Erstes Blatt 159* Jahrgang Mittwoch 25. August 1909 -sezugopre» monatlich 7 »4t, vierteljährlich Mk. 2.30; durch Abt»ole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mt. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. ZeilenpreiS: lokallvPf., auswärts 20 Pseimiq. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. Fruille- lon und , Vermischtes * K. Reurath; für.Stadt u. Land- und »Gerichts- Nr. 198 ker «ehener Anzet-er -rscheint täglich, außer 5wntag5. - Beilagen: viermal wöchentlich ßietzenerLamiliendlätter; luetmal wöchentl.llrei5- »lattfSe den llreir Stehen , Dienstag und Freitag); wetmal monatl. £anö> rirlschastliche Zeitftagen ?teri,sprech'Anschlüffe: lir die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Ldreffe für Depeschenr Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen ü vonwtta^"s"üh? Rotati-nrdruS und Verlag der vrühl'schen Aniv.-Vuch- und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Anzeigenttll?'H^Beck. Tüttische Note. Rach einigem $)in und Her und einem im Grunde genommen ikagi komischen Zwischenfall scheint nunmehr die Kretafrage gott Wb wieder in den Hintergrund rücken zu wollen; warum sic uLerhaupt wieder heroorgeholt worden ist, weiß im Grunde gekommen kein Mensch, und man kann sich der Frage nicht erwehren, ob nicht dunkle 9Jtäc6tc ihre Lande im Sviel hatten, um bei btt zu erwartenden Verwirrung der Dinge im Orient ein bißchen im Trüben fischen zu können. Freilich als der Brand da war i nd die Dinge eine Wendung zu nehmen schienen, bei der für Unbeteiligte kaum etwas herauszuschlagen war, war man oll iütig emsig bemüht, die auflodernden Flammen durch kräftiges Mssergeben nach beiden Seiten hin zu löschen. , Gewiß bedarf die Kretafragc einmal einer defrmttven Regelung, denn cs handelte sich bisher immer nur um ein Pro- risorium, aber es war nicht cinzusehen, warum die Lösung der s?ragc gerade jetzt erfolgen sollte, und überdies hatte man beit ■ifoment recht schlecht gewählt, denn man mußte sich Voraussagen, vaß die Türken mit ihrem jetzt erwachten Nationalgefühl sich ecke Behandlung „en canaille" nicht gefallen lassen würden und üaß sic auch vor dem Aeußersten nicht zurückschrecken würden, wenn man versuchen wollte, sie beiseite zu schieben. Im Verlaus der jüngsten Affäre schien es allerdings manchmal, als ob die Provokation gegenüber Griechenland von den Türken ausgegangen, aber man darf nicht vergessen, daß die griechische Negierung äußerlich wohl eine korrekte Haltung einnahm, m Wirklichwit aber den Wühlereien auf der Insel wie auch m der Türker selbst nicht so ganz fernstand, wenngleich man ihr begreiflicher Werse was Positives nicht nachsagen konnte. Dre Situation war für ö;e Pforte nicht so leicht, aus der einen Seite hatte sie Mit der ömpsindlichkeit der Jungtürken zu rechnen, anderseits hatte ein icmvi gegen Griechenland sein Bedenkliches im Hinblick auf die griechische Bevölkerung in der Türkei, die sicherlich nichts ganz ubig geblieben wäre. Dazu kam die Intervention der Schul) möchte, die sicherlich im Falle des Sieges der Türkei die Früchte ihrer Erfolge nicht gelassen hätte. Unter allen diesen Erwägungen tat das türkische Kabinett wohl daran, es nicht bis zum Aeußersten kommen zu lassen, sondern 'ich durch die letzte griechische Rote befriedigt zu erklären, obwohl jie nicht ganz nach ihrem Wunsche gewesen sein mag. Erleichtert wurde ihr dies durch die inzwischen erfolgte Entfernung der griechischen Flagge auf Kreta, durch die Mannschaften der fremden Lchisfc, so daß dem türkischen Nationalgefühl Genüge geschehen war. Das Austtcten der Mächte freilicki, die anscheinend m äonstantinopel schärfere Töne anschlugen als in Athen, speziell die lchtc Rote der Schuyinächtc hat am Goldenen Lorn verschnupft, bi man durchblicken ließ, baß die Unabhängigkeit Kretas doch einmal unabwendbar sei; man wird daher der letzten Kollektw- :,Dtc der Mächte eine Antwort folgen lassen, wvrin man gegen diese Bemerkung protestiert, um dem türkischen Selbstgefühl zu genügen, fraglos ist, daß die Türkei aus dem Verhalten der Schutzmächte wieder einmal ersehen hat, von welchen Gesinnungen diese gegenüber bem Osinancnreichc beseelt sind, und der zuletzt erwähnte Himvcis auf die spätere Unabhängigkeit zeigt deutlich, wohin der, Kurs achcn soll; gewiß weiß man das in Konstantinopel selbst sehr wohl, daß hierauf die Bestrebungen hinlaufen, aber immerhin Lat man dort Grund, es als Taltlosigkcii zu empfinden, daß dies offen in einer offiziellen Rote der Schutzmächte ausgesprochen wird. Ter Ton der merkwürdig geheimnisvoll behandelten Rote der Lchutzmächtc an die Pforte soll ungewöhnlich scharf sein. Es wird barin einfach vorgeschrieben, was die Türker zu tun habe. Eine Lebictsgarantie für Griechenland wird darin nicht erwähnt, icdoch mnd hcrausgcsagt, daß ein Krieg verhindert werden würde. In solchem Tone ist selbst der alten Türker gegenüber »richt gesprochen worden, weshalb die Rote auf dre Salonrker Macht- hier, die sich in Maßlosigkeiten gefielen, wie ern Blrtzfchlag Ufte. Die jetzige Lösung der Kretafrage wird also zweifelsohne einen Stachel in Konstantinopel zurücklassen. Uebrigens ist die Erregung cnf Kreta selbst noch lange nicht unterdrückt. Tas Entfernen der sfüaggen von be» Festungen auf Kanea ünd Kanbia durch die Gruppen der Schutzmächte war bas Zeichen zur allgemeineir Hissung bet nationalen Griechenfahnc bei ber Pnvatbevölkerung. Rach ber „Daily Mail" flattern zurzeit auf Kreta 247 blaue Kreuz- jläggen auf öffentlichen Gebäubcn, darunter eine auf der Festung üetbimo, achthundert auf Schulen und unzählige auf Privat yläubcn. Ties bestärkt die herrschc:rde Aufiasiung, daß die Ecetawrrrcn noch keineswegs ganz üocrwunden sind. Wenn man egt von einer Lösung der Kreta.frage spricht, so bedeutet das ,mr, daß, die Kreta frage einstweilen in der Schwebe bleibt. Kreta ist nicht bie einzige Sorge der Türkei; auch in Ye me n |ifr die Lage bedenklich. Tie von Saididris geleitete ountandrge Bewegung in Mmen gr^ft um sich. 9kach zuverlässigen Meldungen .^schloß die Pforte die Entsendung von vier Kriegs, chiffen, zwei Ikransportschiffcn und 12 Bataillonen nach dem ^mauplatz des 'Aufstandes; auch Italien will einen Kreuzer nach Hodcido entsenden, zum Schutze der italienischen Interessen. Richt unbedenklich ist ferner die Lage in Albanien. Ein Meeting der Albanesen in Ferissovttsch protestierte gegen die Steuerzahlung und den Militärdienst der Christen, eofchavid bascha marschierte gegen sie mit zwei Bataillonen, fand aber ßwiderstand und mußte mit Geschützseuer entgretfen. 2/ie Albanesen jm Rahowa erschossen mehrere Soldaten der Militärpatrouille ^goischen Gussignc und Ipek. Wie es Hertzt, werden drc Bot- khafter der Großmächte die Pforte auffordern, für euten ener- fifchen Schutz der Bevölkerung .in Abazedonien und Albanren jBerge zu tragen. . Mehrere Botschafter, insbesondere der osterrerchrfche, erteilten ter Pforte dringende Ratschläge wegen E in st et l un g de santr- äiriechischen Boykotts. Infolgedessen hat drc Pforte berm doykottkomitee iiuerveniert und die Proornzbehörden angewiefen, fyi Boykott zu sistteren. . Aus allem geht hervor, daß die gegenwärtigen Rote der kürkei nicht klein sind. Mag die Kretafrage auch bald ganz zur fiufje kommen, so kriselt es doch um so bedenklicher an anderen iitcn des Türkenreiches. - politische Tagesschau. Ausländische Fahnen. In dem Tiroler Orte Kitzbühel war kürzlich einem dort weilenden Reichsdeutschen, der eine deutsche Zahlte M seiner Wohnung angebracht hatte, vom Bezirtshaupt- üicnn aufgegeben worden, sie zu entfernen, angeblich, wett tw Besuch des Erzherzogs Franz Ferdinand in Aussicht srand, der von einer nichtösterreichischen Fuhne unangenehm berührt sein könnte. Der betreffende Kurgast hat daraufhin lützbühel sofort verlassen. In der liberalen deutsch-öster- reichischen Presse wird das Vorgehen des übereifrigen Be- Mkshauptmanns lebhaft getadelt. Das ultramontane Wiener „Vaterland" veröffentlicht nun eine Zuschrift, in der es heißt, daß nach einer Polizeiverordnung vom 17. April I 1892 auch in Preußen das Aushängen ausländischer Fahnen verboten und unter Strafe gestellt sei. Was in Deutschland recht sei, müsse also auch in Oesterreich billig sein. Hierzu, wird bemerkenswerterweise der „Köln. Ztg." aus Berlin gemeldet: „So liegt die Sache nicht. In Deutschland kann allerdings durch Verfügung der Ober- oder Regierungspräsidenten das öffentliche Aushängen von Fahnen und Flaggen in anderen als den preußischen ober den deutschen Reichs- oder Landesfarben mit Strafe bedroht werden, jedoch bezieht sich diese Besttmmung nicht auf die Ausländer, dre stets die Flaggen usw. derjenigen Länder aushängen können, zu denen sie gehören. Weit über diese Bestimmung hinaus wird in "Deutschland dem Flaggen mit außerdeutscijen Rationalfarben, wenn nicht ausgesprochen provokatorische Absichten vorliegen, nicht das mindeste Hindernis in den Weg gelegt, und wer einmal den Geburtstag des Kaisers von Oesterreich in Berlin erlebt hat, wird besehen haben, daß auch viele Geschäfte, Hotels und dergleichen, deren Inhaber Deutsche sind, mit österreichischen Farben geflaggt hatten. Durch deutsche Verordnungen kann also jedenfalls der Zwischenfall von Kitzbühel nicht gerechtfertigt werden." Rnsfische Revolutionäre und Spitzel. Ter vielgenannte russische Revolutionär Burzew, dessen Enthüllungen über die Machenschaften des Lockspitzel Asew und Harting in der ganzen zivilisierten Welt so ungeheure^ Aufsehen er regt haben, weilt seit einigen Tagen in Berlin. Burzew bereitet hier eins Reihe neuer, sensationeller Enthüllungen über die Politik des Zaren vor, die schon in den nächsten Tagen in mehreren aus ländischen Zeitungen zugleich erscheinen dürften. — Ter durch seine Beziehungen zu Asew bekannte hohe russische Staatsbeamte Lopuchin tritt am 28. August seine Reise in die Verbannung Nach dem Gouvernement Jenisseisk an. Seine Gattin begleitet ihn, während bie beiden Töchter später folgen werden. Die Reise geschieht nicht in der üblichen Etappenfvrm, sondern auf eigene Kosten Lopuchins, dessen Ueberwachung einem Offizier und einem Wärter anvertraut ist. Deutsches ReLch. Die Herzogin Viktoria Adelheid von Sachsen-Ko- burg-Gotha wurde gestern von einem Prinzen entbunden. Bei der Bochumer Polizeibirektion ist eine Zentralstelle für die Ueberwachung ber Pol enbewegung im rheinisch- westfälischen Industriegebiet errichtet worden. Der Großfürst Michael Nikolajewitsch von Rußland ist zu längerem Aufenthalt in Baden-Baden eingetrofjen. Haftung des Staates. Ter „Reichsanzeiger" ber öffentlicht das Gesetz über bie Haftung bes Staats und onberer Verbände für die Amtspflichtverlctzungen von Beamten bei Ausübung der öffentlichen Gewalt. Das Gesetz tritt am 1. Oktober 1909 in Kraft. Ausland. Tschechische Ausschreitungen. Wie aus Gablonz gemeldet wird, kam es dort wieder zu wüsten Ausschreitungen der Tschechen gegen die Deutschen. Vier tschechische Tagelöhner, die durch Steinivürfc die große Spiegelscheibe im Cafe Paris zertrümmerten, wurden verhaftet. Bald darauf überfielen die Tschechen einen Deutschen und prügelten ihn halbtot. Kein Militärabkommen. Tie Meldung eines Pariser Blattes von Verhandlungen wegen Abschlusses eines Militär- ad k o m m c n s zwischen Rumänien und Oesterreich-Ungarn werden offiziell als jeder Begründung entbehrend bezeichnet. Die englische Waffenfabrik Ordnance Company hat in der letzten Woche von der englischen Regierung und von auswärtigen Staaten Aufträge an Geschützen und sonstigem Kriegsmaterial in Höhe von einer Million Lstr. erhalten. Die Gesellschaft mußte 1500 neue Arbeiter einstellen, denen Arbeit' für 18 Monate gesichert wurde. Die Kämpfe ber Spanier. Rach Blättermeldungcn aus Melilla haben sich btt spanischen Truppen unter dem Schutze ber Kriegsschiffe längs der Meeresküste gegen die vorgeschobenen Posten der Mauren in Bewegung gesetzt. Japan und China. Die Zeitung „Rjetsch" meldet aus Charbin, daß zwischen ber chinesischen und der japanischen Regierung ein reger Tepeschenwechscl bezüglich der Telails ber dieser Tage abgeschlossenen geheimen Militärkonvention stattgefunden habe, die sich auf den Fall beziehe, daß bas ostasiatischc Territorium in einen Kriegsschauplatz verwanbelt werbe. Im Zusammenhang damit steht die Verstärkung der chinesischen Festungsgarnisonen an der russischen Grenze. Tie Türkei erteilte Serbien die Erlaubnis zur E i n f u h r von 2 50 Tonnen rauchlosen Pulvers über Saloniki. — Der türkische Ministerrat hat nunmehr definittv die Tracc für den Weiterbau ber Bagbabbahn über Alexanbrettc genehmigt. Ans Stadt und Land. Gießen, 25. August 1909. Zum Vogelschutz. Mit dem Fortschreiten der menschlichen Kultur gestalten sich die Lebensbedingungen für die Vögel und zwar für die nichtwandernden Vogelarten immer schwieriger, so daß eine Perminderung in der Zahl der Arten eine unausbleibliche Folge ist. Durch die sorgfältige Ausnutzung des Geländes, die Trockenlegung von Seen und Sümpfen, die Beseitigung von wildwachsenden Sträuchern in Feld und Wiese, den Aushieb von hohlen und kranken Bäumen und die Schaffung von dick)t geschlossenen, reinen und gleichwüchsigen Beständen im Walde, die peinliche Reinhaltung der (Härten und Parkanlagen von allem, was der Kultur nicht zweckdienlich erscheint, werden die Vögel in ihrer Ernährung becinträchttgt und ihrer naturgemäßen Ristlshätten beraubt. So sehr auch die Feldbereinigung der Landwirtschaft zu statten kommt, für die Vogelwelt ist sie ein großer Schaden, da durch Ausrottung der Hecken, die Entfernung ganzer Baumbestände und die Regulierung der Bachläufe den Vögeln der Aufcntl-alt in solchen Gemarkungen wegen der mangelnden Ristgelegenheiten geraden zur Unmöglichkeit geworden ist. Ich will hier nur, um ein Beispiel aus unserer Gegend zu erwähnen, an den alten .Heßlar zwisck>en der Margareken- hütte und der Heuchelheimer Lahnbrücke erinnern. Wo sind sic hingekommen, die schönen parkartigen "Na tn ran la gen, die so manchen Gießener Naturfreund hinauslockten, um hier ungestört im Schatten oer Büsche und Bäume lüft- wandeln zu können? Sie sind der modernen Kultur zum Opfer gefallen — ein größeres Rutz land ist wohl gewonnen worden, aber die Romantik des Heßlars ist für immer geschwunden, und unsere lieben Sänger in Busch und Ham haben ihre Heimat verloren. Bei weiterer Ausdehnung der Feldbereinigung wird noch manch anderes für Vogelschutz günstig gelegenes Plätzchen verschwinden, und die Klagen über Abnahme unserer gefiederten Sänger, wie ebenso über die natürliche Folge, die Zunahme der Schädlinge an Obst-- und Waldbäumen wird nimmermehr verschwinden, wenn nicht ernsllich etwas zum Vogelschutz getan wird. Um diesen immer mehr um sich greifenden Uebelständen einigermaßen abzuhelfen, ist cs noch nicht einmal nötig, besonderes Gelände mit Gebüsch anzulegcn, um Ristgelcgen- Heiken für die Vögel zu schaffen, man lasse nur an den Kreisstraßen und anderen Verbindungswegen, wo das Verpachten der Grasnutzung kaum einen nennenswerten Ertrag liefert, das Gebüsch wachsen, pflanze, wo nötig, solches an, so hoben wir schon Mstgelegenheiten für die Frcibrüter. Am Ufer des Baches sei der Wicsenkulturtechnikcr nicht immer darauf bedacht, jeden Weiden- und Erlcnbusch ans- zurotten, denn hier bietet sich eine ausgezeichnete Ristgelegenheit, die von den Vögeln gern benützt wird. Für Höhlenbrüter müßte freilich schon etwas mehr geschehen. Man könnte zu diesem Zwecke jedem Straßen und Forstwart eine Anzahl Nistkästen für verschiedene Höhlenbrüter zur Verfügung stellen, mit der Verpflichtung, sic auf seiner Strecke, beziehungsweise in seinem Distrikt an geeigneten Stellen aufzuhängen. Der Kreis- oder Gemeindelasse wären Las keine großen Opfer, nehmen doch Gemeinde, Kreis und Staat für Obst und Holz oft recht erkleckliche; Summen ein. Wenn in jedem Frühjahr die Zahl der Mst- kästen vermehrt und Sorge für ihre Erhaltung getragen würde, so wäre das schon ein namhafter Fortschritt. Die Lehrer würden schon ganz gerne in den Schulen darauf aufmerksam machen, welchem Zwecke die Kästchen dienen und für deren Schutz besorgt sein. ♦ ** Aus dem Militär-Wochenblatt. Zu Leutnants der Reserve wurden befördert die Vizefeldwebel bczw. die Vizewachtmeister Stimm el (I Darmstadt) des Lcibg.- Jnf.-Regts. (1. Großh.) Rr. 115, Keller (I Tarmst-idt) des Jnf.-Regts. Prinz Karl (4. Großh.) Rr. 118, Ri aaß (I Darmstadt) des Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Feld rt - Regts. 9fr. 25. Der Abschied wurde bewilligt den Offizieren Frenz (I Darmstadt), Oberlt. der Res. des 4. Magd. Jnf.-Regts. Rr. 67, Leonhardy (I Tarmstadl), Oberlt. der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, diesem mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw.-Armee-Uniform, S ch e l l m a n n (Mainz), Lt. der Landw.-Feldart. 1. Aufgebots, diesem zwecks Ueberführung zum Sanitätspersonal, B o x h e i m c r (II Darmstadt), Lt. des Landw-Trains 2. Aufgebots. —» Ter Unterapotheker des Beurlaubtenstandes Linn (IDarmstadt) wurde zum Oberapotheker befördert. ** Von unserem Regiment. Aus Anlaß der Ueberreichung des Chefpreises hielt am 21. ds. die L ei b- kompagnie im Garten der neuen Kaserne eine Feier ab, an der Oberst v. Müller und der Bataillonskommandeur des 1. Bataillons teilnahmen. Die Regimentsiäpelle tönzer- tierte. — Unser Regiment verläßt morgen seine Garnison und begibt sich mit der Bahn über Wetzlar und Limburg nach seinem Uebungsplatz bei Meudt im Westerwald. Der Uebungsplatz dehnt sich zwisc^n Meudt, Ettinghausen, Riedcr-Ahr, Weidenhahn, Salz-Roth und Wallmerod aus, liegt also ziemlich in der Mitte zwischen Montabaur, Westerburg und Hadamar. Es bleibt dort bis zum 10. Sept, int Standquartier; die 168er treffen daselbst am 2. ein und bleiben bis 10. Sept. Am 23. Sept, kehrt das Regiment mit den übrigen Regimentern der 25. Division wieder mit der Bahn in die Garnison zurück. Höheres Forst fach. Die schristliche Staatsprüfung für den höheren Forstdienst wird am 25. Okt. und an den folgenden Tagen zu Darmstadt abgehalten werden. ’’ Erledigte Lehrer stellen. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstellc an der Gemeindeschule zu Dietesheim; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Freimer s heim. Mit ber Stelle ist Organistendienst verbunden. ’• Das Ehrenzeichen für Mitglieder fretro. Feuerroe hren wurde verliehen durch Entschließung S. K. H. des Großherzogs dem Johs. Heppner II., Hch. Leonh. Lintzner und Pet. Ant. Weber zu Rieder-Eschbach. *• Der Ha ssiadezirk Gießen hält nächsten Sonntag im Lenz'schen Felsenkeller seinen Herbst bezirkstag ab. Auf der Tagesordnung steht u. a. Berichterstattung über den Hassiatag in Ober-Ingelheim, Beschluß über das Bezirksfest 1910 und Besprechung über die Statuten der Hassiavereine. ** Vom Weg durch den Heßlar nach Dutenhofen. Wir berichteten vor Jahresfrist, daß die Eisen-- bahnbehörde den Steg, der auf dem Wege zwischen Meßen und Dutenhofen über den Kleebach führte, entfernen lassen habe und dadurch die Benutzung dieses idyllischen Fußweges zwischen der Eisenbahn und der Lahn für die Gießener Bevölkerung verhindert wurde. Neuerdings hat nun die Eisenbal)n an Stelle des hölzernen Steges eine massive Fahrbrücke über den Kleebach anlegen lassen, damit die Wiesenbesitzer von Dutenhofen her zu ihren Wiesen gelangen können. (Aeick)zeitig hat dieselbe Behörde den Fußweg von Gießen zu der Brücke gesperrt, so daß das neue Bauwerk für die zahlreichen Passanten zwischen Gießen und Dutenhofen ganz zwecklos ist. Welches Interesse bie Eisenbahn an der Sperrung des Weges hat, kamt der gewöhn t'.iZ inner Am Eingang brr Burg berühmten Äopini Kopien bet nitmn’dxn Kapelle trhnben. Tte c btt x titBtn, B Bern Bei bm tfie* hak Postamt in L'orononhddw au«z Räuber entkamen und ei ieblt diSher le e pur Ten Tob bet Ertrinken« b < m be Ta« lroflif Riebet-Mör ne tu; bn, wo man vor cmiqen Iahten baS Massengrab 7. April 1759 beim Sturmangriff gefallenen hrssi- Uhr kamen ziehend, an ruinc, ber am Versuch gemacht, geeignete hier auf ber Höhe anzu- fahren« Dotationen ivirb an« Montreal im ist gerbtet. aufvrbmt n tmb pttr fdmrr perletzt noclr BiJtmat Wrmrti ■ Ttturrq bei brr 3üqe a Al« lldadr bei Nord emgeschlaaen. K i rm etzzeit be.io i starke 2lnz,ehiing»kra ben Neigen ber Kirch Folge Wisselsheim, noch stärkere kfinquartierung bezw Rotquanier Gemeinde bevor. -s- 9h b b a, 24. Aug. Heute abenb 6 5 Luftballons, von Silben nach Norden astrs au« Prag auf einem £pe toaaaonurc und nach Unirriudn &arntf* bei Ärantrnbaiif«« in jUflcnbMtbc Selb -om am Toben fee hat sich t glrichliche Ausstellung Böcklinscher ilrmälb^. bi "bertichtfaal von 14 Mel Ttrete für bw iVärbmina d not 'N an Em* tu «Idirn ben Seitrrr fVfchlüiit nnrb bet ferner CHöbet’itunq laf*rn fuinöinen Galcriekataloge« wird erst am L nweihungSUWe t finden. • Im Kampf m i t Posträubern In dem ruf', Orte Noiootrunak kam e« vor etlichen Togen tu einem Vom* neben der Wenbatmerie und Räubern, die im Begriffe ’tanbn licht Sterbliche nicht einsehen, Jedenfalls rnvcd-i* ber Eisen bat,n nicht ber geringste Schad en, wenn fit den schönen Weg mirber fmqeben würbe. •• UJ er ha riet wurde heute nacht am Vahnhofe ber Mechaniker Adolf Müller aus Köln. Er halte m Bad Nauheim einen Diebstahl verübt und wat flüchtig geworden' man fand die gestohlenen Gegenstände noch in fernem Beltz — Ferner wurde bet Arbeitet M. von Hombera oerbaftet, weil er sich in letzter ßeit hier mehrfach unter »allchen Vorspiegelungen Unterstützungen zu verschaffen gewufet hotte. •• Pom Taufstein Der Bi-rnarckkurm auf brm Taufstein ist bis auf die noch au stehenden Schlosserarbeiten soweit fertig. Ta» am feere Gerüst dient zetzr nur noch ^ur Anbringung eint-? eisernen cnelinber« an ber Plattform tienn die noch rückständigen Schlosferarbeiten bald in An griff genommen werden, dann kann die Eimoeifeung be« turnte« wvt/l noch in diesem Jahre geschehen Wies eck, 25» Aug ttzeftern abend gegen ^8 Uhr ist bei der am Lrisauvgaiig nach dem Ptnlofophentvalb *u gelegenen Gän«mulste der Bal l o n „Al f a" a.att gelandet Ter Ballon hatte von Frankfurt bis zur Landungsstelle £i 3 Stunden gebraucht, also wenig mehr nne ein Pcr onen- zug Die Bergung de» Ballon» ging unter Mithilfe von Ortsbewohnern glatt vonstatten, fo baß er sich schon eine 2 m o b 11 zu a#mnnm, bei idkieungen In V ipageN wurde neuerer Zett hat man auch den Pflanzen au« ber alpinen Flora bauen. A Ulrichstein, 24. Aug. eg LtmeiSi n ig biritr ich doch tu höchsten Scriontu geben l untergebradxt sind In einem großen CI Länge und 9 Meter Breite 6ab n die . _______ ____ l>.-m'cher Meisterwerke von Wolff Blae gesunde». Im mpci Stockwerk befinden sich noch zwei CberhdvMle, in denen sich Torheim. Cd'tobt u. a. an. lebtr Sonntag belegt. (flcridittfanl. BreSlau, 24. Ang Ta« Kriegsgericht hatte den Mu-teuer Walter Ko hl löffel vom 191. Iistanteneregirneut wegen Meuterei zu 3 Jahren 6 Monaten fyeftling verurteilt. Auf die Beriifuug be« Verurteilten ennoBigie bn j Ct-erfnegtgcnrtn be« fünften Armeekorps die Strafe au* cm Iadr drei Monate neflunq. Ta« iHcictiamilüargcriebt hob diele Urteile auf und verwies die Sache zur nochmaligen Berhanblung an ba« Ober- fncg«genctot de« fechiteii Armeekorps, da« letzt gegen KohUöffel nur auf vier Wochen strengen Arrest erkannte. Tia mick» zu ibr.a wüilichet bin, '.Ko gang « ,o immer büiebt und hock. Und niamal» nach Berlin Französische feuttschisse Bei den gestern iu Gegen ivart de« Präsidenten aue-, führten Flügen in Bethenv, die ur allgemeinen glänzend verluien, legte Paulhan die Strecke von 1<» Mim n 1'2 Minuten 18* ^ekunoe» zurück, wobei er eine Löhe von 1011 Metern erreichte Ttetelbr L he erreicht!- Lathan bei »entern Fluge über 30 Kim . d,e er m 30 Minuten 2> ? Sekund . zurückleate Bl 4 r » or schlug fernen vorgestrigen Schnelliak^r» relorb. 10 Shn in t* Minuten 1*2* » Sekunden, indem rr für bi<*flt>- Strecke heute nur H Minuten P » Sekund u gebrauchte Untn ben Zuichauern bet den franzö'iichrn Alügen, deren Zahl au* 10""00 r schätzt wird, d'and iid) auch Mrior von Parieval der 'ich über den ibm bereiteten Etnp'ang außerordentlich rühmend auo'ptach und den Flust i'tungen begeist.rte B wundtung zollte Staate Cuebro ber Union b-nchM unserer Stadt vorüber. Tic 3 letzteren sah man nieder- gehen, 2 nahe bei einander bet Rabertshausen und einen in der Aichtuug von Ulfa. Tie beiden ersten hoben sich anfänglich wieder, sanken dann aber ganz herab: bet dritte erhob sich wieder hoch in die Luit und nahm seinen Kur« wieder auf. Eine Menge Menschen hatte sich zur Beobachtiinq auf der Altenburg angesammelt. P Sck) l i tz, '23 Aug tVtftern fand hier bar 14 Tele irrten tag de« Fulba-Rhön S a n g e r b i: n b e > alt. Zum erstenmal wurde der ^ag von den »olhtibligcn Brrriitrn al« sogenannte Sängerfnhrt ohne grostetc Frst- vvrdrrrttungen besucht und diese Art. ein Siingetfes! zu kirnt. Irnt vielen Anklang gefiutden E» waren erfchrenrn *iim*i Ber'ine aus Hcrsfeld, vier au« F-ulda, ic einer aito Aacha, x)ildet^, Petetoberg. Atederaula. Hünfeld und Scküttz. U. a nntrde bcfibloifen. den nächsten Prctswrttaefang in ÄerSfeld akutbaiten. Bei der am 'Xiidmuihifl ivlgenden ariflcmnnen Feier begrüsite Bürgermristet Zinfeer dir fremden 'Sanger, tic mit reichem Beifall aufg. nommeni Aede ichlvs, mit einem >>>ch auf den Bund Icr Borfitzende de« Bundes. Herr A o d e m e r - Hulda, dankte für dir r. und- Hchc Ausnahme in dem gastlichen Schlitz, dem fein Hoch galt, itzuirs Konten, ein Gesamtchor, foirtc verschiedene vorzügliche Einzel vor trirge von Bereint!'. sorgten für reiche Unter- dal tu ng Irr Bund steht unter Leitung be> Musikdirektor« Leber-Fulda es schiiefeen sich tlnn immer mehr k creme an H. Bad Nauheim. 24.Aug. Ein schöne« Bild, do« zahlreiche Zuschauer auf den Johannisberg zur Beobachtun.i lockte, baten heute nachmittag zwischen 5 und 6 Uhr neun Luftballon«, die zu gleicher Zeck über der Stadt und bei näheren Umgebung schwebten und dann nach r riefe*ebenen Nichtiingen weiterflogen. Die meisten hohen ben K .« Süd. ditoku bei Ätiegimaruit wegen abe falscher e I b ft ü <1 • otiU-... -------- : , ;'uT? jng ist letzt Nftaettel i tvoebea. da« eine b e d e > tr» >' chmünzerbanbe an Bord der tranzöstschen Krie««W^ wurden zwei Gendarmen und zwe» Räuber getötet, ein LauptmoM und ein Leutnant der Gendarmene veiwundet. Tie übeif® bm Bingendeim. 34. Aug bmle abenb gegen C Ufer überflogen nicht weniger auf ixirat Annoncen oder gibt selber welche aus unb versteht e«. tzurch fein elegante« führte« Auftreten Berrrauen zu envecken. »4ar manche« Mädchen namentlich Treni'tmäbchen und Ladenmädchens hat er um feine Ersparnisse gebracht, in entern Tarrnftäbter Fall eine« um 2100 Mk. Trotz eifriger Bemühungen ist e« noch nicht gelungen, seiner Person habha't Hu werden, wa« um so au| fallen-er ist, al« er ein leicht merkbares stennreichen besitzt, er hinkt auf bem linken Fufee Ter Betrüger ist ca. a> Jahre alt. bat blonde« Haar und blonden Schnurrbart unb ist von mittelgroßer Figur. Er bezeichnet sich meist al« Zuschneider, nenn: sich u a Hofmann, stunze, Wagner unb pflegt al« Heimat einen Ort au« Leftertrid>-llnflam anzugeben. Um weiterem Unheil vorzubeugen, ist e« der Stau: .Anwaltschaft Tarrn stabt erwünscht, etwaige, die Sache betreffende -iachricksten zu erhallen h. Alzen, 24. Aug In einer hiesigen Dir:schäft er- stach der Arbeiter Lang den Taglohner Forch Als andere Arbeiter den Lang sestnehmeu wollten, stach dieser blindlings auf sie ein. Er verletzte drei Arbeiter durch Messerstiche schwer. Erst in feiner Dohnung gelang c« den Schutzleuten, ihn sestzunehmen. X. panau, 24. Aug. TaS Tienstmädchen Gretchen Kult au beging in der verflosienen Vacht Selbstmord durch Einatmen von Leuchtgas. Tie Vorbereckungen hatte die Selbstmörderin zielbewutzt getroffen, namentlich alle Schlüssellöcher dicht verstopft, damit ein Entweichen de« Gase« nicht erfolgen konnte. Der Bräutigam de« Mädchen« «st om Tage vorher wegen Betrugs mit 3 Monaten Gefängnis bedacht worden, was nach einem hinterlassenen Schreiben der Grund für die Tat ist. b Frankfurt a. M. 25 Aug 9?tun foiialbemo- kra tifcke Versammlungen besänftigten «ich gestern abenb mit den neuen Steuern und der dadurch veruriachren fee ben «* mittcltcuerung. In einer Resolution, tue allen Beriamm- lungen in gleichem Wortlaute Vortag, wurde u A dagegen protestiert, bau tue Produzenten und Zwifchenhändler venuchen. auf Grund der neuen Steuern Pr.iösteigerungen vorzunebmen, bu- den Steuerbetrag bedeutend Übiridninen. Ta die Brauerriei, und D»rte eine solche Preissteigerung beim Bier durchzuführen beabsichtigen, lehnten die Berianimelten eine berartuK Belastung mit Entschiedenheit ab Sie verzichten unter allen Umständen auf den Genug de« Bieres, dessen Prci« im AuSfchank höher ist al« 11 Pfg für * l0 Liter und 13 Pfg. für 4 M feitet. ’ it Stendal warf sich bte ncnn;ahr .e Snestochtt »rauratcur' tn selbstmc rberischer Absicht au» bai c< Br« tn den späten Herbst Vermischtes. * A u f b c mJR abe u m bie Seil’ Ter Leipziger Scherst steiler Silin Schwiegershausen, brilrn Rene ur bie Erde soviel Imerriie d-rvorgeenieN bot. ist kürzlich rcich an Er . hiungcn unb iniarifantrn Eindruck n »uruckgck.hN Er hoi bie rtfte unb emuje lurdbaurmng der 5 Erdteile pre Rad 'vwie die langst. Arife, iveldx ,e zu Lande auSgriäbrt ward« bzenbet. 5*2000 Kilometer hat brr Selttabrtr durchradelt Ci bat die wilden Horden A--.cn» foirabt wie ?ie L :: n:ott"i Afrika kennen »rlrrnt. er ist den Fanatikern de« I«l^m. loeobi mr ben Rothäuten Amerika« begegnet und nicht immer tn hennfr- rm Er hat den i --t .vrbtwbriMfnben Süstrnstaud i Heu. alle« üdtrichn^. mmrnver : .wacktteu. kchNe ein tx< r.e- Er Emrde in Periicn vvm Schah in Audren» empf f rcitbeet von idn et hm eigenhändig btf ^-iteiiee Buch ..Mern herzliche» Stl.kommen dem kühnste» eilet feciOzia fc.________ , - , » . veranstaltete Er halt aafinartu Lichtdiibervvrträtze ststm 6t:-br.-. it lü. R < Ult ,!i C*vträn: bringen, «ch , S'.adt tn ' -mn r outm - mit ei- ~ *" Berlin, fee i i !Xc * dura. Br tUu Hannover. W.Mn. bürg t dni n ouitaststchen Bei'all hervor und warben vor perfau-trn XX'.:'nn a'bJltra S-ir hoNeu, den kuhneu recht h::? m un errr S:ad: sprechen -u höre»: den» dürfte sei» Bortrar von Intererfe fei». • (F : n e schwere * Ci i * » f o 11 i i i o n wirb aiH video enrelM .Kadi einer Ll adtnrihUZig au« IVcnmnbn» frm- «t baniihe kampier Sckste«.rt mit den in^wriche» fimfaien atxntiniidxn Tampfer . Columbia" * 'fertbrur .hrn Ll.vd . Sch« »" wurde ebmfall« h-i-^ädtö. rr>u- i'.jrtOung, bar. r» ,,2, um einen brm Lokalverseht Monte irr . .i deutschen Teimpxr bau Mr. ist zutreffend dSach einer weitere» Melduuz ichöhl man der ertrunkenen Passagiere der .ckolunt d r e i fe i , tx-n den Pasta xtm bri gc-unkinru T a j e r « «Columbia tourten, o wird runter e ne zahl grrvtTvt. die sich m dir Saiten hatte» »Süchten L'itna; last die ganze Zriapung brt Schiffe« wurde grntrrl Franc» und Kinder sind ertrunken Ir den feukn ist durch V-ö Vtack tr: ..volundna" tnlimte 2te , Schleswn ', bie leicht beschädigt ist. to.:b von bm ■ tgebaltm Ti . Goluin.ia ’ battr l'r2 Tc-c -re unb 4BI Besäum Ter Zusannnenstost erk’htr gegen 6 llbt früh, io nn<« fiK'lTenbrud>artt Meter breit und ganz tm Weifte LenbaM buritgeführt; neben den Originalen de« Meister« findet man kn auch bie von feenbad) im Auftrage be« Grasen Schack angriertifln Kopien Unmittelbar an ben Lenbachiaal schiiefet sich bte uweo I» ’ ter n Ten S DÜTHOMPSON'S SEIFENPULVER k. -L 'ti - seit 30 Jahren verehrte Hausfrau? 05 Pfg. * Überall erhältlich. Vs Ä Paket Amtlicher Teil. Jakob Maternus taSta“' Gänse -- Enten Mllllllbl üübl ObllndlA gar. leb. Ank., 7 Mon. alt, voll- - ** *■** :< - ...... frtttitnoM AitÄrtomrtfhwn ttflHiphrin Achtung! Achtung! kommen ausgewachsen, vollsedri^ Der I. V.: Bach. Los 2 = 1704 Los Los 3 — 1560 qm qn übergegangen sind. Los 4 = 1586 qm I. N.: Leye r. qm qm kosteten 35-45 Mk., letztere 50—80 Mk. das Paar, je nach Größe und Qualität. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.! Neugierig. Wenden Sie sich an die Hessen-Darmstädter Zeitung in New-Port. dass in den Haushaltungen und Wäschereien fleischig, schlachtreif. 10 Stück ca. 8 Pfund schwere Giinic 30 Ml.,- 18 schwere bnten 27 Alk. Streiiand,Dzicdiü Tchtcnen 31. Gießen, den 17. August 1909. Großherzogliches Amtsgericht. 2. Liefern der Tonröhren dtirch schriftliches Ausgebot, 3. Liefern der Mündungsröhren Gießener Wcttcröienft. Voraussichtliche Witterung für Hejfen an, Donnerstag dem 26. August: Regenfälle, kühl. Starke Nordwestivinde. Grummetgras-Versteigerung. Samstag den 28. August ds. IS., nachmittags 4 Uhr, soll das Grummetgras von den Wiesen auf der Baustelle des Großh. Amtsgerichts Gießen meistbietend losweise Märkte. fc. Frankfurt a. M., 25. Aug. Schweinemarkt. (Crq.- Tel. des Gies; Anz.) Zum Verkaufe standen 1271 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 74—77 Pfg., Lebendgewicht 60,0 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 71—75 Pfg., Lebendgewicht 00,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 68—75 Pfg. Geschäft gut, Ueberstand unbedeutend. X Kirchhatn, 24. 2lug. Auf dem heutigen Nindvieh- in a r l t standen etwa 200 Kühe, Rinder und Kälber znm Berkau'. Zn Anbetracht des Umstandes, das; im Ohmtal jetzt die Erme m vollem Gauge ist, gestaltete sich Besuch und Geschäft recht flau. Genau so war es auch bei dem sich anschließenden S ch m e i n e» mark t. Zugefahren waren etiva 650 Ferkel und Läufer. Erstere Die Zusammenkunft ist neben dein Amtsgerichtsgebäude auf dem Wege nach dem Philosophenwald. Gießen, den 24. August 1909. Großh. Hochbauamt Gießen. qu der aus dem „2c <- gebrachten Nachricht von dem jschluß eines Pa. i Gastspieles der Rein- rdtschen Gesellschaft wird berichtet, daß bic Verössent- tjmg gegenwärtig den Interessenten unbequem sei, da noch Engagements in der Schwebe seien. Anläßlich des 32. Jahrestages der Verteidigung des Schivka issrs fand in Rustschuk dieEnihüllungernesFreiheits- !»kmals, des ersten in Bulgarien, statt. Anwesend waren ,, vliche Ueberkbenben der bulgarischen Freiwilligen von 1877. In dem Moment, als der .Hauptmann Auditeur Zoltan von ^rtyasi in Bildapest eine durch die Post ihm ziigegangene Holz- I-nte zu öffnen versuchte, erfolgte eine Explosion. Der st uptmann stürzte blutüberströmt zu Boden. Sämtliche Fenster- i) iben im Zimmer wurden zertrümmert: Man vernrutet den l.ch e a k t einer Dame. das garantiert unschädliche Dr. Thompson’s Seifenpiilver gebraucht und mit Vorliebe genommen wird ? yandel. Berlin, 24. Aug. Saaten st and i m Deutschen , ich Um die Mitte des Monats August: Winterweizen 2,7 ai Vorjahr 2,4), Sommerweizen 2,4 (2,6,, Winterspelz 2,2, Mnterroggcn 2,5 (2,4), Sommerroggen 2,4 (2,5), Sommergerste 3 (2,6), Hafer 2,2 (2,7 , Kartoffeln 2,3 (2,5,i, Klee 2,9 (2,7 ', i .ernc 2,6 (2,4), Bewässerungswiesen 2,3 (2,2 , andere Wiesen 1 (2,8) In den Bemerkungen heißt es: In den ersten beiden i ttein des abgelaufenen Berichtsmonats .herrschte fast i>n ganzen i ebe eine noch ungewöhnliche Kühlung und nasse Witterung, । icbe aus die Entwicklung der Feldfrüchte außerordentlich hem Original-Vrahtmel-nngen. Köln, 25. Aug. Der „Köln. Ztg." wird aus Rogorvv gemeldet: Der Kampf mit den 2000 Albaniern dauerte ununterbrochen 48 Stunden. Dschavid Pascha ist mit Artillerie dahin abgegangen. Das Militär soll wahre Heldentaten vollbracht haben. Der Gouverneur Hissni Pascha erbat die Erlaubnis, über Nordalbanien das Standrecht zu verhängen. Aus Menstir treffen Truppen für Albanien ein. Bremen, 25. Aug. Die Befürchtung, das; auch deutsche Passagiere vor Montevideo ums Leben gekommen sind, scheint sich nicht zu bestätigen. Gestern abend erhielt der Nord- deutscl>e Lloyd eine Depesche aus Montevideo, die besagt, daß der Dampfer „Schlesien" der mit der „Columbia" zu- sammenstieß, leck wurde, aber noch den Pear erreichen tonnte. Nachrichten, wonach von der „Sck;lesien" Personen ertrunken seien, lagen nicht vor. Paris, 25. Llug. Echo de Paris meldet aus Rom: Der italienische Generalstab beschloß, ebensoviele lenkbare Luftschiffe bauen zu lassen, als die italienische Armee Divisionen besitzt, d. h. 25. Diese Luftschiffe werden nach dem Modell des bestehenden italienischen Militär- Ballons gebaut werden, der sich glänzend bewährt hat. P a r'i s, 25. Aug. Der Budget-Ausschuß soll beschlossen baben, den vom Kriegsminister geforderten Kredit für den Bau von M i l i t ä r -Lu f l s ch r f f e n um eine halbe Adil- lion zu erhöhen. , . „ r , Montevideo, 25. Aug. Die „Columbia" sank in fünf Minuten. Es konnten nur 3 Frauen gerettet 1 verben. Sieben von dem englischen Kreuzer „Amethyst" gerettete Personen sind bald nachdem sie an Bord genommen waren g e st o r b e n. KcklNlistmachMg. Wegen Vornahme von Walzarbeiten ist die Straße von ^ubringen nach Alten-Buseck für sämtlichen Fuhr- und iaofahrerverkehr vom 24. August bis etwa 4. Sept. l. Js. ksperrt. Dieser ist über Wieseck zu leiten. Gießen, den 21. August 1909. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Langerrnann. Wissen Sie schon, Unentgeltliche Arbeitsvermittelnug. WWer Ackitsilchveis Wen. Astcrweg 9. Es können eingestellt werden: _B rr. bei hiesigen Arbeitgebern: o i» 1 Weißbinder, 1 Friseur, 1 Bau- und Möbelichremer, 1 Maurer, 1 Hausbursche, 4 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Köchin. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schmied. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: , 1 Friseur, 1 Spengler, 1 Wagner, 1 Kernmacher, 2 Gla,er «Ralunenmacherl, 4 Bau- und Möbelschremer, 1 Amtreicher, 2 landwirlsch. Knechte, 1 magerer landw. Arbeiter, 10—la Grd- arbeitet, 4 Haus- und Küchenmädchen. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Spengler und Installateur. i^djrcinei^ 1 Heizer und Schlosser, 1 Schlosser, 1 Spengler, 2 Schuhmacher, 1 Gärtner u. Heizer, 1 verrichansgartner, zwei Polsterer u. Tapezierer, 1 Maurer, 2 ächimede, 1 Backer, ein Wagner, 3 Weißbinder, 3 Buchbinder, 2 .vandlungsgehillen, zwei Schreiber, 2 Bureauarbeiler, 1 Lagerarbeiter, 3 -vausburichen, 2 Fahrburfchen, 3 Auslauser, 1 Flicksrau, 6 Arbeiter, 4 ^.aus- frauen. 2 Waschfrauen. Lehrlinge: 1 Schlößer. Übergang der in dem Betrieb des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist bei dem Erwerbe des Geschäfts durch Hugo Katz ausgeschlossen. 2. H. Käß Nack- sttgcr zu Gießen: Die offene Handelsgesellschaft^ ist er- Jaad-Verpachtung. Tie Verpachtung der Jagd der Gemeinde Waldgirmes miet nicht am 1. sondern am 10. September d. Js, boina-taa«. 10 Uhr, aus dem Rathaus meistbietend statt. v 6 Waldgirmes, 23. August 1909. Bernhardt, Bürgermeuter. „ 61.- , 6821.— empfiehlt sich zur Vertilgung von Ratten, Mäusen, Schwaben, Wanzen u. Ungeziefer jeder Art. Schriftl. Angebote unter 4690 an den Mießener Anzeiger erbel. mend einwirkte. Erst anfangs August trat trockenes, warmes und sonniges Wetter ein, das das Reifen des Getreides bckhleu nigte. Berichte über Hagelschaden an sich sind wenig zahlreich, doch einzelne Gegenden sind recht schwer davon betroffen. Tierische und pslänzlickst! Schädlinge idxinen im allgemeinen keinen erheblichen Schaden angerickstet zu haben. Mit dem Roggenschnitl konnte größtenteils erst anfangs August begonnen werden. Dan! dem günstigen Welter gingen die Erntearbeiten dann aber, trotz- dem sie vielfach durch starke Lagerung des Getreides erschwert wurden, so gut von statten, daß Mitte August schon ein großer Teil der Roggenernte gut geborgen war. Mit dem Schnitte des Weizens, der zum Teil von Rost besallen ist, war bei der Abgabe der Berichte meist erst begonnen worden. Heber den Ausfall der Wintergetteideernte lauten die Berichte meist recht günstig, auch die Ernte des Sommergetreides war Mitte August in vollem Gange. Im allgemeinen hatte sich die in lefcter Stunde schnell gereiste Sommerung günstig weiter entwickelt, besonders Hafer erfuhr eine wesentlich bessere Beurteilung, als im Vormonat. Der Stand der Kartoffeln wird gegenwärttg in manchen Gegenden etwas ungünstiger beurteilt Bet den Futterkräutern besserten sich die Aussichten aus den guten zweiten Schnitt erheblich. Ebenso ist der Stand der beiden Wiesenarten ganz erheblich besser als im Vormonat. . — O e sterr e i ch i s che Südbahn. Nach einem Artikel der „Neuen Freien Presse" werden die Mehreinnahmen der Südbahn aus verschiedenen Personentariserhöhungen aus 2—3 Mill. Kronen jährlich geschätzt. Wegen Erhöhung der Gütertarife sind gegenwärtig Verhandlungen im Gange. Der finanzielle Effekt dieser Erhöhung wird mit 5 Mill. Kronen angenommen. Das genannte Blatt glaubt annehmen zu dürfen, daß der Hauptpunkt des Sanierungsprogramms der Verwaltung der Südbahn der freihändige Rückkauf der 3°o igen Obligationen bilde. Verschiedene Anzeigen deuten daraus hin, daß die sranzösischen Prioritäts- Obligationäre nicht mehr aus dem starr ablehnenden Standpunkte dieser Maßregel gegenüberstehen. Einmrizrter 10 Pfund Sßk. 2,20 4129 Bekanntmachung. Die Stadtverordneien-Versaininlung hat durch Beschluß vom t August 1909 für das Gebiet zwischen Liebiastraße, ^blenbcrtr fccd, Lcihgctterner Weg und Anlwca einen Bebauungsplan auf- i ■ %er Entwurf des Bebauungsplans liegt in der Zeit vom l August bis 15. September d. Js. bei dem städtischen Tiefvau- I ^Einwendungen gegen den Plan sind innerhalb der gleichen leit bei Vermeidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 20. August 1909. . . ß‘ /* Großherzogliche Bürgermeisterei Gictzen. Mecum. ________ Goethefchnle, Offenbach a.M. Li Mitärberechtigte Privatreal- und Handelsschule, verbunden mit Vorschuleu.Pensionat. Pensionspreisinkl.Schulgeld900—1000M.5S /? ueilleiaert werden. Wiesen hinter der Arresthausmauer Los 1 = 1426 Vergebung von Drainagearbeiten. Die Lieferungen und Arbeiten für die im Herbst d. Js. zi,r Ausführung vorgesehenen Drainagen der Wastergenosten- schaft Ruppertsburg II sollen vergeben werden und zwar: 1. Liefern der Drainröhren, veranschlagt zu 3138.15 Mk. 395.65 a Frische Trauben Heute, morgen u. Samstag früh cintreffend: Feinste sranz. Xafd=Xrauben in Kisten ä ca. 4 Psd., per Pfd. 30 Psg. in Kisten ä ca. 6 und 10 Pfd., per Psd. 28 P,g. in Steigen ä ca. 20 Psd., per Mund 26^Psg. ausgewogen per Psd. 28 Pfg. MS- Wiederverkäufcr Extra - Preise. Frische Zitronen Dtzd. 55 und 80 Psg. Gelbe und grüne Bananen Dtzd. 75 Psg. Frische Fische Donnerstag früh eintreffend in starker Eispackung: Lchcllfifchc, Kabliau, Backfische Neue holl. Vollheringe heute frische Tonne ausgeschlagen, 10 Stück 55 Pfg. Nene marin* Heringe Stück 10 Pfg. Mainzer Käse, oträtf ö&t Allgäuer Limburgerhalbreif, Msktt im ganzen Stein ä ca. 3/< X X und 1'/- Pfund, ver Pfund VTS* Literarisches. I — Deutsche Reichsgesr tzc in Einzelabdrucken < Nummer», die Nummer 20 Pfg. Verlag von Emil Roth ft Hießen Nr. 372, S ck> a u m we i n st eu e r g e s e tz, Nr. 373/74, I austeue rgesetz, Nr. 375, L e u ch t m i t t e l st e u e r a e s e tz, I*- 376/77, Branntwein st eue r g e setz, Nr. 378, Zünd li renftcuer gef cp, Nr. 379, Wechse lst ernp e l gesetz, M 380/84, Reichs st empclgesetz, 9?r. 385 86, Tabak- u. Uigarcttensteue. rgesetz. Textansgabe mit Vorwort, Ein |i ung, erläuternden Bemerkungen und ausführlichem alphabc Ijiban Sachregister. .Herausgegeben von Geh. Iuftizrat Univ- irosefsor Dr. Karl Gareis-Münck)en. Vorzügliche Ausstattung ein sch. billiger Preis haben die Gareissche Sammlung k ischer Reichsgcsctze, die die einzige ist, in der man alle deutschen IliHsgcsetze in gut kommentierter Textansgabe in Einzelabdrucken frort, in der Iuristcnwelt und auch beim Publikum eingeführt, lud) die obigen, für einen großen Teil unserer Leser wichtigen :fciLtn Reichssteuergesetze mögen in dieser Ausgabe bestens emp- fl [m sein. ______________________________________________ Wilhelm Horn unter der seitherigen Firma übergegangen. = cr Wilhelm Horn Ehefrau Mathilde geb. Herbert ilt Pro- sic erteilt. 3. Karl Loos zu Gießen: Der Theodor loos Ehefrau Ottilie geb. Müller 511 Gießen ilt Prokura «teilt. 4. Ludwig Steinhäuser zu Gießen: Die Firma ii in ,Rheinisches Kaufhaus für Lebensmittel, Inhaber Lud- mg Steinhäuser" geändert. Der Lndivig Steinhäuser Ehe-- Itau Else geb. Seuling in Gießen ilt Prokura erteilt. L Andreas Euler zu Gießen: Die Kollektwprokura des liarifmanns Jakob Rau und des "Andreas Euler ist erloschen, äfcem Kaufmann Jakob Rau zu Gießen ist Prokura erteilt. Fritz Flimm zu Gießen: Der bisherige Gesellschaster Finnin sen. ist verstorben und die offene Handelsgesell- 'hoft hierdurch aufgelöst. Der bisherige Gesellschasier jr. ist nunmehr alleiniger Inhaber der Firma, deren Ptiva und Passiva mit Ausnahme des Grundbesitzes auf Gebrüder Berdux Bahnhofstr. 27 aÄi8 Fernsprecher 231 t. In dein nflldi J gen zu einem s« M c im Begriffe tz» I -m. Bei dem SS fl letötet, ein öaupra^ mundet De w ■ cbe Spur. 1 dem des Heb. I Ende Mer M I der Union otri» | lche sich aus dem» ■ über den stM ■ n eingerichtete W ] den, hörte» iuJJ Ausweichen un^ 1 .cr Tcdesanglt «■ I n $fii)e iDUtbüii.- 4. Drainagearbeiten in mehreren Losen durch öffentliches AuSgebot. Die Verdingungsunterlagen liegen auf der Großh. Bürgermeisterei Ruppertsburg offen. Angebote für die Rohrlieferungen sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Vergebungstermin bei der Großh. Bürgermeisterei Ruppertsburg einzureichen. Die Eröffnung der Offerten und Vergebung der 'Arbeiten findet Dienstag den 31. d. Mts., vorm. 10V2 Nhr, auf dem Rathausc zu Ruppertsburg statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 23. August 1909. B25/a Großh. Knlturinspektion Gießen. Bekanntmachung. In ba§ Handelsregister Abt. A mürben bezüglich der vchstehenden Firmen folgende Aenderungcn eingetragen: 1. A. Docter zu Gießen: Das Geschäft ist auf den Lundes l'schen. "Da's'Geschäft ist auf den" bisherigen Gesellschafter r._____ ....♦«v Snv $virma liberaeaaiiacn. den Mibbk'4 _ _________ ' b!efi Kaufmann' Hugo Katz zu Gießen übergegangen, der dasselbe Vr arammc ü» mter der Firma 91. Docter Nachfolger weiterführt. Der LdisL-ttin-.^ *..... rv'Jr±° Lr Tapeisn-Reste in jeder Stückzahl äusserst billig. 4529 ®ca“°esi9 Heinrich Hochstätter Tel&ph' * "b t n'inrmrt*- • WS ngluciS nn^ ,-Berlin Ä tzK oaust । 9 'U dö ’ [roniü|l,w fl »SW *> leinet S '41 ötme lwvn, gSjl! lb der'^M Ulf* Sil Reibet, äkB !" teilweise BI ? dm den 'StC| 6 Uhr,rüh,^«k vasen die 1 verlief L lenj dos avch einige «nfogiere nnnöTl .antltand eine rer M an die Unä! beteiligen, abt-1 te^' Äc 3a« Ä 1 .herzzmeisqW ablpielten, De^y llerie durchs tue Einrneihunz Ls fort des tiaiiffil ■m Kaiser gehöiM Ortt errichtet irc» der öinterlaijeiW t> dem Kaiser setz rmachte. Ln ig .sie in München ie Galerie ist, Änbachscher Ge« sie enthält ictntr Gemälde und hm bül der neuen 34 :n von Lchaä 1 München für da-1 ich auch die Ltistp gelangt man in 1 ühren roiebetum r i. In den Partr reizvolle Samr» c Lenbachsaal ii; z im Geiste ütnk nsters findet man: n Schack angejem chliestt sich die ut. die in zwei ichtsaal von 14 Ms rühmten. Nien 14 iunbra > Mk. ile, in dem vA t ic Ausgabe bei k inweihungslage ßr KOLOSSEUM GIESSEN Cafe Amend Gießen, 25. August 1909. 06321 ** 'Ui ■ tSt.brlw |mA Au adl labet erfebewh ein Gegenstände auf ,3teitaq den 10. September 1909. vor mittag- 9 Uhr Zimmer «tieften. Hardt 1L den 2Ti Y 106327 empfehlen e dr ßrbw! Muller- und NuSwahlsendunqen franko. 3 Zimmer Ludwig Werner l.,Wi8seck Fit in ütHMükr: Sitfltn Nr. 716. ßitfitntr stttgt 36 zu machen. B’k WeserstrafteD. mieten. •* Nr Ä he M der dvi IÄ3Ö6 Niegclviad 20 l VN halber zu Dcrfnufcn. !W LVtlb. Schlüter, -veular. MÖBEL hrh I ml w Tie erste titaae 0 8 tttl l'N7 <*brri' bi raaf inner itr. 33 njr ’tfan -ö - 5 ?limmer. 1 ÄabinetL 2 Boden k x. p. 1 C h au oenn. Alte» I n lern oh men tnlt lurnM tu I>r> 4.1, l Hannover Ki* ruhe PÄ. KAIn a/Rh l/lp4 Lelterdweg m». Telephon Nr. 7X< Nähere» un Hinterhaus VÄ14 >Aimm. 8obn vom! ^rvi ad zu ne tonet Ludwige oiay 1L Grotzherzoql. Amtsgericht in Gießen. 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Oktober 1909, vormittags 9 Uhr, — vor dem unterzeichneten Ge- richte — Zimmer Nr. 18 — Xennm anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige -Zache tn Besitz haben oder zur äonkurSntasie elivaS schuldig sind, wird aufgegeben, mchtS an den Geinemschiilbner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auserlegt, von dem Besitze der Lache und von den Forderungen, für welche sie anS der Sache abgesonderte Befriedigung in Anjpruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. September 1909 Anzeige Danksagung Für die o rten Beweise inniger Teilnahme bei dem unS lo schwer betrogenen Verluste sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Tank auS. Bester möblierte* . (immer mit 2 des beliebten Wiener Salon Cribrherf. Ti teilten: Friedrich Hgfrtchter Eintritt frei. Aefna< 6 CI boten rrerben. 11 i Moniert be* Damm On-kr«ien Nx. 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Et wird zur Beschlußfassung über die Berbeba^tung bet er nannten oder die Wahl eines anderen Berwattert, sowie üder Die Bestellung einet Gläubiger- anSschusiet und eintretenden ^all» über die m § 132 der ttonkurSordnung bezeichneten 'J?iribd)en, । ?a» «chon 1 «labte gedient b rotrb stelle in tl Oautbail | I 2eotbr aetuchi An erfta __* Rotier Allee 7 -M76 ist Il.Utaae. belieb, au» 6 .‘Umm. Bade u. DtabchenA in der iftaae. Balkon u. Bernnda Bleich via». Trvckenb» Vabenk. p. 1. £tt » n. I 4 Zimmer \ ?lranfiurtcr Ztrawe 5 Nebenbau Sobnuna, 4 .zimmer. Ruche Bad nebst wbehSr. alb- ball au vermieten Nähere» bet tf_* Jtoqraob 11dl dafelbst. __1 VttK ~ L- ' nuna von 4 stimmein. Suche u. i ro tn meinem Nedenbaule. Blockltrafte 1. an ruhige reute au vermieten. 46*4 _______ 3«L Vach. «1401 4 .stimmerw Arotö. 2tt 15 per 1. 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