General-Anzeiger für Sberheffen November. 3 Todesurteil. htstatte. Ans Stadt und Land. Abends 8l/2 Uhr tm Hotel Einhorn. den Wort Mitwirkung zulässig sei. Der Anfolgender Tatbestand Lugrunde: Am ir ährend! ec Provinzial-Ausschutz der Provinz Oberhesseu. L. Gießen, 23. Oktober. Die Abschwächung des § 166 St. G. B. würde daraus hinaus- l auf en, daß)der Roheit bei Gotteslästerungen und Beschimpfungen von besteheviden Religionsgcmeinschasten Tor und Tür geöffnet würde. Wi/e will man denn beweisen, daß bei dieser Roheit auch eine subjektive Verschuldung vorliegt, eine „Böswilligkeit"? Und wie wÄl man beweisen, daß bei rohen Beschimpfungen der Endzweck d Täters darauf gerichtet gewesen sei, zu lästern und z^l schimpfens Ter Täter braucht ja nur zu behaupten, daß sein Endzweck die! „freie wissenschaftlickre Erörterung" oder die kon- stssionelle Aufklärung gewesen sei, und niemand wird ihm den strikten N ' " D« „Gtetzener KamiüendlStter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krelsbkrtl für de« Kreis 6teW »meunel wöchentlich. Die ,^and»irlschaftttchev Seit- frage«" erscheinen monatlich zweimal. Gießen, 25. Oktober 1909. für Montag, 25. Cft. Stadt- Töchter'. Volksvorstellung. An- des Kaufm. und des Ortsgewerbe- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:112. Tet.-AdruAnzeigerGießea, •* Tageskalender theater: „Hasemanns iang 8 Uhr. 1. öiientl. Vortrag verems : Dr. Alb. Poh lmeyer, Berlin: „Schillers Leben und Werke in ihrer hohen Bedeutung für das deutsche Volk-. "Ordensverleihung. Der Gr oß her zog hat dem Bürgermeister Pet. Fatum zu Wohnbach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste' am Bande des Verdienstordens Philipp des Großmütigen verliehen. *' In Audienz empfangen wurde vom Groß- Herzog am Samstag u. a. Oberstleutnant z. D. Henning, Pferdevormusterungskommissar in Gießen. •• Gerichtsvollzieherpersonalien. Ernannt wurden der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Seligenstadt Rich. Loth zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Ridda und der Gerichtsvollzieher-Aspirant Hch. 9)?ort in Lich zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Lich. " Erledigte Stellen. An der Volksschule zu Darmstadt eine Anzahl evangelischer und katholischer Lehrer- undLehrerinnenstellen, sowie eine israelitische Lehrerstelle; die Stelle eines Rechn ers bei Großh. Zentralstelle für die Gewerbe. •• Aus dem Militär-Wochenblatt. Befördert wurden im Beurlaubten stände zu Oberlts. die Lts. der Res. Oldenburg (II^Berlin) des 5. Hess. Jnf.-Regts. Rr. 168, Bendemann (Jüterbog) des Großh. Art.-Korps., 1. Hess. Feld-Art.-Regts. Rr. 25, Heben streit (I Hamburg) des 5. Hess. Jnf.-RegtS. Rr. 168, Spamer (Kiel) des Jnf.- Regts. Kaiser Wilhelm (2. Hesi.) Rr. 116, Reuter (II Hamburg) des Jnf.-RegtS. Prinz Karl (4. Hess.) Rr. 118, Schuchmann (Karl) (I Darmstadt) des 1 Raff. Jnst-Regts. Rr. 87, Biondino (Höchst) deS Inf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Hess.) Rr. 117, Bernhards (Worms) des 5. Hesi. Jnf.- Regts. Rr. 168, Spamer (I Darmstadt) des Art.-Korps, 1. Hess. Feld-Art.-RegtS. Nr. 25, — die Lts. Eekstein (I Darmstadt), Heepke (Erbach), Scheer (Gießen), Hellwig (Mainz) der Landw.-Jnf. 1. Aufg., — Gaßner (Mainz) des Landw.-Trains 1. Aufg.; — zu LtS. der Res. die Vizefeldwebel, bezw. Vizewachtmeister Thomas (Mainz) des 1. Nasi. Jnf.-Regts. Nr. 87, v. Neusville (Frankfurt a.M.) des Garde-Drag.-Regts. (1. Hesi.) Nr. 23, Günther (Mainz) des 3. Lothr. Feld-Art.-Regts. Nr. 69; — zum Lt. der Landw.-Jnf. 1. Aufg. wurde befördert der Vizefeldwebel Göbel (I Darmstadt). Zum Oberlt. befördert wurde der Lt. d. Res. Rheinwald (Mainz) des Fuß-Art.-RegtS. General-Feldzeugmeister (3. Brandend. Nr. 3,) — zum Lt. d. Res. der Vizefeldwebel Tecklenburg (Mainz) des Garde- Fuß-Art.-Regts., — der Lt. Eckhard (Mainz) der Landw. 1. Aufg. der Eisenbahn-Bcig. — Im Sanitätskorps wurden befördert: Zu Stabsärzten der Oberarzt der Res. Dr. Sultan (Mainz), — zum Assistenzarzt der Unterarzt der Res. Dr. Fenner (Gießen). — Der Abschied mit der Giessen- ■ Her.»- »*>8”v0iw* Iksvorstel* hnhosstr. 5] 'merstag W Pa*» fjtat «OL -,-D« In der Sache: Aufbringung der Kosten des Geländeerwerbs für die Nebenbahn Lollar-Londorf rügte vor Beginn der Verhandlung der Vertreter der beteiligten Landgemeinden die Zusammensetzung des Gerichts, weil ein Stadtverordneter von G-ießen teilnehme. Der Provinzial-Aus- schuß entschied, daß gemäß Art. 54 der Kreis- und Pro- vinFialordnung dessen ar** gelegenl)eit selbst liegt folgender Tatbestand zugrunde 22. Februar 1899 bildeten die Gemeinden Lollar, Mainzlar, Treis a. Lda., Allendvrf a. Lda., Climbach und Londorf ein Konsortium ^urn Erwerb des für die Bahn Lollar-Londorf ‘iiSra föraen/ iaS'baä "mir cm B°rw°nd sei, j erforderlichen Als w«r« mi-r°yi«rt wurden in t in seinem tiefsten Innern mit Bedacht darauf ah- * diesem Dermin xtod) ine Gememdeu Daubrtugen, Staufenberg und Ruttershausen und die Gemarkungen Friedel- lwusen und Heibertshausen bezeichnet. §n einer Besprechung am 7. Februar 1905 beschloß dann das Konsortium, Rutters- siausen und Friedelhausen von der Liste zu streichen, dafür aber die Gemeinden Allertshausen und Kesselbach und die Stadt Gießen heranzuziehen. Tie Beteiligungsquoten wurden festgesetzt: für Mainzlar, Allendorf a. Lda., Treis a. Lda. und Daubrrngen auf je 1, für Lollar auf S/i, für Londorf und Climbach auf je i/2, Staufenberg, Kesselbach und Hei- bertshausen je i/4, Allertshausen Vs und Gießen Vio- Da ein großer Teil der Gemeinden ihre Zustimmung zur Heranziehung überhaupt oder zu der vorgesehenen Höhe verweigerten, beantragte das Konsortium vernmltungsgerichtliche Entscheidung. Da der Kreisausschuß des Kreises Gießen beschlußunfähig war, übertrug der Provinzial-Auc'schuß die Entscheidung dem Kreisausschuß des Kreises Friedberg. In den Verhandlungen beriefen sich die Vertreter der Stadt Gießen zunächst darauf, daß die Forderung verjährt fei. Des weiteren wurde aber auch jede Beitragspslicht bestritten, da Gießen nicht an der Bahn liege, zu den Ver- Handlungen über den Bahnbau nicht herangezogen worden sei, die Bahn auch der Stadt keinen Vorteil, sondern eher einen Nachteil gebracht habe. Von den Landgemeinden erklärten sich Londorf, Mainzlar, Allendorf a. Lda., Treis a. Lda. und Heibertshausen mit der vorgeschlagenen Quote einverstanden. Staufenberg lehnte jeden Beitrag ab, ebenso Allertshausen. Lollar beantragte eine erhebliche Reduktion seiner Quote; desgleichen wünschten Herabsetzung Daub- ringen, Climbach und Kesselbach. Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg entschied, baß die Kosten des Geländeerwerbs wie folgt aufzubringen seien: Lollar 13.69, Londorf 5.08, Mainzlar 5.11, Allendorf a. Lda. 11.69, Treis a. Lda. 10.72, Daubrrngen 4.82, Climbach 1.01, Staufenberg 1.45, Allertshausen 0.28, Kesselbach 0.49, Gemarkung Heibertshausen 0.07 und S.adt Götzen 45.59 Prozent. Gegen dieses Urteil verfolgten die Vertreter der Stadt Gießen und der Gemeinde Lollar Rekurs. Der Provinzial-Aus-t schuß beschloß heute, in weitere Erhebungen über den Verkehr einzutrelen und die Verhandlung zu vertagen. Ueber die Klage des Ortsarmenverbandes Friedberg gegen den Ortsarmenverband Rödgen wegen Unterstützung des W. Müller von Schwalheim ivar bereits in der Sitzung vom 6. d. M. verhandelt worden. Die Verhandlung war aber zwecks Vernehmung eines weiteren Zeugen ausgesetzt worden. Die Stadt Friedberg hatte die Familie Müller durch Gewährung eines Zuschusses zur Hausmiete von 6 Mk. unterstützt und Ersatz dieses Betrags von Rödgen begehrt. Rödgen bestritt, daß die Familie unterstützt worden sei und daß Hilfsbedürftigkeit Vorgelegen habe. Nachdem beides in den Verhandlungen einwandfrei festgestellt worden war, wurde heule der Klage stattgegeben und Rödgen zur Zahlung der 6 Mk. kostenjällig verurtellt. l Oktober. 1 Wz! ^H°lnorrske„. ! ?^°lvb'rNaibn I JjMmg | M. 1L | sS** arreoy» 8 UÖS7,CH°bct * d) den nbr ,, gin ans J le“ ifl bet Zutnii zui stattet. M l plattier’Uultrr.i MAlsuch ,1. Angebote unter S liefe, Anzeiger erbete. iriiiiV LuereiÄvsicbank) ord-Anlage 3S gang durch die GM wirtschaft separate RestaurM ür 20-25 Perionen.« n, Sitzungen, - "" Vereine, auch als j Jagdeise"!. u>7uänchtigl . . , . , gesehen hat, die öffentliche Beschimpfung an den Mann zu bangen. 1 Auz dem neuen StnngCKö- Um allen Fährnissen aus dem Wege zu gehen, kann der betreffende ~ _ ,, _ .-. Q /-fwTmr^aeben vvn Bros Beschimpfer noch hinzusügen, daß er mit seinen Worten selbst- , _ , In ^uasten-Zacunq (herf bQß vaperisär verständlich feine Gotteslästerung und keine Beschimpfung der Re Äl^^mmiü^n^b^lan^sgerichtsral 5tarl ligionsgesellschaften bezwecke, und dann ist em Beweis (einer ' Witgheb der^traftechtsLmMl^ orurr ^^ktiven Verschuldung" erst recht unmöglich. Hetzer m Munclxai, uder: dr> Entstehe ji cjnc Ueberiid/tI Was dann die Beseitigung der Strasbeftimmung über die Be- «ME deutichm ^ttafgttetzbuch. er g grient Ivnrfs schimpiung von kirchlichcu Eindchlungen und Gebräuchen be- wfcr ist um 60 Para- trifft, so kann die mitgeteilte Begründung auch diese Beseitigung Der ^Ewurs uMabt 310 Va g V)- , & attrn^ nid)t rechtfertigen. Auf die Frage, wie durch diese Abschwächung «raphen turnet a^ das obE oer MtM § 166 «St. ®. der konfessionelle Friede gefährdet meine Teil mrnme-hr 99 rechtstl>eoric Ec verliest wird, scheint die „Begründung" nicht eingegangen zu sein. Und &f5TQ9C Cin roid)ti9e§ Moment für etwaige Wn^iLngra über ben Vollzug dieser Frei-stgwl°wr«che Ab.nderunge.r te’Tt^Vtrafm reformiert die Geldstrafe, insbesondere durch Zulanung l — - , . vvn Zahlungsfristen, Ratenzahlungen und des Abverdienens durch pOlttlfcbc (EagcsicbaU* heie Arbeit, dehnt den Verweis auf Erwachcnc aus und >uhrt $Cr Rücktritt des Staatssekretärs Dr. Rieberdinq. : bw sichernden Maspialnnen des Arbeitshauieff,^des, Wirtshaus Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört — und das ist ja der : »erbotet und der Unterbringrmg m.^rmkeryellanlralten uno oer Ausdruck, wenn etwas „unwiderruflich seststeht" — beabsichtigt 'Verwahrung gemeingefährlicher Geisteskranker ein. ^^r Mlagt i bcr Staatssekretär des Reichsjustizamts, Dr. Nieberding, in Rück- meiter die Einführung der richterlichen bedingten l^trat- auj fein vorgerücktes Alter demnächst in den Ruhestand zu luussetzung ibedingte Verurteilung^ und der^richterllweiitrrtcn Wenn auch vom Rücktritt des Staatssekretärs sckwn öfter lxlitativn in der doppelten Form der Wieder ernt etzmigtn D« ourger- aus demselben Grunde die Rede war, so muß die jetzige Nach- lTd>en Ehrenrechte und der Lo,chung, vonVorwraten M Vrrat-1 bod) immerhin einigermaßen überraschen in einem Augenblick, regiftrr vor. Er enthält eigene Abschnitte U^ICroo die Strasgesetznovelle noch nicht erledigt ist und die großen Berschickdung und über die ^krachemetzung, mdmr namentlich Ausgaben der Sttasprozeßreform und des Sttafgesetzbuches, deren der Rückfall allgemein geregelt Üt. ^s^eibt ferner die be- ^rentwürfe ja jetzt bekannt sind, am Horizont schweben Aber Andere sttaftechttichcBel-andlung ^r vermin^tt Zurechnungs- fchffoßlich nur äußerlich: im Alter von 71V? Jahren Mitren vor und ändert grundsätzlich das echt- tns- kt Qurf) bec Staatssekretär sein Recht aus Ruhe, und Exzellenz loesondere durch Hmanfruckung der-^^Unmündigkeit auf das I ^bberding kann die noch zu lösenden Ausgaben um so eher «rflenbete 14. Lebensialw und durch die Aufgabe des vielange j^„^^ren Händen überlassen, als er ihnen die Richtlinien angegeben svchtencn Einsichtserfordernisses . uni> sich _ eine seltene Erscheinung bei der Besetzung unserer In der,Formul^eru n§> der ^atbestände sagt NM der Reichsäntter — fast 17 Jahre ans seinem Posten gehalttn hat. Norentwurf von der Starrheit und der.Kafuisttk, des geltenden Staatssekretär Dr. Nieberding wurde als Sohn eines ka- Sw.-A.-B. in erbeHicbemJDZaSe los, schalst btebwnberä letten t6clijd)en Schulmannes am 4. Mai 1838 in SoniB lWestpreuben, intb besonders schweren Fälle, gestaltet lerne Bestimmungen und geboren, er erhielt seine Erziehung in Recklinghausen und trat rdie Strafrahmen durchgehends alasti,cher undvermeidet hier die ^59 nach Beendigung seiner juristtschen Studien als Aus- Härten des geltenden Rechtes. In zahlreichen Fallen droht er Mtator in den preußischen Staatsdienst ein. Nackrdem er 1863 tz neben Getanes alternativ auch Hast- oder Geldsttafe an und ba5 Assessoreramen mit dem Prädikat „ausgezeichnet" bestanden, ■ W namentlich bei Politischen Telitten ^n Gff^ngnis auch tourbe cr Negierungsassessor in Breslau, 1866 Hilfsarbeiter im ■ ^.g. X€T brül9t preußischen Handelsministerium und wurde von dort aus 1872 ''r.twickelung dem Richter ein größerer, Vertrauen entgegen, stellt -n j>cn Neichsdienst und zwar in das Reichskanzleramt uber- l'bn freier und ermöglicht eine sro^ Jndwchual.m^ nommen. 1873 erhielt er ben Titel Regierungsrat, 1875 wurde imzelnen Falles. TeclNegelimg der beionde^ leichten Falles £r ^orttagender Rat und wirkte in dieser Stellung besonders ; -nirch-ieht den ganzen PR dem Nichts ^auptmitarbeiter Delbrücks bei der freiheitlichen wirtschaft | Vorltegen em unbelchranktes Sttafmil^ngsrecht und^in den Iid>en Gesetzgebung. Nachdem Bismarck zum Schutzzoll über- iii Gesetze ausdrücklich bestimmten zahlreichen Fällen auch das gegangen war, wurde Nieberding in-verschiedenen Stellungen als siecht, von Strafe überhaupt abzusehen^ Direkwr des Patentamts, Vorsitzender der Reichstagsbaukom- Zum Schutze der Arbeiter ut lebensgefahrlickstn verwendet, bis er 1889 als Direktor an die Spitze neben ist eine besondere Strafbestiminung gegen di«,Beseitigung Abteilung des Reichsamts des Jnnerii trat und wer Richtanbringung von Schutzvorrichtungen vvrgeiehen. Eine J1 Mr aus im Äre 1893 als Staatssekretär in das Reichs- ltiefere ftraftechttiche R.>assagiers, sind als rnindersttafharc, auf zurücknehmbaren Anttag! Maßnabmen zur Derhntnug vou Grubenexplosiouen. Ä iMTfolg-barc Vergehenstatbestände herausgehoben. Bei der vor-! Man schreibt uns aus Elsen: | läufigen Entlassung ist das notwendige Zusammenwirken mit der Kürzlich teilte ein Berliner Blatt in emem Telegramm aus I Fursorgetätigeit zum Ausdruck gebracht. Das Institut der Briffsel mit, daß eine Reihe deutscher Bergingenieure m Belg-en ■ Polizeiaufsicht ist auf gegeben. Unter bestimmten, eng- weilte, mit der Absicht, die ut Belgien 10 häuM vorwmrnenden M begrenzten Voraussetzungen soll das Gericht auf Ausenthaltsbe- Gasausbrüche und deren Bekämpfung zu itubieren. Dem Ver- 8 'djuiitfung erkennen dürfen. I nehmen nach soll diese Reise dadurch veranlaßt fem, daß in der Zwei Stteichungen sind noch besonders hervvrzuheben: der letzten Zeit sowohl im Saarrevier als auch in Westfalen einige I Kanzelparagraph (Str.-G.-B. § 130 a), der aus politisch plötzliche Gasausbrüche vorgekommen sind, so daß zu begurcksteu v ’iregter Zeit stammt, ist nicht übernommen. Der Begriff des sdelst, daß unserem Bergbau in Zukunft diele neue ihm ms letzt ■ mr 0 ben Unfugs ist aufgegeben und in Einzelhandlungen auf- noch unbekannte Gefahr droht. Tie in dem Brüsseler Telegramm gelöst. Zur Sicheriing der Presse ist in dem Tatbestände genannten Herren sind, wie mitgeteilt wird, Vertreter der Bergr- 3 önT Beunruhigung der Bevölkerung das Erfordernis des wider I behörde sowie des Vereins für die bergbaulichen Jnterepen tm eiferen Wissens ausgenommen, das den eventuellen Vorsatz aus- Oberbergamtsbezirk Dortmund gewesen, dte in gemetniamer Arbeit sei,ließt. die Bekämpfung der neuen Gefahr in Angnn nehmen wollen Auch diese Neuerungen zeigen, daß der Entwurf sich auch vonI Tas erinnert daran, daß der Bergbauverein >chon früher l»lüischeu Verschärfungen wesentlich freihält, wie denn der ganze! davon Mitteilung machte, daß er umfangreiche Unteriuchungen I Sutrourf den neuzeitlichen Ansichten und Wünschen durchaus Rech- über die Kohlenstaubgefahr und ihre Bekämpfung ausgenommen bat. njmq trägt \ Hoffentlich wird das Ergebnis dieser Unteriuchungen, die rnzwi,ü>en , Zur Mchwächlmg der 8 166M. 0 ft, Mein bem MiE ^kwurf des neuen Strafaesetzbuchs vorgesehen ist, wtrd imb Schlagwettererplosionen zu verringern. der „Germanra. aus der Begründung dieses Vorschlages I Uebrigens verlautet ferner auch noch, datz der Bergbauverem -xeschrieben: sich mit der Absicht trägt, für das hiesige Jndustrierevier eine Ter Entwurf des neuen Strafgesetzbuchs macht die Bö s - große Zen tr al ste l l e's ü r d a s G ru b en r et tu ng swe se n, ' Willigkeit Kur Voraussetzung der Stracharkeit Don Gottes-1 das bis jetzt den einzelnen Grubenverwaltungen Überla,sen ist, zu ■ Meningen und Beschimpfungen der Religionsgemeinschaften. In gründen Auch mit dieser Maßnahme würde in der Bekämpfung der Begründung dazu wird ausgefüjhrt, das Gesetz dürfe einer der dem Bergmann drohenden Gefahren ein großer Fortschritt / erlaubten Kritik, der ernsten wissenschaftlichen Forschimg kein Hin- erreicht. ' dernis bereiten; Fälle, in denen (nach den Worten des Pros. Kahl) * ,guter Glaube, ehrliche Absicht, heiliger Zorn, stürmischer Wahr- Gutsverkauf und Vertraueusbruch. nitsdrang, religiöse Erregung das Wort aiif die Lippe gelegt ^as Vofener Tageblatt" schreibt: ' Men", dürftchi nicht getrosten werden Bisher ,eien aber unter Vor einiger .Zeit bemühte sich der Gutsbesitzer Kliem- Anwendung des sogenannten eventtiellen Vorsatzes auch Aeutze-I x '' jn Qieliniec bei Schwersenz um die Erlaubnis zum nm gen getrossen worden, die meiyr dem Uebereifcrim wst>en>cha,t-1 mQU sogenannter Arbeiter Häuser abseits von seinem Ge- lichen oder Soirfessionellen Streit als einer bo,en Abstchl enstprumgen ßiersu der ,ogenannten Ansiedlungserlaubnis Ü feien. Es cheine daher, geredüfertigt, den Tatbestand so ein- ^d versicherte an zwei amtlichen Stellen, daß er oder seine ; .irfdjränfen, /daß die Gew-ißenssreiheit und die freie wlstenschaft-1 nie an einen Polen verkaufen würde. An ' siche Erörterfung geioahrt biteben ^er diev dadmch ^ner Stelle gab cr sogar sein Ehrenwort zur Bekräfttgung dixser eweichen, B er fürbte ^raf barkert hinsichtlich der subgekttveN Erklärung und fügte hinzu, er sei aus einer gut deutschen Der, ausdrücklich „BoÄvtlligkif erwidere Familie: die Gefahr, daß er an Polen verkaufen werde, sei Tie etchnng der „Cnnrickstungen und Gchrauche tmrd damit < deshalb nicht vorhanden, weil sein Sohn akttver Offizier begrünbet, -.aß diew Bestimmung in bem bi»U'rigen § 166 zu Daraufhin erhielt Herr 5cliemchen die nachgesuchte Bau- Äner über Das Bedürfnis binausgehenden ^iwendung und über- Erlaubnis Wenige Tage später wurde jedoch in Erfahrung ge- SU e\ ungleichen Behandlung.b^r,.^^'^fellsa)afttt, bracht, daß Memchen sein Gut an ben Forstverwalter von Al- «eftihrt haüe, da nicht für alle diese die „Einrich- fiewicz einen .Polen, verkauft habe, und zwar zu dem hohen trogen und! Gebräuche" von gleicher SBebeutfamfeit feien und für -r0 v qOO Mark. einige in tnel höherem Grade andere Dinge in Betracht kämen,! Das Verhalten des Verkäufers muß als Verttauens- z^B. die Stifter der Neligionsgesesstchaften und ihre Lehren Cnnc mißbrauch aus das schärfste getadelt werden. Wer die Be- «chutzbedürktigkeit bestehe nur in^toeit, als die Religronsgefell- Horden ratter Anwendung bet artiger Mittel täuscht, kann nicht sihaft selbst j betroffen werde. überrascht sein, wenn die deutschen Kreise solche Handlungsweise Wir halten die Neuerung für einen guten Fortschritt als unerhört betrachten." hn liberalen Sinn. In die Hand des Richters ist es gelegt, Roheiten von ernsthafter Ueberzeugrtug zu unterscheiden. Tas Zentrum ist natürlich mit der Abschwächung jener Seftimnningen nicht einverstanden, und die „Germania" begleitet dhe Mitteilungen aus der Begründung mit folgen- Nr. 250 Zweites Blatt 159. Jahrgang Montag 25. Oktober 1909 ----— Beschaffenheit aünüiq entwickelt. des und Indottde^Giessen. Frankfurter Böree, 25. Oktober; LI > Uhr. 3’/»*.• Reichxauleihe 36, do. 3’/,•/» Konsols . _• 3n, do. Uebersicb 115.20 Prince - Henri - Eisenbahn '. 130.20 Böree, 25. Oktober. Anfampkarss. Preis Turch- pro 10u Pfd. fchntttspreiS Don-biS von-bi- 153.70 44-49 00-00 00 00 38—42 00-00 00 00 00 00 00-00 09 00 00—00 00 00 Seucl Geringere Saugkälber 43—45 Mastlämmer und jüngere Masthammel 35—37 75—76 00 00 24-28 60—64 00 00 20—22 50-54 00 00 60—62 Antonio 54.-00 a»ien Ehrpaar dal Kleider-Stoffe Die neuesten Farben die auf der waren, ver- 00 00 00 00 00 00 249.50 118.00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 164.20 249.40 . WW MM Erhtitiich Apotheken n. Verlanget beim Einkäufe ausdrücklich Quaker Oats in Paketenl 204.80 193.60 100.00 108.10 179.40 187.20 249.70 148.90 196.9 j 159 00 206.60 eu M 6 b Hamburg-Amerik Paket! Harpcner Bergwerk. . . Linrnbütte . . N’ordd. Lloyd .' . . . . Obcrschlea. Eisen-Industrie Berliner Handelsgcs. . . !'.xrin«ta'dter Bank . . . Deutsche bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . ... Diskonto-Kormnandit ... Dresdner Bank . . . . Krcditaktien . . . . . Baltimore- und Ohio- 77—78 77-79 76-77 00—90 ■enel Antomo 60-00 00—00 00—00 00—00 81-85 00-00 00—00 Telefonische Kursberichte Glfsscner Anzeigers, nütgeteilt von der Bank für Handel 3° „ Mexikaner . . 4*/,*/, Chinesen . . Aktien : Bochum Gnu . . . Badcrus E. W.. . - . Ten denn; fest Berliner Canada E. B. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . ,t Tendenz: fest in grosser Auswahl sehr billig GewichtSiteigerung von 59 Kg. Lebendgewicht. 1 Gesamtzahl von 8320 Weidetagen beträgt das Ergebnis der Gewichtszunahme für Stück und Tag 0,44 Kg., für die Weide- zeit auf ein Rind 66,53 Kg., em außerordentlich günstiges Ergebnis. Tabei hat sich da? Weidevieh auch in Form unb Feiijchiveiiie uber3Ztnr. Lebendgew. . 60—62 fleischige Schweme 60—61 93 lu 83.15 93.30 83.20 93-50 92.00 95-90 98.20 94215 204.50 194.10 23.90 1OU10 16L3U lürcblicbe UacbridHcn. Evangelische chemeinde. freute Montag den 25 Ott., abends 8 Ubr: Bibelstunde im Johannesiaal. starrer ÄuSield. Sonulaq den 31 Oktober wird da? 2t e f o r ni o i i o n 8 f e ft geleiert werden. Tabei wird die lährliche Mo lief ir tot den Vstisiao-Bdol's-Berein erhoben werden. Im ÄbenbgotteSd.ensl wird Beichte und heil. 2tdendmadl für MatidäuS- und ‘l’lorfi* aememde gemeinsam gehalten werden, lvememdeglieder, die daran tetlnebmcn wollen, werden gebeten, sich vorher bei ihrem Ptorrer anmelden zu wollen. MESSMER5 ausgewahlte feine THEE= SORTEN 100g Pakete 055 Mk-1,40 Mk Nur dann bekommt man das besteJHaferprodukt. Die erstaunliche Ausgiebigkeit uhd der köstliche Geschmack wird jedem Freude machen. Aelterc Rkasthannnel »md gut genährte Schale Mässig genährte Hammel und Schase (Merzschase)^ Schweine. Dollslenchige Schweme über 2'/, Zentner Lebendgewicht 23.80 158.25 biartte. Franffurt a. M. Viehhof-Marktbericht vom 25. Okt. Auftrieb: Rinder 158L, Ochsen 486, Bullen 40, Buhe 1116, Kälber 275, Schale 600, Schweme 19oo, Ziegen 2. Tendenz. Mittelm. Ochsen gut. Kälber und Schafe gut, fein Uebersland, Schweine gedruckt, Ueberstand bedeutend. 61.20 63.5) 9380 94.95 24.30 - 48.30 87.90 664)0 99.70 Ochsen. Bollfleischige, ausgemäslete, höchsten jähriges Iudiläumsiadr tritt. 11. c. wurde auch die Frage rinrf Neubaues der Börse in der Geuertckvcrfammlung b.-rührt. Es ist die Gründung einer G. m. b. fr mit einem ttcwiia'. vo, 300 000 Mark in Aussicht genommen: das Gelände soll durch Erbbaurecht beschaut werden Die Kosten des Neu .i.ies. der caf dem neuen Boulevard erstehen soll, imd auf 60)0 k) 2.\or? veranschlagt. Tie Regierung wird voraussichtlich einen Zuschuß leisten. Lebend. Lchiacht- yro 1QQ Pid. geioidji Lebend. LLlochl' gewickl P peuer Bergwerk La irahtttUj . . Lombarden E. B Nordd. Lloyd TUrkoulvsc , 44- Altenberg (Kreis Wetzlar), 23. Ott. Ter Erfolg des beendeten Weidegangcö bei 55 Rindern, Boll fleischige ausgemäslete Färsen höchst. Schlachiwertes 37—42 B»llsleischige ausgemäslete Kühe höchst. SchlacluwerteS bis zu 7 Zähren . . 32—36 Acltere ausgemäslete Kühe und wenig gutentwicleliejüngcreKüheundZärsen 25—28 Mastig genährte llühe und Färsen. . 19—23 Kälber. Doppellender, seinsle Mast 49—52 Mittlere Mast- und gute Saugfälber . 45—49 in Kaschmir. Tuch. Eolienne. 5chuss-5atin, -Seiden- Kaschmir. Krepon etc. f r e ii d R”odewarenhaus “ a Carl Nowaek 62 Morgen umfasienden Weide hier aufgetrteben anschanlichen folgende Mitteilungen: Tie Tiere, d,e fünf Monate die Weide begangen haben, hatten vor Beginn des LiZeidegangeS ein Gesamtgewicht von 10 233 Kg., beim Verlassen der Weide aber 13 892 Kg., mithin eine Gewichts. Zunahme von 3659 Kg. Auf den einzelnen Morgen des benutzten Weidelandes entfällt demnach eine Produktion oder Cingesanöt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) R e i 8 kirchc Eni höchst bedauerlicher Bortoli ereignete sich vom SamSlag u. hiesigen Bahnho 1, beim Abgang des sog. Schülerzuges, bei ro. wiegend von Arbeitern benutzt wird. Bet Bnluu'i des Zuges . .Uten noch 30—85 Penonen den Turchgang zu passieren Ohne Rücksicht aus sie zu nehmen, liest der Beamte Den Zug sahrplanmästig abtahren, was zur jolge hatte, dast sämtliche Brbeuer an dem Bahnsleigschaiiner vorbeirannlen und m den fahrenden Zug sprangen, trotzdem blieben noch 5-6 Mann zurück. Ivie leicht hätte hierdurch em Unglück entstehen können. vermischtes. * Ein artiges Durcankratenstücklein wird der ,.Frkf 31g." aus Lauingen in Bauern berichtet. Ter Wohlsart' i'dren o.lockengießerri gingen aus Oesterreich Geschütze zum Einschmelzen zu. ES zeigte sich, dast ein Rohr noch geladen war, und ein Oberfeuerwerker wurde zur Untersuchung und Entladung berbetgerufen Allem dieser erklärte, dast er die Kanone nicht entladen dürfe, weil sic Privateigentum sei. Tarauf ordnete das Bezirksamt an. dast die Kanone wieder nach Oesterreich zurückzuliefem sei. Die Bahn verweigerte aber die Uebernahme des Transports wegen der damit verbundenen Gefahr. Ter Empfänger wollte nun die Entladung selbst vornehmen lassen und erklärte ausdrücklich, dast er iede Haftung übernehme, aber die Erlaubnis dazu wurde verweigert, wohl ober wurde ihm aufgetragen, das Geschütz sorgfältig bewachen zu lassen. Das verursacht ihm Losten, und es ist noch gar nicht abzuschen, was aus der Sache werden soll. "Äufderfrochzeitsreije. „3ico doch nicht fortwährend zum Fenster hinaus, Männchen . . . das können wir uns ja auf der Rückreise alles noch .ruschen Handel. *• Konkurse in Dessen, lieber das Vermögen des froteliers Karl Saurwein in Butzbach, alleinigen Inhabers des unter der Firma „Hessischer Los" betriebenen HotelgeschäsiS, wurde nm 4. Oft. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Obnacker tn Butzbach wurde zum .Nonknrsvcrwalter ernannt. Hon lurSwrderungen sind bis zum 25. Oft. bei dem 'Amtsgericht Butzbach anzumelden. — lieber den Rachlast des am 27. Äug. iu ?rci iZaubcrflncim verstorbenen Kaufntanns Emanuel Straust wurde am 11. Okt. das Konkursverfahren eroimct, da der Rach> Iah uber'chuldet ist und der Rachlastverwalter Äntrag auf .'ton- kurSeröfsitung gestellt bat. Rechtspraltilant 5d>mitt in Wöll Item wurde zum Konkursverwalter ernannt. Uonlursforderungen linb bis zum 1. 'Rov. bei dein Amtsgericht Wöllstein anzumelden. —- lieber den Rachlast deS fröndlers Johannes -sebaab IV oon Rüsselsheim wurde am 18. Okt. das rtonkursverfahren eröffnet. Gerichtsvollzieher i. P. Spreng in Groß-Gerau wurde zu in Kvn- kursverwalter ernannt. Nonkursforderungen sind bis zum 1. Rov. bei dem Amtsgericht Groß Gerau anzumelden. — lieber das Ber- mögen der nirma fr A; F. Schäfer in 9Z c u*3 f c n b u r g und deren Alleimnhaber Matthäus Lcuhum wurde am 20. Ch. ba«> Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr Bangel in Liicnhadi a. M. wurde zum Konkursverwalter enmmiL Konkurs- lorberungcn sind bis zum 18. Rov. bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. Strastburg i. E. 22. Okt. Aus dem Jahresbericht der otraßburger Warenbörse , der der heutigen General- iHTiammluiig vor gelegt wirr de, ist folgendes zu entnehmen: Tic 0 Laubach, 24. Okt. Aus dem oberen frausflur der Direktorwohnung des Gymnasiums wurden mehrere Klei-- duugSgegenständc, wie ein Tamenkleid und Teile der Slnbcrgarbcrobe, die dort ausgehängt waren, entwendet Zm Berdackrt stehen zwei Hausiererinnen, sck-einbar Frankfurterinnen. Der Gendarmerie wurde ?lnzeige von dem Borsall gemacht. '^ibba, 23. Okt. freute feierte der Landwirt Georg Konrad Tichlmann und seine (Shetrnu (Slifabctbc Katlxirina gcl». Frick, das Fest der goldenen Hochzeit, beide noch voll- kommt-n rüstig, der Jubelbräutigam 80 und die ^ubcloraiit 73 Fahre all Zahlreich Gratulationen liefen ein. Am 'K'i> nhttag begaben sich beide Geistliche in die Wohnung der Feiernoen, um ihre GlückNpnrscke dar^ubringen. Pfarrer Werner hielt eine Ansprache an da> Jubel paar unb überreichte zugleich ein vom Cbcrünniutortum von einem Dantühreiben beglnU'teo Laues Testament Ter Grostherzog sandle sein Bildnis. T.ehiinann hat ieutc Milttörzell beim damaligen 3. Regiment (letzt Rr. 117» in Worms adgedient Einige Falnv war er Bostbote. Seit langen Vxabnnt ist er ^ldgesctm orenei: zugleich gehörte er als ältestes Mitglied der irchengemeinde Bertretnng an. Tas ‘ 3 Mmbcr und 8 Enkel. Schlachlivertcs, höchsten 6 Fahre alt Junge fleischige, nicht auSgemäitele und ältere ausgemästete Mastig genährte junge und gut genährte ältere 36—38 00—00 Bullen. Bollfleischigc, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 31—41 vollsletjchige, jüngere ...... 80—34 Färsen, Kühe. Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform bewilligt wurde dem Stabsarzt d. Res. Tr. Frank (Gießen). ** Hessische Sch u l r e f o r m e r. Unter dem Borsitze des Oberlehrers Tt. Strecker, Bad-Rauheim, ''and am Samstag zu Fran kfurt a M. die (qnfrituiercnbt Versammlung oes neu^egrüiiDctcn Vereins ,^esfticher Schul reformer^' statt, dessen jhaupiproßrammpunfic ^lüngst Letanntgegeben wurden. Äußer Oberlehrer Tr. Strecker als Vorsitzenden wurden u. a. in den Vorstand gewählt: Seminaroberlehrer Prof. Fleglcr-Bensbeim, 2llntsrichter Tr. .Ruller-Vilbel, Tr. Urstadt-Gießen, Lehrer Jung- Tarmstadt, Reallehrer Müller-Offenbach, und entsprechend den Bestrebungen des neuen Vereins auch eine Tarne, Zrl Schioeitzgut-Tarmstadt. Zn der Versammlung, Die von elloa 40 Personen aus allen Teilen Essens besucht war, kam die Ansicht zum Ausdruck, dast vor allem auch die Eltern an einer zeitgemäßen Schulreform interessiert werden müßten, und um auch den Minderbemittelten den Beitritt zum Verein zu ermöglichen, wurde ein Mindest- beitrag von .V) Pfg. für das Jahr festgesetzt, während besser- gestellte Kreise, deren Interesse für eine Reform auf dem (Gebiete des Schulwesens durch eine rege Werbetätigkeit gestärkt und geweckt werden soll, höhere freiwillige Beiträge leisten formen Durch die Reugründung des Vereins ist der Schwanersche BolkSerzieherbund im Großherzogtum Hessen aufgelöst. •* Ter Luftballon Mainz-Wiesbaden fuhr am Samstag nachmittag über unsere Stadt hinweg und landete 3 Uhr 13 Min. glatt hinter dem Schiffenberg unmittelbar bei Hausen. Ter Ballon, geführt von fraupt- manit Eberhardt vom 27. Feld-Artillerie-Reaiment, war 12 Ubr 20 Min mittags bei der (>öasanstalt in Mainz ausgestiegen; er hatte eine prachtvolle Fahrt teilweise in einer Höhe von 1200 Meter zuruckgelegt. Als Passagiere hatten die Fahrt Oberbürgermeister Tr. Göttelmann-Mainz, Konsul Burandt-Wiesbaden und die Tochter des Gouver- neurs von Mainz, v. Gostlar, mitgemachl. Rach der Landung wurde der Ballon auf ein Fuhrwerk geladen. Die Passagiere nahmen ebenfalls auf dem von zwei schweren Füchsen gezogenen Leiterwagen Platz und fuhren nach Gießen. •* Stadtthcatcr Bor dem Gastspiel Carl William Büllers am kommenden Mittwoch in dem neuen Schwank „Ter Dovpelmenjch" von Jacob» unb Livvschitz dürfte eine Be- iprcdiung eines Hannoveraner Blattes, die uns zugeht, von Interesse Irin: Carl William Büller als Gast! Der Sonnabend brachte gleich zwei angenehme Ileberraschungen: ein sehr wirksames retück und einen ausgezeichneten Homilcr. — — — Ter geschätzte Gast stattete den Plittersdorf mit einer unendlich liebenswürdigen Komik aus. Carl William Büller ist ein Künstler, der über die oiabc diskrete st i Ä n I geradezu souverän verfugt unb den gewagtesten Schwanksitnationen, die an sich vielleicht einen völligen Verzicht auf jeden Schein von Lcb.nsmöglichkeit bedeuten, durch einen fein anbeutenben Humor Glaubhastigkeit zu verleihen versteht. Das bewies vor allem die köstliche S;ene, ui der er mitten in das Gespräch mit seiner Frau die Repetitions^ versuche des O,uadrillekommandeurs entflicht. Eine frappierende Natürlichkeit, eine ins Meisterhafte durchgebildete Mimik und die — ach! so seltene — Kunst des immer deutlichen Sprechens weisen Carl William Büllv einen Ehrenplatz unter Deut chlands .stomikern an. ** Fernsprechverkehr Der Sprechbereich von Gießen ist neuerdings auf Donauwörth und Nördlingen In Bovern und auf folgende Württemberg i s ch e Orte ausgedehnt worden: frerrenbery, Marbach am Reckar, Plochingen, ReiUtmgen, Eningen, Pfullingen, illoinocil, Tettnang, Trossingen, Waldsee und Wangen im Älgau Tie Gebühr stir ein gewöhnliches Drerminutengefprüch beträgt, ana) in den Verkehrsstarten Stunden, 1 Mark. X Maar, 23. Okt. Zum Nachfolger des nach Ettingshausen versetzten Lehrers Lack wurde Echuloerwalter Rull - mann von Heisters bestimmt. + Hutzdorf, 23. Okt. Ter Wegzug unseres seitherigen Pfarrers wird sich bet der demnächiugen Neu- regulierimg der Steuer bemerkbar machen und unseren Stenerzahleni fühlbar werden, da der Geistliche nahezu 7, sämtlicher Gemeindeabgaben bezahlte. ----- Schotten, 24. Okt. Zu Ehren des Kreisamt- inannB Haberkorn, der nach freppenhenn versetzt worden i|t, findet am nächsten SamStag ein Festesten im Hotel zur Krone statt. Gelsenkirchen Bergwerk . 21» 00 - ■ - ‘ 128.80 F.lcktriz. Lahmejer*. . . 112^0 Elektnx- Schuckert . . . 134^0 Esehweiier Bercwerk . . 2U2.75 Eisenbahn „ .. . . ‘ Gotthardbabn . .. .;<.< Lombard Eisenbahn. Oesterr. Staatsbahn . .w Bei einer! Mitgliederzabl bat fi ßofjiitt LebcnMtMcruWlmk auf (Stgenjtitigftif. Mitte Oktober 1909: Bestand an eigentlichen Lebensversicherungen eine Milliarde Mk. Bankvermögen..............Millionen „ Bisher ausgezahlte Verncherungssummen. . o51 „ „ „ gewährte Dividenden.......2b2 „ „ 2lllc Ucbcrschüssc kommen den Versicherungsnehmern zugute. Unverkallbarkcit Unanfechtbarkeit WcltpoUce von vornherein. nach 2 Jahren. nach 2 Zähren. Prospekte und Auskunft kostenfrei durch die Vertreter der Bank: Gebrüder Julimann, Gießen, Bahnhofstraße 59. G. Bohn, Gräsl. Rentmeister in Laubach. D,n/4 Christoph Stotz, Postverwaltcr i. P. in Lich. Kar! Thöt, Lehrer, Billingen. Eröffnung desMöbelverkaust den 26. Oktober nachmittags 4—6 Uhr. "MdmAlkßcM! Vertiko TH. 27.- 30.- Vertiko m.Spiegel M.33 — Bettstellen Mk. 14.-, 16.-, 20.- Vatentmatratzcn Mk.17.— Wollmatratrcn Mk.26.— Strobmatrahcn Mk. 8.— Waschtische Mk. 11 — Waichschrank Mk. 18.— Kleidcrichränkc 'Dif. 18.— Wachstuchtische Mk. S.- Ferner für Wirte: 200 Gartcnstüble per Stück Mk. 1.20 30 Gartcntiichc per Stück Mk.3.50 12 Marmorti,chc billig. Nur so lange Vorrat! ■el-taise H Bismarckstraßc. Berkaus nur gegen bar. Geöffnet la-23/™ von 11—12 Uhr vormittags u. v. 4—6 Uhr nachmittags vom 26. Okt. bis 4. Novbr. habet die Belebtheit der Sparsamen Hansl raten die beiden eflöemein eia geführten c. van den Bergh’scheit Mellouüd Gever-5toh emffldcft und zwar wegen Ihres attsiesprochenen VEer- «jeschmacks, des köstlichen Aromas und nicht zum > der bei ihrer Verwend«^ ermöglichten grossen Ersparnis. । ErtEltHcft In allen besseren Kolonialwaren-Geschüitcn., Bankdirektors Dr. Fa;ix lischt Geh. Heirat geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Gäessener ourschenschaH Germania I. A. : Hermann Roth —-- WWI wrtoheli Danksagung Lang-GönS, den 23. Oktober 1909. 5901 J. H. Fuhr Nurob" Linden plate Tel. 405 Klrchenplatr Eingetragene Schutzmarke brauch meine« MM c-K-t «eisreSbi kkntie iyriixi 58321 Besitzer: Max Jawkoweky. ■ DIC Neuheiten gem in ooo 000 I» Kathans Fritz loiyick (»■/. Beweise herzlicher Teilnahme Verluste sagen wir unseren Familie Mann. Familie Euler. Anfertigung aller feiner Bant- und Goldstickereien, —t Zeichnungen und Monogramms. - ■ ■ - Vertreter überall genueht. WM Mich Nch ab Mi ijt nug: bu können mii band gegen: visse Hchaisr Buibe von si cs tä veöer ji] ziuMtern il die vielen an unserem schweren innigsten Dank. Lästige Haare ( im Kestcht. an den Armen entfernt sicher u. schmerzlos Prof. l>r. Grunwald « (5nlbaarunaö oulver. T. 150 2)1. Zierkau'SüeUe: Pelikan Apotheke, .Qveu^Dlay 2. d * ynarmt, r Ltuttbcn Ke für Damen, Herren = und Kinder. = Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben Alten Herren und auswärtigen Inaktiven von dem zu Mannheim erfolgten Ableben ihres lieben Alten Herrn, des Prospekte kostenfrei durch A. Conrad, Oberwachtmeister In Glessen Kaiser-Allee 60. [■*•/„ ... XUtW Ä . 25 UH ^OB1)Ö ,nöbu Siaiwna irdjlei no^ bts nod) wnna in' huDcha noch Verbitterung in luzerMrach njaa j.Ä«2r«sgel sagt der bekannte und angesehene Chemiker der Seifenlndustric, Herr Dr. C. DE1TE In Berlin, daß es sehr große Waschkraff besitzt, größer als Seife oder Seife und Soda, ohne dabei die Wäsche mehr anzugreifen. 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