©. Vollkommen selbsttätig! Ohne Selben bliitenweisse Wäsche, garantiert unschädlich! Erfolg verblaffendl । !7». Dienstag, 26- Januar 1909 159. Jahrgang Nr. 21 Erscheint KgNch mtt deS Tonnkagr,^ für unbedingt nottvendig I die .Handlungen seiner Angestellten vertreten, sonst ist das Gei eh er Wichtigkeit des Gesetzes einem großen Teil ein Schlag ins Wasser. Ter Redner sorder^ itgliedern nicht für au? .uu.c: die Anmeldepflicht für alle Ausverkäufe und das Äbg. Findel (Natl.): Abg. Tove (Fr. Vg.)t (Beifall.) Ha'er Weiten (+ 201 (4- 220 (— 21 >.00 (4- (4- 1.50) Dir. rliogaen 4.25). 216 214 203 204 Königsberg Danzig Sieunl Basen Breslau Berlin Magdeburg Halie Leipzig Braunschweig Rostock Hamdurg Sliel Hannover Tüsielbori Frank'url a.M. Bianntzenn Straßbuig Ltullgart Ziehung i f>. nnd 30. Januar 190?. H Gothaer 4) 2) 2) 1) ) 6) 4) ) 2) 2, 1) wenigstens wird ein derartiges Verbot s gehalten. (Bravo! im Aentr.) Wegen der . „ . . halten wir eine Kommission von 14 Mitgliedern nicht für au? reichend, sondern beantragen die Zahl auf 21 zu erhöhen. ffk.-taOemsdnick and Verlag bet Br übliche» UnwerillätS • Buch- und Skenidruckerel. Li. Longe. Gießen. wie vor 20 Jahren unerreicht In Feinheit. Würzkraft, und daher Billigkeit ist einzig MAGGIs Würze. Ich empfehle nur diese. Ang. Noll» Drogerie zum Roten Kreuz C16/j Babnholstrasse bl. Redaltkon, Erveditron und Druckerei: Srfiul* strotze ?. Ervedition und Verlag! 5L Redaktton:^i^l12. Tel.-Adru AnzelgerGießen, Die „Sießenek LamtllenblStter- werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich bctgelegt, das „Krcisblatl für dev Urei» Sieben" zweimal wöchentlich. D,e „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweuncU. 206 (4- 203 (+ 202 (- 203 (4- 206 (-P 202 (- v SB] Beldgwlnee 11 Mel LSVVL =25001 a 15006 =50006 Porto n.Liit.:OPf.^ Carl Heintze, jrsrsÄs. London wurden 150 Frs., in Paris 1250 Mill. Frs. aufgelegt. Bon letzteren wurden 850 Mill. Frs. durch ine rechteten Besitzer der öproz. Schatz!cheme absorbiert fc> M) für tie Zuleitung auf trete Zeichnung 400 Mill. Frs. disponibel bleiben. Während in London eine Zuteilung von 44 Prozent erjolgtc, erhalten die Pariser Sub,krrbenten nur L Proz. Dre Zuteilung wird heute erfolgen. Der tau erliche Erlaß über die Anleihe entl-ält auch Die Bestimmung, daß die Zahlung der ZiMM unD der ausgelostcn Stücke auch tn Deutschland m deutscher Reichsmark zu erfolgen hat. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen fjasiOcL — Deutsche Massen- uuu Munitionsfabriken in Berlin. Die Verhandlungen nut der argentimillicn Re- gtomig 6abcn -um toÄgejuUrt 5)i= 2u,cni"g der Wil- ichflit umsatzt loOUOO Gewehre mit Munition. -- , |ü)a’LUsSorbbeutscherLloYd. US hat etne Sitzung des Auf - sicbtsrais stattgefunden, in der über den leichten ualilchumng des Webrs berget worden ist. lieber finanzielle Äiatznaymen Hnb in bet bX ienixn Sitzung »qdjiüiie nicht gc.atzt, woroen. ’ -e.be lme allproouktiouNhodesias. DraBcuis./ South Alrica Eo teilt mit, ixt 6 im Dezemder v.Jrs. m Suv- > ,, >,ia >1 03 i Unzen (2)1)10 UNO 2234t) Unzen Silber produziert Sen Der Wert oer Gotdprodut^n steckte sich un ganzen ^ahr 1JU3_“Vc uT ÄV« ■ f f Nqks-°°° s an l ei h -» °n 1909 °sn Paris hat D.e tonuii.ipuon caten grooen Uriolg gc nabt Die Ergebnisse gehen noch.über die hochgewa^en m- martungen hinaus, die- man Anfangs dec Woche gel-abt botte. In internationale jqvivuivuiuihj ...... yv... ■ hoben. TaS ganze Gebiet des unlauteren Wettbewerbs laßt sich bei den jetzigen internationalen Handelsbeziehungen m letzter Linie nur international regeln. Ueberschatzen wir nicht die Möglichkeit, den Auswüchsen des gewerblichen Lebens mit Geietzen wirksam zu begegnen, und operieren wir nicht mit dem Argument das wird aber in den und den Streuen geioun)d) 1 xcan fon t brauchen wir nächstens ein Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb der Parteien um die Gunst dec Interessenten. (Berfa hir KifidzrundErüädisettt * ^st’.wirksamsntoitb'r,',* ' * LebiriNin, 4 'P Als Nfthr-, Rtfirtmci. jlvtrpinigugs.^ nn1 ^rreieht |fyi Beste Zelt für eine Kur AnpuRt hisMai. Man kaufe P'lr^inalpackuns.Prei$ )lk. LR u. 4.60. mit dem P^tpptierte'n Schutznamen JODELLA*. Alics andere weise man als nicht echt zurück. Aüeinim Fahri- kantApothekerLahnsen in Bremen. Frisch n bähen in allen Apotheken in Gießen. Krofdorf etc. •U«”” 9* Llel,esinse| ,Garaisoa ä'X'X **• mpRAXti Mutant: v&Sy ”'kenbaii -ä- nn, ((B| Dbg. Dr. Frank (Soz.): Wenn Kobonialwerte künstlich in die Höhe getrieben werden, dann ist es kein unlauterer Wettbewerb, nein, dann ist es eine ginansoperation (£.eiterfeil). § 326 B G. SB. tnfrt 1° manch- Erscheinungen des unlauteren Wettbewerbs, aber eS ist nicht ganz unbedenklich, eine solche Generalklausel tn die nicht immer glücklichen Hände der Gerichte zu legen. Ter deutsche Juristentag hat bekanntlich eine gesetzliche Regelung nicht für er- forderlich erachtet; mit Unrecht. In den letzten Jahren hat sich ein Schwanken in der Rechtsprechung gezeigtz zum Teil weil die Her- aufsetzung der Nevisionssumme diese Sachen dem Reichsgericht entzogen sind, jedes Gericht beurteilt bie R ach s ch u b f rage anders. Tas Richtige trifft wohl die Eingabe der Kölner Han- delskammer, die Ausnahmebestimmungen wünscht für die forcierten Ausverkäufe, die Saison- und L^ger ausverkaufe. Gegen Erhöhung des Strafmaßes haben wir aus erziehlichen Zwecken nichts einzuwenden; nur wünschen wir das auch für die Arbccker- schuhgesetze. Tie Kaufleute selbst sollten sich um die Ausführung des Gesetzes mehr bekümmern. Beim Buchhandel z. B. ist die Reklarnsche Buchhandlung immer am Platze, wenn ein Warenhaus ihre 20 Pfg.-Hefte drei Pfennig billiger verkauft; aber der Perlagsbuchhandel rührt sich nicht gegenüber dem weitverbreiteten Auflageschwindel. Mit dem Ausstellung S s ch w i n . bei wird ein ganz gefährlicher Unfug getrieben, es ist da ein grobes Gewerbe entstanden, und zwar bedienen sie sich, naturlifl) mißbräuchlich, der Namen hoher, sehr hoher P r o t e k t o r e n. ll n - richtige Angaben schlechthin, also unter Streichung der Zusatzworle ..tatsächlicher Art" strafbar zu machen, wäre bedenklich; denn dann könnte z. B. sehr leicht eine Reklame, die einen bekannten Kommentar zum Reichsvereinsgesetz als '.zuverlässigen Kommentar empfiehlt, ein gefchatztes Mitglied dieies hohen f^auses--(Abg. Tr. Müller-Meiningen ruft: Ach, ach! — Heiterkeit) in den Verdacht des unlauteren Wettbewerbs bringen Abg. Linz (Rp.): Man soll das Kind mit dem richtigen Namen nennen. Tie Forderung des kleinen und mittlere n Gewe r besta n. deS geht dahin, den § 1 damit einzuleiten, daß jeber sich strafbar macht, der in Handel und Verkehr sich unlauterer Handlungen schuldig macht, und daß dann fortgefahren wird: „insbesondere usw. Hoffentlich ist in der Kommission eine Verständigung mit den verbündeten Regierungen über die Aufnahme dieser General- klauscl möglich. Tie weitere Forderung geht auf die Lkrcichung der Worte „tatsächlicher A r t". Marktschreierische Reklame, die unzweifelhaft unter den Begriff des unlauteren Wettbewerbs iällt, muß bisher straflos ausgehen, west Angaben tat,acbl.ck'er Art geschickt vermieden sind. Drittens muß der Ge,chastsherr Deutscher Reichstag. 193. Sitzung, Man tag, den 25. Januar. Am Tische deS Bundesrats: v. B e th m a n n - H o ll w eg, Dr. v. JoncquiLres. DaS HauS ist nahezu leery die Tribünen sind schwach besetzt. Vizepräsident Dr. Paasche eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Bin. mit einem Nachruf auf ben Abg. Neese (Natl.). Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Staatssekretär v. Bcthmanu-Hollweg le'tet die erste Lesung des Gesetzentwurfs ein: Er erfüllt einen aus den Kreisen des wirtschaftlichen Mittelstandes lebhaft laut gewordenen Wunsch, der auch bei verschiedenen Parteien deS Hauses Widerhall gefunden und zu Resolutionen sich verdichtet hat. Das alte Gesetz hat nicht alle Hoffnungen erfüllt; die einen meinen wegen der unvollkommenen Handhabung, die anderen, namentlich au8 den Kreisen der kleineren und mittleren Interessenten hielten schärfere und detailliertere Bestimmungen für erforderlich. Eine gewisse Klärung ist seither eingetreten; dazu hat nicht wenig bcigctragcn die Veröffentlichung des vorläufigen Entwurfs im vorigen Jahre. Man ist auch in den Forderungen nach neuen Vorschriften zurückhaltender und vorsichtiger geworden, und diese Erkenntnis, daß ein Zuviel an Vorkehrungen gegen den Mißbrauch, auch dem reellen Geschäftsmann unerwünschte und lästige Fesseln auferlegen konnte, ist, wie ich ans Eingaben weiß, neuerdings auch in die Kreise der kleineren und mittleren Interessenten gedrungen. Ter Entwurf vermeidet eine Reglementierung des Begriffs „Ausverkauf vorzunehmen, die mit den praktischen Verhältnissen nicht vereinbar rst. Er bringt eine alle Zweifel beseitigende Definition des Nachschub. Verschiedene Fragen regelt er allerdings noch nicht, insbesondere nicht die Frage der Bestechung der Angestellten und der Preisschleuderei. Tie Regierung glaubt im Interesse der schnellen Erledigung des Gesetzes davon Abstand nehmen zu sollen und glaubt, daß die neuen Vorschriften, richtig angewandt, genügen werden, bessere Verhältnisse tm wirtschaftlichen Wettbewerb zu schaffen. Abg. Dr. Giese (Kons.) r Meine politischen Freunde erblicken in dem Entwurf einen erfreulichen Ausbau des geltenden Wettbe. werbsgesetzes, denn er bringt sowohl notwendige Verschärfungen alS auch die Beseitigung aller Zweifelsfragen, unter denen bisher vor allem der Mittelstand zu leiden hatte. Tas Eingreifen der Gesetzgebung war notwendig, da auf dem Gebiet des Ausverkaufswesens sich ungeheuerliche Mißstände herausge- bildet hatten. Da werden Weihnachts-, Oster-, Pfingst- und Michaelisausverkäufe veranstaltet, wobei das Wort „Ausverkauf nur als Lockmittel für die Kunden bient. In Wahrheit wird gar nicht ausverkauft, sondern cs werden immer neue Waren nachgeschoben. Bedauerlich ist, daß der Entwurf sich nicht auf die sog. Reste- und Inventurausverkäufe bezieht. Auch hatten wir gewünscht, daß die Frage der Bestechung der Angestellten hier geregelt würde. Wir meinen, daß es hohe Zeit wäre, hiergegen gesetzliche Bestimmungen zu erlassen. Wir wünschen weiter die Schaffung einer G e n e r a l k l a u s e l, durch bie all das getroffen wird, was sonst durch Spezialbestimmungen nicht getroffen werden kann. Eine solche Generalklausel müßte bestimmen, daß alles strafbar ist, was unter den § 826 des B. G. G. fällt. (Verstoß gegen die guten Sitten.) Wir beantragen bie Uebcrweisung der Vorlage an eine Kommission von 14 Mitgliedern. Hoffentlich gelingt es ihr, ein Gesetz zu schaffen, das den Mittelstand in seiner bedrohten Existenz zu unterstützen vermag. (Beifall.) Abg. Rocren (Zentr.)? Inhaltlich ist die Vorlage zwar nur eine Novelle zum geltenden Gesetz. Immerhin ist es erfreulich, daß sie bie Form eines selbständigen Entwurfs hat. Tie Vorlage geht uns in vieler Beziehung nicht weit genug; sie bringt vor allem keine klare, ganz zweifelsfreie allgemeine Definition des Begriffs „unlauterer Wettbewerb". Deshalb wird das Gesetz sich auch als wenig wirk- sam erweisen, denn die deutsche Rechtsprechung liebt es nun einmal, sich nur an streng spezialisierte Vorschriften zu halten Wir vermissen in der Vorlage weiter Vorschriften gegen bas Schleuder- system und anbere unlautere Lockmittel der großen Warenhäuier, darunter das sogen. Gutscheinsystem. Tie Vorlage wendet sich leider nur gegen die großen Ausverkäufe und nicht gegen bie billigen Tage, die ebenfalls nur dazu dienen, dem Publikum Sand 'n die Augen ?u streurn. Auch gegen die unwahren N?klam-n sollte em gesetzliches Verbot erlassen werden. In den gewerblichen Kreisen &S®1 1,0 enH* LOS -.«Aincl I.-1 Verbot von Ertratogcn usw. eine scharfe Strafandrohung gegen die Ergänzung der zu Beginn des Ausverkaufs vorhandenen Waren, ferner das Einschreiten der Staatsanwaltschaft tm öffentlichen Interesse, wenn eine Korporation wie eine Handelskammer, ein Schutzverein von Gewerbetreibenden usw. die 51 läge erhebt. Wenn bann auch gegen das Lockmiitelweien Dor- jegangen wird, unb jede Ware mit Preisangabe im Schauienuer in den im Kleinhandel üblichen Mengen abgegeben werden muß, bann werden die Gerichte eine wirksame Waffe haben. Auch wir begrüßen den Entwurf, der manche Uebelfianbe be. feitigen wird. Eine völlige Ausrottung des Hebels wird freilich nicht erreicht werden. Man soll in dieser Beziehung nicht zu viel erhoffen, sonst kann man leicht bittere Ernte.«chungen erleben. Tie schlimmsten Auswüchse werden ober beseitigt. Eine Gesundung der Verhältnisse wird ■ m so eher em. treten, wenn die Anwendung und Auslegung d.s Gesetzes sinn- gemäß erfolgt. Ter Handel hat sich sehr lange agegen gesträubt, bie Gesetzgebung anzurufen, denn der Kaufmai.nsstand ist kein Freund polizeilicher und gesetzlicher Schranken. Cr ist vielmehr ein Freund größter Bewegungsfreiheit. (Sehr richtigI links.) Aber er hat auch erkannt, daß die Auswüchse einen solchen Umfang angenommen haben, daß das Gesetz von 1896 versagte. ~ie Schuld lag daran, daß dem richterlichen Ermessen ein zu weiter' Spielraum eingeräumt wurde. (Sehr richtig 1 links.) Erfreulich ist, daß der Entwurf der öffentlichen Kritik unter» breitet worden ist. So hatten Handelskammern, kaufmännische Korporationen und auch der mpipgmhpit. fi* mit her । Frage zu beschäftigen. Die wesentlichsten Wünsckfe sind aber be- rücksichtigt worden. TaS Gesetz darf natürlich nicht auf trockenen Prinzipien aufgebaut werden, es muß sich den Bedürfnissen des praktischen Lebens anpassen. Leider sind gegen das S ch m ' er ° gelderunwesen keine Maßnahmen vorge,ehen, obgleich auf diesem Gebiete die Selbsthilfe versagt hat. Daß bie Generalklausel im Gesetz fehlt, ist kein Mangel. Wirb sie aber von anderer Seite gewünscht, so sind wir bereit, mitzuarbeiten, um eine geeignete Formel zu finden. Gegen mand>e Art der Reklame könnte etwas schärfer vorgegangen werden, allgemein gegen unrichtige Angaben, ebenso gegen übertriebene Schaufensterrellame. Ahtzelsuppe lorgenS: K at xTellflel*£lmn - ' ParfiimcneL MStz- Ad'1” Mlgy IJ Scbva°""" GerrerSc-WoHenverlHt bei Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 19. bis 25. Januar 1909. Während man durch die seit längerer Zeit geübte Kauf- miftaUung einen Druck auf die argenwnicyen Ab.ader am-uben in können glaubte, haben diese, angeregt durch sortgeietzte Prers- eigerungen Amerikas, Uwe Forderungen weiter erhöht. ,^n Europa Manscht diese Entwickelung um fo mehr, ais man hrer wahrend lex nächsten Monate auf die argent.m^ e L> l.c in erster KeU>e mgewi sen ist und bie Befände al.gem-in einer Ergänzung b.- (Lien. Auch Deutschland l>at noch einen großen Teu seines l)Niportbedaris zu decken, und da die Leiltung-fahigkeit ^r niimischen Landwirtschaft nach den starken Umbrüchen der letzten L'l onatc allmählich nachzulassen beginnt, p stellt sm- immer mehr üe Notwendigkeit heraus, die Preise den argentmischon Formungen nach und nach anzupassem Derartigen Erwägungen mlsprmgt auch vor altem die feste Pendenz wahrend der abge- I jenen Woche. Dazu kamen im weiteren ^^an,eBesorgnie tiejen der Saaten angesichts der in der zwetten WEenhaltte ^getretenen kalten Witterung, zumal der Boden grollten f-pife beS Reickws von Sckmee entblostt ist. Nur in Dstpreusien itdt eche ungefähr 10 Zentimeter starke SchneLdecke die iu^n Saaten. Bringt es schon der ungewöhnlich gro°e P^^unrechchied fischen Weizen und Roggen mit sich, dall de^letzcere ArtMl ioT der Festigkeit deS Weizenmarckes Nicht unbremilugt dir wen f?Ärtiet bie SntiAMe« «u» w;n ki letzten Tage zu Tage geirciene Jrc“u^lfcunneSmS intern sich für das gleichfalls nachla,sende Angebot an der Kust' L auch im Jniande vermehrtes zlau.imerefse bemerlbar mack^ keiestigend roirtie vor allem, dall ^1^ wieder grogere Ab- M,se in deulstr-em bioggen nach Vlordrugla..d joroie nac^ J Südeuropa ftattgesanoen yaben. Die auf dem Vcheriaarkte pachtete Festigkeit hatte ihren Grund ^nigcr in 'crbältniffen als in oen sehr holfen Forderungen der ^ro^inz, sie beim tiJniuni meist schwer duraizistehen sind. Tagegeii b ksnet Braugerste in leinen...Qualitäten, wwder lebhaftem Jn- Lceiie doch ist das Geschult darin nicht groß, da cd g^aoe in. ferner Ware fehlt. Xiudj der Absatz von guttergei.|ie hat iich bei anziehenden Preisen wieder etwas gehoben. tag bei roenig verankerten Forderungen ziemlich 1""- _ ^ stellten sich bie Preise üiv mwnduches Getreide am letten 'Dlailitage m Mark pro KOO kg ie nach c[ bas Mehr ( + ) vezw. Weniger (-) gegenüber der Vorwoche 111 Klammern t) beigeiügt ist, wie lolgt: der Freis.) Abg. Harnisch (Wirtsch. Vg.) übt an einzelnen Best mmimgen des Entwurfs, die ihm nicht weit genug gehen, im Sinne der Abgg. Giese und Linz Sritit. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Fr. 53p.): Wa§ von findigen Köpfen auf dem Gebiete der Reklame heute geleistet wirb, zeigt bas ..Bureau zur Vertiefung des beut, scheu Familienlebens", bas sich kürzlich in Berlin gsbildet hat. ißeiterfeit.) Ich will damit keine Anfpiclung auf die Parteien machen, bie die Rachlaßsteuer bekämpfen (Heiterkeit und Sehr nut links), sondern nur auf den Unfug Hinweisen, der heute auf dem Gebiet der Reklame getrieben wirb. Es mußte bet dieser Gelegenheit auch geprüft werden, ob eS nicht möglich- ist, die Revolverpresse, gegen bie sich m ben letzten Tagen die Berliner Presse einmütig gewendet Hat, zu faßen, riditigl) Gegen neue polizeiliche Defugniße haben wir erheb- lidie Bedenken. Dieser Schrei nach der 0 11 5 e 1: ift.em ^bäuerlicher Mangel an Selbstvertrauen in unferem Mittelftanb. Wir warnen vor einer Ucberschätzung der Wirkungen deS Entwurfs, weil wir glauben, daß auch in ber fBctampfung be§ unlauteren Wettbewerbs bie Selbsthilfedi e Haupt fache ist Sa^ diese zu leisten vermag, haben wir kürzlich bet dem Riefenschwmdel Peter Ganters mit feiner „Doppelten Moral gefehen. (Beifall links.) Dbg. Sir (Zentr ): Alle Parteien sind mit den Grundsätzen deS Entwurfs einverstanden. Heber Einzelheiten werden wir unS sicherlich in bet Kommiksion einigen. Der Entwurf bringt eine erhebliche Set- bessEg, erfüllt freilich aber noch nicht alle Wünsche, der beteiligten Streife, besonders hinsichtlich des A u ktionswefens. Die Fassung hätte populärer sein können. Abg. Carstens (Fr. 23p.) warnt davor, schikanöse Bestimmungen in den Entwurf aufzunehmen, durch den die Bewegungsfreiheit des KaufmannSstandeS behindert werden könne. Die Worte »tatsächlicher 2Irt mufften im Gesetze erhalten bleiben. In die Kommisfion sollten nicht zuviel Juristen gewählt werden. Abg. Werner (D. Ref.) bedauert, daß bet Entwurf nicht weit genug gehe. Die Straf- beftimmHiigcn müßten erheblich verschärft weiden. Der Entwurf geht an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Das HauS vertagt sich. Nächste Sitzung: Dienstag, 1 Uhr: Dampfersubvention, Petitionen. , „ Schlug gegen 6 Uhr. Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai . Budapest April 218.10 (4- 4 40). Paris Januar 186 50 (- 0.6. . Liverpool März 172. .O (4- 210). Elsicogo Bia.16o.S0 ch 2 Ln Roggen: Berlin Mai 17Ö.75 (4- 2.25-. yafer: Berlin Biai luö.OO Nur eine generelle Regelung ist ersprießlich. Am wenigsten ist uns svmpathisch die Ausdehnung der p 0 l i ze 11 ich e n -Befugnisse. Tie Polizei ist weder tn der Lage, die Sachen richtig zu beurteilen, noch sollte man ihr Handhaben geben, das gewerbliche Wohl unb Wehe des einzelnen zu regulieren. Sa« könnte leicht zu unlauteren Ansprüchen des Polizeivcamten an den Gewerbetreibenden führen. Gegen den A u s st e 1 I n Medai 11enschwinde 1 wirb schon im Wege ber Sclbstyilfc ist.' So hatten Handelskammern, kaufmännische I vorgegangen durch die ^usst 'Nungs-Kommi,)ionen, ie l^ ein und auch ber JunKma« «dwnteit.fi» _m.. ter ^rcm arunz 162’/» (4- 3) 154 '4- 2) 164 (- ) 165 (~T 4) 163 (+ 3) 158 (- ) 160 <+ 1) 155 (- ) 166 (— ) 157 — ) 168 i4- 2) 178 (ch 3 164 (— ) 170 (- ) 168 sch 1) 174 (4- 2) 167 ( - ) 174 ( r 2) 162 (4- 1) 175 (4~ 2) 158 (— 2) 159 (- ) 166 (- ) 175 (4- 11 165 ( + 2) 165 (4- 1) 163 (ch 1) 178 (- ) 170 ( + 2) 165 (- ) 172", (— ) 175 (- ) 170 (— ) 175 (- ) 185 (4- 27.) 185 (- ) 175 1 — ) 172'/, (- ) 171 (- 2) 169 H- -> 2117, (4-1 */2) 205 (4- 4, 2U7 ch 2) 212 (ch 4) 216 (4- 2) 222', (4-27,) 2177, (t 27,) 2227, (- ? 5 " U 5T to 2. c o o CO c CO 5T L 3 = er LS CD f - D O CD a*** 3 a er " = T 2 2. L t3 sr <% ? o- er = 5. 5^ 2.3 S w tit 2 <=• 2 3 3 —- 5D X a Ö CO ar 2 Sa' D — • 2 c ZL 3 C* a ® = .2* S ss er r» _ ■■ s ZZ cra cS r? a. " S 5 - _K s= sr2 iS c/* — ■ * O *-* s O ro RFZ — 3 2 3 2" -2s 2.3 3- 23,70 2. 3" s: & g~ ~ Ä T _ x"2 -. s-~ — -t — -d Sa.. 92m s® |^1 2*3 <3 ’"’ 3 o 2. «£ tO cs -03 ö*3 CO o? D Z-LS <2 3 = 3-0 rsTZZ tiii cd 2 ort = -«ST ?!Z »Sw 2-3 - 3§'o - 5 co S <2 ' 3 01 3 O* als* 2 s 3.' « ei ' 2 2-Ö(5g .*1 577E 2 —- 9 = 3 2 -ar '•2 a = "3*6) Scr= c-.z: 5 2^3,2. 13-., -. a: -. zit ts 3 — 0* 'S2 - §?2 o TTor 3 cl sr-.tf: '- 3 .2, er •-* n SS » — *-* » c ; ~ cy®^ -632 g - «e2X- CX£^ 25" 77 3 2 5 3-e« -' •*?. s —' = zl — 3 D O ~ 3 3 3 S. As = 3 ZS er 7- 5 ö??2. -c ~ c — - er "C 3''-"' = — 3 3* 3 3 3 = S 2* § =■5 ffd"3 O 3 C 3 -. 3 ^y. 3 S -O 2.3 < — 2 « 2 -> 2 3Z7ff.^S-. _ r-t er ®= 2" 2a a öS,® 72 -7- —. 5*-^i er —'Er 2 s S v>= ä-’z — D C A ZT S O Or _. o o -7 3 C' / - 3. - -! « _.-d "AZ.^.S ="1 g^S? 3 L 3 «(tii ö 3 ' ♦*» äe?;w 2> ei’ 3 " Q- 2 —' —’r* ör . c*=<=r^- «! = er g ?h; r» • CD ® an »a ** we Z-® = ? ?sf ttil s -■?. 5; Er 3-3 CD D 2 §•1:1 r$3 5 = 3- CD l.LS e- - 2 5 3 er 3®. 3* er 30'5-2 2J"? _ - er A £ £=■' p TL «'S- 3 Er 3-9. SO, =S F§r3 <5e X sii. 7s-S ?li ■ s ■ tib S— o2; S » 2 & * LS - = SS s 2»g» r- R§- « /O=^ = 7 E sr *53 3 zpl 2 E 2 3 « -7. - _ o 2Z g l-f-E - « 7 '3 « 5 -. ♦ 3 ~cr 5 3- ® 77^1 '"' o = 5 .tS 7» e er o 3 3: ■3 <^2 a • • ^3 O '"'en **• 122® 7? er o 2.3 — ,3'” er' 2 r» Z- x Euerer X" =■ o n cO S • sn ■ Cl> o, § =>=.-« «'s 7c- 3 5? — ?|E 3^-o 3 3. TOD O 3 -.ä.E-S’ «>-2 2 = er - —*<3 3 « -2.-» 1 ^=" ezS^gto? 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