verkauf rier, Blumen, Fe* sten Freisen. »sertes billigstes pulver. ?7das Waschen und n Seife und Soda to ■berall erhältlich, einige Fabrikant«): Düsseldorf- tCe? ___________ VO" U5''lS infachhe11 Nr. «8 Ter «iefcener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamilienblätter; zweimal wöchenll.ttreis- blattsürden Kreis Sietzen (Dienstag lmdFreiiag); ziveiinal monail. Landwirtschaftliche Seitsragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Wietzen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummec bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 1 LS. Jahrgang Montag S2. März 1909 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Botationsörud und Verlag der vrühl'schen Umv.-Vuch- und ZtelndruSerei H. Lange. Htöoftion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Bezugspreis: iiionatlich75Ps.,»iertel- sährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost SDlt.2.— viertel- jährl. misschl. Bestellg. ZeilenpreiS: lokal 15Ps., aitsivärtS 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson ; f. Feuilleton und .Vermischtes" K. Neurath; für .Stadt u. Land" und »Gerichtssaal": E. petz; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten. Die Nachlahsteuer. Das „Berli ner Tageblatt" hat es unter nomtnen, eine Anzahl hervorragender Prvfessoren der Nationalökonomie zu Guta chten über d i e Nachlaß st eil er aufzufordern und deren Auf säße als Leitartikel zu veröffentlickien. Nachdem sich der Göttinger Natwnalökonom Gel-eiiner Ober Negierungsrat Professor Tr. W. Lexis geäußert hatte, folgte kürzlich der Münchener Geheimrat Pw fefsor Tr. Brentano. An dritten Stelle schreibt jetzt der hiesige Ordinarius der Staatswissenschaften Pros. Dr. jur. et phil. M. Biermiev in benr Berliner Wochen blatte Folgenixs: Heber die Nachlaß steuer läßt sich beim besten Willen nichts Neues mehr sagen. Trotzdem Hot das bisher Gesagte nicht genügt, die parlamentariscl)en Gegner dieses wichtigen Teils der Reichsfinanzreform zu belehren, daß die große Mehrheit des deutschen Volkes nicht mehr hinter ihnen steht. In den weitesten Kreisen des hohen Beamten tums und sogar des Militärs, die den rechtsstehenden Parteien sonst in den manchen politischen Fragen gesinnungsverwandt sind, versteht man einfach d.ie Haltung der Konservativen nicht. Ja, man k riti siert sie auf das schärfste. Der Liberalismus hat wohl selten in diesen Gesellschaftsschichten so viel warme Sympathien gefunden wie gerade gegenwärtig. Heberall wird auf das lebhafteste bedauert, daß unsere Konservativen sich von den Pseudogelehrten, akademischen Strebern und agrarischen Schaumschlägern am Gängelbande herumführen lassen und den Agrardemo trat en in Verleugnung ihrer ganzen bisherigen historischen Tradition eine schwächliche Konzession nach veränderen machen. Schon vom reinen Parteistandpunkte aus betrachtet erscheint also die gegenwärtige Fraktionspolitik eine Kurzsichtigkeit sondergleichen. Ich habe in diesen Wochen von Männern über das „Junkertum" Urteile gehört, die, weiß Gott, nicht schmeichelhaft Hangen und früher dort ganz unmöglich gewesen wären. Es gibt ja allerdings gewisse Kreise, die sich, wenn es ihnen paßt, einfach damit trösten, sie pfiffen auf die nationalökonomische Wissen schäft int ganzen wie im speziellen. Das sieht ja freilich sehr selbstbewußt aus, ist aber nicht einmal wahr. Wenig stens verträgt sich mit dieser zur Schau getragenen Verachtung der unbefangenen gelehrten Forschung sehr wenig die Tatsache, daß man seit Fahrzehnten bemüht ist, Publizisten mit akademischen Würden, die ihre Feder für ein einseitiges Jnteressenprogramm hergeben, förmlich mit der Laterne zu suchen. Die nationalökonomische Wissenschaft, soweit sie ernst zu nehmen ist, steht als Gegnerin der bisher vereinbarten parlamentarischen K ompr 0 - m i s s e geschlossen da, und zwar nicht nur aus finanzwissen schaftlicheu und finanztechnischen Gründen, sondern wohl noch viel mehr ans politischen und nationalen. Daß die Nachlaßbesteuerung die beste Vcrmögensverkehrs- fteucr, die gerechteste Sonderbelastung des ererbten Ein kommens oder des unverdienten Vermögenszuwachses ist, daß sie am einfachsten zu veranlagen ist, daß ihre Progression nach Verwandtschaftsgraden und Größe der Erb- schoft ein ganz selbstverständliches Postulat der Steuergerechtigkeit darstellt, ist längst Gemeingut der gesamten finanzwissenschaftlichen Literatur geworden. Nicht minder nnchtig ist die Erfahrungstatsache, daß die Nachlaßsteuer dem Staate die beste, vielleicht allein zuverlässige Kontrolle der Veranlagung zur Einkommen- und Vermögensbesitzsteuer an die Hand gibt. Alle Einwände, die man jetzt als volltönende Schlagworte gegen die Besteuerung des «werkten Vermögenszuwachses erhebt, würden nur insofern einen Kern von Richtigem enthalten, wenn man auch die kleineren Erbschaften miterfassen, erlfebliche Steuerprozentsätze erheben und einen rigorosen Erhebungsmodus wählen wollte. Alle diese Gefahren hat die Regierungsvorlage glücklich vermieden. Die behauptete „Erschütterung des Familiensinns", die die Nachlaßsteuer zur Folge haben soll, ist nichts anderes als eine ganz törichte Phrase. Hat denn in den Hansastädten nud in Elsaß-Lothringen, wo man Abkömmlinge und Ehegatten einer Erbschaftssteuer unterwirft, haben in Oesterreich, Frankreich und England mit ihrer ausgebildeten Erbschaftssteuergesetzgebung die Familienbezie- hun gen und der Antrieb zu in Sparen gelitten? Mir scheint, daß man durch Familienfideikommisse und durch das Anerbenrecht, bei denen man den einen Mkömmling vor dem anderen bevorzugt — lediglich auf Grund des Erstgeburtsrechts —, den Familienfrieden und das Geftihl der Gleichberechtigung der Geschwister viel mehr gefährdet und verwirrt als durch eine bescheidene Abgabe von Todes wegen an den Staat. Es kamt niemanden überraschen, wenn politische Demagogen, denen ihr Witz ausgegangen ist, auf das Niveau der Bierbankpolitiker herabsinken und von der „schiefen Ebene der kommunistisch - sozialistischen Gesellschaftsauffassung" sprechen. Aber Verwunderung muß es erregen, wenn man solche Argumente gelegentlich auch von Fachmännern von hört. Wer so etwas tut, bringt sich in ganz leichtfertiger Weise um eines billigen Augenblickserfolges willen um feinen wissenschaftlichen Kredit. Es lohnt sich nicht, solche Leute zu widerlegen. Viel wichtiger aber als die finanztechnische Seite des Problems ist die politische. Sie zerfällt in zwei Teile: die weiteren Aussichten des Blocks und der Blockpolitik und das Verhältnis der Reichsfinanzreform zum Reichsgedanken. In dem Bülow sch en Block sind Parteien mit sehr verschiedenen Steuerprvgrammeu zu gemeinsamer Legis (atiDc berufen worden. Tys. Zentrum hat in dieser Hinsicht überhaupt kein Programm. Dort ist alles' Taktik, nichts Prinzip. Die andere unerbittliche Widersacherin des Blocks, die Sozialdemokratie, hat zwar ein fest nmrissenes Steuerprogramm, es ist aber so radikal und Prinzipien starr, daß niemand mit ihm etlvas anfängen kann. Auch die Forderungen unserer Liberalen krankten anfänglich an einer zu großen Abneigung gegen jede Verbrauchsbesteuerung, eine doktrinäre Ansicht, die der ausländische Liberalismus selbst in Republiken gar nicht kennt. Aber unsere liberalen Fraktionen haben gerade in der jüngsten Zeit das politische Augenmaß wiedergesunden und sehen ein, daß man wohl oder übel indirekte, Steuern mit solchen direkten, die die große Mehrheit der deutschen Bundesstaaten noch nicht ein- geführt haben, kombinieren muß. Aus dieser mittleren Linie allein läßt sich die Reichsfinanzreform, dieses eminente nationale Werk, vollenden. Da die Rechte eigentlich nur Verbrauchssteuern, die Linke in erster Linie direkte Steuern haben will, so müßte der Block, wenn beide auf ihren Schein bestehen, alsbald auseinanderfallen. Von meinen Parteifreunden, den Nationalliberalen, spreche ich hier lieber nicht. Von ihnen gilt das Wort. „Herr, vergeb ilptcn, denn sie wissen nicht, was sie tun." Als Störenfriede sind sie freilich ungefährlich, denn sie machen schließlich doch mit, was der Kanzler und seine Mehrheit will. Die Reichsregierung hat den Schwierigkeiten unserer Parteikonstellation volle Rechnung getragen und einen Kompromiß, der für alle Teile des Blocks annehmbar wäre, vorgezeichnet, während es den Gegnern des Blocks ja nur darauf an kommt, daß das verhaßte Regierungskartell möglichst bald in die Brüche geht. Ich bin fest überzeugt, bases gegenwärtig noch nicht zu spät für ein Einlenken ist, sondern daß man schließlich ein sehen lernt, daß die Nachlaßsteuer, die piece de resistance des ganzen großen Reformwerks bildet. Die Frage ist wirklich von enormer nationaler Bedeutung. Denn wenn man die neuen direkten Steuern auf die Einzelstaaten abwälzen wollte, so heißt das gar nichts anderes, als aus einer Finanznot des Reiclzes eine unerträgliche Finanznot der Bundesstaaten machen. Damit werden, ganz abgesehen von verfassungsrechtlichen Bedenken, die Reichsverdrossenheit, die so wie so in bedenklichem Umfange zugenommen hat, und der Partikularismus geradezu groß gezogen. Für Hessen hat zum Beispiel kürzlich der Finanzminister ausgerechnet, daß allein für Reichszwecke durch die neue Reichsabgabe nach dem neuen Kompromißantrage Gamp die Einkommensteuer und Vermögenssteuer um volle 22 Prozent erhöht werden müßten. So etwas muten „reichstreue" Parteien einem Laude zu, das in der nächsten Zeit durch unabweisbare Mehrbedürfnisse feiner eigenen Staatskasse die Staatssteuern so wie so um 25 bis 30 Prozent weiter anspannen muß. Genau wie es in Hessen ist, so rft es auch in den andern Bundies- staaten. Ueberäll findet man dasselbe unerfreuliche Bild. Hoffentlich bleiben wenigstens unsere verbündeten Regierungen, die seit 37 Jahren die treuesten Wächter des Reichsgedankens gewesen sind, fest und lassen sich von ihrem ursprünglichen Reformplane durch Zusallsmehrheiten nicht abbringen. Jetzt hat der Reichskanzler das Wort. Wenn auch er fest bleibt und an den Patriotismus des Blocks appelliert, wird das nicht vergeblich sein. Alle wohlgesinnten Kreise der Nation stehen hinter ihm, und ich hoffe, daß wenigstens ein Teil der Konservativen, bevor es zu spät ist, ein lenkt ultd auch diesmal das von Preußen geführte Reich nickst im Stich läßt. Das Nachlaßsteuerproblem hat sich zu einer nationalen Frage ersten Ranges ausgewachsen. -LLer das nicht einsieht, verkennt den Ernst bei" gegenwärtigen Situation. hejMye Zweite Kammer. D a r in st a d t, 20. März. Ain Regierungstische: Staatsminister Ewald, Fiuanzminister G nauth, Gehcimeräte WiIbrand, Fr Hf. v. Bicgeleb c n , Dr. Becker, Ministerialrat Puffert, Geh. Oberbaurat Klin- gel Höffer. Das Haus setzt nach Erössnung der Sitzung durch Vizepräsident Moren um 91 j Uhr die Etatsberatung bei der 9. Hauptabteilung: Etat d es I n st i z in i n ist criu m A fort. Zu Kap 136, Zemralbauwesen, erklärt Abg. Tr. Osann, es sei ihm und seinen politiichen Freunden bei den verschiedenen gestern beschlossenen Streichungen nur darum zu tun gewesen, größte Sparsamkeit bei der jetzigen sclpvicrigeu Finanzlage zu Kleines Feuilleton. — Aus b e it Leidensjahren Hans von M ar6es'. Hans von Marses ist erst in den letzten Jahren als der große deutsche Meister einer monumentalen Formkunst erkannt worden, während ihm bei seinen Lebzeiten fein äußerer Erfolg beschieden war, ja sein ganzes Wirken der Oefsentlichkeit überhaupt ver- borqcu 'blieb. Nun erst treten auch die Dokumente seines Strebens, Ringens und Leidens hervor und rufen das 'tiefste Mitgefühl wach. Jnr neuesten Heft der Kunst für Alle findet hie Veröffentlnhung der Briefe Marocs an den Grafen Schack ihren Abschluß, toduirf, der mich Böcklin in unverschämtester Art ausgenutzt hat,, hatte dem jitnqen Maler die Mittel gewährt, nm mit Lenbach nach Italien zu gehen: dafür sollte er ihm Kopien und auch eigene Werke liefern. Zunächst befriedigte er den Mäeen mit vier Kopien; als er ober dann an die Schöpfung eigener Werke ging, geriet er so völlig in eine Periode des Suchens und Verzweifelns hinein, daß er nichts Fertiges vollbringen konnte. Nachdem er drei Jalwe nur wenig hatte von sich hören lassen, ohne dem ungeduldigen Gönner Werke einzusenden, entschloß er sich 1863, ihm zwei römische Landschaften zu schicken, die uns heute als erste Vor kl äuge seines großen Stils erscheinen, von Schack aber als mißglückte Experimente verworfen wurden. Zu diesen Bildern schrieb MareeS zwei Briese, die in der erschütternden Ein fach hei t ihrer Sprache die ganze Bedrängnis und Seelen not des Künstlers wieder geben. In dem ersten Schreiben wallet mehr bas peinliche Gesühl vor, die Erwartungen Schacks getäuscht zu haben. Aber das fortwährende Drängen hat ihn beunruhigt, ein aufmunterndls Wort hätte ihm helfen können: man hätte ihm einige Selbständigkeit lassen müssen: so sei er schließlich „ganz kopfscheu" geworden. _ In dem 'zweiten Brief bittet er dann, die übersandten Bilder wenigstens ein Jahr lang „so sehr wie möglich vor den Augen der Welt zu bergen, um mir auf diese Weise wenigstens ein Hindernis nreines Fortkommens aus deut Wege zu räumen." „Berücksichtigen Sie meine Bitte nicht meinetwegen, sondern aus Achtung vor dem Unglück. Denn ein Unglück ist es, wenn ein Mensch den Drang hat zu schaffen mit dem Betvußtsein des endliclwn Gelingens, mit den Errungenschaften der Geduld und Ausdauer und er lieht da: ohne Freund, ohne einen Heller Geld, ohne Kredit, ohne Aussicht aus Tack und Fach, ohne Erbärmlichkeit genug, um betteln zu können, ohne Liebenswürdigkeit genug, sich einschnteicbeln zu können, usw. So, verbunden mit täglicher Acknuach, ist meine Lgge. cic ist noch schlimmer, ich muß mich mit der größten Anstrengung zu meinem Nachteil verstellen, mich selber schlechter erscheinen lassen, als ich bin. Wäre ich nicht vorbereitet gewesen, so hätte ich solches schon lange nickst mehr ertragen und obgleich ich feit vielen Monaten sckfcm keine Möglichkeit einer Aenderung lohne mich denn moralisch zu Löten) erfentjen kann, so habe ich doch den Kamps ausgenommen. Sie mußten wiisen, Herr Baron, daß produzieren mehr, bei weitem mehr Mittel erfordert, als kopieren: die Mittet, die Sie m ge ^wphrlen, wurden, rnbcjnt meine Bedürfnisse als Mensch und K. tlcr Zunahmen, geringer von Jahr zu Jahr: ich habe, weiß Gott, keine Ansprüche gemacht, sondern hoffe nur, durch ein glückliches Resultat die Sache zum Guten zu wenden, es war mir ja auch kein anderer Ausweg gelassen. Sie, H. B., haben es verursacht, daß ich nahe daran scheiterte, denn von Ihrem damaligen Brief war Vieles auf deut bestell Wege, wovon Sic nur einige Trümmer erhalten konnten. Sie berücksichtigten ia nicht einmal meine Krankheit, wo ich doch so schwach war, daß ich nur mit Mühe die Treppen aus- und niedersteigen konnte, tratzdein ich dabei aufs angestrengteste arbeitete." In einer Nachschrift spricht er dann sein Streben und fein Ziel aus: „In den unvergänglichen Epochen der Kunst wurde mehr darauf gesehen, Gutes, als Viel zu leisten, so daß denn auch in den geringsten Dimensionen die Größe und Bedeutung der Malerei in jenen Zeiten verkündet werden. Soll man in Italien leben und streben und das ignorieren? Sollte Malerei nur dazu existieren, den Ausübenden vor dem Hungertode zu fiebern rind den Liebhaber momentan zu erfreuen? Das menschliche Leben ist doch gewiß nicht so schön, daß die bloße Erhaltung desselben einen zu begeistern vermöchte, noch kann falscher Ruhm so verblenden, um anregend zu wirken in einer Zeit, wo man Gut und Schlecht nicht zu unterscheiden weiß." . . . -c-k. ipc. Die erste höhere Lehranstalt in Deutsch Südwe-stafrika. Am 19- Januar ist in Windhuk eine zunächst sechsklassige Realschule eröffnet worden. Die Anstalt, deren Besuch Knaben und 'Nääd.chen gleichzeitig freisteht, gewährt die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Heeresdienste. Unterrichtsfächer sind Deutsch, Englisch, Französisch, Naturwissenschaften, Geschichte, Erdkunde, Zeichnen, Turnen und Gesang. In der Sexta und Quinta beträgt das jährliche Schulgeld 120 Mark, in der Quarta und Untertertia 160 Mk., in der Obertertia und Untersekunda 200 Mk. — Ein Kabin ettsstück der i ta l ienis che n Zensur. Der römische Korrespondent der M. N. N. schreibt: Die Zettungs- korresponbenteu — sowohl die inländischen als die ausländisckren - haben hier im Hauptpostgebäude ein besonderes Zimmer, das ihnen die Postveiroalttiug in liebenswürdiger Weise zur Verfügung stellt. An einem der letzten Tage wurde in diesem Zimmer eine Bekanntmachung angeschlagen, die so interessant ist, baß sie weitere Verbreitung verdient. Sie lautet folgender^ maßen: „Tie Herren Korrespondenten nxrben hli erntet im Interesse ihres Dienstes gebeten, die Erklärung zu erneuern ?), die das Telegraphenamt ein für alle Mal berechtigt, Worte zu streichen oder zu indem, ohne jedeSmal von Fall zu Fall die Zustimmung des Korrespondenten einholen zu müssen. Diese Erklärungen können dem Unterzeichneten eingerncht werden, der sie sofort dem hiesigen Amt übermitteln wird. Der Bureau-Vorstand lfolgt die Unterschrift." Es gibt ratter den Journalisten Leute — und ich muß zu meiner Schande gestehen, daß uh zu diesen gehörte - , dte die oben zitterte BeLoyckWulMig zuerst tzte euren Scherz hielten! Erkundigungen, die ich aber persönlich bei dem! Bureauvorsteher voruahm, haben mich indessen schrrell eines Besseren belehrt. Tos Schriftstück ist ernst, bitter ernst gemeint und beweist, daß die Zensur der Telegramme int „freien" Lande Italien jetzt ihren Gipfelpunkt erreicht hat. Bisher begnügte sich die Zensur damit, die unschuldigsten Zeitungsd epischen entweder einfach zu jequeftrieren oder sie mit einer Verspätung trott vier ober fünf Stunden abgehcn zu lassen, so daß sie für die nächste Zeitungsausgabe nicht mehr rechtzeitig an kommen konnten unddaHer wertlos wurden. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter. Sie möchte nicht nur negativ, sondern — iml Interesse des Dienstes der Korrespondenten — positiv arbeiten und uns bei der Abfassung unserer Telegramme ihre hilfreiche Hand bieten. Die Zeitungskorrespondenten haben sich hin und wieder heftig darüber beklagt, daß die Herren Zensoren imr zu oft ohne den geringsten Grund die an Zeitungen abgesandten Depeschen einfach konfiszieren. Tas soll nun nicht mehr geschehen, falls und nun kommt die ganz kleine Bedingung die Journalisten den Herren Zensoren durch eine schriftliche Erklärung des Recht cinränmen, die Tele^ gramine nach Bekleben zu fertigeren, „Worte zu streichen oder zu ändern", kurz, sie so zuzurichteu, daß der eigentliche Absender» seine Miädungeu, wenn sie gedruckt ersckwinen, vielleicht gar nicht wiedererkennen würde! Tie hockwerehrte Zensur ist, wie man sieht, sehr zuvorkommend - doch hoffe ich, daß die Herren Kollegen, auf dieses un erhörte Anerbieten die gebührende Antwort geben werden. Ich für meine Person wenigstens lehne entschieden die Mitarbeiterschaft des Zensors und noch dazu hinter meinem* Rücken — bei der Abfassung meiner Telegramme ab und brtt überzeugt, daß ich in diesem Punkte in vollem Einverständnis mit einer Zeitung handle, die es immer vorziehen wird, kein Telegramm . als ein von der Zensur in ufum delphini zugestutztcÄ zu erhalten. — Grönlandexpedition. Tic Mitglieder des Komitees für die Tanmark-Expedition haben beschlossen, eine kleinere Expedition nach der Nordostküste Grönlands auszusenden, um in den Besitz der Tagebücher und Kartenskizzen zu gelangen, die die Mitglieder der Danmark-Er- pedition, Mylius Erichsen und Hoegh Hagen, wahrscheinlich im Danmarksjord niedergelegt haben. Der Ex- peditionsplan ist von dem beTaimten Polarforscher Ejnar Mikkelsen entworfen, der auch zum Leiter anserschen ist. Die Expedition soll aus sieben Mitgliedern bestehen und' mitte Juni von Kopenhagen abgehen und im Herbst 1910 zurückkehren. — Kleine Chronik aus Ku u st und Wissenschaft. Heute wurde der Grundstein gelegt zu dem vom Geheimrat Ppos. Dr. Hergesell unb Professor P a nitwi tz gegründeten O bq servatorium am Pie von Tenerife. fibfif. ,\rqciw in u'itr.iii.n g-.i n b«e h unq tollt.' cm in liidn li r - in. >c C '>!' rut-h hv a it-rn r grofa Menschenkenntnis befttu. । int , inen solchen s.n?in_ blick auf diesen Umftanb sich an den Vltteiien im Finanzausjchufe nicht mehr beteiligen iVinanuniniftcr Gnauth erfhirt, ec sei von der Regierung ivoroen. t meine vielmehr, baß die Herren Rbgeordnel n alles missen und über aller- ui reden berechtigt ini\ Tas iui))e ja > i . it, iui# idnver ihr da Arbeiten >n die-'-i Beüelmng gemacht Sparsamkeitsgründen müsse er doch sagen, bah es eine unschöne VI rt mar, wie gestern nachmittag die Regierungsvorlagen behandelt wurden. Abg. Re i »bart rechtfertigt seine gelingen Aussuhrirngcn gegen die beantragten Abstriche. Vlbg. M ü hier ist erireut, dass er nicht mehr zu seiner 'rüberen Fraktion gehöre, denn das sei keine richtige Vauernfraktioii mehr. Mit den jctiigcn Vlbftridien werde man nicht weit kommen. and) von einem sachverständigen Mitglied des Hauses als berechtigt anerkannt wurden. Vlbg. Molthan ermahnt, die Tinge hier nicht mit jo scharfen Sorten ,ui behandeln Für bic Wh’arbeit des Kaufes sei lehiglid) bic Sparsamkeit mahgebeub und deshalb könne ihm die braslische Art, wie der Finanzministcr hier anitrete, nicht geiallcn. Finanzministcr iö n a n t h erklärt, er müsse ans den jcytgcn Verhandlungen für bic Regierung die t' bre ziehen, bah die Ainaiizausschutzverbaiidlungen zwar interes.a.it sind, aber wenig praktischen Wert haben. Dadurch wurden die Etatsarbcitc;t seht erschwert. Vlbg. Tr. Osann führt aus, er habe iid) schon vorhin dem Fmanzministei gegenüber sein konziliant auogcdrückt und werde aud) den neuen schärfen vom Regierungstische gegenüber ruhig bleiben Er mühe aber die verschieben en Vlcuüerungen des Finanz Ministers gegen seine Person entschieden zurürkweisen. ENvaigen VI»griffen tut Hanse habe er sich nod) niemals entzogen, er sei gestern absolut verhindert gewesen unb sich auch mit der Angabe (Gründe Vv im Ministerium in töcg n aln i ci könn nicht zui i i mehr war. Man könne bad) ainb nicht verlangen, bah man dem ^inanzausichuh nur in allen Punkten uijtiinmeit Jolle; bann wäre ia die Maninicrvcrl anblung üb vlxiupt überflüssig. Vlbg Tr. n l b a tuev• < t sich arg n bic Ausführungei' Tr Cfaniu» nnb ball seine ' iv ntirungen gegen Den von ihm augegri’ reuen ^andgirichtsbirektor auircdit. Ter Tfrei für (Mrunbcrüerb beim 3 u st i >i ebaudc Ta»in habt, 21 IHM io Mark. n :rb i-nranf bewilligt. Für b. ii Rendau sk i z ge dä n dc s n n ö '!> r o v i n zialha ii i c s ii M a i n tue eben für die innere Einrichtung ,01.000 Mark gefarbeit - i. Best beantragt, hiervon 100000 Mark zu streichen, man solle die vorhandene Einrichtung mit ver wenden Geheimer Cberbaural >t IingelHöss e r legt bic betreffend Vlufliclliina des Maihnan a vor. weist uns die Rotwendi.ikeit Der angeforderten Summ !. .t unb bittet, den ‘J(ntrng 'Heft abur lihnen Auch skaatsmini': Civalb ersucht um Vlblc Inning des VI ii tragS unb weist daran bin, da st er int Falle des beantragten Abstrichs iebe 'Zkrautwon .< i bann ablchnen müsse, bah d e oir Idubc im nädiiten Fahre ;.nn (Gebrauch übergeben werden Luuicn ES sei gerate ui munöffluli, Die Einriästung mit JOOUOO Merk u eiliger nueuifübun Rach kürzer, weiterer T baue schlagt staaismististci E »vaId den Vlvstri (häuf 50000 Mark fcftAiricben; ei .rolle versuchen, die Arbeiten unter größter spar lamtcil Duid.zuüihren Eine Gai.mtic für die rechtzeitige Fertig Heilung bei VraliUic könne . i nid)t iibernti;nu n. er Iwfie e*> nur Rad) einigen Ausführungen des .lbg. Mo 11ba n erklärt VluSschus’ieferent Ti u t f l cisch, ber Finanzausschui, in. c auf Ben iltigiiug der vollen summe beharren. Tas DauS iiiinnu ledoch dem abgoäiibcrlcn Antrag Best auf Streichung von 50 000 V'iaik zu unb genehmigt i'iiiit nur > 16000 Mark Beim Renbau eines Äintsgerid)tSgebiinde> zu Friedberg tverden 2.300 Mark für 21 Umarbeitung ter Bl-me gefordert und tdDifiigt, nad:Dcm Abg. Damm für bic Bewilligung eingetreten ist unb Vlbg. B e st seinen Vlntrag auf Stieidmng wieder ziiiück gezogen l«t, ebenso irerben 1000 Mark »ui Vroiektirrung für Mark kosten niirte und beantragt die Bennlligung dieser summe für den ganzen Ban Gegen diefcii Antrag n-eitdet )idi Geheimerat Tr. Becker und darauf eifiart sich aud) l'Wt iiterat Jyrbr. i». Biegeleben • trag Der Regierung entgehend eilÄutert Abg B e b t beantragt, bic ,3;u ?crung von .m 000 Mark . Ih i baupt zu ttreiaen, duMnlran auf Bewil ligun-i der > riten Rate von .'-1000 Mark abgeledM, und b- r Antrag 5dwnberqer auf Benilliguiig von .V» (*>"- Mark für den ganzen Bau an-icnommen. Ter Antrag Badr auf skrcithuna ist tarn t erkagi Tic für den Renbau eines Trenw- und L>otm gebautes yür die £berförft?rn 1' i di gcfortKTlrn 38 500 Mark L antragt Aba ftotell zu streichen, während Abg. öhler für die Lewrlligung der summe cintritt. Dte Gcb- rmeräte Silbe a n b uno Krhr. p Biegeleben legen kur» die Ronvendigkert des V.eubauS tat, währ.-nd Abg norell erklärt, oast er durch 11.- Tarlegungcit vom Regierungsofdrc nicht v-.'n der Viotwrndig seit Der Aorternng überzeugt worden sei. Rach kurzer weiterer Ictatte wurde ter Aus-chustantrag abgelehnt und der Antvag Morell auf Streichung ter Position angenommen. ES folgt bann noch eine längere Geichäft--ordnungsdebatte über eiHtn Antrag Reinhart auf Abhaltung einer Rachmittag4- sikuna, für bic fetoch wenig Reigung vorhanden ist. _ Ter Lröntent fchliestt darauf um ,2 Uhr bic sidung und beraumt die nächste schling auf Tiendtag vor nut tag 10 Uhr an Man lese den Gießener Anzeiger grdfote und reichhaltigste Tageszeitung Dbcrhesicns. Auslage über 14000 Srpl. Alic Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts, stelle bcs Gießener Anzeiger» nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen. viestencr Strafkammer. )( Gießen, 19. März. Eine verhängnisvolle Sammlung halte ber Tapezier unb Krankenpfleger W. R. aus Babenhausen in seiner Wohnung zu Bad-Nauheim. Tein Beruf gab ihm WcIcgci-.'/CÜ, in sehr viele Wohnröimie zu koinnien, woiauj er mit- iiaijm, ivn-j piuigermasten abrömmhd) war. 21 IS er 'ich im leisten 3riil),ahr beim Berkau' von Teppichen verdächtig mad)tc, sand eme pausiuchung bet ihm statt, wobei man alle möglichen Sachen fand, von denen man anuehmen mußte, daß sic nicht om reblichcm Wege erworben waren. Wahrciid seiner Beschu'Ngung in emcr Privat- krankenanstalt bat er emo 2lnzahl Teppiche, znm Teil von enormer iVrösre, sortgejchafft und verkaii'i. Unter den in seiner Wohnung bestnblicheii cndirn erkannte ber Vlrzt neben einer Reihe von Käufern, eine i jaticlongue und eme Tischdecke, einen GaSherd und eine Anzahl von Nippsachen als fein Eigentum an. Em Musik- lei)ver «and dort bic von ihm seit dem Umzug, bet welchem der Angeklagte nutlätiq war, vermißten 25 Bucher, 6 Theater rollen, 2 .Hlauicileud)ter und 2 Taktstöcke, während ein anderer 6 Stücke Bcrbandsstosfe, Tinten- unb Farbgläser, sowie eine Anzahl Bücher als ihm gehörig anerkannte. Trotzdem die Zeugen ihre Sachen anerkannten, bestritt er, sie gestohlen zu haben, er will sie, wie auch bie übrigen, noch in seiner Wohnung befindlichen Sachen, gcjchcnlt bekommen haben. AIS er in der Verhandlung daS er drückende Beivcismaterial sah, gab er die Tiebstähle, loiocit er überführt war, 511; er will ni 1 wissen, wie er dazu gekommen ist. Er suchte cs so hinzilsteUen, ni« lei er von einer 5ainmclmut erlasst worden. Er i't wegen TiebstahlL schon zweimal vorbestraft unb verbüßt zur Zeit eine ihm wegen -siörperverletzung seiner Ehefrau zuerkaimte Gefängnisstrafe van 1 Zahl. Ta-j (Bericht nahm an, daß drei verskhiedens Tiebstähle luidigeiuicfen seien, eü setzte für den einen 1 3ahr und üv C'C yvci oubertn je 6 Monate Wc'äng- nis an und brachte all? drei strafen mit je der Hälfte auf die früher cilamne Strafe m 2lnvcd)inmg, was eme Weicimtpralc von 2 Zähren ergab. llrkundeusalschung mit Betrug bezw. Beihilfe dazu in dem Zuhrknechi H. xt. auc Groß-Eichen ist geleV. war un Vlultrage eines hiesigen 'Weißdinderme ters nut dem Fuhrwerk in Lich beschäftigt und hakte von. seinem Vltbcilgebec 10 Wik. erhallen, um .^afer zn fmifen. Er borgte aber den Hafer und legte feinem Herrn eine Quittung vor, die <ü. auf seine Veranlassung bin gc- ichrieben hatte. a‘> Anstifter bekam 2 Monate Okiangniv, nährend 6. mit 8 Tagen durchkam. Ten Versuch der Rleineidsverleituug bat der Suicdjt Ph. H. s. aus Rieder-Erlen Vach an einem Tienstmädchen gemacht. Er kam eines 'RorgenS in die Gesinde gubc und bedrohte em Tienstmädchen. bas seine Weibimgen ab- geiviejcn hatte, mit einem Messer. Tic Folge war eme Anzeige wegen Bedrohung. AIS der Vlnaeklagle erfuhr, das; em Rlädchen L ei einem Gendarmen ungünstige Angaben gegen ihn gemacht haue, r-ersnchte er co emziijchüchtern, und bemerkte ihr, sie hätte sagen lönnen, j'.e wisse nichts von dem Vorfall, ober er fei betrunken gewesen. ' abet drohie er ihr, falls lic ihre AnLfageu vor Gericht aufrecht erhalte, werde er ihr den .vak> abschnetdcn. 2er Vtngc- ktagte bestritt diese Angaben und mchtc o:. Zeugui al» imglauv- ivuröig hinzusteUeii. E beganb aber kein An lag, an ihren An- nau8 voi'.v ;, der iitge'lag:e miet) leinen Zweck noch mit einer Trohnng zn erreichen juchte, iviirde die Wünunalftrale überschritten und mr 1 Fahr und b VnateZiichthaus erkannt. Zu Anbetracht der ehrlosen Gesinninig wurden ihm mich bic bi:r zerltchen Ehren rechte aus 3 Jahre al . . rochen. Ein gefälschter Entlanungeschein ■ imd) bei r 18 Arbcitsstunteu hat:?, aaf 6- nu t 111 tert und tei erhalt- nc Vorschuß, b:r I R nA tehriu;, in 2 Mark um borge legt zu Laben. 11 in einen boba . ? •: t.. u zu stehenden ■ ui crad tciib« Cte'ängnisstrasi von l Sod; i v - • Tas Menec seines ÄoCcqen Icmitragtr tue staaisamvalt'cbast '• "ionatc >'-• - aigni# als Miiurnalstrafe. Tas Okricht uabm jnaunsten b lugrklagtrn nur llnterid)(afluiig an unb erkannte au- 1 Worte Gefängnis .Eme Brrufung mit Erfolg i alle ber Taglöhner m m aus X'autaixid). Er bat nadg feine - Armenhaus wvlmt, verübt, eine vrbrblidx strafe für angcÄcigl und liefe ihm einen Strafte fehl .wer 3 Böocheu \iafi zu gehen Muraiil stell, unhm bas ztericht tkrmuaijuiig, einen sadwer autu 1 1.. it ar >rn iou*< ach n.icm .'. .1 inio rcn Landwirtschaft. •• Wintersaaten. Tie Wintersaaten weifen in diesem 3ruhfabre vielcvort. einen ungewöhnlich jchlechten Stand auf. 3n erster 2iuic büdic dies von ungünstigen Witteniugsoerhälimi',» de» viert1 tf» nnv Winters bcrnihren; cS können aber nud) noch andere Faktoren, ui-’bcionteTC Zur'nife (Mäuse, elieaenlarven x.), denn Jllec der sogenannte Hlcclrebo, daran bceeihgi fein. Ta die HaijcrL Biologifchc Vinfialt hierüber trninueliuigen mynfleüni beab'ichkiat, werben alle Zmereifenten gebeten, der rkandwirifchafis- lammet lannftabt, Rhemsiraße.34, j.iiicilnng über etwa Veob» achtete 21u6nun,etungccddicmimgen zn machen. InsdesonidW kommt es darauf an. wodurch der derzeit: zc schlechte Stand teroor* gerufen ist. Es wirb daher gebeten, tu jedem einzelnen Halte, und zwar nröglichfl nach HuUiirpiiaiycii OteueiCcnncu, Klee, Rap4 .x.) getrennt, baiiiber VtiHhuih zu geben, ob die Sarnen beim Aul» laufen oder als junge Pflanzen im Herbst «nlcr Tutte zu leiden hatten, ob sie un Winter durch Frost, ober durch Frost unb Tütrc, ober Fäulnis unter der Schneedecke ober biitch Tieifraß Oder Pilze ;. B. tileekrebs- teschävig, sinb, und weichet Vht bieie Tiere, dew. Pilzktankheilen waren. Ferner finb ebenfalls nadi Mulimpflanien getrennt .'Ingaben erwünscht, ob unb wie große Flächen umgepfhigt werben mühen. Markte. fr. Frautfurt a. W., 22. L'.ätz. (Ctig.-Telegr. be-5 „Hieß. Anz.') Anuliclie Notierungen der beuligen yrudjiniailipiciff. ^‘eijen Pik. 23 7fr—24.0V, Xurhefnjcbei Alk. 24.0V—24.2fr. La Plata Mk. Vü.25—2ö.7ö, 1 ansaS i’if. 2LLfr—2L.75, Roggen (hiesiaer) Mk. 17.7Ö—18.00 Gerste (Weuctauet) Mk. 1H.'X>—ln.’*>, Frankenfelder l'lt. 00.00—Oü.OO, Hafer 17»ö—18J5, Mars Dik. 17.0V—00.00. Weizenmehl Alk. 32.6V—32.75, 00-00, 2. Qualität Äk. 31.00 bis i'it. 31.25, 3. Luoluäl Mk. 29.00—29.25, iHoggenniebl 0 Vik. 25.50— 25.75, l.Cuahtai 'Ttf. 24.50—24.75, Weizenkleie Mk.9.75 bu V -C. 10.00, Roagcm'.eie Mk. 10.25—10JM'. Vlaw keime Mk. 17.0V bis- 17.25, Franke 1, Pfalzer, Ried Mk. 19.75—20.25. 2lUti per 100 Mg. ab hier. ic. tzran klnrt a. TL, 22. März. (Telegr. Crtg. - Bericht brt .Hieß. Anz.".) Vlmthd’c Notierungen ber heutigen Viedmartt- v reife. Zum Verkaufe itaubcn: 371 Lchsen, OO aus Cefieneid), 52 Bullen, 0 aus Ccitetreid), 993 stiche, Fersen, Stiere und Ru»tei. 280 halber, 169 Schafe.md uänimel, 2uoö Lchweme, 00 Ziegen, 00, Ziegenlämmer, 00 -chastämmet. Bezahlt würben lut 100 Pjund Schlach..,euucht: Cd)jen: 1. Cualität 75—78 Mk., 2. Qualität 6^—'»" .'lk-, 3. Qualität 08—60 Mk.: Bullen: 1. Quai. 63—06, 2. Qual. 58—60; Ruhr 1. Qualität 68—70 Ml., 2. Cunl. 57—5V Vit. '. Qual. 47—49 Mk., 4. Qual. 00—00 TH, 5. L-uot. 00—00 TL. czahlt wurden für das P'imb Schlachi- gewicht: Kälber J. Qualität 90 bis 93 Psg., Lebendgewicht 53-3« Psg., 2. Quaiuat 80—88 Psg., XZebcnbgcividjt 48-53 IHg, cdiladjigeii*. 68—7" < jg.; Schake : 1. Qual. Schlachigew. 70 bi» 00 Psg., 2. Qual. 60 -64 Psg. Lchweme J. Qual. 69—00 Pf , L'ebcnbqciüid)! 5ö,U—Oo,ü Pf., 2 Qual. 67—ßx Pk., l.'ebendgcw»chi 54,0 - uo,0 Psg., u. anal. 62—66 Psg., Lebendgewicht 00-vv Pfa. Geschäft bei vomoi") mittelmäßig, llebctstanb nnbcbeiitenb, bei Rtemvich gut, fein licberflmib. Spiclplan öcr orreiniglen Sranfiurter Staöttheater. Opernhaus. Montag den 22. Tst rz*»: ,l(n. n n/ Tienslag den 23. Mar» abends halb 8 Uhr: ,l k.tra 2 iitwoch den 24. März: .Bud oder Madel?' tonnet. tag den 25. V .irz: „Ter fliegende Holländer.' Freitag den 26. Aä rz, abenbt- halb 8 llbr: „Ter Waffenschmied * Samstag den 27. 2,'stirz .Bub oder Madelf* somnaq de» 28. März, na.vmittags Haid 4 Hin: ,Tet tapfere Soldat." Abends halb 8 Ilhr: „Elektia. ' Tlontog den 29. Märo abends halb h tim „Prima Vallern.a ' T icji.uaq den 30. Mäi3: „0 nvaHerrn instieana vierauf: ,Ter Bajazzo.' Mittwoch den 13. März: Abonnements Rouzert. Schauspielhaus. TI011 tag den 22. Tims'): . Moral.' Dienstag ben 23. Mai ll r a u H ii h v u 110 ,Tn< letzte Glück." Schauspiel m 1 er Vlhen von Mlara Viebig. Tlunuodi o.u 24. ."imj ,Tci i >- diwcnöei.“ Tonnertiog ben 25. ’.’lät,, abends . alb 8 llbt ,.Ctl)cllo." •) Anfang, wenn । ’JJicti’üiülüflifriji1 *-bei)but1)niiif|cii der Station Wiesten. Sächsle Temperatur am 20. bis 2l März ■ 11.0 • C. Niedugsie , , 20. ,21. , -i- 3,5 * (*. März 1909 uarometcv cm* 0* tr bu perl h =• 11 ,e P ^Cf> ZS cs € x> 5*. w c 4> 1 # — Weller ___—— 21. 2»> 742,7 110 5,2 53 W 4 Ben iummd 21. 9" 741,5 • >,7 6,5 hh * Veb. vunmd 90 — 7« 741^ 4.9 94 s i 2 i souucii'chei" Telefonische Kursberichte des tiiessener AuEel^ert, miteeteilt von der Bank (Ur Haadfl und Indueilric. (liessen. Frankiurter Hör 8‘/•/• Beichnanleihe. . . 93.53 3° . dn ... 3'/,% Konsuls > • • • V 37, do. .. . . ■ 3'//; Hewen.....'-»4 4<> 3’ ,*/, Oberhe«»cn ... — 47. Oesterr. Guldrente. . 97 j 47,7, OeaUrr Mlberrent«. 97.v 47« Ungar. Guldrente . . 92 30 4*. Italien. Rente . . —. - 3e,e Portugiesen bene I . 3R._". 87, Portao.7.» 47,7. nus. Staat sau I. 1905 vT 73 47,7« japan. SUatsaakihe '*3.uu 47« Uonv.Türken von 19o3 93.2" TtirkenJose . . . , HU" 4°'. Griech. Monopol-Anl. . m. 73 47« ins**ro Argentinier . h*2 - 37. Mexikaner . . . . H4.no Aktien: Bochain Goss.....214.5" Buderus E. W. . . . • lui.tv Tendenz: fest er, 2 115r/.. 1 13 I br. Elektrix. Lahmeyer . • • Elektrix. Schuck en . • \lN^* EmLweder Bergwerk . . ]*"" Gclsenkircbrn B-rgwcrk . Hamburg -Amehk. l'akelt J • Laurahfllte......1 Nordd Lloyd.....**■*' Übtrwcbk« Ei«rn-Iu lustiia '.** Beiliner HsüKcI.-.-cm. . . '**jM . . Deutsche Bank . . "4 Dcatsch-Asiat. Lank , . 137.^' Diskonto - K oio ti. a udll . . 1 r Bank ... * Kreditaküen ... W *•' Baltimore- und Oblo» Eisenbahn . . . . • 1‘>7ÜA’ Gotthardbaha . . « • • ”•— Lombard, kiscnbshn. . . 16 *■* < >e«terr. Staats habo . . . 144.W Pnuce • Henri • Eisen bähe . 116 4° Berliner Börse. 22 Canafla E. B......170.00 r Bank • . . Deutsche Bank . . . 244 "0 Dortmunder-Union C. . • >6.* Dresdner Bank . • • • 148J0 Tendenz tat Marz Anfangsknree. Harpcner Bergwerk . • . —- ... lArobarden E B. . , « . 16 Nordd. Lloyd..... Turkenloee ...... ”*** (x.Ilennebei*^. Zürich Direkte 1 :<•> -uii'-h. tun Ns*ldcn-.tuff< n Jeder -IrL Schon trrcolli! — \ crioiixrii > • Müder! linear« kindtir hebürfvu von lUebnrt an der fora'iU "'ICH unsere ^maer äuruCTPffcar Ttc ' ihmicinn st.idc- arue erklären bic VJi i> r r b o 11 n i e i f c lucnrn tbrrr unoctljWr tid'cn Mild unb Meinten olo Lc e Minder feist, jur die jaric der itcteii Älcineii. i« » Zündet 177b der Bestattungsgcnofseuschaft der freien Schreiuervereinigung Gießen H. Haas III. Bleichste. S, •'dintcrbaud, Telefon 692 i® Well- I Bew. h- I Ueö. »js 21. März 21. , +11,O’C. -V5 ...... Anfangsk;rse‘ ’ arK , Bercfferk ' Kg>:: S*“1::: Türken108® be§ «Sieg. .isus’oZig” aOK2^5 ,ta9l *■ 31.® MUL 1 schien, 00 aus OefterreiA Ä*1'“' unhJll'»a ■' •*lSt**l**R ; Niiiimubtn g, ■ -•*■/ 4. Qual. 00-Qo ¥ ",'7 Pi"»d Schlch! bL9\^9\?,chcnöflcrc,i-: ; ^ebeudgewichl 48-52 K • Qual, Schlachigew. 70 h Iweme: i. Qual, 69-00 i! al. 61-68 PI,, LebrudDM ’g., ^.'ebeudgewichl OO-oO A llebersiaud iinbcDeiiteni), tr rantiurter Staötttieater. IS. icn." Tieiislag dcu 28. L iiauod) öen 24. März: ,L är;: „Ter fliegende Holland 8 Uhr: „Ter LjassenichmÄ/ )der ü'iäöcl ?' eonniaq ,Ter lapjere Loldal." Site > 29. Älärz, abends halb^v ,1'inij: „Cavalleria rnM' den 13. i'lärj: AbouiDM^ _vjl a 1 < hast. OZH DM . '"adicn a cllDa beot °^-WZs '' '■> \ £ 1)11116”$ öl' *19' , -ätoffe» ,c , ltz J*cidC JW D-fÄk ■ , ’ ’lS" Pe,,Uh Asiat. B”Dk ' 184 -’- ?eäo^öm",aailit' iüö^ •:: >■ Ä* .B : •;? srä?** aus. L* Licnslag den 23. Mr. ilüd." LchanjM m rncr 6 eu 24 'J)l(h<: ,2^ My, abends ijalb 8 W: emedt, abends um ri W- '>eovachlnnkei' Gießen. _______ Frau Sophie Schlatter Wwe. im vollendeten 76. Lebensjahre. Dr. Heß. Bvennstolzverkauf. Jin qkadcmifcheu Forstgarten liegen folgende Brennhölzer zum freihändigen Verkauf: Scheiter, Rm: 1 Eiche, 2 Esche. Knüppel, Rm: 5,5 Eiche, 5 Esche, 0,2 Kiefer. Reisig, Wellen: 270 Eiche, 499 Nadelholz. Stücke, Rm. 2 Elche, 3,5 Esche. Kaufliebhaber wollen sich bis spätestens 1. April an den Forstgarten-Anfschcr Dörmer wenden. Großh. Direktion des akademischen Forstinstituts Bekanntmachung. Betr.. Die Heichelbeim'ichc Stiftung. . Aus obiger Stiftung sind nm 19. ^uni d. I. bie halbiahrtgen grnfen mit 525 Mart an eine in Gießen wohnhafte, würdige und .-dürftige israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werben bis 15. April d. F. aus unserem Geschäftszimmer, dienen Baue 25 entgegen genommen. Gießen, den 19. Marz 1909. . (BM/S Großherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. I. V.: Keller. Bekanntmachung. Die Holzvcrstcigcrung in den Waldungen der Gemeinde Mainzlar vom 11. und 12. März L Js. nebst Pappelftämmc-Bersteigcrung ist genehmigt. 1762 Mainzlar, den 22. März 1909. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Bogel. und zwar: Los 1 Los 2 Los 3 Maschinenhalls (nur für Freiensteinau) Quellkailimer (leine Quellfasslmgcn) Hochbehälter (für Radmühl 50 cbm Fnhalt, für Freiensteinau 150 cbm, außerdem nur für Freiensteinau Niederdruck- und Saugbehälter 80 cbm Fnhalt), Röhrengräben (Freiensteinau ca. 5900 m, Radmühl ca. 2150 m) Rohclieferungen unb Verleglingsarbeiten (werden »licht getrennt vergeben. Gießen, am 17. März 1909. Großherzogl. Uulturinspcklion. H. Steinbach. ^erüinpnn non WaistrleitiinMbeitkn. Die bei Herstellung der Waffcrverforguugsanlagen für die Gemeinden Freiensteinau und Radmühl im Kreis Lalitcrbach vorkommenden Llrbeiten und Lieferungen sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Pläne und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde, letztere auch bei den beiden Bürgermeistereien einzusehen; Angebots- Vordrucke gegen ganz freie Einsendung (nicht in Briefmarken) von 3.— Mk. für Los 1 und 2 der Gemeinde Freiensteinau und 2.50 Mk. für die übrigen Lose nur von uns zu beziehen. Angebote sind verschlossen (für jede Gemeinde in besonderem Umschlag) und mit entspr. Aufschrift versehen, aus der Gemeinde, Losnummer und Unternehmer zu ersehen ist, bis spätestens für ^reienfteinau Toiinrrstafl ö. 15. "Kpril 19ü9,t)onn. 10v.nOr für Radmiihl Iomrstag 0.15.'!luti(l!l(l!l, irnriii.il 7, llljr auf unserem Bureau, Frankslirter Straße 29, Zimmer Nr. 4, einzureichen. Eröffnung daselbst in Gegenwart der Bieter. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. Es tonnen nur Angebote auf Vordrucken ohne Textänderungen und Zusätze Berücksichtigung finden. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Vergebung von W sierleitungsarbeiten. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung des Lrts- rohrnctzcs der Wasserleitung für die Gemeinde Inheiden follcn Dienstag den 13. April l. Fs. vorm. 10 Uhr im Wege schriftlichen "Angebots in unserem Bureau, Blcichstraßc 11, vergeben werden. Die Pläne und Bedingungen können während der Dicnst- stunden dort cingeschen und Angebotsformulare gegen Erstattung der Herstellungskosten entgcgengenommeu werden. Die Eröffnung der Angebote, die bis spätestens zum genannten Termine cinzurcichcn sinb, findet in Gegenwart der erschienenen Bieter statt. d22/3 Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. Unter sämtlichen Anbietern bleibt freie Wahl Vorbehalten. Gießen, den 19. März 1909. Neubauverwaltung der Provinz Oberhessen. Grubenholz. Montag den 29. März l. I., vorm. LI Uhr, werden auS den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lda. 114 Fstm. Kiefern-Grubenholz, bis inkl. 24 Etm. Durchm., auf unterzeichneter Bürgermeisterei in Submission vergeben. Die Bedingungen können daselbst eingesehen werden. Das Holz wird von den Forstmarten Krieger und Franz auf Wunsch vorgezeigt. Angebote sind bis zu obigem Termin, mit Aufschrift versehen, verschlossen einzureichen. Allendorf a. d. Lda., am 20. Marz 1909. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. 1767 Rein. Verdingung. Die Chauffier und Pflasterarbeiten, sowie die Lieferung von Stücksteinen (■ötnbqreinen und Bafaltklemschlag für die Anlage eines neuen Biebboies soll Montag den SS. März d. xt., vormittags 11 Ubv öffentlich vergeben werden. Tie Berdiugungsunterlagen liegen während der Dicuststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhälftich, sind späteftens bis zum vorge nannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Auffchrift versehen an uns einzureicheii. — Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 20. März 1909. (B% Städtisches Tlefbauamt Gießen. Braubach. Letzte Nutz- unh MMhch-PcrsleiMllg Montag den 29. März l. im Gederner Bezirk aus verschiedenen Distrikten: Stämme Eichen unter 25 em Dm. — 37,64 Fm.;' 25 bis 39 ein Dm. 25,25 Ain.; 4(1 bis 49 cm Dm. - 6,12 #ytn. 2lhorn; 4,12 Ani. Eichen 0,86 Tynt. Vinbc 045 Fm. Elsbeere 0,42 Fm. Arsche 0,22 Fm. Aiditcn von 12 bis 17 cm Dm. 2332 Fm.; 18 bis 24 cm Dm. 19,72 ,ym.; 25 bis 29 cm Dm. — 2,94 Aut. Tcrbstaugcn: Eichen 2,35 Ain.; Buchen 0,52 Aul; ,richten 41 Fm. RciSstauacn: ,viditen 30 Fm.; A?ninbud)cnroUcr8,5 fRut. Rutzreiser: o-tditcn 170Rm. Brennholz: Buche 17 Rm. Scheit; 18 Rm. Knüppel; 6 Rm. Astreifcr. Birken etc.: 3 Rm. Rundscheit; 15 Rm. Knüppel; 27 Rm. Reiser knüppel. Nadelholz: 36 Rm. MnüppcL B~ 3 Zusammenkunft 9'7 11 br vorm. im BergwirtShaus in Gedern. dtähere Auskunft erteilt Förster Fachem, Gedern. Gedern, den 19. März 1909. Fürstlich Stolberg Wcrniaerödiichcs Forstrevier Gedern. Sangerkranz Giessen. Donnerstag, 25. März 1909, abends 9 Uhr im oberen Saale des (Safe Ebcl General - Versammlung. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht. 2. Borstandswahl. 3. Berfchied.ues. Zu recht zahlreichem Besuche ladet dringend ein v--AI x____________________________________Ter Vorstand. Turnverein Gietzen. Montag, SS. März, abends 9 Uhr Hauptverfgmmlttng in der Turnhalle. v°/s Tagesordnung: 1. Bericht über das Winterhalbjahr. 2. Bericht über den Gau und Skreislurptag. 3. r'lntrag auf Ernennung von Ehrenmitgliederii. 4. Bcrfdiiedenes. Ter Borstaiid. Die Firma Schubecker & Co. ist mit heutigem Tage erloschen. Beehre mich, einer oerehrl. Kundschaft mitzuteilen, daß ich das Geschäft allein weitcrführe und bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Etwaige Forderungen bitte binnen acht Tagen einzubringen. Achtungsvoll 1771 Wilhelni Tchubcckcr, Maurermstr. Krofdorf, den 20. März. Marburger Str. 7. Telephon 344. Bei Bestellung durch die Post wird Porto vergütet. Echt Münchener Hackerbräu V- Lt. Flasche 22 Pfg., Lt. Flasche 15 Pfg. empfiehlt Gotthilf Rohrle, Biergrosshdlg. Zur bevorstehenden a ion empfehle ich mich im 101921 Garnieren von Hüten. Formen, Blumen, Federn re. "iäIÄn Luise Horeyseck, Ebelstr. 18. Die Realschule zu Alsfeld ist ausgebaut zur Oberrealschnle. Anmeldungen am 2». März 1909 von ’/4—4 Uhr. Aufnahmeprüfung am IS. Avril 1909 um s Uhr. >l> -, Couverts mit Firma billigst vrühl'sche UniversitStr-vruSerei. Todes-Anzeige. Heute entschlief nach kurzem, aber schwerem Krankenlager unsere liebe Mutter, Schwiegermutter. Grossmuttcr, Urgrossmutter und Tante Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Amtsgerichtsrat Weidig. Darmstadt, 20. März 1909. Aquarium, Walltorstr. 5 Walltorstr. 5 Morgen Dienstag Metzelsuppe. Morgens Wellfleisch mit Kraut. ü!,/s Die Beerdigung findet Dienstag den 23. März, nachmittag 2 Uhr, vom Portale des Darmstädter Friedhofs aus statt. Einsegnung l3/4 Uhr im Sterbehause Martinstrasse 91. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir StCeu unseren innigsten Dank. 1783] Familie Lepper. Gießen (9ln den Bahnhöfen 66), 22. März 1909. Danksagnng. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns beim Hinscheiden unseres innigstge- liebten Vaters, Großvaters, Schwiegervaters, Bruders, Schwagers, Herrn Polizeidiener Georg Hettche von allen Seiten eriviesen worden sind, sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank. Treis a. Lda., den 22. März 1909. 1786] Die trauernden Hinterbliebenen. b“73 Gießen, den 19. März 1909. . Großherzogliche Burgermeisterel Gießen. F. B-: Keller._ Bekanntmachung. Orts-Tatrnng betreffend die Regelung der Sonntagsruhe int Handclsgcwerbe. 2ürf Grund des "Artikel 9 der Städtcordnung und des 105b Abs. 2 und -s 142 der Gewerbeordnung wird zufolge Beschlusses der Etadwerordneten Berfnmmlung vom 7. Rovember 1907 und vom 18. März 1909 nach Anhörung der Beteiligten und mit Genehmigung des Großberzoglichen Ministeriums des Fnncrn vom 6. März 1909 zu Nr. M. d. XV 111 2242 für die Stadt Gießen das Folgende bestimmt: 1 - Fni Handclsgewerbe dürfe» Gehilfen, Vchrlinge unb Arbeiter — insoweit nicht die zilständigen Behörden Ausnahmen zulasscn am ersten WeihnachlS', Oster und Psingstfcicrtagc überhaupt nicht, an den übrigen Sonn mid Festtagen nur in folgendem Umfang beschäftigt werden: r- . a. im (Großhandel, tut Bankgeichast. in offenen Verkaufs stellen der Atclrgcreicn und in allen Geschäften, in denen aus fchließlic» Kontorarbeuen vvrgenommen werde», während der Stunden von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags; b. im übrigen während der Stunden von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags. § 2. Vorstehende Vorschriften treten mit dem 1. April 1909 anstelle des Statuts vom 7. 2evleinber 1893. Warum KAUFHAUS S. ELSOFFER Marktstrasse 27 Marktstrasse 27 dauern nur noch bis Donnerstag den 25. März 1782 (01430 ücrftbiebcnc Bosten Gebrüder 3erdux Bahn Ko »strafe 27. Fernsprecher 2SL Eier garantiert frisch, 10 Stück 70 Ph L. Steinhäuser Verlorene Zeit Mr 2000 gegcnfianden Nicht allein I die Silberqero. mit 80° 0 ibreo Nennwerts anrant.tn bar ausbe». Voicn 1 Mk.. 11 2tii(f 10 Mk. Porto ii. Vifte 85 Bk 3u baden bei allen Loicvetkäuicrn. II r t fiarl lligtr, 'S 'JJiaini- Abgepawu T1ÖI Sure* <,rö«M m «*br ele ladeUoM« Ausführung durch Wilh. Rudolph Grottb. Hess. Hoflieferant PUnuhÄndls. u. Reparatur werk»Litte. Sellcrswe^ 91 Die 85 Pfennig-Tage im Aussergewöhnliches Angebot! Bon einem Fabrik Lager werden Gicht;™ Hlaeenr rkri*nknn Pig. J Mcssina-Blnt-2lpscisincn, ertrafem, innen dunkelrot. per Dl - ^O Pig. u. 120 Psg. 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