spräche. UN!. IBä* Scuwest«^ ach-Unterrichss W,<5d)ulitt. 1O.> S9RL; tn ÄL v.BM? ^r- nationale VcbtfrP ch beschaffe sch und verschwiegen ter u.Teilhaber vorgemerkt 3000 kapr. ge Reflektanten für h :e u. gewerbliche Beirr; Branchen, Stadt- u. La istiicke jeder Art B ngungen sind die dct besten, von Jedercn imbar. Verlangen 6 enfreien Besuche*. WD ^und Äüis Er --^»Lnz_erbeL iiiÄüS •** -ViMche 27, Ma»! Aorgen . -st ’tÜ lfly^bvü tzti vatnn?eni ba§ Äy*«* te*«3iatoeMh Jl'n't ein S. Kommen Nacht In a'RL, Kreuzgass!’ Unternehmen mit Br» esden, Hannover, Kicii Leipzig, Karlsruhe:: -tpWiiLk ;Ou Aru'.s Rtitz ' iiftr.Bl, DJlcub.üt.w lter Miltagöriich M jriiti. Ängev. nut W-- Ü3 an öen Gietz. - iur weiteren Ansdild. s ÄS tE inl. iMunnen unter W i-'4ciiisfttlle D.Qti'G.aj iheten von delnw- bem W^ybowj. ,eieaendcilged°^^7 lernborf, m de^^ bia arbeitende.! 2--^' fät MfcK ’r Ui». t der Jfi Nr. 91 Zweites Blatt ISS. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. GeuerÄl-Nyzeiger für Gberhessty Die „Stetzener Zamilicnblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei- Schul« straße 7. Expedition und Verlag e^5L Redaktion: ^^112. Tel.->2ldr.:AnzeigerGießen. Dienstag SV. April 1909 Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» Universitäts - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen. Rumänien. Inmitten der Wirren auf dem Balkan ein einziger erfreulicher Ausblick: Rumänien, start und gefestigt steht es da, und bei einem eventuellen Kriege auf dem Balkan wäre s^tne Haltung vielleicht ausschlaggebend gewesen. Wenn Rumanten im Laufe der Jahre eine solche Stellung erreicht hat, so tst dies unzweifelhaft das Verdienst Königs Karol, der letzt semen 70. Geburtstag feiert. Als der Hohen- zollernprtnz in das vom türkischen Joche befreite Land berufen wurde, um die Regierung zu übernehmen, stand er vor einer überaus schwierigen Aufgabe, die er aber glanzend gelöst hat. Freilich war dies nicht von heute auf morgen möglich, es bedurfte der Mühe vieler Jal)re, H.1™, vielfach auftretenden innerpolitifchen Wirren und Parteikampfe waren geeignet, den Aufschwung zu hemmen. Aber zielbewußt führte der Fürst und spätere König Karol sein Werk durch, in treuester Pflichterfüllung, wie sie den .Hohenzollern eigen ist. Hat es auch nicht an Unglücksjahren gefehlt, und sino auch mehrfach, und sogar vor nicht allzu langer Zeit, örtliche Unruhen zu verzeichnen gewesen, so erfreut sich trotz allem Rumänien heute im ^gensatz zu den übrigen Balkanstaaten einer hohen Blüte, das Finanz- ö^vegelt, das Parlament ist kein Zerrbild einer Volksvertretung, wie man es auf dem Balkan mehrfach findet, und das £>eer ist vorzüglich organisiert und diszipli- niert. Das letztere ist auf das Konto Deutschlands zu setzen. König Karol hat dafür gesorgt, daß zahlreiche Offiziere der rumänischen Armee nach Deutschland kommandiert wurden, um in unseren militärischen Instituten und im Generalstab eingehende Unterweisungen zu erhalten, um die Früchte ihrer Studien dann in der rumänischen Armee zu verwerten und diese auf einen hohen Stand zu bringen. Achtunggebietend stand daher Rumänien da, niemand wagte es anzugreifen, und darum wurde es auch niemals in irgendwelche Wirren auf dem Balkan mit hineingezogen Auch in seiner politischen Haltung unterschied sich Rumänien stets von den übrigen Balkanstaaten, denn während die meisten derselben alles .Heil von Petersburg erblickten und gefügige Werkzeuge der russifchen Schliche wurden, stand Rumänien allezeit treu zu den Dreibundmächten, und man spricht auch davon, daß es mittels eines besonderen Schutz- und Trutzvertrags sich der Tripel-Allianz angeschlossen habe. Nicht bloß der König, sondern auch das Volk hat sehr wohl erkannt, daß Rußland auf dem Balkan nur selbstsüchtige Zivecke verfolgt und die kleineren Staaten als Vorspann für seine Ziele benutzen will, während Deutschland und Oesterreich eine Politik ohne jeden Hinterhalt betrieben. Es ist daher nur recht und billig, weint zu dem Ehrentage König Karols der Kronprinz als Vertreter des Deutschen Reiches in Budapest eingetroffen ist, um auf diese Weise zum Aus- druck zu bringen, welche Sympathien man in Deutschland für Rumänien und seinen König hegt, und es ist zweifellos, daß man dieses Moment in Rumänien wohl zu würdigen wissen wird. Wir in Deutschland freuen uns der Blüte dieses Königreiches, mit dem wir in regen wirtschaftlichen Beziehungen stehen und dessen Wohlstand wir daher nur wünschen können. Möge es König Karol, dessen Gesundheit in der letzten Zeit leider oft viel zu wünschen übrig ließ, noch recht lange beschieden sein, für das Wohl des rumänischen Volkes zu sorgen, int Verein mit seiner hochherzigen Gemahlin, deren Lebenswerk das Liebeswerk ist! Die „Nordd. Allg. Ztg." erinnert in etnein Artikel zum heutigen siebzigsten Geburtstage des Königs Karl von Rumänien an die "Ausgabe voll unabsehbarer Schwierigkeiten, zu deren Lösung der reichbegabte Prinz in der Blüte der Zugendjahre berufen worden sei, und der er sich mit entschlossener Tcfttraft, zielbewußtem Streben und in hingebungsvoller Arbeit unterzogen habe. „Mit klarem Blick," sagt das Blatt, „erkannte König Karl, daß die Zukunft des ihm anvertrauten Landes nur dann glückverheißend, sein werde, wenn es sich auf eine modernen Anforderungen entsprechende Wehrmacht stützen könne." Wie richtig diese Auffassung gewesen sei, habe sich auf der Walstatt von Plewna gezeigt, wo das reorganisierte Heer die Unabhängig- teit Rumäniens erkämpfte. Nach einem Hinweis auf die Tätigkeit des Königs für die Entfaltung der wirtschaftlichen Kräfte und die Förderung kultureller Bestrebungen schließt der Artikel: „So vermag König Karl heute von der Höhe des Lebens auf den reichen Ertrag seiner Mrbeit zurückzublicken. Was durch ihn unter seiner Leibung geschaffen worden ist, genießt die Anerkennung der ganzen gesitteten Welt. Rumänien ist ein zu steigender Wohlfahrt fortschreitendes Gemeinwesen geworden. Nack) außen hin hat es hohe Geltung als Glied der europäischen Völker familie, eine Geltung, die es nicht nur seiner wohl organisierten militärischen Macht, sondern auch der weisen, auf die Erhaltung des Friedens gerichteten Politik zu danken hat. Nirgends außerhalb Rumäniens nimmt man am morgigen Jubeltage freudigeren Anteil als in Deutschland, das dem Herrscher von Rumänien noch lange Jahre segensreichen Wirkens für das Wohl seines Landes und dem rumänischen Volke auch fernerhin Glück und Gedeihen von Herzen wünscht. Die neue hessische VahirechLövgrlage. IV. Was die Zusammensetzung der Zweiten Kammer betrifft, so hat man sich int Anschluß an die frühere Regierungsvorlage und hie Auffassung der Ersten Kammer für die .Ausrcchtcrhaltung her Privilegien der Kreisstädte Friedberg, Alsfeld und Bingen '.ntschiedeit; denn die alten stiechte dieser drei Städte anzutasten, liegt umso wetriger -Erlaß vor, als letztere an Einwohnerzahl mö Bedeutung stetig umchsen und sich dadurch den Verhältnissen itähern, denen die größeren Städte des Landes _ibr besonderes Wahlrecht verdanken. Die Aufrechterhaltung des besonderen Wahlrechts der genannten drei Städte bildet jedoch kein Hindernis, die Zahl der in den übrigen Gemeinden zu wählenden Abgeordneten >ür jede Provinz um einen zu erhöhen. Denn wie bei Festsetzung »er Zahl der Abgeordneten auf das Wachstum der mit be- ondcrem Wahlrecht begabten Städte Rücksicht zu nehmen ist, so nutz billigerweise auch der Bevölkerungszunahme in, den übrigen ütemeinben des Landes, denen bereits die Verfasfmrgsurkunde wml 17. Dez. 1820 neben den sechs Abgeordneten, »velchc der betrügend mit Grundbesitz angesessene Adel aus seiner Mitte zur Meilen Kämmer wählte, 34 Abgeordnete gewährt hatte, Rechnung getragen werden. Seit Erlaß des Gesetzes, die Zusanrmenfetzung her. beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten betr., vom 8. Nov. 1872, welches die Zahl der von den nicht mit einem besonderen Wahlrecht begabten Städten und den Landgemeinden zu wählenden Abgeordneten auf 40 festgesetzt hat, ist die Bevölkerung auf dem Lande, wenn auch nicht im gleichen Maße, wie in den größeren Städten, so doch derart an Zahl gewachsen, daß sich die vorgesehene Erhöhung der Zahl der Ab- geerrbneten der Landbezirke mit dem Geiste der Versafsungsurkunde verträgt. 1875 kamen auf einen der 10 Abgeordneten der 8 Städte 15 378 Einwohner, auf einen Abgeordneten der 40 Landwahlkreise 17 970 Einwohner. Nach der neuen Vorlage kommen auf einen Abgeordneten der Städte 22185, auf einen Abgeordneten der Landwahlkreise 19 927 Einwohner. Mit der in Aussicht genommenen Vermehrung der ländlichen Mandate ist einem dahingehenden Verlangen der Zweiten Kammer Rechnung getragen. 2. Der in der Ersten Kammer gestellte, aber wieder zurückgezogene Antrag auf Einführung der Listen- und Verhältniswahl in den Städten Darmstadt, Gießen, Mainz, Offenbach und Worms hat in der neuen Vorlage keine Berücksichtigung gefunden. Es muß von vornherein als ausgeschlossen gelten, daß dieses Wahlsystem für die ländlichen Bezirke sich eigne; feine praktische Durchführung fetzt große Parteigruppen und Jnteressenkoalitionen voraus, wie solche regelmäßig auf dem Lande sich nicht finden. Für größere Städte mit ausgeprägten Parteibildungen läßt sich das verwickelte System der Verhältniswahl wohl mit weniger Bedenken entführen; allein auch hier ist eine bestimmte Größe der Stadt eine Voraussetzung feiner praktischen Durchführbarkeit. Württemberg hat. abgesehen von den beiden Landeswahlkreisen, das System der Listen- und Verhältniswahl nur für feine Hauptstadt Stuttgart eingeführt, die an Größe von den in Betracht kommenden hessischen Städten nicht entfernt erreicht wird. Baden, das Städte von größerer Einwohnerzahl als Hessen besitzt, hat den Grundsatz der Listen- und Verhältniswahl ganz abgelehnt. Für Hessen, dessen größte Städte Mainz (einsäst. Marnbach und Kastel) und Darmstadt (einschl. Bessungern nach dem Ergebnis der Volkszählung von 1905 eine Einwohnerzahl von 100 000 (ohne Militärpersonen) noch nicht erreicht haben, empfiehlt es sich, nach dem Vorbilde Badens von einem Versuche mit dem fraglichen System Abstand zu nehmen, zumal die Erfahrungen die man anderwärts damit gemacht hat, noch nicht ein abschließendes Urteil über seinen Wert zulassen. Es soll dabei nicht verkannt werden, daß die weitere Entwicklung der größeren hessi- sä>en Städte mit ihrer Umgebung in einem späteren Zeitpunkt eine erneute Prüfung der Frage der Einführung des Verhältniswahlrechts nahelegen kann. Alsdann würden die Erfahrungen verwertet werden, tonnen, die man in der Zwischenzeit in anderen Staaten gemacht hat. 3. Die unter Ziffer 1 erwähnte Regierungsvorlage bestimmte in Anlehnung an den Paragraphen 12 des Wahlgesetzes für den deutschen Reichstag, daß als Abgeordneter der gewählt ist, der in einem Wahlkreise mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat, daß aber, wenn kein Kandidat mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen aus sich vereinigt hat, in einer engeren Wahl unter den zwei Kandidaten zu wählen ist, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Bei der engeren Wahl sollte nach der früheren Regierungsvorlage der als gewählt gelten, der die meisten der abge gebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Nach dem Vorgehen der mürttembcrgischen Gesetzgebung hat die Erste Kammer mit erheblicher Majorität beschlossen, den Grundsatz der Stichwahl durch eine Bestimmung zu ersetzen, wonach in dem Falle, in dem sich beim ersten Wahlgange eine absolute Stimmenmehrheit für einen Kandidaten nicht ergibt, ein zweiter Wahlgang anzuordnen ist, bei dem der der ftanbibaten als gewählt gilt, auf den die höchste Stimmenzahl fällt, bei Stimmengleichheit aber das Los entscheidet. Dieser Vorschlag sand in der neuen Vorlage Berücksichtigung. Ausschlaggebend war die Erwägung, daß ein zweiter Wahlgang ohne Beschränkung auf die beiden Kandidaten, die beim ersten Wahlgange die meisten Stimmen auf fich vereinigt hatten, eher zu einem Ergebnisse führen kann, das dem Standpunkte der Wahlberechtigten des Bezirks mehr entspricht, als das Ergebnis einer Stichwahl. Die Zersplitterung der Parteien in Verbindung mit ihrer Neigung, im ersten Wahlgang ohne Rücksicht auf die Ausfichten der Wahl eines ihrer Mitglieder als Kandidaten aufzustellen, birgt, je größer die Zerfahrenheit ist, um so mehr die Gefahr in sich, das- die Stichwahlkandidaten einem1 großen Teile der Wähler nicht genehm sind. Die Freiheit der Wähler int zweiten Wahlgange in Bezug auf die Person des zu Wählerrden wird einander nahestehende Parteien wenigstens in tbieiem Abschnitte des Wahlverfahrens veranlaffen, die gemeinsamen Gesichtspunkte hervorzuheben und die Wahl auf einen Mann zu lenken, der den Anforderungen eines größeren Wählerkreifes gerecht wird, als es bei einer Stichwahl regelmäßig der Fall fein wird. Nach dem neuen bayerischen Landtagswahlgesetzt erfolgt die Wahl der Abgeordneten durch relative Mehrheit aller in einem Wahlkreis abgegebenen gültigen Stimmen mit der Einschränkung sür den ersten Wahlgang, daß der Gewählte wenigstens ein Drittel dieser Lstim- men auf sich vereinigen muß; im Falle eines weiteren Wahlganges fällt diese Beschränkung weg. _ Auch Baden hat den Grundsatz der reinen Stichwahl fallen gelassen, eine ganz freie Auswahl beim zweiten Wahlgange jedoch nicht zugelassen, sondern die Auswahl in der Art beschränkt, daß außer den beiden Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben, nur noch die in Betracht kommen, denen mindestens 15 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zugesallcn sind. Für eine solche Einschränkung der Freiheit in der Auswahl eines Kandidaten für den zweiten Wahlgang liegt aber ein ausreichender Grund nicht vor, wozu kommt, daß einer Begrenzung der Kandidatenzahl, die sich in einer prozentualen Stimmen zahl ausdrückt, stets etwas willkürliches anfjaftet. 4. Neu ist die Beisügung einer Bestimmung zu Artikel 7 des Entwurfs, die dem. Reichsgesetze, betr. die Einwirkung von Armenunterstützung auf öffentliche Rechte, vom 15. März 1909 entspricht. Gesetzentwurf über die Wahlkreiseinteilung. Die Regierung bat sich veranlaßt gesehen, eine neue Wahlfreiseinteilung audguarbeiten. Die Notwendigkeit hierzu war schon dadurch gegeben, daß die neue Wahlrechtsvorlage unter Beibehaltung der Privilegien der Städte Alsfeld, Friedberg und Bingen für jede Provinz einen weiteren, in den nicht mit einem besonderen Wahlrechte begabten Städten und Landgemeinden zu wählenden Abgeordneten vorsieht. Die Wahlkreiseinteilung, welche die Zweite Kammer in ihrer Sitzung vom 8. Juli 1904 angenommen hatte, konnte nicht schlechthin. als Vorbild dienen. In Oberhessen und Rl>einhcffen trat hindernd der Umstand entgegen, daß die Zweite Kammer die Wahlbezirke der vorgenannten drei Städte in die Einteilung der Landbezirke cinbezogen hatte, während dies nach der Regierungsvorlage, die im übrigen die gleiche Anzahl oon ländlichen Wahlbezirken Vorsicht, wie der Beschluß der Zweiten Kammer, nicht geschehen soll. Hieraus erklären sich in der Haupt- sache die 9!broeid)ungen. Um eine möglichst objektive Grundlage für die Wahlkreiseinteilung zu haben, hat man in Oberheßen und Rheinhessen bei der Einteilung der Bezirke sich tunlichst an die Grenzen der Amtsgerichtsbezirke gehalten. Dagegen war es möglich, in Starkenburg die Beschlüsse der Zweiten Kammer tunlichst zu berücksichtigen. Die inzwischen erfolgte Vereinigung der Landgemeinde Bürgel mit der Stadt Offenbach und die Vereinigung der Stadt Kastel mit der Stadt Mainz haben in der gegenwärtigen Vorlage insofern Berückfichtigung gefunden, als Bürgel ans dem 17. Wahlkreise der Provinz Starkenburg und Kastel aus dem 9. Wahlkreise der Provinz Rheinhessen ausgeschieden und auch in wahlrechtlicher Beziehung Offenbach und Mainz einverleibt worden nnb. Der 17. Wahlkreis der Provinz Starkenburg ist durch Herübernahme der Gemarkung Heusenstamm mit den Höfen Grafenbruch unb Patershaufen aus dem 16. Wahlkreise entsprechend ergänzt und dadurch der letztgenannte Wahlkreis in zweckmäßiger Weise abgerundet worden. Von einer Ergänzung des 9. Wahlkreises der Provinz Rheinhessen hat man vorerst absehen zu sollen geglaubt, weil im Hinblick auf die geplante Vereinigung Kostheims mit Mainz es sich empfiehlt, die durch diese beiden Eingemeindungen notwendig werdende Umgestaltung des 9. Wahlkreises und der benachbarten Wahlkreise im Zusammenhänge vorzunehmen. Obwohl, die Wahlkreiseinteilung einen Teil der Wahlreform bildet, so ist dennoch vermieden worden, die Wahlrechtsvorlage von der vorgeschlagcen Wahlkreiseinteilung derart abhängig zu machen, daß sie ohne diese nicht in Kraft treten kann. Es kann nicht verkannt werden, daß eine neue Wahlkreiseinteilung ihre besonderen Schwierigkeiten hat. Den Fährlichkeiten, welchen dieser Teil der Vorlage naturgemäß ausgesetzt ist, darf die eigentliche Wahlrechtsvorlage nicht preisgegeben werden, wenn dem wiederholen dringenden Verlangen der.Zweiten Kantmer und der Zusage der Regierung entsprechend das direkte Wahlrecht in Bälde gesichert sein soll. Es ist die Möglichkeit geboten, die Wahlrechts- Vorlage mit den auf die Verfassnngsänbernng sich beziehendes Bestimmungen vorweg zum Gesetz zu erheben und die Wahlkreiseinteilung später zur Erledigung zu bringen. Es wird hierbei davon ausgegangen, daß, nachdem die übrigen Teile der Wahlreform zum Gesetze erhwben sind und damit auch die sür die Aenderung der Vorschriften in den Artikeln 67 und 75 der Ver- fassungsurkunde bedeutsame Vermehrung der Mitgliederzahl der Ersten Kammer und der Landtagsmandate für die Zweite Kammer von den gesetzgebenden Faktoren gebilligt ist, die Landstände es als ihre Verpflichtung betrachten werden, .dahin zu roirfcu, daß das Reformwerk nicht unvollendet bleibt, sondern so rasch als möglich einer gedeihlichen Vollendung entgegengeführt wird. Für diesen Fall sieht der Entwurf der Wahlrechtsvorlage vor, daß die auf die Vermehrung der Mitgliederzahl der beiden Ständekammem sich beziehenden Bestimmungen, abgesehen von der Berufung eines Mitgliedes des großen Senats der Technischen Hochschule in die Erste Kammer, die sich nicht aufschieben läßt, erst mit dem Zeitpunkt in Kraft treten, in welchem die Wahlkreiseinteilung Wirk- famkeit erlangt. Bis zu diesem Zeitpunkte wird demnach gegebenen Falles die Neuordnung — abgesehen von der Aenderung der Vorschriften in den Artikeln 67 und 75 der Berfaffungs- urkundc — in der Hauptsache nur in dem Ersätze des indirekten Wahlrechts durch das direkte Wahlrecht bestehen, so daß auch an der seitherigen hälftigen Erneuerung der Abgeordneten der Zweiten Kammer nichts geändert wird. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Wahlkreiseinteilung aber wird wohl eine vollständige Erneuerung der Zweiten Kammer eintreten müssen, da es bei der Verschiedenheit, die zwischen den alten und neuen Wahlkreisen besteht, für die Regierung nicht angängig ist, einen Teil der auf der Grundlage der alten Wahlkreiseinteilung gewählten Mgeordneten in die auf der Grundlage einer veränderten Wahlkreiseintcilung zu wählende neue Zweite Käntnter zu übernehmen, ohne Gefahr zu laufen, daß sie mit dem Willen der Wähler in den in Betracht kommenden Wahlkreisen in Widersvruch gerät. Es wird Sache der mit dem Willen der Wähler besser vertrauten Zweiten Kammer sein, falls sic die vorgeschlagene Art der Regelung nicht will, praktische Vorschläge zu machen, die cs auch beim Inkrafttreten der neuen Wahlkreiseinteilmrg ermöglichen, mit einer hälftigen Erneuerung der Kammer sich zu bc* gnügen. Holrtssche Caassßcvarr. Ein Unfall des Kaisers. In Wien war gestern das Gerücht verbreitet, Kaiser Wilhelm habe sich durch eilte in den Kehlkopf cingcbrungene Fischgräte eine schwere Verletzung der Kehlkopfschleimhaut zugezogen. Im Ministerium des Königlick>en Hauses in Berlin wurde die Erklärung abgegeben, daß hier keinerlei Nachricht von einer Ertränkung Kaiser Wilhelms cingetroffen sei. Auch int Auswärtigen Amt ist von einer Erkrankung des Kaisers nichts bekannt. Beim Oberhofmarschallamt in Berlin war von einer Verletzung des Kaisers bis 12 Uhr mittags ebenfalls nichts bekannt. Man ist dort der Meinung, daß es sich um keine ernstliche Gefahr handeln könne, weil sonst das Oberhofmarschallamt verständigt worden wäre. Wahrscheinlich ist es nur ein kleiner Unfall gewesen, bet dem natürlich ein ärztlicher Eingriff erfolgte. Daß es sich um keinen ernsten Unfall handeln kann, scheint auch aus einer Meldung aus Korfu hervorzugehen, wonach der Kaper gestern eine längere Unterredung mit dem griechischen Kabinettchef Theotokis batte,_ mit dem er sich über eine Stunde unterhielt und den er schließlich einlud, einen Ausflug mit ihm und der Kaiserin zu machen. Der Kaiser erklärte sich im Lause der Unterredung sehr befriedigt über den Aufenthalt in Korfu. * Die Tränen dcs Reichskanzlers. Die „9Lordd. Allg. Ztg." schreibt: Die „Germania" hat fich die alberne Erzählung über die Tränen, die der Reichskanzler vor dem Kaiser vergossen haben soll, von „gut unterrichteter Seite" mit dem Beifügen bestätigen lassen, daß Fürst Bülow wie eilt c-chloßhimd geheult habe. In deutschen Blättern ist diese Seiftung der „Germania" bereits nach Gebühr gewürdigt worden. Dia: ausländische Zeitungen auf die Angaben der „Germania" herein- gefallen sind, wollen wir ausdrücklich feststellen, daß es sich nist einen ganz gewöhnlichen Schwindel handelt. * Vom Alldeutschen Verband geht uns folgende Mitteilung zu: Der Alldeutsche Verband, heute in Ausichuß und Vorstand in Eisenach versammelt, spricht lich einstimmig für die beschleunigte großzügige Erledigung der Reichsfinanzreform ans und erwartet vom Bundesrat und dem Reichstag, daß sie parttkularistische und Frakliousrücksichten zurüMellen und imbebingt dem Reiche für die Gesundung baj Finanzen die notwendigen 500 Millionen Mark Stenererchöhung bewilligen. Er erinnert mit banger Besorgiris an die Eutschluß- loftgkeit des alten Regensburger Reichstages, an dessen Benagen beim Bewilligen der nötigen Geldmittel das alte Reich zugruitde gegangen ist. Jeder Deutsche muß der Wohltaten eingedenk sein, die er von dem heutigen Reiche genießt und opferwillig zu dessen Anforderungen beitragen. paa?lamcMtar8fd)C5 mts Wegen der Schul- und Un terstü tzungsla sten tu den den Städten naheliegenden Landgemeinden hat die Gemeinde Bretzenheim eine Vorstelluna an bte Zweite Kammer gerichtet, bei der Regierung dahin iduien zu wollen, daß baldigst ein Gesetz zustande kommt, wonach die großen Städte, die durch die Arbeiter in steuer- ircher Beziehung dttrtzen haben, zu den Sck;ul- und Unter- Itutzung^kosten der umliegenden Gemeinden i Vororte) bei- kragspflichtag gemacht loerben. Zur Begründung der Vorstellung, die die Wiederholung einer 1906 eingereichten ist, iutrb lediglich auf Bretzenheimer Verhältnisse Bezug gc- normnen. 0 ä ä Rritxa bUtenweUw» Waich r, r*rKotiert nnachldUckl Erfolg verbiegend• N 0 m folgt: Vater 8) ( + (+ 244 (+ 3) (+ (+67,) (+ (+ 260 (+ märfle. Temperatur am 18. bis 19. Llpril — 19. 1 Handel Sn Börne, 20. Apnl, 1.16 Uhr. 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Hessen . . Obcrhenen 122.00 1*9.8, 1*9 I" 117.8J IM.»' ltf*j *7 AO ML" 172.00 1LL6 211.50 147.0») 200 190 Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paket! Harpener Bergwerk. . » Luur.ihnttc . . « Nordd Lloyd..... ö) 27,) 96.85 86.85 96.35 86.H0 95.80 177 178 176 172 173 174 178 177 173 Sonnen|d)ein । Klarer Bimmel Bed. Pimmel 6) 3) 7 7) 7) 5) $>od)ftc . Niedrigste 62.40 w.30 95.50 93.50 89.30 66.10 99.40 241 245 244 241 242 245 242 244 260 251 262'/, 250 iMeteorologijche Beod»,chtungen der otation 0,jenen. (+ ö) t-r 2) (+ 6.00). Telefonische Kursberichte C’essener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für und Industrie, Gleesen. (+ l-l- Kicßcn, 20. April. LLar tiberichL Aul heutigem Wsrbeu markte kostete: Butter pr. Pfo. 1.10—1.25 Mk., Hühnereier 1 . 6-7 Tig.. Keife pr. St. 6—8 PL, Rüfcmatle 2 St. 5—6 Psg., terbfen p. Psd. 00—00 Psg., Liujeu p. P.'d. 00—00 Psg., Tau treu pr. Pr. 0,80—1,00 2).(., Hühner pr. St. 1,00—1,60 9DIL, Hähne pr. Stück 0,80-1,809)1!., (Sünje uv. Psd. 60—70 PL, Enten pr. Stück 1,80 bi5 2,20 Mk., Ochseiifleisch pr. Pid. 76—84 Psg., Hul)- imb Rindfleisch pr. Pfund 70-80 Psg., Schweinefleisch pr. Psuud 80—90 Psa., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 94 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—78 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 60—80 Psg. Kartoffeln pr. 100Kg. 6.00-6.50 Alk., Zwiebeln per Psd. 0,20—0,00 2)11., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 00 -00 Psg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepsel per Ztr. Birnen per Ztr. 00—00 Alk. «*••«-■ CA " Marktzeii von 226.40 110.00 war der Stand in den 0 ouoernementr JcLrtertnoSlaw, ?l. n, iSbarlorr. 1? • nüqend nxrr er rm Dong biet und in v itcn Tctlc von Polen und gen amd in den übrigen Otouoernemento. (+ (-- -vqgeu (4- . 174>O . 132.1 - . 2412)0 Königsberg Tauzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg HaUe Leipzig Brauiischweig Rostock Hamburg Kiel Hannover Tüsscldori ftrantnirt a.M. Mannhewi Straßburg Stuttgart München W e l l m a r k füllen auf> Gctrcidc.'LSochcnbct tcht der Preiüberichtflelle des Deutschen ^andwirtschaflLratS vom 6. bi» 19. April 1909. Angeregt durch da» amerlanntbe Bits put bat die ?lu nvärte bcivegimo der Aei.uitpreise nutnrnb der letzten vier zehn Tarte auch an den europäischen Mark: n febne energische Fortschritte qcmad’t. Die unaunünc Beurteilung d » amcrikaitisd-eii Saaten ilanded seitens t* . Washingtoner Ackrrdaubur^u» bat der Hauste- vavtii neue ftreMNd^ jngrrühnrt und eS scheint, txiii Mr. Patten, bev anu rikanische Weizenkönig, '. ne £ irrational auf den ftuli trrintn ausgcd. IMt hat Der < mb nid der ainctifani)dxn Preis itfigcrungni aus die europäischen Markte war um ' starker, ,v» mc anifntini'ihtm nur - n t ;n c k. - • locvben iwD ininui die «nage, inie cm ;ii.i'ruude m Pjen bnmefctkd) der rofxtarn Penoraunq mehr al«? ü'-ber die bu.vn Preise de, AuÄande) m Betracht gocam werden, aber kr.'tz der starken Anivannung, die yrievt auch m Berlin liattgriurocH *n. ist eS noch niajt gelungen, die Di'pari tot zwt'chen In öö ÄuSlanddvrcrsen zu ubernnnbrn. ÄlisianSischer ,en ift aug-pbhdluh unter 200 Mk. frr' Ec nicht zu bodxifwn. d i. urfi 260 Mark nn Berlin, n-'hrcnd Mairiekerung bkr auqenbl cklict-, 2441, Mn-k irni cn Ro zgen lag gkitfewll« jeft, fca andauernd viel Ware, zum Teil auch uripriDtglid) ’iir BcN.n bestimmtes Marcriol tr.A Export abgelenkt w»rd und neues dn gdot iri»lge bet jetzt eifrig betriebenen IeldbeNcllung ziemlich huu-o ist. Trotzdem hc: sich die Disi-n^nz zwischen ö.'ikwn Bwt- fnurten noch mehr mvc’icrt Schars anaezogen d-ilen in den letzten beiden Wochen die Preise für vafa. namentlich Hat aum Die ictzr einrrefsenden Wai-crrusubren tx-steben au-.-'ch^estlich auS b'Sponierter Ware, die schlank in den ftrnrum üvergebt. -Ecr Verkehr in Gerste und Mais war uenthd) belanglos ILS jlelltcn sich d.e Preise Urche üb.r I lc. Wiesbaden, 19. April. Vlebinarll. Zum B^rkarn >ranul wurcu- Um iueic gruvviiNen sich unter den Walob-umeu Istanden. 44 Ochsen, 90 Kühe, 226 Schweine, 29 Halber bic ifiliubnwr am istoitesdi-.nst. Zettel mit den aufgebnofen I (öaruntcr 00 i'laft(älber, -9 Vanbfälbcr), 42 vanuncl und ochaie. Eietnrierten mürben verteilt )iun intonierten die Posaunenbi-rser I Bezahlt wurde für 50Kilogramm Schlachtgewicht: schien 1. r^ua'. das erste X'-eb Du Menge siel etwao .aghait ein, aber immer 72,"0-74,00 Mk., 2. Qual. 70,00—72,00 Jölt., Kühe 1. Qualität mehr schnwll der (6i'ianq an und bafflang wundervoll von bet G6,00-6«,00 3.HL, 2. Qual. 00,M—uu,00 3)ll. bezahlt wurde Nir Berghöhr. Ich versuchte an, meinent gluckl'ch tTbaltcwcn Zettel 1 Kilogr. Schlachige.vicht: Schweii»e, vollslerschige, 1,34-1,-b Mt., ten Vicbcrtvii, nun brängicn )td) von re du» und links anbavl Sauen 0,00-0,00 3.HL, Lxbcr 0,00 -0,00 3)1 L; i.albe^. liaitralbci .Venen, um mit mnein ;u sdnaueu. Giw Bäuerlein, uu lleiites >0—00 3)1., Land.'älber 1.30 —1.48Mk.: pamnrel und ^cha c 1,48> biv Mädchen an drr Hand Haiti nd, war der cisrigste dabei. "Musikalisch 1 1,52 3)IL — Rindet notierten: oo-oo Mk., ^erkel das otuck: »ui- er schlecht vemnlagt, denn er kämmte nicht selten mit feiltet 100—00 3)1k. — Geschält gut, i’iorlt geräumt. Idauadicn Stimme gegen die Posaunen an Als das erste Lied bc I — KartosicIm art t - B e r r ch t vorn 19. April 1909. endet loar iagir er ,ut mir entschuldigend: „2al>mi Inn ich bei Ift ri ebb c vg Wessen): 3iote «orte Dir. -.-o--.4u, Diagnum i'.. S nan, aber h üte hum idj nit ürnblid) singe, ich »an a I bonurn 2.60—2.70, iveißc runbe 2.25—-.aO, Wclb»leita)iic, rate, -.60 urxhe vme Die nnd uc Gruppe wurde durch tungc ftraucn I L iv 2.70, meine 0.00—O.Ou. Frauksnrt n. 11. '^le Sorte im? 3,'i it du*n gebildet Aus di set Gruppe klang eine prächtige I Alk. -.70—0.00, Magirnm bonurn 2.90—3.!^), weitze runde-.70 0.00, Altltiimne, oie machte alles wieder gut, was mein 'Jiad)bar zur I tbelbsleischige, blaue,3^o -0.00, wei^e 3.2.,. .. i c - baden: -Jagnum Vmfcn sündigte. Tarnad) sprach der Geistliche, nicht im Criitit, I bonurn 2.50, wcige runde 2.50, Ge bfle.tchigc rote 0.00. U a n n- (V-- sprach von bau Ausee,testen, dem Wieoeterivachen der 'Jiatin I nach langem, kaltem 'Winter. Bon den iöossnungen nach langem, I urbcttdloiem Winter, der den Arbeiter zwang Meng eiiijutcilen I bi« ans bessere Zeiten, '^fon dem Crdbebenunglitd in Ztalien: I nmfivit luii 'Jiamwimer nicht sülchten, daß uns ähnliche- Iln- I IkiI widersLhrl ? Mann ein Erdbeben, das UNS den Sprudel er I schlossen hat, ibn nicht wieder nehmen? ES ändert sich so vieles! unter dem wechselliden Mond. Ist rudu zu sürchten, daß u-rrl wirtschastlich aus der Höbe angefominen sind, MB aur von der I X?oIn* letzt laihiiani zmßclgteilen nnd 11 IIS i icherd.-n lern, II nuiiicu \ Wir mmien baruni gerüstet sein. 'Wir lotlen vor altern unsere Minbrr aiiiinud-jlaier erzied.ii, nicht im 2mu> dahinleben. Orli tiiiUid) ftanb der Mrieg vor der Tür. Wer bleibt Cicgrr m solchem Mamin? Vaben nur nid» gezittert, al» untere vcerc im Iastri 1870 ausu' t n * Der 2 teg liegt in Gottes X)anb.' 3 10 pc!nischen Gaur rnements flit 25 MSrr allen Sttls im all 263 (4- tprcise: Weizen: Berlin '.’)(ai Juli 240.75 i-s- 4.50). Budapest April 246.80 (-f- 6.85;. Pari.« 'Jlpril 208 -10 (+ 9.95). X'iütvpool 2)lai 206.55(4- 14 50). Chicago Mai 197.20 (4- 10.00). Roggen: Berlin Mai 179.00 (4- 0.50, Juli 185.00 ( r 1.50). paser: Berlin Mai 178.00 (4- 3 1U), Juli 1.80 (4- 4 OQi 3)ik. Jnimcr neue ’ilncrfciiniiiiflcn, welche den Ersola deo rpioion preisen. r^rankfurl a. 3)1 . den 14 aum in*' ad) nehme b c- 34cranlQfiuiia, .Ihnen m flnbetrodn der überauo nuicn toiwm- .chrrs .Biofon' folgendem rnitznteile» .Ich bin hmaentrartf im» war sehr schwach, fo daß ich kaum mehr «eben konnte. Sui • ’X .Bioton- ammcrkfoni gewordew fnuftc ich mir ein *ajct, ha* bald oerhrauchii und muß ich "'«eben, daß to wabrt wirkt 3chou bei Den ersten rasten mstitr ich mich bcbcuienb namgn- Ich werde .Ihr Praoarar emorehlew wo kanw vochachiun^o-« .\rou Eäc 11'e Schminke, .vfl’engaHe .. - B.o.on »«fof“’ Schwache und Elende Mmöcr m her Enttvnkelrrna ulw.ein «ron ivcnder, besten belebende, erirtichendc Wirkuna aus 'Aovwxuro Hem 'ich meinen» nach iremaen < aaen bemerkbar motii nd) , Milo, hir eimne Wochen ausreichend. 3 3^. in Aoo >>rr Drogerien ulio. Man Hc die Urteile der Professoren und «enr ui 1 ? bcanjte o"- B'Uiateii__ Mufik. ftranz Bauer, £? e i t f ideu ’nr b e er*: en Unter» richt »>n Liolinsviel. . r leben m eher . < n. lieber» pro. i kkrou, bic stch aitl allen ©tbieteu »mb ». cht etzt auf btnt muükalstchen störend bemerkbar macht. > auf 1 u ftelbe btt mustkalischen llnierrichidmaterialv crinedt fith Ser llevcrfluß. trotzdem scheint hierbei, in der Piolit^ratur, t e CuantHät mit der CÜialität nicht gleichen Schritt qeballcn zu haben. Tatsache ist ei, daß die Lehrer der Violine angeiichtt'- der riillc doch vor eurem dieser Herren, die immer wieder na l) Dem .Heuen ‘r.reuen ohne bisher voll befriedigt tu werden. Tieie nadnvetvbare Vütfe_ bat unser einbeimtlcher Bionnlebrer Herr ft r a 11 j Bauer zu füllen nmemommen und wer das, roafl er bietet, obneu Iforcin» genomntenbeit ernstlich prüft, her mrtß da' Gelingen scutes Vor- haben« ancrfemicn. Ter Leitfaden ifi eine Schule und doch wieder keine, mit (Äenugimuig vermißt man alles unnötige Vermerk, \aa4 üte Dorhaiibenen Schuien beschwerte. Tober unbet man wieder vieles durchau llnentbebrlrchet-, was rhuen wieder mangelte. Waurend man bei allen vorchandciren Violmschulen als gewißen haftet Lehrer gezwungen n»ar, an vielen Stellen rnnschiebungeri zu machen, an anderen loicbci fortjulafien, gebt ftranz Bauer infit ma tsch vor, die 'otgende Ucbima schließ', sich der vorher gebenden stnngernaß an, wer bic erste dcwältigl bat, geht wohl vorbereitet zur ziveilcn über. Gin Wunsch, hie. etwas loituilaßen oder zuzu- higen, kann niemalt« rege werden: dec llnbeiähiqle wird etwa« länger bei einer Hebung venDcilcn, aber auch her Belästigte dars nicht eine übcripriiigen. Ter Leu öden ist kein auf Bestellung geschriebenes Werl, sondenr ein aus langjähriger Praxis auigebautex i'fong, dcr ohne Lücke und Mangel zu Ijtnferlai'cn bi» zu einer Stufe führt, die dem Schuler ermöglicht, nun an dem reichen Schatz der Pwlinlileratur wählend, von dem Schwereren bi» zu dem Schwersten weiter zu schreiten. Zeder Uebimq, auch der kleinsten, ist em kurzer, leicht verständlicher Teil beigcgcben, der dem Schüler den Zweck der geitcllien Aufgabe erläutert. E« unterlegte zweite Biolinstimnie, sür den Lehrer bestiinint, bezweckt, dem Schüler das Lstr zu btlbcn, auch zu erfreuen und ba-> Tal.- gZuhl wach zu rufen. Tic Arbeit, die in 3 peile zerlegt ift, zeugt von artßergeu'ohnlicher pädagogischer Begabung de« Beriaster» un) iDttö darum sicher bald ihren Weg machen. Zur SeldNveilage de« perrn ftranz Bauer Ijernußgegcben, hat die •Mnfifaltcuhanolung vau Ernst (fhnllicr den Vertrieb übernommen und versendet den ■ itfoben an Interessei U 1 4°/0 Oesterr. Goldrente . . 4'/»"/„ Oesterr. tiiiherrcnte. 4°/e Ungar. Goldrente . . 4e a Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 9°/6 Portugiesen „ HI . 4l/,e/# russ. StaatsanI. 1905 41/,6/» Japan. Staatsanleihe 4% Conv.Türken von 1903 Ttirkenluse . . . . 4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 40,e Mussere Argentinier . 3e/e Mexikaner . . . . 4*/,e/e Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . . . . Büderus E. W. . . . . Tendenz: fest — Motor-Lustfastrzeug-GeseUschait m. b S) Der Wiemc Bankverein gründete mit der CcfterrcirbGch-auuci kanischen Guunniiabril > Aktinigesellschast und b:r f?tslcrreichis.l)cn Daimler .'.'rntorcil Ofoiellschast fine Motor r.üstsal'rjengesell idwlt, bic nut der Deulidrai Litstsmdlcngrsellschast und Maior Paricoal tjiliprvdxnibe Brr trüge abschlos». - Tic neue inländische Anleihe. Zn den nachsu-u Tagen wird die neue Anleihe bco Reid>- und Prcustcw5 mit im Vordergrund der Borsenbesprechung stehen ^ - scheinen wieder drpenmentc gemacht trxrbai zu sollen, ein Persahren, bei dem nran schon einmal gerade kerne glückliche v«d hatte. Tie Reu artiflfcit der Eniisswn toll dreLmal darin bestehen, daß dem Pub Ukum überlassen bleibt, entweder 4pro;, oder 3« .vroz 'Jicid»- anleiben oder »wnsofo iu zeichnen, ftür 4proz. wurde eine «ar- teniKit vr>n etwa 5 Zähren betreff» einer stonoenwn wie auch ein EinoiionsprerS von etwa 102 in Aussicht zu nehmen fein, während die 3' vroz. Anleihe zu emor. unter Bari bl erbenden umriiwnskurs »rrigebotin imrb. — 'Äuö diesem bopprlartigen Anle steverhältniS spricht eine große Unjuberbnt. ^icn, 17. April Dre Wintersaaten, namentlich bu* frühangebauten, haben wider Erwarten zirmIch gut über u’intcrt. namentlich :KoggmiaataL i^rbitic.itrn ountrn aus inFen Fläche:: zur E nackcrung kommen, nainenti:-t W '.zeniaoten. ! ! ,d IV) . st fl. iu'fa»..' o-. i tet. D. An aat von -Xa\t v: nur vercurzelt in d.n Südländern vor.: nommen .vordcu, auch I t»cr Vlnbau von Marwffcln und Zuckerrüben wurde nur ocrtui$dt €wr brinflücfH* Anrraqc de Abg. Berthold brtrifft bte Zustände rn der Eisenbahn-Hauptwerk statt II Tarrn fr abt Es wird darin angetrant, ob eS der Regie- nmg bekannt sei, 1. daß aus der Aertsräkte Masoyrnen in htrlbfertigem Zustande Probefahrten machen, um den im voraus bestimmten Ausgangstag nicht -u überschreiten: 2. daß den Arbeitern Lohnabzüge gemacht werden, wenn die Lolomotioen nicht an dem int voraus bestimmen xagc ohne daft man weift, welche Reparaturen nötig sind) die -ooiLDhücrfffatt zur Probesahrt verlassen können, 3. daß in der Wertstatt so überhastet gearbeitet werden muß, daß an ein geordnetes Arbeiten zur regelrechten Wiederher- Maschine nicht zu nenten fei, uno L daß die 11 Handlung der Artn itc 1 1 rch ein^ Ine Werkmeister rigoros uno „an russische Zustände grenzend" sei. Der ^andesvercin für innere Mission Ihil eine Vorstellung an die uammer gerichtet, die sich gegen die Bewegung zur ftreigabe der Karwoche und der 1 ftciertagr sür Theater- ujw Vorstellungen richtet und die Erhaltung ^rtl.els 22G des Poli,^isrrasgefeftes fordert. ©fterfeier a»f Otm Johannisberg. ad kauhei m, im ?lvnl B^lchem Daoeqaft odsr Ausflügler ro.rec nicht der Z^hannis berg bctonnt Stell steigt er von orr Badcstadt auf zu einer vöhe Djrt 264 JJlein und steh: hier als äußerster Vorpoüen des Taunus qtgcii di. Ebene. Well über ficht er das Wcrtcrial und dir »> , onrtc Wetterau, deren Ernsormigkeit, die allen irudnbartn Lanb diaitai eigen ist, gemildert iwrb durch die nahe Burgstadt ftrieb Lcrq, den Münzrmbcrg, die nabe Totuuisk.-uc und die in langen t nien in drr ,lerne vcrsckuvllmnendeu idöheiizüge des bcrgeS 3n den Karten des TaunuSaebielcs ist auf dem Johannisberg ein Vluviubieturm verzeichnet, ja, der ift wirNid) do, aber achtlos gti)i c t Wanderer an ihm vorüber ohne zu ayueu, batz Lieser Aus 'chtsturm bescnder.r Art ist. Er ruht nämlich sicher aur dem ftunoamente eines älteren Turmes, dessen luxti über üem Boc>"u auiragciidc Trümmevrestc in den mooernen AussichtS- ;unu 'inge^ogeu füio Au jenen alten, maiiigen, nabrscheinlich uiö BejesUgung ixi 5üb2 dienenden Turm lehnte sich in istdlidter 'liubtuiifl eine Jlitcbc au, bic heule vom Erdboden vericluvunden ist. .tz,.- '.'lauern, cnc das "^ervolbe der AtirdK ' "ift trugen, ragen ,uxh aus den alten Turmreften bc-3 jetzigen Au f.chtsturmeS her vor und einige Quadratmeier aufgtlragcner Tünche Heben heute noch an öiricn alten Mauern. (£rrL-' iiigungcn aus dem 17. und 18. Zahrhunoert um ziehen O)ü>fel des Zobannisoergcv auf östlichen -scitt uiib Masten und Einzelgrüber, Di. bei Wegia'ila^en an drr Vohe i>e« Zol)anniSberges schon in Den 60ct Jahren oes vergangenen .^ahrhundaris aufgeDtd. niurthii, geben Zeugnis davon, da» des öfteren um diese lööhe blutig geritngcn n-nrbc. AuS Zeiten, die viel weiter zuruckzuliegen scheinen, stammen tvohl die Manerrestc, die dieser Tage am Gipfel des Berges wfoUig bloßgele^t wurden Ein Unternehmer wurde beauftragt, .ui .vodiLaiuit öltlid) des AuSsichlStunneS für eine Wasterleitung auMujdaditcn. Schvn in einer liefe von 50 Zeillimetern stießen oie Arbeiter auf seist starkes Mauerwerk. Das Dorlommnis wurde lofott gemeldet und Die Arbeit eingestellt. 3)ian Dari gnparntt 1 m, was die weitere, unter lachkundiger Leitung iortgesetz«' Aus oeckung hi.-icr vielleicht aus Der Stömerzeit ftamntenDcn Mauer- re str ergibt. Ant 1. Cfteriagc trieb mid> die Langeweile des Zladelebeus 172 (- - 3) 175 (4- 3? 180 (- - 6» 196 Ui 182 (4 - 9) 187 (-- 13) 177 - 6) 194 m - 2) 193 1- - 11) 173 1- - 7) 188* (+ 37.) 190 ( 27») 190 ( r 5) 190 ( t 5) Slpril 1909 Barometer au* 0® reduziert Temperatur der Lust Absolute fteuchtigkeit Relative fteuchttgkeit a. •s jO Windstürke Well« IS. 2» 745,3 16,8 9,1 64 N 2 1U. 9« 744,9 743,5 1 L.. / M 77 NE 2 20. "1 9.3 7,5 87 NE Kreisblatt für s«>» Kreis Gtesten 1 ^rDUnt.r. “,la) oiii | 'em Plenen •nr!e§|etit16 «:k" f * » '""°SAI- Ä L-Lrr SHLx til Mnz ^auer 1'4 ber vorhergehend !’ K wohl vorberkL n w^ula„en ober jur, Unbe'chgte wird fi der Mhigte J? 1 .^>n aui Seftellungy- p8« ««Si8 auigi Öwtttldlien bis zu eir; /Umbaus dem reife .öem schwereren bisc yoei^ Hebung, noch k 4er xejt beigegeben, k -iuigabe erläutert. C’c -ehrer bestimmt, beziril l etiteuen und das k 113 Seite zerlegt ist, jfc }cbung des Veriassersi! en. Selbstverläge k die Atnstkalienhand^ immen und versendet k it Ansicht. bft ■ toj , "nnicn ql^ont 2? b ^rjou ^lDtGM, idachtnugen Wit. Wette: N 2 I SonneW NE । 2 । fllarerpimn: NE 1 2 Leb. DM 3Iöri( - + 17,5’C. = + 9,9'C. »berichte X iex Bank tür Handel 886U. Apnl, 1.15 M riz. Lahmeyer. • riz. Scbnckert. ■ > veiler Bergwerk.. nkirchen Bergwei' • mrg.Amerik. ener Bergwerk. . <-, ihntte ..■••• j|j 1. Lloyd - - - • ' »cbles. 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