Nr. 43 Zweites Blatt 159.R Erscheint tSgllch mü AuSnahme 6eß Sonntags. Die Slttzenn SamtllenHatter“ werden dem »Anzeiger* viermal wachen lich beigelegt, das „Krcisblan für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erfchelnen monatlich zweimal. Redaktion, Exveditron und Druckerei: Behuf* straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion.^KllS. Teü-AdruAnzeigerDieben» Samstag 30. Februar 1909 ► Rotationsdruck und Vertag der SrützNch« llniversuäts - Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße». die Wissenschaft und Erfahrung an die Hand geben, bemüht sind, auch künftigen Geschlechtern reichen Gewinn und Segen aus dem Schatze wohlgepflegter Forste zu hinterlassen: wenn sie den Scharen großer und namentlich kleiner Feinde des Waldes in unablässiger Sorge und Umsicht Widerstand leisten; bann sind es die Früchte Ihres Unterrichts, die sie dazu befähigt haben, dann sind es Ihre Schriften, au5 denen sie sich immer wieder Rat und Hilfe holen. Die Jüngeren aber, denen der Beruf des Wirtschafters im Walde noch als Ziel vor Augen steht, sie verdanken Ihnen die Begeisterung und den Mut, diesem Ziele unentwegt nachzustreben. Möge der Ausdruck inniger Dankbarkeit und Verehrung, die alle Ihre Schüler mit Ihnen verbindet, Ihnen an Ihrem Ehrentage zur Freude gereichen! Dann stattete Geheimerat Professor Dr. Heß den Anwesenden und den Vielen, die ihre Wünsche aus der Ferne gesandt hatten, seinen Dank in bewegten Worten ab. „Ergab Gott die Ehre, der ihm in so hohem Alter so viel Gesundheit unb Geistes frische und in seiner langen Lehrtätigkeit auch manchen Erfolg geschenkt habe. Besonders gedachte er der treuen Mitarbeit der Herren Professoren Dr. Wimmenauer unb Dr. Weber." Dann ergriff Dr. Grieb, Direktor der Forstschule zu Eger (Böhmen), das Wort, um als Delegierter des österreichischen Reichsforstvereins und des schlesisch-mährischen ForstvereinS deren sowie seinen persönlichen Glückwunsch auszu sprechen. In herzlichen Worten dankte der Jubilar unb gedachte mit Freuden der vielen warmen Glückwünsche auS dem Auslande, insbesondere aus Oesterreich, mit dem ihn; viele Bande knüpfen. Damit hatte dieser Teil des Festes sein Ende erreicht, das allen Teilnehmern eine gern erfüllte und vornehme Dankespflicht war und allen eine liebe Erinnerung sein wird. • Der akademische Charakter des Festes blieb gewahrt durch einen Fackelzug der Studentenschaft und durch einen Kommers, über die wir noch berichten werden. ■innr’ii.iiOTWBaatLJ. -vm Stimmungsbild aus Sem preiitz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 19. Februar. Mit einer wundersamen Neuigkeit beschenkte der Abg. Hoffmann das hohe Haus bei der dritten Lesung der Besoldungsvorlage für die katholischen Geistlichen: Der niedere Klerus hat, so verkündete Herr Hoffmann triumphierend, in der Freundschaft des nur auf das Wohl der Bischöfe und anderen Kirchen fürsten bedachten Zentrums ein Haar gefunben und sucht Schutz und Hilfe unter den Fittichen der Sozialdemokratie! Del, zum Beweise verlas Herr Hoffmann einen Schreibebrief, der angeblich die Unterschrift von sieben katholischen Geistlichen trug. Das Haus freute sich königlich über diese offenbare Mystifizierung des leichtgläubigen Genossen durch ein paar Spaßvögel, und die Freude ward nicht geringer, als er mit tragischem Pathos sich über die leckere Zusammenstellung eines allerdings recht lukullischen Mahls kölnischer Llirchen- größen entrüstete. Um die Vorlage selbst kümmerte Herr Hoff.^una sich keinen Pfifferling, aber der Prlsident ließ ihn nachsichtig gewähren. Ohne wesentliche Debatte wurde schließlich das Gesetz in dritter Lesung erledigt, und nun ging man mit full speed an die parlamentarische Klitterung des Hauptstücks der ganzen Besoldungsreform, an die Erörterung des Deckungsgesetzes. Die Kommission hat, wie die Leser wissen, die Regierungsvorlage bis zur Unkenntlichkeit umgestaltet, aber auch mit den Kommissionsbeschlüssen sind die einzelnen Parteien noch lange nicht zufrieden. Aus jedem Lager so ziemlich wurden ein oder mehrere Aenderungs- antrüge gestellt, und die Debatte war von echt deutscher Gründlichkeit. Daß in ihr auch die Reichsfinanzreform keine zu geringe Rolle spielte, war natürlich; mit beinahe auffälligem Eifer mühten sich jedoch die Redner aller bürgerlichen Parteien, in dieser heiklen Frage sich nicht allzusehr festzulegen. Sachlich am interessantesten waren unstreitig die Darlegungen des Nationalliberalen Dr. Keil und der Freisinnigen G Y ß l i n g und P a ch n i ck e. dtamentlich Herr Gyßling besaß sehr bald für seine wohlabgewogene, hier wid da mit diplomatischer Feinheit pointierte Rede das Ohr des Hauses. Im einzelnen hatten die liberalen Redner manches wider die Kommisftonsbeschlüsfe vorzubringen, man gewann aber doch schon in der allgemeinen Besprechung, über die das Haus nicht hinauskam, den Eindruck, daß die Kommissionsfassung des Gesetzes in allen Hauptpunkten aufrechterhalten bleiben wird. Mit einiger Sicherheit ist vorläufig nur auf eine von den Konservativen angestrebte und von der Linken gutgeheißene Erleichterung' der Besteuerung der Gesellschaften mit beschrankter Haftung zu rechnen, die die Kommission ebenso besteuern möchte wie die Aktiengesellschaften. lieber die Aussichten einer Reihe anderer Aenderungsvorschläge wird erst die am Samstag beginnende Spezialdebatte näheren Aufschluß geben. vierzigjähriges Dozentenjubüäum von Geheimerat Dr. hetz. Gießen, 20. Februar. Ein Jubelfest seltener Art, wie es nur wenigen Menschen vergönnt ist zu feiern, konnte gestern Geheimerat Professor Dr. Heß begehen. Ju Kürze sind es 40 volle Jahre akademischer Lehrtätigkeit, auf die der Jubilar an der hiesigen Universität im Dienste der Forstwissenschaft zurückblicken kann. Man kann ruhig sagen, die jetzt lebende Generation Mieine» FerrMeton» --Alfred Bock hat, wie der Verlag von Egon Fleische! & Co. in Berlin anzeigt, ein neues Werk vollendet, das den Titel trägt: „Die Pariser, ein Roman aus Hessen". Das Buch gelangt demnächst zur Ausgabe. Die Umschlagzeich- wrng rührt von Otto Ubbelohde. Ferner zeigt der Verlag c zur Feststellung ber Vogelwanderungen haben ein interes- lantes Reiultat gezeitigt. Eine junge Lachmöwe würbe in ber .Wittener Rtöwenbruch heimischen Brutkolonie am 20. Juli 190o zugleich mit 27 Actgenossen burch einen Fußring markiert und ftcigelassen. Der Vogel wurde nach 2y$ Jahren, am 6. Januar 1908, in Frankreich bei Le Havre eingesangen, als er mit Hunderten von Genossen Nahrung suchend umherflog. In F-rankreich |mb jefon früher zwei in Rvssitten ausgelassene o a^getrvffen worden, die eine bei Paris, bie andere bet Omstreham am Kanal. An den Fang unserer Lachmöwe knüpft nun die scanzoiische Zeitung „Le Petit Havre" eine Betrachtung, bie in der Ueberjctzung folgendermaßen lautet: Seltsame Entdeck ng. Einem unserer Mitbürger ist es gelungen, in unet* roarteter Weise eine höchst merkwürdige Beobachtung zu machen. . neuen Teiche zur Jagd gegangen und schoß eine Möwe der gewöhnlichen Art. .Aoer wie groß wax feujg Strafgericht, in weiten Kreisen 3und*si erreg: unb ift in her g> seit Jahthundertcn Dai Klägern unb ihren RcchlSrwrgSngern Höchste Temperatur am 18. jebr. bi? 19. Niedrigste , , 18. , , 19. anbei? regeln toiuic Die Beklagte zum Ersatz des Handel des 96.4U | Lleklrix. LaUinejer . 3 >$•/,, Beiebsauleibe do. 3% (ein Vln#rhiü der staatlichen Pvlizeihoheit. labt habe aus 111.80 151 40 tlnaubr*. ;L S^nriXr ekt ritoJue ,i> nWM. k t »11 -• ■ U^’Uid'*in Erwägungen Tas Lanbgeridtt Metz Dcruneütc 151.10 ■ beklagte einer eines jederzeit 119.30 120.60 186 50 187.60 189.70 200.90 91.90 95.60 173.10 1293U Canaoa L B. . DnrmsUdUr Bank . Deutacue Bank . . Durtmnuder-l nioo C. Dresdner bank . . Teudeaa; laitlo*. be^ brt ge- — Kleine elitciiil au. tun i u i Der c ch r i U ti c 11 c r :R t cb t p i n wurde 4- 8.7 • C. — 6,7 ' Q Schluß der Anzeigen-Annahme: ür Geschäfts-Anzeigen bis abends 7 Uhr am Tage vor der Aufnahme, ür kleine Anzeigen bis morgens 9 Uhr am Tage der Aufnahme. eine eigenartigen Elektra, ^ehuckort . . . Eacbweiler Bergwerk (icleenkircbeu Bergwerk . llamuarg-Atnenk. Pakelt Barpener Bergwerk. Lenrauultc .Xerdd. Llojd . . . . Obeneble«. Ehen-Iudaatrie Berliner Hendelagea. . . 3,0 3,9 2,8 T__ L_ — _ _ d:_ ___. Maachlneflbao.ElektrotecImlk I echnikum Oin^cn Antoiwohllbau, BruckenbM. rfel'jr an die htii-ithe streitschrin, außer- grschvieden, belaubtet nien tcbnt’ganq und Pichte und zog ihrem ktnutzt streitet die ■ anaen mit arkNem ad bttkx Hext«-kcc 3-'»a — brat Ädtectu» lrtä3gcrüftf zu Colmar n tes btc Berufung der Beklagten mit der Matzgabe zurück, baß der eingeklagte Anspruch dem Grunde nach für gerechtfertigt erklärt wird. la-? BeinsungSgerid t begründet die EntsckadiguiigSpslichl un wescnNta.n n:gendermahen: T.r Wasierlaus sei nickt infolge einet gesuiwhcttspoli-eilichen Aiwidnung zugeschüttn worden, son dern im Zusammen Hang und im Anschluß an die zunt Zwecke der Ltadterireil. rung vergebenen Erd, Jlbarudh? , Mauer und Ka nalisationsarbeitrü. Weder sei eine Lrt^voltzcivtrordnung der Beklagten ergangen, w'ck haue eine mit gesundheü-pslizcilichm SefufliiifltÄ au-gestatteie sonstige Bel^rdc an die Beklagte selbst .Uten D überreichte einer em utUruglichee Rezept, Geld zu machen, unb bittet zu gleicher Zeit — .bay ,hm o»e Ezekuuon wegen Schulben abgetionimeii werbe". — So der „last unglaublich unb doch ganz wahrha'te Bericht". vermischte». ♦ Der erftarrtc Niagara. Aus Newyork wird berichtet: Das donnernde Rauschen, das dem Reisenden schon von fern entgegenklingt, wenn er sich den gewaltigen Fällen des Niagaras nähert, ist verstummt. Wo die tosenden Wassermassen sonst türmend und schäumend in den Abgrund türzten, herrscht eine öde starre Stille und unterhalb des Falles, wo ehedem die Fluten zornig aufbrausend bürd' ein majestätisches Tor von Felsen sich hindurchwälzten, rinnt jetzt träge und melancholisch ein dünner schmaler friedlicher Wasserstreifen. Sclbft oberhalb des Falles, bei ben Stromschnelten, sind die wirbelnden Strudel verschwunden, unb die Bewohner der Stadt Niagara Falls suchen in der Nacht umsonst den Schlaf, da die an das dumpfe Tosen gewöhnten Ohren sich au die tote Stille nicht ge wöhnen wollen. 'Jtur zweimal, seitdem die Europäer zum Niagara vordrangen, hat man dieses seltsame Schauspiel erlebt, daß der gewaltige Fall in seiner ganzen Breite zu Eis erstarrte. Zum ersten Male geschah es in den Märztagcn des Jahres 1849, das zweite Mat am 22. März 1903. Arn Freitag aber brausten von Nordoften kommend einige Winde über das Land, drängten die Wasscrvtasscn zurück, schichteten bei Hoal Island eine gewaltige wilde. Wand riesiger Ers blöde auf und in der Nacht zum Sonntag kam bann das Ungewöhnliche: das Brausen oes Falles schwand unb kurz darauf war alle Bewegung in Eis und Schweigen erstarrt. Tas seltsame Schauspiel bat aus allen Teilen Amerikas eifrige Touristen unb Natursreunbe herbcigclockt, die nun an den Ufern zusammensrrömen, um den majestätischen Anblick des gefrorenen Falles zu genießen In der riesigen Ciswand glitzern die Sonnenstrahlen, spiegeln sich, brechen sich und erzeugen ein Meer, das in Tausenden von Farben schillert unb in glitzernder Pracht sich bi »zieht von der kanadischen Seite bis hinüber zum amerikanischen Ufer. Unten im Strombette haben sich Eisberge bis zu zwanzig Meter Höhe aufgetürmt unb an einzelnen Stellen des Flutz- laufes liegen Felsen frei, die feit vierzig Jahren von den Wassern bedeckt waren unb nun zum ersten Male — au kurze Zeit — sichtbar werden. *Meuchüre. Eine der bekannten üörvrrvflegcrinnen, die sich als „Masseusen" zu bezeichnen belieben, und zwar worben war. Die hu Ben iirchtung zu $ci)Mitunii ben Lauf sogar ..Masseuse ägyptischer Are" ihre Dienste, unb dabei war von 'Dicnduirc' die Rede. Gefälliger- seltsame, mit seinem ü fast deutsch tn ott-ttrlini e.:t. $'*1 gronf*jn 1.1 U«: Tkleftrr vi« »m« 911 a b e m i e aufgenonunen diinclle des veiftorVcner. Berfaiser eine Brivatklaoe nxgen perl 'umiXTt* i .r Beleibigung zu. Ter Strafprozeß hat tidb fr-'t Jahre binousp^zogeR unb »st endlich tm Vloocmber 1908 Per dem B-rliner Qk- bc? Professor Bier mer für straffrei erktärle. niid-irbtn luotbc*. Ist schon bas ftrai- ios fTflärcnoe Urteil bes Gerichts, Du» in brr vurlicgenbru Brr jchüre tm Wortlaute aogtbrudt u, tn dodeüi «8rabe iiyetefianr. so gilt ba- in noch höherem Mastc von ben .wi-ttagtgru Gerichtsverhandlungen, bir einen ungemein bramaiifdiat Berlous nahmen Drei ber einen beutjdxn Ndtwn^'.ökonomcn, die Geheimräte Con- rab-valle. Meitingen unb Br mmw Müncki-n, ruug.erleZr al- Saawerslänbige unb gaben an2’ubtiidK Gulackicn, die bleiben* ben lilerar htstorticken Werl in Amrruch .tebm«.n können, ab. Ter Pwzetz brackstc aber auch mancherlei solri chc Ciuballungcr 2te Deckten du Machinationen >r da -enschrn 'auetimnbler und der Agrarier im p. i tzischen Algeordnerenhiuie aur, die aur Ewbc.ung ber natieiru!-ökonomischen Lehrstühi- gerubter waren. Früher ahnte man nur solche Zuiamm nbangc hinter b.*n Aultifett Des ParlornemS und Der zu windigen stult uem tnliierten. Jetzt weiß matt darüber au« 'flrund deichiror-'ner A i-sag- n Obere». Jtn MitteUmnki bieseS Testes deS ProtzesieS fleht btr Vernehmung des Perfonaltenbezcrnmleu un Breußfckctt 'taiüi5mimüciiuni, der von seinem Chef von der Amtsvcrschm>'genheü cnibujibai worden war Aber auch sonstige. Vorgänge, die cm: Jllustralton ür die politischen Äraturoben der rückilchtsunen Jnlrressemrn- Parteien bet Gegenwart bitten, 'inb rn dem münMidvn Icnntnr eingehend erörtert worden. Intime Borgöngr un Schoße des „Bundes der Landwirte" unb in ben Z itung .'tebahionen führender Partciblätter fanden m der Prozrßv.rbandiungen eine schneidige Kritik. Tie Broschüre, in der auch die Bierrncrschc StteilschrtN tn ihrem ganzen Umfange wieder abgrbrudt worden ist. kamt also eine lebhafte Beachtung, namentlich in IJnireriitäHfrtiien, aber auch weit darüber hinaus, bet allen volttischen Parteien bcan- spruchen. Sie ist im wirklichen Sinne bc4 Wortes ein markairtco „Zeichen ber Zeil", rin zeitgenöifi'chcS Tohunrnt unicret nnrt- sckaflSpolitisckien Kämpfe. , Lämmer. Rublanb als ograrticken etrairrc* LanbeSunioersitdi ;u berufen Tu- Bierrnerfch orbenthd) tnr.eren* nr^li unb g;du; nd , den rii|cnf<6eftlidyit Charakter Rudiand-». fr ergerrem Rechte dir der Ausführung hmoerlteden TriDcnwbte Trittrr endgültig beseitigt Ss greife fci*r brr anerkannte t^st-und- satz c<4 iranzö'ii'd e : Bnwaltungsrechts rin, haß, ntenn. abgeidhen otm ber nut u" Vege cer Z n t prung tul '-ugai Eni ziel ung des Gründ uhd koden:, durch dffentlicb.*, b b. t*om Staate, einer t^cmeinbt unb bergt vor genommene Arbeiten eine volle ■ br» vernichteten Rechts an enh '■•. luni.'an'prud» gegm brn Beramtalier ber öffentlichen Ardcu, hur al io Die Beklagte^ wegen Betletzung ba8 BtivatgulS eine, emzelnen trete. Ein Schoden fei den stlägern auch unter allen Umüditben erwuchsen. Ti. von öer Stadt Metz eingelegte Revi'ivn wurde vom 2 Zivilsenat bc6 Reühsgrrichts iutfldgciruien Ter ertcnn«mbc vertat gibt hierzu u. a. noch folgende Enlscheidnnisgründe: ZunäN'ü hat das BerufungSgerichl mtt rechtlich emiranhfrrier und nubt miß.n verstehender Bcgrüitbung verneint, daß die Zdichütluna aur eine gesundheitSpolizeil che Aiwrdnung irgend einer Behörde ;urüd- zu führen fei, womit «ich die Erörterung der bezeichneten weiteren Frage ohne n>:üerrä erübrigt. Indem ba^ Berufungsgericht seiner zugunsten ber Bekiaglrn aitflenonnnnt bat. baß sie vermutlich auf Crlrunb einer ihr erteilten ivajskrpolizeilichen Genehmigung bir Arbeiten vorgcnommen habe, hat r's zugleich in Anwendung bteicfl irrevisibeln LandesgeletzeS. ulw imt einer nach z 549 der Z vilptozeßorbnung vom Reül-sgrricht nicht nuckzuprüfenben Begründung verneint, baß eine solche staatliche Genehmigung ber Arbeiten den EnischLigungSanipiüchen ber Kläger emgegemtehen würbe. Turck die eimihnten Ausfuhtimgen hat DaS BerufungS- gendn aber auch zugleich der Beklagten icbc andere, sie von der Itreiiigcit Cnh'cvaöigungSvslicht entluibenbe Berechtigung zu dem täglichen Eingriff in die Rechte oer jLöger mittelbar ab3^ spwchen. Dies genügte aber durchaus füt die erlassene Entscheidung. da die Dektagle selbst nicht ein bestimmtes Reckt behauptet batte, auS dem )ic etwa eine Besugms zu dem sraglichen Eingrifs in die Rechte der iHiger hatte herleiten können, ein otck-cs aud) nicht eciinblick? ift. Lurch die bet Beklagten günstige Unterstellung. Daß sic auf Grund einer wasiervoli^ilicken Gern t-migung gehandelt haben konnte, ist dieselbe aber überhauv: nicht beschwert. Liernack ist die erlassene Entscheidung materittl- rechtlich nicht zu beanstanden. Uebertasckung, .ec an .niem Fuße dcö Bogel.- einen Metallring Lcmcrhf, der folgende Inschrift trug „Bogelwart. Rossittest 124." 2icbcr ilL oaß Pie Inschrift auf dem Ringe der biet an unserer MUfte gelölkttn MSim daS Werk eines Teutsckren fein muß. In Teutsckland ist „Bogel" ein Eigenname, den viele Personell tragen, aber cS ist auch ein Hauptwort und bedeutet oiseau. Wa- bno Wort „ivarte" anbetrifit, sv gehört dieses zu dem Z itw.'N „war teil". In ber Jinveraiivsvriu bezeichnet cs sodann „atiendS'' WaS Rosiittcn angeb:, so fann dieses der Namc eines Mcn'chrn oder eines Säzitses sein Man könnte also anuelmen, paß bi Juschrisl ein unter der Jvtm „Bogel, erwarte Rossitten!" auf gciprodxnrv Beicht sei. 2Lbcr wie kann man sich denken, bau dieser Befehl an den, für wrlck.nt er bestimmt war. durch einen solchen Zweck so wenig geeigneten Bor u wie eine Möwe gebracht werden kotmle. und nm-> ist ber Z vcck dre er Botschaft? — Ern: andere Berrnulung Ein Schis > ,,Rosiittcn" ober ein riapttän dieses Nanun.' könnte etwa Schiffdruck gelstten haben in einem Lande, da» „Bogel" heißt, und dort Xlüfc erwarten. Tieses ist wenig wahnckeinlich Unter dem NiUNeu Bogel kennen tüir gegen wärlig nur ein Vorgebirge an der Ostküste ran R.u-Guinca, daS zu den englischen Besitzungen dics.r Insel gekört. Es schiebt sich in die Meerenge von Äöard tzunl vor und schließt im ?ä)rbcn die Dai von Goodeiwugh ab. etwa unter 9 Grad 40 sudlicker Brette unb 147 Grad 55 äfthdKr Länge Nun ist aber diese Gegend stark besucht Man trifft dort Schiffe aller Nationen, und die Einwohner Köllen sicher nickt ermangelt, von dem Ere.gnts d-s SchisfSuntergangcs die englische Regierung zu unterrichten. Und lcrner ist e» möglich, daß fine Möwe vvm Aequakor bi# in unk« Gegend gekommen wäre? Wie dem aber auch sei! ES erftbiai uns interessant, diese ugviitümlidK Entdeckung miliutcuen. Bicl leicht kann irgend einer unserer tiefer Lickt üoet biec most erlöse Angelegenheit verbreiten Natürlich ist dem genannten Blatte von dem Veiler bei Bogellvarte RosliUcn, Ir. Ib.enemann, sofort ein aufklärender Bericht zugcgangen mit der Bitte, weiter rur die Bogklwandurengsstaiion Propaganda tu inadu-tt In ber Redaktion des „Peru j)avce" u.- r wird man fiel über die ein* ’adK Aufklärung ter '.ngel nlxn. an die so g t.irciche Moni- liNationen geknüpft nmrbcn. acu-u 1, g.iuunberl haben 7556 8,1 757,3 — 1,6 . 759,6 , — 5,8 ausscüendc Won selbst durch .i?inzufüqring des wirklich deutschen Wortes „Nagelpflege", und so erfuhren auch die Uneingeweihten, daß sie das neumodische Wort manicurc (Handpflege) halte anbnngen wollen Ja ja, die Fremdwörter sind immer etwas gesährlich • Gewissenhaft. Der Lehrer betagt ben kleinen A-B-C- Schützen bit Schreibweise Net Lauotwörter iolgendermaßcn bei: „Alles, was mnn sehen kann, schreibt man grob, also zum Bei- ipttl der Tisck. der Stuhl, Die Bank nsw " Beim Diktatschreidm diktiert er unter anderem „bei .illeiderichrank", unb em kleiner Biiisikus fditcibl dntt „bei kletber Sckrank". Ter Lehrer fragt D Ungar Goldreuu . • 4 Italien. Route . . . 3?» Portugieieu berio I . 3X Purwgiesen „ BI 4)*',, rund.biaateaul. 1905 4)>‘ • j&pau- >tauL*anlcibe Lonv. Türken von 1V03 Türkeniusa lyi Grieeb. Monopol-Anl. . 4% ausaere Argeuiuder . Mexikaner . . . Oe */e Ubincsen . . - . Aktien r Bochum Gass Bnderas KW...«. Tendenz: ruhig. örr.iu, wNsenfdi«ttlic^r *, näher einmal Bcivai- • und später Vrvse >or in klerikalen S hranftalt in !.,wk.ii richtet fick gegen a e B.r'att'.-r einer elrrü* ist pnd rrn Titel trägt Teu Anlaß batu bot ein n der Z peilen bJfvdxn 2 Sonnenschein 2 Nlarer Himmel 2 Literarische». — Ter Privatbeleidignngsprvzeß Rublanb contra Biermcr Nack' neiwgtai'hiichen Auszeichnungen 8°. 18 Bogen Bre.s 3 Mk Bcrlag von ifmil R?tb in " ßen 1909. Tic vorliegende Brvichäre. r. 20 Druckbogen rtan. entrollt ein zuverlässiges Bttb einet der mtirc'iaiueäcn u.*imioKn Prozesse her Gegenwart. Cr hat gleich bi’, feinem Entüedeu, und noch mehr bet feinem überrasckenben 'ÄbidKuik vor dem Berliner Hörer, 20 . . 129.60 Tiioatn.’cr war Tr. <» Rub ind i Elterte des „Bunde, der 2aubn;rt. der von Teutich.anb nickt anerkannt. 'Baoinfor Tr. jur. ei tbiL Biermer. schritt, die anfang? 1903 .rschttnen ..Ruhland. iröblrr Vßn.iiDorr u. Co ". Antrag beS ".Ibg. )töhiCr-l*ong»Dotf Meteorologifazc ’-övouodjtiniflcn der Etation Vließen. Februar ?ö * ute igfell ive igfeil | s S Y ■S ' *2 S - 1909 01 £ Winbrii Winds Weil»» Auf Kredit Nenmühle, Steinberg, Holzheim, den 19. Februar 1909. Anzahlung [a’/J Plockstr Der Vorstand 1128 Gießen, den 20. Februar 1909. ,1155 1154 Stockhausen, den 19. Februar 1909. ,1111 itmtnern, immern- Immern, fftt Mark 165 Anzahlung Mark 15 Einzelne Möbel Schränke, Tische, Kommode, Vertikows, Buffets, Sofas, Divans, Chaiselongues,Truraeaux Spiegel, Uhren, Klnderwegen für Mark 60 Anzahlung Mark S für Mark 90 Anzahlung Mark S für Mark 120 Anzahlung Mark 10 von ML 3 Die trauernden Hinterbliebenen Familie Karl Bouarius Löbershof 9. Oberhessischer Geschichtsverein. Donnerstag den 25. Februar, un unteren Saale des Cafö Ebel uswahlen, Anprobe-Kaum stehen zur Verfügung. I Satoiii i Cie. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem unS so schwer betroffen Verluste sagen innigsten Dank. Berfteigerung. Montag, den 22. Februar lfd. Äs-, naclun. 3 Uhr, sollen ün städi. Pfandlorale Seltersweg 11 dahier verschiedene Mobillargegenstände, Schranke, So as, Schreibtische, 1 Musikautomat und 4 Rollen Linoleum versteigert werden. (1136 Gemmecker, Pfanomeiller. | Die Beerdigung findet Sonntag, den 21. ds. Mts, nachmittags 2'/, Uhr ptatt. 1126 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Blumensvenden, beim Hmscheidenmeiner lieben Frau, unserer unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fm Elisabeth Ochs, geh. Ächt sagen wir auf diesem Wege unfern herzlichen Dank. Für die trauernd Hinterbliebenen: I. Ochs, Ratsdiener. Todes Anzeige. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere gute unb unvergeßliche Mutter, Schwlegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Fea» lihrislim iBtuner, geo. Welker heute nachmittag V-4 Uhr im Alter von 79 Jahren sauft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Earl Benner Familie Wahl 1153] Familie Andrea- Gießen. (Löwengasse 20) 19. Februar 1809. Die Beerdigung sinder statt: Montag, den 22. Februar vorm. 11 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus. Dttßcigttnng.j Montag, den 22. ds. Mts. nachmittags 21/? Uhr, sollen da- biet Walltliorstr. 6 (Darmst. Haus) 1 größere Partie Lchuh waren, mehrere Pferde u. Wagen, 2 Büffet, 1 Schreibtisch, 1 Ladeneinrichtung, 1500 Zigarren. Hauö und Küchengeräte aller Art und oerkch. Andere zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. Seipel, Gerichtsvollzieher. verschiedene Formen in den Preisen a^/g 1— bis 15 Mark. grtiffl. Scritcigcrnng. Dienstag, den 23. d. Mts. nach mittags 1 Uhr, lasse ich m meiner Wohnung zu Heuchelheioi Gicß.- StraßeHeu, Stroh, Dickwurz, Kartoffeln, einige Stück Bleh, drei Wagen u. landwirtschastl. Geräte melübietend ocrstetgern |H38 Pb. Rcuschliug 11. Es und zu vermieten: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5—6 G Wohnungen von 5 Simmern, 5 Wohnungen von 4 ........... 1 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 4 Wohnungen von 2 Simmern, 12 möbL Zimmer, 1 unmÖbL Zimmer, l Werkstatt, 1 Schlafstelle, 1 Wagenhalle. Zu mieten gcmcht: 32 Wohnungen von 2—7 Zimmern. |B”A ff. Kreppelmehl. Begetalin und Palmin, ' , Psd. 33 Pfg., '/, Pfd. 65 Psg., V; Psd. 35 Psg., Vt Pid. 70 P'g, Vitcllo. V» Psd. 43,»/. Psd. 85 Psg. Schweineschmalz, Psd. 70 Psg. Heinrich Reuter, Ludwigöplatz 4. Dautsaguug. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der langen Krankheit und bei der Beerdigung unseres Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Herrn Peter Hopp sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Frank zu Merlau sogen wir unseren innigsten Dank. Die ticftraucrndcn Hinterbliebenen. 1852—SS^ Wh setzen unsere Altersgenossen von dem Ableben imfcres heben Heinrich Meißner geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung fiiihet Sonntag, den 21. dss. Mts., nachm-3'/, Uhr, von derKavelle detz neuenFriedhoses aus statt Unentgeltliche Arlreitsvernntlelung. Attischer AlbeitömHilieis ßitgen. Gartenstraße 2, Zimmer 2. ES können eiugesteltt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Wagner, 3 Dienfimädchen, 1 Kindermädchen, 1 Lau ffrau, 1 Laufmädchen, 1 Kinderfräulein. Lehrlinge: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Spengler und Installateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Bäcker, 4 Steinmetzen für Hartgeftein, 1 Friseur, 4 Schneider, 2 landw. Knechte, 1 Dienstmäochen, 1 landw. Dienstmädchen, 1 Haushälterin. Levrltuge: 1 Bäcker, ES suchen ältucit: Ba/2 6 Handlungsgehilfen, 1 Bäcker, 1 Eisendreher, 1 Schmied, 2 Maurer, 1 Gärtner, 1 Svengler, 1 Buchbinder, 4 Steinmetzen, 3 Maschinisten u. Heizer, 7 Baukchlosser. 2 tznstalla- teure, 1 Maschlnenfchlosser. 1 Schuhuiacher, 3 Lackierer und Weißbinder, 1 Müller, 6 Polsterer u. Tapezierer, 1 Schweizer, 6 Schreiner, 3 Fuhrknechte, 8 Hausburschen, 5 landwirtsch. Knechte, 18 Arbeiter, 1 Haushälterin, 8 Laufsrauen, 3Laufmädchen, 1 Flick- srail, 3 Waschfrauen. Lehrlinge: 1 Schlaffer._____________________________________ Todes-Anzeige. Frettaa mittag 12V- Uhr verschied sanft unser un- vergeßlicher Gatte, rreusorgenderBater,Bruder,Schwager unb Onkel Ludwig Pfeifer im Alter von 34 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen lLindenplatz 4), den 20. Febr. 1909. (01146 Die Beerdigung findet Sonntag, bett 21. dss. Mts., nachnr. 3% Uhr von der Kavelle des neuen Friedhofes aus statt. Todesanzeige. Heute nacht l3/t Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden, unsere liebe Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Fffi M« Hirz fc, geb. bbuniü im 66. Lebensjahre. Die iranernden Hinterbliebenen. Ein gol steife M ist die Vorbedingung für eine gute Figur. Die herrschende Direktoire- Bmpire-Mode verlangt schlanke Formen. Lassen Sie sich bitte unsere neuesten Corsets zeigen. Diese entsprechen jedem Geschmack in Bezug auf Elegante Figur. Bequemes Tragen. Elegant ausgestattet. Billigen Preis. s W R1" । I - ■JiM MH ^Setatttttmacs-ung Prof, k IW: (v*L „Entstehung und Blüte der holländischen See- u. Handelsmacht.“ J:««, -Eine neuentdeokte Urkunde 5|iüiliy. zur Geschichte Casars.“ Gäste willkommen. 'Betreffend: Lehrlingsvermittlung. Die Lehrherren, die Lehrlinge oder Lebruiadchen emitellen urld die Eltern, die ihre -linder m Lehrstellen unlerbringen wollen. machen wir aus unsere unentgeltliche Lehrlingovermittelung nui- mertsam. Gießen, den 18. Februar 1909. B*/, Städtischer Arbcite-nachwcis Gießen. Bekanntmachung. Betrifft: Feldbereinigung in den Gemarkungen Bad Nauheim Butzbach. Hausen bei Gießen, Odenhausen, Stammheiin und Treis an der Lumda. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit z'ur öffentlichen Kenntnis. 13 Gießen, den 20. Februar 1909. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekarinrin>»chnng. Betrifft: Wie oben Aus Grund von Artikel 19 des Feldbercmignngsgesclzes sgrderr ich die beteiligten Grundeigentümer aus. die Einträge der ^ineu- rumö- und sonstigen Rechtsverhälmisse in den öffentlichen Biichern. insoweit dieselben den bestehenden Verhältnissen nicht mehr ent ivrechen. innerhalb einer Frist von 3 Monaten bei dem zuständigen Großherwalicheu Amtsgericht berichtigen oder ergänzen zu lassen, damit die bestehenden Rechtsverhältnisse beim Feldberemigungs verfahren berückffchligt werden können. Friedberg, den 8. Februar 1909. Der Großherzoyliche FeldbereinigungSkonimtffär ige=t? S ch n l t t s Pa h n, Kreisamtmann. BrettMlolzverfteigerunH. Freitag, den 26. Februar d. F. im Fürstlichen Försterbezul Usenborn, Einritte Küchwald 2, Schnelderzipf 6 unb Schönhu a 3 Buchen: 470 Nm. Scheit I. fit: 48 Nm. Scheit II. Kl.; 174 Nm Stnüpöch 10 Rur Stammreiser; 1590 Nm. Äüreiser; Eichen: 32 Nm. Schein 56 Nm. Knllvpel; 106 Nm. Reiferknüppel, Hambuchen: 1' Nm. Rund'cheit; 73 Rm. Kwüppel. . _ ,, Zusammentunst 9 Ubr vormittags tm „Stolberger Hof" m Hirzenhain, illäliere Autzttmst erteilt Fornschütz Bauer m Luue tust bei. Hirzenhain. Gedern, den 19. Februar 1909. B’V, Fürstlich Slolberg-Wernigerödi'ches Forstrevier Webern Rilttwoch, den 24. Februar 1909 vormittags 10 Uhr kommen 10 Pappclstämmc von 42 bis 51 cm Durchmesser unb 6 bis 9 m Länge nut 13.10 Film. Inhalt ln bc.. Nähe der ttreisstraße zwischen Burkhardsfelden und Reiskirdien an der Mönchwiese zur Lersteigerung. Die Zvsanrmenkunft ist bei den Stämmen. (WO Burkhardsfelden, am 19. Februar 1909. (Äroßh. Bürgermeisterei. Hoff m a n n. Holzverfteigerung Dienstag, den 23. Februar l. Fs., von vormittags 9V2 Uhr an soll un Reiskirchener Gemeindewald, Distrikt Buchwald und Ronuköppel nachstehendes Holz versteigert werden: 33 Eichen-Slämme von 19—41 cm Durchm. 15,16 Fslnn 41 Fichten- , , 13—23 , , 9,86 w 528 , Derbst, v. 8—20 m Sange 7—12 cm r 46,55 , 118 Kiefern-Stämme von 17—37 cm , 33,19 , 5 Fichten- „ , 13—20 , „ 1,32, , 69 , Derbst. , 7—12 „ r 3,85 , Brennholzversteigerung am Donnerstag, den 25. d.L'tts. aus Distrikt Buchwald und Nonn von vormittags 9 Uhr an 140,3 rm Buchen-Scheiter, 89,9 rm Buchen-Knüppel, 19 rm Eichen-Knüppel, 1,6 rm Fichten-Knüppel, 2530 Buchen- Äcllen, 410 Eichen-Wellen, 240 Fichten-Wellen, 39,6 Rm. Buchen-Slöckc, 8 Rm. Elchen-Ltöcke, 45 Rm. Kiefern-Knüppel, 13330 Kiefern-Wellen. Die Zusammenkunft ist jedesmal an der Kreisstraße Hattenrod bei der Gänstränk. Reiskirchen, am 19. Februar 1909. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen 1139) _____________________Wagner._________ Auf Veranlassung des unterzeichneten Vereins werden auch m diesem Jahre Vorträge für Frauen u. Mädchen über Die Pflege Verwundeter u. Kranker abgehalten. Tie Vorträge sind unentgeltlich und finden un Saale der Sladttttüdcheuschule, Schillerstraße 8, Montags und Donnerslags von 4—5 Uhr nachmittags statt; sic beginnen Montag, den I. März 1909, nachmittags 4 Uhr. Anmeldungen werden in der Aliccfchule, Kirchstraße 20, und bei Frau Kaufmann Fuhr, Sonnenstr., entgegengenommen. Dm[, Alicefrauenverein für Krankenpflege. Husten Qin so nehmen Sie die Ifojepp'o ulu, ärztlim erprobten nulöul c> Brust Earamcllem 5500 not. begl. Zeugn. bero. den vorzügl. Erfolg bei Husten, Heiserkeit, ttcuch- huneu. Paket25Ps.,Tosc50Pf. Kalicr's Brust Extrakt Flasche 90 Pfg. Zu haben in Gießen bet: Georg Wallenfels, Marktplatz 21; Augu>t Wallenfels, Marttpl. 17, Tetes. 262; E- Dort, Walltorstr. 45; Ludw. Steinhäuser, ^ceuenbäue 17 u. 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