die Post Mk.2.— Dienet- jährt. aufe|d)L Besiellg. 3etlenpvet4: lokal 15'Uf^ auswän» 20 Pienniq. Gbctvebnheur: '21 Goetz, veraukwonlich fm beu poluijchen Zeil; August monailich75V^ viertel- jährlich Atk. 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o 'UL; durch Nr.294 Erstes Blatt 1a9.Iahrgarig Mittwoch 1».Dezember 1909 Ter Siebener Hn$dgtt /jyw ■»<■.> «». __ Vezugsprev.»: erschein, täglich, auver ÖS IW ö WGlchenerAnzel für die Slebaktion 112, wLr B»? General-Anzeiger für Gberhessen «LZM Louahme von LnzetzeN 0/ a/ i I I I u. Land" und.Gerichts- porn^naflTo'iib” Bofafionsbrud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Stdubrnderei R. Lange. Rebaftton, Gxpebllion unb vruderetr Zchulstratze 7. Au^iaenie^b's"Bleck' Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. Die Nannermann'schen rtonzessionen in Marokko. Ter Reichstag hat sich ausführlich mit den deutschen Interessen in Marokko, speziell den Bergwerkskonzessioncn der Brüder Mannesmann beschäftigt, und da darüber immer noch diplomatische Verhandlungen schweben, mag einmal ausführlicher dargelegt werden, um was es sich handelt. Als Sultan Abdul A s i s in Rabat weilte, benutzten die Franzosen diese Gelegenheit, ihm Zugeständnisse unb Zusagen für sich selbst aus ihm herauszudrücken, die den Charakter einer wirtschaftlichen Monopolstellung hatten Teulschland hat gegen diese Abmachungen erfolgreich pro* testiert, weil sie der Akte von Algeciras zuwiderlaufen, die wirtschaftliche Gleichberechtigung seh setzt. Als nun nach der Entthronung von Abdul Asis Sultan M u l a y H a f i d im Gegensatz zu Frankreich an ein Syndikat von Deu.scheu, den Gebrüdern Mannesmann, Minengerechtsame verlieh, wurde von Frankreich derselbe Einspruch erhoben Offenbar liegt aber die Sache hier ganz anders, denn es handelt sich hier keineswegs um eine Monopolstellung der deutschen und darum um keinen Verstoß gegen die Alge- cirasakte. Wir finden in Berliner Blättern ein neues Gutachten des Bonner Professors Zorn, der bekanntlich der Offizielle Vertreter Deutschlands bei der Haager Frieoens- lonferen^ war; in diesem Gutachten werden sämtliche, vom Staatssekretär Freiherrn v. Schoen am 10. Dezember 1309 im Reichstage verlesenen Einwendungen der „Union des inines marocaines" erschöpfend beleuchtet. Prof. Zorn w.ist ebenso wie vorher schon Lammasch die Haltlosiakeit dieser Einwendungen Punkt für Punkt auf Grund unerschütterlicher Rechtsprinzipien nach. Zorn sagt u. a.: „Zuvörderst muß hier abermals und nachdrücklich betont werden, daß es dem diplomatischen Korps nach der Algeciras-Akte, außer in den hier ausdrücklich ausgeführten Fällen, rechtlich in keiner Weise zusteht, ein marokkanischrs Staatsgesetz anzunehmen nt-cr abtzülehnen. Es ist geradezu frivole Willkür, eine solche Bc- Äug auszustellen. Durch die Rechtsgutachten von ersten Lehrten der ganzen Welt ist zu absoluter Evidenz fest- gestellt, daß nach dem klaren Wortlaut der AlgeciraL-Akte ein m a r v k t a n i s ch e s M i n e n g e s e tz der Zustimmung des diplomatischen Korps Nichtbedarf. Ganz ebenso leichtfertig uitb wertlos sind die weiteren Behauptungen von dem M a n n e s m a n n s ch e n „M o n o pv l" und der dadurch bewirkten Verletzung der durch die Algeciras-Akre garantierten „wirtschastlick/en Gleichheit". Es muß auch für diesen Punkt geradezu als frivole Willkür bezeichnet werden, solche Behaup- cungen aufzustellen Don einem „Monopol" könnte doch nur die Neve sein, wenn die Mannesmannsche>n Konzessionen sich auf das ganze große Reich Marokko bezögen. Ties ist aber in keiner Weise der Fall. Shir ein verhältnismäßig recht kleiner Teil des marokkanischen Bodens ist durch die Konzessionen den Brüdern Mannesmann zur berg- trertsmäßigert Ausoeutnng überlassen. In lotä^m Falle aver Von „M onopol" zu sprechen, ist ein unerhörter Mißbrauch eines Wortes, das seinen anerkannten unb fe|i> bestimmten Sinn hat, in dem man von Postmonvpol, Telegraphen- monotÄ, Branntweinmonopol, Tabakmonopol usw. spricht. Man wüßte es ja sonst auch als „Monopol" bezeichnen, wenn etn Berg- tverlseigentümer allein, wie es sein Recht ut. sein EigerUum ousnützt Tie Mannesmannschen Konzessionen schaffen kern „Mo- Giekzener Stadttheater. Tiefland. Von Eugen d'Albert. tEesamtgastspiel des Großb. HostheaterS und der Hosmusik zu Darmstadt.) Während soeben d'AlbertS neuestes Musikdrama ,Izeyl' Lei seiner Uraufführung in Hamburg und vor wenigen Tagen im benachbarten Frankfurt eingehende Beachtung bei der Kritik unb stürmischen Beifall beim Publikum gefunden hat, ließ »nS heute d.e Munifizenz des Theateroereins und das Ent- tziegenkommen der Generaldirektron des Darmstädter Hof- ähenterS hier dessen Vorläufer „Tiefland', in einer, eS sei $on vornherein gesagt, vollendeten Aufführung kennen lernen. Lum erstenmal hat sich in diesem Werk d'Albert, vielen wohl mir alS der ausgezeichnete feinsinnige Pianist bekannt, dem Musikdrama zugcwandt, nachdem er zuvor schon sein reiches Können als Komponist, namentlich eine eigenartige und hervorragende Charakterisierungskunst, in einigen helleren Opern ind Musiklustspielen, wie -Tie Abreise' und .Flauto solo', gezeigt hatte. Und in eigenartiger, ganz besonderer Weise )at er auch hier wieder die Aufgabe erfaßt und gelöst; so daß fein Werk wohl eine Anlehnung, oder bester Anknüpfung an lie venstischen Musikdramen eines Mascagm, Leoncavallo u. a. And doch ctwyS ganz Eigenes darstellt. Der Stoff des DramaS, Die in „Jzeyf, von Lothar bearbeitet, erinnert durchaus, licht nur im Lokalkolorit — die Handlung spielt m Spanien — an die Vorwürfe der genannten romanischen Muilldramen; tr ist reichlich sentimental angekränkelt und lägt beim bloßen Lesen des Librettos in seiner so unwirklich säuberlichen -oer- Jeilung von Tugend und Verderbtheit, Naivität und Nasstne- Aient, herzlich unbefriedigt. Sebastiano, der reiche Grün lerr, hat Alarta, ein armes Bettelmädchen, das er m ihrer Dunderbaren Schönheit hat tanzen sihen, noch al-^> ha e Lind zu seiner Geliebten gemacht. Schulden zwingen ihn, «ine reiche Braut zu suchen, die er auch findet; deren Bater riacht ober die Bedingung, daß er zuvor )em ang und namentlich auch Spiel anlangt; nicht weniger vortrefstich der Sebastiano des Herrn Weber, ber Tommaso oeS Herrn Stephani, bem man wohl eine größere Partie gewünscht hatte; überaus lieblich war die quellklare Nuri des Frl. Zeltler. Auch bie kleineren Partien wurden ansprechend gegeben, baS Spiel des CgorS war ungezwungen und echt, Regie unb Scenerie vortrefflich. Tas Orchester unter Herrn Hofrat be Haan spielte vorzüglich unb darf auch für sich seinen ganz besonderen Anteil am schönen Gelingen des Abends in Anspruch nehmen. Schade war, baß an dem Schluffe des Vorspiels durch bas laute Rumoren auf der Bühne beim Szenenwechsel die feine Schönheit des Zwischenspieles fast verloren ging; wenn es nur um solchen Preis ging, hätte man lieber eine kleine Pause ertragen. Auch der Souffleurkasten hätte im allgemeinen weniger hörbar sein dürfen. Zum Schluffe sei dem Vorstand beS TheatervereinS Dank gesagt dafür, daß er Mühe und Kosten nicht gescheut hat, unS dieieS Wr-rk zu bescheren; Dank aber auch besonders der Generaldirektion des Großh. HostheaterS, die in uneigennütziger Weise unter Verzicht auf Gewinn uns nun schon so oft, wie auch heute wieder, einen solchen Genuß ermöglicht hat. *m- e des Ausschusses rocrbcn rociloiia stärksten Gruppe zufällt. Sc *• Maul u n Wei Dei Dai Wii Fälle ereignet hatte,', wurden die X'nje n der Toten wuri>n Idürgipuren ir.mle. I Dam Ter Wärter wurde verdauet Vbö Dem Vernehmen nach er- Uw ohne bte hu UcbcnomhiiM Ser **,jrntiaijuniKX oen je 2400 Unter (ragi Wei’ M Heb, Schul r. auenseuche. Der am C». Dez. Zeit vieräbnliche ? .. . , , auSgegrebcn Bei einem der Toten nmtL...---- . __ an der Leiche eine- anderen zeigten sich «puren von BcrlrtzunHM, sind, und 3ommdliften aufgelegt worben. Zn der Irren .inst alt Saini fllic tm Trtkirl mci Iura starb vor einigen Tagen ein Kranker und cS stellte - heraus, daß er während eines TodsuktiloanfalleS von einem öd Wärter erwürgt worden war. Ta htf f e „Albani", im fliaflih mit Wkerept- Zrj. Seit ijdttrir "nd „porTtoitm" und ^Btck^hnrß^ 2hi*lcnd. AuS dem V aameldet man: Ter Z-imnyminister wtf seinen fliek^enrvuti betrerrenb btt Erhöhung d«r Einfuhrzölle um .x) Brvzent lurud. Aut- Tu bl in nnrb gemeldet Die Leitung des irlän- bischen Nationalvervanhes rrat am Tnmflag zirammen und beschloß. die Liberalen bei den Wahlen ;u unter- stützen. da bx von A^uith über daS Sutncrule iibaejtfxnc ErkU-ning als befrtcb-.gcnb anzuiehen sei. Ter . Qeln. 3M" r. trb aut Tanger vom 14. d "3K. tele- grapbicrt: Tw rrnni des deut'chen Reichsange Höri.gen Krake in Gniablanca ister mordet worden. Tat mutmaßlichen Täter, rinai eui^torntoi. bat man geiaßt. Ta xxrr Ara6.- meist der Bevnrtschaining »einer Ländereien in der Sdxxuw cbfcg, vermutet man. daß ietnr Abnrtcni* u iu einem Einbruch in fein TauS in der Stadt benutzt und dabei »eine srrau ermordet nx>rbcn ift Wagen beschädigt b. p r d n !] u r t a. 5R . 14. Dez. Dem gibt sich jür daS neue Etat-iahr 1910 bei ein fteblbetiag tx>n etwa 1 100000 Mark. ;u bei)en Deckung auf; r verstärkter Taaruiehung der Sleuerkrafl u. a. auch an eine Erhöhung deä Schulgeldes gedacht wird Zugrund,-l-gung der im März bewilligten Steuer äp*, die »pätermn erhöbt wurden. 12. Februar 1817 die Fridrt Chiles steil wie der Ausstieg von fckr.-n der ist Kcfa de Los Aitt iro b,e Bahn riefr di nunter gelangt ist Sie ist auf dem 257 n- cagua berantntt i*b Sx*d>gtbirg4ilentrier. aufwciü. deren sich in gleicher Großartigkeit keine andere Älr nbahn rübn-.m kann Ta Reisende befindet 'ich hier auf einem den Lüdamerikanern ipanischer Abstammung heiligen Boden: denn hier war --S. wo die in der Schlacht von Rancagua am 20. £ hoher 1814 geubtagene Ocutscbe» Itcicfr. Der Hai» er nahm D nm-lag vormittag im lgl. Schlosse zu Berlin den Tortrag des Chefs bt. MilttärlabincttS, deS Generals der FnfaM.ric Frhr p. Lyiuker. entgegen. Kni Aeicl'Stag haben über bic mecklenburgische Verfassung-frage bic '2(bng. Linck (natL), Dr Pachnicke (■firf. figg.' und Rrckrtzgrat v. Dothmer (Frs. Bag ' mit Unter» fiü&ung ihrer Fraktionen folgende Anfrage cing> brach : ..Okbenft der Derr Reichskanzler der Erwartung, welche büisichtlich der mecklenburgischen Verfassung der BundeSrat m seiner Sitzung am 26. Oktober 1875 den mecklenburgischen Rc- gierungen gegenüber ausgesprochen hat. nunmehr weiter folge zu geben, nachdem die iwu'chen den mecklenburgischen Negierungen und den Ständen seit fast 60 Zähren resuliatloS geführten BersassungSverhanblungen kürzlich wiederum geschcitert sind, nachdem bte mecklendurgilcheu Regierungim den Ständen auf dem bteSsähngen Landtaae erklärt haben, daß tönen an- geiichts der Dal tun,i der mecllendurgis'chen Ritterschaft weitere Verhandlungen zurzeit nicht möglich seien, bajj fie bic Hoffnung nicht nicht aufrecht erhalten könnten, zu einer B-rstan» bigung au gelangen und da« sie bei Pcrdanblungeii im Reichstage ihren bisherigen Standpunkt gegenüber einem Eingreifen des ReickreS nicht aufrecht erhalten könnten." Hn Braunschweig erfolgte am Dienstag mittag untre feierlichem OHodcngdäutc der Einzug der Prinzessin G1 (f n 6 e t b au Stolberg» Robla. Ter Herzog regent war der Braut bii Dolfenbüttel emgegengefahren. t*itcrarif*c5. — Frederick Dicks: ..Britische Vers a i» bii g 8er Wal tu ng". Aus bem Englischen der sechsten *-1ulh ■ tr« Rudolf (M. Binding Leipzig UKW, 3. B Hirsch eld 1'5 I Ter Inhalt dieser englischen Bürger künde ist im Untertitel J* tref'enb niedergegeben ..Eine Beicht bung des (Mange# der W liidrtu Gesetzgebung und OleietzeSausubun^ in tbinbumi wj einer Tarftdiung der Funktionen der obenten Bcamlcn in letze» StaatSLevartement." BindingS Uebertragung verdient, unb» id;aret ter AngliciSmen. volle Anerkenmma ob ihrer offen* Tune und glatten Einfachheit n-wte Dank für bt- wtttk'llcn . ; eine [unnen. Ten weitaus größten Raum nebren selditverstäMW öu Absclmitv' ein. welche b;t Befchceibung der öSe e^geauMW mafLine und teS 'BarUunent# überhaupt bim.-n. denn . obwohl d« ganic Autorität be3 3 mveränS und alle O’roalt. die zur R* aietung eine# Landes notwendig ist. durch da- lkadmeu M AuS'ubrung kommt, rodd^r*. niiammen mit den weniger betwt* tretenden Mitgliedern der Regieruna. die Gjefuiaie bildet. » liegt doch das OberhobeitSreckn der B.aufiichtigung brim t-arl* ment " Ungefähr ein Viertel des BuckLS in ccr 3iinut*nral« gewidmet, und das. da# Verkchen viel RechlSgeich.chte -v.b .1 versteht «ich anieiick'.s seine# (^egenstanbes von selbst Cm «x** y r^.!'dcS Sachregister verleiht ihm ^r:>oht< Berwendbark it^^^. ■.u oegrunden (ßxni; der Abstieg nach Santc . cni 83H Steter Höh Kilometer langen Stück, lemeldete Ausbruch der Seuche in Gutenstetten, Rc- zierungsbezirk Mittelsranlen, l;at sich nicht bestätigt. L. Friedberg, 14. Dez. DaS WeihnachtS- leschäst bat üch in den letzten Tagen ivefenthd) gehoben *lm vergangenen Sonntage war in orten Laden ein reger Treiben und die TrottoirS unierer kaiserstlofze kaum zu oo fieren. Ruch die beiden folgenden Tage brachten, begünstigt durch daS trockene, wenn auch kalte Wetter, aus bei ganzen Wettern» viele Häuter. Mainz, 14. Tez. Ta^ Lerfahren gegen Josef Racke den 2tubenteil, der levte Wcü-ucick>tcn seinen Da er und dre. 2d)tocftrni getötet bat, i.t, wie daS „Mz. Fourn." erfährt eingestellt worden, da c-Z auch nadj dem Gutachten der Frrcnärzte in Alzet) nicht dem geringsten Zweifel unter liegt, baii Rcutt völlig irrsinnig ist. 5H id6 w rd ie^t vom . eircht dec Derwalmngsbeb>.r^e ftberrri s n. bi? feine Un.ei bringung in eine Jrrcuansialt zu veranlassen hat. t). M a i n z, 14. Dez T.e Handelslammcr Main hat in ihrer gestrigen Sitzung sestgeftellt, daß die Aus- mb runden der basisch-sächsischen Ten.schrist gegen die Schifsahrtsabgaben sich mit dem seit 6 F hcen vertretenen Standpunkt vollständig decken und begrünt die Denkschrift als em warnendes Beispiel dafür, auf welche Abirege die '?£bjid)ten der preußifchen Regierung führen inüssen. Sie spricht ferner die Erwartung aus. da» auch die .-essische Regierung nunmehr auS ihrer Reserve herauf- treten und sich dem Borgel«en der beiden BundeSstaLien anschließen werbe. Sprendlingen b. Darmstadt. 14. Dez. Gestern abend ereignete sich in der Nähe unsere# LrteS auf einem St-astenübergang der von hier nach Cbcrrobcn führenden Nebenbahn ein Eisen- bahnunfalL Auf der Rückfahn nach Franlsurt passierte ein Möbelwagen diesen Uebcrgang, ohne dast b-:r Lenker de# nudrwerkS da- Scrrnnabcn eine- Zuge# bemerkte Der Ucberganq ist infolge seiner örtlichen Deschlinenheit und Fehlens de- Schranken für den Straßenverkehr redit aefährlich T Fraktionen vorgelegt werben. Der Bierer-Au-fchuß In' selbstverständlich über Personenfragen nberhauv nicht Beschluß gefaßt, weil die Auswahl der für Parte runter in Betracht kommenden Persönlichkeiten nicht z^ seinen Aufgaben gehört. Wir erachten e- auch als selblt verständlich, daß jur den Fall bi» Zustandekommens dei Eiingung der Vorsitz tm Zentralausschuß wie im geschästs führenden Ausschuß der Frelsiunigen Volkspartei alS de: 7ln» Statt und CanO. Gießen, 16. Dezember 19»»9. " Tageskalender für Vkuiw^ch, 16. Tcv elabt« t b enter: .Wenn der junge Wein blfiör. Slnianq 7 Uhr. >3 o r 11 d) r i ( i i i d, • i' o l i t i 111 cb e r 11 h u n g o c r e i n: Bort rag des fReoetenien 3 , ni in e r ni o n n: Religion und Polmk Abends 8*/, Uhr tut >oirl Sdtnn Freie dtn b e n t enf dt a 11. Bottri: von V < r enbic > n• ftiel: Deutsche üi.Uur und ,'wreii,ubenienid;a|L ^IbLnds d , IL. . tm großen vötfaal der Umvei u. •• Crben8angelegenbetten. Der stänig von Preußen hat dem Maivr a D. Morn e we g zu Darmstadt, 1 nSKerrgem BeHirkSoffizier beim Landwehrbezirk Erdach, den Ironenorben 3. ftta.fe verliehen. " BortragSkursu^ für praktische Land- .Dirte Der von der xxssischen Landwirtschaftskanimer chzubaltende DonragSkurjus wird am 4. Januar im Saale )es itcther Hose- in Mainz eröffnet werden und 4 Tage n Anspruch nehmen Folgende Gegenstände werden beruhen: Dienstag den 4. Januar ÄehTimer vofra. Professor Tr. dti a fl n e r-Tarmirabt: Welche 5-andels- unger sind zurzeit am vorteilhaftesten zu verwenden -' s.meralsekretär Busse n-Hannover: Tie Anwendung der Elektrizität ün Landw.nschostsdetriebe und ihre Bcjchif nna durch genos.enschaftliche Lrganisationen Mittwoch >. Ian.: Professor Tr. Edle r-Iena. Tie Ziele und bic Dege der Linbro. Pflanzenzüchrung. tteschäftsfuhrer der ^2nbwirtschaftskammer Halle a S Tr. 5 di m i b t bed: Meine Erfahrungen auf dem Gebiete der landw. Buch- .ihrun^ und deren Bedeutung für Steuer und Betriebs- -rganiftttion. Donnerstag 6. Jan.: Donumenrat Stöber nan n-Lneaendors. Ueber Scluoemezucht. Generalsekrem Üurckharot-Berlin: Tic F.cischver orgung 1 eutschlan^ :nb die für bte Landwirtschaft daraus enradjfenben Au' ;ahen Freitag 7. Ian : Lrinbauinsvektor Seufferheld- srunhaus: Zeitgemäße Betbcs erungLN in der R bfuUur z: Das 2^ingesey und die Landw^.i- schäft. Stundenpläne können schon jext durch die Lank- tirtschaftökammer in Darmstadt bezogen werden. *• Aronbauer scher Quarteu-Derein. Mu chreibt uns: Am Dergangcnm SamS.aa hatten nnt Gelegenbcir .m 3 3. Stiftungsfeste dieses Vereins als Gast bcuu jhnrn. Dabei ternLn mir zwei fuiendlich.' Künstler von be au:..lenswertem Talente kennen. Fräulein Thea Fey (Sovraii mb Derrn Balthasar Daniel Violine, beide aus Tarmitnbt, ’enen n>ir noch recht oft im Lonzerlsaal zu begegn:« hoffen. ?:ete Technik und wußte durch ia^öner Vortrag seine Zuhörerickraft zu ie-icln. Aui die Darbietungen eS Vereins, der unter der Lcitmig seines verdicnswollen Dirigenten lniversitäts Mufild -^or 'Pr t r Trautmann ganz B 'r- ügl ches leistcte. n hte; cinzugchen, mässen wir un-j benagen I Doch -- wir b:«gn--:i cem ot^av ia wicc.T tm neuen Jahre, g> egentlid) deS Lob tätigkeitS-Lonzerts, daS ei veranstall:t, uno reuen uns heute idpn auf den ausgezeichneten Minncrchor. •* Berzol 1 uny von Postpaketen Am 2a Dez 1. DeihnachtSsetertag ist das Gros h. >>auvtsteucr imt ;ur Verzollung der eingegangcnen Pojlpa.cte mit >oll- öflick ttgein Inhalt moraens von 10>_- bis 12 Uhr geöffnet Meter auf den brben mir u 50 Jhlr-rr.-ler langen eE’tat b- r.gmllid)en övchgebirgSstrecke unmöglich gewesen wäre. Scheitelpunkt der Bahn liegi in 3200 Meter L»öbe in bt deS 3 Äüomctet langen Tunnels, her durch hm noch 5M -Scttr höheren Lumdrrooß gegraben ist. • TaS leichteste Vot z. lieber eint mrrftmhbigt ivliert, die wohl da» leichteste v*U der Veit ist. und deren ^x*artw ^roe-.iu-T macht l»u'.avc 3iegd*oergcr iu der intfrr'jnre 2Kutedungee. Der merkwürdig^B-ium wächst «u » »anbirren tm'enreidxn Ufern des Östlichen Teiles des unter den Eingebor.-nen bat der strauchartige 2Vium »enänctw ^umin und ,p e.t tm Leven der Bevölkerung eine -roße brjn)L'n bt!anu. Er erreicht eine vöd von 4—5 Metern, der Stamm einen Durch. mr.icT von 20—30 Em. an der Vurzel. der sich bann noch oWw neriüngt DaS Laub zeigt .'>imo,.-ncbarakter. die Btmrn f* ,db und t*cn ziemlicher Groß Der Lauotrmuin Tühr der engere Zeit in ■mer Gegend des Tschadfces gewnU bot. btf Broben 6r3 Lvl;-S m: ebracks, die yigeu. bafc das i*mn* and bte Tickuigkei sogar noch Imrer dem .ÜLrfen zutäckstrhe. Tw (hnfcttoren-n bedienen i»ch deS MarcoholjeS. um^ben S. riebt ■rri cbm Den ^ablloien In !n in icnenr Teil des TiLadieeS m crlctdnmi Tie Art. wie iu Hierbei das tzvli ausnutzen, lü ei, tr.rrtu Irbtaer Beitrag zur löeidjuhte der 5eflcn bic Bonner Kor VS, mit 2 Ausnahmen, wurde ■ Disuplinarverfahren eingekiki. ÄuS Steiermark und bem € al»lam m erg u l wechW nroße Lawinenstürze gemelbci Bom Hochtunn. vorn 7 tao» item und auf dem Sarustein löebiet find große Lchnee.ua' ., niebcrgtflanqen. Biele Straßen find verlegt. 9* breit Schutzgütten wurden durch ^Schneewehen w e g o e r i i ’ f t und sind gänzlich verschwunden Soviel bisher bekannt, mur>i I Menschen verschüttet, deren Leichen noch nicht gtfuibti iverben tonnten. Der Sdiaben bei Pein großen Brande in B a l d ! v 11 wird auf zehn Millionen Pesetas berechnet, von denm (ieba Millionen durch Beriicherung gedeckt sind Ttr Regieruna nnfl loglcid) nut dem Äicderauii au der abgebrannten Okbäube bryinnru Sugunflcn der Geschädigten, bic meistens 2 eutsche Aokhrbung bei Fleische!ofnhrvtrboir zugunsten btt Oolenien' Ter beutsch-südwestafri'anische Farmer ag z Windhuk har sich auch mit der F.age bei LtbsayeS der Ian. wirtick-astlutzen Produkte befck äfttgt. ES wurden dabei b? merkenswerte Vorschläge gemacht. Tie Farmer sollen sic! für den Absatz ihrer Produkte zu Lokalgenosienschaften z..' sommenschließen. deren Aufgabe eS sein soll, den natürlicher Markt an dem ihnen zunächst liegenden BerbrauchSmittel punkt zu befriedigen. Reicht bi.fir or liche Markt zur Auf nähme der angebotenen Srzeugt.i se nicht aus. so muß an die Erfassung weiterer 2ll)>atzgebiete im Inland gedack werden, waS in der Seife zu geschehen har, daß z. B. bei Verkauf von Schlachwieh nach entfernter liegenden P.ätz.n vermittelt wird. Tabak, Mais. £bft usw sollen weitcrvcr sandt werden nach Stellen, wo die Bodenbefcl-affenheit betci Erzeugung nicht zu laßt. Man verfvricht sich von dem hierbe entstehenden Wettbewerb der Genossenschaft.^ einen bcb:u tenden erzieherischen Einfluß auf die Farmer, währen anderseik- das Zusammenarbeiten der Genossenschaften d i Preisschleubere: entgegenwirken soll. Weiter wurde aber auch in Aussicht genommen bei Export. Ter Vorsitzende des Deu.sch-Sstdw.'stasri'an schein Formerbunde^ fuhrt dal'ei aus: „Wenn auch heute unse. Schlachtvieh noch leicht Abnehmer findet, so rückt doch b;c Zeit immer naher, wo wir mehr Vieh aufzichen werden alS wir hier abfepen können Es entsteht dann die Frag' Was soll mit diesem Fleisch gemacht werden? . . Wir müssen auch noch ein Absatzgebiet für unsere Produkte haben und da denken wir wohl in erster Linie an die Heimat daß uns dort der Absatz am ersten gelingen wurde." Zunächst aber ist die Heimat verschlossen durch das Ei n suhrverbot für F l e isch lon s er v en. Es wurde be- tont, daß, da das Einfuhrverbot seinerzeit erlassen worden sei „aus sanitären Bedculcii", es für die bcutfdxn Kolonien nicht aufrecht erhaltctt werden könne, weil daS Reich in der Lage fei. durch feine £rflaue im Schutzgebiet ftenau dieselbe Kontrolle auszuüben, refp. ansuben zu taffen, wie in der .Heimat. Man tröstet die Landwirte nun damit, daß die .stonkurrenz nur unbedeutend sein wirb und daß die Fle sch- konserven aus den .Kolonien tvahrscheinlich einen Iiil des amerikanischen FleischimportS (gestat.et in Mengeii von über 10 sti log ramm l inaus^ verdrängen würden. D.e „führenden Landwirte" sollen auch tatsächlich der beschrankten Auf Hebung des Etntuhrverbote^ zugunslen der Kolonien nicht unsympathisch gegenubersteheii. Man habe nur ein Bedenken. ob die Handelsverträge eine solche Aufhebung zulassen werden. Der B-ericht sagt bann weiter, daß Staatssekretär Dornburg die Auoarbei.ung eines (Du ackrtenS über diese Rechtsfrage anqeorDnet habe. In der F«bruait>.riamin- kung im Reichsiagsgebäude soll Herr Der tt bürg die An- sicht geäußert haben, daß der Aufhebung dieses BerbotS staatürcchtliche Bedenken nicht entgegen' ftc h c n. Diese wicküige Frage wird tvohl auch) im Reich bem- nächst ,uit Besprechung tommen. iHarlte. kc-Frankfurt a. Dl. Sdiweinemorktbericht vom 16. te^ Shihiemcben immi 1058 Ednocinf. Bollrteilchia« erhitKiee b«* m 2 3cninet Wl'CHbaeiDiAl OO-OO INL, ädiladwiennd« 00 ■ ■ yoUrtrildnar Sdnoeme über 2 Zentner Vebfiibaeiöiitu 00 - On w. Schladuaewichi •*> 00 l’it 1‘oUfleildnat Sduveme übet >‘»t yeh«« Vebenbaeipum 5960 -61.00 2d>lad)tarivienbaewickU 5b-6u5OTif., crtilnAffe'r^y 70 - 77 At hie,Id)tue Sduveine ttedendaenndri 67LO-OO rd)i-3dnafit>id)t 74-76 Mt. Sauen L'fbeno.uuudu 60—M uaevidit 66-70 'SU Tenbeiu gut, geräumt. OtOaememe Itfeiterlnge heute morgen R Uhr. Tai mtn»lioe noThöfilidx doMVruck,eb et behebt unoetniibert 'ort: bei ifuwtm letha'irm uotbonhd)fm ÄJinbe ist daher jeijt auck) in Wötböeirt»» taub Frost ringenden imb in Vesten ist die ZrinperotuT w«* rtioet? aehmfeiu Tie Ebenen hoben 3—8 ®r. Ratte, bte VbW’ 5-7 (Br. Tie Herrs Hast bei hoben Trndei bonrn auch tn t« nächsten Tagen an und bringt noch Zunahme bei arofie* Lwneebericht. Hoveeodikopi 6 Grab Äo'ie. tj <• -chnee. e 1 b b e r g 7 r»h ab Mitt, 80 cm Schnee R bön tzv n» 35 ee Sdn.ee. «esterwald bti 40 au Schutt, edu- *■ Rovelbobn meist gut. Froit. *_ Äetteranistchten in Hessen am xoniierifag bem 16. tejemw» l •> -1__' ~ Februar Ibl. burd) anrn bctimdlD. kühnen, ad'rtaji.icn - r^alt- „tediake die roch a: stehenden Besprechungen - "•«» «“ '«« üd« tu m ur.^un “ “'n “u> Ä.Smt: *ii __ in ""b" ™ »" HX“'y,7unfl U.O rint_nnt:aulid)r --'f er Aammfrmilflüebct über den Staat, haushalt von **w|| itatt von " nhoza tunt er sugeftanben wird. Der SVongreß vertagte sich un- Ludwi g" des Nord d eu tfch en Llo n d lieat seit zehrt K anzunehmen. Stunden brennend im Hafen von Hongkong. verzüglich, ohne das .Gesetz anzunehmen. UEBSG’s Fleisch-Extract Geschäften. (b1/, [6161 3cb empfehle meine L-cseruna frei Haus. 6755 Schulstrasse 1 Engelapotheke l Johannes Köhler g g 6 Ä» B ® a nerha nn rdasBesrei H. Goldschmidt Lederwaren Luxuswaren Galanteriewaren Schulstrasse 6. 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