Erstes Blatt 159. Jahrgang Freitag 17. Dezember 1909 wwnatlid)75$U tr.end- .. « * . jährlich All. 120. durch Adhole- il Zwetgstell« 'WÄ IM A Ml Satv monatlich ko Pf.; durch JT M H ■ ■ M B bie Vüü ‘l'it.l—viertel- •% K3 ZÄ 7 fährt au6fd)L Beslestg. ^<8 vsV.<_ r<3 ZellenprriS: lokal 15 Pf^ 0aL ^gpfrÄ A *y aueiodrt* 20 i>’timiq. Es Cherredakteur: A Goetz. K 3r Verantwortlich für den <■ polinfchen ied: August Sberheffen K-ÄS W 1 i u. Land" und.GeilchlS- Redattion. Srpeditton und D ruderet: Schulstratze 7. ^ieiqenied-äi€>ül^S viermal wöchentlich Je Zki ▲ Ak faäkAk A A A A A A •leBtner^cmmenblätter; M WA W ■ ■ iroeunal roödieniLK' ttnder, sowie für die Hausindustrie, Rechtsgleichheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Aufrechterhaltung der Gteroerbo freiheit, Stärkung der Produktionskraft der Landwirtschaft, vor allem durch Vermehrung des Neineren und mittleren Besitzes, durch Beseitigung der Familien-Fid<'itommissc und durch Einschränkung des Besitzes der toten Hand, sowie durch innere Kolonisation und Melioration, Erweiterung der Rechte der Fran, Heranziehung der Frau zur Kommunalverwaltung, Förderung der Bewegung auf Annäherung der Völker zur gemeinsamen Kulturarbeit, und zwar gleichmäßige Erleichterung der Rüstungen, Ausbau des Völkerrechtes und der internationalen Schiedsgerichte. Als Sitz der Parteileitung soll dem Statutenentwurf zusolge Berlin gewählt werden. Die ©bffrnttion im österreichischen Abgeordnetenhaus. Das Wiener AbgeorbnetenhauL gibt weiterhin ein Bllb unerhörten Treibens: Wien, 16. Dez. In ber heuttgen Sitzung bes Abgeorb- netenl)auses brachte Kr e k namens bes Slovenenklubs einen von ben tschechischen Agrariern rmtunterschriebenen Tring- lichkeitsantrag auf Abänderung berGeschaftsorb- n u n g ein. Die Slavisä)e Union setzte ein Komitee ein zur textlichen Umarbeitung bes Antrages, bem vor allen übrigen Anträgen ber Vorrang ein geräumt to.rbcn soll Der Sozialdemokratische Verbano steht bem Gesamten burch eine teilweise, vielleicht zeitweise Abgrenzung ber Geschäftsordnung lebe Obstruktion unmöglich zu machen, sympathisch gegenüber. Die Rebe bes Abgeorbneten S p a c e k zur Begrünbung bes Antrags betreffenb bie Pferbezucht bauerte bis 12 Uhr mittags, nachbem bann Resel und Streun bie Obftruk- tion verurteilt hatten, erhiett Lisy um 1 Uhr 30 Min. bas Schlußwort. Währenb ber Rede Lisys ertönten gegen 6 Uhr abenbs von ber zweiten Galerie lebhafte Entrüstungsrufe gegen bie Obstruktion. Die Galerie, Die stark besucht war, würbe hierauf geräumt Auch im Saale kam es aus biefern Anlaß zu erregten Ausein- anbersetzungen zwischen ben deutschen und tschechischen Abgeordneten. Nach ber Räumung ber Galerie setzte Lisy seine Rebe fort. Wien, 16. Dez. (9 Uhr abenbs'). Um 81/2 Uhr beenbete Lisy feine Rebe, welche ach t Stunben gebauert hatte, worauf bie Dringlichkeit bes zur Verhandlung gestandenen Antrages abgeleynt wurde. Die erste Galerie, welche nach Ähluß ber Ausführungen bes Reoners Entrüstungsrufe gegen Die Obstrukttonisten laut werben ließ, mußte geräumt werben. Das Haus trat fobann in bie Verhandlung des nächsten tsc^echifch-agrarischen Dringlichkeits^An- trages ein. Wien, 16. Dez. (103/< Uhr abends). Während ber Rede Pab Ours ertönten von ber zweiten Galerie Rufe: Abzug! Drotwucherer! Die Demonsttatton artete in eine unbeschreibliche Lärmszene aus, man pfiff unb trampelte, bis bie Galerie um 91/2 Uhr abenbs abermals geräumt würbe, wobei bie Galeriebesucher ein Arbeiterlieb jungen unb anhaltenbe stürmische Pfuirufe ausstteßen. Nach einer Viertelstunbe Unterbrechung fuhr Pad Our in seiner Rede fort Wien, 16. Dez. (2 Uhr 15 Min. morgens). Um 1 Uhr 5 Minuten beenbete ber Abgeorbnete Pad Our feine fast 5i/rstünbige Rebe unter dem Beifall seiner Parteigenossen, hierauf wurde bie Aussprache geschlossen, unb da bie beiben Generalrebner Schiffer unb Mittas auf bas Wort verzichteten, erhielt Der tschechische Agrarier Hirich das Schlußwort. Um 2 Uhr bauerte bie Sitzung noch fort Wien, 16. Dez Eine Volksversammlung ber beutsch-freil-eitlichen Parteien sprach einljeüig ihre Entrüstung' über bie Obstruktion ber slawischen Union aus unb erklärte auf bas Entschiebenstc, ihre ganze Kraft aufzubieten, um dieses, ben Staat, bie Verfassung unb bas allgemeine Volkswohl zerstörende Treiben zu b^kämpsen. Tie Veisamnrlung gab ihrer Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß unter Den gegebenen Verhältni.sen jedes Entgegenkommen gegenüber der slawischen Union ausgeschlossen sein müsse. ____________________________________________________ Die hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunft 1908. An die Zweite Kammer der Stände des GrobherzogtmnS ist eine Vorlage ber Regierung gelangt, in ber es heißt: Tie Stände des Grobherzogtums hatten im Jahre 1905 durch übereinstimmenden Dejchlub einen staatlichen Zuschuß von 60000 Mark zur Landesausstellung für fnne und angewandte Kunst bewilligt, unter ber Bedingung jedoch, daß der sich etwa ergebende Uebcrschuß dieses Unternehmens in dem Verhältnis zurückerstattet werde, in welchem der staatliche Zuschuß zu sonstigen Zuschüssen stehe. Um nicht die Rechnung desp-nigen Jahres, in welchem die Ausstellung stattfinden sollte, mü der hohen Ausgabe von 60 000 Mark zu belasten, wurde der Vor- [d)(ag der Großherzoglichen Regierung angenommen, je 10 000 Mark in sechs aufeinanderfolgenden Jahren 1905—1910 in Aufgabe zu stellen. Die Großherzogliche Regierung wurde inbeifat ermächtigt, die bewilligte Summe in vollem Umfange ber Ga- schästsleitung zu überweisen, was auch geschehen ist. Der vorläufig rechnerische Abschluß ber Landesausstellung hat einen Ueberschuß von etwa 60 000 Mark ergeben, der auf der Bank für Handel und Industrie zu Darmstadt verzinslich an- Damit wäre ber Fall eingetreten, daß ber Staatszuschuß im Verhältnis zu ben übrigen Zuschüssen zurückgeforbert werden kann. Dem Staatszuschuß von 60 000 Mark stehen Stiftungen teils in barem Geld, teils in anderer Form gegenüber in Höhe von 97 395 Mark. Tiefe find seinerzeit zwar bedingungslos dem Unternehmen überwiesen worden, in der still!chwcigenden Voraussetzung jedoch, daß kein Stifter seinen Beitrag zurückzusordern berechtigt fei. Als später der Vorbehalt bekannt wurde, der von der Großherzoglichen Regierung an den Staatsbeitrag geknüpft worden war, erhoben sich Stimmen aus dem Kreise ber Stifter, bie in gleicher Weise wie bcr Staat bei einem etwaigen Ueberschuß im Verhältnis zu bem gebrachten Opfer berücksichtigt zu werden wünschten. Würde man nun die bedingungslos bin- gegebenen Stiftungen mit ber bedingten bes Staates auf gleiche Stufe stellen unb den Ueberschuß verhältnismäßig aufteikn, so hätten zu beanspruchen: Seine Königliche Hoheit der Großherzog 19 060,3o Mark, der Staat 22 872.45 „ die Stadt Darmstadt 7 624,10 , 25 verschiedene Stifter 10 443,10 „ Die zu verteilende Summe würde in viel Heinere und ganz kleine Betrage zerfallen, die einzeln genommen, den Beteiligten kaum etwas bedeuten, als Ganzes aber ein Kapftal darstellen, das wohl geeignet erscheint, damit fördernd auf gewerbliche Gebiete einzugrei'fen. Angesichts dieses Umstandes und der roeiteren Tatsache, daß die Einnahmen der Landesausstellung, und zwar auch soweit die Eintrittsgelder in Bettackst kommen, im wesentlichen aus den Kreisen der Gewerbetreibenden des Landes herrühren, dürste es nicht unbillig sein, den Ueberschuß für gewerbliche Zwecke zusammenzuhalten. Turch einen aus dem Ueberschuß etwa zu bildenden, zur Versugung des Ministeriums des Innern stehenden F-vnds würde einem Mangel abgeholfen, der schon seit langer Zeit dringend empfunden wird. Bei der Verwendung des F-onds wird daran festgehalten werden, daß mindestens die Hälfte des Kapitals als solches nicht angegriffen werden darf, vielmehr für ähnliche Zwecke, wie die Landesausstellung sie verfolgte, erhalten bleibt. Tie Grvßherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt hat namens ber Stadtverwaltung und als beteiligter Unternehmer inzwischen ihr Einverständnis damit ausgesprochen, daß ein Foiids für gewerbliche Zwecke aus dem verbliebenen Ueberfchusse gebildet werde Srantfurt auf dem Wege jur Universitätsstadt Aus Frankfurt a. M. fefceibt uns unser G. 3,-Mst- «rbeiter: Wie ber Draht bereits ^rkündet hat, find bie >ei Wen in der Stille betriebenen Dorm:^ei^die den Ausbau Ler Frankfurter „Akademie für >ozucke und ^ndelswisfenictzotten in ™ Universität zum Ziele haben nunmehr aus dem ■üunfte an gelangt, daß die Berwirkl ick un g . de S V ro . Zeltes praktisch in Angriff geiwmmen werden ru- rächst an den Ausbau von drei st/r kul taten, der iuri.tifch«l, Ser philvsophiscb naturwisfenschaftlichen und der mebtimi)bcr» ^gegangen wird. Dieäußere Möglichkeit M dwer b^deutungs- »ften Umwandlung ist gegeben.durcb eine?^e M'lftonenerbfchait, Sie der Akademie aus dem Riefennachlaß der kürzlich ^chherzigen Mäzenatin F-rcuc Tank dieser Mittel wird sich die Errichtung ber noch bisher Menden Lehrstühle, die zur Eraanzung der bereits soweit ai§gebauten Fakultäten nötig fmd, ^möglichen lasfm. Warans rrgtbt sich also, daß die Fundamente zu einer unwerfttaren Anwalt im Umfange jener drei Fakultäten bereits lan£t gelegt -Varen. So wie sie allmählich gttvord^t ^r, ^lltt ^dw Fra niTter „Akademie für soziale und S,enichasten «un mer^ würdiges und in Deutschland kinzlg m snner Jrt dostehev^cs -Gebilde bar. Sie löttr weit mehr als eine Han^. shochfchule vom Typ der bestehenden Hanbelshochfchuleii. .Z^D^ungsplan mw ‘alte vor allein außer ben Haiidelswilfenichalttn das ganze ^ße Gebiet der wziaten Wissenschaften ".d ber ^EalokonEve Zu ihren Besuchern zählte sie autzer .v-ultenten Beamtt 2er Verwaltung, Juristen, Natu)nalotz)m>m--i, ^>Mülarbwmle, Sozialpolitiker. Allmählich gliederte «ich dann an,bie e ^derme, infolge einer Millionrnstiftung der Gebrüder zweiter Hochschule an, die Lehrstühle fttt GesckmAe, Tnb Philosophie erhielt. Tie ^raturnnstemctztten und!)u\ °3prachen waren bereits durch besondere Lehrstuhle, Jnftitute und «Seminarien im Lehrplan der Handelshockichule verrieten, und an Sie Gruppe „soziale Wissenschaften" hatten NÄ ^wnaloLw» Nische und juristische Vorlesungen von völlig nnivenitarem iSe- präge wngesckstossen. Es mären also eure mathematl,ch.naürr- -dissenschastlichc, eine philosophische und eine lurifwch-natwnal-- jEonoirtifdje Fakultät in nuce in ber Akademie bereits öotynuxiL Infolge dessen war die Akademie schon seit langemniap^ mt9T nne reine Fortbildungs akabemie, bst w i#Kn iW» äckL-chsttm firfsixjj 3?Msner des prakristhen Lebens, Mruwer in Amt unb Würben (tetfv. auch btn. Damen) zählte, sondern sie hatte bereits llniversftälscharakter unb mrmatrikuliertr junge Leute in ben Studienjahren, denen bann auch für manche Tis-- ziplftren (neuen Sprachen) zwei Semester an ber Akademie aus ihre obligatorische Universitätszeit staatlich an gerechnet wurden. Weitere Bei-eckstigungen standen für die Akademie freilich noch aus. Sie hatte z. B. nicht das akademische Prvmotionsrechl und sie verlieh nicht durch ein Abschlußexamen Anwartschaft auf die Zulassung zu den höheren Berusen, Di« dritte, die mebizinifche Fakultät zu besitzen, würde mm ber neuen Universität ebenfalls verhältnismäßig leicht ermöglicht werben. Tank der weisen Voraussicht unseres Oberbürgermeisders ist bei dem Neubau des städtischen Krankenhauses, der vor einigen Jahren beschlossen wurde, auf eine vollständig akademische Organisation des großen Komplexes von Krankenabteilungen Bedacht genommen nwrben, und im Laufe der letzten Jahre ist draußen in Sachsenhausen em großartiges medizinisches Viertel entstanden, eine Komikenhausanlage, deren einzelne Abteilungen nicht mehr wie sonst „Stativnen", sondern gan» universitätsmäßig „Kliniken" heißen, und die für jedes meoizmische Spezialgebiet — innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Kinderheilkunde, Dermatologie, Lhrew, Augen-, Nasen-, Zahn-Heilkunde — eigene, völlig mDöern cingmdjtete Jnstrinie mit eigner fachmännischer Direktion besitzt. Auch eine Anatomie, ein hygienisches und ein bakteriologisches Institut modernsten Zuschnittes sind auf demselben Raum vereinigt. Unb in allen diesen Instituten sind zugleich auch Räume für den akademischen Unterricht und Laboratorien vorgesehen. Also, wie man zu sagen pflegt: Es ist alles da! Zum Ausbau ber bestehenden akademischen Institute Frankfurts find also zwar wohl noch nicht ganz unbeträchtliche Mittel erforderlich, aber die Hauptarbeft nach dieser Richtung ist getan, und so konnte denn auch zugleich mit der ersten Nachricht von Den geplanten Schritten zur Umbildung ber Akademie m eine Universität die beruhigende Versichelrung gegeben werden, daß die stadt vermuckich nur mit emem verhältnismäßig geringen Betrage herangezogen werden dürfte. Es muß an dieser Stelle noch bemerkt werden, daß die Kästen für die Akademie zum großen Teil aus privaten Mitteln — Stiftungen verstorbener Mäzene und lausenden Jahresbeiträgen eines einzigen Mannes —, und nur $u einem Seinen Teile (75 000 Mck p. a.) aus dem Stadtsäckel bezahlt werden. Gegenüber dieser einzigartigen Stellung der Akademie, die eigentlich eine private Gründung ist, erhärt sich nun naturgemäß die Frage: wie sich ber Staat zu einer solchen „Freien Universität" ^toerai der Ausdruck gestattet ist) stellen wirb. Es sind da wichtige Fragen zu beanüDorlai] unb Fragen, die zum ersten Male gestellt werben. Wir berrßat an bas Berechtigungswesen, an die Graduierungen, an die Prüfungen, an die Ernennung te^ro. Beförderung ber Dozenten, Gestaltung bes Unterrichts und andere. Hier liegen Schwierigkeiten, zu deren Regelung noch viel ftlugbeit, viel guter Wille, viel Geschick und viel Takt gehören Es verlautet noch nichts darüber, in welcher Weise event. die Lösung dieser Probürnr erfolgen wirb. Tas wäre ja auch noch zu früh, denn vorläufig hört man zwar, daß Verhandlungen mit bem Kultusministerium schweben, und aus der Tatsache, daß jetzt der Plan sozusagen offiziös veröffentlicht wird, lassen sich ja Schlüsse auf einen guten Verlauf dieser Verhandlungen ziehen, aber Bestimmtes weiß man noch nicht. Taß Frankfurt außerordentlich viele Vorteile aus dem Besitz einer Universität ziehen würde, namentfüb waS die Befruchtung des geistigen Lebens anlangt, aber auch wirtschaftliche, ist nicht zu uerttnnen. Ja, man Darf behaupten, daß eine neue Epoche für Frankfurt anbrechen würde, wenn es in die Reihe der Universitätsstädte rückte. Aber ob sich alle die zahlreichen unb mannigfach gearteten Schwierigkeiten befriedigend werden lösen lassen, darüber werden viele Kenner der Frankfurter 23a> hälttiisse vorläufig noch ziemlich fteptisch denken. . . — Kleine Cbronikaus Kunst und Wissenschaft. Der Schriftführer des American Arctic Club, Kupitän Os- bvrne, teilt, einer Trahinachricht aus Ottawa zufolge, mit, Kapitän Loose habe zugegeben, i>aß bie Geschichte von den 4000 Mark für die Mitarbeit an Tr. Cooks Bericht über feine (Sj> pedition von Anfang bis zu Ende erfunden sei. — Im Bad- S che we n i n g e n soll ein Richard Wagner-Theater errichtet werden — Ter Botaniker Prof. Dr. med. et phil. Ludwig Rabl* kos er, ber Senior der philosophischen Fakultät München, beaeht am 19. b. M. seinen 80. Geburtstag. — Eine Gesellschaft für griechische Volkskunbe ist in Athen be» gründet worden. An ihrer Spitze steht der feit langen Jahren auf dem Gebiete des Folklore tätige Prof. IL G. Polites, der auch bie Zeitschrift ber Gesellschaft ,Laographia" Leitet unb bae bte Stobt m txy'eoi Falle te tcs :erk: qritcnb Bewertung der mnrtm'ie des Winde: auf bie Geichoßgarbe. Das Belehrungsschlesien wird erweitert durch cschtesten unter Verwendung von Hilfs,ielen Wefenllich ver- emfacht ut Eiuseniungsmesfen. gesteigerte Anforderungen ?K*t »V ,ni ^^Oernungsschtiheii gestellt und neu eingefuhtt ist bat flbid'rnkm der CiUkiming Die Rmgbrustscheide ist fort- getanen und tu der Belchaslenhkit bei Rmgicheib.- ist eine .lende- tung crngetictcn. Ferner ist eine Veieinfachung des Ze,chen- verlevrs beim Schulschießen aiiacorbnct München. 16. Tej In ber heutigen Siduuq her frommer ha Abgeordneten rührte be. b.i ‘Beratung btt Mil.taretalS der frriegsminister. ivrelderi v **? i> r ii, mit Bezug auf bie letzten XeyermonöDct au. eitern wurden bt- diesrädrigen *ai« x manooei im epracht- gebracht und habet die -trage gestellt, ob bie Anregung j u i Zuziehung baneri scher Truo - 1 C.‘vV .VPn , ?'n ' i «ar. - n sei Du. ist md;; der (9011. Uvx tn ptrlmch' fort preusmchen frrieg«muiiüeriuin cm- getragt tvorden. ob gegen btt -.u, >-ntn ban nftber )»orp» Be- benki: teftßnben. Wir hatten jeu 1897 !c:nc größeren Manöver, ixe uLöediux notwendig sind Die Te'Jjmg ber Armee er^o.gte, bannt die BLiner!uns noch rein miltMri’Aer. GefichtLpuni.': erfolgen fonnu unb poluüche Eiten achtelet oi auMtid- o »en waren Die »osten der Manöver werden nudt me»enili± hoher »ein, al« Di* der anderen Manöver Die Mehrko'ten erhalten wir vom Reiche vergütet. da«u haben wir bei txn Brigade- unb 2tDi»*ion«» manooern gespart Aus Staöt und Cmit. Gießen. 17. Dezember 1909. Gedenket der hungernden Vögel! — Tageskalender für ?reuaa, 17. De«. Stadt- theater: ,Tas Schiedsgericht^; ,Iarturie*. Anfang 7 Uhr. — In Audienz empfangen wurden von Sr. Kg! Hoheit dem Großherzog Kurdirektor Frhr. v. Starck von Bad Nauheim, Schulrat Eck von Alsfeld und RegierungSrat Äelcker von Gießen. Pfarrperfonalien. Der Großherzog hat ben- Bfarrer Gg. Zimmermann zu Wixhausen die erste eoang Bsarrstelle zu Babenhausen übertragen. — Amtsgerichtspersonalien. Der Dro ßherzog hat dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen Aval» Strack den Charakter als AmtSgenchtSrat erteilt. • * Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Grasen zu Erbach.^ürftenau auf die Ledretitelle an der O^emeindeschule zu Airlenbach piäfenherte Schulamtsaspirant Wilh. Ihrig auS Schöllenbach. “ Aemeindefteuern. Während der Staat und auch die meisten ,übrigen hessischen Städte ihre diretten Steuern im nächsten Jahre erhöheii müssen, ist die Stadt Gießen aller Voraussicht nach in der angenehmen Lage, es bei den seitherigen Steuern lassen zu können. Um allen Irrtümern vorzubeugen, sei ausdrücklich festgestellt, daß die von den ein.;elnen Steuerpflichtigen zu leistenden Steuerzahlungen [eine prozentuale Erhöhung erfahren. Sie werden nach den Grundlagen der scttherigen Staaivsteuer-Beranlaguiig wie seither mit 120° 0 berechnet werden Auch die Grundlage der Staatssteuer-Veranlagung wird mit der Erhöhung nicht verändert, sondern eS wird zu dem seitherigen Steuersatz einfach ein prozentualer Zuschlag erhoben • • Eine Sitzung beS Provinzial-Ausschusses findet am Dienstag. 21. Dez., nachm. »/,« Uhr, mit folgenbet Tagesordnung statt: 1. Bürgermeisterwahl zu Aulenbi ebach. 2. Entziehung des bem Laut« Hoffmann zu Vilbel ett»ilten WaudergewerbescheinS. 3. Veranlagung der Firma Oltsch 4 (So. zu Zweibrucken zur Gewerbesteuer in Münster unb WisselSheim. 4. Klage des O.-A.-V. Frankfurt a. M. gegen die Ortskrankenkaste Butzbach wegen Unterstützung beS Heim.. Nienstädt zu LaSselbe; hier Urteils- Verkündigung. Der Verein evang. Organisten unb CHar- dirigen ten im Großherzagtum Hesten wirb seine 3. Jahresversammlung am Montag, 27. Dezember, zu Friedberg abhalten. • ’ Stadttheater. Auf die Sonntag - Nachmittag- Vorstellung ,91 fd)cn bröbeP hat bte Direktion befonbere Sorgfalt verwendet, und diese Ktnder-Vorstellung wird durch Ausstattung an Dekorationen, Requistteu, Lichlcffelten, Balletteinlagen u. a. tn. viel Sehenswertes bieten. Das Wickel- kinder-Ballctt aus .Barfüßchen^, das fo sehr gefallen bat, wird als Einlage wiederholt werden. Am Abend sindet die 6. Wiederholung beS »fidelen '-Bauern* statt. Beide Vorstellungen sind bei kleinen Preisen und unter Mitwirkung der NegimentSkavelle. '^Ausstellung von Schülerarbeiten. Samstag rmd öonntag findet wie alljährlich in der Handarbestsschulc von nrl. Landmann eine Ausstellung ber Schulerarbeiten statt, bie wieder oic£ Sehenswertes, und in SDanbaibeitcn sowohl, als auch in allen Techniken ber Liebhaberkünste, luanckerlci Neuheiten aufweisen wirb. Wir verweisen auf bas Inserat in heutiger Nummer. — Leihgestern, 16. Dez. (Verspätet emgegangeii.) Am vergangenen SamStag hielt Geometer Stephan aus Staufenberg im Knegeroerein einen Lichtbildervortrag "der »Meine Erlebmste im Teutsch-Südwestafrikamschen Kriegs. Redner erntete mit den in schlichten Worten gehaltenen Ausführungen sowohl als auch mit feinen Licht- bildern, welch letztere haarscharf unb äußerst deutlich vor- geführt wurden, reichen Beifall. 4* Großen-Buseck, 13. Dez. Der Cpielverein Kappenklub vetteilte heute feine Weihnachtskasse im Be- trage von 1700 '2)1 f. 25 Mitglieder hatten Spareinlagen gemacht. Außer den 1700 Mk. hatte jede- Mitglied noch 10 Mk. Stammeinlage bezahlt, so daß etwa 2000 Mk. zur Verteilung gelangten. — R c T i r t fprack) deute abenb irrau Dr Nagel: au» Mainz über „R adikale unb gemäßigte it rauen bewegun q Rednerin gab an einem Berndt ber Münckxner Venammlung ein Bild der tTrauenbemeaung, monatft itamentluh ber Norden, bcionber# die Berliner «^ruvo.ii. eine rad.kolere Aürbung aufioiefen als ber Süden. Ter VaneipotUlk mußten nck) die »rrdutn nach Ansicht ber Aebner f^rnhalten Die trr schienen en nahmen den Vortrag beifällig aut. — Bad Rauhetm, 16. Tez. Der Cnefarzt der bayerischen Armee, äeneral-Lderarzt Dr. Krampf, ist nr. cprubelbotel zur Kur ab.teflteflen. fi Marburg, 16. Dez. Im wefUickZen Zeil unseres »■.eiftv, besonders ui den Ortschafteu zv »og t b t b o r f e r Grundes halten ftd> icu 'Z'odxn starke Ztgeunerbau d c n auf. Sic haben jm» in ben iwlbrulern der Lahnderge und dc> Lberwaldcr bäusluft nuhtrgclaj vn und brandschatzen von da au3 bie Dörfer An den -veuern. bte man rnorgentz unb abends schon von weitem iiehr. -püt ruri) maKd-mal ein Stück 55Jbord geschmort. Gestern n^ Die gestern abenb tm Secbooeschen Saale futtfanb wurde ein Zweig verein des Vereins „Nakurbenkmalfchutz in «ux- Hessen und Walbeck" in» Leben gerufen. Ale GÄdk nuten Der Vorsitzende der staatlichen S:elle für Naturdenkm li. u ies Bezirk» frurhci'fen, Bros. Schäfer, unb Ober c rer Tr Schultz als Bertreter be4 Hauptvcreino aus ü sse'. er id-.iencn. Geh. Reg Ra» Vrof. Tr. fravser wes auf den Sert ber Raturbeninuttpsiege besonders in unserem engeren Heunat ftin, wie die Erhaltung dec Namreigentün. ich.'e ten schon im Interesse der Wissenschaft liege. Cbxtl.brc: Tr Schuld begrüfite bte Grünounz bet Zweigvere r in -?;a; bürg, al- dem geistrgcn Mt.telpunkr frutbeffen», unb Pros Schaf er DerbtcLete sich über bte Äuigjbcu bc. float’, cheu BezirkSkomitce» zum Schui:c der NaturoenlinLler. .''.achdcm Die Universität. Die Oberrea i t ule, der Dersaioiierung der louriitcnoerein al» torpocatioe Mitglieder angentrLV: waren, wurde zum Voriitzenden Geh. 2leg -Rai ch'roi Tr. Kayser und als Sicltvertrcter Prof. S ck) e n l gcnxibu X. Hanau, 16. Tez. Die Stadtotrorüneirtui? Bodens und feiner Eigenichaitcn geeignete ÄultutnuxFnafrmti a greifen, um lroherc Erträge zu erzielen'^ Fm 1 Vortrag be- banedt Tr. Völzmg die Geologie von »dessen und die Bedeua« tir geotogischen Jiarten für die Landnnrtichaft. Toran sich der 2. Vortrag von Tr Biedenkopf über die Bwlogn brr Bakterien des Bod^-n- und ihre Bedeutung für den ‘M-vbaa Ta alle ilUllutmaEnahmat vom Wetter abhängen, bespricht »!. Baick^ im 3. Vorträge das Setter, bte Wettervorh rsagc und tat Wetterkarten Ter 4. Vortrag de» Privatda»enreii Tr ftGdeiMr bkhaiita-l'. die Temtsckunekm'chc unb Canunx'.l' >e Inb-iumctie» Vor'übrung der h erzu nötigen MMchino». Tcn Sdilt) x’rß^i hält Tr Biedenkopf über Die neueren Stuks^isbüngennttel. — Es ift zu vrroarhn, ban der Kurfus von du len ,freund« da Sck ulc, bie in ihrer An die einzige Hessens ist. besucht »erbat wild Anmeldungen sind bu- ,um 15. 3an. an die ber :Rcal und Üandn»rt'ck^sisichulc zu richten. faal. Berlin, 15. Dez. Zn dem Prozeß Echtermenet nid Genossen, der feit zwei iSa^rn die ie/bit 3tta)ramrr i ta- Berlmer Landgericht:. I. befduiitigt. wurde heute tr. iiebaua Abendstmidc bat Urteil verkündet Es lautet •ttgen wegen Betrugs m drei orSÜcn auf füni ?vabre Okurn-mJ wrt tun» Fahre ebmrrtuft. gegen Grünsfeld wegen Betrugs M poct :« Monate G-eiängni- «ck» gtyn frönig wegen Betrugt in einem «alle aut itatn Monate QfcUngo^ Tie Angeklagten Leistenderg unb Düctz H’-tbcn ucigefpcxli- Aag dedur g, 16. Tc» In der Rcvu'w: .i rhaudllimi »x bem C ber frieggaeridrt gegen den (?intdhng rrrrimll.e« Baumgart vorn 10. vusaren-Regrmenl, wegen Ermordung bei Fähnrich: Neuner, wurde der Angekla^r abermals 4rtc in den Vvcg^ ,< WA iLcinials h 7,63 15X11 30,16 1109 30X18 29L6 25,87 76 Stück Zunrnerheizung, wie auch für Zentralhetzungsaulagen besonders gut eignet, zu folgenden Preisen: Per Zentner $1® i eolätttt I heie Landvi: 1 ZortbilduiiM rahüd’c Sutitcl b. MtaSfcl die zwar ober einen ine I aller Lorch'I $ gtubiumi ’C 1 IturnMnchLii | N!ll t< I Ltz Vs t™6'*5 Wir ln1ctemeno^ «E ^Detlebrer £ vereinst >ens, uni) ü 11 ftoatiiik I Sk Ne ^önerunqi, r.. 2er angttnt[> N*i 2 ^ent^ ■oerorönekn.-v-, ^ung mit^ n9, Doml.1^ 1Qd) isiaeliU n Hanau nur l?Q9erführt werden. Tie Dellingerfchen Operetten, von denett „Don Gefar" am bekanntesten ist, sind auf fast allen deutschen und österreichischen Bühnen gegeben worden. Paris, 17. Dez. Der chinesische Prinz Esai 5en ist gestent mit einem Gefolge von 150 Personen von London in Eillais angekommen. Er begab sich von dort zur Besichtigung des Arsenals nach Saint Nozöce und kommt dann nach Paris Von Paris wird er sich in einigen Tagen nach 'Deutschland begeben. Paris, 17. Dez. Entgegen anderen Blättern berichtet das „Journal" aus Madrid, daß dies va Nische Regierung keineswegs die Absicht habe, Merr 1) del V al auL Tanger abzuberufen. Man fei vielmehr mit der Tätigkeit des Gesandten sehr zufrieden, da er verhürdert habe, daß sich Frankreich in alle marokkanischen Fragen einmische. von M Baer Auffallend billige Preise. Auf Kredit per Woche Mk. 1 — Bevor die Pelze Wäsche Schuhhaus Giessen, Marktpl. 7. J. Jttmann Grösstes Möbel- Warenversandhaus Giessen, Plockstr. 14/16 Herren Ueberzieher Anzüge Capes Kinder Anzüge Ueberzieher Capes Damen Bep Me Füße schützt man sich durch hinter- Schuhwaren empfiehlt beste Zutaten Ebcrh. Metzger Nachf. 61441 Telephon 781. MamlailnareD Grosse Auswahl BillUre Preise Streng reell Anzahlung v. Mk. 3.— an unterlassen Sie eö 4uuit.li, nicht, einem jeden Raucher in Zhrer Familie ein Kistchen Zigarren o. Zigaretten unter beu Weibnachtsbaum zu stellen, dies erhöht die Weihnachts- rrcube. Sie erhalten m dem .-sigarrengeschäft von Richard Buchacker. Neuen Baue 11, in nur beiten Cualii., Zigarren, 25 Sick. M. 1.25, M. 1-50, M. L75 u. höher, 50 Stck- M. 2.50, M- 3, M. 3.50 und höher. 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Wir beabsichtigen im nächsten Sommer Mieder eins Anzahl armer skrophulöser Kinder, deren Elt rn im Sparkassebezirk wohnerr, auf Kosteir uns erer Kass e behufs Gebrauchs einer Badekur im Elisabethhaus zu Bad ?! anheim unterzubringen. Anmeldungen, welche durch die Pfarrämter oder Bürgermeistereien bis spätestens Ende Januar k. IS. ein- zureichen sind, müssen mit ärztlichem Attest und einer Bescheinigung belegt sein, woraus hervorgeht, daß die Kur notwendig ist und die Eltern nicht in der Lage sind, die Kosten selbst beftteiten zu können. Gießen, den 16. Dezember 1909. Bezirkssparkasse Gießen. Doering. Bl7/io Bekanntmachung. Ter Voranschlag der Gemeinde Rüddingshausen für das Rechnungsjahr 1910 liegt vom 20. Dezember 1909 ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten gut dem Bureau der Grotzh. Bürgermeisterei offen. Rüddingshausen, den 17. Dez. 1909. Grotzh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. _________Brau n,__6795 1860 Fünfziger 1910 Zur Besprechung ber im Jahre 1910 geplanten Fünfziger-Feier laden wir unsere Altersgenossen zu einer Zusammenkunft auf Samstag den 18. Dezember ds. Zs., abends 81/., Uhr pünktlich, in das Lokal des Alterskollegen Heinrich Sauer-Neustadl (Dsroaldsgarten) freundlichst em. 6697 Der vorbereitende Ausschuß. Glessen Kunsthandlung J. Hirz Tel 644 Trtntnpb • MKrtd trtrr Puip fiilirt Sirkflti <)ooonne*ftr 0*19 T^slrch Sütfong 8*« Ubr abenM. Seltersweg 22 6 Zimmer : : Telephon 460 ; flaiena 7 Ubr. Bei Irritm Eintritt ViebimraBe Si p. •»« Msclm Weihnachlsgeschenke den SebQlem m 40 Pfg, verbreitet end re VorverUaf W 18 Deekbrawettei 65. 48, 85. 15 bla 8 Pfr empfiehlt billigst Mk. 6.50. 4.75, 3.50, 2.50. Bebnbolitrake 06906 Badabosstratze Üerren-Sweater« Mk. 5.75. 4.60. 8.50, 2.40 bis 95 Pfg. Rum A. Goldschmidt Giessen Schnlitraeee 6 Schalstrasse 6 l'tu tausch nach dem Feete gestattet. 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Gewebrsrage. fkr ichiebeneA.___________________ Plattduisken tlrcuaa ben I 7. ttuaWr !«•• Amang X Ubr 11 FreiUHboDDeai.-YontilluX W Rsvlllli -W Das Schiedsgericht Lustsp. i. 3 Akren offrsiihsl Deutsch oon Alfred tlric Hieraai: = „Tartöfie“ ----- «ocnöbfe in 5 Hfani o «•U4re. A niang 8 Ubr. ffabe 10*'. Ubr ttrlfflfflbfitshüf! JA» habe noch etni-ie wollene Pfcrdcdcikcu IN.Segeltuchdezutv ISOxiOD cm. 4 Mk. 10.— pro 3tüd ad,iiIben, reguläre rBtrto Mt. 15—. ,(Qe I.adwlg Laura» Überweg XL LeleodanLü. Einem verehrt Publikum von Giessen and Umgegend teile ich ergebenat mit, dass ich seit heute Mitglied des Rabatt ■ Sparvereins des Detaillistenvereins Giessen bin und von heute an die Rabattmarken und Sparbücher des Rabatt-Sparvereins ausgebe. Hochachtungsvoll Wilh. Herbert von Samstag de» 18. Lezember an Grosses Preiskegeln. 1. Preis 1 fette« Schwein (ra. 200 Phud) >coit ntttra . 9 Vretie. ES laden ein Gebrüder Thoma« Inh. Carl Herbert Schuhwaren. :— (•*’/„) Marktplatz 17. Dezember 1909. 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