Die heutige Nummer umfaßt 14 Setten. Aus dem Orient. folgend, rnhig für die Abwesenden mitgestimmt, und dann ist es recht wohl möglich, daß Clemenceau, wie so oft in letzter Zeit, sein Vertrauensvotum erhalten hätte. Aber nun lag jum erstenmal die Präsenzliste oor, und niemand potttische wochenschatt. Gießen, 24. Juli. Kolitsfche Sagesschau. Asquith über den deutichen Zulltarif. In eurer Versammlung von Kaufleuten der City hielt der Premierminister Asquith eine Rede über das Budget, in der er u a. sagte: Er wisse nicht, was die FrLnde des Schutzzolles über ihre jetzigen Aussichten dachten; er weise aber darauf 6in, daß zwei große Länder, Englands größte Rivalen auf dem Gebiete des Handels, gegenwärtig einen Zolltarif auf Fabrikate erprobten. Ein vollentnnäelter, auf wissenschaftlicher Grundlage bearbeiteter Tarif sei zwei Jahre in Teutschland in Wirksamkeit gewesen. Deutschlands Defizit sei viel größer als das englische; es habe schon den Sturz emes der mächtigsten Staatsniänner Europas verursacht. Tie Deutschen sähen mir einem gewissen Aerger nach Mitteln aus, um die riesige, ttotz des wissenschaftlichen Tarifs bestehende Lücke auszufüllen. Asqutth sprach sodann über die Revision des amerikanischen Zolltarifs, den amerikanische Männer selbst als einen Triumph der Sonderinteressen über ine Interessen der Allgemeinheit ansehen, und sagte, er wolle nidyt geringschätzig, noch selbstgefällig über Schwierigkeiten der Nachbarländer sprechen, aber da der Generaltarif als Heilmittel für die fiskalischen Schwierigkeiten empfohlen worden sei, glaube er berechtigt zu sein, auf die Er- fahrungeu hinzuweisen, die Englands Naächarn mit ihrem Zol^ tarif gemacht haben. Dafür, daß England im Begriffe sei, sich zur Annahme des Zolltarifs zu bekennen, sehe er kein Anzeichen. denn die Anwesenden hätten, alter Gewohnheit I Einladungen erganacn sind. An dem Tiner nahmen der Großvesier nhia für die Abwesenden mitacstimmt, und dann I ^md, das gesamte Ministerium, Schiftet Pascha, die Spitzen der -ragsfähig sein werden. Was übrigens für ein Ton in einer gewissen Zcntrums- Iprcäe herrscht, zeigt folgende Tatsache: Ein klerikales Älatt Westfalens widmet dem Fürsten Bülow eine .politische Grabschrift, die den nachstehenden Wortlaut hat: „Hier ruht der einstige Kanzler des Blocks. Um ihn trauert der Esel, das Schaf und der Ochs. Als Redner und Gaukler war er enorm. Er stolperte über die Finanzreform." Der Urheber dieser klerUalen Geistesblüte hat keine fcjften gescheut, um sie typographisch in möglichst Helles mt treten zu lassen: sie erscheint als Inschrift aus einem Grabsteine unter dem Zeichen des christlichen Kreuzes! Am Zentrum und Bund dec Landwirte haben die Wähler des Reichstagswahlkreises Neustadt — iandau das Strafgericht bereits vollzogen. Ersteres verlor in der Nachwahl 17uO Stimmen, ein bet der Disziplin der jjentrmnswäl-ler unerhörter Vorgang, und wurde aus der Ltichwahl gedrängt. Der Bund, der noch wenige Tage vor der Wahl den Mund außerordentlich voll nahm und dem liberalen Kandidaten seine politische Haltung vor- schreiben wollte, fiel mit seinem selbständtgen Kandidaten -änzend hinein. Nur knapp über 2000 Wähler leisteten ihm Heeres folge. Der Verlust der liberalen stimmen rst äsfernniäßig nicht genau fesizustellen, da vor drei Jahren as nationatliberal-bündlerische Techtelmechtel in der Pfalz nodj in voller Blüte stand. Der Zuwachs, den die Sozialdemokratie als einzige Partei hatte, kam vorwiegend aus Zentrums kreis en. . Der Geioaliige von Worms, Frecherr von Heyl zu Herrnsheim, mackste in dieser Woche ebenfalls wieder mliebsam von sich reden. Er hatte seine Getreuen nach Uonnd entboten und hielt chnen dort eine konservative rteuerrede, die selbstverständlich mit einer „glänzenden" Lertrauenskundgebung für den agrarischen Politiker en- )lgte. Aber die Zusammensetzung der Versammlung scheint nicht ganz einwandfrei gewesen zu sein und alles, was iiitm darüber hört, sollte Herrn von Hehl veranlassen, ui einem eigenen Interesse das Mandat in die Hande der Wähler zuruck.ugeben. Jedenfalls hat er nach seinen rech 'nerischen Leistungen vom Sonntag jeden Anipruch daraus 'verloren, sich fernerhin nationalliberal zu nennen. Frankreich hat wieder einmal eine Minislerkrisis. Cle- öienceau ließ sich das unvorsichtige Wort entfahren, Del- iusss habe die französische Politik zur Demütigung Don Algeciras gesteuert. Bedachte er nicht, daß er damit eine Uchmerzhafte Stelle gar vieler Volksvertreter berührte, und »aß diese sich dafür rächen würden? Aber im Grunde ist ülcmeneeau nichr einmal in diesem Rededuell mit Theophile iieieasjö gefallen, sondern er ist zufällig über ein Blättchen stapier gestolpert uno ausgeglitten. Dieses Blättchen Papier ist die Präsenzliste der Deputierten, oie am Dienstag zum ersten Male in der Kämmer auslag. 388 deputierte nahmen an der Abstimmung teil, und von diesen stimmtest 212 gegen ten Miuftterprä, identen. In voriger Woche noch wären, bei gleicher Beteiligung, wohl annähernd soviel St.n abgegeben worden, wie die Kammer Mitglleder zähl. Geistlichkeit, zahlreiche Offiziere, Abgeordnete und Journalisten teil. Das Diner fand in dem ehemaligen Tipwmatenkiosk statt. Der Großvesier, die Präsidenten des Senates und der Kammer und andere Redner feierten die Einführung der Verfassung und mahnten die Bevölkerung zur Einig kett. Mit Anbruch der Dunkelheit wurden alle Stadtteile reich illuminiert, besonders die Ufer des Bosporus, der Jildizflügel und die Sultanspaläste. In den Straßen ivogtv eine zahlreiche Menschenmenge. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Die Antwort der Pforte auf die Note der Kreta- mä cht e besagt, daß sie von der Versicherung der Mächte über die Wahrung der Hoheitsrechte des Sultans, sowie der Rechte der Riuhamedaner Kenntnis nehme und spriast die Ueberzeugung aus, daß damit auch die Bürgerrechte der Rluhamedaner gemeint seien. Die Pforte erblickt die einzige Lösung der gegenwärtigen Schwierigkeiten in der Fixierung der Form der Autonomie für die Insel. Sie erklärt aber den heutigen Status quo für eine Verletzung des Sultans und des Völkecreästs. Die Einmischung eines dritten Staates in die Verwaltung der Insel könne nicht mehr geduldet werden. 9hir wenn die EinmisäMig aushöre, könne die Pforte in Verhandlungen über ein autonomes Regiment auf der Insel aus Grund ihrer Souveränitätsrechte Eintreten. In einer Unterredung versicherte der griechische Gesandte dem Gvospvesir, die neue griecb^che Regierung loerde bestrebt sein, gute Beziehungen zur Türkei zu unterhalten und alles zu vermeiden, was zu Mißverständnissen führen konnte. wagte es, für den fernen Freund „par procuration" zu stimmen, weil dessen 9 tarne ja auf der Lifte fehlte. Eine kleine parlamentarische Neuerung hat den erfahrenen Par- lainentarier zu Fall gebrackst. Voraussichtlich wird Briand sein Nachfolger. Die sonst zu erwartenden, nicht sehr wesentlichen Aenderungen in der Zusammensetzung des neuen Kabinetts dürften an dessen politischer Haltung nichts ändern. Zwischen Griechenland und der Türkei waren in den letzten Wochen die Beziehungen nicht die allerbesten. Der Anlaß war in erster Linie die Kcetafcage, die noch immer der Lösung harrt. Die Türkei will chre Souveränität nicht aufgeben, die Kretenser dagegen haben mehr Sympathien für Griechenland, während die Schutzmächte gern Vermittlungsvorschläge machen möchten. Der neuernannte griechische Ministerpräsident R ha l lis hat den Wunsch, mit Der Türkei bessere Beziehungen zu unterhalten. Wie die türkische Regierung, bei der gleichfalls ein Kabinettswechsel droht, sich zu dem Annäherungsversuch verhält, bleibt abzuwarten. Zu wünschen wäre allerdings, daß die Kreta- Frage endlich einmal definitiv gelöst werden würde. In Persien ist es so gekommen, wie voranszusehen war. Der Saßch hat nach und nach seine Anhänger verloren und schließlich keinen anderen Ausweg mehr gewußt, als dem Thron zu entsagen. Zunächst flüchtete er in die russische Gesandtschaft, wo er sich auch jetzt noch aufhält, um später nach Rußland abgeschoben zu werden. Dann hat er in aller Form zugunsten seines Sohnes abgedankt, der als Sultan O h m e d Mirza am Dienstag unter großem Jubel der Bevölkerung in die Stadt Teheran eingezogen und im dortigen Palais Wohnung genommen hat. An der Spitze der Regierung stehen Die Führer Der Nationalisten und Bachtiaren, die Die Hauptgegner des bisherigen Schahs gewesen sind. Unter dem neuen Regime soll Die Verfassung gewahrt werden und das Parlament recht bald zu ersprießlicher Tätigkeit zufammentreten. Rußland hat ausdrücklich erklärt, daß es sich in die inneren Angelegenheiten Persiens nicht mischen werde, wenn die neue Regierung in der Lage wäre, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Es wäre allerdings zu wünschen, daß es bald zu geregelten Zuständen tarne. Mnlay Haftds gewaluger Zorn über die Unfreuiid- lichkeiten der Riftabylen gegen die Spanier hat den streitbaren Marokkanerstamm ebenso wenig in Schrecken versetzt wie seine Drohung, sie durch eine Mahalla zur Vernunft bringen zu lassen. Mit all iljrem Fatalismus haben sich die braunen Svyne Nordmarokkos neuerdings den spanischen Feuerschlünden entgegengeworfen, und wenn sie auch diesen Wahnwitz mit schweren Opfern bezahlen mußten, so beweist dies nur, daß sie durchaus nicht daran denken, sich so bald unter das „fremde Joch" zu beugen. In Spanien selbst hat man für die blutige Arbell, die Da unten noch zu bewältigen ist, nur wenig Sympathie, ja, man versucht sogar, die Truppentransporte gewaltsam zu verhindern. So Dars es nicht Wunoer nehmen, wenn schließlich auch in Aiaroklo Die Schießerei bei Melilla lästig empfunden wird und die Kabylen, wenn auch zunächst nur moralisch, Unterstützung bei den Bcuderstcimmen finden. Tann wird sich Mulay Hafids Zorn rasch legen müssen, sonst könnte seine für die Rifleute bestimmte Mahalla nicht einmal den eigenen Thron schützen, Der durchaus nicht so fest steht, als in diesen Tagen mit geradezu verdächtigem Eifer versichert wurde. ______________________________ Anläßlich des Jahrestages der Einfüh rung^ der Verfassung ist Die Stadt seitlich geschmückt. Der est- paradc. Die auf den Freiheits Hügeln von Schischli stattsauü, wo sich Die Grabstätten der bei dem letzten Aufstand gefallenen Soldaten befinden, wohnten außer dem Sultan und dem Thronfolger, alle anderen Prinzen des Kaiserlxruses, der Khedive und Frhr v d Go In, dieser in deutscher Uniform, bet. Auch 72 bulgarische Ossizi.re waren bei der Truppenau anwesend. r5ur das diplomatische .üorps und die anderen Geladenen waren <>ette aufgess-lagen. Tie Teilnayme seitens der Bevölkerung ivar außerordentlich groß. Das militärische Schauspiel verlies ohne Zwischen- sall Tie Truppen wurden von Der Bevölkerung lcbhast attla- micrt Der Sutton bekundete seine Zusriedenyeil mü der Haltung mu) dem Aussehen der Truppen. Bon dec Parade begab sich der Sultan zum Selamlik. Abends gibt der Sultan em ttiner umzettel! mi Palais Dolinaöagisa,e. Tas pung türkische Komitee str, näm | veranstaltete ein. Diner im Jrldisttosk, zu dem mehrere hunb«N Ans Stadt nnd Lakrd. Gießen, 24. Juli 1909. ** Tageskalender. Kolosseum: Täglich Vorstellung. Ki n e matograph ent Heater: Täglich Vorstellung. Konzert im Hotel Schütz, Sonntag abend 8 Uhr. Bunter Abend des Ensembles Weiß-Möller im Einhorn, Sonntag abend 8yr Uhr. S o m m e r f e st des Turnvereins, Sonnlag nachmittag 4 Uhr im Philosophenwald. • *• Vom Hofe. Die Groß herzoglichen Herrschaften sind, n. d. „Da cm st. Ztg/, wohlbehalten in Schloß Hemmelmark eingetrofscn. *• Die neue hessische Staatsanleihe im Betrag von 23 Millionen Mark wird zu gleichen Teilen in 3*/,- und 4prozentigen Schuldverschreibungen ausgegeben. Die Anleihe dient für Eisenbahnzwecke und zwar sollen außer dem Restbetrag der schon im vorjährigen Staatshaushalt bewilligten Aufwendungen davon folgende im laufenden Budget stehenden außerordentlichen Aufwendungen gedeckt werden: Zur Herstellung einer vollspurigen Nebenbahn Alsfeld—Landesgrenze (Nieder-Aula) mit Abzweigung nach Schlitz 8118 000 Mark, Staatszuschüsse zu den Baukosten der Nebenbahn Griedel—Bad-Nauheim 261 000 Mk. und Butzbach—Landes- grcnze -(Ebersgöns) 150 000 Mk., außerordentliche Ausgaben zur Verbesserung usw. der Staatsciscnbahnen 9 707 590 Mk. ** Schulpflicht von Bayern in Hessen. Nach dem Erlaß der obersten Schulvorstände vom 31. Juli 1901 sind die Kinder von bayerischen Staatsangehörigen, die sich innerhalb des Großherzogtums aufhalten, fortan wie Inländer zuin Besuche Der Volksschule und der obligatorischen Fortbildungsschule heranzuziehen. Dieser Erlaß wird nun durch Großh. Ministerium des Jnnem, Mtei- lung für Schulangelegenheiten, genauer dahin erläutert, daß nach He^en verzogene bayerische Kinder hier zum Besuche der' Volksschute nicht mehr herangezogen werden sollen, wenn sie in ihrem Hcimatlande nach vollendeter Voltsschulpslicht ordnungsmäßig aus der Schule entlassen worden sind. Solche SUiiocr dagegen, die vor vollendeter Bolksschulpflicht aus Bayern nach Hessen übersiedeln, sind wie hessische Kinder noch schulpflichtig und haben einer achtjährigen Bolisschulpflicht zu genügen. Knaben, Die in Bayern ihrer Voltsschutpfücht genügt haben, sind in Hessen drei Jahre zuc' ^ortbiloungsschule heranzuziehen. ♦* Private Versicherungsunternehmungen. Tie Zentralstelle für Die Landesstatistik gibt zum erstenmal eine Ueberficht über die privaten Versichcrungs- unternehmungen, deren Geschäftsbetrieb auf das Grog- Herzogtum beschränkt ist. Sie setzen sich folgendermaßc.r zusammen: 13 Krankenkassen, 7 Penftonskassen, oO Kranken- und Sterbekapsen und 32 Skerbeiassen, außerdem 313 Vieh- versicherungsuniernehmungen. Tie Kranken- nnd Sterbe- kasjen hatten Ende 1906 einen Bestand von 31 069 Mitgliedern mit 498 000 Mark Einnahme, 375 000 Mark Ausgabe und 21/2 Mill. Mark Vermögen. Die Viehverjiche- rungsunternehmungen hakten eine Ausgabe von 715 000 Mark, davon 535 000 Marl für Ekttschaoigungen. ** Die Anlage musik fällt morgen au5. *• Stadttheater. Als letzte der Abonnementsvorstellungen gelangt am nächsten Dienstag SuppeS reizende Operette /-boccacio" zur Aufsührung. Es dürfte interessieren, daß neben Frl. Großkopf, die die Titelrolle gibt, in der zweiten großen Partie als .Fiarnetta' das beliebte Frl. Grete Brill auftreten wird. Auch die übrigen ersten Kräfte, die Herren Hclsing, Hildebrandt, Schwindt u. a. m. sind in dem Stuck beschäftigt, das zweifellos eine große Anziehungskraft ausüben dürfte. Auf vielscitigen Wunsch wild nach /-Boccaccio" noch eine Ausführung oon „Walzerlraum" liattfinben, die außer Abonnement gegeben wird. •• Das Sommerfest des Turnoereins am morgigen Nachmittag im Philosopheilwald wird sich, günstiges Wetlcr vorausgesetzt, zu einem richtigen Volksfest gestalten. Das äußerst reichhaltige Programm, in dessen Mutelpunkl das Turnen steht, verdient vollauf einen Besuch, zumal bie Eintrittspreise recht niebrig angesetzt sind, um eine allgemeine Beteiligung ber Bürgerschaft zu ermöglichen. Während der Abwickelung be§ sehr abwechslungsreich gestalteten turnerischen allen Parteien und auch im Ausland gleichmäßig freund- lich, aber zurückhallend ist. Besonders aufgefallen ist die Sä/ärfe, mit der konservative Blätter vom neuen Kanzler ein Einschreiten gegen die Bekämpfung der agrarischen Sieuerpolikik durch amtliche, Lnsbesondere Kreisblätter, verlangen. Däm siebt, den Herren kommt der Appetll mit dem iilsen und nach ihrem Siege bei der Füufhundertmlllionen- beldl'tung des deutschen Boltes möchten sie ihre Vorherrschaft Sun Reiche auch noch durch die Arntsblätter der Regierung aeioährleistet l-aben. Nötig hätten die konservative Partei und der Bund der Landwirte eine solche Stütze in den nächsten Jahren allerdüigs noch mehr wie seither, denn der Unwille des Bolles über die agrorisch-klerikal-polnische Mrbrüdecuug und chre egoistische Steuermacherei wächst immer mehr, trotzdem die neuen Steuern noch nicht einmal in Kraft getreten sind. Ein großer Teil davon tritt am L August in Kraft und s hon werfen sie ihre Schatten voraus. Die Gastwirte, auf die jon den Brauereien die Erhöhung der Biersteuer abge- chLlzt wird, kündigen vielerorts eine Bierverteuerung von lj bis 10 Psg. das Liter an. Die Zigarrenfabrikanten und .:^anbler verkünden eine Erhöhung der Tabak- und Zigarren- - preise bis 20 Prozent unö ebenso verhält es sich mit den l übrigen Gebrauchsgegenständen, die von den neuen Stenern «betroffen werden. Findhölzer, die besonders stark in Mit- Ikibenjdjaft gezogen werden, sind entweder gar nicht, oder aber nur noch zu erhöhten Preisen zu haben, noch bevor f bie Steuer in Kraft getreten ist. Es wird, wie vorauszu- lähen war, wieder einmal eine allgemeine Teuerung geben, ' oie dazu führen dürfte, daß der Konsum beträchtlich zu- .ückgeht. Die Folge hiervon ist, daß die neuen Steuern Mnuc einen Teil des Betrages ergeben werden, Den die ver- M^indeten Diegietuugen veziehungsweise Die Parteien des WieichStages, Die solche Borschläge gemacht haben, sich aus- Mcchneten. lieber kurz oder lang ist daher abermals mit pnuicii Steuern zu rechnen, well der sich ergebende Fehlbetrag natürlich gedeckt werden muß. Für die kommende . tejjion ist allerdings diese Befürchtung ausgeschlossen, denn die Regierungen werden der Ansicht sein, daß die neuen tteuerii erst späterhin, etwa nach einem Jahre, voll ,er- Der Kanzlerwechfel und die damit im Zusammenhang stehenden Veränderungen in anderen hohen Reichsund preußischen Staatsänttern beschäftigt die Oeffentlichkeit f r_od) immer in hohem Maße, wobei naturgemäß sehr viele Mraussetzungen und Mutmaßungen unterlaufen, deren Richtigkeit erft die Zukunft erweisen muß. Im allgemeinen fann man sagen, daß die Aufnahme der neuen Männer bei Erstes Blatt 159. Jahrgang Samstag 24. Juli 1909 Vezug4pretr. monatlich75Ps.,viettel- y*. a sührtich Mk. 2.20; durch ‘A -X Abhole- u. Zweigstellen ' 5 v monatlich 65 Pf.; durch öÄ H t .> diePost Mk.2.—vierlel- O jährll auäschl. Bestellg. VZeilenpreis: lokal 15Pf^ ' ' auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: -fc 44 E. Anderson; f. Feuille- f Bfl ton und »Vermischtes- ö ZI. Neurath; für »Stadl u. Land" und »Gerichto- us S“ Hotafions6ni4 «nd Verlag der vrMschen Univ.-Vuch' und SteindruSeret R. lange. Redaktion, Expedition nnd Druckerei: Schulstraße 7. Nr. 171 Ter Siehener »njeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal roöcbentlicf) lSiehenerZamilienblätter; .ipeirnal roöd)eiitLKreU« ölattsürdenllreirSiehen 1 Lienstag und Freilagll ;iveimal moiidtl. Land» .ilrtschastlicheSeitfrageu 7 ernfprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen; Anzeiger «ießen. Annahme von Anzeige« Sietzener Anz General-Anzeiger für Ober Proesramm« wird die Nopelle de» 2. Hessischen Dragoner- Regiment« oul Darmstadt konzertieren, die von der sechzig- jtibngen Jubelfeier des Turnverein« tm Jahre 1906 noch m bester Erinnerung hier ift Mit besonderem Interesse trt: man den Leistungen der seh: tächt gen Ftchkneqc entgegn • sehen dürfen, die an diesem Tage zum erstennral vor tuirr größeren Publikum auftritt. Für b:t Jugend sind mehrere Unterhaltungsspiele und ewige Dettkämpse mit h dsche: Preisen vorgesehen. Am Abend wird im Saale getanzt, während im freien Konzert slattfmdet» •• Bunter Abend Am Sonntoa, 25. dS veran faltet dos E. Veiß-Müller s mob. Lustspielhaus i'rann- heim unter bet Leitung de« Direktors E. Weitz-Möller int IxuxXt des Hotel Einhorn einen bunten Abend. Unter den Mrtnnrkenden btftnben sich Professor Dr. Hecht-Meurnherra, Siegfried Raden vom kleinen Theater in Berlin. Aler MazewSky vom hostheater in Teturolb, Fel Eora Tur- gen«. Konzertsäugetin tn Berlin, Irrt Toni Tuß, Irl. Marn Alert, Irl. Balesko Stürakh vom E. Ve»ß-Moller scheu LustspielhauS Mannheuu. Ler Adenb, der einen vornehmen Eharakter tragen soll, dürfte auch verwohnten Ansprüchen genügen. •• Luftskvttenverein. Ma» schreibt uns: Ten Tiit- gttdwrn brt Xaitidjen Luftslottenverem« Ne har beim Besuch der ,^jla ' solaerrde L^rczanftunrnpm zu Sie können Zufetberte mu 12 garryen bn» 2V2 Satten zum Br-ise von b Mark er halten , Bank btrrftor .vodxlbnm Rechner ’äeUfrc Beitrittserklärungen wolle man unter Zahlung br» Jahresbeitrages an den 1 Coni^nben richten. Bei diesem sind auch etwa gewünschte Tickethefte j'tebc len. Die Mitgliebskarte» werben ; m L a n besver da nbe ausgestellt und sind hier, obgleich du An Meldung der meist,m MitgUeder — bis auf 10, btt erst in den letten tagen brigetrrien sind — bereit- vor mehr als Monats • Danniuiot erfolgt ist, gröstienwilS noch nicht ein n-gang n sobald sie nngctisnai smd, werden sie den Mitglieoern zu grstellt werben - Die KchwurgerichtSsitzungen für die Citzungk- periodc de« dritten Vierteljahres 1909 beginnen Montag. 27. September, vormittag« 9*/, Uhr, unter dein Vorsitz dc: LandgccichlSratü Koch hier. — Freiwillig der Polizei gestellt hat sich heule morgen hier der Schlosser Gustav Rojolonrüky auS Insterburg, der am 1. Ium l. I«. zu Berlin einen Einbrüche- diebstahl beging, wobei ihm 180 Mk. in die Hände gefallen waren. Ata Grund seiner freiwilligen Gestellung gab ci Mittellosigkeit an, auch will er die Sache an« dec Welt geschafft wissen, weil er schon sechsmal wegen Diebstahl« voi bestraft fei. — Wegen Kuppelei verurteilte gestern da« hie- sige CchSftengericht den Wirt Tiergardt und seine Ehefrau |c zu 6 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust. Die Eheleute hatten eme sogen. Anumerkneipe mnc. * Berichtigung In dem gestrigen Feuilleton über Ahkrwron bat ber Tv-ucktotsterti-usel aus Dionysos, Dionysu>s gsmadu, ivas ixmmi ijm M»^v.ui'i«ldntz>c au venneiden. b. ruuifli jet. 3m übri4>ui batte X'ilrncton ja auch ivcber nut dem Tyrann von dtoalufr noch cairm ber vielen Schrutstellcr ober qar der dmitfichMi INfderr Oeutien Namens rrgcntHnrhlK Athulichlcu, so bau her uunßigv nwbt irn-ulatei roerbai toinUr □ 9111 e n b o t f a. d. V.a h n, 23. Juli. Unser Krieger- verein Hai en,en neuen Schiebstand angelegt, um an mehreren Sonntagen im Jahr Scheibenschiessen abzuhalteu. Der Schießstand wird an einem der nächsten Sonntage eröffnet. ch Lollar, 23. Juli. Unser Dors war seither ohne Pfarrer. E« gehoci nebst mehreren anderen Orten zur Pfarrei lurchberg. Jetzt ift nun die Errichtung einer Pfarr - assistentensteile geplant. — An der Lum dabrücke werden gegenwärtig starke Eisbrecher zum Schutz der Pfeiler erngeramml. -^-Hattenrod. 23. Juli. Heute vormittag ver- unglückte der Arbeiter Heinrich Döring au« Burkhards- selben dadurch, bau er die Bremsvorrichtung eine« schwer beladenen Wagen« zuschrauben ivollte. Der Wagen versank in einen frisch zugeschütteten Gr.,den unserer un Bau begriffenen Wasserleitung und druckte bon Bedauernswerten an die Wand, so daß ihm daS Rückgrat zerdrückt wurde. Ter Schwerverletzte wurde nach seiner Heimat gebracht. =■ Wächterobach. 23. Juli. Die Arbeiten am Bau der neuen Drahtseilbahn- und Sortieranlage der Braunkohlengrube .Winterfreube* bei Wachlerbach gehen dem Ende zu. so Dass. nachdem bie bergpolizeiliche Abnahme statlgemnden hat, bie Inbetriebsetzung erfolgen kann. Um bie Bahn auf bie von der Baufirma garantierte Förderleistung zu prüfen, haben bisher Probefahrten fioltgenmbcn, die em zufriedenstellende« Ergebnis halten. Schon in den nächsten Tagen kann der Versand der Braunkohlen von dem Anschlußgleis erfolgen. K.W. Aiscnheim. 23. Juli. Beun Sinnigen der Nidda geriet der verheiratete Hrch. Leit Häuser in das sogenannte llesselloch unb ertrank, ehe Hilfe hm. — £ d) o 11 c n , 8H Juli Ter T u r n - u n o Gesangverein Schotten feiert am SamStag und Sonntag sein l*>iabnge\' Bestetzeir Morgen aaenb ist ein Jul laum - kommeis in der Turnyulte rorgricyen. am Sonntag u. a. eine <*>ebäd)lniv|f«rt in der > axxw. Fei.zug, allg. Fretnonngtn. Muster,iegentuiuen. Festkonzert, ,if|Uxill uiw In dem Musterriegenturucn werden al-.rc^ye Vereine des CKuut Hessen eiirxirtet. Tie Fes:musik unrb von der L tpelle bo k». des fischen Insnnterie Stegtment« aus Qssenvach a.:.,:e führt. -= Bad - Nauheim. 28. Juli. Bi« gestern ssnd 20 7 0 5 R n tgd ft e angekonimen. wovon on genannt.Ul Ta < noch 73M anwesend waren. Bäder rt; rben d * |uui 22. Juli 239 061 abgegeben. L. Bad Nauheim. 22. Juli. Tie Ckadton e: beschlossen beim diestgen Saar- und B -e,e e ne ® ei bau |no bme von 80 oüu Mk. . c H n s '?<■.- baue» o« Ern st-Ludwig- L^ule l r» .< 168 702 Mk.; dazu kommen Herüelluna ccn ssanal. --trage ii, s. w.. so doh die Önümtfoften =» 216 815 Mk. betrog en. L. Friedberg. 22. Juli. In der heutigen Satzung der Sta dtverordneten wurde der Neubau der straft- bachbrücke in dem Stadtteil Fauerbach für 1910 verschoben, da ^te Po len n-tt in den d.eS:4hrigen Voranschlag emge'teQt find. Von der BerrinigungS-llommn' -on find ^ac^chlage für eine Grrnjreguberung und GemarkungSauStaufch mit ber Stadt Bad Nauheim gemacht worden. Tcr ^rödteweg und ein zu beiden Seiten genügend tiefer Gelandellrerfen soll Gemarkung Friedberg bleiben, bie anbert Hälfte Gemarkung Nauheim. Friebberg erhält noch Feld an der Nauheimer Chaussee. Dem Proiekt wurde zugcu.mmt unter der Bedingung eine« Wertausgleiches. Tie Rechnung der ^chillerfchule für 1908 wurde genehmigt und der durch Thetauefad und Aufwand an baulichen Veränderungen entstandene Fehlbetrag auS anderen Rubriken gedeckt. E'.n Gefnch um Einführung de« 8-Uhr-Ladenschlüsse« m den Bäckereibetr,eben wurde mit 7 gegen 6 Stimmen abgelehnt. TaS Gewerk- fchaflSkartell richtete ein Gesuch an die Stadl um Remune- riening der Beisitzer bei der GewerbegenchlSwahl. Sie sollen fernerhin eine Entschädigung von 3 Mk. erhalten. Dem Gesuch de« Verbände« Teutscher Architekten- und Ingenieur- Vereine um Bewilligung eine« Beitrage« kann nicht statt- gegeben werden. Für die Stragenreimger soll eine Uni- formierung beschosst werden: Sommer blaue Bluse und Strohhut, Winter wasserdichter Rock und Wachstuchmütze. = Friedberg, 23. Juli. Zahlreiche angesehene Persönlichkeiten au« den streifen de« Handels, des Gewerbes unb ber Industrie erlassen einen Aufruf zum Beitritt zum Hansabund. Ter Aufruf ist von den Mitgliedern und dem Syndikus der Handelskammer für die streife Friedberg, Büdingen unb Scholten unterschrieben, ferner vom Land- tagsabg. Tamm, vom Tctailliflenvcrein Friedberg, den Vorsitzenden der LrlSgcwerbevereme Friedberg, Butzbach und Bad-dlauhcim, den» Vorsitzenden de« TctaillistcnvereinS Butzbach, den» Bürgermeister ilroinm von Schotten und dem stommerzienrat Trapo von Friedberg. Offenbach, 33. Juli Der kath. stirchenvorstdnb in Lpinstabt haue gegen die Errichtung eine.? Schlachthauses Beschwerde eingelegt, weil baS Schlachthaus in unmittelbarer 'Jiate der nirrtjc erbaut werden soll um) dadurch eine Mißachtung des Go t teSbi en ste« zun« Ausdruck körne. Tie Beschwerde wurde vorn streisausschuß al« unbegründet verworfen. O Ayla r, 23. Juli. Unsere ('kmrmbc besiyt die stärMe Landschule im streif« Deylar. ES gilt nunmehr, cm weiteres Schulbau« ;u bauen, baS 2 Klaffen und eine Lchrerwobnunz anhtebmvn soll Als Bauplay wurde der Pfarrgarten gewadll, unb der Bau soll diS zum Winter unter Tach geführt werden. An th*r Sä ulc Aftlar !l.etn-9Utcm'üibtcn wirken 7 Lehrkräfte. — DaS hiesige 2 r a b t n>c t f der Firma Berlenboff und Fiebe« Leunänigt zur Icu über 300 Munn Auch im benachbarten ^e.lencach ivurde ein gleiches Werk bi.1er Firma begründet. u Marburg, 23. Juli. In diesem Herbste ist m den obcrhcfsifchen Buchenwäldern eme außerordentlich gute B u ch e ck c r n e r n t e zli erivarteu. Auch die Haselnuß- sträucher m den Waldern wie auch m den Gärten haben in btejem Jahre so reichlich angesetzt, wie man c« selten zu sehen Gelegenheit hatte. X Hanau, 23. Juli. Die Sektion Hanau des deutsch und öiterr. '.'11 Den Verein« ließ ihre auf dem Parzmdüchcl in der Gruppe der LcdMlm-Älpcu errichtete Hanauer Hütte angesiditS d-.s zimedmeuden touriiufdKit Verkehrs bedeutend e r - weitern. T« Wcihefti. lichkrit ii au^ Anlaß der Fertigstellung des Baues fanben am 20 ö. Mts. start. Iraner Beiler au« OJrainiaij nahm die kirchliche Deche vor, worauf ein rkftmabl folgte. Tie Sektion Hanau ernannte Pfarrer Beiler zu ihrem Cbrcnmitgliede. Rcichogcrichtsdrief. Nachdruck oerbolen I. S. Leipzig. Juli. Erfolgreiche Anfechtung eines staut cS Es banbtH sich tm DJilieger.bcii Rechtsstreu btpnber« um bie Erhebung der Mangelrüge nach 5 377 des Handelvaescvbuct^ unb die unrerzügliche Anzeige des 'Juu^cl« bei dein Verkäufer Ter Äauimamt St. in Halle a. S. verkaufte ber Zuckerfabrik Ranen, Attiengesellfwast in Nauen, gemdfe Sästust idjtnnai vom 31 Juli und 2. August 1906 je oOUOU prima ge iraschene lochfreu Mallutir. Sacke, »oUnn und ferner gemafc 5düub- LVtm Dom 24. August l'.KMj na b 75 000 uiiDtriolltt, loch- und Tltdfrtic gcrvajcb.Tie MalfuLao. Die 1UO(XX) Stück der beiden ui um Adidstwie imirom v.S 5. September 1906 geliefert, auf den dritten Aoschlust l.eierte St. bis Citober 1906 J.>UÜU 5tid uit> am 30. Cito bet 17 500, am 9 ViuDcmber 13 800 und am 12 November 5700 Stück. Arn 15. Oktober 1906 schrieb die Zuckerfabrik Nauen beni Verkäufer, daß die von ihm gelteieriai Säcke m einem so mürben Zustande unb von so schlechter Be- itbaifaibeil feien, daß sie das Einmllen van Zucker nutzt au«- halten könnten und Lei übet Beivegung playren, jie seien nicht prima; und mache ^'tc deshalb den st>:acr nir allen ibr bt>n eme Forderung von 29 187,1j Mark »u- Itebe Er ecouv ix< xift Mla.-.c aur .Jabluta ücncr rweberun^ wetze oemr teilte, nlaicuc da« Oberlandes gerecht Naumburg bahnt, datz e» die stlage betirrfenb btt Bezahlung unb Ad- natime der Viererunaen vom 30. LItober, 9. und 12. November l90u adwie« und c^in u lager otc In ftzrnztosten miferlegte. wxn btrie« Ur ml baue Dvr Xlager Revu wn beim Retcho- gerickt cm gelegt, icoctb ohne Ern'lg- Der U. Ziviljenai be« böd'ftai Gerichtshofs crkamue aui Zurückweisung der Re- riiio». hierzu legt er unter anderem bat, datz dte Mängtl- anvngcn hmiianl ch dar ctiuMuifltn vorn 9. und 12. November 1906 unzweitelban rrthUfitiu jnixben ieten. Wa» Die Seudang tont 30 £ (tobet betreue, fo b-wc das L berlandeSgetutx eben- toll« btt mit Tepnax rx?ot 7. N vember gtidxbenc iXangtltüjt noch al« rtdnznilg sc-dxbm. cradxct unb dtefts Damit begründe datz dte Pturnn ia,wv. j jer. datz Dte Sacke tn Ballen zu öUOeiud m:! trufnk.uDe.ri Jujauuoeugepretzt «e.fu und von ihnen ernt aiötzcrt ...ibl Durchgemunrrt :jcrben müsse, um |u leben, nne der ou.chschnitt fei wie er mir mit der großen Sammlung ergeht. Bon ticte r Roieggtr * „SRernt Ruh -rl bin. ment Arbtti r’t schwer, denn ich rotl fwib n Millionär An mrmtr är-ie ist tntt dietzs 2kd metx Kunden n. Sei. Da tu »ar r Tenor m'tnct Mutier nid« dock» air.uj Und :-U. zur iitlltn _ommerszett. Dte ich m t »ur Sinht wijriul: Uu:c. jchuiut ich Lag mt L :: cn Den MiUtoueu. fteue nw_in«ik.stch, wtrb«lartt, bte Uigltd) um ihre r.tn<4aii>J liche El'iteni arbeiten mühen, taten sich »ufammen unb zeutz» ntten Den tut iic emvhiiohd) bsdeu Benag Manche crati Leute kommen mit einigen Mronm Daher, eme Sache. Die nicht tn« System paft und wie em gewöhnlicher Schulpcrctni;betitel behandelt werden mup In rrtblubcm ^ettitmt kommen demrnveretne. nationale Betet ne. »rachvetemo, ÄfinültTDerrinr. '^sttelligkriisiereint, e« btlb.it iid) stomuee«. um wgenunme Ban-j stttnc ui :e 2000 Äronnt auiiubnngra. Ader auch i*kmem6e] ui dm en. und manche ort mehrere Bausteine In Peredtolsvock btt Ären bat es dr Okmcmberal unternommen, alle Gernemk« de« Landes dahin ait#urtgfu, sie modarn nir je 1000 Einwohner t'ünf Jahre lang ;übdub zehn Mtonen ivenben. Die Dann m Ban-! Iteine zu k 2000 Äroncn gevcbnei w tden. D«m dieser Plan' aud.) mit teilweise gelingt, io und wir der größten Sorgt hn. BiSbtr smd iniciiabr 100 000 flrotirn grindxnri Eme bi'1» Summe, gerade so doch, um von ihr au« zu sehen, wie bänglM weit wir noch ans Itel haben. Deim runfmal so viel müi'tn fca auibtlngeil Aber bange ist mit nidx. imn bis bte Not tze.ß wtrd, bis Die t'^fabr nabt, da» wir da« schon (Verootmrne rmeDrr fahren lassen mutzten, dann kommen auch die anderen. I«i»i lo mm en ite gewttz, auch die Reichen und Grossen, und lätbrlitD: ,.22ir nnjutcn euch nur ein wenig taptyln lassenrvtrfrn |m ibr Teil ipenbat Äubrenb ich da schreibe, beben sic schon ci| zu fomnum Seit Lochen habe ich leben Tag an paar bimbert briefr ui unter ich reiben. Ta« ist eine Äroeii Ta krchene einmal innanb bauer mir: „Es gadnept Dir schon rtdu Ta« « eine Strait Oaotte-J Ta verlangt er fonü sut jebcs Autogiam» nne ä&ilbidMil strone It«t nuifj er den ganze» Sommer umsonst kriyeln " — Ums^nu? Ta« glaubt ich nutzt, .rreuil. Im QkgttürU, bei fdxm «uiD-uopb. oa* ich hinschccibe, km ul» mit einbilben, c# tragt 2000 jltonen. Ein biychrn mcnscheu« gläubia muß man ia immer fein, sonst fange man lieber nicht an. Vie feuer habe ich vertraut, al« diesmal, nie sicherer gehoi': auf den vollen Erwlg Nicht feiten war wir smtsk die OMIU y jdjmoUen über unsere T t n 11 d)t n, d ,e io viel klage» hu b f o wenig wagen Tod» ityl kommen sie zu f»4 no irrommen die Beine. E« fcbeim. daß sie von tun nb n.mJfck Werkt nicht bloß feiern, fonbetn auch m11macßt» werden. Bon Zeit zu Zeit kriegt ich einen anommint Schtmpsbn:i Solche Btitte sind immer anonym, weil man da«, wa« man nicht o er antworten kann, auch nichk antcnd?rnbni mag Emer mewtr. bisher sei ich ganj nett gewesen, ziemlich fncDicriig, und t :itr auch Nächstenliebe gehabt Unb uy: sei ich auf einmal deutsche natunial geworden Nun, das ist jrrdtd) arg. Tech w nn ich nadjbatfe, ungefähr Wir itht. bin ich irmna national fl«v.*fflL Nur Dass man das, wus man sonst immer sagt, auch einmal u: Sann mich auch nicht erinnern, ie einmal negen ein ncmM Volk gehässig gewesen zu sein. Aber bas Volk, Das mtr^ am n d d) it t n ift, habe i ch halt doch noch am meint» lieb. Wart das nutzt auch io ein bisschen Nächstenliebe? it i i t u n q . den ch. - • Hutr« Ei macht m h vam t '.-Jlann; aber leider aud. zu einem .'tl.uan Bittende Bliche Lmm n heran aus allen Zinsen. Ein Mann, der M»Uio»t» iu verschenken bat, wirb auch Die Schulden eines armen leafttf zahlen, wird auch da« "stld Donti.den zur Ausführung emrr wittsltzaftl.ch eminent widrigen li jinbung, btt Luft so ui 3tidr vu fomprimertn. dass sie wie Scheiter al« BrrnnHolz verwendetl tverben kann; wird auch M« Jlapttal vorstrecken. um in einer Prov'nzstabi ein VollSviinen, zu bauen. Uno liehe, ber IvM* gibt nichts! Ich glaube gar nicht, bass er einer ist. Wir wollen anftett , 'Koicugt-irii cung" doch vielktdx hebet T c u t f d)t Sch»»' u ift ii ng sagen. Tt-ier Schu yname schützt mich unb ist an* nicht uii^eicdu gegen Dte laufcnD Stifter. Blotz toujniD! Eine ADtl«au«lefe be« brutsche» Volke« Man imniit, die Heute müssten sich Drum reißen, wt, habet jn fein. Erst zwar sperrt iid» m mehrt ein wenig, nochßm jreilid» ni tr froh, inumn zu können Lustm moi^e m.ch man Nachbar, Der Lammet beer. 6*» seit ttnu'.en IL.onaim merkte ich, dass er mir ausevich UnD ai«! wir geraoe einmal ums icharit Eck zuiammengei»rttn. io Daß <• Ilanbhalten musste, fing er gleich uderlaut an ye reden tue Kometen. Der demnächst lonrmt, und imiv er etwa wieder Schltchvs l^bauc» wirde. da bie Zeiten odnedm laufui genug seien. 3* aber littz Den Momden rußig auf st men unergeünbluhrn 3:rewe und fa^tf: „öai ist«, Nachbar, »eitrnrü du?" Ta gab« einen Ruck „Na. wie iq halt i«g V* kreischte er. ..du in I* .uib kommen, ist grab ss> gut n?u . . Em gerne nitird rengen auch jcho» an, für iialimuchr tktur i dm! Riefer zu iaaancta. cn r< denm Em Schuldämerban um dir Settel odr«j* iäniet gibt« nie >u viel Denn t.c Schulen danach 05513 I Butzbach Giessen Juli 1909. Telephon 454 Telephon 454 Pliilipp Schaum. wozu cvncbcnit einigtet 4141 beteiligen. Der Vorstand. ' s''& -t ~ b -ad°t «Mbffl «ü» wn, bmMcn ---—=—T” ö "" Sonntag dcu -'>■ und Grossen-Linden« Montag d. 26. suu Sie schütteln sich den Bauch vor Lachen überunser ueueSAlbum „Soldatenlcbcn in l)umori|h|d)eii ibilbern", bQÄ jeder Löser dieses Preisrätsels gratis zugesandt erhält. «Die Buchstaben ergeben wagerecht richtig zu' Pl elvllll| Cl. jammcngestcUtdicNa,neuv-4 groven^ladren. r em« hi y.üine 1Gjä5£ Läster- . t / £-t> Q 0Ma,J SvNUtag, 25. UNd Grossen-Lintten Montag, 26. Jul, i«o» Arbeiterbewegung. Havre, 23. Juli. Die ausstand, gen Erdarbeiter versuchten gestern abend die noch arbeitenden Kameraden zur Niederlegung der Arbeit zu veranlassen. Als diese sich weigerren, wurden sie von den Ausständigen mit Steinen beworfen. xw Gendarmerie schritt ein und es entstand tut Handgemenge, wobei mehrere Gcirdarincn verletzt wurden. Es gelang schließlich, fteosi Ausständige zu vcrhasten. Die Gendarmerie hat mm veriugt, daß Ausständige in Gruppen nicht die strotzen der ^ladt durchziehen dürfen. ____________________ Kohlenlieferungen für die Stadt Ma g d cbur g wurdeii gros'.e 11 n r e g c l nr ä 8 i g k e i t en entdeckt. Bei fast allen fuhren -d uiid sie sollen danach sein, dann werden die Nachkommen , Licht einsehen, da» die gegenseitige Befeindung der Nationen ' 1 Cl uLJ.whMp Tnrfcett ift Ein be, ,erer Grenz,chutz , ä % fc Kriegs fc stung ist die Schule: die HerzenS- Ling die Gesittung. So meinen es,wohl auch unsere Schutz- Ä; der Deutsche Schulvcrein voran. Handel und Verkehr, volkswirtscliaft. Güterverkehr Der G«crverkehr nur den deutschen Eisenbahnen zeigte im ersten Halbjahre eine deutliche Venerung. Die Kilometercimtabme, die im ersten Vrertcliahr mch chnter der vorjährigen zurückblieb, ging m allen Spaten be3,255™ Viertelsahres über die voriahrtge hinaus. Bei der Beurteilung der- aVoluten Kilomctcreinnahme '.'n Güterverkehr muß berücksichtigt werden, das; das Pftngsftell ui den 1908 und 1909 in verschiedene Monate siel. Bem-rkenswett M a^r doch, da» auch absolut die Einnahme in den ersten beiden N^na^n des Jahres nm stärksten hinter der vor;ahrigen ztmukgeblieben ist, während n »^versuchen beginnen wird. ’ Parseval III" gab wegen ungünstigen Oberwmdes 1 ve Fahrt nach Frankfurt a. M. auf und wird nun die 1 -rauenswürdigere Bahn benutzen. ' ^italienische Lenkballon „Fvrnalim", der gestern I -SA.-» Male in Mailand ainftieg, mußte nach einer halben * kJ weaen schwerer Beschädigung tuedergehen. Ncwvork wurde eine Lust-Transport-AktiewGesell'chatt r 250000 Dollars Kapital begründet. Der Zweck der Gescll- 4_.;t ift die Herstellung von Luftfahrzeugen sowie die Uebernahmc cu Beförderung von Personen und Gütern mit Luftschi, fcn. 8tatt Karte» Lina Pfafl Georg* Schmidt Verlobte Märkte. „ m , c fc Wiesbaden, 23. Juli. Liehmarkt. Zum Verkauf standen: 38 Ochsen, 68 Kühe, 296 Schweine, 143 Kalber ldarunter 00 Dlastkälber, 143 Landkälber), 36 Hammel und Schafe. Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. UuaV 76,00-78,00 Mk., 2. Qual. 71,00-73,00 Mk., Kühe 1. Qualität 64'00-68,00 Mk., 2. Qual. 49,00-50,00 Mk Bezahl wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollflel,chige, l,48-4ch0 Mk., Sauen 1,26-1,30 'Mk., Eber 0,00 - 0,00 Mk.; Kalber: Mastka der .>,00-0,00 M., Laudkälbcr 1.44-1.60 Mk.: yammel ittid Schale 1,48 1,58 Mk. — Rinder notierten: 00—00 Mk., 2. ^ual. 00 biS 00 Mk., Zerkel das Stück: 00-00 Mk. Geschäft bei Großvieh schleppend, Ueberstalid mittelmäßig; bei Kleinvieh. Jtalbec unö Schaic gut, Ucbersiand keiner; Schiveine gedruckt, Ucberstand bedeutend. Tie Zufuhren waren aus Thüringen, den Kreisen Onnvurg toi zur Mmilie well Gin»n-Men. Bor der Turnhalle ist während der Kirchwechc am 25. und 26. d. Alls, sum erstenmal ein Ülsen. Däs aui morgen angesetzte WsaWssS wird bis auf Weiteres verschoben, v- Der Borstand. Kirchweih-Fest moAU eioeScnit einliöet __?°lld- Griginal-Drakstmeldunsen. Berlin, 23. Juli. Ter Bundesrat wird den ganzen August hindurch tagen, um die Ausführungsbestimmungen zu den neuen Steuergesetzen zu beraten. Die Au^>- -führungs'oeftimmungen zu den am 1. unt> la. Juifliilt m ^raft tretenden Gesetzen sind sertiggeitellt. Bonn, 23. Juli. Die Vertreterversammlung der Bonner Studeirtenschaft beabsichtigt, sich mit,den Vertreter- Versammlungen der gesamten deutschen Hochschulen tu Ver« bindunq zu jch-n, um gemeinfeun eine Emgabe °n den ReichSlag abzusenden, in der eine einheitliche Gestaltung des studentischen Greins- und Berfa mmlungs rechtes auf Grund des Rerchsver- einsaesetzes, sowie eine Wgrcnznng der dem Rektor und dem Senat für die akademische Disziplin verbleibenden Befuamsie erbaten wird. m ... ' Paris, 2:3. 3ulu Ter Lustschiffer Paulhan stürzte nrit einer Flugnmschine ab, oftne indessen Schaden zu " Sauacr, 23. Juli. Aus Oran kommen zahlreiche Riffleu'te hier an, die die dortigen Erntearbeiten im Stich ließen, um gegen die Spanier zu ziehen. Hier laufen GieriKütc um Kämpfe um Eenta um. Man hort entfernten Kanonendonner. Z ut Empfang genommen. * . Bei Vorra an der Pegnitz stieß heute nacht cm nut n den Reisenden wurde niemand verletzt. ä.as Glei^ nach Nürnberg ist vollständig gesperrt. Der wegen seines Streitet mit dem Erzbistzf von Bamberg MnLinaßregelte Psarrer Tremel ist von der Pfarrei Bo.^lach ui, Fnankenwald nack)'stiaisllng am Ammeriee v e r s e tzt worden, lw er bm Bischof von Augsburg unterstellt ist. ^n Waldcnstadten im Ober amt Ulm erstach der Polizei - wiener 2B i 111 i 11 g e r seine trunksüchtige Ehefrau mit einer :>,ugabel. Ter Täter wurde verhaftet. In Jena verübten betrunkene Studenten in der vergangenen , -stacht vor dem Gasthaus ,,Zur Rose" schwere Ausschrettnngen. - in Saxone hantierte dabei mit einer Brownin^Ptstoie, w-.orr vd) die Waffe entlud und ein Schutzmann ^urch einen Scyug 'irden Oberschenkel schwer verwundet wurde, xer Verletzte mußte U,i «ÄSffHta Schläger er zwischen : Bergleuten im Diridowalde statt, wobei das Messer dlevauptrolle spicltc. Einer ist tot und viele schwer verwundet. Alle übrigen lÜ —7-.^ ;,.a£S i Literarisches. — „Das Judith fest". Ein Beitrag zur Geschichte des j hessischen Beamtentums von Tr. jur. Karl E' i e l b o r n. ^arm- , stadt 1909. In Kommission bei v- L. Sastapp, Ho'.mwhandlung. . Wer kennt heute iwch das Judithsest? Am 10. Tumber 18o9, dem Judithtage, in Darmstadt zum ersten geseier, n^r cs über em Jahrzehnt lang ein künstlerisches E^ignis von selrenem Glanz und größter Anziehungskraft, nicht nur ,ur die .stei wen-, sondern für das ganze Hessenland. Aus den freuen der ^^gisten — auf deutsch „Zuschreiter" — geboren, die auch t-amnls l aon in Masse vorhanden waren und auf Brot u'id .tniicu:mg martc.ut, wurden die großen und fleinat Freuden und L-chmerzen oc_ Standes, politische und lokale Vor.oimnms.e auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit grogem beschick und imter Minvirmng der bedeutendsten Kräfte, an denen nie Mangel war, zur w sührung gebracht. Das Fest tmirbe m der ‘jimcI mit emem Prolog eröffnet, ihm folgte die Oper Mit eastem Ballett and an sie reihten sich die köstlichen Lolvscherze mit. ihren tvirau^ vollen Radel sticken gegen Bureaukratic und ..z-wf, sowie m^e Bir- tretet Den Sastuß bildete das Atahl, der solenne Zdunmers unt der übliche Katerbummel. Die Festräninc erwiesen sich icdcsmal zu klein, um die aus allen Teilen des Landes Herberge ström trn Teilnehmer, zu denen öfters der Grotzherzog und Mitglieder de- Großh. .Hauses gehörten, zu fasten. Van 18/2 ab tarnen Die «ye)t£ ins Stocken, wurden 187o und 18/b ut )JtQin9, 18dl, 188 , 1885, 1888 und zuletzt 1894 wieder in Darmstadt gefeiert und zwar nach dem alten Muster und unter bcmiel&cn heiTall. In der vorliegenden Schrift, die als ergänzter Abdruck d^'r m der Darinst. Ztg. verö'ientlichten Arttke serie ergchemt, hat sich 2r. Esselborn die schwierige Ausgabe gestellt, _eini Geschichte der Jlidithfeste zu schreiben, schwierig, weil der ^toft nur muhiam aus mündlichen Wittcihmgeu der wenigen, noch lebenden Veteranen und dem spärlich vorhandenen schriftlichen Material zuiamniem getragen werden mußte. Tie Lösung dieser Aufgabe stt dem Versaffer vortrefflich gelungen. An nnierem Auge 5'chen die Feste, vom ersten bis sum letzten, vorüber, wir lesen du Namen vieler, die sich in unerschöpflicher und be,punderungswnrdiger Vielseitigkeit und Gestaltungskraft aus nem Geolete der Mustk, der Dickst- und Darstellungskunst so erfolgreich betätigten, und Helle Begeisterung wird entfacht für die schöne alte Zett mW der lebhafteste Wunsch ausgelöst, es möge der bereus geiatzte und in Vorbereitung begriffene Plan, am 11. Oe^cmhe^ 1909 das fünfzigjährige Jubilüiirn des Festes '.n alter Weise 5u begehen, sich verwirklick-en. Der Verfasser stellt zwar die bcmge Frage, ob unser Beanttcnstand iwch ,0 vielen idealen t^uleur- schaftlichkeftssinn besitze wie früher. Trotz kleinlicher ^ond^> intcrcfien der verschiedenen akademischeii Berufszweige mochten wir die Frage bejal)en, ledenfalls trägt die gründ lickst und uv tereiiantc Arbeit Esselborns dazu bei, diesen En wieder zu eiivcden, beim er ist uns auch heute noch 10 notig wie ehedem, ;n sogar mehr. — Ter billige Preis, die schone Ausstattting, zu der auch das Bild des Judithfestkomitces vcur 1801 zu rechnen ist, und dem Umstand, daß der Erlös dem ^udtthfonds zufließt dürsten der Schrift viele Abnehmer und Leser verschaffen und der Schutzherrin Judith neue Freunde und Anhänger zuful)re». im großen Stile errichtet und sind folgende Geschäfte zur Benutzung des geehrten Publitüms anwesend: Karussell, Schaukel, Riesenpanorama. Schiessbude. Jfcuckerbude u. s. w. Abendö von 9 Uhr ab: Großes Feuerwerk. 3u recht zahlreichem Besuche laden ergebenft cm Tie Beuster. Kleine Tagcschronik. ->n einem von München abgegangenen D-Zug erschien -Mischm Regensburg und Hof in einem Damcnabteil ein junger nuTS SÄ®* ?'cht ttcsej8 j J oglich ML ö,; A I ?? d->» br » MW Matt btt e S01' httiiiertt tonen l • I °uch I 5ton-« Selb ber (Slfe7^-3tr h'jS i dem JhrU •®CB- k ie täglich um Dich iknto SPW“’ tzemV Wn tut je iojö Chic-. [en 'peudeil, Die öonn t tos eben. Senn bitfer Dir der gröstrn Esrge 'n-* «rmtra g^chriet. Ei» » hr 015, zu pjen, Bx> v:._ Ol flMMlll so Öttl BW IQ I bis h« •;«: f - das schon CewMT: -0 en auch die anderen. 2c n und Kroßen, uni CLä zapykln lassen!", önbai l schreibe, ijeo iü jäca; ag an paar hundert ne Iroeit. 2a fiöcne es? it dir schon recht, r.-; N sonst jur jcdck- Znc;:- er den ganzen Lowna. s glaube ick nickt, strs ob, das ick binschrübt, in unen. &n bißchen bex sonst fange men lz5a ö 3 Diesmal' nie sicherer rc roar mir sonst die Stif en, die so viel Hf jt$t kommen sie zu Hot aß sie doti mm ab natia ndern auch mitmck- inen cnunmnen LchmirL weil nullt das, was mca - Tjcbmben mag. Sula nrn zremlick friedfertig, nb * ejr sä ick auf einial fc' r' ircüick arg. =:- ; i ich immer nanmal jt immer sagt, cuck aE-~ * je einmal gega cm n® Mr Das Hslk, 5l: * aU dock Nock -.'Nein bißcheil lung'. cs. Er mache iRife ----- chester ö - 0 banöL Md i!-- itub Wiesbadeu-Laud. ÄornuSsichtliche Wttternng für Heften °m Sonntag dem 25. Jiili: Wolkig, geringer Regen, etwas kühler. Westliche Linde. L-W«ß iiir 8W- imi MM Ml empfiehlt in allerbester Ware a24/ zu billigsten Preisen A. GOLDSCHMIDT Giessen, Schuistr. 6. Vermischtes. * !oott an und die Augen entzündeten sich. Ter Arzt stellte eine iihrliche Vergiftung durch die im Regen aufgelösten Farbstoffe : 6 Schleiers fest. Nach wenigen Tagen büßte Fräulein Hastrup u folge der heftigen Entzündung der Äugen ihr iLehvermogen in; jetzt ist sie an den Folgen einer allgemeinen Blutvergistung ..storben. wurde Mindergewicht festgestellt. Bisher wurde der Rats- wagemrister verhaftet. Wettere Verhaftungen stehen bevor. Ein junger Amerikaner, her dieser Tage in Begleitung seiner Gattin aus 'Japan über 9tußlalber wurden die Gattin und der Wärter in den Beobachtungsräumen abgesondert. In Petersburg stürzte ein fünfstöckiger Neubau em. xie Zahl der Umgefommcncn wird aus zwanzig angegeben. Die Ret- iungsarbeiten dauern noch fort. . ~ In dem ungarischen Torfe Lrkara brach em i5euer aus, das infolge von Wassermangel 80 Häuser einasckierte. xrei snnhet kamen in den Flammen um. lieber 100 Familien sind obdachlos. Von dem nn (tz o l s v o n M e x i k o wütenden Sturm wurden 12 Städte schwer heimgesucht. Bisher ist sestge,teilt, das; 25 Menschen ums Leben gekonnnen sind. ————K Für Weiterempfehlung geben wir sofort lt. NE; 1 Katalog ein Wcttcrbauo, eine geichnitzlc r, Ml Llauduhr od.cine echt silvcrne Damen vdcr Herren La»cbcnubr G| A|K l*® ® vollständig umsonst. © 3 r | i | » Ik ßl Nur 30 Psg. für Porto und Spesen sind V»II n «Trni beizusügen. CHi UnrichtigeLäsungen erhalt.d.Betrag zuruck Herioi-Company, Verlagsanstalt, Friedenau S. 54. 4 SBKta M l-' , -£1 ®®s' enen- . rckbar, fc- ■ . .. _ „Kirchwch-Frst ÄirtfiWdh = ACft zu Gr-tzm-Kinden nrnpfirnit oin'adet Philipp Schaum. ttM 23. 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Dragoner-Regimeiuz unter ßtrtung des Herrn Cbecmufifmeiiirrfl A. Ztühlcma», Karten i Hk. 1.—, 0,50 u. 0,30 au der Kasse des Aa*ieUunge- t besten. Von 10 Uhr Torrn ununterbrochen: LaftnchifiTpanoriirun. Eine Faiirt im MotorbeDon. fc .V4 -j» l» »WB« jjgvA Uum XI H ■ <1 V die IÜI SU * te Eintritt inkL Programm 20 Pfg. Zu Kcfl Betuch ladet ergeben»t ein Qevt tft es noch Seit sich au’ mebrrrv Wochen mtt Okbrauntcn Sinffcc emAubttfrn. Nohen Kaffee atiuabrt ich Ne üblichen Greift- iKXtl.i h bei VUnwibinc von bi. 2 und Ktcbt ’Wnnöe. UaO Emil Fischbach. uuagetiihrt von der Original- Schwftlmer Kapelle und dem 1. Knrhoas. Lnt.-ltogi. Nr. dl Frankfurt a. M. Bei RtUuiiirer Witterung Anf- etiege n:obrerer Freiballon«, vor- mittag« und nachmittag« Abend« 7 Uhr: Allgemeiner Ein- hlhrnng»v. rtrag des Schrüt- «tcllen Herrn Philipp 8piU- dow-Berlin, in die Flagteduuk. Sängerkranz. Tie für heute abcud angesetzte Je ft licht,it findet bei jeder Uittcrung statt, evtl, im L«at. T^r Vorstand. I :•» 2c* 183. | I 163 t::|C I 6 :u! I03 i ■ '.br. | * «LiKpjung || iidtetung ■ Unirziti ■ "* Y.t lötllCUU |;c irjüuiß i muritnnt zu j Montag den 26. 3uli bd. IS. abends SV, Ubr Haupt-Üebnng da 40% Wert-Zuschlag auf den Da eine Nachvcrzollung bei empfiehlt es sich, den Bedarf zu decken. Ich verkaufe noch geraume ; .... wa w Lift Kl 11; - X» * lobou i«> findet im Hegwald am Wege nach ?llten-Buseck daS diesjährige Jugend-Fest statt. Aufstellung des FestzugeS V,1 Uhr, Abmarsch 1 Uhr. Konzert, Kinderspiele etc. Das Komitee. ferner jg « *-Kiftt So nb i =-lG 'Ci'u Mtr fr^t ’M txa-ie Grosses Familien-Konzert von Mitgliedern der hiesig. Reglnientekapcile äR r. * "• ® 1.; 6d bt? um» fcl r > o ix - ftnzita । Tonnerstag den 20. Halt d. I. ovcnb» VV, Uvr Uenung. Antreten .S1‘4 Uhr am r urnihauv. Die auf Montag den 2U. Jul« angeschic Hebung fallt ans. V,|Tas Aommando. gehülea-lra Gies» ks Lonntaa den Zk i'.tt. nert Drreltum: ^ermatui 2teing,etter. Dicustag den 27. Juli ISO», abends 8 Ubr: Siebentes Cpcrcttcii - (Haftspiel des (»rsfih. tlarf-eaters Bad-Aantzci«. _4 A- L^xirncii-Ät ßucnitnMÖDTiieLunyj HatrrTiUieittnne ft «aoe-c i». uni.'Äceli.^.iti derslich wUUommen. Abmarlch rmt MuM um 3 Ubr inxi der x.*obnlrnKe ©.u ernv'ieaU *u biQtaitrn Vntittn i^derh. Metzger. Gesangverein Harmonie ------ tiegr. Ih46. ------ Fanilissllog millam mich Wh-erck zu Mitglied Dchermulo. . marsch -i Uhr vom Lallior. i-reunde u. (Üdnuer roilUommen. V",Der voritanb. TnrnvereinGiessen Die Mitglieder werden gebeten, sich Sonntag nachm. x/a3 Uhr in der Turnballe ein;uüiiden, um uon ou mit Munt gemeinfam »um Sommerfest zu marschieren. v*/. itieuc Kartoffeln1 die vor uigliche Vetterauer weihe haiimr»ae neue :6ct inu 2atf Alf. 3.23 ar . rrtuti c,i n 14114» ui.- aj «u. ji-crg l tki arcijerrr iibnubmc bt'.iijcr. üv" p ira e. Äiabi ijwe. .Inhaber 1 > 2 iau. Ärtcbbert •( r| :: Xe- einteTunrlg« i» H8rwud dee PhUikalwheo Verein« wn ueacunret l‘rot Dr. Er da em c < %ar lAUeibar^ [he Verwendung flQsdgca Wa«eeT»loCce ra der Laft- xhitUhr. aut 1 ipertueuteBi. Aboancmenupr'-u Idr Inhaber von Pen erhärten Mk. IV —,ftu.InhabervonI»BwkarUQük. 15 luMdkaxtca ML L-. Karten arbAltlun bei Andrt Siriuwec. en der Kew* *e« PtaaaaiuaKb«,««.« -.nd i* c?«kxcieriat du PbjaialtodM Vereine KcUcn- hotweg 13 ft. 2C. nod 27. Jnli: -< nii itüttirakr. Den 5hmscN'Slügel viüthner stellt btt Minna Änbolpb, i •» > lager, LeUerLweg- Anfang V,0 Ihr. Anfang *,,• Preise der Plühe jRf. t.— in der Mullkalienhanblung C’halller. 4W|Aeuenwea V. he fzüsI«M tritt bereits am 15 August er. in Kraft und beding ganz wesentliche Preiserhöhungen für sömllici.e Zigarren, Prima vacksleine «MVÄehtt Hüt) Aeorg Schäfer, vtucrtocbr vrannfels. Mittags 12-U1S« , ^curtK' Llcria umluitg iui Lvlmscr Hol. vtnchmitmgs 2 , ,MitH7 an d. brve i. d. BL dln*l»rin emohebit heb tn und X’BlMnB Cir . . dem vauchlonac- c 0 II- feoöl) ®L ÄÄ Schrillt. Angebote unter OVfci) an den Qi,eben. Änie ger erbeten. Karussell - ,u gröberem Fest am 1. Anan ' nduebt. Änarb. an Sobr-Äenler x.cmüraHe 5üll__________(v**/ Zwei ÜVcaenRttirfjf entflogen Uwi2i 1' olik.'ktra-e H. «■ SomBier-’niealeF Wz Saflxorfn. 3D—38 Televson m Hemte Larnötag den 24. Clali 1909 H Grosze Lpezialitätcn-Porstcllung W Auhreren nur ersttla9iger Lunf:5ra te ~mg Anfang S Ubr. Lafang 8 Uft^ villeie h»6 m den bekannten ^orvertanfsvellen »u haben. 3m 1ol»sfcums4Snrte, Äomrrt des Tarnen Streich Urche «s Snfaog 7*, Uhr. „Sansiouei- thntnn te~: «orgen Sonntag: Peeter Tag des ?»UNi Lve,ialit. Droaram»»? I 3m Theaterfaal rsrSbichovbeu L ontellnng von 11—1 Uhr v •ftntnh tret 3m Garten: Srühlchovviu ilon.;ert von 11—1 Uhr oo thnrrut frei! ?lachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr t grobe tterfteD Nachmittags ermahtgie kreise. Abende gemsftoltche Sr Bei gunkiger Lvitternng Grobes (Bortenicn. Ui 27. Juli: Karzes Gastspiel der Leipziger Carola- rWBgWETVSM.»W,Ttf Nellt flflrtojjtli Aebcn°"ab- Karl Pcuich, Milchgeschäft. 062M) Binzenbach. — 3edes Cuqntinn tret Hand — (Achten Nordhauiec Frucht-Branutwein zum Nusctzen oer Vir. von 6u Psg. an. Alter Horn per Vtr. IAO l'(L auch im Auo«ch. zu hoben, t'Oi)- rikcheTrinkeier Ll.8'Ufg.,r-rtlche <5icr -Ltuck 7 Mg., sowie ftetS frische Vanbbutttt empftebü i*^1 Ullrich, Lchloiiaasse 7. Wtiüliriiiie isWeii zirka 100 Llllck emonebu billigst Vubto. Sloblcrmantt Nachfolger, Bletchitrasje 12. llÄ _____’tln < 6c- la'ie werden nur Ltarten su 30 Vfg, ausgegevM 2?.a,r,ei°»Xcy«nL *" FräMT o. Mctem* na^ rittendo en «u Rital. duoer ' ,,u «mmrnhinit '/,! [16r bei -iiiflheb Litei. L»ei ungu.isttger ölü5runi! oon 4 Uhr fNrnnetotal v*utc 2ain»t0i abend