159. Jahrgang penstoiisversichrrung für privütangeftellte. Der Hauplausjchuß zur Herbeiführung einer staatliche m Lagervoslen llM* tb zirka 70 Ctiu (biebenen Gröben utib (teilt wt -Offerte seng wig Lazarus 4 53. Telephon W Prinzen von Piemont den Andreasorden mW ließ dem Bürgermeister von Racconigi für die Armen der Stadt 1OOOO Lire überreichen. Eine Rede J8wol8ki8. Raccvnigi, 25. Okt. Iswolski wurde heute vormittag mit Giolitt und Tittvni im Rathause vom Bürgermeister und den Aeltesten der Stadt empfangen. Hierbei sagte Iswolski italienisch: ,Zch bin glücklich. Ihnen ausspreck-en zu können, wie ehr die dem Kaiser von der Stadt Raccvnigi entgegcngebrachte herzliche Aufnahme in Rußland gewürdigt wird. Das russische Volk wird darin einen neuen Beweis der wochsenden Annäherung zwischen beiden Ländern sehen, die jo viele gemeinsame Interessen und Siele haben. Ich persönlich bin sehr glücklich, mit meinem Freunde Tittoni für die guten Beziehungen zwischen Rußland und Italien Zusammenwirken zu können." Nach dem Dank des Bürgermeisters für die Ehre des kaiserlichen Besuches empfing Iswolski die italienischen Journalisten, in deren Namen Vettorr ihn als Freund Italiens begrüßte und ihn bat, dem Kaiser die Gefühle der Ergebenheit der italienischen Presse auszusprechen. Hierauf wurden auch die ausländischen Vertreter der Presse dem Minister vorgestellt. Die Abreise des Zaren. Raccvnigi, 25. Okt. Der KaiseF von Rußland ist heute nachmittag um 3 Uhr abgereist. Bei der Abfahrt bildeten Truppen aus den Straßen Spalier. Nachdem der Kaiser aus der Schloßterrasse sich von der Königin verabschiedet hatte, fuhren die Majestäten mit den Ministern und dem Gefolge unter Ehreneskorte zum Bahnhose, unterwegs von einer zahlreich versammelten Menschenmenge mit den Rufen: „Es lebe Italien!" „Es lebe Rußland!" begrüßt. Auf dem Bahnhose schritt der Kaiser zunächst die von Besaglieri gestellte Ehrenkompagnie ab und begrüßte dann die zur Verabschiedung erschienenen Spitzen der Militär- und Zivilbehörden. Hierauf bestieg der Kaiser, nachdem die Majestäten sich zum Abschied umarmt hatten, seinen Salonwagen, aus besten Fenster er nod) einige Minuten bis zur Abfahrt des Zuges um 3 Uhr sich lebhaft mit dem Könige unterhielt. Pichon beim Zaren. M o d a n, 26. Okt. Der Kaiser von Rußland, der inkognfto reist, ist um 7 Uhr 5 Min. abends hier eingetrvffen und gegen 7 Uhr 25 Min. weiter gefahren. Minister Pichon, der den Kaiser bis Chambery begleitete, wurde von diesem zum Diner geladen. Chambery, 25. Okt. Während der Eisenbahnrahrt unterhielt sich der Kaiser von Rußland vor dein Diner mit Minister Pichon über Fragen der allgemeinen Polftik. An dem Diner zu Ehren Pichorts nahmen zeyn Personen teil, darunter Minister Iswolski. Der Kaiser war sehr heiter gestimmt und unterhielt sich mit allen Tischgenossen. Eine offiziöse italleaische Erklärung. Rom, 25. Okt. Die „Agencia Stefani" veröffentlicht folgendes Kommunique aus Racconigi: Die Zusammenkunft des Königs von Italien mit dem Kaiser von Rußland trug das Gepräge der großen Herzlichkeit, welche vollständig dem Charakter der Beziehungen entspricht, welche zwischen Italien und Rußland bestehen. Diese Herzlichkeit tritt in den Trinksprüchen bei der Galatafel in Racconigi an den Tag. Diese Trinksprüche betonen nicht nur die persönlichen Gefühle, welche die beiden Herrscher verbinden, sondern auch dievollkommcneUebereinftim- mung der Interessen und Ansichten, welche zwischen den beiden Reichen besteht. Die Unterredung der Minister Tittoni und Iswolski hatten naturgemäß die verschiedenen politischen Tagesfragen zum Gegenstand, insbesondere die Balkanfrag err. Mair konstatierte, daß auf diesem Gebiet Italien und Rußland denselben Zweck verfolgen, nämlich die Befesttgung des jetzigen polftischen „status quo" in der Türkei und die Unabhängigkeit und die normale friedliche Entwickelung der Balkanstaaten. Demgemäß kann die Annäherung zwischen Italien und Rußland keinerlei Mißtrauen Hervorrufen und wird gewiß von allen Mächten als wichtiges Element für die Aufrechterhaltung des Friedens begrüßt werden. Eine Aussprache mit Iswolski. Pension 2 - und Hinterbliebenen-Versicherung Ztichwahlabtomincn in Vaden. Karlsruhe, 25. Okt. Zwischen den liberalen Parteien und der Sozialdemokratie wurde heute nachmittag ein Stich- wahlabkommen für das ganze Land getroffen. Karlsruhe, 25. Okt. In einer gemeinsamen Sitzung der Vertreter der Nationalliberalen, der Freisinnigen, der demokratischen und nationalsozialen Partei wurde, wie die .Badische Presse^ meldet, heute vormittag ein Einverständnis über das Zusammengehen in einzelnen Wahlkreisen bei den bevorstehenden Stichwahlen erzielt. Vorbedingung dabei war, daß ein Wahl- obkommen mit der Sozialdemokratie zustande kommt. Deutschland und der Zuezkanal. Köln, 25. Ott. Gegenüber den Klagen einiger Blätter, daß Deutsch land bei der Verlängerung der Konzes s i o n des Suezkanals seine Jnteresten nicht genügend wahrgenommen habe und daß es keinerlei Einfluß auf die Kanalgesellschaft besäße, während England und Frankreich je drei und selbst Rußland einen Vertreter in Aussicht habe, trotzdem die Beteiligung der deutschen Flagge am Verkehr durch den Kanal von Jahr zu Jahr wachst, weift die „Köln. Ztg." in einem Berliner Telegramm darauf hin, daß diesem Umstande schon durch die vor einigen Jahren vollzogene Wahl des Präsidenten Plate in den Aufsichtsrat Rechnung getragen sei. Das Blatt erwähnt dann ferner, daß fast alle Aktien in englischem oder französischem Besitz sind und daß Deutschland als Inhaber von Aktien gar nicht in Betracht komme. Da es sich um eine .Privataktiengesellschaft handle, würden die Stellen int Aufsichtsrat >: rtürlich unter dem Gesichtspunkt besetzt, daß diese Herren die Vertreter der hauptsächlichsten Attionärgruppen sind. Uebrigens haben, so schließt das Telegramm, die Wünsche der deutschen Schiffahrtsinteressenten am Suezkanal bei der .Verwaltung immer Entgegenkommen gesunden. Zu Klagen ist kein Anlaß gewesen, insbesondere haben Bevorzugungen anderer Nationen nicht stattgefunden. Paris, 25. Okt. Der Sonderberichterstatter des „Temps" in Racconigi hatte eine Unterredung mit dem russischen Minister des Aeußern, Iswolski, welcher unter anderem erklärte: Die Bekräftigung der Gleichheit der Interessen Rußlands und Italiens entspricht der Wirklichkeit. Es gibt absolut keinen Grund zu einer Spannung zwischen den beiden Ländern. Sie haben im Gegenteil ein gemeinsames Interesse: Die Aufrechterhaltung des Friedens, die Erhaltung des Statusquo im Orient und die Entwicklung der zwischen Italien und Rußland vollständig gleiche Anschauungen Autonomie der Balkanländer. Es bestehen in diesem Punkte und ihre gemeinsame Aktion kann niemandem Mißtrauen einflößen, da alle Mächte von dem Wunsche beseelt sind, den Frieden zu erhalten. Diejenigen deutschen Blätter, welche die Ansichten der deutt'chen Regierung wiederspiegeln, hätten über die EMente von Racconigi maßvolle Anschauungen ausgedrückt, die auch der tatsächlichen Lage eMsprächen. Die Freundschaft Italiens sei für Rußland um so wertvoller, als Italien durch sich selbst und durch seine Allianzen stark und mächtig sei. — Aus die Frage, ob von Kreta die Rede gewesen sei, antwortete Iswolski: Man müsse den Statusquo möglichst lange aufrecht erhalten. Er hoffe, daß Griechenland nicht den Wahnsinn begehe, seine Dynastie zu stürzen. Wir wollen, so wiederholle Iswolski, die vollkommene Aufrechterhaltung des Statusquo begünsttgen und die Entwicklung der Balkanstaaten möglichst fördern. Niemand könne sich über eine solche Politik beunruhigen. Wir wollen an dem gegenwärtigen Zustand der Dinge in Europa nichts ändern. Die Presse der ganzen Well muß die russisch-italienische Annäherung sympathisch begrüßen, denn wegen der geographischen Lage und der polftischen Bande der beiden Staaten ist diese Annäherung ein Unterpfand des europäisch en Friedens. Ajaccio, 25. Okt. (W. B.) Die französischen Panzerkreuzer „St. Louis", „Gaulois" und „Charlemagne" sind nach Neapel abgedam i: ___ enWinterbedarf, Wrtterauer Ware: bonum, e. gelb-fleischig, te, weig>s!eiichig, s Jali. gclb-ileijÄ; Huschen >ch andere Lorten rvfiehlt billigst Wsissl >. 15665! Sonnen?.1 Dienstag 26. Oktober 1909 vezugSprer»: Erstes Blatt tbito. stund AMtillosiglk ideu durch den eines WMA ! Flalcke Mk. 2.50 Flasche Mk. M fte Beweis b- kenuunaen von hi« llbncbmer. genau daraus » >aff jede Flasche» •irma verleben w lania-Trogerik !«rl L-ibel , Jed. Der Zarenbesuch in Aalien. Racconigi, 25. Okt. Heute vormittag begaben sich die Monarchen mit Gefolge nach dem Berge Super ga, wo sie längere Zeit die dort gelegene Kirche unb_ die Grabdenkmäler des Hauses Savoyen besichtigten. Im Säulengange genossen sie die schöne Aussicht, die sich von hier aus bot. Um den Berg sammelte sich eine große Menschenmenge, die ihnen beim Ü-erlassen der Kirche stürmische Ovationen bereitete. Man rief: Es lebe der König! Es lebe der Kaiser! Tann traten die Monarchen die Rückfahrt nach Racconigi an. Als sie den Ort San- tena passierten, machte der König den Kaiser darauf aufmerksam, daß hier .Cavour beerdigt sei. — Der Kaiser verlieh dem Deutsches Reich. Graf Oriola, der Reichstagsabgeordnete für den Kreis Friedberg, hielt, wie uns berichtet wird, in Wölfersheim eine gut besuchte Versammlung ab, in der er ungefähr folgendes ausführte: Der Zweck dieser, Vorträge, die er eben in seinem Wahlkreise hielt, sei der, seinen Wählern klar zu legen, daß er bei der Abstimmung über Erbau fall- und Konsumsteuer genau nach seinen Grundsätzen gehandelt hat, genau nach dem Versprechen, das er seinen Wählern gegeben hat. Er wolle mit seinen Vorträgen keine Zwietracht säen, die bürgerlichen Parteien nicht aufhetzen, sondern er wolle nur -eigen, wie sich die Dinge entwickelt haben, er wolle die bürgerlichen Parteien ermahnen, fest zusammenzuhalten im großen Kampf um die Gesellschaftsordnung gegen die, die sie beseitigen wollen. Als er vor 17 Jahren in die nat.-lib. Partei eingetreten sei, sei dies auf dem Boden des Heidelberger Programms geschehen mit dem Grundsatz: Freiheit in wirtschaftlichen und auch in rein politischen Dingen. Unter dieser Voraussetzung konnte er sowohl Vorsitzender des Bundes der Landwirte für Hessen, als auch nat.-lib. Reichstagsabgeordnetcr sein. Er setzte dann die Gründe auseinander, die ihn bewogen hätten, nicht für die Erbanfallsteuer zu stimmen. Er sei kein Freund von Schwankungen und bar um sei er aus der Fraktion ausgeschieden, zumal ihm auch noch nahegelegt worden sei, daß sich seine Stelle als nat.-lib. Rcichs- tagsabgeordneter mit der eines Vorsitzenden des Bundes der Landwirte nicht gut vereinbare. Echzell, 24. Okt. Man schreibt uns von national- liberaler Sette aus Gießen: Heute fand hier eine von der nationalliberalen Partei veranstaltete öffentliche Versammlung statt, in der Rechtsanwalt Kaufmann, Gießen, über die Reichsfinanzreform sprach. Die von etwa 1-50 Personen besuchte Versammlung folgte aufmerksam Den Ausführungen des Redners. Als einziger Diskussionsredner hatte sich R e a; t s a n w a l t v. H e t m o l t, Vorsitzender des Bundes der Landwirte für den Wahlkreis Friedberg-Bü- hingen, eingefunden, TKe Zustimmung eines Teiles der Ler- Schädlicher (Eifer. Greßen, 26. Okt. Wir haben nicht nur Syndikate auf wirtschaftlichWi Gebiete. Zahlreiche Karrees wafsenklir^lft>erGei,tes- ampfer bilden sich auch um manche einfachen Gebankeus- ithtungen. Richt immer mit Aussicht aus Gluck und Erfolg. Der Goethebund zum Beispiel hat, wiesich dieser Tage cigte, innerlich gründlich Schiffbruch erlitten. Dafür sollen icue Bataillone aus dem Boden gestampft werden und .ein gleich verlockendes Banner solk ihnen voranlei^ften. „Was uns in Deutsck-land fehlt", sagt die Ztg- ' ,das ist ein großer und schlagfertiger Bund aller ^ilturellen 4nb Intellektuellen, der ständig auf Posten steht, gegenüber allen Angriffen der Klerisei." Demgemäß lobt das Blatt das „Kartell frechettlicher Kulturvereine, das in Liefern Jahre in Magdeburg gegründet worden sei. Solche Abmachungen scheinen uns zu hinten und bei der Ueber- iraaulta in die Tat bösem Sturz ausgesetzt zu sein, selbst wenn man „ständig auf Posten steht". Gerade dann passiert rs nämlich oft, daß man in seinem Liebesbedursms einen freund umarmt, der es nicht ist, oder einen Feind nieder- itblägt, der gar -wicht gegen den heiligen Geist gesündigt hatte. Wir schrÄben dies nul)t wegen der Ferrer-Errcgung; die ist vorbei und wird schon in den nächsten Tagen völlig vergessen sein, aber etwas Neues ist im Anzuge, das in diesem Rahmen gleichfalls Interesse erregen muß. Der Reichsverband gegen die Lwzialdemokratie erließ einen Aufruf zur Beendigung des ewigen Streites um die Reickisfinanzresorm, aus dem nur die Sozialdemokratie Nutzen gezogen habe. Dieser Ausruf ist sachlich zweifellos sehr berechtigt, denn die vielen Wahlergebnisse, die der Sozialdemokratie ein Triumph geworden sind, sprechen eine äu deutliche Sprache. Schon wird ja tvieder gemeldet, r aß im Großherzogtum Saa-sen-Weimar die Linkstiberalen und die Nationalliberalen bei den bevorstehenden Landtags- Wahlen ttotz des wuchtigen Vorgehens der Sozialdemokratie iiod) immer m Streit und Hader lägen. Worauf mir aber Hinweisen möchten, ist die Tatsache, daß eine Quelle der Verbitterung in unserem Parkett eben und die Keime un- riützer Zwietracht gerade in einer Schab lonisierun g unserer Geisteskämpfe liegen. Manche Leute vermögen in blindem Draufgehen vor lauter Pulverdampf das Ziel nicht mehr zu scheu. Die Hurrarufe zünden zwar, aber sie eräugen auch Massenerregungen auf fanatischer Grundlage, und das ist nirgends gefährlicher als bei geistigen Kämpfen. Wir können auch Orgcmisattonen wie den Reichsverband gegen die Sozialdemokratie und eine gewisse Scharsmachergruppe int evangelisch en Bunde von solcher Einseittgkeit nicht ganz freisprechen. Es ist weder sympathisch noch zweckdienlich, toenn in den Flugblättern und Korrespondenzen dieser Bereinigungen uach polemischem Stoff oft geradezu gesucht wird. Vor- vehmo Geistesbildung und polittsche Schulung wird durch einseitige Schematisierung nimmermehr erreicht, und wir haben die Früchte solchen Vorgehens in der letzten Zeit immer mehr als vergiftend und schädlich erkennen müssen. Ruhige Duldsamkeit unb objektive Würdigung des Gegners findet man in unserem jetzigen politischen Leben allzu selten. Die politischen Waffen sind dabei vielfach stumpf geworden, und die reizvolle Fechtkunst ist einem groben Draushauen gewichen. Wenn der Reichsverband gegen die Sozialdemokratie die Schaben einer zunehmenden Verbitterung int bürgerlichen Lager erkannt hat, so sollte er auch davon ablassen, eine einseitige und schablonenmäßige Bekämpfung der Eozialdemolratie auf seine Fahne zu schreiben. Fanatische Massenerregung sollte man Sache der antinatio- nalen Gegner sein la.sen. Will man politische Schulung im nationalen Lager verbreiten, ss soll man nicht Schein unb Sein vertauschen, vielmehr darauf verzichten, bedeutungslose Vorkommnisse in Anschwärzungen und Niederlagen des Gegners umzumünzen. In einer heute nachmittag abgehaltenen Sitzung, zu der auch die Sozialdemokratie Vertreter entsandt hatte, wurde, wie das gleiche Blatt mitzuteften weiß, auch mit dieser über ein ab» ^schließendes Stichwahlabkommen ein Einverständnis herbei- geführt. Die Sozialdemokratie erwies sich bei diesem Ab- schluß entgegenkommend. Nr. 251/ 4 Ter Gießener Anzeiger Ä 'Wf O monatlich 75 Pf^viettel- erscheint täglich, außer Äg» ▼ W y _ . . . jährlich Mk. 2.20: durch WSietzener An«MZ General-Anzeiger für Gberhefien Hi^bie Tagesnununer Eototionsörud uitö Pcdcg bet Vruhl'schen Univ.-Vuch- Mlb Sttinöruderd B. Tange. Redaktion, Expedition und Dniderei: §chn!stkaße 7. Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 9 Uhr. __ die Privatangeftellten hielt am 24. Oktober 1909 in Kassel unter der Leitung von Fischer-Offenbach einen Vertretertag ab. Der HauptauSschuß faßte einstimmig folgende Entschließungen: Der Stebenerausschuß schlägt zum Punkt 8, Reichs- versichert»ngSordnung, folgende Beschlüße vor: 1. Der Hauptausfchuß für die staatliche Penslonsoersicherung der PrivataugesteUteil beauftragt feinen Stebenerausschuß, Sobald die Bundesrats-Vorlage einer Reichsoersicherungsordnung bekannt wird, diese an Hand der Leitsätze kriltfch zu beraten und für die nächfle Verlrelerverfanimlung des Hauptausschufjes eine Vorlage vorzubereiten. , ,, , . , . . ..... 2. Ter Hauptausschiiß bedauert lebhait, baß die veröffentlichte Rerchsversicherunasordnung wiederum ausschließlich sich mit der Versorgung der Arbeiter besaßt, den Wümschen und Interessen der Privatange st eilten aber u» keiner Weife Rechnung trägt. Die Angestellten haben daraw gerechnet, daß die einmütige Zustimmung zu den in der zweiten Denkschrift der Regierung begründeten Vorschlägen zu schleunigen gesetzgeberischen Schritten führen würde. Tie im Hauplausschuß für staatliche Pensionsoersichenmg zu- aminenqeschlofsenen 48 Privatangestellten-Verelne richten daher un Namen der von ihnen vertretenen 700 00U Privatangeftellten an den Hohen Bundesrat die dringende Bftte, zugleich mit der Reichs- versicherungSorduung auch eine Gesetzesvorlage über die staatliche Pensions- und Hinterbllebenen-Versicherung aller Pttvatangestellten dein Reichstage zu unterbreiten. ' Der neue Siaatsfeftetär Des Reichsjuftizamtes. Berlin, 25. Ott. Wie bei „Reichsonzetger" mitteilt, erteilte der Kaiser dem Staa.l.sserreiär bes Reichsjusnzamtes Dr. N i e b e r d i n g bie nachaesuchte Dienstentlassung zum 1. November 1909 unb verlieh demselben in besonberer Anerkennung ber von ihm geleisteten Dienste seine Büste in Marmor. Der Kaiser ernannte ferner den Präsidenten des königl'chen Kammergerickfts, Wirttichen Geheimen Ober- justtzrak Dr. Lisco unter Verleihung des Charakters als Wirtlicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz zum Staatsseiretär des Reichsjusttzamkes. . Der zum (Staatssekretär des Refthsjustizamts ernannte Präsident des Kanintergerichts, Wirtl. Geh. Oberjustizrak Dr. Lisco, war, ehe er vor ungefähr drei Jahren an die Spitze des Kammergerichts kam, längere Zett un preußischen Justizministerium, zuletzt als Direttor tätig. Er ist der Sohn des bekannten Predigers an der Neuen Kirche, in Berlin Gustav Lisco. , sammlung, die den Ausfuhruuffen und nmncntlid) dem «Schlußwort deS Referenten gLzollt wurde, »eigte, daß auch in einem Orte mit rein bäuerlicher Bevölkerung die Hal- tung der Nationalliberalen verstanden und gcbülifl mir». Ter Reichskanzler v Hethmann'L»ollweg (ft Montag vormittag um 11 Uhr «; Min in Dresden eingetroffen. Nachnnttaqs um •> Uhr cmv'ing Äünüj Friedrich August im Schloß Pillnitz den Reichskanzler m Audienz. Unmittelbar daran schloß sich ernc Tafel, zu der außer dem Reichskanzler auch dessen Begleiter, Hauptmann von Schwartztoppen, u. sämtliche Staa:--Minister geladen wareu. 2lbenD< fand eine musikalische Soiree statt, zu der außer den Crnxihnten sämtliche Prinzen und Prinzessinnen deS königlichen Hauses, ferner Fürst und Fürsten zu Hohenlolje- Bartetistein erschienen. Ter RcichsragSabgeordnete^ Schack soll eS, nachdein die drei jungen Tarnen ihrei» Strafantrag wegen Beleidigung in der Triolen-Afsärc zurückgezogen haben, abgelehnthaben, sein Reichstags-ManDatnie- derzulegen. . , Das Uuv und AuSstergen der Reisenden nnrd bei den b-^ugen häufig dadurch behindert, daß die Zug- injassen in oen Gingen der Wagen sich aushalten. Zur ibtrmcioung der hierdurch entslchcnden Unzurrägiichkeilen erscheint es, wie der Minister der öffentlichen Arbeiten in einem Erlaß an das nvnigilche Eisenbahn-Zen tralamt und die königlichen Eisenbahndirektionen hervorhebt, zweckmäßig, durch Aushang in den "idagen an die Reisenden das Ersuchen zu richten, die Gange für das Ein- und Aus- steigen frei zu halten. Ausland. Aus Pari» wird gemeldet: Der Gemeinderar verhandelte über den vom Bureau des GemeinderatrS gestellten Antrag, einer Straße den Namen FerrerS zu geben unb die Enkel Ferrers zu adoptieren. Der Seinepräfekt bekämpfte den Antrag unter Hinweis auf die LluSfLhrungen, die Minister Pichon im Senat zur Ferrer-Angelegcuheit gemacht hatte. Der Antrag wurde mit 40 Stimmen gegen 34 Stimmen abgelehnt. Der Präsident erklärte, daß das gesamte Bureau des Gemeinderates seine Entlassung gebe. — Cb der „ferrergerte" Gemeinderat eS damit genug sein läßt? Die dritte Lesung Der irischen Land Kill, dec von den Piers einschneidende Zusä-e betommen hat, ist vom englisa-cn Lbahaus angenommen worden. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Sämtliche in t ur- kisch cn Diensten stehende deutsche Offiziere nmrdcn gestern unter Führung deS Generalobersten Freiherrn von der Golv vom Sultan in feierlicher Audienz empfangen.______________ Die Einweihung des Oberrealjd}ulgcbäuöe$ in Alsseld. (Originalartikel des „Gieß. Anz.") Alsfeld, 2d. Okt. dkach 1'., jähriger Baufrist komite gci'tern die Ei >i weihung des Neubaues der hiesigen Oberrealschule vollzogen tocr> den Um 11 Uhr vereinigte eine Abschieds feier im alten Säuilgebäude Lehrer imo Sckmler mit einer großen Anzahl ge> labeiicr Gäste. Als Vertreter der Regierung waren erschienen Geh. Oberschulrat Dr. Scheuermann und Obcrschulrat Block. Mit warnten Worten nahm Professor Schmitt Abschied vom alten OX-bdubc, in dem Die Schule fast sünfzig Jahre ihr Heim gehabt habe. Er zeigte, iuU* Dlifl tiUSulbcr L l>errealschule em standen fei, und ivic durch das dadurch bedingte fortwährende Wachsen der Sänilerzahl die 'Jüüunc zu eng wurden und >o Die NolivvNDlgull des 'Jteubaurt gegeben nnirDe. Er Dankte bat Landtagsabgeordneten der Stadt und des Jl reifes Alsfeld, Die durch ihr Eintreten sehr viel zur Verwirklichung des Ausbaues der Realschule in eine Oberrealschule beigetragen hätten. Besonderen Tank verdiene die Stadt, Durch deren Opferwillig kcü ein den neuen Aniorderungen in jvorr Weise entiprcd)cnDer Bau hin gestellt werden tonnte. Sein Tank galt schließlich allen denen, Die die Bauleitung bei der Ausführung des Baues unterstützt hatten, ^n der Hoffnung, Daß die neuen Räume in derselben Weise eine Statte der Zucht und Crdmulg, Des Fleißes imD der Pflichterfüllung seien und 5aß aus tbnen treue Anhänger an das engere und weitere Vaterland b*n»orgdxn möchten, schloß er mit den Warten: „linieren Aus gang iegnc Gott." Mit diesem Choral, den Der Schülerck-or zum Vortrag brackstr, schloß Die Feier im alten Heim. Unter Varantritt der StaDtkapclle bewegte sich nun ein stattlicher Festzug nach dem Neubau. Tie bunten Mützen Der Schuler unb die einer leben Ülasse vorangetragenen Fahnen boten ein äußerst färben prächtiges Bild. Eingelertet wurde Die Em- wclhungs fetal ichkcit vor Dem vaupreingang DeS 'Jleubaueö wieder Durrh einen E hör al, Deii Der Schülerchor unter Leitung des Reallehrers T o t t e r zum Vortrag brachte, herauf übergab mmeistei den Eckhardt exn Schlüssel an den Schöpfer des Baues, Okb. Cberbauiat ltlingelhösser aus Darmstadt, daublocr(er gebachtc, bic seine Pläne verwirklicht hätten. Noch- bem noch Direktor Professor Fö r m e s aus Lauterbach bic Glückwünsche bet benachbarten Schulen überbracht batte, begrüßte haupt- lchrer Schinbcl im Namen der Gewerbeschule die neue £ber- tealschule. Lira 4 Uhr vereinigte ein Konzert im Deutschen Kaiser die Festgäste mü den Eltern, Lehrern und Schülern. Gesangsvortrage des Schülerchors und Tellamationen trugen zur Unterhaltung »vesentlich bei. 2131» Stadt ttitd Land. Gießen, 26. Oktober 1909. ** Landesuniversität. Ter Grobherzog hat den ordentlick-en Professor in der medizinischen Fakultät und Tirektor des hygienischen Instituts der Landesuniversität Dr. Herm. K o s s e t in Gießen auf sein Nack)suchen aus dem Staaiv bien ft entlassen. • • Erledigt ist die mit einem evangel. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu MeicheS. Mit der Stelle ist Orgautsleudiensl verbunden. Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. "Handelskammertag. Am nächsten TonncrStag nachmittag 3 Uhr findet in der Stadthalle zu Mainz ein hessischer Haudelskanimertag statt, der sich mit der (Sc nie in be- steuerreform beschäftigen wird. ** Schiller-Vortrag. Tic dieswinterliche Vortragsreihe des kaufmännischen und des Lrtsgeiverbevercins wurde gestern abend mit einem sehr gut besuristen Vortrag im Saale des Hotels Einhorn begonnen, der oem Gedächtnis Friedrich Schillers geividmet war. Tr. Pohl meyer aus Berlin, der hier )d)on öfters mit gutem Erfolg gesprochen bat, sprach ui allgemein verständlicher Weise über Schillers Leben und Werte in ihrer hohen Bedeutung für das deutsche Doll. Der gewandte Redner verstand es, in seinen etwa li,< Stunde währenden Ausführungen cm anschauliches Lebensbild des Dichterfürsten zu geben, dessen 150. Geburtstag das gesanue deutsche Doll in wenigen Wochen feiern wird, und feine Werte, soweit dies in der kurzen Zeit übcrl aupt möglich war, in ihrer Bedeutung zu würdigen. Ter Donrag wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Stadlthcater. Die Abonnenten seien nochmals darauf hingewiesen, daß für das morgige Gastspiel Büller der zweite Abschnitt des Preisermäßigungs-Kupons gilt. Das diesmalige Gastspiel Karl William Büllers durfte um so mehr Interesse erregen, als der neue Schwank .Der Doppelmensch" speziell auf Anregung von Gießener Freunden, die den gefeierten Gast gern m einer neuen Rolle fehen wollten, von Herrn Büller in baß Repertoire aufgenommen worden ist. • • Reife Himbeeren. Einen prächtigen Zweig mit über zwanzig reifen Himbeeren hat der Londbrtefträgcr IusiuS Wendel bei feinem Bestellgang im hiesigen Stadtivalde gefunden. • • Bei der Polizeihunde-Prüfung erhielten die beiden Führerpreise Gcndarinerie-Wachtmcister Haag und Schutzmann KlöS. ** Dcinsachvcrständiger. Auf Vorschlag deS Provinzialausschusics der Provinz Rheinhessen wurde der Kaufmann Julius Lechner in Gonsenheun, zurzeit Pro- turifi bei der Wein Handlung Gebrüder Sck-nntz in Mainz, zum Sachverständigeii im Hauptberuf für die Provinz Rhern- hejsen bestellt. Der Genannte ist beauftragt worden, bis auf weiteres auch als Sachverstaiibigcr im Hauptberuf für Die Provinzen Starkenburg unD Oberhefsen tätig zu sein. h. Älein-St cinDr im , 26. Okt In einem Steinbruch bei unserem Ort bauen gestern einige fünf-edwäbrige Jungen Dtc aus Holz erbaute sog. schiefe Ebene erfnegtn, wobei plötzlich das Gerüst durchbrach unD Die Knaben neben Meter tief ab stürzten. Zivei würben schwer, etn Dritter leichter verletzt. Rieder-Weisel, A. Cft. Ihurr großer Beteiligung Der Gernemdemitglieder sowie vieler auswarrrger Draucr- gaftc sand gestern hier tue Beerdigung unseres icitherigen Seelsorgers Psarrer Bernhard durch Den Dekan Kirchenrat Sckirunpi'Vutzbach statt. Außer von Istefigen Behörden und nocpora.umcn hatte n. D Butzb auch Die nossenschaft Der Ivhaiiniier-Ruter von Hcffen unb Hessen- Nayau ein prachtvolles Blumen-Arrangeniciit am Grade Des Veritorbencit nicderlegen lafitn. O. Ettingshausen^ 25. Cft. linier Kirchwcihsest, das alliäbrlicb am letzten Sonntag un Cf.ober stattfinset, nehm gesteru unD heute einen guten Verlar'. Ta uaui Den .Bewohnern unserer Gegend ein recht sreundnachbarliches Berbälans herrscht, so war das Fest au- Den Nachbarorten zahlreich besucht. Unsere Kirmes ist eine ber letzten unserer Gegend, eine Woche später in die Vetterfelder Kirmes, von Der es im Bolksmunde beißt: „Banns ranl un idmeü. Dann eS die Scarteridler Kirmes nü weü . " d. Kassel, 25. £ft Auf Dem Sundheimer FelDe zwischen Hofgeismar unD Grebenstein wurde am Ärmstag abend em Ra ubmorD verübt. Dazu wird noch gemeldet: Ter 35jäl>nge polnische Arbeiter Iaksb Standara, der in Hofgeismar in Arbeit steht, befand sich mit zwei polnischen Mädchen auf dem Leimwcge. AlS diefe etwas zurückgeblieben mären, imirDe Statidara von einem Landsmann, dem 24jährigen Kafimir Demfchick, überfallen und zu Boden gefchlagcn. Wahrend Die Mädchen em- flohen, um Hilfe ui holen, hatte Der Täter Den lieber aUencn getötet und ihn feiner Barfchaft von 200 Mk. beraubt. Er ist flüchtig. D. Mannheim, 25. Okt. Der Gro ßherzog von Hessen und PrinzHeinrichvonPreußen iiaitcien heute nachmittag der Stadt Mannheim einen kurzen Besuch ab. Beide begaben sich un Automobil zu Dein Fabrtk- ciahlificment von Heinrrck) Lanz unb von Dort in Begleitung des Herrn Dr Karl Lanz zu der Rheinauer Luftschtsj. werft, wo sie 1»/, Stunde verweillen. (ScriditsfaaL R.B. Darmstadt, 23. Okt. Die Strafkammer der- banbdte beute bic Anklage wegen Betrug unb Untreue gegen den 35 jährigen früheren Biktoraucreidefitzer Johann Gehrig aus Bensheim. Ter Angeklagte war un Oktober v. I. plötzlich verfchwuiiDen unb nach Amerika cbgcrciü, auf Vetonlasfung brr Staatsanwaltschaft aber in 'Jltioport nidu an Land gelassen, sondern zurückuailSporticrt und int Hafen verhaftet worden. Gehrtg war 1906 Eigentümer der Brauerri Böttinget i* Auerbach Tieft wurde an die Babifche Brauerei nad, Mannbeim verkauft und B. eine Zeitlang als Geschäftsführer bestellt. In dieser Eig.nichaft soll er nun von »hm ocrciniiabnue ÄimbcngelDcr tm Betrage von ca. 2000 Mark sich rechtsiviotig angeagnrt haben. B behaupt.': ledoch, daß er Gegenforderungen an Dtc Brauerei hotte unD bei« halb zur Einbchaiiung Des GelDcs berechtigt gewesen zu fein Im vorigen Jahre Icitrtc B Die von seiner Schwiegermutter cnoorbaie Brauerei in Bensheim Er geriet aber in eine sehr bedrängte Lagt und brauchte zur Befriedigung der dringendsten Gläubiger lOUUü Mark. TcShalb schloß er mit ber BrauereigeseUichiist in Hom. bürg v d. H. einen Veruag, romm er sich zum Bieroertr»eb |ür diese verpflichtete, wofür ihm ein Krtdn von 10000 Mark em. geräumt wurde. B. behauptet nun, daß ihm nicht nur ilrcbu. sondern ein Darlehen von 10000 Mark jugdidxrt worden sei. Da er dies aber nicht erhielt, habe er sich auch nicht an ferne Verpflichtungen für aebunDen erachtet B. hat bann iur U UtXJ Mark Außenstände sür die Brauerei einkassierl, ihr aber nur 4000 Dlark al-geliefert. TaS Gericht sprach B. von der Anklage des Betruges frei, verurteilte ihn aber wegen Untreue zu oicr Monaten Gcf ängnis, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft. Halle o. (o., 25. Oft. Die otraffammer verurteilte den 24jahrigen Arbeiter Albert Meyer aus Merfedurg, Der un Mär, d. I. seine Geliebte erstach, zu vier Jahren Gefäugni«. Alivna, 25. Okt. Unter großem Andrange des Publikums begannen heute vor dem Schwurgericht die auf mehrere Tage berechneten Verhandlungen gegen Den früheren Hau.^atcr der weiblichen Fursorgeanstalt „Blohmesche WilDms" bei Glückstadt, Joachim stol ander unD elf frühere Zöglinge Die)er Anstalt. Joachim KolanDer steht unter Der Anklage ber Verleitung z u in M e i n c i b, feine Mitangeklagten unter Der Bcfchuldigung bcs wissentlichen MeineiDeS, zu dem sie Durch ftoianher verleitet sein sollen. Sport. --Fußball. Der „Gießener Fußballklub von 1900* spielte am Sonntag mit seiner ersten Mannschaft in Siegen gegen Den Dortigen Fußballklub (Turnverein Jahn. Gleich von Beginn an zieht Die hiesige Mannschaw vor be? i^egner« Tor und setzt sich hier eine Zeitlang fest. Ein Erfolg blieb jedoch vorerst aus, wahrend Siegen durch einzelne Durriü-rüche 2 Mal erfolgreich »st. BiS Halbzett kann jedoch die fatchge Mannschaft ebenfalls 2 Tore erzielen. Nach Halbzeit ist Gießens Mannschaft vollständig überlegen, das Iusaranlenfpiel war vorzüglich. Siegens Deckung kann den gut fingelcilctcii Angriffen Gießen» feinen großen Widerstand mehr entgegensetzen unb muß ber bir- iiflcn Mannschaft bald die Führung überlassen. Leider setzte icM ein starkes Gemüter ein, durck) welches das Spiel sehr bennilutzt unb zeitweise unterbrochen wurde. An ein regelmäßiges Spiel war nun infolge des auigcioeublcn Platze» nicht mehr zu benlm. Beide Mannschaften erzielen noch jc ein Tor, ja Siegen kann sich durch einen ll Meter noch ein unentschiedenes Rcjultai mit 4:4 Toren sichern In der zweiten Halbzeü spielte die hiesige Mannschaft nur mit 10 Mann, da der rechte SertciDigtr Ausscheiden mußte Die 3. Mannschaft des Gießener FußöallNub» von 1900 konnte nach vorausgegangenem übertragenen Spiel die 3. Mannschaft De» Vereins für BcwegungSfpieler Gießen ebenfalls mit 2:0 Torrn abfettigen. tuftfdffletet Frankfurt a. M., 26. Okt. Tos KriegSmimsterium hat nne EnlscheiDung Darüber, ob Parscval 2 ober Parseval 3 das unstarre System bet Den De r g 1 el ch»f o hr t en in Köln »er treten soll, noch nicht getrosten. Für den Fall, daß der Frant- furter Parfeval 3 an Den Wettflugen nidu leüninunt, wird er von hier zunächst nach Gotha fahren. Parts, 25. Okt. Ter russische Militär-Lenk- vallon, dessen Ucuergäbe gestern an die Militärbehörde erfolgen solltist vorgestern Durd) einen bei der Prüfung ber _____________________________________ ? c r n i d) t c t roorbaL Arbeiterbewegung. (ri41cben , 25. Oft Die Streikleitung bat, nachdem alle Bersudw zu gütlichen «erhanDlungen mit Der Bergwerk-Direktion gescheitert fmD, beschlossen, für morgen Den Generalstreik zu proklamieren. Heute sollten bi' Hüttenarbeiter in den Au-stand treten. E- wird jecuxh weiter gearbeüet. Tas Geschäfts leben ruht fast vollkommen. Im Streik- flcbiel herrscht heute volle äußere Ruhe. Auf einzelnen Schächten lst Die Iaht Der Streikenden so groß, daß die sonst ausgefühaen Drei Schichten auf eine Schicht zusammen gelegt fink Auf c.nigen anberat Schachten ruht die Arbeit vollüändlg ZX-rmijcbtcs. \<2i^°r66t,n Wasserfälle. Als Die größta» SBancfr fülle Der Well gelten gewöhnlich Die Fülle des Niagara in Nordamerika nnD des Zambesi in Afrika. Iu Europa aber ist kau» dcfamü. daß noch ytit mächtigere Wafiascklle in eübammta existiere»', und diese find denn auch wirklich Die größten Der öcü- ü-te Iguassukataraktc, auch Salti graude De Bietona «:• namtt, sind eine ungeheure Kraftauellc und ubeclrclrat sowohl Niagara nne auch öanioqi um ein acwalttgos. Sie liegen etwa 30 Jllomctrr tvr Der «lmvung Des Iguassn in Den Poranaftr« an Den Grenzen von Brasilien, Argauinien und Paraguan unb baixm sich bamird) gebildet. Daß vorgelagerte Gebirge Den (Da bei Öuranba, nahe Der Küste Des atlaMischen Ozeans verback. ;mK.^rauitunIl krM91* 7 im Betrage dr aben-t». m 5 ^ttc mw bt: Men ju jein. % fflteemwg '^rbedrangte "Ghibign M ^ellichafl in &- ""Vertrieb fc 10000 Mark tii 1 .mchl nut Siebe lesrchert worden j-, nnch nicht an {tu flt dann jux u (d fiert, ihr aber nr »ander Anklage d; ■ Untreue zu Die; d ltnterfuchungshc'. ncr uecuvieilte be seburg, der im Aw n Gefängnis, ange des PM^ 't die auf niehicr früheren LausvL- Wildnis" bei M Here Zöglin)- er der Anklage ta Mitangeklagten iul cineides, zu btt I bi« Reifender^ behandeln, macht der Brogreftv narro-amencano k derlei interessante Enthüllungen. Erst kürzlich .begann ein Be I unter naebber r er die .Koffer aufs genaue,te revidiert hatte, die r Mste einer Tanne abzutasten, weil er die Etnichmuggelung iwn Diamanten ar5wöhnte. Tie Antwort ^arnuc kräftige Ohr- skige- die Tanne wurde verhaftet, später liAte sich ixtß ie die Gattin > eines Richters des obersten Bundes-GerrchtÄwfes rar Einer aftderen Tame zog ein Beamter eine goldene Uhr ,o mcrqisch aus der Taille, daß der Statt, zerriß Tre Untersuchung ■naab daß die Uhr amerikanischen Urgprunas war. Erne dritte Tame wurde gezwungen, im ^llzimmer chre ^cfel miszuziehen da man ebenfalls Tiamm,ten,chmuggel vermutete. Als die Nach- i!rsckung fruchtlos blieb, wollte der Beamte die ganze Kleidung cbtasten: die Empörung der Zeugen wurde p) 'lvließlich innehalten muhte, denn man zeigte Lust, den Zoll- Lespoten zu lynckien. Kleine Tagcschrontt. Qum Kirchenraub in Czenstochau wird gemeldet, daß -er Gesamtwert der in der Wallfahrtskapelle g e st o h l e n e n Gegenstände sich auf 15 Millionen Kronen belauft Die Stadt ist militärisch besetzt, zahlreiche L>aus,uchungen smd .Lsss Lft N«* Kartoffeln für den Winterbedars, prima Wellerauer Ware: üagnniu bonum, Industrie, gelb fleischig. Raue rote, weiß-fleischig, Paulsens Juli, gelb-fleischig, Gelbe Häuschen und noch andere Torten empsiehlt billigst JL Weisel Teleph.M). [5G65j Sonnenstr.6. Bekanntmachung. In das Hartdelsregister Abt. A. wurde eingetragen 'bezüglich der Firmen: 1. Recha Löb, Giesten: Der Hausmann Max Loeb ist in das Geschäft als persönlrch haftender Gesellschafter eingetreten. Die Gesellschaft hat am 16. Oktober 1909 begonnen. Die Zweigniederlassungen in Halle a. S. und Bad-Nauheim sind aufgehoben. 2. Gebr. ^mHeuser, Gießen: Der Kaufmann Max Zmheuser ist aus der offenen Handelsgesellschaft aus geschieden und diese hierdurch erlosck)en. Das Geschäft wird unter der bisherigen Firr.m voic dem Kaufmann Robert Jmheuser weitergeführt. Ter Emmy Jmheuser geb. Weltmann Ehefrau des Kaufmann fstobert Jmheuser m (Netzen ist Prokura erteilt. 3. Aug. Montanas u. Eie. in Gießen: Die Firma ist erloschen. Anlässlich unserer goldenen Hochzeitsfeier sind uns so viele Beweise herzlicher Freundschaft von treuen Kunden, Freunden und Bekannten zugegangen, dass es uns unmöglich ist, jedem einzeln zu danken. Wir fühlen uns deshalb gedrängt, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank auszusprechen. 08308 Heinrich Bepler und Frau Henriette geb. Orth. Gütcrversteigcrung. Die Erben des verstorbenen Will). Löber IV. in Gießen lasten Donnerstag den 28. Oktober l. Jo., nachm 6 Uhr, auf hiengem ^rrsiciidue nachfolgende Gruiidstücke einer enimaligenBersteigerung Än Schatzung für die tm3,eticn- Werlzuwachsueuer Flur V Nr. 250 = 1515 qm ä 6 Ml. = 9090 Ml. Flur II 9ir. 1965 = lö^qm ä - tol6 Mk. Flur H 9ir. 219 u. 219o = 2981 qm ä 6 Mk. — 1/886 3)11. Sobald die angeführte Taxe erreicht oder überboten wird, er- fOl9t Säßillich^Giundstücke liegen in genehmigten Bauauartieren und sind Lageplane hierüber von Mittwoch morgen an un Borzimmer Gr. Ortsgerichts elnzusehcn. m-tannr rGt 10 Gießen, den 25. Oktober 1909. Großh. Ortsgericht, ip r o s. Russt niol Brennt absolut geruchlos! 50-60% Gasenpunß! Bei allen Gasanstalten u. Installateuren erhältlich! Auergesellschaft Berlin 0.17. WWeckcher BillNkohlenberWerke Petri & Co. empfehlen ihre vorzüglichen Lignitflammkohlcn gesiebt und ungesiebt Stückkohlen, Nußkohlen I u. II,Förderkohlen als wohlfeilsten Ersatz für Steinkohlen und Briketts. Hohe Heizkrast, geringer Rückstand Billigster Industrie- u. Hausbrand, ^n Waggonladungcn ab eigenem Anschlußgleis Station Wächtersbach. 5903 wrgenommen worden. Die spinale Kinderlähmung (Lähmung des Jacken- -uarte) greift, wie das Bürgermeisteramt bekannt gibt, un Stadtgebiet Duisburg immer wefter um sich. Zahlreiche Todesfälle ind zu verzeichnen. Der Ehemann der kürzlich in der Nähe von Longisland tot aufgefundenen Frau, die mit Hilfe der deutschen Poltzet als Inna Luther aus Weida fcstgestellt wurde, der Architekt 5 11 o Müller, gestand jetzt ein, seine Frau im vorigen Jahre rrschossen zu haben. Die Polizei sucht noch die wetteren an- zeblichen Frauen Müllers. Das Neue lUGRÜCHT mit Aerostat (automatische Luftregulierung, ohne Mehrpreis!) Beste und sparsamste Beleuchtung der Gegenwart! kommen oft trotz aller müllerlichen Sorgfalt nicht so voran, wie sie sollten, ja, manchmal scheinen sie geradezu zurnckzugehen. In dicjcm Halle ist em Versuch mit Scotts Entnlsion ant Platze. Lcolts Emulsion tfl nahrhaft und so leicht verdatllich, daß sie den Kindern oft die fehlende Kratt gibt und eine Wendung zum Bessereit einlrelen läßt. Man gebe deut Kmde Scotts Emtüsion so lange, bis es sich zu einem' kräftigen und fröhlichen Geschöpfchen ent- wickelt hat. Gcotio (Smulflon wird von un8 au6fbo8phonq(aurer Kalk 4,3 unterohotiphong aure« 'gatron JA pulo Tragant 3,0 feinster arad Dummt puiv. 2X), bemlL iüaster 129.0. illtobol 11,0 Hierju orömak'iche Smulston m,t Zimt.. Liandel- und Q.anüderiaS! ie r Trovien.________ — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Der friihere Direktor des königl. Opernhauses in Berlin, Ferdinand v. L t r a n h, in gestern abend im Alter von 90 Jahren gestorben. Ter Verstorbene mar am 6. Juli ds. IS. beim Absteigen von einem Straßenbahnwagen gestürzt und kräiikelte seitdem. — Der Lehrstuhl für Luftfchistahrt am Polytechnikum zu C ö t h c n wird mit dem Direktor Jngenier Svend Olsen aus volle besetzt. Spielplan der vereinigten Zranlfurter Stadttheater. Dvernhaur. Dienstag, 26. Okt.: „Die luftigen Weiber von Windsor. — Mittwoch, 27. Okt., 7*/„ Uhr: .Frühlingsluft*. — Donnerstag, 28. Okt.: .Jestonda". — Freitag, 29. Okt., 6^Uhr: »Tie Meistersinger von Nürnberg*. (Hans Sad)5: Herr Feinbals.) — Samstag, 30. Okt.: ,Tosca*.— Sonntag,31.Okt.6 Uhr: ,Tie Walküre''. (Wotan: Herr Schönhals). — Montag, 1. Nov. 7',, Uhr: .Frühlingsluit*. — Ttenstag, 2. Nov.: .Carmen*. — Mittwoch, 3. Nov.: „Die Astikanerin*. Schauspielhaus. Dienstag, 26. Okt.: »Die freinde Frau*. — Mittwoch, 27. Okt.: .Die zärtlichen Verwandten*. — Donnerstag, 28. Okt., 77, Uhr: „Tantris der Narr*. — Freitag, 29. Okt.: «Tie Stützen der Gesellschaft*. — Samstag, 30. Okt.: .Die zärtlichen Verwandten*. — Sonntag, 31. Okt., 37, Uhr: .Nur ein Staunt'. 7 Uhr: .Was ihr wollt*. — Montag, 1. Nov.: .Die fremde Frau*. — Dienstag, 2. Nov.: „Heimat*. — Mittwoch, 3. Nov.: .Die Räuber*. *) Anfang, wenn nicht aitders bemerkt, abends unt 7 Uhr. AotmlHsichtliche Witterung für Hesien am Niittwöch deut 27. Oktober: Neuerdings auffrischende südliche Winde. Trübung und Regen. OriginaL-Drahtmel-ungen. Pichon und Zswolkski. Chambery, 26. Cft Nach dem Diner hatten die Mi- Fnslh eingctrojsen:^L?«f°' Sardinen, BiSmarckberinac, sowie echter vollsetter Edamer t;äic bei Eb. Dort, — - -- • . 5908] Walltvrftraße 45. J.H.Fuhr^onnemtr.äa. [hv«/3 schriftlichen Angebots vergeben werden: 1. Derschl'eifungsarbeiten veranschlagt zn 3040,63 M. 2. Roden alter Wege „ „ 5430,00 „ Die Berdingungsunterlagen liegen bei der u n ter z e ich- neten Behörde wal)rend der Dienststunden — Zimmer >Nr 2 — zur Einsicl)t offen. Die Angebote haben tn Prozenten des ^Kostenanschlages z>u erfolgen, sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Auftchrift versehen bis Freitag den 29. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, bei uns einzureiä)en. Die Eröffnung der Angebote erfolgt um die angegebene Zeit in Zimmer Nr. 2 tn Gegenwart etwa erschienener Bieter. Zuschlagsfrtst 3 Wochen. Gießen, den 25. Okt. 1909. B26/10 Grotzh. Uulturinspcktion Gießen. Los 4, Verschleifung des alten Oppershofer Weges, sowie sonstiger kleinerer Gc- wannköpfe südlich des Kulturarenz- wegs Nr. 58 und unterhalb des Wegs 9kr. 54. . -. . Kostenanschlag und Bedingungen liegen ut der Kanzler der unterfertigten Behörde, sowie im Dienstztmmer der Großh. Bürgermeisteret Nieder-Weisel zur Ernstcht offen. Angebote auf akrengroßem Papier sind bis zum obigen Termin v e r s ch l o s s e n und mit der Auffchrift: Angebot Feldbereinigung Nieder-Weisel versehen, der Großh. Bürgermeisterei Nieder-Weisel einzurerchen und haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen. D2°/io Friedberg, den 25. Okt. 1909. Großh. Kulturinspektion. Hehl. WeiD-Waur. Melzyer Inh.: Conrad Köhler verbunden mit Stadtküche empfiehlt Diners - Soupers reichhalt. Frühslückskarte Saisonspeisen Austern • Hummer - Kaviar Telephon 274 Issos in Würfeln zu 10 Pfg. für 3 Teller. \ ieleSorten wie Tapioka- Julienne, Itpis, Grünkern, Gersten usw. In frischer Ware stets zu haben bei Gebr. Michel, Inh. Ang, michel, Walltorstr. 29. InnlA liir iMMs (Medizinische Klinik, Klimkftraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 6—7 Uhr. Unentgellliche Untersuchung von Lungenkranken und An- gehörigen von Lungenkranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur 23er- -r. ■■ Brennertype Kerzen- stärke Gasverbrauch pro Stunde Brennkoeten pro Stundebel 15 PL pro cbn> flu Zwergbrenner Juwelbrenner Normalbrenner 35 HK 60 HK 110 HK 30 Liter 50 Liter 90 Liter ♦/IO Pf- 7/10 Pf. 18/10 Pf. (ttöllkoiDmeD bei allen sparsamen Hausfrauen, sind In allen besseren Geschäften erhlltlich, In *, le Inster ffloherelbuttor ta jeder Beziehung ebenbürtig — '— beste Dellkateis - Margarine —> ein Butter • Ersatz ohne Gleichen. liii«r Ttt .Mn. r ixt bei Stria „Iti taö| L.ts lötianwr zjgrtBftt -reck -at, vaw *ci ht Mätii i'sjng rittst, 6 nfigrotruanw tu utinolt H .- ta; ibn etba, an na sv, Cfitruhf)! Lintadidiki r «aza cui ch wu nuut nid uu Md ichlvo K«yaa das i * Luitn. 2 I Dito, dar a .-man Zeil --- bc-'ser w. •u-s babvt bl tennen gni * ea* »Mr tado^ 22 a4 Ph XS XI Ww 7-Li-agchtz <3 Hb amkw x_ia« dnngen Säfi Wav heit von dsr < Väillanix PdtenMias Badeöfen und UQlliaill J aatümatHeißwasserapparalrl ÄJah.Vaillafikmj)jtReni5$hEid Tänj - Kursus. Ta^zunterru-ht für die Herren Studierenden fadem Dienntag und Freitag, abend» 8 Uhr. (fafl. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Privatunterricht nach Wunsch. An einem Kindt r-Kursus küttnen noch einige Kinder CaiMur. Helropol empfiehlt eine erstklassige Küche und [•* gut gepflegte Weine sowie in- n. ausländisches Bier. Otto Sohmalzlgaug. Ein großer Posten feine Damen-Wäsche <^',7^ bedeutend unter Preis. 5821 J- Kaan jr.j Kreuzplatz. ganz anssergewöhnlich billig. IGummi-Schnur-Gttrtel in schwarz, weise, farbig \ | Satin-Gürtel in schwarz, Kinder-Wachstuch-GürtcB j extra lang! Kartoffeln fernsteLveiie -n. Laiatkartostel» (gelbe Mauachem ernpstebll billigft (3306 3. Hantel, Neuen Baue 7. Telephon 611 Bester Medizin. - Lebertnn und Lebertran - EmoliiM Adler-Drogerie 56® Otto SchaaL Seitenweg V- Wilh. Seipp IIL Tel. 473 Ludwigstraaee 28 Hochachtungsvoll Wilh. Will nnnereitAte-Tvm- w. Tanzlehrer. — LDberstrane O. Für Landwirtschaft und Gartenbau Knjfenitrlnl.irmahh n. Uleenvltrlol. Brmuaia- V\^ Qrüeate und bednutendete Soez el Fabnk für Gaw Bs Reefen - Vonca-jf tnr d rch d e Instai ation^ geaerxafte — Kataloge tooetaniui ervd portofreL lZejMast für Erd- nnü MkerkMe Erster Bortrag Touner^tag den 2H. Oktober, 8‘ j Ubr, in der groben Lula der Univerfitäi: Herr Pfarrer Lic. Dr. Schwarzlose (Frankfurt a. M.) »Rumänien, Land u. Leute' (Mit Lichtbildern). Aabresbeurag sür Mitglieder und deren '21ngcbörige Mk. 4.—, 6 lutritidprcid für vlichtnntglieder Mk. 1.—, für Tmdierende Ult aüü. «arten find in der Nicker'lchen Unw.^Huchbandlung und bei der tyfrum 8. FrecS. Hofbuchbandlung, au haben. v*--!- ^hreskarten für Gtudierendc auf sämtliche Borträge Mk 1^0 finb bei dem Hausverwalter des Kollegiengcbaudes au haben. Mitglieds uud Wntrülotaricn find am Ctingangc xur Aula vorzuzeigen. Zur Kunet-Shckerol vonOglich geeignet Anfuhr v. Einspänner- u.Doppelspännertuhren nach hier u. Umgegend mit eigenem Fuhrwerk ßotkl - Rtßaur. Kobtl Luden und Rauscher Aepfelweiu 5863 eigener fteirrm. l*l*hItaaeflttweliea, MHuB«*baaiUe*,Phoephor- plllcn. Zlnkllnfe, karhollnrum. Holetrcr. — Knochenmehl, Huf kill. llufTett. Lrdertett, tlanchlncnhle, t1a*ctilnenrett tS *