Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamilienblätter, zivennalwöchentl.Ureis- dlattsürdenllreisSiehen (TienSlagundFreuag); ivvctmal inonatl. Landwirtschaftliche Seitfragen Nr. «7 Erstes Blatt 159. Jahrgang Samstag 20. März 1909 Der Siehener Anzeiger _ snndiBrdi- etfcf),mt täflticb, «X /F® P m°nEch7bM,°i^>- Glchener Anzelger Fernsprech - Anschlüsse: V V | ■ V V V H V W TN 2° für die Redaktion 112, MM Berantwortlrch MLP General-Anzeiger für Oberhessen MM bis MtminagTgT" Hototionsörud und Verlag der vrühl'schen Hitfe.=Bud)= und Steindrucke«, R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. tz^ia°nicU°? Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. politische Wochenschau. Gießen, 20. März. Der Konflikt Oesterreich-Ungarns mit Serbien hatte sich in den letzten Tagen bedenklich verschärft. Die maßlosen Provokationen Serbiens haben schließlich in Wien den Geduldsfaden reißen lassen, und es erschien dort geboten, nun ebenfalls eifriger zu rüsten. Anstatt Oesterreich-Ungarn die gewünschte klare und deutliche Antwort auf seine letzte Note zu geben, schob man in Belgrad die Antwort hinaus — infolge „wichtigerer" anderer Geschäfte. Und als dann die Antwort erfolgte, konnte sie weder nach Form noch nach Inhalt in Wien befriedigen. Serbien will den Krieg und wird ihn, wenn sich die Dinge so weiter entwickeln wie bisher, auch sicherlich bekommen. Oesterreich- Ungarn hat bei einem Kinege mit Serbien allerdings nichts zu gewinnen; es würde nur um sein Prestige kämpfen. So wie die Bevölkerung Serbiens geartet ist, wird Oesterreich- Ungarn sich auf einen vielleicht langwierigen Kleinkrieg gefaßt machen müssen. Darum wäre auch eine Annexion Serbiens für Oesterreich nur ein Danaergeschenk. Es ist aher auch sehr wohl möglich, daß es Rußland gar nicht dazu kommen lassen würde. Man sage nicht, Rußland ist vom letzten Kriege mit Japan noch so sehr geschwächt, daß es sich auf kriegerische Abenteuer nicht einlassen könne. Ruß- land ist nicht Wejsteuropa. In Rußland gibt es ein merkwürdiges Wort „Nitschewo", nichts, es macht nichts; mit diesen, Worte setzt der Russe sich über die schwerwiegendsten Bedenken hinweg. Wenn es jetzt zum Kriege kommen sollte, wird Rußland vermutlich gär nicht daran denken, den passiven Zuschauer zu spielen. Was bedeuten sonst die militärischen Vorbereitungen an der deutschen und österreichischen Grenze? Oder glaubt man, Serbien würde trotz seiner nationalen Großmäuligkeit den Mut finden, ein so hochmütiges, richtiger unverschämtes Benehmen gegen die Groß- rnacht Oesterreich-Ungarn an den Tag zu legen, tvenn es nicht geheime Rückenstärkung bei Rußland fände. Rußlands Verhalten während der ganzen fetzigen Balkankrisis ist mehr als seltsam gewesen. Wenn Rußland ehrlich den Frieden wolltd, dann lväre der Frieden schon längst gesichert; dann wäre die Konferenz, um die sich jetzt Italien so ernsthaft bemüht, nur eine Formsache nnd in Belgrad würde man es nicht wagen, irgend etwas zu tun, was den Frieden Europas bedrohte. Daß die Lage sehr ernst ist, scheint man auch in Berlin erkannt zu haben, denn die geplante Reise des Kaisers nach dem Mittelmeere ist einstweilen auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Europas hat sich eine allgemeine Nervosität bemächtigt, und besonders in England erscheint die „deutsche G e f a h r" wieder einmal ald drohendes Gespenst. Bei Be Handlung der F l o 1 t e n f r a g e im englischen Unterhause beschäftigte man sich eigentlich noch mehr mit der deutschen Flotte als mit der englischen. Die Engländer halten uns Deutsche offenbar für große Zauberkünstler, denn nach der Darstellung der englischen Parlamentarier ist die englische Flotte bald von der deutschen überflügelt und England damit der Eroberungswut der Deutschen preisgegeben. Die Ausführungen, die in dieser Richtung im englischen Unterbause gemacht wurden, sind so übertrieben und abgeschmackt, daß es sich wirklich nicht lohnt, sie zu widerlegen. Einige tatsächliche Unrichtigkeiten sind schon in der Budgetkommission des deutschen Reichstags bei der Beratung des Marineetats vom Staatssekretär des Rcichsmarineamts richtiggestellt worden. Andere Uebertreibungen und Unfreundlichkeiten gegen Deutschland haben Vertreter der englischer, Regierung in loyaler Weise zurückgewiesen. Sehr bezeichnend war aber ein Vorgang. Ein Redner wies darauf hin, daß das deutsche Volk keinen Schritt unfreundlicher Art gegen England unternommen habe. Auch nicht, was seine Flotte betreffe, und es habe in letzter Zeit reichliche Beweise seiner freundlichen Gesinnung für England gegeben. Der große Herrscher des Deutschen Reiches sei jetzt 21 Jahre auf dem Throne, und kein Engländer könne auf eine einzige unfreundliche Handlung in diesen Jahren Hinweisen. Bei diesen Worten wurde der Redner aus dem Hause mit dem .Hinweise auf das Krügertelegramm unterbrochen. Man kann in England offenbar nicht vergessen. Dieses einzige Telegramm wiegt den Engländern noch immer mehr als alle Freundlichkeiten und Freundschaftsbeweise, die unser förifer bei jeder Gelegenheit an die Adresse Englands gerichtet hat. Auf solche Weise kommen wir allerdings nie zu einer wirklichen freundschaftlichen Annäherung an England. Recht sorgenschwere Tage macht Frankreich augen- lich durch. Dort hat der plötzlich auSgebrochene A u s sta n d der Post- und Telegraphenbeamten den ganzen Verkehr lähm gelegt. Und die Lage droht noch schlimmer zu werden, wenn nun, wie es scheint, auch die Nsenbal>neine das Sitzungsprvtokoll nicht gelesen zu haben. Seine Bemerkungen in der Sitzung vom 3. März hätten sich überhaupt nicht gegen die Oppenheimer Wein- gutsbesitzer gerichtet, sondern lediglich gegen einen unberechtigten, aus Oppenheim übersandten Artikel eines Darmstädter Blattes. Er habe den Oppenheimer Winzern keinesfalls den Vorwurf der Pantscherei gemacht. Redner weist auch den Vorwurf zurück, als beabsichtige die Weinbaudomäne sich in irgend einer Weingegend Hessens eine dominierende Stellung zu schaffen. Trotzdem be- sitze die Domäne allerdings viele Gegner, weil sie eben vielen in ihrem Geschäft im Wege sei. Er bestreite mit aller Entschiedenheit, daß in jener Sitzung durch seine Ausführungen den Wem- bautreibenden in Rheinhessen, irgend eine Schädigung zugefügt norden sei: andernfalls crn>arte er einen Beweis dafür. Llbg. Dr. Winkler bemerkt zu dieser Erklärung, er habe dieser Tage mit den Oppenheimer Weinbergsbesitzern die Angelegenheit besprochen und denselben gesagt, daß es wohl besser wäre, in der Kammer nicht mehr daraus zurückzukommen. Er |ct aber von 'diesen ausdrücklich darunr ersucht worden, gegen die: Ausführungen des Herrn Geheimlerats hier Protest einzulegen. Im übrigen habe er, Redner, die damaligen Ausführungen. sehr genau durchgelesen und müsse daher seine heutigen Bemerkungen aufrecht erhalten. Geheimerat Dr. Becker erklärt, da es nicht möglid) sei, Herrn Dr. Winkler zu überzeugen, so wolle er nur konstatieren, daß damals das ganze Hans nicht die Empfiitdung hatte, als hätte er die rheinhessische Weinproduktion beleidigen oder schädigen wvl^ len. (Beifall.) Darauf werden die Kapitel 98 —102 in der Spezialberatung ohne Debatte angenommen. Nur bei Kapitel 103, Bau wes e n, entspinnt sich eine längere Debatte. Geheimerat Frhr. v. Biegeleben geht frier eingehend auf die allgemeinen Grundsätze bei staatlichen Bauten ein und wendet sich dann gegen die Bemerkungen des Abg. Dr. Osann über zu kostspielige Staatsbauaussührungen, besonders bezüglich der Oberförsterwohnungen usw. Durch solche Ausführungen würde int Publikum der Eindruck erweckt, als ob im staatlichen Bauwesen cecht verschwenderisch mit den Staatsgeldern umgegangen würde. Das sei aber durchaus nicht der Fall. Man erkenne überall an, daß in Hessen das staatliche Bauwesen auf der Höhe stehe: der Leiter der staatlichen Bauämter, Geh. Oberbaurat Hofmann, fei nn «ganzen Reich und weit darüber hinaus als ein vortrefflicher! Baumeister bekannt und jungst auch zum Mitglied der Berliner Akademie ernannt worden: ebenso genieße Geh. Oberbaurat Klingelhöffer einen ausgezeichneten Ruf. Man könne doch diesen beiden Männern nicht den Vorwurf unpraktifchev und kostspieliger Bauweise machen. Redner trägt dann ein umfangreiches Zahlen - material über die neueren Bauten vor, um die erhobenen Vorwürfe über die Kostspieligkeit derselben zu entkräften, auch die Kritik über das Darmstädter Justizgebäude fei ungerechtfertigt. Durch die Anlage des großen Lichthofes, den man als Verschwendung bezeichnete, seien gerade die Kosten vermindert worden. Dest Staat lege bei allen Beamten- und Arbeiterwohnungen die sozialen Verhältnisse der Betreffenden zugrunde unb man vergebe die Ausführung der ?£rbeiten nicht immer an den Mindestsvrdernden, sondern berücksichtige dabei in erster Linie das heimische Handwerk. Abg. Mo 11han hätte es für zweckmäßig gehalten, wenn die umfangreichen Darlegungen des Regierungsvertreters bem Hanse in Form einer Denkschrift überreicht toorden wären. Das heute frier Dorgetrogene Zahlenmaterial könne man nicht so rasch nachprüfen. Er wolle den heute nicht anwesenden Abg. Dr. Osamr nicht verteidigen, der vielleicht etwas über das Ziel hinaus'' geschossen habe, aber das Recht der Kritik dürfe niemand im Hanse bestritten werden. Die hohen künftlerisck>en Fälhigkeiten der beiden leitenden Banbeamten erkenne er vollständig an, aber es dürfe doch gesagt werden, daß die künstlerischen Leistungen dem! Lande recht teuer zu stehen kommen. Neuerdings iverde allerdings wieder mehr Sparsamkeit angewendet. Die Kritik werde besonders durch den Unterschied zwischen den Mieten und der Verzinsung des Baukapitals hervorgerufen. Wenn der Vorredner behauptete, die Häuser aus der vorjährigen Darmstädter Ausstellung würden erheblich mehr kosten, wenn sie anderlvärts wirklich ausgeführt werden sollten, so würden ja die ganzen Arbeit ep-» M it ft e r fr ä u s e r auf der Ausstellung eine Vorspiegelung falscherTatsachen gewesen sein. >Ruse: sehr richttg.) Redner ersucht schließlich dringend, in Zukunft bei staatlichen Bauten mehr Rücksicht auf den Steuerzahler und die Mnarrzkraft des Landes zu nehmen. Finanzminister Gnauth führt aus, er hätte es für richtiger gehalten, wenn Abg. Dr. Osann seine Kritik über das Staatsbauwesen. schon im Finanzausschuß vorgebracht hätte, bann wäre ihm sofort das ganze Material zur Nachprüfung übergeben worden. Die Ausführungen des Geheimerats v. Biegeleben feien im Auftrag des Ministeriums erfolgt und ganz in dem Sinne des Ministers gewesen. Die Regierung habe sich dem Abg. Dr. Osann gegenüber im Zustand Der Abwehr befunden, aber nicht Angriffe gegen ihn gerichtet. Es sei zweisellos, daß gegenwärtig unter Der Leitung «da. Trauer rrHftrt, Dafc 'eine 'gartet ter Mtrumiug de- Nnnntne I Die mach- A D F 7 t P Mehendea AVI «IV 12 I hr bis 12 i hr nacht* für en anbctflumL den md) Wonrai) Me^ Lokomotwhe 19. Anna Weibmann. geb. Heller, 28 Jahre Hammslraüe 10 a. IV. Marte Vrpper, geborene Beeter. au, fjcaiiOurter Strafe 144. 70 fahre alt, An den Bahnhöien 66. des KranlJnrier »»«r Hk2u h:-,c< 92.20 1074»’ 9H.&U Wer isfeist Überanstrengung ecetl« teeiter wt: Adg > a n ii h, imtr.mailiberale Partei ntg der Reiche i» ko dl en eine cru-rtnohd*1. | S fitu-i uiiitmuten [ »n mg. ISieeen. (Lieben. Marrn Peppier in (Hießen. 19. Ernc'Nne Pofie, beide tn Gieben Sb.U’J 60.«'> 95,35 3Ö.'r ■U ?Mienbae,ElektrotechiB^ automobllbau Brückenbae. 144.0 NSb aut Uhr Harpen er Bergwerk . Laarabfllta , Lombarden E B. . . Nordd. Lloyd . • • Türken! wa . . . IM.?’ IHM M 16 4 1 87.5' 143.10 211210 106.80 178 U) 10»/’ 1*4 V. IM) VA* J43.lu 197.01 18360 14* ‘ • I tM.A 94.90 9R? 0 144.r0 49 55 H7.«Ä) anircronn mit ’vinmunttniüen •er Ä-inanvran. Telefonische Kursberichte Gießener Anzeigern, mitgcteilt von der Raak (Ur Bandel und Industrie, Gleesen. 18. 3afob Irnfird), 2d)loiicr, nut Inratte :tt»iaaL 1L-B. Dar m stadt. 18. Alärz. Ter 88 Indre tritt Bürger meistercibeamtc Ludwig Heppenheimer von hier wurde heute von der Strafkammer ivegen Betrüge, Vergehen ,en § 263 Ll.-G.-B.. zu einem Jahr Gefangn i . verurteilt. -ter 9lu- qctlagte war durch versohlte Spekulatton in schulden geraten und hatte bei der Hessischen Bank einen gröberen Kredit in Anspruch flcnoinmen; sein Tebit betrug uu Jahre 1906 18 000 DU, der ein Depot von 5000 ML. in B'andbriefeu gegennbentand. Tie Bank verweigerte wetteren Kredit und drängte aut Sicherheit. Da er diese nicht geben konnte, wandte er sich an die Witwe ftahrhof, der er voripiegeltc, er habe in der legend bev Bahnhof- neudaueö Gelände erworben und wolle noch Weldnbe dazu faulen und sich bei der Hetsischen Bank IS OOO Mk. leihen. Tarauf- dm unterschrieb sie im Juli 1906 eine BnrgschaliLurkunde. sowie eine «esllonsurkunde über eine »hr zustehende Restkaufjchillings- iorderung von 100 000 DU. Tie Fran ist durch diese ranblungi- weise um 20 000 DU. geschädigt worden. im Reichstag eifrig an her arbeite und den otnrabiuitcii durchaus ustimme v r hvi' id)vn in einigen '4ik»d>*ii , rio VJieteoroloflifdie ^eoUMchtnugen der Station (tiieftrii. Vetttzes nicht entgeaenstehe» werde. . 2awin wird Md Ramtel Verhältnis r u n :K e i cb, > nne jtapucl AuSflleichSfond» und Indisponible und reservierte iro n 04 , angenommen, womit her dermal t u n fl 5 t e 11 des .Haushaltsetats erledigt i ft. Äc Sitzung wird darauf gegen 2 Uhr abaebrodxn und Antrag des Adg. Reinfart eine Sitzung auf nachmittags I Pbr bis !l I hr nbeilds mir u-< Giessen den SK Mär/ itw * w RbrlsHrbr» 'Technikum Einqen drinrende Fülle sicher «nzairriTen |>r. H eyerhon, - \nL7.— |>r. Nchliephake,« l>r. W agner. \\ i Anl ' ^e 49. arbeit 4mübe und unluhia armerbea ift. hch aber md>: iiueiMnnea kann, der nrbmt § arid elen möge i?r lege der Negierung dringend ans Herz, dieser An r- aung baldigst falge zu geben. Hbg .Morell erörtert zunächst allgemeine Bcmfragen unn ,imrrfmnHiqfeit »grü nbc maftgebeub «ein mußten. Namentlich sollte bei -diuIbniitu» auf dem L'anbc mehr Rücksicht auf das gesamte Cri -bilb aenimimen werden. Bei Oct Forderung für das Justiz gebniioc in Mainz werde er erhebliche' Abstriche beantragen und er horte dabei aui Oie Iustiinmung des Hauses. ,'Ibg Beft - L sthoten erklärt, er könne b«-r Behaiuftung Tr Osann zu irim men, das» in Hessen viel $u foftipirlig und an zweck mnfjfl baut ip*roc. ihn Beispiel dafür sei das Amtsgerichts .|( bäiioc ui Eilboten, (ix sei geradezu „platt" gerwien, als er mit der üoriäbriqrn Landesausstellung das Iimmer für den habt, n.i-3 viel zu luxuriö und nicht oer Würde eines ioldicn Raumes mtiprcdtimb fei. r as Iaihc denn doch das Geld zum Ienfter htnauswerten. Denn man irgeubrou ein neues Haus baue, so müsse meist auch ein Teil Oe. Mobiliars erneuert werden, dies gebe er zu. Irn Iuftizpalai. ui Mainz habe man aber für sieben Wannenbäder mit Brause für Gefangen< 70811 Mark auoqegcbrn und das wäre doch wirklich nicht nötig gewesen. Ta hätten mich 7 Waschbecken für 70 ober 80 Mark genügt. ... . VIbfl Reinhart hebt Ifcroor, man ,et im Austchuf; ein ftrniniin der Meinung geroefen, daß die vorliegenden Baupläne einen lieber gang zu einer sparsamer en Bau weil' zeigten. Zweifel Io- ui auch Sparsamkeit dringend geboten, aber sie dürfe nicht oabm führen, das. man in ioldtcr Weise die Tätigkeit eines Mannes ici im die Reform des staatlichen ^laiiwesens im ganzen Staat VIbg. Tr. Heidcnreich führt aus, die ftr'tik habe pdf man gegen Hoiinann, sondern gegen das Uinanzministerilun gerichtet, lebten . ui \ . n nicht n nig i il denn doch zu i'icl, zumal dasselbe mit bireften Steuern schon ge a< Land werde and) nicht Grunde geh n, wenn die Mehrzahl der jebt gi*forberten Bauten -urückgestcttl werde (6elxiinerat ^-rbr v Biegeleben fvenbet nd) gegen die Vliisführungen des Vlbg. Best und bemerkt, die Regierung habe .zeigen wollen, was sie in künstlerisch« Hinsicht zu leisten vermag und deshalb habe man dem Künstler (Prof. Olbrich» vollständig ireic Hand gelassen. Vlbg. Diehl beklagt verschiedene Mitzstäiidc in feinem Wal»! m ii R nun H für die Unterbringung der Gendarmeriepferdc. Vlbg. Möhler meint, es müsse bei Cberförftcrmohmingeii ndei » Bauprinzip zu Grund» gelegt werden r er sei ti otzüi m nicht turfüi. dast . nel ,n teuer und auch bauten das „Mordsdach" umniibrn werden Hofmann könne ob , । .nid' ' uu n zweckm Das Ma Intel wird darauf in (Einnahme mit 27>7 370 und in Ausgabe mit S68ihm» Mark bewilligt, audj der Vlusschnstantrag angenommen, die Regierung zu ersukben, im nadiiint Boran schlag eine angemessene Erhöhmig der Gehalte der Hochbrni Vlnfseher und Tamm Meister vorzuselxii. Bei Mapitel I D» ,,.Berhältn>s zum Reid»" macht Vlbg. R e i n halt längere Vlusnihrungen über die Mid»sfinanznefvrm und i erlagt, hau hier uodi immer Unklarln il berridu*. Tiefe nndUigv Vebnmfragc für Tentschland dürfe nicht rin Strei Id bieft nmidien den Parteien sein, sondern alle Parteien imissen an dieser gtvBeu nationalen 3adie Mitarbeiten, die iid) bud) immer so gern al? „vaterländisch" bezeichnen. ( Viarh riiiigtn Bimerknngeu d«S t^elieinwrais Ti Becker ft i H .i ii i b auS, ’i rerfrt, wenn ei bemerkte, baf: das ganze '^olf an bei ,>inaiizr,foi»i nutarbfitvn sollte Winni man hier in der Mannner eine gewisse in ioldK (Sinigun i aufstelli n mol tr, so öiint man in fach sagen Tas Hans ist mit der Regierung einig barftbei, don jeher iSingrm der Reichsregiernng auf dem »Gebiet der direkten Besteuerung, Ch*r die Oberlwhelt der Einzclstaaten berührt, ab gelehnt werden ituijj TaS Hans ist loeiter einig in bei '.litt lafinng, dast kein Weg uir Vdiung der Reickwsinauzreforni g> iiind. ii ist mit dem Mainbromumntrag, den uingit die Kommission deS Reichstags angenommen hat Tae Hans ift enbltd» einig baruber, das einer doppelten Belastung bei Bundesstaaten mit 'AUatriMarbeiträgen und einer rein tatsächlichen Besteuerung des Besims entfdnebfii entgcgnigetiiten werben mufe (Vebb. Beifall ' Vlbg. Mo11han stimmt der eben abgegebenen Erklärung deS Kinan-Ministers zu. meint aber, bie 3dmlb an der ganzen Misere im XH. id) trage in erster Linie der Reuhskanzler, inbem er diese wichtign. Vlufgabe unserer 'leit unter Vlu Sich tust ber gröütvn Partei des Reichstags lösen wolle, die doch jahr^hntelang stets an den mitionakn Vlufgaben des Reid>stags so eifrig mitgearbeitet habe Tarant envibert 3t.ratSminister Ewald dem Unebner, die hessische Regiiiung und ivt 3taatSminister seien fest überzeugt, dast der Reichvkaiizlcr S mit gröfjter a reu de begrüben iviird«. wenn sich alle Parteien an bei Lösung der groben '.Insgabe bt iiiligen loürben und die Reid.Sfinanzrewrm unter Mitwirkung aller Parteien iuftanbe kom- men würde Vebb. Beifall Vlbg Raab legt namens feiner Partei gegen den Borwur ?i'4 Vlbg Reinhart, da sie nicht vaterländif' rtxhfimu feien. Pro last cm Er meinte vielmehr, in dieser idnuenui .seit der Wirt- schaftSkrisiS sei bie sozialtn-mokratie die beite 3tlitte der v-kcU • ichaftSordnung u-wefen Heiterkeit und Widerspruch Redner sucht di.s des Vi.ihrren zu beiocifeii und erklärt, die 3ozialdemo fratie sei stets bereit genvsen, an der vinanzreform mitjiiarbeitcn und habe viele Vorschläge gebracht, für deren Ablehnung man sie doch nicht veianuvortlich machen könne Vlbg. Tr. u t f 1 e i i ch ist der Meinung, dast die VZadnicbt in den Blättern, aber die Vlmberung der m'uinnigtn tsirtn ftclhing zur Weinsteuer, nicht zutrefniid sei. Er beuoetfle auch die hidlbe.iualidK Vi'achricbt in der Krankfurter Zeitung, bis sie durd. 4alnut.cn bewiesen werde T.e Erklärungen bc- sVinan, Minister» konnten bie freisinnigen Won für Won unterschreiben Tendenz: abgesebwkeht- Berliner Ilörwe, 20. Marz. Anfarz'kur r 3*/,*/, Reichsanleibe» , • 3°-e do. . . . 3'/,*,', Konsols . • . • 36/, do . . . . 8*/,e/e Hessen . . . . . 3‘/,eL Oberhessen . . . 4*l0 Gesten. Goldren** . 4°/e Ungar Goldrente . 4°, Hali en. Rente . . 3e/0 Purtugieaen Serie ( . 3e/e Portoxiesen „HI . AlL**» rtvw. Staat«aul lf*05 4*4% japan. Staatsanleihe 47, Conv.Törken von 1903 l'ürkenlosc . . . 47, Griech. Monopol-Anl. . 4•/, kussere Argentinier . 3 Mexikaner . . 4'/,7. Chinesen . . . Aktien: Bochnm Gum . . . . Buderus E. W..... Nachmittags fistung. Ter um ! - Uhr erösineten 5i6ung wohnten neben Eine der 2. Ma nun er zugeganiene Regierungsvorlage betrifft die Vlbänbming des Vlrt. 227, Vlbf. 1 des Polizeistrasgesefus. Tie neue ssafsung lautet „Tas öffentliche VlnSstellen oder Vlus- hängen von Waren ist an Tonn und Festtagen während der für den Hauotgotlcsdien'st beftimmten Zeit verboten. Tiefes Bi'rbot sindct aus die hinter ^diaufenstern und in Schaukästen ausgestellten Waren bann leine Vlmuenoung", wenn bereit C ffenb.il ten wahrend der vorgenannten 3«t durch Lrtefai.umg natutariidie Vlnorbnnng für zulässig erklärt worben ist. Bei Erlast bet Lrtssavnng ist nach ben Dorichriften der Stäbtcorbiuiiig ober iJanogemcinbeorbnuiig mit der Mastgabe zu verfahren, dast dein B.-sdilust der (Gemeinde Vertretung 1 :5tabtvervrbnelciivci1ammlinig oder l^emeinderat eine einnn-duge Offenlegung des Lastungseiitwurss voransgehen must. Ter Burgemunstiw hat Ort, Tag und Stunde der Offenleguna feit,uneben und aus ortsübliche Weife nut dem Vlnfügen bekannt ui machen, dast Einwendungen gegen den Entwuri innerhalb der Offenlegungsfrist bei ilmi schriftlich oder ,u Protokoll vor g,bracht werben können. UebiT etwa erhobene Einwendungen bat die Ülcuu’iiibctnrtretung in gleicher Weife wie übet den Entwurf selbst ui beschließen." Dem Entwurf ist eine aussührlid»c Begrün bung beigegeben. Vlbg. M ö b 1 c r bat einen Vtntrag tetr die hessische <3 or ft- Verwaltung vorgebracht, in dem unter ausführlicher Begrün bung eine allgemeine Revision ber staatlichen und komiminalen srorstverivaltung unter dem i^esiditspniikt der Ersparung von Be amtmftfUen und sparsamerer ^Forstbewirtschaftung geforbert wirb. Vlbg. R c h beantragt, bie Zmpf gebühren zur Staatskasse einruziehen und die Regierung ;u erfudnn, eine ent'prechenbe Vien bcnaifl ber einschlägigen gesetzlichen Bestimmungt-n vorznnehmen. Tie Perkchrsvereine zu Tarrn Habt und Worms erstreben in einer Eingabe eine Vlbänderung des Vlrt. 229 des Bolizeistrafgesetzes in dem Sinne, dast das Verbot offentlidtcr Lustbarkeiten an den ersten Feiertagen und in der Marwochc nut Vlusnahine des Karfreitags aufgehoben wirb. i tjft, wie auch von bet- ihgter 3 ite x B m keinem der '.Ir bei ter bau irr kcuie 3 stblafraumc vor« landen gewesen, wie sie vom Staate bei Derartigen Wohnungen, tue der Tammioartrr, ,‘ymi? »aiir etc vorgeictam würden Man .1. codi Die Arbritsireudigl it derienigen Beamten, die an oer Lirvst. ,u bauen berufen seien, nicht durch eine barte ober unge- 3obanna Wernanö, bcibe in x . : )od, L'ofoinvuobciiri m Hteücn, mit Vlug: re Henriette ■8t*cak>c in iberbom. 16. Hei nrich Maxi <4omeit, »jelöioebet in Giesen, mit Ulane Manha Ienqich uiRcuKbberq. 16. Wilhelm T'vpel, Böcker, nut Termine Henke, de,de in wiesten. 1 - .ittg Muhl, ertfloher, mit Elisavethe Roth, beide m (-icsten. 17. 4ontz Osivald, r^tonioiw führ er, mit Tlarqarcte Heiamer. beide tn VuBcn. 17. Beter Schvneweist, Riuirtjer, mit Vtnua ctenßd, L :ibc in Gicbei'. 17. Hail Temmer, Bleyger m Westerdnrn, mir j-. ilbelmmc "fuxiettc i'au’fc in Sieben, lv. Otto Roll, Oärtner, mit Eliladeth vuc, beide in VJiiniftcrn ou.b i^cheimerat Wi 1 bran ) und x^h. Cbrrbaumt Mlingel Höffer bei Tie Beratnna des zweiten Bermögens teils des Etats beginnt bei Mapitel 118, das ohne Tvbatli genehmigt wird. Bei Mapitel 119. Mameral- und swrstdomänen, u er Den nach unweieni lieber Tebatte. an brr sich tue Lbgg. Best, Wolf, Bähr ber die Beichlustiälnakeit deS Hauses beuorifeltr uno r;,r v. Bicgelebeu bct.iligen, von den verlangten 239 4'"» Mk aur Vtntrag Best 1000 Mk. gestrichen, bei JTap. 121 Staaiskamerai und ixorftbonuüien auf Antrag Beu statt 14 10>> nur 1WKNI Mk. bewilligt Bei Kapitel 123, Saline , Bade anstatt und T i e f b a u a m t Bad-Rauheim und Bad inhhöufcn mfmi'iht Vlbg Reinhart VliiSkunft, ob die 3a tungsmeioung über Die Erbohrung emer neuen Quelle in Salz Haufen richtig fei. »Hinanzminifter (Hn a u t b entgegnet, eine neue Quelle fei rrbohrt worden; man prüfe aber erst, ob genügende Wasserkraft vorhanden sei, und sich bip ^ah'ung der Quelle lohnen werde. Tie VZad>rid>t sei also im günstigsten falle verfrüht. DaS Kapitel wird Darauf mit 1O42 7W Mk. genehmigt. Bei Kapitel 124, Staatöei senbahnen, werden für die llmqcüaltunfl Der Tarmftäbter Bahnhofsanlagen als 4. Rate 3 Millionen Mk., für Erbauung einer Hauptwerkstätte in Tarrn*- Habt al» letztc Rate 1262 000 Mk. für Erweiterung deS Bahrr- hofS R i bba 300000 Mk., für Bahnhof Wrünberg 'Cberbj 200 000 Mk., für Erweiterung des Bahnhofs Swckstadt a.M. 30000 ML, für EhringShausen 8.5 000 Mk., ftir Erwei terung des Bahnhofs Bensheim 2. Rate 800000 Mk., für Wicbels> dach Hcubach .NS letzte :Hatf 117 000 Mk., für VluSwechselung der eisernen lleberbauten ber Eisenbahnbrücke über den Rhein oberhalb Mainz 4000ct> langt, baüDii auf Antrag Best jebod) 40 000 Mark geftridxn. Beim Titel Irrenanstalt zu Giesten werben von den geforderten 570 000 Mark 10 Prozent gleich 57 000 Mark gestrichen und bei Titel Landesbangewerksch'.ile Tarmftabt aut Antrag Morell von ben angeforbertert" 53 000 VJiarF 2000 VJiarf gestrichen. Tie Reit utcl locrben nach ben Vlusschuszanträgeii genelmtigt und barauf die Siönng gegen 7 Uhr geschloffen. Nächste Sitztmg: Samstag Borutiftag 9 Uhr. tzxs ß?y.inin t'brriiauratS Howiann ti Vei , n nrliT mir fun*1 1 riidier und schöner, oiivern auch billiger aebaut werde, als in . r,n teilen Wenn die Bollttxrnetuiig roiefdir, daft nod) uti er aebout wert, n 'cstlte, so könne dies ta auch geschehen. Man ..töt- »ber oauil zu JuftanDru kommen, .vi< uc nur iur ärniNrn ; I- ini Vnnoe Herrichten, wob । er nur au Dai Bibliotd k bau tn erinnern wolle. T:-- Arbeite wolmhäufer auf Der Trrrn Ausstellung hätten in erster Linie theoretckche Auiqaben zugegeben wert. Es ieien i T.- Tarn dn’ührt der di pro T. verbilligt Hierdurch n Engelapotheke -___ atnd Sonntns. 21. .Marx, nur Canada E B......169 MO Darmstadter Bank . . . 126 5«) e Bank . . . Dortmunder-Union C. , • 53.10 Dresdner Baak . • • • 147. Tenü-.uz: abgeeehwächt. ckhefchlietzungen. März. 13. Johannes '2vcigel, piusdahnwarter, mit Mathorrna Äorell, beide in (Kietzen. 13. Friedrich B^UHer, Kaufmann, mit Rarolmc Baur, beide u» Gießen. 17. Karl Blehniann, Tag.chntx, mit Marie Sauer, beide in Gießen. 17. Maitbau» Bauinai n, x.ag- lohnet, mit Tlagbalene Straub, gen. Buhl, beide tn Gießen. ifrtbortnc. März. 8. Dem Bizefeldivevel 3°banncr. jZinaer eine aochici, faieberife Hermine Lilli. M. Dein Bildhauer Joseph Beer eine Xodner, Anna Ida Ottilie. 9. Tcm Miuidki Start Michcl ernt rochier, ttatharine Helene. V. Dem BZtri Hari List em Sotai. 9. Tem Gärtner Gustav Wiltmann eine Tochter, Erika Anna Mar- qnretc Wilhelmine. 8. Tem Grvßh. Ainisriditer Ernst Vtugufl Hirsch ein Sohn, En,st Friedrich Ottmar, v. Tem Umcmebnuc Adolf Heinrich Best ein Sohn, Alfred Ludwig. & 10. Tem Wirt Karl Hartmann Zwillinge, Luise unb Stailjarme. I.*. Tem leie« graphenarbeiter Heinrich Rockel ein Sohn, Wilhelni. 13. Iem Braugehilfen Johann Michael Enger! em Sofort. 15. Tem Hills« bremiev Georg Zimmer eine Tochter, Anna Margarete Luise Hatba- rinc Elise 12. Tem Schuhmacher meister und Gastwirt Gustav Adolf 2aichinger eine Tochter. 12. Tem Mehgermeister Otto T'ou- Eiff ein Sohn. IG. Tem Ilaufmann Otto Heinrich Gutlmrdt eine Tochter, Anneliese Hnrolmc. (Beftorbene. März. 14. Elise Heidt, geb. Vlau, Jahre alt, 2iion>r, strafte 12. 18. Gottlieb Schleenbacker, Hilfsbremser, 27 Jahre all, MtlfT Bandel und Verkehr, Volkswirtschaft. — Englische unb französische ftohlen m Süd- Deuti'tblanb Rach einem rbeinudm Blatte bat du englische Äoblf in SüDöniridiliinb infolge Der auftervrdemlrch niedrigen Preise, befonber» bei Den 4^a«i,rken, cimn guten Erfolg unb zwar hauptsächlich auf Mosten der SaarLmkn zu verzeichnen. Bei ftaallicken und privaten Saaigruben find l'osatz'chwi.rigkeitcn eingefteren Weiler wird .lenwlDet, daft inwlge deS Bornhens Der vreutischen Bahnen. Die durch d«e Au Iv.'i " i der .ftis'uhr Tarife d»'i , Mkfchen .üaW’-nautffubT einen Hennwchilh anlegtru, die frantaüfdk Badriveruralkuna ui Wuniien t-cr belgifdkii Aus Auszug a. ö. Stan^esamtsrcgiflern öer Stadt Gictzcv nufgehete. vtärz. 13. ft art Holland, ^dwm'telkr in v ictzen, mit Vluguft Kalb'cnch in Bnizdach 13. öerniaim ftreye, Lokomotioberjer, im fuhr und) Der Schn belgischen Noblen um ;-nte "• - rfell«I i -nt -M»tenv n# SA SM» I: jj-ai |«;cK«t MeK tUBI • • sw 4 Bcw. tüminc 19. 9" 739.7 7,1 <1,8 9U Beb. iunnicl #0. 7" 740£ 3.U *•«* Ul SSE Klare rpimmc Höchste Temperatur ani Im. bis 1» "lä ti ™ + 11.0 eC. Ringfreie petenindustric ltefla«8e27/29 Well« 67. SSR Aeovuchtnugen n Gießen. Si^e49/,Goetb($tt'lt -OZE MZ- l- n’H Glifabi : MäSS;! “•‘»'•SS;;; ungcn. 17. RadS'?outlQnii,iw s*m I w sub», Ä 1,11(1 Äailjaune. 12. ^em | "' 2°hn, Ailhelin. 13. Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-AmerikPaketi. Barpener Bergwerk. . - ikta»1** ®,eS aui- »lö fid ihm den Sa®*-'*'“»* je ' ukflWI ‘t:nzöm 11* zcotts • ie, Giessen. .,v. - 3'iirz, 110 Ihr. ■)0 März- Anfang56' M » wjgi».....- einzureichen. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. Gießen, den 18. März 1909. Groß!;. Hochbauamt Becker. Bom 26. bis einschl. 30. März in (Sitzen, Oswalds Garten = Zirkus = Adolf Strassburger wirklich elegantestes und leistungsfähigstes Nnter- nkhmen, welches jemals in Gießen war, Billige Kohlen! Unterzeichnete Girina hat von der Gewerkschaft „Alerandrin" Westerwälder Lignilkohlenbergwert in Höhn-Oberivester wald, für die Stadt Gien e n und einen Teil von H e s s e u- Nassau und Ob er liess en den Alleinvertrieb übernommen und liefert in Giesten den Konminenteil die .Hohlen direkt ad $amn in «uörcit non 30 Ztr. zu 70 Pfg. uni) einzelne Ztr. zn 75 Psg. pro Ztr. frei Aufhmuhmgsort gegen Kassa bei E m p s a 'n g. Einzelne Zentner ab Lager 90 Pfg. Die Lignitkoülerr brennen wie Steinkohlen lind halten die Glut wie Briketts. Tie Lignitkoblcn geben reinen Brand wie Holz und können auch mit Koks. HauSbrandkohlcn und Nuykohlen vermisÜlt besonders vorteilhaft in Kachelöfen. Zimmer ören, Küchenherden oder in Zentralheizungen aller Süsteme verfeuert werden. Die Lignitkoblcn iverden mit Vorliebe von Bäckereien, Gärtnereien, Metzgereien und von der Landwirtschaft für ihre Feuerungsaulagen genommen. Die Lignitkoblcn sind durch den billigen Preis mit ihren Vorzügen das idealste Brennmaterial der Gegenwart, wovon sich jedermann überzeugell sollte. Die Lignitkoblcn sind stets auf unserem Lager vorrätig und zu haben. 1738 Gebrüder ECab! Telephonruf Nr. 87. Frankfurter Str. 151. Wiederverkänfcr und Tetaillistcn überall gesucht. Die Königliche Eiscnbahndirektion „Frankfurt a. M." be zieht die Kohlen schon seil lUionnten regelmäftig für Hanau Oft, Limburg, Friedberg und Wetzlar. Arbeits-Vergebung. Die bei Aufstellung einer Hörsaalbaracke auf bem Gelände der Anatomie erforderlichen Erd- und Maurerarbeiten werden hiermit unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen und Zeichnungen können Stephan- straße 18 eingesehen, Angebotsformulare dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender 'Aufschrift sind zum Eröffnungs- termiu Samstag den 27. März 1909, vormittags 11 Uhr, Männcr-Tmnverein. Sonntag den 21. März von nachmittags 2% Uhr an ^nturnen in der Turnhalle des Realgymnasiums. Der lt. Karte auf den 21. März festgesetzte Familienabend wird am 28. März, abends 7 Uhr, stattfinden. Um zahlreichen Besuch bittet _ „ Der Vorstand. Den hochverehrten Bewohnern von Eichen und Umgegend die ergebene Anzeige, das, ich mit meinem ganzen Unternehmen am Freitag, dem 26. März 11)09 non Siegen kommend hier eintreffe und am Freitag dem 26. üärz in einem en. 4600 Personen fassenden Riesenbau auf dem Os' walds Garten einen kurzen Zyklus von erstklassigen Vorstellungen bestehend in: Massen Pferdedressuren in Gruppen zu 40, 30, 20, 12 und 10 Pferden, wie solche noch von keinem Zirkus gezeigt wurden, ferner Elefanten Dressuren, Bären, .Kamele, Affen, Hunden usw. sowie in der bobcren Reitkunst, Luit und Parterre- GNmnastik, Akrobatik, Ballet, Quadrillen und lonstigcn 'Attraktionen nur allerersten Ranges veransialleii werde. Der immer mehr nmdnenöen Sensanonslmt des pt. Publikums Nechmmg tragend, werde id) ein Programm mit täglicher Abwechselung bieten, wie es uodi kein Zirkus vor mir geboten hat. 'T'Cr gnu ze .Zirkus wird mittelst eigner elektrischer Lichtanlage seenhast belcuditet und bietet bei allen Witternngsverhaltiussen einen angenehmen Aufenthalt. . t . .. ... An der Hoffnung, dal; ich nur durch hervorragende Leistungen and, in Giesten ein stetiges Wiederkommen ermögliche, hoste ich mir einen zahlreichen Besuch und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Adolf Strastbnrgcr, Direktor und Eigentümer. Inhaber von Diplomen, Auszeichnungeil und Ehrenzeichen Tr Majestät König Wilhelm U. von Württemberg, Sr. Kaiser , und König!- Hoheit des GrostherzogS von ToSeana, Ahrcr Köuigl. Aoboit der Priüzesfin Rupprecht von Bauern, Sr. Kömgl. voheit des Fürsten Thurii und TaxiS. Alles Nähere die weiteren Annoncen und Plakate. Vorverkauf in den Ziaarrenbandlnnacn von Sonntag. Preise der Plätze Logenfitz 3 Mk., ininun. Plmchsttz 2 Mk., 1. Platz l.'Ltuhl- ütz» 150 Mk., 2 Platz 1 Ml- Galerie lStehvlatz) 50 Pf. Militär vom Feldwebel abwärts und Kinder unter 10 Fahren zah en m den Akachmtttags Boritellungen aus allen Platzen halbe Preise. Eröffnungs-Vorstellung am Freitag, den 26. März, abends 8'/« Uhr. Samstag dem 27. und Sonntag, den 28. März Zwei grosse Vorstellungen nachmittags 4 Uhr und abends 8'/< Uhr. (1729 NB. Um Irrtümern vorzubeugen, bitte ich. genau auf die Firma Adolf Strastburgcr zu achten und nicht mit V. Strahburger zu verwechseln. 3ith|6 ist gntgebeiztt-G« Fuhrwerke bis auf iveiteres gesperrt. Krofdorf, den 19. März 1909. Der Bürgermeister B rau n. Die Firma Schubecker & Co. ist mit heutigem Tage erloschen. Beehre mich, einer verehrl. Kundschaft mitzuteilez^ daß ich das Geschäft allein weiterfnhre und bitte, mir das bisher bewiesene Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Etwaige Forderungen bitte binnen acht Tagen eiu- zubringen. Achtungsvoll 1747 Wilhelm Schubecker, Maurermstr. Krofdorf, den 20. März. Bekanntmachung. z Orts-Satzung betreffend die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Auf Grund des Artikel 9 der «-tädteordnung und des tz l(k>b Abs. 2 und t? 142 der Gewerbeordnung wird zufolge Beschlusses der Stadtverordneten Versammlung vom 7. November .907 und vom lü. März 1909 nach Anhörung der Beteiligten und mit Genehmigung des Grostherzoglichen Ministeriums des Fimern vom 6. März 1909 zu Nr. M. d. I. il l 2242 für die Stobt Giesten das Folgende bestimmt: Im Handelsgewerbe dürfen Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter — insoweit nicht die zuständigen Behörden Ausnahmen zulasten — am ersten Weihnnchts-, Oster und Pniigstseiertage überhaupt nicht, an den übrigen Sonn- und Festtagen nur in solgendem umfang beschäftigt iverden: a. int Großhandel, tut Bankgeichnü. in ostcncu VcrkaurS stellen der Mengereien und in allen Geschäften, tn denen aus schließlich Kontorarbeiten vorgenommen werden, während der Stunden von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags: b. im übrigen während der Stunden von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags. 8 2. Vorstehende Vorschrifieu treten mit dem 1. April 1909 anstelle des Statuts vom 7. September 1893. \ Giesten, den 19. März 1909. , Grostherzogliche Bürgermeisterei Giehen. B«/g _______________F. V.: K e l 1 e r. / x Bckannrmttlyuav, Der Weg durch das Fohnbachtal zu Krofdorf ist für Verdingung. Die Chauffier- und Pslasterarbeilen,.sowie die Lieserung von Stücksteinen iHardtsteinen^ und Basaltkleinsdilag für die Anlage eines neuen Viehhoses soll Arontag den 29. Marz d. o., vormittags 11 llnr ötfentlid) vergeben werden. Die Verdingungsiintcrlagen liegen während der Dienststimden bei uns zur Einsicht osten. Angebore auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit e»it,prechender Aufschrift versehen an uns einznreichen. Zuschlagssrift 4 Wochen. Giesten, den 20. März 1909. . . 1B*V» Städtisches Liesbauamt Giesten. Branba di. 1 Zu mieten gesucht LadwigNtr. 36 GIPISSEX 1741 Mm 23. März, vormittags A 10 Ubr, sollen auf hiestgem Güterboden überzählige Güter als: 1 Ziegenfcll, Stetten, Lederabfälle, Hiitfchachtel mit Hut und Mütze, Kleider und Wäsche, leere Kisten, Körbe und Säcke rc. östent- lidj an den Meistbietenden gegen sofortige Barzahlung verkanst werden. 11740 Giesten, den 19. März 1909. Gr. Güterabfertigung. Hausbesitzern hoher Rabatt. Tapeten ä Rolle von ---- 8 PIg. an. -------- Eleg. Goldtapete von 20 PIg. an. Echte LIncrusta von 40 PIg. an. KH Lincrustaersatz O von 29 Pfg. an. gS Verlang. Sie kostenlos Karte I bis 50 „ II über 50 C.Kupsch, Frankfurt rt 1111 öhampoonieren (Damen-Koplwaschen mit Trockenapparxt) empfiehlt sich Hermann Plank Ww. Spez. Damen Frisier Gefchäft 1 Kaplansgasie 2. TfT Lehranstalt für Damen und Herren Garderoben. -WX Gründliche Ausbildung als Direktricen und Zuschneider, sowie in Anfertigung ganzer Ko,turne. . Daak»s< und Abendkurse. Schnittmuster-Bersand. Lehrplan Mr Damen: Aufstellung von Taillen, Röcken, Jacketts, ^ Mäntel, Pelerinen rc. Aufstecken und Garnieren. Honorar «c6rptmffnt°6"etten: Auist-lluna !Sn>Mch°r B-klcidumSWÄ 2port und Livree, .yonorar Mk. 30.—. (0185? Nähkurse separat.(nnintt. igüch- etöftfitt"*: / ' ' Gartcustrastc 2, Zimmer 2. lGeschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) LtrHilrgcr Höhere LiiölingSllHült seh. Bolkshochschule Bartboldn) Regenbogetigasse 10. 6inj., Prima, Abitur., Assist., sckrrt. Tag und Abendkurse. Mt und ohne Pension. Prospekt gratis. (ss1®/.-» Im letzt. Schulj. bestanden von 47 Kandid. 46. Eintritt jederzeit. Sommersemest. 15. April. Drr. .»tun. OdleitUcke Vnrsmmlung. Montag den 22. Ä)!ärz, abends 9 Uhr spricht Herr Finanzamtmann Bangel, Stadtverordneter aus Darmstadt im unteren Saale des Cafe Ebel über: „Der Kampf um die Nachlasssteuer.“ Wir laden alle Jntcreffenten zu diesem Vortrag, an den sich eine freie Aussprache anschließt, hiermit ein. vl0/3 _______________Amin brr nationaltitolcn Zugenb. Eröffnung! Gießener Zuschneideschule von Fritz Kekule ES sind zu vermieten: _ , I Wohnuiig von 8 Ziiiiineru, 2 Wohnungen von 7 stünimcrn, 2 Wohnunaen von 6—7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5—6 Zimmern, 4 Wohnungen von > Zimmern, 7 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 12 mobl. Zimmer, 1 unmöbl. Zimmer, 1 Werkstatt, Schlafstelle, 1 Wagenhalle. Men gesucht: $3 Wohnungen von 2—7 Zimmern. b""/» Privat - Lehr - Institut sjjx Schnittzeichnen u. Kleidermachen. Der Unterricht im Vor- und. Nachmittagskurs beginnt wieder am 19. Avril. Prospekt und Auskunft stehen zur Berfügung. Anmeldungen täglich. Auswärtige >Lschulerinnen können Pension erhalten. Maria Sack, ak. ausgeb. Lehrerin 17421_____Schanzenstrafle 22 p.. Gcke West-Anlage. Bctanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Birklar für 1909 Nj. liegt vom 22. d. Mts. ab 8 Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Birklar, den 18. März 1909. Großh. Bürgermeisterei Birklar. K r a u f ch. Gebrüder Stamm Schulstrasse Marktplatz Herren- und Knaben-Garderoben 5portanzü5e Paletots Anzüge Ulster Konflrm.-Anzö^e Sämtliche Neuheiten sind in grosser Auswahl und in jeder Preislage einjetroffen. 17*3 Versicherungs-Aktien-Gesellschaft Berlin W.®5, Behrenstr. 66 -61. u Gegründet 1866. :: Jahresbericht, NechnungSablage. Vorl'landöwahl. Verschiedenes. 1909. Ter Vorstand. Räumun^s-Ausverkauf unterstellt Nicht mehr ganz zeitgemässe Schuhwaren werden weit unter dem Einkaufspreis abgegeben. 1906: M. 99000000 1907: M. 118000000 1908: M. 126000000 Jeder 25. Deutsche hat eine Police der Friedrich Wilhelm Vor Abschluss elnor Lebensversicherung wMum man nicht. uri_f* P- •l"o>dwrn Vor Usb*»r»r--« - T ,, Jen odr»r nffig en Vertretung v»rl man u-iort Beengungen. Subdirektion: Frankfurt a. 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