Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten. der Regierung in i>cr Schiffahrtsangclcgenheit billigt und Negierung ihr 23 er trauen ausspricht. Ter Grvßwefir dankte das Vertrauensvotum imt> erklärte, das Kabinett werde sich mühen, sich des Vertrauens noch mehr würdig »u erweisen. grossti lusiDahl der für bt* L sich gegen England, den ältesten Jndu,tricstaat, mit Zoll- | mauern ab uno erschwert den englischen Absatz, und gleich. d- MnjmM. fit Kluflwti; flB Lin vcrlraucnrootnm für die türkische Regierung. Ebenso schnell wie sie gekommen war, ist bie St-aJincttSfriiiS in der Xüctei überwunden worden. Ter Gvoßivcsir Hal in der LchifjahitSfrage gesiegt, und mu chm triumphier: en bie Engländer, die es wohl verstanden haben werden, ihr Jrueresje mu> ihren (£ui|lufe wahrzunehmen: Konstantinopel, 13. Tez. Die Kammer setzte heute die Verhandlung über die Anfrage betreffend die S ch i j s a h r t in Mesopotamien fort. *ie oppuutioneilen Uiebner bekämpften bat Zlonzessurnsoeclrag, bürd', den Mesopvtamnn dem engti|d,ait Einfluß ausgclie,ert sei. Nach Langer Aussprad>e nahm die Kammer unter dem Heinz en Widerspruch Der Opposuwn euren Antrag aus Schluß der Debatte an und genehmigte mit 168 gegen 8 Stimmen die von dem Großwesir gebilligte Tagesordnung des Führers der Simgtürfcn, in welcl>er die Kammer den StanbpunEt ilephon I itat steril iden‘ >eld « Meüig wachsen die Bereinigten Staaten und Deutschland " zu überlegenen Lonkurrenten heran. Der englijchen Jn- " dustrie geht es infolgedessen von Jahr zu Jahr schlechter. Viückstänoig und alt, wie sie geworden ist, verliert sie ein | Absatzgebiet nach dem andern. Eine unbehagliche Stimmung ‘ hat such Leswegen weiter Kreise der Bevölkerung bemächtigt, und aus oieser beruht auch die deutschseinoliche Ge- mnung. Sie ist mehr Augst als Haß. Die englischen 'uberaien wollen ihr lianb gegen die militärische Invasion chützen, bewüligen riesige Summen für die maritime üü|tung, und zu Deren Leanng sino, solange die Einnahmen aus dem Schutzzoll fehlen, unerträgliche Steuerlasten not- Denhig. Der Freihandel ist also auch hier, wie überall, em sehr schlechtes Jinanzshstem. Er überbürdet die pro» duktiven Volksschichten, ohne die Wareninvajion zu ver- , ijinrern. Die ooftrinären Freihändler haben einen Budgetvorschlag gemacht, der in seinen nationalölonomischen Aushebung des Oberhauses ist gar nicht zu denken. Dazu ist das englische öotE viel zu konservativ und zu stolz auf seine Traditionen. Will man das Oberhaus reformieren, was gewiß natyeliegt, so wird man feinen Einfluß nicht schwächen, sondern noch stärken. Wahrscheinlich fallen die Neuwahlen ganz anders aus, als man auf dem Kontinent erwartet. Hinter dem Oberhause stehen die blitzenden Klassen. Die Arbeiterpartei aber, deren Einfluß immer größer wird, denkt an ihren nächstliegenden Vorteil, treibt reine Lohnpolitik und ist für die Versicherungsge,etzgebuiig nach deutschem Vorbild gewonnen. Auch dazu gehören riesige Summen, die allein Reichszölle aujbringen tonnen. Agrarzölle kommen für England nicht mehr in Frage, und für Jndustriezölle sind ja auch bei uns manche Sozialisten zu haben. Wir Deutschen haben allerdings ein großes Jntereste daran, daß in England der Freit/andelsgedanke siegreich bleibt. Aber je offenkundiger wir mit den britischen Fccilsändlern chmpalhisteren, desto stutziger machen wir die britischen Politiker, und desto mehr erleichtern wir ben Konservativen ihre Arbeit. Kleines FentUcson. — Gräberfunde. Bei den Ausgrabungen im Ostbaken von Frankfurt, bei denen feslgesteüt wurde, daß sich in btejei b egend schon 2000 Jatzre v. Ehr. eine größere Ansiedelung beiunben hat, wurde letzt eine Anzahl Stein setzgräder aut- icbedL Alan sand eine größere Anzahl Skelett- und Brandaraber mü zum Teil sehr gut erhaltenen Urnen, Tellern und schmuck- ducken. Unter diesen war em besonders hervorragende» etud, namlid) eine Kette aus 32 geschnittenen und verzierten Lternen mu einem Anhänger in Herz'or in. Es wurde auch, wie das ,B. -t. mhieill, em sehr rnerkivurdiges Grab ausgedeckt, das offenbar von einem Häuptling der Ansiedlung herrnhrt. In der oberen ect)idu Durde em Gerivpe, etwa einen Meter tieter meutere Brandgraber eeiunben. In einem dieser Graber land man eine kunstvolt gear- beueie Urne, die au« einer Drehscheibe hergeiicllt sein muß. Tie tiaie wies kunstvolle Verzierungen von Sternkorpern mit -^chweuen aui. Außerdem wurden noch zahlreiche iLchmuclgegen,lande tetunben. _ „ _ _ , , . , . . . — Adolf Glaser. Am lo. Dezember feiert in einer »oeiten Heimatstadt Rom Adolf Glasn, der un literarischen Leben TeulMands früher- eine namhaite 2rolle gewtclt hat, den dl). Kcdurtstag. Als KulturgcschichtSschreiber, wie als Dramatiker md Lyriker hat Glaier manches WcrwoNe geästen — >ein Jiama „Galileo Galilei" sei hier genannt, das Dingelstedt löab M'führte —, weit bekannter aber ist er als erster verausgeoec und langjähriger Leüer von „Westermanns Monatsheften ge- i-orden. Was Deutschland zwischen lÜoO und Ibü) an üutendcn Gelehrten und Schriftstellern beiatz, war ur dieftn blättern berieten, und auch später, als die neue literarische Belegung einsetztc, verschloß Glaser den Neuauskommetiden. setzt reist schon längst Anerkannten seine Zeitschrift nicht. Gab^iistc Reuter, Helene Bühlau, -Otto Brahm, baut Schlentl)er, ^»trn bie und viele andere kamen durch Adolf~?ror;„ Leine Vaterstadt war Wiesbaden von 18ob bis 18b9 Übte er in Lraunschweig, dann in Berlin. Seit einer Reihe von ^aln-.n hat er sein Amt niedergelegt, um ein schönes otium cum Dignrtatv ou jenießen. Er verbringt seinen stillen Lebensabend lerocil» zu einem Teil des Jahres in Freiburg i. Br., zum anderen in der ewigen Stadt, die ihn sein ganzes Leben hindurch mächtig an» l-iogen |aL ücrbiente Abfertigung Aus Rom wird ms geschrieben: In Arco hat man bekanntlich längst dem be» tilhmten Sohne dieser Stadt, dem unerreichten Äkaler der Geoirgs- rLt des Engadin, Giovanni Segantini, ein 2/enrmaL erridMt._ c» &U nicht fehlen können, baß italienische Irredentisten sich über bie dem „italienischen" Meister durch 2eui| d>-Leuerreuper er» Vicsenen Ehren wie über einen natioruuen. Uebergrin Iwan ver- ttleichs die Anrempelungen und Verdächtigungen der deutschen • Im einzelnen wird noch berichtet: Im Verlaufe der heutigen Kammersitzung erklärte L u t f i it Fikri, die Regierung sei zur Vorlage des Vertrages betreffend die Schiffahrt üt Mesopotamien verpflichtet. Söenn sie in der sZusion der englischen m.t der ottomaniichen Gejelifd-ajl politische. Vorteile sehe, müsse sie diese Vorteile der Kammer auseinander» setzen. Ter Araber Talib betonte ebenialls den poliliscl-err Charakter der Frage und sagte, die engliscl>e Regierung verfolg« in Mesopotamien mehr politische als nnrtschajtliche Z.ele. Dec Abg. Riza fragte, weshalb die Bewerbungen anderer, ein» heimiscl^r und au^cartiger Gesellschaften nicht geprüft nwroen icien und erbat Aufklärung über die Aeußerung des Großwesirs, daß die Regierung gezwungen gewesen sei, auf die Fusion mit der englijchen GeseUichait einzugehen. Der Großwes ir erwiderte, er habe nur gc-iagt, die bugierung halte diese Fu,ion für vorteilhaft für die Landesinteressen. Nach Annahme des Vertraucnsootums ermächtigte die Kammer die Regierung, bi5 zur Ausgroeitung eines Diesbezüglid-en Gojetzentwurfcs, Konzessionen, dre dem Staate keine sinairziellen Verpilichtungcn aujerlegten, ohne die Genehmigung des Parla- meius zu verleihen, einschließlich der Konzes,wn an die Lynch- Gesellschaft, falls diese die von der Regierung gestellten Bedingungen annehmr. Konstantinopel, 13. Dez. Dem „Tanin" zufolge sind gestern in Adana 25 Personen wegen Mitschuld an den Maijakres hingerichtct worden. ihr hetgestel.tcr Reprodullionen herausgege^eii. Das Verzciä-nis enthält kleine Abbildungen der in der Wiedergabe ersckx'inenden Gemälde mit Angabe d« Größe, der Preise und Angebot ge- ichmactvoller Rahnum. So Eami man sür verhältnismäßig wenig Geld sich gediegenen künstlerischen WandjäMuck anschajjcn. Arnold Bo eckt in erschmnt z. B. in der Wiedergabe seiner in Leipzig hängenden ,Lnjel der Toten" und des populären „(Sremiicn" ber die Berliner Nattenalgalerie ziert. Tie wundervolle tforbcniiininunig, die ernst tagenden Felsen unD Pappeln, mit dem düsteren Wctterhimmel und der Einfahrt auf dem leise trän beuten, spiegelklaien Wasser, aucS i|t in der Wiedergabe praclstvoll gelungen. Ein stolzes Werk des Verlages Trowitzsch ist auch Die W lebet gäbe des bekanntem in Der Berliner Nat iviial-- gaiecie hängenden Werkes von Aböls v. Menzel: „König Fried- cichs LL Ta, eirunde in Sanssouci". Hier tritt die große Sorgfalt und Leistungsfähig Hit in der Wiedergabe auch Ideineriger, scharf gesehener EinzelstücLe fast noch mehr hervor. Tre Meuzelsche Kmist ist hier nicht unwürdig behandelt worben; in dec Treue des Originals erscheinen die chistvtl,ä)eu Gestalten mit dem fprechenden Aufdruck und die Bestandteile der Lasel, die Einrichtung des Saales m.t dem Blick auf die Scl>loßterrajse. lind auch hier die feilte Farbciumtiung vom preußischen Vlau des ftiderizianiic.,en tiiocle» ois zum gedämmten Licht, das durch d.e geim-ldte Sajide dringt! Tie Wtebergote mitzi 521/2x62V* cm. An interessanten Wiedergaben find u. a. noch zu nennen: Jatob van Ruaidael „Flußland,chast mit Muh.e" und — von dcmseloen 'Meister — „Der Waiseriall", daneben hüdichc Lanüjäraiten von F. .lbautero, Jul. Bergmann, Müller^uurzivelly, Paul Meyer- heim Von Rajael jinb vertreten die 'Madonna Della - 1 Deal er bei vorzüglicher Tarstellung einen fiarten Erfolg. Tie Kritik verhäli sich ableynend. — Im Kömglicheii Schaujpielhauje zu Berti n siiidel Die Erstauffübrimg von Hermann Luder- m q n n 5 Lchaujpiel ,6 t r a 11 D f i n ö e r* unter der Leitung Tr. laut Umbaus bestimmt am 21. Tezember statt. — Ter Lciiar Der Stadl Hamburg beantragte bet Der Burgerfcha-t die Be- milhgimg einer Beihil'e von zehntausend Alark für Die Witwe Detlev v. Liliencrons. — Anstelle des verstorbenen tufsljchen Ehemilets Mendeleje wurde Pros. Hoben» bürg-Breslau zum korrespondierenden Mitgliede der Aka- Demie der Wissen,chaitcn zu Paris gewählt. — Aus den einge- gangenen 64 Entwütsen zu einem Cichendorsf-Denkuial un Scheitniger Park in Breslau krönte der Ausschuß 3 und zwar Kraumann-Franksurt, Eduard Albrechp-Lteglttz, Gberhard irute-Wilmersdorj. Die politische Krifts in England. Don Professor Dr. jur. et phil. M. Sie enter. Wir mad)en vielfach ben Fehler, englische Verhältnisse durch eine kontinentale Brille anzusehen, obgleich solche Vergleiche ganz utibranchbar sind. Wer die Naturgeschichte l'deS britischen Kulturvolks nicht studiert hat, Land und ■ Leute nicht aus eigener Anschauung kennt und nicht bei allen politischen Betrachtungen auch den nationalökonomischen Maßstab anlegt, der wird das britische Wesen nie erfassen. Man darf nie außer acht lassen, daß das englische Volt mit seiner kaufmännischen Veranlagung und nüchternen Realpolitik eine politische Reife in allen seinen Teilen Leigt, von denen mir uns in Deutschland kaum eine rechte Vorstellung machen können. DaL zeigte sich frühzeitig aus dem Gebiete der Arbeiterfrage, wo man den Doktrinarismus ganH ctusgeschattet hat. Ebenso kühl und Verstandes» mäjjig behandelt man in Großbritannien handelspolitische und linanzpolitische Dinge. Unsere deutsche Presse n?ill uns vorredeu, der gegenwärtige Kamps zwischen dem Oberhaus und dem Unterl)auS habe ähnliche Ursachen und Ziele, wie bie Gegnerscl-ajl unserer Koniervativen gegen bmj Liberalismus und den Fürsten Bulow, dem nicyt mit Ünrecht liberale Neigungen nachgesagt wurden. Die Tories seien |„ylorian»bEÜDer", wie unsere Großagrarier, während sich * her breiten Masse des englischen Boltes demokratische Dtim- Grunolaaen vollständig verfehlt ist. Das Oberhaus wußte sehr wohl, was es tat, als es dieses Budget ablehnte, und war politisch klug genug, diese Ablehnung nicht etwa damit zu begründen, daß es die gleichen verfassungsmäßigen Rechte verlangte wie das Haus der Gemeinen, sondern damit, in so schwerwiegenden Fragen müsse Zuerst an die Wählerschaft appelliert werden. T-amit haben ftch die Lords die erforderliche konstitutionelle Dectung vecschasst. In dem bevorstehenden Wahllampse, der an Heftigkeit wohl mit keinem früheren verglichen werden kann, wird es sich zeigen, ob diese Taktik der Lords richtig war oder nicht. Man vergleicht bei uns in Deutschland das englische Oberhaus mit unseren ersten Kammern. Ticse Aehnlichleit ist nur eine sehr oberflächliche. Die britischen Peers werden in Wirklichkeit auf Vorschlag der Minister in das Oberhaus berufen, und im Oberhaus spielen nicht die erblichen und befestigten Großgrundbesitzer, sondern die Bank», Hmidel- unb Jndustrielocds, also Die füljcenben Kapiialmächte, bie ausschlaggebende Nolle. Nicht eine verknöcherte Aristokratie, sondern höchst moderne Klaf,en geben dort den Ton an. Sie nennen sich zwar „konservativ", sind aber moderner und reformlustiger als die Liberalen mit ihren abgegriffenen und verbrauchten Jreihandelsargumenten. Und wie siehi Denn die britische Wählerschaft, von der der Ausgang des Wahlkampfes abhängt, aus? Tas englische Wahlrecht ist mit unjerm Reichstagswahlrecht bei Leibe nicht zu verwechseln. Es ist mit der Zeit -war demolratischer geworden. Tie Arbeiter • haben, wenn auch spät, ihr Wahlrecht berommen; aber das Schwergewicht liegt immer noch bei den bejitzenden Klassen. S^e w.sfen, wo jie der Schuh drückt, und dcu> wußten auch die aufsäs.igen Lords sehr gut. Die Chamberlainsche Idee des britischen Imperiums hat von Jahr zu Jahr an Anhang gewonnen. Der Reichszollgedanke, der ein Zollreich, bas England und seine Kolonien umfaßt, vorschlägt, beschäftigt seit Jahren alle Gemüter. Er eröffnet nicht nur neue handelspoftusche Perspektiven, sondern auch staatswirtfchaftliche. Die Scl)utz- zolle werden auch Finanzzölle sein, und auf diesem Wege wird man durch indirekte Abgaben den enorm gestiegenen Geldbedarf des Staats viel des,er und bequemer decken können, als durch die über Gebühr angezogene direkte Steuerschraube. Wenn die Konservativen des Unter- und Oberhauses mit solchen Wahlparolen vor die Wähler treten, so werden sie nicht als feudale Reaktionäre, sondern als 'Männer des Fortschritts und der gefunden Reform begrüßt werden. Die polnische Phrase ist in England wenig zugkräftig. Dazu ist man politisch zu reif und kritisch. Was aber bie Arbeiterschaft anbetcisfl, bie vorläufig noch für den Freihandel schwärmt, so ist jie von dem brU^chen Individualismus längst abgerückt. Wenn man den Industriearbeitern klar macht, daß allein der Protettiontsmus sie vor Verarmung schütze, wenn man ihnen auseinandersetzt, daß die zunehmende Arbeitslosigkeit die Folge einer verst hcken und vcralteten Handelspolitik sei, wenn man sie überzeugt, daß der Widerstand des Unternehmertums gegen Lohnverbesserungen nur daher komme, daß der industrielle Absatz stocke und die mörderische Konkurrenz des Auslandes immer mehr zunehme, dann wird man auch den Glauben an den alleinseligmachenden Freihandel erfchüttetn können. Damit fällt aber auch das freihändlerische Budget der radikalen Heißsporne vom Schlage eines Lloyd George und eines Winston Churchill. Diese Enner mögen noch io ost in großen Volksversammlungen und in Bankettreden bie Lvrbs verspotten. Wer zuletzt lacht, lacht am besten! An eine »»m.HnnpnT—rwnMM» ■»—Wil II || | BBmMWWUM'l B'll Bll UM III Gäste am tiarbaieej ereifert haben. Mana-c sind |o roeit gegangen. Die deidicbfeii vvn Aroa cuä eine Dem Jtolienerrum angetane Beleidigung zu tefranDeüt und Den Sohn des Gefeierten mil Schmutz zu bewerfen, weil er beim ß'eiQnahle einen Trintipruch au? Den Soifer Franz Joseph ausgebraast hat. Tec Angegriffene Dat an Das römische „Gioinale D Italia" eine Entgegnung gerichtet, die zugleich eine unanfechtbare tatsächliche J)lid)tig|Lellung und eine scharfe ZureclwoeiimiZ aller Derjenigen Saxnnpatrioten in Italien enthält, bie ben großen Maler bei Lebzeiten jein Brot haben in Oester rcicy futpen lau en, um jeßt Die Ajciierreidjer zu beleidig en, weil sie ihn unter chce muuonalcn ZierDen redpicn. Gvllardo Segantini idjreibt: m „Sehr geehrter verr Chesrcdarteur! Mit Bezug aus euren Artikel Ihres Blattes ersuche ich Sie um Ausnahme folgender weniger Zeilen. Zur Teilnal-me an der Enthüllung- Des Denkmals nvemes Vaters in Arco eingelaöen, mußte ich ju meinem gcaben Befremden sehen, baß man ui Sudtirol Die leiten)d)ü|ißloje, ganj Dem JDealen hingegeoene Person meines Vaters witzbrauchte, uni irreDentistische Kundgebungen vom Zaune zu bced/en. Aus Höflichkeit und Ritterlichkeü und auf bie Gejahr hui, eine un.eine östecreichfeinbll.ntSgerichte AoiionnB pur Mitteilung an dm lÄerid-.sseavucn, ' die bei ben dortigen 'Slotrot.uconetrnnxiiLen für Die polnische Liste gestimmt bauen, eine Beringung zugeben lasten, in der es unter Berufung auf die bekannten früheren 3icflienm322daiic heißt: „lemotnndG muß Dich von alle» Beamten und Lehrern eine ent|rt>id>aie Abicchc deuttchlcina.lä-:r 'ZKUreburrgen verlangt ivcrben. Tics en ernsten Verpflichtungen widerspilcht das äskmtliche liintiden von Beamte» und Lehrern für Anhänger der gw,polnischen Parteien, deren Ansichten uito Bestrebungen m scharlem O-deniac zu den Aufgaben unb Zielen der ReichS- unb >Ltaatsreg:erunq stel/en. Ich must von den meinem Resson annehörigen Beamten erwarten, dast sie sich diese Pflichten in vollem Umfange gegenwärtig halten und sich mctxrr zu be nm fiter rod) fahrla'slger Begimirigung von Porwnen großpvlnüchcr Richtung im öttenllichan Leben vccleücn lassen. Ihr Verhallen bei br.i ftadtochcu Wahlen üt Kattowitz hat nem »ich: ent,machen unb veranlaßt mich duzu, die bcfttmmte Envarmng aus.uspreäcu, bar Eie Ihre staatliche und anttlicl-c Stellung künftig gcnnncnbaiter walken werden." Eine ocin Sinne nach gleiche Bermgung des Ministers der öffenllichen Arbeiten ist an Die GisenbahnDireltwn SlatDivifi ge- lanAt und den ui Betracht kommenden Beamten seitens des Eif^r- bahndirektionspräsidenten zur Lennmis gebracht worden. e ---- 1 ■ ■■!■■■■ Der beulsche HandeUtag u. die Fernsprechgebühren. Gegen die Fernsprech-Gcbührenordnung, die vom BundeSrat dem ReichStaa vorgclegt worden ist, hat oct Deutsche Handels- tag an den Reichstag eine Eingabe gerichtet, der folgende Äu-führungcn zu entnehmen sind: Daü Ergebnis der vorgcschlagenen Neugestaltung der ^ent» sprechgebühren ist ans folgender Tabelle zu ersehen: Zahl der Anichlüssc des Neye^ Durchschnitt der Gespräche, un Jahr Verteuerung vom Hunden 201— öüO 83U3 30 001— 1000 3Gd2 32 1 001— 5 000 4255 47 5 001—20 000 3767 36 20 001-70 000 Hamburg of'05 72 Berlin 4702 54 Die Fleinern; Netze würden infolge der Herabsetzung der Grund- und Oiespruchsgebühr noch gröbere Zuschüsse als bisher benötigen, diese würden tn Zukunst von den gröhten und bc» Wilders mittleren Netzen, die schon fetzt ;u viel bezahlen, getragen werden müssen. ES soll also die städtische Bevölkerung, h. h. hauptsächlich Handel uiid Zndustrie, zugunsten der ländlichen in noch stärkerem Maste als bisher belastet roerbciu Freilich gibt fa oas Reichi!postamt der Hoffnung Ausdruck, dast -ine Mehrbelastung der Teilnehmer durch eine Verringerung der Gespräche um 25 o. H., die auch aus technischen Gründen »vunschenswert sei, vermieden werde. Einmal ist nicht eriichtlich, uuöicrocu diese Schätzuim richtig ist, dann aber müssen ro.r uns mit aller Entichiedenheit dagegen wenden, dast eine Behörde, die zur Förderung des Verkehrs da ist, offensichtlich und -weäbcwustt aus ein- Einschränkung des Verkehrs, uno zwar um nicht weniger als 25 v. H. hinarbeitd. Hier tritt em W verkehr-feindücher Zug in die Erscheinung, rote er in gleicher Schärte laum ,emals dagewefen ist. Man kann sich des Gedankens nicht erwehren, dast diese „Reform" deS Zernsprech- wesenS dem Wunsche der ttskalischen Ausbeutung die'es Ber- kehrsmittels entsprungen ist und nut eine weitere kurzsichtige Mainestel tm Verkehrswesen hantelü, als welche z. B. auch die so starke Erhöhung des Qrtsporw- für d«n Posttartenverkehr bev:id>- net werden kann. Aber nicht nur eine austerordentl. Mebrl»danung non Handel und Industrie würde die geplante Neuordnung des 7ycrn)mcühjcbLU)reiinKj«’nj zur ,yolge dcwm, sondern auch eine schwere, dauernde Hdüskigung dieser Ern>-rbsstände. Tie Zäh. hing iedc? einzelnen Gcfpr icks. »ei es daß diese durch einen autunuinidxn Zi Icker oder durch --inen Bannten crrolgt, wird zu fielen MttzlxLig^iten zwischrn Bebo.den und Publikum führen, die beiden Teilen Kosten und 3ciiaufroanb, Müde und Aerger verursachen ?>n eine un-innenc) nu kommen die ^^ewerde- treibenden, auch Oki (traute, bei denen bisher die Kunden den Fermo^cher unentgeltlich benutzten. Sie müstten sich künftig ui iet>en Fall darüber enl'cheiden. nb sie Den Lunden die GesprachSgeoübr von 4 Pfg bezahlen lauen oder timen au- Gefälligkeit bie unuttycUlichc Benuziung des A-ernsprechers gestatten wvlketi. Tvr ?vern, prechapparat must geradezu überwacht werden, um zu verhüten, daß ,»crn>prechv«rlehts ticuMcben Bciwahrung einzulegen, und bittet, dem vorgeuzten uaiüvuti feine Zustimmung zu versagen. 21ii» Stadt UMÖ Catid. Gießen, 14. Dezember 1909. Tageskalender für Titnd'da, 14. Te^ Stadt» theater. 2. BorneUung der Tarinstadter Voloper: ,Liei - l a n b*. Anlang 7 Uhr. • * 3 n Audienz empfangen wurden onin Groß- Herzog atu 3*inii‘lag ti a. Batcrinarrat Neunhöfer von Grunoerg, Lrctssilfultn,vektor Schulrat Feuerbach virn Schotteil. Gel-. Zusttzrat Rabenau von Budtngcn, Geh. Lommerziinrat Gail von ließen, die Präses,ocen Ötscher und Watzinger von 0>t,»en, L. tsirii ?.'cc- Atnairai Dr. Gänglet von Als Id und Tekononnerat »ctpel von Ltch. * * Sefirerperf oeclten. nebertraßcn wurde bem Lehrer PHL. 3e i b otb zu Cbcr*£er.5bad> bic brdte Ledrer- f: die an der Gern ei nde schule -u Steinbach (Är. Erbach ; öem Lodrer :n( Thö t iu Billingc" eine Lehrerpelle an der (Gemeindeschule zu Nieder-Ramfttikt- • • Beterin ärtpefen. Ter Großherzog hat den frete* rinärärzllichcn HUfsarbetter bei der Lot.. ung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums dc,> Znnern Ti. Hch. Monnard aus Tarmstadt -um Asfistenzoerertnärarzt ernannt. • * Gießener Freie Studentenschaft. Morgen Mittwoch findet im großen Hörsaal der Untoersttät ein ö ffent licher Vortrag des Herrn V. Berendsohn-Liel über ^Deutsche Kultur und Fretstudenten- i d) a f t" stau (f. Inserat). Mit der BcranüaLning ist Ala« cemifem wie Nichtakademikern Gelegenbctt geboten, (ich über die moderne Bewegung unter den o.vbcnten zu unterrichten, die ihr Ziel sowohl in der barmon: ben Ausbildung Der Studierenden, als auch in einer Resorm des Studenten- tumv gemäß den Forderungen unserer Zett sucht. — Regierung- »Präsident a. L. Bernhard o. Tisch owitz, der 1874 olfl RegterungSasseflor nach Id e 81 a r kam, wo er ein Jahr später zum Landrat des nreife» ernannt wurde, ist in Weimar im 69. Lebensjahr qe Horben, v. Tischowitz wirkte btS zum Jahre 1888 in Wetzlar. Ter Geselligkeit- verein Gleiberg, der seit 1837 besteht, verdankt dem Verstorbenen da- Eigentumsrecht an dem Wahrzeichen unserer Gegend, der altehrwürdigen Gleiburg. Durch Reskript vom 28. Juli 1879 übergab die preußliche Regierung an den Landrat v. Tstchowitz bie tm Besitz deS preußischen Tomänen-3'ükuS befindliche Ruine und da- dazu gehörende 16 503 Cm. umfassende Gelände unter gewissen Bedingungen unentgeltlich für den Geselligkeit-» verein Gleiberg. Ter Gle»bergocre:n, der damals nur noch wenige Mitglieder zählte und dein Auflösen nahe war, erhielt durch die Schenkung neues Leben. •• Goldene- Doktorjubiläum. Ter hier im Ruhestand lebende Professor Tr. Ludwig Winckler feiert heute sein goldenes Dottorjudllaum. Aus diesem Anlaß wurde ihm von der medizinischen Fakultät das Dottordiplom erneuert. ’• Der Ausschuß des Landesgewerbeoereins halt in Darmstadt am 16. Dezember eine Sitzung ab. Aus der Tagesoronang stehen folgende Gegen- stände: Die Verlegung des Sonntagsunterrichts auf Werktage: die Versicherung des Handwerker- und Gewerbestandes nach dem Entwurf einer Reichsversicherungsordnung: Neuwahl der Vertreter des LandeSgewcrbever^ins zum Bez.rkscisenbatinrat: llnterstutz- ung von Handwerkersonntagsschulen: besondere Verwilli- gungen für gewerbliche llnterrichtsanstalten. * Der freisinnige Verein hielt gestern abend im Einhornsaal seine Mostatsversammlung ab Ter Leiter der Versammlung, Ltadtv. Dr. Ebel, gedachte zunächst der Beratung bei Lahlrechtsvorlage in der Zweiten Hammer, indem er anlündigle, daß demnächst eine öffentliche Versammlung abgchalten werden solle, um namentlich gegen bad Pluralwai-lrccht zu protestieren. Prof. U r st a d t hielt bann einen Vortrag über bie Aufgaben des Liberalismus nach der ReichSfinanzresorm. Auch er verurteilte das im Landtag gefcha,fenc Wahlgesetz, besonders das P.Uralwahl- system uno sprach sein Einverständnis mit der ablehnenden Haltung der {reifinnigen Abgeordneten gegen die Vorlage aus. Lodann redete er jur die Rcich»potitik öcra Block von Bassermann biS Bebel das Wort. Die Einigung der Linksliberalen mü,se unbedingt bald kommen, wahrend mit ben Nalionalltberalen ein wahltaktisches Bündnis für bie nächsten Wal)len anzustreben ser Tie Sozialdemokraten müßten zur praktischen Mitarbeit herangezogen und er* zogen werden. Die Politik der freifinnigen Partei müsse die Sozialpolitik, sowie Handel, Jnbustrie unb Verkehr zu förbern suchen, bamit her al.jähriiche LevöllerungZzuwachS in ber Heimat beschäftigt incrben tonne. Audi oic 3ntcr^ essen ber Lanimnrtsa>a>t bürgen nicht üernad taf(igt werben und es müsse euie wichtige Aufga unseres Wahlkreises sein, ein entsprechendes agrarisches Programm zii haben, das allerdings nicht großagrarisch zu- geschnitten sein dürfe. Ter Redner betonte ferner, daß bie Limsliberalen keineswegs ^reihanblcr seien, sonbern für mäßige Fincmrzölle unb unter Umstänben auch für gew.sse Schutzzölle w haben seien. Jum Schluß legte er in großen Gilgen den frei innigen Slanopunkt zu den Fragen ber B.l- düng, der Rechtspflege uno der staa^barg.r.ichen Pflichten bar. Eine turze Besprechung schloß sich au ben mit Beisall aufgenommenen Vortrag an, als oeren Ergebnis folgende Refollttion einstimmig angenommen würbe: „Die heutige Bersamnllung beS freisinnigen Vereins spricht den frei- iinnigen Abgeordneten, insbesondere dem A.^eorbneten für Gießen, ihren Dank und ihre Anerkennung für ihre Haltung in den Kämpfen um daS hessische Wahlrecht aus. Sie verwirft daS beschlossene Pluraiwahlrecht als unsinnig und unliberal. — Hess. Vereinigung für Volkskunde. Zum Rechner der hessischen Bereinigung für Volkskunde wurde in der letzten Versammlung Direktor Heichelheim gewählt. ** Bahnhofs-Erweiterungsbau, Die wir hören, soll un Zrichjahre ber nördliche und fübliche Flügel (bie einzigen Ueberreste) des alten BahnhoisgedäudeS er- roeüert und dem Neubau an gepaßt werden Unter anderem soll auch für die Post ein bejondereS itzelaß mit Telephon- raum in dem südlichen Teile, innerhalb ber Bahnsteigsperre liegenb, ge)d)afien werden. Durch diese Neubauten wirb aud) wieder viel Gutes gescha-fen. indessen ist eS nur ein Stückwerk, wenn nicht auch eine entsprechende Vergrößerung der Warteläle L uno 2. ÄL vorgenommen wirb, da diese bei großem Verkehr dem Bedürfnis m keiner Weise entsprechen. Es wäre sehr dankenswert, wenn die Eiseridahnoireltion durch Erwetterung des Speis es aaleS, die ,etzt sehr gut auSzuiül-ren wäre, diesem Bedursnisse tHccb- nung tragen würbe. — Von der Ltraßendahn. In der verflossenen Woche detürderte die Strauendahn 24 677 Fahrgäne oder täglich im Durchschnitt 3 525 Passagiere. Auf die einzelnen Tage verteilt sich die Frequenz rote folgt: Sonntag 6 046, Piontag 3 291, Tien-tag 3 122, Mittwoch 3 352, Tonner-tag 2 782, Freitag 2 66u, Samstag 3 424 Fahraäfte. £u durchschnittliche Benutzung der Bahn ictl der Eröffnung uellt stch bisher auf 4 095. Diese Woche sind gegen die Vorwoche täglich rund 3uu Peison.n ivenigcr gejahrrn. ** Bitlardvoriüdrnug. Atau id)«tbz un<: Ter ?. ' , der vor 1 Jomen un ISo’t ^eid die t?iUarCiD«d innerer clsvartrcn in v:;aitürn formen idw» »a br. ter Stad: Tanbck. eben io nutfroücCtje S.>:u>jrnu:u?nai. ben ralgen Dwl’-idx Aufnahmen um Barrien aus beut Urraalbe, nx Sern, Flui'«, txj'iex'ällen. 'neb-rgen. non Tam-=* rn. brr ren pirückdrmgrn. SM* i nb bie Bo-t'ibrten in den X'affunrn von Guaraw da en Tav-.t-aus, Tosen brr 1. T-ndianerstimme beim Begrabnu>. der der Cran^vnenu.1 . er me ’iib dec Tdvur deS ödga.ct* Jxroor , modKn bett iitmeiiant und anxrbdiaib. Tie nvoi ckx .‘iniMt dieses Lano« bewirkt eint äußerst üoeige Flora, die in puludyn Aumshwrr * ft geholt.-n ist. Tie Serie |ktn nur den Erwarutenen >ux t*. 1 idxiflung cf’Gi. - c il bet ne Hochzeit feiern heute Jakob Schmitt« galt und Frau. — Maul- unb Alauenseuche. Ter Aulbruch der Seuche in Frickingen, Amtsbezirk Ueberllngen, ist n:op bestätigt. r. Londorf, 13. Tez. Ter Ariegerverein fnen nächstes Jahr fein 2ösährigeS etii tun gefeit Au- dieier .lnlaß wird auch das Bezirk-fest de- Bezirks Guvfien bic abgehalten. In einer geilem abgehobenen Berfammlu-i; de- Vereins wurden der 5. und 6. Juli at- Festto

ftaltete gestern abenb im Saale der „Xcaube" fein erstes theatralisches Dintervergnügen, zu dem sich du Mitglieder zahlreich emgefunoen hatten Es gelangten d- beiden Einakter „Drillinge" und „T im Saale „Zum grünen Baurn" ein Famil 1 enaben» zum Zwecke einer edvillerfeiec statt, ivobe, her In* drang so stark war, baß viele Personen (einen Platz findet konnten. Pfarrer Egelhofi von hier hielt dabei aufert ber Begrüßungsansprache einen allgemein fesselnden 8m* Bett". Ferner wurden meutere Dichtungen 3a,t ler> hrn<>* miert und mehrere Sologesänge von Schillcrueoern birß hiesige Damen unter flinnirrbeglcitnug aus geführt. Amber mesige Männergesangverein „Eintracht" bcodite birü Vortrag mehrerer Lieser Abwechselung in da lehr tet^- ualiigc Programm dieser Veranual.nng, beten Belauf a * gemein sehr befriedigte. 3um Schlüsse ergab eine TcktN lammlung einai bau 1 en .'inerten Betrag für unfern ihr Neubau sowie für eine Schillerfpenoe an oen ,,Ruein-M» |d)en^ Vetbanb zur Serbreuung von Volksbildung" 0 ft b 0 f e n, 13. Tez. Gegern nacht wurde ber 31 jcihngc Handelsmann Io.ef Leopold in ber yauptfuafe« nach turzem Worttvech'el von ber ledigen 28 Jahre al^r Anna Ziegler aus Mainz erschossen. Leopold hattt fer Ialften «nn Verhältnis mit ber Ziegler, btc igm flöbti* l?-elc4ietrage geliehen hatte. Tie Ziegler versuchte in der letzten Zeit, ben Leopold zu bewegen, sie zu heiraten, botd Diejer weigerte sich. Gestern tarn sie hierher uno gab in bc Hauptstraße vier Schüsse aus Leopold ao. Xie Z^Ier idroi «ich baraui in bie Brust, ist aber nicht erhebtud verletzt Leopold starb in ber ?äunt in der Wohnung seiner Mutter Die Biegler ist biet in Haft. 9L B. Ta r m ft a b t, IL D^z. Der 10 Unterrichts kursus der Schutzrnannfchule für Hessen, an bern 6 Schutzleute auv Tarmstadt. .5 Schutzleute aus ^arnz, 1 Schutzmann au- Gießen, Offenbach« Lorrn-, Friedberg und Bingen, sowie ein Polizeien wartet au.' Mainz teilnahmen, enbigte heute nach achtwöchiger Tauet Bremer Prüfung. Den Vorsitz führte RegierungSrat Xt. -r* bähler. Tas Resultat bet Prüfung kann al- günstig bezeichnet werben. Am Nachmlltag fand noch eine pra/usä» Prüfung an Rettung-- unb rerankendeförberung-dievi sowie un Xumuntetridn statt — Aus bem otut-do' Rodenstein bei Reichel-Heim ist gestern nacht bei ben Siri unb Gut-pachter ttilb Seitz eingebtochcn unb r' Geldbetrag von 11000 Mk. gestohlen worden Xie frinnnnl' Polizei begab sich heute tnu einem Polizeihund dort bm. um Ermittelungen des Tater- vorzunehmen Mainz, 13. Dez. Im Äadiubno.p lal starb am tag ein 23jähr Mädchen kurz nach seiner ütnl:c»' rung unter Bergiftung-eriche,nungcn;emi>cn madchen. das morgens nach 10 Uhr unter eigentümlichen tkranthen-erfchtinungen eingdieftrt wurde und schon 1-4 Uhr verjchies Die Tote hecht Hubert, idoc 23 Fado alt unb aus rireu,nach geburug Tas Mädchen itagte seit einigen Tagen üoei oemgv Sarmcrzen rm Untcrteioe, bie .ich am Sa.n-tag bi? zur Unertraglichiell verschlimmerten. Al- es voimi.tag» zur Arbeit gehen wo.lle, e.l.tt ev einen Schnrnbelansall. tinolgcbeticn cs zu Bobe» stürz«: u.ib ich die S.lrn autschiug. Ter Hauswirt liefe die .tränte ms Spital bringen, wo tv incht mehr zn txroufeqein tarn. den Kf.att besonderer Anzeige. Dir. A. Rappmann. Giessen Täglich Anfang 8’/< UHr abends. 09564 09562 Der Wille zum Erfolge Bei. freiem (Siniriu. Bei freiem (Süitrin. M 18. ?tjMbcr: Großes Bockbier-Fest Gustav Koevven. Es ladet freundlichst ein ‘Ser slch All- role Der Todesfälle in ber betrcHenöen Krankheit aus von auswärts nach diesen gebrachte Kranke kommen. Tie Marktpreise sür Biel) und Frucht und die Gießener Fleisch- uud Brorpreisc am 13. Dezember 1909. Mittwoch •yllö litt 4>0pf abend. 6/46) Sebott's Weinstube. fifieine Frau — Üeine Frau und öer ganze Papa Unglaublicher Dacherfolg. Dazu crftfL Lvezial. Kiuematogravb. mit neuen Bilder- ferien. Borvertamsbuiells in den bekannien Zigarrengosch anen Kommt und jubelt. In den vorderen dekorierten Restauratiousräumen — - Blütenfest iw deu Alpen • Elite-Kouzcrt deö Tarnen Blas-Qrchetters Erato. Amülcher wemroerichl. 2effcntliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. Unter ber Herrschaft des intensiven nördlichen podpiudgcbieiey ist jetzt bet rauhem Nordost überall in 'Diittel- und Lüddeutjchland leichter Frost emgetretc». 9cur an den deutschen Küste,i der Nord- und Eftiee herrscht noch mildes Wetter. Tas Hochdruckgebiet hat über Diutelschweden eine eiärfe von über 7t52 mm. Im hohen Siorben ist über Nacht eine kräftige Zyklone erschienen, die in dieser Gegend Tauwetter gebracht hat (citöoflfüftc Island 13 Gr. Wärme), unser Gebiet aber nicht beeinflussen kann. Wetteraussichten in Hessen am illittwoch dem 15. Dezember 1909: Langsam Verstärkung des Frostes, meist heiter, rauher Nordofl. Mittwoch den 15. Tczbr. 1909, nachrn. 2 Uhr. werden im Bieker'fchen Laake versteigert: 1 Losa, 1 Vertiko, 1 Kommode, 1 SUeibcrfcbrant, ein vollst. Beit, 1 Klavier, 1 Spiegel, 1 Lisch, 3 Bilder, 1 Wanduhr, 5 Lorbeerbäume, 1 Partie Schuh- u. Sanlerwaren, 1 großer Auslagekasten «ganz Glas m. Äiesnng. sassung) u. a. m. «6740 Geißler, Gerichtsvollzieher. Rauchen der Oefen und Herde wird verhindert durch meine Kaminaufsätze OTu Aug. Kröll Giessen 12 Seltersweg 12. Mannheim, Sonntag, den 12. Dezember 1909. Rheinvillenstr. 9. tartte. (c. Frankfurt a. TI., 14. Tez. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 8 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Bezahlt wurde tür Heu Mk. 4.6u—j.40, Stroh, Korn-üangstroh, Alk. 3.40 bis 0.00. Alles je öü Kg. Geschäft flott. Tie Zufuhren mären aus Lberhessen imb Starkenburg. Hausfrauen empfehle meine «6748 Köbel-Poiitar (Zeppelin) um blind gewordene Möbet aus- zufrlschen, zum Selbstgebrauch. Carl Zimmermann schreinermitr.,NcucnBäuel5. ieül£ ' •*> »■ „a# 1“! ge."'Ml'tz nun '.a $- 5 W jj Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes hielt am 10. Dezember zur Erinnerung an die Hermannsschlacht eine sehr gut besuchte Versammlung in Steins Garten ab, die der Vorsitzende Freiherr v. L i e b i g mit einer Ansprache über die Erziehung zum Nationalgefühl eröffnete. Schon in den unteren Klassen der Schulen könne man nach amerikanischem Muster durch Ausschmückung der Klassenzimmer mit vaterländischen Bildern, von deren Bedeutung der Lehrer gelegentlich, aber regelmäßig, kurze Schilderungen zu geben hätte, auf das nationale Empfinden einroirfen. In den höheren Klassen und auf den Hochschulen seien staatsbürgerliche Unterrichtskurse einzufuhren, in denen in rein sachlicher Weise die Kenntnis der öffentlichen, gemeindlichen und staatlichen Einrichtungen zu übermitteln sei. Die Pflege des Nationalgefühls unter Erlvachsenen bleibe der Vereinstätigkeit Vorbehalten, einzige, nach allen Seiten unabhängige Verein, der in Deutschland mit dieser Aufgabe befasse, sei der deutsche Verband. Gegen die drohende schwarze und "ein tert, to" sein tchj . dem stch [■. ” *igten T ijöernfyibi'.- e« Inhalt ti 1 Wl|arü> Wälder Kv lie allenlkU,. urnetliebett des ÄbendL: niitag hieli & lischen Höchst >er den obe, cken Besuch c- > hatte. Gontetskich Bilde Dorgqrl ler seiner 2w.j : wies aus I :iä SDIutkr, J fbau dec gtcs tbung ftablii-J ücche gehöre jeit. i>z. Unter: sige, von S< .- ichen Bund-; ler-Abend: kurzen Zügen : l i Boltes. 2l-1 ’t Cedichte la auf, Äainera:.’ eil, dem B«I chliche, Psll ung des i Kleine TageSchrouik. In Paderborn stürzte ber Neubau cine5 Warenhauses ein, der in Eisenbeton im R.fl,bau lertiggcftclU war. Mehrere Personen wurden schwer, mehrt-re Icidit verletzt. Einige Arbeiter werden noch vermißt und liegen walnscheinlich noch imh'r den Trümmern. Infolge des dichten Nebels, ber gestern vormittag herrschte, «anoen auf verschiedenen Linien der Münchener Straßenbahn insgesamt 17 Zusammenstöße statt, bei denen mehrere Personen mehr ober minder schöner verletzt mürben. Ter verursachte Schaden ist ziemlich bedeutend. Die bei Bcukhen im Schnellzuge überfallene Tarne, eine Frau Siepenberg aus Ncwbork, erkannte in einem gestern fest genommenen Fremden den Mann wieder, ber den Uebcrfall auf sie verübt hatte. Der Tanu»er Dassemer, der seit dem letzten Orkan vermißt wird, ist anscheinend mit ber ganzen Besatzung untergeganaen. Man hat bereits Ucbcrrcirc des Schisies gesunden, u. a. ein Boot mit 9 eriroreuen Matrosen. Von den ic.t den letzten Stürmen vermißten elf Finken- toärbcr Fischerkuttern ist ,Ä\ F. 231" glücklich in Cuxhaven angetommen. Er war nordwärts verschlagen. Tie Hvlf- nung, daß auch die anderen Kutter nur abgetrieben und nicht unteigegangen sind, ist sehr gering. Gute Feuersbrunst hat bas üxuibeföjentrum von V al- divi in Chile vernichtet. Ter Schaden ist beträchtlich. Jur ganzen sind, nach Dralmnelbungen von heute früh, 10 Hektar Stadtgebiet zerstört, darunter zwei beutiche Banken. 10. d. L, M milicnnii'H wobei k I iien Platz« lielt bahei c?W . fesselndes > utung für I'-' I i Schüler; lä » Hetiteoern -. Wgefuhü -K -t" brachte * k t das sehr *1 eren Leri^ ■ :gab eine I iir unfern k | en I WM' . wurde ’ I der W5; II : 28 Die I versuchte ts ■ in heirat» f.l Die ÄJ!-’ 1 •rteWJh tgfei««®1 I io. w*L iger ^L' geeint. Nichts falscher als das: Roms Herrschaft hatte das zuwege gebracht. Man hätte sagen sollen, er eint uns heute. Zu ihm schaut jeder Deutsche auf, gleichgültig, welche Politik er treibt und welcher Religion er angehört. Das ist ein hoher «Segen kühner Tat. Vielleicht kommt einst der Tag, wo aud) dte Vettern über See bedenken, wieviel sie dem Befreier Germaniens verdanken und solche Gedanken helfen dann zum wechselseitigen Verständnis. Die Lichtbilder zeigten eine Reihe alte'r Germanendarstellungen, die auf der MarkuSsäule in Rom und sonst sich uns erhalten haben. Zeitlich verschieden gab ein Teil der Darstellungen das gleiche Bild des hochgewachsenen schönen Mannes mit schlichtem Haar und vollem Bart, mit hoher «Ltirn und edlen Gesichtszügen. Man sah — und an Gallierbildern wurde es erläutert —, es war ein Typus, der früh festgestellt von den verschiedenen Bildnern übernommen wurde, so etwa wie wir einen feststehenden Tnpus für den Japaner oder Chinesen haben. Andere Bilder gaben als besonderes Kennzeichen eine wunderliche Haartracht der Germanen, bei der das lange Haar aus dem Nacken hochgenommen an der «Seite des Kvpfes überm Shr zum Knoten vereint wurde. Und ein kleiner Terratotta- kops endlich zeigte, daß man in Rom auch in lustiger Weise den Feind darzustellen verstand. Ein Schalk hat den humoristischen Kopf mit der Stülpnase gemacht, ein Schalk, der übertrieb, aber wohl nicht erfand. QaiidcL Berlin, 13. Tez. -iie (Äesellschasterversammlung des Kalis ynd tt a ts erteilte beute dem verstärkten AuNichisrat ein- stimmig Die 'UoUmaait, die aineritaniKDen Angelegenheiten zu regeln und über den Vertrag mit den Werken Aschersleben und S o 1 l st e b t eine bindende Enpcheidung herbeizu'ühren berat t, daß der diesbezügliche Beschluß des verstärkten Aufsichtsrats euuiimmig erfolgt. Ter veritarkte Auisichtsrat hat die Ge- nehniigung des Vertrages mit Stimmencinheit Dorgenommeiu Tie zerren Geheimer Justlzrat Kempner und Direktor Vielmann, soivie Herr Waldemar Schmidtniann reifen morgen nach Amerika ab, um dort bie Verhandlungen weiter zu führen. SSI Attn, S' I SM» ? dNi^-T Mie A Äfft 1,06 >, i|i\\ ‘.•“ein ir, «s ®t- mutc ihrer Söhne, der Unwirtlichkeit und Unkultur des Landes die Freiheit von Rom. , Die Schlacht im Teutoburger Walde, mit der der Aufwand begann, ist ein Eckstein in der Weltgeschichte geworden. ?Das freie Germanien hat den Frecheitssmn und die Manneskraft bewahrt, an der in späterer Zett die müde Lite Welt genesen sollle.) Es ist nid)t auszudenken, wie fcie Geschichte sich gestaltet hätte, wenn auch die Germanen, Die Spanier und Gallier, der Romanifierung anheim ge- lallen wären und mit ber Kultur und der Gesittung die (minernung sich eingeschlichen hätte. Man hat Heuer tm ^ubeljaljr der Teutoburger Schlacht 7ören und lesen können. Ai-mtmus habe die Germanen Döchentt. Uederftchr öerdoOesfäüe L ö. Staöt Gietzen. 49. Aroche. Aom 28. November bis 4. Lezemver 1909. (Linwoistierzayl: angenommen zu 31 100 (nitl. 16UU Alaun Alililär). Liervlichkeiiszrsfer: 2ö,08 U;M, nach Abzug von 5 Orlsuemden: 16,72 u/ot> Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im voni 1. Lebensjahr: 2.—lb. Fahr Da ber Kranlheitsverlauf den Verdacht erweckte, daß das plötzliche Hinscheiden nicht auf natürliche Ursachen zurückzuführen sei, erging Anzeige an die Polizei und Staatsanwaltschaft. Man glaubt, daß der Tod durch Vergiftung herbeigesührt sei, hat aber noch keinerlei Anhalt dafür, auf welche Weise das Gift in den Körper des Mädck)ens gelangt ist. te. Biedenkopf, 13. Dez. Der spinalen Kinder- krankheit ist in Endbach und Weisenbach je ein Kind er. legen. In dem Oertchen Ober-Wendbach ist die Krankheit ebenfalls auSgebrochen. Deutschland in der Weltpolitü der ersten Kaifer Roms. Die glückliche Geburt eines Mädchens zeigen ergebens! an Dr. Karl Wünmenauer und Frau LilUe» geb Math. Höchste Schlachtviehpreije ui Frank'urr a. 'DL Fleischpreise in Gießen Achsen Kälber Schweine 50 Kg. Cchlachtgemichi 43—48 Aik. Kg. Schlachigem. 43—48 Pi. V- „ , 59'/,-6^ ll. Kg. 76-84 Psg. '/, , 72—76 , '/, , 80-96 „___ Getreidepreise in Mannheim Broipreise m Gießen Weizen luu Ug. 21.70-21.90 Mk. Roc;gen 100 Kg. lti.55—lb.85 9)tL Areitzvrol 2 Kg. 62 Plg. Schwarzbrvl 2 Kg. 54 Pig. Tuberkulose 4(2) 3(2) — 1 ^ungenenkzündung 1 1 — —— eungenkararrh — 1 1 Herzschwäche 2(1) 2(1) — — cd)laqfluB 1 1 — — 'Jucienentnüiibung 1 1 — —- bösarl.Plenvilbnngen 1(1) 1 (1) — — Bluivergiuung 1 1 —— — Kinderlähmung KD — 1(1) unbcCnnnier Ursache 1 — — 1 Lumme 15 ch- 10 (4) I 4(1) '21 nm.: Tie in SiiüjuHicin •JClUljluK Ziffern geben an wie Diel ■* * "* ‘^■■^■^-■^«*-uMu* ,_i* j~ u‘j‘ ■u*j^,u*u- u~ u>,-^yy>ZwrMZ~w-^*Ju«ii_/z Uhr, im Kolosseum. (Tut Die Christbescherrlngsfeier unterer Kleinkinder-Bewaliranstalt fotl am nadjltcn Couniaa dem 19. Dezember, abßebaltcn werden, iunadrt ouvtü tooiletiDicufl in her ilobanne«.ifird)e. Dreier Woucflöteuu bemniu uachmitiago 3 Hui mit besonderer fiiturflic der Uinüer. Uiacb demselben flnbct in der Lleinktnderschulc im engsten Kreise brr Minder uuö chrer Wjujcüoriaen die Q)abenocrieUuna an bie Älcincn snut. üue, die unS zu unserer Tbrrstbescherung noch Gaben zugedachl baden, wollen He recht bald au btc Borstondodamen oder die Lchul- schweuern gelangen lassen. Lötr buten verglich öauim für untere bl Lurder. Giehen, den 13. Dezember 1900. Ter Vorllaub der lllciufinbeiMÖctoabranftalt. D r. *J1 q u in a n n. Exiftenzverbesserung durch micrchantc stille * 1 Huben beseemoiodlene Herren jcoca «stoubeS mit beiten Beklebungen zu Handel. Industrie unO Hiunialiuen durch germge Betelligung an erneut neuzeitlichen Unicrncbuicn, welches in kurzem die ganze Stielt umfpannen öiirtte. ttniroort criolfli erst nach «tndolung von Auskünften. tUuich. erd. unter K. 1„ 9919 an Sindols L'loffe, tlli. _________n Bilder mit Glas und Rahmen: X Lchubeugel klöntatu Vuuc Stauer Krredrich Virbit an der WM bc war einmal £l?aibcüriauifcit Hinch in Hochgebirge Der Uvuig der Berge Vergessen Träumerei Dec Antrag. Sämtliche Buder gebe wegen eiuinabc dieses Artikel» zu tebeui annehmbaren llreiie ab. iti747 (iurl jimrimn ll-illbeigeschuit. -jenen Bane 15. Christbäume | in schönster il nröbier AuSwabl au buben bei Tienituiaim Berber, Brandvlall. tfrft Lenckenbergni, Kurtotfein vr. Ldeile u. talatfartuneln. cninhcbU ittT.ij J. Welwl. Telephon 2LV. Svnucnitraüe ü. Rodel < Schlitten, Schneeschuhe iCrtg.-Xclemaileni "77 Lb enipftble al» criiilani* dadritar. tRcbtratnrcn preiswert. Carl Zimm ermann Schretnermnr., -denen Baue L* luherger Mich von v. 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Dezember IWI Umana n Ubr il Frelti^-AboMenL-YorKellut W Xoiitnt! -ea Das Schiedsgericht Lu'ilp. i.3alten o. «enonbre* leu:>ch von Alired Mdrtc. Ergangt v Ariebr. o. C ppelr BronilowSki. Hierauf: — „Tartutie“ = Äomdbie n dAlten o. Mollbre. Anfang b Upr. enbe geg lu* t Uor.