Erstes Blatt 1S9. Jahrgang Die heutige Nummer umsatzt 14 Seiten. 1.30. Anfrage Bassermann (nationalliberal) irzler bereit, Auskunft darüber z r geben, eße». *6*1 Crkurung Dr. PaascbeS zum zweiten V^zepru, identen verkündete: da sagte dieser im Cinverständn.s mit seinen politischen Freunden, die,es Vertrauen nicht erwidern zu können. Da erhob sich Herr v. Norrnann, der Sprecher der Konservativen, und beantrag.e, die Ernennung der Wahl des zweiten Vizepräsidenten zur nächsten Sitzung zu vertagen. 'Jtad) einer Aussprache wurde die Wahl auf Freitag vertagt. Den Donnerstag sollen die Abgeordneten zum S.u^ium des Etats benutzen. Nr. 283 7xr Giehrnrr Injdget trlchftni täglicb, auftet coimiaflS. - Beklagen: oierinal wöchentlich SirbencrZomilicnblätlttj al)rnnnliDÖfhenil.KTei$» jlatt für öen Kreis ließen ,2 -.ensing und Freiiaa); monnil. Land- oirllchaslliche Seitfragrn * Berlin, 1. Dez. Zum zweiten Vizepräsi- de n t e n des Reichstages wird, wie in den Wandelgängen verlautet, der Erbprinz zu Hohenlohe-Langenburg vorgesd-lagen und nad) Haltung der Parteien aller Voraussicht nad) gewählt. Im Reichstag wurden folgende Anträge eingebracht: Erstens: Ein Antrag Her tli ng (Zentrum), die verbündeten Regierungen zu ersuchen, die Gründung und Unterhaltung einer mit allen Hülfsmittetn der nwdernen Technik ausgestatteten 23 er» Iuchsanstalt für L u f t s ch i f f a h r t in Friedrichs- t) a f c n unter der Leitung des Grasen Zeppelin zu veranlas,en. Zweitens: Ein Antrag Hertling, den Reicl-skanzler zu er» inchen, dem Mißbrauch entgegenzumirken, wvnaar in Füllen, it» bei Gerichtsverhandlungen wegen der Gefährdung derSitt- lichkeit die Oes,entlichkeü ausgeschlofsen wird, g.eichwobl Be- rid)terftattcr der Presse zugelassen werden. Drittens: Ein Antrag Hert 1 ing, den Rerdjsuutzler zu eri"ud)en, durchgreifende Sparsamkeit in allen Zweigen der Reiä)sverwaltung unverzüglich eintreten zu lassen, insbesondere einer Vermehrung des Beamtenkörpers entgegenMwirken unb ferner dafür Sorge zu tragen, taß zu untergeordneten Arbeiten nidji S&eamte hcran- gezvgen werden, die burd) ihre Dorbdoung zu wicht.gcren Aufgaben bestimmt sind, ferner die ReiieLouen und Tagegelder zu mäßigen und die Ttenstreisen einzuichränken unb mtdltch tn allen Reichsbetrieben eine nach erprobten laufmännisd-en Grundsätzen geregelte Gesd«äftsbehairdlung durchzusührcn und die auizustei.en- cen Bilanzeti im Reichshaus.tat mitzmeilen. Viertens: Ern Antrag £>er Hing auf stärkere Berück lickstigung des Handwerkes bei Lieferungen an Reichsv erwaltungen. slUv-e k I,r WILJW &** , Sri & Ferner ging eine Anfrage Bassermann (nationalliberal) ein: Ist der Reichskanzler bereit, Auskunft darüber zr geben, wann der Gesetzentwurf über die Pensivns- und Hinterbliebene n - V e r s i che ru n g zu erwarten ist? seinem willens träfttgen und von fa.füjen Ehetheorien irregeleiteten Weibe nur entfremdet, und da alles um ihn herum in Gärung gerät, bricht auch in Frau Arvik der Geist der Liebe von einst wieder durch, und in den Armen liegen sich beide. Diese Seelenenlwidlung vollzieht sich in feinen, kurzen Zügen, in leichtbewegtem, anmutigem Dialog, der keine Witzelei kennt, den vielmehr eine liebenswürdige Wärme erfüllt, viel Altersweisheit neben neck.scheu Humoren. Der alte lehrhaft moralisierende Geist Björnsons verleugnet sich nicht ganz, sondern leuchtet in mancher scharfen Wendung durch. Aber er nimmt das Spiel der gärenden Kräfte so wenig ernst, daß er sich nicht scheut, das Possenhafte zu streifen. 9htr der mit dem Revolver leichtfertige Kapitän, der um eine der Töchter Arviks wirbt, huscht doch gar zu seltsam komisch durch das Stück. Die reife Kunst eines lebensilugen Psychologen hat der Dichter an die so gegensätzlichen W)aranere des Ehepaares gewandt, und hier liegt wohl der tiefere Wert und Sinn des lustigen Spiels. Im Schaffen Björnsons bedeutet das Werkchen einen hellen, optimistischen Ausllang, und wenn auch gewiß keine Ewig- leicswerte darin liegen, so erfüllt es den Zweck eines guten Lustspiels: mit Geschmack und Geist empfängliche Gemüter zu ergötzen. — An der Einstudierung des Stückes war der Sohn des Dichters beteiligt gewesen. Herr W e h n e r l und Frau Salb ach trugen mit Humor und guter Stimmung Die Hauvtrollen; ein Fräulein Lichtenegg brachte als Helene mädchenhafte Anmut ins Spiel. Belebt unb flott tvurbe Björnsons Dialog behandelt; ein frisches, farbiges Szenenbild mit plastischen Landhäusern und Fioröhtnter- grund erfreute das Auge. — Vom Halleyschen Kometen. Bei der riesigen Entfernung des Langerwarteten von uns entzieh: er sich immer noch dem unbewaffneten Auge; doch läßt fick) aus seinem Durchmesser schon berechnen, daß dieser in Wirklichkeit 20 OOO Kilometer, das U,2fache des Eroourchmesiers, beträgt. Der Astronom Searle hat berechnet, daß die Erde am 20. Mai 1910 durch den Schweif des Halles hindurchsausen wird. Leider wird sich die Erscheinung kaum sichtbar machen, da die Schweifteilchen die Erde fast nur auf Der Sagfeite treffen- Fühlbar wird uns die Begegnung, wie zur ycruf)igung für ängftlicne Gemüter gesagt fei, gar nicht werden, die Erde hat solche Kometendurchgänge fchon mehrfach ohne Schaden erlebt Der Streit zwischen Unterhaus und Gderhaus. London, 1. Dez. Das Oberhaus trat heute zusammen, um über das vom Unterhaufe zurückverwiesene Landeslultur- gesetz zu beschließen. Das Unterhaus hatte die Mehrzahl der vom Oberhause zu Gesetz gemachten Zusätze mit der Begründung abgelehnt, daß sie eine Verletzung der Privilegien des Hauses der Gemeinen bedeuten. Die Lords bestanden nicht auf ihren Abanderungsanträgen, wodurch das Gesetz angenommen worden ist Lord Lansdowne führte aber heftige Klage gegen diese Behandlung seitens des Unterhauses und wandte sich nachdrücklich gegen die Art, in welcher seiner Meinung nach die Minister die Privilegien des Unterhauses benutzten, um dem Oberbause die Möglichleit zu nehmen, über Dinge zu verhandeln, zu deren Erörterung es befugt sei. — Eine in diesem Sinne gehaltene Entschließung wurde mit 41 Stimmen gegen 21 Stimmen angenommen. London, 1. Dez. Der Premierminister Asquith teilte in der Sitzung des Unterhauses mit, er werde morgen etne Erklärung einbringen des Inhalts, daß das Vorgehen der L 0 r ds ein Bruch der Verfassung und eine Anmaßung gegen bic Rechte des Unterhauses sei. Das K a b i n e 11 ist heute zusammengetreten. Wie man glaubt, handelt es sich um Maßnahmen betreffend die Vertagung des Parlaments in dieser Woche. djt nd: Lsischc Siiniii tsschnin lipllii, D 28 M. Mk. 0.50. >16U Donnerstag 2. Dezember 1909 _ vezngopre»»: monatlich 75Pi„ viert el- iährhd) 'litt. 2.20; durch Abbole- u. Zweigstellen mdTrntlich 6o Pi.: durch Die Präsidentenwahl im Reichstag. Eine Stunde vor der gestrigen Plenarsi)ung des Reichs cges, auf deren Tagesordnung die Wahl der Präsidenten rib der Schriftführer stand, war, so schreibt man uns lEu§ Berlin, die Lage noch nicht geklärt. Die National- iberalen hatten ü/re Fraktionssitzung erst auf Mittwoch vormittag anberaumt. Alle anderen Parteien hatten schon im Lause des vocangegangenen Tages ihre Stellung zur Zräsidentenwahl genommen, und durch offizielle Ku>id nad)ungen, wie bei den Freisinnigen und Sozialdemo- iratcn, oder doch durch Anbeutungen aus den beteiligten liilgliederkrcisen erfuhr auch die Oeffentlicksteit soviel, als u wissen not tat, um sich von den fommenoen Ereignissen | hon eine zutreffende Vorstellung machen zu können. Als cestern um 12 Uhr mittags die Natiorialliberaleu 5c Fraktionszimmer verließen, war das Bild vollständig yie hatten sich ebenso wie d.e Freisinnigen dafür en.schieden, Md)t nur den Posten des zweiten Vizepräsi- h en t en abzulehnen, sondern sich an der Wahl des Präsidiums überhaupt nicht zu beteiligen, das heißt, um schrieb ene Zettel abzugeben, um hierdurch unverschleier. ! konservativ-klerikale Regiment in die Er.cheinung treten 1 lasten. Ätan wußte weiter, daß die Sozialdemo- raten dem gleichen G-edanien dadurch Ausdruck zu geben eabsichiiglen, daß sie für die beiden Kandidaten der Mehr eit, bett Grasen Stolberg als Präsidenten uno Dr. Spahn lob ersten Vizepräsidenten ihre Stimmen einsetzcen. Unb ’üUö der Frattioussitzung der Reichspartei halte man I ecjahren, daß diese den dringenden Bitten der Führer der losnachbarlen konservativen Partei gegenüber sich ablehnend 1 serhielten und die Annahme des Ln Falle der Ablehnung mrd) die Nationalliberalen ihnen angetragcnen Vize- uräsidentenarntes auch ihrerseits verweigern wollten. Es gehörte nid)t viel Kombinations- I fibe dazu, den Ersatz nun bei der wirtschaftlichen Verenigung zu suchen. [ Der erste Teil der Sitzuna verlies programmaßig. Die Bedeutung des Tages kam in der starken Besetzung des »Hauses und in der o,fensichtlichen Erregung, in der man sich Ikfanb, zum Ausdruck. Am Tische des Bundesrats ver- ■irlgte Herr Wahns.chaffe, der neue Adlatus des neuen I lauzlers, scheinbar uninlere;fiert sich mit einigen Gehecm- Itfcii unterhaltend und die Glückwünsche zahlreicher Be- ■ fflinfcn auf oen Lonfertiatiuen Banken entgegennchmend, die ’ t^rgan.ge. Heer Ro galla v. Bieberstein Der. ad mit i liier Hellen o.hen wohnen, fanden sich ein. Der Staatsminister des I!töniglid)en Hauses, Freiherr v. Podewils und Kultus- ■ ininiiter Dr. v. Wehner trafen ebenfalls hier em, um j äe burd) das königliche Familienftatut vorgeschriebenen ■ ^ichlaßhandlungen vorzunehmen. — In der Sitzung der | Sadtverordneten in München widmete Oberburgerrnet|ter | Dr. v. B 0 rscht dem verstorbenen Herzog einen N a ch ruf, | in dem er hervorhob, daß sein Tod für die Smdt einen un- versetzlichen Verlust bedeute, denn vielen Tausenden 3-abe er als Augenarzt geholfen. Tie Stadt verliere R i» ihm einen aufrichtigen Bürger freund in der Worte Rbester Bedeutung. _ — V 0 m Ot10 - Heinrichs - BanlnHeidelberg Wie i Finanzmiiiistec Hvnseil in d v a n ö t Hal ein neues Schaufinet ,'ü 111 a E 0 llh" verlaßt, das deninächsl zur Veriendung an die Buhnen gelangt. — Für das neue H 0 itheater m Stuttgart hat der Gcliciine Konnnerzienrat S p e e in a n n eine Riefenstgur Schillers geichenkl, die Prosefsor Tonndorf tu Marmor ausge'uhrt hat, Tie Statue wird ihren Platz vor dem Theater erhalten. — Konrad Dreher eröffnete lern Gastfpiel un Müncbener ^Gärinerplatz- Lyealer" mit Felix Alvmis neuer Operette .Madame Troubadour". Tie ersten beiden 'litte landen uiiolge der guten Darstellung und einiger flotter Melodien viel Befall, der aber wäbrend des Dritten sehr uachlteß. — Ein Sohn Hans Richters, des berühmten Tlrigenlen, wird am 8. Tezember in Wien bei einem großen Wohllangkeiisiesle als Tenor zum ersten Male öffentlich auureien. — Gustav Mu hier, der zurzeit die großen Sin'aniekonzerle ui Neiv-Pork leuel, fetzt eine Oper „2 h e 1 e u 5* in Musik, deren Textbuch eoenialls pon chm stammt. Es ist dies die erste Opernkomposilwli Alahlers. — »Der Dritte", em Schauspiel pon Arpad Paszt or, wurde im Budapester Nationaliheater sehr ireimdlich ausgenommen. Ter Ver- 'assec fchildert eine kinderlose Vernunflehe, öie zum Schluß gc- treunt wird. die Post 'D1L2.—oicrtel- jährb au sicht. Beitellg. Zeilenprei-: lokal IbPs^ auswärts 20 Pienntq. Cheiredakieur: A Doetz. Verantwortlich für den .________ 6mraI=2IiijCiger für Sbeihchen W8 t„ laaerniumii« nof-rffott«örn# UN» Verlag der vrrhl'schen Unlv.-Vuch- und Lle'idrnckerei R. lange. Redattion, Lxpedillon und vrnckerel: schuistratze 7. B--r. )is öortiutto,'y 9 iitjr. 0 ifiurUt, liret» Iurd>> Cd)ien. 76—M 00 00 88—40 69-76 00 00 36-37 Gering genährte je Der. *tUet6 . . . QO—W uO—00 36-40 W-75 00 AO 88-88 64—« 00 00 86—« 60-70 68—74 00 UO 60-66 00 00 46—M 00 00 ■ 00 liircbc und Schule« im ui cma süiioi, beten nu>ngoUf(^ct ^mr xurototo (jd)i 00- 00 oo-oo oo-ou 30—vü on oo oo oo oo oo oo uO 00 00 UO 00 «JO oo no on oo 00 oo 00 oo oo 00 62-56 4ä—60 87—48 Junge fleiidiiflt, nicht autflemo|ieu und ulicrc au»yeinä|ieic...... fluyiil genährte junge und gut genährte äiiere......... 00 00 60 uitit, nmoeiii m_ tu werden. 3. Li 3A—39 65—67 34-36 60—62 des eine an- 43-60 Uj -43 31-40 tamaL> Cuenbahmin) eilen und eine neue Udjcroriufiuig deS ^a^iuol.per» uorbcnummen rourocn. Sckuving war tag» ouoor in Darmstadt gcroefen und war im segriif, nach dem -oabnhoi zu gcocn, da pahicrie ihm der Unfall. £ic Hiiuer- Oev Lege- nad) Dem Dortigen BaLicho» wurde heute vom 4kiirl*- auoictuH wegen ’Xuhinnlialtuufl der .ui^i-dxn 'mit kostemätlia ajge®tncn und der Sirciiötn auf tiUUU tKart teugcie^r. £a Lemeindeooruand Halle die Beschwerde gegen den ranßrai an das üandrat-arn: anüaii au den Bcnrlsrusichuß gmdxa und dadurch die tjriit Dcnäiuni. Loll«Ieijchige, ausgemäöcte, höchsten 'SCt)lactitiverte5, höchsten 6 jagte alt 41—48 rc. Darmstadt, 1 lug. 3in 3rz ihiahr d. A wurde eine- Morgen- der ^.tahouMf.iiieni schwing aus Kochst hier in der Hüde her Leenwald-Bahn, nun Wen ojm lrpheurn, tot aufgefunden, an einer äxelle, an der •• Hoftrauer. Ter Großherzog hat wegen Ablebens deS Herzogs Karl Theodor in Bayern Hoftrauer oom 30. Rov. bi« einschließlich 7. Tez. geordnet. l'iüHi i genährte lungere und gut ge- ihit)itc allere......... Gering genährte Bullen. Bollfleijchige. ausgewachsene, höchsten -cd ladjhvcticä ........ •• Warnung für blinde 3t r afeenb ahn« Fahrgäste. tRa^bem man den Nassauern auf der Straßenbahn bisher durch die Finger gesehen haue, wird ncuerhingv scharfer tonirohiert Gin löidfyager Bursche, der ohne Bezahlung eine 3trcde weil gefahren war und ti- närtc, er habe seinen Stufe! eingeworfen, wurde durch den Hiufafcr, einen uontrolicur und zwei Fahrgaste von dem Otogen teil ühcrfübrL Äls die Beamten am Markt Miene machten, einen Jdmfcmairn zu-uz chen, gestand der Bursche, daß er gar kein Geld gehabt naoe, um bezahlen zu können Man Hellte den Warnen fest und bedeutete dem die Happe abnehmen Ties geschah alles während der Fahrt. ifl Zu bedauern, daß gewisse Leute nicht zu erkennen vermögen, welche Verantwortung der Führer eines elektrischen Wagens tragt und welche Arbeiten und Pflichten ihm aurerlcgt sind Jeder Gießener Bürger sollte dazu beitragen, dag den Wagenführern, die neu geschult sind, die Arbeit erleichtert und ihnen der Dienst durch hie ewigen Nörgeleien nicht verleidet wird. Je mehr Schwierigkeiten dem Aufsichtspersonal und den Wagen führern gemacht werden, um so weniger läßt sich der Fahr- )lan einhalten und der Betrieb ordnungsmäßig führen. Jeder Fahrgast sollte unaufgefordert den Nickel oder die Sluslanö. Tie persische Kenterung bat dem rumichen Veiandieu amtlich ihr lieHiee Bedauern weg'.< der UeberialleZ auf die Rararoane de J Generalkonsul« 'Caifef aiMcre**ev lassen. 3ut Be'iraiung oet Lchuldig-u würden «cwrt über tauieno Monn entfanöt, auch werde die perfide Regierung unoerzugtrch rine entsorechendc Entschädigung-summe emjutreiben verbuchen, dezrv selbst Schadenersatz leisten. Aus Stabt und Lan-. Gießen, 2. Dezember 1909. ** 2 äfl e»falenber für Tonner-taa, 2. Tez.: R6ulm. Herein uub Crttqeroerbeuerein: Vorträge z u r Laute Don Wolf Robert«-5larl-l-orst-Berltn. lübente 87, Uhr in Stein« Saalbau. x.l»>mcicr önltch von dem n lammender: und m ba adfingvl auf dir xuiiai Vollsleilchige Lchnxine über 8'/, Zentner r.'kvendgewuht-.......5^.00-61.60 76—77 ^euichwetne über SZtnr. Ledenbgew. 6v.uO-6l.tF) 74-77 Ölend)tge Schweine.....66.UO-58L60 72—76 UO vermisstes. • Der Gladbecker Diebstahl aufgeklärt 3® btt Gladbecker Diebstablsgeichich.e ist eine cnis.netdende Vev' düng eingetreten. Der verhaftete Schichtmeister Reu - hat eingcftanben, den Diebstahl gemeinsam mit Opel ver- übt zu haben Das Laotergeld fei von ihnen Derbrannt nyprhen rtolb- und Silbergeld wurde im Betrage von un» gefähr WUOO Mark aufgefunden £pd hat noch Irin W» lutnhnu abgelegt * Tic Entdeckung einet altchinestscheu Ä u i n e n h a b i. Der belannle Reifende P. L f o 4 (o r», ter lüngi: oon seiner großen Lei,e in Zentra.«Tfien zu- raefgefcbet ist, erzählt im "toographicai avuraal von der irntoetfung einer u.ten ütttest,chcn e*abt m einem Ungerai Brrtcht, heu her i'-u'puv tm Lu»zag imchergibt. Wahrend inner Züge in der . ngolei Pie» tu.'lotp in oen ersten »6- A .. , , — Ä ■-l_ , • ---- —.oollsleischiae, jüngere ....... .Sahlmanc beim Besteigen des Wagens sofort ui den Zahl- Sckr,en, «übe. asten inerten. Wie oft wurde beobachtet, daß Leute erst I ^ollsteischiie auSgema'ieteMarsen höchtt. nach besonderer Aufforderung des Wagenführers unb'nath • 'fl?l012lu>kv Über zog« nnirrc« ilanbcjye.i.i coöann di U Lecher X-ebn« von ^uvvlN5.-rg einen Xwiuna „Tie einheitliche Gestaltung de» che- 110 i o n » u n l e t r i > otKi-' \x..*jci£m4xc die iviL’ 4. Damit ift mol. i*k’ bed.: 3 '' Dieb stähle. In letztet Zeil wurden an verichie. Zemste Mall- (Bollmllchmast. und de'te denen Äartenhäu-chen am NahrungSderg die Tachkandeln 3augfalber abgenfien und geuohlen. Als Täter kommen junge Burschen IJlu,IeTe und gute eaugfälbtr in Betracht, die die Handeln zufamnienschlugen und an eine Q>ennflert ^u^kalt^r ..... Althändlenn verkauften. MaUlämmer und lungere Saftfcomnul 33—86 X Busdoch. 1. De« DieBettertalbahnlStiedel — I ’äellete ^asttzammel und gut genährte Vad-Nande im ,st jegt nabt\u voll endet. Der Oberbau enb . ...........23—17 bet schienenitrang ift gelegt und dir ielegrapbenleituna bad -,dhlH aenahrtt Hammel und Lcha^e «itellt. Bon Ohtcbel 'ührt Die Ltrecke tnilang der Stotter über | lg vtrsctlc landen Ursctu cim* ihrr Be'vrrchung and Bttlictnag cum tan, booiLXt. tu dq FV xo^a Sagen, bet von einer ThiftRaoelle begleitet nxrr. fuhr vom der btb! Otoictutrtinrtmntt* - n»eiiied. Salitor gab e» M0 werden dam -. auch der ®Uujcu#- und 3 ttrnltbre dir einen kleinen Aufenthalt, denn da-5 Töchterchen eine» hie« I aöfnx unterbunden ^6 Zn dem neueren ltob:rtan sollten dam» »«gen Bürget» rbetreichte dem anwesenden Cmmbn>Sor• t C "kT ttartchiSmu.- ist, wwei: a! n.^rtukL rvA bibei de« scheidenden Verkedt-miuel- gedenkemd, das ie»t Liner bibl Seschichtr ausmse, aber viele I musunterrndr Düritr nicht a-r .uf.- "nrum ietn. m fcv 2to3runme ^ihrc hindurch der Bürgerschaü getreulich gedient habe. | bc* itatcchismu.« J» Beknntn .ichrisi nur te Zu . mmenrma )n einem sei der Cmnibu. der Elek.r.schen entschieden über b- baabelt, dem ilinbe uit -ila rd.it grianjm kann. 9. ihre y aewesen, er habe feine ^ahrgäue überall aufnehmen unb »«'”« Tenderüellun^ behalten auch «irchm^cchuhte unb lutbce, feine Linien dem itnxihgen Bedürfnis anvafsen können ^nf> tn pand geben der beiden Actunonslehret. Tonn ging die siahn weitet. Zern Lotsitzenden de« Huf« 1 btntlbe ^nixben gebracht und bann der »ihnbot auf-Lldx beteiligt«., »anbm die Thesen einstimmige InncbS* gesucht- von wo auS unter den Älangcn von ,,^uß i denn, wurde tm Anschluß an den Vortrag angeregt, tn den nächsten mutz i denn ytm «laßlk hinaus" Oie letzte Hahn ange- Petiammiungcn den Okbankn ..Ttk AnsteUung besonderer Re« treten wurde. Sie führte nach Stefed, das >a durch das Ugwusledter". näher zu errräirn unb auch übet „Das Ber- Emstellen des Lmnidusbetriets besonders viel verloren hat. daitnis von Inrdx unb schule zu reden. Mehrere ntur Äst Bei einer feuchtfröhlichen Ab chtebs iier getachtc man hier poebcr traten der ..Bereinigung" bei. io baß «ich tw Mitglieder in mancherlei Jin ptad)en des scheidenden Leben freundes. ^unm--dr rrn 24 aut < — Tie Versteigerung der Lmniduspferde usw. fand heute —.---------- Dormi.tag unter großem Andrang b.c^gcr uno auswärt ger fa bei i g.n Ibunen. Auch die aupernalb der eigentlichen Gesaia-tvirragen bcfinuhd)en Löben werden von der ans uubCkCiiigiin ^achoernandigen bcpcnenucn B-ur.cuangskomm.ßivii verüasi^t.gt mruin, woraus auSdrüctlim hingewiesen fei. Tic i>e,chäfchleute, du KiS jetzt und) nicht zu oen 1 agen haben, können dies in erden dies gewiß um fo lieber tun, als ' Beranstallung innen am mehren zugme kommen ro.ro. Besonders die Inhaber von Lebensmitrelgesamsten uno Ga.i. roirtidjaficn )tnb an dem Bcrlehrsiag interciiiert, und es wiro wesentlich von der finanziellen Uuieriuitzung des Unter» |ie ablfdngcn, ob die Beranftaliung von Siebener Bertchrstagen eine dauernde Einrichtung ro^ro. '* Der Basar zum Besten des Säuglmgß- Heims hat ein über alles Erwarten günstiges Gr- gebni> gehabt, wie aus nachsienenoer Zusammen,tellung der Linnaomen zu erfehen ift Es wuroen vereinnahmt üstr Bänder 115..20 Mk., Bier 1022 Mk., Epielwaren 1000 Mark, reft b93 Mk., Lein 7.3.50 Mk., Tee 6oo.ll Mk., jtorbe Mo.40 IRL, Blumen 54336 ML, Töpfe 470 ML, Saf.ee 40o Marl. Posttarten 397.26 ML, Obst •*.' ML, Lebtuu.en 340 Mark, atgarten 282.45 ML, an her Sdjiehbubc 152 Mk. an Tanzgeld 14O.4S ML, durch die Händler, ctord) und Wechsel- buhe 125,95 ML und .iur der Äegelbahn 54.4o ML : feiner an Cininitegdoern 135.3.3) Mch Garderobe 1/260 Mt unb ge- Ihiieten Beiträgen *3ö ML, fo daß sich die Ge , am te »ti- nah me einimtießlich 11.49 Mk firnen auf 11634.61 Mk tzelU- Hicrvoii gehen lail.fil ML Gen. rat Unkosten jur »aalinicic, Deloratwn, Triulfachen ufir - ab, |o daß em 1 Reinertrag von 7593 1k t verbictbl, der dem Säuglingsheim zugeiuhil werden lann. TieseS günstige Urgebiud tp tm roejenuiajcn aut die eurige Tätigten her beledigten ‘Zainen zunukzufuhrrn, denen auch an otritt Stelle peri- Udicr Dank da.ur ausgesprochen (et 7 Die Erweiterung de > Elektrizität-- ■ per!6. Sw neue i'-OOpferbige Damvfmaschine mit bem । barangeruorc! en Dynamo, foiric der juuc ;xi.p !e,el |inj lowei. gefoibert, ba ihre ^nbancbnabine t.tt. T ; n.bcr ' er eigen taim lao Berivai.ungsgebau. e f.it da_> stl k.r^ . : üu-MiKil uiii) die ctrabeuba^n ut »o ge oroen iverocn, b^y c* in wenigen Tagen uiuer Lach fein io.ro. vtoflein wurden ‘ die Zioimerleu.e mit ocr »utu .uug btc Dach .u. 1) ter.ig *31011} alter Leife^ neckten |ic mit einem fron men eyiUu, ' au| der ichchlten en i nicht mehr oft geübt imro, der aber wert toarc, erhalten za bleiben. Jüngling, daß er seinen Vater auf die Verwaltung schicken . WMMM. „ wuae ^a«J>Cr 'v31L , nod> folgen haben fonnc. aliebenen des ^taiwnaai.i.ienxen — b^e Ldwe und K.nder Auf dem Bureau der Verwauung mmien rucnige eiunben strengten, da sie annaymen, der Unfall fei durch Ver- nacb bem Vorfall vie Mutter bco jungen Menschen, be-1 schulden des Ut,enbabahvln» geschehen, eine gehoben. iiafc. japlte 10 Pfennig für die ,.rahrt des vLohneH uno drei ilage gegen den ZiSius und gleichzeitig gegen die c:.wt vi art s träfe uno ro:r herzinn irob, baß die Angelegen- Darmpaut als irigeiuumcrin des ti!.iaru>e.-, wo der Unfall heit in dreier Wc^e geordnet weroen tonnte. Zu manschen I sich ereignete, an uno forderten eine leoensianglichc Rente, rocrc, wenn die ^ahrgape selbfi darauf achtekin, daß nie- ^tc Älagc wurde vom Lanoesgena.t ab gewiesen, da rnaiid ohne Bezahlung Die ^trag. noahi» benutzt. D^ran, nicht feftgeitdlt werden konnte, bau den uifenbatnu^skuS baff nicht umsonst gefahren nmo, i/al jeder -Lteuerzahler .ui Verschulden trifft. <£ Gkandene- unb rmewebar anablwnü^n «ridnebere. 5 Vnd on einer f'.nodienbaulenuunbuna am rechten Arm. I V---*- — .— » — • — ' - I ,.•»« — . —" - —* - - - - Möbel 09296) Gin g. erb- eifl. Militärrock, mittl. Stal.. b. z. v. Soiinenstr. > I. 5 Zimmer Osnabrück 16536 4 Zimmer Schönes Mansarden Logis von 4 Ziinmern und allem Zubehör baldigst su vermieten. 15648 16545 für sofort gesucht. Natban Rosenthal, FriedrichstrL Bahnhofstraße 63. 16553 alsbald zu vermieten. 15881 09279J Verkaufs Börje Deutschlands. Zimmer buL z. verm. Dammstraße 25 I. Perfekte Büglerin nimmt noch einige Stunhen an. (09300 Teufelslustgärtchen 11II. Sehr gut möbliertes ruhiges Angebote sind zu richten innerhalb Zimmer, cdiL auch Schlafzimmer, ^TagenanG.Geisenhof, postlag. m. ob. ohne Pension, Nord Anlage Gießen. Besuch tonenloö. s°I-, Erklärung!.' 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Wie die „N. Fr. Presst meldet, wird sich der Minister des Auswärtigen Graf Aerenthal demnächst nach Berlin begeben, um den Besuch des deutschen Reichskanzlers zu erwidern. Brest, 2. Dez. Ein heftiger Sturm wütet au der ganzen Küste. Das Panzerschiff „Charles Martin", das sich auf der Fahrt von Cherbourg nach Brest befindet, telegraphierte gestern abend 12 Meilen von der Küste entfernt, daß es den Hafen nicht erreichen könne. Man nimmt an, daß es eine Maschinen-Havarie erlitten hat. Wegen des Sturmes ist es unmöglich, dem Schiff Hilfe zu senden. Dir. A. Rappmann Giessen TriumvstGattsvicl Wer Prallgs toer Burlesken mit dem beiteriftierenben rheinischen Bolkskomüer (TürmeS) Herrn Prang. Ganz Gießen spricht ganz Gießen «dgcffiFgJ/IÖ lacht jubelt über bie urkomischen Cölner Schlager: Li« ihmkr Effc«!««« unb 'Nc feint N««iwtr. Dazu bie erstkl. Spezialitäten. Kassaöfimmg 71/« Ubr :: Ans. 8V< Uhr. — Heute DouuerStag (6 a l a - F CBtil icn - Abend. — Gratisver t eilung von Präsenten. 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ES empfiehlt sich deshalb, derartigen Briefen fikts nut Adschristk, von wichtigeren Papieren, Zeugnissen u.bgllbeizufügen Wir können zur Wieder» erlangung etwaiger Eü»> lagen, Bilder u. s. w. nichts Gießener Anzeiger Kleine Preise! Kleine Preise! 3M Ans. 31/. Ubr. Ende 6'/« Uhr. Abends 7*/: Uhr Kleine Preise! Kleine Preise! IfisitenAarten liefert rasch end billigst Brähl'eche üon^Drucfceret Unter Mitwirkung ber Kapelle des hieugen Jnfant. = Regiments Kaiser Wilhelm" iNr. 116). „Der fidele Baner“ Operette in 3 Akten von Biktor L^on. Musik von Leo Fall. Anfang 7*/2 Uhr. Gnbe ID1/« Uhr. Unter Mitwirkung ber Kapelle des hiesigen Jnfant.-Regiments ^Kaiser Wilhelm" INr. 116). „Eil Soniniernachlstranni“ in 3 Akten (8 Bildern) von William Shakespeare. Musik von Felir Mendelssohn- Bartholby. * Mlgtii $r. 6t. ' i uuui uinui Kirchen platz 9. (09172 Land i. Leite von Japan, Jeden Tag v. 3—10 Uhr geöffnet. Zweig-Verein (Hessen. Freitag ben 3. Dezember 1909: Mouatsversammluog im „Kaiserhos". Sonntag ben 5. Dezember 1909 IX- Bereinswauderuug: Dmenhofen—Münchholzhausen— Stoppelberg—Wetzlar. Wegen des geplanten Verkehrs- tages beginnt bie Wanberung bereits um 10 Uhr pünktlich. Abmarsch von ber kath ftirtöe. Rückfahrt ab Wetzlar 2* Uhr. 2lbendS findet tm Kaiserbos iober.Stock) gesellig. Zusammen sein m:t Familie statt.[v»/12 [jenes üMItealer Giessen. Dlrektfoa: Hermann Stelngoetter. Freitag den 3. Dezember 1969 Anfang 8 tthr 9. Freltag-Äbonnem.-YorstellnnS GebildeteBIenschen Bolksstück in 3 2lkten von Viktor Leon. Anfang 8 Uhr. Gnbe geg.l0V,UH^ Sonutog den ».Dezember 1909 Nachmittags yl-, Uhr Bnrgergesellschaft Heute Donnerstag abend, punkt 9 Uhr, Gesangftuude (Gemischwr Cbor) Die Damen unb Herren werden gebeten, pünktlich zu erscheinen. va/i2) Der Vorstand. Du vermissten MKWKM Uerschiedones iWlisstiN'lilche, M 1» Zum bevorstehenden Anlagetermine empfehlen wir nachstehende Wertpapiere, die wir zum jeweiligen Tageskurse — ohne Berechnung einer Provision — abgeben: Giessener Stadtanleihe vom Jahre 1909 mündelsidier Neueste Rheinproviuz-Anleihe mündelsicher 0 mündelsicher 0 Hessische Landeshypothekenbank-Pfandbriefe 0 mündelsicher n Hessische Landeshypothekenbank-Pfandbriefe 0 mündelsicher Hessische Landeshypothekenbank-Pfandbriefe mundeisicher Frankfurter Hypothekenbank-Pfandbriefe 0 unkündbar bis 1910 mündelnaher in Hessen Frankfurter Hypothekenbank-Pfandbriefe unkündbar bis 1915 mOndelsicher in Heesen Obligationen mündelsicher in Hessen n Rheinische Hypothekenbank-Pfandbriefe 0 unkündbar bis 1919 mündelsicher in Heesen und Baden n Meininger Hypothekenbank-Pfandbriefe 0 unkündbar bis 1919 mündelsicher in Meiningen Filiale Giessen Johanncsstrasse 17 gegenüber der Jobannesklrche. .. 1 0 2 0 Ausserdem sind wir stets Abgeber einer grösseren Anzahl - u. 4°|o iger Staats- u. Städte-Papiere K 'N*?*” sti iss r sdydiH oftrtn i 1 0 2 kiS-et und Kommunalobligationen unkündbar bis 1914 und Kommunalobligationen unkündbar bis 1916 l Iä r |"-y- Irt»1“1 E|r« l89 W ienihg Provinz Westfalen-Anleihe unkündbar bis 1916 und Kommunalobligationen verlosbar 0 Frankfurter Hypothekenbank-Kommunal- Cer|Mw Ljigct t lüMt1 [tu in ix ■ L Sprü U takt nur Gsfiienti ■ frrgeng P frh dr b ta lau itjlt r jlrwtt lirstabur l'.riLavi « jinien Dt kts »im! Künftig w HO cqtbai b hoBta ßahngeme h< i K dü G ei k t, io soll F^tinb bc kDttLiIgnn I koUjern p 14 L lyMcrf» F; war Fitidie (i f 'l' deax fc-- :!: u Uc=6d) so! r®" Rdntd) jfi t- U! E? •-» bfln L • ■'"< fc r k L^5i E?'" tamti K-;*: I „L i- »,