D-THOMPSON'S SEIFENPULVER ■.ytWETj Ein Paket Quaker Oats liefert mehr Portionen und schmackhaftere Nahrung als ein Paket anderer Haferprodukte. Die Güte des verwendeten Getreides und die sorgfältige Vermahlung bürgen für die unerreichte Qualität von Quaker Oats. Wz Viertes Blatt Nr. 282 Mittwoch 1. Dezember 1909 159. Jahrgang Crfdjetnt täglich mit Ausnahme des Sonntags. in»uftd ren an Ochse n. »cwuhr 46 41 Mäßig genährte junge und gut ge- . 35-38 72—76 36 40 -45 75-80 42 35-39 68-74 37 35 74-76 59 r gestellten S tad t- , da man die Wiederher- Einweihung der wiederher 74—76 59 57 57 Sie „Siebener Zamiliendlötter" werden dem Umeifler* vrermal wöchentlich beigelegt, das ".Kreisblatl für den Kreis Giehen" zweimal söchentlich. Die „Landwftlichaftlichen Sett» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Ute enrjfff eit 72-74 72—74 len Fassons eben, Kinj ;ei. EtaSei n.Fußbänl billigen M 31 25 tßiuW ueuweg 181 rmI tirchc beizuwohnen. Im Sommer, stellung vorgenommen, hielt man den Gottesdienst in der neuen Friedhofskapelle ab. 9Zün ist mit einem 5kostenauf- Sctilachtiverles ....... VoUfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes dis zu 7 Jahren . . Aeltere ausgeinästete Kühe und ivenig 48 42 nährte ältere ..... Färsen, Kühe. Vollflerschige ausgemästete Färseir höchst. Notattonsdruck und Verlag der BrüdPschen UnroerfuätS - Bilch- und Steindruckerei. 9L Lange, (Sieben. Vollfleischige, ausaeinaflete, höchsten edüactitmertes, höchstens 6 Jahre alt 45—47 80—82 Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ausgemäslete...... 40—43 76—80 in. sch zeiiailkt angknoniM Märlie. F.C. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 29. Nov. Auftrieb: Rinder 104, Kälber 44, Schale 36, Schweine 427. Tendenz. Rinder gedrückt, Kälber gedrückt, Schase mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Turch- pro 100 Psd. schnittsprei-. Redaktton, Exveditton und Druckerei: Schul« sttaße 7. Exvedmon und Verlag: öl. Redaktion: 112. TeU-Adru AnzergerGießen. gut entwickelte jnngereKühe u. Fär|en 30—33 60—66 Aiäßig genährte Kühe mib Färsen . . 22—28 45—54 Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saiiqfälber 46—50 77—84 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 39—45 64—75 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammcl 35—36 70—72 Schwein c. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 58—60 VoUfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht 58—60 VoUfleischige Schweine über 2l/2 Zentner Lebendgewicht 56—58 Fettschweine über 3Zentner Lebendgew. 56—58 eines ElitestainmbucheS für Simmentaler und Vogelsberger; Mitwirkung bei der Abhaltung von Faselmärtteu; llntcrftüfcung bei Einrichtung von Taucrwnten: Errichtung von zwei Schweine- ciidtw reinen; Begründung von Zuchtstat tonen für Wassergeflügel; Durchführung des Obstmelioratrorrsoerfabrens und der Prämüc> rmig von Bäumpflanzungen, sowie Unter ftüBung bei der aemeinde- weisen Einführung von Saatgut. Tie vom Oberhessischen Obsi-. bauoercin, den Kreisriltderzuchtoereinen, Kreisziegenzuchwereinen und dem Verbände der Oberhessischen Geflügelzuchtver-eine rin- gereichten Anträge aus Zmvahl von Vertretern zu außerortentlickren Mitgliedern des Ausschusses mit beratender Stimme mutzten toegen vorgeschrittener Zeit vertagt werden und sollen in der nächsten Frühjabrsocrsammlung ihre Erledigung finden. Ter Verlaus ter Verhandlungen und insbesondere die einmütigen Beschlüsse und Geldbewilligungen haben den Beweis geliefert, datz die bei Errichtung der Landwirtschaftskammer anmnghefc zutage getretenen sch rossen Eegensäbe in der Beurteilung lairdwirtschastlicher Fragen sich verhältnisnräsig rasch ausgeglichen haben mtb eine größere Bereitwilligkeit vorhanden ist, Forderungen anzunehmen, die zwar nicht inrmer dem einzelnen Landwirte oder einer bestimmten Gegend nützen, aber indirekt und in späterer Zeit der Allgemein- beit zustatten Kommen. Freilich erfordert eine großzügige Förderung des landwirtschaftlichen Gewerbes mit öffentlichen Mitteln eine selten große .Hintansetzung eigener Interessen, Geduld und Ausdauer in der Verfolgung gesteckter Ziele und eine Unbefangenheit inder Deurteilung der Verhältnisse, wie sie nur die besitzen können, die, getragen von beim Gefühle gegenseitigen Vertrauens, längere Zeit in gemeinsamer Arbeit die Entwickelung der Tinge offenen Auges kennen gelernt haben. — Leihgestern, 29. Nov. Der Kaninchen- und G e f l ü g e l z u ch t v e r e i n hielt am Sonntag abend im Lokale des Herrn Faber eine öffentliche Versammlung ab, die von Freunden und Interessenten der Kleintierzucht stark besucht war. öerr Schrader wies auf den Zweck der Versammlung hm. Herr V a n n e ck e - Klein-Linden sprach über den Deutschen Reichsverband, Staatsbeihillen, Svort uiid Nutzkaninchenzucht, indem et m interessanten Ausführungen Beispiele aus der Großviehzucht und dem Obstbau anhihite. Später vereinigte ein geniemschaftliches Kaninchenesten die Teilnehmer in den Lokalitäten des Herrn Dern am Bahnhof. -d. Lich, 28. Nov. Unser Gesangverein „Cacilia" hielt gestern abend anläßlich des Geburtstages des Großherzogs eine Veranstaltung ab, die wieder unter Mitwirkung der Kapelle des Leib-Dragoner-Negiments Nr. 24 aus Darnistadt stott- sand. Der große Stetn'iche Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt; alle Bevölkerungskreise waren vertreten. Die „weißen" Dragoner hatten auch gestern neben der „Eäcilia" ihre Anziehungskraft auSgeübt. Unter Leitung ihres Kapellmeisters A. Rühlemann trugen sie 8 Nummern des schön zusammengeslellten Programms vor, wovon der „Graf Zeppelin- Marsch", die Ouvertüre zur Oper „Oberon", angereihte Stücke nach der Oper .Lohengrin", sowie die Lolooorträge der Herren Sünderhauf (Cello) und Froböse (Piccolo-Flöte) besonders beifällig aufgenommen wurden. Die gesanglichen Leistungen unserer „Cacilia" unter Leitung von Lehrer Wilh. Zimmer sind schon gelegentlich des letzten Konzertes gewürdigt worden. Die gestern abend vorgetragenen sechs Chöre waren passend in das Programm eingefügt. Besonders viel Beifall fanden „DaS Kirchlein" von V. E. Becker und „Am Rhein" von Volkmar. Der Gesangverein „Cacilia" wird in diesem Winter noch ein weiteres volkstümlich-populäres Konzert veratistalten, jedenfalls auf Kaisers Geburtstag. — Der Kriegerverein feierte im Heiland'fchen Saale gestern, wie alljährlich, den Geburtstag des Landesfürsten durch einen Familienabend, verbunden mit Abendunterhaltung. Die Veranstaltung nahm einen zufriedenstellenden Verlauf. 0 2 a it badj, 29. Nov. Superintendent Petersen aus Darmstadt, Geh. Regierungsrat Schönfeld aus Schotten und viele Beamte verweilten am letzten Sonntag hier, um der Kircbc und Schule. ** Tie „Frenndeder Christlichen Welt", die monatlich einmal 3ufautmenEotmnen, um über religiöse, allgemein interessierende Fragen zu reden, veranstalteten gestern abend ine .Hotel Schütz" ziun erstenmal einen Ss s «tätlichen Bo rtrag, der sich eines sehr guten Besuches erfreute. Zum Redner war bete bekannte .Herausgeber der „Christlichen Welt", Pros. O. Rade aus Marburg gewonnen. Tas Thema, das eigentlich nur irr einem Zyklus von Vorträgen er schämt werden lann, lautete: „Religion und Moral". Der gehaltvolle und anregende Gedanken- gang des Vortrags war folgender: Jeder Mensch ist im ßeböt genötigt, sich mit den beiden Faktoren, Religion und Moral, au&- cinanderzusetzeu. Ein uraltes Band verknüpst sic. Tie Bibel vereinigt sie in reichern Maße; die christlichen Kirchen hielte« diese Verbindung immer fest. Auch in außerchristlicben Rcli- gioncn, vorn Buddhismus an bis hinab zur Religion der Natm> voller, finden sich Religion und iOiaral im Bund. Tie Be^ ftrebungen, beide aus ihrer Vcrbiiidung zu lösen, datieren nicht erst aus unseren Tagen, sondern haben die Freidenker aller Seiten beschäsiigt. Grade moralisch eifrige Leute fordern im Interest« her Moral die Trennung der beiden Gebiete. — Im Scben kommt tatsächsich beides getrennt vor. Es gibt Irreligiöse, deren Charakter untadelig ist; andrerseits erifticrcn Religion und Kirchen mir unreiner Moral. Tie Wissenschaft muß sie ihrem Priittzch nach ebenfalls trennen. Kant gebührt das Verdienst, die Moral ans der Abhängigleit vor der Religion wissenschaftlich befreit zu haben. In tollftänbigcr innerer Freiheit gibt stä der moralische Mensch selbst fern Geictz (kategorisches Jniperativ). Ti« Frage nach bem Ursprung dieses Sittengesetzes ist nicht zu lösen. Doch ruft Kant die Religion in Gestalt des moral st' ck'^n Urhebers bei Welt, Gott, wieder in das Gebiet der Moral herein. Schleiev- machcr predigt die Selbständigkeit der Religion: Die Religion ist ihm absolutes Abhängigkeitsgefühl, Passivität. Die Errungenschaften Kants und Schleiermachers dürfen imir nicht wieder auf geben: Wissenschaft und Praxis lehren die Selbständiatest von Religion unb Aloral. — Doch als moralijch-ürdiniduelle PersöulichkeitM sind wir eins; Religion und Moral soLlen in unserem Sehen gewissermaßen eine chemisch: Verbindung eingehen. „Diejenige Weltanschauung," so schloß der Vortrag, „wftd siegen, die die innigste Verbindimg zwischen Religion imi> Moral eirraeht." Eine anregende Tistussion beschloß den Abend und die Besucher d.w Veranstaltung werden gern der Einladung zu bem zweiten öffcni> lichen Vortrag folgen, der wahi-scheinlich im Februar stattfrndew wird. _______________________ Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Lebend- Sa>lachr» pro 100 Pfund ßcwtdjt Lebend^ Schlacht, V0N-btSv0N-blS I Lonserenz der hessischen vergwerlLbetriebrleiter. Die am 27. d Mts. in Gießen abgehaltene äonfereiij Br zbc mit einem Vortrag des Pros. Dr. E. K a i f c r - Gießen ■:tr Manganerzvorkommen im Kaukasus eingeleitel. M z Grund eigener Beobachtungen au Ort und Stelle gab der M xtragenbe eine anschauliche Schilderung des Erzvorkommens von M chiatury, das in einer Flächenausdehnung von 140 Quadrat ■ rern mit einer Mächtigkeit von 30 Zentimetern bis 2Vs Metern M «vürdig ansteht. Tie günstige Lage der Ausschlüsse zu beiden Meten eines tief cingesclnittenen Tales am oberen Rand der Mesange vereinfacht die Geiviiuiung und Förderung des reichen ■ ' ei sehr. Dagegen sind die Bereckftigmrgsverhältnisse, wonach d Erz dem Grnnteiyentümcr gehört, einem systematischen und I.bonellen Abbau höchst hinderlich. Auch über die Produktion gab ■ , c Vortragende eine Reihe lehrreicher Zahlen. Besonderes Jte- ■ ( rfie sand der Vortrag deshalb, weil die kaukasischen Manganin« sehr ernsthafte Konkurrenten der hessisck)en Mangmrerzlager- ■ • ßett (z. B. Femie, Oberroßbach, Odenwald- sind, loelch letztere ■ [ ter wesentlich ungünstigeren natürlichen Bedingungen arbeiten |f t'fen. — Weiter zeigte Pros. Kaiser s üdwc st a s r i ka n isch e ia mu n te n vor und gab zur Erläuterung noch einige Pro ionszissern und Dcrhältniszahlen über den Tiamantengehalt Mr Lagerstätten in Toutschwcst und im englischen Diamanten- ■ riet. Tie deutschen Lagerstätten sind hieorach technisch günstiger ■ teilt als die englisä-en. — Sodann berichtete Tirektor M ü n kc r- Mieven über einen tätlichen Unfall, der sich kürzlich durch ■ülicb einer fombinierten -s)olz- und Eisenkonstruktion infolge M, es Materialsehlers im Eisen, zugetragen hat. Fn der an- Mliießenden Besprechung fam allerseits die Ansicht zur Geltung, ■kri gegen Unfälle, wie der vorliegende, selbst die rechnungsmäßi.i ■Ti.tittelte starke Konstruktion nicht hat schützen können, daß aoer MlSldings auch die verwendeten Materralieor nrit Sorgfalt aus- Mirstzcht und zugerichtet sein nrüffen. Beim vorliegenden Unfall Mx,' es hieran auch nicht gefehlt. Ter Unfall wäre vermieden ■»eben, wenn der Benorgkuckte das erhaltene Verbot befolgt und ■ von ihm selbst mtgefertigte Äonstrultion nicht noch betreten I^te. — Hierauf gad Bergassessor Sl o b b c einen lieber bl ick über I am 1. Januar 1910 in Kraft tretenden Aenderungen der Mft tocrbc-Crbnung, wonach die Arbeite und Ruhezeit der Mirblichen und jugendlichen 'Arbeiter neu geregelt wird. Für die ■t: in Betracht konrrnenden Betriebe werden diese Aenderungen ■dM bon einschneidender Bedeutung sein. — Endlich sprach Berg rat Mich r ich über die Frage der Betei ligungvon Arbeitern ■n her Bar g pvlizeiaufsicht in sen. Tie Schaffung Wi'Einrichttlng sog. Sicher hei ts männer wie sie in Preußen seit Ärfent besteht, ist für den.hessischen Bergbau in der gleichen Form ■t«r bisher gefordert, noch tatsächlich notwendig, noch auch zweck- Mijig. Ter geringere Umfang der meisten Betriebe mü> das Knig gegensätzlich: Verhältnis zwischen Arbeiten und Bettst'bs- ■r.hntg gibt an sich feine Veranlassung zur Einführung sog. Mc^rheftsmänner. dagegen können zwei andere Gesichtspuntte Mk-.w führen, geeignete Arbeiter in den Dienst der Bergpolizei zu ■.Ltn, nämlich einmal die s)ä)tn>enbigEeit, üt eiligen Fälleir bei ■gäegcnen Betrieben sofortige Feststellmtgen zu treffen, ehe es Mw Bergpolizeibeamten, selbst möglich ist, zur Stelle zu sein, Md sodann die Absicht, den ausgewählten Saiten Gelegenheit zur Mweiterung ihrer beruflichen Kenntnis durch Vergleich und Ueber- M-t verschiedener ähnlicher Betriebe zu geben und so einem tzaupt- Mingcl vieler Betriebe, den Mangel an erfahrenen Leuten, MiOelstn. Tie genaue Abgrenzung der Befugnisse der so 90 IfWften Leute, ihre sorgfältige Answalft durch die Bergbehörde, A' W Beschränttrng auf solche Aufgaben, denen sie gewachsen sind, 4 brt diese Leute bei der verhältnismäßig einfachen Gestaltung der . Nischen Verhältnisse imf hessischen Mrgban, nach Ansicht des Mochragendcn, tatsächlich «rirham an der Uirfallvarhütung be- M ^n diese Ausführungen schloß sich eine sehr rege .Diskussion, f > der indessen bemerienÄvert war, daß die Emrickftung in der Mizttraaenell Form grundsätzliche Gegner fast gar nicht fand. M- Mit einigen weiteren kleinen Mitteilungen schloß die sehr Mt besucht« Versammlung. Tie rrächste Konferenz wurde auf Mia 12. FÄ>ruar wieder in Gießen festgesetzt. wand von 25—30000 Mt'., den der Staat, die Gräfliche Kasse und einige Private ausbrachtcit, nach Angabe des Prof. Walbe aus Darmstadt die Kirche restauriert worden, die Malereien sind großenteils vom 51irchenmaler Belte aus Frankfurt a. M. hergestelkt, diese wurden teils neu ouf- ßefunbcit und stammen aus den Jahren 1350, 1480 und 1360, sie bildert eine Hanptsehenswürdigkeit int Hinteren Seitenteile des Querschiffes. Auch sonst sind Verände^t.tgen vrigenommcn, die der Kirche zum Vorteile gereichen unb ein ganz anderes Aussehen verleihen; erivähnt sei die Verlegung des gräflichen Stuhls sowie des Pfarrstuhls, die sich übcrcimmberaebaut in dem rechten Flügel befinden. Superintendent Petersen eröffnete in einer längeren Ansprache den Vormittagsgottcsdicnst, der 1. Pfarrer Nebel wies auf die Schönheiten des Gotteshauses hin und er- wähttte, daß die beiden bunten Glasfenster, Kreuzigung und Auferstehung darstellend, bereits gestiftet und ihre dem- uäcksrige Anbringung in.Aussicht stehe. Ein von Lehrer Toll geleiteter mehrstimmiger Chor der oberen Schulcklassen verschonte die Vorntittagsfeier. Nachmittags 5 Uhr fand eine litttrgisch-musikalische Feier statt, die von Pfarrer Volp geleitet und von dem 5iirchengesangverein mit Solovor- trügen von Frau Pfarrer Volp und des Medi^inalrat Dr. Nebel aus Friedberg ausgeführt wurde. Tas Ganze stellte dar: die Weihe des täglichen Lebens nach Gellertschen Liedern. X Äanau, 29. "Nov. Tie Forderung für die Errichttutg eines Bekleidnngsarntcs des 18. Armeekorps in Hanau wird erst im nächstjährigen Reichshaushaltsplane erscheinen. — Tie Turner- schäft Fechenheim^' beschloß, in Fechenheim ein Jahn - denkrnal zu errichten, das am 3. Juli 1910 werden soll. Aus 5ta0t und Land. Gießen, 1. Dezember 1909. , Laudwirts chaftskarn. mcr - AusschutzsürOber- leifen. Am Samstag tagte im "Prinz Karl zu Gießen der niii»virtsck>astsrammer Ausschuß für Ober Hessen in nichtöffentlicher i-iang, an her 43 Mitglieder und Sachverständige, als Vertreter k Gwßh. Ministeriums Oberregierungsrat Dr. .tzeinrichs-Tarm- i- ckls Vertreter der Landwirtschaftskanrrner der zweite Vor- kube, Lcmdtagsabg. Bähr-Rohrbach, Generalsekretär Oekonomi!.- hü Leithiger und Sekretär Dr. lyamann, sotvie die Beamten des ktssch-usses, Sekretär Schwarz und Brtroaubeamter Musch, teil- kroten. Tie Verhandlungen wurden von dem Vorsitzenden des Äzjclsusscs, Landtagsabg. .üorell, geleitet. Nach Begrünung Fr Erschienenen berichtete der Vorsitzende ausführlich über die st klausenden Jahre getroffenen Veranstaltungen und Einrichtungen p erntete großen Beifall mit seinen Ausführungen. Ta der 1'hnMan für die Förderung der Pferdezucht fiten endgültig jctpmommcn ist und etwaige AbänderungSonträge Zurückweisung 13 $ercärtigcn haben mürben, faßte der Ausschuß eine Resolution, st die Ucirertragung der StuteuEöruiig. unb Stammbuchführung t chir bezweckt. — Zu dem prvviiorisch aus die Dauer eines ‘vgres in Kraft gesetzten Grund Pläne zur Förderung der "teenkultur werten die Abänternngsantrage ter Ackerbau» luniffton und des Vorstandes einstimmig angenommen: dieselben Ij’itn bei- Landwirtscteststemmer -u Annahme unterbreitet werden. It .Eintrag Köhler, her die Turchjiihrung T-eowitstrations- s^ttnanbauversuchen durch den Ausschuß auf Grund vorheriger frainbarung mit der Landwfttschaftskammer zum Ziele hat, Jhet ebenfalls einstimmige Amiahinr. Längere Zeit nimmt die ’xitung des Voranschlags für 1910 in Anspruch. Nach 15after gegenseitiger Aussprache und Turchberatung der Aus- t>ot im einzelnen merben die nom Vorstände gestellten For- -.pmgen genehmigt mti> zwar für Förderung ter Pferdezucht Mark, ter Rindviehzuckch 39 900 Ncark, der Lchweutezucht W Mark, der Ziegenzucht 3670 Mark, der Geflügelzucht 3226 M, des Obstbaues 6108 9)iarf, der Bodenkultur 6/00 Mark i'^jefamt werden zur Förderung der landwirtschaftlich?:: Technik ‘< c04 Mark bewilligt. Abgeseten von der Weiterlührung mW 1 hi Ausbmi schon begonnener Maßnahmen lollen l)auptiach!ich l-imbe Arbeiteir neu nt Angriff genommen nxrben: Gründung Hüten Sie sich, verehrte Hausfrau weisen Sie alles zurück beim Einkauf von Dr Thompson’s Seifenpulver vor den vielen und wertlosen Nachahmungen und ____________cu; was nicht diese Schutzmarke trägt! Seit 30 Jahren überall erhältlich! V- Ö-Paket 15 Pfg. Ges. ge*cT v Gold, u silb. Damen- und Herren- Uhren, Gold- u. Silberwaren 17 Pfg. 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Aus den hiesigen DomanialWaldungen lind B00 bis 1000 (Thrift bämuchen nbzuaeden. «Hebotc tind an unterzeichnete Stelle bis nun 11. Dezember zu richten. Nächste Verladestation Mücke ober Schotte» 1)1- Ulrichstein (CbctltclfciO, 30. November 1IHJ0. (Hrohberionl. Cbrrfdrücrrt lllriibticÜL Aus ber Stiftuna emcs hiestgen Bürger» sind am Montag dem 6. Dezember 1009 B 100 Voib Brot Carl Zirner« Gleisen, Neuen Biue 15. 12 Daglohner. G vouabJtid.cr 7 t?autrauert. 1 V« l HauddaUertn 1 ckletdermachern, 1 -iahertn. L*J? das ) L6:t,di e> * 8«U t C?«1C| k* ?f?*5 •Ä* «rzaoluna 1 ftronrn iBaoeüifdu 1 ÜlaSluster. 1 Gasamoel. 1 -iafeuforenger. 1 «' ätbicbfontn. 1 «Harten« Ich euch. 1 aschock. 1 Atarite leere yiumentdpfc und Frische Fische Henle und Donnerstag emtreffenb: Pa Aütländcr AngelschcUfische 1—3 7 pfundig, ’flfun. b 35 Pfg. ff. Lchclllisch, fijflN, 4 bis fi iiinDi| NN ganzen Fisch t« und Ms P'g.. im Audfchnttt Pfund 3*2 Pfg ff. blütcnhellcn Z^abliau, fopflöfl, ver Pfund 25 Pfg. int Auclchtutt Pfund 2s Pfg Tafel,an der Mk. 1.—, Rotzungen Mt. 0.50. Frische Bratfische, Ps). 10 Piß. Wriiitc Heringe, 2 Pinnd 25 Pst. Sprotte», I Piiini-Aißt IRf. 1.80. Üiollmiw, $i5Hiirtfl)rringt, ?rlitalrilitrini|t per Dose, 4 Viter, Mt. 1.00, ver Dole, 1 Pfd. Mt. 0.30. Iiussischc Sardinen 0 Dfd Fab Mt I .HS - 1U Pfd Fatz M5 1.75 Pfund lose so Pfg. Heringe in Oklcc i Pfd. Do'e u lammenkun't VinbenplaU- (Hieben, den »>. November 1900. ß*/u Ärobderjogltche Bürgermeisterei Kietzen. Mecum. fcltäiidcnu t au -ai al Mb k krcht 6 Blräjibt sd)ri| ‘5*‘h 8 e R?a • »ni c La 5® gleü versteinere ich Nenüadt 33 da hier tri ftnhraq der Rßr.furtucr- roolrunn ded 15 Butt dahier gegen varaahUmfl , -3 »AL 1^-•tntu Bekauntutachttttg. Belntf» einer Ergänzung »wähl tu e Vorsta.td u»iem Gemeinde für da-5 Mitglied Herrn Siegmund NoscnbaWU dessen Wadl^eU Ende dieses FadreS nblduft. hegt die X* aller elninnbcrccbtifltfn brrt Tage lang >ur E.nstchi M Beletltgten auf dem Bureau des nnler»tuhttcic)i ersten 99" slehers offen und können Einwendungen gegen den , 3 brr Lifte mir wächreno dieser Frist ,ugrlassen roerbrn. iMießen, den 29. November 1909. Ter Borstand der israelitischen ReligionSgemeiude üßtM» 2. Heichelheim 1 >pi v' lanlsaU mit Krietailglaa 1 HIn*dtuchstiüider Mix. 375. 1 Maurer. 1 ravez erer. 2 ?■ gelbentridttnnfl überwachen. Bei dieser «'krlegenbnt weisen wir nochmals darans hüt. dm der Fahrgast das Fahrgeld soiort beim Einstei gen nnae- g es ordert m den .io bl lasten einzutverscn hat. welcher fal rechts von der vorder,n En gangstüt befindet Dar- Fahr»ck> in durch ein 10 Pfennigstück oder durch eine ^ahlmarßt »» <■>- richten Gietzen, den 29. November 1909. Elektrizitätswerk und >-kratzenbahn der Stabt Gieste» __________________________3 f o 11 e,________________________Bn_ Belr.: (^tratzenbabnbetrieb^ Im Betriebe der Ztrastcnbahn hat sich beranifcMlL kl da- minährende Publikum stets our dem ^arderverron stedw blnbt. ueicn anch der Vagen und der .,?intcn*mni leer stm Tet ^agcri'uin . wird ti^tburrt) behindert, beirruvi aber Hl (Sin* und Aussteigen der naht ;ä»t aufgehaltvi und 1W richtunq des nadrgelbeo cridu.-.it Fm Unter'-k einer glatten Äbivicklnna des BetkebrS t* suchen mir die Fahrgäste, fofein noch fonsttger Siel octtinM ist., den Borderoerrvn frei>nbdUrn und den jlnorbningen K Aufsicht.»pertonalo und der ESagrniuhrcr nachzukommen. dienen, den 29. Nooemb'r l(*O ^iekrrizttätstvcrk und ?kratzende hu der Stadt Giesten. Atolle____________ R «n : Umhetgtectiriir. Fahrgäste, die um steigen wollen, haben dies sofort bnm 6*»*- Küchen-Einrichtnng belieben 1 aus 1 Haßet 1 Anrichte mit Aulitti l W- Mk. 115. 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