Mittwoch 20. Oktober 1909 159. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 246 Erscheint Kyllch mit Ausnahme beS Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Cberheffen Wir Kinder dachten uns nicht viel dabei. I der betreffenden Aerzte vorgelegt werden. Jedoch bleiben die unser schöner Schimmel, ein Vollblutpferd Dereinbarrmgen über das Arztfystem von der Nachprupmg durch 456 des Ent von 1000 Mark wird wie folgt verteilt: bare 9k. 35 22 25 n ** Für die Sitzung der Stadtverordneten Betrag Entwurf lich am Mter Kratze j; der Briefumschläge ergab als Verfasser: 35 £>. Seeger, Gießen, 22 Emil Kroll, Gießen, 25 Architekt Hans Meyer, Gießen. Die Entwürfe sind von Donnerstag, 21., bis einschließ- Sonntag, 24. d. Mts., von 11 bis 1 Uhr im Turmhalls Brand ausgestellt. gelauert haben. 1— ... ... —_____ ...- Wir freuten uns, daß unser schöner Schimmel, ein Vollblutpferd aus der Zucht des Grasen Münster, so rasch gelaufen war, daß die bösen Hannoveraner unseren Vater nicht erwischten, und daß neuerbaute Dohnbü Vanbe, ttm-M 6ii je Natt 30OT.J otbet nefatft , Angebote unter » icnener Amei^er» RotattonSdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Di» „Siebener ZamtlienblStter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für de» Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- straße 7. Expedltton und Verlag: 5L Redaktton:e-^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGreßen. Die Oeffnung Nr. Zmn Grundnngstag des Nattonalvereivs. Beim Festmahl am letzten Sonntag hielt Gouverneur a. D. v Bennigsen als Vertreter der Familie v. Bennigsen eine Rede, in der er interessante! persönliche Rückblicke verwob. Er sagte u. a.: „Mich persönlich verknüpfen lebhaft-- (5riimcnmgai aus meiner Linder?,eit irnb auch aus späteren.Jahren mit dem RationaLverein. Uns Lindern blieb es nicht verborgen, daß die Akten des Vereins, für ben uuftr Vater arbeitete und reiste, und den Die böse Regierung nicht haben wollte, im Kleider schranke im Schlafzimmer der Mutter versteckt wurden. Tort waren sie sicher, wie mein Vater meinte, weil der hannoversche Beamte viel zu höflich und anständig sei, um bei einer Haussuchung gleich in das Zimmer der gnädigen Frau einz-udringeu. Als dann im Jahre 66 mein Vater für seine ideale grvßdeutiche Politik, die in iLm Bestrebungen des Nntionalvereins gipfelte, zmn Lersehmien ward, als er, vielleicht der treueste Hannoveraner, den es je gegeben hat, von seinen Gegnern zum hannoverschen Landesverräter abgestempelt war, da wurde uns Kindern einmal erzählt, heute har euer Vater schnell statt zum Lindener Tor durch ein anderes Tor aus Hannover hinausfahren muffen, tueä ihm bi,e Leute mit Sens en und Mistgabeln ans- issen-Liadei ,g den A- Cüobertt Wirt Pd.F-aux. 5 AZM hscräumiges eioszii® JflöJSfiSj unser Kutscher, der alte Stins, so gut gefahren hatte. Aber meine Mutter hat in jener Zeit doch schwere Sorge ansg?standen, wenn mein Vater auch die vielen Drohbriefe und Todesurteile, die er erhielt, nickst ihr, sondern dem Papierkorb anvertraute. Als ich dann in späteren Jahren als Landrat einmal aus meinem Bureau in Peine saß und, wie das einem preußischen Landrat so zuweilen zu gehen pflegt, nichts Rechtes zu tun hatte, verfiel ich auf die Idee, die alten Geheimakten zu studieren, und dabei stieß ich zu meinem größten Erstaunen auf einen vergilbten Aktenstoß mit der lapidaren Aufschrift: „Gegen die Umtriebe des von Bennig- en". In dem Umschlag fand ich in einer Liste sein säuberlich verzeichnet die Namen der Besitzer der schönsten Hildesheimer Bauernhöfe. Da standen sie, die Grote Dettmer, Meier, Hansen, Zieseniß, deren Altvordern auf dem vererbten Hofe schon gesessen hatten, als der Bauernkrieg unser deutsches Vaterland durchtobte. Diese ftiernacfigen Vertreter des niedersächsischen Bauernstandes hatten im Borriesschen Sinn die Frechheit gehabt, ür eist Ehrengeschenk sür Rudolf von Bennigsen, m dem sie ihren neuen Götz von Berlichingen verehrten, Beüräge zu stiften, unb dafür hatten sie in der schwarzen Liste des berüchtigten hannover- schen Polizeiministrrs Aufnahme gefunden. Meine verehrten Damen und Herren, die Art der twlitischen Kämpfe ist eine andere geworden. Wer sich jetzt mit Politik be- schäftigt, setzt sich keiner gewerbsmäßigen Verfolgung mehr aus wie in jener Zeit des schlimmsten polüisck-en Tiefstandes in Deutschland, zu dessen Beseitigung der Nationalverein in jedenfalls l>ervorragender Weise mit beigetragen hat. Aber auf der anderen Seite ist auch der politische Idealismus geschwunden. An der Stelle des früheren politischen Idealismus treffen wir jetzt nur zu häufig aus eine abstoßend wirkende aufdringliche Interessenvertretung, die den nackten Egoismus zur Grundlage hat. Dieser twlitische Marasmus, geben wir chn ruhig zu, denn er schadet unserer' Partei am meisten, ist nur einem Gebiet der deutschen Politik nützlich geworden, der Kvlonialpolittk. Die Blockpolitik ging in die Brüche, um mit ultra-montanen Machinationen und konservativem Unverstand dem deutschen Volke eine Finanzreform aufzunötigen, die jedenfalls an Unzulänglichkeit unb Verkehrtheit nicht ihresgleichen findet. Aber dieser betrübende historische Vorgang hat doch unserer Partei nach meiner Ansicht e t w a s N ü tz l i ch e s gebracht. Er hat die d e u t s ch e n B a u e r n, die unter dem Deckmantel des Bundes der Landwirte in die Gefolgschaft des altpreußischen Konservatismus, der seit seinem Be- stehen der natürliche Feind der deutschen Bauern gewesen ist mtb bleiben wird, geraten waren, wieder zur Selbstbesinnung gebracht. Ich bin mir ganz sicher, im Sinne meines Vaters zu sprechen, wenn ich Sie gerade heute bitte, diese neue Bewegung unseres Bauernstandes mit allen Mitteln zu stützen und zu fördern." * Die Ostmarkenpolitik und ihre agrarpolitische Bedeutung. Der Briefwechsel zwischen deut Aba. Dr. Boehme fand bent Führer oes Bundes der Landwirte, Frhrn. v. Wang.en h eim, der sich auch auf die Stellung des Bundes der Landwirte und des neuen Bauernbundes zur Ansiedlungspolitik im Osten bezog, wird noch erinnerlich jein. Heute finden wir in der „Neuen Badischen Landes- zeituna" einen Aufsatz von Prof. Biermer in Meßen, über den Liberalismus und die Polenfrage, der gleich- ben Beirat ausgeschlossen. 7) Der abgeänberte § wurses, welck;er zu verhüten hat, daß die WirksamteU der Lchuns- kammer unb des ärztlichen Beirates durch Bereinigungen und Verabredungen bezw. durch die ärztlichen Ehrengerichte lahmgelegt werde, soll bestehen bleiben. In der Begründung zu den Abänderungsvorschlägen wird in schärfster Weise der vorn Leipziacr Verband geplante kassenärztliche Generalftreikmigbillitzt und der Befriedigung darüber Ausdruck gegeben, daß dieses den Aerzte- stand kompromittierende Kampfesmittel allem Anscheine nach von der weit überwiegenden Majorität der deutsck)en Aerzte abgelehnt würde. Kennwort „Wasserkopf" erhält einen Preis von 400 Mark, Kennwort „Hessenkunst" einen Preis von 300 Mark, Kennwort ,70 000 Mark" einen Preis von 300 Mark. Giessen- Heriuano Stetig :»5r; ia5***t MA? M Ausland. Im weiteren Verlause der Sitzung des englischen Unter» Hauses wurde mit der Beratung der Fistanzbill im Berichtsstadium begonnen. Von der Regienmg waren 250 neue Vorschläge zu dem Entwurf gestellt, deren Beratung voraussichtlich mindestens zwei Wochen in Anspruch nehmen wird. Kemer der Berbesserungsanträge trifft "jedoch wesentliche Bestimmungen der Bill, so datz diese eventuell dem Oberhaus int großen und ganzen in der gegenwärtigen Form zugeben wird Ist Rußland hat der Senat aus formellen Gründen die Veröffentlichung der von der Duma ausgearbeiteten Ge- schäftsvrdnung verweigert. Aus Melilla wird gemeldet: Ter Kreuzer „Empe- rador Carlos V." unb der Tor pedvbvo tszer stö rer „Osabo" bombardierten gestern die Ortschaften zwi- schen Cap Regro und Cap Abdame. Auf spanischer Seite wurden 19 Mann, bei den Marokkanern mehr als 300 Mann außer Gefecht gesetzt. Wie in der Pforte nahefteheiiden Kreisen verlautet, beabsichtigt die Regierung über Ierus al e m den Bela gernng s- zustand zu verhängen, um eine weitere Ausdehnung des Schul- und Kirchenstreites zwischen den Griechen, Orthodoxen und den Arabern zu verhindern. Der EvkaMinister wird in kurzem die Reise durch eine große Zahl anatolischer Provinzen antreten, um die Lage der Evkafgüter zu studieren. Man glaubt, der Minister beabsichtige, insbesondere die Sttmmung der Bevölkerung gegenüber der Frage einer etwaigen Auflassung eines Teiles der Evkasgüter zu ftubierai. Line Mahnung der deutschen Regierung. Es war gemeldet worden, daß auch Angehörige der Berliner Gruppe des Goethebundes für eine ^errer- Kundaebung zu haben wären. Wir wurden eine derartige üundgcbung nicht für eine Förderung des Goethebnndes halten, der sich von politischen Angelegenheiten in fernem eigenen Interesse doch fern halten fönte. öon dcm Hauptblättern der Konservativen und des Zentrum^ haben auch die freikonservative „Poff, ferner das Zentralorgan der Nationalliberalen, die „Nattonalzeitnng , «L andere liberale Blätter gegen- dte .Ferrer- epidemie" Einspruch erhoben. Aach $e e = gierung läßt ht der amtlichen „Nordd. All gern. Ztg folgende Warnung zu verbreiten: Zunächst wird bei solchem Verhalten der Umstand völlig außer Acht gelassen, daß der Ausländer mir in den seltensten Fallen in her Lage ist, die verwickelten, oft von kaum wahrnehmbaren Reg. un gen und Strömungen beeinflußten Geschehnisse meinem fremden 2aiibc sicher zu beurteilen. Es gehört dazu nicht nur ein laug- jähriges Studium der betreffenden Verhältnisse an Ort unb Stelle, sondern auch eine ununterbrochene Fühlung nut all den unendlich oielen Faktoren, aus denen sich das öffentliche Leben cmeS modernen Staates als Produkt ergibt. Unangebracht aber ist es, das Für und Wider mit einer Entschiedenheit und Parteilichkeit zu vertreten, als handele es sich um die Unterstützung der eigenen Partei und um Bekämpfung von Gegnern im X-'anbe. Ob beftimmte Maßnahmen den Bedürfnissen einer fremden Nation entsprechen oder nicht, kann eben nur die betreffende Nation entscheiden. — Bei diesem Anlaß mag darauf hingewiesen werden, daß sich- «ne Anzahl üenttcher Blatter auch wegen der ylnrrchtung des spanischen Revolutionärs Ferrer in eine Glühhitze hmemgefchneben Haben, die ihnen jede Fähigkeit zu einem sachlichen Urteil ' ti u b t. Es ist dies um so verwunderlicher, als feinem der Urheber leidenschaftlicher Angriffe gegen die spanifche Regierung das Material zugänglich ist, auf Grund dessen die Verurteilung erfolgte. Die spanische Regierung glaubt, ausreichende Beweise für die Schuld fkerrers in Händen zu haben, und hat deshalb daS Gesetz walten lassen, mit dem nach der Anklage Ferrer in Konflikt geraten ist. Von hier aus ist nicht zu übersehen, auf welche Beweise sich das Urteil stutzte. Schon au§ diesem Grunde sollte man die. Parteinahme vermeiden, die übrigens einen besonders eigentümlichen trindruck macht, ivenn die ossenkundigen Schandtaten der Anarchisten, bic in Barcelona ungezählte unschuldige Opfer gefordert haben, oon Der ihnen doch in jedem Falle gebührenden Brandmarkung frei »wontKttdfe össshbJ11 ssottLische Tagesschau. Bruhn unb die Reichspartei. Der Reichstagsabg. Bruhn, bei dem, wie wir gestern »meldeten, Haussuchungen vorgenommen worden sind, ist -ml Reichstage kein gern gesehener Gast mehr. Die antt- lemitische „Staatsbürgerzeitung" schrieb: „Es sei hier ausdrücklich festgestellt, daß Abgeordneter Bruhn nicht der „Wirtsck)aftl-ichen Bereinigung", noch einer in dieser Fraktion vertretenen Parteigruppe an gehört. Als Hospitant der Reformpartei gehört er der Fraktionsgemeinschaft der Reichspartei (fretkonser- vatib) und der Reformpartei an." Hierzu, bemerkt die „P o ft" ablehnend: “ „Die Zuzählung des Herrn Abg. Bruhn tzur Fraktions- gemeinschaft der Reichspartei beruht auf einer völligen Unkenntnis der parlamentarischen Verhältnisse. Der Abg. Bruhn gehört zur Reformpartei. Diese durchaus selbständige Partei hat mit der Reichspartei ein Abkommen dahin getroffen, daß für die Kvm- miffionswahlen, die nach der Stimmenzahl der Parteien erfolgen, die Stimmen der Reformpartei der Reichspartei zugeMlt werden. Die Reichspartei überläßt hierfür zuweilen eilt Kommisfionsmandat der Reformpartei. Es handelt sich also um eine rein äußerliche Abmachung, die in keiner Weife irgendwie als Fraktionsgemeinschaft bezeichnet werden kann. Die Reiä)spartei hat auf die Haltung der Reformpartei und ihrer Mglieder nicht den mindesten Einfluß und demnach auch nicht die geringste Verantwortung für sie. Soviel wir wissen, läßt sich der dänische Abgeordnete bei den Freisinnigen mitzählen, die Lothringer bei den NattonaNibera.en — niemand wird vernünftigerweise aus dieser äußerlichen Beziehung einen inneren Zusammenhang konstruieren wollen." Deutsches Reich. Ter Kaiser nahm Dienstag vormittag im Neuen Schloß den Vorttag des Cl-ess des Militärkabinetts, des Generals der Jnsantcri« Frhrn. v. Lhncker, entgegen. — Großherzogin Luise von Baden ist mittags, vom Neuen Palais fomnumb, in Berlin eingetrossen unb hat im Königlichen schloß Wohnung genommen. , Ä Aus Ludwigslust wird gemeldet: Ter König von Sachsen traf Dienstag nachmittag mit dem Großherzog ein und stattete der Großlierzogin Alexandra einen Besuch ab. Nachdem sie bei der Großherzogin ben Tee eingenommen hatten, begaben sich der Wuig unb der Großherzvg zum Bahn ho s, von wo nach herzlicher Verabschiebung bie Abreise bes Königs von Sachten erfolgte. Zur Frage ber Reichsversi chsrung so r bnung hat bet 23. orbentHdie Berufsgenossenschaftstag in Stuttgart folgende Entschließung angenommen: _ . Der Berufsgenossenschaststag stellt mit Besrwbigung feit, daß bie von Seiten ber anderen Versicherungsträger der großen wirtschaftlichen Verbände für Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Industrie, von Vertretern der Wissenschaft unb von Sozial- Politikern an dem Entwurf einer Reichsversichcrungsordnuns geübte Krittk eine weitgehende Uebereinftimmung mit denjenigen Grundsätzen aufweist, die der außerordentliche Berufsgenosien- schaftstag vom 26. Mai 1909 in seiner damals einstimmig angenommenen Erklärung nicdergelegt hat. Er gibt nunmehr ber Erwartung Ausdruck, daß bie Reichsregierung ben genannten Gesetzentwurf unter Berücksichtigung dieser Stellungnahme einer gründlichen Umarbeitung unterziehen wird, insbesondere m der Richtung, daß die Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaften in vollem Umfange gesichert bleibt unb von einem neuen kostspieligen Beamtenapparat Abstanb genommen wird. Versammlung am Donnerstag, 21. Oktober, nachm. 4 Uhr, wurde folgende Tagesordnung festgesetzt: 1. Mitteilungen. 2. Gemeindesteuergesetz. 3. Schutzstreifen bei der JrrenMistalt. 4. Lagerhalle von Geilfuß an der Westanlage. 5. Belassung von Fenstern im 5>ause Rodheimerstraße 38. 6. Errickstmng eines Schornsteins Bahnhofstraße 22. 7. Erweiterung der Eifenbahn-Werkstatt bei dem Lokomotiv- jchuppen. 8. Geschäftshaus für H. W. Rinn an der Marburger Straße. 9. Einfriedigung des Garnisonlazaretts an der Ostanlage. 10. Bebauungsplan für die Schwarzlach. 11. Enteignung von Gelände für die Weserstraße. 12. Bewilligung eines Zuschusses für die Veränderung der Einfahrt Marburger Straße 29. 13. Befestigung der Hamm- straße. 14. Ueberlaffung der Eiswiesen an den Eisverein. 15. Beschaffung eines Kessels und einer Maschine für das Pumpwerk in Queckborn. 16. Zuschuß für die Alicefchule. 17. Kosten für den Besuch des Parseval-Luft- Berlin, 20. Ott. Der Vorstand des Goethe- dun des trat gestern abend zu einer Sitzung zusammen, 'N der Sudermann, Fulda, Maar, Engel und andere er- chienen waren und vereinbarte eine Kündgebung in Sachen 7yerrer. Von seiten derspanischenBotfchaften wurde, jo meldet das Wolffiche Bureau, vormittags in cour- loisievollster Wei je interveniert. Danach scheint also die Versammlung ins Wasser zu fallen. Abends fand eine von Frauen einberufene Versammlung statt. Nach «Schluß der Versammlung kam es in der Kdpenicker- und L^rselskraße zu mehrfachen Zusammenstößen zwischen der Polizei und dem Publikum. Eine Abteilung berittener Sck)ntzleute mußte mehrfach in das Publikum hineinretten, das „Hoch Ferrer!" und „Nieder mit den Pfaffen!" schrie. Die 40 jährige Schneiderin Parmmcrrenka wurde um» geritten und anscheinend innerlich verleht. 14 Personen iDOiriyen verhaftet. Aus Stafct und Land. Gießen, 20. Oktober 1909. Der Wettbewerb für den neuen Wafserturm. Bei dem von der Stadt ausgeschriebenen Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen zu einem Wassicturm sind 35 Entwürfe eingegangen. Das Preisgericht, das am 19. d. Mts. tagte, hat folgende Entscheidung getroffen: Da eine in jeder Beziehung befriedigende Losung unter den eingereichten Entwürfen sich nicht findet, konnte der 1. Preis keinem Entwurf zuerkannt werden und der verfüg- Programm len. Schachpartie, nem Souper, ttlerin. ppe. i'is. rangaise ibrevetiedonnelM»! eferences, [fä \'.-Renaud, Wilsons für 300 M. M ,c Anzarfunsibei v: ,ahL von 15 M m: järk an IT. SlM . .nbitüi oeiucbi- . itL Angebote unter 1 iggernb erbeten. falls für eine gesunde b äuerliche Mittelstandspolitik ein tritt. Prof. Biermer behandelt die Frage zugleich in einem neuen Lichte, indem er u. a. schreibt: „Richtig ist, daß der Grotzbetrieb nur mit fr ent ben Ar- beitskr aften reittabel gemacht werden kann und es für die Nationalitätenfrage ziemlich gleichgültig ist, ob der Gutsherr unb fein Inspektor beutfch ober polnisch sind.. Würde man sämtliche Rittergutsbesitzer polnischer Nationalität durch deutsche ersetzen, so würde man für den Germanisationspvozeß immer noch sehr wenig gewonnen haben. Die Führung der Polen in Stadt und Land ginge bann vom Adel an bie Geistlichkeit, an Abvokattn unb Aerzte, bie schon heute bie Hauptrolle spielen, unb denen in erster Linie bie Kräftigung des polnischen Mittelstandes zu verdanken ist, über. Daß selbst der kräfttgste Rittergutsbesitzerstand nicht imstande ist, feine Arbeiter zu germanisieren, sieht man ja enajten heute 5(1) BlmDdarrnenlzüuDnng 1 (1) KD Überall erhältlich. V$ u Paket IS Pfg. 10(8) 3 23.80 160.10 13-1Ö0 11 (9) 3 262220 110.00 luhdO 163.90 I (1) 2(1) 10 (.3) vom 15. Jahr 5 (4) 4(1) 6(8) 1 .1 8(4) 5(4) 8(1) 6(3) 6 (2) anderen Uniet- leiMtrantbciirn Nicrenkrankt cucn J’.rcb-J Verunglückung anderen Krankheiten Huq*ncr bcqgu LaurabIHte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkeuluae ,e,i Der Ar b itfllt st ich vtk rd. 207.10 11M^O| KD 2(1) 7^2) 1 V3 .‘5 83.75 V8.60 83.70 92.00 ‘Ji.tO 99-05 U821U 94.75 104.05 bl.20 64.30 99.10 95.10 J4JM 164.'» 47.80 89.00 65.75 99.00 Sri wftkfloi Srrhi "vH, ttt 114.00 13o2M) 2O450 21290 130.25 207.20 194.50 101.80 lll.jO 180.70 187.30 247.4V 150 00 rite) 160 80 208.4V U wie f, Je« 4 4" 3e 3°, 4', 4' UM Erlaubnis zum Betrieb einer Bahnhofstraße 15. •• Medizinalkasse für Bo<*bum Guss Buderui E. W. . - . Tendenz: ruhig-. Berliner (anada E. B. . . . Darmstadter Bank ■ . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: lustlos. Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die bliestener Fleisch- und Broiprcisc am 18. Dftober 1909. Händler start Bruch von Bierndetm, der sein Cik'jü)n|t im Ulnherzichen ausubi, hielt lurziiu) i,iec au, der Lanostraße, begab jict) daun mit feiner c 2lad»ricbtcii« Loangeuiche ivememtze. TonnerSlag den 21. Cftobcv, abenDv 8 Uhr, tm MatlhäuSsaal: Bibelst u n d e. tBilder nuO dem Heben Zesu.) starrer D. Schlosser. Minimal,ren 1. stkadiahri-treui Wetzlar 8,199 Jindtr, 2. AaD'ahr^ nerem Rothenditmold 7,lbü '4>unhc. Nate Ball mr Berente des E/aucs *J a, Sieger: Radsahrbereut Leylar mit 2: 1 gegen 'Jiate iar.rvtrei:i Marburg. 1er ttunitiahvcn, Ehrengabe: BcrrMeurer vom iKaoiahiDeieut Leglar. oct yiieDern’teilunitteigc'j, 1. Rate ial/TDcieui Xveölar ll,.k»J dunste, 2 Midbiahrocrcin strotdenditmold 11,114 Punkt :iiad-Ball tut alle Bunoesvcr.unc, (siegen Belo- zrpedklud Frankmrt a. M. mit 14:5) gegen Nadiahroerem Leyla 4*’, Conr.Tilrken von 1908 T.lrkeulosc ....<.. C 4 , Griech. Monopol-Anl... 4” 0 äussere Argentinier^. 3°, Mexikaner ...... 4 Chinesen . Aktien: nachmittag gegen 3 lltjv lo Mut über Taruistadt und beschrieb mehrere xtcuc imd schleifen in der X?ufl. 3n dem Luftschiss, das von Oberleutnant Stelling und .vai.pt- nuiiui Dingtinger gesteuert wurde, befand fidi der Großher-og von Heften und Prin4 Hc tun d> von Preußen Ter Entstieg war i:ad>mituige 2 Uhr üU Minuten in Frankfurt erfolgt. Tas VuftfdMif landete gegen 4 lUir auf dem Leiter- staLter (5xeizterplal unter Beihilfe einer Abteilung des 115 Inf -Negks Bei der Landung mar atrf;rr ter Örog- hc r 3 0 g i n auch Prinzess tu Heinrich von Preusten. Prui- im Wochenbett Wundln'eknou Tuberkulose Lungenentzündung ycis- und Gefay- kianthencn Gehirnfchlag anderen o)ch«rn- krankbcileu Tlagcnba vmfalarrh Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, Diarrhöe, -Krankenkost Darmkatarrh, etc. 62 Mk., 8. Qual. 55-58 MC, 1. Qual. 75—78 'Ulf. (einzelne schwere Ture bu 85 MC), 2. Qual. 68—73 SIL, 3. Qual. 56-62 Ml. Cd:«cn m bester Laie werden Märtte. -th. (Bi eben, 20. Cft. Ter gestrige Rindvieh markt hatte einen '.‘tunneb von 1200 stück wroßvied und 35u Tlück Mastern. Ter l'larft war von Räu'cni, darunter liinfäuici aul J Thurmgen und aus Baven, stark besucht, sie hatten Bedari m ! guten Muchkuhen und legten gute Preise Dai.tr an. Tas Ge>cha«r 1 in irifchmelkenden und tragenden Ruhen madiu sich recht flott und 1 zwar zu Den Prcticu des leigen -larktes. Bei deut starken -1 Jtiat | an Jungtieren, iür d.e verhaltmsiuav.g gute, aber nicht hohe Preise | verlangt luutDcn, konnten üic Ttere tnr Pka'izwecke glatt abgeieijt werde». Ter ^ettviebniarkt war etwas nujigec bei gedruckten Preisen. QJute iette Rinder wurden leidlich hoch bezablt und | iur Cie Koblenzer liegend stark begehn. Ter gtoBCic ietl bei j Austriebs wurde für öic Lahiiitädte angeLtnif. Tas iBe!a?ast in , Halbem kam erst spät tu (bang , die Innigen Megger, die nut eintm Preisabschlag gerechnet batten, deckten sich mit seht knapp, da die ' Tiere nicht billig zu haben waren. Gute Late, ivie lie die oianf« 1 iutter und Liesdadener (iinfamer, die staik am Markt ivareg, ! brauchen, wurde sehr über Den Prei4 bezahlt, wodurch auch Die anderen Qualitäten un Preise anzogen. tai L4on, ter aus einer Ltaifou 'Jiapokony mit einer ldofdame seiner sänoesier Caroline, ter schönen Elüonore Tenuelke te la Älaigne, cnst )Vu>|jen rjar. lieber das ilcbclt und traurige schläial dieses v?/ta|i*n LLon werten 111 ter diebue auf (vrunr> MiveröiienÜtchter Tolumenle genauere iDiittcilungcn gemad-t. Der Kaiser nahm sich dieses natürlichen Lohnes, der ihm tun? ans tem (Äcsicht ge> jdmitien nnir, mit großer Herzlichkeit an, ließ ihn sorgfältig er- Sieben uno vermachte Dan „kleinen Leon", ter 7806 geooren roar und loäljmib Napoleons Qk'iangeniihait zum ^üngitiig hemm wuchs, in seinem Teilament 3U‘) Oju Franks, wozu ec noch die 2lmucifung iugtt-. „Fch würde es gern >ehen, wenn ter kleine £eon Die Beunaeulau,bahn erwählst, salls oas nach feinem CS- schntack ist.' Tas war aber gar nicht nach dein (vejchmack des gioügewattdcncn stolz aussehcnoen. jungen Mannes, ter wie eine lebente Pl)owgrapbie Navoieons erschien und auf den Boulevards von Pans eine Dctannte Erscheinung war. (irr verfchlventeke in einem tollen Leben fein ganzes (jklö unö kam immer mehr t)er- unter. Ter letzte (vlauzpurikt seiner kirn'tvn^ wat sein Eintritt in Die 'Jiationaigarbe tm x>uli 1830, als Dx nnfdinx'Uaibc Napo- levmBegenierung auf ihren Logen auch ibn cmvoctrug und nut einem tnegcrifd?en Glanze umgolDetr. (rt wurde jedoch tvcgen rihir Gebarfatpsoenvrig«uqg «ich dem Heer vusgewiL'cn, wantertc bald ins schUlDgcjangniS unö leite Dann in Den M.engsten unö gcmcinüen '-tevl/ültniiteiu Februar 1840 «rließ et ganz aißcurajint Paris und ging nach LouDon, um feinen Bettet Louis 'Lonavatte (utiimuclxn, cet ibn aber nicht oorlteß. Taraui forDcite der Lohn Napoleons oeii Vetter auf Pistolen, doch warte ein ^lustrag Du Streikes Durch Die .Polizei verbinden, und Löon trug Dem Vetter Die BciciDignng so wenig nach, Dau er sich bet ter Prusiteittichaitswai)!. Napoleons in einer p braten bart en Prolin mctiou stir ihn ei klärte. Tie Beine Neute, Die ihm Napoleon 111. aus setzte, konnte feinen 2tuin nicht auf halten; er verkam m UlciiD und Hunger, ji> Daß et 01t keinen Sou für Den gchcblcit iabol hatte. Ler Sohn Des XaiferS, bet zwi'chen Den Mitten des Weitbeterrfchers geioiest batte imD im l-vchften Glanz am gewachsen war, lütrb 1881 ui bitterster Not, und mitleidige Nadibarn lainmelteii zu einem ärmlichen sarge für seinen Leichnam. Summa: 61 ^297 48 (24) 7(3) 8 (3) A n m : Tie 111 Mlammcnt geKüMi Jiffcrn gcoen an, wie viel Der Tote-:!Ale in ccr brttriffnten JiranJbt.t auf von auLwärtL nach Gießen gebrachte ttranfe kommen. Zusanimen: (Lrwachsene: im 1. Lebensjahr Sport. Sonntag, 17 L t oter, unter sehr großer Beteiligung sein 10 > j a b r: i «• d Stiftungsfest IN ter 7 itrnbaik des L um Vereins Z'i rbunöai war Damit em (Yala. Saal-Spornest, zu Dem Die Ji rlcungen »eor vieler tüchtiger Vereine cinqegan-im waren. Gin- gclcuri wurde Die Feier durch einige Mruikstmle, Denen eine Genüge ^egrußungsaniprache tes 1. 2^0111^»^ Rodrger fotgtr. Ter Oian vor stand D.s »Äaues '.) a ehrte Die 3ubilarm Durch liebet^ rerchuwi einer silbernen Plakette, ter :Haoiat/r»ernn ÄISielD durch cmD Mar;, V YSagner, ki. Lauer uiu> C. TuM, Die auf etne 10 jährige ununtrrbaxqenc Mitglied« sä^ft :urudbljdcn konnten, wurken Ehrendiplome überreicht. Sie iLuröen Den Fubilarcn nach einer Rete von .\>erm 'S.^VJmtetgcr übergeben, irm stotter Ball bcschwß das m allen Testen ithon tetlauienc Feit. Nachsteheuo Die Re,u.tatc in Den saaUoettbewct^ den: 6 er JiuterraD-^diulrngcn; l. RaDßrhtvfteui verhorn SomienscheiuMe '.lebet Bed. tptmm^^ Eicktijz. Lahmerer . . . F.iektriz. dehn, kftt . . .. Eicliweiier Berz^erk . •. fle’.ieDiirclien Bergwerk . nmibnTcr- Aratril.. Paketf. ILxrpcncr Berga eck. . . Laurabhttc . ,.A . . . . Nordd. Lloyd . . . Uberschk» Ei sc u-Industrie Berliner Haudelsges. . . . J'arm't.ldter Ban» . . . Deutsche Bank . . DeuUch • Afiat. Bank . Di'kouto- Kommandit ,. Dresdner Hauk . . . •. Kreditaktien . . . , - . Baltimore- nnj Ohio- ■<<** EiaeuLabu ... . *., . Gotthard bahn .. Lombard. Eisenbahn . z . Oesterr. Staatsbabu • Prince - Heun • Eisenbahn 1. uhvfes. 18. Derwendtma von sd-uhlcuten bei Aussiellunq l zessrn T oro rhea und dte Prrn;es,mnen '7ranz Fo- -....... *" " - 'scph von Lattenbera und Ludwig von Battende r s; mit ihrem jüngsten 3olm annnsend. sre alle nahmen, mu Ausnahme Des Prinzen xxinrid), an der Rückfahrt^terl. Tas Luftschiff fuhr nach mehrmaliger Umkreisung Der stadt nach Frankfurt, wo uni 3.15 Uhr die Landung erfolgte. Prrnz .'Xtnrub, der dem VuitichifT tm ßmkomootl ge folgt lvar, traf um 5 05 Uhr wieder ein Tnc Rurkfahrt nc. Tartn'^:.)l .rio ist um i-' Udr im .'irastwagcn. . ln?.2O . 137.7 j . 247.10 . 86.70 . 160.90 Temperakiir am 18. bi3 19. Cflobcr =-- 15,7’C. Frank lurter 3*/«*,’<. 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Entledigen Sic sich derselben doch ebenfalls durcli den Gebrauch von raffe für staatliche und kommunale llntctbcamie wurden g. müi|lt dczw. durch Los gezogen als Vertreter Forstlvark '!wlb in Lorsch; Fvrsttvart iUipskein in Tarmstadt ttanzlei diener Schmidt nt Tarrnftas:; Forsavart «tarn in tfranid? stein; ForstTvart Barenz auf Forsthaus Finkenloch; Forsv- wart srmon tn Ebruiqsdausen; Forst ivarl Ehr ist in .'-onr- berg a. £>.; als Ersatzmänner: Forsmart Bormuth in ^ültcnfelb; ^DrsUvark 2röoel ein reichliches Mahl oie Wanderer erwartete. Mit einigen Alsfclocr Freunden wurden nod) einige gemütliche sumben verbracht. " Der QrtSgruppe (vießeu des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins ist es gelungen, Fräulein Dr. Gertrud Väinner aus Berlin zu einem öffentlichen Vortrag zu gewinnen, der SomSlag Den 2d. Oktober un großen Hörsaal der Umvcrsikäi siailsinden wird. Fräulein Dr. Bäumer ist eine öcu Führeiimie» Der Frauenbewegung gemäßigker 9iichtch»g unö wird mit ihrem Vorirag über ,Die jrautnbcrocgung in ihren Beziehungen zur modernen ÄnUuc* ivol)l allgemeines Interesse flnben. -r WecngeLU. dieser Tage wurde der neu gewählte Bürgermeister Pre.diger in fein Amt eingc* wies en. Nun stehl auch unserem Crt ourch den Wegzug de.» seuherigen Brigcordneken oie Neuwahl eines Beigeordneten bevor. Jixrr der sein hiesiges Gatt oerlausie, übernimmt bei. culzhvs bei Fulda. 4 Reniers, 19. £lt. Dem r ienstknecht Heinrick) Lerch, der nut dem Fuhr wert des Werner Opel von hier gestern abrnb gegen < Uhr auf dein Heimwege begrissen war, scheiucn kurz vor dem T-oise die Pferde und rasten davon. Lerch geriet hierbei zu Fall unö tarn zwischen einen Straßen bäum und oie 'Juibcr des Wagens zu liegen. Dieser zerquetschte ihm den rbvps derart. Da); das Gehirn blo.'•gelegt wurde uno oer T o t , o s o r t e i n t c a t. Heute morgen fand gerichtlicher Augenschein stall. Literarisches. — I m Laude des esrDbcbcnd. Vom Vesuv zum Aeina. Land und Leute in Sizilien und lialolmcii. Die vulkanischen Slataftrophen uo» 1905—1908. Zerstörung von Messina und Neggio. Bon Dr. Albert Bacher, diesem fernen neuesten Werte bietet uns 'Alben Zacher eine Zufauunen'asjung seiner Ivichttgslen Beobachtungen, die^ er m dem Bereiche Der (irbbcbenjonc -je- sanuneli hak. Der iZreund südlicher LandschchtSprachl, Der 4Jcrebter qeichlchlUcher Größe, Der RiminvcunD, ja. selbst Der Politiker unD 2chlioi>a.s^iiom ivliD imcrc"nntc ) Istndei___________________ Ulonati. Ueberjid}! der ToSerjälle in der Stabt Eiehcn. Monat Scpiculbcr 1900. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 (mH. 1600Alaun 'MUilär) Llerblichteiisziifer: 23,5 •/„, nach Abzug vou 29 uriSiremocu: 13,3 -/». Ätnber Höchste Schkachwichpreise m SranMurt a. M. sZleischpreise in Tießen Lchsen Halber Schweine 50 Ra- Schlachtgewicht 43-50 Mk. ' . Ra. Schlachtgew. *8—52 Pf. */, . _____ßA-02 . *k Kg. 76-34 Pfg. 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Tür die Acldbereinigung Lich sollen die zur Wasserabführung bei Km. 14,359 — K'reuznng der Butzbacher Straße mit der Eisenbahn — erforderlichen Arbeiten, veranschlagt zu 1598 Mk., durch schriftliches Angebot vergebet werden. Die Verdingungsunterlagen liegen aus Grotzy. Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind, mit entsprechender Aufschrift verletzen, verschlossen und pastfrei bei Großh. Bürgermeisterei Lich bis zum Eröffnungstcrmin, welcher Freitag den 22. Oktober d. I, vormittags 9V2 Uhr, auf dem Rathause zu Lich stattfindet, ist cs, daß Sie aller Art. Petrol. K Heisöfen am vorteil hasteslen kaufen bei Je B. Häuser in Verbindung ml\ Seife, garn hcr/arräsende» Waechmlnel. bester Ersatz für. Soda, vorzüglich rwn Einsetzen oder Einweichen der Wasche, zum Reinigco von scbtnuul^exn Kllchcngescnicr 'm HoUgettUo etc. Oben genannte 3 Artikel in allen einschlägigen Geschäften zu erhalten. 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Es sind: rd. 14 000 cbm Boden zu bewegen. 650 cbm Maurer Beton- und Eisenbetonar- beiteu zu Quellenfassung, Hochbehälter, Schächte und Bctontänal. 600011dm Rohrleitungen (Gußrohre oder schmiedeeiserne Rohre). 52011dm Steinzeugrohrleitungen zu verlegen samt Lieferung und Nebenarbeiten. Mit den OucllcnfassungSarbeiten soll in diesem Jahre Wch begonnen werden. Verdingungsunterlagen können gegen Erstattung der ivrrstellungskosten auf dem Amtszimmer des Unterzeichne wn, KreiSamtsgcbäude Zimmer Nr. 17, in Empfang ge- ch»imncn werden, wo mich die Zeichnungen und Bedingungen ■■.piT Einsicl)t offen liegen. Aiigebotc sind mit entspreclfcnder Auffchrift verseifen, verschlossen und postfrei bis Montag den 1. November, vormittags 11 Uhr, ■bei dem Unterzeichneten einzureichen. > Zuschlags frist 14 Tage. Freie Auswahl Vorbehalten. Gr eßen, den 13. Oktober 1909. B16/i0 Der Grotzh. K'reiSbaninsPektor des Kreises Gießen. I. V-: Knoll. SALAMANDER H STIEFEL werden aus den besten Rohstoffen hergestellt, sind von tadelloser Arbeit und entsprechen g der neuesten Mode. — Salamauder- B Stiefel sind als das hervorragendste Erzeugnis deutscherSchuhindustrie ■ anerkannt. ■ -== <^er am 28. November 1908 /5J zu Meckenbach verstorbene, zuletzt in Gräveneck wohnhaft gewesene Heinrich Pcrnd soll in Gießen oder Umgegend ein größeres Kapital deponiert haben. Ich bitte insbesondere die Bankhäuser mir sofort zweckdienliche Mitteilung zu machen. Laut Beschluß deS Königlichen Amtsgerichts Weilburg vom 30. Januar d. I. bin ich zum Pfleger der unbekannten Erben des Perne ernannt worden. D1*/« Dann, Rechtsanwalt in Weilburg. Mß. 5tökn*rti A°z' empfiehlt sich im Anfertigen von Schäften und (Gamaschen nach Maß. Billige Preise. I08V14. Täglich von 4 Uhr ab irische MMM empnehlt 15589 WilhclN jiinintr, Unentgeltliche Arbeitsvermittelung. Ltildtislher ArheitsmlliiVeis Netzes. Attcrwea 9. Telephon 95. 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