7 ®*el «tat ISS.Jahr,«»« Freit», Sl. Mai t»0» SLU"-G.:!? W ♦ * h1LUHU, ii 3l XJk ZR WW^U UZ U^L_ wirlschastlichez-mraqe» Gt HM' S U W Q Gr WWW W BÄ '®b' W 3«ta»reiS: Iota 15U, . ernfor^-Sntolüfie; ’UJ^ 8 M X\i’ V auäroartS 20 «Blenmg. für die Redaktion 112, W// Verantwortlich Verlag ,r. Expedition 51 AM < Arf 9 * ev v^r* *- «f ** für den politischen Teil: WM General-Anzeiger für Gberhefsen MM bis vormitlag-b 9 Uh" Botattonsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: zchulstratze 7. urg. Tr. Kaufmann mitgeteilten Art isr in teinem Gymna>ium des Landes vorgekommcn, weoer in allerjungiter Zett, noch früher. Tie Schulverwaltung ist noch niemals in der Lage gewesen, eine Schülerin oder tme Hcypitanttn wegen schlechter Führung aus einem Gym- naiium entfernen zu müssen. (Hospitantinnen werden übrigen^ in den höheren Knabenschulen nur ganz ausnahmsweise ausgenommen.) .Weder in einem Gymnasium noch in Begnadigt. General Stößel verließ Mittwoch vormittag 10 Uhr und Admiral Nebogatow um elf Uhr die Peter-Pauls-Festung. Die persische Kolonie in KHnstantinopcl veröffentlicht ein Flugblatt, das gegen das Vorgehen Rußlands in Persien protestiert und den Schutz der europäischen Mächte verlangt. Aus Caraeas. Ein Dekret widerruft die Ausfuhrzölle auf Kakao, Kaffee und Häute. wenn es möglich ist, die Temperatur und den Druck entfprechcnd zu erhöhen. Das war nicht leicht. Ich mußte eigene Oefen Um- Itrmeren und Tiegel erfinden, die widerstaubsfähig genug waren: mein Ofen ist ein Zylinder von feuerfestem, stark komprimiertem Lon. xsn diesen Zylinder ivcrden zwei Elektroden eingeführt, bie fto) in ber Mitte des Apparat berühren. Der Tonzylinber wirb in einen zweiten Zylinbcr von Kohle unb in einen brüten von Eisen geschloffen, um ben man zur Sicherheit noch Stahlbänder legen kann. Aehnlich ist ber Tiegel, nur besteht er aus Eisen unb aus einem Bierdeckel, der, sobald der' Schmelzungsprozeß beginnt, das innere luftdichr abfchließl. In den Tiegel wird das chemisch reine Eisenpräparar, bei- nach Moissan her gestellte Kohlenswub und das Quech'ilber getan. Dann wird der Tiegel zwischeri die Elekttoden gestellt und 'allmählich die Hitze zur größten Entwickelung gebracht. Je länger der Truck und die Hitze dauern, um so größer werden die Tiamanten. Mein Verfahren ist nicht ungefährlich für Unkundige. Ich bediene mich seiner mit Sicherheit. Ich habe jetzt mein Geheimnis verraten und überlasse dem Gericht, das mich baju zwang, bie Verantwortung." Nachbem Lemoine mit dien Anzeichen ber Bewegung ge= enbet hatte, „beantragte ber Verteibiger Labori bie Vertagung ber Verhanbliing auf ben 14. Juni, bamit bie Wissenschaft sich über Lemoines Verfahren äußern könne. Tas Gericht stimmte nach kurzer Beratung bem Mitrage zu. Wettstreit tzentscher Mnnergesangvereine. Frankfurt a. M., 19. Mai. Heute abenb 8 Uhr begann bet b ritte Gesangswettstreit beut ich er Mannergesangvereine um ben Dom Kaiser gestifteten Wanbcrpreis in bet großen Festhallc mit einem Begrüßungskonzert. Die Halle, nun zum ersten Male öffentlich benutzt, überwältigt burch ihre Timcnnonen. Lieber 13 000 Zuhörer unb 2000 Sänger füllen Parkett, Galerien unb Pobium, ohne baß ihre Fülle beängstigend gewirkt hätte: bie riesigen architektonischen Linien ber Eisenkonstniktion kamen burch bie Perienreihen elektrischer Beleuchtungskörper, bie sich an ihnen hinziehen, klar unb einsach zum 2lusbruck. Gegenüber bem Pobium erhebt sich in ber Höhe ber ersten Galerie bas große Kaiserzelt mit Purpur-Balbachin, zu bem Trepven mit golbcnen Gelönbern emvorsühren. — Bei prächtigem Wetter, vom Publikum überaus stürmisch begrüßt, trafen bie Majestäten gegen 8 Uhr im Automobil vor ber Festhalle ein, mit ihnen Prinzessin Viltoria Luise, Prinz Oskar von Preußen unb Prinz unb Prinzessin Friedrich Karl von Hessen mit ihren beiden ältesten Söhnen, ferner Reichskanzler Fürst v. Bülow und die Tarnen unb Herren ber Umgebungen. Unter Fansarenklängen würben sie empfangen vom HmiptauSschuß mit Oberbürgermeister Tr. Abickes an ber Spitze unb von bieiem und dem Generalintendanten v. Hülsen-Häseler zur Loge hinaufgeleitel. Gepanzerte Ritter präsentierten am Eingang zum blumengeschinücklen Treppenhaus ihr Gewafs: Pagen in altniebcrlänbncher Tracht und Ehren- rungfrauen schritten voran und besetzten, nachdem die Majestäten an der Brüstung des Logenzeltes erschienen waren, die oben erwähnten Treppen. Tas auf 160 Mann verstärkte Orchester ber Frankfurter Oper setzte mit ber Nationalhymne ein, bie alle Anwesenden stehend mitsangen. Tas Konzert begann mit Richard Wagners Kaisermarsch, vorgetragen vom Orchester, den 2000 Sängern des Sängerbundes Frantfurt a. M. und ber Frankfurter Sängervereinigung unter Leitung von Pros. Maximilian. Fleisch; bie Orgel spielte Tomtaveltmeister Harrmann. Beim Schlußsatz erhoben sich bie Mafestäten, bas Publikum folgte unb brach bei Enbe bes Vorträge^ in brausende von der Halle bonnernb wider- fchallcnbe Hurrarufe aus. Es folgte: Gott ber Wettenschöpfer, Hymne für Männerchor, Orchester unb Orgel von Pemvaur unb bann a capeiü gesungen bie Vottslicber: „Es waren zwei Königs- tinber", „Tie Loreley" unb „Ich weiß nit wie mir ist?" Chor, Orchester unb Orgel brachten sobann Mahomet's Gesang von Lothar Kempter zu Gehör. Weitere Voltslieber folgten, nämlich: „Tief trunt’ im Tal", bann „Mei Bun" unb „Heimkehr", bas letztere mit einem Baritonsoto des Opernsängers Aböls Müller: dieses Lied mußte wiederholt werden. Den Schluß machte das niederländische Tankgebet. Tie Tonwirkungen in ber Halle sinb vortrefflich. Tic Pianos ber Volkslieber klangen weich unb rein. Die ganze Wucht ber Tonmasjen von Sänger, Kapelle unb Orgel bereinigten sich im Tankgebet beionberö wirkungsvoll zu einer unvergleichlichen Steigerung. Du Zuhörerschaft spendete reichlichen Beifall. Oberbürgermeister Tr. Abickes brachte, bevor der Hoi bie Festhalle verließ, ein breifaches Hoch auf bie Maiestäten aus, in bad alle jubelnb einftimmtcn. — Ter Kaiser hat sich mit bem Erbauer ber Festhalle, Prof. v. T h i e r f ch , unb StabtrHt Schaumann über ben Bau ber Festhalle unterhalten unb aus ben Händen der Herren zwei Exemplare der Tenkschnft über ben Fest- hallenbau entgegengenommen. Der Kaiser unb bie Kaiserin üermerlten gestern abenb nach Schluß bes Begrüßungskonzertes noch längere Zeit in bem Emp- sangssalon, ber vor ber Kaiserloge liegt, nahmen Erfrischungen und hielten Cercle. Ter Kaiser unterhielt sich besonders mit Oberbürgermeister Tr. Avieles und mit Geheimrat Prof. v. Tiersch. Se. Majestät hat eine Reihe von Ordensauszeichnungen verliehen. u. a. dem Oberbürgermeister Dr. Adickes den Stern zum Roten I Adlerorden 2 Klaffe mit (fichenlaub, bem Geheimen Rat v. Thierfch ben Stern zum Kgl. Kroncnorben 2. Klasse unb dem Polizeipräsi- benten Scherenberg ben Roten Ablerorben 3. Klasse mü der Schleife. Heute morgen nahm die Kaiserliche Familie am Gottesdienste in der Schloßkirche zu Wiesbaden teil und begab sich dann im — Roosevelts Jagdbeute schwillt immer mehr an. Tic amerikanischen Blätter führen genau Buch über das von ihm erlegte Getier und befrachten im übrigen jene Iagdreise als eine unerschöpfliche Quelle des Ulkes. Nach einem über New-York nach London gelangten Jagdbericht aus Mombasfa hat Süwfevelt bis jetzt folgende Beute gemacht: Sechs Löwen, zwei Giraffen, zahlreiche Antilopen, ein Hippopotamus, ein Rhinozeros und ein Okapi, „lieber die Erlegung des letzteren," heißt cs strafend in der Tepefche o^ls New-York, wo man den Nimrod scharf kontrolliert, „ist bisher ntchts bekannt geworden." Einige Blätter korrigieren die Beschreibung, daß Roosevelt wie ein Schuljunge getanzt habe, als er das Rhinozeros nrcdergesfrcckt hatte. Er habe wie ein Indianer geranzt, heißt es jetzt. .•liier anderen höheren Anoden chulc ift ein Fall vorgdem men, von dem man annehmcn konnte, er moqe der dem flrund.' liegen Vielmehr aben sich bi-2 Schülerinnen elfer rcalscholen im < Realschulen sicts gut gerührt. »Lm.sprechen hiernach die Angaben bc? >?. rrn Aög Kaufmann, iniof.r. ■ . tnige Schüler und Schuler nnen einer hob Burger- fast alle der Quinta und Quarta an, ein stuobe n-ar .. höherer Zliiabenschulen '.Iber auch in diesem Falle h t d r in f ui W >> ve ,>' andere Umstünde kommen dabei ui Beira die mit der Schule in keiner Weise zusammenhängen, fit4- aber zur Erörterung in der Oessentlichkelt nicht eigner mußten aus her Schul, jen die Aufnahme von Mäd i höheren Änaben|chulen können Da. er au. dies m Falle nicht hergeleitet werden. 1.1 Problem Der Willensfreiheit handelte Prof ■ Wissenschaft Der t c ße n e r Freien 21110entenfchaf t d r zeigte per all in Diß enem sinne dem Menschen bei gelegt ch;idcn sei Freiheit bc-? Handelns, Wil oder Wahlsreibeil, Freiheit der Charakterbildung und end- che i'.vi ,,mal)r>" Freiheit als ethisches Ideal Dav ciflcntlirtM' Problem besteht nun in der Frage, ob St’nuf.. litat mit Freiheit (in diesen verschiedenen Hedeutunaen vereinbar sei Der Determinismus bejaht diese Vereinbar feit, der Indetermini2mu bestreiket sie, oder er forder wenigstens für bac psychische (Gebiet eine Umbildung de >rausaibegriff» Dieser Begriff wird aber für unsere Gr lenntnw entwertet, wenn man da? Merkmal des n 0 t wendigen Zusammenhangs von Bedingungen und Bc drngtem anssduiltet Halt man aber die seelischen Vorgangs und insbesondere die Willenseuticheidungen für wissenschaf lieh erkennbar, so muß man bv delerministische Betracli tungsweise als gültig vvraussctzen Diese ist aber - richtig verstanden sehr wohl mit den Forderungen de? sittlichen Bewußtsein- vereinbar. -- In der sich anschließenden Diskussion bemerlte Prof. Di i nkel, daß er auf Grund einer anderen Auffassung der Wirklichkeit zu wesentlich anderen Ergebnissen komme. Die 3ragc, um die es sich bei Feststellung De? Meinungsunlerichieds zunächst handle, sei erkenntniskheoretischer Natur Es erfolgte Darüber eine längere Auseinandersetzung, bei deren Verlauf auch einige von amvefenden Studierenden vorgebrachte Bodenien z r streut imirben Tie bei dieser Gelegenheit begonnenen Er orterungen über Die Grundlagen der menschlichen Erkenntnis werden bei späterer Gelegenheit in Form einer größeren Diskussion fortgesetzt werden. * * Minbcrliebcrabenb Auf Wunsch weisen wir noch einmal Darauf Inn, bau in anbctradit Der am Samstag abend stattfindenDen rurriiaitffnbruna der .\tinbcrlicberabenb des Fräulein F elchncr bereit- nachmittag'? um 4 Uhr beginnt. — Die Bi u ele über die Ußicfcrf im Zuge der Frankfurt, e Straße wird verbreitert. Der letzt vorhandene fHäüfii dec Breite wird Fahrbahn, rechts und links davon wird von den Lolatwerken m Eisenbeton die Verbreiterung (auf jeder Seite 2,50 Meter) anSgesührt, die dem Fußgängerverkehr dienen soll. * * Vergiftet? In einer Gärtnerei am Rodberg wurde gestern abend der ofärhicrlchrlüig H’röd besinnungslos itnh unter Umstünden vorgefunden, die die Annahme rechtfertigten, er habe o^ift zu sich genommen. Durch Mannschaften der Sanitätskolonne wurde derselbe in die Münir gebracht: sein Zustand bat sich aber bis heute früh so gebessert, daß er wieder entlassen werden kann. * * Erbräche n ward c in verflossener Nacht die Bauh ü 11am Neubau des EassRath in den Neuen Bauen und fast vollständig ausgerännit. Es wurden eine Anzahl Wasserwagen, Arbeitskleider und ein Rucksack gestohlen. b. G r 0 ße n - Buseck, 20. Mai. Unser hier und in der Umgebung sehr geschallter Arzt Dr. Wim nie nauer bat uns am Anfang dieser Woche verlassen, um eine Schul- nrzt stelle in Mannheim zu übernehmen Leihgestern, 21. Mai. Gestern fand auf der ,,Rinbs- mühle" Tanzvergnügen statt, das von Gießenern start besucht war. Am Abend vermißte ein Herr aus Gießen sein noch neues Adlerfahrrad, obgleich es mit Sicherheitsschloß versehen war. und mußte den Heimiveg zu Fuß machen Das Rad trägt die Polizeiniimun'r 1109 und die Fabrik- uummer 206 841 und wird vor Anlauf gewarnt. kV Allertshausen b. Gießen, 20. Mai Der im Januar neugegründete Krieg erverein „Ludwig zur Treue" feierte heute sein Fahnenweihefe st. Pfarrer Rabenau hielt Die Weiherede, in der er auf die palrio- tifche Bc deu un ] fitzende des Vereins, Herr Wießner, brachte das Hoch auf D Großherzog an? Der noch junge Berein zählt 32 aktive Mitglieder x Ermenrod, 19. Mai. Hier grassieren unter den Kindern Diphtherie und MumpS. Ersterer Seuche ist bereits ein Kind erlegen, zwei andere wurden operiert. ^Ober-Ohmen, 20. Mai. Mit der Bürgermeister wähl ist der Zwiespalt der beiden Parteien keineswegs verschwunden, hat sich vielmehr noch verschärft. Die unterlegene rote Partei hat jetzt ihrem Milchfuhrmann, der zur schwarzen gehalten, da- Fahren der Milch zur Molkerei entzogen und einen eigenen Milchmhirnann angeuellt. Eine Frau hat sogar ihre Familie verlassen, weil der Schwieger- vater schwarz gewählt. Ans Pfingsten werden zwei Krrch- weihlänzc gehalten, selbstredend eine von den .Schwarzen* und eine von den ,'Holen*. X. Gelnhau 1 e n . 20. Mai Fm heutigen Vormittags- gottosdirnfl der Marienkirche erfolgte die Wethe der Drei neuen C4loden. Unter Diesen ollocken befindet sich auch die vom Mai fei bei seiner Anivesenheit in Gelnhausen ge Der Zweite hat mich. Die > c.glode. gestiftet vl .? (tc .'taiferftaDt, stets Gott und dem Hülfet ge reu. Th ? afte tvohnte bei üu Auftrage des ortrat und neuerdings Durd) Stil Hing eines Preises von 10000 Mk Die Jla wesentlich unter* stützte, bat zwei lehr interessante Ballonkanonen, nämlich eine 6,5 Zentimeter Bal'.on Abimbrkanone auf Ma fette unb eine 7.5 Zentimeter Balloti Abtvehrkanone auf 'Mraftroagcnlofcttt jiir Ausstellung gebracht. In Pau unternahm TitTanbicr mit Donnerstag nnt einem Drr.uhsäun Aeroplan einen Flug, Der eine Stunbe unb 51001 Minuten bauerte unb fid) über 57 shlomcter erstreckte. vermischte». — Bartholomäus v. Garneri i. Der Povularphilo- soph und frühere Parlamentarier Bartholomäus v Garnen ift in Marburg in der Steiermark im Aller von 87 Jahren gestorben Bartholomaus Ritter von Garnen war zu Trient un November 1821 geboren und wurde in Wien erzogen. Im Jahre 1857 ließ er sich auf Dem Gute WilDhaus in Steiermark nieder, vier Jahre später imirbc er in den steiermärkischen Landtag, 1870 in das österreichische Abvordrntenhaus ncnkibli. Denen er bis 1890 als ein hervorragendes Mitglied Der Liberalen anaebörte. Garueri lebte in seinen lebten Jahren in Marburr 0 Dr Außer (Ho- Dichten, Aufsätzen und poetischen Broschüren schrieb er ui Wien . ine Reihe ph losopbiscber Werke Es icien mir erwähnt „Sittlich- Teil und Darwinismus", ..Gefühl, Be.vußtfeln. Wille", ..Der Mensch als Selb'izweck", „Grundlegung der Ethik", „Gntrouflung und Glückselig leit", „Empfindung und Bemususein", 5dinrtcn, m Denen er sich als eklektischer vlnhänger Tamrin» und Feuer tad)5 zeigte Garneri ist auch als llcborKtur der Tmueftben Gott Uchen stvmodre bt'fanm 5»nn Buch „Der moderne Mensch", Versuche über Lebens'ührung 1891 er'Mienen bat bic meiste BAchtung und Verbreitung aenmbon Larneri. der bas seltene Alter von 87’: Jahren erreichte, ift in seiner Jugend jahrelang leidend gewesen • Großer Brandschaden Die ,.5kvln 3t 7 ' und die .'koln. Vvlkszeiturrg" melden aus Düsseldorf: 3n: Mittwoch vier Uhr morgens wütet in Der Rheinischen MctaNwaren uno Ma idunmmbnf ein großes Feuer. d.7s Dr« 3 Alraun« und die Beranda mit einer großen .Anzahl rertigge: Hier IRatrncluni anaidMirt Tie M'vln Ua " meldet nxttei hierzu. Tas Feu.r ei.tüand vermutlich Dur > ^ Ibiren'zünd in t von Putzwolle Im u .iak’üfüllraum und 2000l) Schrarpnris rrplobier:. ohne TAiben anzurichten Eine . nzahl Anillenefabrzeu-e, die für bic beutidv £>ecrevvnwaItunq uvb für bat Manb bestimmt war rn. find verbrannt. De Schaden ist noch unuborkbl'a; Tie Arbe.. r nTrbcit cmHweilen bet cudtcii Betrieben unteigcb« ; üt .'.u Dein Brande nnrD weiter gemeldet, daß T4xuit.11 Oe ungefülltet Schrcpp- nels bernditrt wurden, ebenso einige Art'lleriefahrtzenge unb Han- b-.ben, wad: rnd Der weuau» größte Teil jetrttvt werden tonnte. Gmc Anzahl Schuppen ist mefr: icbrannt.^ Ter Betrieb tft hir tirrige Taae geilort. Der ziemlich große Schnden ift durch Lev> täxruii^ gedeckt. »leine TaacediroiriL bem Tode Vaforosa Tombo bei »a pes vor Romitet SowoiH» ist am Tonuerttaq früh eine |rofee ReuerSbrunft au?aebro*fn. Bisher tonrben «amtliche Wohnhäuser Dieter 3 traben, sowie z«vei Mrrcfen und da cdnilaebäube emgeälchen. fi: niumq roaien 104 tiobnbäuirr nut den Nebengebäuden vet- .»ünl »rrionen routfreu Itbiper vei letzt. BanöcL Tarmftabt. 18. Mai Die 10. ordentliche Generalver- iammlung derZentralgenossenschaftder Hess landw. v. 0 n i u m d f r c i n e e. vt m b H zu Darmstadt finde» Montag, 21 Mai I 3., in Tarmnabt statt Wir entnehmen Dem ;um VerianD ackommeuen Okfdiäfleberiibt für 1908, Daß Der Zemral- 12 » G-noi'enschasteii und 8 Gmu-Ipcronfii anafhorten T«r «*e- iamtwarenbezug im Fahre 1908, bestehend au- H ttsdunacr, 8rafb- uttermittcln, >.ohk*n. Sämereien, Toristreu. Schwefel. Miipier« Pitno! ufw betrug 514 449 Ztr un Wene von 1 633 426,44 Mk. Der Warenbezug ist auch in Dem abgelaufenen 3«ihre nicht unerheblich gestiegen, utobcfonDere bei Dünger imh Sohlen Ta5 Berichts» jaht wird in feinem Verlaufe und in feinen Ergebnf cn al- Durchaus befricbigenD dczeichnet. Ter Reingewinn beträgt nnidü. Vortrag au.« 1007 65 405,70 Mk. .Hiervon follen nach Anrräge» Des AuffichisratcS und Vorstandes venpenbet werden für Die ver- schiedenen Reserven 3000 Mk.. Die (Hefduiftjgutbaben sollen mit 5 Pro; verzinst und als Rückvcrgütimg auf die verichiedene, Warenbezüge sollen 51450,74 Mk. ausgefchütlet werden. Tu GeidiäftSglilhaben am 31. Dez 1908 betrugen 20 424 Mk., Die entsprechende Haftsumme 102 000 Mk. und Die am 31. Dez. 1906 vorhandenen Reserven 100 500 Mk Märkte. -tb. (Sieben, 19. Mo,. Ter dieswöchige Biehmaekt halte einen Auftrieb von zirka 1500 Stück Großvieh, 300 Kälbern unb 600 Sd)wemen. Obschon Der Marli von Kundschaft vorn Rhein, Main iiiid von Der Nahe stark besucht war, war der Handel m 'l’lildivieh mehr wie flau. TaS ungünstige Wetter lieft dos Wachs- tunt freu 3utterfräuter nicht Doranfommen und hat d e l'anbivtrtt ängstlich lind vorßchiig gemacht, so daß auch Der Hande! davon an- (leträiitclt war, und nur kauft, was er unbedingt braucht und jebeu ?vekulatioiiskaus unterläßt. Tieie Verhältnisse führten in Milchkühen au» unserem Markt einen förmlichen Preis' kurz herbei, felb't q.ite, sonst immer Sehr hoch bezahlte Ware gina erheblich im Tteile zurück. Bei dem Alilchviehgefchäst verloren diesuiol die Berku.i'er " eld. Da der PreiSabfchlag entsprechend m Den einzelnen Quak- täten 30 unö 50 Mk. auSmachle Ter Fettviehniarit war Durch d e eigenartige Situation DcS Ptikchviehniarktes 111 ThiletDeuidialt ge» zogen. Ser Handel machte sich in Rindern unb 51 üb Doch hielten sich die Preise wie vor 14 Lagen. Halber waren recht begehrt. Tic Einkäuier aus den Grovstadten machten Den Markt unö bezahlten Lefonbciö schwere Tiere recht bod), wogegen Mniei- und geringe Ware nicht so hoch im Preis kamen ‘Jim ? *arft waten noch wenige Paare Gangochsen, die ^iinverkau' (2 benio war in Öen frhr gut vertretenen jungen Eueren und Rindern gesetzten Tiere lerne 2lorm für eine reguläre Pre'. bildung abgabm — Ter Sd)>veiueniarkt bot Da» nun schon gewohnte Bild, es letzt» Die Ronfurreiij bet hannoverschen Tiere, so daß Der Sebaii zu pn- hältnismäßig hoben Preisen gedeckt werDen mußte 1 Dei 2)0irat febv schnell abgiug. Bezahlt würbe Da > Stück: ftübc. srischmelkend unb iraaenb, l. C jcbivcre Tiere bis 540 TU.), 2. Qual. 870 bis 425 Mk., 3. Cunlnat . :. 300 '"2. Fettoieh würbe aebanbelt Dkl geidicht: fette RmDer 1. Qual. 70 bis 72 Mk., 2. Qual. 67 69 Mk., fette Hübe 1. Qual. 62 65 T?f„ 2. Qual. 50-61 Qual. 56 -58 Akk., Kalber I. Qual. 73-76 64—01 Mk., 3. Qual. 56—60 Mk TiC Preist für «eile Cd)len Micbcu in unjerer GegenD mit 78—79 Mk. hir 1 Ciiahiat unö 74—76 Mk. für 2. Qual, bestehen. Tie Virile für Schweine stellten sich das Baar: Ferkel, 6 bis 8 soeben alt, äo 60 TM., biC 13 Wochen alle Iicic 7t)—HO ui der Gegend bisher auf Dem Prei- von 64—65 Mk. Der Zentner Schlachtgewicht wie vor 14 Tagen gehalten unb Die Gießener m Der Lage, bei Dein anhaltenden schlr ibt ' ebail bequem zu bi le.i, ob' ■ in'! ’lt inach.'ii, ' UL; um bessere Preise abzuwarten; Damit wirb, wie Die Er'ahruna gelehrt hat, gerade Das Gegenteil erreicht. 3"1 Aettvieb- uns e liegen läßt, wodurch es mästet wird unö dann weniger wert ist. tc. Frankfurt a. TL, 21. Mai. k'Telegr. Crig. - Bericht des weife. 3um Verkaufe stände 49 Ccbfcit, 00 aus Cefterrrtd), 864 Kälber, 88 Schaie und vämmel, 517 6 di weine, 6 Ziegen. 9 Ziegenläniiner. 26 Schastämmer. — Bezahlt winörti für 100 Pfund Schlachtgewid)t: Ochsen: 1. Qualität 75—78 «. Qualität 69—72 luät 58-62 ««■ 1. Qual. 64 —66, 2. Qual. 68—60: flubc 1. Qualität 70—72 Tlt, 2. Qual. 68—(0 ' ual. 00—00 Tlf. Bezahlt wurden für baö 1 ■ ewicM: Halber 1. Qualität 97 dis 100 l"g„ Vrbenhae ri tt .">8—bO Pfg., 2. Qualitai 89-95 vfg., Sebeiid,ze>vicht 51-56 Clo-, "0 Pia., 2. Qual. 70—74 Pfg. Schweine: I. Cunl '»8—69 1*. I 53,0- <0,0 Lia.. 3. Qual. 62-86 Pfg., Uebenbgewidji 00-00 fM. tHeidiafi bet vomuieh gut, lleberftaiiö unbedeutend, bet Kletnrich lebhaft, fern Uebetftanb. tr. Rinnrinri n. M., 21. Mai. ven- unb St rohmarkt. ?(ngefahven waren 6 dt-agen Heu und 1 Wagen £troh. ^rzahU uammte an den streifen Friedberg, Büdingen, Laudach W* B«rau4ftchtltche »tttiruua iur Vfnen in -tag de» 22. Mat: Warm. Vereinzelt 22 I45«° für Giessen und Umgegend: Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem unserem schweren Verluste sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Blank. Donnerstag den 27. Mai 1909, nachmittags 3 Uhr, werden m unserem Amtszimmer die den Carl Göbel Eheleuten in Giehen zugeschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: Jlur 5/19j;i.)„, 345 qm Hof- rcilc am Günlhersgrabcn 5/19575/Kr, 192 qm Grabgarten daselbst Giehen, den 27 Avril 1909. GrohherzoglicheS Ortsgericht. Gros. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden u. Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dah es Golt dem Allmächtigen gefallen Hal, unser inniggcliebteS Kind, Pate und Enkel Heinrich im Alter von 3 Jahren 5 Monaten nach einem 3tägigen schweren Leiden zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Fobs. Bobrmann u. Frau geb. Schneider Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen bezüglich dec Firmen: 1. Baruch Strauß, Zweigniederlassung der zu Marburg bestehenden offenen Handelsgesellschaft Baruch Strauß: Die in Gießen bestehende Zweigniederlassung ist mit allen Aktiven und Passiven auf den Bankier Albert Wendel in Gießen übergegangen. Dieser führt das Geschäft unter der Firma Baruch Strauß Nachfolger fort. Die dem Albert Wendel erteilte Prokura ist dadurch erloschen, daß derselbe nunmehr Inhaber der Firma ist. 2. Bahnhosshotel, Hotel Lenz, Inh.: Justus Lenz, zu Gießen: Der bisherige Inhaber Justus Lenz ist verstorben, das Geschäft wird unter der seitherigen Firma von seiner Witwe Auguste geb. Petri fortgeführt; deren Prokura ist mithin erloschen. Dem Hotelier Karl Lenz in Gießen und dessen Ehefrau Marie geb. Lpnker ist Prokura erteilt. 3. Conrad Roth zu Gießen: Der bisherige Inhaber Conrad Roth ist verstorben. Das Geschäft wird von seiner Witwe Luise geb. Scheuer unter der seitherigen Firma fortgeführt. Die Prokura derselben ist somit erloschen. Dem Kaufmann Fritz Rumpf in Gießen ist Prokura erteilt. 4. Konditorei und erstes Wiener Cafe von Heinrich Hettler zu Gießen: Der Heinrich Hettler Ehefrau Emilie geb. Rinklin ist Prokura erteilt. »t i te». *i=i. W 1 bo3 426,44 M nicht unL le”- Berichs Jost einiM C hn Kadi Ülnträqai "erden für bie £ füllen 5 2le verschiedene! Eet werden. Tie ” »424 SRL, bk ■Qln 31. 2ez. M Billig! Achtung! Billig! Samstag den 22. d. Mts. kommt eine große Sendung frisches Gemüse, Spargel, Kopfsalat «sw. aus dem Brandplatz zu staunend billigen Preisen zum Lertauj. 3004. SlSK 75i?r K- . L>cn 1 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde eingetragen bezüglich der Firma /Bank für Handel und Industrie, Nreder- lassung Gießen': Direktor Carl Parcus m Darmstadt i|t aus dem Vorstand ausgeschieden. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 5. April 1909 sind die Bestimmungen über Stellvertretung des Vorsitzenden deS Aufsichtsrats, Einberufung von Aufsichtsratssitzungen und Hinterlegung der Aktien zur Generalversammlung (§§ 18, 19, 22—24 und 28 des Gc-- «rH •ätaxsg Friste ZiepmH täglich abzugeben. 2987]Sonnenstraße 6. >u"gen- nein So , : d-r Slazenger's (2995 Tennis ä Netze, Presse u. Saitenöl ■ Fussbälle - J. H. 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