Erstes Blatt Donnerstag ll». Dezember 1909 L 59. Jahrgang Nr. 5395 tri Sied'ner rlnzel-er etidjftni täglich, miBer KouniagL. - Beringen: viermal wöchentlich OithtnerZamilicnbläller, zivrnnal wöchenll.U'eir-. blalllUr den Uret5 Hieben (TieneingunMiieiian); zweimal monnil. tand» wlrilchaflllchesettfragen stenilprech - Anschlüße: fßt dre Redaktion 112, Verlag u. Expedition öl Adresse fflt Deoelchenr Anzeiger (Sieben. JRhw ä -5. Ä oc»u fl»»rev»; 'N ty monaihd)7öiMnoicrtcl* GlchenerNnzelgerW politilcheu leü. August General-Anmger fur Gberheffen Annahme von Lnzetge» V T • u. ilaild' und.G-nchlS- Jg ltorationrdniS und Verlag der vrühl'fchen Unlv.'vllch- und Zteindruckeret K. Lange. Nedattion, LryedMon und vruckerel: 5chulstratze 7. A^^enleü-b'e»'" Bech DLe heutige Nummer umsatzt 14 Seiten. ©Dftruftion im österreichischen Abgeordnetenhaus. Im Wiener Abgeordnetenhaus herrscht noch keine Weh' nachtsslimmung, eher bas Gegenteil! Ten Herren Tschechen jjat es gefallen, in die Obstruktion einzutveien. und »vahr- »cheinlich stehen Slandalauftrittc nach berühmten Mustern bevor. Schon ist infolge von Stiinbgebungen gestern die Gallerte geräumt worden. Ter Tscheche Krularz hat es fertig gebcadjt, 12 Stunden zu reden ! Wien, 15. Tez. In ber l-entigen Sitzung des Abgeordnetenhauses werden einige Tringlichkeits -Anträge per handelt, deren von den Rulhcnm und iX’n tsckxchisckMi Agrariern neuerdings eure ganze Anzahl eingebracht wvrdcn jind Als mit 3,30 Uhr nachmittags der Präsident die Sitzung aus eine Lmnde uuicrbreditii wollte, um den Abgeordneten Gelegenheit zur Teilnahme an dem Leichenbegängnis des Grasen Harrach yu geben, erklärte der Abgeordnete Seitz, die gegemvänige- Veschäitslage dulde eine derartige Unterbrechung nid>t. Tas Haus lehnte den Antrag des Präsidenten nrit 179 gegen 96 Stimmen ab. Wien, 15. Dez. In der Begründung seines Dringlichkeit^ Antrages spricht der tschechische Agrarier Kvtlarsch schon sei t mehr erenStunden. Es bcifct, daß die Sitzung Tag und Nackü iiiumterbTOdien fortgesetzt werden soll, um die Verantwortlichkeit jener Parteien festzustellen, die die Arbeiten des Parlaments fjinbent. Tie arbeitswilligen Parteien haben beidylofien, Schid.ttvech'el einzufnhren, um die Besdstußunsähigkeft des Hauses dauernd aufrechtzuerhalten. Wien, 15. Tez. (11 Uhr 30 Min. abends.) Die Obstruktion im Abgeordnetenhanse dauert fort. Der tschechische Agrarier Kvtlarsch, her seine Rede um 1 Uhr nachmittags bo gönnen hatte, spricht noch immer. Um 121/3 Uhr sielen von der ersten Galerie des Abgeordnetew- hauses Ruse gegen die Tschechen, welche daraus hin sttlr- misch die Räumung der Galerie DcriangtciL Als der Redner — tfrage nach besserem Fleisch zu genügen, bei den Fleischern infolge höheren Aufwendungen für die Ausstattung der- Läden usw. Vor allem aber werde das Fleisch verteuert durck) den Zwisdwnliandel. Diesen zu beseitigen wäre allerdings verfehlt, nur müsse der Zwischenhandel aut ein vernünftiges Maß rnrückgesührt werden. Tas Fleisch werde; ferner verteuert in den Städten durch die Schlachthch gebühr, ob die Städte zu diesen Abgaben ein Recht hätten, wolle er nicht untersudien, nur dürfe man die teueren Fleischpreise dann nicht den Landwirten in die Schuhe schieben. Als Maßnahme gegen die Fleifdsteuerung empfehle er in erster Linie den Weg der Selbsthilie und zwar durch den g-enossenschast- lichen Vieheinkauf und Viehverkauf. Es sei möglich, daß Teutsch- land sich vom Auslande unabhängig madje, nur müsse unsere Landwirtschaft in die Lage versetzt werden, die nötige Futter- mengv selbst au erzeugen. Ter Minister betonte hierbei im Hinblick auf das Verhältnis zu Amerika, daß wir diesem Lande gegenüber nicht den letzten £rümpf aus der Hand geben sollten. Tie geforderte Aushebung der Grenzsperre würde nur bedeuten, daß die Viehbestände der Seud-engefahr schutzlos preisgegeben würden, und cs würde eine noch größere Steigerung der Fleischvreise eintreten. Unsere Fl e i s ch e r z e u g u n g sei einer ftarkenAu s- dehnustg fähig und es icerbe auch in Zukunft möglich sein, dem gesteigerten Bedarf zu entspred-cn, nur müsse die Viehzucht in die rechten Bahnen geleitet luecbcrt Tie deutsche Landwirtschaft müsse ihre Futterer^eugung steigern. Ter Minifter sdchoß: Nach alledem erblickt die sächsische Regierung m einer verständnisvollen stetigen Förderung der landwirtschaftlichen Viehzucht das natürlichste und sicherste Mittel, die Fleisd/preise so zu gestalten, daß dem Gewerbe ein angemessener Verdienst wird, ohne daß der Verbrauch übermäßig belastet wird. Das pluralwahlrecht und die Stadt Giegen. Wir erhalten folgende interessante Zuschrift aus Gießen: Nach dem Pluralwahlrecht sollen wahlberechtigte Personen, die daS fünfzigste Lebensjahr vollendet haben, zwei Stimmen abgeben dürfen. Es dürfte nicht ohne Interesse fein, zu wissen, um wieviel Personen es sich hierbei handelt. Bei der letzten Landtagswahl (28. Oktober 1908) waren wahlberechtigt. 2 v 8 0 Per fonen- Davon waren 1017 fünfzig und mehr Jahre alt: also mehr als ein Triltel der Wahlberechtigten. 31 Proz., wird in Zukunft das Toppelwahlrecht haben. Tiefer Prozentsatz ist jedenfalls größer, als man allgemein angenommen hat. Tas Pluralwahlrecht kann also das Wahlresultat ganz e.h blich verschieben, zumal in der lohnarbcitenden Klasse nnzwetsil- haft ein viel getingerer Prozentsatz von Fünfzigern i|t, als bei andern Klaffen. ________________ M & Die Einigung der £in!slibcrakiL Berlin, 15. Tez. Ter Viere rausschuß der linksliberalen Fraktionsgemeinschast stellte den Entwurf des Einigungsprogramms und desOrganisal onsst0t>.ts mil den be,onderen Uebergangsbestimmuiig. n jerüg Der Entwurs, von dem der Fraüwnsgemeinsd)ast Stviuunte gegeben worden ist, gehl ttunrnehr an die ein^-lncn "Partet- instanzen, wird aber alsbald veröfsentlicht nxrixm. Als Name der geeinigteip Partei schlägt der Vtererausichuß vor: „Deutsche freisinnige V o l l S p a r t e i". Die Parteiversd-melzung dürste damit in greifbare Nähe gerückt sein. __ Englische Räubergeschichten. Welche plMn taktisch en Lügengeivebe im englischen Wahlkampfe von den K'oitserva.iven über die du scheu Absicht en gertährl werden, bemeijen wieder einmal die joigenben Mitteilungen: London, 15. Dez. In einer Rede in Boston erklärte Dr. Lunn, daß er wünsche, die Haltlosigkeit der kürzlich veröffentlichten Angaben darzutun, daß man aus jedem Sch re der deutschen Marine allnächtlich ben TrinlsPrttch ausbringe: „Auf den Tag, an dem die deutsche Flotte die englische in der Nordsee besiegen wird!" Im vergangenen August, sagt Tr. Lunn, habe er die Ehre gehabt, an Bord der „Deutschland "mit dem Prinzen Heinrich zu trübltüden. Bei dieser Gelegenheit habe er die Geschichte von dem Toasts als in England allgemein verbreitet, erwähnt. Hierauf habe Prinz, Heinrich auf das Energischste erklärt, die Gefckstchre sei nicht nur unwahr, sondern solch ein Vorgang sei in der deutsche Marino einfad) undenkbar, und jeber Offizier, der einen derartigen Toast Vorschlägen sollte, würde sofort auf das strengste bestraft werden. Dr. Lunn führte sodann aus, es wäre auch unfaßbar, daß eine berartige tägliche Gepflogenheit in der deutschen Flotte bestehen sollte, ober, wenn der angeführte Toast wiillcch häufiger gehalten würbe, baß er bann dem Prinzen Heinrich nickst: bekannt wäre. Eine solche unerhörte Unwahrheit zur Verhetzuisti zweier Völker sei ein Verbrechen gegen die Zivilisatton. Hieraus verlas Dr. Lunn folgendes Telegramm des Prinzen Heinrich: „Einverftanben in jeder Beziehung, abgesehen davon, daß die „Daily Mail" die deutsche Marine, bet ich bie Ehre habe, aneugeboren, aufs schwerste beleidigt hat, kann ich nur feststellen, daß der Geist in unserer Marine einen solchen Gedanken oder solche Handlung verbietet, die, wie Sie sagen, eine unsinnige Lüge von Anfang bis zu Ende ist. Wir achten mib schätzen untere Kameraden der englischen Marm. und wir sind stolz daraus, mit ihnen in freundschaftlichen Beziehungen zu stehen." Aus London wird weiter gemeldet: In einer Versammlung des Exekutiv-Ausschusses des englisch-deutschen Freundschaftskomitees tourt-e am Mi twoch eine Entschließung angenommen, in welcher die Versammlung erklärt, sie fei über die von dem Journalisten Blatch- sord vor einigen Tagen in London veröffentlichten bösartigen Artikel peinlichst berührt. Tie Versammlung erhebe gegen einen durch nichts veranlaßten Angriff auf einen lUcencs HerrMeton der Welt mich ein uminnqreifbe5 fxresfoqemälbe von ferner Hand Ter üanchsiscbe Unterftnntsfehetnr der ictwnen Riinfte nrr h’ fw li ---- mir llick Deluna ene^Sch^.^ j (Renten. Ter ftanzöstsche Nnterstaatsfekretär der idionen Äfinfte rur bie Enahrung gesronnen daß auch gani über-' hat Rodin den Auftrag erteilt, einen de> großen Säle des tunf- toHEommen ihre Wirkung verletzten, wenn |ie ui uvt- ' mäßiger Anhäufung dasselbe Thema behandeln. Eine ähnliche Erscheinung macht ftch auch neuerdings in unserem Zeitschriftenwesen bemerkbar. Es gewinnt fast den Eindruck, als wenn politische und auch künsllerische Zeitt'chriften sich gegenseitig den Rang ablaufen wollen, wer die originellste und manchmal sonderbarst.- „Spezialnummer" hervvrbringen kann, frunstzeitschriften wird man es gewiß nicht Serargen, wenn sie Sondernummern vom Frühling ober über besondere Gegenden ober Kunstrichtungen bringen, wenn sich auch hierbei gelegenttich Einseittgteit -eitzt. Um vieles stärker tritt biese jedoch in den politisch-humoristiichen Wochenschriften hervor. Statt der sonst ganz vergnüglichen Mannig- faltigfeit versucht man irgendein besonderes Gebiet humoristtsch auszuickstachten, indem mit mehr oder minder Glück und Geschicklichkeit in einer Nummer fast ohne Ausnahme alle Scherze, alle billigen Ausfälle auf dies eine Thema beschränkt werden, das man sich nun einmal vorgenommen Hot. Es ist geradezu ttankhaft, wie sich diese Blätter abauälen, um etwas ganz „Speziales" zu finden. Auw-, Bade-, Faschings- und HundstagS- Numrnern läßt man sich noch gesallen, aber es ist eine auifallrnbe Geschmacklosigkeit, wenn die Witzblätter auf ihrer Suche nach geeigneten Objekten sogar darauf verfallen, die einzelnen Enverbs- stände unter ihre Lupe zu nehmen. Das neueste ist eine Spezial- rtummer „Unsere Aerzte", die ein Muster für den falschen Weg ist, auf den diese Blätter geraten sind. Außerdem ist kaum an- zunehmen, daß diese Art der Rcdiaierung zum Erfolg und zur größeren Verbreitung führt. Im Gegenteft, wer einmal versucht hat, eine solche Spezialmrmmer von vorne bis hinten zu lesen, auf den hat sicher die Gleickmrttgkeit der Scherze ermüdend gewirkt, so daß er das Blatt unbefriedigt und gelangweill beifeite legt. C. K. € I e in e n c e a u au* der Vortragsreile. Wie ans Varis belichtet wird, wird (S lemeiiceau, der Eroremiermmister, int nächsten Sommer eine große Vortragsreise unternehmen, die ihn nach Südamerika enthlhien wird. Er io(l in Brasilien, Argentinien und Ihiiquat) Vorträge halten und dast'ir bie stattliche Sunnne von nahezu 100 000 Mk. als Honorar beziehen. — Tas tätowierte Auge. In der Klinik der medi- ziirischen Fakultät von Philadelphia hat Dr. Webster Fox, der Professor für Augenheilkunde, eine eigenartige Operation zum erstenmal vollzogen: mit seck>s Nadeln, Tinte und Pflanzensaft tätowierte er aus dem blinden Augapfel eines jungen Mädckrens, der von einer einfarbig weißen Substanz bedeckt war, ein ^regelrechtes Auge. Tr. Fvx erklärte nach bet Peration, daß eine solche Tätowierung nur sehr selten möglich sei, da es kaum vor- käme, daß der Augapsel einer Blinden sich in einem Zustand befinde, der die Operation zulasse. C. K Ein Fresko von Rodin. Aus Paris wird be richtet: Kobin, der große Meister des Meißels, wird binnen kurzem — Wiesbadener Museums neu bau. Zu der Frage des so notwendigen Museumsneubaues in Wiesbaden werden jetzt von der Stadt folgende Vorschläge gemacht: 1. Zur Ausnahme bei nassauischen Landesbibliolhct einen Neubau auf den beiden an der Rheinstraße gelegenen Piittelplätzen des Gelanbes der früheren Lrtilleriekaserne zu errichten. Die Baukosten finb aus 4o0 000 Mk veranschlagt. 2. Zur Aufnahme ber Gemäldesammlung enten Anbau an die alte Kolonnade zu errichten in Form eines Erb- aeschoßgebäudes ^Baukosten runb 370 000 Mk.) Für die ^amnt- (ungen des Museums für nassauische Altertumskunde unb Geschichtsforschung und des naturhistorischen Museums soll aus dem (Mänbe bes ehemaligen Lubtrigbahnhofs ein ent,preckiender Neubau errichtet werben. Bei Genehmigung der Projekte durch bie Stadtverordneten soll mit dem Neubau ber Gemäldegalerie und ter Larckesbibliothek unverzüglich begonnen werden. — Ter Streit um die Lrchutzsrist. Noch immer fcügt in literarischen, s.ünstlerischcn unb buchchändler-ischen Krersen der Streit um bie Frag' hn unb her, ob bie bestehende drertzis^ ichrigo Schutzfrist tür Werke ber Literatur und Kunst auf^oO Jahre verlängert werden solle ober "icht. Zm neuesten lariidjen Echo" werden eine Reih: gutachtlicher »u Liefern Gegenstände initgeteüt, aus denen hervorMt, MB ow tienuäTtigenbe Mehrheit der schauenden frunstler ft ibn lur bie Lrcißigjätzrigv und gegen die füuRiglahnge ^cputzsrist stimmt, -für bie Verlängerung treten u a. nur Richard Deimel. » 5). Ewers, Ludwig Fulda, Paul Vevsc, Gerhart -^uptmann, -Ermann Sudermann ein. Aus Der ö^lfr ber Anttoorten die ler Musikschriftsteller Albert Friedenthal geiammcü hat und am eingangs ermähnten Orte teilroeiie im WortlMil mitteut, im rur der waiiienb: Satz WMelm R a.a b e ^> wiedergegebcn. „Wer in ber Gesellschaft, in der Presse, in o.uentlVerhandlung mer tar im Reichstag Dafür stimmt, daß die ^uKnst st» ÄerL ter Literattir, ber bildenden -stünste ober der Musik nach dem Tode ber Urheber von dreißig Fahren aus mnizig dahre ländert werde, macht sich einer schweren Versündigung rn seinem Volke schuldig!" „ od> voller Bebeu- tiuig: „Gnäbige Frau, bas nächste Lanb von hier ist der Grunb beS Meeres." Die betreffende Dame stellte fortan keine Fragen mehr. beframbeteu 3totu r id s*r tete dem beutfdien I Lolk aufs neu.. tjdtfc g-ae Cfciinraxng ein großer Teil des englischen Sui. m > tgegcibring:. btt nicht- mehr wünsche, als bi» '.'r.chterhaltung b'i n!» da llons ' urdo il - tar nicht im Mindesten brunrut. ;end sei. Er. der .Jür-: . '' a:i r dbienfidKn Amvenuu^n gegeben. Trou* der öer • rm ^abre werde Frankreich in kurzer Zeit verschiedene I e n l b a r e 2 u f t • ichisfe in X i c n ft »teile .1 »nntn. Mehrere LrtikballonS werden ie&t abgednixi: uno konnten so'ort ielbbimlifähig feilt Mehrere andere lenkbn' Luinchit'e befanden sich im Bau um würoen 1910 in Ti-N.'k . freut und die miliiänidn Xirnnanff- fahrl in eine glänzende 2' Innig bringen. Was die Acrovlane anbelangt, benötigte der Minister bezüglich der Apparate Bi^rurtS. Farmans und Wright) die wxtt abgegebenen Erklärungen und »orderte die ahm .< ir;:r:ilteure der Armee auf. brauchbare Apparate zu liefern, ir?b ’onbere solche, die -wen Personen tragen sonnen. Tic lenkbar.,, Acrovlane werden dem GeniekorvS über» [offen: eine An.zahl wird aber auch der Artillerie uberwte'en werden. DteDermäl)lung öes Qerjogregenten oonvraunschwcig. Braunschweig. 15. De;. Zum Empfange deS ft' a i - fere und der Kaiserin kalten sich u. a auf dem Thfjn» steige ringehinbm: der Herzogrege itt Johann Albrecht in der Uniform deS Leibgar behufarcn-Reg mens, die Großher- Äog in Marie von Mecklenburg-Schwerin, bic Mitglieder der braunschweigischen Stao smi .ister u » s Begleitet von »wei öalbeSladronen deS braunschweigischen ^usarenregimenls Nr. 17 begaben sich die Fürstlich leiten ftu Wagen nach dem Schloß. Braunschweig. 1.5. Dez. Heute mittag fand im herzoglichen Schlo se die Ziviltraudng des Brau pearcs statt, an die sich unmittelbar die kirchliche Trauung im Dom anschlon Um 2 Uhr sand im Ballsaale des herzoglichen LchlousS ein Galas r ühstück statt. Hierbei brachte der Grog- Herzog von Mecklenburg-Schwerin ein dreimaliges Hurra auf das Brautpaar aus. Der .Herzogregent erwiderte mit folgendem Trinkspruch: Eure kaiserliche und löingl'che M-r^stäten wollen bet Herzogin und meinen atterberzlich'n n, tief gesuhlten Tank für bat heutigen gütigen Besuch alle'gnädig ft cnta.gemiehmcu, Eure Maiestäten werden abci auch au» hcui bellen Jubel, bet Ihnen auf dem Wege hierher und zu dem altrliitoiirbiacn Bau Herzog Heinrich» deS Löwen aller £rtcit eiugcgenfchallte. enwsimden naben, wie auf* nd)hg bic Bevölkerung b->c Herzogtums in Stadt und Land unsere Freud- teilt. Icutfcklawx geliebtes ftaifcrbanr in Braun chweigS Mauern willkommen beigen zu können. Daß Eure Majestäten aber zu unfetem heutigen Feste kamen, um mit uns an geweihter Stätte (Hotte* Segen für unter mtigcd Eheglück zu erbitten, das werden wir beide in dankbarem Herzen Euren Majestäten nie vergehen: wie ich und meine Braunschweiger stets zu Eurer Majestät und unserem gemeiiifameii teuren d-ui'chen Baterlande Heben, w> sen (Eure Majestät: aber oiibermcit: mochte ich doch zum Ausdruck bringen, wie glücklich wir alle find, gerade bei biefcr (Heleg-nheit Eurer Majestät erlauchten (Heinablin unsere verehrungsvolle Hul- digung darzubringen. Mit dem Wunsche, daß (Hott der Herr Eure Majestäten noch lange, lange segnen und nn4 erhalten möge, erhebe ich mein Glas aus das Wohl Seiner Majestät des ftaifers und Ihrer Majestät der Maifenn: Hurra! Unnnttcfbar darauf erhob sich der Herzogregen: zum zweiten Male und trank au» das Wohl bet beleben Hoch - geitSfeierlick'.cllen anivesenden und oct r» enen Souveräne Braunschweig, 15 Dez. Ter ft*aifer und die Kaiserin reiften uni 1 Uhr 25 Min. vvm hiesigen Bahnhof nach S a.ivn Wildpark ab. Der herzorr grnt g l i et’ die Majestäten an den Bahnhof und vcrab,ch.eocte sich auss herzlichste von ihnen. Wildpark. 15. Dez. Der Kaiser und die Kaiserin trafen heute abend 7 Uhr 25 Btin von B aunschw ig kommend auf Station Wildpark ein und begaben sich ins Neue Palau___________________ Die (Ertrantung öes Königs der Belgier. Brüssel, 15. Sh. Uhr nachmittags.) Tic Aerzte König Üeovold». bic mit dem Gesundheitszustand bcS Batientcn n t d) t zufrieden iuüL haben soeben eine 1'5' stündige Mnniercnj, über deren ErgehntS Schweigen beobachtet wird, beendet. Erst um 6 Uhr abend», fall ein neuer Krantl^itSbericht auÜgegeben n erden. Man vermutet aber, daß die Situation neuerdings »ehr ernfn geworden ist. Ter König bat heute vormittag niemanden empfangen. Brüssel, 15. Icj. (10'; Uhr abend-.) Nach dem strank- heik-bericht der Aerzte. btr nach dreimaliger Beratung festnestellt wurde, bat der Gesundheitszustand des ftönigS im Laufe des Tage» stiortfchritte gemacht. e Brüssel, 15. Dez. In der Kammer erläuterte heute bei der Beratung de- Äolonialbubnct» der ftolonialmtniüer Raangin die von der Regierung vorgeschlagenen Reformen, wobei er gegen die von englischer Seite geübte Kritik gegen das belgische .füLonifationvinilcm protestiert'» Ter Minister sagte, nicht leugnen zu ntollcn. dah manche Fehlgriffe geschehen feien, doch müsse er feststellen, da« die Beziehungen zwischen den Eingeborenen und der Verwaltung die denkbar besten leien. DeiitfdiCf NeicB. Tie „Nordd. Allaem. 3tß." sckreibti Durch den am 14 Dezember in Berlin erfolgten Notenwechsel wurde die Gültigkeit de- am 31 Dezember 1910 ablaufenben deutsch- schwedischen LandelSvertra aS bi- zum 1. Ttv 1911 verlängert Tor Notenwechsel wird nach den Wech- nacht-ferien oem Bundes rat und dem Reichstag zur Be- schlufrfasjung vorgelegt. Das Zentrum brachte im Reichstage folgende Anfrage ein: Ist dem Reichskanzler bekannt, bah Reicks- beamte wegen AuSubung ihrev kommuna'en Wahlrechts von L a t t o w i h an einen andern £rt verseht worden sind? Das aedenkt her Reickskanzier &u tun. um solchen Beschränkungen in der Ausübung des bürgerlichen Rechte^ entgegenzutreten ? — Auch die Bolen brachten in der gleichen Angelegenheit eine Anfrage ein. Zur Lohnbewegung in Berliner Brauerei- gewerbe. 'ui bic mehr ar? GOOO Arbeiter in Fiage koin- men. nahmen aud» di.» in den Brauereien b.schäft gten Bier talirer. €tallcuic und Hosardeiier in einer zahlreich besuchten Bersammlung Stellung. Tie Stadtverordnetenversammlung in Posen bewilligte 1000 »Rark für ein Geschenk für das Liniensck i'j „Posen ?cr »JLR ar i n c ! r i c g « g c richt in Toulon ha; den EchillSteutnam. Lair, welcher des Ti.biiahU der Laste des von ihm bef-hligten TorrebvbvotSzerstöret ..Elopmore' uno xr ua» ertaubter, (rnr-rnnng vom Dienste angeßagt rcat, zu zehn »Dionatzn He-ängnrs und Berlust bet Cbarg? verurteilt. Ta« rafft ch t Äarineml»iner,um und Handelsministerium haben #inen besonderen AuSschütz zur Berbe fs eru na der Seekarten bei Baltischen Leere» und bet X'oboac 2ert eiug-setzt. Häufige HavLr Ntlö Gn(« (Sieben. 16. Dezember 1909. "DasAdrckbuchderStadtunddeS streif es Gicsten für 1910 ist erschienen, gerade noch rechtzeitig um dem erhöhten Geschäft vor »D i.inachten zu dienen. Sein reichhaltiger auf Grund von amil chem »Material bearbeiteter Inhalt nimmt von Jahr zu Jahr zu und bildet so ein treues Spiegelbild der sortschrri enden Entwicklung unser r Laterstadt und des wei.ausgedehnten stre.ses Gicstcn D.e seitherige übersichtliche Einteilung deS Buckes ift beibehalten worden: sie b.Lct e nen Haup.Vorzug des Giestener Adriß- buche-Z. der namentlich dem angenehm auffallen wird, der |id) schon in manchem anderen Adreßbuch mit Suchen ab- geauält hat. Auch die einheitliche vornehme Ausstattung ist beidehalten. Die ständige Ausdehnung der Stadt machte einen neuen Entwurf des StadtplaneS notwendig. Um ihn iberfichtlick zu gestalten, rt er beoeuienö gröstcr als der frühere. Er wird in fünf Farben gedruckt; das neu erschlossene »BebauungSgelände dis Älein-Linden ist emge- eichnet, ebenso die Linienführung der elektrischen »Bahn mit $xahci;eIIen »Tie umständlichen, sorg ältig aus usuhrenden Arbeiten bedingen es. dast er den Bez ehern des Adreßbuches um Neujahr nachgeliefert werden muß. • ” Ordensangelegenheit. Ter (Sroßherzog hat dem Geh. Iinonzrat Dr. Lauer zu Tarmftobt die Eilaub- n>s zur Rnnahuie und zum Trogen deS ihm vom stönig von Württemberg verliehenen Ritterkreuzes der Württenibergischen Ärouc mit Insignien deS Löwen erteilt. — Reue ReqierungSbaumeister. Ernannt wurden die RegierunqSbauführer Iritz Böck mann aus Röthen, Wilh. ©rein auS Seligenstadt. Hch. HaaS, Ernfi Hacker und Wilh. Iaide ou5 Darmstadt. Phil, ft an Öner auS AonnS, Ernst ft öfter auS Raffel, Franz Pabst aus ftaftel. Cito Sander auS WormS, Gg. Scherer aus ©irfern, Herrn. Völker aus Frankfurt a.M. Wilh. Walther aus Wiesbaden und Leo Wetter aus Hetzbach i. O. zu RegierungSbaumeiitern. • • Erledigte Stellen. Erledigt sind: An der Volksschule zu Mainz 8 Leh rerstellen, von denen 5 mit evang. und 3 mit kath. Lehrern, unb 4 Lehrermstellen, von denen 3 mit kalb. Lehrerinnen besetzt werden sollen und eine izu Vkainz-Mombach) mit einer evang. Lehrerin zu beseyei. ist.- Tie Stelle des Forstwart« der Forftwartei Semd. Oberförsterei D'eburg. • • Landwirtschaf kl icher Verein für die Provinz Obcrbeffen. Wie schon amtlich bekannt gegeben ivurde. findet Samstag. 18.. Dezember, mittag- 21/, Übt. im Eai^ Ebel in (Sieben die Hauptversammlung des Vereins statt. Professor Dr. © isev i uS - Giesten wird sprechen übet die neuzeitliche »Behandlung und Pflege der Wiesen und »Weiden. Professor Dr. ft öppe-Marburg über die Arbeitslosenversicherung. — Der Hauptversammlung geht um ll/s Uhr eine AuSschustiitzung voraus. • • Fleischbezug der Garnison. Die Militärverwaltung hotte die Fleifchofserte unserer Schiveinemetzgei nicht genehmigt, weil sie nicht mit acht Lieferanten, die ge- meinsom ein Preisangebot gemacht hatten, sondern nur mit mer Metzgern zu tun hoben wollte. An der neuen Offertenabgabe beteiligten sich nur vier Gießener Meister, sowie ein »Diaibürget Metzgermeifter. Letzterer unterbot feine hiesigen ftollegen nm 3 Pfennig daS Kilo. Man ift gespannt, wen» der Zuschlag erteilt wird. "Die rel ig, onSwisfenschaftlichen Vorträge m der katholischen fttrche haben am 1L. Rooember be- gönnen mit dem Vorträge übet »Die Voraussetzungen des Glaubens-. Ter gute Besuch und der lebbcfie »Wunsch, e6 möchten öfter solche Vorträge ftaltsinden, beiotifen da- große Interesse für die neue Emrichtimq. Deshalb dürfte eS viele Loser interessieren, zu erfahren, daß heute abend der zweite »Bortrag stattsindet, in dem Professor Schwarz über .Die großen ft ulturmächte* sprechen wird. ** 2n der Gießener freien Studentenschaft wrack am Mittwoch abend Herr Verend lohn auS stiel über da- Thema ..Deutsche Kultur und Freistudcn ten- tum". Nack wenigen anleücnben Sorten Handelle der R-dn-r mnäckst über deutlche stulurr. Unsere stultur »ei imeb nickt dre deutsche, erwrdertrcke stullur. ES reble an Gememiamkoit bei aentigen Lebens. deS Emmu^enS und Tenfcn4. Zte»e fthiitr r : man betipt .Aretie einen Berui u^htt, niu_. weil man Lust unb Liebe ui ihm hat. »andern mcil .irrt - l-.-tnt. dürfe man dw»i Ktu^ij ivrechcn. Tiefe seien t>tclnt.hr nezn,un ;en. »chon Uederwunden.so langt bcijubebolten. bii da- Rcut allgemein anerkannt wird. Um nun btc»tn Zwaw; brr NützlichkeitSaustassung zu trcdxm, daran ttotle auch dir 're,c - den liniu in> clxiitSgtdanfm. die Seiblterzredüng des E n K-lnrn uno .düng. Th »reit 3t-.'er.:. :• egana. nicht aber eine neue Ser. btntuni iem. um nutn d.r Dotbanbcnv ,u ixr- ^öfeern. Sie wende fid* aber dabei dock b »anders wwt> r m den 3in;elneu Ter Cütwlnc »llc fick m ihrem ftrnn »ctbn er. ziehen lernen, ihm nulle ftc Anregungen mancher Ar: jtben wvlle fit dm Em^rtnen -UM oberfläcklichm Llleswt'ser niadvn w e man ihr aus UirtrnntniÄ Dcnverte. »andern tun die Mfilichktit geben, nd) nach sernm Anta.rm uitt* Be7ürmn»m •u betätigen Der vauAyoerf aber dabet -n. Lertw ung K; | Persönlichkeit. Tie ‘2Uifidsrn über stunst. StlUDifäsauung und »jialeS Leben ioLllm durch anregende Sechielrehen tn gröterei Vorträgen, aber cn teureren f bmben getauten werden. x_^ alles olle au» btt ,8eT»cnliM.u r^rfa-.. baß nickxs -n -.he verkümmern aiauffc Tur3) alle» b^re» wolle £w freie Studenten, ickaw mitarbr.xn »um äd:innen der nara: deukichen ft*ul:ut — Die ®enoifenid)aft«tafje für staatlich be. (tätigte Horstw arte vereinnahmte nach dem jetzt vor. liegenden Abschluß im Etatjahr 1907 75 192.74 TiL, bat. unter u. a. Mk. 20 985 31 ftafseoorrat. 36 989.5! Mk. U«. oge auf die Walddefiyer, 14 620.88 Mk. Zuschüsse des Staates unb 2892 »2?lk. überwiesene Strafanteile. Unter den 59 243.01 Mk. AnSaaben erichemen u. a. 36 647 4, L’tarf für Pen'stonen. 11 654,73 Akk. Witwen- und 'Waisen- gelber und 7000 Ml. Rücklage zum Reservefonds. Dos napitaloennögen der ftasie beträgt nunmehr 55 000 Mk. - Arbeiter ouSgleich bet der Eisenbahn. In den einzelnen Direkt'.onSdezirken der preußisch.hessischen E 'er.. bahnverwaltung sind ZentralarbeitSau»gleich>ieilen «mgertchtet worden, rvg entbehrliche »ArbettSkräste ongewelbet oerbeu. von wo auS man sie bann nach anderen Plätzen, wo ArbeitSaelegenheck vorhanden ist, bingfert. Arbeiter- .-.tlafsnngen gehören bei der Eisenbahn auch im Winter zu den größten Seltenheiten. *'DerPersonalbestandberLanbe«rtntver- i'itat für das Wintersemester 1909 10 ift erschienen und ium Preise von »20 Psg. äu beziehen. — Weihnoch tS oerlosun gen. ES ist vielfach Gebrauch, daß Vereine in der Weihnachtszeit Lotterten oder .'luSfpielungcn veranstalten. Hierbei ist darauf zu achten, do» nicht andere Personen als Mitglieder des VeremS oder vor. ihnen eingeiührte Gaste an den betr. Vergnügen sich bete-* l qen. Sobald dies geschieht, wird die Lotterie zu einer öffentlichen und ist dann nur mit obrigkeitlicher Erlaubnis gestattet. — Langsdorf, 15. Dez. Die Güterabfertigung Langsdorf ist seit dem 13. d. MtS. an das üsfentlichi Fernsprechnetz angeschlossen. n. Ulfa, 16. Dez. »Aus Anregung und unter bec Lernas des Lehrer- Scheid hat fick hier ein Turnverein rbuba bent sofort eine ganze Anzahl mnget Leute beigetreten tü Bildung d,-.r neuen »BerernS in unserem wllir als lUUO roohnet jählcnben Orte wird auch von den Eltern mit tfreuM begrüßt, und eine freiwillige Sammlung un Torfe zur l» fdM»fung der nötigen Geräte trgab einen rccki aniebnlidknjörtiag. m. »Bad 91 au heim, 15. Dez. Hm kommenden oom ..rt wird hier ein Automobil-OmnibilSoerkehr einßencfcUL Zu diesem Zwecke bat sich eine Gesellschaft gegründet. Bos- läufig sollen drei Automobile in Betrieb genommen werdet £ie ^abrltnie »vird sich durch die Hauptverkehrsstraßen Ni Stadt bis zum WaldhauS-Reilaurant erstrecken. — Eine Au'» führung des ,Tartüffe* gab eS gestern abend im Bild« ungSvcrein. Der Besuch war schwach. L. B a d »7! a u l) e i m , 15. Dez. Am Bahnhof Bad Naubn« wird gegenwärtig der »Bahnkörper der neuen Weitertalbadu aufgeworfen und der Sckienenbau daselbst bat bereits begonna Mit der Erweiterung des Bahnhofs iclber und der 8ct(Tröf;erung des ifmpian^gebäube-J hofft man un Aniang M Frühjahrs beginnen zu tonnen. — Reg. Bautätigkeit txrr'cht negenroärtig an der Svlonnabe. Sie wird 20 Laden er ballen Nach der Allee, als auch nach dem Tenniovlav «u wird te etx Cafe eingerichtet. Die Tennis Plätze selber werden bedeutend ver- ^rotiert und verichönert Ein hübscher »Anblick wird im Hrüb» fahr die ^rvße »?llke bieten, indem sie von bei SkraßrninH von einer schmalen Grasiläche begrenzt wird L. frriebberg, 15. Dez. Die Hiesige BaHnHo's- R c st a u r a t i o n . die feit langen Jahren rum srrau Burk W trieben wurde, geht mit dem 1. Januar in die Hände deS HotetiaS S ch w e i ji b r r g von Wiesbaden über. Tic neue Pachtiuo« beträgt 4000 »Mack. Darmstadt, 16. Dez. < Tel Der nnTtfdx Student Scknikowitsck zog sich un vhniikali:cken Omutut er liebliche Brandwunden UI. Bei .inem Versuch erpiobkrt» ein OlfaAfolbcn und bic Splitter verletzten ihn am ’’rp' mb den Händen. — DaS Pressefest de» Landesverbandes be' 3citungärebolteure erbrachte trotz der bedeutenden Unkosten rfu- »Rein ertrag von rund 5 000 Mart, bet zu glcrcken ZrGr- der Maik be? Landeoverbande^ und den Mitgliedern deS W thcater» für Wohlfahrt»zwecke überwiesen wurde. fa Bom hohen Westerwald, 15. De^. Die ter Messungen und sonstigen »Borarberten für die aeplanß „Niste r t alsv er r e" werden eifrig gefördert, daß sie \s Februar k. Z beendet fein werden. Tic Dörfer Heimbo» Elfrlick. 'Stcinwinaerl, NiedermörSback. Limdack. Heuert unb Astert stellen bad Gelände zu der Sperre, wodurch ihre Gemarkungen erheblich verkleinert irerben. Die beiden ersten Dörfer werden vom Erdboden verfchwi .bcn. Da erforfier licke Äapüal zur Ausführung de» Projcktü ist durch cuu Nuengefellschaft aufgebracht worden. »Wetzlar, 14. Tc> Im Hotel ftrssel sand dieser Tage bic IahreSvrrjamnilung der H e r b b u ch g esell- schäft für ba-> Bogelöberge r Rind für den auung ist der ftreitz Wetzlar in der vurckzück- tung bc-3 Hv.»,elsberger »Biehe» nock sehr rückständig und es5 muß dort noch sehr viel gcschebcn. um so ideale X-ert zu schaffen, wie man sic durchschnittlich in den Zucktgeb:ete« bet Provinz Oberheisen und im xreiie B.c^enkop' arjrüft Bei dieser »Rasiezucku kommt es nicht auf die Quantität der vorhandenen Tiere, sondern auf schone Durchbildung und ba; Vorhanden ein von Rasjemerkmalen an . barau* müstnt bic Zückllcr im ftteife Veglar noch giößeren Wert leg n (J Marburg. 15. Dez. T e claott>eiarOnk behandelt 3ran> Schlösser m einem mteresiani :i Aufsatz, der in La Revuc verö'femlickt wird »Xm 20 Tcwrnbcr 1870. w er. «roiDtn ersten Matten pro Stück pertauft T?a-is trat bann in die Beratung des 2. der 37 Dringlichkcitsanträge ein. Die Sitzung dauert fort. Tie Mranfneit des Königs der Lclgier. Spiegel in größter Auswahl, sehr vreis- wert bei Philipp Hentel, 09605) Sonnenstraste 14. Pollfleischige Schweine über 2'/, Zentner Lebendgeivicht........ 59.50-60.00 75—76 Feitjchivelne über 3Ztnr. Lebendgew. 59.50-60.00 75-77 fleischige Schiveine ..... 59.00-60.00 76—77 rar ZucKerKranKe and Nierenleidende D£ J. Sctäfer’s physiol. Nährsalze ohn-- Diitiwang, ärztlich ernpfobL.Pieis M. 1. —u.4-50. Zu hab. in Apotheken, wenn mch' erhältlich, bei Dr. J. Seb.fer. Barmen 27 Weither-trasif und Grmüiehandtullg Emil Kalbiieiscli. 6777) Lonnenikraste 31. 1000 fach bewährt hat sich der Fenchel - houitt aus der German'.a- Drogeric bei Husten und Hciscr- K£Lippstü2ile AK 2.50 an bis Mk. 26» L-, 11 < B’" 11 Donnerstag, 23. Dezbr. 1909, riachm. 3 l’Jjr, werden tn unserem Luitszilluner die dem unrl Jcuoi und dessen Ehefrau geb. Schlicher in Gietzen zuaeschriebenen, nQdr stehend oerzetchneten, Parzellen versteigert. . . 1858 = 337 qm Hofrmte m bet Schepvenerk. 18593/j. - 502 qm Grabgarten m. r äuschen daselbst. Gießen, den 15. 'Novbr. 1909. Großh. Orisgericht Giehen. Gros. Haushaltuniisschulc des Alice-Tchul-Vercius, Lteinstr. 10. Sonntag den 19. Tezember Wcihnachtsausstellung, geöffnet von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr abends, wozu Sebent--LLlacht. pVO 1<»0 Pid. gewicht Lebend« Schlacht, gewicht Amtlicher wettervericht. Oeffentliche Wetterdienst stelle Gießen. Allgemeine Ateiterlage heute morgen 8 Uhr. Tie Herrschaft des östlichen Hochdruckgebietes dauert 'ort; überall ist eine Ber- siärtnng des strostes eingeireten, io daß die Älorgenienweraturen ziviichen 4 und 6 Grad statte liegen; dagegen ist cS un Gebirge etwas wärmer geivorden. — Im hohen Norden treten letzt fort« gesetzt Tiefdruckgebiete auf, die m einigen Tagen auf einen ilLhuer- ungsumschlag hmdeuien. S ch n e e b e r i ch t: Gersfeld u cm, keine Schibahn; oberen Teile der Rhön 40—50 ein, Bahn gut.^ Wetieransstchien in messen am Freitag dem 17. Tezember 1909: Aonbauettiö ^roit, (ludnoepe VtebcL Lollar, den 16. Dezember 1909. (09601 Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zur hkisischen Finanznot! Ter dieser Tage den Ständen vorgelegte Voranschlag zeigt ein überaus trauriges Bild. Richt nur wird hierin eine Ci> Höhung der Linlommensteuer um 30 Prozent gefordert, sondern auch die so notwendige Aufbesserung, der Beamten, Pensionäre und Witwen, wird wiederum zurückgestellt. In der dem Voranschlag beigegebenen Denkschrift wird nun u. a. ausgciührt, daß die SteniPeleinnahme um über 800 GW) Mark hinter dein Voranschlag zurückgeblieben sei. Wenn dies auch zum Teil L-urch den verminderten Grundstücksumsatz IjerJorgo rufen, so ist dies doch nicht oie einzige Ursache, sondern es zeigen -L/i-x Gesch mack voll arrangierte ^<5^ 6778 iiTra^e^5, sind die schön steu Weihnachtsgeschenke. Grösste Auswahl bei: Eberh. Jletzgev Xachf. Berlin. 16. Tej. Heule nacht stieß aut der lottenburger Landstraße das Automobil des Kronprinzen mit einem ihm entq.jcnfoinmeiiöen Privatautomobil ju- sammen. Der ronnrinz blieb u n v e r l e tz t, dagegen erlitt sein B e g l e i t e r , ein Offizier, e r h e b l i ch e V e r l c tz u n > 5 e » im Gesicht. Tie Insassen des anderen Auwmobils kamen mit Hautabschürfungen davon. Paris, 16. Dez. Tie ausständige n Bauarbeiter am -Rordtanal verübten gestern abend neuerdings A u s s ck r e i tunflen. Sie zerstörten dabei. Maschinen und Boumateriali.m, wodurch 150 000 Fr. Schaden entstanden. Saloniki, 15. Dez. Das aus Grund des Gesetzes zur U n t e r b r li cf u n g non Bande n hier eingesetzte M riegs- geeicht verhörte bisher eine große Anzalil Gesangener, non denen 33 für unschuldig besunden und freigelassen wurd.-n, während 10 zu Gksängnisstraseu bis zu 5 Jahren verurteilt worden iutd. — 52 Bitlgaren und Griechen, Angehörige flüchtiger Banden- Mitglieder des Bezirkes Zenidinbe wurden in tUr dar verhaftet und hierher eingeliefert, um dadurch die Flüchtlinge' zu veranlassen, sich freiwillig den P^hi'rdni zu stelle». oJe Grischeit unb Bulgaren bereiten scharfe Proteste vor geg.'u das Vorgehen der Behörden, sowie ine Eingabe an das Parlament sich hier die für unsere Staatskasse io nachteiligen 2Atrfungen deD mit dem 1. Januar 19ÖJ ins Leden getretenen, s. Zt. stark be- lampiten Rolariats in den red srheinischen Provinzen. Tie dem -Rmar zu stehende Gebühr für ?ufnatrm von Testamenten, Ehe-, Erb und stauwenräg>n, .^wroibstoestellungen usw wird, wenn das Rechtsgefo ost von dem Gerin l bcnrbinbet wird, nach Art. 41 des 11. St. Gei. dem Stempel zugeichlag.'N, da das Pubutum die L?ahi -wischen Gericht und '?lduh I ot und die Kosten bet der gleich sein sollen, was jedoch nickt zutrisn: - die Ävüen des Gerichts ind stets einige Mark geringer als die des Notars. — An den Amtsgerichten, an welchen 'ick lein Notar befindet ober die Bevölkerung sich überwiegend des Gerichts bedient, ist e» nun möglich, dem Staate eine jährliche MehreinnalMe von 12—15 000 Mark bei Lent einzelnen (Bericht durch Erhebung des sog. silotars-uichlages zu ccriu anen, während an manchem größeren Gericht ticie trage her Staats lasse entgehen und dem l'rinat^ säckel des Notars zufließen. Tie Bevolierung hat es also selbst in der Hand, die Stempel- ciniidtintcu zu erhöhen, ohne selbst au >1 osten — welche wie üben enrähm, bei Gericht stets geringer sind — ober Steuern mehr zu zahlen, denn die Hunderttauiende, die auf diese Ameise an Stempel eiligeren lönnen, brauchen nicht durch Steuern auf^ gebracht zu werden. K 101/09. (B% TonncrStag, 30. Dczbr. 1009, «achm. 3 llbr, merben ui imferein Smis.üinmer die dem Johannes Körifch beAro. dem Zohs. Förtfch imd dessen Etiesrau geb. Sühn zn- ?eschriebenen, nachstehend oer- seidineten, Parzellen versteigert: BLL Nr. 1158. Hoircmm ui.Lcheuer i. d. Weststeingasse, bezügl. der nicht verkousien 92 qm. ed. I. Nr. 11'9. Hosrei'e dak . 87 qm. «st. I. Nr. 1162. Hosrcite daselbst, 594 qm. «st. I. Nr. 1163. Grabgarleu, Hurter dem Stockbaus. 389 qm. ?st. I. Nr. 1164. GraSgarten das., 194 qm. vLL 91r. 1164%. Hosreitegrund daselbst, 34 qm. KL I. Nr. 1161. 128 qm Einfahrt in der Weststeinganc, hiervon die ideelle Halile. Gienen, den 15. Novbr. 1909. Großherzoglicheö Orisgericht. Gros. itr wie einen kostbaren Schap hütete. Bevor sie aber geruutt wurden, Warben sie; man ersetzte sie auf der ftarte durck iO Äito Ar-mcl Heisch, und die Kunden merkten dabei keinen Unterschied (tnelleicft »xir es vom Höcker! . ) Eine Liste der Speisen nach Wahl sal, ftroa so aus: ein Gericht Hühnchen 16 Franks, Kaninchen 1L Vranf-3, ein Hühnchen 26 Frants, ein Kaninchen 26 Franks, ein Truthahn 60 Franks, eine Gans 45 F-ranls, Blumenkohl 3 Franks Braunkohl 1 Franks, Hnndefleisch 2 Franks, pro Pfund, ein ^gezogene Katze ö Franks, eine Ratte 1 Franks, eine gros ^analratte 1,60 Franls. Man aß fast alle Tiere des Zoologisch.n Wartens, die iin Turchschnitt für 7 Franks das Pfund tiertaim turben, das Pfund Känguruh kostete als besonderer Leckerbissen edoch 12 Franks. Iui Palais Royal vertauite man isieisbraicu u 13 Franks das Pfund, ein keiner Kalbslom war nicht unter ö Franls zu erhalten, ein halber Liter Milch kostete wenigstens Franks. Frische Butter erzielte einen Preis von 25 Franks <>i- -Zfund, aber sie war außerordentlich selten, und der Kauimann -eilte davon nur immer ein Stück aus einer sich drehenden Scheibe ais, die die Bewunderung und die Begehrlichkeit der Mengi neckte, die sich ununterbrochen davor zusammendrängte. * s2)nette Guilberts Standrede gegen Amerika. Aus Newyork wird berichtet: -Ivette Guilbert ist am Sonnabend «ckend nach einer glänzend gelungenen Gastspielreise in Amerika riebet nach Europa abgefahren. Ihre Börse ist mit amerikanischen rollars und ihr Tagebuch mit bitter-kritischen Bemerkungen gefüllt. Bevor ne aber die Vereinigten Staaten verließ, hat sie i*)rent übervollen Herzen Lust gemacht und den aushorchenden Interviewern mitgeteilt, daß dieses ganze blühende reiche Amerika tut seinen 90 Millionen Einwohnern und feinen rounbcroolLn :)ilfsauellen zum größten Teil „Bluff" ist, daß der Dollar und tie Reklame alles bedeuten. Die volle Schale ihres Zorns schüttete iie berühmte Diseuie über die Impresarios und Journalisten aus, «bet die Unsachlichkeit aller Berichterstattung. „Mary Garden bmmt her und man spricht nicht von ihrem Gesang und ihrem öpiel, sondern erzählt des Langen und Breiten von ihren 25 Hüten. 2'Q.an stellt das Gewicht von Slezak fest, anstatt von seiner Stimme zu reden. Eine Journalistin bringt bei mir in Newyork ein und rennt mich „Süßes", obwohl ich sie niemals vorher gesehen habe." Mme. Bvette schlägt dabei indigniert auf den Tisch und fährt fort: „Wenn ich ihr sage, daß ich solche Vertraulichkeit nicht liebe, ->rnii sagt sie, sie könne mich berühmt machen. Mich! Tie ich eit 20 Jahren für meinen Ruhm gearbeitet habe. Ihr. Ruhm ist , .Blicks" und der ganze Lärm in den Zeitungen — das ist Amerika, 'n London sind die Baristss und ihr Publikum die besten der 23eit Hier ist alles so ganz anders. Ich sagte einmal zu einem imerckanischen Theatermanager: „Warum erziehen Sie nicht Ihr Publikum durch künstlerische Plakate, durch ästhetisch schöne Szene- c.en und Inszenierung?" Er lachte laut auf und sagte: „Es ist istcht mein Geschäft, das Publikum zu erziehen, sondern ihm Geld rbzunehmen, und wenn ich genug habe, bann gehe ich fort und ehe in Europa." Alles ist Geschäft in Amerika. .'Meine Jungen -ron 6 Jahren verkaufen in den Straßen Zeitungen und müssen r. Bureaps arbeiten. Alles wird nach dem Tollor gemessen. 3di nehme eine Zeitung zur Hand. To! „Das 40 OOO-Tolla» Jener tn Chicago", die „eine Mlllion-Dollar-Lper in Boswn"; ran steht sich einen „2000-Dollar-Schauspieler" an unb nennt -tue reiche Witwe eine „Fünf Mlllionen^Dollar-Braut'". In Amerika kann maus zu nichts bringen, wenn man höflich ist. jßenn man gefällig ist, denkt alle Welt, man wolle ihr Geld. Th, warum seid ihr so schmutzig? Warum verehrt ihr den Tollar so sehr? Heut, wie ich aus meinen Dampfer komme, lese ch, daß Caruso und andere große Künstler singen werden. Es V. eine Matinee und sie ist angezeigt als „Bargain-Matinee." Lenken Sie: solch eine Geschäftsankündigung für die Oper!" Als der Interviewer Amerika mit den Tollheiten der Jugend ntschuldigen will, widerspricht B»ctte heilig: ,^Jugeiid! Jugend! 3mmer die Jugend. Aber sie wird nicht alles erllären. Ein Inger Mann hat von Amerika gesagt, daß die Jugendlichkeit >cs Landes eine seiner ältesten Traditionen ist. Nein, mein Herr, Sie sind nicht mehr jugendlich. Sie sind alt genug, um es besser , ti wissen.. 0^6 -Alason r\ Kurprinz q Bismarck q i Naxos zu fluten, '• ^e>ns ob«,: uüoen Srie i" * (hlaui-l Der ruisisckt s» ischeil 3nitHu;'| Versuch crMV ihn am W/1 Derbaiti)^ V i den Untoltcn^ 1 zu gleichen £ I Igliebtm bä ’i | ie. \ i. 5«. M! für die gR) rdert, bflB R Dörfer WH ■ Liinbach. ^r rre, tvobuM > I Die beiden e'- \' jj. Das erfo^ kts ist bunt« i-sl-l rbbucögi1'; d für d-E M d-' chen Si»5 berget"Ci v ein-Etzj 7S? !* Ne"' ElolnatOtM nrui . i.»ubU. Ver 1 biolute 6lc!u». oeli «*n -ne icraoaruteabee 4. Klo4. unt, d T.ecl. e. JeriuifaLLd-belhttöffo. oiLlw- hllnigluLBedUa. Jede besorc. Muttervnrl. auedr.Maether'a KindeLae Beete w.cxim. MannrtÄI K 124/09. iB2/.2 Donnerstag, «.Januar 1910, nachmittags 3 Uhr, werden m unserem Amtszimmer die dem Heinr. Schlemm und Ehefrau geb. Albus znaeschrtebeneij. nach' stehend verzeichneten, Parzellen versteigert: ^111? i 40 qm Stall an der 11U Färbbach 1/1116 — 57 qm vofrcite m der Kuhgasie und von 1/1113 - 38 qm ■yotraum in der Kiihgaffc das ideelle l/s. Gießen, den 30. ^koveniber 1909. Großh. Lrtsgericht Gießen. Gros. K 87/09. IB-q. Donnerstag, «.Januar 1910, nachmittags 3 Uhr. werden tn unserem Amtszimmer die den Heturtch Schlemm Eheleuten in Gießen zvschriebenen, nachstehend verzeichneten, Parzellen versteigert: 1 } — 40 qm Stall an bet 1U1 Fürbbach 1/1116 -- 57 qm -vofrefte m der Kuhgasse mid von 1/1113 = 38 qm tzostaum m der Kichgaffe das ideelle Gießen, den 30. 'November 1909. Großh. Ortsgericht Gießen. _________Gros._______ K 123,09. " lll-',- Donnerstag, «.Januar 1010, nachmittag 3 Uhr. werden in unserem Amtszimmer die dem Wilhelm Rum und Ehefrau geb. ] Llüelmann in Gießen zugeschrie denen, nachstehend verzeichneten. Parzellen verstetgertr ZJSF'i • — 244 qm Grabgarten im Ganseld . 2/29°/w - 211 qm Hofreue das. jedoch nur die dem W- Rinn zu- itebenbe ideelle Halste. Gießen, den 30. November 1909. Großh. Lrtsgericht Gießen. __________Gros.__________ K 131/09. Donnerstag, 20- Jan. 1910, nachm. 3 Uhr, werden in unserem Zluitszimmer die den Christian Reibeling Eheleuten in Gießen zugeschricbenen, nachstehend ver zeichneten. Parzellen versteigert: 3 273"/,^ - 224 qm Hosrette zw. dem Wäldchen u. dem schien haus. , 3/273lo;1r>. - 191 qm Grabgarten daielbit- Gießen, den 15. Dezbr. 1909. Großh. Lrtögerichl Gießen. Gros. Christbäuuie sind etngetroffen. '09N3 21. Bett, Walltorstr. 67. i< W. 'P'/'u Donnerstag den 30. Dezbr. 1909, nackm. 3 Uhr, werden m unterem Amtszimmer die dem Job. Förtsch in Gießen zugeschriebenen, nachstehend oerzeich- neten, Parzellen versteigert: l/U614/io = 34 qm Dotreitegrund hinter dem Stockhaus. 1/1158 — 117qmHosraumm.Scneuer in der Wetzneuigasie. 1,1162 - 594 qm 4?otieüe daselbiL 1/1159 — 87 qm hosrette daselbst. 1/1163 = 389 qm Grabgarten hint. dem Stockhaus. 1'1161 - 128 qm Einsahrl in der Wetzsteingasle. hiervon die ideelle Holste. Gießen, den 15. Novbr. 1909. Großh- Ortsgericht Gteyen. Gros.________ K 103 09. DonnerStaa, «Januar 1910, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die der Firma Gebr. Zutt in Gietzen ;u- geschriebene, nachstehend verzeichnete, Parzelle versteigert- 202 qm Wlew links der Ehaustee. Gießen, ben^O. November 19M. Großh- Ortsgericht Gietzen. K 114 09. 'B*5. t? | Donnerstag, 20. Jan. 1910, naänn. 3 Uhr. werden in unserem Amtszimmer die den Kbrntian Reibeltng Eheleuten in Gietzen zugeschriebenen, nachstehend verzeichneten, Parzellen versteigert: 3,273“/tU) — 224 qm Hosreite zw. dem Wäldchen u dem Schieß- Haus. 3.'273,i'iaj — 191 qm Grabgarten daielbst. Gießen, den 15. Dezbr. 1909. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. für Damen und Herren Mk. 12 “ Luxus- Ausfuhrff. Schuh-Ha ub Ernst-Ludwig Sc-lterswec 53. MC« MM I -■ Passende MMMMs. Bebende Kinderkleidchen Mk. 10.15. M.75, I.M, 4.50. 2.95 bU 85 Pfg. 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