Nr. 67 Zweites Blatt 156. Jahrgang Samstag 20. März 1909 Gießener Anzeiger Erscheint lSglich mit Ausnahme deS Sonntags. General-Anzeiger für Oberhesjen Rotationsdruck und Verlag der BrRhlfchW» Unwersitäts - Buch, und GtembructcteL R. Lange, Eichen. Die „Stehener ZamiUenblStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich bcigelegt, da? „Nreirblatl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- kragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strahe 7. Expedltron und Verlag: e^5L Redaktion:e^All2. Tel.-Adru Anzeiger Gießen. vor der Entscheidung. Geändert hat sich in der bis aufs äußerste gespannten uoch immer' nichts. In Serbien ist es unheimlich ^'uhig geworden, aber in Oesterreich ist die allgemeine Erregung um so größer. In der gestrigen Sitzung des öster- relchischen Abgeordnetenhauses hat der Finanzminister von Bilinski sich genötigt gesehen, beruhigende Erklärungen hinsichtlich der Einlagen in den Sparkassen zu geben. Ohne auf die Frage des .Krieges näher einzngehen. trat er den Gerüchten entgegen, wonach der Staat im Falle eines Krieges die Spareinlagen mit Beschlag belegen werde. Die Einlagen in die Sparkassen blieben unversehrt, ohne Rücksicht auf Frieden oder Krieg. Im lveiteren Verlauf der Sitzung brachten fast alle Redner den Gedanken zum Ausdruck, daß man zwar den Frieden wolle, aber nicht den Frieden um jeden Preis, nicht um die Preisgabe der Ehre Oesterreichs, und nicht um heute den Frieden zu erhalten und morgen den Krieg mit um so größeren Opfern führen zu nrüssen. Selbst slavische Redner führten aus, daß im Kriegsfälle alle slavischen Regimenter, wenn auch blutenden Herzens ihre bewährte Tapferkeit gegen ihre eigenen Brüder beweisen würden. Zum Schluß wurde das Rekruten kontingent mit 289 gegen 103 Stimmen angenommen. Nach einer Meldung aus Wien konnte dort bis gestern abend nicht gesagt werden, die Kriegsgefahr habe abgenommen. Die Beratungen der Kabinette haben Visher zu keinem Erfolge geführt. Es heißt, Oesterreich-Ungarn könne eine längere Verschleppung aus Gründen seiner Machtstellung unmöglich zugeben. Bedenklich ist es, daß Rußland, sich auch noch nicht zum letzten italienischen Vorschläge geäußert hat. Nach dem Pariser „Matin" ist die Lage auf dem Balkan zurzeit folgende: E n g l a n d hat Rußland, und Frankreich einen Antwort plan unterbreitet, der nach seiner Ansicht von den drei Mächten Serbien empfohlen werden soll und dann von Serbien an Oesterreich gerichtet wird. „W^r glauben," so sagt das Blatt, „mitteilen zu können, daß die Regierungen von London und Paris bereits über den Wortlaut des Vorschlages einig sind unter der Bedingung, daß die russische Regierung ihn billigt." Gestern abend spät war aber die Zusage Iswolskys noch nicht eingetroffen. Es wird jedoch angenommen, daß er den Wortlaut billigen werde. Irl diesem Falle werde der Vorschlag sofort Milowanowitsch unterbreitet werden, der ihn, wie man glaubt, annehmen werde. Die Antwort solle Oesterreich Genugtuung geben sowohl hinsichtlich der bosnischen Frage wie auch der serbischen Abrüstting. Das alles sind fromme Hoffnungen und Wünsche, aber les drängt sich einem die Frage auf, ob es für derartige ^diplomatische Vermittelungen nicht doch schon bald zu spat sein wird. Wenn die Kriegsrüstungen auf beiden Seiten tschoil so weit gediehen sind, wie es jetzt in Serbien und Oesterreich der Fall ist, dann ist die Logik des Handelns .'stärker als alle Diplomatenkunst. Nach der „Neuen Freien Presse" hat Oesterreich für die Militärbereitschaft in Bos- jnien allein schon 200 Millionen Kronen aufgewandt. Mit gespanntester Aufmerksamkeit schaut man nun wohl 'allgemein auf Rußland hin. In Zarskoje Szelo hat gestern eine Sitzung des Mi- misterrates unter dem Vorsitze des Kaisers statlgefunden. Gerüchtweise wurde beraten, ob für die Dauer eines öster- reich-llugarisch-serbischen Krieges nicht Duma und Reichsrat laufzulösen seien. Mit Rücksjcht aus die Vorgänge aus der Balkanhalbinsel .schlägt der Panslovismus gegenwärtig, so schreibt der „Russ. Kleines Feuilleton. — Stadttheater. In der gestrigen Aufführung von /Wallensteins Tod spielte Gertrude Baumeister die Gräsin ,Terzky und zeigte damit wie schon kürzlich als Esther eine 'klug und harmonisch ausgebildete Kunst, der alle Mittel einer iguten Darstellung reichlich zur Verfügung stehen. Die edle, lwohlgesormte Stimme und die schon neulich gerühmte Art der Sprache, die durch seine Gesten wirkungsvoll unterstützt werden, sicherten der Künstlerin einen starken Erfolg. Die Rolle derThekla war wegen plötzlicher Erkrankung Io Hovens stürz vor Beginn des zweiten Aufzuges von Erna Keller übernommen morden und rourbe auch gut dargestellt. In Anbetracht der Umstände könnte man sogar von einer sehr guten 'Ausführung reden. Die übrige Besetzung war die gleiche wie 'bei der ersten Aufführung. Außerordentlichen Beifall hatte diesmal Clemens Roden als Max, der seine Rolle viel ausgeglichener und durchgeistigter spielte al? bei der ersten 9lnf» führung. -h. — Das Befinden der Frau Cosima Waigner, die zur Zeit an der Riviera weilt, flößte ihrer Umgebung einige Besorgnis ein und in begreiflicher ängstlicher Fürsorge berief man Prof. Schweninger aus München zu ihr. — Klingers neues Wandgemälde für die Aula der Leipziger Universität, das zum iünfhnndertjährigem Jubiläum der Hochschule ausgefnhrc werden soll, geht jetzt der Vollendnng ent- igegen. Das Bild, an' dem der Künstler seil drei Jahren mit kleinen Unterbrechungen gearbeitet hat, wird von korinthischen -Pilastern flankiert; es zerfällt in zwei Teile mit verschiedenen Motiven. 9(id der linken Seite trägt Homer den Griechen seine 'Gesänge vor, auf der rechten verkörpern Plato und Aristoteles die Philosophie. Em gewaltiger landschaftlicher Hintergrund schließt das über 20 Meter lange, über 6 Nieter hohe Bild. — Der Fu chs-ma jo r a l s Gro ßr at im Wallis. Als Kandidaten für den Großen Rat des Kantons Wallis hatten, luic wir in den „Freiburger Nachrichten" lesen, die Bewohner des Bezirkes Gänsen Herrn stud. jur. Oskar Walpen von Bum, Fuchsmajvr der Freiburger Akademischen Studcntenverbindiung „Memania" und Vizepräsident des „Schweizerischen Katholischen Studentenvereins", au-fgcstellt. Mit diesen Titeln versehen, marschierte der Name des Kandidaten aus den offiziellen Stimmzetteln auf, und den guten Bürgernl in der Heimat muß der stolze Fuchs^- »najorgrad, dm ihr Landsmann nur der „fernen" Hochschule bekleidet, derart imponiert haben, daß Herr Walpen tatsächlich als Sieger aus der Urne hervorgegangen ist. Ta die Würde eines K'antvnsrates in Deutschland dem Range eines Landtagsabgc- vrdneten entspricht, und der Fuchsnrajörgrnd durch die Wahl in den Großen Rat nicht verloren geht, so ist Herr Walpen heute schon ein mit Ehren reich geschmückter Mann, und in der anae- UÄmen Lage, sein Studentenbiergeld aus der staatüchen Ducken- Korr.", ungewöhnlich starke Wellen- Die Kundgebungen häufen sich und umfassen tatsächlich einen weiten Kreis von Parteischattierungen, von Bobrinsky und Chomjakow über Lwow und Kowalewsky bis Maklakow und Rodilschew. Die schärfste Kundgebung ist jedoch ein von zahlreichen Politikern, Gelehrten usw. unterzeichnetes Er muri- gung S sch reiben an das Serbenvolk, das jetzt durch alle Zeitungen geht. Es lautet: „In den Tagen schwerer Prüfungen, die das serbische Volk durchmacht, kann die russische Gesellschaft nicht schweigen. Sie fühlt das moralische Bedürfnis, dem serbischen Brudervolke das heißeste Mitgefühl auszudrücken. Wir drücken dieses Mitgefühl nicht nur deswegen aus, weil wir uns als Slawen fühlen, sondern auch im Namen des historischen Rechtes des serbischen Volkes, — eines Rechts, das sowohl die ferne als die nahe Vergangenheit geschaffen hat. Vorüber sind jene Zeiten, da man über Völker willkürlich schaltete und waltete, offne sich um ihre Interessen und Wünsche zu kümmern. Wir glauben darum, daß nicht allein die slawische Gesellschaft in Rußland, Oesterreich, Deutschland und auf der Balkanhalbinsel dem getretenen Rechte des serbischen Volkes zu Hilfe kommen, sondern daß auch die gesamte zivilisierte Welt die rohe Verletzung des Völkerrechts nicht dulden wird, das in der Annektion von Bosnien und Herzegowina ohne Befragung und ohne Zusttmmung der Bevölkerung selber zum Ausdruck gelangt ist. Mögen die Serben wissen, daß das russische Volk mit ihnen tief mitfühlt und mit ihnen trauert, daß ihr Schmerz unser Schmerz ist, daß ihre'Beleidigung unsere Beleidigung ist, sowie des gesamten Millionenslawentums, das, wir wollen und glauben es, die Wiederherstellung des verletzten Rechts und der Wahrheit erringen wird." In einem Petersburger politischen Klub gab es vorgestern spät abends einen großen Tumult. Dr. Ra- ditsch, Bosnier von Geburt, hielt eine hochbedeutsame Rede. Er warnte vor einem Kriege um die annektierten Provinzen. Wir brauchen nur eine starke Regierung, die eher in der habsburgischen Monarchie als an der Newa zu finden ist, sagte der Redner, wo die religiöse Verfolgung mehr als irgendwo auf Erden zu Hause ist. Fürchterlicher Tumult folgte diesen Worten. Rufe: Lügner, österreichischer Agent, erschollen. Graf Bobrinsky betrat die Tribüne und rief: Ich habe immer an der Loyalität der Katholiken gezweifelt, heute finde ich, daß die österreichischen Katholiken nur der Abschaum des Slaweuttlms sind. Tas edle Serbenvolk hat Recht, diese österreichischen Agenten nicht als Brüder zu umarmen. Die Ablehnung der Znseralensteuer. In der Freitagssitzuug der Finanzkommission wies nach einem kurzen Berichte des Korreferenten ein Regicrungsvcrtretcr auf die gestiegenen Preise der Inserate hin, die eine Besteuerung wohl rechtscrtigten und führte gegenüber der Partei des Korreferenten einen Artikel des „Vorwärts" an, der die Jnseratcn- steuer als die beste der indirekten Steuern bezeichnet hätte. Die Vertreter der Freisinnigen lehnten die Vorlage rundweg und prinzipiell ab unter Hinweis auf die großen Schädigungen des Kaufmanns- unb Gewerbestandcs, sowie der kleinen Provinzpresse, die diese Steuer nicht tragen könne. Zu den größten Bedenken gebe die Staffelung Anlaß, die die Auflage jeder Zeitung bekannt mache. Unerhört fei die steuerliche Belastung der Plakate, die bis zu 250 Prozent des Wertes gehe. Eine gleiche ablehnende Stellung nahm ein Vertreter des Zentrums ein. Ein Regieruügsvertreter erklärte, daß man regierungsseitig die ablehnende Haltung der meisten Parteien vorausgesehen und sich nach Abänderungsvorschlägen umgesehen hätte. Es sei vielleicht zu erwägen, ob man die Jnseratensteuer ohne Rücksicht auf die Höhe der Auslage kaffe zu beziehen. Hoffentlich verwechselt 6r nicht einmal seine Aemter und läßt im Großrat einen Debattengegner in die Kanne steigen oder brummt einem Kollegen von der anderen Fraktion aus Wut einen Bierjungen auf. — Made in German y. Der „Deutschen Zeitung" in S. Paulo wird aus Rio geschrieben: „Dem Originalbericht Ihres hiesigen Korrespondenten über den Besuch der englischen Flotte im hiesigen Haien möchte ich der Vollständigkeit halber elivas hinzufügen, was diesem entgangen zu sein scheint: bie englischen Panzer tragen sämtlich den Stempel ..Made in Germany“. Sie werden das nicht glauben, aber es ist doch so. Sowohl die „Good Hope" (Admiralsschiff), wie die Kreuzer „Deoonshire" und „Carnarvon" sind mit Nickelstahlpanzern versehen, die von der Firma Krupp in Essen geliefert wurden. Da nun alle deutschen Jndustrieerzeugnisse, die in England eingesührt werden, den Stempel „Made in Germany“ tragen müssen, so ist es natürlich, daß die Panzer der englischen Kreuzer diesen Stempel auch tragen. Man hat natürlich Farbe über diesen Stempel gepinselt, damit es niemand sehen sollte, aber die Farbe hält nicht darauf. Infolge eines der Firma Krupp vatentierten Verfahrens bleiben die Stempel immer sichtbar. Es sind nicht nur die vier Schiffe des hier eingetroffenen Geschwaders, die solche Panzerplatten führen, sondern sämtliche Schiffe desselben Typs und noch sehr viel andere. Dieser Kruppsche Nickelstahl ist derart wtderstandsfähig, daß eine Platte von sechs Zoll Ticke ebensoviel leistet als eine neun Zoll dicke von englischem Stahl. Kann man es den Engländern verdenken, daß sie neidisch auf die hohe Entwicklung der detitschen rnetallurgischeit Industrie blicken, wenn sie sich genötigt sehen, das Material für ihre Verteidigung gegen den Popanz der deutschen Invasion aus Deutschland zu beziehen? Und schließlich liegt darin nicht eher eine Gefahr als eine Sicherheit ? Wohin man auch blickt, überall: „die deutsche Gefahr!" — Ein Riefend a r omleter. Der Geburtsort des berühmten Physikers Torricelli, Faenza, ist in den Besitz eines eigenartigen physikalischen Instruments gelangt, das Der Jesuiten pater Alsani Dort konstruiert hat. Es handelt sich um das größte Bavometer der Welt. Das gewöhnliche Quecksilberbarvmeter besteht aus einem Glaswhr, das mit Quecksilber bis zur Höhe von 760 Millimetern angefüllt ist, während Darüber sich das brühmte „Torricellische Vakuum" befindet. Diese Höhe von 760 Millimetern entspricht, wie bekannt, dem Druck, den das Gewicht der Erdatmosphäre auf das Quecksilber ausübt. Tie Erdatmosphäre wird natürlich eine um so wenigen hohe Säule einer Flüssigkeit heben können, je größer Das spezifische Gewicht dieser Flüssigkeit ist. NimMt man an Stelle des schweren Quecksilbers in Der Barometerröhre etwa Oel, aus dem jede Spur von Luft entfernt ist, wie Dies Alfani getan hat, so wirD 'Die Höhe der Flüssigkeitsfäule, Die Dem Luftdruck das Glcichgew-iclck hält, über elf Meter betragen Alfani hat mm dies sonderbare Oel- ßarometer tatsächlich praktisch ausgeführt. Es ist wohl Die höchste Barometersäule, Die jemals gesehen wurde Mit Wasser gefüllt, würde die Höhe statt Der 11,19 Meter des OLlbarometens nur 10,32 Meter betragen. in Gestalt eines Q u i t t u n g s st e m p e l s erheben und Plakate nur soweit besteuern solle, als sic gegen Entgelt angenommen würden. Tr. Weber erklärte für die Nationallibcralcn, daß sic Inseraten - und Plakat st euer definitiv ablehnten. Es sei notwendig, sofort zu einer endgültigen Ab lehnung zu kommen, damit die starke Beuruhigung der Plakat- industric ihr Ende nehmen könne. Es kämen heute schon ernste Klagen aus den Kreisen dieser Industrie, denen bereits die Aus- träge großenteils gekündigt seien. Es habe keinen Zweck, lange über eine Steuer zu sprechen, deren Ablehnung doch sicher sei. Diese Ablehung müsse heute definitiv erfolgen, um eine zweite Lesung unmöglich zu machen und damit bei der heutigen wirtschaftlichen Krisis Handel und Gewerbe die Gewißheit zu geben, daß sie von dieser Besteuerung verschont blieben. Gleich ablehnend verhielt sich die Wirtschaftliche Vereinigung, während sich ein Vertreter der Freikonservativen zustimmend zu dem Prinzipe der Steuer äußerte, die seine Freunde mit einer Ausnahme zu bewilligen bereit seien. Von konservativer Seite wurden manche Bedenken gegen Einzelheiten und gegen die vorgeschlagene Form der Steuer hervorgehoben, aber prinzipiell die Steuer gebilligt, die am besten in Gestalt einer Quittungssteuer zu erheben wäre. Am geeignetsten sei eine allgemeine Quittungssteuer auf alle Quittungen über 10 Mark. Eine solche Quittungssteuer könne einen großen Teil des Bedarfes des Reiches decken. Prinzipiell gerechtfertigt fei eine Reklamesteuer, eine Besteuerung der Plakate. Hiergegen sprachen sich Vertreter der Sozialdemokratie und des Zentrums mit großem Nachdruck aus und hoben, wie der nationalliberale Vertreter, die schweren Schädigungen hervor, die die aufblühende Plakatindustrie dadurch erleiden würde. Von freisinniger und nationalliberaler Seite wurde hcrvorge- hoben, daß jetzt nicht die Zeit sei, eine allgemeine Quittungssteuer tu besprechen, gegen die Dr. Weber sehr lebhafte Bedenken geltend machte. Er machte darauf aufmerksam, daß den schweren Belästigungen, die diese Steuer für das ganze kaufmännische und gewerbliche Leben bedeuten würde, wahrscheinlich nur ein geringes finanzielles Erträgnis gegenüberstehen würde. Gegen die Stimmen der Konservativen und Freikonservativen wurde dann nach dem Anträge Weber das ganze Gesetz endgültig a b g e l e h n t, so daß eine zweite Lesung nicht mehr stattfinden wird. 1 ......... g?--» politische Tagesschau. Eine neue Tabaksteuervorlage. Im Reichsschatzamt wird auf Grund der Beschlüsse der Sub- kommission des Reichstags eine neue Tabak st euervor- l a g e ausgearbeitet, die außer einer Erhöhung des Zolls der Inlandssteuer einen Zollzuschlag von 80 Prozent des Wertes für bearbeitete und unbearbeitete ausländische Tabakblätter Vorsicht. Der Zollznschlag soll erhoben werden beim llebcrgang der ausländischen Tabakblätter an den Verarbeiter, bis dahin sollen jie unter der Zollaussicht des Reichs bleiben. Das weitere wird einer in Bremen zu errichtenden zollamtlichen Prüfiingsstelle überlassen, die mit weitgehenden Machtbefugnissen ansgestattel wird. * Württemberg für die Nachlaßsteuer. In der Finanzkornmissicm der württembergifchen Abgeordnetenkammer hat der Finanzminister v. Geßler gestern die Erklärung abgegeben, daß die württembergische Regierung die N a ch I a s; - st euer nach wie vor als die beste Lösung der Reichs- f i n a n 5 r e f o r m erachte und an ihr fest halte. Die Finanz - kommission nahm darauf mit 7 gegen 2 Stimmen (Baucrnbiuidi und 4 Enthaltungen i Zentrum > eine Erklärung an, worin die Regierung aufgesordert wird, auf ihrem bisherigen Standpunkte zu beharren und dem vorgeschlageneil Kompromiß, das einen Eingriff in die Steuerhoheit der Einzelstaatcn bedeute, grundsätzlich entgegen zu treten. Deutsches Reich. Der Kaiser sprach auch gestern beim Reichskanzler Fürsten Bütow vor. Ter türkische Minister des Aeußeru Risaat Pascha weilte vorgestern unb gestern auf der Durchreise von St. Petersburg in Berlin und konferierte mit dem Reichskanzler und dem Staatssekretär v. Schön. Der Kaiser verlieh dem türkischen Minister das Großkreuz des Roten Adlerordens. DaS Staa tsm iuister ium trat gestern zu einer Sitzung zusammen. In der vorgestrigen unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Frhrn. v. Bethmann-Hollweg abgehaltenen Plenarsitzung des Bundes ra ts wurde dem vom Reichstag nbgeäubertcni Entwürfe des Gesetzes zur Abänderung des Reichsgesetzes wegen Beseitigung der Doppelbesteuerung vom 13. Mai Zustimmung erteilt. Die Beschlüsse der Londone r Ko nfer enz für das Seekriegsrecht werden dem Reichstage demnächst in einem Weißbuche vorgelegt werden. In Berliner unterrichteten Kreisen glaubt man, daß die deutsche öffentliche Meinung mit dem Erreichten zufrieden sein würde. Verhandlungen mit Japan. Wie von unterrichteter Seite verlautet, schweben zwischen den Auswärtigen Mintern in Berlin und Tokio Verhandlungen über Den Abschluß eines Vertrages zwischen denbeiden Mächten auf einen gegenseitigen Schutz ihrer Interessen sowohl in O stasien als auch im gesamten Gebiet des stillen Ozeans. Eugen Richter-Den kmal in Berlin. Wie der Ausschuß für das Eugen Richter Tenkmal mitteilt, hat der Kaiser seine Genehmigung zur Aufstellung des Denkmals für Eugen Richter auf dem Askanifchen Platz in Berlin erteilt und zwar soll das Denkmal auf einer etwas ruhigeren Stelle des Matzes errichtet werden, als vom Berliner Magistrat in Aussicht genommen war. In der gestrigen Sitzung Der Budge tkommls- sion wurde der Reichstagsabgeordnele Schrader plötzlich von einem OhnmachtsanfaUe betroffen, der auf Überarbeitung des jetzt 75-jährigen zurückzu führen ist. Ausland. Iß Wolsky. Die Gerüchte über die Demission des russischen Ministers des Auswärtigen, Iswolsky, sind, wie die Petersburger Telegraphen-Agentur meldet, absolut unbegründet. Di eNach richte nausPersien lauten sehr beunruhigend. Aus Reicht wird gemeldet, daß die Zahl der Revolutionäre wächst und mele Kaukasier und Russen zu ihnen stoßen. Der Gouverneur von Turbet wurde in der Nähe von Mesched ermordet. Tie Belagerung der ^tabt Täbris dauert fort. In der vergangenen Nackst hörte man in der Stadt unausgesetzt schießen. Tic'Truppen des Schahs setzten die benachbarten Dörfer in Brand, die von den Einwohnern verlassen waren. Tie Brodkvise wird immer bedenklicher. ^Hungrige Personen belagern stundenlang die Bäckereien. und. Bemerken möchten wir hierbei noch Hofes zu en. cbm II die Schienen wegführten ra^tmcifi*uiißCtu i mit wird, mto on iHrrrrirfKl'd» imqarn'cha» irn-tag ober Äittwock» i’ii d drk.'Uctr zu verständigen. III IV II III t b < 7' , 0,60 1,— 0,70 0,86 sich der Preis wie folgt stellen: Probe II mit 0,50 Ml. nlß Zulage vro qm so nriirbe Pos. 1 cdjnttr btebn nicht einigen konnten Belgrad, 20 MLr» L »e kriegeriichc 3 t immun beginnt entschieden ad ;us lauen. Tie besonnenen (rkmnur «ad nen zur -Hube und crfiärni, em Mrtcg würde sich für «erbte» -,n einer xaiastrwde gestalten. Auch die Presse führt emc rudtga« Lbrache, da der ^ikinister PiNowanoiink'ch den Beriretern bfridbrt erhärte, daß alle Anzeichen banden feien, baß die > c»i sichenden Tisferenzen aus friedlichem Vege onsgrgllche« werde* Offenheit bic Fäden darlegt, an denen er sie mit Hilfe der Leidenschaften regieren will, hat jüngst sehr gefallen und dürfte große Anziehungskraft ausüben. Die Aufführung von Sudermanns Schauspiel ,23(nmenboüP mit dem Zwischen, spiel ,9m Cabaret zum Meerschweinchen" gehört zu den besten der Saison und dürfte dem Sonntagabend ein auß- Kegunent! Marsch von Hüttenberger. •• Frühlingsanfang. Morgen soll der Lenz seinen kalendermäßigen Einzug halten. Nach den Ueberraschungen. die unS der Winter bisher gebracht hat, ist eS allerdings zweifelhaft, ob eS dem jungen Frühling gelingen wird, schon jetzt seine Herrschaft anzutreten und ob nicht noch geraume Zeit vergeht, biß die letzten Spuren deS letzten Winters verwischt sind. Indessen, schon mehrt sich die Zahl der Vor« boten deS Lenzes, und wenn auch über stacht eine schimmernde Schneedecke sich auSbreitet, so erivacht doch schon die Erde zu neuem Leben, und wie die Pflanzenwelt sehnsüchtig auf die erwärmenden Strahlen der FrühltngSsoune hofft, so bereiten folgendes: Probe I ist bei Abgabe unserer Offerte vorgesehen. Sollte Probe II, III oder IV zur Perweudung kommen, üch auch die Tiere aus die Ankunft des LenzeS vor. ** Eisenbahnprojekte. In Rodheim a. d. B sand am Donnerstag ahenb eine gut besuchte Versammlung statt, zu der auch Stabil' Gabriel von hier und Bergverwalter Staden (Gebr. Stumm erschiencn waren. Bürgermeister Bechthold brachte zunächst ein Schreiben vom MwvausfdjuB betr. des Bahnbaues Weylar Naunl^im Daldgtrmes-Erube Achrgcnstern-Ronigüberg- frobensolms zur Kenntnis, das durchaus nicht für das untere Biebertal mit seiner regen Industrie zu empscchlen sei. Stadw. Gabriel wies, ausgehend von den großen Erfolgen der Bieber taldalm, daraus lnn, daß den Berhaltnissen deS Biebertals nur öurd) eine Boll bahn gedient werben könne und empfahl daher die (. München, 20. Mär-, Originalm. b. Gieß meg, aii-w unb Leute in Deutsch-Eüdwestasrik a vor Augen führten, und eriäuteitc sic ui freiem Bortrage m eingehend« und interessanter Weise. Der Dank, ben ihm der Borsitzende auSsprach, war darum ivobl verdient. Darbietungen de» Gesangvereins nnb allgemein gesungene Lieder verschönten noch den Abend. Satzenborn, 20 Mär^ Der Tu rnverein Watzenborn, der vor Fahren gegründet wurde unb dem (Hau Ä.'tteran angedörte. ilt nun dem Lrthu-Dün?berg- Bunde beige treten aus brr Erwägung heran*, baß ofaue von mehr als 30 Bereinen zu groß sind (? und brr Lahn Dmisberg Bund feine meistrn Bern ne dicht uni ließen um fort, moburdi ihnen viel Mühe unb -t^eld für Hciien) er spart bleiben. Es ist auch dem nmeinen Vereine eher möglich. höheren Vagen natbto Frost. Südliche iVnibe. österreicknicbe i''-nanbtr die .Intwort de» ö! 'Hcmming am die letzte serbische Aote Iirnetag ober---- der serbischen Acpierung überreichen Budapest, 20 Mär» Sie die Zeitungen aus S»en k richten, ist die rrtuatum n o d) immer gespannt, weil die Mächte sich trotz der Dringlichkeit sich über die ;u uiurrnehmnibfe „ IV „ 1,40 „ , , , „ Auch die weiter eingereichten Proben — die ich Hiermit der Bersammlung vorlege entsprachen ben Anforberungen nicht, loeil keine die vorgeschriebene Minbeststürkc von 1 cm auflveist. Die Bauverwaltung teilte dies telephonisch an Ainn & (So. mit, worauf am selben Tage — 1'2. Februar mittags ein wiederum v o m 3. Februar datierter Brief von Ainu & (io. mit folgendem Wortlaut einging: „„Fit der Anlage erhalten Sie Muster von Fsolier- platten zu unserem .'lngebot für .-derstellung von tvasser dichten Mellern zum Wen bau und Erweiterung des 3d)lad)t- böses zu Gießen. Bemerken möchten wir nod) folgendes: Probe I ist bei Abgabe unserer Offerte vorgesehen. Bei Perweudung von Probe IV, welche durch Auflage einer zweiten Filzplatte ans die vorgeschriebene Stärle von t <-m gebracht wirb, erhöht sich der Preis bei Pos. I um 1 i;o Mr als Zulage pro qm unb bei Pos. II um 2.20 Mk. pro cbm als Zulage" ' Das Angebot von Winn & Co. war bemnach ungültig, ' weil die verlangten Proben nicht rechtzeitig vorgelegt unb 11 bei der späteren Borlage der immer uod, nicht vorschrifts mäßigen Proben A'adnorbernngen gemacht würben, nadibem '’uuiit & Eo die Preise der Äonkurrenz erfahren hatten , und es ihnen darnach leicht war, ihre Aachsoideruug sol einzurichlen, baß sie um ein geringes hinter beit anderen s Forderungen zu rück blieb. Ferner batten Witin & Eo münb- lid, erklärt, sie würben die Arbeiten nicht mit Pfannebecker L Walter in Worms anssübren, weil diese ihnen zu hohe Preise gefordert hätten, sondern mit Deeecco u, Nauheim Eine Auskunftserteilung über Deeecco der den meistenl von Ihnen bekannt ist dürfte sich erübrigen, auf Wunsch stehe ich febodi mit Auskünften zur Beifügung Mit dieser Erklärung von Winn & Eo wurde auch die Boraussetzung, 1 unter bei sie zur Monkurrenz zugelassen waren, hinfällig. I Tie Ilebertragung foldier Arbeiten ist in hohem ('irabe Ber I trauenSsache, benn bei ihrer Eigenartigkeit ist es nnmög lick), burdi Beitragsbestiminungen ober Aufsicht gute Arbeit ,u erzwingen. Dazu ist vielmehr nötig ein hi solchen Ar beiten durchaus erfahrener Unternehmer, ber erfahrene unb zuverlässige Poliere unb Arbeiter zu vnnb hat Fcb erinnere . an unser Elektrizitätswerk, bei dem sich nach Ablauf ber Garantiefrist beim ersten größeren Hochwasser der Lahn beranssteNte, daß die Meller ber Gasbereitungsanstalt, die iSchnningradgiiibeu unb Avhrkanale nidit bidit waren Das I Werk kam damals in erhebliche iSesahr, benn nvini es nicht mit großen Anstrengiingen gelungen wäre, bas Wasser ans dem Meller ber istasanstalt unb den Schwungrabgmbeii in denen Lederriemen laufen - genügend schnell mi ent fernen, wäre es zum SliUstunb gekommen -Eier bat bic ^tabt die DichMnasarbeiteu auf st abtische Kosten nachlräglid; durch einen Frankfurter Unternehmer orbnungsinaßig aus führen lassen Welche Folgen wurden nun entstehen, wenn spater nach Erofsnung des neuen Schl.uhthofes unb des Mulühauses Wasser m die Meller dringt, bas Fleisch ui den | selben verdirbt unb bic Meller bis zur Erneuerung ber | wasserdichten Arbeiten — vielleicht < Monate ober noch länger — unbenutzbar macht ? Wenn Winn L Co heb darauf berufen, daß sie als ortsansässige unb steuer zahlende Firma ben Borzug verdiene, so weise idi darani hin. daß die Lolat (Mv)ellldmft der der -stischlag erteilt ist hier eiu sweig geschäst betreibt unb daher Einkommen unb (Gewerbesteuer bin* ebensogut \u zahlen bat, wie 'Sinn X Co. Letztere behauptete auch, burdi die Bergebung an eine au tiae Licina wurde ikie Eeld aus i »ießen Innausaet igen Würoe bas iiidN and) gesdiehen. »intmi nn & C di Arbeiten v. llhde taiiu mir bis zum I" d iben, da ——---------------——----------— es der Ausstellung für diriftlidte MNnst in Düsseldorf ein 2(ird>(id?c Nactiricyten. verleibt werden soll. Ucderhauvt werden die nächsten Aus-I Evangelische Gemeinde. stellungen öfters geändert, da bereits Bilder für eine neue Sonntag den 81. März, Lätare: Ausstellung eingetroffen und mehrere Kollektionen bekannter Gottesdienst. Münftler angemeldet sind. 3n der Zohaoneokirche. •• Nachlaßsteuer. Wie wir schon mitteilten, wird! Um S , Uhr predigt mchr. wie m dci aciimen vhimmer m Finanzanitmann Bangel, Stadtverordneter zu Tarmnadt,, ge- ' ■- • ■ ■ ' ' __________Irotchor U. IM. am 2?i o n t a g, 22. L MtS., 9 Uhr, im (Safe Ebel in einer öffentlichen Versammlung, die der Verein der national- I liberalen Ztigend einberufen hat, über den Kampf um die Nachlaßsteuer sprechen. An den Vortrag schließt sich eine freie Aussprache (s. 'Annonce). Bei der Wichtigkeit 1 cm betragen." . . Das Angebot von Winn & Co. ging rechtzeitig ein, aber ohne die verlangten Proben und ohne Angabe der Stärke, während den übrigen Angeboten diese Proben bei > gefügt waren Auf Verlangen des .>)ochbauamts wurde nadv kraglich von Winn & Co eine Probe ber Fsoliorplatte vor gelegt, die jedoch den gestellten Anforderungen «mch nicht annähernd genügte. Fch lege diese Probe der Versammlung hiermit vor Nach der Eröffnung aller Angebote fragten Winn & Co. bei der Bauleitung des Schladuhaines nach ben Preisen ber übrigen Angebote unb erhielten diese An gaben. Zhre ltzeheimhaltung war auch nicht erforderlich, weil die eingegangenen Angebote öffentlich verlesen wor den waren. Aus die Mitteilung der Bauverwattung, daß die vorgelegten Proben den Bedingungen nicht entsprachen, ging am 12. Februar früh ein 'Brief der Firma Winn & Eo., ber vom 3. Februar — an welchem Tage die Angebote eröffnet worben waren — datiert war, ein, mit folgendem Wortlaut:^ ,,„Fn ben Anlagen erhalten Sie Muster von Isolier platten zu unserem Angebot für Herstellung von wisser- bichten .weitern zum Neubau unb Erweiterung des Schlacht- würden. Paris, 20. Mär« Der Verband ber Leben-rnuletdanbiei neeanuflltrti gefttrn eine Bersmnmluna zwecks Legan nativ« rtne Massenkundgebung gegen den Mrn»sterpeästbcnteu Cie»« rcair, dem ne verlangen daß unter allai llnuianben b^ trmqfn Lage ein Ende aem.nbr iverde. Es ivirb bauir buiV.ubfn: ft« VideTanter (Weiber «u senden oder sic tUcgraphilch <*c iinglückte ein Landwirt dadurch, daß ihm der beladene Wagen über die Beme ging und sie quetichle. Der Man« war allein in den Wald gefahren und konnte das »ruhrrverk an einer abschüssigen Stelle nicht bremsen. Der Wagen geriet ins Nutschen und der Fuhrmann unter die Räder. I,. Friedberg, 19. Marz. Das Ev. Prediger- seminar war im Wintersemester von 1b Kandidaten besucht, 6 davon werden entlassen, 9 verbleiben im eeminnr. Die Entlassungsfeier findet Mittwoch, 24. Marz statt. Als Vertreter des OberkonsisloriuniS wird Prälat Dr. Flormg der Feier beiwohnen. — Tie Lehrer, die 1858 und 59 daß Friedberger Lehrerseminar verlaffen haben, treffen sich am 13. Apnl sOsterdienStag) in Frankfurt a. M. s. Darmstadt, 19. März, freute vormittag kurz narti 11 Uhr stürzte die südliche (üiebelroanb des frauies Liebfrauenstraße 34 ein. Tas fraus, das von dem Schuhmacher cheorg froller beivohnt ist unb bem frofchorsänqer täöllniy gehört, mürbe sofort polizeilich gesperrt. Ucber die Ursache des Einsturzes konnte nichts bestimmtes fest- Spielplan öes Neuen (Siebener Staöttbeaters. Eonnlag den 21. '2’1 ärg, nadinuttag» 3*/, Uhr, bei nprfnuHp« nckern I Preisen: -Der Tculel.' Ende aegen 6 Uhi Atzend» 7'/, Uhr, • ■ 'I UN ft »er.., n 6« fei befonbere darauf Dinge « „^^bmmrnÄ' wle,en, dag die ,elt heute ausgestellte Molleknon von Pror (ihoü’iablluft/ Ende l"' . Uhi. Amwoch tz» Dettiliann nur 14 xaae (einidilieBlid) dreier oonutagc > 1>4 7 llhx : 20. M'ttivoch--Aboimement.Bon'teU»"'a ausgestellt bleiben tonn, da diese Bilder fiir die aroßt' Bedc Aus •• 6tabtt he ater. Zwei intereffantc 93orftetlimgen, | 1915 abgetousen — wiederbemsen 1 c;bc bei Keinen Preisen, bringt der Sonntag, zugleich die ------—— unbedingt letzten Aufführungen der zwei betreffenden Stücke. Kleine Tageachronte. Tie Aach.uittagsooiiiettung bringt Molnärs ,2eufcle. Das infolge eines starken Gewitte r> hu auf Thema daß Mephisto im Frack als Raoalter den Erd- der Ximtc Brujscl-M 0 us niedergiug, sind tue trlr geborenen ferne tt.ff.f4«. fagi, unb n.it^pmidfer|«Mf» = n .unb^Ule^on.f4*.rbinb.n Aus El lila wird gemeldet, daß Beduinen biffreb- schosba h n zwischen Bnaba und frafire 5 e r st ö r t e n une Wir haben unserem gestern gekennzeichneten Stant^ punkt in der Angelegenheit nichts hinWguf 1 gen. Bou der Firma Lolat-Eisenbeton, '?(Ttten-<*cielb schäft, Geschäftsstelle Gießen ist uns lne Abschrift eine« an dte Stadtverordneter' gerichteten Briefes ;ugc gangen, in dem hinsichtlich der Berechtigung der frogheben Arbeltsvergebung an die Lolat-Eisenbetonwerke etwa bloB m anderem Zusammenhang — das gleiche auSgesührt hnrb, ^ul|)(|uj wie in der Erklärung des Dberburgermeiiterd. Wir fehen ^(lfm (^ng daher vom Abdruck dieses Schreibens ab. feilt, um der Afto'U^mveik Geleqestheit w geben, diese in*t- ressanien und seltencn Tokumemr tu besichtigen. bm. Heuchelhei m '. d. S., 19. Mä. . Der Zwc g- verein deS Evang. Bundes Dcianöaltetc gestern un Faul- i fchen Saale den zweiten Familicnabeno, der recht gut 0 besucht ivar. 9toch der B«grußungSaujprachL ded Zweig» «üdfraae bei der anderen Stelle ,u vergewrftern. ob tsie 1 veremSvoriitzenden Lehrer Mamer zeigte Pfarrastrstmt Han. 00H rincr 2citc ^machten Angaben der Wahrheit ent ,stetn au3 Gießen ^chlbtlder, die den ^enammelten Lantz '"rradKn. Sie tonnen sich nicht damit entschuldigen, daß ne dte Angaben einer angesehenen Firma als richtig an- ichmen o.irften, denn Staotverordneten-Beriammlung und Stadtverwaltung dürfen mit vollem Recht für sich das Ber trauen in Anspruch nehmen, daß eme Handlungsweiie und 3d>-ibigung der öffenftichen Fnteressen trne d.tes in den Zeitungsartikeln geschildert wird — in Gießen unmöglich (in dieser Sache groß» tkunrutnguito in d Biirgeischakt gc nagen. Es wäre ihre Pflicht gewesen, sich voMnr durch Zur Frühjahrs-Saison Todes-Anzeige offerieren wir in reichster Auswahl: a"r, Weisse Damen-Unterröcke | 4.25,4.75, 5.50 h. 9 ! "75,95 pfg l.25, Z.- Stickerei-Damen Seltersweg 20 Seltersweg 20 Giessen (Hammstr. 8), 19. März 1909. Die Beerdigung findet Montag, 22. März, vormittags 11 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt 1759 Restaurant Metropol' Morgen Sonntag 1289 124b 1 Eintritt frei neuen Kassenschränke A.-G-. Kassel. [hvl8/i preisen, zu ucrtauren. 101078 W. Leichtweis, 2onnenitr. 18. 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März, nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1756 Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß heute nacht 12 Uhr unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Geschäfts-Empfehlungen liefert billigst vrkhl'lchc Universitäts-Druckerei, Sieben. versteigere ich Neustadt 55 dahier Barzahlung: (1745 Untertaillen ( 2.75, 3.50, 4.25 m. 8.“ Holterhoff Söhne Bodenbeläge und i Wandbekleidungen in jeder gewünschten Ausführung liefert d. Svezial-Zabrikgesch. der Kim ßaiil Horsl, (Sichen Liebigstrafie-Ricgelpsad. IkWNl.Liiillhiniüh.-WttkWe billig zu verkaufen. Zu erfragen 01841) Schützenstr. 2 im Laden. im 71. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen ; Ludwig Lepper. Giessen (An den Bahnhöfen 66), den 19. März 1909. Kanarienvögel seine Sänger much Weibchen), Stamm prämiiert mit Ehren Schmiedeeiserne Fenster nna Oberlichte Balkone lief, als Spezialität H. MÖn Gießen Gute Geige S^«?en- ständcr billig zu verkaufen. 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