Nr. 145 159. Jahrgang Donnerstag, 24. Juni 1909 Erscheint Kgll- ntti Ausnahme des tzmmtas». Die „Stetzen« Zamtltendlätter- werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, dar ^Lreirblav fBi de» Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Lett- tragen" erscheinen monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen KotaftonSbruek eni vertag der vrühl^ch« Umversuals - Buch- and Ktetndruckeret. 8L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» ftraße 7. ExpedtUon und Verlag: 5L Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerDießen. Deutscher Reichstag. 268. Sitzung, Mittwoch, 23. Juni. Am Tische des Bundesrats: Shdow. Das Haus ist mäßig start besetzt. Vizepräsident Dr. Paaschc eröffnet die Sitzung um 2 Uhr. Die Wertzuwachssteuer auf Grundstücke. Zur zweiten Lesung steht der Kommisfionsbeschluß über die Einführung einer Reichsumsatz- und Wertzuwachs- ft euer. Da inzwischen die Regierung den Entwurf einer Umsatzsteuer eingebracht hat, der heute in der Kommission beraten worden ist, beantragt der Berichterstatter Graf Westarp, die Bestimmungen über die Umsatzsteuer aus der Kommissionsvorlage herauszulassen und hat durch Neufassung der Bestimmungen über die Wertzuwachssteuer diesem Vorschläge Rechnung getragen. EI wird hiernach verfahren. Abg. Braf Westarp (Kons.): Die Denkschrift über die Wertzuwachssteuer verschiebt das Beweistbema. Einen mittelbaren Wertzuwachs durch Maßnahmen des Reiches gibt auch die Denkschrift zu. Prinzipiell kann man nicht vor den Interessen der Gemeinden zurückschrecken. Es darf nicht verkannt werden, daß die Großstädte bei ihren Angaben vielfach über das Maß des Notwendigen hinausgchen. Vom Reiche wird Sparsamkeit verlangt, da sollen auch die Kommunen sich einschränken. Nun wipd in der Denkschrift behauptet, daß der Wertzuwachs auf dem Lande und in kleinen Städten geringer ist als in den Großstädten. Das ist eine irrige Ansicht. Auch auf dem Lande sind die Werte erheblich gestiegen. Es ist weiter die Frage aufgerollt worden, ob den Kommunen noch die Freiheit gegeben werden solle, neben der Reichswertzuwachssteuer eine besondere Gemeindezuwachs st euer einzuführen. Wir sind der Ansicht, daß das nicht zweckmäßig wäre, sedenfalls ist es aber den Kommunen freigestellt, besondere Zuschläge zu erheben. Der Redner begründet die Einzelheiten der Kommissionsbeschlüsse. Die Denkschrift rechnet nur einen Ertrag von 22,5 Millionen aus, wovon die Gemeinden die Hälfte erhalten würden; sie spricht aber doch an einer andern Stelle von 20 Millionen Reinertrag für das Reich. Das ist immerhin etwas. Schatzsekretär Sybow: Ich habe bereits neulich bei Einbringung der Ersatzsteuern in kurzen Grundzügen die Stellung der Regierung zur Wertzuwachssteuer dargelegt. Die Frage der Einbeziehung der Wertzuwachssteuer in die Finanzreform ist in einem verhältnismäßig späten Stadium auf die Tagesordnung gekommen. So schwierig die Frage auch ist, so kann ich Wohl sagen, daß ich zunächst in der Hoffnung an die Einzelheiten herangegan- Sert bin, noch jetzt für die Finanzreform eine Vorige bringen zu rönnen. Unbedingt geboten war aber dazu eine Besprechung mit Männern, die theoretisch oder praktisch sich mit der Frage beschäftigt haben, und ich habe binnen zehn Tagen mir eine Kommission zusammen berufen. (Zuruf: Wen?) Ich habe die Wahl nicht danach getroffen, wie die Leute voraussichtlich sich zu der Steuer stellen. Ich habe gesucht, Männer, die Erfahrungen auf dem Gebiete haben, heranzuziehen, und es waren einzelne dabei, die bekannt sind als Förderer der Reichs- zuwachsfteuer, zum Beispiel Professor Adolf Wagner, außerdem unter den Bürgermeistern und Stadträten verschiedene, die sich für die Idee der Ausdehnung der Wertzuwachssteuer auf das Reich von vornherein ausdrücklich ausgesprochen haben. Aber das Ergebnis war doch, daß die Schwierigkeiten, die in der Sache liegen, vor allem darin liegen, für das ganze Reich eine Bestimmung, die sowohl in Stadt wie in Land zutreffend sein soll, zu erlösten, überwögen, und daß man augenblicklich noch nicht mit einem fertigen Entwurf, der sich als gangbar erweisen würde, vor das Land treten könne. Die Denkschrift ist im großen und ganzen das Ergebnis dieser Beratungen. . Ich bin in der Lage, im Namen der verbündeten Negierungen im großen und ganzen die prinzipiellen Bedenken etwas mehr zurückzustellen und nur die Frage, ob augenblicklich schon der Zeitpunkt für die Vorlegung eines Gesetzes gekommen ist, etwas schärfer zu betonen. Die Schwierigkeiten einer einheitlichen Regelung liegen in der Sacke; aber prinzipiell stehen die verbündeten Regierungen auf dem Standpunkt, daß auch dem Reich ein Anteil an dem Jmmobiliarwcrtzuwachs gewährt werden soll. Das Reich bat durch den Schirm, den es drei Jahrzehnte und langer dem Frieden gewährt, durch die Zusammenfassung der wirtichaftlichen Kräfte der Nation viel dazu beigetragen, daß der Wohlstand im allgemeinen sich gehoben Hai. Auf der anderen Seite haben aber auch die Gemeinden sehr erhebliche Einrichtungen getroffen, die unmittelbar in einer wertsteigernden Wirkung auf die Grundstücke zum Ausdruck kommen. Es kommt also darauf an, die Interessen der beiden zu vereinigen. Nun lag uns cm Erfahrungen im wesentlichen doch nur das Material der großen Städte vor. Fast ganz fehlt dagegen eine Erfahrung für das platte Land. Nun hat allerdings die Kommission hier einen Entwurf vorgeleat, der durch die zweimalige Beratung manches gewonnen hat. Er schließt sich bekanntlich an die Kölner Ordnung an, aber er laßt eine Reihe von Fragen offen und hat doch noch recht,ntell^ genz und Fleiß des Eigentümers entstanden sind, viel '^lerrger ist als in der Stadt. Einer besonderen Ordnung bedarf zum Bei- Wei bereit» getroffenen Vereinbarungen und solchen über da» Zustandekommen von Bereuibarungen für die Folgezen Taff einmal geschloffene Verträge erzwmgdar gemacht werden muffen, ist felbilucrltänblich Für die zweite Kruppe von (Streitigkeiten aber schließt der Entwurf für den Regelfall jeden Zwang and. Tie EchtedSinftaiizen treten nur auf Anruiung der Beteiligten in Tätigkeit. Nur für den äußersten Fall, daß in einem Bezirk ein Notstand entsteht, der bie ärztliche Versorgung der Raffennnigkcbcr ernstlich gefährdete, soll auch ohne Veiembarung ein bindender Schiedsspruch gefällt werden. Aber auch für diesen Fall sind wichtige Rantelcn vorgesehen. Der § 456, den man als 'r'luSnahincreqel zu llngunficn der Aerzte dargestellt hat, sichert lediglich das ungehinderte Fiiirktionieren der gesetzlichen Schiedsorgane, deren Wirksamkeit nicht uiiterbundeii werden darf, auch nicht durch Ehrengerichte. Aber die ReichsverslcherungSorbnung zieht die Schranken gegen den RoalitiouSzwaug weniger eng, als die Gewerbeordnung. Schließlich ivirb die alte Forderung der Aerzte aus Schutz gegen willkürliche Entlaffung durch den Rasfenoorstand erfüllt. Im ganzen ergibt sich, daff die Stellung der Aerzte gegenüber dem letzigen Rechte in feiner Beziehung verschlechtert, in vieler Hinsicht Dagegen loejeni- sich verbessert wird. politische Tagesschau. Ans der Finanzkommisfioo. Tie Finanzlommission verhandelte am Mittwoch über bie weiteren Ersaffsleuern der Negierung, zunächst über die 'JZüucIL uiin Reichs stempelgesetz (Abschnitt über Die Grund- stücksüt'enragnngen. Einführung eines UmsatzstempelS). Die Abgg. Dr. Roesicke und Gras Westarp beantragten entsprechend dem früheren Beschlitsi der Kvmmissionsmehrlicit eine Erhöhung des Stempeljanes von dem vorgeschlagencn i :l Pro.^'nt des NegiirnngSentwurfs auf 1/2 Prozent und Befreiung der kleinen Umfäbe vom Stempel. Schatzsekretär Sydow ivic*j bei der Begründung der Regierungsvorlage (1/3 Prozent) darauf hin, daß vier Fünftel von den Stein- pelbeträgen auf den fuibtifchen und nur ein Fünftel auf den ländlichen Besitz entfallen würden. Abg. Sieg (nail.) erhob gegen die Vorlage die allerfchwcrsten Bedenken, da die Umsatzsteuer ans Immobilien schon vom Staat, vom Streife nnd in der (Gemeinde erhoben werde, und nun 1 volle das Reich auni noch eingreifen! Ter Antrag über die Befreiungen müsse unter allen Umstanden abgelehnt iverden, da sonst die Ltenerordnungen der Kommunen sämtlich abge-« ändert werden müßten. In der Abstimmung wurde mit einer Mehrheit von 16 zu 12 S t i nt tu c n der konservative Antxag nnd mit dieser Ab - äitdernng die Regierungsvorlage angenommen. Die nächste Ersatzstener, der Wechfelstempel (Stempel- erhöhnng für die länger als 3 Monate lausenden Wechsel) wurde mit einem Ankrage Müller Fulda (Zentr.), der die Stempelerhühung ans die langer als sechs Monate laufenden Wechsel beschrankt, ebenfalls mit 16 gegen 12 Stimmen angenommen. Tie föeiterberatung erfolgt am Donnerstag Deutscher Reich. Der Kaiser empfing gestern in Riel an Bord der Hohenzollern ba3 Prinzenpaar Heinrich, die Kronprinzessin von Grichenland und den Prinzen Georg von Satlcnbern. 3m Laufe des Nachmittags stattete der Kaiser dem Fürsten von Monacco auf besten Tampchacht Prinzessin Alice sowie dem Herzog von Westminster einen Besuch ab. Abends fand an Bord der Hohenzollern Tafel statt. Zlusland. Ein Vorschlag zur Lösung der österreichischen Sprachenfrage. In der Beratung des österreichsichcn Ab geordnetcnbauseS über dar Budget trat der deutich-böhmsiche ‘1b- g ordnete Ir 0 gestern für dte Lösung der Spraebcnfrage durch Einführmig der deutschen Sprache als Staatssprache em Iro erflärtc sich ierner für den Anfehluß der bcutich-österreichifchcn fcäno r als Bundesstaat an das Teuttche Reich, dann könne man den slavifchen und den romanischen Böllern dte Autonomie nach Belieben geben. Zur Krisis in Ungarn Einzelne Blätter melden, bau. falls dte Bildung eines Mchrheils Kabinetts nicht gelingt, sofort die Ernennung cme-j außerparlamentarischen Ministeriums er folgen würde. Tiefes würde io*ort das Abgeordnetenhaus auf lösen und die Ncutvahlen durchfuhren. Aus Rußland Senator Garin ist von der Moskauer Intendantur Revision nach 3t. Petersburg zurüclgckehrt und hat ieftgdttllt, daff leit t3O Fahren nur vier Intendantur Beamte er ift irrten, bi c nicht stähle n. Zwei davon waren selbst vermögend. — Tcr ehemalige Chef der Kamp,es- Organtfatton des Verbandes echt ruffifcher Leute, <1 r a f s o w s k 1. ist unter dem Verdacht, an der Ermordung deSProfefforS n b teiligt zu fein, im i^ouDcrncment Tiner rcr haftet und noch Wiborg transportieil worden, wo am 27. Juli der Prozeß Sdcrbenftein verhandelt wird. Der Gencralgouverneur des franzöfifchen Ä 011 g 0 berichtet über drei Zusammenstöße, welche zwischen französischen Polizeitruvven und Eingeborenen stattgenmben haben. Bei einem dieser Tressen am 10 ‘l)tai wurden auf Seiten der Franzosen vier Schützen getötet und neunzehn verwundet, darunter 2 Offiziere. Tie Verluste ain Setten der Eingeborenen iind be» deutend. Bet einem anderen Treffen wurde cm Osiizicr io schwer üerltnmbct, daß er kurze Zeit darauf starb. P 1 rfie n. Aut die Forderung der Endschumen m Täbr, s sind die versiichen Gesandten in London und Petersburg angewiesen worden, ans Abberufung der russischen Truppen aus Persien zu bestehen. Die ruf fische Regierung hat nun aber den Plan, die Truppen aus 'Bedien zurückzuziehen, aufgegeben, da dies jefct z u riskant erscheint. Nachrichten auS Fez beiagen, daß Mtrlat) ftebir mit den Zemmurs die Kasbah .Tulal besetzt halte. Ter Ort liegt zwei Stunden von Mekines entfernt: die Lagejetkritisch Mulan ü?afib habe in Fez eine Mahalla von 2000 Eingeborenen gc-- bildet, deren Treue zweifelhaft erfdtemt. Man 'glaubt, sie werden zu El Roghi übergehen. Tie Europäer bereiten ii tböarauf vor, die Stadt zu 'verlaffen, die sich für feine Belagerung rüstet. Alle Stämme wenden sich El Roghi zu. Kreta. Tas „'Berl. Tgbl." meldet aus Monftantmouel: Tie Regierung fei lentfchloffen, unmittelbar nach der Zurück ziehung der Truppen .der Schutzmächte die türkische Flotte vor Anter gehen zu lassen und selbst den Schutz der Mohamedaner uiid die Aufrechterhaltung der Ordnung in die Hand 511 nehmen. Das offizielle Griechenland verhielt sich bisher der siretasrage gegenüber neutral und will, wie es heißt, auch weiterhin neutral bleiben. In Kreta sind nun mittlerweile 3500 Männlicheres* wehre und 2 5(X) 000 Patronen aus Oesterreich gelandet. Journalisten unö Zchiytsteller. in. S. u. Ä. Breslau, 20. Juni. Große sCharlottenburg) sührte weiter aus: Auck mit dem Parlament müßten die Vertretungen der Bresse eine bessere Fühlung gewinnen. .Es fei keine Frage, daß die Parlamente unter einem gewissen Drucke auch für die Presse ctma* übrig haben werden. Aus öisentliche Wohltätigkensvorstellungen und ähnlidre Veranstaltunge.i zugunsteii der Organisation sollt man verzichten siebst. Sehr richtig!^ und sich ausdrücklich mir auf bie Organisation und deren Ausbau beschränken Wir haben in der Buchdrucker-Organisation ein glanzendes Vorbild. Turch sie haben heute bie Buchdrucker zehnmal mehr Recht als bie 3oumn listen und Redakteure. (Zustimmung. Es wirb zwar Schwierig feiten und Reibungen geben, aber wir müssen durchkämpfen, damit wir eine Organisation bekommen, wie sie alle anderen Angestellten Verbände haben Beifall.) Giesen Fran Hurt a.M.i gibt bie Entstehungsgeschichte des Bundes Deutscher Re ba ft eure befarait, wie er seinerzeit in Worms 1118 Auge gefaßt und in Kassel unb Berlin durchgeführt imirbe Ter Bund sei notwendig, weil der Berband bisher nicht alle Berufsgenofsen umfaßt habe, er wolle auch nur mit dem Verbände zusammen Nivas erreichen und daher habe er auch den Antrag gestellt, daß der Bund und der Verband sowie andere Organisationen ständig An der Grenz« der Zivilisation. Farbenprächtige Bilder von einer Forschungsreise, bie die kanadische Regierung int vorigen Sommer zur Vermcifung unb Festlegung der lange Zeit strittigen Grenze des schmalen, zu Alaska gehörenden Küstengebiets im Rordwesten deS Landes ativ gefanbt hat. entwirft ein deutscher Teilnehmer, Benno Hieran der, in brr bekannten Zeitschrift „lieber Lanb unb Meer" Ter Küste iwrgclagrit ist bei wundervolle Archipi-l brr Zehntausend Inseln, durch den dte Expedition auf ihrer Fahrt von Vancouver zur allenünnfttm Stadt des Rordweststtandes, Princc Rupert, kani. „Tie Fahrt zwischen den hochragenden .lualbbebecftcn Eilanden, ben Schöpfungen verfchollener ttrgletfchrr, gleicht einem Märchen - träum. In diesen entlegenen Gewässern reichen sich Vergangen beit, Gegenwart imb Zukunft die Hand Rutzefam und traumverloren, trage umfcbmifdl von ichönge'chwungrnen Kanus, tauchen aus dem Schatten brr Riefenzebern dir Fifcherdörfer des rotru Mannes ?aupksirom biefes Gebietes, dem Stikine. unb feinem mächtigsten Redenjlnß. dem noch gänzlich uitbrlannifu Iskui. in beffen Jal brr vauottcil der Arbeit zu verrichten mar. Eine großa tige Gebirgslanbichan rahmt die Flußtäler ein: schneebedeckte, stark vergletscherte Gipfel steigen fchron zu beiden Seiten an vor. Ter Iskut tragt innen ittbianiftbrn Namen, brr Wirb, .aller" bedeute :mt vollem Recht Bald ist ber Waner stand \o niedrig, daß iclbst d: leichten Kanus nicht vonvärtskommen, halb braust der Strom ttcfbonnernb talub, große Lasten enttvur. t:er Baumstam ain fernem : en 'stücken uagenb uub Mhnrrti dte Boonaln : vodi m». r a.' : nd Immer schwieriger wirb die Fahrt beim Vorbringen, immer starker bas Gefälle, unb immer enger rücken bic Fclsenmaurrn zu beiden Seiten zusammen; oft müssen Kanus unb Ladung über Land bc fördert werden. In langer mühevoller Arbeit, bic schwierige Bergtouren enorbert, mürbe hier bic Ausgabe ber Grenzfestfetziing durchyeführt und durch Abdolzen eines zwanzig Fuß breiten Streifens die Linie markiert. Eine ungemein reichhaltige unb mtcrcffantr Flora kennzeichnet das Iskut-«Gebiet Vor allem üb. 1 ist es jo recht cm Iägerparadies. „Tcr ichwarze, der braune und der ^lAünbär find hier daheim: man begegnet dem enen oder dem andern auf Schritt unb Tritt. Auf steilem Gipfel baust bic Berg,iege. Ich habe hort Dcrfchiebfntlid) gegen dreißig in rnernem Gesichtskreis gezählt. Furchtlos und neugierig erwarten ite mein Näherkommen, bis sie das grelle Warnungsoicifen der ihnen bcfrcunbctni scheueren Murmeltieres ;u läher Flucht treibt. Ter 2^oli, der Luchs und der braune Vieliraff lassen cS sich l.icr wohl sein Marder und Nerz umschleichen unser Kamp Ter erstere bringt sogar, während wir bei Tifch fitze«, frech ms Koch- zelt ein imh nagt den Schinken an. Ter fleißige Biber und das trage Skachelfchwein geben sich in unserer nächste« 'Jiachbnndmi: ein Stelldichein. Tas harmlose, nirchnam-- unb unbeholienc Stachelichwein — cm leckerer Bissen — bart hier 11 her bau Pt nirtit geschallen werden, ist cs dach „des Mrners Freund", das leicht mit einem Knittel erlegt werde« kann utth jchon mandi-m oertrrte« Goldsucher das Leben gerettet bai To.- El-'" kommt zur Sommersictt nur selten von der lief versteckten, schwer zu ganglichen tziehirgsweidc ins Flußtal herab, einzig nur bann, wenn es. von den 5tcd>iliegcn zur Verrweiflung getrieben, zeit weiUgen Schutz im Daffer sucht . . — Aus Mabrib wirb un«>^ge'cbncbrn Tie in ober ne T anzkunst hot nun auch in Svani-m Erngang und rrrunb* lichstc Ausnahme grhinbcn Rita Saechee 1 0 ist die erst.', die die neue Muse dort bin brachte, w-o sie täglich große T'-iumphe tcurt Ihr erstes Tebüi in Madrid begann sie im Palais brr Insantii! Is. bclla m Anwesenheit ber ranzen fänigl Familie lieber ihr Sffentkiches Auftreten i:‘: dte gesamte Preise voll des Lobes, deionders graß ber Enthusiasmus aber die ipamich.'» I inze Tic „Eorrespvnbenza dc Espa»p>a" schreibt darüber Tc.S Publikum erwartete mit großer Soannuna die Ausiübrung der spanischen 7änz- Wir murrn wiori eeicffef: durch ihre Erich.n- mmg tm echten Kostüm einer Grand'' Dame fWc’c Tarn, n. mit sie '’ubinüano ^stusik rtu -’u.inr. bezeugte ba» pcz.cilc Studiam emrt Ep.'ckie, m ber i^oc i *-n«e > «»terhsich n Werke ciüchcn ließ. Durä' die nunbcrvoUe Kombination von Tani und Mantel Bewegung in 'studmitem „TorTrabür unb Anbalous' g lana cs der Rita Saccheuo. t>\: navorres" und ..faiok»" Mainelweiidungcn der Stiert'’npi r derart elegant auszuiühren. Dati der berühmte Boni Inta Espadas >ic darum beneiden könnte über weitere Maßnahmen uni er Han bell« fletrofT Im>m nalvt Schweber «Berlin bittet namens ber Bericht.riwner bei ber Beratung per Organsi'ationsfrage bod> auch *bte Interrsicn ber Bcnchtenstaner wgdrjunedmen. bie aus 'X u i in pofte : Uanbnt unb die ersten Angriffe auf die Presse flu?au. wo Redner als Berichrrri'taner gegenüber einem Mißgriffe des Vorsitzenden nirgends Schutz fand. In dem jraür des Staatsanwalts Bleicher, habe er. flebner, sich ia irtbft u- und Schriftsteller Vereine eine entsprechende lätiafeit i ntiattr» könne. Er bitte daher die Kommission, welche bic £ rganiiatioit»- frage behandel« solle, auch eine Art Prcßau>'chutz »u btlben. an bat fid? alle Journalisten ipenbai fmuite«, tvenji vt sich um die Franc bandele, ob über eine Verhandlung renta bmdxn werben solle olk't nicht 'l^och vor acht Tage« sei es in Srutt- gart vorgefommen. baß ei« Streik ber Journalisten ba einer Tagung des T<*utid>-naüonalnt vanblungsgehittannges in Frage kam, wal dieser einen sozialbemofratikchen Berichterstatter au»« gewiesen hatte Vier habe die starke Organisation b üürttem b-'rgiidxn ikrbanN-< in bankaisioater Weise ootqcartntk! In vietat kleinen Städten »ehle aber eine solche Oraon»sation und oit auch bic nöliac Solidarität. — (Sbcfrebahcur Dr £ e hl ft Brr*- lau> bittet. 3i)0o Marf alo einmaligen Beitrag »ur bas z-u arttd- tniöf Sekretariat zu bewilligen Ttreftot Wenzel vom Br*, ein 'Berliner Presse, criucbt, sämtliche Anttage einer nie Mark für ihre Organisation übrig hätten, müsse btes iootf | and, nnan gutsituierten Redakteur mo.il ich fern Brcswu zieht den Antrag auf Beivilliguuo non (M*> Maik | ’m bas Sekretär, liberaler Weise lieh bereit ( t5*! .v ihm ,11 tra ? II I r aut Errichtung einer umfas,'eiidcn Berutsorganiiatto« tm sßM I des Antrages bes Vereins Berliner Pr > c wird .ingcnomW». I Darau, werden bte VerHandlungai auf morgen früh oerW- ------- Sd)ieö$geri(t|t für Arbkiterverficherung in Mt Provinz Vberheffen. Landwirt Karl Schl, zu 'Bettenhäufen war beim Tra 1 - w» für den Neubau feiner Sckeu, unden sollen, verunfallt Ten buicrbalb geltenb gemachten Ent- sdiäbigungsanspruch hatte bic land und forftitnrncftaiitihc Be- Rita Saechetto begeisterte das Publikum In den spannchr» Tonzen kann man fühlen, lachen, träumen, mit 'Honnc unb b\t Voriubmh,nt ber Beivegung beioeist, baß nicht in ben Okimaixn b*-« Körpers der Triumph bes Tanzes liegt - Golbregen. Golbregen heißt ei« nninberfd). r1 durch ruhigt zu werben Es in nicht anders, als wenn bei dem Gs«" r-anntraud) angeschlagen stünde: „Nur zum flnfeben ,'rhm genügt ja auch in diesem Fall^ vclIkommen, um Freude f* bereiten Ganz anders ift's beim Spinat Johannes 1101« ■ - Kleine Ebronikavs Kunst unb timeniJ Der Senior ber deutschen ReckNsaclebrtm Geheimerat Pl^ rcllmbrt heute in inner Vaterstadt i'iöltrngai fern S»> Planck •' ■ durch seine Verdienste um ba: mn n des Bur icrlicftm esetzbuches feinem N^men ein da des GedichMiS rufsgcnossenschast zu Darmstadt abgclchuk, weil firß n„»rtn nicht bei dem Betriebe der Land- oder ForLiK aft erciMeW Das Gericht frim .icdoch zu anderer Ansicht und verurteilte dst BerutSgenossenschatt zur -'ahlung einer Rente. 11 Dlc ^??ch^ Will;. E. zu Vilbel war am 27. Oktober 1908 abends ?^L^ hnbOr5p11 9tb;CU !" Scheuertenuc gcsallcu und hatte sich hierbei dw.' lnrke Bem Dcricyt. juc Berussgenosscnschast hatte °ba«nt ,ur diesen nicht beim Betriebe der Land- odn Forft^ .wirtielmst erlittenen Unfall eine Entschädigung zu gewähren Glichen Bctriebsarbeit außer- halb des Betriebs und der diesem eigentümlichen Gesal)rcn be- gebm. ^as Gericht vermochte sich dieser Anschauung nicht an- zuickstießen und ^kannte den Giitschädigungsanspruch des Klägers dem Grmide nach ail. a J5udLbST EiitsMdigiUigsansvruch des SMftrkncchtes Ivb. Ti- ?u Ebersbach, welch letztercr im Jahre 1905 im landwirtschast- 5U ^"desheim zu Fall gekommen war, wurde dem Grunde nach anerkannt. Dem Laiidwirt Hch. M. I. zu Wenings hatte die Berufs- geno,|enschaft i>tc ihm für die Folgen einer Schulterverletzuna gewahrt gewe,enc Rallc von 30 Prozent aus Grund bc* vom Grosch. KrciSgesmldheitsamt B. festgestellten objektiven Befundes auf 15 Prozent herabgesetzt. Das Gericht erachtete diese Rcnten- kürzung für gercchtsertigt. Auch dw nach dem Gutachten derselben Medizinalbehörde serteris der ^xrnd-und soritw. Berufsgenossenschaft vvrgciwmmene verabsetzung der Rente des Verwalters Wilh. t>. zu Gettenbach von 20 Prozent auf 10 Prozent hielt nian für berechtigt. Mit Bescheid vom 18. Jairuar 1909 hatte die Berufsgcnossen- schast es abgelehnt, dem Ludw. L. aus Lauter für die Folgen eines Betriebsunfalles Schnitt in den rechten Daumen) eine Entschädigung zu gewähren. Das Gericht bestätigte nach Anhörung des Gecichtsarztes Med. :)iat Dr. R. zu Frankfurt a. M. den angefochtenen Bescheid. In den Folgen des deni Landwirt Karl G. zu Lchnheim am .17. Januar 1908 zugcstoßencn Betriebsunfalles (Bruch des linken Wadenbeins) war nach dem Gutachten Großh. Äreisgesundheits- amts A. eine solche Besserling cingctretcn, daß die land- uitb forstw. iBerusSgeirosscnschaft sich veranlagt sah, die Rente von 50 Prvz. auf 20 Proz. herabzusetzcn. Tie gegen den Hcrabsetzungsbcscheid erhobene Berufung wurde vom Gericht als unbegründet zurück- gcwiesen. Der Holzhauer Heinrich G. II. zu Ruppertenrod war am 25. Jazruar 1898 von einem fallenden Baume getroffen und zu Boden geworfen worden. Als Entsä)ädigung bezog er seit September J907 eilte Reute von 70 Proz. Am 27. August 1908 verstarb G. an den Folgen von Lungenemphhsem. Während der behandelnde Arzt Dr. B. zu Grünberg die Krankheit bczw. den Tod des G. ursächlich aus den Unfall zu rückführte, nahm Großh. Kreisgesundhcitsamt A. an, daß das Lungenemphhsem schon vor dem Unfall bestanden habe. Die land- und forstw. Bcrussgenossen- schast lehnte nun den von der Witwe des G. erhobenen Anspruch aus Hinterbliebenenrente ach da der Tod nicht die Folge des Betriebsunfalles sei. Das Schiedsgericht, das die Witwe anricf, forderte ein Gutachten des Gerichtsarztes Med.-Rat Dr. H. zu Gießen ein. Dieser gelangte in seinem ausführlichen Gutachten zu der Ansicht, daß sich das Lungenemphhsem "als Folge des Unfalles 'ausgebildet habe, und daß der Tod des G. mit dem Unfall im Kausalzusammenhang stehe. Die beklagte Berufs-Ge- nossenschaft wurde daraufhin zur Zahlung der gesetzlichen Hinterbliebenenrente, sowie eines Sterbegeldes von 50 Mark für verpflichtet erklärt. Landwirt Karl Anton Sch. zu Rieder-Erlenbach erhielt zuletzt für die Folgen einer Verletzung der linken Hand eine Rente von 15 Proz., deren Zahlung von der Berufsgenossenschaft auf Grund eines Gutachtens des Kreisarztes Dr. R. zu Fr. eingestellt wurde. Die gegen den Renteneinstcllungsbcscheid verfolgte Berufung wies das Schiedsgericht als unbegründet zurück. Landwirt Hch. P. zu Nonnenroth hatte bei dem Verrichten einer landwirtschaftlichen Arbeit einen Blutsturz bekommen. Er starb an dessen Folgen, weshalb die Witwe Antrag auf Gewährung der Hinterbliebenenrente stellte. Die land- und forstw. Berufsgenossenschaft lehnte den Anspruch ab, da der Blutsturz nicht durch die geleistete Betriebsarbeit verursacht, sondern der Ausfluß, einer schon vorher bestandenen Krankheit sei. Das Gericht kam nach dem üon ihm eingeholten Gutachten der med. Klinik hier ebenfalls zu der Ansicht, daß. der Blutsturz des P. durch Anreißen eines Gefäßes infolge tuberkulöser Prozesse hervorgerufen worden ist. Der An- sprnch auf Hinterbliebenenrente wurde als begründet nicht anerkannt. Ter Waldarbeiterin Marie H. zu Bieber hatte die Landes- Versiclicrungs-Anstalt Gr. Hessen die ihr durch Entscheidung des .Schiedsgericht voui 13. Juni 1906 zugesprochene Invalidenrente auf Grund eines Gutachtens Gr. Krcisgesundheitsamts A. entzogen, womit die H. nicht zufrieden war und deshalb das Schiedsgericht anricf. Dieses kam aus Grund des von Tr. Sch. zu Gießen festgestellten objektiven Befundes und eines Gutachtens des Sanitätsrat Dr. Schl, zu A. zu der Ueberzcugung, daß bei der Klägerin noch Invalidität im Sinne des Gesetzes besteht. Die beklagte Versicherungsanstalt wurde zur Weiterzahlung der Invalidenrente für verpflichtet erklärt. Tie Tienftmagd Elise W. zu Vilbel war mit ihrem Anspruch auf Invalidenrente auf Grund des von Gr. Kreisgesundheitsamt >F. erhobenen Befundes zurückgewiesen worden, weil Invalidität im Sinne des Jnv.-Vers.-Gesetzes bei ihr nicht vorliege. Das Schiedsgericht, an das sich die W. wandte, kam indessen nach dem Ergebnisse der angcstellten Erhebungen zu anderer Ansicht und 'sprach der Klägerin die Invalidenrente zu. Amt) der Schneider und Rachtlvächtcr Hrch. St. I. zu Storn- dors hatte mit seiner Berufung gegen den ihm die Jnv.-diente versagenden Bescheid Erfolg. Tic Versicherungsanstalt erachtete den St. weder für vcrsicherungspflichtig noch -berechtigt. Die vom Schiedsgericht angestellten Erhebungen ergaben, daß St. früher auch noch Kuhhirte und landw. Arbeiter war. Das Gericht konnte die für St. seit 1895 verwendeten Versicherung--- marken als zü Unrecht verwendet nicht ansehen, da Versicherungs- Pflicht vorgelegen habe. Man bewilligte dem Kläger die Invalidenrente vom 9. Febr. 1909 ab. Nachtwächter Georg T. V. zu Gr.-Eichen nm mit 1 einem Anspruch aus Invalidenrente von der Versicherungsanstalt deshalb obgewicsen worden, weil er nach dem Gutachten Gr. Kreis- qesundheitsamts Sch. noch nicht invalid sei. Das Gericht gelangte icdoch, ebenso wie der Ausschuß für Invalidenversicherung bei Gr. KrciSamt Sch., nach den Gutachten des Gcrichtsarzt Tr. Sck. zu Gießen und des behandelnden Arztes Dr. Br. zu Ulrichstein zu der Ueberzeugwig, daß T. nicht mehr imstande ist, durch eine seinen Kräften und Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit, die ihm unter billiger Berüctsichtigung seiner Ausbildung und seines bisherigen Berufes zugemutet werden kann, Vs desjenigen zu erwerben, was körperlich und geistig gesunde Personen derselben Art mit ähnlicher Ausbildung in derselben Gegend durch Arbeit zu verdienen pflegen. T. erhielt die Jnvaliden-Rentc vom Dez. 1908 ad. Kirchendiener Johs. Kr. zu Lauterbach war deshalb mit seinem Anspruch aus Jnv.-Rente abgewiesen worden, weil er nach dem Gutachten des Gr Kreisgesundheitsanits L. noch erwerbsfähig sei. Zu gleicher Ansicht kam das Gericht nach Anhörung des Dr. Sch. zu Gießen. Die Berufung des Kr. wurde deshalb als unbegründet verworfen. Ebenso erging es der Ticupmagd 'Jugnlte W. zu Homberg mit ihrer Berufung In llebereinstimmung mit iber beklagten Vers.-Anstalt kam das Gericht aus ©runb der Gutachten Gr. Kreisgesundheitsanits A. rmd des ^r. Sch. zu bcr, .ln- >sicht, daß bei der Rentenbewerberin dauernde Invalidität tm «inne sdes Gesetzes nicht vorliegt. ■ Tagelöhnerin Pauline R. zu Vilbel, der durch Entscheidung ides Schiedsgerichts voin 7. 9. 06 die Invalidenrente gemäß ^J.-V.-G. entzogen worden war, hatte im Oktober 1908 eriieut ! Antrag auf Gewährung der Invalidenrente gestellt. Ihre ^n- , Validität hatte sie durch ein Attest des sie behandelnden Arztes !Dr. K. zu Vilbel imchgewiesen. Tic Versicherungsanstalt n* - nach einem Gutachten Gr. Kreisgesundheitsamts chu|ies inr I 11 Äs ch einf?ia-Ä ' Ultet irt 2 rnt^K. । 'l)lc *?**«-: ' ‘Ä teitet S5 I Ä ^gearbeitet > ÄfÜT ba? i S ÄCj!let^'Nenh S«&u,sot9’,niWii bem$n, nthal (Br^lauj mtE rÄx£r9on'iflfa -n als lolchc fernen m- «enn man barauf WTC bcionbercn LrgW ihlicn mifncljmcii, jo n- m-, (Uirailje.) Er M tetion in die ErscheiWz ocdingungcii kein ition mehr übrig bleite $ r a rf) m a n n tSiegnii l ber AusnahmebcdmW subrig toigcgongcn Irak, ic lebhaste Agitation er ierbanb cinsetze. (BeiU s, baß es aus someilc iur im Nebenberuf täliza i Verbände auszuWtft ein ('Berlini: Ich fc [er und Redakteurc in da zu fassen. ('BeiiolLl fc iir etwas erreichen. Sc mch allen Richtungen «?■ t bet Aerzle und Sefc durchsetzen. Bon uni u-1 pagiert worden, nur nü rui Zotigen haben W gebrüdt ober sie sind uti eit. Merkwürdig ist, d°s jirb gerade von bcu ft, mit der sie paknm ikrbanb, weil er.zu n ■ ausweist. Es ill bok: iiifliiftcn ausnehmen, den ii>-_ erfolgreich begtgk i Herlinf befurchtet Sbmerigieiten btzüD tl hält die GeldbefchaiM je mir das nötige Ctg«B Arbeiterinnen den W g hätten, nnnif bi« ;,; glich sei" - x.Ue£ ülligung von «Jv ’ DCr Miner, reim - c, die Kosten für M Direktor Wen zel russorganisatton nn - Presse wirb anse»^ t^fliif morgen frubj^ alb Mnd. unb iorfnmrtid*, । bei Namen crM srW E j hie ier, in bei' 1®-™ 5: 8^' V'a sM. _ AE Mt! . ^auhtlein rfrt noch 3O9fl HjsstNA -hrien 1. jfIit fy rrOI*” C MNkN 1 teineNl y ^nv.-Versicherung bei Gr. Kreisamt Fr. kam das Gericht nach Einholung eines iycifncn Gutachtens durch Dr. Sck. zu Gießen zu anderer Ansicht wie die Versicherungsanstalt und verurteilte diese zur Zahlung der Jnvalideureutc vom 1. Juli 1908 ab Drechsler Wilhelm M. zu Alsfeld, der für eine Alsfelder mrma in seiner Wohnung mit Anfertigung von Pfeisen be- ichärtigt war, war deshalb mit seinem Rentenanspruch von der VerficherungSanstalt abgeiuiefm worden, weil er als Hausgewerbetreibender anzuselren und deshalb zu Unrecht versichert worden sei. Ebenso wie der Ausschuß für Invalidenversicherung bei Gr. Kreisawl A. kam das (Bericht auf Grund der von ihm angcstellten Erhebungen zu der Ucberzeugung, daß M. nicht als Hausgewerbetreibender, sondern als sog. Heimarbeiter zu betrachten sei. Als solcher sei er der Versichemugspflicht unterworfen ge- wesen. die übrigen Voraussetzungen für die Gewährung der >>nv.-Rente nachgewiesen waren, wurde dem M. die Invalidenrente vom 15. Dezember 1908 ab zugesprochen. ~ 2er Heuer Carl R. zu Ober-RoSbach erhielt luegen her rwlgen eines ihm am 1. Dezember 1906 zugestoßenen Betriebsunfalles zuletzt eiue Rente von 2O°,o, deren Zahlung die Sektion I der Knappschastsberufsgenosi'enschast zu Saarbrücken auf djrunb eines Gutachtens des Dr. Z. zu Gießen vorn 1. März 1909 ab einstellte. R. wandte sich dieserhalb an das Sckpedsgericht. Dieses stellte zunächst Erhebungen über den Arbeftsverdienst des Klägers an und ließ ihn dann von dem Gerichtsarzt Med.-Rat Dr[ H. zu Gießen untersuchen. Es wurde ihm vom 1. März bis 31. Mai 1909 noch eine Rente von 10 Proz. zugebilligt. Gg. Gr. II. zu Weickartshain bezog für die Folgen eines aus einen Betriebsunfall zurückzuführenden komplizierten Bruches des lrnkeu Unterscheulels eine Rente von 100 Proz. Die Sekt I gen. Berufsgenosscuschaft hatte diese Rcutc eiitsprechcnd dem Grad der Erwerbsfähigkeit des G. vom 1. März 1909 auf 30 Proz. ^rabgesetzt, wogegen der Verletzte das Gericht anrief. Seine Berufung wurde jedoch nach Anhörwig des Medizinalrats Tr. H. zu Gießen und nach Feststellung des tatsächlichen Arbeitsverdienstes als unbegründet verworfen. Dieselbe Sektion hatte beim Schiedsgerichte gemäß §§88, 90 G.U.V.G. den Antrag gestellt, die dem Bergmauii Gg. K. zu Inheiden für die Folgen einer am 28. Rovcmber 1889 zugezogenen Handverletzung geivährte Rente fron 33Vs Prozent auf 20 Proz. herabzusetzen. Das Gericht gab diesem Antrag statt und setzte die ^Kcittc front 1. Juli 1909 ab auf 20 Proz. fest. guigen je nach Alter und Form das Stück fort zu 140—200 Mk. Fettvich wurden gehandelt der Zentner Cchlachtge,vicht: Rinder 1. Qual. 69-71 Mk., 2. Qual. 66-68 Mk., Kühecn Acord unter Be- Bewilligung mildernder Umstände. Renard wurde zu lebenslänglicher Zivangsarbeit verurteilt. B e l g r a d, 23. Juni. Die Angeklagten Jankovie und Müller wurden in erster Instanz wegen Spionage gu je 5 Jahren Gefängnis verurteilt; die Angeklagten Music und Schahin wur- den freigesprochen. _________________________ Reichsgerichtsbrief. Nachdruck verboten. I. S. Le i p z i g , Juni 1909. Von der Verpflichtung des Automobilisten zum Anhalten bei Warnungsreichen. Das Reichsgericht hatte sich in letzter Zeit ivieder einmal mit dem Fall zu befassen, daß es ein Automobilist für gut sand, mit feinem Kraftwagen bei den vorher schon scheuenden Pferden eines ihm entgegenkommenden Fuhrwerks vorbeizusahren, trotzdem der Fuhrwerkslenker mit der Hand Zeichen zum Anhallen gegeben halte. Wie in früheren Fällen, so sieht das Reichsgericht auch diesmal eine Verletzung des § 823 B.G.B. für vorliegend an, und es kam deshalb zur Verurteilung des beklagten Sanllätsrats Tr. G. und des Krastwagenführers H. zu C h a r l o l t e n b u r g. Die Klage war von der Witwe R. erhoben worden, deren Ehemann am 2. Oktober 1906 auf der Landstraße von Trabuhn nach Tangenstors fuhr und infolge Durchgehens der Pferde seines Fuhrwerks überfahren und auf der Stelle getötet worden war. Tie Pferde, die einen Strohwagen zogen, hatten sich, als sie des großen Mereedeswagens der Beklagten ansichtig ivurden, aufgebäumt und mit den Husen ausgeschlagen. Der Verunglückte war darauf vom Wagen abgesliegen, hatte ;ich vor seine Pferde gestellt, die er an den Köpfen faßte, und hatte dann den Insassen des Automobils ein Warnungszeichen gegeben, indem er die Hand hochhielt. Die Pferde waren daraufhin ruhiger geworden, hatten aber immer noch die Ohren gespitzt gehalten. Auf das Zeichen des R. verminderten die Beklagten auch die Geschwindigkeit des Auto- inobils von 30—40 auf 10—12 km m der Stunde und fuhren m diesem Tempo an dem Gespann vorüber. Bei dem Vorüberfahren des Antomobils schellten die Pserde von neuem und es kam hier- alls zum Tllrchgehen der Tierej Das OberlandeSgericht (Selle hatte Verurteilung der Beklagten aus Grund von § 823 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs eintreten lassen. Die Grnildlage zu der hier m Betracht kommenden Verletzung ulld Jiichtbeachtuilg eines Schutzgesetzes erblickte das Ober- landesgericht darin, daß nach der Polizeiverordnung des Oberpräsidenten von Hannover der Führer eines Kraitwagens, wenn er merkt, daß ein Pferd vor seinem Kraftivagen scheut, oder daß sonst dlirch befielt Vorbeiiahren Menschen oder Tiere in Gesahr gebracht werden, langsam zli sahren, sowie erforderlichenfalls 011311- halten und den Motor anßer Tätigkeit zu feljen hat. Im vorliegenden Falle fei der (Sfiaufieur zwar langsamer gefahren, jedoch halte er in Angesicht dec dringenden Gefahr in angemessener Ent- sernllng vor dem Wagen anhalten und den Aiolor abstellen müssen, bis die Pserde, wenn sie das Geränsch nicht mehr gehört, sich hätten bernhigen und an dem Kraftwagen vorbeiführen lassen. Dieses Urteil des OberlandeSgerichts Gelle hatten tue Beklagten in einer Revision sschrift beim Reichsgericht angegriffen. Der VI. Zivilsenat des höchsten Gerichtshofes erkannte jedoch auf Zurückverweisung der Revision. Er legt dar, daß die Erwägungen des Oberlandesgerichts wesentlich auf der Auslegung einer irrevisiblen Pollzeiverordnimg beruhten und insoweit der Nachprüfung des Revisionsgerlchts entzogen seien. Andererseits seien sie aber auch, soweit Abs. 1 des § 823 B.G.B. in Betracht komme, rechtlich bedenkensrei. Märkte. Israelitische Religionsgememde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 2 6. Juni 1909: B 0 rabend V.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Schrrsterkläruua. Sabbatausgang 9.40 Uhr. Israelitische Religionsgesellschast. Gottesdienst. Sabbatfeier am 26. Juni 1909: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.40 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Jrtni 1909 Barometer auf Ov reduziert Temperalltr der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Weller 23. 2” 742,3 17,8 9,1 60 SSW 4 Bew. Himnull 23. 0« 742,4 15,1 9,2 72 8 2 24. 7" 742,3 13,2 9,2 82 S 2 ■ ■ Höchste Qliebrig Tetripe sie rahir im 22 , 22. bis 23. Im ?3. , i - - ft 18,5° 6. - 11,8 ’C. Verantwortlich i. V.: für Gerichtssaal E. Anderson, für Stadt und Land: Karl Neurath. Telefonische Kursberichte dee Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 24. Juni, L15 Uhr. 8*/,e/e Beichsanleihe. . . 95.00 3°/, do. ... 85.35 3'/,7» Konsole .... 95.00 3% do. . . . • 85.35 31/,0/» Hessen.....93.70 31/,0). Oberhessen . . . —•— 4°/0 Oesterr. Goldrente . . 100.00 47s°/o Oesterr. Silberrente. 99.20 4°/0 Ungar. Goldrente . . —•— 4°/0 Italien. Rente . . . 104.60; 3°/0 Portugiesen Serie I . 62.30, 8°/0 Portugiesen „ III . 64.15 4*/,% mss. Staatsanl. 1905 98.75 41/,0/. Japan. Staatsanleihe 95.60 4% Conv.Türken von 1903 93.10 Türkenlose...... 144.80 4% Griech. Monopol-An! . 50.00 4°/0 äussere Argentinier . 88.50 3% Mexikaner .... 66.25 4l/,% Chinesen ...» 98.80 Aktien: Bochum Guss .... * 226.00 Buderus E. W. . • • »108,50 Tendenz: fest. Elektriz. Lahmeyer . . , 117.50 Elektriz. Schuckert . . , 122.70 Eschweiler Bergwerk . . 192.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 177.50 Hamburg-Amerik. Paketf. 117.00 Harpener Bergwerk . . . 189.50 Lanrahfltte......18L50 Nordd. Lloyd.....89.60 Oberscbles. Eisen-Industrie 96.50 Berliner Handelsges. . . 171.50 Darmstädter Bank . . . 131.00 Deutsche Bank .... 241,80 Deutsch-Asiat. Bank . , 145.00 Diskonto-Kominandit . . 185.75 Dresdner Bank .... 153.40 Kreditaktien ..... 200.00 Baltimore- und Ohie- Eisenbahn ..... 115.90 Gotthardbahn ..... —.— Lombard. Eisenbahn. . . 21.50 Oesterr. Staatsbahn . . . 155.50 Prince - Henri - Eisenbahn , 130.00 Berliner Canada E. B. . . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union 0. . Dresdner Bank . . • Tendenz : fest. Börse, 24. Juni. .Anfangskurse. Harpener Bergwerk Laurahütte . . . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd . . TürkenJo&e . . • . 18-7.25 . 131.70 . 242.00 • 61.80 . 153.30 . 189.40 . 181.60 1 90.00 » 145.50 th. Gicßcu , 23. 3imi. _ Der gestrige Vichmarkt hatte einen Vorrat von 1100 Stück Großvieh und 400 Stück Jungvieh und Kälbern. Ter Handel in Milchvieh ging recht langsam, gute Tiere wurden ja noch hoch bezahlt, aber für mittlere pnd geringere Ware waren angcmcsscuc Preise nicht zu erzieleti. Die fnappc Futtercrnte beeinflußt den Handel übcraus nachtcllig, da bet der schlechten Aussicht auf Besserung des Geschäfts jeder Kauf aus Spekulation in Fortfall kommt. Hierzu fonrmt, daß die Landwirte ihre knappen Viehbestände zwar zu erhalten suchen, aber nicht an Einstellung bon, mehr Vieh denken. In Fcttoieh war weniger Umsatz, ohne daß die Preise wesentlich fron denen des letzten Marktes abwichen. Jungvieh für Zucht und Mast war in schöner Ware am Markt, war aber nicht anzubringen und entwickelte sich hierin ein kaum lohnendes '.Gesckxift. 5)rr Kälbermarft zeigte dasselbe Bild wie vor 14 Tagen. Tic Ware, die draußen im Lande billig angeboten wird, mußte von den Handelsleuten mit einem weiteren Preisabschlag abgegeben werden. Tic Kälberpreise wurden bei diesem Markt so heruntergedrückt, daß die Ware einen so niedrigen Preisstand zu verzeichnen hatte, wic er jeit laugen Fahren nicht dagcwcscu ilt. Wurden doch Die besten Tiere mit 66 Mark pro Zentner verkauft. Tie heimischen Metzger machten reichliche Kälberaukäufc und deckten am Markt teilweise ihren Wochcnbedarf. Gehandelt wurden Kühe, ftisch- melkend und tragend je Stück 1. Qnal. 475 bis 530 Mk. ^einzelne Ttcre bis 650 ML), 2. Qnal. 375—430 TUL, 3. Qual. 275 bis 330 All. Junge Stiere und Rinder für Zucht- und Aiastzwecke Heute A. Koch Xachf. Friedr. Laib Sonnenstrasse, Ecke Schulstrasse. 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Auton Schaum, geb. am 26. Fibruar 1837 in LanggönS; 2. Anton Schau», geb. am 12. August 1802 in Langgöns; 3. Johanne» Zchaum VIII., geb. am 15. September 1828 in LanggonS, zuletzt wohnhaft in LanggönS bei Dießen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätesten« in dem auf den 17. März 1910, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf. gebotStermine zu melden, widrigenfalls bk Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Gießen, den 19. Juni 1909. B*4/, ___________ Großherzogliches Amtsgericht._________________ Bilanz am 31. Dezember 1908. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1907 ... 63 Zugang in 1908 . . ..........4 «ttiva. JtC Kaffenbestand 446.76 Ausstände und Manko 1776.06 Warenvorrat (Einkauf) 6267.09 Mobilien 62.86 Passiva. JC Warenschulden 721.91 Aufgenommenc Kapitalien 1 800.— Stammgut hol 310.— Verwaltung 282.05 Reservefoi" 2 921.30 BetriebSrücki. c 574.— Reingewinn 942.51 7 651.77 7 561.77 Zugang in 1908 ............ 4 67 Abgang in 1908 ........ 2_ Stand der Mitglieder Ende 1908 ....... 65 Der Vorstand des landtv. Konsum-Verein» I e. G. m. unb. Haftpflicht zu Veuer«. Ludwig Ranft II., Philipp Sommerlad VI., Direktor. Rechner. 3599 tapnisM fc evangel. Arbeitervereins zu Gietzen Eingetragene Gcnoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Einladung. Zu der Samstag den 3. Juli lsd. Js., abends 87t Uhr, im Saale der Herberge zur Heimat dahier stattfindenden General-Versammlung werden die Mitglieder ergebenft eingeladen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Vorlage der Bilanz und Jahresrechnung pro 1908, Erstattung de« Rechenschaftsberichtes und Entlastung des Vorstandes. 3. Beschlußfassung über Verteilung de« Reingewinns. 4. Wahl von Vorstand«- und AufsichtSratSmitgliedern. 5. Bebauung deS Grundstückes am Erdkauterweg. Die Rechnung für 1908 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Genoffen, Johannellstraßc Nr. 5, offen. Gießen, am 22. Juni 1909. Dwle Der Vorsitzende de« AufüchtSratS der Baugenoffenschaft des evangelischen Arbeitervereins zu (Bienen. Eingetr. Gen. m. bcschr. Haftpflicht. Henligenstaedt. Dr. Stuhl verreist Vertreter; 3MM Herr Dr. JlcyrrhofT. Sud Anlatre 7 Herr Dr. Mueller, Liebi^straße 47 Herr Dr. Richter, Frankfurter Straße 4. Pflicht-Feuerwehr. Die Mannschaften der Pflicht-Jeuerwehr deS Jahre« 190S haben Montag den 28. Juni d. IS., abend« 8 Nhr, pünktlich am Turmhaus am Brand anzutrelen. Gießen, den 24. Juni 1909. B*\ Das Kommando. , „Wir machen hierdurch bekannt, daß die neuen Aknen unterer «HeicUlctiaft von beute ab bet bcnicmacn Stellen, bet wetchcu ne bezogen worden sind. aut Ausgabe gelangen Wcvlar, den ^unt 1909. Buderus sche Eisenwerke Sailer. D*.e Marktstrasse 4. Telephon 394. 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IS. entweder bei der Stadlkaffe Vilbel, bei der Dresdener Bank in Frankfurt a. M. oder bet dem Bankhause I. Grünewald in (Sieben. Die Verzinsung dieser Obligationen hört am 1. Oktober d«. I«. auf. Vilbel, den 3. Juni 1909. Gr Bürgermeisterei Vilbel M ü h l s ch w e t n. ttu rat: Wunfl i oa&'Äü i — 270 qm Hofreite das? Gießen, den 22. Juni 1909. Großherzogliches Ortsgericht. GroS Palmbutter p.r m sa ptg. hX.*" Marmelade 5Pfd -Eimer 1.40M., lOPfd.-Eimer 2.50 M. Die Litstrimg öüd 30(1 Ztr. Mols Nr. 2 zur Heizung für Kirche und stiftischen Gememdelaal pro 1909/10 soll vergeben werden. Die Korngröße der Ware darf 30 bi« 40 mm nicht überschreiten, das Anfahren muß bei trockenem Wetter bis spätestens den 15. August d. I. geschehen. Schrift- liche, verschloffene Angebote sind bi« zum 30. d. Ml«, an L «.? . Ter vi fizi geintn ^SUei ('lute maicbincnoi in ernte Biberschwänze 1 teok Halzziegel m Ringofeiifteme emofcblen 13367 Sicher Tonwertc G. w. b. H. Donnerstag d. 29. 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