Dienstag 20. Juli 1909 Zweites Blatt 159. Jahrgang Nr. 167 Erscheint täglich mit Ausnahme be5 Sonntags. Volt kajenro-ärtigeu Reichskanzlers unb ist im Anfang des 17. U LL.di-imÄfL m der Vs°L in»~t m OÄg- »« reich, im Kurland, in SBilrttanbetg tn wcltlrchm ™ „Bedienungen" M Ehren gekommen warmu W gehörte damals zu in Butzbach zum guten Don, d°L man ytomberte , ema: Jtafte 3 dm andern an. Dieser W-mdertrreb erfaßte auch dm SolwegS. I Hermann.Kolwegs Sahn, J°ha^ V-l-ntrn S°lw^ m rahme in Heilstätten, e Angehörigen zur $c abend von 6-7 W i Lllngen'ranken und i 2.50 2.50 3.50 1.25 150 6.80 1.75 ieiten Ise. eingetroifen! . , 9.50 bis ichzug Mk. . . Ik . 8.50 bis mit Rückwand Mk. >kt Hk. 4.50 bis ■de Hk. 1.50 bis ihnet Hk. 8.00 bis Die Eichener und Butzbacher Vorjahren der Reichskanzlers von Sethmann-hollweg. Von Stadtpfarrer D. Dr. Diehl in Darmstadt. Rotationsdruck und Berlag der Brühl'schen Universuäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. — Nix d a i t s ch, F r a i n d! Zu der SlotU über die Rücksendung der von der Universität Osen-Pest gesandten Druckschriften erfahren wir, daß auch der Reklor der Technischen Hochschule in Darmstadt die Druckschriften sofort nach Emo'ang mit d e u t s ch e m B e g l e i t f ch r e i b e n an die Universität Ofen-Pest zurückgefchickt hatte. Im übrigen freut es uns, daß die gesamte deutsche Presse unsere SQott.t, meist mit schmeichelhaften Bemerkungen, wiedergegeben hat. Hoffentlich lassen sich die Herren Magyaren diese Stellungnahme zur Warnung dienen. — Kleine Chronikaus Kunstuud Wissenschaft. Die 17. W e l t k o n f e r e n z der E v a n g. I ü n g l i n g s v e r e i n e und C h r i st l. Vereine junger Männer, an der Vertreter aus allen Erdteilen teilnehmen werden, nimmt am 28. Juli in Barmen ihren Anfang und dauert bis zum 3. August. — Ter Allgemeine Deutsche Musiker- Verband hält in den Tagen des 19.—24. Jul: in München seine 23. Delegierten Versammlung ab. — Tie Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Mechanik und Optik, der 2 0. Deutsche Mechanikertag, findet am 6. und 7. August in Frankfurt a. M. statt. gemeinsames Mahl vereinigte nach dem ~ "" chmittag galt in durch Radfahrer Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: esg® 51. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerDießen. ien aller Arbeiten 3n&Cie. Die „«ebener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöcheiitlich beigelegt, das „Krei$b!att für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die ..Ltwdwirlschastliche« 5ttb fragen" erscheinen monatlich zweimal. — G e r h a r t H a u p t nr a n n u n d F ü r st B ü l o w. An den aus dem Amt geschiedenen Reichskanzler hat Gerhart Hauptmann ein Telegramm dieses Inhalts geschickt: .Ich empfinde in diesem Augenblick sehr tief den allgemeinen Schmerz des deutschen Volkes über Ihr Scheiden aus den höchsten Aemtern. Gestatten Sie mir, durchlauchtigster Fürst, mich in die Reihen bererfou stellen, die sich der bitteren Große des Augenblicks voll bewußt werden. In wahrer Ergebenheit und tiefer Verehrung ©erhärt Hauptmann." Fürst Bülow antwortete dem Dichter: »Herzlichen Tank für Ihr Telegramm. Es ist mir ein Zeugnis Ihres tiefen deutschen Fühlens und Ihrer Freundschaft für mich." 1 Heute SS rtt«“ S-'AeDS . •=’IBäTötafcIMS ff. BtamtagMat undraard^nn Ds-rrer im N-ssauis-Ixm, in 9!cuf)einr bet Sirninnin. Georg Philipp Hartmuth Holweg (Hollweg) berhefc die neue Heimat schon lieber und zugleich den Beruf von Vater mch Großvater Er starb 1720 als Stadtgerichtsprokurator in F?anN Kin ÄhnJohann Abraham Kollweg tcrorb Handelsmann in Frankfurt, wo er 1762 starb. In dem Lnmdels- beruf blieb des Ebcngenniinten Sohn, Jo ha nn Ja ko b Hol l- ln4, n her tn die Familie Bethmann heiratete und ,ich Bethmamr- So&g nSnt« »or bi SRei&ftnuter» Urgroßvater. Sn Johann Jakob Hollwegs Sohn, dem berühmten preußischen Mr- mstcn der von Frerich Wilhelm IV. geadelt wurde, gebt die Familie wieder m „gelahrte" Bahnen zurück, ohne doch den guten Einschlag, den zwei Genera treuen wearnwersen Die eigenartige VereiNigilng der GeisteskraflL, die aus IM Fuhren gelehrter Arbeit und 100 Jahren Kaufmann, chast stammten hat biefem großen Manne zweifelsohne den Weg zur Höbe wesentlich erleichtert. Gleiches wird man wohl von dem steigen obersten Beamten, des Reichs behaupten darren. Wenn wir dies tun, wollen wir aber Nicht.vergessen, daß den gelehrten Einschlag die Holwege aus Gießen gebracht haben, m- 1 sonderbeit der Pfarrer Hermann Holweg. zog in Holzheim als „beweibter" Pfarrer aus. Im Jahre 1624 hatte er sich in Bichbach mit Katharina Dick haut, der Tochter eines hessischen Beamten, verheiratet. In Holzheim blieb Holweg bis 1635. Das große Sterben diezeS wahres brache ihm die Promotion zur Kaplaner Butzbach. Er ward der Nachfolger des Justus Wormser, der Pfarrer in Lich^geworden war. In Butzbach stand Holweg bis zu seinem am 21. ^yum 1640 erfolgten Tode. Zur Zrage der Zleischpreise hat der „Artikelschreiber' unter dem Deckmantel der Anonymität persönliche Verdächtigungen gegen mich gerichtet, die ich unter Aufrechterhaltung meines Standpunktes in der Sache selbst hiermit, ohne auf jede Einzelheit hier näher eingehen zu wollen, Wort für Wort zurückweise. , 1. Die Erzählung, wie ich den Preis für Schweinefleisch m Gießen in die Höhe habe treiben wollen, und was alles dabei ge- Die Talonsteuer. Die konservativ-klerikale Majorität des verflossenen Reichstags hat mit der Talonsteuer ein steuerliches Ungetüm : h .schassen, mit dem alle Beteiligten nicht recht wissen, was sie drangen sollen. Schon im Verlauf der Verhandlungen Ii rrde die Steuer von der Regierung als ,^oh" bezeichnet, but) das ist sie in der Tat. Der schwarzblaue Block hat es licht für nötig gehalten, zu bestimmen, wer die Steuer eigentlich tragen soll. Das ist doch das wichtigste ü einem Gesetz. Und dieser Maiigel, der nur grobem D ilettantismus passieren kann, wird eine Fülle von Streitig- Htcn und Zeitvergeudung zur Folge haben. Das Gesetz, ('oä den Zweck verfolgt, den Ertrag aus Zinsen und Divi- icnden der Wertpapiere zu besteuern, bestimmt folgendes als steuerpflichtig: Gcwinnanteilscheinbogen von inländischen Aktien, AktienaNteil- ilttzincu Reichsbankanteilscheinen, Anteilscheinen von Kolonial- ■ 8'CllidKiTtm unb deN ihnen gleichgestellten Gesellschaften, Gewinn- , rteilicL):inbogcn von ausländischen Aktien und Aktienanteil- cheinen, sofern die Bogen im Inland ausgegcben werben, mit Prozent vom Nennwert der ansgegebenen Wertpapiere. ^.insbogen (Rentenbogen) von inländischen, für den Hanbels- T[ebc bestimmten Renten- und Schuldverschreibungen, auch Teil- iuldverschreibungen mit Ausschluß der Schuldverschreibungen der . Kinembcn, Gemeindeverbände, Landsck^ften, Hypothekenbanken, , Tisbogen von Renten- und Schuldverschreibungen misländischer -aätcn, Kommunalverbände, Kommunen und Eisenbahngesell- , ^ftm sofern die Bogen im Inland ausgegeben werden, 5 . 'm Tausend; Zinsbogen von Renten und Schuldverschreibungen ^isländischer Korporationen, Aktiengesellschasten der industriellen IlTtfrnehmungen und sonstigen für den Handelsverkehr bestimmten . usländischen Renten- und Schuldverschreibungen, sofern die Bogen >i Inland ausgegeben werden, mit 5 von Tausend der ausgege- lnien Wertpapiere. Zinsbogen von inländischen, auf den Inhaber lautenden unb oi4i Grund staatlicher Genehmigung ansgegebenen Renten unb ) chuldverschrcibungcn der Kommunalverbände, Kommunen, und ' ^mmunalkredilanstalten der Korporationen !'üblicher ober stabt. runbbesitzer, der Grundkredit- unb Hypothekenbanken ober der eiämbahngesellschasten mit 2 vom Tausend der betreffenden Wert- yuncre. Diese Steuern sind einmalig für die Dauer der Zeit - l entrichten, für welche die betreffenden Zins- oder Divt- ' .^ndenbogen laufen. Enthalten die Bogen Kupons für einen erträum von mehr als zehn Jahren, so erhöht sich die bgabe für jedes weitere Jal;r um ein Zehntel. Danach i f eint es der Wille der Gesetzgeber gewesen zu sein, datz mf jedes Jahr ein Zehntel der oben angegebenen Steuer- 1 i ye entfallen soll. Damit steht aber in Widerspruch, daß Lr Ziils- oder Dividendenbogen, die weniger als zehn |3d)re laufen, keine Kürzung der Steuer zu erwarten ist. iiin hat versucht, die Unterlassungssünden der Gesetzgeber Ihn Wege der Ausführungsbestimmungen wieder aut zu Iiilcchen; aber umsonst. Die Verhandlungen, die zwischen der Regierung und deii Vertretern der großen Banken gepflogen i'-iden sind, blieben ohne Resultat. So werden wohl die ^richte die vielen Zweifelsfragen, zu den das überhastete besetz Anlaß gibt, entscheiden müssen. Wenn man sich vor- (iettt, wie die Abgabe in der Praxis steuertechnisck ge- itLßt werden wird, so erhält man schon heute den Eindruck, laß der Zweck des Gesetzes gar nicht erreicht wird. Man sollte den Besitz treffen, während in vielen Fällen der Schuldner getroffen werden wird. So ist heute schon ziem- sic!) ausgemacht, daß bei den Aktiengesellschaften die Gesellschaften und nicht die Aktionäre die Steuer zahlen ■ liKrben. Am letzten Ende mag das häufig auf das gleiche stnauslaufen. Bei manchen Gesellschaften ergeben sich aber reine Ungeheuerlichkeiten, so hinsichtlich der Hypothekenbanken, wenn diese die Steuer für ihren gewaltigen Pfand- Obriefuinlauf zahlen sollen. Nach einer Wahrschemlichkeits- berechnung wird dies bei vielen Hypothekenbanken etwa 1 °/o jiskBl- 1.50 W fltew Ä • ‘ ■ 1.70 W grau, ü - - / i.8o M raunuLijchL^K Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhesten Die Bewohner von Stadt und Amt Butzbach hatten int 17. und 18. Jahrhundert das „Wandern" cm sich, eure Eigenart, bie in einzelnen Orten um Butzbach herum noch heute vorhanden ift In der Zeit nach dem 30 jährigen Krieg war der Zus m bie Fremde bei den Äi^achern sonderlich groß. Butzbacher traf man damals in ganz Europa und zwar ebensowohl "Oewobn- liche Leute" wie „gelahrte Herren". Als im Jahrel668 der Butzbacher Glöckner Michel Rohrbach (em Mmrn, ber m der Lateinschule sein Latein gelernt hatte und halbwegs ^bildet war) eine Liste der „berühmten Butzbacher Buben,,mifstelltt. brachte er 108 Namen zusammen, deren Trager zwifchen 1680 und 1668 in Butzbach die Stndi«i begvnnm Hattern .Daruwer ■fg. 9 Wrirnii iU ,eöcr Tagetzzeit. werei Gsttzcu. tet ?9usU!bol£ lÄhkaD8en* AmFti LuftkB; Ji Gutmann. — Frauenbund zurFörderung rheinländischer Dichtung. Kürzlich fand in Darmstadt bie Gründung des Frauenbundes zur Förderung rheinländischer Dichtung statt. Ter Verein, der ungefähr schon 450 Mitglieder aus sämtlichen Ländern am Rhein zählt, Hal den Zweck, in jedem Jahre einen rheinischen Cchrislsteller durch Ankauf eines von ihm verfaßten, noch nicht erschienenen Werkes zu ehren unb zu fördern. Das erworbene Werk soll in schön ausgestatteter nummeriertet Ausgabe jedem Mitglied als Gegengabe Hit den geleisteten Beitrag, der mindestens 4 Mk. jährlich beträgt, gegen bie Weihnachtszeit überwiesen werden. Für 1. Vorsitzenden wurde Frau Geheimrat Roemheld, iur 2. Vorsitzenden Frau Proi. Litzmann-Bonn, zur Schriftführerin Frl. L. v. Stülpnagel gewählt. Die Auswahl der von dem Frauenbund herauszngebenden Werke erfolgt durch einen Lese- auSschuß, dem die Schriftsteller Wilhelm Schäfer (Herausgeber der Feitfchrlst ,Nheinlande") und Hermann Hesse (Herausgeber der ^eitfchtlit .März"), die bei der Gründung des Frauenbundes wefemlich beteiligt waren, mit Vorschlägen an die Hand gehen. Hier wurde gestern unter großem Zudrang das 4. Bundesfest deS Turnerbundes „Lahn-Dünsberg" gefeiert. An der Haltestelle der Kleinbahn war eine Ehrenpforte errichtet, rote auch bas stemibliche Dörfchen selber aufs beste geschmückt war. Das iyeft wurde eingeleitet durch einen Kommers am Vorabend, bei dem Ansprachen, Gesänge und Musilvorträge miteinander abroechselten. Leider setzte der Festtag mit einem kräftigen Regen em, her aUe Festfreude zu vereiteln schien. Allem der dichte Nebelschleier mußte bald der lieben Sonne weichen unb bie ^ortltraRe unb Festplatz war rasch roieber abgetrocknet. Letzterer, direkt am Walbes- ranb, bot eine großartige Fernsicht, gab aber infolge seiner abschüssigen Lage keinen guten Turnplatz ab. In Wucher Morgenstunde traten zu Fuß unb Bahn auswärtige Turner em und von 8 Uhr an tagte das Kampfgericht. Um dieselbe Zeit belebte sich der Festplatz, woselbst unter Leitung des Turnwartes L-chm'dt bie Einzelwettübungen betrieben wurden. Alle Zuge der Kleinbahn brachten neue Gäste. Ein gemeinsames Mahl veremtgte nach dem Wettkampf die auswärtigen Turner. Der Nachmittag galt in erster Linie dem Festzug. Eröffnet wurde er burch Radfahrer unb Ehrenjungsrauen. Außer allen Bundesveremen waren auch bie hiesigen Vereine vertreten. Auf dem ^-estplatz angekommen war rasch die Tribüne von einer großen Menschenmenge umstellt. Alles lauschte der Begrüßungsrede unseres Lehrers Loli. Mit einem kräftig aufgenommenen Hoch auf den Kaiser schloß bet Festakt. Rasch ordnete sich hierauf die stattliche Schar der Turner, etwa 100 an der Zahl, um zunächst allgemeine Freiübungen vorzunehmen, woran sich in 14 Gruppen das Musterriegenturnen anschloß. Allgemeinen Beifall sanden bie Hebungen der beiden Tamenabteilungen im Keulenschwingen und mit Langftcwen, bie beide Tanzplätze zum großen Leidwesen der tanzlustigen Jugend für längere Zeit besetzt hielten. Erst gegen i/a8 Uhr konnte bet Vorstand nach anstrengender Tätigt i des Berechnungsausschusses zur P r e i s v e r t e i l u n g schreiten. Tas Ergebnis war: . a) TI u ft e r r i e g e n : 1. Turnverein Groven'Bu'eck 34,03, 2. Turnverein Wißmar 34,08, 3. Turnverein Launsbach 33,69, 4. Turnverein Odenhausen 32,92, 5. Turnverein Wieseck 32,70, 6. Turnverein Lollar 32,53, 7. Turnverein Atzbach 31,15, 8. Turn- verein Daubringen 29,48, 10. Turnverein Watzenborn 27,58, 11. Turnverein Allendorf a. d. Lumda 23,74, 12. Damennege Launsbach und Damenriege Großen-Buseck je 35,50 Punkte. d) E i n z e l w e 11 u r n e n: 1. Preis Balthasar Tort, Großen- Buseck, 72'/, Punkte. 2. Karl Rühl, Großen-Bufeck, 71'/«. 3. Karl Winter, Launsbach, 69'/«. 4. Lndw. Hofmann, Lollar, 69. 5. Georg Kratz, Großen-Bufeck, 67'/.. 6. Ludw. Hoimann, Wieseck, 66e/fl. 7. Ehr. Scheid, Großen-Bufeck, 66'/«. 8. Karl Weller, Wieseck, 66. 9. Gustav Künhold, Wieseck, und Ernst Will, Launsbach, je 65V«. 10. Wilhelm Frank, Lollar, und Wilhelm Müller, Großen-Bufeck, je 65'/.. 11. Heinrich Hofmann, Lollar, 64V«. 12. Georg Bitten- borf, Wißmar, 63%. 13. Karl Schlierbach, Rodheim, 63'/«. 14. Alex Grote, Lollar, 63'/,. 15. Heinrich Kloos, Großen-Bufeck, 627«. 16. Louis Pfeiffer, Launsbach, 627«. 17. Wilhelm Walter, Großen- Bufeck, 62*/«. 18. Karl üörr, Launsbach, 62. 19. Wilhelm Löhr, Daubringen, 617«. 20. Ferdinand Will, Launsbach, Ehr. Scheid, Großen-Bufeck, und Ehr. Karber, Odenhaufen, je 617«. 21. Helnr. Bittendorf, Wißmar, und Karl Kinkel, Lollar, je 611/«. 22. Ludwig Hofmann, Rodheim, und Ehr. Rohrbach, Großen-Bufeck, je 60'/«. 23. Heinrich Frank, Wieseck, und Heinrich Walter, Großen-Bufeck, je 60. 24. Wilh. Junker, Wieseck. 597«. 25. Willy Ott, Rutters- Hausen, 597«. 26. Heinrich Schmidt, Großen-Bufeck, und Heinrich AlootS, Großen-Bufeck, je 587,. 27. Ludw. Kraft, Odenhausen, 587.. 28. Otto Lehr, Daubringen, 587«. 29. Robert Eisenhut, Wieseck, 58‘,G. 30. Wilh. Willcrshäufer, Rodheim, 577«. 31. Karl Reeh, Bieber, und Hermann Schmidt,1 Launsbach, je 57’/«. 32. Ludw. Oswald, Lollar, und Karl Weller, Atzbach, je 567«. 33. Philipp Wagner, Großen-Bufeck, und Ludw. Fuchs, Mainzlar, je 56'/«. 34. August Krämer, Ruttershaufen, 56. 35. Wilh. Becker, Großen-Buseck, 5o7«. 36. Julius Mehlsbach, Launsbach, 557«. 37. Otto Hartman.,, Atzbach, 557«. 38. Louis Remharot, Allendorf, 547«. 39. Heinrich Scherer, Königsberg, 547«. 40. Ludw. Weber, Atzbach, 54. 41. Wilh. Spaar, Mainzlar, und Wilh. Wehn, Launsbach, je 537«. 42. Karl Wagner, Wißmar, 53. 43. Wilh. Dambmann, Gr.-Bujeck, 527«. 44. Karl Seitz, Lollar, Wilh. Jung, Dorlar, je 52'/.. 45. Rudolf Pfaff, Launsbach, Wilh. Schmidt, Waldgirmes, je 51*/«. 46. Wilh. Lang, Watzenborn, Georg Sommer, Steinberg, je 507«. 47. Heinrich Teibel, Wieseck, 50'/.. 48. Heinrich Spaar, Wißmar, 497«. 49. Wilhelm Weller, Atzbach, 497«. b0. Friedr. Schaub, Atzbacli, Lud,v. Benner, Mainzlar' je 487«. 51. Friedr. Willershauser, Rod- Heim, 477' 52. Wilh. Deibel, Lollar, 477.. 53. Heinrich Michel, Daubringen, 477«. 54. Ludwig Bremer, Bieber, Philipp Kienholz Fellingshausen, je 46%. 55. Gottfried Henkel, Odenhausen, 467«. 56. Wilh. Weber. Fellingshausen, 46'/.. 57. Karl Ruß, Mainzlar, 46. 58. Heinrich Schmidt, Fellingshausen, 457«. 59. Heinrich Reinstädtler, Dorlar, Heinrich Leicht, Rodheim, je 467«. 60. Ludw. Klmkel, Lollar, Wilhelm Diez, je Mainzlar, 45. Während Turnwart Schmidt die Nanien der Sieger audriet unb die Diplome überreichte, schloß Bundesvorsitzender Taub er t das 4. Bundes-Turnfest mit einer Ansprache. Am Abend kam die Jugend zu ihrem Recht und huldigte fleißig dem Tanz. Petroleum - Kocht’ Gastische. Gas-«« Spiritus-Bügeleis« i Biigelplätt*1* DSLS rti in S»W' °NdS 8 u6r. Dividende ausmacheri. Neben diesen Härten wird aber auch ein ungesunder Drang entstehen, sich möglichst Papiere mit „langen" Kuponsbogen ju sichern. Es wird in manchen Papieren bei herannahendcm Ablauf der Bogen sich die Tendenz herausbilden, diese Werte abzustoßen, um der Steuer auszuweichen. Ganz ungeklärt ist noch die Frage, wie man sich die Versbeuerung der Bogen denkt, die im Ausland erhoben werden können. Und wird das Gesetz nicht dazu führen, daß deutsches Kapital nach dem Auslande auswandert und bei ausländischen Banken neder- gelegt wird? Und wie steht es mit der Form bc Eintragung in die Schuldbücher der Kommunen? Jedensalls gibt die samose Talonsteuer viel Anlaß zu Aergeruis; sie ist materiell milder als die mit Recht verpönt gewesene Kotierungsstcucr, aber sie hat doch viel Aehnlichkeit mit ihr. Die Kotierungssteuer war zwar hart, aber klar; die Talonsteuer bringt unabsehbaren Wirrwar in das ganze Effektengeschäft. Leider ist es nur zu wahrscheinlich, daß das Ausland den Vorteil aus den unerhörten Mißgriffen ziehen wird. politische Tagesschatt. Ans dem Orient. Die Zentralstelle des jungtürkischen Komitees in Saloniki richtete an die französische, englische, italienische und russische Regierung ein Rundschreiben, in welchem mit Bezug auf Kreta verlangt wird, daß das Souveränitätsrecht der Türkei nicht nur formell, sondern ausdrücklich anerkannt werde. Der Rücktritt des türkischen Großwesirs hilmi- Pascha ivird nach dem Versassungsfeste von den Jungtürken gefordert. Dreizehn Würdenträger des alten Regimes tnurden in Konstantinopel kriegsgerichtlich hingerichtet. Rußland erkannte offiziell die neue persische Regierun g an und begann mit ihr freundschaftliche Verhandlungen. Der persische Minister Kl-an hatte mit Iswolski eine längere Konferenz, die befriedigend ausging. In Te h er an l-aben sich Schwierigkeiten ergeben wegen der Entwaffnung der Sil kh o ri-Soldaten, die zum Teil in Zergendeh lagern, das unter der Jnrisdittion der russischen Gesandtschaft steht. Wie es heißt, werden die Nationalisten die Erlaubnis der russischen Gesandtschaft zu Verhandlungen mit den Leuten nachsüchen, die eine ständige Bedrohung der öffentlichen Ordnung bilden. Mustof il Mamelik ist zum Finanzminister und Firman Firma zum Justizminister ernannt worden. 4. öundLSsest öes Turnerbunder Lahn-vünrberg. s. Bieber, 19. Juli. Ms int Jahre 1650 die Gießener Universität nach über ■ 85 jähriger Pause wieder eröffnet wurde, machte einer der Gießener Loka-lpotten zu Ehren deS Ereignisses den Vers: 01 was vor dapfre Leuth hat Gießen doch gegossen. Die' in die gantze Welt vor diesem sein geflosien/ Der Vers ist schlecht. Darüber herrscht wohl kein Zweifel, r ift - w-hrH er. D-s herac.lt aQtin schon die Gießener Uuwerittatsgeichichte. Zu den „bapften Leuthen , die das Hetzen des 17. ^uhr s himbcrt» „gegossen" hat, gehörte auch emer der Mul-erren unired nmimmä'-ti^ii Reichskanzlers. Er hieß Hermann Holweg Mb ist im^Anfang des 17. Jahrhunderts Sohn des Gte^rer Ärgers Johannes Holweg geboren. Die Familie s^int iit Gießen seit längerem ansässig gewesen zu cbet iidier daß die Familie den Weg in gelehrte Berufe und dEit ttr die L^he erst von ihren Girier Vorfahren fand. Ms Gießener Kind wurde Hermarm Lwhoeg iM 1617 für im big erachtet, in den Genuß des Gietzener Stipendiums zu W das ^durch die Besördernng des Gießmer Burgeriohnes Tb r a h a m Schlesinger in einen Schuldienst eben vakant war Die Obligation", mit der Vater und Sohn Sea^iA^irr Befolgung der Gesetze der Stipendiatenanstalt verpflichteten, ist hn Stipendiatenarchip banden. Hermann Holweg studierte 1617—16^2 Im leU genannten Jahre beendete er fern philvjophisches Sttidium, er hirrbe Viaaflter. Der Leiter seiner Promotton war der ^prend- lbcger Pfainersohn Martin Hellwig, damals der grwchisä)cn Sprache in Gießen, spater vowrediger m Butz^ch 1. April 1622 jchied Holweg von der Univerftwt Der ISitte der Zeit gemäß, trat er zuerst m c^ öd^rni^ir - t>vm er etliche Zeit im Schnlstaub iunt Pfarrdienft zu suchen. Seme erste Stelle war bas Kvn- reitorat an der Butzbacher Lateinschule. Er trwrindiesemAmt der Nachfolger des oben erwähnten achtesmger, den er int Esimuß des Gießener Stipendiums abgelöst batte. Reben ^^^er, der von 1622 an Rektor der Lateinschule war, imd ISem dntttn Lehrer Johann Christoph Keßler wrrkte, dach etiaa 27° Jahre. Das Jahr 1624 machte jemer -^ulhalteiei über ras äsend schnell ein Ende: er wurde Pfarrer. Skt dafür, daß Holiveg iznb nut ihm Diele andere un >5ahre 1624 „vor btt Zeit" zu Pfarrdiensten kamen, lag darm, datz 1624 las Marburger Land und Teile der Sicher He^ichaft barmstadtisch Ll,Llt geworden waren, und die in ihnen bisher bedienftet gew^enen s ^nderhett der Pf reformierten Pfarrer durch lutherische ersetzt werden Eßttm- «chtt-1 jüiger kam nach Niedenveidbach, Holweg nach Holzheim. Er | alte icb eine Ileischpreise in Gieße» '/, Rg. 76 -84 T’g. Ochsen 70—94 berücksichtigen. iebl weit über den tHabme einer politi|d> er* Handel 8 *',•/• Beichsanleihe do. 117.16 191.16 242.70 146*16 153.50 oerfrn Reni >rnnfo > In f Halber schweine höchste Schlachlviehpreis« m ,3 r o n (i u r i a. M. Böme. . IWu UVA) 12X06 20. JulL Anfan^eVarM. Harptner Bergwerk . , LeareLfltU . , < lA>mbxrden E. B. . . , Nordd. Lloyd • • • < Taikcoluee . . • • < V3.4Ö M.45 95A) 86.46 93.00 I 9X60 96.45 126.10 1M.70 180.00 11C96 192.00 IMJbü UU30 97.00 17J.60 249.00 144» IN« 90 153*76 2UO.OO nicht zu . _ , . In später Abendstunde nnitbcn btc Verhandlungen auf morgen vertagt. Elektrix. Lehmeyer . • . Klektrii. Schackert . . • Eechwcikr Benrwerk . . Gelwmkireheu Bergwerk . Hamburg - Atnerik l’aketl. Harpencr Bergwerk . . . LearahQtte Nordd Lloyd . . . . . Obtrsehlee. Eis-'o-Indaatrie Berliner Handeliges. . . I)Arm «Udler Bank • • • Denn-he Bank . . • • Deutsch-Arial. Bank • . Diekuulo-Kommandit . • Dreedaer Bank . • • • Kreditaktiea..... Baltimore- and Ohiw* Eisenbahn . . . • Ootthardbaha . • • • Lombard. Ebetbah». • • Oesterr. Staat»bah» . . , Prinue Henri-Eisenbahn . Eine liöltlidje Iuli-ZMpeile! Geschmorte Himbeeren und Johannisbeeren - sie passen gut zusammen — mit MONDAMIN •Milchflammeri Tic Marktpreise für viel! und frucht und die Micfccncr Fleisch- nnd Brotprcise nm 19 Juli 1909. Peter Kanter vor Bericht, i 50 Rg. Schlachtgewicht 75—78 Mk. ', Rg. Echlachkgew. 92-94 TL V, . ___76-77 , Aktien! Boe hum Guss . . . . Buderus E W. . • • Tendern • fest. Herliner Can»da E B. . . DarmstAdter Bank . , Deutsche Bank . . Dortmunder-Union 0. • Dresdner Bank . • • Tendenz: fest. CUcrarifcbc». — Tirol und Vorarlberg, Bayerisch«» Hochland und Allgäu, -Salzburg, Ober- und Nieder- öfterreich, Steiermark, Rar nten nndRrain. Von Th Trautwein. IG. vermehrte Auslage. Bearbeitet von Anton Edliuger und Heinrich Veh. Mit 80 Karten und Vlänen. 32. und «02 6. Innsbruck, A. SdlingerS Verlag, 1909. Ter groste Cftalpenführcr Trautweins, von Kinton Edlinger und Heinrich vch auf daS Corgfamste bearbeitet, ist soeben in 16. Auslage erschienen. Ta6 ausgezeichnete Buch Hal seine in Touristeukreisen längst ver- dienterniahen gewürdigten Vorzüge: Reichhaltigkeit und Zuverlässigkeit, praktische Einteilung be» StosieS und übersichtliche Darstellung auch in dieier neuen Ausgabe beibehaltcu. Zu erwobnen ,ll noch, boh au der Redaktion auch dieser ?luSgabe -ablreiche hervorragende ?lloenkenner und insbesondere die LeklionSleitungen del T. u. Oe. AlpenoereinS werktätigen Anteil genommen Haden. AsieS in allem ist TrautweinS Buch heute wohl der beste Führer für Tirol und das ganze Gebiet der Cftalven und die neue Ausgabe kann zedem Alpenreisenden, dem beauemen Wanderer wie dem Hochtouristen auf daS angelegentlichste empfohlen werden. Telefonische Kursberichte 4ee Giessener Anzeiger*, mitgeteilt von der Bank fBr and Industrie, Glennen. Frankfurter Börse, 20. Jali, 1.15 Uhr. . 232L0 . 109.90 62.10 99.20 !»6.45 93.00 49.10 MM. 45 66.10 99.40 Kleine TaaeSchronik. In TariS wurden am SamStag der Unterchef der allgemeinen Sicherheit Blot, sonne der ihn begleitende Inspektor 'Jhinnt von einem Manne namenS Telaunah, der wegen verschiedener in Museen begangener Ticbftnble gesucht nmrde, durch Revolvl-rschüsse getötet. Delaunay beging hieraus «elbstm^rd. Der Verwalter ber ersten österreichischen Aktien gcsellschost für öficnllidx Lager lmuser in Wien, Locstner, wurde vor einigen Tagen nach Unrerschlamlng von 1.52 000 Kronen flüchtig. Ter Direktor der OkfeUidKift, Kaiserlicher Rat Iocs Holzbau er hat sich aus Krönkiuia über diesen Vorfall erschossen. Auf dem Tisch neben dem Toten sand man das schriftliche (Mbartnud des flüchtig gewordenen Verwalters, holz- bmter war eure in der gesamten österreichischen Kaufmannscha,t bekam,le und beliebte Persönlichkeit. In Ostrowo ist der Oberst und RegimentS-fkommandeur silevcr spurlos verschwunden, Er trat vor etwa drei Wochen angeblich eine kleine Reise an, von der er aber noch nicht zurück- gekehrt ist. leit gestern sind in P etkrSburg 81 Neucrkrankungen und 49 Todesfälle an Cholera vorgekommen. Tic (Gesamtzahl ber Kranken betragt 868. Von Anfang Juni sind in den Gouvernements Petersburg, Archangelsk imb Wologda 3-109 Cholera er kran- kungen und 1253 Todesfälle verzeichnet worden. Vereinzelt sind Cholerasälle vorgekommen in Livland, Kurland, Witebsk, Finnland, Nowgorod, Moskau, Riaesa, Olonez, Wjatke, SimbirSk und Karosflaw. £an^tvirt|cbaff. Biebrich, 18. Juli. Vtnfc land bie 21. Tagung de» Verbandet der N a s s a ,, i l ch e n l a n d w i r t s ch a 11 l i ch e n G e- nassen schatt, verbunden mit dem 25. Ltsttungsfest deS V,ebricher landwlrlschattüchen Roiihimvertinfl in Anwesende,t von 300 Landwirten au« '.lastau und de» Regiermiq»rr.isiben:en von stetster statt. Ten IcckreLbencht erstattete verbondsbirektor Peut- iean-Wie«baben. Ter Verband befiehl au» 213 Verbanden enosien- schallen nur 21 540 Mitgliedern. Nach einem vor'rag de» Lond- wirtschallsinspektor» Kaiser-Wiesbaden über die Tätigkeit der land- wirkschallllchen (seschällsktelle für Tchlachtviebverwertuna »ii .jranf- futt CL M. beschlosi die Versammlung, II, Nassau durch Vorträge betonber5 in den r'iehziichtgebui^, zu wirken. 3 */,•/• Konsole • • • • 8•/. do. . . . • 8*/,*/. Hessen..... 3*/,eL Oberbessen . . . <•/, Oesterr. Goldrente. . 4'/.* . Oesterr. Silbern nte. »•-, Untrer. Goldrente . . 4*, Italien. Rente . . . 8e/e Portugiesen Serie I . Se/, Portugiesen . III . 4* ,*/, nies. StaaUanl. 1905 4japin. btaataanlcihe <•/, UonT.Türken von 1908 . 4 . Griech. Monopol-AnL . i i.uere Argentinier . 47,e/e Chinesen . . . . vriefkasten der Nedaktion. Rach Kricdberg. Anonyme Cinsendungen finden keine Ausnahme. Rach Cber-Tlo Zubüäum des Verbandes werden wir noch zu sprechen kommen. I wenn die Tenkschriit, die der Verband b>r Hhn?r:e Herren in ganz Dent'chland ge- kv- vno in d-rn cetnmr- -üolle Andevt"'.l"'^s'"dalten öcren. cU ob die Perfon d-s Empfänger» etwa» mit dem Roman Teilte Moral" .u ran bitte — Zur Berbandlun» Lng-kla.?:.- a■■ * der Untersuchen zsbaft v^rgefübrl. f^'^t blnch vt. ' verstört an» und n-mmt zagend und änanlfh auf der Annage t -nf Plav. Er ,st bereits wegen Urkunüeniälichaug in r.-.l 9 Senaten ^’dnantj bestraf: und lmt außerdem ? Tage DewngniA wegen Nökiiung und mehrere 04eld- und vaNstroien -rbelken U. a 6it inier, mir festgestellt wird, w'gen unter- .^lagung 100 Mk. o-.-ldstraje erdaUrn, weil er eine von dem 3-tr. n ^adünnll. der ibn mit b r samernnr feiner ^»nanteii betrau: hatte, zur Auchtw rdraug erhaltene goldene^. i'rettenta cde im Sette von 1700 Mk unterH men bat erklärt auf B.-ftaqen. dar er vor seinem dkHametrtd ■ubr-r eTirr» Bank- und Immibiliengejchäits in Berlin war. vmrm Stiefvater erhört• - Bor sie Mira »&"***' Zeit ein äußerst lurunöie» Leben geiübrt und sich vagen und -ne Eauipage gehalten haben ? — Angekk : »»A gebe^da» zu, beeil batr- mein Stiefvater ein große» l»uthad'N bet der A.eutidKn Brnk, üb-r das ich frei verfügen konnte hatteich rrtnefentahve Verpflichtungen Zu feinm SMIametritf ernärt .■vr A" tekfagte. bar, er bi» ,nm Treberfrmb mtbt(nnen T'ienn»fl schulden gemacht habe und n emals auf großem ^utze l-bte. folan ie er no-ch ungedeckte schulden batte Tu Ide' zu feinem Reklame- ir-ck sei ihm während feiner Strafzeit m Danzig gekommen und er fei auch lebt noch bte Ueberzeu lung, daß feine Handlung nicht strafbar fei. wird nunmehr der Teyt der Brüte verlesen. — Von : Bekennen sie, den Criginahert selbst mneben ;u neben? — Angek! : Ja. — Vor- : Die nnd Sie nun dazu kommen, haben sie einen Verlag be?ef'M? — AngekL. Ich habe in Lefpng schon Ende 1907 einen Verlag gegründet und dandelsger'chtlich eintragen laren In Berlin batte t® eine ^i(iak. "lach Berlm batte ich sichtlich die Zentrale nicht verlegt, weil ich hier noch mit der Anfiedluniskomw' on und b*m Land- w>rtfcbaft4ministerium verschiedene Immobilienge>ä>äite abzumiaeln hart-- imb ich befürchten mußte, bei einer Publikafon meines Reklam,-unternehmens dadurch große Na t'ile zu erl iden. Auch in Zürich batte ich eine Iilialc In München gründete ich die llnions-Berlais-sitefellschaft, wozu meine Trrau die ^'ttel hergad. Der Angeklagte erklärt im weiteren Laufe feiner Ausiubrungen, r# sei bei der Feststellung seiner Vorstrafen von b*m C4erid)t»hc,e vielleicht ganz unbeabsichtigter Seife ver acht w.'rben, feine ganze Vergangenheit in einer Weise zu beleuchten, die geeignet sei, seine ranic spatere Zukunft zu gefährden und ibn al» Menschen hinzu- stellen, her stets aus großem Fuße lebte, aber niemals daran d->chte. seine schulden -u bezahlen. Diese Darstellung treffe durchaus Kuuft und Wissenschaft. Tie Jubelfeiern der großen Beruss^Organi. [a t i o n e n mehren sich in dieser Zeit. Nachdem zwei kaufmänni'che Verbände ibt öOlähriges imb 25iäbnne» Bestehen feiern konnten, folgte vor kurzem der Werkmeister-Verband und am 1 August besteht auch der Deutsche Techniker-Verband 26 Jahre Der Deutsche Techniker-Verband ist in dieser Zeit zu einer gewaltigen Orgoni'ation von 27000 Mitgliedern derangewach-en Ta» schi'.ergewicht seiner Tätigkeit liegt neben der Vstege von Wobl tahrtSeinri'^rungen für iewe Mitglieder, neben der Behandlung der Bildungsfrage de» Techniker» auf der Vertretung der nnrt- schaitlichen Interes'en de» technischen Berus-standes Er genießt m der Vertretung diese» Vro,7ramm» bad Vertrauen der geseß- aebenden Rörperfchaften und der öfientlidxn Meinung. Ein be- lütiber» trefiendes Urteil fällte der Cberpräfibent der Provinz Ostpreußen, von Drndheim. al» er im sommer 190S den 8er- bondUag begrüßte Er sagte: . Dem gewaltigen beispiellosen Aufschwünge der deutschen Technik ist auch die isntwicklung her Organ, Mütter bestellt ciHctovntidpvobc und dlc Vroichürc. Vannenbcra. Ä T<*. IWh. Ta mein QM an ber englilchen Krankbeit litt und nicht laufen konnte nabm W meine .luklucht zu Ihren, Bwion. Ter (Hebrnud) desfelben HM mich lehr bcfnebiai und eS bai dem Kinde iebr gute Tlenfie denn es iit ez»t lauten. 3tb kann Vwfoa öi »bald , Kinder in DrrV>n,widlunall»nichtoorrM» (Äetveibepreife in Mannheim Reizen lüO «g. 27.76-OO.UO Mk." Roggen 100 Rg. 19.25- 00.00 Mk. fianöcl. w Bern» 17- 3uIL T#r Scrt M d en t l ch en Spe: iol- b anbei J im eri:cn 'oUiabr 190V letn.a der E.nhbr 4123 Millionen •cein 2' k. *957 M.llwnen im ole.chen .dlchn« be» flenabrrt' hi ber Au»»ubr Mk. 32?l Millionen «gegen Mk. S1Ä Ä im' gleichen ^H*mlt des Sort.^. em'ckck.-ß,.ch (rdeli-etalle. Ti: Em', br rahm sonach um TU. l^A -liHionen, b:e Au-«uhr um TT. 94 Millionen zu. Ter »eilte Sveneerfekr. ohne l-b ”'t3 >. Hin- ', m bec Gm’iibrJM. 4014 MiUwnen «ge.« TI! 8817 Millionen im gleichen Ab chmN de» Jaqabre8i. bie Ausfuhr Mk. 31(X Mill enen regen Mk. 3097 Millionen tm gleiche, Abschnitt br$ ToqatirH). ii cm Scheckverkehr. Tie kommende Cchecksteuer rmrft ibre Sctaiten bereit* vcra.rf. Wie ans Bankkreifen ni.tgete.lt wirb weigert sich b:e Rnnd-chall bereu« reue Scheckbücher w nebme^ unb gebt dazu über, ben kaum eingerichteten Scheckverkehr u ebet 5 on«;uheben. um au» b.cke Weise dem sLecksiemrel |U entaebefl Tev volk«w,rt«chastliche Vorteil, den man sich von ber Piunttu^l bei Scheckverkehrs versprochen batte, nämlich bte Crtiraruna v?n baren stihluncSmitteln gebt allo durch die neue Steuer teilweise ivieber verloren. Tie G\ehbaehr viel stmib auf Die Pvgleitcrscknimlnqni bei ber als abgeschlossen annciebn, werben !ami Tann bat die Arbeit »kam- nnssion ,wb. bebrütet diele Vorlage für die Arbeiter einen nicht ae- machrr riibna nm Werke, um tnc * omnussianSbestimmung aus- Humrrzen. derznst'lge auch Unternehmer- und Ardeitersekretäre m die Arbeitszimmern wählbar fern iolloi Tie Regierung scheint sich twn diesen Kreisen in ihrer Valttnui beeinflußen Wnt diese '’Vfhminuiifl. dann bat die christlich organisierte Arbeitcr- urlt an dieseni ikesei ntwurf ihr Intrresie verloren, weil barm das (besetz insl'es in der '"rostIndustrie gegen die Arbeiter nrie mich gr,irn die <"'VwrHdxvt»bewef,uu i gebraucht werden kannte Die "Dienstboten und tatioucn tnter- konfessivneUe CrtMi»id4n'k etnieridue» uerden. denen br Per* stänbi.ntng bei Durck üdnmg wulichaftlichcr Au'get-eu obliegt. Die Vanbarbeitrifraae ist noch nicht ^ur^ vollen Klarheit in or- »taitrfatrnidxT D'nircht gekomm u Int -ilben imb mich in nn- zelnrii Bezirken Aordbenbchlanb» b«:t es der Verband der StnoiS- , 4'kmrtnbe-. Srrtrbr»- etc Arbeiter tu bemrrkrnswerteu Ansätzen unter beit Landarbeitern gebracht £tr .Zahl der '“'iprrtybahi- ninttiondrt ist txm 52 im Jahre 1 *.N31 auf ra. 25>o gnfnh-n. Tte thnnobm-m tm Jahne l‘.»,w betrugen 101 343. bie nuf iat>-n K3:ä)i Mark, so bas, nn Best.ud von 18036 Mark verbleibt Der Etat nnirt* tm letzten V-ndn >iabt starker belastet durch bir» Oktnrol erietnvtai, eine Ivl,. tsnt bereu weiterem Ausbau und der llebernabme des in .lürich beschlo« enen mternatroualen Sekretariats Ihre zweite gsrage zu beantworten, geht wen de» Vriefkastentz hinatiü. Befragen 6ie sich bei 7. KongrcS der christlichen Scwertschaften. S. u. H. Röl n, 19. Juli. I. Ter 7. Songrest ber christlichen Gewerkschaften Deutschlands begann heute vormittag seine geschäftlichen Beratungen, nachd-m am gestrigen sonntog eine 'Ernpaoanhwmammlunfl vorange- gangen war. Die Leitung der Verbandsun^en batte Abg d)! f f e r » E» sind gegen 150 offizielle Tek verte eintetrofien, bie nmb 275000 Arbeiter vertreten. Im Au,trage deS Reich»- amte Z he» Innern begrünte Ok heim rat Diebs e l d den Kungren und versicherte bie Teilnehmer ber organilatwnSireunhlichen We- {innung brv> neuen Reick)kanzier». T,e Organisationen dürften bri ihren Bestrebungen nickt daS BolkSganze gefährden Besonder» schwierige Arbeit erwachse daran» den Führern, welche immer die Interessen de» gesamten Volke» im Auge behalten müstten. .Rach weiteren 2legrüstung»ansprachen erstattete Stegerwald- SSln ben Bericht be» Ausschusses Er kam dabei mich aut die Stellungnahme ber ReickotagSabgeordneten ur Reicl-Vinanz- r.-sorm ui sprecknn und betonte die Schwierigkeiten, die die stel- lumnahmr zu der Reform nut sich brachte Tic Abgeordnetem, bie der christlichen Osewerksckast»bewegnng näherstchen, hätten die gröstle Rücksicht nehmen müssen auf die Interessengegensätze jwt- fdKn den Parteien und innerhalb ber Parteien Tic Sozialdemokraten sollten sich aber jedenfalls nicht ber Losinunq lnngeben, haft bie christlichen Arbeiter nunmehr ihrer Jahne folgen würden, denn von der Sozialdemokratie trenne die christlichen Äewcrk- Lchert worden fei, ist unwahr. Bohr :fi, bas ein Schweine. menqrr bet von verschieden en anderen Lchwei'iemetzaern. denen ich mich aufchlost. anzel^jt'n Ethöhnnq der Lchweinepreise sich wider- jetue und dost batet die Bemerkimg gefallen fern soll, wer am meisten schlachte, loüre « am meisten, und dan 'ch au« diese ersichtlich gegen w'ch gerichtete öenbuna entgegnet hab«, wenn jemand glaube, mich kapuk pi machen, dann irre er fick». 2. Tie Vebauvtilnq. ich bdtte mich vergeblich nach meint ain- foffuna stützenden Marktberichten umflriehen und wolle bHbalb auf 'Marktberichte nicht« -nedr geben, ifi unwahr. Wahr ist, datz ich Ermittlungen angeftellk hab« nach dem jeUiflen Slanb der .«lestch- pretle In den Nackdaritädten und die hiesigen Preise auch hiernach als nnaemefien anzulehen sind. - . Tie vsn mir eingezogenen Auskunft« stelle ich der Dehoro« jederzeit nir tkrifiaun?. _ z Bi« sch bereits früher bemerkt habe, richtet sich der Treis für bie Lieferungen nn da» T! litar nach ben Bedingungen und bet Qualität imb entspricht diesen Umständen. Tie aegnite'ligen Behauptungen sind imroahr. reit ich etwa interessierten Behörden gerne näher darlegen werde Ten nnonmnen .Artikesichreiber^ fordere ich au«, leinen Namen ju nennen, damit ich ihm auf sein« Angnfie mit entwrechender Antwort dienen kann. r. 'schreiner. Ifiärhc. Sieben, 3\ Juni. T^rltberidiL Auf heutigem Wochen» markt« kostete .'utter rr. Vfb. 1.10—1.18 Mk^ Hick«rereier 1 et q—9 T-iq., Enteneier 1 Et. 8 Pfq^ Hak vr. St. 6—8 Vk, Grblen p. -ffb. TO—00 ■; ’q.. Linien v. T*0-1,00 T f., Vubner pr. St. 1,00—1,60 51 fw t*äbn« i r. Stück 0.80—IM)Mk^ «Knile z r. Vid.60-7oPf^ Enten pr. Stück l.SO bt» 2,20 Mk., Ochsensleiick vr. Pkd. 70—4)4 Pfg^ Hub» unb Riudsleisch vr. V fimb 70- 80 l'fg^ Echweinesteiich vr. Pfund 70—90 Pfa., Schweinefleisch, gefallen, pr. tfit «4 Vfg., Nalbsieisch vr. t'b. 70—74 Vfg.. vnmmelfieifd) pr. Uk 60—84 ^ig. Ravtoffeln vr. 100Rg. 8.00—10.00 Mk., Zwiebeln per Pfb. 0,15—0,00 51L, Milch per Liter 20 Pfg., Weis,kraut Der Stürf 00—00 Vkst» per Zen Mer Mk. 0.00—0.00», Aevfrl per Ztr. 0—00 2JIL Birnen per Ztr. uO—00 Mk. Russe 100 Stuck <»—00 Bffl., per Ztr. v—00 Mk., Kirschen per Pfd. 2b-OO Psg. Marktzeü von 7—1 Nhr. fahrenen Persönlichkeit. - . ben volituckcu Teil i. ö.: C. D esi. s u D. München. 19 Jul, Unter arv* m Anbrange begannen h. " vor ber 4 •: i-ji femmrr bet' meitpen Ktzl. Laut '. r.tbW bu Verlra.i lun zcn in bcm Belmas», »vb Urk > - • r , gen ' n Verlege, bto OMurrlrr uanv ..I > p p r 11 c vcrai £.*tfr OHaniec ßiu öctlnt. utuni :" inn üteorfl Üsadosar in z^eozgeu «nrtuief. — Ifiu.: Saphi« Schi«:'t «lsuwe ui Bad IXau- Henn. — Herr hriedrzch amen Evertz m Wetzlar. Köstlich, nahrhaft und erfrischend. Mmdawi» äbetsfl h L tgtaal >i(dcn erhältlichk 60,30 u. 16 P g. Rrzeptr auf ittemPakck. 'vTSITKARTEN "; . ^ü’nx;nd^r:y. .-L • __- - Stiw.f mit /.irkfi'i atiCT 'lud(ntt^ :.n I er- OK^angm UfjCrt zu Wckck r.a Prtiitn die bruhiiJu Univ.-Üru*ro* ZUSZ. 3? es 3 2 2-S $2 5 ? asa« S .' i ’ «SU 03 R. 3 LS --'LS (LL - 2.V2 CB s s 'S »,§£■ S 3 sr ALS S' 2!L H ro s S m«(Sl to «-- Z>Z '"■ *$ (S. CT' ro N 3> <3 6) S e B nn 3Z2Z^§ P' S Ö (3 «so «SV e» s o o zes— =: cr^ vZ I 3-Z p - CP '■* «sv ro A-Z. c cr ° — ro'cr = s a* s -r Redaktion. endungen finden keine L istag behandelt alle ®ej- ften Lefiing findet eine a. nung statt, an deren Sch; ' weiteren Beratung er: geren Sachen last stets c : behandelt wird. In t: es Entwurfs beraten h Echtere stellt also eine 1 av imb soll dazu biet- ide Anregungen weh geht weil über den Ru/jmi 'sich bei einer poM» §S2 •■’■ 2 ° p -=4.-; ro = Eb’SOS g &. §3«: trsberichie von der Bank für flanü »g 3» 3* SV " «so p 2* f SLV -r>O »* w= » a fe 21' iss §3 p «SV ro V 3 'eh und Frucht ^und Brotprcise = ro 2 ^3- &e § äs rT'" «8 Brotpreise in Gießer Weißbrot 2 Kg. 66 Schwarzbrot 2 kg. 68 fL S 3 Hro^^ ^2ro «St? S A^Cr=! 3 ö §-ass ■=5' p 3.cdS 3Z=" O ÄS c '-• ^ö35 e^:-r = r> 31 er ÖCP irahütte dd.Lloyd - jrsehles. Eiscn-Indnstne tiner Handelsges. . • •mstädter Bank . • • itsche Bank . • * * itsch-Asiat. Bank . hoDto-Kommandit . • ■sdner Bank • • ’ ;ditektien . • • ' ' [timore- nnd Ob* # Eisenbahn > • • # tthardbahn - •• ' »bart.»»“” . &ah= ■ Juli- Auf*<7, ^enet Bergwerk. ■ ,urabötte. • ■ Garden B-B” , ,rdd. Lloyd • V , irkenlo»«« ' S' 3 co 3 -p'rt " O S2 -e 3 72bD $5 „,@35"? 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