Mittwoch 21. Juli 1909 Zweites BirOr 1 »9. Jahrgang Nr. 198 Erscheint ISglich mit Au«nahme deS SanntagS. i >ezug aus die Stärke unerreicht, und emsig wird daran rbeitet, Britanniens Uebergewicht zur See für die Dauer unr ' (w, i i( ®ÄeTfieißi^ esmimÜKMW tl Neuenweq' ai Bulow eigentlichen Dierst CTCÖBi * ist. Nur Don Darmstadt wird ein stetiges Ansteigen der stellen- suchcnden Dienstboten gemeldet und bemerkt, daß jetzt von einem Die Gründung eines württembergischen Landesverbandes des Deutschen Bauernbundes ist in die Wege geleitet Ärbeitsmarft in Hessen u. Hessen-Nassau im Juni 1999. Frankfurt a. M., im Juli 1909. An der wenig günstigen Lage des .Arbeitsmarktes im Be- nchtsmonat hatten das Baugewerbe und Metallgewerbe den größten 7. Kongreß dec christlichen Gewerkschaften. ii. S. u. H. Köln, 20. Juli. Heute referierte Paul Krug, Gewerkscl)aftssekretür in Stuttgart über „Entwicklung und Stand der deutschen Arbeiter- v e r s i ch e r u n g". Der Redner führte aus: Bon jeher haben die christlichen Gewerkschaften besonderes Gewicht darauf gelegt, Aufklärung zu tragen in den Arbeiterstand über die Rechte und Pflichten, die er auf Grund der verschiedenen Versicherungsarten Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Sleindruckeret. R. Lange, Gießen. Englands Wichrwehr. Seit Jahren ist man in England bemüht, die Verteidi- nng des Reiches, des Mutterlandes wie der Kolonien, i reformieren und ouszubaucn, weil man sich sagt, daß augenblicklichen Berttidigungsverhältnifse den Auforde- ngen der Neuzeit nicht in vollstem Maße entsprechen, as die Seestreilkräfte anlangt, so steht in dieser Hinsicht ingland zweifellos auf der Höhe, die britische Marine ist Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 61. Redaktiome^IlS. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Die „»ietzener ZamiNendlotter^' werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, da? „Kreisblatt für den Kreis Siegen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Die zranksurter Thoma-Ausstellung Von unserem Frankfurter Korrespondenten. nuime Icqou* cunvenatioiL, ifterten unter 05156 an ■^p.ncr Anzeiger erbeten^ c au» Sortierer foion iernbc Bcschäsliguna ne’ii u emaaen in her Gew:- e des Gießen. An;eiqcst. i| «VS (Or‘>g7„24.3*‘li; äSljt«9w2 J m Bezeichnend hierfür sei, daß gegen den Berichtsmonat im Bor-j x^nzler, der der deutschen Landwirtschaft volle Gerechtigkeit Widerjahre 60 stellensuchende Mädchen mehr zur Einschreibung ge- fahren ließ." Kein Kanitz könne diese Inschrift versilbern, kein! langten, während die offenen Stellen um 8 abgenommen haben.! ^ahn sie auskratzen imb keine schwarze Krähe sie verwischen. — Der Passantenverkehr war entsprechend der ganzen Lage des , Landtagsabgeordneter W a m h o f f führte aus, daß er vom Bunde Arbeitsmarktes auch int Berichts.nonate sehr lebhaft. Von den! der,Landwirte ausgesastofien worden ,er, weck er von dreiem keine Crganen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes wurden, i Jnstrukttonen über lerne Parlamentartw)e -^attgkert habe ent-* - • — - - - - «•-••=---< ! gegennehmen wollet:. Er habe bet der Wahl von 1897 den Führern des Bundes erklärt, wenn sie ihn mit geschlossener Marsch- route in den Reichstag senden wollten, dann sollten sie lieber einen Dienstmann nach Berlin schicken. Redner betonte die Ütot- Wendigkeit, tüchtige Vertreter der Bauernschaft in die Parlamente und kommunalen Körperschaften zu entsenden. Im Schluß- Worte faßte Wachhvrst de Wente die Ziele des Bundes in die Worte zusammen: Schutz der deutschen Landwirtschaft, Erfüllung der nationalen Pflicht, Stärkung des Reichsgedankens. Darauf wurde die Versammlung mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland geschlossen. — Kurz und bündig — und unsinnig. In dem vom Brixener Bisä-of approbierten St. Angela-Blatte „Das Apostolat der christlichen Tochter", das unter der Redaktion eines Priesters in Wien erscheint, finden sich int 11. Jahrgänge folgende bezeichnende Urteile über Größen der Weltliteratur: „Felix Dohn verherrlicht das Heidentum auf Kosten des Christentums." Dies kurze Urteil genügt, ihn grundsätzlich zu verdammen. „Sptel- haoens Romane sind leider fast olle durchweht von revolutionärem und ungläubigem Geiste und halten sich auch von sittlichen Ueber- griffen nicht fern." „Bechsteins ALärchenbuch ist für katholische Institute nicht zu empfehlen." „Die Bibliothek für die beutj'cbe Jugend ist protestantisch, also nicht zu empfehlen." „Der Wald- schulmeifter von Rosegger enthält tropfenweise sehr viel antireligiöse und antikirchlichq Ansichten und Bemerkungen." „Rosegger ist eine reichbegabte Dichternatur, . . . leider dient er der freisinnigen Richtung. In sittlicher Beziehung finden sich in Roseggers Werken Anklänge an seinen lüsternen Gönner Robert Hamerlmg." Auch Rudolf Baumbach wird verfehmt, denn „so frisch und angenehm B. schreibt, so ist er in 1 einem sprudelnden Uebermut nicht frei von Ausfällen gegen Religion, Priester und Kirche." „Schade, daß er als Kind des protestantischen Thüringens öfters gegen Kirche und Geistlichkeit in spöttelnder Weise zu Felde zieht." Scheffels „Ekkehard" ist eine „Persiflage des Mönchs- ledens." So werden weiter noch Ibsen, Bulwer, Dumas, Gang- Hofer kttrz und bündig verdammt. — Ten Vorwurf, heidnische Ideen zu verherrlichen, hat man übrigens auch schon dem kath. Weber, dem Dichter von Dreizehnlinden gemacht. Das genügt. — Aus dem Referendarexamen. Herzlich gelacht wurde kürzlich auf dem Breslauer Oberlandesgericht über eine unerwartete, doch verblüffend richtige Antwort, die einer der Kandidaten im Referendarexamen auf eine an ihn gerichtete Frage gab. Der Herr Examinator verlangte vom Prüfling eine kurze Darstellung der Geschichte des Oberlandesgerichis. Er half ihm dabei ein wenig ans imb bedeutete ihm, daß dieses Gericht früher Appellationsgericht, vordem aber Oberlandesgericht geheißen habe, wie es auch heute wieder heiße, und er begehrte dann weiter zu wissen, aus welchen Ursachen und zu welchen Zeitpuntten die Namenswechsel erfolgt seien. Da der Kandidat keine befriebigenbe Auskunft zu geben wußte, sagte ber Herr Examinator: „Ich will eine andere- Frage stellen: vielleicht zeigt sie Ihnen den rechten Weg für die Beantwortung meiner ersten Frage. Gesetzt den Fall, wir befänden uns je^ irn Zeitalter Friedrichs des Großen. Wie würde der große König die Herren dieses Gerichtes, — wie würde er beispielsweise mich anreden?" Ohne Besinnen erwiderte der Kandidat: „Mit Er!" Bezwungen von dieser unanfechtbaren Wahrheit, ftimmten die Herren Examinatoren dem Prüfling rückhaltlos bei. — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Gerhart Hauv un anns Märchendichtung „Hanne le" ist mit wenigen textlichen Umänderungen von dem bekannten Komponisten Erlanger, der mit feinem „Polnischen Juden" und feiner .Aphrodite" bereits bedeutende Erfolge erzielt hat, in Musik gefetzt worden. Erlanger, ber irt Paris lebt, stammt aus Frankfurt. fei sm?’.*1' Anteil. So berichtet z. B. Mainz über geringe Bautätigkeit und i auch in Frankfurt a. M. würben noch viele Arbeitslose bieser I Branche gezählt. Von keiner einzigen Stabt bes Berbanbsgebietes ' wird günstiges über das Baugewerbe beruhtet. Auch die Arbeils- < Marktlage im Metallgewerbe ist noch immer als sehr flau zu bezeichnen. Mainz, Offenbach, Kassel, Worms und Frankfurt a. M. melden noch immer großes Überangebot von Arbeitskräften dieser Branche und teilweise sogar weitere Beschränkung der schon redu- . zierten Arbeitszeit. Eine größere Maschinenfabrik am Rhein , laßt schon längere Zeit nur an 4 Tagen in der Woche je einen . halben Tag arbeiten. In der Holzindustrie ist die Bauschreinerei ' noch schlecht beschäftigt, besser dagegen die Möbelschreinerei, doch sind auch hier die Arbeitskräfte noch immer leicht zu bekommen. . Dagegen herrscht schon seit Monaten hauptsächlich in den kleineren Städten und auf dem Lande ein ziemlich flotter Geschäftsgang in der Wagnerei, der auch im Berichtsmonat noch anhielt und war die Beschaffung ber nötigen Arbeitskräfte oft nicht sofort möglich. Im Bekleidungsgewerbe ist der Beschäftigungsgrad im allgemeinen noch xufriedenstellend zu nennen. Die Beschaffung der Arbeitskräfte machte aber keine Schwierigkeiten, nur in Kassel war Mangel an Schneidern. Die Defchäftigungsgelegenheit im Buchdruckergewerbe hat sich noch nicht gebessert: in Frankfurt a. M. verblieben z. B. Ende Juni 77 Arbeitslose (27 mehr als zu der gleichen Zeit im Vormonat). Der Geschäftsgang in diesem Gewerbe wird bis zur Mitte des Berichlsmonat sogar als schlecht bezeichnet. Die Portefeuille- und Sattlerwarenindustrie war im allgemeinen nach Meldungen aus Offenbach besser als im Vormonat beschäftigt. Aus derselben Stadt dagegen wird von der Schuhindustrie eine Verschlechterung der Lage gemeldet, die nicht nur auf den auch sonst eintretenden etwas ruhigeren Geschäftsgang nach Pfingsten zurückgeführt wird, sondern auch auf die allgemeine wirtschaftliche Depression, die die Händler mit den Herbstausträgen und Nachbestellungen zurückhalten läßt. In verschiedenen betrieben dieser Branche wurde die Arbeitszeit auf 7 Stunden pro Tag reduziert. In der Chemischen Industrie war der Beschäfttgungsgrad in Oestrich, Winkel, Mühlheim und Fechenheim gut, wenn auch nicht derart hervorragend, daß dadurch das große Heer der arbeitslosen ungelernten Arbeiter in nennenswerter Weise verringert wurde, die doch sonst gerade in dieser Industrie noch am leiästesten Unterkunft finden. Durch diesen Ueberfluß von ungelernten Arbeitern war wenigstens die Landwirtschaft in ber Lage, ihren Bebarf an Arbeitskräften ohne Schwierigkeiten zu becken, wenn auch bas Material nicht immer ein erstklassiges war. lieber ben Dienstbotenmarkt liegen Meldungen, mit Ausnahme von Darmstadt, nicht vor. Es ist aber auch nicht anzunehmen, daß die Lage für die Arbeitgeber, wenigstens was ben weiblichen Dienstbotenmarkt anbelangt, besser geworden X- LUUllUll ucy - foiveit Meldungen von ben kommunalen dezw. Kreisarbeitsnach- weisen und Herbergen zur Heimat Vorlagen, 8296 Stellen vermittelt (gegen 8472 im Vormonat-, darunter: Bingen 1, Diez 1, Wildungen 1, Homberg (Ae>z. Kassel) 2, Eltville 3, Wiesbaden (Herberge zur Heinrafi 5, Corbacy 6, Eschwege 7, Marburg 11, Worms 12, Oberlahnstein 14, Fechenheim a. M. 16, Fulda 16, Darmstadt (H. z. H.i 17, Kreuznach 18 Wetzlar 25, Herborn 26, Kreuznach (H. z. 28, Weilburg 38, Hanan 4o, Gießen (H. z. H.- 62, Frankfurt a. M. lH. z. H.) 71, Gießen 135, Limburg a. L. 147, Friedberg i. H. 192, Witzenhausen 273, Worms 285, Offenbach a. M. 287, Darmstadt 367, Mainz 554, Kassel 746, Wiesbaden 1274 und Frankfurt a. M. 3571. Bei den Ortskrankenkassen in Kassel, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Gießen und Friedberg haben, was die Versicherungspflichten anbelangt, die männlichen und weiblichen Mitglieder abgenommen, bei den Kassen Frankfurt a. M. und Fulda nur die weiblichen und bei Worms nur die männlichen versicherungspflichtigen Mitglieder. Eine Zunahme der versicherungspflichtigen männlichen und weiblichen Mitglieder ist eingetreten bei ben Kassen Offenbach, Kreuznach und Wetzlar und bei Worms ist die Zahl der versicherungspflichtigen weiblichen Mitglieder gestiegen. Die Zahl der fteiwilligen weiblichen Mitglieder hat nur bei Worms und Gießen abgenommen, ist bei Darmstadt, Friedberg und Wetzlar unticräubert geblieben unb hat bei allen anderen Kassen zugenommen. Die Zahl der fteiwilligen Mitglieder hat zugeiwmmen bei den Kassen in Käfiel, Offenbach a. M., Wiesbaden, •I LUvllvl^ ' (J I H > Fecht zu erhalten. Bekannt ist die lebhafte Flotten- itation, die feit einigen Monaten eingesetzt hat und die ;e des in England so sehr verhaßten Deutschen Flotten- t TcinS ganz bedeutend hinter sich läßt. Das Ziel ist der freinlächtestandard, und die Bewegung hat die Bevölke- vng so ergriffen, daß die liberale Regierung, die ursprüng- uh sich den Plänen auf einen schnelleren Flottenausbau i versetzte, nicht anders konnte, als dem Drängen nachzu- Icben unb den Beschlüssen des Parlaments auf eine schnellere lerstärlung der Seestreitkräfte zuzushimmen. In dieser usicht kann es für die Engländer heißen: „Lieb Vaterland, tiaft rulftg sein!" -umal auch die Kolonien sich bereit rQart haben, an dem Flottenausbau mit^uwirken, und i ch sonst bereit sind, den größten Teil des eigenen Schutzes u übernehmen. Dies bedeutet für Großbritannien eine beachtliche Entlastung, weil ein aroßer Teil seiner Streit- rjftc in einem Weltkriege durch die Verteidigung der Kolo- rien in Anspruch genommen würde. Ganz anders dagegen f\bt es mit den Landstreitkräften, die ja seit je ein Kreuz fit die Engländer bilden. Auf diesem Gebiete ist im Laufe lcr Jahre viel herumexperimentiert worden, alle möglichen i nrichtungen sind getroffen, aber zu dem einen grund- l. -jenbcn Schritte, der der Wurzel des Uebels mit einem Male (•helfen würde, kann man sich absolut nicht entschließen; ie Einführung der allgemeinen Heerespflicht. Von er- oprenen Offizieren wird diese Institution dringend gefor- So erhebt Lord Roberts mit Macht seine Stimme (für, aber die Mahnungen verhallen ungehört, der Eng- • nber kann sich nun einmal nicht dazu entschließen, zwangs- üfe in einem stehenden Heere zu dienen. Für die Miliz itb die Freiwilligen begeistert man sich allenfalls, weil diese riegsspielerci nur ziemlich kurze Zeit dauert, aber den i strengenden Dienst, wie man ihn in Deutschland und (tberen Ländern des Kontinents zu leisten hat, scheut der . urchschuittsengländer und überläßt dies Leuten, welche das Idateuhandwerk als Beruf betreiben. Der jetzige Kriegs- : inister Haldane versucht alles mögliche, um die Wehrkräfte V'X' Landes zu erhöhen, Divisionen werden aufgestellt, große s tanöverübungen veranstaltet, aber man hat doch das Be- (chtsein, daß alles dies unzulängliche Mittel sind. Es >ißt nun, daß man den in Südafrila und Jüdien bewährten :neral Kitchener an die Spitze eines Reichsgeneralstabes tflcn will, mit der Maßgabe, die Heeresorgawisation zu (erwachen und zu kontrollieren, um auf solche Weise mög- ichste GleickMäßigkeit in die Truppenteile des gesamten cttifchen Reiches zu bringen. Ob dies möglich sein wird, freilich eine andere Sache, denn auch in den Kolonien le steht die Wehrkraft überwiegend nur aus Milizen und ob tiefe allzugroßen Wert haben, ist zum mindesten fraglich. Kluch die Wahl Mcheners wird wenig nützen, wenn man ficht, wie gesagt, das ganze System von Grund auf ändert. Zinmerhin aber darf man nicht außer acht lassen, daß En^ zland eben Seemacht ist und bleiben wird, so daß fein Lan. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen JSsteiB sä»! cer v?>-k>°i7.'.°"crci n»r diese ist nicht zu leugnen so reif unb vollendet auch schon in den 70 er Jahren viele Bilder sind), immer wieder findet, ist die schlichte, sozusagen selbstverständliche Einfachheit unb die Innigkeit, mit ber das Motiv ergriffen und durck-gesührt wird. Bei KüniÜern von der Art Hans Thomas verliert die Frage, ivelcher Schule oder Richttmg sie angehören, ganz ihre Bedeutung unb auch ganz das Interesse. «.«,<. Er hat nie anders als aus innerem Drange, aus der Freude, an der Schönheit, die sein begnadetes Auge sah, geschaffen, und die Ausdrucksrnittel sich ohne Rücksicht auf irgend eine herrschende Mode selbst gebildet. Er war aus Naturnotwendigkeit Maler und dichter in dem Sinne, daß er Empfindungen und Stimmungen, die der Tickter mit feinem Mittel, Dem Worte, ausdrückt, mit ber Farbe so roieberjugeben versuchte, wie sie fein anbächtiges Herz empfand. Tas tft ihm nun bereits in ganz unmittelbarer Weise bei ben Bildern aus ben 70er u. 80er Jahren gelungen, die man auf ber Ausstellung in einer besonders guten Auswahl studieren kann. Aber so ganz voll unb reich und ganz persönlich Hingt es uns doch erst aus ben Bildern ber letzten V/8 Jahrzehnte entgegen. Hier ist bic innige Verschmelzung mit bem Geiste ber Natur vollendet, unb bie Technik bietet bem Meister die Ausdrucksmittel, um auch bie feinsten unb stabilsten Schwingungen der Empfindungen lviederzugeben. Ruhige, ftifle, andächtige Lebensfreude — das also ist das Element, in bent sich Hans Thomas, des beutfeben Meisters, Kun ftam reinsten unb restlosesten verkörpert. Die mythologischen Szenen, namentlich ber Ausdruck ber jauchzenben Ausgelassenheit, gelingen ihm weniger, zumal wenn man an Ludwig v. Hofmann oder an Böcklin denkt. Die Entwicklung zu seinem heutigen Stil war eine innere Notwendigkeit, — das läßt diese Frankfurter Thoma-Ausstellung überzeugend erkennen. Eine Auftählung einzelner Bilder zu geben, würde doch zu roeit führen. Man sieht viele Hauptwerke („sthralsburg", „Paradies", „-Sommer", „Kahnfahrt" „Laurerbrunner 2al", „Gefilde ber Seligen"), aber auch vieles, was man selten ober gar nicht bisher zu sehen Gelegenheit hatte. Die Ausstellung ist eine schöne Huldigung zum bevorstehenden <0. Geburtstage (20. Oktober) bes Meisters. Dr. Z. Seit ein paar Jahren hat ber Frankfurter Kunstverem, ber jetzt unter zielbewußter unb weitblickender Leitung steht m jebem Gommer eine große, mehrere Monate lang dauernde Ausstellung kremfMitet, die in ber Regel das Lebenswert einer bedeutenden .'liiastlerpersönlickfleit umfaßt. Die diesiährige gilt Ö ans I noma, einem Meister, dem zu huldigen Frankst^ beionbe^ : Ursache hat, denn er war lange Jahre selbst em Franksurter . 1-nl hat hier seinen Ruhm wachsen sehen, freilich hier auch hart im Anerkennung ringen müssen. Aber er hat auch viele irreunbe Mer gefunden, die ihm seine Bilder abgekauft haben, und die tont heute bie Erfahrung machen können, daß das Mäzenatentum Msweiün zugleich ein gutes Geschäft ist, denn die Preise, ber st über von damals und von heute geg eneinander gehal tert, zeigen, W) em Spekulieren in Bildern oft ebenso einträglich ist, wie der • Rntauf von Wertpapieren und Grundstücken. So kommt es,„daß kr größere Teil der Frankmrter' Thoma-Ausstellung hmigeit toivaten Kunstfteunden zu banien ist, bie ihre Schatze bereittotllig Wieben haben. Die Ausstellung vereinigt mehr als 100 Biwei, uni) bie Auswahl ist so getroffen, daß aus ^tten Lchaffensepochen b« Meisters Belegstücke vorhanden sind, — von 1870 cm aus '^Auch' ^die Jahre vor 1870 sind vertreten, aber bie drei bilder aus detst Jahre 1857, 1861, ^9 ste^M vereinzelt rr als charakteristisch gelten ^ fointeu. ^anbsthaft von 1357 würde kaum jemand den spateien -thoma erkennen, weder in lei Farbe, noch in ber ZeickMtng, wMti man bie Wahl des !h-mas, bas ruhige, träumende Bersenktfem in die Natur als rinnt Wesenszug Thomas in Anspruch.nehmen w^lb Eim un- kTfennbarc Einheit ber Per, öackichkeit bleibt denn als Ender geb ms, reim man die lange Reihe ber in etoft wid. '('jiebeiicn Bilder aus ben übrigen Jahren durchiuustert. Un- Miicin mannigfaltig finb die Motive aus ber unrgel^Men elt, ):e des Meisters Phantasie angeregt unb zur Gestaltung be ‘rudjtct haben. Landschaften meist von: Chmiakter ruhiger, Mer Stimmung zuerst auS der deutschen veunat, water vielfach kdotive aus Italien, dazwischen eine Zeitlang mit Vorliebe mytl)o- k>gische Szeneii, Nixen und Faum im Vollgemme des Dafems, tetircfjeiteu (Großmutter unb Enkel ober Kruder)zenen), ab unb pt ein Porttät, wenn ein Kopf bas Maler äuge besonders^ an« i.ijte unb endlich ivieber Rückkehr zur heimischen Latidst.)ast: h-j ist bas Ergebnis einer Wahrsck)ou über bie uiel]eiligen Ehernen Meisters, wie sie die Ausheilung zeigt. Ta-5 ^Einheitliche |mn, das sich bei allem Wechsel ber Väalweise löte]er ist nicht jn Leugnen) unb bei aller Vervollkommnung ber Technik (auch -der Fr«« . Verlag .... ......। GNsi- ___________ .ecmacht ist und bleiben wird, so daß sein Landler erst an zweiter Stelle kommt. Allerdings tonnte im Hinblick auf die Fortschritte der Technik sehr wohl einmal dec Fall eintreten, daß England gezwunaen wäre, zu seiner Verteidigung auch die Landstreitträfte yeranzuziehen, und htm dürfte es um Albion ziemlich schlecht stel-en. Worms und Gießen, ist sich gleich geblieben in Darmstadt, Friedberg i. H. unb Wetzlar unb hat abgenommen in Frankfurt a. M., Mainz, Kreuznach und Fulda. Tagung bes deutschen Bauernbundes. S.u. H. Graubenz, ben 19. Juli. Der ivcugegrünbete Deutsche Bauernbund hielt hier zum ersten-' mal eine Versammlung ab, zu der über 600 Ansiedler und Bauern! erschienen waren. — Landwirt Moritz (Wilhelmsaue) wies den Vorwurf zurück, daß ber Bauernbund einen Keil in die Landwirtschaft treibe. Die Führer im Bunde der Landwirte finb Wege gegangen, auf denen zu folgen uns nicht mehr möglich war. — Reichstagsabgeordneter Wachhvrst de Wente, der Vorsitzende des Bauernbundes, schilderte dessen Entwickelungsgeschichte. Warum sollten die, die auf gemäßigt liberalem Boden stehen, nicht mit- rofrfen können zum Wohle der Laiidwirtschaft. Die Landwirtschaft hat es doch sehr nötig, auch diese sJ)tänner vor ihrem Wagen zu sehen. Wenn der Herr Major Endell aus Posen im Deutschen. Landwirtschastsrat es ausgesprochen hat, daß die Grvßgruudbeü'-er bie geborenen Führer ber Bauern seien, so sei bas ein Rriß- ttauensvotum dem Bauembunbe gegenüber. (Lebh. Zustimmung.) — Reichstagsabgeorbueter Sieg berechnete ben Bettag ber neuen Steuern in Reich, Staat und Kommune auf beinahe eine Milliarde. Herrn von Hetidebrand bliebe es Vorbehalten, den Einwand wegzuwischen, als ob die Konservativen die Erbschaftssteuer gblehnten, weil sie ben Familiensinn zerstöre. Für die Konservafiven waren im Grunde nur politische Beweggründe maßgebend. Von den konservattven Abgeordneten war in diesen Tagen vergessen worden, daß sie Komprvmiß-Kandibatvn sind und daß, sie Rückfichr zu nehmen haben. Der jetzige Reichskanzl-er ist ein Philosoph unb einer der gebildetsten Leute im ganzen Reiche, aber seiner gaw- zen Charakteranlage nach fehlt ihm die gepanzerte Faust, bie heute ein Reichskanzler haben muß, um im Reiche Ordnung zu halten. Hoffeittlich entwickelt er sich noch nach bieser Richtung hin. Eines aber ist sicher, ein Kanzler, der es wagen sollte, die Ostmarken- polittk zu opfern, für Zentrum und Konservative, der würde weggefegt werden, wie Spreu vom Winde. Bei der mißglückten Finanzrefvrm werben bie erwarteten 500 Millionen ausbleiben und auf die jetzige Gesetzesmack>erei wird eine Reformgesetzesmacherei folgen, bei ber man die Erbanfallsteuer wieder hervorholen wirb. Das Erstarken bes bäuerlichen Gedankens kann auch ich von meinem Standpunkt als Großgrundbesitzer aus würdigen. Er ist der Zwillingsbruder vom Mittelstand, mit dem er in Stadt und Land lebt unb ioebt. Die Treue zu Kaiser unb Reich muß seine Devise sein, bann kann ihm niemand einen} Vorwurf machen. — Reichstagsabgeordneter Löscher kam auf bie vom Fürsten Bülow gewünschte Grabinschrift, „Hier ruht ein grarifcher Reichskanzler", zu >prechen und meinte, daß dem Fürsten _______ .. . _ _ _ . Zülow von ber beutfdjen Bauernschaft eigentlich bie goldene Jn- stbotenmangel nicht mehr gesprochen werden kömw. schuft gesetzt werden müßte: „Hier ruht ein deutscher Reichs- für sei, daß gegen ben Berichtsmonat im Bor-1 fanj(ct/ ber ber deutschen Landwirtschaft volle Gerechtigkeit wider- .'ir<4w>nho Wnhrfipn mpfir i'.tr fS"-rrtffßrf*ihilTro FAnrr» Sim» hprlilhrrn ii'in' verseh io/Ä» Stelle für foiort. 'M yxo.u Herr, Sonnenitray- verW. Mädchen siir.R^ L, mit nur. ZeuD, Ml J Schmidt. MuenM LkÄÄNÄE chtweüe abzugebe"' Jeav Dern & ßj Wcst-Anlaae 31ch «MM sssAuKZ MW acht SÖctfjnabcrinneu, f» imadchen werden geiutU [__________Ludwiqiirafit Ein Mädchen inem Kinde geiucht. II: Näheres BabnhoHttint mermädch.nachÄad'Nlich !ÜW.Mch.nJranki.a.Ü! ftau Schmidt, Neuen M tu brewpnubrn uxb -u eti6((rn Sit 3 re toegatfo la «üxren C; .;iTrua:-.cnm hohen ixe (fcnttli-tim bei aller ff.'n! aiMb cer tonte m b«fl ?*u»Khrammpr*tBi rl/baff!»* an nfannt. Ter Gkvcjife nnrr cU« Ttearn naeflufyn tmb »wongs- »ni-n Artrntnrvrr^tdKTung bar wr£tz:: an t.'tarfmflclbem und enirx etwa 1 , Piatt omv. gezahlt 'n oct ftTantmaeritl Tung ist vrm Jahre !'*'<• tn< IW# m 7 17".. 'Mr- 'itK-•‘.Jim .Jnr'eit »rrbuebnnt rfrcjikn*' MU n tfHf Lhti / ;r • x c btr "Älun'vi. tn Der Uniall* > 1' ; Y ür- n irno in ’-r >*•:!•& np-rider-tt? in ü. r 4 ' " tonen Fällen eine £nrf? flrbTilrrrrdirfKruni uü ihtan M: den ui #:»a hl Miluo' n ,'eiten (Mr ^umme oor. ra « '» '«illiaroen Mark o» tuidch biewngen zur Auaiobluna oe- brach: *1 * 3n 'i^rrudxr v.n VlueianD-;, bie beutfthe Arb - lerver > '- Tur!* nad i.ioi w- n. irbit e4 Biebt i den tWHönt n -■ sb- at hat: inan iirliad) noch ba» freiwillige Achtem für richtiger, trogen ei cetafr- dorr ' *trn c.nanllM» nora-n n.r • '. irot ixit Znduikrtttl-n nicht k'nkurrttiziähig blnbcn, fernen ln»brr schon recht zwnulhaften Öerl rmg-büRl b<:t 2af »wette tbcma betrat bi* „kün'liqe (Ml al trag bcr 9ct im*' berl tc«r runq v »ronunfl II» fleterent roit der 9ici6»- toQMbq ‘.He der be t-llt, btr au»rHrte: Tu torunbiug- der Reich»' brrjidKrtetgombnunii find eine iroedmäftge Frukttn ieruna de» runqt ifte, weil sie deren l'ir,rnt}*itm, bte in dem to r -'gan z br» Ätxr n chr nur insoweit ist die BersicherunaSorbnun.f em großer tourt, sondern auch m ber ‘xrrotileruno des Ihrife* bei Versicherten unb ui ber in die Invalidenversicherung hinkingearb 'tet n vtnlrr dliebenenv-rsi»b*riinq, nicht zu -'N aber auch in ber Betwtril’diung des Zwecke b-t (ovalen tkt idwnmg durch aU(9red> nben Ausbau unb iru re tntnlimg sie den Ber «cherten verständlich unb Oamu tu gr -t tmdglithitrm Maße »urbar tu machen Tas; die Ber- Ikbmi.KiOnrbmma die verschiedenartigste Beurteilung rrbüU, 1-qt in brr Malme selbst b. irünbi t Ser b-sbmld das stiesetze-wcrk »um fllfitfl' *i 11 Abid Im grhradU sehen will, muh es vor allem,Den politischen Barr. Neid «schäften entrücken, und durch möglichst »ach fid>- Pfnrti ilung b«r Ml rnng nabrr Lnnpcn lieber den Iunanzen» lug äußerte nd> ort Reimer, bafi bu* (rinidtränhmfl brr imianzielUn Vemnnuse n-t ItJier ber Unirll« und Invalidenversicherung durch dir neu iu schoi enden lokalen Bersicherung-ämter ;u degrühen sind Di. txni '«ompetenien bit B riid, rungoomter »ugrunbe liegenden Rechtianschauungen hatten loau'dienpcv'e zur vollständige» ~k* teilniim inikniuellen öntdkibungDt chtes d Bero l chteten (limi qenossenschasten .mb Invalidenvenichermtosanhaltru führen muisen. um Uierfdmatr .nd Berp^lichtete gleich,uü llen rote in unserem übrigen bürgrrltdien Recht Sieben. Tie Dorgcifbitv" Regelmii ist ernt Inkonseauen» unb Halbheit — Bei ber ftranlen- t><-r(idKniiig birtit die Luhne unb innere Versas'unq sowie der nmt ri. 1 • lerl in der tRe* 1b5vernd)crunn^nrbnunn Recht zu scharfen B^ins.mbmigen Tie .inttrclfiation ist zu nicnn’lbnh. 'Ik- tri« troLiiien ofirften nur brftrlKn bleiben, wenn oevr *. iiirncral- venaminlung in g heimn YLbftimmnna fidi batür auS krid.! Tie .Vnfhi mng der Beiträge und de» Ctimmrech e m t m. i l cmannl.n tBiirlilvnbcn im tksolge, führt zur imtarrunj der Mafien. Bei den Lanbkran' nkchsen ist bi* 2esdMveewaln>m e nzufül r n Tie Aus- bfbnttna der Bersitbmmqsp licht (Dienstboten. Land'irbeiter. vnue- flrtrerbrtrribmbt' rt; ,n den rüsten. lkl**r BerjicherunnörMtit der Behm - tb«. n. «om »anlrTtrlcT, Ion»wirt - nnv haben diese sich i fh i in Atfimi Au befürworten ist ferner bie toärtmerinnra- )m: isrü-nnin und SdmumgeNdMfkunterWduna. T ir kraus, «geh»' betebnung ninfi nach dem wirklich erzielten Lohne im -i)ödchlMtrag' hon •• Mark erfolgen Bei ber ttn oliv,Sicherung verlangt bcr Mtebner noAvendige Criürnmina n des Kntehcndcn Rechts t in» fr- r<- wären tHfirrrbefrartlbeiten .BermsAinaen, Bleikolik ufr*. al» Nn'Otl vi betrachten Bersch dem Bestimmimgen hrrfdtledlem b.iK I > i nb< h’fbt io, btr ^euseyii.ig der 'Jicntrn bi» 2(1 'l>roj auf : : und die B^citigurn d bivb.Tigert Prinzip» bcr irr werd. In ch- nseinbuüe unb (rthvuna biefe? Prinzip durch Cr weil, nluste. itf na* # 706 vc ieichene stavitalabnndum gegen b. n '2 ilrn br.i Perltdn-n ist ein Uniedtt, rocil ber Bcrlebte die folgen h r Adsind.ing tragen mufk Bei der Inoaliben unb !dint*rbU l'enenversidi'-rung ist die 5)erabscdung ber AlterSgrenie ant >' - Jahr »um Beruge ber Altersrente erwünscht. Notwenbiger in '. bar» 3ui’iihbenrcntncnt, die ihnbrr unt r 14 Jahren ober solche. Ne iniolqe geistiger od*r Torperlidxr Ot bredien bau mb rrwertouniäbig imb. ui versorgen haben, ent't-rcchenb bcr 3abl bcr sfinber eine Zuststm rente gewöhrt wirb Ivür den Begriff ber Invalidität soll di Beru'Sinvalidität al» geltende Regel Dome* fdir Inn werden Auf Heilverfahren ist ein Recht ;u geben Tie l* «bufhin ii sind ent'.leihend der b Heren Lohn^ren e m vermehren Ter vSchstbemessung ber vmterbli b.-nrnrrnle in die Invalidenrente ins! bet i'wldrrten '.n'ch*rr> nte unrunbe ui legen 7. Sitzuug bh DHbcr iogitditr Handelskammer VUestcn für die Arche totesten, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug totesten, den IG Iuh 1909. Anwesend sind die Sbenen: Mvmmcntmrat ve chelheim al» Varfi. nbn lütverk Mommerzienral tzeultaenstaebt, Ihrin.i, Aünkcr. Roll. Rohr, Rsthl. 3tanrmla. Wallach, Zurbnch. und bcr emtbiru» Vor ' "tritt tn b ?aehl»geustacrm flonrnteitwnro!» ."v. G Y liodi ein stimm i »um Ritglieb do» stänbigen Ausschusses gewählt umrden In Dem von bcr fluntmer bcfüruwrtdrn Anträge bc» Bürger Herrin* in torünbera auf halten ber Eil »üae 527 und 528 auf bcr irr* ua B > arf»- 3 ug V an.vHrtcnnnrTn an den Äitntt . der ofWnt'icG • Arbeiten n Berlm. n welcher StVerkeitn»ne.'»end Avr'^.äge zur 6 e r bei f ü b r u n g einer b e f i e t c n V? a d) t v < t b i 6 b u u .i »d-1fche n $> a m t rund SAdweAbr uli chland acu..:*: utben. stt der Bescher, er tritt Nwrdcu da! ?.<• .*v»vie|er 8crbcffenrw : \-r - * . < zug .*r butbu.ig »tt'iidn t ' il - . Bremer: ;?•> . .mb tcäigtni v -e u altun,,. u ■ . dem Ergcbui» der l kr;t <» nb i wurde b Bcr- >sk-rung rrb*Hi btrvtnr*. u». 3enn Mi" bte ikne gendnet. bet ber?- *<’: er eine und eingetragener toe- nossenschaften »u: i^aallidxn Eirrkonnncnsteucr, >?eran»irhung de» Lta.n»*rs!uO b zu glich jvtnet Einkomm n*.1 au» den von ibn; bc- tncbtneii Bergbau- unb sonstigen gewerblichen Unleniebnuingcn sowie cu» Domänen tnb Aorsten .3, Die Reichsfinanireform Ter Snnbilu» g.dt einen Rückblick über bi? Entwickelung der Reichs fiiicm »reform imb berichtet über den In ball ber einzelnen Ztatngefet .* in ber Fassung, wie sie vom Reichstage in dritte» Lesung angenommen itvrbcn sind l Einziebung ber GerichtSvollzieber-toe- bühren durch Bostnachnahme. Tie tiierichtovollzieder sind bei dem torostb. Ministerium der Justiz bahnt vorstellig geworden, da» ihnen gestattet werde, die .'losten ans Tarlria .nrägen nach allen £rten innerhalb be» bekrönenden AmtsgerichtSdezirk» burdi Postnachnabme zu erheben iruMirfdicb de> £rtS ihre» AmUfitze», foftnt bie er mehr al» 10000 Cimoobner hat — L.M dem Derrn Präfibemen des towsth. X'anbgertdil» ber Provinz L der Hessen zu einer Aeusterung hierüber auigeforbert, Hat sich die vanbehfatnmcr auf torunb der Gutachten von mehreren kaufmännischen und gewerblichen Ber» einen ihres Bezirkes gegen b«ii Antrag ausgesprochen. Ha nsa-Bu n b für bewerbe, va ndel unb 3 n b u f: r i e. Tie Handelskammer beschließt einstimmig, bte Mitgliedschaft beS Hansa-Bundes sur Geverbe, fcanbcl unb Industrie »u erwerben. 6. Eingänge a Der Handelskammer ist vom torvstb. Ministerium deS Innern, Abteilung rilr Landwirtschaft, X)anbei unb Gewerbe in drei Abdrücken ein vom Hand«lcsamrnrständiaen beim Naiserl. * nerallonsuiat in Reri»P 'rl anfgestillter Jiadnoei» von stäufem au;1, indischer toinat in 'Jkro ?'or! und anderen Jjaiwtbanbrio- plc.' n der Pereinigum Staaten von Amerika zugeaann-n. In- terrifenten unserBe»irks könn.'n auf dem Sekretariat Einsicht in btr’. i Rar' ichlo '^:verk nehmen: auch wirb dasselbe auf ausdrücklichen tounid) für kurze .seit zur Perfüiung gestellt. b) Pon ui:icrrid)l*tcr 2c:k* hrjen der jlnmmcr n ich ber- tiaultdic M-.tt tiimgen vor über »iveifclbailc Mrmen tn .rank resch, tortcdxnlanb. Riederlande, -vainen. Bereuti 'len Staaten »oit Amerika, Argentinien, m'iatijcb' Türkei, worüber Interessenten auf dem Lekrctariatc auf Wunsch nähere Auskunft erteilt wird toicßener Ltraskammcr. ,( Gießen, 20. Juli. Bei der Revision ber ftercerbfpMente durch die Polizei in Bad Nauheim stellte es sich herauk, daß ber Masseur to Lch. nicht int Beiihe eines Patentes ivar und aud> di der zustänbigeii Behörde keine» diesbezüglidnii '»trag gestellt hatte Tas Uniauzamt Friedberg ließ, ihm deshalb wegen Patentstcueehmteriiebiing für die ^ahre 1905 bis einidjlieHltdi 190H L traf descheioe von tc K Mk. ('.'elbüraj1, sowie Nachentrichtung ber voreuthaltenen Ad.,abe von ie 3,92 Mk zugehen 2d) berief sich darau', er fahre im 2omni<*r straukc unb übe nur urb nb. i erachtet habe, cm Patent zu beantragen: übrigens fei fein iriit- komm n sehr gering unb im Winter verbicnc ec gar nichts. Auf setneu Vlntrai auf geridstlui - khufduibunj erkannte das 2d).iini- gertdit bezüglid) des 3lraibc)dxioe» für ba? 2ahr 19«k> aut ,3rei i'.nidninn, ba feststanb. daß er für dieses Jahr ein Patent gelöst hatte: un übrigen erging Berurietlung »u den in den Ztrof- b;scheiden angesedten 2trafen. Auf $eranlo"ung des srinin»- atntri, ba-5 festgestellt hatte, baß der Angeklagte erst nach krtn Icitung des 2truivcrfabrenv uno zwar erst L: nbc ^uni, wahrend dies »um 1. Avril bitte erfolgen müssen, das latent beantragt bat, erfolgte btr Einlegung ber Berufung durch bie stau:- anwaltfchatt; bie» batte zur Holge, daß auch für da» Jahr 190H Srrurtc.lut*.i eintret: doch würbe, ba bie 2teuec für ba» genannte Aabr entrichtet worden ist, nur aui eine Crbitunjbiuaie osn 3 Mark erkannt. Tie beleidigte llöchi». Tie im Unfrieden geschieden stöchin bet- Hotelier» fr- Ech tn Bad-Nau heim, B., i.:rzeit auf schloß dohenbuchau bn 2d)langenb«ib, halte ihren 'rü eren Tienildeern wegen ^obnforbe- rimg verklagt Tie nut einem Institut iicmlogrne st rr sp noen» des sch führte zu einer Beleidigungsklage der «röchtn gegen ihren $xrm, bie am 2 der Form noch au» den Umstand n sei bte Ab lu ber Beleidigung zu erblicken Tee von brr klaget n eingelegte Berufung wurde von der SlrafTamni t urrürfg roiein: soirobl den Ire kste'.lungcn al» auch be» recht l'ch"R .iu»n.bnmxn nnirt< beigcp'li.t'tet unb weiter Hern« rgcdrdeu. rndteu um sich »u reckt ert.geu iks war de?halb überflüssig, ■ni» den von dem Angellag:en . »gebotenen toahrbettSbew i an- .ugeben. rtrigrn einer BvrgerMeisterWahl Di« BaNeilecheu chaft t*-: der Bür icrmIlker7i>.dl in Nieder» Mockstadt Kttiatr ne sehr um»it ünri 7'schuldem kommen lassen, durch welckie daS Xkrtrauen bet warten. Angab r» kurz aus Die Bedingung!-:! hin«piviesen, welche zu ctiüllen finiv- um Invalidenrente deunsprud. n »u können. Bor allem ii nonvatidig, m6 bcr Berstchertc 20Ö 'Diarfcit irgend emrr A htnant znschulben kommen lazien, dtrrch welckie daS Xkrtvauen der 2raakSgttv.il l auf die oslidttrnäßigc Dienstführung M L^eamtm imb die Achtung und daS Bert rauen des likidlikurns gmenüder Vcrmifcbtc». ipc. Cf filiere oder —? thi:r erfahren ausi Wiboq: dluf dem Pavillon des Touristen verein» in dem ftnnifcheg Orte Papula war bie rotgelle flagge gehißt. Am leftteu Freitag nachmittag um 1 ,3 Ubr uchienen ,m 'Vavillto rmtge funae russyche Cfftziere in Parabeunifarm m Begleckuuß von einem Unteromzier und vier eolbalen. Tiefe '.iegel auf da» Dach, schnitten bie Leine ber Flagge ab unb ent« sich mit der F a.;qe. Ans „höheren Befehl* ira: b* Erklärung . ne» der Ofrijine. 4 Uhr 30 Mm. i.ochmltta's der Pcrson des Beamten erschüttert w'lde. llnvalibenversicherung trinr für btr Bc > cchrd» wichtige lyni>*nbuiin ist vor e.ntg n Tagen gesollt .neben: tiun hiefun toilnv wurde mit ihrem Ansoruk aui ^nvalidenre» elgnuii-Kr, obirobl sic bautrxb etlperb^imidliig ist tmb auch du c bliche Lanezeil zuruckgelcgk bat sie hatte nur verfchWW in o r Zeit von Lktober 1903 bis £ftol»er 1904 mindesten» 2D Marken der geringsten st lasse ä 14 Pfg.) »u Neben, w^bold t45 Amoartsckmft auf Rente orloschrm ist Ta die Zahl ber .idlk. m denen die Betsicherten .ibgewusten w- rden, weil sie die 'inroert- schäft nicht aufrecht er halten, außcrordcntlich häufig ist. fei b«r Hebt, eS müssen jedoch davon mindesten» 100 in einer Ze t geNeto fein, in roeldvr ber Berficherte in einer Versicherung» psi t ch» 11 g c n Besdias'.igung gen ittden bat; andenifall» finb 600 R arst» gefdebett, so tft bciraui zu a.1«fn. daß für bie .rolge innerhalb Jahren vom !usstrlliin,?stagc der Cutilungsraite gt» | rechnet1 mindestens 2o toochenmar ken, cmeik, mcldirr I Blaffe, geklebt werben, ('kidxirbl bie» nicht, so verfällt ber #»• ' soruch auf Rtttke, vorausaesedt, bau nidit eine entsprechende 6m zahl Krankheit.wochen nachgenneseii wird. •lammbud) statt. TU Rorung imb i*tnitaaung ber Stuten tn das ferbeftammbud) erfolgt kosteustei. l-rt.. i-itu fmb mKstichst genam ibtr Alter unb Adstaminunq ber bluten au? d-- den Dürgermeister in tmlaulere Peiiebungen zu verbet» Ta n • 1- -ck en imb auch veleidi.icnde «eu^runflen ge, bm her : imlichrn Partei angehörigen Landwirt 5T. X. entbtdtnL jtur .v...o.- verbreitet mar Tie .mlge war eine ha»e hei. 4--n Bür'.rmei ters R. unb bc» grgrx fine Anzahl kmer von -'.-.stter-Mockstadt. wob« e» erb b!* 2:ra- n am 2ck-. narr .9t Altenstadt cbieyr Unter .inbeu» rvvrbc auch t*r Altbürgermrister Ä zu emoc t'klbitraji von 100 ?Xcrf p^ur: U unb den Be e d,g:en bie YuMiIattonebnug»* lugrfprodxn Dieser icdx Da» Urteil an unb bat um 6acb> ,-nuna bet Strafe u.tb Be e.ti.runz ber d- '- ikationSdetuguK da 't ha- iragliche .^ui latt nur au? feinem Bureau einem Sau-moM« :um 1. cn g: -den hab. unb an tor Keu-rverhrritnug mchl beteilig k . tat? man aus hem 2chö' en-rrnchtSurt... entneHmM (ennt*, cast man birien AngeNaiten für bie Seele bet ganicx 2aihr hielt, wa- ,Hm in der Berunrn rStustan, weiter nicht» ji< ba» mc. er selbst unab. nad zuweisen. Ta» t'enifung»gm*r1 sonnt aber n ht irmbm. zu bemerken, baß der fln.:ti» ■ bamat-ger Bü. ,ermei1cr. m seiner khaeiiidwift al» Pol z^ -.9 omtm ■ unb viliSheam'.er cer stüakZatiwaltsd'rft, alle» hätte aurbietai ■ sollen, um die terleumbur. :en zu hrfcmgeit AuS diefeur to awsc 1 eU f4 t '. der t*-ibitr:’ inn B.n ndm: haaegen muRte hie bar 1 Beleidigten zu-i. -vrochene d'ublilation-befugni» beüglich biefe» 6i» ocnaaicn :n ?.rva!l kommen, ba bte Bcrhrntuna- durch ,dn ei keinem orentheben Crt er olgt ist. (ficricbttjaal. • DiSziplii.arurteil gegen einen Bcigeorb« I neten wegen toein fö lschung. Im oongen Fehr rnrr ber Bei*e^rbnctr einer Landgemcinbe durch recht»kräfti.' fcxnr- I bene» llctfi: der Strafkammer M townb. Land tnich: zu I ■•-xi'-n vergeben» gegen S 10 br» i^teseves vom 21 Mai 1871, I berrtiirrtb den Berk ehr nut Nahrungsmitteln und Ki - -^bf. «. 3 Abi. 2) de» jagen, toringeseve» vom 24. Mai 1Q01 in ene C*c(bftraie t3<>) Mark. :nt Jralte ber llnrtnbringli(bfnt mu .'«) 2»aen toesängni» zu verbüßen, uirb in bic Äofrrn be» Verjährens htTUTteilt worden. Die sttafkammer Hatte f'stgestMM hast ber .Inacklagte im verbst 1907 zum Zweck der läuidme im Handel und Bcrlehr drei Fässer Wern eigner streSzenz be:j einen erheblichen Zusatz wässeriger Zuckerlöfirng m der AhftM. dessen Menge dadurch zu vermehren. gnoerbSmäina Her gestellt und vcrtalsdst und diesen verfälschten We,n dadurch scilgchal.en hebe, daß er thn in seinem steller zur Veräußerung bereit legte. —- Ter Ofroßh VenvattungSgeriil-tSdof als TiSziollnarhos Hat kt-z- Lsso, bte Tiezwlinarverdättnisfe der nicht rittoerlichen Beamtm, betn-ifcnb, seine) T »ensteS entlassen. Der erkennende Tis- zivlinarhvf gelangte zu bet Ucbcrtcitnimg, baß ber Betcreordni» jidi burd) bie in bem StrafTantnrrrurtnl festqestellie >?anblungto weise der Achtung imb bfv Bertrouen», das sein Amt ersorberh Derart als umvitroig gezeigt habe, baß eine bloße Trbnungssttast nadt Artikel 7 des genannten i'x-setzeS nicht a'S genügende 2üq« crid ine. Tabei ging bcr Di-zivlmarhof von ber (rnvdgimn au», baß bei B.-igeorbnete leberzeit in bie Lage fonmrrn konnte, tx B.-rtrenrng br» Bürgermeister» dessen frmfttonen aii»iuüben, i* Lt-ienbrre auch e.i? Bolizri- und vilwoeamter der Staat icmnwlt, schäft tätig zu inn. Durch bie in bem Stmskammcrurtc.i i* gestellten strafbaren banblmiflot habe bcr Angrichulbigle nnai Mangel an Aufrichtigkeit und Keclliläl der tocimmmg zu «• kennen gegeben, der Heg rundeten Zivcifel darüber cuifommcn lrist, ob er auch in allen ,niilcr bei Bornadme amtlicher .V.mktntUM mit bcr iwlwenbßgen Aufrtdttigke,t tmb toadrbcitSliebe zu tiedt gehe. Tic staa.'gttvall habe aber ba» Recht und bte Pfllchh von brn Bcamtm bcr staats- tmb OlrineinbeVerwaltung m erlliiivcrfitäU^nacbricbtcn. Verleihung ber tierärztlichen Toftor- würbe Zu Beginn de» verbstes werden gemeinsame Bem» tungen zw fchen den Universitätsverwaltungen ber größeren öum d-cuaaten über verschiedene tragen bc» lltilveriitatswe en» ftnflj iinbeu Bei dieser i^elegendeit soll auch die Uitndjcibung ääcr die Verleihung der tierärztlichen Doktorwürd- her beige' ibn n^erben.' da man verfuchen will, möglichst eine einheitliche 1 " -.rung w Tcutid'land herbeiiuiübten Taut schreibt man un»: Ter mA sad'-cn gewählte toeg, bet dem die medizinischen ,>akultäteM ktt Universität das Bromo, io »»recht nu.uben unter vinzuztedung t*e Protc soren Der tierärztlichen vodrdmlra, scheint in hreusz.r.iM Durdnübrbar zu fetn, weil bi- mebnimKben rhihiltälrn nch ?odjidnn.n das Promot,onc recht verleiben Cb ■«» auch in Pr-uß,.!' ,u Diesem Ergebnis gelangen wirb, steht zurzM noch nicht fest: immerhin bürste biese Lösung bie roabridinnliM fein. Tenn die Unterrichtsverwaltung erkennt an, daß ben Erlaß der neuen nerärzllichen Prüfungsordnung, bi bte StuCurenbcn bie Ablegung br» Abitun -ntmrramen» Dorf ein g< t iev .'lnrecht entstanben ut. b-nt 2tub«um burch ein D - ramm auch nnrn äußerlichen Abschluß zu geben D,e Berat» 'wiichen Den llntnnditjvcnoaltungen Der Bundesstaaten sich roabr:d>.'in!id) auch mrt der f rage beschäftigen, ob ber rrne» Univrr,itä!Lgesetzes notwendig erscheint. CanO'ivirtidiaft. — StulenkSrung »n AISfeld. Im Anschluß an dem AlSfelder t’erbe- und sio lenmarft am Montag. 26 3uIi b. bet auch eine Börnng aeei-giirter Stuten tfir bei (.v- rfche t-fftbe* Handel des flSvrse, 2!. Jali, 1.13 Uhr. 194.00 117.90 Lager u. Vertretung: Gebrüder Jullmann, Gießen, Bahnhofstr. ->9. Tel. j42 Andreas Euler vermieten bei B-1/? 1061 -4- 19,9 °C. i n a 0 r Elektriz. Lahmcyer . Elektriz. Schuckert . 21. Juli. Anfangskarae. Harpener Bergwerk , Lanrahütte . . , Lombarden E. B. . , N’ordd. Lloyd , . . Tiirkenlose . • • • 21.25 151.60 129.00 2:14.25 109.80 66.30 99.50 Harpener Bergwerk. . . Laurahntte...... Nordd. Lloyd . . . . . Obersehles. Eisen-Industrie Berliner Haudelsgcs. . . Darmstädter Bank . • • Deutsche Bank ... * Deutsch - Asiat. Bank . . Diskonto-Konimaudit . • Dresdner Bank . • . • Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . • • • • Gotthardbahn . . . . • Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . 193.60 186.90 21.10 90.10 146.60 . 116.00 . 125.10 . 191.50 186.80 89.80 98.50 172.50 131.73 243.20 144.40 187.10 153.55 200,60 Börse, . 184.60 . 132.— , 243.20 • 63.50 . 153.60 Höchste Temperatur Niedrigste , 95.50 86.40 95.&0 86.50 95.20 93.00 99-90 99.50 Mehrere größere Lagerplätze sonne gedeckte .Hallen nnil Stallungen sofort ZU Auf Kaffee und Tee kommen in den nächsten Tagen große Zottausschläge und rate meiner werten Kundschaft vorher einzutanfcn. Türkenlose . ... 4U/O Griech. Monopol-AnL 4°/0 äussere Argentinier 3°/» Mexikaner . . . 4'/a% Chinesen . . . Aktien! Bochum Guss . . . • Buderus E. W. . • • Tendenz: fest. Berliner Canada E. B. . . Darmstädter Bank . « Deutsche Bank . • Dortmunder-Union C. • Dresdner Bank . • • Tendenz: fest. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank tilr und Industrie, Giessen. ÖfienU^beiSVci’bum1'cn und SBebinflumcn licgon während der Dienststuuden bei uns zur Einsicht osten. Angebote an^ordrua, der daselbst erhältlich, sind späteiteus bis zum „vorgenannten Zett- .punkt verschlossen und mit eutiprechender AiNschrist uuiujin an An.-.h'iit N 'hinrhrn. Sauen 0,00-0,00 Mk., Gbcr 0,00-0,00 Mk.: Kälber: MaOkälber 0 00—0,00 TU., Landkälber 1.48—1.52 'Mk.: Häimuel und Schake 1,46 b'iS 1,56 Mk. — Rinder notierten: 00—00 Mk., ixcvtcl da-' etücf: 00— 00 Mk. Geschält in Hornvieh schleppend, Ucberstand unbedeutend, bei Kleinvieh langsam, Uebersland gering. Tie Zufuhren stammten in Großvieh ans der Provinz Hannover und der Pfalz, in Kleinvieh aus dem Streife Limburg und Metzlar. ^•iir die Reise mit Säuglingen ist als .zweckmäßigste 9iabrnnn „Stufele" zu empfehlen. Es ist leicht zuzubereiten, lange battbar, macht die Kuhmilch leichter verdaulich und schützt vor den gesurch- teteu Darmerfrankungen. Meteorologische Beovachtungen der Station Gießen. uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. (Sieben, den 20. Juli 1909. .Städtisches Tiefbauamt, B r a uba ch. a°/o 37,0?o 3°/0 37,°/. Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . J 84.00 Hamburg-Amerik. Paketf. 117.00 Vochem!. Uebersich! derTsdersalle L d.5tadt Sietzen. 28. Woche. Bom 4. bis 10. Juli 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 (infl. 1600 'Dlomt Militär). Slerblichkeitszisfer: 15,00 °jeo, nach Abzug von 5 Ortsfremden: 6,70 °/oo. Kinder Bekanntmachung. Wilhelm Wittich dahier ist als Wiener für otc Wage am Ncustädtcr Tor ernannt und verpflichtet worden. (Sieben, den 17. Juli 1909. . B A Großherzogliche Burgermctsteret Gießen. M e c u m. Vergebung von Vauarbeiten. Die nachstehenden Arbeiten iverden hiermit auf dem Wege des öffentlichen Angebots zur Vergebung ausgeschrieben: Zirka 325 qm 30 mm starken Pitch-Pine- Riemcnboden in der Turnhalle des Turnvereins Gietzen zu liefern und zu verlegen, nebst den erforderlichen Nebenarbeiten. Die Bedingungen nebst Terminübersicht hierzu liegen vom 16. dss. Mts. ab in der Wohnung des Unterzeichneten, Großer Steinweg 16, offen. Angebotsformulare sind, solange der Vorrat reicht, zum Preise von 50 Pfennig dortselbst erhältlich. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 24. dss. Mts. an den Unterzeichneten zu richten. Gießen, den 14. Juli 1909. Der Vorstand des Turnvereins von 1846. I. A.: Philippi._____________ 37»°L 4°/o Oesterr. Goldrente. . 4'/6°/o Oesterr. Silberrente. 4°/0 Ungrar. Goldrente . . 4°„ Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 3°/o Portugiesen „ III . 4 7,°/, russ. Staatsanl. 1905 47,°/o japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 1903 am 19.—20. Juli = ■, , 19.-20. . = A- 10,3 °C. handel. — Gotthard-Bahn. Tie Gotthard-Bahn-Aktien-Gesell- schalt und die Schweizerische Eidgenossenschaft, das heißt, die beiden Parteien des beim Schweizerischen Bundesgericht anhängigen Prozesses m Sachen der Gotthard-Bahn haben übereinstimmend Ende des vorigen Monats an das Bundesgertcht das Gesuch gerichtet, es möchten die von der 6 idgenossenschait geltend gemachten Abzugs- sordernngeit für Mmde ?rtc Cehlende Anlagen u. s. w.) den anderen Streitpunkten längig der richterlichen Entscheidung unterstellt werden. Tas - chweizerische Bundesgericht hat mut beschlossen, diesem Gesuch zu entsprechen, so daß tue betreffenden Streitpunkte zum Gegenstand einer dem Endurteil vorangehenden richterlichen Entscheidung gemacht werden. Tie Wahrscheinlichkeit, daß durch diesen Beschluß des Bundesgcrichts früher eine Klärung über diesen wichtigen, viele Millionen betragenden Streitpunkt eintritt, die zu einer baldigen Erledigung der Gotthard-Bahn-Ange- legenheit führen kaiin, ist sehr groß. Märkte. — Kartoffelmarkt-Bericht oont 19. Juli 1909. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 2.35—0.00, Magninn boninn 3.00—0.00, weiße runde 2.40—0.00, Gelbfleischige, rote, 2.80 bis 2.90, weiße 0.00—0.00. Frankfurt a. M.: Note Sorte Alk. 2.70—0.00, Magnum boninn 3.50-0.00, weiße runde 2.70-0.00, Gelbsleischige. blaue, 3.25-0.00, weiße 3.25. Köln: Note Sorten 0.00—0.00, Maannm boninn 4.50-0.00, weiße runde 3.20-0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0 00, rote 3.80—4.00, weiße 3.30 — 0.00. Dort m u'n d : Note Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum boninn 4.0.!—0.00, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleijchige blaue 0.00—0.00, rote 0.00-0.00, weiße 0.09-0.00. Saffig-Plaidt: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum boninn 4.50—0.00, weiße runde 4.00-0.00, Gelbfteischige, blaue 0.00 bis 0.00— 0.00. Kempen: Rote Taber 0.00 - 0.U0, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bouuni 3.50 bis 0.00, weiße runde 0.00-0.00, Gelbfleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Frankenthal (Pfalz): Note Sorten 0.00—0.00, Magninn bouuni 0.00—0.00, weiße runde 0.00 bis 0.00, Gelbsleischige blaue 0.00-0.00, rote 0.00-0.00, weiße 0.00-0.00. M a n nh eim: Magnum bonum Mk. 3.40—0.00, ,veiße runde 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00, rote 0.00, weiße 0.00-0.00. (Alles per 50 Kgr.). fc. Wiesbaden, 20. Juli. Vieh markt. Zum Verkauf slanden: 72 Ochsen, 68 Kühe, 296 Schweine. 32 Kälber (darunter 00 Mastkälber, 32 Vanbfälber), 48 Hammel und Schaje. Bezahlt ivurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 76,00-78,00 Mk., 2. Qual. 73,00—75,00 Mk., Kühe 1. Qualität 64,00—66,00 Alk., 2. Qual. 54,00—55,00 Mk. Bezahlt winde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollsleischige, 1,4b -1,52 Alk., Frankfurter Reichsanleihe. . . do. . • e Konsuls • • e • do. • • • • Hessen . . • • • Oberhessen . • . rg , », liefert billigst die Brühl’sche Kuverts mit Firma Ein gutes Zeugnis gibt zwar jede Nachahmung dem unübertroffenen Rotti-Würfel, eine hochkonzentrierte Fleischbrühe für Bouillon. Suppen. Saucen und Gemüse, Speisen jeder Art, dennoch sei im eigenen Interesse der Hausfrau gewarnt vor ähnlich klingenden Fabrikaten. ss15/, Warnung vor Rotti - nachahmungen. 5 Pfennig Verlangen Sie ausdrücklich Rotti! Rotti-Würfcl. Rotti-Würze und Rotti-Fleischspeisen, in Dosen, die fix und fertig gekocht, in fünf Minuten einen Dosen -10 Stück 50 Pfg. kräftigen Mittagstisch geben. Ueberall erhältlich. Preislisten auf Verlangen durch HOUSSEDY & SCHWARZ, Rotti-Bouillon-G. m. b. H., MÜNCHEN- -ark für Beeren- PACtßAll weine, Frucht- H JL IJÖkJÜlJ. säfte etc. von 2 LL Inhalt an. 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Nun < aber wurde die Flagge durch den Schmus; des Hofes ge- »qen, den Soldaten zugeworfen, die sie mit Hurrarufen zer- njen Bereits wenige Tage vorher war schon einmal die flagge von russischen Offizieren herunter geholt worden, ,ber auf Befehl des Regimentskommandeurs wieder gehißt norden Auch diesmal traf eine Entschuldigung von Seiten Les Kommandeurs ein. Nichtsdestoweniger ist Anzeige erstattet worden, und die Angelegenheit wird untersucht werden. »Geburtsprämieund „Toten st en er" in Frankreich Ans Paris wird berichtet: Noch in diesem Derbste wird !'.x das französische Parlament mit Vorschlägen besclstiftigen, die darauf abziclen. den Rückgang der Geburten in Frankreich aup ’uhaltcn. Lebhaftes Aufsehen erregt der Vorichlag des bekannten Äesl'ors Nicket von der Akademie für Medizin, der Geburts- ZrAmiexi vorschläat, um den Ettern die Erziehungskosten zu ernüchtern Jedes zweite Kstnd soll mit 400 Mart, jedes folgende 1;-77 ROO 9karf prämiiert werden. Damit ließe sich die Geburts- ’ifftV non 750 000 nach Ansicht des Gelehrten auf eine Million rbühen Dem Staat würde dies 240 Millionen kosten. Das Jsoll aufgebracht werden durch Erhebung einer „Toten- ; die alle Erbscl)afteu, die nicht an direkte Nachkommen, -'iurdcrn an Seitenlinien gehen, mit 50 Prozent trifft. Auch ><7s emziee Kind, das das Berniögen der Eltern erbt, ]oU oO cibgcben. Ter bekannte Rationalökonom Paul Leroy Beaulieu beantragt, bei der Anstellung von Staats- und Ge-- ineindebeamten die Eltern dreier fönber zu bevorzugen Beamte, v,;c unverheiratet sind, sollen einen Gehaltsabzug von 20 Prozent rfabren intb die verheirateten Beamten, die nach fünnahriger rhe nur ein itinb haben, einen Abzug von 10 Prozent. Es >kibt fteilich abzuwarten, lote die Kammer zu diesen kühnen Keformvorschlägcn, sich verhalten wird * E i n e „f e i n e F a m r l i e" sind die Rackkommen der vor 75 Jahren verstorbenen Alkoholikerin und Diebin Ada Jurckc. Hin amerikanischer Professor hat festgestcllt, daß unter den 700 auninbbarcn Deszendenten 106 uneheliclie Kinder waren, 144 ycttler 64 Armenhausinsassen, 181 Prostituierte, <6 .Liebe und <, bic wegen Alord verurteilt wurden. Die F.milie hat dem Staate in 75 Jahren rund 5 Millionen Mark gekostet. Ern rntercsianter 'Beitrag zur Bercrbungstheorie * 2100 Warf für eine Katze. Die englischen Katzen- licbhaber sind in lebhafter Sorge: Rob Roy II., der berühmte persische Ehinänllalater, der Champion der englischen Katzen, wendet feinem Baterland den Rücken; am Freitag tritt er von Sonthamp- rnn aus die Fahrt nach der neuen Welt an. Rob Roy verlaßt Lnglcmd voraussichtlich für immer. Ter berühmte Kater, der von Mrs George Wilson gezüchtet wurde, und feiner loerrtn -ahllose Prämien und Ehrenpreise eingetragen hat, ist nach Chicago verkauft' eine amerikanische Katzenliebhaberin, Airs. ~i)nas hat jür den berühmten Kater nicht weniger als 2100 Mark gezahlt, -jiob Roys II. Later, Rob Roy I., Ivar nicht weniger berühmt ivie heute sein Sohn, mit Rimberten von Preisen war er aus- gezeichnet, aber jetzt hat er sich von der Oeffentlichkeit zurückgezogen und widmet sich nur noch seiner Herrin, die ihm )ein Leben in luxuriösem Wohlbehagen beschließen läßt " Eine nette Adresse. In Neuendettelsau in Mittelsranken, dem Zentralsitz evangelischer Erziehungs- und Wohltätig- keit^anstalten in Bayern, ist aus dem Frankenwald ein Brie eingegangen, den der Absender in seiner .Herzensun,ck>uld mit der Adresse versehen hatte: „An die Verwahrloste Kinderanstalt Neuendettelsau!" Auch nicht übel! . , r , * Beim Augenarzt. Pattent: „öerr Doktor, ich sehe bisweilen so schlecht, daß ich kaum einen Menschen von einem Ochsen unterscheiden kann." Arzt: „O, da trollen eie nch! Das ist auch bei guten Augen nicht immer lmcht." , f * Na ja! „So, so, bei der LuftichiNerabteilung haben Sie gedient ? Da ist Ihnen ja die Militärzeit im Fluge vergangen!" Äffe” 11 Stlen «tfi ft' & & ült uiib JösfeS i für die al 11 entneL üigen A ?^ e iben- ble,em ÖrS '«E Grvtz? M Landgerichts^ l|L?65 VvM 21. '])}„; ic- ’^ttteln und SS > /qrj^ ,1er UnEinbringlichkeit x ui die Kosten K uifammer hatte feftoJS Fm Zwecks N Ä-pMer äresM br )Uaerlo|ung m der ^A^VighergeM, ^Aurch leilgehalim eMmuiq bereit legte. - ^/^plmarhvs Hai fc des Gefctzes bum 21 L- ,!W richterlichen Stasi ”cn- Der erkennende 2- ^g, daß der Beigevidr- llnl feitgestellte Handls ns, das sein Amt cvfurlt B eme bloße Ordnnngssn: ' nicht als genügende Güi: 'Hof von der Envägimg e e Lage konmien könnte. • Funktionen anszuüben, i; Zbeamter der Äaatsanvr em Strafkammerurleil i? c der Angeschuldigte tu ität der Gesinnung zu t ■ei darüber auskommen Ic ahme amtlicher fünfte ii) Wahrheitsliebe zu & )as Recht und die W: Äemerndeverwaltung p r >res Allstes keinerlei tztz b welche das Verkauf.' )ienstsiil>rung des Bear: des Publikums gegen: erde. Änc für die Bersich agen gefällt worben;; ivruch Ms Jnvelibmrc dsMsähig ist imb auch; Sie hatte mir vm« stöber 1904 mindesm .4 M) zu kleben, W ist. Da die Zahl da K- iv erden, meil sie die AM rdentlim häufig ilt 1« k en, welche zu ertullen ia können. Vor allem ik- Marken irgend einer SW cns 100 in einer MM einer vcrsnherMM mdemfalls imböOOW eit zurüHelegt ist- > daß für die pvlge inri L der LuistnngsM. nmarkcn, xä nicht, |o veriallt dst ‘nicht eine entsprechcudr - wird. — Neue Kartoffeln 10 M. 55 Pfg Nene Salat „ 5 Neue Zwiebeln 3 Neue Holländer Vollheringe 3 Stück 20 Pfg. Neue Salzgurken 8 Pfg. Aieues Tanerkrant 20 „ Einmach Zucker 10 Pfd. 2.20 Mk. Korirschnaps zum 2lnsetzcn litt Literkrug 70,90 Pfg., 1.10M Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: E. ü e ß. achkichtcn. ~ «LS ; ? .ch die C-ntlBidung '^ -ÜÄnSiW« ! "geW« tiN .W .‘SgtWW & bituncnien^ 2 eill »op Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Max Nußbaum in Gießen ist erloschen. Gießen, den 19. Juli 1909. B21/t Großherzogliches Amtsgericht.______________ Unentgeltliche Arbeitsbermittelung. Mtischer ArbeitsNchiveis Gießen. (Sartenstraße 2, Zrmmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebcrm 1 Glaser, 1 Buchbinder, 2 jüngere ^ausburschen, 1 Maschmen- schreiner, 4 Dienstmädchen, 1 ^aunrau, 1 Laumiadchen, 1 Kmder- ^^Lebrlingc: 1 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Schmied. b bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Glaser, 1 Bau- und Möbelschreincr, l.^nteur, 2 Zimmerleute, 1 tandw. Knecht, 2 Haus- und Küchenmadchen. Lehrlinge: 1 Spengler und Installateur. l^Spencster^und Installateur, 1 Schreiner, 3 Schreiber, 3 Polsterer u. Tapezierer, 2 Ptaurer, - .^ckunede, 1 Elekttomonteur, 1 Bäcker, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 2 Weißbinder, 3 Buch binder, 3 Bauschtosscr, 1 Maschinenschlosier, ^^ausburichen, 2 F-ahrburscheii, 1 Verkäuferin, 1 Voufnauen, 2 Waichsrauen, 2 Ausläufer, 10 Arbeiter, 1 Flickfrau. MMbung von Maurer- h. Waßerarbeiteu. sollen . Dienstag den 27. 3uli, vormittags 10 llbr. nimen: 1 ; Erwachsene: 1.2 im ebensjahr: voiu 2.-15. Jahr 1 1(1) — — 1(1) 1 (1) — 2(1) — 1 (1) 1(1) — 1 1 — •— KD 1(1) — — 2 2 — *— 1(1) 1 (1) — — Juli 1909 z° L = .c'5= 1 7 fr der Lust 3- 3--S cL 9ielaliüc sseuchtigtelt Windrichtung •s =C g Weller 20, 2« 751,7 19,6 8,2 49 NW 4 Bew. Himmel 20. 9“ 750,6 14,7 10,4 84 AVSW 2 21. 7» 749,2 12,1 1 9,1 88 Rott) vhotogr Wufnabmt. iS 5?atb »borogr. Aufnahme , )*e 5m »tf .rrig vr it'SLBg fc fet... 3«*i ' PTC o flrfa dni » »M jidtH«11?, «4 * ?S V je Rirzlrd • utitrgma T^rtorh Jht fcigl^ jö di jsmaibwi dtkw »t ht*w 6dbfi *T taülaai ns * Soll «rillen tr »11 päri um >^k «idettböni rti W. , E?*« 3nti Gestern abend verschied plötzlich nach kurzem Leiden unser lieber Sohn, Brüder, Schwager und Onkel 3r. med. Wilhelm Streng Chefarzt der inneren Abteilung des Frankfurter Bürgerhospitals. Giessen fAlicestrasse 14), Greppin-Werke (Kreis Bitterfeld), 20. Juli 1909. EHeabeth Streng geb. Mettenheimer Cr. Ferdinand Streng Adele Streng geb. Tillmanns Irmgard Streng Die Beerdigung findet Donnerstag, 22. Juli, um 3% Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt dm#, Nachruf! Am 19. Juli d. Je. verschied nach kurzem Kranksein Frankfurt a. M., den 20. Juli 1909. Unsere Stiftung verliert in dem Dahingeschiedenen einen Mitarbeiter, der seit sieben Jahren seine Stellung mit grösster Hingebung, unermüdlicher Pflichttreue und schönstem Erfolge bekleidet hat. Ein lauterer Charakter, ein tiefbegrUndetes umfassendes Wissen, ein flir alles Schöne in Kunst und Natur empfänglicher Sinn verbunden mit einem milden, menschenfreundlichen Wesen, erwarben ihm das Vertrauen und die Zuneigung seiner Kollegen und der hilfesuchenden Kranken in seltenem Masse. Mit ihnen betrauert unsere Stiftung das Ableben dieses verdienstvollen Mannes, dessen segensreiches Wirken am Bllrger-Hospital unvergesslich bleibt. Die Administration der Dr. Senckeabergischen Stiftung u. i. d. N. Albert von Metzler. Herr Dr. med. Wilhelm Streng Chefarzt der inneren Abteilung des Burger-Hospitals. VV*TVHi Holzlieferung. Die Lieferung bei Holzbedarse« unserer sümtlichen Srubn in den Bergreoieren Wetzlar. Wellburg, Dillenburg und Ober» besten beabsichtigen wlr für die Jahre 1910 und 1911 nm Zu vergeben. Bedingungen, BedarfSlisien und Angebotß^ormula« können von unserer Hauptverwaltung unentgeltlich bezogen werden. Angebote erbitten wir un- bi« zum 1. «uguft tz.g. Wetzlar, den 16. Juli 1909. vudrrutz'sche Visenwerfe. Prakt. Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Feder-Systeme für Matratzen ÄiiSBahniB-Oiferte 11m vor ZnlWungÄm Kainit Chlorkalium Eduard Gierke «HlrtliiMiinllkillfflile \«n ;n XxuaXrüxux«. ------- Rückfahrt DMh Beilrben---- r-d ' Ilttweeh den *N. Jnll »r TT»__, n, ' Eak Un Phy»;**, enrn huv.-.ut. 5tephan^ra-e U. tu per vlund Mk. L—. Schwarzer chin. Tee per tifunb Mk. 1.70. Lchwarzrr Tee mit Ptcco-Blütkn Per V»und Mk. 3.- und «20. Zaren-Ceylon-Tec unerreichte Qualitäten In 2«aniolVackuna. 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