Erstes Blatt 159. Jahrgang Samstag 2. Oktober 1909 Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. ge- Nr. 231 Der Siehrner Äozelgtt erscheint täglich, außer Sonntag?. - Beilagen: viermal wöchentlich SietzrnerZamilienblatler; zweimal wöchentl.llreis- blattfürdenUrtisSiehen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: sür die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeige« Giefzener Stadttheater. Ein Sommernachtstraum. Von William Shakespeare. Des Dichters Ang, in schönem Wahnsinn rollend, Blitzt aus zum Himmel, blitzt zur Erd' hinab, Und wie die schwangre Phantasie Gebilde Von unbekannten Dingen ausgcbiert, Gestaltet sie des Dichters Kiel, benennt Das lust'ge Nichts, und gibt ihm festen Wohnsitz. So gaukelt die gewaltige Einbildung; Empfindet sie nur irgend eine Freude, Sie ahnet einen Bringer dieser Freude; Und in der Nacht, wenn uns ein Graun befällt. Wie leicht, daß man den Busch für einen Bären hält. tür die SEagesnumm« Rofßtlonsöntc! und Verlag der Brühsschen Univ.-Such- und Steindruckerei R. ränge. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraze 7. E-H-S: Nir den MS vormittags 9 Uhr. 6 1 ' u Anzeigenteil: H. Beck. Und auch die anderen Menschlein all, die sich in Liebe fliehen und suchen, gehen mit staunenden, hegristlosen Augen ihres Weges; wie em Traum zieht es an ihnen vorbei, sticht einmal sich selbst begreifen sie mehr; sie lelun, aber .sie erleben nicht. Tas tolle Possenspiel der Handwerwr, die unbewußt nach Schönheit suchen, ist ihnen schon Freude imb Genuß; die gewaltige Fülle einer großen Welt, die nur in Schönheit und Freude lebt, ist ihnen unbegreiflich, undenkbar. Selbst ein Fürst wie T^estus wendet jlch inciicno ab, und was die Verliebten noch staunend verehren, das ist ihm Fabelei. Wahnwitzige Poeten und Verliebte Bestehn aus Unbildung. ohne Freude, mit schwerem Herzen, aus Pflichtgefühl für das kleinere Uebel stimmen". Ein wahrhaft tragischer Widerstreit der Pflichten, der aber für die anderen Parteien nicht nur heimliches Vergnügen, sondern auch eine sehr ernste Seite hat. Wird die sozialdemokratische Hoffnung zu schänden, so haben die Konservativen cm gutes uird sehr anerkennenswertes Beispiel gegeben. Würden bei einem Entscheidungskampf zwischen einem Konservativen und einem Sozialdemokraten die Freisinnigen ebenso treu zur nationalen Fahne halten? Uirsere östlichen Nachbarn sind uns in der Partcizer- klüftung freilich noch voran. Die Verständigung zwischen den Deutschen und Tschechen in Böhmen ist gescheitert, und der Landtag ist auch für die nächste Zukunft arbeitsunfähig! Nach einer neuesten Meldung haben die Tschechen die bedingungslose Aufgabe der Obstruktion verlang!, bevor sie auf weitere Unterhandlung sich überhaupt einlassen wollen. Damit erscheint der am Donnerstag gemeldete Beschluß der deutschen Landtagsabgeordneten durchaus gerechtfertigt. Auf beiden Seilen .schroffe Ablehnung der Vermittlung! Der Ministerrat in Wien soll, wie es heißt, am heutigen Samstag sich mit der Lage befassen. In Wien häufen sich Schwierigkeiten auf Schwierigkeiten. Auch in der ungarischen Frage ist noch keine Entscheidung gefallen. ' Kossuth soll an die Stelle Wekerles treten, aber in Wien fordert man anscheinend von ihm die Durchführung der Wekerle'schen Pläne. So herrscht auf allen Seiten Unentschlossenheit und Zagen. Es wird auch über diese .Ausgleichsfrage noch viel Wasser donauabwärts fließen. politische Wochenschau. v Gießen, 2. OLt. Die parlamentlose und politisch ereignisarme Zeit — wenigstens soweit die innere Politik berührt wird - ist ungefüllt mit einer Fülle der Unterhaltung, bm der gar eifrige und leidenschaftliche Worte gebraucht werden. Fast fpürt man den sicheren Boden der Wirklichkeit dabci nicht mehr, und was um Bülows Sturz und Ende, die Rache der Konservativen (die hingegen „an dieser ungeheueren Tat nicht schuldig" sein wollen) alles geredet und gedruckt wird, geht allmählich in hohlen Theaterlärm über. Der Kampf der Parteien gebiert wirklich nichts Interessantes und Geistreiches mehr. Manche aber helfen sich auf den Schwingen der Phantasie darüber hinweg und hängen seligen Träumen nach. So schreibt ein schwärmerischer Optimist in den „Grenzboten": „Die deutsche bürgerliche Gesellschaft hat sich aufgerafst, und zwischen den beiden materialistü- schen Parteien der extremen Junker und der Sozialdemokraten strebt ein sich selbst bewußt gewordenes Bürgertum mächtig empor. Dieses Bürgertum ist konservativ und demokratisch zugleich. Bewußt oder unbewußt gleicht es in der Politik Standes- und Vermögensunterschiede aus, gegenüber dem Streben, das Vaterland und damit die Nation in allen ihren Teilen gesund, arbeitsfähig, machtgebietend zu sehen. Dieses hohe Ziel vereinigt alle vaterländisch gesinnten Kreise: Edelmann und Bauer reichen sich ebenso die Hand wie der millionenbewegende Bankier dem Handwerker, und der selfmade man, dessen einzige Tradition das rücksichtslos arbeitende Genie ist, trifft sich mit dem Träger jahrhundertelanger Ueber- lieferung in dem Wunsche, die Nation voran zu bringen. Jawohl! Es geht ein gewaltiges. Glück ver- heißendes Wehen durch die deutschen Lande." Jawohl, ein gewaltiges Wehen, aber wenn man den Blick ringsum in die Wirklichkeit richtet, zerfließt das Traumbild. Wir möchten die zitierten Worte gerne als Ziel und Hoffnung uns vorschweben lassen, müssen uns aber einstweilen noch an die nackten Tatsachen halten. Der Kampf der Parteien wird noch immer geschürt; nicht nur die Bülow-Strohsener brennen allerorten, jedes Fleckchen hat sein besonderes Äffarchen. Im Norden fehden die lokalen Organisationen gegeneinander, im Süden sorgen die Larcdtags- und Wahlbewegungen für Stoff. In unserem Hessenlande suchte man die Abrechnung des hessischen nationalliberalen Landesausschusfes zu einer Staatsaktion auszubauschen, die Szene sollte zum Tribunal werden. Es wurde jedoch nicht so heiß gegessen als gekocht wurde. Die Agrarierfreunde Frbr. v. Hehl und Graf Oriola bleiben auch künftig Mitglieder der nationalliberalen Partei; wenn sie auch ihre Aemter in der Fraktion niedergelegt haben. Trotzdem die Vertraulichkeit der Darmstädter Verhandlungen durchbrochen wurde, gab es keine Sensationen, wie Frosch sagt: „nicht eine Dummheit, keine Sauerei". Keine Die ganze Dichtung ist ein zarws, lyrisches Gedicht von unsagbarer Feinheit und ungewöhnlicher Schönheit — ein Buchdrama könnte man sagen. Das grelle Liebt der Bühne ist zu hart und zu klar für das duftige Gebilde berauschender Phantasie und es bedarf unendlicher Arbeit, um eine auch nur halbwegs befriedigende Ausführung zu wege zu bringen. Alle technischen Mittel müssen notgedrungen hinter der Einbildungskraft zurückbleiben, denn der schöne Schein der Bühne geht in festen Gleisen, die keine freie Bahn gestatten. Es ist deshalb hoch anzuerkennen, daß es die Leitung unseres Stadttheaters unternommen hat, den Sommernachtsiraum wieder einmal aufzuführen; zu Beginn der Spielzeit eine besonders schwere Aufgabe. Ihre Lösung verspricht einen genußreichen und erspießllchen Winter. Direktor Steingoetter hatte die Ausführung ausgezeichnet vorbereitet und erzielte mit den doch kaum eingespielten Mitgliedern einen Erfolg, der aller Anerkennung wert ist. Ausstattung und Einrichtung standen aus gleicher Stufe der umsichtigen, feinfühligen- Ausarbeitung und vollendeten die bis ins kleinste höchst vornehm und sauber ausgefeilte Aufführung. Obne wesenlosen Prunk, aber überlegt und zart sinnig, ließ die äußere Darstellung nichts weiter zu wünschen übrig, als daß uns die kommenden Monate lauter solche Ausführungen bescheren möchten. Ganz ausgezeichnet war die Darstellung des springenden Wasserfalles mit seinen lebendig wirkenden Fluten, der von dem Theatermeister Jen n y ansgeführt worden war. Auch die blitzenden Sterne waren wirkungsvoll und vonLartem Zauber. Rasch und glatt gingen die Verwandlungen vor fici) — und auszusetzen bliebe lediglich die ungenaue Angabe über den Schluß der Vorstellung. Eine hetzlich geringe Aussetzung am ersten Abend, die aber immerhin nicht ohne Wichtigkeit ist. Die Ausführung selbst war, was rühmend hervorzuheben ist, von einer erfreulichen Einheitlichkeit, die überall die Arbeitslust und die sicher führende Hand angenehm erkennen ließ. Dazu kam noch die schmiegsame Anpassung des Orchesters, das von Hermann Weinack sicher geleitet wurde. Auch die Darstellung selbst war, wenn man von einigen kleinen Ueberhastungen absieht, wirklich ausgezeichnet, wenn auch die einzelnen Leistungen naturgemäß nicht alle auf derselben Stufe künstlerischer Reife standen. Das größte Interesse erregten selbstverständlich die neuen Mitglieder unserer Bühne, die denn auch samr und sonders einen recht guten Eindruck hinterließen. An erster Stelle wäre Hermann Norden, der neue Charakterkomiker zu nennen, mit dem die Theaterleitung eine sehr gute und auch vielseitige Kraft erhalten zu haben scheint. Er spielte den dummklugen, selbstbewußten Weber Zettel mit famoser Lebendigkeit und drolliger Laune und war auch in dem Heues und Altes aus der Türkei. Während das jungtürllsche Regiment in Konstantinopel bemüht ist, den Staatsbetrieb zu verjüngen und zu modernisieren, gibt 'Lldoch noch Rückfälle, die zeigen, daß strenge Muselmanen am' Koran und den alten Bräuchen festhalten wollen. So der neue Mali von Saloniki, der fein Auge auf das Verhalten der Frauen in der Oeffentlichleit und auf die Fastengebote richtet: Konstantinopel, 1. Okt. Der Minister des Innern richtete an die Prvvinzbehördon einen Erlaß, der wichtige Instruktionen über die Kapitulationen enthält. Die öffentliche Meinung Europas habe, so stellt der Erlaß fest, unter dem neuen Regime die Ueberzeugung gewonnen, daß das türkische Recht die Grundsätze der Freiheit und Gerechtigkeit wahre. Deshalb habe auch Oesterreich-Ungarn.im Ententeprotokoll das Recht der Türkei angerkamU, die Auflassung der Kapitulationen zu verlangen. Der Erlaß gibt sodann den Behörden den Ratschlag, bei der Eintreibung von Gebühren und Steuern peinliche Ge- redjtigfeit walten zu lassen und die Fremden rücksichtspoll zu behandeln. Saloniki, 1. Okt. Der neue Mali von Saloniki, Ibrahim Bey, Sohn des Scheich üel Islam, veranlaßte die Polizei, den türkischen Frauen bei Strafe zu verbieten, sich in der Oeffentlief)leit unverschleiert zu zeigen. Ter Wall ließ ferner alle Mohammedaner auffordern, die für den Ramasan vor- geschriebenen Fasten einzuhalten. Wer in dieser Leit öffentlich esse oder trinke, solle verhaftet werden. Tie Kundgebung erinnert schließlich die MohanrmÄmner daran, daß die Zeit gekommen sei, streng an den Satzungen des Korans Das holdeste Spiel, das dichterische Phantasie je v schaffen, eine rausch ende, farbenbunte Freude, voll Glut und tiesinnerlichern Leben, zieht der Sommernachts- träum des fahrenden Dichters immer aufs neue an uns vorüber und erfüllt die Seele mit heimlichem, heißem Feuer. Ein Märchen der Schönheit und der Freude, von einer heißblütigen, sonnigen Dichlerlaune selig gefabelt, wie goldne gesäumte Wolken am tiefblauen Himmel jtehen. Leitern, wie Spinnweben fein, führen zu den leuchtenden Schlössern in der Luft, und schöne, kluge Menschen steigen mit schlagenden Herzen und scheuer Ehrsurclst hinan. Wunderzart sind die Leitern von schimmernden Fäden, und nur der vom Gluck Gesegnete geht sicher darüber hin zu den fallen der urewigen Schönheit, die überall ist. Sogar Zettel, der Tölpel findet zufällig den Weg, aoer ihm schwindet vor all den Wundern der Verstand und sein Herz sehnt sich nach den derben Genüssen einer falten Zufriedenheit. Der Liebe, die ihm entgegenkommt, steht er fremd und verständnislos gegenüber — mitten in aller Pracht denkt er der gefüllten Krippe seines kleinen Daseins. Dummheit. Die nationalliberale Partei hätte, das sieht jeder objektiv Urteilende ein, die Geschäfte ihrer Gegner besorgt, wenn sie die beiden Gegner der Erbschaftssteuer des nationalliberalen Namens entkleidet hätte. Der praktische stützen wäre gleich Null gewesen, die Mitglieder- und Mandatsverluste dagegen hätten ein Plus ergeben. Soll denn überhaupt die Erbschaftssteuer — deren Zustandekommen auch wir begrüßt hatten — der einzige ausschlaggebende Prüfstein für nationalliberale Tüchtigkeit werden? Die Zukunft wird andere Aufgaben stellen. Wir glauben, daß eine große Mittelpartei tolerant gegen ihre eigenen Mitglieder sein muß, und die oben zitierten Worte der „Grenzvoten" wurden wie Schaum zerstießen, wenn bei jeder Meinungsverschiedenheit ein Prozeß gemacht wird. Man mag es bedauern, daß nicht geschlossen gegen die Erbschaftssteuer gestimmt wurde, aber man mag damit das Vergangene vergangen sein lassen. Die beiden „Abtrünnigen" sind ohne Parteiämter; man braucht sie nicht so weit zu fürchten, daß man sie ausstößt. Das Schauspiel wäre peinlich gewesen, hätte an die Ketzerrichter-Praxis der Sozialdemokratie erinnert und das Bedauern darüber wachgerufen, daß eine große Mittelpartei eine allzu strenge und prinzipielle Parole gegen die Landwirtschaft treibende Bevölkerung ausgibt. Der Hansabund, der in einer kritischen Stunde zu berechtigten Zielen sich zusammenschloß, hat, obgleich er als eine Abwehrorganisation gedacht ist, nie derartige Schärfen dargeboten. Mag er die Aufgabe erfüllen, auf eine Mäßigung übertriebener Agitation des Bundes der Landwirte für die Zukunft hinzuwirken. Bei Reichstags- oder Landtagswahlen treten die noch von den letzten Kämpfen erhitzten Parteien besonders lebhaft gegeneinander auf. In Halle gibt es ein eigentümliches interessantes Schauspiel. Dort haben bekanntlich zu der bevorstehenden Reichstagsersatzwahl, deren Termin noch immer nicht bekannt gegeben worden ist, sämtliche bürgerlichen Parteien auf eigene Kandidaten zugunsten des Freisinnigen, Fabrikanten Georg Reimann aus Berlin, verzichtet. Dieser wird den Kamps mit dem „Genossen" Kun ert aufnehmen. Ohne die Geschlossenheit aller bürgerlichen Politiker ist dieser Widerstano.gegen die Umsturzpartei aussichtslos. Nun hat Herr Reimann bei seiner Kandidatenrede am Freitag in Halle durch freisinnige Offenherzigkeiten Über die Rücksichtslosigkeit und Begehrlichkeit der Konservativen und Agrarier — auf deren Wahlunterstützung er in, hohem Maße angewiesen ist — eine verlegene Situation herbAgeführt. Die tonferbatibe ,^alle'sche Zeitung" schilt erzürnt über den „rabiaten Alphaltliberalen tollsten Berliner Kalibers", während die freisinnige Presse ihren eifrigen Gesinnungsgenossen mit sanftem Lob seiner Prinzipientreue beglückt. Die Konservativen werden, so denkt" man, ihn doch dem Umstürzler vorz hen. Der „Vorwärts" frohlockt: „Hoffentlich bleibt Herr ineimann lediglich seinem Geschäft erhalten"; aber während die „Deutschsozialen Blätter" dazu ausfordern, man müsse „den freisinnigen Frechling in die Knie zwingen", meint das bereits genannte konservative Blatt in Halle: „Trotz alledem müsse der konservative Wähler ohne Begeisterung und ä Bezugspreis: F<-*V pW monatlich 7b Ps., viertel- Metzener Anzeiger Verantwortlich für den General-Merger für Oberheffen MN ** ’ 0 i i u.Land" und „Gerichts- Zwischenspiel als König Pyramus von ausgezeichnet komischer Haltung. Weniger behaglich schien sich der neue jugendliche Liebhaber im Chiton des Lysander zu fühlen; vorerst scheint der Frack das ihm angenehmere Kleid zu sein. Immerhin bot Karl Marx eine achtungswerte Leistung, deren großer Vorzug eine vornehme, weise Mäßigung zu fein scheint, so daß manche schöne Gestaltung von dem jungen Künstler zu erwarten steht. Sehr schön führte sich auch Fränzi Koch, die erste Liebhaberin, als Titania ein. Sie lieh der schönen Königin eine wohlige Grazie und eine satte Fülle erhabener Würde, die sie auch als betörte Buhle des eselstöpfigen Zettel schicklich zu wahren wußte. Dröll, der spuckhafle, humorvolle Kobold, der mit seinen losen Spässen alles menschliche keck verspottet und sich in seiner unendlichen Lebenslust förmlich badet, fand in Gusti Ney eine tüchtige, gleichgestimmte Vertreterin, die all ihren Schabernack mit sprudelnder Laune vollführte. In der kleinen Rolle des Egens war Rolf Gunolt in der Entfaltung seiner Mittel natürlich beschränkt, doch scheint auch er ein wertvoller Künstler zu sein. Auch Luise von Gloe- b en hatte als Elfe nur wenig Gelegenheit, scharf hervorzutreten, gefiel aber recht gut, was auch von Ekln Gühne zu sagen ist. Ferry Daubal, der von seinen Gastspielen ja bekannt ist, fand sich mit der saftlosen Rolle des Demetrius gut ab und verstärkte den günstigen Eindruck, den er als Hüttenbesitzer hinterlassen. Rudolf Goll gab den Theseus mit der gewohnten Wurde, doch Dürfte es sich empfehlen, die Worte, die ich an den Anfang gesetzt habe, nicht nach dem Hintergrund zu sprechen, da hierdurch bei der Schallwirkung unseres Theaters ziemlich viel verloren geht. Lore Scholz war eine recht nette Hermia, die mit Schneid und Temperament spielte und Erna Güldener gab der ruhigen Helena eine rührende Innigkeit und trotz aller Liebe jungmadchenhafte Zartheit. Karl Volck war der erwählte Tarsteller des Elfenkönigs und fand sich mit gutem Geschick in die heikle Rolle, wenn er sich auch stellenweise etwas überhastete. Von den übrigen Darstellern wären noch Kurt Gühne als humorvoller Squenz, Edgar P a u l y als Schnauz, Franz Wieder- hold als Philostrat zu erwähnen, und Dann noch die von Lina Old ini gefällig erfundenen Tanze, die sich bei der trefflichen Beleucyiung märchenschön ausnahmen. Zu erwähnen sind außerdem noch die neuen Wandstücke, die von Theatermaler Karl Schweb i er angefertigt worden sind. Somit habe ich über die erste Aufführung der neuen Spielzeit fast nur Gutes mitzuteilen gehabt und es ist zu wünschen, daß uns alle folgenden Stücke in einer gleich vorzüglichen Durcharbeitung geboten werden wie dieses erste, dem das höchste Lob zutommt. Karl Neurath. 'festzuhalten und wirst chnen txrt, die Pflege der Rcligwx vernact-- triff egt zu haben. * Präsident FaNiöres gab, wie aus Paris gemeldet wird, toent Generalisfimirs Tchefket Pasck»a am ^rrntag in Rom- bornNtt ein Frühstück, au welchem au.f. der türkische Gesandte, der M.irristervrds ident Brüurd, Der Minister des Aeußern Pcchon und der Üriegsnriniswr General Brun teilnahmen. Schefket ist ^jbmtn abends mit dem Qrientexpreßzuge abgereist. (Ein neues Simpliziffimus-Verbot. Aus Bayern wird wieder einmal ein Vorfall be- richtet, der nicht nur in liberalen Streifen der schärfsten Kritik begegnen wird. München, 1. Oft. Das bayerische Berkehrsnrinisterium bat sämtliche Eisenbahndirektionen angewiesen, den Verschleiß des .„Simplizissimu^ in sämtlichen Bahnhofsbuchhand- kungen ihres Bezirks mit sofortiger Wirkung zu untersagen. Diese Entschließung ist eine Folge der Nummer des „Simplizissnnus", in der Prinz Ludwig zum Gegenstand von Manöverkarikaturen gemacht worden war. Dieses Verbot muß jeden wahrhaft national empfindenden Deutschen aufs peinlichste berühren, denn hart und klar zeigt sich hier der sprichwörtlich gewordene bayrische Partikul'arismus wieder einmal in seinem hellsten Lichte. Ms der Simpliu demselben Zweck 500 Mark gestiftet hat unb cs wäre zu wünschen, wenn diesem Opsermutc auch von anderer Seite Folge geleistet würde. Zum Schluß wurde nach über die Ausstellung architektonisch vorbildlicher Fabrikate gesprochen. Ta der Berichterstatter Proi B a e l z l g - Brcslaii am Erscheinen verhindert mar, wurde feine Ausarbeitung von dem Geschäftsführer Tahrn porgetrageu Tic Aussprache über diesen Punkt konnte sich infolge Ausbleibens des Berichterstatters nicht so lebhaft gestalten, wie die Sache es wohl verdiem hätte. Wir werden auf diesen Punkt später gurürftommen. vermischte». * Kinderheiraten in Indien Seit Jahren ist die englische Regierung bemüht, die uralle Sitte der Verbnrarung kleiner Kinder in Iiwien ;u unterdrücken. Ticse üinbcrfccnat'it sind einer der schwersten Sckräden des Landes nicht nur dadurch, daß sie dem Menschen in einer der wichtigsten Fragen das Selbst besttmmungsreckü rauben, sondern auch in rein physiologisch« r Beziehung, wie sich Indjt denken läßt. Mit ihrem Bestreben, gegen diesen Volksgcbrauch anzukämpsen. bat die Regierumz in dosen fein Glück: dies lehrt nur zu deutlich die eben zu Kalkutta veröffentlichte Stattsttk. Ibr zufolge nnirbeit in den letzten fünf Jahren 200 000 Acädchen per heiratet, die unter vier Jahren alt waren, ferner zwei Millionen, berat Alter zwischen fünf und neun Jahren betrug, unb 800 000, bie ihn üben neun unb vierzehn Jahren zäl^ten. * Erklärlich. Gasi: „Der Tourist schäumt ja vor Wut Qberkcllner: ,^Ia, ben hat der Wirt tüchtig eingescift." "ImWinter. Fräulein: „Ach. noch einmal irische Roi'en! Tas werben aber wohl die letzten sein!" — Bursche: „GlaubS auch: Der Gartner wollte bas Bukett bem Herrn Leutnant sckwn nicht mehr pumpen!" Kleine Toye chronik. In der Benzolfabrik in Tittersbach bei Waldenburg gerieten heute früh infolge einer Explosion acht Raphtolinbchällcr in Braab. Ein Aufseher unb ein Arbeiter erlitten schwere Vs?S ien Vebcau = b°de?Mch- her .halfen t «pfi x landet^ ft ri® ^'Nd n 'L°wkr stt« »«: der Crijt $* »eit 5 *«Jgu °r»'i m3 *?,6iä 20 J. *" 3 Sm Urich. gelten, mit et 16 beutle glichen Ufer des' ^em Vinde. ' beschloß, daß da? IDn = 9ennett, 11 JOO Kilometern ^'chlossenen Ach, soll. igdlah in einen Quf zivei $?ot^eii ursprünglich auf 7. Oktober verklärt, 1. Ott GeschWiührcnden b’>c Tätigkeit der hrvor, daß die entsprechen. Die r Skijetuitg gingen e Dnfftattschnlen, Msche Leben bei Klärung führte die r vom Ministerium n Oesterreich seien Industrie austäte, rrichtet, nicht zum img ,;5>'e Unter-- ioridnmg unb bie t" berichtete Sm - bewätiMnix Ma- i«l noch n'M ab’ mmt tortrug, auf iie Künstler, nicht vorgernsen wurde, gen der Oualitäts- lidien Untersuchung ieroeit die geleißete rüden ist. Natürlich mdeu, ob sie mehr die UntersuchMgeu pt nur darüber gc- geneigt zu machen, it es kincn Zived, inzugehm. Kauschagen Mr ■i jür Künsten m soll seinen irde dies begründet icnlrum Westfalens ebwpler von o-b n ist so gedacht, datz worben mrden und -ischen Wert haben n Form eben und daN 'kdurch erläuternde sijchtet s'ch zunach' Mark zum Man der Mitte der M , dem Werkbunde ic Sache M»“ : märe iu wunichut' »w »** ffiSt Salbe &*** i»* 6 n# ’"w s* ttrt ii » Mr 8»1'" chäumt.I?.. „ ' cin^k',^. 1cl!r!l=0:)riudff Hob. sich. Einkommen b. M. 300 u. mebr. Biele Dankschreiben. (Suter Rockarbeiter f. dauernde Beschäftigung auf Werkstatt oder nuücr dem Haute gesucht. Zwei Ztmmer mit Kabinett. 07040]Lindenplatz 12 III. (5460 W. Cngelbardt. 07333] Stübchen tmi Bett billig zu oermicten. Neuenweg 8 II rächt. Schrcinergciellc gesucht. 07471] Lchinenberger Weg 16- 077)101 Schürt möbl. Zimmer zu vermieten. Ludwigftrahe 5211. 075O(k Solider Arbeit, erhält Sloit und Logis. Sonnenstrahe 11II. sich Nebenverdienst oder Cristen.; bezro.Bcn'and- acschäst verschaffen will, Zuverlässig- (lanalarbcitcr gesucht. Installateur bevorzugt. 5470. Heh, Roonstr. 31. Liebigstrahc 68 Mansarde. 4 Zimmer und Küche, an ruhige Familie au vermieten. Näb- Alicestr. 28 oder 31. 3049 Grtndh. h. KicbauebilduaK L Praktiker wie Schloiter.Monteure,Mache oUur u. a. m. in Viertel jib res* unen. Beginn 1. Januar, 1. April u«. Elektromonteurschule in Köln Prlvatiatikich. a etaaiL Kuh. Prorr. koetenl MH a. Rh., LOttlchentr. 8 Wist«-Remise in der Weit Anlage oder in der Nabe gesucht. 71- Kanu Söbnc, 5360] Weit-Anlage 38. Montag den 4. Oktober 1909, abends 81/, Ubt I. Monats-Versammlung b.Kam. Buchberger, Riegelpsad Mitteilungen betr. Sonntag»« wachen. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. 07458] Möbliert. Zimmer au vermieten. Grabenstrahe 3II. Verloren engliche Sportmütze in der Nähe des Marktes. Abzugeben gegen Belohnung, j“»] HotelGrohherzoW Crlenaasse 9 Scheuer mit Stallung, auch als Lagerraum geeignet, nebst einem 24 Dm groben gepflasterten Vorplatz au vermieten. [4561 Näheres Neuenweg 15. ‘1- dis?-ziuisicMshuuugtu der Neuzeit entsprechend einge- rtchtel (elektrische Licht-Anlage», zu vermieten. 15293 Näheres Dtephanstrahe 25 Pt. Berseyungshalber ist der L St., bestehend aus 5—6 Zimmern, ver 1. Lktbr. evtl, später zu vermiet. 5227) Zwei Wohnungen zu uer mieten.Schützenstratze 18. 2i)egen Erkrankung deS Dienstmädchens sofort liiU.dmts Wchcu gtsulhl. O7221 chiöblierr. Zimmer zu oer- mieten. Bahnhofftrahe 121. yflt jeden Sos» ober Seiertaa suche ud kräftigen [5419 Mann zur Mithilfe beim Alls tragen. Konditorei (»eitler, Tyron kiurrer Str. 1. iyür mein Delikatessen u. Slo: lonii.'lwarengeschäst mche ich zum baldigen Eintritt angehenden (l^omnil^ (ev. Volontär». Aus führt. Angeb. m.Gehaltsanspr. bei freier Station, Zeugnisabschriften m. Bild erb H. Landsscld, Schöne 4-Zimmer-Wvhnung per sofort oder später zu vermieten. Näheres Neuenweg 19. 14743 Licher Strane 35 Mansarde, neuzeitliche 4-Zimmer- Wrbnung, au vermieten. (5418 Näheres Weserftrahe 27. ÄWouHial-Mag stellt Generalvertreter u. Vertreter, auch Damen, dauernd unt. sehr günstigen Bedingungen an. Offerten mit Angabe bisheriger Dätigkeu «Diskretion zugenchen» suh K. F. 8958 an Nudoli Windhof. Sonntag den 3. Oktober. Große Tanzmusik 07479» Anfang 4 Uhr. Handlanger können noch eiutreten. /7>4L3 __________Baugc'chäft Kehler. Volks-Linnen kalt abwaschbare Dauerwäsche aus Zephirlemen, gesetzt, geschützt. LtrbituK töglitf) M. 1M2. Vertreter gesucht. Spiel, leichter Berkaus. Hugo Horn, Düsseldorf 39. liiibtigcr öofcnmadicr gesucht 07385 W. Veit, Brandgasse 6. Eis tiichliger Möilerknecht aut Aushilfe ver foiott gesucht. 5475) e. ^brift Heuchelbcimcr Muble. rüchtige Rsltschncidcr sofort für dauernd gesucht. (fteorg Leib & Sobn, 3 Betten, 2 Nachttische, 1 Kommode, Tiiche u. Stlible, Hängelampen, Vorhänge mit Valerien und Rouleaus Stonknrren mite-cbcru,25m Garten Schlauch mit strahl robr, Mistbeet-Neuster, drei arone Wasserbütten und verschiedene Gartcngerätschastcn Wiefecker Weg 16. MMMiE Ludmgstruße 3!» ^Universität 2. Etage, bellehend aus 6 biß 7 Ziniinern, 2 Kammern und Zub., für sofort zu verm.11958 (V.ut möbl. Zimmer zu vermieten. 5379]_________Settersweg _87_II. _ 07309] Schön möbl. Zim. m. voller Pension zu v. Stephanstr. 1511. 1060 Ml. Uem Jahr zu leiben gesucht. Schriill. Angebote unter 07346 an den (Siebener Anzeiger erbet. | Verschiedene | MsWl.Wohnljsus in seiner Lage, vorzüglich gebaut u. eingerichtet, mit allen modernen Beguemlichleiten versehen, elf Wotrnräume, ist nut Zier- und Nutz-Garten au vermieten. >4814 Näb. Slustunft ert. ^.h. Rühl, Schissenberger Weg 181. bietet die Ucbemabme bet Bezirks-Vertretung einer sehr ansprechenden, leicht einführbar. Sache. Kapital wird nicht verlangt, dagegen energische u. steinige Bearbeitung des übernommenen Bezirkes. Ihv”, Angebote erbeten unter P. 8540 an Haaienftein & Vogler. A.-G-, Frankfurt a. M. hunger Kaufmann. (Deutscher', fett einigen Jahren in arögerem Bankhause Petersburgs oeschättigt der deutschen, engl. n. russischen Sprache mächtig, auch nute »enntmwe de» gran^., sucht vayende Stellung tn Deunchland. Lchrinl. Angebote unter 07483 an den Siebener Anzeiger erbet. 41.) Kleine Pnrterre-'Wohnung,, bi> stehend aus 2 Zimmern, Küche und Kammer, per 1. November Au vermieten. i5394 E. Herber, SelterSweg ->8. 07489] Ein Familien - Logis zu vermieten._________Maigasse 11. Löbcrs Hof schöne 2- u. 3-Zimmcr'Wohiiung, eventl. ziisammen. zu vermieten. Zu erfragen 'Neustadt 6. 15468 Mansarden Wohnung ver 15. Okt. ob. 1. Nov. zu verm. 54671 SelterSweg 33, Laben. Walltorstranc 34 ist Wohnung zu vermieten unb sofort beziehbar. [5320 Näheres SelterSweg 871. 07268) Gut möbl. Zimmer zu ver- mieten. L't-Anlage 40. 07279, Amt. Arbeiter kann Kost u. LoniSerh. Schulstr. 11,Mans, links. 07466' Mo bl. Zimmer zu vermiet. Stühler, SelterSweg 50III- 07434 Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Schanzemtr. 4III. 07347) Möbl. Zimmer zu verm. _________Bahnhofitrahe 35 IH. Schön möbl. Wohn- und Schlaf- Aimmcr an ein. bei». Herrn ionz. verm. Näh. Liebigstr.69v. [07387 liiditigtr lagidjneiöer sofort gesucht. f07409 Heinrich Krcvcrt, Plockstrahe 11. Tücht. Noctarbeiter Linen jüngeren kutskher für 1 Pferd sucht sofort 5444 Bürgermeister Woldmanu, Grof;-9tcchtenbach. Lohn monatlich 3>» Nkark.________ hMsbMc Löwengasse 23. Saub., jüngeres Laufmädcheu zu 2 Personen sown gesucht. 5442! Kaiser-Allee 7 parterre. Zum 1. November tüchtiges Mädchen gegen guten Lohn in ein Städtchen an der Bergstrafie gesucht. Steife frei. 15437 Näheres durch Frau (Seb. Iustizrat Webner, Ludwigstrahe 291. Adrcsscnschrcibcn. (hvl/10 1000 Stück Mk. 6.—. Stebenver- dienst a. f. Damen. Schönschrift nicht erforderlich. Adressenverlag Ang. Nooko, Karlsruhe i. B. *jnifr Stellung iurtjt ^^verlange die „Deutsche Vakauzcuvost" Ehlingen 142. ] Einfach möbliert. Zimmer zu vermieten. Daminftrake 481. 2 inemandergehenbe möblierte Zimmer sofort zu vermieten 0/4821 Jrankiurter Strafte 9III. Ludtvigsvlatz 11 15443 mittlerer Stock zu vermieten. Elegante herrschaftliche 5-, 6- und 7 - Zimmer - Wohnung mit Bad, Balkon, elektrischem Licht, Garten re. zum 1. Oktober zu vermieten. 14807 Belitz, Liebigstrahe 83. Alterweg 47 neuzeitlich hergenchtete 3> und 4-Zimmer-Wohnungen zu verm. Näheres bei Earl Ttiickratb, SelterSweg 38._____________14999 3- bis 4 - Zimmer - Wohnung zu vermieten. Wolfstratze 10, 4786)Ecke Kaiser-Allee. Bügel - Lcbrmädck.cn iverden eingestellt.Gründliche Ausbildung zugesich. Waschanstalt Schwan, 07L0] Liebigstrasre 63. Tirnfhnäbditn Ankauf von 15364 Alteisen Lumpen, Metallen Papier, Flaschen. Loniö Nothenberger, Neuenweg 22._____Teleobon 17fr BaupIatzzukiUlsengksuA. Schriftl. Angeb. von Eigentümern unter 5s76 an den Gieh.Anz. erbet. Gut erhalt. Uniform, 116. Regt., au kaufen gesucht. 07484) Marktplatz 17III. Mehrere Mädchen suchen Stelle durch Arau Stoll, Schloügane 17._____________107493 O74WI fZrau emps. sich tägl. einige Stunden zur Htlse in der Küche. Moltkestrahe Mansarde. 14iäbr.Mädchen »'.Stellung in b. Hanle zur Erlern, d. Haushaltes. Schriftl. Angebote unter 07296 an den Gtenener Anzeiger erbet. Wohne jetzt Neuenweg 37. Louis Offenbacher Akademisch gebildete 107517 Tchncidcrin empfiehlt sich in und autz. b. Hause. D. Hcbcll, Nlarktplatz 14. Frau empfiehlt sich nachm. hn W Bügeln -M» aufter bem Hause. Nah Marburg. Strahe 38.]—^ Fran^ahe maltresse brevetAe donne lecons. Haute« rHfHreness. [07360 M". de N.-Renaud, Wilwnstr. 8. Oberfdunbantt erteilt Stach- hilfestundeu zu billigem Preise. Schriftl. Angebote unter 07315 an den (Siebener Anzeiger erb«. Utttcrridit iw Irmscicchiki für Ansauger wird gründl. eneitt. Schriftl. Angeboteunter07501 an die Geschäftsstelle des (tzieh. Anz. 07325] Möbl. Z. mit ober ohne Pension zu verm. Stetnstr. 50II. Schön möbliertes Zimmer. 07039] Wilhelmstrahe 8 pari. 07455] (Sut möbl. Z. mit ob. ohne Pens, zu v. Ti. Albold, .ikirchstr. 11. ?knihnä6ittn Ludwigsolatt 3. Nichtorganisierte tüchtige Tlhreinergkseüeli und Maschlliemröeltkr, welche zur Arbeit in Frankfurt a. M., trotz der bortinen Lohnbewegung bereit sind, wollen ihre 9lbrei'e unter F. S. IJ. 9433 bei Ntid.Mosfe,Frankfurt a.M. niederlegen.________________ >-» Maurer, Taglöhuer und Handlanger können noch eintreten bei '5427 Birkenstock tc Schneider. W.-SrMt per soson oder später -k/UVV« zu vermieten. 07096]________SelterSweg 16. Neuenweg 18 Laden mit 2 Zimmern per sofort zu vermieten. 4603 Näheres Ost-Anlage 12, Ecke Landgrasenstrafre. •8R uiflD llarq)tz yani© qo^ß .ar nsqrvqisakpT rPodnoq (pinq uaqai iij) )iu3iq43tt ___________lhv%J__________ Vertreter gesucht. LeislungSf. Fabrik für Transport- Anlagen u-Speztal-Maichinenlca. 200 Arbeiter), sucht im hies. Bezirk schon läng. Zeit ansässig., gut emps. Vertreter, welch. Hoch- u. Tiesbau- Geschäste, Ziegeleien, Steiubrüche u. iiiöuitr. Werke jed. Art regelm. bei., bezw. sich d. gute Beziehung, schnell eins.kann. Bevorz. w.techn. befäh., möfll. selbst. StnufL m. gut. Allgemeinbild., m. auf d. Verdienst aus dies. Tätigt, n. allein angew. sind, ab. gen. Zeit hab., um sich d. Sache m. tliachdr. widm. z. tonn. Bei Fleiij u-Geschickgut. Berdicnit. 'Nach einj. Probezeit w. ein läng., fester Vertrag gewährt. Gesl. aus- führl. Angeb. unt. I 12826 an Haasenstein & Vo .ler 21. 63., Liebigstratze 64 Manfarden-Wohnung, 3 Zimmer mit Suche und Gartenanteil, an nur ruhige Leute zu vermieten. Zu erfragen van. links. I4'*)2 4881 Weferstr. 27 3-Zim.°W. zu v. L. Hellmold, Steinslrane 31. 4llk>' Logis, 3 Zimmer und Zub., zu vermieten. __L. Huhu, Vleichstr. 16. 07453] LogiS, 3 Zimmer u. Zubeh., zu vermieten. Ltebigstratze 67. 07509] Laden zu vermieten. _______________Sonnenstrabe 32. Ein schöner Laden mit zwei grohen Schaufenstern, mit oder ohne Wohnung, zu vermieten. Näheres in der Äeschäftsstelle des Giehener Anzeigers. ]3174 )n meinem Haufe Blcichstr. 15 ist ein schöner Laden, auch zu Bureau geeignet, ver sofort zu vermieten. tö. Nauheimer, 5317|Bleichstratze 151. Zn schöner Lage Wohnung von 5—6 Zimmern, Bad und Zubehör, eventl. Garten sofort zu mieten gesucht. <54// grau Staatsanwalt Trümvcrt, _______Alicei'trane 12 pari._______ Kinderloses Ehepaar sucht zum 1. April 4 ober 5-Zimmer Wohnung mit Bab im Parterre ober I. Stock. Schriftliche Angebote mit Preis unter 07497 an den Gieh. Anzeig. Suche möbl. Zimmer in der nächsten Nähe der Kliniken, evtl, mit Mittagessen. Schriftl. Angebote unter 07480 an den Giebener Anzeiger erbet. Ruhiger Studcut sucht ab Mitte Oktober in der illähe des chem. Zustitutes einfach möbliert. Helles Zimmer mit ,frühstück. Schriftl. Angebote mit PreiSan- gäbe unt. 5459 an den Gien. An.z. Student sucht für Wint.-Sem. schön möbliert. Wohnzimmer mit Schlaf-Kabinett, evtl. 1 größeres und 1 kleineres Zimmer. Schriftl. Angeb. m. Preisangabe unt. j392 an den Gietz. Anz. erb. 07516) Einfach., klein, möbl. Zim. zu vertu, frankfurter Str. 25II. 075131 Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. Neuenweg 181. 07431] 2 Zimmer, möbl. oder un- möbl., au verm. Bleich'tr. 5 p. 5409. Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Löwengaffe 22 H. 07423 Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Löber» Hof 61. 3-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör, Gas, Bletchvlatz zum L November zu vermieten. 07522 Röhrig, Grone Mühlgaffe 41, ______Eingang Weit-Anlage. 074.45 i 3 Zimm.-W. im Nebendaus sofort au vermieten. Steinitr. 59. 07505 Schöne 3-Z.-W. mit Garten- anteil zu vermieten. 'Näheres bei H. Schäfer, Steinftrahe 1911. 07371] Schöne 3 Z. W. an ruhige Leute zu verm. Lindenvlay 3. 4675] 3-Zimmer-Wohnunp sofort zu vermieten. Ebelstrane 30. (17448 Schön möbliert. Wohn- u Schlafzimmer zu vermiet. [07448 ______Köhler, SelterSweg 70. 54311 2 schön möbl. Z. einzeln io» sort zu vermiet. Seltersweg 26. 07464] MÄbliert. Zimmer zu ver- mieten.______Dammstrane 311. 07295] Einfach möbl. Zimmer zu mieten. Balinhofstrnne 29III. 07.139] Schön fr bl m.Zimm.m. sev. Elng. zu verm. 9!euen Bäue 2,2. H. Möbl. Zimiiikc zu vermieten. __Nord-An lag e 3511. 07402] Schön möbl. Zimmer au vermieten. Grober Steinweg 6II. 07418,' Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Dammstrane 22II. stad. nat. älteres Semester, findet Gelegenheit Atir Erteilung von '1^11101- unterricht. Bahnhofstr 4511 i1- Perfekte Büglerin sucht Kundschaft autzer bem Hause. Schriftl. Meld, unter 07511 an die Geschäftsstelle deö Gies;. Anz. n oüö Mi. s» Objekt. Schriftl. Angebote unter L. 114 stadtooftlagernd. OZ388 10-15 Wine ?rin»l|ni- Arbriier ^fort gesucht., $473 ZllUCllU Heinrich Ztnzedach L ftarl Salier, Ovveurod. Junger Mann für Bureau gesucht. «5473 H. Schön, Liebigstratze. 07508] Einfach möbl. Zimmer so- fort zu vermiet. Marktitratze 11. 075061 2 Schlafstellen für anitnnb. Arbe»er frei. Neuen Bäue 2 IV. gut wie neu, Betriebskosten ca. 2 Mk. pro Tag, im Betrieb, für 1650 Mk. z. verL Schriftl. Angebote unter 0/34o an den Giehener Anzeiger erbet. 2vollft. zweischläir. Letten, leinf. Kleiderfchr., 1 Wafchtopf, 1001 halt., lSchalwage,neu,5kLwieg., IKoch- u. 1 Stononenofen, 1 groher Herd sowie andere Artikel weyen Platzmangel billig au verkamen. 07378 _________Asterwea 3. Ö74:i2i La. 40 Ztr. Grummet au verkaufen. Nah. Weserstrahe lv. WsggB Angabe ö. HaushaPi Wilhelmstrahc h ist 0-Zimmer-Wohnung mtt Bad und Loggia per sofort au vermiet. 51431 Virkcnstock & Schneider. 5357] 6-Zimmerwohn. mit Zub. per sofort reiv. 1. November au vermieten. Alicestrahe 25 vart. j 6 Zimmer | Walltorstrahe 73 modernste 5 - Zimmer - Wohnung, parterre, in noch neuem Haufe nächst der Oll-Anlage 'Loggia, Badez., el. Licht, Vorgart., «leich- platz» p. 1. Jan., ev. spät., zu verm. Naher. Walltorstr. 73III. 15434 Plockstraste 121. modern eingerichtete 5 Z. W. nut Bad, Veranda. Bleichvlatz und allem Zubehör au vermieten. Näh. Bismarckftr. 11, Laden ].>450 4062) Schillerstr. 13. Ecke Nord- Anlage, freundI. ü-Ziinmertvohn. mit allem Zubehör zu vermieten. Näh. Nord-Anlage 21 pari. 07324] Ludwigsvlatz 15 eine sch. 5-Zimmerwohnutig zu vermieten. Hochelegante, sehr reich ansge stattete 5-Zimmer-Wohnnng mit Bad per sofort zu oennictcn. 4159)__________sVrtedrichsirasie 121. 48Q] 5-Ziminertvohnung zu ver- mielen. Ä.WeiuerlZ.'ieuenmeg 9. | 4 Zimmer | Zum Einkaisicren von Teil- zavlungctl und Verkauf wird em militörireitr Maml gesucht, der kleine Kaution stellen tann. Schriftl. Dieldungen unter Q7490 an den Glenener Anzeiger erbet. Zigarren Fabrik sucht per sofort oder später einen tüchtigen, zuverlässigen Werkmeister welcher mit sämtlich, vorkommenden Arbeiten vertraut fein muh. Schriftl. Meldungen unter 07306 an den Gies;. Anzeiger erbeten. Gründliche Ausbildung zum Chauffeur. Rheinische Automobil - Fachschule Düsseldorf. Haroldstrasse 6. IL-bungsw.: 4-zyl. Benz, 4-zyl. Opel. 4-zyl. Decauville, 4-zj’l. M rcedes, 4-zyl. Renault- (C*/s — Feinste Referenzen. — — Prüf.-Berecht — Benznunotor lDeutz), 6-8 HP., liegend, eleftr. Zündung, für 900 .Ock^u. daselbn ein 4 HP. für '>"/> Mk. wegen Aufgabe sofort abAugeben. Schriftl. Angebote unter 07343 an den Giehener Anzeiger erbet. Sanger Pinscher, Me, $ reifer u. Salz, schönes Ekemolar, p.reiswürdig zu verkau'en. Io432 Bahnhofstr^ Ecke Wolkengafse 27. Prima iunae Brieftauben zu verkaufen, ver Baar 3 Mk., 2 Paar 5 Mk. John C. Deuker, 07449! Rodbeim a. d. Bieber. Konzert - P i a n i n o in modernem Gehäuse, jast neu, wird mit Garantieschem billtg abgegeben. Schriftl. Anfragen unter 544u an den <9ten. Anzeig. erb._______ 07310] Möbliert. Zimmer ver- mieten. Nord-Anlage 11III. 07298] Ein möbl. Zimmer au vermieten. Steinitrnüe 761. links. so- Suche -*a (07524 mehrere Mädchen für fofort. 7?rcu Herr, Sonnenftrnne 6. Gesucht wird eine altere, allein- ftebenbe ArttN oder kinderloses Crbcuaar, das gegen ireie Wohnung (2 Zimm, und Küche, Wilhelmstratze) die Wohnung eines einzelnen Herrn, 3 Zimmer, in Ordnung hält. Schriftl. Meldungen mit kurzer Angabe der Verhältnisie unter 5478 an den Giehener Anzeiger. säubert Putzftm ztsucht. 07469]________Bahnhofstr. 52a I. Tüchtige Mädchen erhalten für sofort u. später gute Stellen, j6™* frr. Schmidt, Neuen Baue 5. kcsuubt, träftiqc 'llinmt gesucht. Hohe Vergütung zuge- s'.chert. Schriftl. Meldungen unt. 07514 au den Gieh. Anzeiger erb. Lrbtullichts Aiubtmädchm zu einem Kinde sucht Frau Hcrzbcrger,