt werben, dient einer hoben patrwuschen Fdee, indem Fürst NikolaS sich zum Verteidiger der Traditionen der Dynastie der Nemanjiden aufroult. C. K. Drahtlose Telephonie nach Amerika. Mit einer überraschenden Mitteilung, die die kühnsten Traume der heutigen Erfinder als nahe Wirklichkeit erscheinen läßt, tritt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Daily AlaU' hervor: In wenigen Wochen wird es vielleicht möglich fern, daß ein Monn auf der Svitze deS Eiffeiturin es in Varis über den Atlantischen Ozean hinweg zu einem anderen spricht, der 3500 engl. Meilen von ihm entfernt auf dem Mutual-Lste-Gebände, dem höchsten in Newyott, stehl. Wenn die jetzt anqefleüten Versuche zu dem oorausgefebenen Ergebnis sichren, so wird man über den Ozean sprechen können, ohne auch nur die Stimme zu erheben. Ter inicmanonale Handel würde dadurch natürlich eine tiefgehende Wandlung erfahren. Das Teiephonsystem, das von ber französischen Regierung für diese Versuche angewendet wird, ist das des amerikanischen Erfinders de Forefl, das im letzten Sommer auch von ber englischen Admi- raluät erorobt wurde. Dabei wurde gezeigt, daß im Falle einer Seeschlacht im Kanal ber Kommandant eines Schiffes von seiner Brücke aus mit der Admiralität sorechen fonnte: sollten diese Eroeri- mente über weite Entkernungen sich bewähren, so wird die droht- loie Telephonie wahrscheinlich in großem Umfange auf Schlacht- ichiffen etnaeh'ibrt werden. Auch von Waldemar Boulsen, dem dänischen Erfinder, wird berichtet, daß er mit seinem in mancher Beziehung ähnlichen System drahtloser Telephonie, kürzlich ausgezeichnete Rcjullale erzielt habe. fottar 71; bezahlt coerDen Xtc Versammlung jm* • km Berlra-zSaL'sckLu^ LtoDev Stcfccnauer cm. in einer Emzabe c~ f; 'BewfHta./ qfg-m d-z acc’anP ^truocbmmg Der Itfrriunr i »I yrotefterm. Da nvi Der beab’id'tigten An Der ^*?el^:-i C ?. <&rnrr>5(*bm t>*4 iräotiid-.'t: errvrrbenDen Mittelst -r . 7 fchadiqc und Damit Die ftäZtiidjat anterefien beeinttätligt r horn Äoch Befurmorrunq b:f'er Anregung tauch Bag e J r »11 heißt die Bersam.-nluni Die AbscnDunq einer eldrm ümjahe ir *ßrin>LD gut tnti> btmrtraqt Den aincn» Der Infaih deS ‘Inarcad (Eule r f cf>rn B« » 1 tztums. ausschließlichbes Zfofmhaw?'. und des ^adrekqebäudes, zu 6 Mk rür bat C-uabtooncter. bc schlossen lix hanoeit itü: um annabenti> 10000 C.uahraunctci GMar.De. oas teile wvi)±rn Der Tt-ntfttaßc mtb Dem ®ienbafm> Damm, trüv a!4 Garten — an bei £abn liegt Ter tHat^btenrr .1 0 i I rtnicDe oui ieui -.Ju,iud>en unter An er Lamuna ieuirr Ian npihr 19er. treuen Ttemt* m ben Ruh jt a n b öercBt und ihm > nn irilfrmger 0 daß man das all mähliche Qfräßcrwerben des Werkes hübsch ver folgen Lmnte. Mu seiner Bergroßerung wuchs mich die Ausstattung des Werke) Wihreud Die erste Anlage sich in einem nieder ar flawn behütet, ünb Die viech.indertpferdiqen Maschinen in einer weilen lustigen .'balle untngebrodn. Tie gait^ Anlage ist so nnnerbftrf. 8al; ipo: B ra ohtrunqm leicht burd gerührt w?rt-n sännen und ahidi die alte Anlage beim Abgängigwerben Der jeßt mt Betrüb berinMuhen Maid men ähnlich wie die neuen ausqebaut werden kann, lieber Die technische Einrichtung des großtzügtgen Unternehm,-ne nxrben wir demnächst in einem besonderen Artikel berichten 'SdluniD Der Wagen, der bie Stabincrorbncten nach dem ’2Tzrf bracht?, noch aui dem Ausweichgleis am Theater roar- trnb hielt, tarn r6 «u einem lustigen Intermezzo, bad die nena und die alte 3eil in unserem Berkchrswisen drastisch daritelUe. f'jjftim* Stubcnirn kamen in einem mit Aüben bespannten £mnu dis frei ber Bürgerin, isterei angfiahrm unb bie mitg:brackte Musik brachte oen Vätern her Stabt ein Ständchen. Sie ließen itd) diese "Natron gern qriaJIcn unb unterbrachen sogar ihre 'Beratungen, 11m ud) den Sorläufet der ..Elektrischen" von Den .renslecn au) zu bcttnd-tui. £d)ter-Kontcren3 der «reifes Siehe». >T. Gießen, 17. Dez. In orr Turnhalle ber StadtknabTnschule tagte gestern im Beüein be- Prownztalbircktors Geheimerat Dr. Breidert, des Schulrats Süß ^riebocra unb des .d-reis-Assistenzarztes Dr. Langer« mann hir Xrerr Lchrerkonieienz Da Schulrat Mlcmid>mibt zur- reit beurlaubt ist, haben die Schulräte Sütz-srncdderg unb Eck- AlSselb seine Vertretung übeniommrn. Schulrat Sütz begrüßte btc Lehrer hi snmpathischen Worten, die lebhaften Beifall hervor« rieten (^•Ihimerni Di. Brc 1 dert gab bekannt, bau Ende Ac.btuar aber Amana März Beztrk-kvnierenzen unb zwar in Gießen, (trüitberg nn> Zungen na Minden sollen Einen leb- hauen Beifall hätten die aus Anlaß des 150. 0xburtstafl4 schiller' am Stobltheater ließen vcranftulteten Schüleroorßel« lungeu 00n „Wilhelm Teil" gehmben, so baß weitere ähnliche Peranstaltiinaen an;uftreben seien Der Webner bittet. Dem Professor fromme, bei Die Tellauinihningen zustande brachte, den Dank her Vehr er ausjvrechen zu oüiicn Die Lehrer erheben sich .um 3i'idwu ilneo EinverNändnisses non Den Siyen. unblieitssdiabigungen durch u n g e n ü g > „ b c Beleuchtu n g Tic Beleuchtung eines Schul• sales bind) das Tageslicht, die Sonne, ist aunctcbcnb, wenn die Helligfeit so tu. daß ein iwrmalcs Auge ohne Anstrengung bie erforderlich, Scharbeil Lesen. Schreiben, SDanNirbrilcu, Ieichnen leisten kann inr Messung bieer Beleuchtung kann man zunächst hie fogen. Schneller scheu Sehtafeln aufhängen unb zuse.hen, ob ein normale-.' Auge Die Buchstaben ober Zahlen in bei entsprechenden Ennernung lesen kann Die zweite Methode beruht auf dem Umitanb. daß ein Arbeilsvlad desto heller ist. je großer das Stuck .'Otmniel ist, das man non dem Plage aufl sehen kann Ibn die foolu Dicie» .Bi'Niuel-studs zu messen, koustruisrt man sich ben ing- itatnuen Lefmunaswinkel durch zwei Strahlen, bie non einem Punkte nach her .Haute des gegenüber liegcnbai Gebäudes ober Berges unb bann wieder nach dem oberen Rand der obersten Ietistericheibe gezogen gebucht sind. Ta nun ein Platz neh(hiebene Strahlen von verschiedenem Einiallwinkrl erhält, io konstruierte man sich den mittleren Einfallswinkel, besten untere Scheitlet die waqr. d>te Tisdwlatie und beben anderer Schenkel nie Halbier Molinie be Tennungswinkels ist Ta man mit dieser Methode nur die >?öbc des »immelsstückes in Frankreich werden 3(1 E m (»erlangt bestimmen kann, so ist es letzt durch bie Erfindung von Scbei • 'HdunuviitfelnicifcT möglich, die Große und Gestalt <>e j)imtnelSstücke.. zu ermitteln, das den Platz bc« ■ «er Ter 2ü»Darr._ r-ird g-reigi und rorgem^r: Seocrä Phmo- • trr. das ebeu rkl- d-monirriert wird, restaoet nun. die wirk- vh «rHänden- öelli ' : eine» in Meterl-rzen »u e^d-ne-i. rn rbhän: - Den Stanb d Sonor, der < . rrem u a:rmen ■ l. con tehen- Htntz muß ein genügend großes Sk^ck Timme. ;e»etm werden. J o*. S rnungsroinkel muß mm» r.’itcn? 5 Grab und ter m ttlrre Eintal.'swinkrk m nt*ften» 2b Grad x tragen 3. Tie de tretenden Se^rairln müiiai '70m Platze lesbar <:n l T« üaumimnM dar' an trüben Togen nicht inurt .0 Cuabrarmärr gehen, b Tu- xvenmBrtt am VKorometer mutz nünbestrnS 10 TkcOffenen betragen Woitere .jttrDennrgcn. die ich mrtr aut ber Bau und D;* e;ntimiter rollen möglichst groß »cm unb ro Hoch wir möglich fc'.nauigebtn 'chmale Pfeiler, ich.mrle Rohmen. 12. Ta# Xlufct oll bat Schulkindern oon links zufallem. nur bei Tief kl affen ist Licht von links und rechts gestattet. 13.^ Die Dar hänge sollet', möglichst wenig Licht roegnehmen. Zum Schluffe wirb noch die jjnrbcning ausgestellt, daß die Schulfaalwände wegen Neflektierung des Lidns mit abgetönten Jarben gestrichen werden. Ttc Ge fundheitsschädigungen dur ch^ schlechte Beleuchtung beruhen darauf, daß man eint Schrift oder einen Gegenstand dem Auge um so näher bringen muß, ic schlechter die Beleuchtuna ist. Durch dieses &eruniertüden des Kopfes entstehen meist neben nervösen Störungen auch noch Verkrümmungen btt Wirbelsäule. Tie vaumicbdbiqung besteht eben in der »ögo. nannten Schul mvove Kurzsichtig teil Taß diese Krankheit eine tnr verbreiteiten Schuler an kheiten ist und enge mit dem ganzen Schulbetrieb iinammenMngt. wird von dem Vortragenden an einer Anzahl Tabellen gezeigt. Tann werden die Verhältnisse und die Berechnung der Strahlen bei normalsichtigem, wett unb kurzsichtigem Auge erörtert. Tie UriacH bet Entstehung dieser Schul- mnopic ist in Truckwirkungen zu suchen, die das Auge trennt. Sck iDigungeu der Augen können noch entfteben durch Eintritt von Schielen Tiber auch eine zu grelle BeleuchN»ng kamt schädlich roirtrn ^direktes Sonnenlicht). Es find nun nicht alle Linder, die schlecht sehen, kurzsichtig ober weitsichtig. ES kann sich da aud) um Trübungen der Hornhaut ober Linse, um innere Augenerkran kungen ober um den sogenannten Astigmatismus handeln. Diese Ifr Fran hingen zu er* kennen ist Sache des Arztes. A^^tzt wird die Forderung auf* gestellt, daß alle .stinder, die cm hochgradiger Aurzsichtigkeii leiben, möglichst bald eine Brille vom Augenarzt verordnet erhalten und daß alle Schulkinder, die überhaupt kurzsichtig sind, an belle Plätze in ber Nähe der Schultafel gesetzt werden, um weiteren Schädigungen der Augen vorzubeugen >fuirzsichtig sind unter 100 Schülern in Dorfschulen 1,4, in städtischen Elementarschulen 6,7, in höheren Mädchenschulen 7,7, in Mittelschulen 10,3, in Realschulen 19,7 und in Gymnasien 36,2 Schüler Am Gymnasium zu Giesten zeigt sich nach dem Einzug in das neue Schulhaus 1879 und nach der Verordnung betr häusliche Arbeiten 1883 eine bedeutende Abnahme ber Kurzsichtigkeit. Darnach referierte Dr. Langermann noch über A l - koholmißbrauch und die schädliche Wirkung deS Alkohols auf Schulkinder. Er forderte, da» vor allem die Schulspaziergänge alkoholfrei seien. Schulrat Süß fügte dem bei, daß in ber Naturlehre in Den L)berklassen Belehrungen über Alkohol gegeben werden müßten. Lehrer H rebel regt an, baß bei schulhau«5neubauten für die Lehrenomilie eine Badeeinrichtung vorgesehen werben sollte. An Schulrat Kleinschmidt wurde ein Gruß der Konferenz gesandt. Landwirtschaft. £. Ml ein-Sin ben, 16. Dez. Gestern abend fand in der „Deutschen Eiche" eine land w Versammlung statt. Celonomiernt Weitzel- Lich sprach über „G e - winnung von Saatfrucht und Düngung der ft c I b c r". Er führte etwa aus: Bei ber Ernte darf bas storn nicht totreif fein. Das Ernteverfahren muß Rücksicht nehmen auf bie Gewinnung von Saatsrucht Das Getreide muß alsbald in kleine Garben gebunden und auf- gestellt werden. Am besten stellt man bte kaufen in ,^wei Reihen unb leat als Dack einen Hut darauf, der aus einer stärkeren Garbe gebildet wird. Daö Getreide muß aut nachreifen Hier bleibt bie frucht etwa 10 Tage stehen unb wird bann bei schönem Wetter eingefahren und gedroschen. Die Dreschmaschinen sind eigentlich für die Gewinnung von Saatfrucht Fein großes Glück, besser war das frühere ^slegelbreschen Zur Reinigung empfiehlt sich eine Röber'sche Sinbfcgemüble unb ein Trieure, welche das Getreide grunblich reinige unb sortiere Das ,vufariuni ist ein gefährlicher Pilz, er tritt im Frühjahr häufig ab; Schneeschimmel auf. Die Sporen haften schon am Äorn. .vier ist Beizen mit Äitpfervitriol nötig Tic felbstgezogene Saatfrucht ist die billigste. Bei stauf von Saatsrucht sinb die Saatbaustellen der Lanbwirtfchaftskammer zu empfehlen. Tic hed)ertragreichen Saatfrüchtc sind anspruchsvoll in bezug auf Düngung, Saatzeit, Alima, Ackerkultur; andere OSE Bonnermasse i3obrifa»tnf firrriwifttr^«rbrw- »I Zu bdbtn in Dnt durch Plakate kenn lichen Ge'chäNen Tarnet btbanbfltr Büden können nafi oeivi'cdt wer ben ohne da» sich > lecken bilden und der lülani ver == loten geht ===== für Parkett, Cmoleum, Gestrichene Boden. »ratze «m4gie»igkeui Parkett-Seife 1 ■ Marke Roie —— vestea einfachste und dilligsfes Ätmiflunfl« Buttfl »flbh für b oauerpanrr, mm» ve, icheibener tn ihren Anforderungen, aber sicher im Ertrag, wenn auch nicht so reichtragend. Die ^.rch-tum^e» tingungen send oft in den Gemarkungen verschieden Redner empfiehlt bann erstNasfige Qfeireibefonen unb iweniger anspruchsvolle ab etlicher tragende Sorten. Ter blaue )afett- mei^en ist als Sommerweizen sehr yi empfehlen Unter Umständen kann So mm erweis- einen e?enfo guten Ertrag liefern rvic sväter Sinterroeiwt Tas je Id mutz un Lerbst zweimal gepflügt unb im .xrüh.ahr nur gclrupot werden, bann nnrb fofon gesät Petkusers Roggen ist fchr gut für bescheidene Verhältnisse ,jüt Gerste har Lberhefse» kein gutes sreld. der Boden ist zu schwer $afei oll nicht als Stiefkind behandelt werden Ein guter Acker liefert auch eine vorzüglich yafererntc Beseker II ift eine sehr gute Sorte Bei den Runkelrüben emvsehlen sich gelbe pckendorfer als cnragrcichsh- -Sorte. Redner hat auf dem sicher BersuchSfeld auf dem Morgen dis 700 Morgen gelbe Eckendorfer geerntet Bei den 3^5 81^0 02^5 924)0 10010 994 N) 'Zr20 ."r 2d') JO . 1UMM) Börse, !7 Deaember, 1.15 übr Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mit^eteilt von der Bank für [fände! Harpener Bergwerk . . Laurahflttc . . .t, Lombsrden K. B. . . Nordd. ’.lnrd . .' . . Tür kcal v*c . 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