srr. 223 Erscheftil ISgllch mit Ausnahme des Sonntags. das .ViODurq unv yroigu «u iieicn, uuuj iuulucu uic t. wciuu/k vv"“ . ; ----:— . . r. , , - , bald durch die plötzliche Verheiratung der Prinzessin mit dem Dreie Zahlen zeigen, daß die Lane bcv teuiinschen Jr 3nfanten Alfonso gegenstandslos. Der englischen Diplo- !beitsmarktes durchaus noch nicht als befriedigend angeseyen natie inag diese Lösung um so w-illkornrnener gewesen sein, werden kann. ___________ als ihr dadurch die Erreichung ihres Zieles, auch aus dem______ eo der der bekanntgegeben werden. Die zukünftige Königin von Portugal ist am 17. Mai 1891 geboren und erst, wie der L. A. schreibt, in diesem Zachre bei Hofe und in der Gesellschaft eingeführt worden. Sie ist die ältere der beiden Töchter, die aus der Ehe des Herzogs von gifc mtt der Prinzessin Luise Dagmar von Großbritannien, der ältesten Tochter König Eduards, hervor gegangen sind. Die Fifes sind ein altes schottisches Adels- Geschlecht, das seinen Ursprung von dem sagenhaften Than Liaeduff hcrleitet, und führten ursprünglich nur den Grafcn- tflcl. Bei seiner Verbindung mit dem königlichen Hause rrfjteU der Earl of Fife den Herzogsrang, und später wurde rinen Töchtern Ladv Alexandra Duff und Lady Maud Duff .'Duff ist der Familiennamen des Herzogs von Fife) der 2itel Prinzessin verliehen. K ö n i g M a n u c l, der im Februar des vorigen Jahres unter so tragischen Umständen den Thron bestieg, ist am 15. November 1889 geboren. Es hieß anfangs, der junge Monarch gedenke um die Prinzessin Beatrice von Sachsen- Coburg und Gotha zu freien, doch wurden diese Gerüchte politische Sagesscha«. Die Verlobung des Königs von Portugal. Wie die Blätter meldeten, wird die bevorstehende Ver- tiriratung des Königs Manuel mit der Prinzessin con Fife am Geburtstage des Königs in England offiziell ztoeiten Thron der Pyrenäenhalbinsel eine britische Prinzessin als Königin zu sehen, wesentlich erleichtert wurde. Rotationsdruck und Verlag der Brühllfchen UniverstlälS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und T ruderet: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: e-rzS 51. Redaktion: e-^112.Tel.-Adr--AnzeigerDreben. Uebungen im Lager errichteten jüdischen Kantine in vorgeschriebenen Weise das Neujahr feiern." ♦ Stellenlosigkeit im technischen Beruf. In Nr. 7 des Reichsarbeitsblattes veröffentlicht Die „Siehener Zamillenblätter" werden dem .Anzeiger* dermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. geworden war, das; der Oberrabbiner von Gelderland, an den sich der Oberst gewendet hatte, bereits die nötigen rituellen Gegenstände aus Arnhem abgeschickt hätte. konnten denn die jüdischen Soldaten in der während Vortag cMaturilätö-und iifungen und für alle LI betet Lehranstalten iir. I iterrichi. - Nachhilieinn.-f nSvrachen iiirSMn« ihulen. - Aujuabmc )n S zwei Pensionären. )r. Roese, Oberlta : Coethentrasse M. | Lin Zwischenfall im Brünner Landtage. Brünn, 21. Sept. Zu Beginn der heutigen ersten Litzung des niährischen Landtages kam eS zu einem Zwischenfalle. Der Landeshauptmann Graf Sereny teilte in tschechischer Sprache die kaiserliche Einberufung mit und ieö dann das Schriftstück durch einen Dolmetsch auch in deutscher Sprache vorlesen. Dieses Vorgehen stieß bei den deutschen Abgeordneten auf heftigen Widerspruch, der sich in Zurufen, daß sie auch deutsch begrüßt werden wollen, Luft machte. Aber der Landeshauptmann kehrte sich nicht daran, sondern widmete verstorbenen Abgeordneten Nachrufe und wollte dann bei dem neu gewählten Abgeordneten Brasz die Angelobung vornehmen. Die Angelobungsformel wurde verlesen, aber der Akt selbst konnte nicht vorgenommen werden, da die deutschen Abgeordneten immer lauter und stürmischer verlangten, daß sie der Landeshauptmann selbst auch in deutscher Sprache begrüßen müße und sich dabei nicht durch .inen Dolmetsch vertreten lassen dürfe. Erst als der Ab- zeordnete Brasz auf die Aufforderung deS Landeshaupt- inanneS, die Angelobung zu leisten, antwortete, daß zuerst die Form gewahrt werden müsse, ließ sich der feudale Tschechengraf herbei, die Erklärung abzugeben, daß iops 77.20 Mk. und pro Tag 1.28 Mk. Beim Bund der technisch-industriellen Beamten betrug die Unterstützung pro Kopf 93.70 Mk. und Pro Tag 1.52 9)2r., beim Techniter-Verband 75.04 Mk. und 1.09 Mk zE'Ä f|c-rt5i Briefe aus Japan. Bon Tr. Fritz Wertheimer. VI. Das japanische Hotel. In den letzten Monaten hat man sich in Deutschland wieder einmal eingehend mit dem Hotelwesen beschäftigt und in manchen Studien und Kritiken so gar manches getadelt, was schlecht sei. Atan hat da einmal das Wort geprägt, die Kultur eines Volkes gönne man recht wohl an der Güte seiner Hotels, menen. Es Li vielleicht ein Körnchen Wahrheit in dem Ausfprua), ich mochte Ober mir den Vorwurf der Japanfeindlichkett nicht zuziehen — wie leicht bekommt man den hier, wenn man auch rwch )o berechtigte Kritik übt! — und voraus) chicken, daß ich kern Urteil über die Kultur oder Unkultur der Japaner zu fallen beabsichtige, wenn ich ihren Hotelbetrieb ein wenig unter die Lupe nehme. Das japanische Hotel ist ein Holzbau. Es ist m der heimlichen Weise aus Stroh, Holz und Glas erbautund das ist sein schwerster Hehler. Ich will von der Feuergefährlichkeit bie) er Holzbaracken einmal ganz absehen, man suckt sie ja auch gerade rn den Hotels durch Benützung elektrischen Lichtes möglichst zu ^inbern, aUetn taö, was wir vom mobernen Hotel m erster Linie verlangen, Ruhe n.i der Nacht und möglichst auch am Tage, kann allem feiner Sauart nach das japanische Hotel niemals.bieten, ^a lauft eu Lolzgaterie um das Haus, die gegen Wind urw WcMr durch ainzusetzende Glasschiebetüren geschlossen, werden kann. Zu dieser Valerie sühren alle Zimmer und und gegen )ic nochmals mit Lapiertüren zu schließen. Aber die einzelnen Hotelraume sind »omlnander auch nur durch PapierwänLe getrennt dw-udem rieist nur zwei Meter hoch sind, so daß oben durch dw bckgitter richt nur die Lust freien Durchgang hat, sondern auch all: Ge rausche des Nebenzimmers dringen. Da mochte man des Ubends ix seiner Müdigkeit schlafen und der Herr ^chbar hat bis 11 -der 12 Uhr Gäste, die lachen, stherzen und„ munter ind. Es it ganz ausgeschlossen, daß man auch nur ein Wort nicht hort. 5)ann möchte man wenigstens des Morgens au^chlafen, abe La beliebt es dem Herrn Nachbar von der ^renSetteum X Uhr den Frühzug zu nehmen und daher um'4 Uhr aufzustehem Mit dem ersten 'Gast steht das Hotel auf, vom attesttn ^Zirt vis zur jüngsten Nesan (alias Kellnerin und Simmermabd n -ter Lausknecht poltert, der Gast schellt und ruft das, GUaufe be- Sinnt. Es ist bei der angenehmen Bauart wtrkl^> ganz aus geschlossen, daß man auch nur ein einziges l^rawch vom Boden vis zum Dachstuhl nickst hört. Dabei will ich noch anuehmen Saß von 12 bis* 4 Uhr alles gut gegangen , ist und man nicht «wa einen schnarchenden alten Herrn "der em iung h . Has sich »on feinet -ilühcnLen Liebe -rr°h ;, °ls Nachbarn -r- Wischt hat. Endlich will ich den seltenen wcndigkeit der Urlaubsverweigerung darzulegen suchte. Dies half, und die Gemüter beruhigten sich, als bekannt Zweites Blatt 159. Jahrgang Donnerstag 23. September 1909 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheßen ttaiNCS-1 ü> Svaniicden, likenn. tl mmeuiell, besorgt *1 Rudolf Mler, Mr _| 1 WM« M I MteM WM ivic Bergoldeu von;' I emvnebli sich Äfl.rl ci-'-.l Vev'temftaite »> I ^omteirreeMebiem^I MusikinstrumeDi-l reparier] Ferdinand Bauer. I !nstrumentenniachcr^°^M Wirtsch«! „ den SiejemäwSl ^efibaiin-Konäl Üsrein:: Gies1 WM — SektiooW D.&ÖI Deutscher proteftantcntag. 4 Bremen, 21. Sept. Im Saalbau des Künstlervereins trat heute unter bem Vorsitze des Reichstagsabg ordneten Eisenbahnbirekwrs a. T. S ck r a- b c r ber Deutsch? V iotcswntcn Verein zu seiner 24. orbentlirf'rtt General Versainmlung zusammen, bie von Mitgliedern aus allen Teilen des Reiches, besonders auch aus der Baventelnn Pfali unb ber Schweiz zahlreich besucht war. Von bekannten Perl'önlich- keiten waren anwesend Reichstagsabgeordneter Pfarrer D. Naumann, Pfarrer Lic. Traub (Tortmiinb . Pfarrer Heyn tKreisS- nxn'b , Direktor Hennecken vom Norddeutsckx'N Lloyd, Lanvgerickusrat Mulcmann (Braunschweig), Professor Gesscken Köln, Ptarrer Kirmß und Pfarrer Fischer Bersin, sowie viele andere Geistliche aus der näheren und »vetteren Umgebung Bremens — ReickMags- abgeordneter Pfarrer D. Naumann bat das Referat über das Theina Religion und Politik übernommen. Daneben stehen 9icj feratc über „Die Loslösung des Volkes von ber Kirche unb ihre Bekämpfung", „Der Ersatz der Religion durch die Kunst"', „Christ- lid)c unb moderne Ethik", „Tie “Jiohncnbiglt’it einer modernen evangelischen Zugeudvflege in unserer Zeit" auf der Tagesordnung. Die VerlMtbsiingen begannen heute nachmittag mit einer Mitgliederversammlung, in der Pastor König (Bremen) über die Frage referierte: „Kann die Religion durch die Kunst ersetzt werden?" Der Referent führte ans' Watürliä) kann sie daS, wie wir das an hundert lebendigen B.'ispielen gesehen haben. Religion bat man ober man hat sie nickt, wer sie nicht braucht, für den gibt! es nichts leichteres, als sich ihrer zu entledigen. Es fragt sich also nur: wenn er sich ihrer entledigt, was er damit verliert unb ob die Kunst diesen Verlust voll zu ersetzen verinag. Es lautet also die Frage: Mann die Kunst allezeit als Ersatz der Religion empfohlen ivcrbcn Y Nein, das kann sie nicht, so wenig nnc die Wissenschaft, die man in letzten Zeit als Ersatz empwhleni hat, es tun könnte. Denn die den Wert aller Wissensckwft als Ersatz der Religion gepredigt haben, haben sich in letzter Zeit sehr zurückziehen müssen, nachdem Nietzsche diesen Wert arg zerzaust und in Mißkredit gebracht hat. Dafür ist die Kunst heute obenauf, unb wir in nen uns der starken künstlerisck-eii Beivegung in Deutschland. Man muß über das Wesen und die Bedeutuiig ber Kunst Liar sein, wenn man an die Frage herangeht, ob sie die Religion zu ersetzen vermag. Der künstlerisck^ wie der religiöse Mensch unterliegen beide dem Zwange und dem Gefühl für btc in den Dingen unb Ereignissen roolntcnbe unb schlafiende oeelc. Der profane Mensch unterscheidet sich vom religiösen dadurch, daß er die Dinge nur von ber Außenseite sieht, während der religiöse ein inneres Geschehen hat. Die Religion wachst aus dem Innern hervor, unb nenn sie jemand nicht hat, so kann das Wachstum natürlich nicht stattfindcn. Der unreligiöse Mensch ist verloren für die Religion, aber auch für die Kumt. Denn auch die Kunst wächst aus bem Innenleben hervor. Der Künftler hat zur Voraussetzung seines Schaffens, baß er von Ton und Ton- folgen, von Farben unb Linien, von Ereignissen unb Schicksalen selisch angeregt und zur Tätigkeit geb rängt wird. Dabei ist alles ■ st ist Unsinn. Ebenst kann ber religiöse Mensch nicht ruhen, ehe er nicht Seele zu Seele gefunden hat unb mit ihr eins geworden ist. Der religiöse unb bt r künstlerische Prozeß drängen beide aus ber Passivität zur Aktivität, soweit sind Religion und Kunst nach der afttuen Suite hin ein Wille jur M a cht über bie Wirklich k'eit. Nur in den Zielen unterscheiden sie sich. Das Ziel religiöierl Betätigung liegt im Mensck>en selbck, das Ziel der künstlerischen außerhalb des Menschen, im Kunstwerk. Soll also die Kunst gehoben werden, so muß auch der Mensch gehoben werden. Tas geht aber nicht von außen, sondern nur Don innen. Die Religion durch Kunst ersetzen wollen, hieße statt des Baumes bie Frucht pflegen. Datier ist bie tünstlerische Eestaltungskratt auf bie Religion angewiesen. Den Beweis erbringt bie Kunstgeschichte aller Zeiten. fähiger Feuilletonisten ihn geschildert haben. Unter b- Strohmatten blicken -,u wollen, ist leichtsinniges Oeftnen eines Schle.ers, der besser gesckstassen bleibt. Ueberhaupt, die japanische Reinlichkeit! Wenn sie jemals gelebt hat, wohin ist sie entschwunden! Sie besteht vielleicht darin, das; der Japaner sich bestrebt, nichts schmutzig zu machen, daß er die Stiefel auszieht, ehe er seine Zimmer betritt unb so fort, aber sie läftt es doch auch zu, btt6 er auch nicht reine macht, was von selbst schmutzig wird. Im japanischen Turchschntttshotel wird kein Mensch einem die Stiefel reinigen, wenn man nicht das häufig unb energisch verlangt, ehe man sie anzieht. Unb bas Waschen ber Hotelgäste am Morgen finbet an einem einzigen Waschttoge statt, wo ein Hahnen kaltes Wasser, sehr selten ein zweiter auch warmes, spenbet unb wo nun ber eine wartet, dis ber anbere fertig ift Sehr reinlich unb einladend ist das zumeist nicht, wenn es auch freilich für das Hotel bcauem ist, mit einem Waschtrog unb zwei ober; drei Waschschüsseln barauf 50 ober 100 Hotelgäste zu befriedigen. Dieser Betrieb ist eben nur möglich, weil ja bas ganze Leben des Japaners auf eine Uniformität zugeschnitten ist, bie ihres gleichen sucht, weil ber einzelne so bar jeglichen Jndividual- gesühls ist, daß er es gar nicht empfindet ein Herdentier zu. sein, baß er eigene Regungen unb Einzelwunsche gar nicht erst hat, um ihre Nichtbefriedigung schmerzlich empfinden zu können. Ich könnte von der japanischen Reinlichkeit gerade im Hotelbetriebe noch so manches erzählen, wollte ich gewisse unentbehrliche Oertlichkeiten oder einen Küchenbetrieb zum Beispiel schildern. Aber es ist wohl kaum nötig. Nur in einem möchte ich bie Legende von ber japanischen Reinlichkeit noch etwas beleuchten. Ter Japaner wirb als bas reinlichste Volk ber Welt geidnlbert, weil jedermann, täglich sein heißes Bab nimmt. Ich will nun einmal nichts bagegen sagen, baß in ber Familie Vater, Mutter unb Kinder bis hinab zur Dienerschaft alles im selben heißen Wasser der Reihe nach badet. Da kennt man sich schließlich unb ist in der Familie, wenn's auch besonders reinlich nicht sein mag. Wenn aber im Hotel so nach einander dreißig bis vierzig Gestalten, manchmal drei ober vier zugleich in denselben großen Holzbottich heißen Wassers steigen, wenn sich auf diesem Wasser allmählich so eine Schicht bildet, die nicht aus Wasser besteht, dann kann einem die Babelust schon eher vergehen. Denn es ist nicht mehr als ein Märchen, baß jedermann sich abseife, bevor er ms Wasser geht. Er gießt ein Kübelchen Wasser über fich, geht bann ins Wasser, kommt heraus, seift sich und spült sich ab unb beschließt bas Experiment wieder im Wasser, llnb wenn man das japanische Baben als Beweis ber japanischen Reinlichkeit anführt, hat man sich eines recht schlechten Beweismittels versichert. Tas Urteil über den japanischen Hotelbetrieb — nicht natürlich über den ber mobernen europäischen Paläste, die es an alten Globettotterplätzen mehr als genug gibt — wirb vom euro- väischen Standpunkte aus nicht sehr gut ausfallen können. Frei-, l-.ch sollte man das Volk unb seine Sitten an ihm selbst messen unb nicht andere, ganz schiefe Bilder ergebende Maßstäbe anleg en. Aber wenn man bas nickt tut, so ist der Japaner selbst Schuld daran, der auf bie raschen Fortschritte seiner Europäisierung >'o stolz ist unb in seinem übertriebenen Nationalstolz alles in 'einem Vaterlande über alle' Maßen lobt. Ta ift es gar nicht so unberechtigt, darauf hinzuweisen, daß eben sein hotelbetrieb diese Europäisierung durchaus noch nicht mitgemacht hat E »‘‘“ÄS voNjKcilS r bei t« idtli gt. 4 sprachen hielt en Der Boruknflub im alten Reichstage. Pond in S-xidmnmd. 2tÄtr 1 Hoch 2. Kina IvtnUbor ÄmiTR^nr. MAk. ISaVtcdx 2. plentert Stier. Ziffern irüd:* t. ' Sn» Zrrvvdor (***, Vr-st-v *«•» S. Ls««, Kirtorf unt» dort mit den onbrrni Mitgliedern des BorvlenNub -je* meinfom rin «la« Bowle, oder auch zwei, in geselliger, meist heiterer Unterhaltung zu geniesten Dieser Zweck führte einige Mitglieder ou« ollen bürgerlichen VaNeirn au' r> m ..neutralen B frn* legelmäst'g mfammrn Ende brr achtziger 3abrc hatte der DawlenNud unter dem ‘4?rd- sidium de« alten Papa Dieden seine Blüte «eit, da« Ausscheiden mehrerer rllubmitgiieder bei den folaend-n 'hndX‘tflg«nx)hkn ver minderte aber allmählich seinen Bestand Bei ter U bersiedlun^ de« Reich«tagö tn den Wallotdau am Sönigsvlive, in den die »Gemütlichkeit brt alten N. ichstagögebäude« a»v der Leipziger Strohe leider nicht mitüberiiedeln konnte, war für den Bowlenklub am Büfett vollend • kein ?Haum mehr Nur einmal n"ch trat der Bowlenklub wieder in Aktion, nämlich anlöftiich der Stielrr Kanal feier bei der frabri um da« »lap Skagen. an der auch üommrruen- rat Schlutow teilnahm Der Norddeutsche Vlot)b al« aufmerk sanier und freundlicher ttzasigeber de« Reichstag« hatte wohl etwa« von dem Bestehen und den (»kbräitdwn de« BowlenNub« ikd Kaufmann. fhdrrxGetfrf hr —----- - —— - Not sch. =nrt' 3. 2 s. -ntmaew. ’SvterdBnMrt br ernte Not nnc. ; eriapt. rxL Wenn xnr kcrraen, mu Unter dieser Ueberidnift schreibt die ..dktmanifl": Mr: dem dieser läge verstorbnen ehemaligen Rei i ^tagSabgcarbn 'leii »4e« Heimen ftomm^.'raro: 3 'rite: ,st "hon langst bfgratin, und die of'itiellen Akten de« R ich«tage« wirsen mcht« von seine» Arien und Wirken »u berichtens er hat nur in der ärinnfrun einiger weniger Porlom ntaner »ich rtn freundliche Antenkra tewahrt ?swriich betrachtet war der Bowlenkiub Nicht etwa eine politische Traktion wie der Bolen- Nud im österreichischen Parlament, an den der Name etwa« erinnert, fondern eine nortktuni der „Hrakuon Müller" oder der spateren „pfrflfhon Schulze", eine interfraktionelle Bereinigung im alten Reichstage an« etwa einem Dutzend Reid>«tai. Mitgliedern heft'bfnb, die ,hr. 3'Hungen stehend in der Nestourativn de« Reich«taq«gebäutr> abbtelt, wo täglich eine der )ohre«zeit angemessen Bowle angeieht war. Ter Bowbnklud batte keine geschloffene Mitglieder zahl, auch (Hdftr waren rhm willkommen: er belast auch kein Programm, und der finyqe ungeschriebene Paragravh seiner Satzungen bestand "i der Hdh(tum-'h - Münch Leusel .»ud»-3üurr. 1 . Ä Häuser XX., Nieder-A ifel - .b* mmel stuten 2, Aug tfrurt. Nieber-Seisel c^tmnKl- •2 tu: ii 3.. L Schmidt. Lau doch J»r 3 tuten 1 . «g "Ul II, A.etee Werfel br 3tuten 5. übt Ödufer IV. A'lwc, Nieder- Leisel dr 3tutai 6. ö -ter lach XI -Ebertzadt. st Lv-mann. Lcrerseld. Ludw Hahn, Niee<- Listl. Ä. Bill XIX., Rieder - Ae,iei und « Schmrpf I, Rieder «erfel Arbe,t«schläae. paarweise zu prämiieren Pserte müssen mindesten« b Monate im Be"h von Landvrnen sein, die dem Landespferbezucheverein oder rrnrrr. lanOtPfrVd>an- lichen Bezirksverein dos Grvfederzoatunw ancehören. PH Naek. Hat: nrod br Stuten 1 und «g Tretrrch. Lanad «br. Stuten 2. Treiiährige Hohlen. geboren 1906. Sagen» schlage: Pd Roe». vattrnc?b br Stute t.. Ludwig aasch. A'dach br Stute 2. st Äertz IV . TorfXHülI Schmrmel-estute 3 Dreijährige Hohlen, geboren 1906^ Arbeit«- schlage: L »riirr V . (ürovra-Linden gelbe Stute) 1 , Ö Marr I, Nieder Leisel ,Huch«-Stute 2, Hnp Rumpf. Wiefern lHuch«-Stute 3. swe 11ährige Hohlen, geboren 1907, Sagen- schlage: stonr Selb IV., Do"^üll br. Stute, 1., Bürgermeister Nomps. Lang-WSn» br. Wallach- 2. .iweiidhrige Hohlen, geboren 1907. Arbeit«* schlage: Hr Will, Öoljbnm stohlfuche-Seute, 1 , Landtag««dir florrfl, Angorsdach br. Hengst 2., H. Weber III., Utphe hellbr Stute 3. .-jucht ft Ilten niit Hohlen ober nachweislich gebe ck i. Wagenfchläge: Äonr. Anton Wagner, Lanq-Gö»4 arkt-Roinniission beteiligten. Ta« ,'eftmobl verlief m der anmuerleftcn Linnmuiig. ‘JJlon Ipmcti all- leitig die Hoffnung au«, dost man bnm Hrnhiabrr-bferdemartt im koiiimenden Jahre, wo unier Markt aul em lOjä^nge« Bestehen jNiiickbliden kann, wieder znsaminenireffen wird. L e.chieA r bei t«f chsäge.nnze in »n prämiier en: “ • * r Sluir L. «u ,7rn«d«j. Rappe. Wallach 2. T AVrm^re S«trrv. v rjei br. 3ru;r 3. Dittelbe rtud-^eallcct» 4. Mo «au mann. Atcbcr-Snfd Hmd*-Wal- lac I ontbera Lnwe. irrstem 6. und Ang Lei ’BretKUnii.rru; *x>-uin za ni^isane^ ? >1» d-.r «vnnib-aeJiAt SHtnun 5> 't.t.7 brr urrm't. Vicim -i/« ta Rxal i imd :> • X> • - c:' 7-na entt^nd ich Off Run M ihrer kicchl m - rrctbt -'ch frei zur ikroderun- r Lirkluhkeit Xa« ist Unsere proteüantilche ug'.eich, dost bie ihm»: den gax*m M .-nben f e i-n ruarn k rchll bra stabmen verk^mmeru mur, n-cht ii - die »irche durch t - ‘canft rrrt -n - Srnne war embranot. der oll nm tler. ein er tefuxr: Tu rum ba - ’ic *r n- *io . > ) - V MirdK der Mrnrt entbehren tt-frb, crrtlndK abgesehen oom derliner Tom icc Redner ror.* ! 1 g-aen rv iogenannt< ..itriffi <* t" Munn mit i i«xb grasten Bei fall. die Becsa.nmfvng defchlofe feine Trj.i.er Be- ndnrrftatirr ein Stimmungvbild ausgenommen «aber nicht vn- Sffentlicht. und die nächste Sitzung .u-i dem nigen Tag, mittag« 12 Uhr, anberanmt, an dem der Reichstag feine erste Hahrt auf dem damals protektierten Mittellandkanal machen werde Dieser Termin ist bi« letzt noch nicht eingetretrn, und wenn er in späteren Iahten einmal eintreten sollte, dann wird von den Mitglieditn de« BowlenNud« im allen Reichstage wohl niemand mehr am Leben sein Siebener Herbst-pser-ematti. Ili (hießen. 23 September »Heftern in aller grübe rogen au« allen Richiungeii die flohen Rosse in unsere Stob: ein, iwldx teilweise auf den, Markt werden solltev Ter Bestand belief sich au, 273 Bierde, darunter etwa 2.i Hohlen Hrüdiahr I90i« 317, X'erbii 19»IN 243 T'ferb Treiben entw,gelte, ist der feaiii'd, ve dem e« ftd) nur UM . Bierde ar in bl, wurden, waren sehr hoch, soweit e« sich um schone Tiere handelte, die idblrnch am Markt waren. Die Ankaufokomtniinon. die T'ierde und Hohlen ;ur Bet losun; ank An dem Borfübruna.iring, in dem die Yrdmueruibi)fommiit,on 3m .■ waltete, konzentrierte sich dac' JiUerrffe der Tierdekenner Besonder« der Born- nd« hatte g imüber den Landwirten, munternde c’tr auch manch. - gut gemeinte Wort de« Tadel«, da« bpiinuhd) für dir Zukunft beuchtet wird richtet dahin, e« fn bedauerlich un> falsch, dafe Stollen an den Hufeisen die Regel bilden Ti Stollen, auf txnnt die .Tirre un sicher gehen und sich einen fdü *'t n n '.turwidr, ,en »*una un gewöhnen, sollen nur da angewendet w rdeu, wo der Hut die« unbedingt erforderlich macht Da« Urteil der Breiörichter aber da« an den Markt gr brachte Material brachte be: h .''or ju-nb i dahin .niammen: Tie Pferde, die b»e L»ändttr an b n Markt gebracht haben, feien nicht so gut in Cuahidt und Rasse wie fönst, e« erft :rc urt) loobl Pferde stellen kann Tuxt von io voriüzl'cher Beschaffendrt seren noch auf keinem Markt m »liefern borg führt worden Was die Tiere der Landwirte unb,-i »t. so beweisen diese, bafe Wir ui unfern (legend ui bet Pi r ^ altung un? Pnege I wieder weiter gekommen und Ta« vorgeiühne iadlre,che ’Ka- terral. da« in der A , bafe man mit grober Liebe und ounm*:lid)n« und Land:ug^ abg Storell al« Bon'itzenber be« Landnnrtfchaitskummer • Au« sckusfe« der Provinz. Tic Prämuerun t batte fokq-'nde^ <«r xbnt« T,e Zahlen bebrahn die £*6be de« ruerkannten Preist« t«o di- Labten stdlen. wurde eine Anerkennung gegeben: • vor dem Rumen b«*i trt 2 Anei keiu'.u n gen Vage n schl ä ge. paarweise zn prämiieren S Tlidxl '“trfrn braune Wallache' 1 . Äug Hrrn d-. r). «^fferu (9i«iwut ■ 3 Sfen Ardeit«fchlLge, paarweise zu prämiieren e ■ : un Wal a. >1 , (Eb ^.-nu. Mieder W .Sali • 2. Limen -u m. nn KrcO: .^abr ,uvor: eine groüe 3abl von Anfragen nach Vohnung und Pennon muhe ablchnind beantwortet werden, wegen Platzmangel If« ivärc •ehr wünschenswert, wenn noch anr Reil" von Logierhäulern hier entstehen würde, ihrf Besitzer roürocn mit Sicherheit darauf rechnen können, sie nicht nur un Sommer sondern auch teilweise im Hinn r besetzt zu haben, da be« Skisport ia immer mehr Anhänger findet und neben dem Schwanwald kein andere« Mittel- gtbirge io geeignet ist für die Ausübung diese« Sport«, wie der Cbcrwalb br« Hoden Bogel «berg« Tie wundervolle landschaftliche Umgebung von vochwaldhanfen. da« romantische Schwaizbachtal. die ud) ilint anichliefeende t>od)-benr, umrahmt vom torcbrnbainer bnuicr Vshe, den vorlagernden Birgen de« Taiifftrtn« 772 Meier>, lätzt den »Gedanken berechtigt erscheinen, diese« schöne Okbiet zu einem Naturpark zu reservieren, um seine Urwüchsigkeit zu er hallen 3roar ist in den letzten fahren gerade hier mancher Abtrieb erfolgt, eine bäfelidv Lüde tft in der harmonischen Linie entstanden, die sonst die Vöde bi« zum Resselberg bildete eine Sabnlüde von herausfordernder Väfelidifrit - aber immer noch herrscht alter Bestand vor. noch ist ein grofeer Teil von der uiriformicrenben Tanneiianpftanzimg verschont aebluben. berrlidxr Burtwiiwald krönt noch die tätige und Berge Aber ivi- lange wird die« noch der Hall fein?7 Ter Hvrstfisku« will Ertrage und wenn auch von berufener Seile empfohlen wird, da« üapitol der Schönheit be« Walde» zu schonen, um auch fernerhin natur- freubige Menschen anzuloden, die durch ^ohoerfäufe greifbare Nentabilitäk liefet für den seelenlosen Hi»ku« im Borderchrund- roalbbauien machen (hn i^icfeener tzerr, Habrikant 3, lies, vor drei Hadren auf seine Kosten eine Vermessung der an da« romantische Schwär rbachtal anidiliefccnben Hochebene mache», un ümblid auf die ?ber auf vielem ^ochplat-au "neu kleinen 3er anzulegen Die Ausführung würde allerdings nicht geringe Holten perur adn haben, ober ein Landschaftsbild wie im baveriichen jdochqebirg. märe geschaffen worden Aber selbst wenn t-ie« Pro- iklk, da« auch in Beiug auf Wasferverforgung. V'kftrt'.ttal«- erieuqung, liichzuchi, Angel- und Rudersport. z5'«spork sich pro* • . n-cht zustande käme. | v fünfte ante n. die bte Reize der (st-gend beorulenh schöben würden Denn aul) ohne ei"en Nein n See li fee sich bei vm Höhenunterschied iwuchen -ochwalddaufen und dem odx lang da» Wa'er gefummelt werden must Ebenso liefern nch ,n dem ^ett der starken Halt habenden Schwarzbach H«l«geb l> harmonisch f .nbanen. hie mtereOautr Safledälk bdben murbrr ..trbt schon l> ute die Schönheit, die Ruh" und Stille be* tBalb*». d«e rrne Last de« Vogelsberg« viele Besucher an. wie viel gtöfter wird .*'a- von brr Urfrrun4!?d??rtt de« Cbrrwalbe* zu erholten und für w iterc Berichönerana Sorge Pit Wettfahrt zwischen ,5 lir nnö wp. III“. 3®r Vett'ahrt Hrankfurt Tarrn stobt prifibn.^ UL" und ..T Lil " schrieb Tr <$dnrr etnen Ärtilrt. zu dem Marvr » f ar* feval im . B T" tn fotgoibrr uucrm«urr Skik 3t--..un^ nnnmt Sefeuir lange batten sich nnfete Ballonführer auf den Moment imn;: er «e- «lei zenst : Neben würben, zich nt : tvm „3 IN - n: ir tt. be n WnTJnft in Hrankfi enr Marn zu erwarten stand v .. da.- auch iwW :vr7Tutr: vn. daß der uutfidWigra '5 iStr.. > .krtvl -r.-Utirrnrfernen« . .^og^.chk r emr» iglichen 3Bfammnttrrf en« nicht eni vcxn se. such UnkmKU» tuet rtto eine Lei'.fahrt bea^ftchttgt. und der Artike! br1 Tr ist uns em mwlke .i-agn»« der O^rrraartn für kw tfi der genannten Hahet arbnietrn d e M.raren ulnn , - 900» Touren. n»ibe: da^ Schis' dem ,.A IN - lasnae c. rHp Denn ml !»■<> und zuletzt mit 110" Touren m der > n» betM trat aber das ^'anr-um de: Lerstun-Siübirkru noch uxr nid1 erreicht: e« liegt erst bei I Ibü Touren. 100 T n »8 Hl ‘ mit - :x ue> sehrbrirtr t> ib'rfeekw und nach fast ein*n Me er »». ■tnnbiaf -! in ste erve ut boilira I* V-> örterr. bafe tr- ,;t ilL der 1‘X) Meter höher inbt ai« UL , vom .. ist Leiünstigt gewesen fei. »ub durch den Srur» bericht m« L Jur .letBer w ndete Tr vdrf: ein. bafe der .,H III- om m haUnierndB* i > .irkeren Motor hatte al« der III" Tm tz, zwi Yfründe: vHftfnJ ist der ..A III" nicht für lau»' HotzNr» qrbaut tm- der III". B 111" lann höchst n« 'Jö ' ie>t lang Ion en Mx braucht also keine so graste Menge Brnzr, n tragen al« 111" und do« towwl den «otoren ;MU. ^.trencns eba — und do« ist die fcaupciedK . fftr m n. narrcs Lnittchifi eine viel atösterr nutzbare Tcaqkro« dU rt ft ort r«. u - zur Beringung TaS gebt 'chon daraus brroor. i«e t . 3dr.d von den kleinen Abwriinn-i n b s ..P IN- we- n-di bau n könnte, weil bas (stetippe zu fchvr ouS'allen »ürh Be:m III" nimmt der Ballonkörper samt SiebiMimmgi flachen 25 rrozent ber Traakraft va. beim .. > IIP mehr *.* Tas tn ber n Ur* WTfeitt|^^H ast doppelt fo ftatfe Motoren bat und schneller liu'l a * .< tfl (5< ift die Ueberlegeuheil de« unstarren Svstrm« in I «t M Tragkraft Am Schlüsse lobt Tt Säuer noch hie Anhcin«u-w Ni leppelin fdxn Schrauben mit einem Seiten hieb au» tne r-- liegenden Bro veiler de« ..Bar'evol" (? irt>-• Tr Edner noch zusprichr. würde ihm nicht r el bellen l'"Ot kommt «-? fpdtrr noch einmal ;u einer zw< len tt^adri unbertntidi r Leitung, wenn rt de : ypehn-tikfdUd>ait grlmg. ein einwandfreie« Hahr.eug vorzuführen — ■■■■■■_ ............. - Die tt)o!cra in Sftpreuften. 91 Um ft ein. 22. €epL Ter Ardetter Bagger es ftenf int ft reife Hetltgenheik wurde qeftern in C fter«U unter den, Verdachte der lLholeraerkrankiinu an M dortige ftronfenfeaii« nnqrlirfert. Cb tatsächlich Ldolero w- liege, wird die bakteriologische llnterfiichung n 'umigiNfl ergeben. Auf Veranlassung deö Regrenmgtzuröüdente« Ast der .Allensleiner Zeitung^ lusolge die umfaffenbftnt Bn» sichttzmaferegeln getroffen. , PcrmifcbU«. • Die Stadt Berlin hat zetzt rund 2,1 .'.'onen (Li meiner, darunter tefnuen fi: ..o-i nur ruitb ;2 ••’*•*» gdMUM Berliner: 1 JKOOOn find uuferrhnlb geboren Jini i >-aiwo ‘i) tnii 5er geboren: ettr hü») können über ihr Okbu b Iran Auisdl''s' gehen I 982UX) Berliner find ihrer MuNerivrai» nach T^itidK, .V. 0»)0 P<»len usw Cft- und " -n ftri i ne'. nburger. kxib: id t e » t lich rr Lrooinzen, le'?nbet» V«uinj.>cr, em nut «erbalBn*^ M kleines n '■'•Ub- bm-tort •-* rt sich barmädig, anderö al« barflifet tu twr Bersam:"luv brr t eil« Vertreter zu erscheinen Dieser Ädgeordne'e, der der .,r-rr'füei Vaittr angedörk. führt beit Ram'n Vuid tl t Ber .»dttch kr man um bereit eine gan,r An»adl von ethuben zum gemadil mar. bat Strümpfe und 3öden hmzugriugt. .tu t bte Bcrbesserung seiner Hufedel düng auf iebr nur >"«gter e ' '.d a nOrtztzH baniii er sich eine vollkvmn i:et* >k eibuna uao einen fr» a buier Ccbraud) von Seife statten könne •‘Van bet tb»B H xdlte des Winter» und die 'Ltttchten. Nr inne »» «ndtzei! ►< ihm verlange in lebhaften warben geschildert *Xbt« i« lehnt Rat und X)ilfr entschieden ab und erfcheint weiter bnr#i im Landtage * Lin ftaiserewpfana vor l 00 3» bren Ili < ** seiner endlosen Reifen wurde ^ap>lrjn 1 auch in einem :W piöl ttschen Torf Nicht ohne Sorge < nuariet »ur nng'n 1 * lieb'rraschung bet Bürger lieft der v*en>altUK ♦ *mnt L-«- :rn vor der cm \Singang ber Crlirbd‘‘ »imxtrttdnr« 2riurrt tt" batten, betrachtete diese sichtlich befriedial und fetr anerkennend darüber au» Wie betten btt armer rre'vdWM e« fertig ge.rart,-. den verwöhnten, mit Lob nichi sehr fr i*R Vftridxr fo unerwartet zu befriedigen Sie halt,, , -retzM irre« Berufe« und nn de» Ü«i»erö :atW 'uiihitr Sud) der Bürgrrmeifkcr gefiel dem Xaikr wli “« fdi log irrt iGv-n Antn'orten. rpnnit er ohne innen nicht btoO» 3adl bet Lhmoobner, jonfe.n auch den Stand der llerbt usto aniun*be. meeme» lustige f föleer ..(Li. er tebtt fir ia doch mt nach'" Der V«P nur sicher rin Hefter Äopt. schwerlich aber an Ccbeni* M TiMiägrt • Liebe«tragöbien in der netten I ü r fei W fl o n ft i n 11 n o p e l wird ber'cktter An .tnem Tage ronrhra » ber rarkiichen i)aupestadt beer iragiftste .iwstchew* für Hf Nef reitniden UmwStznnren. die sich t -• ’» Leben votlttehen. brv-rtw-nb find Dee twbil r'r i-i der beseibnate Baler einen Revolver nxb ickwst en** C ftuter. der ftva-ar Stunden später fernen Berietz:ra«M erier den, Brschikta'ch-Biertet de7 Stadt entführte der frrbanrr 3«moi! bw lunge Armrarerte Z btt J*«BP eine« Bäder» Tie vHtrnt veriolgten fie un urbertra d Docht .. . 'ich die Armer: er de« BiertttS micmnifit i.nd drohten ertt enra k?n d-qT-bt übet da« Mädchen, wahr end auf der ander« e* ■ ■ '■enrt ■ 1> ruft r “ — l :i nn 14: rx: i ifferr- l> rerwtbra. vrrchi stete fte bw ktr’- die den Vc ttripunkt de» Streit« bildeten Tw junge Atm "* " )mnt- der Ctfeal eines alten Tätken aivwttxeel. da ht j* Wunsch dufbnidt«’. inb »um 3»lern belebt« «tz hfira * britt- ttdl ist der de» Lraknant« ' e^m-? 'Fga. Tiefer b* raa und ^al a. und al» er «■ rir ■ • '** tz> di.' beiden Htaura seine Abwesenheit hrnafet b.-. anderen .'ol p ter entrüste: «der den Stendal. 1VQ 6-UHQKNY. D2!/3 rerteilung zurückerstattet. Offenbach, den 18. September 1909. Bürgermeisterei Offenbach «. M. (Abteilung II.) Walter, Beigeordneter. Handel. Hirschberg, 22. Scpl. In dec heutigen Aufsichtsratssitzung der Schlesischen Zellulose- und P a p i c rf a b r i - Gericbtsjaal. Dresden, 22. Sept. Das Landgericht verurteilte den im Jahre 1906 flüchtig gewordenen und im Februar 1909 in Hannover verhafteten Vorstand der verkrachten Dresdner Kreditbank für Grundbesitz und Gnverbe, Direktor G o c tz e, loegcn Unterschlagung von 20 000 Mark zu drei Jahren Ote» fängnis und fünf Jahren Ehrverlust. Verdingung. Für die Provinzial-Stechenanstalt Ober- Hessen zu Gießen soll die Lieferung von ca. 400 Ztr. guten Spcisckartoffcln und ca. 220 Ztr. zrornstroh vergeben werden. Tie Kartoffeln sollen im Herbst d. I., Las Kornstroh in Raten nach Bestellung angelieferr werden. Die näheren Bedingungen liegen aus dem Verwaltungs- lurcou an den Wochentagen von 2—5 Uhr nachmittags offen, woselbst Angebote mit Der Aufschrift „Lieferung an Karttoffeln und Kornstroh für die Provin;ial-2iechenanstalt Lberhessen" versehen, bis zum Eröfsnungstermin, Montag den 11. Oktober 1909, vorm. 9 Uhr, «inzureichen sind. Gießen, den 22. Sept. 1909. _ .. Va Verwaltung der Provinzial-Siechenanstalt Oberhesten. non Zimmern alles mit Petroleum und legte dann Feuer an. Mehtved Agas eigenes .Haus und die beiden Nachbarhäuser brannten bis auf den Grund nieder, und in ihnen kamen Hu^na und eine andere Frau um ihr Leben. * Die reichsten Frauen der Welt. Die Zahl der Frauen, die über kolossale Vermögen verfügen, ist in letzter Zeit außerordentlich gestiegen. Die Witwe des Eisenbalmkönigs 5>arri- mcm, der ihr Gatte fern Vermögen von etwa 400 Millionen Mark hinterlassen hat, tritt damit in die Reihe einiger anderer Damen, die über gleich große Vermögen verfügen Unter diesen sind die Mrs. Russell Sage, und Mrs. Annie Whightman-Walker wegen ihrer in großartigem Stil betriebenen Wohltätigkeit bekannt. Mrs. Russell-Sage gibt von ihren Einkünften, die im Monat eine Million Mark übersteigen, einen großen Teil zu philanthropischen Zwecken fort. Freilich gibt es nur drei oder bicr Frauen, die über einen so ungeheueren Besitz verfügen. Doch beläuft sich nach einer Mitteilung im Matin bie Zahl der Damen, die zwisä)en 100 und 200 Millionen Mark besitzen, aus ein Dutzend. Tic Zahl der Frauen, die etwa fünfzig Millionen Mark Vermögen haben, j|t noch viel größer. 'Der Nordpol tn der Schule. Die Geschichte der Entdeckung des Nordpols wurde in den englischen Volksschulen allen Schülern von ihren Lehrern erzählt, und int Anschluß daran sollten die Jungen und Mädchen einen Aussatz über dieses aktuelle Thema schreiben. Wie sich das große Ereignis nun in den Köp'en der ABE-Schntzen malle, davon gibt der „Evening Standard' einige ergötzliche Proben. In Richmond schrieb eine 10jährige Schülerin: „In diesen Tagen wird nur von der Entdeckiing des Nordpols gesprochen. Es schien, als ob der Doktor Eook dorthin eher als jeder andere gekommen wäre, aber kaum war er dort eingetroffen, als der Kommandant Peary aus einer Ecke vorttat mid sagte. .Der Pol ist mein/ Zuerst wurden beide auseinander wütend und fingen schrecklich an zu schrelen, wobei sie die amerikanische Flagge im Winde schwenkten; aber dann entschieden sie sich einmütig, den Pol dem Präsidenten von Amerika z>l schenken/ Eine andere Schülerin schreibt: „Eine Menge Personen haben schon versucht, den Nordpol z>t entdecken, aber wenn sie dort ankamen, starben sie. Ihre Gebeine sind von Dem Tr. Eook und von dem Kommandanten Peary gefunden worden. Ter Tr. Cook und der Kommandant Peary starben nicht, weil sie Amerikaner waren/ Das Meisterwerk einer Achtjährigen aber lautet: „Nach so vielen Anstrengungen sind endlich der Tr. Cook und der Kommandant Peary zum Pol gekommen: aber der Tr. Cook war der erste. Ain Pol ist-cs furchtbar kalt, es schneit immer und man sieht itichts als Schneeielder. Darum heißt er der Nordpol. Ter Leutnannt Shackleton versuchte dahiii zu gehen, aber er irrte sich un Wege. Mama jagt, daß bald die Flugmaschinen zum Nordpol sahieii werden/ Schließlich versichert ein Neunjähriger mit ernster Miene, daß Peary zum Nordpol auf einem Schiff ähnlich dem „Dreadnought" fuhr, „weit auf dem Meere das Nelsen sehr viel weniger kostet, als nut der Eisenbahn'. Und er schließt: „Die Entdeckung des Nordpols ist eine schöne Sache, weil Der Nordpol das Ende der Welt ist/ * Erreichter Zweck. „Meine Tochter hat sich schon aus der Fahrt nach Heringsdorf verlobt." — „Wozu sind Sie dann weiter gefahren?" * Liebe auf den ersten Blick. „Wie haben die Lehmanns sich eigentlich fennen gelernt?" — „Die sind mal im Schnellzug aneinander vorbeigefahren!" chter. jetzt rimd 2,1 Mülms- L r nur rund 820000 b geboren. Einige iwl n über ihr Gebullt ■ incr sind ihrer Mmr-M 5 st- imb M'oreV -I cm die größte Zahl d:: -1 Lstprenßen allein üeer!^ I nbenburger, ivährcnd VI yott, ein nur felhalw- | ncnfaricr. Die indtages ist auMMtcl . bem (Aobc beriditet, r I m bertenimlun^Tv] geordnete, der der wdj ien PmWia. w^’-l ihl von LÄuheii j_unt - | ) Soden hmzugcingt. ’-J riinnig auf jete eilte haben •c Meidling und n»| ttcit könne, ^anfat'M htm, die seine $nb£j en geschirrt- M b und erscheint iveilcr 100Jahren M mton I. mid- in ement j FSUtft - gütige leinen ast angebMen (ifricbiflt und iP«®/ J Snhicnrmty L Lod nicht sehr 'M L 11111-ir hotten, ci« ledigen s y‘c Jttc[n, gtfl feit v5inn iiet 1Wi 1 r gtiitl rr $ic*1 kr-LKW , her "5'1*1 & uiamnicn oni ’ ; "KK icibe1'/ ^ler?« a, gkB gewahrst o j eilet w Lllr!a 45 p ben.^fr 015 R . Xie der, P Tri,, GM W Miunqen des Brh ’^-rocr Qu?iolltn d «m ®ÄIH in'£\ „M.bit SM».,, -,m Smenhitb aut SJ ■ scheint die »J lng nicht zu iennen, d-, 1 als betitn» > •niöpmonientc bcitiiiqr, und Schrauben bei 1 ■ »3- UI" wesentlich u. : ober der eine M», m nicht viel Helsen. U nner zweiten SSettfabr E : Zevpelin-Asellschast ch fuhren. ffijtpreu&en. öet Arbeiter Bagger ehe gestern in Oft tu eraerfranfung er Ob tatsächlich Ebole:'/ Untersiichung in flönid RegiernngtzDrähdentkii ge die uinsasfendsini l Bekanntmachung. Betr.: Obslpflüü und Berpackungstnrsus in Gießen. Der Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberbessen läßt einen Obstpflück- und Bcrpackuugstursus in Gießen am 28. und 29. September durch Herrn Obstbautechniker WieSn er-Bad lian hei m abhalten. In dem Kurse wird die Ernte, Sortierung und Verpackung des Obstes praktisch und theoretisch durchgenom- inen. Es lverden die bekannteren und verbreiteten Arten der verschiedenen Obstverpackuugen, vor allem der einjachsten und billigsten, vorgcführr und durchgesprochen, wie auch alle wichtigen Fragen der Obstvcrwertnng erörtert. Die Teilnahnie am Kursus ist unentgeltlich und nrännlichen Ivie auch weiblichen Teilnehmern gestattet. Anmeldungen sind an den Landwirtschaftskammer-Ausschuß in Gießen zu richten. D2;;/9 Als Treffpunkt ist das Kreisgcrätcmagazin bestimmt. Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberhessen._____ Preisausschreiben. Die Anfertigung von Entwürfen für den Umbau und die Erweiterung des hiesigen ntadtbades wird unter den im Nroßhcrzogtum Hessen ansässigen Architekten hiermit zum Wettbewerb ausgeschrieben. Ws Preise sind festgesetzt: 1 erster Preis von 1200 Mk. ( I zweiter Preis von 800 Mk. 1 dritter Preis von 500 Mk. Die preisgekrönten Entwürfe gehen ni Eigentum der Stadt über. Die Stadt behält sich außerdem vor, weitere Entwürfe zum Preise von 300 Mark anzukaufen. Die Entwürfe sind bis spätestens zum 1. Dezember ds. Js. ein« Erreichen. Die Zeichnungen über den jetzigen Baubestand, sonne die Bedingungen für den Wettbewerb können auf Zunmer 38 »es Stadthauses eingesehen werden und werben daselbst gegen Zahlung von 10 » abgegeben. Dieser Betrag wird denjenigen Bewerbern, welche dem Programm entsprechende entwürfe eingercicht haben, auf Wunsch nach der Preis. Wetter Höchste Temperatur am 21 21,76 C. Niedrigste des Börse, 23. September, 1.15 Uhr. 118.75 Berliner Börse, 23. September. Anfangskarsa. Canada E. B. . 61.20 Sonnenschein Klarer Himmel Sonnenschem r A . 184.10 . 139.20 . 249.20 Lombarden E. B, Nordd. Lloyd . Türkeulvse . ?. • Darmstädter Bank - . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank .... Tendenz: fest. ■22. September — .90 —। fett, Akticiugcsellfchaft in Cunnnersdors, wurde beschlosien, der am 6. November einrubcrusenden Oleneralversammlung die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent gegen 8 Prozent im Bor- jabre nach den üblichen Ausschreibungen vorzuschlagen. 252.50 121.00 Israelitische Religionsgefellschast. Gottesdienst. Samstag den 25. September 1909: Vcrsöhunngsfcst. Vorabend 6.25 Predigt. Morgens 6.00. FesteSansgang 7.00. Wochengottesdicnst: Sonntag morgens 6.00, die übrigen Tage morgens 6.30, abends 5.30. ^kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 25. September 1909: Versöhnungsfest. Vorabend: 6.15 Uhr. Predigt: 6.45 Uhr. Morgens: 7.30 Uhr. Predigt mit Seelcufeicr: 11.30 Uhr. Nachmittags 5.10 Uhr: Schlußpredigt. Festesausgang: 7.00 Uhr. NB. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet. Uurpener Bergwerk . Laurabhtte .... Frankfurter 8*/>e/o Reichsanleihe . 24.60 161.75 133,50 Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteüt von der Bank fllr Handel und Indnstrie^Glessen. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 211.50 200.00 24.70 102.90 IklchO 3'/,°/. 3n'n 3'/,'*/, Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: August Goetz. Freitag den 24. September 1909 • Morgens r 5.00. Nachmittags 2.30. 112.50 208.90 213.50 211.80 201.00 102.90 112.15 139.20 249.20 149.00 197.90 161 25 208.75 ‘Alas°o rx Kurprinz q Bismarck o i Naxos AbuSekkimO Jockey O2 Pfu. Türk.Tabak- »Clgaretten-Fabrlk „Klos" o E.Robert Böhme, Dresden. .Lieferant der französischen Cabak-fygie. 4n/„ Oesterr. Goldrente .- . 4*/6°/o Oesterr. Silberrente .' 4°’o Un"ar. Goldrente v. 4°/, Italien. Rente . .. 30,0 Portugiesen Serie I ; 3°/0 Portugiesen „ III . 4'/,"/§ rnss. Staatsanl. 1905 4',,°;n Japan. Staatsanleihe 4°/0 Uonv.Türken von 1903 Türkenlose 47O Griech. Monopol-Anl. . 4°/0 äussere Argentinier ..' 3% Mexikaner ... .. i. 4’/,% Chinesen . .-<.>■. Aktien: Bochum Guss .v..~..«r.«r: Badems E. W. Tendenz: fest. Märtte. -th. Gießen, 23. Ccpk. Ter Diehmarkt hatte einen Austrieb von 1400 Stück Großvieh, 300 Slück Jungmeb, 250 Kälbern und etwa 600 Schweinen. Ter Milchvielchandel machte sich bei feststehenden angcmeffencn Preisen als Herbstgelchäft nicht fd)lcd)t. Interessant ist, daß zu den letzten Märkten badische Einkäufer hierher kommen, um Milch- und Zuchtkühe einzukaufen. Ter Markt in Fettvieh war zufriedenstellend. Infolge der hoben Schiveinesieisch. vreije zeigt die Preisbildung für Rinder und fette Rübe eine gewiße Stabilität. Jungvieh war zwar zu verkaufen, brachte aber feine sehr hohen Preise. Es hat dies feinen Grund in der schlechten Heuernte. Ter Kälberhandel machte sich wieder eine Rlcimgfcit besser als der letzte fDlarft Auf dem Schweinemarkt waren fast nur Ferkel zum Verkauf gestellt. Schwere Läufer, nach denen starke Nachfrage war, fehlten fast ganz, so daß cm eigentlicher Handel dann nicht statlsinden konnte. Tie vorhandene Ware wurde zu den Preisen des letzten Marktes bei lebhaftem Handel verkauft: Gehandelt wurden das Stück: Milchkühe 1. Qual. 475— 550 Mk., 2. Qual. 375 - 450 Ml., 3. Qualität 300—350 Mk., Jungtiere je nach Form und Qualität Ijährig 90—140 Mk., bis 7, Jahr alt 160—200 Alk. Bezahlt wurden der Zentner Schlachtgewicht: fette Rinder 1. Qual. 70—72 Mk., 2. Qual. 67—69 Alk.; fette Kühe 1. Qual. 63—66 Mk., 2. Qual. 59-62 Mk., 3. Qual. 54 bis 58 Mk.; Kälber 1. Qual. 66—72 Alk. (einzelne schwere Tiere bis 75 Mk.), 2. Qual. 58—64 Mk., 3. Qual. 53—56 Mk. Es stellten sich die Preise für Ferkel das Paar: 6 Wochen alt 40 bis 48 Alk., bis 12 Wochen alt 52—70 Alk., leichtere Springer 85 bis 125 Alk. — Nächster Markt 5. und 6. Cftober d. I. lo. Wiesbaden, 22. Sept. Lieh markt. Zum Verkauf standen: 38 Ochsen, 76 Kühe, 468 Schweine, 429 Kälber (darunter 212 Mastkälber, 217 Mondkälber), 79 Hammel und Schafe. Bezahlt wurden für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 76,00—78,00 Alk., 2. Qual. 72,00—74,00 Alk., Kühe 1. Qualität 65,00—67,00 Alk., 2. Qual. 48,00—50,00 Alk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleischige, 1,50—1,54 Mk., Sauen 1,36-1,38 Alk., Eber 0,00-0,00 Alk.; Kälber: Alastkälber 1,84—1,92 Al., Landkälber 1,42—1,66 Alk.; Hännnel und Schafe 1,46 bis 1,56 Alk. — Rinder notierte»: 1. Qual. 72—73 Mk., 2. Qual. 70—71 Alk., Ferkel das Stück: 00—00 Alk. Geschäft bei Groß» und Kleinvieh gut. Lleberflanö bei Großvieh gering; Kleinvieh geräumt. Tie Zufuhren stammten aus der Provinz Hannover, den Kreisen Limburg, Wiesbaden-Land, Ziegenhain, aus Oberhessen (55 Schweine) und aus Gießen (80 Kalber). Limburg a. d. Lahn, 22. Sept. Fruch tmarkt. Durchschnittspreis pro Alalter. Roter Weizen (nassauischer) 18,10 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,10 Alk., Korn 12,00 Mk., Gerste: Futtergersie 00,00 Alk., Braugerste 00,00 Alk., Hafer 7,50 Alk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 2,20-2,40 Alk. * do. . . Konsuls ... do. Oberhessen ?. - 94 30 84.95 94,30 84.95 93.45 93.00 99-35 98.50 94.90 104-20 62.50 64.80 96.25 93.80 161.60 48.40 88.80 66.00 99.25 Elektriz. Lahmeyer . . . Klektriz. SHiuckcrt . . . Eschwciier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpcner Bergwerk . . Laurahütte . . .. . Nordd. Lloyd . . . . Oberschics. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch - Asiat. Bank . . Diskonto - Kommandit . . Dresdner Bank . . . •. Kreditaktien . . . . ,• . Baltimore- und Ohio- - Eisenbahn . . < . Gotthardbahn'. > .f-; Lombard. Eisenbahn . <• .p. Oesterr. Staatsbahn . • . ? . Prince - Henri - Eisenbahn1. September 1909 ''Barometer auf 0* reduziert - = £ 0 Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke 22. 2“ 747,9 21,2 11,0 60 2 22. 9* 718,7 13,1 10,3 93 NNE 0 23. 7« 749,6 10,4 8,9 95 still Obstverfteigerung. 9(11 den Kreisstraßen des Kreises Gießen tommen Aepfel, Dirnen und Zwetschen zur Versteigerung. 1. Bezirk: D o n n c r s t ag d e n 3 0. Sept., vornt. 81/« Uhr, an der Straße Gicßen-Rodheim. Beainneild bei Kilometerstein Nr. 2, an der Straße Gießeit-Gleiberg (hauptsächlich Zivet- fchen). Anfang vorm. 11 Uhr an der Hardt. Santstag den 2. Oktober, vorm. 9 Uhr, die Straße Großen-Linden-Langgöns. Zusammenkunft an der Universitätsmühlc. 2. Bezirk: Mittwoch den 29. Sept., vorm. 9 Uhr, an den Straßen Lich-Langsdors-Lich-Eolnhausen und Lich-Steinbach (Wald). Anfang am Bahnhof Lich. Donnerstag den 30. Sept., vorin. 91/2 Uhr, an den Straßen Hofgul-Eberstadt-Ober Hörgern. Anfang am Bahnhof Hofgill. 4. Bezirk: Montag den 27. Sept, an der Straße Gießen- Reiskirchen, Reiskirchen-Hattenrod, Rcist'irchcn-Linden- struth^Grünberg. Anfang vorm. 9 Uhr an der i^anscuburg, um 10 Uhr am Ortsausgang Reiskirchen nach Hattenrod, um 1 Uhr Mn Ortsausgang Reiskirchen nach Lindcnstruth. Mittwoch, den 29. Sept. Straße Grünberg-Mücke, Grünberg-Röthges und Nieder-Befsingen-Münstcr-Weltcr- seid. Anfang 9’/2 Uhr an der unteren Ztegelhürte, 10U Uhr am Stadtausgang Grünberg nach der Neumühle, 2i/ö Uhr am Kreuz b. Münster. '' B23/3 Gießen, am 21. Sept. 1909. Der Großh. Kreisbautnspetwr des Kreises Gießen. I. V.: K n ö l l. 5256 Großherzogliche Bürgermeisterei. Becker. 1. ^ntterlieferung für die chirurgische Vcterinürklinik in *(§ief;en. Für die Zeit vom 1. November 1909 bis zum 31. Oktober 1910 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Handdnrsch), Hafer, Weizenschalen, Futterritchl und Hundekuchen für die chirurgische Veterinärklinit vergeben werden. 2. Verkauf von Dünger. Ter in der Zeit vom 1. November 1909 bis zum 31. Oktober 1910 gewonnene Dünger soll nach dem Gewichte, so wie er sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Direktion bis zum 11. Oktober d. Js. einzureichen. Tie Bedingungen sind in der chirurgischen Veterinärklinik, Frankfurter Straße 94, einzujehen. D22/3 Die Direktion der chirurgischen Veterinärklinik. Professor vr. Pfeiffe r. Obst-Berfteigerurkg. Montag den 27. l. Mts. soll das der (Gemeinde Holzheim und Bergheim znstehende Obst, bestehend in Zwetschen, etwas Aepfetn, Dirnen und Nüssen, versteigert werden. Ter Anfang ift morgens 1 10 Uhr am Roßweg. In Bergheim Anfang nachmittags 4 Uhr beim Brunnen. Holzheim, den 21. September 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. 5253 Die Arbeiten und Lieferungen zur HersteUung eines Dienst- wobngcbaudes mit Wlrrichansgcbaude für einen Umerbeamte» bei km 141,76 der Streite Köln—Gießen, Gen.einde Tillbeun. fallen ungeteilt verdungen werden. — Berdinguligsunterlagen können hier eingcfeben uno ausfcbl. der Jtsajnuiigen für 2 Mk. (nur Postaw Weisung» bezogen werden. Tw Angeboie werden am Montag den 4. Oktober d. Js., nadjmittagü 4 Uhr, geöffnet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. D% Wetzlar, den 21. September 1909. Kömgl. Eisenbahn Betriebs-Inspektion. ^bst-Berfteigerung. Nächsten Dienstag den 2 8. Septemb*cr, nachmittags von 1 Uhr ab, soll das lüemeindeobst zu Muschen- heim, bestehend in Aepfetn, Birnen und Zwetschen, öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist am Bahnhof. Müschen heim, am 22. September 1909. So wie die Palme das auf der Erde wandelnde Tierreich überragt, fo überragt das aus ihrer Frucht gewonnene Pflanzenfett Palmin alle tierifche Fette durch feine Reinheit und Güte. Palmin eignet fid> gleid> vorzugUdi zum Kochen, Braten und Batken. Bekanntmachung Taff, Monat und Jahr der Verwendanff in Buchstaben oder Ziffern auf die Mirka oder Linsen Geschäfts -Verlegung. 060 nicht Tietfrtofit 6 Wilhelm Hönm, Lstnsktzer. Mn! Ich bitte um geneigten Zuspruch. 5268 Heinrich Euler, Schneidermeister. Einer werten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, dass in meinem Geschäft für die Folge Ul Malteta iler MMWitzq B rmphrblt Frdr. Teipel Markt 16 Markt Iß ßrrit ctBönnu billige Linoleum TWcM vadadoistr. 26 Neue» Baue 17 Ein Hund hat keine Flöhe Lelterdweg 27. Rtum tMue 7 7/isifentarten Froepekt# (Iber Antewen h> den Apotheken und Prüderien 5) imCan; 3 Uhr. i» (52*6 Trat a. 8. tumb«, Bill« Acls Etk. _____ des Detaillisten-Vereins zur Ausgabe gelangen. Noch im Besitz habende Markenkarten, auch nicht volle, des früheren eigenen Systems bitte an der Ladenkasse umzutauscheu. Franz Bette, Mäusburg 10 Spezialgeschäft für Kurz-, Weiss- und Wellwaren. Möbel Tapeten Fcrd, .VemMtW PUduirM* 7 Wäscht ;um waschen n. bügel* dd sn .-.raoram ^alcn- blrtix oath TlultbinrnbriT. NtltS Vttkckvl $tit iili- ui ßihi'Snt’i flau $itr$iki «rillt fyriitlktm ntiiit» Kiirl-liijitt fltits carrfrnt dm,», Heinr. Nc Thtalirb be« Stab g POT-ßmK lut |t®3|tii $|nni 24 Pfg. Rheinisches Kaufhaus 1) 2) 3) 4) TcffenMchc Versteigerung. SiM Cbübürre (ö*i>nbctmft Lander dörre» wen uz gebraucht Chur DbÜmüNc nrwcflcT Äon*tnrfho*, bst neu. 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