Montag 18. Juli 1909 159. Jahrgang Erstes Blatt Zahlreiches Publikum hatte sich! etwa aus Neigung nach rechts. Man dürfe in fo ernsten eingefunden und empfing das > Dingen, wie der Reichsfinantzreform, nicht Maschine sein. Fürstenpaar mit Hochrufen. Bezugspreis: monatlid) 75 Vs., vierteljährlich Mk. 2L0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal!5Pft auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s. Feuilleton und , Vermischtes^ K. Neurath; sür „Stobt u. Land" und „Gerichts- l": E. Leb; sür den Anzeigenteil: H. Beck. nachmittags 5i/< Uhr ein. , vor dem Hauptbahnhofe eingefunden und empfing das rür Blusen und Kleider einfach u. doppeltbreit | von billigst bis elegant ifeter I75 bis 500 K Nr. 16« ker Gießener Anzeiger rycheinl täglich, außer Zonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich .SiedenerZamilienbliitter; ,,iveimalwöchentl.llreis- »laltsiu den Ureir Sieben । Lienstag und Freitag); ,-veimal monatl. Land» wirtschaftliche Seitfragea . ernfprech - Anschlüsse: ir die Redaktion 112, Lerlag u. Expedition 51 Adresse sür Depeschen: Anzeiger Gießen. fOrnfest n . Di: k»err von hei;! bleil-t „nationalliberaler" Abgeordneter! R. B. Worms, 18. Juli. Im großen Saale des Fest- und Spielhauses fand heute nachmittag eine Vertrauensmännerversammlung des Rerchs- taaswahlkreises Worms-Heppenheim statt, "i der Frhr. Heyl zu Herrnsheim über die politische Lage sprach und seine Stellungnal)me im Reichstag bezüglich der Reichs- finanzreform rechtfertigte. Die außerordentlich zahlreich besuchte Versammlung begrüßte den Redner mit lautem Beifall. Herr v. Heyl führte aus, er habe sofort nach dem Reichstagsschluß sich verpflicht^ aefühlt, den Vertrauensmännern seines Wahlkreises Rechenschaft abzulegen. Er habe die Ehre, den Wahlkreis seit 34 Jahren als national- liberaler Abgeordneter zu vertreten und auch sonstige Ehrenämter in der Partei w bekleiden, da könne man sich wohl denken, daß er seinen Entschluß zum Austritt aus der Partti nur aus ernsttn, wohlüberlegten.Gmunden gefaßt habe, nicht Lvnahme von Anzeigen - - , tift vorrÄgs"s"uE Rotationsdruck und Verlag der Srühl'schen Univ.-Such- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: 5chu!strahe 7. g“;, < 3||li um " Kicbcr. vethmann-hovwegz wahlrechttrede. Es verlohnt sich, in diesem Augenblick die Ausführungen : iriAerzugeben, die &err von Bethmann-Hollweg am I 53. März 1906 im Vratßif d)cn Abgeordneten Hause über die Preuß. Wahlreform machte. Diese Rede ist um so bedeutsamer, als j e uns jelst wieder unmittelbar an die Kernfrage heranfühtt, um lerentwillen die Konservativen unter Leitung des Herrn v. Heyde- ircrnd den Fürsten Bülow gestürzt haben. Taten sie das, weil sie "ine wirkliche Reform des preußischen Wahlgesetzes wollen, so mß man erst recht wissen, wie Herr v. Bethmann-Hollweg ,1 diesem Problem steht, und das hat er, wie gesagt, in jener Sitzung anseinandergesetzt. Hier ist das Wesentlichste dieser Rede: „Wenn die Geschickte einmal das Verdikt über unser Achtes Zeitalter abgeben Ivird, dann wird sie es rühmend her- ^nheben, daß es ein Grundzug unserer Zeit war, die niederen trab armen Sästchten der Bevölkerung in erhöhttm Grade an den i'egramgcn der Kultur und der Zivilisation teilnehmen zu lassen; dber sie wird uns nickst den Tadel ersparen, daß wir bei diesem Gtrebcn in eine Abhängigkeit von den Stimmungen der Vkasse „nuten sind (lebhaftes Bravo und sehr richtig! rechts), die wie ,-n Alb auf unserem gesamten öffentlichen Leben lastet. Es ist , ^vas durchaus Ungesundes; es ist ein Unheil, daß wir jede po- imsche Aktion abhängig machen müssen von den Wirkungen, die sie auf die Sozialdemokratie ausüben wird. (Bravo! rechts.) ... Ich erblicke in dorn Bestreben, die Schwachen des Volkes , inporzuhcben, ein großes, vielleicht das größte und edelste Gesetz brr Menschheft; auch ich will an seiner Verwirklichung mit- .-beiten, und an ihr mitzuarbeiten muß ein Stolz für jeden starken sein. Aber dieses Streben darf nicht den alleinigen ob ausschließlichen Inhalt unseres Schaffens und Wirkens bilden, parallel mit ihm muß das Streben gehen, die besten und idealsten ' Ernste, die ein Volk, ja darüber hinaus: die die Menschheit z-u I produzieren vermag, zu Führern des Lebens Mmachen; denn wenn . «s nicht geschieht, nur aus dem Zusammenwirken beider Strömun- . itn, geht für das ganze die Richtungslinie hervor, die nach oben , v I«ist; und es ist hohe Zeit, daß die Kräfte, die nach aufwärts cchen, wieder frei werden. (Lebhaftes Bravo rechts.) Mir scheint, üis sollten auch diejenigen bedenken, die so ungestüm nach einem ii cuen Wahlrecht rufen, und die sich in erster Linie als die Ver- - itetcr der moderneti Entwicklung fühlen .... Die Fortschritte A lofercT Industrie, die Erfindungen auf dem Gebiete der Technik, a ix-r Chemie, der Physik, der erobernde Fleiß unseres Kauftnanns, jz o ie Entwicklung unserer Landwirtschaft, und so paradox cs klinyen R trag, das gewaltige Aufstteben unserer Arbeiterschaft, was send .. denn diese Dinge anders als Zeichen dafür, daß Triebkräfte in r| ic Hier em Volke arbeiten, welche nicht schematisch nivellieren, welche V nicht gleichmachen wollen, sondern höher hinaus, welche das Beste * auslesen wollen? Und nun gar auf geistigem Gebiet! Es mag ■ i (it’ivflgi sein, in einer Zeit der Gärung, wie der unserigen', Prognosen stellen zu wollen; sie werden immer subjektiv ge» A scr.bt sein. Aber wenn man herauszulesen versucht, was unsere H chriftsteller wollen, die den Besten des Volkes das Herz be- J liegen, wenn man nach einer Erklärung trachtet, warum denn btc religiösen Dinge unsere Zeit so beschäftigen, so im Innersten wegen, wenn man sieht, wie unsere Philosophie langsam, aber allmählich, dem großen Aristokraten des Geistes, Kant, die Wege dLhnt, wie auch unsere Naturphilosophie den Keim ihrer Entt w^cklungslehre, weniger auf den Anfangspunkt der Linie als aus die Gewißheit zu legen beginnt, daß das Niedere zum Höheren I.ruszufteigen berufen ist, ja, meine Herren, es ist denn bei allen diesen Erscheinungen wirklich ein Zeichen weltfremder Schwär- nierei, toenu man sagt, daß die Kräfte in unserem Volk noch nicht iLltorbcn sind, welche nach dem Wahren und Höheren suchen , Bravo!), welche dem einfach Menschlichen wieder zu seinem Rechte lerhelsen wollen, und welche sich voll Unwillen abwenden von beit Auswüchsen einer Bewegung, die schließlich alles Menschliche zu vernichten trachtet, weil ihr nichts Menschliches mehr fettig ist, nicht die ewigen Gesetze der Treue und Liebe zum Stamme des eigenen Volkes (Bravo!), der Achtung vor Haus uaib Herd und vor allem, was Haus und Herd bergen, der es gilt, ihre Macht zu etablieren auf den Fundamenten von Haß und Terrorismus? (Sehr richtig!) Ja, meine Herren, es bestehen in unserem Volke noch die Kräfte, welche dieses Treiben satt toben, und diesen Kräften wird unsere Zukunft gehören!" (Bravo!) Diese Rede ist nicht nur sachlich bedeutsam, sondern sie kenn- zeichnet auch interessant die ganze Art, in der Bethmann-Hollweg eit die Probleme der Zeit herantritt. In der nun folgenden, sehr lebhaften Debatte sprachen die Redner, auch die, die in einzelnen Fragen anderer Mei- nung zu sein erklärten, sämtlich den Wunsch und die Bitte aus, daß Frhr. v. Heyl seine Erklärung zurücknehmen und sein Reichstagsmandat, das er so lange Jähre zum Segen des Wahlkreises und des Heimatlandes innegehabt habe, auch fernerhin beibehalten möge. Die Versammlung nahm darauf mit lauten Bravorufen einstimmig folgende Resolution an: „Nach Anhörung der Gründe, welche unseren langjährigen, hochverdienten Reichstagsabgeordneten zum Austritt aus der nationalliberalen Fraktion veranlaßt haben, erklären wir unser volles Einverständnis mit dem Vorgehen des Frhrn. v. Heyl, da wir in seiner Gegnerschaft gegen die Erbschaftssteuer keine Verletzung der nationalliberalen Grundsätze zu erblicken vermögen und es in unserer Partei von jeher Sitte war, in wirtschaftlichen Fragen — denn nur um eine solche handelte es sich int fraglichen Falle —« jedes Mitglied nach eigener lleberzeugung, nicht auf Grund bindender Fraktionsbeschlüsse, im Plenum abstimmen zu lassen. — Dazu kommt, daß auch andere hervorragende Mitglieder der Partei vor nicht langer Zett sich ebenfalls als Gegner der Erbschaftssteuer bekannt haben und daß wir in Anerkennung der großen Verdienste, welche Frhr. v. Heyl durch seine wertvolle Mitarbeit bei der Gesetzgebung aus Handels- und sozialpolittschem Gebiete sich erworben hat, den dringenden Wunsch hegen, die Interessen unseres Wahlkreises auch fernerhin durch Frhrn. v. Heyl im Reichstag vertreten zu sehen nach den altbewährten Grundsätzen der ncttionalliberalen Partei." — Im Hinblick auf diese einmütige Erklärung und die immer wiederholten Bitten! der Redner danktt Frhr. v. Heyl für die ehrenvolle Ver-» rrauenskundgebung und erklärte sich bereit, das Mandat, beide halten und im Sinne der nationallideralen Partei weiter ausüben zu wollen im Interesse des Wahlkreises und des Vaterlandes. Mit einem dreifachen Hoch aus Frhrn. v. Heyl schloß die Versammlung. (Der AuSgang dieser geschickt inszenierten „Kundgebung" war von vornherein nicht zweifelhaft. Ob freilich die hessische nationalliberale Landespartei sich einen nationalliberalen Abgeordneten gefallen läßt, der nicht nationalliberal ist, bleibt ak^uwarten Red. d. G A.) ' Der Thronwechsel in Persien. Ein Erlaß der Generale Sardar Assad und Sipahdar; verkündet die Thronbesteigung des ältesten S o h n e s des abgedantten Schahs unter dem Namen Sultan Achmed Mirza und die Regentschaft Asid El Molk. Sipahdar dementiert die von den Soldaten des Schahs verübte Plünderung und läßt alle geraubten Sachen ins Parlw- mentsgebäude bringen, wo sie den Eigentümern zur Verfügung gestellt werden. Die russische Regierung hat den ftemden Regierungen folgende N o t e z u g e h e n lassen: Am Samstag morgen suchte der Schah Muhamed Ali mtt seiner Familie und seinem Gefolge Zuflucht in der Sommerresidenz der kaiserlichen Gesandtschaft. Gemäß dem in Persien bestehenden Brauch ist dem Schah Zuflucht und Gastfreundschaft gewährt und ihm die gebührende Ehre erwiesen worden. Nach unserem Abkommen mit dem Londoner Kabinett wird die Person des Schcchs von den vereinigten Truppen der russischen und englischen Gesandtschaft bewacht; über den von ihm bewohnten Räumen wehen die russrsche und englischeI Inp-hN ernt, sicher „Radikal", « schc 50 W. ' tierinania-Drogerie Carl Seibel ankfurler Str. R?clcck> 9?rIBUnei ändern müsse als Mann nach seiner lleberzeugung handeln und das habe er getan. (Lebh. Beifall.) Die nationallib. Fraktion habe schon viel größere Schwierigkeiten zu überwinden gehabt, aber noch niemals sei ein solcher Fraktionszwang versucht worden, wie jetzt. Wenn der Abgeordnete )ie Interessen seiner Wählerschaft verttete, dann dürfe die Fraktion nicht den Geßlerhut aufstecken wollen, ganz abgesehen davon, daß Art. 29 der Reick)sverfassung das imperative Mandat verbiete. Er habe auch dem Vorsitzenden; der hessischen Landespartei, Herrn Dr. Osann, schriftlich eine Anschauungen dargelegt und erllärt, er werde sein Mandat in die Hände seiner Wähler zurücklegen, wenn die Vertrauensmänner verlangen würden, daß er für die Erb-' chaftssttuer stimmen solle. Er erinnere daran, daß er nicht nur Vertreter der nationalliberalen Partei, sondern auch, Kandidat des Bundes der Landwirte seit dessen Bestthen gewesen sei. Redner ging dann aus die einzelnen Steuer-■ arten bei der Finanzreform näher ein und betonte, daß gerade die Erbschaftssteuer, die plötzlich auf die Fahne der Nationalliberalen geschrieben wurde, von maßgebenden Füh- rern der Partei bis in die neuere Zeit ebenso bekämpft' wurde, wie vom Bund der Landwirte. Auch Eugen Richter habe das getan und Reichskanzler Fürst Bülow habe sich 1905 im Reichstag ebenfalls scharf dagegen geäußert. Hätten sich die Nationalliberalen im Reichstag in den Kompromißverhandlungen beteiligt, so wäre in der Finanzreform gewiß manches anders geworden und Fürst Bülow wäre Reichskanzler geblieben. Wie könne man da behaupten, die Ko ns er- bativen hätten den Reichskanzler gestürzt? Den Reichstag aufzulösen, sei einer der unvernünftigsten Vorschläge gewesen. Die Sozialdemokratie hätte eine ungeheure Wahlhetze entfaltet und ihre Mandate wieder verdoppelt und' bas Zentrum wäre in der Lage gewesen, nach zwei Seiten Majoritättn zu bilden. Der Hansabund sei nicht gegründet für die Steuerreform, sondern für die nächsten Handelsverträge, es werde ihm aber nicht gelingen, eine so gute feste Organisation, wie die des Bundes der Landwirte, zu zerstören. Der Redner erllärt, er habe dem Heidelbergev Programm entsprechend bei Wahrung der Interessen von Stadt und Land immer die richtige Mittellinie eingehalten. Nachdem er jetzt den ernsten Schrttt getan und das imperative Mandat nicht angenommen habe, gebe er jetzt auch sein Mandat in die Hände der Bertrauensmätmer wieder zurück. 11 Prhii ÄW -KW -K W Porto Barl Hsintze, Strassburg i.Rianco * »u° Die veamten-Vesoldungsrevision in Hessen. Die Denkschrift der Regierung zur Revision der Besoldungsordnung der Beamten und der damit in Verbindung gebrachten Fragen einer Revision der Wohnungsgeldzuschüsse und der Hinterbliebenen Versorgung der Beamten, sowie der GehaltsverhälMisfe der V o l k s s ch,u l - (ehr er und Lehrerinnen ist nunmehr im Druck fertiggestellt und den interessierten Krciseir zugänglich gemacht worden. Das bedeutungsvolle Aktenstück enthält vier völlig von einander gc= trennte Abschnitte, und jedem davon sind mehrere umfassende Anlagen mit Tabellen und vergleichenden statistischen Uebersichten beigefügt, lieber den allgemeinen Inhalt der Denkschrift und deren hatlvtsächlichste Gesichtspunkte haben wir bereits eingehendere Mitteilungen gemacht. Wenn wir heute auf die Darstellungen der Denkschrift näher eingehen, so müssen wir bemerken, daß die einleitenden Ausführungen erst dann, recht beurteilt toerden können, wenn man die dabei gegebenen statistischen Anlagen näher betrachtet. Die Regierung beschränkt sich darauf, das Ergebnis ihrer UnteftuchnngeLi und Vergleiche mttzuteilen und betont, daß sie sich vorbehält, auf ihr Ergebnis nach Erledigung der Reichs- ftnanzreform und Feststellung des finanziellen Verhältnisses zwischen dem Reich und den Bundesstaaten zurückzukommen, resp. den Landständen geeignete Vorschläge zu machen. Wer indessen mit der Kunst des „Zwischen den ZeilenleseNs" nickst ganz unbekannt geblieben ist, der wird aus den sehr vorsickstig gehaltenen Bemerkungen zu den einzelnen Abschnftteu den Eindruck gewinnen, daß die Regienmg zwar den guten Willen besetzt, für die Besserstellung der hessischen Beamtenschaft im Allgemeinen einzutreten, aber dabei doch an das Sprichwort denkt: „Non omnia possstmus omnes", und keinesfalls darauf eingehen wird, allen Wünschen der interessierten Beamtengruppen Rechnung zü fragen, deren Erfüllung in Verbindung mit den Forderungen der verschiedenen Abgeordnetenanträge (wie schon in unserm früheren Attikel bemerkt) nach ben ungefähren Berechnungen eine jährliche Mehrausgabe von 3 453 100 Mark und dazu noch eine Pensionserhöhung im Beharrungszustande von 726 800 Mark erfordern würde. Die Denkschrift macht im ersten Abschnitt über die Revision der Besoldungsordmrng die für die Wünsche der Beamten sehr wertvolle Feststellung, daß eine Anzahl Bundesstaaten in letzter Zeit sehr erhebliche Opfer für die Besserstellung ihrer Beamtin gebracht habe. In Baden sind die Gehalte durch Gesetz vom 12. August 1908 um durchschnittlich 15 Prozent erhöht worden, was im Beharrungszustand eine Mehrausgabe von 4 300 000 Mark ausmacht; in Saijern ist durch die dleuregelung der Beamtengehalte, in der Absicht, die bayerischen Staatsbeamten in ihren Bezügen den preußischen und sächsischen Beamtin nicht nach- fteben zu lassen, eine jährliche Mehrbelastung von nmd 17 Mlll. Mk. entstanden, in Sachsen wird ein jahrl. Mehrbedarf von8 800 000 Mark erforderlich und auch Preußen hat rückwirkend bis 1. April 1908 eine wesentliche Aufbesserung der Beamtongehälter und des Wohnungsgeldzuschusses durch Gesetz vom 26. Mai d. I. ein- treten lassen, wodurch ein aus direkten Steuerzuschlägen aufzubringender Vtehrbedarf von 88 700000 Mark erforderlich geworden ist; für die Reichsbeamten sind in den beiden Vor- janreir Teuerungszulagen im Befrag von rund 50 Millionen bewilligt worden und das in diesen Tagen genehmigte Besoldungsgesetz 'hat ebenfalls zum Teil erhebliche Gehaltsverbeßerungen bracht. In Hessen ist 'die letzte allgemeine Gehaltsaufbesserung her Beamten vor 10 Jahren erfolgt, während der 1907 bewilligte Wohnungsgeldzuschuß den Beamtin ohne Dienstwohnung eine Verbesserung von durchschnittlich nur 7 Prozent ihrer Bezüge brachte. Die Denkschrift konstatiert diese Tatsachen und fügt bann hinzu, daß auch m Hessen das Verlangen, das Diensteinkommen der Staatsbeamten den jetzigen Verhältnissen anzupassen, um so nachdrücklicher erhoben toerben wirb, als nach der Neuregelung der Gehaltsverhältnisse in den meisten übrigen Bundesstaaten und im Reich „das Diensteinkommen der hessischen Staatsbeamten zum Teil sehr bedeutend hinter den Beamtenbezügen in ben meiiten übrigen Bundesstaaten und im Reiche zurückstehen wird." Weiter betont die Denkschrift: „Daß die Dienstbezüge der hessischen Staatsbeamten so weseiitlich hinter den Sätzen der übrigen Bundesstaaten und des Reiches zurückstehen, sei um so mißlicher, als in Hessen eine große Zahl von Beamten der Reichspost- itnb Tele- graphenverwältung und des Mllitärs, sowie von Beamten der hessisch-preußischen Eisenbahngemeinschaft, die nach preußischen Grundsätzen bezahlt werden, ihren Amtssitz hat und die bedeutenden Unterschiebe in bem Gehalt und m dem Wohnungsgeldzuschuß zu Verstimmung Anlaß geben. Wenn somit einerseits die allgemeine Verteuerung der Lebenshaltung, nne der Vorgang vieler Bundesstaaten und des Reiches Wünsche nach einer Ausbesserung des Diensteinkommens der Staatsbeamten zeitigte, so ließen auf der andern Sette iwch mehr die im Lauf der ^ahre hervorgetretenen Härten und Unebenheiten in der durch das Gesetz vom 9. Juni 1898 festgesetzten Besoldun^sordnung eine Milderung oder Beseitigung durch eine Reviswn als erwümcht erscheinen. Die Landstände wie die sJtegienmg haben «ich denn auch der Erkenntnis nicht verschlosten, datz Matznahmen in beiden Richtungen auf die Dauer nicht zu umgehen sind, wenn der Staat begründeten Llnsprüchen seiner Beamten auf eine angemessene und den Zeitverhältnissen eMsprechende GegMleistung für die ihm gewidmete Arbeitskraft gerecht werden will.' — In welcher Weise das hier regierungsseitig unumwunden Äugeltanbene Mißverhältnis durch das beigebrachte statistiiche Material bestätigt wird, soll ein zweiter Artikel näher bariun. wiefjcner Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen diim Aanzleuvechsel. Am Freitag und Samstab fanden längere Besprechungen zwischen dem Fürsten Bülow und von Bethmann-Hollweg statt. Man nimmt an, daß in diesem Gespräch der scheidende Wrst seinem Nachfolger die l-rage der auswärtigen Beziehungen des Reiches eingehend tergetegt hat. Fürst Bülow empfing in den letzten Tagen mehrere der in Berlin anwesenden ftemden Botschafter, darunter den englischen Botschafter Goschen. Am Samstag empfing der Fürst den rumänischen Gesandten Dr. Beldiman. Dieser iüberreichte die Jnsianien des dem Fürsten von Wnig Karol i von Rumänien verliehenen Ordens Kärl L, eine Auszeichnung, die der Regel nach nur an Souveräne verliehen wird. König Karol hatte die Verlechung dem Mrsten von Bülow in einem sehr herzlichen Telegramm angezeigt. Am Sonntag mittag, kurz nach 12Vs Uhr, fuhren der Fürst und die Fürstin von Bülow! im offenen Zweiftänner durch die Wilhelmstrcrße nach dem Lehrter Bahnhös. Auf dem Wege hatte sich zahlreiches Publikum angesammelt, das das Fürstenpaar mit Hochrufen begrüßte, wofür beide dantten. Viele folgten auch im Wagen, der rm Schrttt fuhr. Auch vor dem Bahnhof sowie auf dem Bal)nsteige wurde der Fürst von dem zahlreichen Publikum lebhaft begrüßt. Auf dem Bahnsteige hatten sich eingefunden: Reichskanzler von Bethmann-Hollweg und Gemahlin, sämtliche in Berlin weilende Minister, Staatssekretäre und Beamten der Reichskanzlei, des Auswärtigen Amtes, eine Reche ftem- der Diplomaten, sowie im Auftrage des Kaisers der Kom- tnandeur der ersten Garde-Feldartillerie-Bridade, Flügel- , adjutant Oberst von Heineocius, der der! Fürstin ein prachtvolles Blumenbukett überreichte. Ehe sich Fürst von Bülow von den Erschttnenen verabschiedete, verweilte er in längerem Gespräch mit dem Reichskanzler von Bethmann- Holllveg. Als sich der Zug 1.20 Uhr nach Klein-Flottbek in Bewegung setzte, stimmte bas Publikum das Lied an: „Deutschland, Deutschland über alles" und rief: „Auf Wiedersehen!" ' , Fürst Bülow und Gemahlin trafen in Hamburg ittirii und Einsätze hervorragend. A usirahl i.Salomon&Cie. Iigr.; einrmfdxucfl in die inneren Angelegenheiten unb in den fr>Hh|d)tn »Samps in Persien Der Schah und seine Firnnlle werden mögltdnt bar1*- ixxrf) Rußland befördert werden. Sollte die von der russischen Stesandtschast rhm beigeaebeue EskvNe prr Sicherheit de- Lchah - nicht genügen, |o werden russische Truppen von lüoymn kommen Der abgcdankte Schab wir nt erner russischen Drovinzsradt — man nmrrt Kaluga — oder im Luuvasus freie ResidenL erhalten. Entgegen den Berichten, die von einer freundlichen baltung ber Revolutionäre gegen die Europäer melden, sagte eine deutsche Depesche aus Teheran, daß die fflr- schaftsläden und Privat Hauser tn der Umgebung von Teheran geplündert wurden. Ebenso wurde das Lsohn- Ixnifl des o^tieraldirekrorS der europäischen Telegraphen- Kompagnie MUfiänoiq auSgeplürrdert. In Lirmanschah b-rrscht große Unruhe. Die Be- Völkernng bildet -wer Parteien Zn der Stadt wird Mel geschossen Bi.- aus den vos bev russischen L»n,ulates fliegen die lüigeln. Ter t-^uoerrreur ift außerstande, die Ordnung wieder l»er^ustellen. Hamadan b7findet sich in den Han den der Revolutionäre. Tic Zahl der revolutionären Truppen steigt Lbgleud Barrikaden errichtet wurden, ist die Ordnung bisher nicht gesü Deutsche» 2kicb. Die „voheTnoNern" trut dem Kaiser an Bord, trat am Soimtag mornnt um 4 Uhr die Rordlands reise an. xa ftrtiurr .Hamburg" und dos Depeschenüoot „Slnpner" begleUeten btr „i-ohmzollern. Der Engländer Nutland, der an der Gefangen nähme M'l o r r n Nt hir den Korporal Nutland von '.-rn c-T MupfoLmir mr tvu: ■ Keime gegen die anfrübrrrhrtyii trutacborcnai ^üdwestarrikas 3er Phflffr der Verschmelzung der link-liberalen Parteien hat der wettere Au,ichutz der deutschen Dalk-oartn nur Resolution rinfhmmia niflcnommm, wonach sie den .fatpunkt für fl.-fommrn erachtet, für die Schaffung einer einhctt^ lichrn Partei durch die drei link-liberalen Parteien auf (vrund txirici a i-.^hrletttcnden Lrganuation einzutreten, und einmütig 1 ( Tlusland. Die säst vollzählig an derenglischenFlottenschauauf beburynct' bi» nach Westminster Sie stellt die mächtigste Verenigung wn NriegSschiffcndar. die jemals zusammen- gebracht wurden. Der rnglisckte HandelSminisier Churchill hielt in C2>mburih eure Red,', nt der er für das B u c>ge t ein trat imh aus die setzteRcdeLanSdownrs nahm. Der Mmistcr er- klärt,', kein Zusatz oder Abstrich, der das Budget ändere oder verstümmele, werde die Zustinunung der Nesnerung finden, und wenn ^.'ansdowne und seine agrarischen Freunde ihre daltauig Nicht änderten, wurde da» Parlament aufgelöst werden. DaS griechische nabinett Tbcolok-S ist zurürkge- trelen Nh.-.lliS erhielt tnmr stönig den Auftrag, ein ncueS itobütrU zu bilbvit, bcMt sich jedoä, seine Antwort für Montag vor, da er sich mit fanen ,'vr> unden besprechen wolle. In Baresc ist her fpanu'rfrr T denn Prätendent Prinz Karl von Bourdon, l'«-rwg von Madrid, in dem Hotel, in dem er sich seit einiger ;k’l mit seiner ^-amtlie aufhielt, infolge eines am L> .Mli '-rLllrnru SchlaganiaNe» gestorbeu. Die aus ^.'oznica der ichtet wird, zog sich daS österreichische Militär von ber Drinainsel Saraeewo turüzf, die es am .'> Juli des'Pt hattL Auf brr Insel verbleibt indessen oster- rntbijrfK «Rrndarmrrie. Der Konflikt soll durch eine iu>nimiifu>n beigeleHt werben infolge der Veröffentlichung der Erklärnngni de» Prösi- dcut'-n von stMiuini, die für Argentinien beleidigend waren, wie» der argentinisch^- Minister de» Aeußern den Ukiiinbtrn Fon lern an, La Paz zu verlassen, wenn ftd> die Erklärungen bestätigen sollten Die englische Negierung benachrichtigte die Pforte, id in "'rt.J nilnno em »allen wurde, die -'.'lachte intervenieren würden Italien lehnte den Urschtag ber Pforte, auch ein türkisches Stalion-schiis auf Kreta zu halten, ab. 2lu» Statt mit Cant. sieben. 19. Juli 1909. * * Vergebung von EtaaiSschulbverschreib- ungen. Die Grosth. Regierung hat. n. d. .Tarmft. Ztg.'. am 16. d. Mts. Ie 10 Millionen Mark 3'/,prozcnt!ge tprozenlige hessische etoatsschuldverschreibungen im schränkten Angebotsverfahren an daS Bankhaus Mendels- fohn u. Co. in Berlin vergeben. • • Erledigt ist die Stelle de« Oberförster» der Ober- förfkrti Wimpfen. * * D ic «testen er Freie Studentenschaft ver- nnfbnltrtc am lest teil Lamstgg untre ^iblrridirr Beteiligung der Studierenden eine Besichtigung der Buderu«. 1 uitminn der Einrichtung ein. Hochofen» an einem grasten ^K'nbcU folgte unter fachmännischer Führung e n etwa drei- ftünMgcr Rnndgang durch die Werke. Tte Rohmaterialien werden Mirdt l ktrische Lcliwebeb ahnen in Kirptvagen dem X)od>ofrn ivlgefut-rt. c» geivädrt einen interesiantcii Anblick wenn das glichendc flüssige Eisen abge'tochen und durch eine Rinne nt yroste fahrbare Tonnen geleitet wird, die von einer Lokonwtipe in die Wienern gezogen werden. Tie Schlacker, de» Ho^üofrns. die edenfal'.) in feurig-flüssigem 6d)larfrnf!eti:cr. verarbeitet: der andere Teil wird nach seinem ürfalien in die bem Eisenwerk an --gliederte Zement- fabrik transponiert und Ijicr mü Kalksrnnen und Sand febr ncraufdMwU igemtchlen und zu Zement verarbeitet Tic " rdlnrn mittelst eilte» fein zerstuudlni Sprühregen' von Flugstaub gereinigt und bann durch ihre Verbrennung «um Betrieb ber Masllnnlm benutzt, die ibrerjcit» wieder d, i^cdlüse des XNxfjofcnt bedienen, die elektrische L^icrgte für bie Schwelnü^t>n und die Beleuchtung heient und bte Mg- (dtinrrie der ;innrntfnbnr betreiben, u» ist austerorbentlich kbrreirti. m> sehen, nne durch diese beständig' We.chtelwirkung He Anlagen »ich wesentlich au.' eigner Kraft erhalten und inirtuun der Absicht des ’tenfdwm die g.g. denen Nohstof'' ui «sen und 3etnnu jilxtben - wie ein. grvstaritge Temon ftranun, luo» menschlicher Scharfsinn und Italic t-erimu • • Voin Biauereivcrband ISiestcu t :ö dein tlenr h rfonbfr« gelobt. Tie Handlung spielt im 1 Bild vor der -istori'chen Windmühle in SanSsouci, un 2. Bild im BalaiS irr Barbar.na m Potsdam und im dritten tm Balletlsaale es llön ql. Cvcrnbouie» ;u Berlin. • • Tas Schützenfest des hiesigen Schttkenverein-?. nattfinbet. hatte s ch gestern dank deS güiunqnt Wettere ines aus»erordenklich guten Besuches ui erfreuen. £xilb Ziesten hatte sich versammelt, um an dem fröhlid^n Schüyen- ziehungskraft deS erwarteten Ballonaufstieqe^. der um 7 Uhr •jor sicl» ging. Ter mit Heister Luft gefüllte Ballon erhob »ich pfeilschnell und trug den am Trapez hängenden Luftschisser Thomick auS Ulm in eine Hohe von etwa tausend "Metern. Er schwebte dann eine Weile über dem Festplatz, die er in nordöstlicher Richtung davon flog und bet Rödgen glatt landete. T-as Schiesten aus die Meisterscheibe und auf Tagesscheibe ging dann flott weiter Sieger der gestrigen FHrenschcibe war Architekt Philipp Ni ko laus Tic Abend stunden galten vorwiegend der Fuaenb. die sich bei Tanz und Jubel vergnügte. Der heurige Tag ist dem eigentlichen r(biegen gewidmet, zu dem auch viele auinxirtigc Scliutzen brüber ihr (hrfd)cinen zugcsagr haben. Der Abend gilt Darm wieder dem Vergnügen, für daS reichlich gesorgt ist. ■; explosion Sa n <<. fand im >>mtse Seltersweg 5 2 eine heftige iGasexplosion statt, die leicht schlimme Folgen hätte zeitigen lonnen Die Tetonalion war so laut, dast die Nachbarschaft erwachte unb die Passanten Süchtzleuke requirierten. Tie Entstehung der Explosion ist auf den Leichtsinn des Dicnstmädc1>en-5 beim Anzünden des GaSofenS im Badezimmer zurückzuführen. •• Don einem Automobil Überfahren würbe am verflossenen Samstag nachmittag der Ziegelciarbeiter Hemnch Fehr aus VonShaufen. Derselbe wollte mit feinem Fahrrad, von der Rodheimer Straße kommend, durch den Bahnoiadukl nach ber Stabt fahren unb an ber Station der Diedertalbahii kollibiette er mit dem ihm entgegenkommenden 9hitoinob:L Fehr erlitt eine Quetschung an der Hüfte, die anjch'iueud leichter Natur ist. "Schlägerei. In ber Lindengaffc kam eS in ber Nacht zum Sonntag zwischen zwei Arbeitern zu einer Nauserei, wobei zwei weitere Arbeiter bie Partei deS einen ergriffen unb den Gegner mit einem Stock derart verprügelten, bast ei ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. = Groben-Buseck, 18. Juli. Unser Turnverein besuchte heute das glänzend verlaufene Turnfest des 2ahn- DünSberg-TurnerbundeS in Bieber. Es beteiligten l'ch am WeNurnen U Turner, gteichzeilig wurde eine ThiUcrncqc am Barren und eine Tainenncflc mit Üeutenschwingen gestelll. Der Ertolg ivir sehr nut, hatten iv i doch wie im gheaenturnen den erficn Preis! Nachstehend die Preis- luntev: 1. Preis Balthasar Tort, 2. Start Riibi. 6. Wg. Kraij, 7 Christoph Scheid, 11. Wilhelm Müller, 17. Heinrich Kloo', > 22. Vemrich Mootz. 23. (5hnltoph yioh.barti, 27. Heinrich Wolttier, 31. Wilhelm Becker, 3& Preis Wilhelm Tainbinnim. Tie ‘INulter- rieqc erzielte für akiu e ? die Tmnenriefle flemeinjam mit Launsbach einen Preis mit sehr gut. r. Hungen, 18. Juli. Die Entscheidung über den hiesigen E chu l h a u 9-911 u ba u bezüglich der Platifrage liegt in Händen deS Krosth. SlreiSamtS Äiesten. nachdem die Mehrheit deS ltzerneinderatS sich für den Platz in der sogenannten .Pfanne', die maggebenden Behörden aber sich gegen diesen Platz ausgesprochen haben. ? Hungen, 18. Juli. Bei der gestrigen Beigeordneten wähl wurde der seitherige Beigeordnete Ehr. Iokel zum vierten Diale mit 129 Stimmen wiebergeivählt. Gewiß em ehrendes Zeichen von der Beliebtheit des Gewählten. ? Freiensteinau, 18. Juli. Zur Zeit wird unser WasserleitungS-Projekt zur Ausführung gebracht. Auf den höher gelegenen Teil befl Dorfes wirb das Waffer mittelst Motoren gebracht, was bie Anlage teuer macht. ein Turnverein gegrünbet, der 25 Mitglieder zählt. R. HöckcrSdorf, 18. Juli. Bonge Nacht gegen 11 Uhr wurden bic Bewohner unseres Torfes durch Feuerruf erschreckt: cS brannte das Anwesen des LandivittS Seibert nieder. Tank den vereinten Anstreiignugen der hiesigen, sowie der Feuerwehr von Babenhausen ist es gelungen. das Feuer auf seinen Herd zu beschränken, so daß die ?!achbargebäude von diesem Element verschont blieben. Die EnlstehungSiirsache ut unbekannt. L. C cf ft abt, 18. Juli. Aus der Fahrt nach dem Winterslein scheuten, von einem entgegenkommenden Automobil veranlaßt, die Pferde eine« Zweispänners und gingen durch. Der Kutscher kam zu Fall und der Wagen ging über ibn weg. Tie Insassen des Wagens versuchten sich durch Vlbfptingen zu retten und zogen sich Berletzungen zu. Die führerlosen Pferde wurden in der Nähe des Lck- ftäbter Weges zum Stehen gebracht. Darmstadt, 19. Juli Ter Konkurs des Bankhauses schad, der im Iahrr 1904 stattsand, unb den Selbstmord i^ust. cdjab» zur Folge batte, ist am 2 Prozent erhalten. w- Mainz, lb Juli. Heute vormittag sand man m einem Tain pf er bic Leiche eines erschossenen Mannes vor. Es stellte sich herane, dast es der Fabr-.lant Kreutzer ans •.pprnbeim war. Er hatte sich am Alleinufer erfrf)ei»cn unb wollte sich in den Ahein stürtzen. siel aber tn chi Tarnpfdoot. wo man ibn beute fand. ■ Detz l ar . in. Iuij. Ter Lvang csesellen- Derem kierre^beutf unter zahlreicher Beteilimtnq Jein J .i a t' riar-8 e 11 f tu n a o j efr. üingelette: w >rde die 'vut mird> einen tn her ^o pitallirche abgcbalteiu K F^ - 'ottesdteirst^ n: bem Lrr z>ev Kochell»etm die Feswrrdmt ic.t Rirchnnna- bciregtr sich ein Fcstzug vom (Hol'' "'tdbich über jhnnmarh. Bnikermartt. durch bie Kr mer- unb ^iiboN-nirabe zum Schn; ngartm Hür ni- eferrm .' -nb bw &'<;!>• ber neuen, von den Frauen unc . gs-au. . gefhrieten ^ahnauschleife statt. Der übrige Aüichmitrug würbe auögefüllt mit Ansprachen Kvnzert, eiana?bor- ra. n bes g7mt>ch'.en und Tamenchors be-> evang. Arbeiter- Vereins i >-stei: usw. Allgemeinen Beifall fand auch der Reigen be^. Zamendwr bto vorgenannten Vereins. VLhcnM fand eine Rarbver ammung mi Schü: ngarten bei M- nyrt, 21:: ißbrunflti: jri.it iV aii Doriragcn tc* biiiiger E:Ning. »tirchenchor statt, du* ebenso imc die übrige F^ier in schönst« 1 Leise verlies. ■ ■' - ■ ■ ■■ — Cati^tvirlidiaff. •• Foblenenkan' in Belgien und ITldenbueg 1 Tie RoLt-'n i\.'cj J-m.-n* uoncit brr Lanw'rvchastckemm.r b:bai ■ .hi Fodl i. mkäui.' in •Jcigun und Clbenrurg abgeichlosien Aa» I jfku t r. uttxrn in Belgien 19 F» dien, unb zwar Saugiodlen unb 1 1- b:4 2|äbrbK Tiere In Cir nburfl jmirben 12 Fohlen im J Aller rtn 1 b:'- 2 fahren urtfl der Futterernte infolge ber fortbauernd unqünuigc» I iStrirrur..] ist der crfitäi5»llacbriditcn. ll Marburg, IN 3ulu Znm Rektor unserer Universität für daS 'Jlmtvicbc 1 *u9 10 wurde gestern der orbenWH Iiche Prolcssor ber alten Philologie Tr. Ernst M a a st geu'ähllW — Ter o. o. t’ro'eiior Tr. W e 11) ü l e r hat den an ihn era -mh-naiJS Rus nach Kiel adgelehnt. Ter (üclehrte wurde zum ordentlichen Prozessor eninnm. — Ter Tirekior der chiruratschen Uiiiueiüt4tl^| kl mik. 'Ach. Rat Prof. Tr. Friedrich, bet kürzlich einem F chirurgischeii Kouflrc» in Amerika beiwohnte, wurde zum librcn- mitflliebc der Gesellschaft für Gynäkologie unb Geburtshilfe in Veirvn ernannt. — Arbeiterbewegung. Philadelphia, 18. 3utL irr Grubenarbeiter- streik M PttiSbur.i ist beendet. Dem Gtteilfoimkc ist Veilegmia deS ktretko gelungen. Tagegen bauert der 'J.uSst.ind der Arbeiter der Prched ciecl Ear (5ontpann lotL In ivachieiidem I lliniang hüben Unruhen statt Einer der Hauptgründe bei _ ueitl und ber Erbttienuig der Aibeiter ist der unjirrcichende Schutz gegen : BelriebSint'älle. Der amtliche Leichenbeschaner erflärte, bie Jdnte forderten täglich em Menschenleben. vermischte». vorlmib ui grober?lucdehnung tiberstuiet In'olge bei bentc nr Sauhg J in wenigen Tagen 70 Kinder ergnhen, so daß bic Schule gochlojsai werben rnnfitr. 3n 3 i a ba b to wurden tm dortigen Maria Valetta-Hokp'lül schauerliche Zustande ausgebeckt Ter voivitalarzt Tr 'JUbot brockte infolee eines ihm mgesandtrn «üiric. zur .Intrige, bafc bie Lospital-Äirtfckzajkcrin Mana Polockaf seit Fahren T t c n Ü- mä b
c r f a u 11 bat Tic idiafterin jmb ein Hel'er wurden verhaftet. 280 3 t r ä i! i n g e de Gefängnisses in ÖJairbaii mri- t r r t r n unb weigerten sich ;u arbeiten 3i • , :(r..mintTlH mehrere Fenster mib steckten einen mit Lolz beladenen Sagen it Brand knnf Kompagnie de» 109. ^nfanlerie Regiments unnr 60 «Gendarmen mustten berbeigeruirn werben, tun bie Ruhe iriebe berjuftrnen Tie Meuterer wurden m bic Zellen des C-k- stmtznisses verteilt. Der Lenkballon „99tllr bc France"' ist gestern noch VornahM I «tner in ber Räbe vrm Meaur mttwimoia geworbenen '.1v* I-isnung bei ^.'iotnr< dort um 3 Uhr nacbnnnagi wieber lülnrTg8üotlM bes Titels „Fiiiml ' unb ber P.V reihte bes Fnfantrn oeduittfl erklärt, cnurbt ihm and) afk Gbrnrwit-rn Von gut untrniAtetcr Seite imrb hierzu erWt^B dast bte Mas.n-gelung auf strenges Verlangen des Vatikan« erfolgt ist und an nne svötere ^ubemnfajung bei ‘Pnnjfl® mebt ru denken sei. Pttnz Alwns wirb in englische ober deuüD Tienite treten. , „ . märttc. fa Frankfurt a. 19. Jul.. t^ttfl.-Telegr. bei „«lest " Wei - k. ?7J0-2HA0, «onlai Mk 00.00-00.00. Rooaen lb.rügcck siiber ntf. 00.00—Ou.OO, x'nier 20 00—21.00, dJlaii Tlf.li, 75 -OOM ^c irnmehi 0 Mk. 36.25 - 36.fr». 3. Cuolildt 1’IL 9i.W « ^ 00, 3. Qualität WC. 32.73—88.00, Roggelunehi ß ’. 13.01 '^ 00. Franke«. Psätzer, Rieb Mk.00.00-00.00. Allei rtt 100 Kg. ab hier. Fuli. Tetegr. etta. - ,ep- Amtliche Wotimmfien ber beuhqen Äiedrnarkt- vrciie. Zum Vertäu«« sinne . G1H Ochsen, 45 aui Ccterre* «Uber. -C, Lchaie tm Dämmet 1873 Schweine, 1 Zi«e ’ 0 cctMi’lämmec. — Bezahli wurden MW Uimluät 70—72 !f., 3. Cuolildt 64 Mk.: -"ulüm: I. Qual tzO-SS, 2. Qual. M .V« Wtihe I. C.mliidt 72-74 T L 2. V. - . &H - 4» Ttt, 3. UI.C1L 4 l 4G - 4. Lunt 00-00 TL - E2SE7, ' • - . 7i MS . 2. Cur 70-74 : Schweine: 1. Qual. 76-77 «. m»icht 60.0-00,0 Pi., -_» CirnL 74-76 Pt VcbrnbaÖ^H ° . ' al- ' ' 71 l«. . Lcbenbfl<ä*tOO -U fU •y '' mtlielmäii llcbeiftanö unbedeutend^ * nlcmvtd) i.vtitlmayij, tcui llcbctiuutb. Handel und Verkehr, Volkswirtschaft chrichte! Reolerungsassessor Karl Storger Ü. Stotz D19/, 203 cbm Wir bringen zur öffentlichen Kenntni II. Steinhauerarbeiten cbm 3,60 cbm 2,50 III. Zimmerarbeiten 690 lfd. m 163 VIII. Spenglerarberten IX. Blitzableiteranlage 4076 Krofdorf, den 16. Juli 1909. 1420 250 cbm cbm V. Trägerlieferung: VI. Grobschlosserarbeiten VII. Dachdeckerarbeiten: Anker, Klammern Schieferdach mit Schalung Hangekandel u. W fallrohr Kupferdrahtleitung Bruchsteinmauerwerk Verblendung Backsteinmauerwerk Hohlsteindecken Hausteine u. Treppen- stufen in Basaltlava Hausteine in rotem Sandstein Holz abzubinden Gesimse Deckenschalung Tw halte. ' bnmit diesem lammcrvolfen Zustande endlich einmal cm Ende bereitet wird. c-rf gesperrt und die teilweise sehr schmalen Trottoirs sind für -».ßgänger nur mit Gefahr zu überschrecken Es ist kein Wunder, das, aus die,em Grunde der Marktplatz .r allen Personen gemieden wird, die nicht unbedingt diesen Militärberechligte Privatreal- und Handelsschnle, verbunden mit Vorschuleu.Penfiou at. Peunonsvreismkl.Schulgeld9OO-lOOO lit.ss l; Aoransfichllrche Witterung für Hessen am Tiennlag dem 20. Juli: Meist beiter und trocken. Am Tage roarm, nachts kühl. Schwache westliche Winde. 1. Rohbauarbeiten für das Leichenhaus, d- u. Maurerarbeiten: Ecdaushub Fabrikant: n August Jacobi, Darmstadt (ebenen Rheinorten arbeite d stündlich ein Danimbiq Kaffer in der vergang« ute in der Gegend ist zv -er Grubenarbeiten -em Llreilkomitee istd- 'liegen dauert der Ausstlut npany fort. In wachsendri der yauptgründe des etreiS v unzureichende Schutz qeoa 'onit. ni Botanischen Garten; rch einen Zusannnech ) flog brennend übet1 setzte sie in Brcard. i :n und die der Wm ngegeben. nd heute mit der im gro» ceisverteilung sm- ■dytiben die PreisverteiW riete Jrrüwier vorgelvinrr hat eineDipbtheritiöAo so daß die Schule geiw iacn Ilaria Balcria-hoM er Lospitalarzt Dr. M n Brieses zur Anzeige, tq itockas seit Jahren -'M ihme suchten, an^oilcntlä H. Haas III. Bleichstr. 8, Hintcrbaus, Tclewn692 von dem "inten spJGni geil d» " Förster i. P. sagen wir allen aus diesem Wege unfern herzlichlten Dank. Familie Stumps I. Garbenteich, 19. Juli 1909. . 4087 Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben A. H. A. H Ableben ihres lieben A. H. der Bcstattungsgenossenschaft der freien Schreiuervereinigung Gießen Tannenholz zu liefern 13,60 cbm sVerl.anSEno PÄ Danksagung. skür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinfcheideu unseres lieben Vaters, Schwiegervater^, Großvaters und Bruders _ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Krankheit und dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Mutter sagen wir Allen aus diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Gebrüder Rosenthal. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß gestern früh mein innigitgeliebter Mann, unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Schwieger,ohn, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Müller L, Winclmisttt im Alter von 50 Jahren nach langem, schwerem Krankenlager sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen iche am Marktplätze und die nächsten umliegenden Geschäfte auss .werste ^^iten^wcrren vor 4 Wochen fast gerade so weit wie ‘ic wenigen Arbeiter, die dort beschäftigt sind, tun sichcr- ri ibre Pflicht, und liegt es uns sehr fern diese für den :ng- , Ttortaang der Arbeiten verantwortlich zu machen. her i ": Bauleitung müssen wir wiederholt dringend bitten, hier b ; -in chttse tu schaffen: anstatt der wenigen Arbeiter 20-30 Leu. a- lltellen und nut Tag- und Nachtschichten arbeiten zu la. en. V Äffä geziemend in Kenntnis zu setzen. Bekanntmachung. Iin9= letzte Impftermin abgehalten wird. i p ti. hrn 1h. £>111 i 1009. _ *5/7 Veiginal-Drahtmeldungen. Paris , 19. Juli. Der Luftschiffer Faulhan stellte gestern bei einem Auge bei D o u r y mit seiner Flugmaschine eine neue Musterleistung für den Höhenflug auf, indem er bei einer Fahrt von 57 Minuten i/2 Stunde in einer Höhe von 150 Metern fuhr. Paris, 19. Juli. „Eclair" meldet aus Madrid, das spanische Königs paar werde anläßlich seines Besuches der Ausstellung von Saloniki im Oktober mit König Eduard eine Begegnung haben, der, von einem großen Geschwader begleitet, dort eintrcffen wird. Auch französische Kriegsschiffe werden erwartet. Die Nachricht ist amtlich noch nicht bestätigt.__________________ Mulm öer ZtttMstait bei Wen. Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden die nachstehenden Bauarbeiten im öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben: Bä A inClairvaisM Sn Sie zertrumm« L ri'dk Mn des» v' ist gestern Nack Larnck Ihr nacdmtWS i-mra ßWt , ß mangel Ver- kaufsstellen durch dieses Plakat »s*/iJ kenntlich. Lrrrgescsudt. ;fir Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel «nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Sonntagsruhe und A ch t u h r la d e n s ch l u ß. Dem 'Nasser des Eingesandts in Nr. 159 des „Gics.-ner Anzeiger" tr 8 Uhr-Ladcmchluß sei erwidert, daß tue Annahme, die Sache wieder eingeschlafen, durchaus unzutreffend ist. Was vom 'taillisten-Verein in der Angelegenheit geschehen konnte, ist gelben und wenn dieselbe noch nicht soweit gediehen ist, wie es ;»h[ erwünscht wäre, so trifft die Schuld daran gewiß nicht dic- ■liaen die die erforderlichen Schritte in die Wege geleitet haben, ie man hört, sind die betreffenden Akten, nachdem bic Liste i in Betracht kommenden Firmen der Trogen-, Farben- und .wnialwarenbranche offen gelegen hat, wieder an Großh. Kreis- int Gießen zurückgelangt, das nun das weitere bezüglich der Ab- inmung zu veranlassen, hat. poften wir, daß auch wir uns recht bald der Annehmlichkeiten s 8 Uhr-Ladcnschlusses erfreuen können. Oüe Laeidsmaeiiasehaft Darmstadtia I. A. d. C.: bank und der F rank surterHnpotheken-Kredltvereln versenden gegenwärtig Zirkulare, wonach die Talonsteuer von 2 Proz. bei Ausgabe neuer Couponsbogen von den beiden Banken übernommen wird, die Pfandbriefbesitzer von diesen Lasten also frei bleiben. — Dl c u e 5 ScbiHabctS unternehmen. Unter dem Namen Westdeutscher Lloyd G. m. b. v. wurde von den Groß- rhederii Tlattl)ia§ ©tinne.5 und Kart SdjrocrS ein neues Schisfahrtlmternehmen gegründel. Der Sitz ist Ruhrort und Rotterdam.______ 2. Beton- und TcrrazzoarSeiten für verschiedene Gebäude (in einem Los), darunter 614 London, 19. Juli. Die Hoffnung aus Hebung des gesunkenen Unter seebootesC. 11 ist völlig geschwunden. Hei den letzten Versuchen, die nur eine Stunde laug bei der Ebbe vorgcnommen werden können, sind die Metten des Hcbekrahnes gerissen. Tie Versuche werden von dem Schleppdampfer Hereulaneum und ijent Panzerschiff Creek; von neuem wieder ausgenommen werden. An Bord des Herculaneum befinden sich Rettungsapparate für den daß noch Lebende an Bord des C. 11 sich befinden. Bergen, 19. Juli. Ter M ai) er trifft heute hier ein. Abends kommt König Haakon an Bord des Königsschiffes Norge an. Morgen gibt König Haakon einen Lunch für den Kaiser im Geoirgs-Pavillop Jrvci.cn. Teheran, 19. Juli. Tic erste Handlung der Regierung ist die Bekanntmachung, daß an Stelle des Schahs sein Sohn Achmed Mirza mit dem Titel Sultan aus den Thron gehoben wurde. — Tas neue Wahlrecht soll in Kürze bekannt gegeben werden. __________________ Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß in bet Zeit vom 6. August während 6 Wochen vorauSnchtttch keine Sitzungen der Stadtverordneten Beriammlung abgehallen werden. Dringliche, die Beschlußfassung der Stadtverordneten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher spätestens bis 25. Juli b. Jv. bei uns vorzubringen. Gießen, den 17. Juli 1909. . . . B Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M e c u m.__ -Ue ,Ur eints leit im S • he Sanbrnirt? Großherzogliche Bürgermeisterei .Gießen. _________I. V.: Keller. _________________ Bekanntmachung. aUcr 21? 'ftüienqcrätc, Bettzeug, Weißzeug, Kleidungsuucke ufro. !n imcntac tl dicn Abgabe an die Stadtarmen eingeriditet und Littert ere MJifttjüraer.GJeqenitnnbc der beschriebenen Art, soweit siegst ck 'iu ^no ch brauch barem 3uftanbe befinden, °n den Verwalter der ^Raturalausgabestelle, Ratsdiener Dörr im Stadttschen Hospital, abzugeben. di»/ Gießen, den 16. Juli 1909. ö 11 Die Armendeputation der Stadt Gteßen. __________Keller._____ Bekanntmachung. Die mit der Abfuhr des aus der Holzernte 1908/09 bcrruhren- den Holzes noch rückständigen Holzkäufer werden Jristbiszum 9. k. Mts. unter dem Bemerken daran erinnert, daß spater forp gcr!ch.Uch° Ob°r,örft°r°i Schisi°nb°rg. Trautweln.___________________ Carl Ludwig Leib Fernspr. 460 Giessen Kirchstr. 2 Kunsthandlung Bildereinrahmungs- g|CÖ/ Geschäft :: g einer neuzelt- iTektrlechem Be- Aufetelluni lowl Vergolderei liehen Maechlne mit trieb für d-e Bhderrahmen-Fabr Ikatlon gewährleisten schnelle und sauberste Arbeit bei billigen Preisen Stilgerechte und moderne Bllder- rahmen In grösster Auswahl Relnhhaltigee Lager gerahmter u. ungerahmter Bilder . . .. ». .. Mein zeitgemässer Erweiterungsbau. Ectinrnbcrnrr Wen 10 pl elegante, ncutritficb cmaeridit. 4'Simmcr-lx.'0bnunfl, Balkon. Voflntn. Bletchplav, per 1. Cft au oermieicn. Näheres daselbst ob. LoalS Veil, .ttaifcr ÄUee 14-1 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Schützenfest rB*/t Heute Äub*lrifd), t*iunb 33 Vfq. Heidelbeeren täglich frikch eintreffenb Eintritt 30 Pfg. Eintritt 30 Mfg. (D*/,) ■4077 emo stehl» Ilftttl iiliitl billig zu verknusen. 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Mai 1909 werden zurück- Mibelttofft n groi und en dclatl ."rnna^ • *■‘■4 nn (*>cid)ärtoftcac des Wtenener Anzeigers bebtrr tnuin t^iurtk aeurn bar ü.>ast mu ca. 12M i jnbu.t «ue füi »aMten warum gerade Erdal nach dem ersten Versuche «in enentbehrflehes Stück jede* Haushaltes werden «oO, Regt nur ta den her- erregenden E3genschafttn dkeenSchahcremee.welchc der ganzen Wett unübertroffen daetehen. Mittwoch ben 31. do. Mt». uarbmutun.' i , ttdr oct firmere ich am üauputr.icramt Heute Montag Konzert, Tanz u. $i'2‘. .'leueuwea 1H Baben mti 2 flimmer. sowie zwei 3-.uim.n»r*t^obnannen mitflubc- bot und uicnenunicil per fofort Neues Sauerkraut u.neue Salzgurken cn4OW611 Gbcrl)nrö Metzger. Klavier Stimmen au crnnieten. [3Mh Xdberr? Ck «nlaee 18, Ede Sie"”’. a» Ä LA' fO-s>1 * Vro«. "fc^uumati l?" Lort v1 wchen •? itm A:] •• 6« lezi N3Wi Sn wß vttitm Irjtr e* r rab'i Mäßigt 6urt srtiÄI Professor Dr.Grunennld'a Pulver. Dose Mk. 1L0. Allein edjt: Pelikan Ävotbeke, Kreuzplay 2. »q? 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Seltereweg SL BcIjrlingMä-t'-jgg Krn sofortige ^crgüiunt W f. 2elbitaken «niang * Hbr. «niang 8 Ubt. 4,a» 'vrogramm hebt unter meiner persönlichen Leitung und •< frrena beteni gedalten tx!3!7 3m Roloneumd (oorie« ober Siekaurant Äoeiert beS neuennaqicn-büdibeaent Tarnen Llrcich Crcheftero „Saneioicr i Anfang . >, Ubr. irmmu ftebl «*•» lobet ergebens, em_________Direktion Alben »ieweigJ Vertreter: tirbr. Jellmaee, Bahnh"»hfr 3ft MWüllstt Ofm 21. Oult do. üo., vor mlltaa» 10 Ubr, fallen auf QtcHflcm Gldtctboben bcrrenlofe «Muter, alb 3 Angelruten. *roc, xinbrmiajenrdbcr. Bratpfannen, 2 Pakete Kleider und Säfche, cm ?,ab Rundetien, 1 leerte Aak k. öffent'.tch an den Meistbietenden 9 eg en fofoniae Bartaotung tftr- raun werben. ID11, «Hieben, den 17. » II ziffmiö LeNki-Äniiai mit Münzen auf dem 2 i,uven . r.....k 5djune5-4. 44.1 Zr,p.l.Cli. au o. W. Baller, Vudwigdplav s Babnbofftrafic 3'.» |Jhöh eine Wohnung zu vermieten Su erfragen im Htnrerbaule das. Tfrauksurt. 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