Reimer n ’J bie burd) baS Gesetz hätten geregelt werben sollen, nunmehr durch bie Ausführungsbestimmungeu georbnet werben müssen. Das Reichsschatzarnt hat bie von ben Vertretern 'sche Eisenverke. lanzuge Westen. Schulstrassß Muffln Tabaksteuergesetzes imugsgeld! in Sachs cu 6600—9300 Acatt imb 240 Mark Woh- Fabrikate unb des | nungsgeld, in Bayern 6400—8400 Mark, kern Wohnungsgelb, in 1,10 1,20 1,30 1,50 1,35 1,45 1,70 nd Preise ,getreten. . _ ~ . Die Brausteuer, sowie bie Schaumwerntzeuer mit Nachsteuer unb Erhöhung des Schaumweinzolles tritt am 1. August 1909 in Kraft, ebenso die Erhöhung des Kassee- itnb Deezolles unb bie Nachverzollung von Kaffee und -^ee. Das Gesetz wegen Aenberung bes Tabatsieu"'-- tritt bezüglich ber Zollerhöhungen für Fabrikate Repräsentationsamivanb. t c . Tie Oberlanbesgerrchlsrate unb Lanbgerrchtsbrrektorcn be= sichen in dessen 5800—7200 Mark Gehalt unb 576 Mark Woh- nungsgelb, m Preußen 6000—7200 Mark unb 1200 Mark Woh- Vie Wirkung ver neuen Steuern. Die Festsetzung bes Inkrafttretens bes neuen Tab ak- stenergesetzes auf ben 15. August ist, ba bis zum Tage □or ber britten Lesung bes Reichstages ber 1. Oktober in -Aussicht genommen war, ber gesamten Jnbustrie vollstänbig unerwartet gewesen. Die erforderlichen Ausführungsbestim- mungen müssen noch in biesem Monate vom Bnnbrsrat genehmigt werben, unb bas Reichsschatzamt hat beshalb ber Rohtabakwertzollzuschlages am 15. August 1909, bezüglich der Aenberung ber Zigarettensteuer (Erhöhung ber Banbe- rolensteuersätze) am 1. September 1909 in Kraft. Die Erhöhung bes Effektenstempels, bie Zinsbogensteuer unb bie Steuer von Grunbstücksübertragungen treten am 1. August 1909 in Kraft, ber Scheckstempel am 1. Oktober 1909. Die Erhöhung bes Wechselstempels für langfristige Weck)sel tritt am 1. August 1909 in Kraft. hem Reichstag gemachten Zusage gemäß bie Vertreter bes Deutschen Tabatvcreins vorige Woche empfangen, um ihre ^ulachtlichen Meinungsäußerungen zu den geplanten Aus- führunasbesttmmungen zu hören. Der Deutsche Tabakverein hatte kürzlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach Berlin einberufen, welche außerordentlich stark besucht luar. Es stellte sich dabei heraus, daß das Gesetz sehr große Unklarheiten enthält, und baß wichtige Punkte, wei»e. =fee’s 90, «6 Ä&?’ I jeder Preislage ausreichend bleiben, so baß, soweit bies - nicht der Fall ist, hier unb ba Lücken durch neue Sorten irusznfüllen wären. Sie beschließt, einmütig in diesem Sinne vorzugehen und richtet an die Vorstände der einzelnen I Vereine die Bitte, durch Rundschreiben und durch die Presse in diesem Sinne zu wirken." Für die Begründung dieser Erklärung war ansgeführt worden, daß durch die Mehr- l»elastting des Tabaks eine Verteuerung der Fünfpfennig- ■ forte bis zu 18 Prozent des Fabrikanteupreises, ber Sechs- Pfennigsorte bis zu 20 Prozent, der Siebeupfeunigsorte dis ■ fiii 22 Prozent, der Achtpfennigsorte bis zu 24 Prozent und ■ her Zehnpfennigsorte bis zu 25 Prozent Herbeigeführt wird, und cs wurde mehrerseits bestätigt, daß diese von einem 1 Arbiter aus der Versammlung vorgetragenen Berechnungen i n großen und ganzen zutreffend feien. Es werden nun die Fachverb and.- des Deutschen Tabakvereins in der Rich- ' nrng des Beschlusses der Mitgliederversammlung die Preisausschläge festzusetzen und der Kundschaft bekannt zu geben hohen. Die Versammlungen dazu werden alsbald einbe- ; rufen werden. hin* ^ee L.70. PW-BItitetl inb 4.60. sn-Tee Die Kafseepreise werden sich, wie von den Inhabern der bekanntesten Kaffeelagereien mit geteilt wird, nach Einführung der Zollerhöhung in folgender Weise erhöhen: Der billigste Kaffee wird, da er sich im Engrosverkauf auf 95 dis 98 Mk. stellen wird, 1.10 Mk. kosten. Das ärmere Publilum wird daher, weil der Preis zu hoch ist, sehr viel Surrogate, Malzlasfee, Zichorientaffee und Feigenkasfee gebrauchen. Auch gebrannte Gerste wird viel gekauft werden, ftaffee, der bisher 1,00 Mk. pro Kilo kostete, wirb 1,10 Mk. kosten ”«!)■ unb Ob«. ’e 1910 unb 19H m. DB lnb Angebotsformula« 9 unentgeltlich bezog, 's rum i. August d.r „ „ „ 1.80 „...... .. 2.00 „ Das halbe Kilo Kaffee wirb sich durchschnittlich 15 bis 20 Pfg. höher im Preise stellen. Um eine Ware für eine Mark pro Pfund liefern zu können, wird man Auslesekaffee, das ist Kaffee, zu dem die schlechteren Bohnen verwendet Kerben, noch mehr als schon jetzt in ben handel bringen 1 müssen. Beim Tee wird, da der Zoll für einen Doppelzentner um 75 Mk.- höher ist als der bisherige Zoll, eine Erhöhung don 40 Pfg. pro 1/3 Kilo eintreten. Die billigste brauchbare Teesorte, die bisher 1.G0 Mk. kostete, wird von nun ab 2 Mk. kosten. £)ie Disserenz zwischen dem bisherigen und dem reuen Preise wird stetig 40 Pfg. betragen. Zur Glüh körper st euer hatte der Reichstag dem Bundesrat freie Hand gelassen, ob er eine Banderolensteuer ein führen wolle ober nicht. Wie der „Börsen-Couner" erfährt, lverden die verbündeten Regierungen bie Banderolen- fneuer fallen lassen und ben Versuch machen, auf andere Weise die Steuer auf Beleuchtungsartikel zu erheben. Die verbündeten Reaierungen tragen dabei ben Wünschen der zahlreichen Interessenten, Fabrikanten unb Händler Rechnung. * In beteiligten Kreisen herrschen noch immer Unsicherheit unb Zweifel darüber, wann die einzelnen neuen Steuergesetze in Kraft treten. Es werden deshalb bie Termine aus den verschiedenen Gesetzen nachstehend tzusammengestellt: , ,. i , Das neue Branntweinsteuergesetz tritt hiuuchtnch ber neuen Branntweinverbrauchsabgabe und der Betriebsaus- laqe, ber Effigsaure-Verbrauchsabgabe, sowie ber Nachlaß- fteuer am 1. Oktober 1909 in Kraft. Für ben in der Zeit vorn 15. bis einschließlich 30. September 1909 erzeugten Branntwein wird neben der bestehenden Brauntweiusteuer eine besondere Betriebsauflage von 6 Mk. für den Hektoliter Mkohol erhoben. Die Erhöhung der Zollsätze pu: -orannt- loein, Aether- oder weingeisthaltige Riechmittel, -Lchoiiyeits- nüttel, Efsigfüure usw. ist bereits am 10. Juli 1909 in Straft Die Veamten-Vessldungsrevision in Hessen. 11. In der ersten Anlage zu dem Kapitel einer Revision der Besoldungsordnung wird eine allgemeine Neberficht über bie Ge- haltssätze' der hessischen Staatsbeamten unb -Beamtinnen gegeben, wie fic sich na chdem Budget von 1909 barsteUen. Bon größter Wichtigkeit für die Beurteilung ber ganzen Besoldungsfrage ist die 2. Anlage dieses Kapitels, bie eine vergleichende Uebersicht über die Eiehaltsverhällnisse der hessischen Beamten mit denen ber anberen Bundesstaaten und dem Reiche gibt. Die Tabelle mußte sich 'bei ber großen Verschiedenartigkeit der Staatsbeamten in der behördlichen Organisation, und in ben Grundsätzen der Vor bilbnng, der Befördernng§ und Tstelverhältnisse auf die Zu । ianunttrftenimg möglichst gleicher ,4h ähntschartiger Beämr: u gruppen beschränken, und einzelne Gruppen, wie die Kreisärzte, Kreisassistenz- und Kreistierärzte, die Hochschulprofessoren, das Verwaltuugspersoual der Heil- unb Dflegeanstalten usw. von dem Vergleich ganz ausscheiden. Immerhin aber ist durch,die Zu sammenftellung ein allgemeiner Ucberblick imb ein Maßstab für die hauptsächlichsten Bestandteile des Dien stein kommens, also Gehalt, W0huuugsgeldzuschuß, und etwaige feste Zulagen, getomtnen worben. Die Wohnuugsgeldzuschüsse sind in Hessen durch Gesetz vom 28. Viärz 1907 dahin geregelt worden, daß Bcamten- klassen mit einem .Höchstgehalt bis 2000 Mark in den Städten Tainistadt, Mainz, Offenbach, Worms, Gießen und Bingen 12 Prozent, in ben übrigen Orten des Landes 8 Prorcnt des höchst erreichbaren Gehalts und die Beamteut'lassen mit über 2000 Mark Gebalt in ben genannten Städten 8 Prozent, in den übrigen Orten 6 Prozent des höchst erreichbaren Gehalts als Wohnungs- geldzufchuß beziehen, wobei als Miubestsah in den Städten 240 Mark, in den übrigen Orten 160 Mark gezahlt werben müssen. Für bie Reichsbeamten ist ber Wohmrngsgelbzuschuß bahrn geordnet, baß in 5 Ottsklassen bie Beamten ber ersten Tarifklasse 2250—900 Mark, bie ber zweiten 1800—810 Mark, bie der dritten 1350—630 Mark, die der vierten 570—250 Mark (Leutnants unb weibliche Beamte), die der fünften 810—330 Mark und die der sechsten Tarisklasse 480—150 Mark beziehen. In Preußen werden an die Beamten ber ersten Rangklasse 2000 bis 800 oder durchschnittlich 1512 Mark, in der zweiten und dritten Rangklasse 1600—720 Mark, durchschnittlich 1056 Mark, ht der vierten und fünften Rang klasse 1200—560 Mark, durcl>- schnittlich 800 Mark, in der vierten Abteilung für Beamte ber Provinzial- unb Lokalbehörben 720—290 Mark, durclMnittlich 494 Mark unb in ber letzten Klasse für Unterbeamte 480—150 Mark, burchschnittlich 300 Mark als Wohnungsgelbzuschuß gv- zahlt. In Sachsen werden in 3 Ottsklassen Wohnungsgeld- zuschüsse von 400—60 Mark gezahlt, in Württemberg in 4 Ortsklassen 800—170 Mark und in Baden in 5 Ortsklassen 1800—150 Mark. Noch instruktiver sind in ber Tabelle bie Vergleiche ber Bezüge der einzelnen Beamtenkategorien. Die drei Minister haben in Hessen je 12 000 Mark Gehalt unb 960 Mark Wohnungsgelb- zuschuß, ber Staatsmiinster freie Wohnung unb 12 000 Mar? Repräsentationsgehalt, die beiden anderen Minister je 2000 Matt. Zm Reich beziehen bie Staatssekretäre bes Auswärtigen Amts unb bes Reichsamts bes Innern 36 000 Matt Gehalt, bie übrigen Staatssekretäre 30 000 Mark unb jeder derselben 14 000 Matt Repräsentationsgehalt. In Preußen haben bie Minister 36000 Aiark Gehalt, ber Präsident des Staatsmini steriums au Berbern 18000 M. Repräsentationsgehalt, bie übrigen Minister je 14000 M. Stellen zu la oe. Sachsen zahlt ben Ministern 26 000 Matt Gehalt unb freie Wohnung oder 4000 Mark Wohnungsgelb, sowie dem Staatsminister 12 000 Mark Tafelgelber, Bayern zahlt 24000 Mark und freie Wohnung oder 5000 Mark Wohnungsentschädigung, sowie 16000 resp. 5000 Mark Repräsentationsgelder, mW ü r t - t cm berg beziehen die Minister 18 000 Diark unb 800 Mark Wohnungsgelb, ber Staatsminister auch 5143 Matt Repräsentationsgeld unb in Baben endlich beziehen die Minister 14000 Mark unb freie Dienstwohnung, bazu ber Präsident des Staats- Ministeriums 10 000 9Jcarf Repräsentationsgehalt unb 6000 Mark Tienstzulage, bie anderen Miniper je 4000 Mark Dieuftzulage. Ter hessische Gesandte in Berlin erhält 10 000 Mark Höchstgehalt, 800 Mark Wohnungsgelb unb 14 500 Matt Repräsen- tationsauswanb, Sachsen zahlt feinem Vertreter in Berlin 14 000 Mjtnrf, gibt freie Wohnung unb 19 300 Matt Repräsentatwus- aufroanb, Bayern 14 000 Mark Gehalt, Nebenbezüge unbetarmt, Württemberg zahlt 6300—7200 Mark Gehalt, 800 Mark Woh- nungSqeld unb 30 000 Mark Repräsentationsauswanb, Baben 9500 Mark Gehalt, 1200 Mark Wohnungsgelb unb 20 000 Mark Der Bunbesrat wirb sich an ben nächsten Tagen mit ber in ber letzten Zeit beobachteten Massenausgab e neuer Divibenben bogen unb mit ber Frage befassen, burd) welche Maßnahmen ber hierin liegenben Vereitelung ber Absichten oes Talonsteuergesetzes entgegenzu- wirken ist. Die toürtt. Regierung hat bem Lanbtage ben Entwurf KU einer Abänberung bes württembergischen Biersteucrgesetzes vorgelegt. Der von Württemberg an Stelle ber Branstetter an bas Reich zu zahlenbe Ausgleichungsbetrag bezifferte sich für 1908 auf 1485 770 Mk. Er ist nunmehr burd) die Reichssincmzresorm auf 6 435 626 Mark erhöht worden. Dementsprechenb schlägt Die Regierung eine Mehrbelastung des Bieres vor. Dir Ertrag der Biersteuer wirb nach ber jetzigen Erhöhung unter Annahme eines Berbrauchsrückganges von 10 Prozent auf runb 12 658000 Mk. gefchätzt, was eine Mehrerhebung von 5 127 000 Mk. bebeutet, von welcher nach Mzug bes Betrages für bie Reichs lasse für Württemberg noch runb 170000 Mk. übrig bleiben. Die Steuererhöhung macht auf bas Hektoliter Bier etwa 1.60 Mk. aus. muffen. ‘•4XL5 ytciaj^iajapanii yar oie von oen Vertretern Ib<§ Deutschen Tabawereins vorgetragenen Wünsche entgegengenommen unb tunlichste Berücksichtigung zugesagt. I» ber Mitglieberversammlung wurde allseitig festgestellt, daß ber Versuch ber vollen Abwälzung auf bie Raucher gemacht werben muffe. Eine mehrstünbige Aus- fprache über biese Frage führte zu folgender (Manina: »„Die Mitgliederversammlung bezeid)net es als erwünscht iirtb als zweifellos auch durchführbar, baß bie bisherigen Sorten unb weil möglichst auch bie bisherigen Packungen usw. ll !>eibehalben unb darauf entsprechende Zuschläge gemacht toerben. Selbstverstänblich müßte babei das Sortiment in Württemberg 6300—7200 9Jlar! und 800 Mark WohnungSgelb unb in Baben 4500—7800 Mark unb 1200 Mark Wohnungsyttb. Die Dirtttvren ber Gymnasien, Realsclmlen und Dbcncalidmlen haben in Hessen 5800—6600 Mark und 528 Mark Wohmmgs- geld, in Preußen 6000—7200 und 1200 Mar? Wolmungsgelb (in Berlin), in SacUen 6600—9300 Mark imb 240 Riatt Wob- nungsgeld, in Bayern 7200—9600 Mark resp. 6000—8400 Mark, kein Wohnungsgelb, in Württemberg 3900—5800 Matt uiti> 500 Mark Wohnungsgelb, in Baden die Direkwren bei" Mittelschulen 4200—7400 Mark resp. 5500—6400 Matt imb 1200 resp 1050 Mark Wohnungsgelb. Lanbrichter unb Amtsttchter beziehen in Hessen 2800—6000 resp. 6500 Mark unb 480—520 Mark Woh muigsgeld, in Preußen 3000—7200 Matt imb 1200 Mar? Woh nungsgeld, in Sachsen bie erste Gruppe 6600—9300 Mark, die zweite Gruppe 3600—7200 Matt und 240 Mark Wohnungsgeld, in Württemberg Landrichter bei ben Landgerichten 3400 bis 4400 Mark und 500 Mark Wohnungsgelb, DiensbmrffichtS- führcnbe Amtsttclüer 3600—4500 Mark unb 500 Mark Wohnung s geld, die übrigen Amtsrichter 2700—3500 Mark und 400 Mark 'Wohnungsgeld, in Baden Richter bei ben Lanbgerichten 3000—5800 Matt resp. 3500—6400 Matt unb 1050 Matt Wvh- mrngsaetd, bei den Amtsrichtern 2500—5800 Mark und 1050 Mark Wohnungsgeld. Den Kreisscliulinspekwren zahlt Hessen 2800 bis 6000 Matt und 480 Mark Wohnungsgelb, Preußen 3000 bis 7200 und 1200 Matt Wohnungsgelb, Baden in drei Abteilungen 2500— 6400 imb 950—1050 Matt Wohnungsgeld. Den Ge- richtsschreibcrn bei ben Amtsgerichten in Hessen 2000—4000 unb 320 Matt Wohnungsgelb. Das Reich (ben Militärgerichtsschrei - bent) 1800—4500 Mark imb 810 Mark Wohnungsgelb, Preußen 1800—4500 Mark imb 720 Mark Wohnungsgeld, Bayern 1800 bis 3600 resp. 3000 bis 4800 Mark, kein Wohnungsgeld, Wurttem - berg 1800 -2800 resp. 2800—4200 Matt und 340 -680 Mark Wohnungsgeld, Baben in mehreren Gehaltsklassen 1700 - 4100 imb 600—680 Mk. Wohnungsgelb. Die Hilssgerichtsfchreiber erhalten in 5)essen 1800—3000 Mk. imb 240 Mk. WvhnungS- aeld, in Preußen Gehilfen unb Assistenten 1650—3300 Mk. unb 720 Mk. Wohnungsgelb, in Saclsten bie Akttiare bei ben Amts> gerächten 1800 -3300 Mk. imb 150 Mk. Wohnungsgelb, in Baden 1550 -2600 Mk. und 600 Mk Wohnungsgeld. Die Diener beziehen bei den vei-schiedenen Instituten in Hessen 1000—1700 Mk. unb 150—204 Mk. Wohnungsgeld, im Reich 1100—1700 Mk. imb 480 Mk. Wohnungsgelb, ebenso in Preußen, in Sachsen 1300 bis 1700 Mk. und 120 Mk. Wohnungsgeld, in Bayern 1300 bis 2100 Mk., tein Wohnungsgeld, in Württemberg 1000 bis 1500 Mk. imb in Baden 1200—1700 Mk. und 400 Mk. Wvh- nungsgeld. Von besonderem Interesse ist die dritte Anlage, in ber die Regierung eine Uebersicht über alle int .Laufe ber letzten Landtags- peciobe aus deu Kreisen der Beamten erhobenen Vorstellungen ober in Form von Anträgen ber Abgeordneten an die Regierung .zerichlcten Wünsche und ocren Kosten zusammenstcllt, für die sich, wie schon früher bemerkt, nach ungefährer Berechnung ein Mehr- bebari von jährlich 3 453 100 Mk. und eine Pensionsetatserhöhung von 726 800 Mk. erforderlich machen würde. Es handelt sich im ganzen um 64 Vorstellungen resp. Anträge, darunter 22 Vorfi ellungen allgemeinen Inhalts. Wir erwähnen daraus: Eine Eingabe der Bcamten-Vereinigungen um freie Dienstwohnungen oder angemessenen Wohnungsgeldzuschuß. Ter dadurch erforderliche Mehrbedarf ist auf 132 600 Mk. berechnet. Weiter: Vorstellung der mittleren Finanzbeamten um Wohnungsgeld und freie Dienstwohnung refp. Teuerungszulage von 12',3 Proz. des Höchstgehalts; Mehrbedarf 978 500 Mk. gegenüber dem jetzt gewährten Wohnungsgeldzuschuß. Vorstellung des Richtervereins um Wohnungsgeldzufchuß nach preußischen Grundsätzen re.: Mehr- bedarf 602 900 Mk. und 68 300 Mk. Wiederholte Eingabe des Richtervereins um Gleichstellung der Gehalte mit Preußen; Mehrbedarf 1 369 000 Mk., ferner Eingabe, betr. Anstellung aller dauernd verwendeten Affessoren: Mehrbedarf 153 300 Ml. im ersten Jahre. Die Eingabe verfchiedener Beamtenverbände um völlige Gleichstellung mit den Richtern: 74 200 Mk. Anfrage Dr. Osann um stärkere Anrechnung der Besoldungsdienstzeit: 141900 Mk. und 103 000 Mk. Vorstellung der von 1897 pensionierten Beamten und der von 1900 pensionierten Lehrer um Gleichstellung mit den späteren Pensionären: 128 700 Mk. über den bewilligten Dispositionsfonds von 50 000 Mk. hinaus. Antrag Noack, betr. Witwen- und Waisenversorguug: 280 000 Mk., Antrag Adelung, betr. Gewährung von Stationszulagen: 28 250 Mk., Antrag Tamm, betr. Gewährung von Teuerungszulagen an alle Staatsdienstaspiranten : 80 100 Mk. Vorstellung des Verbandes der mittleren Verwalkimgsbeamten, betr. Vergütung der Bureaugehilfen bet den Provinzialdirettionen und Kreisämtem: 20 900 Mk., Antrag Tr. Osann, betr. Vergütung der mittleren Staatsdienstaspiranten: 20 400 Mk. Im ganzen stellt sich die Summe der auf Gehalts- verhälttiisse und sonstige Dienstbezüge der Staatsbeamten, der Pensionäre und der Hinterbliebenen bezüglichen Anträge und Vorstellungen auf 2 909 000 Mk., die Vorstellungen mit speziellen Wünschen, wie der Hllfsgerichtsschreiber, der Diener bei den Staatsbehörden, der Registratoren, des Verbandes der Schreibgehilfen, der Kanzleigehilfen bei den Kollegialgerichten, der Tomanialforstwarir, der Gerichtsvollzieher, der mittleren Justizbeamten, der Gesangen- ciufscher, der Steueraufseher, der Kreisgeometer, des Verbandes der hessischen Finanzbeamtcn, der Forstassistenten, der akademischen Beamten usw. usw. erfordern 543 300 Mk. Tie Summe der Gehaltserhöhungen allein würde sich nach der Berechnung auf 2 024 400 Mk. belaufen, wozu noch bei Gewährung penfionssähigen Wohnungsgeldzipchusses 704 000 Mk., desgleichen nach preußischen Sätzen weiterhin 602 000 Mk. und bei Gewährung freier Tienst- wohnirng resp. Pensionsfähiger Anrechnung der Wohnungsgeld- zuschüsse z. Z. 168 000 Mk., die sich bei Zugrundelegung der preußischen (§ätze um 134 700 Mk. erhöhen würden, so daß die Gesamterhöhung des pcnsionsfähigen Tiensteinkommens 3 634 000 Matt betragen wurde, woraus sich eine Mehrbelastung des Pensionsetats im Beharrungszustand mit Einfünftel geben würde, also 726 800 Mk. Tie in Vorstehendem ausführlich bargelegten Vergleiche imb Berechnungen bilben zweifellos eine wichtige Unterlage für die in nicht ferner Zeit zu erwartende Gesetzesvorlage in betreff einer revidierten Besoldungsorbnung. Man wird dabei aber nicht vergessen dürfen, daß in der Berechnung der Tenkschrift nur auf bie Beamten gruppen Bezug genommen worben ist, bie bireft mit Vorstellungen an Regierung oder Kammer herangetreten sind. Es gibt aber in Hessen noch so manche Gruppe von Staatsbeamten, die, vertrauend auf den Gerechtigkeits inn der maßgebenden Faktoren uni) berücksichtigend die allgemeine Finanzlage des Landes, bisher ihre gerechtferttgten Wünsche zurückaehalten haben. Eine durchgreifende Besoldungsrevision wird auch jene Beamten nicht vergessen dürfen, sondern bestrebt sein müssen, die gerechten Ansprüche und Interessen aller Staatsbeamten gleichmäßig zu wahren. v-vi)erh Zecher 231‘ Aeruspr Nr. 169 Erstes Blatt 159. Jahrgang Donnerstag 22.Jnli 1909 Der Oiehener Anzeige« —SezugSpreiZ: rrscheint täglich, außer ÄEQ, W W ö monatlich 7öM.,vi«r1el- Somitags. - Beilagen: J i» T a a a ▲ jk ▲ /A. jährlich Mk. 2.20; durch lltKctticr wirtschaftliche Seitfragea H ▼ ■ ▼ TB " auswärts 20 Pfennig. ^entsprech-Anschlüsse: Ä ■ LftVerantwortlich Kir bie EHebatnon ilS, für ben potüifcf>en Zeil: General-Anzeiger für Oberhesien WM Annahme von Anzeigen V " ft i i ».Land- und„Gerichlv- ris ?on^g8nU9mubr! «otationsbrutf und Verlag der vrühl'schen Unw.-Vuch' und Stemdruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. ^Oze^nieii: politifdic Cagcii^-m, Tie frE-zestiche Miaisterkrche. 3n den fiammrrcxmloir# irrnroe nsd> rdilue der d&un® et^2blt, bei El«meneeau innen £uir> i*fion_ fett einig n Zdflrn »otprrrtiet bebt r test erbaten Darüber, WB bie sich so langt hinsi»bnd< » t . >-?n Vvne flrvfaiue 6uc m Äarli* bad tmnt-T mm fr binäu*(<6ob tiereit* feit adx lärm baue er feine Hoffer geprüft und tue rtbauet der Kammerdebatte über die Alarme bette itn empurt .',ä mem Tepgtifden toU 'Hceien- trau tun bevor er c> • Äfbnertrtbüne btrtieg, aeiagt baden: „Sttun will ich lenen eine Ungeheuerlichkeit an den 4opf fchieudern und dann flrt* ,ch'" Witbtnt alli - re- bette am Mittwoch eine Unterredung mit (£I6menceau über die politische Lage, in deren SerUnir (Mhnrntrmi erkl.r da- Mißtrauensvotum der Hammer ruhte s.ch argen ibn per n11d>. Nicht q*i*n die übrigen Mitglieder bei Hafriv-tt«, des tn 'tcliti? |u mv serbelten Malen von einer ffroBt'r Mehr beit gebilligt würd' (HZ* men-rau ift der Äniicbt, daß bie Mrdciokk oct Mrniü r in ihren Äemtcrn verbleiben und der Miniii-rv.'ii oent -iuv ihrer Mitte gewühlt Hier turn müfcte krall' res beabiichti.n. Dir Ärife raich »ut £ *ntfl l« bringen, um bei ferner Steife nach Cherbourg, zur Z'-nrüiumg des Xaüer- von Rußland am 31. Juli von den neuen Mmmern begleitet tu fein. 9itlrad) wird Briand als Nachfolger (* (•'•mmccanj genannt. — Tel* caffZ« wurde am Nachmittag von Sattiöres empfangen. Ter ,j£,brrtZ-" infolge beabsichtigt Tclcaff^. dem 'Lranvenren Uallisres tu rrflarni. bat der iur Bildung eines Ha binettes geeignetste Politiker Mitterand wäre. Anß dem Orient. Der türkische Ministerrat beschästiate fick mit der end- gfiUuien ?Hebigierunn der Antwort auf die H re la - No t e. Wie verlautet, erklärt die 'Biorte, daß fic den Terminus „-trott 2. npr m r" gleichbedeutend au if affe nut s ouverüni tat s recht en und Verhandlungen mit den Schutzmächren gegen die Autonomie der Insel unter Wahrung ihrer Souorränitilsrechte verlange, weil ■r i: luifouutt Tas nrue griechische Kabinett ist von dem Wunsche beseelt, eine aufrichtige und herzliche Annäherung an die Türkei tu bewirken Tie Regierung ist fett entschlossen, nicht allem alles ,u vermeiden, roae ut Mifiverst.inc'N's'-n Anlaß geben könnte, sondern auch alle Maßnahmen tu ircffen, die die Amrichtigkeil ihres Wunsches, mit dem Nachbarstaat die herzlichsten Beitehungen tu unterhalten, beweisen. Ein Handschreiben des persischen Schah an den Regenten befiehlt die beschleunigt- Einberufung des Abgeordneten- hanics und bv; Senate zur Beruhigung des Volkes. Ein Erlas, des Ministers br. ,'niuni regelt die heute stattfindenoen JVrö- nitNg-feierli ch t eiten Ein anderer Erlaß verbietet bo? Wastentragen Tas Ministerium ist endgültig gebildet. Das Aeußerc nbeminnnl Nafrel Muelk. Marokko. AuS Madrid wird gemeldet, daß dort eine außerordentliche Erregung herrsche Tie allgemeine Meinung fei gegen die Krifgounternehmungen in Marokko. ES fanden lärmende Kundgebungen grgen da N nistenmn statt, »rrauin drangen in den 5übb n-ict-cr begonnene Gefecht endete nm 5 Ufn nadmuttagi» mit sehr bedeutenden Verlusten für die Mauren, bi. nrtfudn Iwttcn, sich der Sicb-mvmittel- und Mnnitionsparks der Spanier ut bcm .d.uien Tiefe find iefot eifrig damit bcftbaitinl, in den uotbrren Stellungen die «nition zu eradnien. Tie von dem (ipmmaubtintcn von Alhiiremaö gemeldete Harka ist von den Kabiilen, du- treu zu Spanien halten, auf ihrem Matsch nach Melitta ausgelwlt.il worden ' Die Mauren sollen ihre Taktik geändert haben. sie Dcnudi h, die H oben von .11alnon zu umgehen und Melilla selbst direkt a n > ug ce i f c n. Begleitung ihm Eltern den Besuch der Kinernato- graphenth e a t e r.___ 2hi5lc!it£. Im Gemeinderat von Portsmouth. der schon kürzlich gegen den Zarenbesuch und die Bewillkommnung des .,aren in Portsmouth demonstrerte. fanden bei Der Tebatte über den Empfang die erregtesten ssenen statt. Stellenweise herrschte förmlich tmoter^Aufruhr. Einige Gemeinberäte nannten den Mayor der -^stavt, der eigenmächtig die Bewillkommnung arrangiert batte, einen schmutzigen Hund. Ter Mavor normte die Gemeinde« rate „^iglinge". inn Gemeinderat beantragte, dem Zaren eine 'Ac reffe izu überrrichen, des InlxlltS, er möge schleunigst nach Rußland zurückkehren. anstau bad freie England durch feine Anwesenheit zu besudeln. Der iHcmeinberat rügte hinzu: wäre der Bar ein gewöhnlicher «Engländer, so wäre er langst gehenkt oder ins Irrenhaus gesteckt worden. axi3 Programm für den Empfang wurde schließlich doch angenommen. , , . . Ta^ dänische Folketing lehnte heute bei der zweiten Beratung der LandenveneidigungSvorlagen den Gesetzentwurf betreffend die vorgeschobenen beseitigten Positionen auf der Landsei te Kopenhagen s ab Neue und ungewöhnliche Unterschleife sind nn Ressort der russischen Gefängnisverwaltung aufgedeckt worden. Senator Garin erhielt Berichte, denen zufolge Rußland mindestens um U/r Mill. Rubel jährlich bestohlen wurde. Tie Unterschleife wurden in der 'Seife verübt, daß die Beamten die Lebensmittel für eigene Rechnung verkauften und den Erlös in die Tasche steckten. Senator Garin wird Stolypin hierüber Berietst erstatten. Zahlreiche hohe Beamte sind kompromittiert. Dcutscdes lleicb. Ter Kaiser arbeitete am Mittwoch vormit ag allein aus dem Begleitschiff .Hamburg' und begab sich bann nn ■ Mohr eingenommen Zum Ice begaben sich beide Masi fräten zum Gtaatöminister M ichelsc n. Das Detter tft dafür roden, daß der neue deutsche Reich •> f a;i zIei nach seiner Vorstellung bei xaifer Zrram I sei OWegeithtti nehmen werde, eine kurze Unterred u n g m 11 st önig Eduard zu bab.m, der sich in der fraglichen Zeit in Marien bad (lufholtcu dürfte Ter Fürst und die Fürstin v Bülow sind unter großen Ovationen der BadegÜNc und der Einwohner am Mittwoch in Norderney eingelrofsen. Die a n b a 11 i f di e Regierung verbot durch Lan despolrzeivi-rordnung ;t i n d e r n unter sechzehn Iihren ohne Gustav Karpeks f. In Bad-Nauheim ist der Literarhistoriker Gustav Sarve les plötzlüt» an Herzfchlag gestorben Mil Tr Gustav Sarpeles ist ein ungemein frudii- berrer und ffeifti^’t ödinfifrellcr dahingegangen, der sich namaitlidi als Hiterarlnstor l r einen Namen gemacht hat Sein S?auptqcbict war oadei die sog. füdische Literatur, der er eine größere Anzahl eingehender Werke gewidmet hat, vor allem Über Börne und Heine, den er in einer ganzen Reibe von Schriften bebanbelt bai Ailch von den Derlen des viel verkannten Tichlerv Imt et ebenso wie von Schiller, Eichendorfs, Lenau u. a eine recht brauchbare und tüchtige ?bi >gäbe veranstaltet. Ursprünglich zum indisclwn Lheolegen befnjimit widmete er ficn bald gmnanifttfduH und literarischen Studien und ging dann zur Brette über Nachdem er bis |s?7 Feuilletomehaktenr Ivr Breslauer Zeitung gewesen war, siedelte er nach Berlin über und übern.ihm mit Spiel- Hagen, dessen Biographie er l*^ veröffentlichte, die Re* daktion der Westeiniannschen Roe hefte. Seit 1H9O leitete er al» unabhängiger 5d)nftftetl<. .. .tilgen» Zta. d I »den* lumS. Außer den bereuo enoahnten Arbeuen hat tr eine zn^ibändige allgemeine 1 efAuhte der Literatur Deroffem- lläst. eine Sammlung mutKbraifd>er Tichiungen. et ne **e- schickste der »üdischen Vüerarur und eine große Anzahl anderer edinften vt »vor am 11. Nvv IH4S zu vr-JiKuiounp Ul Mähren geben n und hielt sich gegenwäNig zur Sur in Bad-Raubeim auf. • — Juristen ats 2 orcidiverberber Taß das »eg Iunstendeuttch nn. c-iS ch'e.il VeS MN schreibenden T.-unchen txItv-1 und daN ra> die Ausdeuckx^vi'i'e .;n> die s I Ilervtnas wn 'r ' r n .leiten ül'mr'tmnenen vustiach Dcrf(bR,*t Mtnt Wen binuni ixt v« .:?■! .nachk in »>-' bi'.ii'N Ml .Ni m1nf.-Leibregt Großherwgin (3. Hess.» Nr 117, vom 1. Vlufl. 1909 ab b,S auf weiteres zur Dienstleistung beim 'Irhaßnunifterium !omn*qnbicr(. — Grat o. Büdingen, im ioi;b '.In storps, I den aeldart-Regt. Nr 25, zugleich bei > n Offizieren der Lanoiv.-Heldart. 2. Wufgebotx? angestellt, der 'lbschied mit der gefevlichen Pension miS dem aktiven deere bewilligt. — Zeugoberlt Rogge, beim Art -Depot in Maiin, unter Eniennung zum Verwalter deS ^leben-Art.-Tepots in Verden, mm Art Depot m Oldenburg versetzt — b c Harde, im Ins * Regt. Kaiser Wilhelm <2. Hess.» Nr 116. zum ssöhnrich ernannt. — Di TI er bai, "Bats.-Arzt des 1 Bat?, o. Hess Inf -Reyts. Nr. 168, zur 1 Abteil. ?eidart -RegtS. Prinz August von Prelmen I Litthau.) Nr 1, Dr. 2 l u h l i n g e r . BatS -Arzt des 3. (Leib-) BatS Braunschweig Jns.-Regts Nr. 92, zum 1. Bat. 5. S?eff. ^nf RegtS Nr 168, und Mischer, Assist Arzt beim 5. Bad Jni Regt. Nr. 113, zum Grotzh Art.-KvrpS, 1. Hess Mbart.- Heati? Nr 25, ocrfnU — Im Veurlaubienstande wurden befördert: Dr Krahn (1. Darmstadt zum Stabsarzt, Tr. Dolf Worms und B o e r st (1. Darmstadt» zu Assistenzärzten. • • Ein 1111ramikroskop. Morgen, Freitag abend 6 Uhr wird Piivatdozent Dr. Thoiuae nn Hürfaal deS phyükalisch-cheumchen Instituts (Goetbestraße 55) em llllra» Mikroskop im Gebrauch vorsuhren. Diese- Instrument dient dazu, gelöste Stosftcilchen, die mit den gewöhnlichen Mikroskopen selbst bei den stärksten Vergrößerungen nicht zu er» kennen sind, wahrnehmbar zu machen. Ta da- Ultramikro- skop ein wichtige- neues Hilfsmittel für die Natiirforschung bedeutet, so en'ucht und Herr Dr. Thomae, nutjuteilen, daß er einem Besuch seines VortrageS diirch Interesienten, speziell Zivischenfalle auS einer jüngst abgehobenen Schwuryerichtssitzung Be, der Bereidigunq der l^ditovorcnen weist der Vorsitzende daraus hin, daß Sri wer Hörigkeit von diesem Amtö auJicbliefit. Bald darauf erbebt sich einer der Herren und erklärt, daß er wohl nicht als Okid:rooicner^ werde wirken fönnnt „'Sollen Sie damit etwa sagen, daß Sie sehr schni rhörig finb?" fragt der Vorsitzende „Nein, aber ich verstehe nicht gut Englisch." ..Das tut nid i-erfctie der Richter: „Sie werden hier auch kein gutes Englisch zu barm bekommen!' — D a s „e rvrüfte" Manuskript. 3d» habe vor langen Jahren, so schreibt em Mitarbeiter der Köln. 3tfl . des örteren einen erhabenen Bierkantus steigen hören, der dem wackeren Erfinder einer fauche galt, ..nwmit die Reblaus man erröten kann" Der Hochgesang kam mir nicht nur deshalb sehr lustig vor. weil er auf Pavode<5el in her ,"vvnn einev Mas kruges gedruckt war. sondern b,iuvtsöchlich deshalb, nxnl er das idxJmr Won „ertöten in die Kttaendfi.idx Lyrik und da mir m den deutschen Sprachschatz e'.ngrwgr batte Ertöten' Dos klang doch nach htm-j, das war von rmr: staken BildHofrigkrit und t*nr imfluber Kraft Wer doch aiwifo i'or-1 ..ps-rifch sich ausvnrl^u könnte' Aber selbst bas heißeste Ringen mit dem Sprachengenius erbrachte fnnrn nnrnentwerten Crtraa. denn die Bitte an mrnirn Tuchntchbar: Eidangen Stennr jnal em Streichholz k" und der Rus an die Resit ..Erl'-iNgen Sre mir noch eine Halbe!" klang doch zu idiraadftd). als har dadurch ^rn weitdollende» Echo Itte erweckt n«erben können Aber un 3duixitnidxm erstund mir später rtn nertm'lker Gewinn, denn dort er ab ich. daß man Häuser und Brücken und lirknbahnen auch erstellen und Straßen ertrreitern kann, und noch später erlernte ich aus einem Erlaß d-n kaiserlich deutschen Rei-twivst, daß man nicht nur ein ißeschäst. unthrrn aud» einen Brwk erö^nnt !v-.-nt.m Straße und dem -rPfmeten Brief W auch dar rrvrü-.r Manuskript — es konnte rinrnt »um Er » erden ubd werden! auS medizinuchen und naturwisienschaftlichen Streifen, gern entgegensieht. - Elektrische Schmalspurbahn Wetzlar. Gießen. Nach dec Tagesordnung der Handelskammer u, Wetzlar sieht dort da» Broiekt einer elektrisch zu betn tenbm Schmalspurbahn Wetzlar-G.eßen zur Beratung. Nach unseren Erkundigungen an amtlicher Stelle («ürgenneifierei unb HandelSkauimer) isl dort von einem derartigen Projekt offiziell nicht- bekannt. . _ . ' I - Tierschutz. Jeder Tierfreund wird die Notiz m Nr. 166 d. Dl. mit Befnedigung gelesen haben, in welcher Welse man in anderen Staaten oder Städten bestrebt ist, dos Publikum immer mehr und mehr für die gute und eMe i Sache auf dem Gebiete de- Tierschutzes zu gewinnen. A». | chl,eßend dürfte e- wohl von allgemeinem Interefie fein, zu erfahren, daß auch der hiesige Tierschutz. De re in vor geraumer Zeit dem Anbruigen von Tafeln mit der Aufschrift: .Schonet die Zugtiere' an geeigneten Stellen der Stadt und der Umgebung näher getreten ist. Solche Tafeln sollendem, nächst zur Aufstellung kommen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß Merkzeichen dieser Art sehr gute Erfolge gezeitigt haben ‘ und auch für Gießen durften solche nicht auSbleiben. Z, diesem Zwecke wurde bereit- in der letzten GeneraIverkamn» lung eine Kommission ernannt, die in den ersten Tagen b* Plätze auSjuchen wird, an denen eine Tafel angebracht er- scheint. Hierbei bedarf eS aber deS Entgegenkommen- der ! städtischen Behörde und der m Frage kommenden HauS- oder Grundstücksbesitzer. Der Ausschuß deS Tierfchutz-BereuM zweifelt nicht daran, daß er in bereitwilligster Weise Unter, itützung in der Ausführung dieses Plane- finden wird. D'.eft I und ähnliche Bestrebungen erheischen aber große ©elbopfer, die der Verein nicht allein bestreiten kann, wenn nicht andere, bereit# bestehende Einrichtungen darunter leiben sollen. TeS. halb wäre der Beitritt neuer Mitglieder dem Verein sehe erwünscht. " Verband hessischer Unterbeamte. Die Pedell« deS Großherzogtum» haben bei ihrer in Mainz abgehaltemt I Generalversammlung einstimmig ihren Beitritt zum Verbands I der Hessischen Unterbeamten beschlossen, so daß der Verband I alle hessischen Unterbeamten bis auf wenige Au-nahmen ja seinen Mitgliedern zählt. •* Ueber die Beschießung eine» Drachen. I ballons auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt I schreibt uns ein freund uitsereS Blattes: Für den heutigen I Tag (21. Juli) war zwischen 10 und 12 Uhr vormittag- I gelegentlich der Besichtigung der hier kommandierten Ra. növer-Luftschifferabteilung die Beschießung eine- Trniben» I ballons vorgesehen. Schott in aller Frühe wurde der Batton I gefüllt und gm Fußererzierplap an Göpel-Nord bereitge» I halten. Der 22 Meter lange und 5 Meter hohe Ballon itz schon älterer Natur Er war mit einer Gondel versehen, die alö Insassen Kwei durch Äusstopfen von Anzügen febr gut dar gestellte Leute enthielt. Um 9.15 Uhr wurde der Ballon auf den Platz gezogen und hochgelassen. Tausende von Ne» gierigen belagerten bie Sicherheitsgrenze des Platzes, um > zu sehen, wer von den drei Riffen, die zum Beschießen bestimmt n»aren, wohl den Sieg davontragen wurden Zuerst schoß eine Kompagnie Infanterie. Sie halte 5000 Patronen zur Verfügung. Dantt kamen zlvei Mascknnengewehre wn I z u saut nie u 4fXM) Patronen, stürz nach 10 Uhr vormitMs [ab ich die Infanterie aus der Richtung GricshcimerhlA am Cftranbe des Platzes atisgeschwarmt oor^chen. I ' ba ungefähren Holte von Göpel-r. st nahm fic „Stellung" Tu erste Salve, die abgefeuert wurde, setzte sämtliche irer» gläfer an die Augen und mit großer Spannung bemerkten die Neugierigen keine Berändentng am Ballon Ich fetä •:< | die Höhe des Ballons zwischen -100 und 5(k) Meter, die ütu» fernung der Schützen vom Ballon betrug 1200 Meter G Uv« folgte auf Salve Der Ballon veränderte durch die i^inN I stromung seine Stellung nur wenig Er stand saft ruhi- I Bald waren die Patromn, nachdem lebhas.es Schutzensei r einsetzte, alle. Nun beteiligten sich auch bie beiben schiitengewehre mit ihren 4000 Patronen, auch sic hatten keinen Erfolg. Infanterie und Maschinengewehre zogen un* verrichteter Sache ab. Nun hatte noch die Artillerie mi dritte hierzu bestimmte Waffe ein Dort zu reden. Gb tvar bie fünfte Batterie Oster. Aus ihrer entfernten Stellung am Bycktelberg, ungefähr JMX) Meter vom Iiel, schoß r< ben ersten Schuß sckron sehr gut. An Munition waren 7> Schrapnells vorgesehen. Mit der Entfernung hatten sie es diesmal gut gcitoffen. 5(hon beim zweiten Schuß verliest der Ballon feinen Platz und sank langsam zur Erde. Ixt große Ballonhülle biente hierbei als Iattschirm. Die Unter» I Offiziere der Vuftid)iffcrabteilung meinten, daß wenn btt ^satzung eines Ballons nicht selbst getroffen wird, itf j immer mit dem Schrecken davon käme. Das Ireffcr^ebiiil bei dieser schwierigen Beschießung war: 20 Schuß Inianterw Munition ut der Ballonhülle, die ben Ballon nicht |aa Sinken brachten, well bas sogen. S-Geschoß ein Loch iriM ■iröfter al- mit einer Nadel gestochen reißt: bie Hülle zieWl «ich wieder zu'ammen Einer bnfiT imitierten Ute einen Sckmß im Bein Es fei noch bemerkt, daß b< 'Artillerie mit bat sogen ,>»lbl,aubitzen schoß. So tvar de»W nneber Anillerie bie ensscheidende Waffe. ----- lll ein-Linden, 22. Juli. Nächsten S oimftstM feiert dec Gesangverein ,Arion* fein 20. Stif tun-s» fest. Hierbei kommen unter anderen die Prei-chüre zun Vortrag, mit denen der Verein bei dem GesangSwettstreS > Leihgestern einen ersten und Ehrenprei- errungen hat. T« Jedermann freien Zutritt hat, ist Gesang-freunden CMegflfrj i heit geboten, einen schonen Nachmittag zu verleben. 5 Ober -Seibertenrod, 21. Juli. Am letztes Sonntag fand in unserer Gemeinde bie Einweihung des neuen Kirchturme- und der neuen Orgel statt. Alt man vor IahreSsnst durch ba6 3rer in Mainz abgehalk' hren Beitritt zum Verba- lassen, so daß der = 282 qm Grabgarten daselbst . . 5/15338/!«) = 270 qm Horrette das. Giehen, den 22. Juni 1909. Grohherzogliches Ortsgertcht. Gros. K 84/09. ä „ [B22.. Donnerstag den 28. Sluguit 1909, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Ludwig Wacker und Ehefrau geb. Druschke in Giehen zugeschriebe nen nachstehend verzeidineten Parzellen versteigert: 1/462 = 34 qm Hofrette in der Schlohgasse . . 1/463 = 39 qm •votrcite daselbst. Giehen, den 21. Juli 1909. Grohherzogliches ^rtsgencht. Gros. Heute vormittag verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser langjähriger Spenglermeister Hers* Jacob Merschroth ( Wir verlieren in dem Entschlafenen einen treuen, unermüdlichen Beamten, dem wir zufolge seiner hervorragenden Eigenschaften stets ein ehrendes Andenken bewahren werden. im Staatsverlag eine Handausgabe erscheinen: DasWein- g e s c ti mit Erläuterungen und A n s f ii h r u n g s Vorschriften. Die Handausgabe ist von Landes Sekoiivmierat Müller bearbeitet. Bei jedem Paragraphen des Gesekes werden die Erläuterungen des Gesetzentwurfs, die Berhcmdltingen und Beschlüsse der NLichstagskommission, sowie die Rcicdstagsverhand-- hingeu wiedergegeben fein. Die 5l>aiidansgabe wird weiter die Ausführungsvorschristcn des Bundesrats nebst sämtlichen enig. Er stand B rch l dem lebhaftes I sich auch die bethen-U 1 Patronen, auch sie R -k Naschinengctvehre zogen u | itte noch die stillem I in Wort zu reden. K » I ihrer entfernten W I Meter vom M W I Än Mumtron mw. I 'der Entfernung hch -' I -Ust E'LV I <»***&* t :6renP«1S Sji W hmi'M >"7 » I# 1 >>i Opstl'^ **Lew*£ Sie schütteln sich den Bauch vorLacheu überunser ncucsSllbum „Soldistcnlcbcii in huinoristischen Bildern", das jeder Löser dieses Preisrätsels gratis zngesandt erhält. flJrrtärÄfür 'Die Buchstaben ergeben wagorecht richtig zin 4^‘ sammengestelltdieRamenv.4grosten^tadten.^ K Für Weiterempfehlung geben wir sofort lt. Katalog ein Wctterlmns, eine gcjdmtHtc Hl Standuhr od. eine echt silberne Damen iSvj oder Herren Taschenuhr K 82/09. t [B12/? Donnerstag den 12. August 1909, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Earl Beil in Giehen zugeschriebe neu nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: 2/2588l/iqp = 146 am Grabgarten rechts der Chaussee auf die herrschaftliche Wiese 2/258to/1Oo = 502 qm Hoireite das. Giehen, den 21. Juli 1909. Grohherzogliches Ortsgericht. Gros. Lustschiffahtt. Der Empfang des Lnstschisses Kavierer durch die Metzer Militärbehörden ist in übertriebener Form dargcstellt worden. Dem sranzösisckstn Lustschisser ist, wie das Gouvernement dem Korreipoirdcnten der Frankfurter Zeitung mitteilt, der Zeppelin! nicht vor geführt worden, sondern Kapserer durfte nur den Aufstieg und die Landung de'- Jcppciin 1 auf dem Uebungsplatz Frescati mit ansehen, die tzal.e durste er nicht betreten und auch die Eiuzellieiten des Lustschisfes sind ihm nicht gezeigt wordcm. Bon der Berabredutrg eines gemcinsckwstlicheit Aufstieges des Zeppelin I und der „Bille de Rarnch" ist dem Gouvcntcment nichts bekannt. In Strahburg bereitet man in aller Eile die Erricht tung einer Lu fts ch is f h a l l c vor, die bis 1. November ertiggcstellt werden soll. In Verbindung damit wird eine Militär drachenstation und eine freie Luftschiffahrtsstation errichtet werden. Ter italienische L c n k b a 11 o n ist leichter gemacht worden. Er beginnt dieser Tage neue Fahrten. Die Spitze des Ballons hat eine ovale Form erhalten. Das Lustschiff kann wtzt auch außerhalb der Valle gefüllt werden und umfaßt jetzt 2500 statt 2000 Kubikmeter. Im Einquantein-Park in Brüssel fand gestern aus Anlatz der belgischen diationalfeier ein Ballonausstieg statt, der durch einen schweren UnfaN gestört wurde. Als der stanzösische Ballon „Kosmos" aufstieg, wurde er von einem Windstöße gegen eine Steinsäule geworfen und platzte. Ter F-ührer Vermanchclle und seine beiden Begleiter stürzten aus großer Höhe auf einen anderen Ballon, der des Aufstieges harrte. Als die drer Ver- nnglüctten gerettet wurden, waren sie dem Erstickungstode nahe. Ter Luftschiffer Poulhan hat sich um den Preis London- Manchester beworben. P. hat den Preis der Reise Touai-ArraS in Höhe von 1500 Francs erhalten, auf Grund fernes gestrigen ersolgreichen Fluges. _ Vermischtes. • Ein seltsamer Vorfall. Ter Schnellzug B r ü s s e l — K ö l n , der gestern nach 6 Uhr früh Brüssel verlassen hat, wurde zwilchen Lüttich und Verviers durch die Notleine a n ° gehalten. Die Beamten landen einen von einer Revolver» kugel schwer getrosfenen jungen Mann, der aus einer Brustwunde blutete. Es war ein englischer Student, der in Gesellschast mehrerer Kameraden reifte. Die Studenten behaupteten, daß die Kugel durch einen Ungtücksiall ihren Kameraden getroffen habe, und verweigerten jede Auskunft. Sie wurden in Hast genommen. Kleine Tasteschronik. Von den bei dem gestrigen G r u b e n ungl ü ck ans der Zeche M a n s f e l d schwer Verletzten sind heute noch zwei g e st o r b e n. 9!ach vier Wochen wurden gestern in dem verschütteten Brugg- wald-Tuunel die ersten zwei schrecklich verstümmelten Leichen der sieben vcrschüttelen Tunnelarbeiter geborgen. Die Halendirektion von Toulon ließ gestern 31 000 Melinit- Granaten, deren Kaliber nicht mehr in der Kriegsmarine gebraucht wird, 2 Meilen vom Hasen bei 300 Nieter Tiefe ins Meer versenken. ... .. . . „ Tie Er n t e a r b ei t e n m ganz R u m amen sind m vollem . Gange. Die Ernteaussichten werben allgemein als gut bezeichnet. Ter Export'Ueberschuß an W e i z e n wird auf etwa eine Million Tonnen geschuht._________ Literarisches. Tas neue Weingcsetz tritt am 1. September 1909 in Kraft Bei dem lebhaften Interesse, mit dem Weinbau und Wein- handcl die gesetzgeberischen Arbeiten verfolgt haben, dar, angenommen werden, daß ein Bedürfnis besteht, sich über die Vorfchrlsten des neuen Wcingesetzes zu unterrichten. Zu dtesem Zweck wird nach Erscheinen der Ausführungsvorschrlsten zum neuen Weiiigeietz K 75/09. . CB1*/« Tontterstaa d. 29.Juli 1909, nachmittags 3 Uhr. tverden in unserem Amtszimmer die der Firma Gebr. Zutt in Gießen zn- geschriebenen nachstehend verzetch heten Parzellen versteigert: 2.137'/,o -= 373 qm Hosrcite lmks der Chaussee 5/153^/,^ = 282 qm Grabgarten aus der Weißerde . 5/153^/jno - 270 qm.Hofrette das- Gießen, den 22. Ium 1909. Großherzogliches Ortsgencht. ______ Gros.__________ K 44/09. B*s/7 Donnerstag den ». 9lngu)t 1909, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die der August Helsenbein Ehefrau geb. Nohde zugeschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: 21,15,2 = 262 qm Grabgartcn rechts des Wiesecker Wegs 21/15^ — 2496 qm Hosrcite das. 21/15/8 = 1053 qm Grabgarten daselbst. Gießen, den 14. Juli 1909. Großherzogliches Ovtsgencht. Gros. I- cnsten Anfordernngeti entsprechend. Der so erhebend ver- Mnfenen getstltchen Feier folgte keine weltliche; man hatte die snes nicht damit verknüpft, ein Umstand, der vom Fesl- fdaer rühmend hervorgehoben wurde. Geheimrat KretHrat .Ewnfeld-Schotten wohnte der Feier bei. 0 Ober-Eschbach, 21. Juli. Nach 50jähnqer Dienstzeit isk unser Lehrer Völz in g in den Ruhestand p'treten und nach Secheim verzogen. Er hat das Lebrerseini- Friedberg besucht. In Ober-Eschbach war er 21 Jahre (l§ Mehrer tätig, 17 Jahre leitete er den Gesangverein ignttacht". Der Ortsvorsland übergab dem scheidenden Lehrer ;g Diplon. 0 Laubach, 21. Juli. Der Vorschuß-Verein ain Sonntag int Gasthaus „zum Schützenhof" eine irneralversammlung ab. Die Zahl der Mitglieder i 506. Die Kaste zeigt einen Geldumsatz von 1 374 470 'DtL mb einen Betriebsfonds von 76 639 Mk. Der Neingewinn e-tägt 8891 Mk. Das Geschäftsguthaben der Genossen ist £788 9JK, L. Bad Nauheim, 21. Juli. Der Neubau der nde'rheilanstalt ,Elisa b et h auS" ist soweit her- sttellt daß am 11. August 200 Kinder in ihm einziehen, während daS alte Haus nur 120 Betten hatte, umfaßt dieses er 200; hat ferner zwei große Badesäle mit 40 Wannen, : jeiMaal, Spielsaal, ist überhaupt allen modernen hygieni- cn Forderungen der Neuzeit nachgekommen. Die Baukosten aufen sich mit den inneren Einrichtungen auf 180 000 Mk., n denen bis jetzt 14 000 Mk. durch freiwillige Beiträge auf- Die Beerdigung findet Freitag den 23. Juli, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. GA R P I I E Bi ®Ullb tniA .. gelesen hab^'j ' bie ftrMt, 6 n bh eine KS; SÄ' fQneS hüben wirb. ; aber große Gelbopi n fö4nn- wenn nicht anbt leiben sollen. luglieber bem Verein sc ’ * weisen. h ich-'K" °,„c *"h ; V« sobent)»1"'"’ - zabracht worden sind. Friedberg, 21. Juki. Heute morgen stürzte ^komotioführer Stein von seiner Maschine, die gerade auf >c-r Drehscheibe stand, und in die Drehscheibe hinein. Das imke Bein brach am Knie zweimal, auch erlitt Stein schwere st«pfoerletzungen. Er wurde in das Hospital verbracht. Offenbach a. M., 21. Juli. Der verheiratete Eisen- fcher Josef Blank, der nicht ganz normal ist, überfiel cilern nachmittag seine Frau, die zu ihren Eltern ge- chtet war, und brachte ihr drei Stiche bei, die aber nicht s iährltch sind. Der 12jährige Sohn, der seiner Mutter zu Ihclfe eilte, erhielt ebenfalls einen Stich in die Hand. Blank imrde verhaftet und in eine Irrenanstalt verbracht. ung eines Drache: ■ WormS, 21. Juli. Gestern abend fand im Festhause Übungsplatz Darmsta! - unler Führung der Handelskammer und besucht von 400 93er» Blattes: Fiir den heub Malern gewerblicher und industrieller Organisationen eine ) unb 12 Ityr bormitfc i ersammlung für den Hansa bund statt. Sämtliche ‘ hier kommandierten Ä (bnec bewegten sich der Sache nach in einer scharfen Polemik ieschreßung eines Dm . ^ie Steuerpolitik detz schwarz-blauen Blocks und des r<2ÄederBck? icit)errn v. Henl. Landtagsabg. Reinhart kritisierte die > 5 ®*S' w Iiese Gründung hat für WormS die Bedeutung, daß sich die tsgrenze des Platzes,: Ä iirgerschast einmütig von der seitherigen Politik des Fret- iffen, die zum Beschü ijerrn v. Het)l abtvendet und zum ersten Male auf eigene wonttagen nnirben. Zrc \ H§e stellt. Sie halte 5000Patn Wiesbaden, 21.Juli. Der Verteidiger deS wegen ei Maschinengewehrei -lDrbcg verurteilten Stationsaussehecs Burkhard hat ein nach 10 Uhr vormü _______ —— --------~ ichtung Grk^eimer^ p ~ .............................. wärmt vorgehen gn l [-----------------------------„ - ------- ??? ? K-Hii Ium pe? 1 ? T 06440 Mm tartaleF W« Grosse Auswahl in allen Stoff-Neuheiten der Saison. i 5 c3C 7 Zimmer Marktplatz 9—IO Marktplatz 9—IO Kirchwcih-W Einmachzucker , BÄ Jakob Maternus iWenerau». 4133 L&den etc. Subebör, berricbartl. Ausstattung, •üikv Bad. eielir. Vtcb:. iofort bc »iehbnr. tu ücrmictvn. obere» I. 3:od daselbst oder roavemiefcbait betrieben wurde. •Cofmancftroftc 14. sofort zu vermieten S#7D la ct; Giessen :: Bismarckstr. 2VoUtontrafte 73 Möbel 4 Zimmer Linoleum hn Kades t-ies;. Sinz. (a”7 per *0 3 Zimmer j* fctaltu; Vrrikn au hoben Reise weisen können, erdalten Lett Bor-1 *ua. - schriftliche Melkungen unter 4134 an den 4«. 100 100. 2.00 Carl Heintze, Mtreeefcerg I. Kleaee »4 eile ]«iUa4iia(ea, Mk. 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