JS General-Anzeiger für Cberheffen Ä ^nDmterbedars, Betterauer Ware: bonum, r, gelb-steischig, :e, weih-fieischig, i Juli, W* laschen ch anbere «ort» »siehlt billigst Geisel 156651 Sonnens Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. d Farben. im GelDansgeben die Redaktion. Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Exvedilion und Verlag: 5L Redaktion:^^112. Teb-Adr^AnzelgerGieben. Die „Sietzener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 5ctt- fragen" erscheinen monatlich zweimal. DerAbfchlutzderzrankfurterLuftfchiffahrt-Aurftellung (Von unserrn Korrespondenten.) Frankfurt, 16. Okt. für die Physik, die Meteorologie, die Motoren- und Propellertechnik, die Chemie, die eigentliche Aeronautik und Aviatik — das läßt sich heute noch nicht übersehen. Kenner sind aber auch in dieser Hinsicht sehr befriedigt. Mir per- sönlksch scheint es, als ob sich u. a. ein wertvoller Erfolg besonders für das unstarre System, das der Parseval-Ballon vertritt, ergeben habe. Die rückhaltlose Begeisterung für Zeppelin uitd das starre System, gegen die sich natürlich nichts einwenden läßt, hatten das unstarre System unverdient in den Hintergrund gedrängt. Durch die mehr als 40 Fahrten, die der Parseoal 2 im Lauf der Jia, deren piöce de resiftance das Luftschiff „P. 3" war, gemacht hat, ist die ungerechte Beurteilung aufgehoben worden, und man beginnt zu erkennen, daß dieses System durchaus nichts Ueberwundenes ist, sondern daß es seine Berechtigung neben dem starren System besitzt und daß ihm noch große Ausgaben zugewiesen sind. Mit der großen süddeutschen Fernfahrt krönt der Parseval mit seinem unermüdlichen Führer Stelling seine längst nicht genug anerkannte Tätigkeit. Ohne die Jla aber hatte jeder, der Parseval, noch auch die verwandten Systeme Clouth und Rechtenberg, ein Feld für Experimente so großen Stiles gefunden. Für die fruchtbare Weiterentwickelung der Mokorluftschifsahrt also hat die Jla ein weites Feld geschaffen. Noch größer aber scheint mir — |o sehr diese Anschauung auch vielleicht im ersten Augenblick den Widerspruch vieler herausfordcrn wird — der Nutzen, den dte Aviatik von der Jla ziehen wird. Sie gilt ja im Allgemeinen als das Stiefkind der Jla, und die Dorwürfe über ihre Vernachlässigung waren unter allen Vorwürfen die heißesten. Aber nachoem nun endlich die Hindernisse überwunden waren und die Fliegerwoche einen so erfreulichen Abschluß gebracht hat, ist in den Frankfurter aeronautischen Kreisen das bis dahin schlummernde Interesse für Die Aviatik umso lebhafter erwacht. Wer die Verhältnisse kennt, wird nut mir der Ansicht sein, daß, angestachelt durch die Jla, jetzt ein sehr lebhafter aviatstcher Wettstreit in Frankfurt sich regen und zweifellos bald praktisch sich betätigen wird. Bestellt sind, wie ich verraten kann, schon verschiedentlich von Privaten Flugapparate, und be- bereits ist auch ein spezieller Verein sür den neuen Sport in der (Gründung begriffen. — Auch daß ein großes Interesse für die Gesa) ich re der Aeronautit erwacht ist, soll unter den Leroiensten der Jia nicht vergessen sein. Der Wert und Nutzen der Jla soll und kann also erst spater beurteilt werden, wenn die Saat aufgegangen ist, die sie auSgestreut hat. Das sollten ftch die nrllller, die Miß- Berlin, sowie Geheimrat Neisser aus Breslau berufen. Dr. G. Z. *.6111 Conead Köhler en nüt Wch empfiehlt ' * Soupers L Frühstückskarte sonspeisen • Hummer. Kaviar elepho?274 Vorliebe sxNLZ -obeilaiche von» * los! ausacivogev-v ania-Drogene- > ilig empM lsals-vroseris Deutsches Reich. Der König von Sachsen traf am Montag zum Besuche des Großherzogs von Mecklenburg-L>ck)werrn in Schwerin ein. Zum Gmpfange waren e^chwnen Der Grotz- herzog, sowie die Herzöge Paul Friedrich und Adolf ryrred- llch mit Gefolge. Nach herzlicher BegruMng undVo r- ltellung des beiderseitigen Gefolges fahren die rZurftluh- 'Ctt% ^Ojachsischen Konservativen, Geheimrat Nehnert, wurde zum Mitglied der Ersten sächsischen Kammer ernannt Aus Ess en-Ruhr berichtet man: Der Vorstand der vier Bergarbeiterorganisationen beschloß m einer Konferenz einstimmig, an den Aba)envorftand eine Angabe zu richten, in der die Aufhebung der Beschlüfse letresfend die Einführung des Zwan g s arb erts nach- iveises gefordert wird. Gleick)zeilig soll in Anbetracht Der ernsten Lage eine Eingaoe an das Königliche Ober- beraamt, und eine zweite an den Minister sur Handel und Äeiverbe gerichtet werden, in denen diese um ihre Vermittelung angerufen werden sollen. Am Sonntag schließt die vielgenannte, vielgerühmte und noch mehr gescholtene Frankfurter Internationale Luft- Ichiffahrt-Ausstellung. Da ist es natürlich, wenn der Blick sich noch einmal rückwärts wendet und dort kritische Umschau hält, dann aber auch suchend und ahnend in die Zukunft schweift, um vielleicht jetzt schon festzustellen, was. etwa an Frucht auf gehen wird aus der Saat, die in diesen Sommermonaten ausgestreut ist. Leicht ist diese Aufgabe nicht. Leicht wäre es, in den Chor der Kritiken mit einzufallen, der schon eigentlich mehr ein Chor der öffentlichen Ankläger ist. Das Heer ler Fehler, die von der Leitung der Ausstellung gemacht Morden sllid, die Fülle der Mängel, die diese Ausftellung Lufgewiesen hat— der absoluten Mängel und insbesondere 4er Mängel, die sich Herausstellen, wenn man die Verheißungen und die Taten vergleicht — die Schwächen der Organisation, durch die so viele leicht zu vermeidende, ost völlig unverständliche Mißgriffe im Einzelnen gemacht worden find —, all diese Dinge liegen heute so klar zu Tage, daß es vergebene Liebesmühe wäre, sie zu leugnen. Wer in einem der Ausschüsse mitgearbeitet hat, weiß auch genau, wo die Fehler liegen und wer die Hauptschuldigen sind, die ja auch zum Tell die Konsequenzen des chnen schließlich entgegengebrachten Mißtrauens gezogen haben. Er weiß «aber auch, welche große, hingebungsvolle Arbeit vollständig ehrenamtlich geleiftet ist, welche Opfer an Zeit und Geld von freiwilligen Mitarbeitern gebracht sind, und welche unendliche Fülle von Arbeit in Den letzten Monaten der Borarbeitszeit geleistet worden ist. Daß die Vorbcreitungs- zcit nur ein paar Monate betrug, daß der Gegenstand so völlig neu war, daß unter den leitenden Männern sehr viel guter Wllle, aber zu wenig Erfahrung in der Aus- itellungspraxis vorhanden war, darin liegen, außer an ** Mehr Wasser von Queckborn her in unsere Stadt zu leiten ist schon seit Jahren das Bestreben der Stadtverwaltung. Man will nicht in Verlegenheit kommen und arbeitet vorsorglich daran, unser Wasserwerk leistungsfähiger zu machen. Bald wird auf dem Seltersberg, als ein Wahrzeichen des neuen Gießens, ein hochragenoer Wasser- turm erstehen und schon richtet man sich im Werke selbst darauf ein. Im Maschinenhaus, das 1903/04 durch einen | Anbau vergrößert wuroe, wird zu den drei Pumpmaschinen Imit einer gesamten Leistung von 83 Sekundenliter eine wei- Der durch seine interessanten Fahrten nach England bekannte Ballon Ziegler stand kurz vor dem Jubiläum seiner hundertsten Fahrt, die am 17. ds. mit dem Schluß «der „Jla" gefeiert werden sollte. Am 14. Oktober machte er seine 97. Fahrt. Das Wetter war außerordentlich ungünstig, doch entschloß ich mich, der Einladung zur Fahrt Folge zu (elften, da für den Meteorologen auch das schlechte Wetter, von nicht geringem Interesse ist. Der Himmel war trüb und regnerisch, als sich der Ballon um 3 Uhr nachmittags mit dem Führer und zwei Mitfahrenden von dem Ballonplatz der Jla erhob. Er ging bis etwa 300 Meter in die Höhe und flog mit schwachem Westwind gegen Osten über die Stadt, die wie eine naturgetreue Reliefkarte sich unter uns ausbreitete. Don Zeit zu Zeit verhüllten Nebelfetzen einen Teil der Aussicht. Schon nach wenigen Minuten Fahrt fing der durch den Nebel feucht und schwer gewordene Ballon an langsam zu fallen, so daß mehrere Säcke Ballast geopfert werden mußten. Daraus stieg er wieder und ging auf 800 Meter Höhe, sodaß die Stadt dem Blick enl,chwand und der Ballon inmitten der Wolken schwebte. Wir halten auf eine Abnahme der Wollen in der Höhe gerechnet, aber sonderbarerweise nahm plötzlich deren Dichte zu, und der Ballon schwamm in einem Meer von grauem schwerem Nebel. Tie Dunkelheit nahm stetig zu, was unmöglich allein auf die ziemlich hellen Regenwolken, die wir von unten gesehen hatten, zurückzusüyren war. Die Finsternis wurde schließlich so dicht, daß man kaum zwei Schritte weit sehen konnte.' Nach einer Viertelstunde, innerhalb deren eine Orientierung natürlich unmöglich war, hörte man plötzlich ein starkes Rauschen, das von oben und aus einer bestimmten Richtung zu kommen schien. Da wurde uns klar, daß das Geräusch von in der Nähe niederstürzenden Regenmafsen herrührte und daß der Ballon nur in eine Regenböe geraten sein konnte. Nach wenigen Augenblicken, in denen sich das Rauschen verstärkte und näher kam, hatte die Böe den Ballon überholt und unser Apparat zeigte an, daß wir in der Sekunde fast vier Meter abwärts fielen. Wir stürzten zu dreien auf die Sandsäcke und entleerten in fieberhafter Eile einen nach dem andern. Der ursprüngliche Ballast bestand aus 16 Säcken, die unter normalen Verhältnissen für eine Fahrt von mindestens fünf Stunden ausgereicht hätten. Innerhalb weniger Augenblicke waren die letzten zehrt Saae entleert, aber der Ballon fiel weiter. Noch ein Moment und wir traten aus der Wolkendecke, um die unangenehme Entdeckung zu machen, daß der Ballon sich noch über den letzten Häusern von Frankfurt befand und direkt auf den Main zuflog. Wir näherten uns rasch dem Boden, ohne daß die Ballastabgabe den Fall merklich zu bremsen schien. Die Lage war überaus kritisch. Der Ballon fiel, von der Regenböe erfaßt, "schräg zur Erde. Aüch" ohne ein 'Instrument sahen wir jetzt, daß es rapid abwärts ging, denn die Häuser und Straßen kamen mit unheimlicher Schnelligkeit entgegen, und der Main wurde immer breiter. Nach wenigen Mo- billig 3. )auS- fciWP'* Bescheidenheit dämpfen müssen und man hätte nicht den Besuchern das gute Geld aus der Tasche, ziehen dürfen, ohne ihnen hinreichende Gegenleistungen zu bieten. Wenn man den Dingen auf den Gründ geht, wird man als letzte Ursache ost winzig kleine Ungeschicklichkeiten finden, die darin wurzeln, daß an der betreffenden Stelle eine für den Verkehr mit der Öffentlichkeit nicht geeignete Persönlichkeit stand. Der Hauptmangel aber war, daß es an einer überragenden Persönlichkeit fehlte, in deren kräftiger Hand alle Fächer des großen Organismus zufammenge- lausen und durch deren starken Willen sie alle einhelllich gelenkt worden wären. Aber lassen wir diese kritischen Betrachtungen, die sich noch well ausspinnen ließen, und suchen wir uns klar zu machen, was an positiven Leistungen die Jla aufzuweisen hat. Ich meine, da muß auch der verbissenste Gegner eingestehen, daß diese Ausstellung im vollen Sinne des Wortes einen Markstein in der Geschichte der Lullwissenschaft und der Luftschiffahrt bedeutet. Sie hat sicheren Grund gelegt, auf dem weiter gebaut werden kann und weiter gebaut werden wird. Sie hat die große Aufgabe in Angriff genommen und, man darf sagen, gelöst, den neuen großen Kulturgedanken der Unterjochung des Luftmeeres so populär und allgemein zu madjen, daß fortan die Unternehmungslust nicht mehr mit dem schwersten Hindernis des Fortschritts, der stumpfen Gleichgülllgkeit und Passivität der großen Menge, zu kämpfen haben wird. Gewiß, das ist nicht das Verdienst Der Jla allein. Aber ohne sie wäre die Beschäftigung mit den Problemen der Aeronautik und Aviatik, der Einblick in die nächsten Aufgaben dieser neuen Disziplinen und das Verständnis für ihr Wesen niemals so schnell Allgemeingut geworden, wie es heute der Fall ist. Man versuche sich einmal ein paar Slonate zurück- z uv ersetzen, wie fern damals vielen Tausenden die Anschauung in aeronautischen Dingen lag und wie unklar die Vorstellungen von den grundlegenden Fragen, der Aerostatik und Aerodynamik waren! Und ist es nicht schließlich auch ein Gewinn, wenn heute so viele um Die Mängel Der Jla — schimpfen können! ? Das heißt Doch (mag auch viel Unverstand und Nach schwanen bei Diesen Krillkern vorhanden sein), im Großen und Ganzen ist das Verständnis für das Thema in Der Tat gewachsen. Tas sind nun freilich Erfolge, Die sich nicht greifbar fassen lassen. Aber jeDer Un- beicngene muß zugeben, ohne Die Jla, d. h. ohne Das schnelle Zugreifen und aufopferungsvolle Handeln einer Anzahl sozial ge|innter Frankfurter Bürger wäre Diese, im Jnieresse Des Kulturforcscyrilles hochersreuliche Wllkung nicht eingetreten. Was an tatsächlichen Fort|chritten für Die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen gewonnen ich .m t-agerposten MW legi)* , bi। «"Mehlt J . Wallenfels saSLUans, menten fiel der Ballon schräg auf einen Neubau am Ost- Hasen zu und aller Berechnung nach mußte Der Korb wider eine neuaufgeführte Mauer schlagen. In diesem kritischen Augenblick fing Die Abgabe des gesamten Ballastes endlich zu wirken an, Der Fall verringerte sich etwas, sodaß wir in 50 Meter Höhe über dem Neubau hinweg kamen. Jenseits aber lag der Main und vor ihm eine schmale freie Uferstrecke. Tiese Situation benutzte der Führer, um rasch das Ventil zu ziehen und Den Ballon zur Landung zu zwingen. Mer Der Ballon fiel nur wenig und eille in u „ . ... einem spitzen Winkel auf den Main los. Ihn noch zuImit einer gesamten Leistung von 83 Sekundenliter eine wei- iiitt \ Größter Betrieb * dies. Branche ie W Grossh. Hessen m. M-Äiisti >g 79 a Telephon 627. 14 Telephon & eigene Läden. ä-Versandgesclijg; ■d Bahn-Sendung! nach der Zentralen b erbeten._____ Überfliegen war unmöglich. Da Der Balsast verbraucht war; zudem erhoben sich am jenfeitigen Ufer die Fabriksastote von Offenbach, die eine neue große Gefahr bedeuteten. Es blieb nichts übrig, als den Ballon rasch ganz aufzureißen, um noch hart vor Dem Main landen zu können. Ties alles spielte sich in einem Mgenblicke ab. Der Ballon -iel mit aufgerissener Reißbahn auf das freie Flußuser zu mit einer Geschwindigkeit von etwa drei Meter in Der Sekunde. Jeder hing sich an die Taue, um dem Anprall o gut als möglich zu begegnen. In dem Moment schlug der Korb hart auf. Da ich mich unglücklicherweise auf der Schleis seit e befand, wurde ich dabei aus Dem Korb geschleudert und kam unter ihn zu liegen, so daß er über mich weg schleifte unD mich von den Tauen loSriß. wodurch kamen Die andern Mllfahrendcn in die größte Gefahr, denn der entlastete Ballon schnellte nun noch einmal etwa 50 Meter in die Höhe, um mit noch stärkerem Anprall direkt vor dem Alain herunterzustürzen. Als ich mich aufgerafft hatte, sah ich den Ballon gerade im Main unkersinlen, während Der Korb nur wenige Schritte entfernt am Ufer umgestürzt lag unD Darunter wie in einem Käsig Die beiden Mitfahrenden. Außer geringen Verletzungen war alles gut abgelaufen, nur die Apparate waren bei dem Sturze beschädigt worden. So kurz die Fahrt gernefen war, war sie Doa) von großem wissenschaftlichem Interesse. Die Natur hatte mit dem Ballon gewissermaßen ein Experiment gemacht und gezeigt, welch heftige turbulente Luftbewegungen sich in einer Böe abspielen. Der Ballon war auf Der Vorderseite in die bekannte schwarze Vöenwolke geraten, daher die ägyptische Finsternis zu Beginn der Fahrt; dann hatte die eigentliche Böe ihn überholt. Dies war in dem Augenblick geschehen, als das Rauschen der Regenmassen einsetzte. Der herabstürzende Regen beschwerte Den Ballon und trug so zu seinem Sinken bei. Aber dies hätte nicht ausgereicht, um den raschen Fall zu bewirken. Die Hauptursache ist vielmehr in dem lallen Luslstrom zu suchen, Der auf der.Rückseite jeder Böe herabstürzt. Er hatte sicher eine vertikale Geschwindigkeit von 5—6 Meter pro Sekunde, wenn man bedenkt, daß die Entlastung von zehn Sack Ballast, zusammen 150 Kg., den Fall nicht zu hemmen vermochte. Ein Glück war es, daß nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, noch ein vierter Passagier mitgefahren war, denn dann wäre der Ballon schon vorher mit voller Geschwindigkeit mitten in der Stadt herabgestürzt. Diese Fahrt war ein schöner Beweis, in Kne hohem Grade die Luftschiffahrt von den Witterungsverhältnissen abhängig ist. Auch einem Motorluftschiff wird es inmitten einer Böe nicht vil besser ergehen wie einem Freiballon, Demi es ist diesen turbulenten Lustbewegungen nicht gewachsen und pill seiner dynamischen Kraft Dagegen fast machtlos. ___________' Aus jptaöt und Land. Gießen, 19. Oktober 1909. itellungspraxis vorhanden war, Iber allzugroßen Aengftlichkeit „ Hauptgründe für das Zurückbleiben Der Taten hinter •ben Absichten. Es ist auch kein Geheimnis, Daß man sich den Aufgaben Der P reffe gegenüber 'von einer merkwürdigen Blindheit gezeigt hat, fo Laß diese endlich mit Grund bisweilen Die Geduld verlieren mußte, besonders als man absolut nicht einsehen sollte, daß es nicht anginge, großmacherische Annoncen m Die Well zu schicken und nicht zu hallen, was man dort versprach. Ta ß inan an experimentellen Vorführungen rerhällnismäßig so wenig bieten konnte, das hätten Die Lesucher vielleicht nicht einmal so übet genommen, aber man hätte bei Zellen die Erwartungen mit geziemender Ausland. Professor Wahrmund eröffnete am Montag in der Universität Prag vor etwa 200 Hörern sein Kolleg über >as System des Kllchenrechts. Der König von Dänemark nahm am Montag das Ab schied Sg esuch des Landesverteidigungsininisters 'Lhristensen an und übertrug Dem PräsiDenten des Muisterrates, Grafen Holstein, die interimistische Leitung Des Landesverteidigimgsministeriums. • Aus Saloniki meldet man: Die tür kische Flo 11e verläßt heute, Dienstag, Saloniki und segelt nach Kvn-- itantinopel ab. Bet den Dardanellen sollen vorher Hebungen vorgenommen werden. Es verlautet, Tjavid Pascha habe den Befehl erhalten, die unterbrochenen Opc- rationen gegen die rebellischen Albaner wieder aufzunehmen. Aus San Francisco wlld gemeldet: Der Major Don San Francisco wird der deutschen Regierung Die Dankbarkeit Der Bevölkerung San Franciscos wegen Der Anwesenheit Der „Arcona" bei Der Feller Der WieDerbe r st e l l u n g Der StaD t zum AusDruck bringen. Die £ffixiere unD Die Mannschaft DeS Schiffes sinD willkommene Mste bei Der Feier. Auch Der Deutschen Presse sendet Der Major Den AusDruck Der Dankbaren Gefühle. DIU dem Ballon Ziegler in einer Regendöe. Von W. P e p p l e r - Frankfurt a. Es sind schon so viele Beschreibungen von Ballonfahrten durch Die Tageszeitungen" Mangen,' daß ntäri schwerlich etwas neues bringen bann. Welche Gefühle man im Ballon hat, wie sich Die ErDe aus Der Vogelperspektive ausnimmt, das ist alles schon unzählige Male gut und schlecht behanDell worDen. Die Fahrt mit Dem Ziegler zeichnete sich nicht Durch große Tauer und Weite oder durch große erreichte Höhen aus. Im Gegenteil könnte sie Anspruch auf den Rekord Der kürzesten Fahrdauer unD Der geringsten Entfernung vom Aufstiegsort erheben, Denn es ist bezeichnend. Daß die ganze Fahrt sich im Zeitraum einer Stunde ab spielte, und daß die Mitfahrenden zu Fuß nach. Hause gingen. Was Die Fahrt interessant macht, ist rielmeyr Die Tatsache, daß sich in ihr alle Die Gefahren zusammenDrängten, Die Dem Luftschiffer Drohen, unD Daß sie bei abnormen Wllterungsverhällnissen erfolgte. Nr. 243 Zweites Blatt IZN.Jahrgang Dienstag 19-Oktober 1909 Erich-,nl ISgllch mil Ausnahme des SonnIagS. , I Sam aber eine THage! Wetoift werden tn>6 be* rvebngef 7 $mk« noch genug »inber norhanben »ein. bie diese BorstrüwW i md?t besuchen kän'ien. sind das aTle Diejenigen. deren (yirent kessel mit « 5 Cuabratmctc eiz'l von m ihnen jahrelang, vielleicht tf gan.se Leben verklarend in die Berlin Cftober 221.25 2 , -2 des *r h u 0 g e it ()tk. 6on-biiDon-bü 82—64 00 00 allere ausgemä|tetc . . . 39—41 73—77 00 00 35-37 71-73 00 00 40-43 74—77 00 00 Diskonto - Koiomandit 94.40 | Dresdner Bank 162UO Kreditaktien . 88.80 117.60 38-00 76-00 00 00 5 Tendens: abgeschwlcht. 37-00 75-00 00 00 Börse, 19. Oktober. Anfangekiirw». . 187.40 28—00 70—00 00 00 5 = - Getreide-Wochenbericht der 'Breiöberidjt; 60-63 77—79 00 00 Tendenz schwächer. 58-60 75—77 00 00 S: 8 3 Mcdenwarenhaus Carl Nowack Ti 9 9 ist, wie Klammern 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 206.40 195.00 24.00 163.10 r, 9 253J30 118^0 ■a 9 93 40 83.60 93U5 83.85 SL50 91.80 99.15 98^5 94^5 104.10 61.20 64.20 99.00 96.20 56-58 54-55 45—48 -4.10 160.20 133.60 . 138.10 - 248.40 . 87.50 . 161.60 a -t tl. für 114.40 136.80 210.00 218 60 131.30 208.20 195.30 102.0) DIW 38-40 17—20 72-74 40—46 Gotthardbabn . . . i . . Lombard. Eisenbahn 1 Jestern Staatsbabu . Prince • Benn - Eisenbahn . 2 4MN 150.00 199.2 J 160 80 208.40 S 3 s: 3 l Z. Ö marUe. 2.7 arktb ericht. 2luf Ijeutigem Wochen- pr. Pfd. 1.20—1.80 Lik^ Hühnereier 1 Ll. 1 Et 0 Pfg^ Nase pr. St. 6—8 Pf., 93—96 90—93 83—88 K?$ toitD, ,a gar manchem bincinleudjten Gieren, ben 17. C fieber 1909. Truck mi. Tie Zulci Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder- l’nion C. Dresdner Bank . .. Schlachtwertes, höchstens 6 Zähre alt 46—48 Junge, sleifchige, nicht au6genia|tele und Elcktriz. Lahmeyer . . . Elcktria. Schuckert . . . Eschweiier Bergwerk . . Gebenkirchcn Bergwerk . Harpencr Bergwerk . . . Nordd. Lloyd .■» . . . . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges- . . Darmstiidter Bank ... Deutsche bank . . . . Deutsch • A «iaL Bank . . Erinnerung Lincinleudjtnt muft. Valentin Müller. wurde anfangs durch dir Uritigkeit de- Sri tert nunttr^ nritqcu»gen, >:nroda* sich bei Pbenrrmd bitten Abschwächung später aber um so wenter tu ert neben. al« lieft hrr biren Ärtikcl un allgemr.nen mmifl Untimetmunqfluft Kifft und dem :n fester Zeit verrnr irtrn Angitot aut yibtabunq weder im Zniande noch an cUMi|umanDenDcrciiii» gung zwei Sutllr anfgesührt. „Treu Herr — treu Knecht uni) „Luther auf der Wartburg". Las erstere sptclt tu oec Z.u der Beriotgung der sranzo|i|chen Prolesianten. bad letztere brhanuell Suchers Aufenthalt auf, ober Vesser seinen '.'tbsa-u-o von, Der Wartburg. Der Aufführung eines icoen <,tudcv gutg allemal eine kurze ter- tUrning be Znhaues dura) Pfarrer ^chwaoe voraus. Las Spiel mai iuibcu£toDolL unb packend unb machte auf die zahlreichen Zufuauer einen |ia)tna)cn teutDcua Die Leistungen der Spieler und Spielcrtnnett verdienen alle Anerkennung. Juni Schlüsse fprau) der Lrt.'geistliche, Pfarrer iSiolh, den ».tehener saften herzlichen Lank auo, ebenso auch oem <'*iftiünt BLagnet jur die deucrlafiung des Saales iuio ferner Dem BorftMid des Gesangvereins Concordia und des hiesigen xriegervereins, die aticrftano Ausstattungssiude für Die Buhm zur Lerfügung gcfielU hauen. Preis Turch- pro 100 Pfb. schnittSpreiö fiebenb. Ea>lacht. pro J00 Pfund gen>»d>t ßebtnb- Schlacht. 8«»id»t •• Tie Beratungsstelle für Arbeitcrocrsicho r u n g uito, d« von dem Eoaug. Arbeiterverein am 1 Aorü tn-j Leben gerufen wurde, ut ün erftrn £*albiabr ihr,'S yefteixn? in 103 Sollen tn Anspruch genommen worden viervon vetraren ärbctlrnxn 1 rfKrung 14 antenoeriutynnifl 4, Unfall- D*rfidKTunq 3, ZnvalidcuD-r, 1 cherung 7.. 3tninangclrflcjti>eiten 1 L BuraerL :nechi bl, Brrschicdcnes II Zur LSahrung der Rechte der matiudKnocn war Dir Anjert>auZig non 75 Schriststüden not- Mendig i irid ben betrafen : Arbeiter Versicherung: Br.- ruiun«Tm, Antrag aus tßieöeraufnabme des Lei fahr «ns ui bereits rr-diL.'tiäftig gewordenen Angelegenheiten, Beschaffung von Unter, lagen 4U1 nen, uorre'vvndenz mit der rc|>jnocn,) mit Behörden und hripatcn -weä» Beseitigung bo iubenote Lisfcren.pni beyn. irnutnuiig von Vorteilen iur Die fHatiud/rnbrii, Ctiublunfl von lauei'taniaitfn usw. 3er. schievcnes: Weiudjc und (Singaben in IHiliUir*, Schulange- iegmleiten usto In 8 ,yalltn wurde den :statiuchenden von tmcv weiteren Berwlgung torcr vermeintlichen Anfpruche ab- geraten. Dagegen in lo ,fallen durch Auftiarung und cntwredfcnDr Belehrung der L-artnat einem ?hia>:vitreit oorgcbnigt Lbroohl die Benurung der Beraruuusstctie nur jur 01c Mitglieder und Deren .UifltUingc in .'luouast genontmen mar, tonnten auch Die ratjuch.iidtii ^ichtmitglieovK nicht »urudfleTvieicn werden, uinf* wcntger lucnn ev galt, Unbanuieltcii- beionDery auf Dem Okbictt der Arbeite werf ichcrung ober in lüiungen 10510! en Angelegen- betten oei oielicnomauutng ihrer Ansprüche behilflich zu iem. Luder wurde vielfach die ißaianebmung g. macht, da ft Die biat- fuch^ndeii be>onVers bei der Uniait uno ^noaltoenocriiOfcrung erft Znsormatum einholen, wenn fie ihrer .'unpruebe bereits oer. lantg gegangen fmb ?oer Die Arilt jur Umlegung einer Berufung LircU) DcrltrüUei ist. iverade ut dieser vinndft kann nid>t auf- liatuiu genug auf Die Lerficherten hinaewirtt iverden. Lebhafte SUagen werden von Seiten der Bersticherleii über Die lange Tauer t<*> iKtutenjcujibungo unb 'stentenfireitvcrfahrens ni Unfall« und ^iivatideiivviiicheruiigofad>en gifuhrt. Die um >0 berechtigr.r sind, ai» Di. Beificheiten in Den meinen Zöllen «ich in sehr bedürftiger Lage befinden. «Ls u>äic zu wuiifchen. Da st Dieie M lagen mit üj - j iiniuiig Du >m Unimurf dec yic 1 (ih>oe 111 d,<.nmgsoionung tot- gcfiiencii L>eijtclicrungsautter, Denen Die Borbereitung der dienten» auuagc übcitragcn luaocit soll, ganz vcrichivmden. M Urbjen p. ’ljfD. uo—uo Pfg^ Linsen p. Pfd. 00—00 Psg- Laubeu pr. Pr. 0,8v—1,00 ÜJit., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., päbne pr. Stiick 0,80—1,80Wik., IVäiije pr. Pid. 60—7v Ps., teilten pr. Stuck 1,80 bis 2,20 A-.k., Lchseufieijch pr. Pfd. 76—84 Psg., Uuh- 1111D 'JiinDfleifd) pr. Pfuiid 70—80 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 80—90 Pfg., Schiveinefieifch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Pfg., nalbfieijch pr. Pfd. 70—74 Pfg., paninietfleijch pr. Pfd. 60—84 big. Kartoffeln pr. 100 Slg. 4.5v—5.5o Pik., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 IL’iL, wiilch per Liter 20 Pfg., 2veistkraru per ctud 10—15 Pfg., per Zentner Mk. O.Oo—ü.uu., Aepsel per Ztr. 10—18 LIL, Birnen per Ztr. 10—15 Mk. Nüsse 100 etud 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 'ML, Zwetschen der Ztr. 4.00—5.00 ML Marktzeit von 8—2 Uhr. Wiesbaden. Ltehhos-Marktbericht vom 18. Oft. Auftrieb: Rinder 61, Halber 62, Schafe 49, Schweine 260. Tendenz: Rinder flau, Kälber schleppend, Schafe und Schweine miitelinafttg. vr-2 in diesen idxnrrm und teueren .kitrn — auch mu dem AickA. ;a mit Dem dienniq rechnen müssen; es sind qerahe Diejenigen, denen einmal em heller S-onnentag am meisten « qömrcn ist. Sollen nun alle diese Äinder au»geitbtoiiai »cut 'ollen sie an Dreiem ^reuben- und tebrentage keinen Teil babm; Soll aum nur ernS traurig und verlassen abseits sieben, nx-itn „unser Schiller" zu seiner dankbarsten «'^memde spricht? Unb bat Schrll-r je für Lassen, bat er nur nrr die Wohlhabenderes ' geschrieben? Nein, „er mar unter", und „unser soll er sein und bleiben für alle Zeiten, und erst recht in diesen Tage^, da seines Oxistes Sehen mu-Der mächtiger durch die beunavn Lande gdjt: uns allen soll er geboren, den ix»ben rtnr Den Niedrigen, den Reichen wie den Arm.n und erst recht soll er gehören unterer gesamten Jugend. Noch nie bat untere Stadt, noch nie bat Der optermilligc Sinn unterer Muoürger versagt, formt es galt, WadreS, Schones und lautes unterer d.-ranivachsend« ■nh zu bieten und iu er'a.lies qenn^ and; beute nur diese-- leisen Anllopsens bedürfen, um Der stadt und ihren wohlhabenderen ^Bürgern verz und £xuth Au öffnen. Damit in diesen Tagen ein Strahl, De- Göttlichen, auch tn solche Kinder Herren fallen kann. Denen Das Schick'al Den golden« Sonnen schein deS Schonen, so rmc io 'vor! ich genug tumiftt Unb iveni non uns terroadnenm steht nicht noch m lebhaft« fcrmncrung sein erster Theatertaq. wer füftll es nicht beute nach, tote ihm das Herr bis an den S.VHt Hopfte, als sich »um. eritcnmal fernem staunenden Auge der ^-orhang hob vor jener ’ Brettern, Die Die Sdt bedeuten, und alS T-idner und Äunftler ibn in eine Jeuiiuj.n LaiioioirtschaftSrats höchste Temperatur am 17. ylichrigfte , , 17. unbeachtet. tes stellten sich Die Preise ’ür nrländitcheS Getreide am fetzt« ’L'iadnage in Mark pro 1000 k^ je nach Qualität, wobei Das Mehr ( + ) bezw. L-eniger (—) gegenüber der Vorwoche Einer guten Sache “Q®,1l4lator.cui "Gebrauch schwand brr Merffdimcu ld^,fublc mld) "vt wieder gesund und kräftig. Ich versäume nicht, ,>vnen meinen betten Tank au sagen, „^toioiri roeioc ich empfehlen, roo ich tarnt ('ochachtungoooll! Anna djommbol», Mantitrahe 1»X) bei »>rau ftrtenelte. Unterschritt be glandigt: Ti. Wilmersborf Richard Lueck, fkotar. Biofon in Da» bette unb biUighe bluibtlbcnbe Mraninunnc'nnitcL Palci 3 Mk ' Avoihekcn. Trogenen. Man träne ivmen Arzt ) aufqeftcllt, D unfl Des Saffrr lritung aui «ittinctsen melier leistungsfähige gestaltet. Ticse Leitung roiro zwischen Dem Hochbehälter und Der te>2nieburg eingebaut unb unter Umgehung De Hochbehälters tn Di zur Stadt führende Zuleitung in einer Länge von 1400 Pieter ein- münben Man bezweckt nut dieser Leitung, Den Sasser- turm aut dem Seltersberg schneller und auf Direktem t?ege vom Werk aus zu stillen Um dies zu erreichen, wird im Zahrc 1910 Die Rohrleitung Durch Den Schisfenberger tieg unv Äulwe" bis zum Turm angelegt werden. 47.80 L’altiiDore- nnd Ob io 85.S0 Eieenbr.bn . . . Eingesandt. (jür Form und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel übernimmt Die Redaktion Dem Publikum gegenüber keinerlei Beranuvortung.) Zn roatig Sßodm feiert man, soweit Die deutsche Zunge klingt. Die 150. Wiederkihr Der TageS, an Dem uns unser Schiller gegeben wurde. Wrc nun soeben bekannt wird, bcabiidHigt die bieiige Thealcrdirektron, aus Diesem 'Anlaß Den „Wilhelm Teil" ZU ichr crmäftigtcn Preisen als Schülervorstellillig zu geben -und Diese ik»r Heilung nötigenfalls mehrmals $u wiederholen Ta für -eduhrt ihr Der aufnd>tigfte und wärmste Tank all Derer, denen schiller mehr »st als Der Autor einer Anzahl in Goldschnitt gez bunDenvr und auf^voliertem Regal schön auijjereibter Bände, cs giPührt ihr der Tank all derer. Die ein verz für unsere heran- nad sende ZugcnD haben, dürfte Doch keui anderes Stück wie gerade Der Teil geeignet sein, unsere Zagend zu bcgcukni und ne in Den Bann uneres großen Tick, ter fürsten zu ziehen^ unD Darum iverden mich Die Tarstellcr Den schönsten Lohn unD Dank für ihre Mühe unD ibte schöne Sunst in Den llnehtenden .ihnöcraugm lesen. Die geitxinnt in Dir Wundenvelt schauen. Die des Dichters (Genius ihnen vor gezaudert. idii m Triftet Hosten- I) ein weiterer Dampf- • und 12 Atmo vhären 9s §: bis 18. Crtober = 4- 17,5'2. .18. , =>4-6,1 ’C. vorn 18. bis 18. Oktober 1909. Die abgelaufene Berichtswoche Hai infofern leine 'Jlcnöerungen der Situation gebracht, al» Angebot und Ablieferungen infolge Der jetzt eifrig betriebenen yetoarbeiteii sich andauernd tn sehr engen b reiten halten. Nahezu von allen 'Märkten deü Inlandes wird daher em locueres Anziehen Der Weizenpreife gemeldet. Auf dein Berliner X.'icleriing6mai(ie machte Die sich namentiidj für Den laufcnDcn Ulonat zum Ausdruck brmgeuZ* .'lufwartsbeivegung zunächst iveitere oocilchnnc, zumal die uberjeeifchen oorDernngen hoher lauteten, und Ungarn andauernd mit Kaufaufträgen am Markte war. 21 LI sich zu den gefingerten Preifen mehrfach Neigung zu O'nvuuircaliiatioucn und Abgaben bemerkbar madttc, und Ludapest Dem burfigen Markte oorubergebeno seine Stutze rnriog, trat ent anuiuiDhdjer Rückschlag ein. Vinlaft Dazu gab u. a. auch eure P^ridung, iwnad) Die Andauslächt- für Heizen xn Ärgentienien imiut Erwarten nur eine germge (rmidtranlung eegcuuLci Dem Lvriahrr auftocift, so baft, wenn nicht starker tytaii ober Öcuschreckenschaden ein treten sollten, ungefähr mit einem gleich -iruftat üJciAaurtragc wie im Erfahre zu rrchneu ia. Dir letzten Tage brr Woche brachten häutig. Sehtvankungen, und nur Dem erneuten liutgrenai Deo Ludapt-ster Marktes für lüälcrr Sichten war e» zuzuschreibcn, Daft sich Die Tendenz lurn Schluft Wieder befestigte und em Test De* Verlustes cm geholt werden konnte. Qtegniubcr dem tzöckmstände um Du* Mitte bet -2*d>- schließt 26ei«n immerhin um 3 -ö Mark atHXicftnxidn Roggen lu. Pfarrer Setstvabe tcre neue V rscknne «w'n ' ?HL die 90 S kundeniiter leistet und von Tinqler-Zweidruckeit geliefert wird. Tie neue tzriß-Ta o'maschin' arbeitet i.n Per^lctdi ,u Den älteren Weltmarktpreise: Weizen: (-f- OwO). Tez. 215.50 (+ 2.00). Budapest CfL 246^5 (+ 1.90). Liverpool Tezember 175L0 l-s- 0.55). Chicago Tezbr. 163.55 l-f- 6 45). Roggen: Berlin Lttober 169.25 (— 2.75), Tezeniber 1 rjdjintu ( SacDampti: u.'N' mit e erspatni) bei gleicher L istui«^ Au Tie Liricknadkln flirren, dir lufirn klapprin. und bie Tomen unterhalten stch eifrig, wao sie bei crrfal1 'len Der HauSangehoriqen tun. Und al» llebcrdnfrtnununa £y.9|bt '.‘d) bar, ne alle oorbeuqcnb Äaa» achte S odener Mineral Kastilien gebrauchen, tau sie wieder nur »Vapc uebte ,G^_ 2ebener uerroenbeit. iverm c» gtiu eine plötzlich nuftrcienbc ’><. ll**e ^vtnunn auo ter Welt au lchaffen. ?’lan 'fäf' achte ^obener in icder Apotheke. Troqerie oder ^mcrol,DQftcrbanblun; für s*. Pfg. die 2dmtoicL «neb ... T aommuu-n wcue man abri entschieden zurück. Prinzess-Kleider Grosse Auswahl Billige Preise Alle Weiten vorrätig 81/.*/« Reichsanleihe .ir. 3°;. ■ do. .. 3Konsols . 3*/. . d< . 3',,'/. Hewen 37,*|, Oberhessen . — an 4°/e Gesten. Goldrente .i. 4'/,'/» Gesten. Silberrente 4°, Ungar. Goldrente ... 4® e Italien. Rente . 3° 0 Portugiesen Serie I .’ 3*3 Portugiesen »UI . 4* ,•/* fom. Staatsanl. 1905 4‘ ,°,e Japan. Staatsanleihe 4e/e Conv.THrken von 1903 Turkenlose 4°/, Griecb. 3Ionopol-Anl. . 4°'e Lassere Argentinier . 3e e Mexikaner . ..... Chinesen ... tktlen: Boehmn Guss . •. — Badems E. W. . . . . neue Welt bin«.nnführten ? larum.^in Dankbarer Lnmicrung an jenen ersten schönen und graften Taq, öffnet \rure verzen unD Jiiin*1*: verhaltnismätzig gering ist Dank Dem lieben#nnirbigm ikommen Der ^heatrrbirt'ftion — der crwröerlicfte Betrag, ihn, Damu allen AuiDcrn*) an wcihevvller Schillenag werde, dessen sonniger Man.; ibnen fahrelang, vielleicht 80 ^jentimeter Turch« Äeijen Roggen Hafer Königsberg 218 (-H 3) 161 l-r 1) 154 < + 6) Tmizig 222 (— 1) 166 1 + 1) 162 ( + ö) Stettin 210 (— ) 162 (- 160 ( — ) Pofen 220 (+ 3) 163 (— ) 158 ( + 1) Breslau 227 ( + 2) 169 (- ) 156 < + 2) fberlrn 218 (- ) 169 l+ 2) 175 1— ) Magdeburg 219 (+ 7, 168 {— 169 v + 1) Halle Leipzig 221 (+ S) 177 (— ) 173 (— ) 219 ( + 2) 177 (- ) 175 (4- 1) Dresden 224 ( + 4) 175 (- 170 (- ) stkostock 211 (-H 1/ 159 (— 2) 158 (4- 2) Hamburg 218 l-f- 3) 175 (- 172 (— 2j Hannover Düsseldorf 222 4, 166 i— 1) 170 (— ) 225 (4- 1) 170 (— 3) 167 (+ 2) Frankfurt a.M. 230 (+27,) 170 (— ) 165 (— ) Plannheun 235 ( + 2‘/a 1727, l- 2' >,) 170 1-i- 2'/,) etraftburg 232-, (+ 6) 180 (+ 2- /,) 175 (— ) Stuttgart 235 (4-7*,,) 175 (- ) 162*,, (— München 234 (-H 2) 172 (t 4) 164 (— ) Cftober 1909 Barometer auf 0* iednzterl 2emperalur der Luft «, z> "0 “ 3 (* Di eia live Feuchtigkeit öinu puQuinn ‘4t mdsiörke Wetter 18. 2“ 745,5 17,5 10,3 69 SE 4 Sonnenschein 18. 9- 746,9 9.8 8,8 98 SE 2 KlarerHimmel 7- 749^ ... 8,0 r ftill still 'Jlcbcl '"en Altersklasse Weller 'll Bank landit richte Bank für Handel 150.0V MD 160 k 20 Sonnenschein Slarer^immd 3lebel ,3’C. ,1°C. ^8 Xag diese te" ten 2^0 ’ fin?^ ZK M T^benS ."UW' 'N diesem 7? 9 rch di A -recht soil^ dq )at unsere ^bürget Ma ,* Ä MH n l -s?nzen und m viclleiZ bmeuileuchtci, ^tinRüUer. bahn. • ..■■ JJJ ,ahn - . > MW Eisenbahn . «**" L15 Uhr. leyer. . . ?kert. . . 136.8,1 ■gwerk . . 210.0.1 Bergwerk . 218.® •ik. Paketl rerk . . . 208.^ 195.3 . Z02.W i-Indashie 1" sges. . ■ it . • • Ohio- . 117.60 .ngsknrse. werk . - S. ' . - 208.W 195.(0 ' 24.1)0 ‘ 1010) ‘163.10 ache rbarlotientE tiopiidimraen^ nb der .'ioniW > i lagen- -^L Itungsvoll! M ? UnterschriN littet Paket G zt _____ i« we* »AZ ays tritt eöernJ’jSetenö; tl0ß45 MZ iiiriitf-__—- ass % 2 C9Ö 2 S, o c CO — o = 3 »5 Ö- Z’s o o- e s* r» »So » o to e> «su : p CD • -D T ’Wh. O» ö O o ~ 55 5" e 5 CP 3T «SU? CT <22.3Ö 5 <7 o 2 «SD — *5 er' S « £ - ± ™ H - n 2 O: ° ® «Cf C'-' ^a’ö 63 5."z cr^errt »E 2S .Z- .er <3.0: s©» _ e 77 r* 3 - "^5 Ötoor 5= £ "Z?CD rt r> V- cr P s'§- —: fZ (& S'ö3 3 d % .—c-.—< i'2 - : HM 2 iigs^tÄ -S-to'a * I 72.^ | £j» — itr | «v cs C2pn^ e'L.'S - *-> •®Ä S Z$ Bh co »ZT «su C£> 'S« 3 er *-* ---- *■* *5u — 5?» Z Z. SVG-^L^ y C'P ei'- r» 3 ro sqT ‘5 -'^=2 5^ El"1 “ 2 r» yp 2. «£>. k> 3 ö <& P S r-r =r> re ds (X> 3 o — D —■ '» — e e .3:3 o 3 57 O 3 3-S cd 3- 3 2 P: 3 a ** D re o I te te er o « S?: 2Z >S*0 0 - ( (Z>% 33 8 K E a « «SD @1!". <-t — e 3 Z ST to” Zc?)' 8a' 2.S P.D • , P: 2 3 p 2 CP' @3: o^: er5 ! ® ö sr« & P ro po®, 3 '3-2 2. • o er 3, 3 re 3 e« e?*cr»* *c e 5 — d Z'p -.3 er 5a* 2 «e ., P o 7 "DM El 2- er «so C" « 5.e — O < 3 ® = c 3 re 3 ^3 © «SD _ . CD 3 . e — P re . S- 3 o 3; ' »ff ff SO — 'S« ZE 3 3 = 3 P: • « -2? ® - oS-S- ■ 2 2p ■ D: CB S- E 2 A» I- 2 re 3 ~ So 0=3 ' 3 m —— <50 S* 3 ZS-O:» — - ro ~S;5 I S2§" CP - re 3re 0*0 3 2) ss S If» XB * fX dS zw E.ro c-« ef S er • re 5.re» <33 5 '• CT3 <50 <-: 3 -3 —D |=§ ESS re —. • Cr?~ 01 o 2 D CD e -;■ - e* te 3 er W p CP S 8 ■CT1 DK cs°E- CD p 2. c er CD S CT- Cr? " e 0- P —- 2 S CT> 52 — D 2 CP — «So , , "KM S> )e (5 ‘ 5- = CP 75 O-2. '23' CPo P:3 3 CD = h er 3 SS □ 5 3 cr 2E 2° 3. 3 2 CP fr 2.^5 o 3 c—- ti- .er _. 77 're 7~ C er <-, rl O1 e re — o» • —- — — CP 2 c Z § S'- ®2. "■p" 3 10- c ' CM3 3 — CO- CT- p ,acp a- L2 - ^2 X ;123S ä Z^p £ o'p’ ■’s« £?p. CZ_7 re er Z(?F2 »JE 3-3-~ ä:-- 2 3 LDro e. 72«e pEpy p 3 2 te er ^7-C' C£ p-2 Ö2 p a er 3 erE P —re kS 3,3 •• « te JE E“ E* ö — EM (S H 5> eö PS S)' «sü'a, g 6)2 h=s<; P-PS-E L 7 er 2.-5^ Z5 K 1-12 = n re 3 —er 2_2H — 3 ' P •3-» rt ^CT-C'TpC ZMZtz'§ -- E:=-P:=2 IslH 5 P ♦ <9® «Su o-" <-y — §^Z'2.«Z 3-3 3^^ IZss^ E E <2 3 —- 7 —. CD — P >e «3> 3 S- 2 2® o — es 2I S>r-W cP C ' 2 5 re 'So Z' 2 r-i O Pr — 2 CD -y? © 5:0' er 2 S'_Z’ 0 2 o > :"gÖ=S8 ZI o c Zs -> f-D . <3 4o] Schon möbl. Zimmer zu vermieten. lVrabenftrahe 11 vt. UJMH7] 1 gr. u. 1 kl. mobl. Z. in ruh. fr. ^age zu o. Stelnfiras,e m U. 08045] Gröhe» schon mobl. Znn. zu vermieten, sicher Str. 9II. 07167] Ächön möbl. ruh Zimmer zu verm. Gröger Sieiiilveg 22. 07967, Möbl. Zimmer zu vermiet'. 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Alleuiverkanf für (Hieben u. Umgebung an bat Glegener An;, erb. «W Ue, die noch Berl lndlichket^R ** gegen den Nachlad der 41. tVauomauu iiyiö. ah eriuleu haben werden zu bereit IrrlÜb« gütig bis längstens t. iloDtmlitt ös. Zs. ' MI ^orberuiiflcn wolle man Iw bem Unterzeichneten ebenfalls binnen 1 I Tagen geltend >iiachcn. Gienen, den 18. Oktober HXM Namens der Erben: Th. Baubel, ________Bahtihoistrahe 29. Verloren goldene Tamenubr am . rettaa abend auf den» Wege Marktplatz Selterdweg bis Ecke Iflüdiirarn'- Gegen gute Belohnung abAugeoen UBUu3j___________Goethi'tra' .>■ «2. Stenograph.-Gesellschall „Gabelsberger“ Giessen Mittwoch den 20. £ höbet, abends 9 Uhr: ir** WicMige Bespreclmog. Zahlreiches Erfchetiten bringe«# erwünscht.Der Boritanhs, W Sladllhealer Giessen. [Mrektloe; Hennaaa Steingoettar. Dienstag den 11). Oktober iWJ Anfang 8 Uhr 3. Dlenstag-Abonnem.-YorsteDiN W* XowltMt! "W „Im Klubsessel“ Vuu'Dtcl IN :i Akten von Eat! Nöhler und Ludwig Heller. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Mittwoch den 20.Oktober 1909 Anfang 7 llbv 2.Mittioch-AbonneiiL-yorsteUiM Unter Dlitwirkung der Saoeüe des hieiigeit aniant.»,'.cntuieiu» Krittler Wilhelm- dir. 116». „Ein bmact]!»“ in 3 Akten