Samstag 28. Angnst 1909 Nr. 201 Zweites Blatt 159. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag?. Die ^Siebener KamilieublStter" werden dem ,AnzeigerE DiermQ( wöchentlich beigelegt, das „Krdsblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universitäts - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Ausbild, in SchSE c., Rechnen, Sten» -nichreib. uiw.-8: Babnbvüttahe 881! Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^s>51. Redaktion:e^II2. Tc..-AdruAnzeigerGießen. !°>n ist, ffijf-g »NH uucr löater. cw.J b.(wj Airebe und Schule. — Was will der Evangel. Hauptverein für deutsche Ansiedler und Auswanderer (6. V.) zu Witzenhausen a. d. Werra? Er will fvor unbesonnener Aus- Wanderung in augenblicklicher Notlage bewahren; den nicht aui- zuhaltenden Strom von Auswanderern in die rechten Bahnen letten • die Auswanderer über die wirtschaillichen, kirchlichen, Schul- 2C. Verhältnisse, über Sprache, Gesetze, Sitten und Geivohii- Heiken des betreffenden Landes in völlig unbefangener Weise auv klären, wozu er besonders durch seine völlige Unabhängigkeit von Behörden, sowie kirchlicheii unb politischen Parteien als ireier Verein in der Lage ist: Auswanderer und Ausgewanderte der evangelischen Kirche erhalten; sie damit zugleich dem deutschen Volkstum erhalten; schwache Streben- und Schulgemeinden durch Zuleitung von Auswanderern stärken; Teutscheii im Ausland, die ihren Wohnort wechseln wollen, mit Rat und Tat zur Seite sieben; für das persönliche, kirchliche und nationale Wohl der Auswanderer und Ausgewanderten bei den zuständigen Behörden eintreien; cm größeres'Interesse für die Auswanderer'ürsorge durch die Prehe, durch Vorträge und Werbereisen in unserem deutschen Volle zu wecken suchen ; an seinem Teil mit zu einer gesunden Entwicklung unserer Kolonien beitragen durch Hinleitung tüchtiger, kapilallraitiger, charakiersester Persönlichkeiten; endlich, nicht zuletzt, will er religiösen Sinn pflegen unter den Gliedern der Kolonialichule, damit sie sich ihres evangelischen Teutschlums draußen nicht schämen und wahre Kulturpioniere werden können. Er will keinerlei Anregung zur Auswanderung geben und kein Stellenvermiitelungsl'ureau iurs Ausland sein. Der Verein tut seine Dienste unentgeltlich und >s aus Spenden und Mitglledsbeiträge bei seiner Arbeit angewiesen. Sein Vereinsblatl „Der deutsche Auswanderer" erhalten alle Mik- ^.erfolgreiches^ hob.Emk°m-n«K zaeschl°s>e'''v°lleK t Sf IQ. Lerinillsver^ (bet jMj I KM. TB ersten Künstlerinnen dieses in unseren Tagen wenig vertretenen Faches. Feinhals ist mertwürdigerweise auch em brillanter Don Juan. An den spielfreien Tagen veran- taltete der Konzertverein in der Tonhalle einen von Ferdinand Löwe (Wien) geleiteten Beethoven-Brahms-Bruäner- Zyklus. Das erst im vorigen Herbst unter großen Schwierigkeiten gebildete neue Orchester hat sich unter diesem Dirigenten zu einem schönen Jnstrumentallorper entwickelt,, der in der Eroika und der Leonorenouvertüre den Höhe- nm ft seiner Leistungen erreichte. In den Wagneraufsüh- pungen folgte dem glücklichen Anfang mit den M eister- singern eine grandiose Wiedergabe von „Tristan und Isolde". Der Tristan des Herrn Urlus bot eine schone Leistung, die freilich sich mit derjenigen unseres .Heinrich Knote nicht messen kann. Letzterer war als Tannhäuser vorgesehen; allein er fühlte sich nicht disponiert. T ä n z l e r mußte für ihn einspringen und seine Darbietung hatte dann leider auch den Charakter einer Improvisation, wie sie bei Festspielen unerwünscht ist. Frau Preuse-Mayen- auer sang zum erstenmal die Venus; ihre klangvolle Stimme und ihre hoheitsvolle Repräsentation sicherten ihr einen vollen Erfolg. Maude F a y singt die Elisabeth stimmlich vollendet. Ihre früher allzu kühle Darstellung hat an Wärme des Empfindens sehr gewonnen. Den „Ring" dirigierte Mottl, Darstellung und Gesang gaben der glanzvollen orchestralen Interpretation nichts nach, so daß wieder einmal das „Gesamtkunstwerk" uns zu einem schlackenlosen Erlebnis war. Wundersam klangen die Stimmen der Rheintöchter zusammen, prächtig war das Walkürenensemble. Tr. Briesemeister (Loge) und Zador (Alberich) sind Spezialisten dieser Rollen, in denen man sie vorbildlich nennen darf. Dr. Kuhn charakterisiert den Mime sehr fein und „singt" die Rolle des Zwerges auch, was die wenigsten Vertreter dieser Partie im wirklichen Sinne tun. Seit langem bekannt ist auch der ausgezeichnete Wotan von Fern hals. Die szenische Ausstattung hat da und dort wiederum Vervollkommnungen aufzuweisen, so ist die Regen- bogenbrücke in „Rheingold" illusionskräftiger gestaltet, allerdings vermögen die Götter sie nicht mehr zu betreten. Tie Fluten des Rheines, die wabernde Lohe und all die szenischen Wunder, welche eine gute Aufführung des Rings erfordern, haben im Prinzregententheater eine restlos einwandsfreie Lösung gefunden. Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern, ein begeisterter Musiker und begabter Liederdichter, wirkt oftmals als Geiger im Orchester mit. Im .Hoftheater gestattet die höfische Sitte dem hohen Herrn diese künstlerische Betätigung nicht, allein der verdeckte Jn- srrumentalraum dcs Festspielhauses überdeckt zugleich die Bedeuten des Zeremoniells. Hans Bege. Der teck)nisch-wissenschaftliche Teil behandelte tue „P e u- sionsversicherung der Privatangestellten" Der Vorstand ist auf Grund der Begutachtung der vom Reichsamt des Sintern herausgegebenen Denkschrift der Au icht, daß es nicht zweckmäßig sei, den Gegenstand weiter zu behandeln. — Der Vorstand hat in diesem Jahre zum erstenmal den Beitrag von 100 Franks geleistet, der ihn in Zukunft zur Entsendung eines offiziellen Vertreters zu nm Schisfahrtsfongressen berechtigt. Eine längere Debatte entstand zur nächsten Position: Vorkommnisse auf dem Gc biet des Wettbewerbwesens, die zu regem Austausch An- laß gab. — Tie Vereinigung Schlesischer Architekten hat beantragt, die Frage wegen Bildung von Architekten- a m m e r n zur Verbandsaufgabe zu machen und die Vor bereitung dafür dem Ausschuß für Arckfitekkur zur Be arbeitung zu übergeben. Es wird ein Antrag angenommen, einen Ausschuß zu wählen, der die Vorarbeiten lersten soll. In den Ausschuß werden Waldow, Saran, Henry, Borthle, Stübbens, Wolffenstein und Körte gewählt. Sodann werden die Verhandlungen auf Samstag 9 Uhr vertagt. In den Vorsälen und der Garderobe ist eine Ausstellung von Plänen, Entwürfen, Bildern und Modellen moderner Hoch- und Tiefbauten arrangiert, besonders des Tief- und Hochbauamts Darmstadt. Neben bekaunten neuen Bauten ist ein Plan der ganzen K a n a l i s a t i o n D a r m - stadts ausgestellt. Bad-Nauheim zeigt Püme und Zeichnungen der Gruppenwasserversorgung, der Badeanlagen usw., Mainz hat Abbildung seiner neueren Bauten und Modelle und Plane für den Umbau seines Stadttheaters ausgestellt. Viel bewundert wird das Modell des neuen Lehrerseminars Bensheim. Von besonderer Bedeutung ist eine Abteilung, die die Bestrebungen zur Verbesserung der Bauweise der Stadt veranschaulicht. Das Hochbauamt Wiesbaden hat zahlreiche Abbildungen ausgestellt. Dre Ausstellung erregt das lebhafte Interesse der Besucher. — Von den Münchener Festspielen. Aus München wird uns berichtet: Die Münchener Festspiele dieses Jahres haben einen glänzenden Verlauf genommen. Wie seit Jahren gingen den Wagneraufführungen Mo zart- spiele im Kgl. Residenztheater voraus. Die entzückende Rokokobühne Cuvilliös ist ja als Mozartoper die idealste Dck)aubühne, die Teutschland besitzt- An der Stelle, von der heute Felix Mottl dxn Dirigentenstab schwingt, leitete einst der junge Wolfgang Amadeus Mozart die Uraufführung seines „Jdomenio". Mottl hat auch für Mozart hervorragendes Stilgefühl. „Cosi fan tutti" ist an den meisten Bühnen verschollen. Man stößt sich an d a Pontes mittelmäßigem Text, aber bei unserer stilechten, alle Uebertrcibung meidenden Wiedergabe, welche von so heiterem Rokokogeist erfüllt ist, kommen diese Schwachen einem kaum zum Bewußtsein, während man sich an den so zahlreichen Schönheiten der Partitur ergötzt. Die Drehbühne Lautenschlägers vermittelt den Szenenwechsel mit idealer Präzision in knappesrer Frist. Auch „Figaros Hochzeit" Ton Giovanni' und „Die Entführung aus dem I'Serail"'kamen mustergültig zur Wiedergabe. In Frau Ro- setti haben wir eine b.illante Mozartsängerin; ihre perlende Koloratur und temperamentvolles Spiel gesellt sie zu den Gießener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Gberhefjen serin und der Prinzessin Viktoria Luise Blumen. Junge Bäuerinnen in der reichen Brauttracht der Gegend überreichten ein Trachtenalbum. Ter neue Aebtissinnenstab ist nach einem Entwurf des Professors Rohloff gefertigt. Unter andauernden Kundgebungen der Bevölkerung fuhren die Majestäten, Prinz Oskar und die Prinzessin Viktoria Luise zur Bahn, wo die Abreise nach Berlin gegen 2 Uhr erfolgte. Die ältesten Grundmauern der Dorfkirche sind noch alter als das Zisterzienserkloster Chorin, das zwei Meilen nördlicher gegen Ende des 13. Jahrhunderts gegründet wurde. Als erster beglaubigter Besitzer von Hohenfinow wird em Sparr genannt, ein Ahnherr des Generals des Großen Kurfürsten aus per Schlacht bei Fehrbellin. Ihm folgt 1609 Hieronymus Schlick, Oberkammcr- herr, Oberjäger und Oberstallmchter des Kurfürsten Joachun Friedrich. Nach seinem Tode erhob die Familie Putbus Ampruche auf Hohenfinow, während dec aus Böhmen stammende Schlick seinen Schwestersohn Heinrich Mathias von Thurn zu feinem Erben eingesetzt hatte. Tann hat der Besitz die verfchledenften Herren gehabt, darunter einen Ludwig von Pfuel, der dafür 28 000 Taler gab. Tie interessantesten Besitzer sind«spater die Vernezobres. Infolge der Aufhebung der Edikts von Nantes war einer der Söhne des Kaufmanns Salomon Vernezobrc zu Vuie-- magne int Languedoc nach Königsberg in Preußen unbewandert und hatte dort durch Seidenhandel ein Vermögen erworben. Sein ältester Sohn, der sich Franciseus Mathaeus Baron Don Verne- mbre de Laurieur, Erbherr auf Chatelard in Frankreich nannte, erstand Hohenfinow für 90 000 Taler. Binnen wenig mehr als einem Jahrhundert haben seine Nachkommen den Besitz weniger verschleudert als in Spekulationen und Experimenten verwirtschaftet. Hohenfinow wurde Eigentum des Freiherrn Konstanz von Jakobi-Kloest, eines Sohnes dcs ehemaligen preußifchen Gesandten m London. Er war kein guter Wirt und Herr unv erlebte denn auch im Jahre 1848 eine kleine Revolution unter den Dorfbewohnern. — Die Familie von Bethmann-Hollweg hat schneller und fester als irgend ein anderer Vorbesitzer von Hohenfinow dort Wurzel geschlagen und Fuß gefaßt auf märkychcm Boden. IW g^vere11' S3Heit^ «t.«*** . Das Lusiulum der Reichskanzlers. Ter Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg hat sich nach seinem >Kute" Hohenfinow begeben", so meldet d^r Telegraph. —Der alte Fontane, der doch in der ganzen Mark Brandenburg die Orte auf- «sucht bat, wo etwas landschaftlich oder histvrifch Intereyantes ■VH finden war, ist an Hohenfmow vorbeigegangen. So tannten H iaum ein paar Berliner, die einige Wochen der Sommerfryche nt Bad Freienwalde an der Oder verbrachten und auf der Neye die Station Niederfinow berührten. Abseits von den großen Leerstraßen gelegen und doch nur 4 Meilen von Berlin entfernt, eignet sich dieses Lmtztum wie wenige als Erholungsaufenthalt für den höchsten Beamten des Reiches der als der allein Berantwottliche sozuiagen niemals die Süqcli aus den Händen geben kann. Wenn es not täte, konnte Herr v. BethmanwHollweg in weniger als zwei Stunden m Berlin sein. Tas Rittergut Hohenfmow nut fernen Vorwerken Ut 9000 Morgen groß, von denen du größere Halste Forst ist. Kaiser Wilhelm II. hat in diesen Waldern zwilchen 1877 und 1896 häufig gejagt: ein Denkstein am Waldesrande und eine von dem LerrschA im Jahre 1890 selbst, gepflanzte Eiche bezeichnen du Stelle, wo der einstige Prinz/Wil Helm von Preußen mnen ersten Rehbock in diesem Revier aus die ^ecke: legte. .Daßmanindes .Helligen Römischen Reiches Ltteuiandbuchfe KL bennde., spurt rran auf der Hohenfinower Flur nicht. Große schlage Weizen »eigen, daß der Boden fett und gut fit. Das herrlichste für den Besucher aus der Großstadt smd die Bcmmnesen de- Schlotz- »arkes und die mächtigen Linden einer Allee, die vom Eingang in das Dorf an zu einer Anhöhe führt, Dön ber aus man^ eine entzückende Fernsicht über die Wiesen urü> Wasseradern,«die Dörfer unb Städte des Oderbruchs genießt, das Preußens großer König tor anderthalb Jahrhunderten erst systematisch, kolonisiert Ijat. Herr v. Bethmann-Hvllweg ist kein Landwirt wie esz^V lern Vater der im Jahre 1900 verstorbene <)-ellx v. Bethmann W dTr ^m^hre 1855 das..Besitztum mit sämtlichem Inventar und einem Teil der Möbel für 400 000 Taler er|tanb, luchte er, der Sohn des bekannten freigesmnten.Kultusministers, tine Betätigung als Bewirtschafter eme^ Gutes^ und hat durch Eingabe und unermüdlichen Eifer auf diesem ^rvorragcndei, geleistet. Vater uni> Sohn sind, obschon der erste kem Jurist war 'von 1874 bezw. 1885 an Landrat m dem lru^edehnten Kreye Oberbamim gewesen und dadurch, obgleich das Geschlecht erst ö0 Jahre ni der Mark ansässig ist, mit dieser g mit dem Kreise verwachsen. Das ist auch darin zum ^usdruck g kommen, daß der neue Reichskanzler seine Gattin unter den Loch ern des märkischen Adels gesucht und gesunden hat; neist bekanntlich eine geborene v. Pfuel aus Wilkendorf bei . Das Hohenfinower Schloß, ein dreistöckiger ^ckstembau dei ms dem Ende des 17. Jahrhunderts stammt, hat erst durch wate. Anbauten ein gefälligeres Aussehen gewonnen. .^nneniaum irnd schöner und zumteil sogar kunstvollaus^eftattet c>u nennen. Imponierend ist der innere Lichthof, das ^rrpüenhaus. Herrensitze der Umgebung sind keineswegs prunkvoller, ob h iie zumeist viel länger im Besitz derselben y-amflie sind als Doyen- iinow. Als dessen Name zuerst in der Geschichte austaucht, g^g ine Mitte des 13. Jahrhunderts, ist von einer Burg Hohensinow die Rede, die als eine trutzige Warte sich am Rande tzlateaus erhob und.die Uebergänge über die Frnow schützte. Das Kaiferpaar in Zischbeck. Das Kaiserpaar weilte gestern im Stifte Fischbeck an der I Befer, wo nach altem Zeremoniell die Uebergabe des Aeb- I -ffsinnetfitabes an die älteste Dtiftsdame Frau v. Buttlar I mrch den Kaiser erfolgte. Die Majestäten begaben sich bei I jübeni Wetter im offenen Vierspänner von der Station jxr Abtei. Kriegervereine, Schulen und die Bevölkerung .. \xt Umgegend, darunter viele Bäuerinnen in ihrer male- , -jschen Landestracht, begrüßten die Majestäten stürmisch, icr Hof hielt dann seinen feierlichen Einzug in die Stifts- üche, emfisangen und geleitet von dem Oberpräsidenten ? ii Hengsten berg und dem Schirmvogt des Stiftes Staats- Minister Freiherr v. Feilitzscy-Bückenburg und dem Land- ;; t^t v. Ditfurth-Mndeln. Die Kirche war von der Gemeinde pfüllt, am Altar stand die Aebtissin, Frau v. Buttlar, mit «en Stiftsdamen. Die Feier begann mit einem Vortrage xurd) den Hamelner Männerchor. Nach einem Gemeinde- tefang und der Liturgie hielt Pfattrer Heermann eine Ansprache. Der Fischbecker Kirchenchor fang „Du Hirte Israel!" Tann erfolgte oie Uebergabe des Stabes durch den Kaiser «m die Aebttssin, wobei der Kaiser, vor den Altar tretend, ielgenbe Rede hielt: Meinem lebhaften Interesse an dem adligen Damenstift Fischbeck mit seiner fast tausendjährigen, sagenumwobnen Geschichte und feinen wechselvollen Schicksalen habe ich bereits vor fünf Jahren Ausdruck geben können, als ich in Gemeinschaft mit ihrer Majestät der Kaiserin und Königin, meiner Gemahlin, hier an der Jubelfeier des Stiftes unb der Wiedereinweihung der altehrwürdigen Stiftskirche verband deutscher Architekten- u. Ingenieur-Vereine. R. B. Darmstadt, 27. Aug. Heute vormittag begannen die geschäftlichen Verhandlungen im Gartensaale des Städttschen Saalbaues. Der Vorsitzende Ministerialdirektor Reverdy (München) eröffnete die Versammlung. Die Einnahmen aus den literarischen Unternehmungen des Verbandes betragen 1624,26 Mk. — Die Abrechnung für 1908 ergab bei einem Voranschlag von 15 000 Mk. in Einnahme und Ausgabe eine Mehreinnahme von 2567,11 Mk. ukid eine Mehrausgabe von 6073,07 Mk. Das Vermögen beträgt 6882,09 Mk. Der Verein Karlsruhe wird mit der Prüfung der Abrechnung für 1909 beauftragt. — Eine längere Debatte entstand bei dem Bericht über den Erfolg der Vermogenssammlung und die weitere Behandlung der Sammlung. Es sind insgesamt 51000 Mk. eingegangen. Der Vorstand beantragt, die bisher gesammelten Gelder, sowie die noch in Zukunft eingehenden und die Erttägnisse der Zinsen aus dem angelegten Gelde einstweilen unantastbar liegen zu lassen und als besonderen Vermögensbestandteil zu behandeln, bis wenigstens die von der Abgeordnetenversammlung in Danzig als wünschenswert bezeichnete Höhe der Spende von 100000 Mark erreicht ist. — Dr. Wolff (Hannover) erstattete sodann den Finanzbericht des Ausschusses für das Bürgerhauswerk. Der Umfang des Werkes soll auf 200 Tafeln sowie einen Textband von etwa 40 Bogen bemessen werden. Tie Ausstattung der Tafeln und des Textes soll sich der des Bauernhauswerkes eng anschließen, wobei auf Durchführung eines einheitlichen Maßstabes wenigstens für die Grundrisse und Hauptansichten Wert gelegt werden soll. Die Herstellung bedingt einen Kostenaufwand von 100000 Mk. Um eine Uebersicht über die finanziellen Hilfsmittel zu schaffen, die für das Unternehmen erwartet werden dürfen, hat der Ausschuß zunächst beschlossen, die Verwaltungen der Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern, sowie die von etwa 200 kleineren Städten um Beiträge zu bitten. Ferner sollen, sobald die nötige Uebersicht über die von den Städten zu erwartende Beihilfe geschaffen ist, auch die Provinzen, die Regierungen der Bundesstaaten, und in letzter Linie das Reich um Zuschüsse gebeten werden. Die Anträge werden einstimmig genehmigt. Den Schluß des geschäftlichen Teils bildete die Neuwahl des Vorstandes. Der Vorsitzende Reverdy wird einsttmmig wiedergewählt. Für das ausscheidende Vorstandsmitglied Geh. Oberbaurat Schmick (Darmstadt) wird Hofäcker (Stuttgart) gewählt. Der Geschäftsführer Regierungsbaumeister a. D. Franzius (Berlin) wird wiedergelvählt. In den Ausschuß der beamteten Ingenieure wurden Lechner und Scheelhase gewählt. Darnach wird der Voranschlag für 1910 weiterberaten und mit 26 000 Mk. in Einnahme und Ausgabe genehmigt. Die nächste Wanderversammlung findet in Frankfurt statt__ leilnahm. Damals habe ich, wie einst König Otto I., der spätere erste Kaiser deutscher Natton, durch seinen Gnaden- b-rief vom 10. Januar 954, das Stift unter meine besondere landesherrliche Schirmherrschaft gestellt. Heute bin ich in Ihrer Mitte erschienen, um Ihnen einen neuen Beweis meiner Huld und Gnade zu geben. Ich habe beschlossen, dem Stift einen Aebtissinnenstab zu verleihen, welcher von der jedesmaligen Aebtissin bei feierlichen Gelegenheiten als pichen ihrer Würde getragen werden soll. Nehmen Sie, liochwürdigsbe Frau Aebtissin, aus meiner Hand diesen, mit meinem kaiserlichen Wappen und demjenigen des Stiftes geschmückten Stab. Möge er Ihnen und den Ihrer Leitung (iiioertrauten Damen, wie allen Ihren Nachfolgerinnen ein Sinnbild fein des göttlichen Stecken und Stabes, dessen loir alle auf unserer Pilgerfahrt zur ewigen Heimat so bringend bedürfen; möge Gottes Segen allezeit auf dem Stift und seinen Insassen ruhen! Tas walte Gott! Der Schirmvogt, Staatsminister Feilitzsch, dankte itamend der Aebtissin in kurzer Rede, nachdem die hoch- betagte Aebtissin selbst mit wenigen Worten ihren aller» innigsten Dank ausgesprochen hatte. Das niederländische Lankgebet schloß die Feier. Beim Verlassen der Kirche > bot erst die Kaiserin, später der Kaiser der Aebtissin den - Arm. Nach der kirchlichen Feier pflanzte der Kaiser auf I iem Gutshof des Stifts eine Linde. In den festlich ge- I chmückten Straßen bildeten die Schulkinder des Kreises ! iinteln und Kriegervereine Spalier. Das zahlreiche aus er Umgegend herbeigeströmte Publikum brachte dem zerrscherpaar lebhafte Ovationen dar. Das Kaiserpaar besichtigte bann den schönen erneuerten Kreuzgang der j Abtei und nahm den Imbiß bei der Aebtissin ein, wobei l Staatsminister Feilitzsch ein Hoch auf die Majestäten aus- i brachte. Weißgekleidete Schülerinnen überreichten der Kai- Witali? >«< W I Jn bet guu„ hliesBungenfr; htsgültige, in E. U3frei,ver‘chlain 'o,LoodonE.ClQu«LC 11*% kostenlos!! >lungsiäh.Käusern ek.Terrains.Mc. u. Äeichäslshäuü en, Gärtnereien, ?ien, Sägereien, gi. ioroie GeiÄäile ittc nitrat - Verkam d ilandö nach. b. auch von Bert--, i richten innertalt m (S. Geiicnboi, n Betuch kMn/os. KWMiD rmüa-i, 8 Du üL-M eiudjt. «aöettJO Heinrich. WMUM Bavndoimage Hjl tarnen--unb billig an und bci\-g Beaer, Neuenweg» Ksgebends^ I Wirtschaft < d. Wirt per jten. Privat- i-Unterrit 1 W jeder rage^ tonidt, T«ch RVcingasie 31 ranpaise netevet65 l0Mt= Obulan i Exptit clieber. He etnen Iahrrt beitrag ran 4 IX an oulrtadl zahlen, rt^elmähra auntoetf .1 tut beuridc UnfteMer und Vtu»rtaii5eift zu tiit-mhouien a. d. Verra» le^n.e'.t Uniocrjitäti»Uad’rid)tcn. — Xie orbeniltdje t) r o lelfu c der Zoologie c n bet 2ed>nild)en Hochschule in Stuttgart und der mit ihr verbundene Lehrauftrag für Zoologie an der Van&rotrrtdjaMidjen üvtHdjult in voienheim und an der Iierär.t?**n t*od)!d)ule in ituitoflrt Ttrurbe dem außetorbentttchenPromotTr. Ziegler m 3rna übertragen. — ■ -—————— Vermischte». • Gewaltmärsche Wie nunmehr amtlich festge* stellt ifi, ftnb bie Zeirunq^meNmnqen übet Die Gewaltmärsche österreichischer Truppen bei den Manöver» in Süddalmatien entstellt unD ausgebauscht gewesen. Richtig ift aUetn, baß einzelne Truppenteile infolge ungünstiger SitterungSver- haltniffe zeitweise eine über bie Rorm hinausgchende An- yitfV von Maroden gehabt haben, bie jedoch wieder auf bat Normale rückgegangen sind. Tie sensatianrllen Gerüchte, die von Hunderten von schweren irrttanfunflen und Tvbesä! len zu beruhten wußten, sind dahin zu verichtiaen, baß im Lager ein ^andwehrmann durch Blipschlag getötet und zwei schwer verletzt wurden • Tic Cholera in Rotterdam Rach der amtlichen Mitteilung des Bürgermeisters befinden tüS g ^cn- wattig m den Baracken suni Eholcrakranke und vier Cholera- veidächrtge Tas Befinden von drei »tanken ist besorgniserregend Iti weitere sind noch unter Beobachtung. Ter Bürgermeister warnt vor dem Genuß des nicht gereinigten 3lu^wasscrs Bei ypei als choleraverdachtig in den Baracken untergebrachten Personen wurde Cholera festgesrel'.t Tis HntD eines Schiffers, Der mit seiner faimtUr auf einem Sdnffc wohnte, wurde als choleraverdächtig in die Baracken yiviuuii. • BielbegehrterPostcn. Infolge Ableben» de» tturgrr- nuiftrrt Tr Kreid, Der Iki Bad-^aur, tm aus dem Bakinzuge stürzte uns hierbei getötet wurde, war die Bürgermeisterstcl!.- :n Xinui‘>k*:iUft iur Jmitcfibunfl ausgeschrieden warben Km iöincuiu lief Vic Meldefrift ob Rich: weniger als 153 B ivet- buitii-m sind ringe troffen Tarunter befinden sich: 14 O'nnere, ■ tungsjelreture. 2 R,gierungsbaumei»ter, l Senator. 1 evangelischer Pastor, H kauinutniiiiche und andere AngestelU-, 1 tibanifer, ein '4in>KRafleni, 1 Bankbcanurr und 1 — Xablcnbä nölet. • ZnEIendunb Verbitterung i al von 3000 Mark zur ^rtjübruiig he» Werke» eines Manncs au> , Der, rote es in Der L Vlcnb und Verbitterung da hinget cklcden ist". Tiefer Mann n»ar her Architekt ^raiiz Mertens Er halte es unternonimen, am" d. in alle Durch Vaunxttc endnen re* erlie Teil diese« Werkes, dem weitere Leite folgen (ofifltcii der BaukünstlcriclzaN konnte Mertens innen Plan nicht uollentkn. Zcdt, 12 Zahrc nach seinem Tode, will die Akadenuc 17 geographisch-kunstgeichichtliclv Tafeln von den Baudenkni.il.'rn de« Abendlandes aus seiner i?mterlaifenid)ail derauogeben. Mit ein Architekt, zu dessen lebten Sckovfungrn die ztatholisckc Boni- ia,iu->jlirche ui bei Voifitrair es tu ihrem Befchkusse d. ißt, „Damit Die reifste frucht Der Lebensarbeit De» verDiaiftT’oUnt Morscher» Der tfcrgeiicnDc d entr ißeii und Ul Crsullung einer Ebimwflicht Die Anerkennung zollen. Die ihm die Mitwelt versagt hat" »Den« s» b ii l e 2 i) in p b > n wird berichtet: X)crr Marguel, Der Äönig von Lslende, der al» jadjmdniineben VcOung eines T.iiiknmiaurante befleißigte und wirft iur da» Jahr 1H10 großartige Plane, bet Deien Lerwirk- köpf lktn itvwt Mithelfer ist üiirzlich kommt :Htnfr:bp| zu neunte 2ymphon,e von diesem Berihvven haben 3ic ausgezeichnet en 2tr was, ich hak1 ein- lairiv'e 2Dee. wir IN Ien . men Uiid Da . recht für ClirnDe siäfern " -- Rlndskovt bescheiden: „Aber Dieier Beethoven " Marouet zuverfichtlich: „Ach was, er wird schon lunllcn! Wir wer Den ihm jeden Brei» zahlen, hören Sie, RindSkops, irden PreisRinds köpf bruiiwnD: ..Aber v^rr Marauet. er kann doch nicht,' Denn - —" Marguet: „Warum kann er nicht ? Ist er front' ivut, dann wollen rott ihm den ersten Lpeztalistrn schicken Aber er nun: fertig werden, auf jrDen IaN! HS«n oic, 'JitnMopf, auf |CDen ,>all!" RinDSkopf vergib nett: ..Aber i?err Marauet. dieser Beethoven ist bock ickon Ung ft geworben!" Marauet stolz, doch envaS enttäuscht: ..cdwD:, (4«b<-. Itrbci RmdSkopi. und Diesen Beethoven hall' ick gerade so gern geiördeN?' Und RmdSkops ist entlassen Er kommt zu einer anderen Beratung Marauet: „Also. roaS ist mit der Crct>rftx-mr)Mrhnii für da» nächste Znht?" Rindskopf: „34 hab' schon all.- Anordnungen getroffen, verc Marauet .Jd) hk’rDt zehn erste tZeigen zuengagieren und iunizehn zweite Geigen." Marauet zornig „Aber warum Denn knickern Kindskopf? Aus iwdeit Lie t iv c i t e teuren engagieren •’ Ich will keine zweiten Ödemen' Hdtrn Sie. RinDSkopt, nicht (Daten, nur erste QRigen, iiin allererste Geigen!" Und Rmbskopf war wiederum ciU- lassen. • S o m m den Herren Dieben zart entgegen! Am sckn^inen Brett Des ClifetbaDe« Sellin Hebt folgende Bekanntmachung: „Ter Herr. Der mir heute vormittag im v.-rren- hibe Brieftasche. M'rtemonna,e und Uhr nebst altem Sieget- ringe cnlroenDeic, wird höflichst gebeten mir Den an sich ganz nerUoini tRmg mit Wappen Dock gefälligst unfrankiert em- zuienden. Auch »ur Rückgabe der im Bortemoimaic enthaltenen schlüssel wäre ich seh. Dankbar Aus Die Rückgabe der auch nur al» Crlitud Wert besipenden Uhr darf ich wohl Nicht rechnen Ckneral Dan Lethen • Ter Appetit eine» Zoologischen Gartens Im tambuiger Zoologischen Garten sind im Laufe eine# Jahre« zur tUluerung der Tiere Derbtaudit worden 50 170 Kg bhrDe- fleisch, M0»> Äg L7 *t‘g ,rucke. 5ttV* 3tüd o muß dock erst Der frühere Ausfall wieder eingeholt ivetden. Mit Rücklicht hierauf eridxint Die xurj'te. irnxng Der heimlichen oerte, Die bei Den mtiiirn Aktien nenrrDmg« wieder 5 Brozeni, bei Badischen An,Im Aktien sogar 20 Prozent betrug, nwbl etwa« fiberiiunt; bet Der leiteten "xiellschait scheint mit bet Möglichkeit einer weiteren Kavitalerhohun,, und Der Einräumung eines tpertrcllm Bezugsrechis gerechn: zu roerrn anderen Qn- DuftriepoDieren stiegen Bergmann '-lektrir»tu: auf künftige Ciklarungen D.*r Berw.il tun;Prozent, £»:licrt Maschinen 7 'Trvz.. XunilieiDa b Prozent. ad.w Orcßdc'e Ba'i haben auf eine dampfende Erklärung der Lerivaltung 8 Prozent wxioren. ontan- pa pierc geroannen Purdypei 3 bi« 6 Dtozent, auch Bankaktien zogen 1—1*2 ^rozen: an. Deutsche ,Z o n DS bhcb.m schw-ach, von item Den oNds haben Russen ncucrDmjö an- gczog^n. doch zeigt fick bei den gestiegen.*n sLrriscn etwas Reatt- fallenviuigun-j. 'Lrivatdiäkonto e* z 'Leozcnr Oandcl. - Rene Reichsbankftekle. Am 18. 3ept. wird in 5 o l Da u (Cfipr.i eine von Der ReichSdandtelle in Elbing abhängige Reicksbmiknebenstelle mit Haficneinrtdjtuiio und defchtüiiktem Giro- vcikchr eioffntt werben. — Pom Ruhrkohlenmarkt. Tas Aefchäft in vans- btanDkohleii ist zwar ziemlich beiricDigend, Der ’Jlb oit m InDustne- koblcn laßt nach wie vor zu wünschen übrig. T»e Konkurrenz bei An-lanScs macht sich recht denieikoot. 'Jluf dem Hutvinartt sind die BeibäliniOe anch noch lebt «utu bavan entiernt, zufrieden- stellend zu fein. Tie erwünschte Belediuig Ort AbfatzeH wäre nur dann eingetrcten. wem, die Preisermäßigung so bemeifen worden wäre, Dau dadurch Die reinen Hochofen wette. Die Adiielnner Ort pullenkoks Oct reinen Zecken, Den gtouen gemischen ttijenroerfen nut eigenen Jertien und «okcrcien neKuübcr wieder konkuttenz- fähig gemacht würben. Eine solche PeeiSeiwäßiqung m t'ölie von imgeläbt 4 Alk. per Tonne war gelegentlich Der letzten Preis« sestfegiing Iur ^ocholenkotS Denn auch tmfächlich von einer Geile alo jioeckinäuiq de «xr die uDpet trM i — Mnsjug a. b. Slan6e$amt$rtgifuni öti Stadt i&icfci. 1 ■ f • c b c; - "Inq. ö. Wilhelm Men.,e. loä, in (•'men. — Tr. Angu't IdalitKt, Rude, beide in Gieven. — r.agnae Bcrantroorthd; istt Aeuilleton uno Betmnchtes: I. v . Urnit Audetson. ---------------—--— Mcreorolvgische -Veod tchtuiigcn der Ltatiou oUeßeu. ______ Jiellndx tragen Dteie Zeilen erwai Dazu bet. dw A aus ihrem sogenannten .^nDihetentiieurt" anbnrindx. eine Mutter mehrerer Löhne. Dtc nnd Dünn geidt Alle anbetn abrt werd' ’ nne vierLöch», Ans'vannung als noklständra auireichend erockten und nxr 11 tägige Unfrrn chmng der 2cku:zni urudxn - »tarnet' an? F-“ nrckii'enen frtttbtg heg ruße«, »nmal Die i?erbirrnra »u anderungen unD fianD--r»opdtr,att« Henuht w ngeri .3«ferra könnten Biet mit Lhnstmo vöntj, imäratiL mti 'Jüan ter, Änulmann in t Baden, mit Hane cchemter tn . . — Cito o»onß. Leß in Oiiesten. mit Iohanita üi. ' nget m teilet«. — 24. ä*«acg , - Mit L’. t Lchtodet. r*n x Ul ' ''NN. — ’il» Pf. , Kail (Satlnet in Gießen, mit I'laigateic 6Hiryc tu iNoM.« 26. Ludwig Johann ütfinibtv, Schuhmacher in (dießet^ mtt Loli Zohannette Schack in rtildt. — Zakod Joseph Blum, BoG arbeitet in Wetzlar, mit Emilie Bauer in Gießen. «hefchlichnngen. Auiz. 21. Friedrich Elias t’rutf. .jot.nuifler in '2lUeu4M- mit Margarete Beter in Gieße >. •tWrcte. Ang. 16 Ton Zimmennanu Ehnstian Stapel ein i Wilhelm. — Dem Tltiallgieürt tneorg o^rat em Sohn, VinunD Rotts, Rechiikoufulcni, 47 Ja, all, Lonncnstr. 12. — 25. 'JuDioig Friedrich Holnianu. vlona P, 77 Zähre alt, Goetheslr 57. — 26. Zohannrt P.aller, Ts lühner, 55 Iahte alt. Tanunftr. 23. Me Rub- IaP,|o -lost mu MonntÄg. 29. nur «w •tehrud-B avl L l C |2 i br nUiinc« bis 12 l hr neb« fc. zrnd#* Falle «trhrr e>BXiHr**r--r : Dr. Kleln.'M-Ailv 37 - Dr. 1t rhtrr. Frukfwter: • »** i 14 Tage aüiiex ober dazu denuzu werde«, d'.r rtngrtRrixi- Bii-f wieder etwas -a 7 chen. Damit die Äinbex autx ■ ; nur* groben Manko in die sOule trieber etntüdni Bon ■ii4i 5eite« er.rh behaupt,1. vier Wochen Inen eine in kurze Hr Ettern, d.e wn ihren Kinder« in bu Lommeckrische. n 6* Lee oder tn . c Berge -inwi Wieviel Prozent aller Elten Deckt zuwerde» hrauckten. r*::*3 reckckta'cr» eneentert wßtd-t Tn Appen: st gleich Rui! beete kommen o-: nnbrribrt wieder nach Hanse e-.ne LuS'rannnng not tut Rnn kommen iechs die ersten eiet Wochen genügen vollonf zur Erbo August IVOS OjS tn tuh AdfoU-tc , ein. tiffcit LH «S 9 i i ri Statut 27. 2* 748,7 17.0 37 still “ptübtrgtn 27. S- 760^ lo.7 1 -'4 91 N 1 Rege« 28. 7“ 752,9 10,7 2,1 fr) ' (nU Revel 1 , I 1 l'öckste Temperatur - icDuqlte am 26.-27, . 26. 27. üugul 4- 19/1 * c. -f- H.H’C. _ Telefonische Kursberichte des Giessener JLnielgert, nütl0 Bem . .t. ... —— 3' ,*(. Oberbewn . . yX> 4* , i»e«terr Goldrente . . • t" , l'offsr Goldreota . 1*. Italien Rente . .. ™*-— 3*, Portagiesan Scrte I . ®2>0 3* , Porta Rod «'m« KW ... llöüOU T end cm: (eeL le/Ghsren. । 28. Aa .n»*enkirehea Bergwerk llMM Ihmbarr* Am«nk Pikett 1- • l.tnr&liClfe..... «*•» Xordd Lloyd . . *4» <>bench!ei Eie-n-fednsiris HerliMf lUidfl«*. . . iMtUebe Bank . . . -**** IN-Qtack - A»uu. Bank . iwc* Pukaato-K on sinadit . . *y- •* l'.-esdner Bank . . . - »30 7 l.rrdiUkUca . . . 200.ro Ullinore- and Okie- ' ’ . .1X** • otthnrdbnbn ... . l>uebard Euenbahn•<.*_. 22a* ■ ,eit«T. jlUalababn . . . I*IP Printe - lienn-Eiaeabekn lB.t* . Hommer Berliner i'anada E B I ►enntudter Baak . DniadM Bank . . l iriT.^r. l-r-fnion C. Bank . . Ten d cm !■*. Börne. 21. A'o^mL Ailaafikinn l»3,4u . »«•>) 247.-0 . H4.W . 159 70 iU:(«acr ...;g»crk . . I.iaabbiu . . . Nutdd f.loyd . . . . Ttlktawt« . . . . . Solche Kinder durch Nestl-'s Aindermekl gereaelk ist prob* kostenfrei durch Nestle Geiellfcdatt, 3etlin S. 42. olytechmsches Icsiiiut Franken hauten e. Kyffhiuser An* Das bcße Familiengetränk V* Pakete kosten nur der größten Beliebtheit. Richard Buchackcr-Gicßcn übertragen. iBW( 10 Pfq. und reichen zu etwa 20 Tassen. Amtlicher Teil. "ller in Allen- mit Preis 75 Pfq. 4646 werden, empfiehlt (4546 Linoleum Mk. 1. Liefern der Drainröhren, veranschlagt zu 2. Welltl 3. a H 4. Drainagearbeiten ä Art, Kinderkleidern, Hauskleidern usw. 06346 v21/» (D“/s H. Hess Noonstraße 31 Televbon 568 dem '11 I Vr 1 Kohlen 3138.15 395.65 - Feine JVLass-Schneiderei - Englische ID amen-Kostüme in allen einschlägigen Geschäften abgegeben. Wegen seines angenehmen aromatischen Geschmackes, seiner absoluten Bekömmlichkeit und seiner Billigkeit erfreut er sich überall, bei Alt und Jung, in Stadt und Land, all, Walltorslr. L i Jahre all, Am idjisfonlulent, 47 (U ) volmann, Piarml 'Hannes Miller, J Liefern der Tonröhren durch schriftliches AuSgebot, Liefern der Mündungsröhren iüW t 3903 Hütten-Koks (für Zentralheizung) Lang enbrahm - Anthrazit Union - Briketts, Gaskoks Eierbriketts, Holz und alle anderen Sorten 61.— 6821.— Znschneide-Lehranstalt K°iscr-Allec iia. Gründliche Ausbildung im Maßnehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden und Anfertigung von Kostümen aller Ute ■ ■ den E.B. Lloyd - ,vsc. ' Schreinerarbeiten (2 Lose), Glaserarbeiten, Schlosserarbeit (eine einfache eiserne Wendeltreppe). Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen sind au Bureau der Architekten Fischer & Zipp vom lull, 4,= + 19,6’C. , = + 11,8^ 27. August d. Jahres ab einzusehen, sowie Formulare gegen Erstattung der Herstellungskosten daselbst erhältlich. Offerten sind bis zum 1. September d. Jahres, abends 6 Uhr, auf dem Bureau der „Ortskrankenkasse" abzugeben. Zuschlagsfrist 8 Tage. D*7, Der Vorstand der Ortskrankenkasse Gießen. Mühlsachfcn. Lich, den 24. August 1909. Fürstlich Solrnusche Rentet. Dreiling. Bansin a. d.Ins.Usedom, schönst. nll.Ostseeb., dir. a. Str. u. h. Wald. Ungcz.Badcl., k. Toil.-Lux, dab. b. (Sei. Br. steinsr. Str. ohne Tang. Mäß.Pr., niedr. Kurt. Proiv.gr. u. fr. Badedir. 13'Std. v. Bert.). hv,Jn/4 Pharus-Plan von Giessen wissenswerten Angaben für Einheimische und Fremde. Preis 60 Pfg. Georg Wallenfels, Marktpl. 21, vis-ä-vis d. Engel-Av. Vergebung von Druinagearbetten. Die Lieferungen und Arbeiten für die im Herbst d. Js. zttr Aussührting vorgesehenen Drainagen der Wasscrgcnosscn- schast Ruppertsburg II sollen vergeben werden und 51001-; LtkNMchMsclWst „kabclsbcrlier" Tie städtische Pscrdemarkt-Kommisfiou Gießen. _______________________________(S n. B i ct) l c r._______________________________ Im Verlag der Fckbek'schtn lIniü.=$m6öonti[nno(6Joifi) Tkltmwc'g 87 ist soeben erschienen und durch alle Buch- und Papierhandlungen zu beziehen: ist und bleibt Kathreiners Malzkaffee, er wird nach wie vor ohne Preiserhöhung ln Massel ein e« em Sohn, öetm: n, Heinrich (joboa !>, Wilhelm. - eine Tochter, Av, mei^eine Tochi«, e Tochier, 'llarq: oh», Heinrich Biih m ein Lohn, FrirL otz eilt Lohn. - 5 - Tem Lchnhim 24. Tem ftauir ivnft. Stenographie. Wir eröffnen Montag den 6. September, abends i/29 Uhr im Hotel Einhorn Lehrgänge für Stenographie IPrcis 6 Mk.) und Maschinenschreiben lPrcis 4 Mk.) für Damen und Herren. Anmeldungen an Herrn sL. Lenz, Wolssiraße 4, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. Kanalreinignngen Reparaturen übernimmt 4739 I. Gießener KanalreiniRnngslnstltut Bekanntmachung. Verschiedene Lorkornmnisse haben unS veranlaßt, bezüglich «r Trauungen nachfolgendes zu bestimmen: 1. Der für das Innere der Kirche zulasnge Blumenschmuck »ri auf zwei Sträuße für den Altar beschränkt. , 2. Ter Sutritt zur Kirche bet Trauungen nt nur gegen fartengeitattet. Diese Karten werden dem Brautpaar am Wunuy unü in entsprechender Anzahl geliefert, und können von oieien Zum Verkauf. Infolge Erbauung einer Wasserleitung beabsichtigt die Gemeinde Leihgestern eine noch gut erhaltene Feuerspritze zu verkaufen. Schriftliche Angebote sind mit bezüglicher Aufschrift verschlossen bis zum 20. September l. I. an die unter» zeichnete Stelle einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Wegen Besichtigung wende man sich an Polizeidiener Väth. Leihgestern, den 25. Augult 1909. 4733 Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. » M>- Mutigen in. Herbst-Pferdcmarkt zu Gietzeu. Am Mittwoch den 22. September 1909, vormittags, findet auf den städtischen Marktanlagcn nächst der Rodbeimer Straße Pferdcmarkt statt. Stallungen sind in der Rade des Marktes ausreichend vorhanden: nähere Auokunst erteilt Herr Hoslolinkuticbcr Hubn Gießen. ,"vür die Prämiierung des besten Pferdematerials fteben über 2000 Mk- zur Verfügung, darunter 250 Akk. auSAliucln des Landes- vferdezuchtoereins. Der Prämiicrungsvlan ist von Herrn Wcin bänblcr fttuguft Schwan zu Gießen erhältlich. Die Preisverteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung um 12 Ubr. Cmnibuöoerbinbung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück. Bon 10 Uhr ab Konzert und ReMaurntlon auf deut Marktplatz. Arn 23. September, nachmittags 2. Ubr, finbet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Nähmaschinen, HaushaltutigS- und Gebrauchsgegenständen. Der General - Vertrieb der Lose ä 1.— Mk. ist dem Herrn Arbeitsvergebung. Die zum „Anbau" an das Bureaugebäude der Ortskrankenkasse Gießen, sowie die zum .Umbau" daselbst erforderlichen inneren Ausbauarbeiten sollen wie nachstehend vergeben werden : Weißbinderarbeiten, Unentgeltliche Arbeitsvernüttelung LMischer Arbeitsnachweis Kietzen. Astcrwcg 9. Beginn des Kursus am 13. Septbr. — Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Lina Petri, gepr. Lehrerin. Ernst Bloedner Nacht Seltersweg—Ecke Blockstrasse. [4734 Mischer Wohnnngsnachweis Gießen Astcrwcg 9. lGeschäftsstunden von 8-1 und von 3-6 Ubr.) stU I SpröW । 2 | Reqen 1 MI Nebel genommen werden. Der Evang. Geiamtkrrcheuvorstand. v. Schlosser. Gießen, den 20. August 1909. /e Grummetqras - Versteigerungen der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich. Das Grummetgras von den Fürstlichen Wiesen rc. wird versteigert: Donnerstag den 2. September I. Js., vormittags präzis 8 Ubr, von den Wiesen in der Gemarkung Lich oberhalb der Stadt, zusammen zirka 80 Morgen, wobei ausdrücklich bemerkt wird, daß die Abteilungen 1 bis 6 und die Abteilungen 11 bis 17—26 Morgen der sogenannten Wörthwiese nicht versteigert werden. Zusammenkunft auf der Fürstlichen Wiese gegenüber der Peinmühle. An demselben Dagc, nachmittags präzis 1 Ubr, von den Wiesen unterhalb der Stadt Lich, zusammen 6 Morgen. Zusammenkunft in dem Schloßgarten an der Eisenbahnbrücke. Freitag den 3. September I. Js., vormittags präzis 8 Ubr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Muhlsachsen, Ober- und Nieder-Bessingen, im ganzen 125 Morgen. Zusammenkunft in Versteigerung! Montag, 30. d. Mts., nachm. 3V2 Ubr sollen babier, Walltor str. 6 (Darmstädter Haus), mehrere Pferde und Wagen, verschiedene Schuh- und Sattler^ waren, sowie Haus- und Küchengeräte aller Art zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. [06404 Gießen, 28. August 1909. Seipel, Gerichtsvollzieher. können eingestellt werden: RS8 2. bei hiesigen Arbeitgebern: 3 Schuhmacher, 1 Bau- und Möbelfchremer, 1 Fuhrcknecht, ein Hausbursche, 3 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Köchin. Lcbrlinge: 1 Schreiner, 1 Schmied. !' b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 älterer Schmied, 1 jüngerer Frueur, 1 Wagner, l ^ebmke^ macher, 2 Schneider, 2 Glaser kRabmenmacher), ILeuerschnned, 8 Bau- und Möbelschreiner, 1 Anstreicher, 1 landw. Knecht, 30 Erdarbeiter, 3 Haus- und Küchenmadchen. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Spengler und Installateur. 3'Äetalchreher,' 1 Wagner, 1 Schlosser, 2 Svengler, 1 Maschinen- orbeitcr, 1 Gärtner und Heizer, 1 verrschattsgartner, ! Backer, 3 Polsterer u. Tapezierer, 2 Maurer, 2 Sdnmebe, 2 Weistbttwer, i * Buchbinder, 2 Handlungsgehilfen, 2 Schreiber, 1 Bureau^ Arbeiter, 1 Lagerarbeiter, 5 Hauöburschen, fche, ^et ' Äuölaufer, 8 Arbeiter, 5 Vauffrauen, 3 Wafchfrauen, 1 ^tickfrau. _ Lcbrlinge: 1 Schlosser, 1 Svengler und Installateur.------- ÖJ -M«liiiiß == ist die Beste! = Probe-MaWe & I. B. Häuser, Neustadt 56. Rodbeimer Str. 42. Kelranntinachung. tr.: Viehmarkt zu Alsfeld am 30. August 1909. Aus Anlaß bc5 am 30. August 1909 in Alsfeld statt sin- siiden Viehmarktes madjen wir hierdurch noch einmal besonders aus r^ie Bekanntmachungen, betr. Maßregeln zur Abwehr und Un- V rürfung der Maul- und Klauenseuche und der Lchweinepest f Liroeinei'eudfc । vom 4. Juni 1909 — Amtsverkün- t Mgsblatt Nr. 28 — vom 19. April 1909 — Amts- ^cLindigungsblatt Nr. 20 — und vorn 27. November 1908 — b'tsrerlündchungsblatt Nr. 59 — aufmerksam, mit dem Ansügen, Lr hiernach alles aus verseuchten Bezirken eingeführte oder auf $ hmärktcn oder den Schlachthöscn zu Frankfurt am Main, ' imheiin und Mainz aufgekauste Nutzvieh der in unserer er» Limiten Bekanntmachung vom 27. November 1908 — Ilsverkündigungsblatt Nr. 59 — angegebenen Quaran- jneleit, sowie alle in das Großherzogtum einge- ferlen Schweine vor ihrem Austrieb zum Markte einer 12- K10. 5 tägigen Quarantäne unterlegen haben müssen. Be- ökiniguiig hierüber ist dem überwachenden Kreisveterinärarzt m^uzeigen. Bon den Vorschriften unserer Bekanntmachung vom I: November 1908 werden insbesondere alle diejenigen Tiere bc- fcifm, welche in das Großherzogtum eingeführt werden und von Jenen nicht glaubwürdig nachgewiesen wird, daß sie aus unvcrseuch- t1. Bezirken stammen. Ferner bestimmen wir das Folgende: 1. Der Austrieb aus den Markt darf nur Vvst der Romroder rtiaße aus durch die neuangelegte Strafte nach dem Viehmarkt tz (Schillerstraße> erfolgen. — Die Zugänge -um Markt von Itnt Alteitburger Weg und der Jalmftras;e (früher Mainzer Ksth- t 1) aus sind für den Viehtransyart gesperrt. 2. Alles auf den Markt zu bringende Vteh unterliegt vor Itnt Austrieb auf den Markt (100 Meter entfamt von diesem) ti :r Untersuchung durch den Großh. Kreisveterinärarzt. Allen tru diesem getroffenen Anordnungen ist von den die Viehtrans- |rrtc begleitenden Personen auf das Pünktlichste zu entsprechen- 3. Zucht-, Einlegeschweine und Ferkel, welche aus im Groß- fc- .egtunt befindlichen unverseuchtcn Zuchten stammen, unterliegen fcii)r(inFungcit im Transport nicht, doch müssen Personen, die Ufe Schweine zum Zweck des Feilbietens oder Verkaufs oder p Erfüllung eines Ueberlieserungsvertrags transportieren oder Kiisportiercn lassen oder einer anderen Person zum Transport »rgeben, mit einem amtlichen Nachweis über die Herkunft der Ihvcinc versehen feilt- \ Diese Zeugnisse sind von der Ortspoltzeibehörde des ver- k tsortes der Schweine auszustellen und müssen Ort und Zeit |t: Erwerbs der Schweine, deren Alter und Zahl und die Namen fr. Nesitzcr angeben, deren Zuchten sie entstammen- 4. Händlerschweine sind von anderen Schweinen getrennt den besonders hierfür vorgesehenen Plätzen aufzustellen. i). Vor 7 Uhr vormittags darf mit dem Auftrieb des Rc^es nicht begonnen werden. Um 9 Uhr vormittags ist Kt Auftrieb geschlossen. „ Zuwiderhandlungen gegen dte vorstehenden^ Vor>chrtsten feitn auf Grund der einschlägigen Strafgesetze bestraft- F Alsfeld, den 18. August 1909. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld- D ö l z i n g e r- dter Bank . • • > Sank ■ - • ’ -Asiat Bank • ■ ^Kommanoit • • - Bank - * lieii - 7.' ■e. and Ohio- j , ibabu ■ • ' ' , Ibabu-. • [ Eisenbabn Ferner: Neueste Spezialkarte von Giessen und seiner weiteren Umgebung für Reise, Bureau u. Verkehr. » «°- Li Achten unb ®etb^etienVH ’ bei, bi t A Msuruttein 'M sl2?hrtt; frankfurter ^ti^i Mltna^öniJ Ä mit «JS ^"inann in Ctlo (öanft, 24. (öeorq ;CBCn--25.Di.i; ^mvv in m (Sieötn, mitj, Jchph Blum, >- icBen, L Anfan^ka^ „ :■ r.rWCl'k • ',A “ » Emil Lotz 5? Tel:r trn uns in '' t Empfang itttsgal Heute IB*, Qchfcnfleiich, Bfd. 60 Pfq. Prima Schweijtrkäsr echter Emmentaler, foiuic vollfcttcr Edamer Käse, welche mittelst besonder. Schneidc- Avvarate schön, auf Wunsch beliebig fein in Scheiben geschnitten in mehreren Losen durch öffentliches Ausgebot. Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Großh. Bürgermeisterei Nuppertsburg offen. Angebote für die Rohrlieferungen sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Vergebungstermin bei der Großh. Bürgermeisterei Nuppertsburg einzttreichen. Die Eröffnung der Offerten und Vergebung der Arbeiten findet Dienstag den 31. d. Mts., vorn». 10' 2 Uhr, auf dem Rathause zu Ruppertsburg statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 23. August 1909. bw/b Großh. Kulturinspektion Gießen. I. V.: Vach. Höizir. Krevert ("" Plockstr. 11 vorm. Jul. Fincher. Plockstr. 11 b Lermislhies: jon, ______ Berichte der Dank für Had en. just, L15 Uhr. 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