Nr. 44 Zweites Blatt 159. Jahrgang Montag »3. Februar 1909 Gießener Anzeiger Erschein! tägNch mit Ausnahme beS ConniagS. General-Anzeiger für Sberheffen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: ei©5L Nedaktion:^OII2.Tel.'AdruAnzeigerGießen. Rotattonttruck und Verlag der VrühNchm UnwersitätS - Buch» und Cretndruckerei. R. Lange, Dießen. Die „Siehener werden dem »Anzeiger^ viermal wachen lich bcigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „(andwirtschaftllchen Seil- fragen" erscheinen monatlich zweimal. ag«CTTEw.in»"iw । , iiwumggw Stimmungsbild cms dem prrutz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 20. Febr. Wie vorauszusehen war, hat das Abgeordnetenhaus die Beschlüsse seiner Kommission über die Deckung der Ausgaben für die Beamtenbesoldung fast unverändert genehmigt. ES wurde nichts mit dem sozialdemo- kratischen Antrag, die Steuerzuschläge nur vom Einkommen über 7000 Mk. zu erheben, und es wurde cutch nichts mit dem freisinnigen Antrag, der die Einkommen unter 3000 Mk. zuschlagsfrei wissen lvolltc. Dafür fiel auch der konservative Antrag, die Zuschläge schon für das Steuerjahr 1908 zu erheben, und Herr v. Rhcinbaben, der Vater dieses Antrages, hat nun die Sorge, die 30 Millionen, die er von der Annahme dieses Antrages erwartete, anderweit auf- zubringen. Daß die Gesellschafts steuer vom Hauscabgelehnt werden loürde, wußte man im voraus, und wenn es den Liberalen auch nicht gelang, die Besteuerung der Gesellschaften mit beschränkter Haftung derjenigen der physischen Personen anzupasfen, so ivurde doch erreicht, daß diese Organe des Wirtschaftslebens einer geringeren Besteuerung unterworfen werden als die Aktiengesellschaften. Und auch die Sozialdenrokraten dursten einen Erfolg verzeichnen: Fiel auch ihr Antrag, die Auskunftspflicht der Arbeitgeber über die Einkommen der Angestellten zu beseitigen, glatt unter den Tisch, so hatten sie doch die Genugtuung, das Haus ihrem zweiten Anträge zustimmen zu sehen, der eine Mindern ngdesWahlrechtsdurch das Kinderprivileg ausschließen will. Der zweiten Lesung der Stcuergesetzc folgte noch die zweite Lesung des Landwirtschaftsetats. Auch sie brachte nichts Unerwartetes: Daß das Haus Staatshilfe für die Ueberschwemmten fordern würde, war selbstverständlich, und daß die Herren vom Zentrum fuchswild über die Kaisersgeburtstagsrcde sein würden, in der sich Häckels Nachfolger in der Berliner landwirtschaftlichen Hochschule über den Monismus ausgesprochen hatte, konnte man sich auch an den Fingern abzählen. Natürlich stieß auch Herr von Arnim, der Landwirtschaftsminister, in das Zentrums- horn. Herr Plate ist nicht mehr preußischer, sondern thüringischer Hochschulprofessor/ und die zornige Kritik seines wissenschaftlichen Bekenntnisses im preußischen Parlament dürfte ihm ziemlich gleichgültig sein.________________________ Die Arimmalsttitiflik des Deutschen Reiches für 1906. Der neuerschienene Band 185 der Statistik des Deutschen Reiches enthält die Kriminalstatistik für daS Jahr 1906. Diese Statistik behandelt in drei Tabellen hauptsächlich: Die rechtskräftig fcclebigten Strafsachen wegen Verbrechen mtd Vergehen gegen Reichsgesetze nach bcnt Sitze des erkennenden Gerichts, die Ver- ,brechen und Vergehen gegen Reichsgesetze nach denr Orte der Tat rmd die persönlichen Verhältnisse der wegen Verbrechen und Vergehen gegen Reichsgesetze Verurteilten. Nachfolgende zalstenmaßige Feststellungen iväten besonders her- ävrzuheben: 1882 wurden insgesamt 315 849, 1906 524113 Personen (mit Ausnahme der wegen Wehrpflichtverletzung Bestraften) wegen Verbrechen imb Vergehen verurteilt Das bedeutet bei Berücksichtigung der Ziffer der strafmündigen Zivilbevölkerung eine Steigerung der Verurteiltenziffer um 23,4 Proz. Diese Steigerung setzte besonders von 1892 an mit 15,4 Proz. ein; bis dahin hatte sie nur 7,7 Proz. betrckgen. Von 1905 bis 1906 ist die Verurteiltenziffer um 2 Prvz. gestiegen. Bei den Jugend- !lichen ist die Kriminalität in noch höherem Maße gediegen als bei feer Gesamtheit, denn dort find die Verurteilungen von 1882 £== 30 719) bis 1906 (= 55 270) um 34,5 Proz. gestiegen. Von ÜL905 zu 1906 hat sich die Verurteiltenziffer um 4,2 Proz. vw- tzuehrt, wobei die Zunahme der gesamten strafbarer Handlungen lediglich dem männlicher Geschlechte zuzuschreiben ist. Die Zahl der ntännlid>cn Verurteilten ist im Jahre 1906 im Vergleich zu 1882 um 29,1 Pwz. gestiegen, die der weiblichen dagegen um 1,3 Proz. zurückgegangen. Aehnlich ist daS Verhältnis bei den Jugendlichem Bei ihnen ist die Zahl der weiblichen Verurteilten gegen 1902 ebenfalls gefallen und zwar um 1 Prvz., die der männlichen dagegen um 43,5 Proz. gewachsen. Die Steigerung der Kriminalität ist hauptsächlich auf eine Zunahme des gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Verbrechertums zurückzuführen, denn unter den Verurteilten hat in den 25 Jahren die Zunahme bei der Gesamtzahl der Vorbestraften 184,6 .Pro;, (darunter bei den weiblichen Personen 83,9 Proz.), bei der Gesamtheit der Verurteilten ohire Vorstrafen dagegen nur 24,1 Pwz. (darunter bei dxn weiblichen 18,7 Pwz.) betragen. Bei denJugendlichen ist ebenfalls dieSteigerung besonders bei denen mit Vorstrafen in erheblicher Weife erfolgt (seit 1889 mit 34 Pwz.; bei den Jugendlichen ohire Vorstrafen beträgt die Zunahme 22,6 Pwz.). Weiter sei erwähnt, daß die Höhe der zu Zuchthaus Verurteilten seit 1882 um 55,6 Prvz. ab» gcitoinmen hat. Desgleichen ist die Zahl der zu Gefängnis Verurteilten, und zwar btt der Gesamtheit, seit 1882 nm 16,7 Prvz., bei den Jugendlichen seit 1889 um 15,9 Pwz. zurückgegangen. Unter den einzelnen Strasarten treten im Berichtsjahre 1906 mit den größten Verurteilungen hervor: gefährlick^e Körperverletzung mit 97 943 Personen, einfacher Diebstahl mit 76361 Personen, Beleidigung mit 61047 Personen, leichte Körperverletzung mit 28 446 Personen und Hausfriedensbruch mit 25 624 Personen. Wenn üt bezug auf die Beteiligung an der Kriminalität im Jahre 1906 die persönlichen Verhältnisse der Verurteilten betrachtet werden, so ergibt sich, daß dem Beruft nach verurteilt wurden: 94 043 Erwerbstätige in der Landwirtschaft, 225 795 Erwerbstätige in der Industrie, 87 050 Erwerbstätige in Handel und Verkehr, 77171 Erwerbstätige im öffentlichen Dienste und in freien Berufsarten, 47 152 Arbeiter und Tagelöhner, 7620 häusliche Dienftlwten und 17 129 Selbständige ohne Beruf und Berufsangabe. Bon ben Verurteilten waren 301364 Evangelische, 223306 Katholische und 5160 Inden. Dem Familienstand und Alter nach befanden sich unter den Verurteilten Ledige, Verwitioete und Geschiedene: im Alter von 21 bis unter 40 Jahren 139 469, im Alter von 40 bis unter 60 Jahren 21516, im Alter von 60 und mehr Jahren 4453, Verheiratete im Alter von 21 bis unter 40 Jahren 147 296, im Alter von 40 bis unter 60 Jahren 82 074, im Alter von 60 und mehr Jahre:: 8157. Von den einzelnen Gebietsteilen des Deutschen Reichs waren nach den zahlenmäßiger: Ermittlungen im Jahre 1906 am stärksten kriminell belastet: Bremen .... mit 2,20 v.H. der strafmündigen Zivilbevölkerung, Bayern links des Rheins .... 1,93 . „ , . Prov. Ostpreußen „ 1,54 ... . Berlin . ... B 1,53 „ . . . Hamburg .... 1,48 , , r „ während die günsügste Kriminalität zeigten: Waldeck .... mit 0,43 v.H. der strafmündigen Zivilbevölkerung, Schaumburg- Lippe . . » . 9 0,45 „ „ „ , Hohenzollern . . * 0,54 , , , , Lippe...... 0,64 w , , , Schwarzburg- Sonders häufen. , 0,78 w * , , Wegen Vergehen gegen die Arbeiter schutzbe- ft i m in u n g e n wurden im Jahre 1906 insgesamt 21201 Personen mit Verweis, 21181 mit Geldstrafe, 20 mit Haft und 28 mit Gefängnis bestraft. Am häufigsten wurde gegen die Bestimmungen über die Sonntagsruhe gefehlt; aus diesem Grunde wurden 9698 Personen verurteilt. Die demnächst zahlreichster Bestrafungen beziehen sich auf Vergehen gegen den Kinderschntz nach denr Kinderschutzgesetz unb erreichen die Höhe von 3296. Wegerr Vergehen gegen Jugend- und Kinderschuh nach der Gewerbeordnung haben 1150 Verurteilungen stattgefunden. Die alten Griechen als Chemiker. Man schreibt rms aus Athen: O. Rhussopulos, der Direktor Her Athener Handelsakademie, hielt kürzlich im Deutschen Archäologischen Institut einen Vortrag über die chemischen Kenntnisse der alten Griechen. Schon bei den ältesten Philosphen finden sich über Kraft und Stoff dieselben spekulativen Auffassungen, wie in unserer Zeit. Der Ursprung der atomistischen Theorie geht auf Demokrit und Abdera und auf seine Anhänger zurück. Wir sehen hier schon die unzweideutige Annahme der Einheit und Unzerstörbarkeit der Materie; Anaxageras ans Klazomenä, der Lehrer von Perikles, stellte den Satz von der Uner- schaffbarkeit nnd Unzerstörbarkeit der SNaterie auf. Auch Aristoteles hatte die gleiche Auffassung, namentlich von der Einheit der Materie, gleichwie bei den jonischen Naturphilosophen Diogenes von Llpollonia, Anaximencs, Thales, Herakleitos uui> Ephesos il ö. Die vier Elemente des Empe- dokles deutete Aristoteles beispielweise als nur Formen desselben Stoffes, was natürlich unserer modernen Lluffassnng ganz entsprechend die Einheit von Kraft und Stoff in sich schließt. Neben den theoretischen Kenntnissen läßt sich eine ziemlich ausgebildete Praxis nachweiscn. Schon Homer verrät uns eine gewisse Fertigkeit bei der Mischung kni, Bearbeitung der Metalle; wahre Fundgruben aber sind nachchristliche Schriftsteller, an deren Spitze Plutarch steht. Reiches Wissen schöpfen wir aus Mhenäus von Nau- kratis, während aus dem elften Jahrhundert ein gewisser Simeon Seth uns über die chemische Wissenschaft und über die Praxis im Mittelalter Erstaunliches zu berichten weiß. 'Finden wir doch bei Marcus eine Zusammensetzung, die der des Schwarzpulvers fast gleichbedeutend ist; es ist die des berüchtigten, int Belagerungs- unb Seekriege so folgenschweren und gefürchteten sogenannten Griechischen Feuers des KallinikoS Heliopvliteä, das seine Entstehung der zweiten Halste des siebenten Jahrl/underts verdankt. Natürlich fehlt es nicht auch an ganz phantastischen Verwandlungsprozessen, die eben ansgeschieden werden müssen. Das Wort Chemie weist auf Aegypten hin; es wird als Schwarzkunst zu deuten sein. .Allein dre größte Erkenntnis wird uns durch die I Untersuchung der aus dem dlltertum erhaltenen Gegenstände gebracht. Rhussopules hat durch eine 21jährige Erfahrung bei der Reinigung und Konservierung von Antiquitäten der Athener Ntuseen eine Fülle von Beobachtungs- nmterial gesammelt, das eine bewußte Verwendung und Behandlung der Metalle und Mineralien dartut. Von besonderem Interesse ist die Analyse der Farbstoffe aus der ältesten Zeit (2000 v. Ehr.). Man verfügte damals schon über die Farben weiß, schwarz, rot in verschiedenen Tönen, blau, violett, gelb und grün. Die rote Farbe besteht aus einem Eisenoxyd, die schwarze aus Magan- vxyd, die blaue aus Kupferkarbonat, die grüne aus Kupferhyperoxyd usw. Eine Anzahl Perlen erwies sich bei der Analyse als künstliches Erzeugnis aus einer Zusammensetzung von Kalk, Magnesia und Kieselsäure. In Mykenä bestand eine Kanne aus reinem Kupfer; das Metall hatte also bereits den Reinigungsprozeß durchgemacht. Elektron* gegenstände bestehen aus einer Mischung von genau dreiviertel Gold und Silber; ein mykenisches Szepter dagegen wies das genaue Mischungsverhältnis von neun zu eins des Kupfers und Zinns auf; das sind durchaus bewußte Mischungskoeffizienten. Den Namen Elektron hatte die bekannte Komposition erhalten ihres hellgelben Aussehens wegen, das dem Elektron des genannten Bernsteins ähnlich war. Hohle Goldsachen wurden mit Wachs ansgeftillt. Die berühmten mykenischen Becher haben das Einlagen der Darstellungen aus Silber und Elektron erfolgte. Die Bronzebildwerke bestehen aus Legierungen von Kupfer und Zinn. Als Klebstoff eines im Meeresgründe bei Antikythera gefundenen Marmordenkmals, des sog. dkposkopon, dessen Kopf angesetzt war, ließ sich reiner Kalk nachweiserr. Aus dieser!' unb anderen Untersuchungen, aus einer Reche von eingehenden Betrachtungen, kommt Rhussopulos zu der Erkenntnis, daß die chemischen Kenntnisse der Alten schon in sehr ftüher Zeit eine hohe Stufe erreicht hatten, der es hauptsächlich zuzuschreiben ist, wenn die Materialbehandlung im Kunstgewerbe eine solche Vielseitigkeit mrd. Vollkommenheit erreicht hatte.. politifd?c Lagesschau. Zn dem Elektrijitäts- unb Gassteuer-Geseheutwurft hat der Steuer>Ausschuß der deutschen Elektrizitäts- unb Gas- inteceifenten, der sich aus den berufensten Verteuern des deutschen: Wirtschaftslebens zusauunensetzt, eine sehr umfangreiche Donl- schrift aus der Feder von Syndikus Dr. R. Bumer und Zivil- ingeitteir Dr. H. Lux veröfientlicht. Diese faßt das üt unzähligen Petitionen wirtschaftlicher und technischer Jntcressenvertretimgen zerstreute Material in übersichtlicher Weise zusammen und bringt wertvolle Ergänzungen auf Grund eigener Ermittelungen. Selbst toemt der Gesetzentwurf, was zu erwarten ist, tont Reichstage ab* gelehnt werden sollte, dürfte die Arbeit von ixuierntxmr Werte sein, da sie einen fesselnden Ueberblick über die wirtschaftliche Rolle von Elektrizität unb Gas in unserem heutigen Zeitalter gewährt Eine neue Haager Kouferev). Die zum September 19U9 auf Anregung des Präsidenten! Roosevelt nach dem Haag cinzubemsende Weltkonferenz zur Erhaltung der natürlichen Hilfsquellen hat nicht den Abschluß ton Verträgen durch diplomatische Vertreter zum Zweck, sondern soll nur eine Vereinigung von delegiertet der beteiligten Regierungen zu gegenseitiger Aussprache darüber fein, wie die Länder ihren vorhandenen Reichtum durch Ausnutzung der Wälder, Flüsse, Seen u. a. vermehren können. Der Besuch Roosevelts in den Niederlanden hat mit der Konferenz nichts zu mir. Schort vor einiger Zeit erklärte die Negierung, der Vereinigten Staaten, daß ihr dje Einberufung nach deut Haag angenehm fein würde. * König Ferdinand in Ruhland. Der Zar hat den König Ferdinand ton Bulgarien, der znr Beisetzung des Großfürsten Wladimir nach Rußland gekommen war, mit besonderen Ehren empfangen. Ein kaiserlicher Extrazug war ihm bis Warschau entgegengeschickt worden. Am Qahnhoft in St. Petersburg wurde er tont Großfürsten Konstantin im Lluftrage des Kaisers begrüßt In Kvnstantinopcl glaubte in her besonderen Ehrung Ferdinand die Msicht Rußlands zu erblicken, die Unabhängigkeit Bulgariens anzucrkennen. Von russischer Seite riHrb diese Absicht allerdings in Abrede gestellt Deutsches Reich. Gegen die Beschlüsse der Weingesetz-Koni- Mission hat unter den Winzern an der Mosel, Saar und Ruhr eine heitige Agitation eingesetzt. Es werden Atassen- Petitionen an den Reichstag abgesandt werden, in denen gefordert wird, daß Lagernamen auch für verbesserte Weine bestehen bleiben, daß das Reich in sog. Weinbaugsbiete geteilt wird, deren Weine untereinander mit äußerer Kenntlichmachung verschnitten werden dürfen, unb daß Verschnittweine nicht günstiger als verbesserte Weine gestellt werden dürfen. Die diesjährigen Kaisermanover. DaS Armeeverordnungsblatt veröffentlicht die Bestimmungen über die bic6- lährigen Kaisermanövsr zwischen dem 18. und 14. Armeekorvs. Außerdem nehmen das 1. und 3. bayerische Armeekorps, bie 4. bayerische Tivision und eine bayerische KavaÜeriediviswn teil. Bei dem 13. und 14. Armeekorps werden je eine Kaoalleriedivision. ausgestellt Todesfall. DaS Mitglied deS Herrenhauses, Gras Max von Saurma-Ruppersdori und Zülzendorf, ist, der .Schlesischen Zeitung' zufolge, im Aller von 73 Jahren Samstag nachmittag auf Schloß Ruppersdorf gestorben. AusLand. Der gestrige Sonntag in Prag. Gelegentlich des gestrigen Bummels der deutschen Studenten müßte die Polizei wiederholt einschreiten, um auf dem Wenzelsplatze die StudenterL vor bce mehrere tausend Köpfe starken Menge zu schützen. Eine Auszeichnung für die Königin von Italien. Die „Ageuzia Stesaui" meldet aus Petersburg: Die Kaisernr-Witwe sandte der Königin Elena durch Vernritteümg der russischen Botschaft in Rom die Insignien des 1878 tont Kaiser Alexander III. gestifteten Ordens vom Roten Kreuze. Die Kaiferin erklärte, sie wolle hiermit der Bewunderung vor der aufopferden ©orgfalt und Pflege, welche die Königin den Verwundeter zuteil werden ließ, Ausdruck geben. MinisterkrisiS in Serbien. Das Kabinett Well- rnirowitfch hat gestern abend dem König seine Temissiost eilige* reicht. Es wird unmnehr die Zusammenstellung einer auä allen Parteien bestehenden Koalitionsregierung angestrebt. DieA wird mehrere Tage dauern und große Schwierigkeiten bereiten. Ari die Spitze dieser Regierung dürste Pasitsch kommen, der sich ruhig verhalten hat und "eine friedliche Richtung zu huldigen geneigt scheint. Gegen Castr o. Ter BundcsgerickMlwf üt Caracas hat nach Prüfung her gegen den Präsidenten Castro erhobenen ‘iln* klagen wegen Teilnahme an einem zur Ermordung des Vize- Präsidenten Gomez geschmiedeten Kourplott dahin entschieden, daß genügend Beweis torfiege, um die wertere Verhandlung dem Krimi na l gerich ts fy) f zu übefioeifen. Gleichzeitig ci Märte der Bundesgerichtshof, Loh er Castro verfassungsgemäß von der PrLsi- dentschast suspendiert habe. Die Aussichten des ärztlichen Berufes. Zu den wiederholt veröfsentlichten Warnungen vor denr SLudiutn der Jurisprudenz ist jetzt eine offizielle^Warnung der Witurienten durch die Direktoren der höheren Schulen hinzugekommen. Man sieht sich hierzu veranlaße obwohl bie Zahl der Jura Studierenden nicht in der Weise zugenormnen hat, wie bie der Medizin Studierenden untf obwohl erne ziemliche Zahl von Juristen von der beamteten Laufbahn als Richter oder Verwaltungsbeamter absieht. Die viel schlechteren Aussichten im ärztlichen Beruf wurden bisher kaum berücksichtigt oder sogar als günstig hingestellt. Wie sie ioirklich liegen, geht daraus hervor, daß die Gesamtzahl der Medizin Studierenden von zirka 6000 im Winter 1905/06 auf 8550 im Winter 1908/09, das heißt irr drei Jahren um 36 Prozent gestiegen ist. Dies Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, das jetzt schon besteht (suchten dock im letzten Jai)re elloct 2000 Äerzte oft lange unb vergeblich nach einer geeigneten Beschäftigung!) wirb in den rrächstcn Jahren rwch viel mehr zunehmen. Die zunehmende UeberfüIIung an Aerzten auch im Groß" Herzogtum Hessen gehr am besten aus den folgenden Ber hälniiszahlen für die Jahre 1883 und 1908 hervor (nach den Volkszählungen von 1880 refp. 1905 berechnet,: 1883 Starkenburg 394000 (rmwohner, 131 Aerge — 1:3000 1908 , 548 000 , 291 , — 1:1900 1883 Rheinheffen 277 ODO , 122 „ = 1:2200 1908 „ 369 000 . 230 , = 1:160) 188» Qberheffen 264 000 . 92 , = 1:2640 1908 , 296 000 .. 175 „ = 1:1700 Die letztere Zahl wird sich bet Abzug ber Nauheimer Badeärzte und Ctfiefjcncr Professoren etwas günstiger stellen. Zusammen hatte 1883 .Hessen 936000 Einwohner, 345 Aerztc zusammen hatte 1908 Hessen 1 209000 Einwohner, 696 Aerztc - 1:1750. Die Bevölkerung hat sich in 25 Zähren um etwa 35 Prozent, die Zahl der Aerzte um über 100 Prozent vermehrt. Zu berücksichtigen ist hierbei besonder--, daß in Hessen Ine 1000 gesetzlichen Krankenkassen etwa 2500'0 Mitglieder hoben, nach der neuesten Steuerstatisttk von den 352000 steuervflichtigen Einwohnern 300000, d. s 85 Prozent, nur ein Einkommen unter 2000 Mark haben und suh ein großer Teil der auch besser gestellten Bevölkerung in Sanckäts- oder Medizmatkassen verbilligte ärmliche Hilfe hebert Daß bei solchen Berhaltni'sen ein weiterer Zuzug von Aerzten für die meisten verhängnisvoll sein wird, ist klar und eine eindringliche Warnung an Eltern und Abiturienten auch im Hinblick auf das lange und sehr teure Studium ber Medizin hier mehr am Platze wie bei den anderen ge» lehrten Berufen. wandern und Reisen. Schotten, 2L Febr. Der Ztoetgverein Scho 11ende-2 DogelLberger Höhen-kllub<- hat iolgendeö Touren- Progra»nm kür dieses Jahr festgelegt: 1. Sonntag, 28. Februar (21bmatjd) 1 Uhr): über alle f6nibe, Lchüffcckerg nach Petershainer- hol, zurück über Götzen nach Schonen. (8'/4 Lid.) 2. Sonntag, 21.Marz (Abmarsch von Scholten tl Uhr»: über (?mart4hauieu, Gonterskirchen nach Vaubad), zurück Jägerhaus levcnt. vr. Fuhr- loarf). 3u|ammenlrcffen mit den Zweigoereiuen Laubach und ',hantfuri. 3. Sonntag, 2. Mai: Schollen, Giehr, .(iohlbag6roie|c, xJicivpeil-3, Storniels, -ücraatkn, Huilgcn, zurück ver Bahn. Zu- iamineiUreficn mit den Z.-D. Hungen und IjrantfurL 4. Samstag, 19. Juni, 3 Uhr nachni.: Schollen, Schöner Stein, Ticke Eiche, Cbei|d)initlen, zurück ver Bahn. 5. Lonnlag, 4. Juli, '/,!! Uhr: Audmg4hain, Horst, >>ültcuboru, ForcUenteichc, Hoher adstopi (zum wiuplausflufl). 6. Sonntag, 15. August: Schollen, "äunsbachtal, Schöner Sleui, Eiche1sad;sen, O)la»l)ünen, üirzenham (Aast), Ecln- baar, Pserddbach, Büdingen, zuriick per Bahn. 7. Souiuag, 12.Ccpl.: Schotten, Rcippcrts, .Vaudenmühle, Glaubzahl, Lalzhauien, zurück rcr Bahn. Ziisaniincnlresjen mit dein Z.-B. (Dieben. 8. Sonntag, 3. Ctt.: Sd)oilen, Welhninhle, Sichenhausen (Zujainmculreffeii nui dem Zlocigverein Frankfurt, HoherodLkoph zurück über Gackcrskein, Michelbach. Schöffengericht. Gießen, 19. Februar. Prebbeltidiguag. Der Jvurnaliii G. W. bahicr strengte gegen den Redakteur Tlj. R. dahier Beleidigungsklage an, unter der Belniuptung, ourd) < inrn in deut Dom Piivatbcklagten redigierten Blatte erschienenen Artikel beleidigt worden zu fein. Ter Pribatkläger bcjand itrl) nämlich anläßlich der im vorigen Jahre in ('haben Vinbcn erfolg ten Mrckencinroeihung unter bcn iclabcncn (Skift n was den Brivatbeklagten zu itachwlgender Kritik veranlaßte: „Großen Linden. Es hat hier vielfach Befremden erregt, daß sich unter den zur Einweihung mifcrcr >lirche geladenen Ehrengästen auch ein jüdischer Journalist von Gießen, der durch seine Aus -dringlichkeit allgemein bekannt ist, befand. Wenn nun diene Jude sich aus religiösen Beweggrüliden zu dieser Feier gedrängt hatte, luarc seine Anwesenheit noch zu nitidmlbmen. La.' kann aber itidrt der Fall gewesen sein, denn der Betrefnilde gehört doch ab? ‘Vtilglifb dein ('iicßener Freidcnktt Verein an Es hat ihn wohl nur das Bestreben, durch einen Bericht über diese Feier an verfchic ichtedrne Frankfurter ^iibciiblätter klingenden Lohn zu enoerdcn, nach unserem Orte geführt Wir möchten diesem Juden aber emp- t' I)len, unsere Kircke m Zukunft mit seiner ('Gegenwart zu ver Idtoiirn. Er möge feine Aase in die Angelegenheiten der jüdischen Smiagogengenwinde stecken nsw." Nach Bernchinung einiger Zeu gen kam zwischen den Parteien folgender Vergleich zustande Ter Privutbeklagtc bedauert. Herrn W. in dem iraglichen Artikel mfolge unrichtiger 3nformatioii beleidigt zu haben und übernimmt die -tosten des Bersahrens. StQinltiibtleibißiittg. Tic Ehefrau H’. in Gießen äußerte einer Bekannten ge gemiber, ein hiesiger Schutzmann verkehrte >n sträflicher Weise mit einer Frau. Sie hatte sich biefcrhalb wegen Beleidigung zu Der- antworten Wegen derselben Bcleidigtuig wurde di> Elwmann der Angeklagten bereit3 früher zu einer t^efängnj.-straie ver- urtcilt, Tao Urteil lautete aus zwei Wochen Gefängm., llfbtrittluiig des Kindtrf.hutzgtfetzeS Ter Mckckhandlcr 51. L. in Lich bcfdniitigtc zwischen 7'^ brS >i Uhr morgens einen Stadisckülei mit Milchtragen und wurde dieserhalb zu 5 Work Geldstrafe event. 1 Tag yafi verurteilt. Körperverletzung. Tic Hüttenarbeiter I. T., tz. Sch.» D. B. und 5t. »., alte in tSoUar, waren der M örperverlctzung angeklagt.' Der Sach verhalt war: Ein dortiger (^sangverein batte in einer Wirtschaft cm 3 immer als Ber eins lokal nennetet und hielt dort Gesangsstunden ab. Nach den Uedungs'tunden verweilten gewöhnlich noch einige Mitglieder in dem Lokal, was auch in der Nacht vom 12. uui 13. September v. I. der Fall war Als gegen 2 Uhr der Wirt feinen Gästen, worunter sich auch die Angeklagten besau den, Feierabend bot und diese ersuchte, das Lokal zu oerlaiien, meinte einer der Angeklagten, dieser Lus fordern ng keine Folge leisten zu müssen, da sie ,ich in ihrem gemieteten Vereins lokal befanden Tiefer Wortwechsel artete tu Tätlichkeiten aus, wobei der Wirt mit Fäusten bearbeit t wurde. Jhirti die lierdeigeeilte Echefrau de» Bnletzken erhielt einen Fausttchlan Tie Angeklagten behaupten, sich keiner 5dvrperverleziung schuldig •'. nuidit tu habe! vielmehr das untn angeklagien Sch. entstandene vandgruunge fibltditm Ta nammt 'ich nicht festgestellt werden tonnte, daß die Verletzungen vorsätzlich berbt,geführt wurden, er folgte Freisprechung aller Angeklagten. Gestörte Weihnachtsfeier. Der lapcjitcrer I W hier Harth wegen ^*r ne rt>c r» Ie6unfl unter Anklage. An lässig emer W.nhnachtöieier am o. Jan. I. 3. schlug der Angeklagte entern Stellner eine Sekt- tlaidjc auf den Kops, jo hast die Flasche in Stücke ging, auch sock er einem andern eine solche nadiitenroricn haben, wa. aber nicht erwiesen werden komue DaUrteil lautete ans 20 M. vkibüra- cd. 4 ag i^ süngnis <5cricbt*faaL ■ * U n tt> ii b i e c r i d' t c r ü c 11 u n i Ter „Darmst. Tügl. sLnz." und die ..Ax'rnis Ztg." dringen wie iiden '3er.dx übet eine O^rrchtSverdandlung ■. : Lppendei m .Ta 3 dj 5 f f t n acridjt hat den Pfarrer »roll i . -ue.i des Landrorrw Ferdinand Jrnmel -t 10 Mi Geldstrafe vcr urteilt. Pfarrer Xeieil hotte b .-. i ten 2. . ukim. im Wahlkreis Cprrnbcim in e r i r.: ■ v.v ’ : LT flenüter Zmuiel ben Aue ruck ; feie ■ : - - g$n, iHcinHcfsrschcu Bauern Aach di. . Ver au Hat P'arr« Sftnell Ue rheinbefsi'cken Landwirte m ihrer Ge (.rrntteu ocr Feigheit bezichtct, wa- nn wunderlich s Beginnen für einen Politiker wäre, cgung ImmelS iu crtliden war. Tic meisten vernommenen .Zeugen gaben an, daß Pfarrer Äorell in oem fraglichen AuSfer uh sagte, daß er ein feiges Benehmen rfrinftcfiuthrr Bauern nicht amtebmen ßnne und sich darüber wundere, daß eir.idne sich feig benehmen. Auch ber Kläger gab an, daß er irn Ausspruch nicht auf die Gesamtheit der rdeinhessifchen Bauern bezogen bebe, sondern auf sich selbst. I] Tlarbura, 21. Februar. Tie St raf kämme r verurteilte den Karufseldenyer 1- f e f f e r aus Kirchham, i-tzt roobn- halt hier, der em Ranifiel auf Abschlag gekau't und diese-, trotzdem da- EigenlumSrechl Vorbehalten war, wieder oerfaun halte, unter 6inbe;i-!dung einer kürzlich gegen ihn erkannten Strafe von 6 Wochen iu 10 .Monaten Gefängnis. . < m h. k» ildes heim , 20. Febr. Qn der Burgoor^ci. D o ’t- mattenbiebftahl5-9lHäre wurde gestern vor dem Land- q-richt oa4 Urteil gefällt Wegen schweren Diebstahl- erhielt ■J?letatlfd)lcifer Fran; Lendeckel 3 Jahre und 6 Monate Zuchlhan-, (Llektrolechmker -Baut Liekield 1 gabt und 6 Tlonatc GeiangruS, Lchlosier Cur Schielerdecker und Arbeiter Schonknecht 1 Jahr und 6 Monate Zuchthaus. 2lu§erbem alle vier 5 Jahre Ehrverlu't. Wegen Begünstiguiig erhielt ein Arbeiter 14 Tape, em Elektromonteur 2 Monate Gefängnis. Ein Zigarrenvandler - Ehepaar wurde zu 200 Mk. Geldstrafe verurteilt. Die erfigenannlen brachen m der Nacht vom 9. Mai v. I. in dem Postamt Burghof em und entwendeten au5 einem Schranke Briefmarken im Werte von 21 000 Alk. Den Schrank erbrachen sie auf freiem Selbe und verteilten den Raub unter sich. . Tübingen, 19. Febr. Der Student der ^hstomgie Ed. Schalter wurde wegen Diebstahls von Kun't- blättern zu 3 Monaten und 10 Tagen Gefängnis verurteilt. Schalter batte die Kunstblätter, bie einen Wert von 1400 Mk. bar- teilen, bet Studien in verschiedenen Instituten der Uniöerfnät entwendet. , r Magdeburg. TaS Kriegsgericht sprach den Leutnant Fromme, der unter der Linklage der Beleidigung und vorschrists- iDiörigen Behandlung von Untergebenen int Sinne de4 § 175 uand, frei. Fromme war seinerzeit zur^ Beobachtung seines Geisteü- zustandc^ im Lazareu intctnicri. Sowohl die Verhandlung wie die Begründung des Urteils erfolgten in nichtöffentlicher Sitzung. Warschau, 21. Febr. Das Kriegsgericht uentricdlc fünf Offiziere wegen Zugehörigkeit zum allruf f if d)en Of fizterS- buude zu sechs bis acht Jahren Zwangsarbeit. Außerdem wurden 19 Soldaleu und 2 Gyuniastaften wegen Teilnahme an der revolutionären fDlüilärorgantianon teils zu Zwangsarbeit, teils zu anberen Strafen verurteilt. Uttiverjitäts-Nachrichten. s. Darmstadt, 21. Febr. Für die Ted)n. Hochsd)u 1 e ind abermals neue Ausnahmebestimmungen erlassen worden, die mit dem Sommerfeniefter 1909 in Krait treten. Danach können bis auf weiteres wieder junge Leute im Alter von mindestens 18 Jahren, die nach Unterprima versetzt sind oder das Abgangszeugnis einer Realschule besitzen, als Studierende aufgenommen werden. Ausländer muffen denselben Bedingungen entsprechen oder ein Äeisezeugnis einer deutschen Lehranslalt aufweisen. Damit werden fast die nämlichen Aufnahmebediiigmigen, die bis vor zwei Jahren galten, wieder eingeführt. Durch die neuen verschärften Bedingungen war cm bcöeutcnbcr Rückgang tm Hochschul besuch em getreten, der umso lebhafter empfunden wurde, da die Hochschule tm letzten Jahre vergrößert worden mar. Vermischtes* Tic Berliner Messerstechereien scheinen nun in Zwpciilagen Aackmhnumg finden zu tvollen. Gestern nmrbe dort nämlich eine Tome von einem jungen 9)kn)d)fn angefallen, der sie mit einem Messer in die Seite, stach. Glücklickierweife stieß die Spitze auf das Korsett und bie lieberfallene kam mit einer geringen Berletzung davon Der ÄLrentäd:r.cickkam leider. Cs ist nicht imivahrskfieinlich, daß die Berliner lieber fälle von luggcüivent Einfluß auf ben hiesigen Täter gcroefen sind, bei im Falle seiner Verhaftung eine beroe Strafe nach dem ?Übertischen L'rügelgesetz zu erwarten hat. — Znzwisck>en ist in Berlin ein Mann verhafte! worden, in dem man einen der gesuchten Dlcfjer- stecher vermutet. Gegen Mitternacht erschien ber Arbeiter Georg Bolschke aus bet Brunnenstraßc auf der Polizei und meldete, daß er ton einem jungen Burschen überfallen worden sei, auf den bie Beschreibung bc6 Mesierstcchers lutreffc Der 'Jütentäler wurde bald als her 22jäbngr arbeitslose -koch Curt Leo aus her Linienstraßc 217 ermittelt und aus deut Bett heraus verhaftet. Tatsächlich laßt bie über ben Frauenattentäter gegebene Beschrei düng auf Leo. Unter dem Verdachte, Messerstechereien verübt zu haben, sind odt Personen vorläufig festgenommen irorben. ES scheint aber, baß sich der Berbackw in keinem Falle bestätigt *■ Vom Fencr im Dresdener Schlosse Im könig Irchcn Schlosse zu Dresden war in der Nacht auf Samstag in einem Kanzleiraume Der zwecken Etage, dec nach dem ersten Hofe von bei Schloßstraße liegt, ein Brand ausgebrochen Ta das Feuer berede in den Morgenstunden bemerkt wurde, vermochte die herbei wen Herd ;u beschränk«. Tie v . und AuftäumungSarbcckcn erforderten jedoch eine mehrstündige Tätigkeit, da em Ofen und die Decke nach der ersten Etage nieder gerissen werben nuifetr, wo es erst gelang, nach Beseitigung weiteren Mau.'i roerk>' die brennenden Balkenlager vollständig frei - zulegen. Unfälle sind nicht vorgekommen, der Schaden ist immerhin erheblich. • Hochwasser in Seehausen. Die zwecke Hochwasser- welle hat SauiStag morgen Seehamen erreicht. Sov Lasser ist wieder um 2Vs Meter gestiegen, uifvlgedcssen sind noch einige Straßen um er Wasser gesetzt worden Ter Verkehr wird durch Pioniere aufrecht erhallen, die mit ihren Kähnen rmgo um die eingeschlosjene Stadt von Straße zu Straße fahren Aut dem Seehauser Friedhi" hat die Flut arg getobt. Alle steinerne Grabdenkmäler srnd umgestüru. die Grabhügel geschleift, Baume und Büsche entwurzelt. Eine Brücke über heu Aland wurde gestern non den Pionieren in die Luft gesprengt und der Alanddamm durchswchen. damit Dosier und tn-Mdiollcn freien 2U)fluß haben. ♦ Gin c n l m c nf d) tr r Vater. Vor 8 Tagen verstarb in Klein 5)artmann-^dorf bei Eppendorf, wie aus Chemnitz gemeldet wirb, der 42 Jahre alte Sohn des Maurers und Gutsbesitzer- Templer. Der Berswrbene soll nach der vbenmiber Allgemeinen Zuckung fdon feit vielen Jahren von den Bewohnern von Mlcin- vartmannvdors nickt mehr gesehen worden iem. Der Arzt konstant rte, daß ber Tote nur noch dn Skelet: war und ein Ge- roid.t von 10 Pfund hatte. Die Freidcger Staatsanwaltschaft ließ die Lcichc beschlagnahmen und den 72 Jahre alten Vater des Pempler verhaften. Der Tof soll mebrcrt Jahre in einer ammcr, von aller Dell adg?schlosien, gelegen hoben. Scknecftürme Auf den rufftichen Südwcsthahnrn ist der Güterverkehr infolge Schneesturur.) au[ euw Strecke vvn 3'XM) Werft gan; ei. • .itcllt: 20000 'Arbeiter sind fv’djdfngt, die AJtnie vom Sdm . zu iäu'vern Im Laufe von ;wc: Dagcn iiiid 30 Zuge stecken geblieben. Der Schnee erreicht die Düiher dar Lagen. Einige Zuge enigldüen. Dtc Btlketausgabc nach unter gegangen Man gimun. daß alle Passagier« und bie P - mf Keatzung, zm.mnnen 200 Personen, um 4 Leben gekommen sind HanveU Mainz. 20. Febr. Die heutige Generalversammlung ber Sektkellerei Äu pf erbetg bejästoß die Berteckuna euic*- Dwidend« dj:-. 12 Prozent. Ter Auftutztsrot liaue 10 Prozent vorgefÄageu. Im vorigen Jahre betrag die Dividende 19 Prozent. Dresden, 21. Febr. Der AusiichtSrat der Sächsische» Bank beschloß in der heutigen Sitzung, der auf den Id. Märt cm« ^ibenifenDen Wenetalredaminlun t vorzuschlagen, l’U. 117 938 alv Abfchre düngen zurfickzustelleu, 9e, Dlv'benbe zu verteilen und Mk. 817415 au* neue Rechnung vorzutragen. — Der AumchtSrat der'Aktiengefellschaf: Seidel u. Naumann beschloß in feiner heutigen Sitzung, der auf ten 6. 21pnl emberulenen General Versammlung die Deneitung einer Tiotbenbe von 16 Prozent »ur bie Slktien wie im Vorjahre und Mk. 80 auf die Gemißscheme vorzuschlagen. iDödjtntL Uedrrfichl Ser Zoöcsfäüe L 6. Sta&t fiiebtH. 7. Bloche. Bom 7. brS 13. Februar 1909. . Einwohnerzahl - angenommen zu 31 100 untL 1600 -lann Wlilitäi). vterblichkeltSzistei: 18,42 * nach Abzug von 4 Crtihreniben: 11,70 •/*. Kinder Ls starben an: Zufammen. Erwachsene: tm vom L 2eben*|abr: 2^-lL. Ja^r Keuchhusten 1 - 1 — Diphtherie 1(1) — *— 10) Lungentuberkulvfe 2 W — Lungenentzündung 1 (1) 1 (1) — ^ungenemvhyfem 1 1 — Aderverkalkung 1 —* Schlagfluß (1) 2 (1) - Nierenentzündung 1 1 — —• Neubildung 1 11) —• 1 (1) Summe 11 (4, 8(2) 1 3 (2) Sinin.: Tie m Klammern geletzten Ziffern geben an, wie viel der TodeSiäUe in der betreffenden Kraickheit auf von auZwörtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Meteorologische Beodachtungeu der Station Gießen. •x Februar 1909 Barometer auf 0- reduziert Temperatm der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative IVmdrlchtuu Lftndstärke Detter 21. 2- 759,4 4-2,1 3,7 69 N Q Klarer Himmel 21. ‘ 9’1 759,0 — 0,7 4,3 96 x 22. 1 7" 759,1 3,9 92 EHE Bed. Himmel ! !1 I Höchste Temperatur an 20. iZrbr. )iS 21. L Febr. x= 4- 2^ • G Niedrigste , V 20. • , 21. = — 6,1 eC. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigern, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Glessen. ■■'rnnkfarter Börne. 22. Februar, 1.15 L’hr. 3)£*/e Keiebsanleihe . . 3« do. . . 3>je/e Konsols . . . . J?e do. .... d>«7« Hessen J'a*/« Oberbeescu . . . L% Ocsterr Goldrcute. . 4‘/»M Ocsterr. bübcrrcute 4?» Ungar Goldrcnte . . 4?ä Italien. Bente . , . d?» Portugiesen derie 1 . 35. Portugiesen „ 111 4 ruas.btaataaul. 1U0J 4;av,'. jepau. btaaUaxiloihc I Conr. Türken von 11*03 T tlrkun.oso Griech. Mouepol-Anl.. 4 9. äussere Argentinier . 4*1, Mexikaner . . . Chinesen . . . . Aktien: Bochum Gus» Buderus E. W Tendenz: erholt. 96.4v I 9G.35 87.0V Ub.30 08.30 04.85 01.20 145^0 4U9U 88.75 98.75 221.10 hlektria. Lahmcyer . . . Elektnr. 8chnckert . . . Escbweiler i^rtrwerk . . i-dsenkirchcn Bergwerk . Hamburg - AmeriL 1’aketL Harpemr Bergwerk. . . Laur* Hütte Sordd. IJoyd Obciscbles. Hisen-Industrie Berliner llaudelsges. . . barmst »dter Bank . . • Deutsche Hanl . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . . Krcditaktieu Baltimore- und ühie- hi.LOlaau..... Gottuardbahn Lombard. Eieeubahu . . UcaUrr. Staat»oaim . . . Bnncollcnn-Eisenbahn . 111.00 120.60 186.00 187 00 11! 70 190.00 198.00 92.00 96.2a 173AO 129 30 245 JW 13650 188 JO 151.20 197.40 11 LSD 17 AO 14360 118.- Berliner Börse, 22. Februar. Antangakuise. Canada E. B. . . . Darmstidtcr Bank . Deutsche Bank . . Dortnmndcr-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz, lustlos. ' 129.10 . 244.70 ' 15L00 Harponer Bergwerk. . . Laarahütte Lombarden E. B. • • . Nordd. Lloyd • • • • . 1'ürkenloM ..... 189.75 198 AO 17.50 145.70 übertreffen alle deutschen und fremden Fabrikate durch saubere Herstellung und appetitliches Trockenverfahren, welche hohen Wohlgeschmack und schönstes Aussehen gewährleisten. kaafsatcBcn durch dieses Plakat Fabriken!: AufiuitJaeobL Darmstadt Te^es Paket enthalt 1 Gutschein für Knorr-Sos. Pfeil drei eck-Seifen Sängerkranz. den Orten tm Süden ist hur cm gestellt worden. Das 3dm ec gcstöbcr war gestern schwächer. * Großes SchisfLunglück Der Fracht- unb Passa- girrbamricc ,.Tresidente Roca" ist auf ber Fahri von Süüargen- tinicn nnJ> Buenos Aires hierher -.nnscken San Änwnw und Bucrto Madrin bei der £'a[binjd Baldes in Brand gcratrn und Montag (heute) im (/> 1124 K räme r. 1165) Der Bürgernreister. Summa 30 Verlag von Emil Roth in Giessen, Angebote sind pro Fstm. nach Sortimenten getrennt 27. Februar I. I., cinschlteßlich bei unterzeichneter 16 31 86 4 1 4 4 4. 5. 0,30 1,50 0,93 v n 4. 5. 6. 24,50 26,62 & Fichten-Stammholz. Stück 3. Klasse sind 4,09 Fstm. Eingetreten 1908 ....... Bleibt Bestand Ende 1908 . . . . Mitglieder-Gutbaben 1908 . . . . Haftsumme 1908 ....... Mitgliedcr-Guthaben verkleinert sich . Haftsumme verkleinert sich ... . 439.47 5000.— 2952.07 1. Eiche-Stammholz. Stück 3. Klasse sind 3,96 Fstm. welch wänderbaren Lackglanz Sie In wenigen Sekunden mlf Erdal auf jedem Schuh erzielen können. schwer Ange- Die bis zum 2939.65 4526.75 1000.— 66.19 zu machen. Hungen, den 5. Februar 1909. ^roßh. Amtsgericht. Au§ Holz auf 2. Kieferu-ZtLMmholz. Stück 3. Klasse sind 8,63 Fstm« faöii-teiiillirD*piiiiilPiiigfipil. Bilanz am 31. Dez. 1908 Attiva. Warenbckst. n. Einkauf Aussthd. Forderungen Inventar nach Abschreibung 10% . 1 Debitor . . . Erlös aus Feucrvers. u1€ 1816.— 12975.75 Passiva. Geschäftsanteile. . Ereditoren . . . Aufgenommene Ka- pitalien . . . Reingewinn . . . 85 2150 < 2550 bote auf Lebendgewicht können bis zum Donnerstag den 25. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr auf hiesiger Bürgermeisterei abgegeben werden. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde einen jungen sprungfähigen Vogelsberger Bullen anzuschaffen und können sich Intereffenten bis zu gleichem Termin schriftlich melden. Steinbach, am 19. Februar 1909. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. ger Bürgermeistercl versteigert werdeu. Rüddingshausen, den 18. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Rüddingshausen. Braun. Aufgebotsverfahren. Nachdem Georg Raab II. von Wohnbach die Einleitung Aufgebotsoerfahrens zwecks Todeserklärung des zu Wohnbach am 24 November 1847 geborenen Ludwig Kraft beantragt hat, auch sein rechtliches Interesse hieran dargetan und glaubhaft gemacht hat, daß seit länger als zehn Jahren keine Nachricht von dem Leben des Ludwig Kraft eingegangen und dieser daher verschollen ist, wird Aufgebotstermin zwecks Todeserklärung des am 24. November 1847 zu Wohnbach als Sohn des Johannes Kraft II. und dessen Ehefrau Margarethe, geb. Kraft, geborenen Ludwig Kraft bestimmt auf TouuerStag, den 23. September 1909, vorm. 9 Uhr, vor Großh .Amtsgericht Hungen. Der Verschollene wird aufgefordert, im AusgebotStermin sich spätestens zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Ebenso werden alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstecminc dem Gericht Anzeige Wilh. Wagcnbach Direktor $dniuniuuiü)mig. ,Betr.: Belästigung des Publikums. -. ■ Die Gepflogenheit, mährend der Jostnachtstage von ten «Häusern aus und nach den Häusern mit Orangen, sonne auf 'Straßen, Plätzen und in den Wirtschaften mit sogenamrten Lust- Schlangen und ähnlichen, aus Papier oder anderen leicht feucr- faugenden Stoffen hergestellten Gegenständen zu werfen, gibt zu ernsten Bedenken Anlaß. Insbesondere ist das vielfach beliebte Werfen ntit Luftschlangen, Knallerbsen und dergleichen des Abends in den Wirtschaften höchst mißftöndig und geradezu feuergefährlich. Auch in diesem Jahre wenden wir uns an die Einsicht und den stets bewährten Ordnungssinn der Einwohnerschaft mit dem Ersuchen, während der kommenden Fastnachtstage die Verwendung jener Wurfgeschosse zu unterlassen. Wir machen gleich darauf aufmerksam, daß der Gebrauch von mißtöncuden Instrumenten, das Musizieren, Singen und Sännen auf den Straßen zur Abend- Nnd Nachtzeit, ebenso die nrißbräuchlichL Verwendung von Stöcken und Pritschen, endlich die Belästigung des Publikums mit Pfauenfedern unstatthaft ist und polizeiliches Ein schreiten oder sogar gerichtliche Bestrafung nach sich zieht. Gießen, den 10. Februar 1909. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. , Reinhart. Bullen-Verkauf. Mittwoch, bett 24. Februar I. Fs., nachmittags 1 Uhr, soll ein fetter Simmentaler ©cmembcbutle auf hiesi- Prüfttttgsordttttug. § 2. Zur Prüfung toeröen nur solche Bewerberinnen zugelaffen, welche das 18. Lebensjahr vollendet und dis 40. Lebensjahr noch nickt überschritten haben, unbescholten sind und den Nachweis erbringen, daß sie an einem Arbeitskursus für weibliche Landarbeiten mit Erfolg teilgenontmen oder sich auf andere Weise hinreichende praktische Ausbildung in den betreffenden Arbeiten erworben haben. । , Der Anmeldung sind beizufügen: I. von solchen Bewerberinnen, welcke bereits eine Prüfung als Lehrerin bestanden haben, das Zeugnis über diese Prüfung Und ein Zeugnis über ihre bwhertge Tätigkeit als Syrerin; IL ton den itbrigen Bewerberinnen ----- 1. ein selbstgefertigter Lebenslauf, , 2. ein Geburtsschein, « i - 3. ein kreisärztliches Gesundheitszeugnis, 4. ein Zeugnis über die von der Bewerberin erttorbene Schulbildung, ; 5. ein amtliches Führungszeugnis, 6. ein Zeugnis über die praktische Ausbildung in weiblichen Handarbeiten. § 3. Tie Prüfung ist eine praktische und eine theoretische. § 4, Tie zur Prüfung Zugelajsene hat die ton der Prüfungs- 'fönuniffion zu bestimmenden Proben von Handarbeiten einzureicyrn., Die Arbeiten werden durch die Einreichung vvn den Bewerberinnen als selbftgefcrtigt bezeugt. "Außerdem hat jede Bewerberin unter Aussicht der Prüfungskommission einzelne in der Schule in Befracht kommende Handarbeiten anzufertigen und eine Probelektion ,in der Erteilmig de^ Handarbeitsunterrichts in einer Schulllasse ,-u halten. § 5. Tic theoretische Prüfung ist eine mündliche und erstreckt sich: 1. bei sämtlichen Bewerberinnen auf die erziehliche Bedeutung des Handarbeitsunterrichts und den schulmäßigen Betrieb desselben, auf Ziel und Aufgabe, Lehrgang und Lehrutethvde, die Auswahl der Lehrstoffe und Warenkunde ini Bereich der Bo lksschulbedürfttisse; 2. bei ben Bewerberinnen, die nicht bereits als Lehrerinnen geprüft sind, tritt hierzu eine Prüfung über diejenigen wichtigeren Punkte der UnterrichlSlehrc, welche bei dem Handarbeitsunterricht torzugsweise in Betracht fonrnten. Außerdem ist die Immission befugt, wem: cä ihr notwendig erscheint, bei diesen Bewerverinnen auf die Ermittelung ihres allgemeinen Bildmtgsstandes und ihre Hebung im richtigetc Gebrauch der deutschen Sprache einzugehen. _ 8 6, , Dieientgen Bewerberinnen, welche die Prüfung bestanden foahen, erhalten ei Holz-Berkaus. dem Daubrittger Gemeindewald soll folgendes dem Submissionsweg verkauft werden: 3 4 103 Bekanntmachung Wie oben. Bullenverkauf. Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt einen zu gewordenen fetten Vogelsberger Bullen abzuschaffen. Nutzholz-Versteigerttng. im Gemeiirdewald von Bolpertshauscn Freitag den 26. d. Mts., Zusammenkunft vormittags 10 Uhr Distrikt Drcifpttz an der Nhemfelserstraße. Eichen: 9 Stämme 2. Kl. — 15,59 Fm., 20 3. u. 4. Kl, = 11,45 Fm., 5 Stangen 2. Kl. und 52 Rm. Nutzholz (1 und 2 Dieter lang). Nadelholz: 63 Stämme 3. und 4. Kl. = 14,43 Fm., 9 Stangen 3. Kl. und 47 Rm. Nutzholz (2 u. 3 Meter lang). Groß-Rechtenbach, den 19. Februar 1909. Summa 15857.94 Mitgliederbestand Ende 1907 Ausgetreten 1908 ♦ . „ * Onifn garantiert rein Oullü “ bei 10 PfcL SßömißrseiSe 17 n ßü 1.80 n. 2M. L. Steinhäuser Bekanntmachung. Wiederum sind uns von einem ungenannten Wohltäter die Mittel zur Verteilung von 83 Zentner Kohlen zur Verfügung geuellt worden Auch hierzu nimmt das Städtische Armenamt, Dkncnbäuc 25.» während der Dtenststunden bis zum 25. d. L'tts. Anmeldungen entgegen. Gießen, den 19. Februar 1909. Die Armendepucation der Stadt Gießen. Bekanntttlachuntz. ^ie Lieferung der rm Rechnungsjahre 1909 nötigen Kleidungs- mrd Wäschestücke für stadlarme Personen, bestehend in: 1. Änabenanzüge (Hose und Joppe), 2. Stoffen zu Mädchenkleldern. 3. fertigen Knaben- und Ätädchenbemden, Strümpfen, Unterröcke und Mädchcnbeinkleider ist zu vergeben. Angebote nimmt das Städtische Armeuamt, Neuenbäue 25, das auch weitere Auskunft gibt, bis zum 1. März 1909 entgegen. Gießen, 16. Februar 1909. Die Armendeputation der Stadt Gießen. Erdal überall erhältlich. « Vertreter: Gehr. Jullmann. Bahnhofstr. 59. [st Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung in den Gemarkungen Bad-t)rauheim, Butzbach. Hausen bei Gießen, Odenbaufen, Stammheim und Treis an der Lumda. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur ossentltchen Kenntnis. — Gießen, den 20. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, Mecum. Aus Grund von Artikel 19 des Jeldbereinigungsgesetzes fordere ich bie beteiligten Grundeigentümer aus, die Einträge d-»r Eigen- tums- und sonstigen Rechtsverhälmiffe in den öffentlichen Büchern, insoweit dieselben den bestehenden Berbälmissen nicht mehr entsprechen, innerhalb einer Frist von 3 Monaten bei dem zuständigen Grogherzoglichen Amtsgericht berichtigen oder ergänzen zu taffen, damit die begehenden Rechtsverhältnisse beim Feldberemigungs- ucriabrcn berückiichugt werden können. Friedberg, den 8. Februar 1909. Der Großherzogliche Keldberemigungskommiffär (gez.) Schntttspahn, Kreisamtmann. Bürgermeisterei emzureichen. Die Oeffnung der Offerten finbet am 28. Febrtlar l. I., nachmittags 3 Uhr statt. Daubringen, den 17. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1113s Holzversteigerung. Dienstag den 2. März l. F. werden versteigert aus den Distrikten Bettenwald, Koppe, Grauwinkel, Klösgesrod, Krummstrauch, Zuhaag und Göbelnröder Tamie der Forslwartei Harbach. Stämme: 1 Eiche 2. Kl. — 0,98 Fm., 6 Eichen 4. Kl. — 3,74 Fm., 2 Eichen 5. Kl. — 1,33 Fm., 8 Eichen 6. Kl. — 1,21 Fm., 4 Buchen 3. Kl. - 3,96 Fm., 3 Buchen 4. Kl. — 2,71 Fm., 8 Miefem 3. Kl. — 6L3 Frn., 53 Kiefern 4. Kl. - 33,56 Fm., 43 Kiefern 5. Kl. -- 18,78 Fm., 2 Lärchen 3. Kl. - 2,30 Fm., 3 Lärchen 4. Kl. 1,86 Fm., 11 Lärchen 5. Kl. — 5,27 Fm., 9 Fichten 2. Kl. - 22,22 Fm., 58 Fichten 3. Kl. — 82,41 Fm.. 67 Fickten 4. Kl. -= 66,14 Fm., IL Fichten 5. Kl. 57,34 Fm. Derbstanaeu (Wagnerholz): 75 Elchen 1. HI. — 348 Fm., 21 Elchen 2. Kl. - 0,69 Fm., 3 Fichten 1. Kl. - 0,27 Fm. Nutzscheitcr 3 m lang: Eiche --- 30 Rm., Kiefern — 3 Rm. Nur ein Teil des Ho ries aus den Distrikten Klösgesrod und Zuhaag wird vorgezeigt. Alles übrige Holz kommt bei Herrn Wirt 'JtännchQ, Göbelnrod, zur Versteigerung. Die '.»tummern des zur Verstelgerung kommenden Holzes sind blau unterstrichen. Zusammenkunft vormittags 9*/< Uhr im Distr. KlöSgesrod bei Stamm '31t. 784. Am Schluß der Bersteigerung wird das in verschiedenen Distrikten zerstreut hegende Reisig loSweife versteigert. Grünberg, 19. Februar 1909. B25/. Großherzogliche Oberförsterei Grunberg. F. B.: Keil. „ 3,83 „ 25,83 Holzversteigerung. Montag den 1. März L IS. werden auS den Distriktelt Jrrhausköpse, Tiesstruth, Rolyeberg, Buchwald und Laugebäum der Forpwartei Eichelsdors versteigert: Stämme: 2 Elchen 4. Kl, — 1,02 Fm., 21 Eichen 5. Kl. — 7L9 Fm-, 20 Eichen 6. Kl. — 5,81 Fm. (Bauholz!, 3 Kiefern 5. SIL — 0,59 Fm., 14 Lärchen 5. Kl. — 240 Fm., 3 Fichten 4. KL — 3,67 Fm., 29 Fichten 5. Kl. — 8,04 Fm. Dcrbstangcn: 3 Eschen, 10 Buchen, 2 Fichten (Langwieden, Deichseln). Rntzreing: 9 Rm. Fichten (Bohnenstangen, Lattenholz). Scheiter: Rm.: 468 Buchen 1. KL, 107 2. KL, 22 Elchen 2. KL Knüvvcl: Rm.: 432 Buchen, 36 Eichen. 14 Kiefern, 1 Lärche, 1 Fichte. Knüvpelreisig: Rm.: 24 Eichen und Lärchen. Gewöhnlich Reisig: Rm.: 615 Buchen, darunter 68 Rm. Stamm- reisig, 24 Rm. Eicken. Stöcke: Rm.: 77 Buchen, 16 Eichen, 4 Lärchen, 4 Ficktem Die Eickenstämme im Rotheberg und Buckwald (blau unterstrichen), sowie das Rutz- und Brennholz in den Distrikten Lange bäum und Tiefstruth werden nickt vorgezeigt und die lrot unter strichenen) Nummern nicht versteigert. Begnui der Bersteigerung uni Voll libr vormittags am Peter trefsenweg im Frrhauskopf. Eichelsdorf, den 19. Februar 1909. BM/3 Großherzogliche Obersörsterei EichelSdors. Mann. 15857.94 86 4 82 3 Ludwig Grölz Rechner Hßi Nuhholz-Versteigerung. Freitag den 26. Februar l. 2^"., vormittags 10 Ubt beginnend, aus den Distrikten Schlüsselblume, Eulobenkovf, Fried- richsberg, RuterL und Steinbach der Forstwarleien Michelnau und Glashütten: Stämme: Eicke HI. KL 6 (42—47 Ctm. Dckm., 3^—9 Mtr. Längei — 4,74 Fm., IV. Kl. 44 (30—37 Ctm. Dchm., 2—16 Wtr. Länge) 30,28 Fm., V. Kl. 18 125—Ä Etm. Dchm., 4—16,2 2)itr. Lange) — 7,59 Fm., Bucke III. SL 5 (41—47 Ctm. Dckm., 7^—9 Mtr. Länge) — 5,8:$ Fm., IV. Kl. 2 (39 Ctm. Dchm., 5,2—6 Mtr. Länge) 1^j4 Fm., Hainbuckc V. Kl. 2 (28 u. 29 Ctm. Dchm., 5,5 u. 6,4 Mtr. Länge! 0,75 Fm., VI. Kl. 8 (16-23 Ctm. Dchm., 6-11 Mtr. Länge» 2,11 Fm., Erle VI. ÄL 13 (15—21 Ctm. Dchm., 5—13 2)ttr. Länge» — 3,26 Fm., Zlicfcr IV. KL 1 (30 Lim. Dchm-, 12 Mtr. Länge) --- 0L5 Fm., Wcißtaltuc IV. KL 1 (26 Etm. Dchm.. 3,5 Mtr. Länge) - 0,19 Fm.. V. Kl. 2 (16 u. 19 Ctm. Dchm-, 6 u. 9 Mtr. Länge) — o;48 Am., Fichte I. KL '56 Ctnl. Dchm., 3 ä)hr. Länge) — 0,74 Fm., III. KL 2 (30—38 Ctnu Dchm., 24—27 Mtr. Lärrge) — 4,76 Fm., IV. KL 36 <25—29 Ctm. Dchm., 21—27 Mtr. Länge» = 42,62 Fim, V. KL 561 (12-24 Ciur. Dchm., 7—26 Mtr. Länge) — 210,72 Fm. Derbstangen: Buche 5 >9 u. 10 Ctm. Dchm., 3 114 Mtr. Länge» = 0,13 Fm., Erle 3 (13—16 Ctm. Dchm., 11—15 Mtr. Länge) — 0,66 Fm., Flchte 142 (8—11 Ctm. Dchm., 6—13 Mir. Länge) — 10^8 Fm. Zusammenkunft auf der KreiSstraße Michelnau-Ober Lais am Waldeingang hinter Aiichelnau ca. 3 Kilom. von Station Nidda. Das Holz lagert zum großen Teil direkt an der Kreisstraße Michelnau—Ober-Lais und ist von vorzüglicher -Qualität. Das m den Distrikten Ruters und Steirckach lagernde Fichteirstammholz wird voraussichtlich nicht vorgezeigt. —Nähere Auskunft erteilen die Großb. Forstivarie Atandel zu Michelnau und Freudenberger zu Glashütten. 2kidda, am 19. Februar 1909. D35/; Großh. Oberförsterei Nidda. Ha 11 wachs. „4. , „ 5. ,, KekanMmachung. An der Aliceschule zu Gießen wird ain' 18. Viärz b^. Js. unter Leitung eines staatlichen Kommissärs eine Prüfung für Lehrerinnen der weiblichen Handarbeiten abgehaltcn werden. DaS ZeugttiS über die bestandene Prüfung befähigt zur Anstellung als Lehrerin der weiblichen Handarbeiten an den Volksschulen und den l)öhercn Lehranstalten des Großherzogtums. Bewerberinnen aus der Provinz Oberhessen, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, haben ihre mit dem gesetzlichen Eingabestempel von 1 Mk. 50 Pfg. verselrencn Gesuche um Zulassung bis spätestens 1. Marz bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Wegeic der Bedingungen für die Zulassung zur Prüfung und der in der Prüfung nachzuweisenden Kenntnisse und ß-ertigEeiten wird auf die nachstehend abgedrucklen Vorschriften der Prüfungs- orbnung für Lehrerinnen der weiblichen Handarbeiten vom 1. Ro- dember 1901 verwiesen. ! Darmstadt, den 30 Jamiar 1909. GwßherzoglichcL Ministerium des Innern^ Abteilung für Schulangelegenheiten. Roth's illustrierte Führer Nr. 2 Das Layntal von der Lahnquelle bis zur Mündung nebst den Seitentälern in ihren unteren :: :: :: :: und mittleren Stufen :: :: :: :: Bearbeitet von a“'a Hcmr,ch Luerfseu, Rettvr von Wetzlar. t, 228 Seiten. Mit ca. 100 Illustrationen in Farben- brutf, o Planen, 4 Kärtchen und einer großen Uebersichtskarte. Hochelcs. Ausstattung. — Preis in Lcincnband Mk. 2 312 Wir sind an der Uebernahme der neue® 4°|o Bayerischen Staats-Anleihen XOB,’o-betrage Mk. 60000000.— — unkündbar bis 1. Mai 1918 — beteiligt und nehmen Anmeldungen von heute ab entgegen. Die Zeichnung finde. Donnerstag, LS Februar stm., 73 drangen I., 111 II., 200 ILL Älafic, 18 Rm. Schichttvitzholz. Brennholz. Eutzen; 34 Rm. Gcheiic und Knüppel, 145 Rm. Reiser II. u. HL Klasse, 1 Rm Stüdt. Buchen: M Rm- Scheite u. Knüppel. 130 Rm. Reiser II. il UI. Klasse. Radelvolz: 40 Rm. Scheite und Knüppel. 247 Rm. Rüser II. und (II Ktafie, 2 Mm. Stocke. Ter Anfang ist Bornnitagv 9 Uhr oberhalb deL Dorfes bei Rr. 413. D «/, Der Bürgermeister Wagner. Die aus Areitag, de» 26. b*. Mts. anberaumte Ltamm bol^verfteigernng findet Samstag, den L7. ds. Mts. INN 10 Uhr statt. Hohensolms, 20. -ebruar 1900. ,e ” ,_____________________________Der Bürgermeister. Hessischer Sparkasien-Verband. . Infolge der von bet auberordentlichcn Haupt-Vcrsamm- dung üüm 12. Dezember r. IS. beschlosicnen Zleuorganisation des Revisionswesens soll ein Verbands-Nevisor ;mit Wirkung vorn 1. Juli l. IS. angestcllt werben. Fester ^sahrevgehall 2?lf. 4(XX», Tagegelder und Ersatz der Reise- foften, Anspruch auf Ruhegehalt, Witioen- und Waisenvec- jorgung. Geeiguele Be,verbcr 'vollen sich bis zum 1. 9lpul l. IS. unter Eingabe ihrer persönlichen Verhältmffe und Vorlage etwaiger ^eugmffe bei dem Unterzeichneten melden. d*/, Grünherg, den 3. Fehruar 1909. Ter Vorstand bc3 Hessischen Sparkassen^VcrbaudcL. Mickel, Gebenner Iustizrat. - ..... 9Ü4 ßnefer fein gemahlen Palmbutter V'und io Pfund SL Bia. und 1 mr. i.so u. i.tios#r. viHinui^ gar. rem Vacköl per Ater »ir*?. L- M * '"i Omnibus-Gesellschaft. Die General»Versammlung findet Donnerstag den 18. März, abends 9 Uhr im Restaurant Kaiser« hos statt. — Tie Bilanz liegt 8 Tage vom 22. dS. Mts. auf dem Depot offen. d11/, orgcn früh eintreneiM a Bratschellstsch per Pfund 14 Pfg. per Pfund OO Psg. la Kabliau o. K im Ausschnitt per Psimd 30 Zucker-Honig Rabcomarkc, bervorraacnd ferne Qualität. Email• Timer brühe 10 Pkd. Mk. 3.55 portofrei'. 4 Tmml-Tuner od. 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Buchen. ®duU$bcA. Waldbaus, Tito. 54. MÜNLenhau, S7, Lindenschied 41 Stämme 11. und in. Kl, .V und ü von 4>-« an Durchm. mit ti Fsrm. in 4 Losen (12-15) c. sichte«. Srhubbev Ltovvelberg, Distr. VS 14ß entrindete StLmme IL UL und IV. ÄL von 11—34 cm Durchm in 3 Losen H6—1&, 66 entrindete Stangen I. ÄL in 1 Lo» i10l Dito- MBa. 00e und Ä 79 nicht entrindete Stämme IL IIL und IV. ÄL von U—43 an Durchm. mit 38 Isrm. tn 3 Losen (22—21). d. Kiefer«. Lchudbez. Rrofberf, Tito, t, Dettenberg: 151 Stamme III. und IV. Li. von 14—24 cm Durchm. mit SB luritin. in 2 Losen (20 und 211 Die verschlossenen, mit der Lluiichast ^Nuobol^verkau' Äömgl. Cbcrförficrct ÄroröorH versehenen Gebote sind bot Mittwoch, dcu 3. Mär», abends 8 Ubr, der ÄÖniql. Cbcrtflrtortt »rofborf »u ÄTöfboTt bei Gienen einAuienden. Die Erä^nung der emgeganaeneu OJebote findet am Donner>ftag. ben 4. März. vorm. 10 Uor m dem <)reund'ichen (Haftbpfc au firofborf in toepenroart etwa erschienener Bieter statt. Die Gebote müssen enthalten den gebotenen Preis hir die Einheit, die genaue Adresse der Bieter und brn Hula®, bah (ich derselbe den Bertauidbediugungen unterwirft. T.cfc Uiuretr au, der Qberforiterct eingesehen oder gegen Schreibgedllhe von dort bezogen werden. II. tZm Änichlub an die (trüstnung der eingeganyenen Sud imifiontflcboie werden, etwa 11'/, Uhr vorm. anfangenb, tm dreunb« scheu Saale öffentlich meistbietend versteigert: a. Eiche«. Sckut,bez. Kroidori. Dito. 30 Buchwald. Hotz Rr. L M7 bis 1*7=22 Stämme L—IV. 5ll. von 30—ft) cm Durchm. mit 221 Alt. Tito- 25 Kühbett: Holz Nr. 1 bis 6 — 6 Stämme 111. und IV. Kl. von L—41 cm Durchtri. mit <6 ,^stm Schundes. SaUbodcn, Dito.78Hardt, Holz Nr. DI—326 -6 Stämme II. und ILL Sl. von 42—01 cm. Durchm. mu fl Astuu b. Buchen. Schuvde». Krosdors, Dito. 7 Iunaferannenwald, yoU Jit. 43—46 — 4 Stamme I.—III. ÄL von 45—04 cm Durchm. mit OS yfixn- Dito. 2V Luckiwald. Holz-Nr. 615 und 616 = 2 Stamme II. und IV. ÄL von 38 und M cm Durchm mu L2 ,Zitm. Nähere ÄuSkunst über alles zum Berkaus ausgesetzte Holz erteilen die Förster. Ausmabliiten bei recluzcingcr Bestellung durch i^orstauffeher Bretchauer zu Krofdorf, gegen Iohlung der fefty- Allgemeiner Deutscher tawmiii "SäT 3n,niumcntuuft Areitag, dcu 26. <>cbruar, «achmittags 3 Uhr, im Sitzungssaal der Stadtverordneten, (Lartenstraße 2. Referat des Hern: Prof. Dr. Mittermaier, über; „Die Grundsätze der Fürsorge für die gefährdete Jugend“. Mit aufchliesteuder Besprechung. dm, _____. Gäste willkommen. - Cafe Amend. Heute «»stich von Original München. Agitator m htr Srntrri jaa Miiijtiurr, ME,. lia Zur bevorstehenden ömzugsperiode halte ich mich bestens emvioblen und üchere meiner werten Kunoschan volle Garantie sowie prompte und schnelle Bedienung ^u. |U0B Hch. Weidcnhaus, 'Jührltrusurt I itrjaifMei -icneaweg 52. Teleson 534. sl?wie $ o tn i n d d in großer Auswahl Seabcüax ans Lager. 332 Ikrlcib «8ifaüui.*>rad ii.®c!clIf(boiu*flnAii6tii tib. 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