Wtit j sein Nachsuchen ans dem Staatsdienst entlassen, den Ober I lelirer an dem Realgymnasium und der Oberrcalschirlc Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. 95, 103 ytaulfurt UM 4* 2b tag CT j)olitLsche Lagesscharr Die Antwortnote der Pforte 101 101 95, 1011 lb 1«. 10 10 8 134 lü- lü' 3Ü- >1. Hx 100.x lli »• 10.- SM b. 19i] Dre Pforte versichert, sie habe keine Kriegsabsichten gehabt und manche Beweise ihrer friedlichen Gesinnung gegeben. Sie habe von Griechenland die Ausklärting verlangen müssen, weil es Einfluß auf Kreta auSgeübt habe. Die beiden Antworten der griechischen Regierung hätten zwar dem Verlangen der Pforte nicht ganz entsprochen, seien aber als befriedigend erachtet worden, weil Griechenland versichere, sich auf Kreta nicht mehr einmischen zu wollen. Die Pforte dankt dann den Mächten für die Regelung des Fahnenzwischenfalles und stellt fest, daß daS erzielte Ergebnis die Regelung der Schwierigkeiten erleichtern werde, und zwar in der Weise, daß die Souveränitätsrechte der Türkei unangetastet bleiben, lieber Mazedonien sagt die Note, die Pforte sei berechtigt, in voller Unabhängigkeit von Griechenland die Beachtung des Vertrages von 1897 zu verlangen, da durch die türkische Verfasstlng, die durch den Berliner Vertrag vorgesehenen Reformen überflüssig geworden seien. — Heute nachmittag traten die Vertreter der Schuhmächte zu einer Beratung über die türkische Antwortnote zusammen. . . Ur. IN . . Sir. 50 . . Fr. 80 , . Fr.M . . Sir. 100 , , ö.fl.500 , . Sir. 40 alt. ff. 9M100 alt. ft. 911)1100 S 5if!l WflJlfi E 'I *■;*'»< i SU ii ie Lose. . . Sir, 100, . . U.1WI . . Slr.llfJ, Zinsland. Der ungarische Handelsminister Kossuth begab sich, einer Einladung König Eduards zum Lunch folgend, gestern vormittag nach Marienbad. . Ter schwedische Streik. Wie das Lrvenska Telegram- byran erfährt, beriet dre schwedische Regierung einige Vorschläge zur Vermittlung im Generalstreik, kam aber zu dem Schlüsse, daß die Vorschläge der Regierung nicht zur Vornahme irgend welcher Schritte veranlassen dürsten. Nach den Angaben des Ministeriums des Innern beträgt die Zahl der Stteikenden zurzeit 255 668, sie hat demnach feit dem 18. August um 23 468 abgenommen. In Stockholm selbst hat sich die Zahl der Ausständigen nur wenig vermindert. Tie östentlickie Meinung wendet sich gegen eine Vermittelung der Regierung, solange Vertragsbrecher am Streit teilnehmen. Die Ernte wird bei schönstem Wetter eingebracht. Der Ackerbaustreik hat Nicht die geringste Bedeutung zu erlangen vermocht. Der Boykott gegen griechische Schiffe in Konstanttnopel ist gestern eingestellt worden. Der gefangene R o g h i traf gestern früh in F e z em, ein* geschlossen in einen eisernen Käsig, der auf dem Rückest eures Kameeles befestigt war. Er schien gefaßt zu sein und erwiderte auf die Spottreden der zusammengelaufenen Menge. Der Sultan unterzog seinen Gefangenen einem fünf Minuten langen Verhör, woraus er rhn im Palais einschließen ließ. Stadt und Land. Gießen, 28. August 1909. ♦* Tages kalender: Kolosseum: Samstag imb Sonn- Kabaretvor stel hingen. Kinematographentheater: Täglich Vorstellung. I u. 2. ' ' !U1"- b. 1909 : «uk. b. 1911 < b. 1913 t huibb, 1905 1 tünbb. 1906 Iföiibb. 1906 »tr. 52 . “••garaiiL 12-13 . n. 14-15 . ■~Viui[.i909 »L 6.5-ß . u. 7-8 in.IInnr.19O9 ■G.H.K.u.L. L N. P. uni. . . Kationen. Sir. 1001114 Sir. 501 h.il. 100'105- 'Iv.rl.iis ?nbU1905 ** Landesuniversität. S. K. H. der Großherzog hat den ordentlichen Professor in der philos. Fakultät der Landesuniversität Dr. Bruno «Saue r in Gießen auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen und den außerordentlichen Professor Dr. Hans Albrecht Fischer in Rostock zum außerordentlichen Professor bei der juristischen Fakultät der Landesuniversität ernannt •• Ordensverleihung. Se. Königl. Hoh. der Groß Herzog hat das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Oberleutnant Jacobi von Wangelin ,m Jnsanterle-Leibreglment Großherzogin (3. Großh.) Nr. 117 verliehen. - Auszeichnung. Se. Kgl. Hoh. der Groß Herz og hat dem Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonie und Lehrer an den Lehrstätten für angewandte Kunst, Bildhauer Hch. Jobst in Darmstadt, den Charakter als Profeffor ver- '5 1905 ’ • ib 19Q7 ' '1 l’wj «111805. . *.158- b. 19ii' ° b. 1915' »>ik. b. 1919 nt b. i9i,' “■ 6.18 uni. b. 1912' *"!!• ab 1902 «Wb. ab 19Q7 4* ' ‘ 1 ia «ra* ,r w- v ehe Lose. ... «N . Sir. 20 ' . Sir. 10 ' . . . Fr. 1» ' . . Lire 150 ' ' Lire 45 1 ' ' Lire 10 ' ' . . I.M ö. fl. 100 ' ' . ö.fi.ioo ' • . . f.P ' ' , ö.fl.10 ' ' Fr. 400 ' ' Fr. 400 ' ' ' ö 11.100 ' ' Lire 30 teufen. . t , In Marokko zeigen sich immer wieder neue lieber- mschungen. Nach jahrelangen Kämpfen ist dort jetzt endlich her Thronprätendent Bu Hamara unschädlich gemacht morden. Wie Sultan Abdul Asis, so hat auch der jetzige Sultan Muley Hafid viel und schwer mit ihm zu fampfen !l«habt. Am vorigen Sonntag ist es endlich gelungen, Bu Hamara zu fangen. Muley Hafid hat ihn fesseln lasten trnb wird ihn nun nach marokkanischer Sitte m einem eisernen Käsig zur Schau stellen. Eine grausame strafe, der sie ist nur unbedeutend neben allen den anderen Grausamkeiten, die gerade jetzt in Marokko verübt werden. Die französischen Zeitungen verlangen bereits eine europäische Intervention in Fez: Europa dürfe unmöglich lanaer den marokkanischen Abscheulichkeiten ruhig zusehen, die der finstersten Tagen von Tahomey würdig seien. Im fernen Osten bereiten sich inzwischen Dinge vor, die mindestens ebenso sehr wie Marokko das Interesse Saropas verdienen. Es verlautete, daß Japan und China einen Geheimvertrag abgeschlossen hätten, für den Fall, daß Ostasien wieder einmal der Schauplatz eines Kriege» icerben sollte. E- A- Kuba Jose Vidal y Caro in Hamburg, dem das Exequatur des Reichs erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen in Hessen zugelassen worden. •• Lebensretter. Der Badeanstaltsbesiher Gg. Alex. Watrin zu Mainz hat am 22. Juli d. I. ein Mädchen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Diese mit Mut und Ent- schloffenheit ausgesührte Rettung bringt die Regierung durch eine amtliche Mitteilung zur öffentlichen Kenntnis. Br and Versicherungskammer. S. K. H. der Großherzog haben den Finanzaspiranten Phil. Theodor Bausch zu Darmstadt zum Revisor bei der Brandversicherungskammer ernannt. *• Interessante Zeppelinbilder (Photographien von den vorgestrigen Probeaussliegen des Z. III bei Friedrichshafen), die von einem bekannten hiesigen Sportsmann ausgenommen wurden, sind für einige Zeit bei Herrn H. Roll, Mäusburg, ausgestellt. •• Volksschüler als Treiber. In verschiedenen Gegenden Hessens mar eS bisher Sitte gewesen, bei Treibjagden, die von Standesherren und anderen hohen Persönlichkeiten veranstaltet wurden, Volksschulkinder während der üblichen Unterrichtszeit als Treiber zu benutzen. Zu diesem Zwecke wurden sie jedesmal von den zuständigen Schulvorständen vom Unterricht dispensiert. Die Lehrerschaft war von jeher gegen die Verwendung der Schulkinder zu dem angegebenen Zweck, und zwar aus gesundheitlichen, päda- gogischen und sozialen Gründen, vermochte aber lange Zeit nichts auszurichten. Run hat vor einiger Zeit daS Ministe- mim des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, verfügt, daß die Beteiligung der Schuljugend an Treibjagden unzulässig sei und daß den Kindern zu dem angefühtten Zwecke unter keinen Umständen mehr schulfrei gegeben werden dürfe. In der kommenden Jagdsaison wird man also auf die Verwendung von Volksschülern als Treiber verzichten müssen. •* Ein neuer Kaninchenzuchtverein wurde kürzlich hier gegründet, der sich den Namen Kaninchen-Zucht- und Pflegeverein zulegte. Der Verein will die Kaninchenzucht fördern, um daraus einen volkswirtschaftlichen Nutzen zu erzielen, ferner die Kaninchen zwecks Gesundheit, Reinlichkeit und der Felloerwertung zu pflegen. In seinen Versammlungen, die jeden Monat flattfinben sollen, rocroen Vorträge über die einzelnen Raffen und die Felloerwettung gehalten, sowie Verlosung von Nassetieren vorgenommen werden. ** Abgefaßt. Der Kellner Hermann Rühling aus Rinder hatte sich gestern abend zu Bad-Nauheim in der Wirtschaft zur Krone einlogiert. Heute morgen verschwand er dort und nahm einem anderen Fremden, der noch schlief, eine Uhr nebst Kette mit. Auf telephonische Mitteilung hin wurde Rühling hier verhaftet, die gestohlene Uhr befand sich noch in seinem Besitz. = Steinbach, 28. Aug. Unser ältester Einwohner, der frühere Waldarbeiter Johs. Hah n I., feiert heute seinen 93. Geburtstag. Herr Hahn, der früher als Waldarbeiter und Waldhüter im Dienst der Stadt Gießen stand und vielen Gießener Bürgern noch in bester Erinnerung sein dürfte, erfreut sich noch großer körperliches und geistiger Gesundheit X Betzenrod, 27. Aug. In der Nacht auf Montag wurde hier ein schändlicher Unfug verübt. Auf dem hiesigen Kirchhofe wurden nämlich Kreuze umgeworfen und Gräber zerstört. Trotz der eifrigen Nachforschungen konnte man die Täter nicht ausfindig machen. n. Schlitz, 27. Aug. Auf unserem hoch gelegenen Friedhof, von dem aus man eine entzückende Aussicht genießt über das alte Städtchen mit seinen Burgen, upb das von bewaldeten Bergen begrenzte Schlitzertal, erhebt sich ein altes, aus dem Jahre 1619 stammendes Kirchlein, die sogen. Toten- oder Sandkirche. Infolge von Bausällig- teit ist sie schon seit vielen Jahren zu gottesdienstlichen Veranstaltungen nicht mehr benutzt worben. Nunmehr aber wird das unter Denkmalsschutz stehende Kirchlein auf Beschluß des evangelischen Kirchenvorstandes mit einem Kostenaufwand von 4000 Mk. wiederh ergeftellt. Ende September hofft man es bann wieber feiner Bestimmung übergeben zu können. — Im benachbarten Uetzhaufen ist ein Mann an Typhus erkrankt Man nimmt an, daß der Betreffende, infolge Genusfes von Salat, der in der vorüberfließenden Schlitz gewaschen wurde, sich diese Krankheit suaeAOQen hat. Weil vermutet wird, daß die Schlitz lehrer an dem Realgymnasium und der Ob er real schicke zu Gießen Professor Dr. Aug. Ro eschen auf fein Nachsuchen bis zur dauernden Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand versetzt, den von dem Fürsten zu Dsenburg und Büdingen in Büdingen auf die Stelle eines Oberlehrers an dem Wolfgang Emst-Gymnasium zu Bübingen präsentierten evang. Pfarrer zu Steinbach (Kreis Gießen) Karl Haacke für diese Stelle mit dem Charakter als Professor bestätigt, den Oberlehrer an der Oberrealschule zu Worms Karl Kaus zum Oberlehrer am Herbstgymnasium zu Mainz, den Oberlehrer am Lehrerseminar zu Alzey Hch. Geißler zum Oberlehrer am Lehrerseminar zu Bensheim und den Hauptlehrer an der Knabenmittelschule I zu Darmstadt Hch. Hetterich zum Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Alzey ernannt. ** In den Ruhestand versetzt wurde der Gerichtsvollzieher Kart Leonh. Betzberger in Nidda aus sein Nachsuchen unter Anerkennung ferner langjährigen treuen Dienste und unter Verleihung der Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. . ** Neuer Konsul. Der Generalkonsul der Republik Deutsches Reich. Die mecklenburgische Verfassungsänderung. Wie aus fidjercr Quelle verlautet, ist dre Meldung -ausländischer Blätter, die Ritterschaft habe beschlossen, die Verfassungsvorschläge abzulehnen, durchaus falsch. Die Verhandlungen werden noch in der nächsten Woche fortgesetzt. Man glaubt auf beiden Seiten, durch Abänderung refp. Neueinbrrngung der Regierungsvorlage, zu einer Einigung zu kommen. Auch die Blättermeldung, daß die Bürgermeister die Steuern verweigern wollten, ist erfunden. Die Verhandlungen unter 18 Herren sind vertraulich. Kaisermanöver-Konferenz. In Freudenstadt in Württemberg fand, wie der „Schwab. Merkur" berichtet, unter der Leitung des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten und des Eisenbahn-Zentralamtes in Berlin die Kaisermanöver-Konferenz statt, die alljährlich im Bereiche derjenigen Eisenbahnverwaltung abgehalten wird, in deren Bereich die Kaisermanöver sich abspielen. Es waren 62 Vertreter sämtlicher deutscher Eisenbahnverwaltungen anwesend, die ihre Arbeit in dreitägigen Verhandlungen erledigten. Es hat sich dabei insbesondere um den Bedarf an Personen- und Güterwagen für den Rücktransport der Truppen gehandelt. Morgen schließt sick) eine von 20 Vertretern besuchte Konferenz der süd- und westdeutschen Eisenbahnverwaltungen an, in der die Zusammensetzung der durchlaufenden Schnellzüge und Mcaßregeln zur Beseitigung von Verspätungen vereinbart werden. Bei einer Besichtigung des Feldartillerie- Regiments Nr. 49 in Kirchheim unter Teck ist der erst jüngst ernannte Kommandeur der 27. Division, Generalleutnant von Beck, vom Herzschlage betroffen worden und tot vom Pferde gestürzt Die Hebung wurde sofort abgebrochen. Generalleutnant von Beck war bis vor ttirzem Kommandeur der 26. Infanterie-Brigade in Minden i. W. politische Wochenschau. Gieß en, den 28. Aug. Die Luftschifferwoche in Reims und die große Fahrt ; c s neue st en Zeppelin scheu Luftschiffes nach , -.ttrlin haben der jetzigen politischen sttllen Zeit ihre eigene t.tgnatur gegeben. Mit einigem Neid werden die Leiter ier Frankfurter Jla ohne Zweifel das reiche Programm i er Franzosen in Reims studiert haben. So etwas hat die frankfurter Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung bis- ber nicht zu bieten vermocht, trotz Zeppelin und Parseval. '.'Äch Berlin macht Frankfurt Konkurrenz. Dort kann man ben Flug des Wriahtschen Apparats bewundern. Die Frank- , irter Jla wollte der Mittel- und Sammelpunkt für die dies- , ihrigen Lustschiffahrten sein, aber es scheint wirklich, als nvnn dieses Ziel nicht erreicht werden wird. Dies irae, bieg Jla spottet nun selbst die Frankfurter Zeitung. Die ;ia hätte eine kulturhistorisch bedeutsame Veranstaltung narben können, wenn man nicht den Jahrmarktsrummel und ohrmarktsverdienst gar zu sehr in den Vordergrund gerückt hätte. Rutschbahnen und Karussels gehören nicht auf eine ernsthafte Ausstellung und hohe Eintrittspreise schrecken ab, zumal man für sein Geld dort recht wenig hat. Wer ein richtiges Bild von dem derzeitigen Stande der Luftschiffcck)rt befommen will, findet in Frankfurt seine Rechnung nicht. d.kit herzlicher Anteilnahme hat man auch dieses Mal die ohrt Zeppelins verfolgt, die ihn in die Reichshauptstadt geführt Hal. Nicht ohne Bangen verfolgte man die Fahrt bon Z III, ob nicht wieder irgend ein tückischer Zufall das Programm stören würde. Wie sehr die Luftschiffahrt auch heute noch von foldjen Zufällen abhängt, lehrt der jüngste verunglückte Flug des in Frankreich erbauten russischen lenkbaren Luftschiffes. Es siel dieser Tage bekanntlich bei einem jrobefluge in die Seine. Derartige Unglücksfälle lönnen natürlich den Fortschritt in der lenkbaren Luftschiffahrt heute nicht mehr aufhalten; sie beschleunigen ihn höchstens. Ächon heute sind die Mächte fieberhaft tätig, um sich brauchbare Kriegsluftschiffe zu schaffen. Das Beispiel Deutsch- luids hat sie alle angefeuert, .Häfen für Kriegsluftschiffe zu bauen und Luftschiffe zum Angriff und zur Verteidigung u erwerben. Von Berlin aus, wo Zeppelin sich nur fur^e Zeit auf- falten will, wird der kühne Pfadfinder der Luftregion nach bem Bodensee zurückkehren, um dem Kaiser Franz 3 o f e f von Oesterreich sein neues Luftschiff vorzuführen. 9?tan sieht, mit welchem regen Interesse der greise Monarch lc Entwickelung dieses neuen Problems verfolgt. Auch Oesterreich wird bann wohl bald an die Ausrüstung von .'iriegslustschiffen gehen. In England hat man bisher merkwürdigerweise wenig Erfolg mit der Konstruktion von iriegsluftschiffen gehabt und man sieht nicht ohne Unbe- bigen die Erfolge Deutschlands und Frankreichs, ja selbst .Italiens auf oiefem Gebiete. Man ahnt es, daß das Luftschiff schon im nächsten Kriege eine bedeutsame Rolle spielen uirb; mit seinen Dreadnoughts, auf die England bis jetzt sc> stolz war, ist den behenden Kriegsfahrzeugen der Luft nicht beizukommen. In Oesterreich machen die Tschechen wieder einmal von sich reden. Ihr neuester Vorstoß gilt dem Herzen des Deutschtums der Habsburgischen Monarchie und man tarn es den Deutschen nicht verdenken, wenn sie sich jetzt ordentlich zur Wehr setzen. Sie hätten es nur schon früher rin sollen, bann würden die Tschechen es jetzt nicht wagen, sich in deutsche Gebiete hineinzuwagen, um sie zu tschechi- hfren. Einstweilen ist es noch bei verhältnismäßig harmlosen Prügeleien geblieben, aber wie leicht kann es bei der begreiflichen Erregung wieder zu ernsthaften Zusammenstößen kommen. . In Kreta, dem alten Zankapfel zwischen der Türkei urb Griechenland», ist ber Friebe bisher erhalten geblieben, ss bebrohlich bie Sage auch noch bis vor kurzem aussah. Um so schlimmer sieht es bafür aber in Albanien und in Yemen aus. In beiben türkischen Grenzlänbem herrscht Wlsruhr unb bie türkische Regierung hat augenblicklich alle Sxnbe voll zu tun, um den Ausbruch einer offenen Revolution zu verhüten. Wie em ft die Lage ist, geht daraus beroor, daß bie Mächte bereits Kriegsschiffe zum Schutze ihrer Interessen nach fernen ab geschickt haben unb bie Auf- iierksamkeit der Türkei in nachdrücklicher Weise auf Albanien ■Aktie01 ytdintr M- ***£ >? MclUS ®ltn ■ LL-E i .„Ml -1 Nr.201 Erstes Blatt LSS.Jahrgang Samstag 22. August 190S «rr Slehener,n;ei-er > schein! täglich, außer A1- K V monatlich7^.,Dtevie.- MGjHeim Ameilm HittschaftlicheSeitsragen xjr K £ Nir LÄ 'Ny Xjr £2 ■■ J ^jr 'tr auswärts 20 Piennig. i-nisprech-Anschlüsse: |Ä EaJ ffi K/ Verantwortlich r die Redaktion 112, Iw < für den politischen Teil: UM General-AMger für Gberheffen MM vörnüttags's^Mn Ro1ation§dNlck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- inö Steinöruderet H. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. A^eigemcn'r>. Beck. . o.fl.150 -■ 4. w» ; liehen. Die Antwortnote oer Psv»r . **Lehramtspersonalien. S. K. H. der Groß- bie Kollektivnote der kretischen Schutzmächte wurde gestern Ih er z og haben den zwetten Velerrnärarzt bec dem Kreis- . tienb dem italienischen Botschafter als Doyen überaebe».l^rünarantt Mamz Dr. Helmuth Peters *u Kouiä aui 'ät 1(6) 10)} iv.i. «1 Duchustomillen rntbält. ifi brr 'rfmlpiflrnb zu Uef taufen auf Anordnung des Kreisarztes bas Boden int tfUfetton verboten worden. = Bad-Nauheim, 27. Äug. B S gestern ünd 27 678 Rnrgäftr angekommen, wovon an genanntem Tage noch 5736 anwesend waren. Bäder wurden b.» jum 26. Äiiguf'l 345 549 abgegeben. O Bad-Nauheim, 27. Äug. Die Bod-NMrkeimer Kirmes, da» Saison schlug fest, das noth all der vielen Sommcrarbeit der i r: wobr^rschast auch wieder bas Bergnu^rn in Hülle und »Zulle bietet, wird am 3., 4 und er ab - Tte Nanderba. / . l- tung-schule.die vielen Landgemeinden des streife schon so viel Segen gebracht hat. veranstaltet tm Herbst auch hier Aum ersten Mal einen Owöchrgen Kursus. — Uedrr die Bierpreise »st man s»ch hier immer noch nicht rtniq geworden Schon mehrere Gastwirte Versammlung en haben zu keinem brfammten ResuUai geführt. Einige Sirischa'ten. die ausgeschlagen waren, haben den Prerö imeder erniedrigt. T a r m st a d t, 27 Äug. Im 82. Lebensjahre ist der Stadlpfarrer i 1) Cubtr Psnor gestorben, wohl der älteste der im Schul- und üirchendienst tätig gewesenen Einwohner unserer Stadt Am 7 Januar 182b in Tarnvtdbl geboren, hat er seine gany Tienstzeit in seiner Satentabt ?>ußcbrad)i Ursprünglich als Lehrer an der höheren Mädchenschule und daneben noch als TiakonuS im Streben» dienst lang, wurde er nach Reorganisation des städtischen Schulwesens in den siebziger Jahren zum Lberlehrer der ersten Stadtmadchenschulc befördert Diese Stelle vertauschte er später mit einer der hiesigen Stadtpsarreien seit einigen 3obren lebte er im R.ideskand. Pfnor gehörte der freien Wirf)hing in der evangelischen Landeskirche an Al» lauterer iSbaiahir wurde er stets allseitig anerkannt und geachtet. Offenbach, 27. 9lug. In der geürtaen mchlöffent- hdirn btadtoerordnetensitzung wurde beschlossen, die neugeschaffene Stadtbauinspektor stelle dem Regierung«- baumeister Weil-Offenbach gegen eiy 91nfang8flchoÜ von 6000 Dik., steigend von 3 zu 3 Jahren um 500 Mk. bi« zu | heben tonviger Trabet 600 ftrf»rnai br:rä;t. ni-detaehe». um I neuen Ballast in v-toielt nm &|kr a»i.KX.-banm 3» all der »nixmuH t grielite uch noch, toe :n beit Nach^r cra- runden nftrilte. der '.in ar. brachte der Berliner Mattürat an 9iiibuteft dre Bitte: 3leggm tora»»* vom Htrnrne. regn-t es oder btnrrnhldv» Ratz ’.iiMi -ist es, tu l, dost die ächt tdxn <*Wa4uto |u Evren des Besuche» .^eppetin» Kiaigemchmuck an- Uff.-n. Tw Bürger werden aniwtXtt, ebenfalls die Häuser in beflaanm. Lot» dam. 27 Äag Der Magistrat in PvGtorn rxtidt folgendes Telegramm vom O ..Ta mit der vnnvi vor geschrieben ist, werde id) womöglich beim Jiütfireg BotSdam ütorilirgni " S^anbau, 27 Aua. Bei dem breiigen Magistrat ist da» oes &rc nd>»bafm: Ta mir der Hrrnre vor geschrieben ist. so werde rch womöglich beim Rückwege Spantou überstiegen." Berlin. 27 Aua Das „Tiil umwxbenblatt" widmet im mrnalistf'chen Teil dem (Htcirn .kptwltn einen längeren Hut- t tuin;>o:ttfe(, der folgenderm^tzen ichtietzr Tader verdank: die Lukschisiahn dem Ckr rm Zeppck die Anregung zu der gewaltigen (yuiaitung der Lu'uLf ahn und des Zntetesie» nie diese in dem Dfriongntfn 3cbrr Seit dem Tay ovn iLchketdinren bade der r-rut'dx Lufttchi'taverband und der Luftstotlenverem einen auf« , upp n erhalten. Tu 3ntern:tonale Lustschis ahrtSausneltung 31o m jranhurt a M iit aus dem Boden der Begeisterung nehmen und ist mit sZreude tu begrüben. Ihre o umschriebenen 'rbr und von dem rr- ichen Ä. .i redenden Berichte ütor deren Ergebnis wr: •rnken irir dem Grasen Zeppelin, datz Deutschland am Ende fdnrfahrt. al5 des neuesten, tuhinit-irnrfxn Zweigt» der Bet- kehrstrchnik ihr bi Möge uns der r^rwürdiye Borkampfer noch l'Uigc erhalten bleiben. Ein Vurra dem Grafen Zeppelm. Za Bitterfeld 7500 Mk., zu übertragen, und zwar unter der Bedingung, datz er keine Pnoatarbeiten aud'ührt. Main», 27 9fug Der Stu dent 'Joseph Racke, der iu 'Snlnuidiim seinen Batet und »eine drei Schwestern ermordet halte, ist geil tn au» der Irrenanstalt Alzen wieder in da» UntersuchungSaesängni - gebracht worden Ta» über den «HrifteMuHaim de) Racke zu erstattende Obergutachten dürste vor .1 l Wochen nicht zu nwartrn fein. [] Marburg, 27. Aug. Der in der Klinik befindliche Poliztidiener Weil aus Breyenhain, der in Ringshausen von einnn ZmangSzögling durch Messerstiche verletzt wurde, befindet sich auf dem Wege der Besserung. X Irankenberg, 27. Aug. Am 2. September wird hier ein NornhaiiS dem Betrieb nbernebm. Vom DörSbachtal, 2»r. Aug. Das Talsperre n- Projekt nimmt immer greifbarere Gestalt an. Wahrscheinlich mirb ein Plan zur Ausführung gelangen, ter hauptsächlich das obere Dnrsbachkal berücksichtigt Darnach soll, dem Vernehmen tiarf», zwilchen stvrdorf und Rotb das Hlmptstauwerf ausgesührt werden in einer Höhe von 50 m. Von da ist ein Turchbruch durchs (Gebirge utr X'abn hin geplant, und zwar zu einem Hos oberhalb Aal kosens hin, wo eine Thibrilanlage erstel)en soll. Eine Anzahl der snNcn Ianmrert als wühlen must vom Erdboden verschtvinden. Die striusverlmndlungcn sind bereits sotoeit yim Abschluß gelangt. Rach der Räumung durch die Bewohner sollen die <'<-bäute noch so lange als uu^stutz sremden Arbeitern als llnterhinftAorte dienen. Hoffentlich wird man aber in erster l?iuie die sehnjüct»tig wartenden einheimischen Arbeiter berücksichtig, n. denen bei der ungünstigen Lage so lange jeher Llerdieirst fehlte Zivecks her übrigen Grundstticksankäufc finden iBerfannnlungen in den beteiligten Orten statt und sind die besten Aufsichten vorhanden, daß bald eine voll- ftnnhigc Einigung erzielt loerhen wird. — W,e von anderer Seite initfleteiU nnro, sind drei Mühlen bereits angekausk ivorten und znrar die Reisenmühle für 27 000 Mk. die 'Jfrru- Wagnermsthle für 2Ö0U0 Mk und die Lelmülste für 22000 Mk. Zeppelin auf der Fahrt nach Berlin. S u H Berlin, 27. Aug. Berlin in Erwartung Zeppelin». Tic Erwartung der Berliner luor heute auf dem Gipfelpunkte angelangt Wohin inan auch in den Hauptstraßen seine tuhtrtc, überall grüßte au» den Schaufenstern .ieppelm in irgend einer OVeftaft, sei e» ui seinem lebensgroßen Bilde, sei c» in mehr oder minberuhnlichen Büsten, fei es in Mobell-2uftschisstn. von denen sich eine» her Ruf'-nivarenhäufer log ar ein ModeN d.» neuesten „Z. III." oerschafft batte, da» tn der Länge annähernd 15 Meter motz Tie Rainen Parscval und Groß ichemt man bei der allgemeinen .‘ rMutbcnnürninn vergehen zu haben, benii nur rn den flauen ai le In« eben die tbnlb Nicht nur < >cre» Schreie der .ktCuua»6nLiuftr: .Havarie de' .^« IN Un* sreiwiNi^, Landuii i' ir» ivar schon aufaeiallrn da rut.K«xn b-T sonstigen i^-ep''. gen heil »ich die Ausgabe der Mi:tag»blätter vur ritt thrrl Utunhr vevixltrt darre 5tun m man des AötselS Lo ung Wie »chon :u» kriegrapd.ttben *V betaut: gewvtdrt mnsttc Der III" mfoi k de» ko. ? »alen BertuiteS an Ben zur und cetmterDi, der bei zwr . .VoUirx und E L H Bitterfeld. 27. Aug. Seh'n wir un» nicht in dieser Welk, So seh'n wir un» m Bitterfeld? Dieses alte Scherzwort Leipziger Metz- und Marktreisender deutet an. um roa» c» sich bei A tterfeld handelt: einen Iru'en- b-jbnlnotenpunft von bandelspolitischer und ittategischer Bedeutung, aber sonst cm traurige# Nest an der sächsoch-preutziichen i»rrnze, da» erst in den letzten Jahren durch den Einzug der ..Elektron- Werke" deiner Filiale der weltbekannten ..Zttekrron-Verke" m Wncebnm bei Frankfurt a. M und durch seine gewaltigen Ton- rohren-, Braunkohlen- und Maschtnenfahrlken zu r. m mdustneller Bedeutung gelangt ist. Auch da» rkonversation»lerikon w'itz von ihm nur zu sagen, datz e» eine Kreisstadt tm vr utzischen Ae- gierungSbezirk Merseburg an der Mulde, .’ttiotenpunkt der Eisen« bahnlinien Berlin—Halle. Zerbst- Berlin und Lierltn—Leipzig de. preußischen 2taat»babn ist und ca. 10 000 Einwohner Iwt Tann Hal e» sich noch einen Namen gemacht durch die Anlegung eine» BeriuchSplatze» jür bte Barsevallustschissc, die von den (’lektron-Werken ihr l^a» beziehen, 1111b dadurch, daß diese (Wa«<* auelle auch von verschiedenen Lu'tscht'servereinen al» Startplatz benutz! wird Heut aber ist es in aller Munde Zum zweiten Male nähert sich ein Zeppelin-Lustschiss dein Stäbltben, um aus dem Terrain de» Bartevalstden 11 lungSvlatze». der i iner Zeit den nördlichsten Punkt der großen T’mginabrl th*4 Graten bildete, vor seinem Einzüge in Berlin niederzukommen, um l»la» nach- "füllen und den Grasen selbst an Bord zu nehmen, der ia hie Reise bis Bitterfeld diesmal au’ Wunsch des um feine Gesund- beit besorgten Kaiser» im Schnellzuge umicflcqt und erst von Bitterield au» zu Sdnff nach Berlin fahren wird Man kann sich denken, wie stolz die Bitterfelder in diesen Tagen geworden sind. Die gewaltigen BahnhosSanlagen werben nicht leer von Menschen, die au» allen Richtungen der Äindrofe hier zusammen- strömen. Bon Berlin und Magdeburg, von Halle und au» dem Vlnbaltiichcn, von Leipzig und Tee»den zogen Tausende und Ab r tausende in da» StäbldKn hinein, über dem Tag und Nacht eine ungeheure Dunstwolke der heimischen Industrie lagert Namentlich die chemischen Werke strahlen einen höchst impertinenten Tuft au«, und wer. etwa noch unbekannt mit der Bedeutung Bitter selb» in diesen Tagen, mit den großen, nach Berlin hitiiciuxn internationalen Ervreßzügen von Italien, der Schweiz unb rrank- reich her in diesen Stunden durch Bitterfeld rast, blickt erstaunt auf da» ameifenbaftc (^triefe- tn ber kleinen itabnhtabt Wort) gegenüber dem BahnhofSoortal erbebt sich ein zweistöckige», nx-in- angestrlchenes Gebätide mit ber Inschrift .Hotel Manerbof". in dein ti» zum heutigen Tage bcrmloie Haiiblung-koniniis, Ingenieure der umliegenden industriellen Werke, brave Svietzbürger au» Bitterfeld selbst unb bie wetterfesten Bauern au» hem Miube- tal logierten, ihre Geschäfte rbroidcltcn. und am abendlichen Stammtisch friedlich über bie Kretafrage, den Kanzlerwechfel. den schwedischen Generalstreik und ab und zu auch über die neuesten Erfolge de» Grafen da unten am Bodensee debattierten Heute ist da» Hotel an Palai«, eine Residen». eine Iürstenwohnung. mi: unem Wotte em wirNickwr .flauerhoi", wie » ttauben itfcroai; auf weiß zu lesen ist, denn in ihm hat bie Mateslät ber Lüfte ein Zimmer bestellt unb damit bie Weihe de« Haufe» vott- ^ogcn. CberMlner unb Pikkolo, Stubenmädchen und Hausknecht sind alle von demselben Größenwahn bifalkn wie brintten in ^riehrichrhafen tm ^Teutschen Haufe" die bienend-' Schar tvr Geister feit vielen Monden Dazu kommt, da« e» auch sonst »m Hotel von Iürstlichketten wimmelt E»n gewöhnlicher Steril lidx-r findet heute tn Bitterfeld überhaupt kein Cuatttrr mehr und ist froh, wenn er tm Wartesaal de» Bahnhof» einen Stuhl »um schlafen findet Weftern nachmittag bereit» zog em Bataillon der Magdeburger Pioniere mit klingendem Spiel durch bie Strotzen btnau» nach dem Zlugplatz der Elektron-Werke, wo sie heute adend den Abfperrung»b«enst zu versehen haben Drei Biertclstunden Weg« etwa bat man zurückzulegen »um Scknut'lav der Ereignisse, der mm mindesten >o mtereliant er» scdetnt wie der Tegeler Schießplatz in Berlin, denn bt■6 bvr vertret en ist Auch : rin Kordon von Militär vorgesehen, innerhalb dessen ftch die Landung ab^melen wird Inmitten de» Landungsptatze-.i beftnd-t sich die schon bekannte Botrichrnng zur Verankerung de» 2110- Ta» Publikum mutz hinter den Mannschaften den großen rtugen- bet nach der gar te de» Platze» bei weitem größere \* hancen. da» Landung»««: nover in verfolgen. al» da» Berliner Publikum draußen auf dem Zegeler rckivn 'm ber’ ständig lahm Eine ganze .'.-^hl Arbeiter ist »berbanpt nicht erschienen: ein anderer Teil bat frühzeitig um vn.-.riung gebe» Grafen Brppdie d rr'cht. hat dazu be,gettagen. datz tx.- ganz Voriichngen fid) schon am »rüden Morgen tn der NÜb» der Ztlekrtonwerke gelagert betten, um ja nicht» »n periäumnt Muri nach 11 Ubr trat biet die Nachricht e n. datz da» Lutt- schifi de» Grafen .-krpehn . her Nürnb rg erschien n ir Man Kit wie bisher noch nenn Stunden -ubtculx. allo nm ach» Ubr -dem ' d er rinrre » !»te 'S ul' * .ung : Ta» stepW» ünldx Vu’tidjif» trifft nach •'Ja!*..dur.ien der hiesigen BallGUhMH voraur ichrllch nicht vor morgen früh hier etn. Bitterfeld. 27 Aug Trotzdem ne andauernd Hm Regen hei. batt: ich vor Cm hieran B.ihiidoi eine nach ; ;i senden zahlende Menschenmenge verfammelt. die in tenbtgcK t: regung d;e Ankunft de» Grafen .Zeppelin erwartete - je Be^rrützung am Bahnsteig waren u a er dxenen V^MUtr v stehle. Landrat «rrnherr von S:u--n und der Wetnet» tour de» Pionterbaraillon» Punkt...ch um 8 Uhr 45 Mm k- der Zug unrer braufendem Zubel m die Halle. Graf ;le»mtix der sehr beiter war und wohl auifab, entstieg dem ‘.L b > folgt vcn Tirekwr dolimann und Cbmngtn'.rur Kotor, iowir n Begleitung de» Ldervräfitonten Hegel und de» Rog-erungDtzrich» tonten von Borne» Nachdem der Graf sich bet ton »nm herber geeilt en Herren bedankt hatte, begab er uch. dicknumbchWtz von ber Menge, welche tbm herzlich zutudelte und ..T ruriMÄ Deutschland über alle»'* fang, zu Huß nach dem Hotel, wo rt k sofort tn sein Zimmer zurückzog Bitterfeld. 28 Aug. Ta» Vetter ist trnbainrnb schiech Ter Regen leit fett gestern morgen mich Nickt einen '.unenWO aufgetort. Ovn’ Zeppelin ist übrigen» birtb den kleinen Hebt serne» Luftschi'*e» nicht im geringsten entmutigt. Dieser UxNt. iu äußerte sich der Graf, sei eine Ämtor-Äranfbetl. tot । Zeppeline einmal tnrrchmc.tx-n müsse Bitterfeld. 28 Aug Ter Korrripundent der Te zritung batte beute morgen 6*, Ubr ein.- Unterredung mit I Grafen ^--ppelin. in w !cher letztere mittrUtt. das» da Zrlegrai da-> er um '• Ubr erl-: :<— tt. tob 1 lauir to» ‘1 >;» 8 'chiff Plauen nähere Ter Graf arbeitet schon feil 5 Ubr trägt die Sprratwnestelle noch im Bertond und ist ziemlich ei Halle a S. 27 Aug Auf der (Tifent-almfabtt nach Vst selb war Graf Zeppelin überall Gegenstand begeist ter Ovationen^ Besonder» gwtze Men'Vhenmen.ien hg sich in Erfurt. 23rif;enfd» und Valle amefarnnteli <*ta' .'xpo erschien überall am lenster und dankte freundlich durch S.Mest der Mütz. für die tbm tonvbradjten vulbiflunaen Zn Hj nnrrden tbm drei Telegramme tn den Zug gereicht, iwtrul der Menge imrtedte, daß der Ballon um 12 Uhr wieder e steigen n ürbc. Berlin. 38. Awi In den Ti»poiil.vnen de» Genet kommaitdo» de» Garde-stvrp» für den tout: ten i-n-1 ist nicht Kuntort. tei man dort mit einer zunkNuton VlntaL be» „Z III." rrdmet Berlin, 28 Aua Tee Setlerau»f tditen fut btt Zeppelin-Premiere in Berlin fmd nicht sonderlich jeta» Xie Borau^sa i« für tVrlin und Um; arnd lautet .4k ” Uch käst. KttKviie Aufklären aber noch v?rherrschend wolki., mu clMl Regen und mäßigen Nordw 'vomden Auf ber Aabrt nach Berlin. Rotd am Sand. 27 Aug 3 Ubr 30 Mitt nachmitt To» Luftschiff kam nach 3 Ubr hier in Sicht und tofin.*vi Zur 3eit über HelmrAiurach C» fährt tn tot Richtung 1 Schwabach direkt auf Würnberg |u. Schwada ch, 27. Aug Um 3,48 wurde „Z TU" u'xt Schwabach gesick tri. Gno tzh : m . 27. Aug Graf Zeppesin |t. In jraabiet» dem ..SLbtoitt t-en Lorresp,ntori»bureau* Hut l Ubr muiMl rordere» Zoltucerpaar de» vorderen Mowr» aefekt. Landung * Nürnberg, wenn erforderlich Graf Zeppelin ir Nürnberg, 27. Aug Um 2 Ubr war die Bolkzmenge wieder riesig annervadnen. Um l/> Ubr bäd* man :• erste, Rufr: Er kommt, er kommt' Ihn unbeschreiblttdri ertaste die Menge ANtmiblich gewahrte man toe ^hnzclveilen h» Luitschille» und horte da» itoräufch der Propeller Tann P» reitete sich tot „Z III." zur I rq vor Ii B ''Mff»W ließ sich ramme0 nicht zurückoallen und durchbrach die Schran' ihn Unfall idxmt aliafhdx-nDrtfe tobet n cku oorgebmm.-n sein To» Luitichu, Hatte uch inzwnchen gesenkt Ta» Bubi! bt ach in lebhafte C Da turnen au» Um 4 Ubr 28 Mtn vor Berankernn, bernoct iachtorn der junge Graf toe nötige» wrifunmn i^rbrn hatte, togab er ft® in b*e 5 adt zuoo, ihm 'He.umnig»tn '.iitomt v Graul feinen c«Ztückw»mfch ai sprachen Twtz to» Ragen» wandern noch tetele Leute zur owianiMlr Nürnberg. 27 Ang Nach der unter dem unbeschreibt Zubri der Bolkemenge erfolgten Landung und B--rankem»z ,..l HI" erklärte Graf Zevoelin rt einem -8n tret er tot Pr daß eine Nächtigung to» Luftschiffes nicht toabitdutgt k, tos» die ®etIrrfahrt angetreten werden solle, sobald die Re» kuren vollendet feien Nürnberg. 27 Aug T Landung to» IT!' bereit» um 4 Ubi 1*5 Win auf tom etwa Meter bmter iurnH.it> im ^9alto befindlichen Landunplatze, einer am nb an der to» Mikeeunq gearbeitet 3m Laufe to» -Ibends soll her neue *i -imtep Mowt nntrcfkn und wird bann foiort etn,«netzt nxroen. |t> tot nach tm Cauie tot Nacht ober sogar «hon bi» fpötrsten» ax»N die iKitfruiijn nach Bitterfeld cr'nlrn kann Nürnberg. 27 Aug Die Landung ist wegen MotottzMD erfolgt Dor Ersatzteile treffen um 6 Uhr ein I •< SkiterfaM erführt fötal nach ZWnbiaun» der Reparatur ler VvcA lazzt jid n,cht befhmmt aiuxton. doch wird gehof't. daß M» Vuftfduff morgen toi guter Zeit in Berlin eintrifft Stuttgart. 27 Aua Tie C«’t> •>’ touKiel! ■: LantongssttM Um 2 Uhr IS Wnaten crtolgtr d.m -nblub tot ckaitag 0» - ' rm etawtoofer Anblick, wie iich der 01." langfaM Ms mbia in ton nächtlichen v:mmrl erhob Jn etwa 50 M rer t* vtertoe er rw erimenfuna nach Nortoste» und fchtug tonn toe« Richtung em T< «uuri^nto BolkLmenge brach *c*tX'ieN 8 Ctoiuvnai a»4. b.» to» Luftschiff ton iHuSc1 rnttärrcnto* wes Erst toua Henn»Eriche jaite e» iich baul.t). mr -uMrstme^ Es starben an: Zusammen: Bauchfellentzündung 1 (lj 1(1) LebenSfchmache 1 Summe 7 (2) 2 (1) 4(1) wurde „Z. HL" i *581 C“/, B »lf 3 t o 11 c. [4745 Margarine m «; t ssKwas •'teile smjeii feinste (06416 sind eingetroffen. [4706 Krupp den Preis um den Ausfall des völlig aus der Lust 3 2(1) Tuberkulose Krebs erlitt. r 30 Mn. natiit: Sicktt und beiuiM in der Mmg n ositwnen des Str-J heutigen Zepvcl-^ ter pünktlichen russichten füiH nicht sonderlich oiiq ) lautet: ZiemlichI end wolkig mit c I. M. Schnlhos Marktstraffe 4. — Telephon 119. Kleine Tageschronik. Die Blattermeldungen, daß die Firma des Selterswassers für ihre Arbeiter erhöhte, verringerten Bierkonsums einzubringen, sind gegriffen. Bürgermeisters zur Einsicht offen. Schiel. billiger — ... ----- a Pfund 74 Pfg.. bei A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Mittwoch den 1. September, mittags 1 Uhr, wird ein fetter Gießener Wetterdienst. voraussichtliche Witterung für Hellen am Sonntag dem 29. Ailgust: Heiter und trockeii. Nachts kühl und Nebel. -h der Besuch an der Landungsstelle trotz der nächtlichen Stunden feiert war. Bavreuth. 28. Aug. Z III überfuhr heute früh die Stadt - der Richtung Königsheide im Fichtelgebirge. Von dort kehrte j Luftschiff um, als es merkte, daß es die Richtung verfehlte, IB> erschien tvieder über Bayreuth. Es herrscht starker ^qenwind. Die Motorc arbeiten gut. Um 7 Uhr 3 Min. früh ließ das Luftschiff Bayreuth uui) verschwand bald in den Wolken. Neuenmarkt (Distrikt Wirsberg in Oberfranken), 28. Ang.. lijt 30 Min. Z III wird soeben gesichtet. Er hat Berneck passiert iü fährt der Saale entlang. 1 Münchberg (Oberfranken), 28. Aug., 9 Uhr 36 Min. So- >«r erschien Z III über unserer Stadt von Gefrees her. Literarisches. — I nr Wildstöck'l. Die Geschichte eines Waldbuben. Von Ph. B u x b a u m. Verlag von Emil Roth in Gießen. Diese um die Mitte des vorigen Jahrhunderts spielende Geschichte aus dem Odenwälder Volksleben gründet sich zeitlich und geschichtlich auf Tatsachen. Sie zeigt den Typus eines Mannes der Tat, der, ohne zu schwärmen und nur mit Tatsachen rechnend, seinen Weg geht und nach mancherlei Enttäuschungen und Fährlichkeiten sein vorgestccktes Ziel, die sonnige Höhe feines künstlerischen Weges erklimmt. Die Erzählung enthält, um es kurz zu sagen, ein Erziehungsprogramm. Ter Held der Geschichte ist Ulrich Schei, ein armer Waldbube, den der hochbegabte Bildschnitzer Ernst Reinert im Wildstöck'l in die Lehre nimmt. Ter Junge erhält bei dem Meister mit dessen einziger Tochter Martina eine sorgfältige Erziehung und wird zu einem denkenden Handwerker herangebildet. Sein Beruf als Puppenschnitzer stellt sreundschaftlick)e Beziehungen zu der Familie des Marionettenspielers Linnemann her und Dominika, die Tochter des Puppenspielers, Nicht ihn für sich zu gewinnen. Für Ulrich kommen schwere Zeiten: Haß und Neid hat er zu erdulden, der Wilddieberei, des Diebstahls und Mords wird er geziehen. Von des Schicksals Wucht niedergedrückt, heftet sich Sendcbeck, ein abenteuerlicher Gesell, an seine Fersen und macht ihn für seine eigenen ruchlosen Taten verantwortlich. Aber glänzend gerechtfertigt geht er aus all dem Toben unb Wüten hervor. Immer wieder ist es Martina, die wie ein heller Sonnenstrahl das Düster seiner Loge durchdringt und seinem sinkenden Lebensmut das Befreiende gibt. Diesem Mädchen bleibt er trotz aller Herzenskonflikte treu und will seiner künfflerisch veranlagten Jugendgefährtin, die sich als Zeichnerin ausbildet und betätigt, würdig werden. Ulrich Schei geht in die Fremde und findet endlich was ihm fehlt: Anleitung und Führung im .(Kunstschaffen. Sein Schaffen gilt der angewandten Kunst, besonders der häuslichen Kunstpflege des Mittelstandes. Er will nicht eine neue Mode schaffen, sondern ein Lebendiges, Sinngemäßes an die Stelle des Leblosen und Unempfundenen setzen. Die Anregung hierzu ist schon von seinem alten Meister ausgegangen, der durch seinen ausgeprägten Kunstgeschmack veredelnd auf das Kunsthand- werk einzuwirken gesucht. An das gute alte anknüpfend, erwartet schon dieser die Rückkehr zur urdeutschen Kunst von der Verwirk Hebung der Volkskunstgedanken und einem klaren Veriländnis der den Menschen umgebenden Natur. Als Künstler kehrt Ulrich Schei zu Martina zurück, verbindet sich mit ihr unb bezieht im Wildstöck l seine Sommerwohnung. — Sein Werdegang ist mit einer schlichten und lauteren Innigkeit geschildert, wobei die tatsächliche WirUichkeit fortwährend hervortritt. In dem Vordergründe steht die große Bedeutung der zielbewußten Werkstattlehre auch die beiden von P. Awetaranian begründeten Zeitschriften, welche in türkischer Sprache herausgegeben werden, die Wochen schrift „Günesch" (Sonne und die theologische Zeitschrift „Schahid ül Haqaiq" (Zeuge der Wahrheit). — Tas politische Erwachen der Völker des Orients ist nicht zum geringsten Teil dem stillen und unaufhaltsamen Einfluß der christlichen Kultur zu danken. Es konnte nicht ausbleiben, daß sich auf dem Grunde der Gedanken und Glaubensfreiheit, die der Sieg der politisckien Freiheit mit sich bringt, auch eine Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam anbahnt. Tie Begründung des „Muhammedanischen Seminars" in Potsdam ist ein beachtenswertes Zeichen der Zeit, denn es beweist, daß zwischen Teutschland und der Türkei nicht nur wirtschaftliche und politische Beziehungen bestehen, sondern daß sich auch ein geistiges Band zu schlingen beginnt, das der kulturellen Entwicklung des Orients nur förderlich sein fann. Alle Anfragen betr. des „Muhammedanischen Seminars" sind zu richten an den Sekretär des Seminars Dr. R. Wegener, Ternsche Orient-Mission, Potsdam, Gr. Weinmeisterstr. 50. Men-, Unfall-, Wöchnerinnen- n. Sterbekassen-Versichernngs-Anstalt mit konkurrenzlosen Einrichtungen sucht sofort tüchtige Herren als Sub-Direktoren bezw. General-Agenten gegen hohe Bezüge zu engagieren. Gefl. ausmhrl. Offerten unter J. P. 112650 an die Ann.-Exped. Webrmaun & Co., München. Arnulfstr. 26. (4761 . vom 2.—15. Jahr 1 Bnlle der Gemeinde Langsdorf auf Lebendgewicht auf dem Sub- missionsmege verkauft. Reflektanten können ihre Angebote bis spätestens den 1. September, mittags 1 Uhr, im Rathaus abgeben. Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer des für die handwerkliche Kunst Einzelne Abschnitte, wie B die Geschichte der Erbacher Elfenbeinschnitzerei, haben einen bleibenden historischen Wert. Herzergreifende Snmnuaigdmalmicn, prächtige Natursdnlderungen und eine fesselnde Darllellung zeichnen auch dieses Werk aus, in dem uns der Verfasser wieder nach dem Oden walde führt, dem Hintergründe seiner sinnigen Erzählungen mit den vertrauten, kernigen Gestalten. Ohne störende Nebenfiguren, das phrasenhafte vermeidend und nur mit psychologischen Mitteln wirkend, entrollt „Tie Geschichte eines Waldbuben" ein großes, kraftvolles Kulturbild von packender Wirkung, bei einem tiefen, sittlichen Ernst. Wer noch ein Herz für das Leben der einfachen Waldleute hat, dem wird dieses Buch, aus dem ein gehaltreiches Innenleben spricht, zum freudigen Ereignis werden. Luftschtffahtt. Farm an legte gestern m Betheny einen Flug von 180 Kilo- , er in 3 Stunden 4 Alin. 56?/5 Sekunden zurück und gewann .Unit den Weltrekord. Für die Entfernung und Tauer ist er als vier für den großen Preis der Ehampagne klassifiziert. Erwachsene: im 1. Lebensjahr: 2 — 2(1) - MAGGI1 Knill»? Würfe» _ Ermietnng v. Transportwagen. Das Infanterie-Regiment Nr. 116 bedarf leihweise vom 24. bis 27. IX. 09 und"14. bis 18. X. 09 zwei große Transport- Möbelwagen. Auch die An- und Abfuhr derselben von der neuen Kaserne nach dem Bahnhof Gießen und vom Bahnhof Darmstadt nach dem Truppenübungsplatz Darmstadt und zurück wird vergeben. Nähere^ ist auf dem Zahlmeister-Geschäftszimmer in der Zeughaus- kaserne zu erfragen. Dortselbst find auch schriftliche Angebote bis zum 4. IX. 0« abzugeben.________________________________[D* - '"M) t« J fS**’*, 'b,t« ntuM rLtIh,atlck ~ J Menen: 4« unb b« SÜ «8 Uhr 45 M V?lle. Gras Eleg bem Nerun;:J 1 den M (Cj * M bitbtS un? Mi 1 dem Hotel, tcoS \ ist mbminnb |J W einen lv(o i>en kleinen^ rnitigt. Diesn lg >n--mankheü, bit tefbonbent btt J Unierrebunq nrl J tf, bas bas XclegJ itet, baß sich baiti Ichsn seit 5 Uh | > und ist jiemlid) J nbahnsahrt nach M enhnbbegtifl Vtenicbenmengcn H anrmelt. @iaf anblich durch 3fcd ulbigungen. d ug gereicht, rooral n 12 Hör inicb-;: d Profeffor Schulten- Erlangen fand sechs Kilometer westlich von Numaneia in Spanien ein gro ßes befestigtes römisches Lager: die gut erhaltenen Reste versprechen eine große historische Ausbeutung. Ein Weckffel in der Verwaltung der Erziehungsan st a l t M i e l t s ch i n gilt ans Anlaß der vorgekommenen lieber- schreitungen des Züchtigungsrechtes an Zöglingen als bevorstehend. Neuerdings sind wieder drei Zöglinge entwichen, die bisher noch nicht ergriffen werden konnten. Ter Dauerschwimmer Wolff, der am 26. August- nachmittags 4 Uhr eine Seemeile westlich das Admiralstabspiers in Dover gestartet war, mußte sein Vorhaben, den Kanal zu durch- gueren, nach acht Stunden auf geben. Gestern früh 8 Uhr startete Heaton, der Vorsteher der Liverpooler städtischen Bäder, von Dover und hatte sich bis 9 Uhr 1 ’ Seemeilen vom Ufer entfernt. Nachdem die Budapester Polizei trotz eifrigster Nachforschungen dem Absender der Höllenmaschine an den Haup.mann- Auditeur Matyasi nicht auf die Spur gekommen war, gelang es ihr gestern, festzustellen, daß die gefäfjrlidje Sendung von einem Honvedoffizier herruhrte. Dieser ließ das Paket von seinem Bursdien adressieren und aufgeben. Unter dem Vorsitze des (8enernlgouoerneur§ fanden in Taschkent Beratungen zur Bekämpfung der Heuschreckenplage slait. Es wurde beschlossen, die Regierung zu ersuchen, jedes Pud Baunuvolle, das exportiert wird, mit einer Abgabe von 5 Kopeken zu belegen; aus dem Ertrage sollen die Ausgaben für die Bekämpfung der Heuschrecken gedeckt werden. In der Grube N a v a l e o l l e r y in Peny Graig bei Cardiff stürzte em mit 34 Mamr besetzter Für der korb ab. 5 Mann sind tot, 15 verletzt. Im Pofemilelal in Kalifornien ist ein Waldbrand ausgebrochen, der den Hain der Riesenbäume bedroht. iS Verlangen Sie bei Ihrem Kaufmann nicht einfach „Bouillon-Würfel", sondern ausdrücklich Velin st. tclcgM:M : Um 1 Uhi mc| ns defekt. SüM I »pclm jr. st Mr die t hörte man bit (1 i unbefchttibücha <4 nun die Einzelheii-iM Propeller. 2^1 vor. mrchbroch bie tdjrcl nicht vorgebEW gesenkt. Da-dm-V j ubr 28 Mm. IMG e Gros die iWs1 die Stabt: ä.uWI1 1C1I ©lüdtoiml® ch viele Leute ,ter bem ,g unb VnankrM» >m Bertreltt icht bcafilW £ J L sobald bieM MgsplaSe, S soll der neue ‘ "3 ^gesetzt « bis ’ann. «i-"EN ir cm. paratur ab. * \ " ist um 2 ALS- schlug sofort^ I trocken. KM au!L Mpi' e« 1 i i Bekanntmachung. isvlat? von vormittaas l/ta Ubr bis nachmittags 1 Ubr vs;e,chaltet und die Ltromlicfcrung unterbrochen, was wir d iTnit den anliegenden Koninmciiten zur Kenntnis bringen. Gießen, den 27. 'August 1909. . Stöbt. Elektrizitätswerk Gienen. vermischter. * Bl 6 riots Monoplaii im Museum. Der Pariser ■jrttin hat in Bleriots Aeroplan, das erste Luftvehikel, welches den icial überflogen hat, zum Preise von 10 000 Franks erworben. '15 Blatt hat die Maschine der franz. Regierung zum Geschenk geboten und wird der Monoplan demnächst in einem Museum -/Paris zur Aufstellung gelangen. — Blsriot hat jedoch zur Be- :t}ung gemacht, daß der Apparat vorläufig dem Publikum D nicht zugängig gemacht werde, da die Gefahr vorliegt, daß , Masästne durch Sachverständige ihren Einzelheiten nach, für ,üi)e die Patente noch nicht deftnitiv erteilt sind, kopiert werden ;itnte. * Burg Persen in Sübtirol. Die Burg, die in den am Jahren so oft im Vordergrund des nationalen Interesses im den hat, ist im Laufe dieses Jahres zum großen Teil aus- tl^ut worden. Eine Reihe der herrlichen Säle wurde erneuert; ral der Kaiser-Saal mit seiner Riesensäule (Unrjang 7 Meter), > ein herrliches Gewölbe trägt, bildet eine Sehenswürdigkeit timt Ranges Eine Gesellschaft national gesinnter Reichsdeuffchcr kio Oesterreicher, die die Burg erworben hat, gestattet ihren Mit- ; *)cnt, die einen Anteilschein zu 500 Mk. genommen haben, sich tu Zimmer auf eigene Kosten wieder aus bauen zu lassen. Ver- tbene nationale Vereine wie Schulverein, All-Deutscher Bersin), Südmark, die sich an der Schaffung dieses nationalen Boll- ? -!s auch beteiligt haben, haben zumteil für sich Zimmer aus- Hiut und möbliert. Tie MitgliÄrer dieser Vereine können bwiifrei dort lvohnen; die Verpflegung übernimmt die Burgas lschast. Neben Burg Persen, die sich zum kürzeren oder längeren siijmthalt, zumal mi Herbste und Frühjahr, vorzüglich eignet, ist sich fast der ganze Galnetscher See (See von Caldenazzo) mit üitm I)errlid)cn Ufern in den Besitz dieser Gesellschaft überge- kiL.jcii. Ter See, der an der Linie Trient—Venedig liegt, kann Ki bem Gardasee ebenbürtig an die Seite stellen. Verschiedene I In sind schon gebaut, ein großes Seerestaurant mit Gasthof i in St. Christof ist Ausführung. Es ist wohl mit Sicherheit r imehmen, daß sich diese neue deutsche Kolonie sehr rasch ent- hötli. Sollten die Italiener den Deutschen den Gardasee wirk- Ki dauernd verleiden wollen, so ist hier ein auf österreichischem b txn liegender Ersatz geschaffen, der den italienischen Teil des rbafeei» sehr wohl entbehren läßt. * Die Moskitos und der japanische Ahnen- t u Tie Stadtverwaltung von Tokio hat den Plan gefaßt, Vv Residenz des Kaisers von Japan von den Moskitos zu be- Ktien. Hiermit hat sie aber im wahrsten Sinne des Wortes Ii ein Wespennest gegriffen. Es ist bekanntlich gar nicht so schwer, pe Stadt von Moskitos zu säubern, die nur wenige stehende kisferflächen aufzuweisen hat. Die Befreiung einer 50 000 Ein- pbner zählenden amerikanischen Stadt kostete nur ca. 300 Mark. I n; anders würde sich die Sache in Tokio gestalten: Man fcif'te in die Millionen von Mizutamen — dies sind mit Wasser c itllte Bambusbehälter auf den Begräbnisstätten der Stadt — üe 10 Tage Kerefinol gießen, was natürlich eilten ungeheuren pitcnaufroanb verursachen würde; ganz davon abgesehen, daß |iv religiöse Gesetz verbietet, irgend etwas lebendes zu töten, ■in solches Gesetz würde einen Religionskampf in Japan herauf- gshivören, oder man müßte einfach alle alten Begräbnisstätten gf'ios zerstören, womit eine große Anzahl künstlerischer und gnoresker Stätten idjroinben würde. Einem solchen Eingriff ihre heiligsten Gefühle der Pietät würden sich aber fast alle «iDoüner der Stadt, wie ein Mann widersetzen. So steht der gmenerat von Tokio vor einem schweren Dilemma, aus dem 6 wohl für die nächste Zeit keinen Ausweg geben dürfte. I ' Ein „M uhammedanisches Seminar" soll im »übst dieses Jahres in Potsdam eröffnet werden und dem Stu- fcim des Islam und der muhammedanischen Theologie bienen, f : 'Vorlesungen für das Wintersemester 1909/10 umfassen: Un- Mrtht im Arabischen, Periisck>en, Türkischen und seinen Dialekten, Rilegung des Koran, Muhammedanifche Theologie, Derwischorden |lb susitische Philosophie, Islam der Gegenwart, Ethnographie ko Politik der islamischen Völker, Neues und Altes Testament W Verhältnis zum Islam, die oricntalifdjen Kirchen und der Js- W.der Islam und der alte Orient. Als Lehrkräfte des Seminars W) bis jetzt gewonnen: P. Awetaranian, Scheid) Achmed Keschas, Morris Neffimi Efendi, P. Fleischmann, P. Klein, Dr. Lepsius, kl. Mierendorff, Lic. Dr. Rohrbach und Dr. Wegener. Für die SLtammebaniidien Wissensdiaften stehen dem Seminar drei ge- Hnc Mollahs zur Verfügung, die den Gottesdienst und die Btelogic des Islam als muhammedanifche Geistliche und theo- M:ijhe Lehrer in ihrer türkischen Heimat von Grund aus kennen Itlttnt haben. Neben dem Sprachunterricht und dem geschicht- gjbtit Studium des Islam soll vor allem der Gottesdienst und die des gegenwärtigen Islam in feinen Konfessionen, Orden und Elften erforscht werden. Ten Aufgaben des Seminars dienen Origsnal-Drahtinelduttgen. Frankfurt a. M., 28. Aug. August Euler, der seither auf dem Flugbelände der Jla Flugversuche unternahm, ohne daß er einen größeren Erfolg zu verzeichnen gekalbt hätte, ist gestern abend zmn ersten Male wirtlich geflogen. Nach einigen kurzen Probeaufstiegen gelang es ihm bei einem weiteren Aufstiege, mit seinem Aeroplan 2 Min. 32 Sek. in der Luft zu schweben. In einer .Höhe von etwa 3 bis 9 Meter wurde das Gelände zweimal in schönem Fluge umkreist, wobei die Kurven elegant gelangen. Das Publikum zollte dem Frankfurter Aviatiker lebhaften Beifall. Euler hat mit seinem Flug zwei Preise gewonnen. Brüssel, 28. Aug. In Neerpelt sind gestern drei Personen an Arsenik Vergiftung gestorben Es handelt sich um eine 75jährige Witwe, ihren 30jährigen Sohn und eine 12jährige Enkelin. Das Mädchen hatte £eim Kncl)enbacken der Großmutter versehentlich Arsenik statt Mehl gereicht. Haag, 28. Aug. Königin Wilhelmine wird die Tagung des Parlaments im September ds. I. nicht persön- lick) eröffnen. Paris, 28. Aug. Die Maschinisten der Pariser Theater haben beschlossen, am 1. September in den Ausstand zu treten, wenn ihnen nicht eine Reihe Forderungen bewilligt würden. Sie verlangen Lohnerhöhungen und Aenderungen der Arbeitsbedingungen. Tie Maschinisten werden heute eine Versammlung abhalten, in welcher sie versuchen werden, sich über die Frage zu einigen. Bekanntmachung. 2as Genossenschafts-Kataster der Wassergenoffenschaft Gießen, ttL der Vnbn, Sitz in Heuchelheim, liegt vom 1. ^vt, ab4-- ochen Min der Wobuuna des Wilh. Hardnnann II - ve i ich e Heimo ne n. ^ircherungsantrage können wahrend dieser Zett daielbtt ichrtftltch t N ireidn werden. t~x> | -9cucbelbeim, den 27. August 1909. 4zdö Der Genossenschaftsvorsteber Wilh. Hardtmann II. tzandel. — Holzverbrauch und Schienenschwellen. Der Ehef des BundcsfvrstwTsens ber Vereinigten Staaten, Gifford Pichon, hat an sämtliche Eisenbahnpräfibicn ein citri)ringlid)c4 Sd)r eiben gerichtet, in bau er sie auf fordert, zur Erh-ilning der Waldbestände imb zur ?lbwehr schonungsloser Sk*mid)tung »hr Möglichstes zu tun. Er stützt sich dabei auf einen ^leridit der National Eoitversation Eommission, demzufolge biird) leiditfinninc Verschwendung sowie durch die ungeheueren Waldbrände jedes Jahr beinahe so viel Wald ücniidjtct wird als neu anfiväd)st. Da vier Fünftel des gesäurten Waldbestandes der Bereinigten .Staaten in Privatbesitz sind, existiert darüser keine gesctzliclte Regelung, und die Eigentümer tun mtb laffcn denn aud) was sie tuollat, das heißt, sie denken nicht an die Zukunft, sondern suchen von ber Gegenwart zu profitieren, was nur mögtid) ist. Naturgemäß hoben nun die Bahnen mit ihrem enormen Holzbedarf ein besonderes Interesse an der Erhaltung des Bestmtdes: denn je geringer er wird, um so teurer wird das Holz. Daher habe, jagt Pichon, jede einzelne Balm ihr eigenes Holzprobleu^: sie sollten daher noch Möglichkeit Waldbestände ankaufen und für richtige Auspflanzung darin sorgen. Vor allem aber sollten sie die Schienenschwellen durch damische Behandlung haltbarer machen, um sie, wenn möglich, doppelt so lang gebrauchen zu tönnen als bisher. Außerdem sollten zu den Scknvellen nur solche Holzarten verwendet werden, die anderweittg nicht sehr gesucht seien. Tie beffereni Holzarten würden dadurck) 'geschont und die Bahnen hätten keinen Nachteil, denn bei richtiger chemischer Präparierung könnten aud) aus minderwertigerem Holz dauerhafte Schwellen gemacht werden. Spielplan Oes Nurhans-Thealers bad Nauheim. Direktion: Hermann Stempoetter. Sonntag den 29. August: „Hafemauns Töchter." Moirtag den 30. August: .Ter Weg zur Hölle." Diittwoch deu 1. September: Einmaliges Gaslfpiet des Teqerufeer Bauerntheaters. Freitag den 3. September: „Der selige Toupinel." denn sie sind die besten! I Würfel R für 1/4 Liter Pfg. ftarl 8mmn, Wolkengaffe 13. Friseuse nimmt noch Kunden an. 106310] Weidengaffe 9. wöchenll. Uebersicht der Codersäüe L ö. Stadt Hieben. 34. Woche. Vom 15. bis 21. August 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31 100 linkt. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 11,70 %0, nach Abzug von 2 Ortsfremden: 8,36 "/or. Kinder VnnTmatidjen 3 Zimmer ib tlt.fitwL FiMilK 4754 ' 77. 3 '.imncröoonunti p. L C ft ' V»"» ueien. hc t 4äü4| 8-Stmmcn». per L’tli. au oerniietcn.Sictn'trane L. Ängebeie u '* 6 Zimmer »■>nebd<6ftr upt 47411 feilt Mann LA den etc. 2 Zimmer UUn tr.T. •• Ich habe eine gröbere Verschiedene 14732 hude. Ipel.lrrvatn». Ucn. Anzahl a. IM. ticnnitil oert 1 Nah Hofmannstr 14. 37H> fleuhabt IS. i’{nn<» an rubtor Vrutr in t*rr- tutete o WetzitemUrgtze H ’Nruritivea 911. taufen. itatt tu o | NlöbL Zimmer Siicneu-mb MI. «SD allem Zubehör ver i FiitnUlU— nM a'elb’t od xtnüt afec <8 L fltbeurr. Irans Mcsnchc Strlku^rhidir' 3n ncrmicfen LkrFdn ebene 11 e v I: ä u ItiietttelHthe (Offene Stellen zu Heltbebadiunflen und Wagendecken geeignet, iebr t;r mer AU oer loiflTQfce 12 l. oder * pairr ui v »aberr» im C bei I. Atzdach ' Häckkiften und SinrtoitO iu ueit Wit) Arnittnittcr 2 traiie 2711 Elektromonteur schule in Kö® >»;Ch l'löbhcrt. Zimmer tu oer mieten. rctonKtiHTohe 4 III «efucht für Anfang Zepibt. ein tithjrt vniiitsn da» näben unb 6t: Klr tan:t W Arau (Hebetmrat Äpen.id- Xobere «utfunft enrtli Brau Dr t^rumnfl. fgtlbe'artrraw 41. P/;i 2d;on möblierte» ./.immer ku oermieien. etcinürahe 75 •12911 2d)dn möbliert. Wohn- u. Achlafnmmer mit feoar. Eingang AU oermieten. Jioonitr -C pari (Erdarbeiter gesucht *<78 ldetr*M* < /ucßuß-JCaus &nsf-£udtt\ < Qiessen FranQHhe DAltmM brevete# doone Ita > »ff u. «1S1 an d b briitrage 37 schöne 4 - Himmcr f^oonunti mit Subroig ümans Allerweg VS telcob. B(ß. XtiHibtt’StiM. Lottb erfolgreiches Une ■Seen. a. M. facht Ülflen tj baber mit O WUM bei Hotz Einkommen Stil ausgeschloffen. volle Ltttz beit vorhanden C*ft1 unter V. T. All beM Tret Bettladen ntt Strotz mamiben. 4 < **if \u oerfairrn (MMg| valltorftratze 11 Kostenlos!! weift *ablunobfabJlaufmi< Tanz-Unterricht erteilt zu teber ZaaeSe* Karl Schmidt, Tun.^ehm Ge Lall per fv'sn sei ach: »IMN :N. ttoeb, edtertaeg 2. Bfcä Grösste u. WW ■ beste kostenfreie™ Stellenvermittlung a felddritechlaU«. K ■ 67,000 stell- u ■ ■ b. Jeut beweUL W ■ Verne* * B»ilra< I ■ helbjÄbrl. M.4. ■ ■ Kaufan. Verein! Sil. jiij. knitlsm iiit Sb. volkmauu. •/eAqh« MOD,enn>9i*ie» UJqo« qiDqiAi$>£ !s"vq m||Ä jquunoq iiu>iqi>^ jg» SttUung inchi verlange die „Teuticbe Bakantcnpoll' b'Mlmacn 143. ^rauBurter «rate 11 HL ift ein kbön nßl Smunr «H flat .nett -teiSweri tu verm (F37 iGM? Ar bl. tE-'bL 3- an Sauim. ober Feaaura ml not t^nftoa an cerrrirter (Mcctbeirnur s-ot. «)iöi;ercrVkrf lucht für Cametas «beabg icinrrluHrttflofat In beM> Äehaurant. _ i Schrillt. Sn ar lo tr eowt I ' r 1 - '*• t_»2 »err. areiL mir neu billig au perf. Wolkcngalle 1H p. ndrtcie 4 .iiemerOabannennt allem .juoetzdr ill sofort lodier zu Den.!ir:cTL dB® I. t>. Jude. scnnewfrran». elektr. Vicht. WarinivafierleiiunL per 1. Levi, ober fuatcr an ruhige Veutc ju urnnictcn. Zu erfragen vormitt. 3M») TOflbT, «ell Anlage SO ot. 7. '.immer Wvbiiuna mit all-m Zubehör per 1. Cftober au verm. Zu erfrag Ztetnllr. 42 lll iMrl Zwei kleine Wohn. A. 1 Ckt n: vermiet i»vr illratze 4 e'interb t'Jobnuna au vermieten Wui] nach WM ■ .u-J_ *11 TA*e ■=** »bei iBollwin IOssN 5d«arich 3 tlbr *<*•* ** eiter »Höhe A r anrnrrter iVrrunbe il CUnnrr *um L Cftober aelucht 47fB »trau CterM von Muller. LUS Anlage 5 .Rur .Reti- Schwetdmv1 Schlellen». rifi6tlitii.r$?nrn,,u-M all Zubeh u. Wartenaiu a- penn. Näh Brautzausitrafie 22. |0T4 edjone 4 Zimmer Wohnung per fofort oder 'oater au vermieten ^Nähere» Neueniveg IL 4743 4 . '.imm -Wohnuilg nuTSöFutett unb qüche ut vermieten 44«ü Wolftrape 10 rftfe Kaiser Allee. «Vraukfurter Strotze 3 Nebetrbou Wotzi nng. 4 Zimmer. Mudn Bad nebit Z.ubehör. als halb au vermieten Näheres bei Photoaravd Ubl bafelbit I4kv4 (rtfe rn’itiurt. u. Sncbndiür. herrfchallltche. «ehr modern aus- gellanete N—ll> Zimmer-Wohnung mit Balkon u. Veranda, durchweg Vinokuinbdben. elektrisch. VidjL eingerichtete» Bad. Hethwaller- Anlage uu oerm. Viebiqftr. 62 Weg Erkrank, m Madch. suche ich moal oakd ein foLlaut’ . 1 «liebe u Haudarb grunbl erf. Mädch. Ai au Cberbüroetmeifter Ittccum, ________IMollfelnahc g> iiKfTU Ern jünger. Ttcnftmabdicn in kl. Amnilie gesucht iiMI7>Vudwigftrntze 24. Wohn- u Wfidjahobaul^ da Ziegeleien. 'Hannereien. Wl Molkereien. Sägereien gr 1 muter. sowie Geichane lebet die 44 cuiral Verkaufs V Tcutichlaiids nach. Mnarb, auch vo« ’Pcrföal sind au richten innervald lagen an G Meikabof. oo4 • il|r Ijr n__Besuch kotemlos . ÄilitlkiiilurttüUiii nach TarmfiabL m Mtr.-Wag« L Cft «eLirtji Nac r Becker. Neuenweg 1 ijrtMi itzüi gebende' Wirtschaft an lolib Win per 1. Cft* verpachten Nah ?onar| 43491 Voail. 3 Zimm, mit Sabinen, i Au vermieten Riegelpfad 21. 063601 schöne 3^-W. i. Hinterb. p 1. sevt au oerm. Ebellirake 9. Bin tltiitrn Vtw, neu dergerichtet. billig unicr Cnf • gerichidiare au peifnufcn Lchri'il Angebote unter 4410an beu OUehener Anret u rs erbeten. Mitina didig au verfall'en Eine 3,Ummer-t'.-obnunfl Rroiborfer Stratze 9 folon au vermieten. 14696. - --- -------------------— Naher Roon iraiie 22 parterre -.7'^1. Mollllert. Zimmer ut per- 4135 Vogt». 3 Zimmer und Zud- mieiem vabnda'strahe - Ub au vermieten | - GW«'., rdjdn indbL A. mit ob obne V. vubu, vleichstr. 16 Pen! , hnb lol.. gebild. Tarne am fed>dn» J-Simmer-feobnuna' S """ ^74? «fr 1. Liod per 1. Cftober au oerm paar- 3u erfr warb 3tr »fll 06S«l Tommfirahe 48 van 4E tzchön möbliertes Zimmer, t-.- neu.rlTb mit »•"““J*”» «E'bl'!'*,« Xm L.l mit all. Aubcb. u. (Hartennnt »u vermieten, «ntfer «llee l» l yrroemcou^. d e r m i e t e n et o 11' t r a ne!5 JfrO$ 6 Zimmer___J 4747 8^ Zimmer wohn, mit Zuv per Cktober rerbr. Teitzel. ” _ E^cii Anlage 50 Zwei gut müblicric"STnüner I M- Stock, hübsche aerantniqe tn nibllfier Vase aelutbi jlaClClieil Wohnung, modern auogeuattet I »ch^,hl Angebote unter OÖC mt. ,,utrn reuantlleit »ur «llche 3-4 H.mmer nebh 3ube6ör. per Ln yn (Siebener AnAe.ger erbet ' n. Awe7 Damen au» ^.mgni'.ttll'tze HrKF»HIT 'ÄdbTtet “ CÄ nduAL 4» Robert bk ofmanninabe «umken. gesucht !. ob. 11 Etage I Süd-Anlage 19 oanerre. Schöne V und 4-Zimmer Wob Schnfil. Angebote unter «47> ------ ' ™. 7— nunaen. mobevn aut'.'.eltaiieL per1 * ---® 1. Cftober au vermieten 14501 Näheres gelteröioeq M> «»142»'! Reu hrrgencht 2- U- 3.-.^.- ! veiiiuet Neustadl 57. _____________Vleichteatze >. (Erdarbeiter werden etngehellt Zu melden Baunatte der neuen Nalerue._________ ______1474» fträftiflcr Arbeiter zur Ausbtl'r gesucht 4742 «uait it Ar oll, »ellrrsweg 12 ttzchttaer verdeiratetee Pferdeknecht tn Stehen wohnhaft gefucht. Natdon Rnicnidal. Neuenweg 18 foitige Bergutung. '4757 Vaben nut 2 Zimmern per sofort vudwtg Stern, Babndo''tr 2 ! Anlage Ä I «mu. , aslcta au Wohttuu.i mit Bad. Balkon, eleftv Vandgrafenftrahe I ymt)rtn ,irhitbt iuwi2 Vicht und aller entsprechender t tn l4tofeet ^aum au vermiet Aeau Ztbnitbt. Neuen ©aue richtung per L Ltiober. eventl Iiclrnroca 4 \zrr------. _ --.. auch trüber, au vermieten 3obl I------——-j------ - -----I Nedegew dell »Vrau A Zeitunge tr Vlrkrosloik » grtmribet. 2 ZtallllllflCn !'Ilf Ltdiichük 30 a?ebaU,^ä ‘ ' 2 ' ' 2. Etage, bestehend aus ti bis < 3. Havvel. Robbeimer Dir ¥> Zimmern. 2 Sammern und Zud» I--------(brlfaftaffTÖ für fofort au oerm.----------IU* »(teuer mtt 2iaUuiia. auch als Tie erite Etage »Ni vnnerraum geeignet, nebft einem «atier Allee 10 24 Qm grohen aepHaherten Bor- mit Balkon. Brenn- u. VeuchtgaS Pint) au vermieten. 14561 Bad. per 1. Cftober au vermiet Näheres Neuenweg 15. Nähere» Kaiser Allee 10 vart MMt.Mai'euarnkel gefuch: «Mpu« Krtwule** .lebet braucht tek und rSrt tnuh tze' Sind:- and Mädchen, da» 1.1 M.iax ul oibfi: ri’Jütcn IN. lucht I mieten. _____xo^nennrage 31- । "• 11*13-. .immer Wobf.ung zu ver- I mieten Lrednerttrute 95 »LUI Slerne, neu berget. w-gnmm". SL I v“ ♦ “bönjt 3‘'N•“ AU vermieten Vöberhra^r 9II. vermiet. Näheres Ztetntzrake 49 ' —- ----*054601 Mdbuert. Zimmer au ecv uh»■ ümAf . I en Wtaben-irahe 311. —---------— I -in 2 Herren «ÜH'leuie ober ~1|naflW^ eleftv Vicht, in büwr- liebem -i'au'f. mit voller Pension, per 15. >eot ob später au oerm. Zu erfragen in ber «eschdfts- stelle be» "iiri;ener 4.^' 'G£t! Möbliert. Zi mieten. Batznh CGKJ IScbl . ,;mn:rt per 1 Zent iu oermieien WaaenLose 11 Pt «3M 2oli5 Arbeiter t^ion n. Vogt» erbcltrn 2 er -en Er 11II. «5' I* erhalten Neutzabt « 2erm--ien----fvcj_^ej*l_ ^n, A7L K*4.3-34emet fi-ebmu^Aa oer-1 " ^^eten Bahntzofttr 24 Httz 014! •" .'.ein modl Wodu- u ?ch'.aftz. io-oin AU O Vudwiatra'ie 30 m (chßi»4| 1 tzaaw 2 schön wöbt. Zim. au oerm. CTrabennr. 4 pt- rechts Vubtvinitraüc 37, II Etage gerduinige5-Zimmerwobnungmit ! lob. Beranda unb Znbehsr ver 1. Cftober au oermieien. 137m5 Nab bet qbermann ck Aliuq. Bttdne 5 • Zimmer - Wohnung. lock meines Hauses, ilt nut allem Zubehör per 1 Cftober au oennteien Karl <*irt)mann. :W75 ^llord Anlage. Ecke Eberitr Hochelegante, sehr reich ausge- stattete 5-Zinuner-Wohnung mit Bab per so'on au vermieten. 41M»___Ariebnrt)>trahe 12 I. Weit Anlage 50 Parterre-Wohnung, 3 Zimmer u. Zubehör, heti'chastl Ausstattung, tllas. Bab. elcftr Vichi. sofort le- Aiebbar. au oermieien. ,94® oberes I ?tod daselbst ober Hosinannfirahe 14. ____________ Erebiieriteaiie 14 nächst bem -^avnhose. in schöner, freier Vage. 2 Wohnungen, tc hinf geräumige Zimmer mit Zubehör n tuaneitanieil per 1. Cft. au 0. Opel. 4-iv; DeeaevtLe. 4-iyl Mercedr». 4-iyl Renaulu iC* — Fetmir Releferiett. — - PrtL-Barvvkt - TüT5ctF5" _ . ■ 6-? gute IHunfrr Lchnftl. Meldungen unter 47? an den Stt ct er Arirvt rrt-.-i fielen nerküifa Ztrfa 16 Ceien bitt, abuiacben, darunter Zrische und itulldlen. auch Wormler unb ein lehr schöner transportabler Porzellan üfen. durch llebernabmc einer Daiupfdeoung <»^7 'Näheres Diezltratze 6 I OH211 1 Stamm Hübner. Italien. 2tlbero. 4-oerf. 2chiil»ens|r 37 ” Gut rentable» S^obndaus. Mute der Stadt, billig zu oerf Schrisll. Angebote unter OtMi* an ben »ietzener «nietger erbet. Übtl ihü üüfiiMfdi, wasserdicht. 96 cm Turchm» tfi em hoch, mit HenfC. und Deckel oer- sehen, au Mülleimern uho. ge eignet, sowie SO Zentner Band eilen in Stücken ca. 3 m lang. 15-90 mm breit, billig abAuneben. 47W Siebener Au teiger. Tvür Packer. Zn einem groben Orte, wo noch kein Backer i