^5%. 25. unb 26. Landtag (1881—1890) dem zweiten und Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. e 29 ste Preise. :hild frickmaschinen kleines Feuilleton. r ' J« v chen, stärke ihn und ergänze ihn vielmehr, ws wi Aollt der Politik Titwnis, die durch die Ereignisse sich als gut erwiesen habe, volle Anerkennung. Eme Besprechung Pichens mit dem Zaren und Iswolski. B e l s o r t, 23. Okt. Der russische Minister des Aeußern. Iswolski teilte dem französischen Minister des Aeußern Pichon mit, daß Kaiser Nikolaus sich freuen würde, ihn zu empfangen, wenn er bei der Rückkehr aus Italien durch Frankreich reisen werde. Iswolski wird mit Pichon eine Zusammenkunft habem ui erring eingetreten. „ r . = o , — „D i e t h e o r e t i s ie Deutsebes Reich. Eine freisinnige Vertrauensmännerver- sammlung sand Sonntag nachmittag tn G i e ß e n rm oberen Saal des Cafe Ebel statt, zu der außer Mitgüedern des Gießener freisinnigen Vereins eine größere Anzahl Vertreter der anderen rm Reichstagswahlkrers bestehenden ianb protestier, toerden ,°,-te. tefamnüunflen famen jedoch teils wegen gar feiner, teils roegen geringer Be- -iBent>cn ^nes Sonderausschusses über die Erhebungen zur Lage teiligung nicht zustande. Der Versuch, den General-. Nb Oandwirtschast gewählt und damit zum ersten Mal seine aus st and tu Ancona, (Siena und Ravena yerbeizufuyren, Autorität für die letzten von der Kammer anerkannt. >un- scheiterte vollständig gegenüber der Haltung der Bevölkerung, 2anbtag oxhötte &. dem Finanzausschuß und dem Sonderausichug die in ganz Italien zeigte, daß sie keinen Zwischenfall ge- iur Berichterstattung über die Verwaltungsg-ft'uv i r. • - Nr. 350 1 Der Lietzener Anzeiger D erscheint täglich, außer ionntagS. — Beilagen: viermal wöchentlich -iehenerZamilienblätter; . roeimal wöchentl.kkreis- »latt für den «reir Lietzen I «Dienstag und Freitag); lücimal monatl. tand- »irlschaftliche Seitsragen Sernfpred) - Anschlüsse: ; für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Ibrefie für Depeschen: Anzeiger «icßeu. Annahme von Änreigen *ir die Tagesnummer liä vormittags 9 Uhr. ‘ 2‘ n ®*' u» naiinin AUL JütLlUJlCl IIUIIUUH n vi ■ uu - ------ -- ■ - bem sog. zweitägigen Notstandslandtag, dem Sonderausschuß an u. im 29. Landtag wurde er neben seiner Mitgliedschail im tfinanj- und Gesetzgebungsausschuß auch als zweiter Sekretär in den Kammervorstand gewählt. Ter am 9. Februar 1897 zusammen' kommende 30. Lanbtag wählte $). zu seinem erstcn Prast- deuten, in welcher Eigenschaft der Gefeierte auch heute noch naben und udchen r. duldet haben würde. Pressstimmen. Rom, 23. Okt. Die „Tribuns heißt in einem Artikel den hohen Gast willkommen und erklärt, ein engeres Einvernehmen zwischen Italien und Rußland stehe durä/aus nicht nn Widerspruch mit dem gegenwärtigen System der Bündnisse. ES werde vielmehr auf dieses belebend einwirken. J2)ie guten Beziehungen zwischen Italien und Rußland bezweckten emsig uni> allein den Frieden zu erhalten und den Handelsbeziehungen der beiden Länder jeden nur möglichen Aufschwung zu,.^ben. — Andere Blätter heben hervor, daß die Freundschaft zwischen Rußland und Italien die Ergänzung des Dreibundes bilde, mit dem sie vollkommen im Einklang stehe und daß die Treue zum Dreibund die unerschütterliche Grundlage der auswärtigen 4>olitii in dieser Notiz als Teilnehmer an der Prüfung genannten Herren Landrat Springorum und Regierungsassessor Dr. v. Bauteil in Wirklichkeit weder zu dem Termine eingeladen noch dienstlich irgendwie babei beteiligt waren. Ersterer traf, wie auch andere hiesige Herren, rein zufällig in dem H.'schen Geschaftslolale mit der Prüfungskommission, von deren Anwesenheit dort er gar feine Ä'ennt* nis hatte, zusammen und letzterer hat ebenfalls lediglich zu privaten Zwecken... jenes Geschäft besucht und bei dieser Gelegenheit für sich eine ^anz kurze Weile der Prüfung zugehört. Die amtliche Tättgkeit des Herrn Landesgeweroe- rates v Czihak aus Berlin beschränkte sich bei seinem gelegentlich einer Dienstreise erfolgten eintägigen Aufenthalte in hiesiger Stadt keineswegs aus die Beteiligung an jener tleinen Prüfung: er wohnte vielmehr noch den G-sellen- und Meisterprüfungen bei verschiedenen anderen Innungen bei und benützte sein erstmaliges Hiersein vorzugsweise zu dem Zwecke, um mtt den Vorständen der hiesigen gewerblichen Bereinigungen in persönliche Fühlung tu treten So verdankt also der Lehrling Glitz seine Berühmtheit lediglich einem zufälligen Zusammentressen amtlicher Personen. — Berliner Theaterbrief. „Der Skandal" von Bataille Ans Berlin wird uns geschrieben? Mit plumpen, aber doch mit einer gewissen Eleganz geführten Mitteln erreicht .Henri Bataille in seinem vieraktigen nchciuwiel „Ter Skandal , das im Hebbeltheater zum ersten Mate ausgesuhrt wurde, die ftarftn äußeren Theatereffekte, die das Wesen seines Schrifttums ausmachen Durch das ganze Stuck geht eine Stimmung bummer Verhaltenheit ' wie eine 'Nora will eine Frau cm Geheimnis verbergen, das schließlich cwch an den Tag kommt. Frau FerrroM glückliche Gattin, glückliche Mutter, erliegt wahrend der SaiK.-i.nc m einer schwachen stunde dem faszinierenden Zauber eines fudamem- kanischen Abenteurers, der aber nicht scheider, ohne sich auch.einen kostbaren Diamanten erobert zu haben, der ihm Kredit verschafft und nebenbei auch die Möglichkeit zum Erpressen. Welche Handlung sich auf dieser Basis umbaut, ist unschwer zu erraten: ber Abenteurer verfolgt sein £pier und bic Frau kämpft einen verzweiftttm Kampj, um den Skandal abzuwenden und ihrem risches Geschick bewiesen. .. . Aber nicht nur in der hessischen Standefammer und als Vorsitzender der 1906 ins Leben getretenen Landwirtschasts- kammer, sondern auch als Mitglied des R e i ch s t a g s, dem H. seit 1898 bis heute als Vertreter des Wahltreises Erbach- Bensheim angehört, hat H. reiche Mitarbeit geleistet und nachdrücklich die Interessen der Landwirtschaft gewahrt. Die Haupttätigkeit des Gefeierten galt der Fürsorge für die Landwirtschaft. Schon als Kreisassessor in Friedberg ist H. anfangs der siebziger Jahre für den engeren Zusammenschluß der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften eingetreten, der dann auch tm Jahre 1873 erfolgte. Im Juli 1883 gelang es seinem unermüdlichen Streoen, den Reichsverband der deutschen landwirt- schriftlichen Genossenschaften ins Leben zu rusen, dessen Generalanwalt er seit dem Tage seiner Gründung ist Dieser Verband, der mit 239 Genossenschaften begründet wurde, ist heute einer der größten wirtschaftlichen Verbünde und umfaßt z. Zt. nicht weniger als 17 626 Genossenschaften mit 41 Landes- oder Provinzialverbanden, 12188 krebitperbänhen, je 2000 Molkerei- und Bezugsgenos en. schäften, einer Reihe Molkerei- und Winzergenvssenschasren usw. — Schon diese Zahlen beweisen, welch gewaltigen Aufschwung das eigentliche Lebenswerk des Gefeierten, das gesamte landwirtschaftliche Genossenschaftswesen, in Deutschland ünter seiner Führung genommen hat Daß es dem Begründer des Reichsverbaudes und der vielen mit diesem verbundenen Wohlfahrtseinrichtungen nicht an äußeren Ehren gefehlt hat, ist bekannt. Als „schönste Ehrung^ hat er selber die erfolgte Begründung der „Wilhelm Haas- Sttftung" bezeichnet, die von den gesamten Verbanden, Zentral- und Einzelgenossenschaften für allgemein genossenschaftliche, wie für wissenschaftliche und humanitäre Zwecke ins Leben gerufen wurde. Damit ist dem Jubilar fchon bei Lebzeiten ein dauerndes "Denkmal gesetzt worden.. Möge er aber noch viele Jahre in geisttger Frische und Gefundhett seinem Lebenswerke und dem Verbände erhalten bleiben! Italiens bleibe. , , . _ . . Mailand, 23. Okt. Jft Besprechung der Entrevue in Racconigi führt „Perseveranza" aus, der Besuch des Kaisers sei weit entfernt, den Dreibund z u schwa - , stärke ihn und ergänze ihn vielmehr. Das Blatt der Politik Titwnis, die durch die Ereignisse sich Racconigi, 24. Okt. Gestern abend fand Hof,- a s e l statt. Heute früh verhinderte dichter Nebel den Auf- fr:ud) der Majestäten zur beabsichttgten Jagd. Nachdem . jid) zerstreut hatte, begaben sich der Kai)er und der König 1 i 11 Automobilen nach dem königlichen Schloß in P o l 1 e n z a. . ach Hem Besuche im Schloß und nach der Besichtigung des Parkes in Pollcnza kehrten die Majestäten gegen Mittag nach Racconigi zurück. Mittags fand Familien früh stuck riir die Majestäten, sowie ein Frühstück für die MiNiswr, e hohen Staatswürdenträger und die beiher)eiiigen Ge- rulge statt. Heute nachmittag um 2 Uhr begaben sich Kager i ftwlaus und Viktor Emanuel in Begleitung der Minister ^-wolski, Titwrft und des Ministers des kaiserlichen Hause . ■ Varb, des ersten Flügeladjutanten des Königs, nad) der Meierei Migliabruna zur Fasanenjagd. Die Mafe- itaten kehrten, nachdem um 4 Uhr die Treiben im Waloe ->on Migliabruna abgehalten waren, nach dem, Park zu- uck und setzten hier die Jagd bis 41/2 Uhr nachmittags fort. I -odann beeaben sie sich nach dem Schloß zurück. Die Jagd | Mar sehr ergiebig. Um 5 Uhr gab die Königin Tee auf der Terrasse des Schlosses, an dem auch die Atttglieder der russischen Botschaft in Rom, die nachmittags eingetroffen waren, teilnahmen. ,r In der ©iabt herrscht nach wie vor reges Treiben. Line große Menge hatte auf dem Platze vor dem Schwsse Aufstellung genommen. Tie Musik spielte unter dem lebhaften Beifall der Menge die russische und die italienische Sfiacconigi, 24. Oft. Im Hauptsaale des königlichen Schlosses fand heute abend ein Galadiner zu ä9 Gedecken statt. der Kammer angehört. ..... , , . .. In seiner Tätigkeit als Kammerpra)ident hat er, wie der Vizepräsident gelegentlich des 25. Abgeordnetenjiibi- läums bezeugte, mit unvergleichlichem organisatori)chen Ge- chick die Ordnung in den Räumen der Kammer und ihrer Einrichtungen neugestaltet und ihr Ansehen gehoben und gepflegt. Als Abgeordneter zeigte H. als die bedeutendsten Seiten seines ureigenen Wesens organisatorische^ Gerne, unerschöpfliche Arbeitskraft und Betätigung eisernen Pllicht- bewußtseins, verbunden mit wahrhafter Herzensgute und Volkstümlichkeit. Der Redner wies dann aus seine großen Verdienste auf landwirtschaftlichem Gebiete hin. ^schon seine ersten Arbeiten in der Kammer für die Errichtung einer Landeskreditanstalt im Jahre 188s hätten sein organisato- Manne die Wahrheit zu verheimlichen. Ter Abenteurer ist inzwischen verhaftet, es muß zur Gerichtsverhandlung kommen; unter einem Vorwand eilt sie nach Paris, um hier Zeugnis zu leisten. Aber der Mann ist mißtrauisch gewordenem einer Szene, in der sich Angst und Verzweiflung fast zu Brutalität zusammenballen, ringt er dem Mitwisser des Geheimnisses das Bekenntnis ab und alle Schleier fallen. Als Frau Charlotte aus Paris zurückkehrt — der Skandal ist nun doch ruchbar gewocoen —, verzichtet er auf die Scheidung und begnügt sich mit einer zwilchen Entrüstung und Sentimentalität hin und her tastenden Rede, bei der die Gattin einschläft. Tiefer künstlich angefügte satirisch gefärbte Schluß vermag über die dürfttge Pchchologie des Ganzen und die seelenlose Handwerkerschaft des Stückes nicht hinwegzuhelfen Tie groben Geschehnisse werden grob herbeigeführt und grob ausgetragen, aber alle Unter- und Zwischentöne der Seele fehlen, und so bleibt nur ein mit gallischer Sicherheit schlank und glatt gebautes Theaterstück, das Aufregungen bietet, ohne auszuregen. — Wasserkraftanlagen und landschaftliche Schönheit. In einer Sitzung der Landesgruppe Brandenburg des Bundes H e i m a t f ch u tz hielt Tr. Fricke (Charlottcnburg) einen Lichtbildervortrag über Wasserkraftanlagen und landschast- liche Saftnheit. Der Vorttagende wies darauf bin, daß durch die im Anschluß an die Entwicklung der Elefttotechnik außerordentlich .ebnen vor sich gehende Erschließung der Wasserkräfte mit der Zeit nicht nur alle Wasserfälle, sondern überhaupt alle schnellfließenden Bergwässcr in Tunnel abgeleitet werden würden, so daß die Betten veröden würden. Gute Beispiele hierfür snid jetzt schon Oker - und Radautal int Harz, deren schönste Fluß- sttecken fast das ganze Jahr über trocken liegen. Ter Redner wies auf die Notwendigkeit hin, hier zwischen den wirtschaftlichen Interessen Einzelner und der Allgemeinheit zu vermitteln. Die Abgrenzung einzelner Flußsttecken als Naturdenkmäler erscheine nicht ausreichend, dagegen könne durch Teilung des vorhandenen Wassers und stärkere Ausnutzung zur Nachtzeit leicht ein ansehnlicher Flußlauf im alten Bett erhalten werden. Eine Berechnung zeige, daß man z. B. im Harz bei geschickter Verteilung mit einem Sechstel der vorhandenen Wassermenge den Tälern fast ihren ganzen ursprünglichen Reiz erhalten könne. Eine wesentt'che Beeinttächtigung der Industrie sei also nicht erfordernd. Die Errähtung von Stauanlagen und Talsperren, durch die mancherlei neue schöne Laudschaftsbftder geschafsen werden, hält der Vor- Sozialistische und anarchistische Proteste. Rom, 24. Okt. In mehreren Städten des Landes iinirbe gestern und beute von den So 5i alisten und Anarchist en der Versuch gemacht, Versammlungen ab- Gcheimrat Wilhelm haar. Man schreibt uns aus Darmstadt: Der Präsident der Zweiten hessischen Ständekammer, Geheinierat Wilhelm Haas, vollendet am Dienstag sein 70. Lebensjahr. Bildet ein solcher Tag schon im Leben eines jeden Menschen ein Ereianis freudigsten Gedenkens und regster Teilnahme seiner Mitbürger, so ist das umsomehr der Full bei einem Aianne, der ein volles Menschenalter hindurch im öffentlichen Leben stand und seine ganze, ge- Wtige, schöpferische Kraft dem Dienste des Vaterlandes gewidmet hat. Als Geheimrat Haas vor drei Jahren, am 8. Juni 1906, sein 25jähriges 'Jubiläum als Mitgl'ed der Zweiten Kammer feierte, wurden ihm von der Volksvertretung sowol'l wie von der Regierung durch den Staats- Minister Worte der höchsten Anerkennung und des herzlichsten Dantes für seine langjährige verdienstvolle Tätigkeit zuteil. Und Kammer und Start egierung werden auch den morgigen Ehrentag nicht voruoergehen lassen, ohne dem Gefeierten neue Beweise höchster Ehrung und dank- .barster Aneriennung zu übermitteln. Es fei hier zunächst ein kurzes Bild von dem Werdegang des Jubilars ent* morfem tourbc am 26. Oktober 1839 als Sohn des Sprachlehrers und Hofrats Haas in- Darmstadt geboren. Nach Absolvierung des Gymnasiums seiner Vaterstadt widmete er nch dem juristischen Studium auf der Landesuniversitat Gießen; er trat bann im Januar lo62 als Atze)fist in ben, hesitzc^n Staatsbienst unb bestand im Mai 1864 bic Staatsprüfung. Im April 1869 wurde Haas zum Kreisassessor m Friedberg ernannt von wo er im September 1874 als Polizeirat nach Darmstadt berufen wurde Im September 1886 erfolgte feine Ernennung zum Kreisrat in Offenbach, auf welKm Posten er bis zu feiner Pensionierung amlö. Okt. 1900 verblieb. Dem politischen Leben widmete sich Haas erst, nachdem er 40. Lebensiahr überschritten hatte. Er wurde am 8. Ium 1881 für den Wahlkreis Tarmstadt-Gernsheim zum Mitglied der Zweiten Kammer ge- Der Zar in Jtalien. Die Ankunft. Der Zar ist in Racconigi wohlbehalten eingetrosfen unb vom König Viktor Emanuel begoßt worden. Uober btc f cacammg werden vorläufig nur bre Aeußerlichkeiten iwefbet. Von Bedeutung ist es, daß auck ber ^^^fnche Minister bes Auswärttgen, Pichon, mit den mastgebenbcn , lfsisckien Persönlichkeiten Aussprachen lstiben wttd Racconigi, 23. Okt. Der Kaiser von Rußlanb ist um 2 Uhr 37 Min. hier eingetroffen. Racconigi, 23 Okt. Bei der Ankunft^würbe Kaiser I sftäkolaus vom König Vikwr Emanuel, ber mit bem Ministerpräsidenten Giolitti unb bem Minister des Aeußern Tittoni of beni Bahnhof erschienen war, begrüßt. Die Monarchen ; umarmten unb küßten sich. Nachdem )te .^.^0111 ber i-hrenkompagnie abgeschmtten hotten, begrüßte ber Burger Meister von Racconigi ben Kaiser im Namen ber Stabt. So- »inn würbe bie Fahrt nach bem Schlosse angetreteu. Der '»aiser unb ber König fuhren in einem Wagen, währenb bie lalienischen Minister unb ber russische Minister bev Aeußern z^wolski, ber Ehrmckiienst unb bas Gefolge tn feäfs anberen I Wagen folgten. Der Zug würbe von Kürassieren eSforhert. I Bei ber Fahrt durch bie Straßen brachte bte Bevölkerung I dm Monarchen lebhafte Ovationen dar. ^le ^palier vil- I binben Truppen präsentterten und bie Mustr fptelre bte I mlssische unb italienische Hymne: im Schloßpark erwies eine I Schwabron des Kavallerieregiments Savoyen bie Honneurs. ;luf ber Schloßtreppe begrüßte bie Köniatn ben Gast, der I itr bie .Hanb küßte. Hierauf begaben sich bie Herrschaften Id wßäfflS ild Mi»/ MMMk nsässeru. nachher, mnert weingrun- Erstes Blatt 159. Jahrgang Montag 25. Oktober 1909 ’ ’ Vezngspre»»: • monatlicii 75Pf.,viertel- "letzener Anzeiger» politischen Teil: Augusc General-Anzeiger für Gberheffen MM Rotationsdruck und Verlag der Brüf)l’|d>en Univ.Guch- und Steiudruckerei «. Lange, «edattion, Expedition und Druckerei: Lchulftratze 7. — Aus Beilstein wird uns unwrm 21. Okt. geschrieben: Ebenso interessant wie bie Geschichte unsewr Burg, bic bis »um 1 Jahre 1812 bewohnt, bann aber von den Franzosen am verkauft wurde, ist bie Geschichte der hidigen uralten Kirche, die nunmehr von Grund auf neu httgerrchtct wurde. Graf Georg erbaute von 1614-1616 bic Kirch: zu Beilftem, vorher hatte ; bic Kirche in Wallendorf als Gotteshaus gedimt ^icttuh Wüi-m- böfer, Wundarzr uno Barbier zu Beistttm, fchnitte feine unbc= r baute Hofstatt zum Mrchcnbau, ein anfwtzcndes Grundstück wurde ton Claus Titte abgekaust. Bauherren waren: Wuftcnhofcr und jrin Sohn Dietrich, Konrad Dilpb und Landichultheis ^ohann Sumgerdlxiinen, daneben Pfarrm Gretzmüller, Secretarr^^Daum imb Lanbsäueibm- Spricaft. Das^ Amt Dr'ßbon ^btc «um LÜrchban ben Kalk liefern. Der ^m ber Arsprungs fein, lieber die Befchafftmg der tttrchenglvckcn f.i foTgenbcd erwähnt: Die Feuerglocke ließ Gral Georg in Emme- lichenhain gießen, bie zweite wurde voniGraftn 1mg-Bübingen gegen 100 Hümmel,emgtt\c Schriften müssen bis zum 31. Dezember angcrcidü werden. Sie dürfen nicht vorher veröstenttichl und müssen in Iran* höfischer, deutscher, englischer, italieniidicr ober spanischer Sprache versaßt fein. Die übrigen Barschen..n sind von der ge- wöbtillchen Art. indem die Arbeiten an Snchroorr an der Spitze tragen, an mit demselben Stichwort versehener llmidilag 'Wime und Adresse des Verfassers eiuballen soll. ?ie Preise, bic bei der bnenihdw-n Jahresversammlung der GeseUschan im näivsten ^ahre Dtrhebcn werden, bestehen aus goldenen, nlbernm und bronzenen Medallleu. Tic Abbandlungai iverden übrigens auch dann nicht z u r u ck g e i a n o t werden, wenn sie keinen Präs erhalten, weil oie Gesellschaft sich das Recht vorbebält, das . sie daraus m entnehmen und m einem SammdbanO zu verössent ütbai. Tic Einsendungen und an den Borsirenden der Sock : • dHygiene de l'Eniance in Paris, :Kuc Samt Anromc li). — Kleine Ehronik aus 51 n n ft und 111 e n i d) a u. - ®.c 11 c V' u i t b c 11" hat nach einer in veidetbcrg gut ütcrstanderie.i ‘Minobamwntu n eine g.e-. läsi.ielreiü nach Amerika angvtxcten Tas neuer baut iXc i n i ngcr von den tc . nntb am 17. Tezcmd..r. r.ut i oua . . derswrocnen XXTa Bernhord, der d< s ■ gebrannt x ... : rr c Twtuat hdi, eriigenahr . ne voll »tönd> i >>ein • ttnbiiU der ,a i . vuui.) j; . Wa! .ei in oi.u ai < . •. . mn . ; uv- ijuutui kuo Piasiiwr Dr. AI beit reipmtum die L' und 'ehr starkem Polizeiansgebot. abgefthen von einigen kleinen Kunst Roda Rodas von der humorimfthm Rvvekle b:S tut »eine Er-mhlerkünst arbeitet durch! fteriim zurnindeft rühmen di? Kritiken der versck icden st n übte in gicidtet hat 14. 8. 15.- 15.— b.— 6. 22. Ab Gegenrechnung an Miete . DU.— daglikbe Art des Vortrag scheinbare Nonchalance n und: Humo dund. besten inen Tas 3niercffe Acihe der 15.- 6- :f die Pointe hin *jh-> Konäne ist, zur votl ren L u sl i g e r 'Jl b c n b Roda Roda. Man schreibt c. gc.ünbigten Vortragsabend des bekannten 10.- | X2C i '3cije die -traft sein s unvcrsieglict en Humors. Ten Freunden der steigeren Küufte steht aljo em sehr ergötzlicher '. nahm den Burschen fest. Es ist ein wegen Ticbstahls bereits bestrastcr 17 jähriger Bursche, der jedcni.ulö einen Tiebstahl beabsichtigt hatte. Seine Angabe, er habe dott nur seine 9iotdiirft verrichten wollen, verdient wohl keinen Glauben ’* Ermittelt wurden die Tater, die vor einiger .ku das Wasserl-auschen ut der Bahnyin streße erbrachen uno ueraubt.-n. Es sind vier Burschen von hier tm Alter von 15—17 Fahren, die alle sctwn mehr mit der Polizei ui Konflikt geraten nvrcn. Auch bat einer der Burschen vor einigen Tagen die Tasche eine» Arbeiters am Marktplatz und am Samstag auch einen Anzug gestohlen. ** Messerheld. Ein Dachdecker in der Mühlgasse hr.tji einem jungen Burschen seit einigen Tagen Unterkunft ge.i-aM Gestern mittag wurden sie uneinig, und als der SchlafburW j die illacht um 3 Uhr nach Hause lam und ihm der EnUaß ve. weigert wurde, entstand wieder Streit, in dessen Verlauf Chc Schlasbursche seinem Logisgcber einen Messerstich in die Brust versetzte. Zum Glück tras ber Stich auf einen K>u)che,i und Ur Verletzte konnte sich in die Klinik in Behandlung billerfeier in die Hand zu gcven. Soeben hat das Hessische Ministerium des Innern bei Der Temichen Tid>tcr-GcDüa)tms Slismng die Lieierung von je 1000 geöunoenen Exemplaren sowohl von Ähillers BMlad^u, wie vvn „Wilhelm Tell" zur Einjeudmig an oie 18 heijiid-en Kreisschul.älvmmmioncn bestellt, ivclche die Büdd'r zur Verteilung an Der Auszeichimng würdige Fo rtbildungss chuler bei Gelegenl,eit der bevorstcl-enden orvlvIjibenDai solche ; Anleitung zu geben. Alle, Die sich gern mit K.ndern befcbahigcn, | sind Dabei berUicb willkommen. ^Näheres siehe Inserat.- * Vorführung von Po t iz e i h u u D c n. Der ß Ver.i i Hundesport nahm gestern oormitiag aus dem Felde untc alb der LiebigShöhe eine Prüfung von Palize.hunden vor, die sich im Bejch von Gießener Scöuöleuten uno Gendarmen befinden. Als Richter mar PoUzeckomm.ftar Most- 3 Saarbrücken gewonnen, der Anfang d. I. ubex die Zudu und Dressur der Polizelhurrde einen Vortrag gehalten hatte. Borgeführt wurden gcjicrn 6 Tiere, die in Kvulurrenz standen, sowie zwar Hunde im Besitz von Privatllcohaberir. •J2 V ..muco gloriviiiD" an sich Hai. Aber gerade das beruyrte U1KÖCT1Sin' ,nan lauschte tym mit großer Auimertsaw- . lü-.MiDei .ulL Warm Hang uiunct iotcoec ine Luche zur Heimat unü ” Bersrod, 24 Cn. .Im Samstag abend hielt blcl Verr -tephan aus Staufenberg auf Anregung des üTiegeruerem .■ lintn Lichtbilder-Vortrag ubfr „IX eine Erlebnisse in Sudweftas r t ka . Man latte den '.'ibenu zu ttnem Bolksbtldung.abeno ausgeftaUri Uiü> Die Einwohner des Tor,es dazu cingeladen, oic auch ' reich erschienen waren Tie älteren Sd uiknoer ivarcn i «nee- schlichten, ehrlichen Soldaten, be. ni.ft e.ne 2pur cuics I ..muco glorioju."' — t*-t* ' •*" Juni 1907. l.öcrr 3£. und besten pauOburfcfjc trugen glühende Afche ui den Hoi und verursachteli dadurch einen Brand meines ziveirädengen Karrens, Schaden Mk. Winter 1907/190 8. 1. Verlust durch Erfrieren der flonoffeln, veranlaßt durch veclödieite Kelleidecken und Lffenlasten des Tor» -Uizot.l mm) luigehrad;ct Er>uuungeit. irOltigc Programm biuu Aegenhetr, die ou-ljcm« 3. Durch limtreien der Decke des Kellers veranlaßte Bdchrnntziing von einem Zentner Farbe, Enuchadignng 4. desgleichen einer Kanne Terpentinöl, welche um* geHurjt war b. Durch iniveranlaßte Abstellung deS Waster« mußte das benötigte Wasser anderwärts geholt werden, ZeitveriailiniiiS 6. Wegen des vorhandenen Ungeziefer« wurde die Stube 2 mal geiveißk, 1 mal yalbgeweißl, 1 mal mit GaS- waflcr gellrichen, abgeslotzen und wieder ausgebessert mit ütipo Winter 1908/1909. 7. Ersatz für erfrorene 2 Malter Kartoffeln und 16 Häupter Kraut 8.1 mal die Stube geweißt, 2 mal halbgeweißk, ab- gestoßen und mit OUps auOgebeflen 9. Wie unter Nr. 5 durch Abstcllimg deS WasterS 10. Durch Sanken, fchwarze Käfer muhten Möbel gereinigt, Kleider und Beustoffe ersetzt werden. Zeu- uerjäumnio , 30— cumma Mk. i35^0 Gesetzes, für die Kommissionen. Mk. 8.- Der feinste Reiz eines Frauen- OrsginaL-Drahtmeldungen 15.- 15.- 5.- 9) 9. lor Carl Nowack 30.- Ä8gc»iei»cr IcuWcr grautnucttin, Srtsgrniw ßitßtn. 10.- y an/io Kflaben- lind Mätto-tete in hervorragender Auswahl [a^w Ä. Salomen & Cie. einiger Bestimmungen des Kirchengesetzes vom <. jun oerr. RuhegelMttsversorguug der Küster, Kontoren und Orgamsten, und der Fürsorge für die Hinterbliebenen. Die Generalsynode erledigte dann Wahlen zum Vorstand und Grosse Auswahl Billige Preise Alle Weiten vorrätig rt glühende durch einen chaden 8. mlaßt durch >5 Tors veranlaßte illchädigung reiche um- fers mußte >lt werden, )e die Stube ( mit Gas« ieder ans- antlitzes liegt doch in der schneeigen Reinheit des Teints. Um sie zu erzielen und zu erhalten, benutze man nur Mnrrholmserfe,' die durch den Zusatz des Myrrholin eine unübertroffene Schön- ... k:- ä—* t.-«*.* (ba/4 18 Sitzen zu begnügen. Trinkspruche in Racconigi. Ra e e o nig i, 24. Okt. Bei dem heutigen Gala^dinec brachte König Viktor Emanuel folgenden Trinkspruch aus: , Mit Freude begrüße ich Euere Majestät als Ctaft Italiens und als den ineinigen. Ter Besuch Euerer Majestät ist eine Bekräftigung der ausrichtigen Freundschaft und Uebereinstimmuirg der Ziele, die unsere Häuser, unsere Regierungen und unsere Länder verbinden. Die Gemeinsamkeit der Interessen und die Gefühle der Sympathie, die durch oie von den braven russischen Matrosen bei unserem letzten großen Unglück bewiesene Aufopferung und Selbstverleugnung eine neue Belebung erfuhren, haben dazubeigetragen,Rußlandund Italien im m er näherzubr-ingen. Das russische und das italienische Volk haben sich kennen und schätzen gelernt. Unsere Regierungen haben das zum Ausdruck gebracht bei der Tätigkeit, die sie mit den anderen Mächten zur E r h a l t u n g d e s F r i e d e n s entfaltet haben. Ich habe das feste Vertrauen, mit Euerer Majestät zusammen- wirken zu können, um unseren Völkern diese Wohltat zu sichern. Euerer Majestät danke ich aufrichtig für Ihren Besuch. Indem ich gleichzeitig meinem Bedauern Ausdruck gebe, Ihre hohe Frau, für deren Wohlergehen ich meine heißesten Wünsche ausspreche, nid)t hier an Ihrer Seite zu sehen, erhebe ich mein Glas aus das Wohl Euerer Majestät, aus den Ruhm Ihrer Regierung, auf das Wohl der Kaiserin Maria Feodorowna und Alexandra Feo- dorowna, der ganzen kaiserlichen Familie und auf die Größe und das Gedeihen Rußlands. eweißt ab- iassers 'iiiöbel gerben. Zairisch eingetroffen. 5900) Schott's Weinstube. 6. Grdentliche Genercusqnoüe. A Berlin, 23. Okt. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren tu tadelloser Ausführung durch Md. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Piauohandlg. u. Reparatur- werksUtte. Seltersweg 91 in Wolle, Seid8 und Tüll national!iboralen und des jungliberalen Vereins, nehm, wie verlautet, gegen eine Stimme diese Stellung ein, selbst n»enn dabei ein VtandatSverzicht des Parte ichess Obkircher nötig werden sollte, und beauftragte ihre Vertreter beim Engeren Ausschuß demgemäß zu tonten. Daun wurde, nach der T. Z. in einer Versammlung des Engeren Ausschusses der nationalübcraLcn Partei nebst den Landtagskandidaten, Perrrauensmännern ujro. gegen drei Summen ein entsprechender Beschluß geiaht. Heute erfolgte eine informatorische Besprechung zwischen den R a t i o n a l liberalen und der sozialdeniekratlschen Parteileitung m Heidelberg. Die entjdKtbcnbc Gesamrsitzung aller beteiligten Parteien findet in Kärlsrul)e SJiontag vormiitag statt. Tie Sozialdemokraten sind, dem Vernehmen nach, bereit, sich mit etwa Vrieskasten der Redaktion. Rach Homberg a. v. Ohm. Anonyme Einsendungen bleiben in allen Fällen unberücksichtigt.___ VoränsfichtlichHitterung für Hefjeu ani^ Dienstag dem 26. Oktober: Trüb, Regenschauer, in den Bergen Schnee, kalt. -ergibt die Hühnerjagd. m. Friedberg, 25. Cxi. (Tel.). In der Nacht vom ‘1 zum 22 d. M. wurden auf dem 'Rauheuner Promenade- Zoeg eine Anzahl Obst- und Zierbäume abgebrochen. Der Polizei ist es nun gelungen, die Tater in den Personen der verheirateten Arbeuer Georg Bischofs und Wilhelm Lang von hier zu ermitteln. Oberingelheim, 24. Okt. Das Ergebnis der gestern .um zweiten Mate hier erfolgten Bür g er m ei ,te r mal) l tonnte trit Deute mittag festgesteitt werden. Gewählt ist, nach der ul. Tr., der Kandidat der Freisinnigen Volkspartei Karl Will). Bauer mit 366 Stimmen. Sein Gegner, der vom Zentrum unterstützte Aationalliberale Jak. Friedr. tfreunb, erhielt 293 Summen. s. Marburg, 24. Ott. Zum Zwecke der Erbauung eines Diakonissen- und Kinderheims hat das hessische Diätonissenhaus in Kassel hier ein größeres Ge- Tänöe erworben. — Auck> hier finden in diesem Winter wieder ^identische llnter richtskurse für Arbeiter und andere Leute statt. xEhringshausen (Till), 24. Okt. Negierungsbaumeister Mayer-Steglitz weilte im Auftrag der Kaiserin hier, um in Gemeinschaft mit Landrat Dr. Sartorius, Samtatsrat Dr. Stein, Bürgermeister Hoemann und Pfarrer Nacke-Altenurchen einen geeigneten Bauplatz für ein Krankenhaus auszusuchen. Pfarrer Racke wurde jüngst für die ins Leben gerufene Frauen- Klse von der Kaiserin eine Spende von 25 000 Mark zur Verengung gestellt, die zur Erbauung eines Krankenhauses Verwendung finden soll. Die Kommission wählte einen Platz hier im Unteren Leneptal. = Diez, a. d. Lahn, 24. Okt. In Sachen des Mineralbrunnensilndes Schwarz u. Co. mar dieser Tage die in einem früheren Termin eingesetzte engere Kommission, bestehend aus Unioersitätsprofessor Landesgeologe E. Kaiser «us Gießen und Prof. Hinz aus Wiesbaden hier. Nach Aussagen des Professors Kaiser bestehen bei den seitherigen slachen Bohrungen keine Gefahren für die Fachinger Quelle; ioenn diese tiefer getrieben, könnte jedoch eine Gefahr entstehen. Es sollen deshalb etwa weiter vorgenommene Arbeiten an der Quelle fernerhin unter Staatsaufsicht stehen. Die Höhenlage des Schwarz'schen Grundstückes soll noch durch einen vereidigten Geometer nivelliert werden. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbar st aaten. Der Erlös aus den Polizeiakten kam, wie mir mitzuteilen ersucht wurden, nur unter den Schreibgehilfen des Sekretariats zur Verteilung, während die auf dem Meldeamt nichts erhielten. Buchen- u. Tannenholz Mark 3.50, (Lichen Ml. 3.25, Hau iväne 'Dtart 2.75 pro Karre empfiehlt , (5892 I. Wellböfer, Tel. 743. Marburger Sir. 34. 4., 11., 18., 25. November und 2. und 9. Dezember Beginn 1 .9 Uhr. Leitung: Trau lyortong. Preis für 6 Abende: 2 Mk. Nähere Auskunft erteilt und Anmeldungen nimmt entgegen: VD^jiü Frau Glaue, Bismarckistraüo 16. Vor den Stichwahlen in Baden. Karlsruhe, 24. Ott. Auch die Nationalliberalen haben sich für die Erneuerung des Großblocks zu den Stich- . d ■ wählen entschieden. Eine Mitgliederversammlung des hiesigen! hettswirtung am die Vaut bentzt. 2£uiift und Wissenschaft. Kopenhagen, 24. Okt. Der Zeitung „Danebrog" w folge, eröffnete die deutsche Z e p p e l i n - L u f t s ck i f f g e s e l l - schäft mit der Aktiengesellschaft „Skagens Badehotel" Unter» 1 andlungen wegen Erwerbung eines Geländes an der Soitze Skagens zur Errichtung einer Ballonhülle. Tw AktiengesÄlschaft rtnll der ZeppeliLgesellschaft ein entsprechendes Landstück rarentgettlich über taffen, ohne daß jebed) Damit das Terrain in den Besch der Zapvelmgeseklichaft ül>ergeht. Güterversteigernna. Die Erben des verstorbenen Wilh. Löber IV. in Gießen lassen Donnerstag den 28. Cttobcr I. Is., nachm. 3 Uhr, auf hiengern Ortsgerichte nachfolgende Grundstücke einer einmaligen Versteigerung aussetzen: Schätzung sür die Wertzuwachsneuer ft.rur v Nr. *250 — 1515 qm ä 6 Ml. = 9000 Mk. Flur II Nr. 196w — 1576 qm ä 3'/, Mk. — 5516 Mk. Flur II Sir.219u. 219,5 = *2981 qm ä 6 9JIL = 1/886 Mk. Sobald die angesiUirte Taxe erreicht oder überboten wird, erfolgt der Zuschlag. .... , . „ Sämtliche Grundstücke liegen m genehmigten Bauauartieren und sind Vngeölünc hierüber von Mittwoch morgen an im Vorzimmer Gr. Ortsgerichts cmzufehen. fBs/10 Gießen, den 25. Oktober 1909. Großh. Ortsgertcht. Gros. habe ich nach 1 5tüc£ Zucker s Patent - Medizinal - Serie ein vollständig remes Gesicht. — Ich gebrauche Ihre Seife zeitlebens. O. W. in Guben." ä Stck. 50 Pf. (15 % in) und 150 M. (35 °'o tg, stärkste Form,. Dazugehörige 3uct££!i (yremc 75 Psg. u. 2 'M., ferner Hurt Seife (milb) 50 Pf. u. L5' M. Bet der Universitätc!-, Engel- u. L>rrick-2lp., bet Ang. Roll, (£. Seibel u. W.llilbingcr. ls?/3] Kaiser Nikolaus erwiderte mit folgendem Toast m ranzvsischer Sprache: Die Herzlichkeit, mit der Euere Majestät mir den Willkommensgruß soeben entboten haben, hat mich tief gerührt. Wenn ich in Ihr schönes Land komnre, so verwirkliche ich damit einen Wunsch, der meinem Herzen teuer war und den ich seit langer Zeit gehegt habe. Mein einziges Bedauern ist, daß es der Kaiserin Ihr Befinden nicht gestattet hat, sich mir anzuschließen, um diese Reise auszusühren, um mit mir Euerer Majestät für den Besuch zu danken, den Sie uns in Peter hop zu machen die Gewogenheit hatten, für den Besuch, an den wir die aiige- nehmste Erinnerung bewahren. Ter jo sympathische Emp- fang, den ich in Italien finde, entspricht der aufrichtigsten Freundschaft und der G emei nschaf t der An sich t en und Interessen, die unsere Häuser, unsere Regierungen und unsere Länder verbinden. Die so lebhafte Teilnahme, die ganz Rußland an dem Unglück genommen hat, das Italien im letzten Jahre traf, und der Widerhall, den dieses Empfinden in Italien gefunden hat, sind beredte Zungen für die immer wachsenden Sympathien zwischen unseren beiden Völkern. Ich habe das feste Vertrauen, daß unsere Regierungen zielbewußt vorgehen werden, um diese Sympathien zu Pflegen, und daß sie durch beharrliches Vertrauen volles Zusammenarbeiten nicht nur an die Annäherung zwischen Italien und Rußland, die ganz den beiderseitigen Interessen der beiden Länder entspricht, sondern auch an dem Werke des all- gemeinen Friedens Mitwirken werden. Es ist mir besonders angeitehm, hier heute am Jahrestage der Vermählung der Majestäten zu weilen, und mit dem herzlichsten Empfinden erhebe ich mein Glas, auf das Wohl Euerer Maiestät und Ihrer Alajestäten, der Königin Helene, der Königin Margherita, des ganzen königlichen Hauses und trinke ick) auf die Größe und das Geoeil)en des schönen Landes, und der Gastfreundschaft, die auch ich in diesem Augenblicke genieße. H artS\ne Wl| tioiiaV’1? 1 Stabte n°i5. eraöklb? MvL i i die it.r -8,u tun 1 LZD" hnhen ' aus dem w 8.Ä.S ÄMl« 3Jio|i, n ^er die ad, touiieoijabeft in N aui den Mann ohne ft0D1: LnnVertoren oöf! ? ?Cd. verstecktem |e die Leistungen ’■ ^3 ergab: Schutz. |! ^reis, Schutzmanr I 3B 4. und 5. Prtz-. 19 und Schuzmanr | I- Ms. abends ent- |j Er Nord-Anlage, & l| Ucn Ctoaiucris eine Ä m, die Polizei ivuÄ ■ Es ist ein ivcjc usche, der jefcenjolh lngabe, er habe bo:. wohl keinen Glaub.? die vor einiger Za- I rachen und becaubtt i von 15—17 Jahier «flirt geraten nxm irgen die Tasche eiru g auch einen der Mühlgasse Unterkunst gewirk ls der SÄasburh l)in der tiuM k; I dessen Verlauf ta 1 asäch in die Siu: « :n Kiwchen und k. < ung begeben. afil Was für machen kann, gü: z iic einem hiesig« A iren^ Mieter zuging: Die sechste ordentliche Generalsynode wurde heute vormittag 10 Uhr durch den Vorsitzenden des Synodalvorstandes D. Graf d. Zielen-Schwerin eröffnet. Rach Gebet und dem Gesänge des Lutherliedes „Güte feste Burg ist unser Gott" verlas der Vor- sitzeitde die königliche Kabinettsorder, datiert Jagdschloß 9io- minten vom 27. September, die die Einberusuilg der General- synode anordnet. Der Kommissar Präsident des Evangelychen Oberkirchenrats Wirtt. Geh. Rat D. Voigts begrüßte die Ge- neralfynode mit einer programmatischen Ansprache, in der er u. a. sagte: Von den gegenwärtigen Vorlagen der Generalsynode hat die weittragendste Bedeutung der Gesetzentwurf betr, hie Beanstandung der Lehre von Geistlichen. Schon seit geraumer Zeit macht sich in wetten evang. Kreisen eine lebhafte Bewegung geltend zu gunften einer anderweitigen Gestaltung des kirchlichen Lehrversahrens. Sehe ich dabei von einer Ijicr und da in der Oeffentlichkeit hervorgetretenen, für die Kirckie nicht aiutehmbaren Auffassung ab, nach welcher jeder rechlltche Schutz der Ordnung der Kirche überhaupt unzulässig )em soll, ober nach welcher die Entscheidung in irgend welchen Teilen lediglich der beteiligten Gemeinde zustehen soll, so sind es im wesentlichen zwei Fragen, die im Mittelpunkt stehen. Einmal wurde gesagt, daß das Lehrverfahren geben bisziplinarrsägen Eharakters entkleibet und daß bic Entscheibung einem eigens zu diesem Behufe konstruierten, neben der kirchlichen Verwaltung stehenden Instanz obliegen soll. Nachdem die Konferenz der deutschen evangelischen Kirchenregierungen in Eisenach diese Frage eingehend beschäfttgt hat und nachdem astch der Generalsynodalvotstand den Evangelischen Oberkirchenrat um Vorlage eines Gesetzentwurfes ersucht hatte, hat der Oberkirchenrat den Ihnen jetzt zur verfassungsmäßigen Prüfung vorliegenden Gesetzeittwurf ausgearbeitet. Vorher wurde unter Mitteilung der Grundzuge der geplanten Regelung die Provinzialsynodcn von Weiftalen und Rheinland verfassungsmäßig gutachtlich über die Aenderung gehört. Beide Sym>den haben sich cinftimimg mit diesen Aenberungen einverstanden erklärt und nur einzelne Wünsche geäußert Der Entwurf bezweckt eine Neuregelung dahin, daß das Verfahren mehr in Einklang gestellt werde mit bem letzt herrschenden allgemeinen R e ch t s b e w u h t s e i n und moralischer und finanzieller Schonung der beteiligten Kreise. Eine Neuordnung der kirchlichen Lehrfreiheit ist nickst Gegenstand des , Der zweite vorliegende Entwurf bezweckt ine Aenderung Bestimmungen des Kirchengesetzes vom 7. Juli 1900 bett. Kleine Tagcschrouik. Zwei verwegene Diebstähle wurden in den Schlafwagen der Internationalen Gesellschaft ttn Zuge Wir b allen — Petersburg bei Gatschina verübt. Dem Zeremonien- meister Fürsten Radziwill wurde eine Brieftasche mit 2300 Rubel gestohlen, während dein deutschen Attache bei der Gesandtschaft in Peking, Fürsten Wittgenstein, im nächsten Zuge auf der gleichen Strecke die goldene Uhr und Kette und ein Brillantmedaillon geswhlen wurden. Die von Gal atz nach Reny abgegangene Kriegsschaluppe „F." rannte in der Slähe von Reny mit dem aus Odessa kommenden russischen Passagier dampf er „Ruß" zusammen. Die Schaluppe sank sofort. Die aus einem Leutnant und 20 Äcatrosen bestehende Besatzung fand ihren Tod. In Czenstochau drangen in der Nacht von Freitag aus Samstag Diebe in das in ganz Polen berühmte Paulinen- Kloster ein unh raubten einen mit Perlen besetzten Rock, emc biamantbesetzte Krone und alle Jnwcleiiopser im Werte von mehrer en Pi \ 11 i o n e n R u b e l. um lieben deutschen Vaterland durch. Nachd^n er kurz Ei>ch- Bes-bassenhcu, Einwohner Erzeug- : und Tiere unterer südwestosrikamschen Kolonie be- i uub durch schärft Lichtbilder ?eranld)auhd)t hatte, T^ähtte er vom ersten Tage seiner Einittllung bis zu ferner Ä!en ErkMkunq an Dwhuo und seiner tzc'mtehr mit S Staufer. Auch diesen Trofretter:r in Gießen geboren und und das Bürgerrecht besitzen oder besaßen. n ,.o Meldungen nimmt das Armenamt, Aiterweg 9, bi§ zum 10. November d. IS. wäbrend der Gcschäftüstunden entgegen. Gießen, den 20. Oltober 1909. . . B23/^ .Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Keller. ________________ Tie zur Sladttanc Gießen schuldigen Gelder für ersteigertes Holz und (ifrav sind mnerhalo 8 Tagen bei Meiduug der ^>et- treibung zu bezahlen. Bti/10 Gießen, den 25. Oktober 1909. Stadtkassc Gießcu. I. V.: Peter. M Acin-ÜMems ffiftfiSSSn Giessener Konzertverein Erstes Konzert -- Erster Orchester-Abend - Sonntag den 3L Oktober 1909, abends 5 Uhr, mit einer Hauptprobe vormittags II Uhr im Neuen Stadt-Theater. Ldtxrag: Herr ProfeMor G. Treutminn, Groesh. Umv.-Maiikdirektor. Aoefnhrende: Fran Cornelia Ei der-Poe* art (Klarier), Bertil Herr AduU Rebuer (Violine I Printinrtl M. Herr Jvhannea He gar (ViuloneeU) I Daa verstärkte Konzertorchester des Palmengartens zu Frankfurt &. 2L PROGRAMM 1. Oavertfir«* m Goethe« Traaenpiel ,.F., ttöln. [hv“/» Vertreter: f>rou H. (»mrich. Glichen, Rooni'tr. 16 I, RchiirMSteinhauer, Liidwigstr. 55 Ausschank des anerkannt vorzüglich. Bieres der Brauerei (Bubt, Wetzlar <'/,» Glas nach wie vor 10 Pfg., also keine PretSerhöhungi, ___ empfiehlt seine neurenovierten Lokalitäten. vorzüglichen Mittagstisch zu 80 Pfg. :: :: Reichhaltige Abendkarte. :: :: Aufmerksame Bedienung.I5R35) Aufmerksame Bedienung. Versteigerung. Mittwoch den 27. Cftbr. 1909 nachmittags I llbr sollen im uadliichen Pfandlokale, SelterSweg 11, die wegen rückst. Gemeindesteuern rc.gemundeter' Gegenstände, Sldbel aller ÄrL rote: Sofaö, Dchreibtische, Kleiderschranke BertckoS. ein Klavier, 1 Sekretär, 1 Partie buchene, eichene und kieferne 'Boblen, 1 Badewanne u. d. 8L versteigert werden. ivt-S Gem mecker, Psandmeister. Versteigerung. Dienstag de« 26. Chbr. 1909 nachmittags 2 llbr versteigere ich Neustadt &5 dahier gegen Barzahlung: 5bW 1 tMaSmoior, 1 Pferd. 1 Rollwagen, 1 Reaiftrlerkaffe, ein Pianino. 2 öadenschränte. eine Theke 1 Partie Lorbeerbäume 1 Badeeinrichtuna, 1 Fahrrad und Möbel aller Art. Born, Gerichtsvollzieher ___________in Eichen.___________ Kaffee stet» frisch gebrannt Kakao Schokolade empfehle in den besten Qualitäten sehr preiswert tzdtth.MltzgerNM. ffiWl Telephon 7S1. L'bsthoUüiiime Zwergobst Beerenobst empfiehlt (Du/io Fürstliche Obstbaumschule Lich W. Belte, Obergärtner. -------Preisliste kostenlos.------- Karn’s Purgal-Tee wird anderen Abführmitteln durch feine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack. 50 Ps. nur .'>491 Zent ral-Drogcrlc, «chulstr. 11 erkaufe. 2 Oieulag-TbeaieräDoueffleou I. Rang. Mittelplay, abzugeben. .v>u erfragen in der (deschastsst. d. 'fltetzener Anzeiger.________5K17 (Gebrauchte» Fahrrad, ioroie guter Ziegenmiu abzugeben (tüTTI__________Nadrunasbera 7. 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