Nr. 64 Erstes Blatt 1ZS.Jahrgang Mittwoch 17. März 1 SOS Afi*A** AM All“®* »tehenerSamiiienblätfer; JH nAW 1W Mr RH WW ^lbhole- u. Zweigstelle., zweimalwöchentl.rlrett- W O K fi FRÄ ÄV W 1$ fl W 3 MW Lj Lj ¥ i/' Ä M SV ■T monatlich 6L Pf.; durch blattfürbcnKreis (Sieben UM gfi fSÄ B HZ B H BLz B Jy ■ B H B B B B diePost Dtk.2.—viertel- und Freitag); M B B B Bt B B B JE B B B HM WL B B B WM B ausschl. Bestellg. ^vivywivi TL«? General-Anzeiger für Gberheffen -M-N Annahme von Anzeigen V W 1 i M u.Land" und^lSerichls- HS tormtoa^Tue" R«ß inan in Lester reich doch schon mit großer Sicherheit beit '.'iluybrud) des Krieges erwartet, unb man versteht es nicht, >vie >i um in Berliner a in 11 i d) c n Kreise n wieder einmal die s ste lieber zeugung äußern kamt, daß fick) der Krieg werde I)'trineibcn lassen. Wie wars bod) beim 2lusbnid) des russisch- j^oanischen Krieges? 2luch damals waren die amtlichen K' r eise iin Berlin der festen Ueberzeugung, daß ein Krieg nicht ausbrechen iM.'rde. In Port Arthur wurden bekanntlich zur selben Zeit die ciiften russischen Kriegsschiffe von den Japanern in den Grund ai(bohrt. Jetzt ist verschiedenen Berliner Bankhäusern von zu- fi mdiger Seite die bündige Erklärung erteilt ivorden, daß für bric nächste Zeit eine S t ö r u n g des e u r o v ä i s ch e n F r i e d e it s keinesfalls zu befürchten sei. Hoffentlich behalten unsere „Zuständigen Stellen" dieses Mal Recht. Dem Richteii'tgeweihten lovird es allerdings schwer an, die Erhaltung des Friedens zu glauben. 3«it Belgrad wird der 2lusbruch des Krieges allerdings schon flIS eine selbstverständliche Sache angesehen. Serbien, so heißt es in einer Belgrader Meldung, sieht den Ereignissen mit großer Mhe und Gelassenheit entgegen. Serbien scheint der russischen Mfe allem Anscheine nach recht sicher zu sein. In Paris und London scheint man die Lage weit iveniger Mimistisch zu betrachten als in Berlin. Die Pariser Blätter ernt ballen eingehende Erörterungen über die serbische Rote. Der „Temps" meint, es sei zweifelhaft, ob die serbische Antwort die Merreichischungarische Regierung befriedige. Man könne, so sehr mim es and) wünsche, von diesem neuen Schriftstück keine Besserung brn Lage erwarten Oesterreich wolle Serbien allem Anscheine nach zu einer vollständigen Kapitulation zwingen. So verlautet, bacH es Serbien nicht mehr die geringste Genugtuung, z. B. den Betritt zur Donaukommission gewähren wolle. Wenn dies richtig ich so vermögen selbst diejenigen, welche die Politik Oesterreich- II ngarns bisher in der maßvollsten Weise beurteilt haben, seiner Weisheit und Vorsicht immer weniger Vertrauen 'zu sanken. Auch bä „Sißele" schreibt, es zeige sich, daß die Frage des Handels- dixrtrages nur ein Vorwand war, daß 2lehrenthal eine regelrechte l 'ipitulation Serbiens erzielen wolle. Nach einer Wielbung aus Ei. Petersburg sollen England und Frankreich die nissische Regie- rnng allerdings verständigt Haden, daß wegen der seroisd)en Frage nuit Oesterreich nichts entbrennen dürfe. Eine Meldung aus Wien teilt mit, daß zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn ein Sonderabkommen bevorstehe über die Haltung Deutschlands im Fall eines .Krieges mit Serbien und Kußland. Deutschland würde in diesem Falle, so heißt es, sich zur N'w h l w o l l e n d e n N e u t r a l i t ä t verpflichten. Beide Staaten bribsichtigen, burd) ihre Botschafter in Paris einen Anschluß t\ lankreichs an diese Konvention zu erlangen in dem Sinne, heg Frankreich gleichfalls Neutralität in einem Kriegsfälle beob- aoten würde. — Diese Meldung wird in Berliner gut unterrichteten heilen als irreführend bezeichnet. In wiefern? _ In Wien wird offiziös mitgeteilt, daß die Haltung der deutschen, französischen und eines Teils der englischen Presse, mi((d)e die serbische Note als unbefriedigend bezeichnen, hier mit nugtuung erfüllt. Es müsse wahrheitsgemäß konstatiert iwerden, bM die Situation auf das Aeußerste gespannt sei. Es sei nur mich zu hoffen, daß Serbien in zwölfter Stunde zur Besinnung fo amt. Inoffiziell verlautet, daß Serbien nicht weiter entgegen» harnen werde. In Wien will man nun trotz der äußerst gespannten Lage tarf) einen Versuch -wachen, den Konflikt friedlich beizulegen. Inr gestrige gemeinsame Ministerrat beschäftigte fick) mit der Zuteilung der Antwort Oesterreich-Ungarns auf die letzte Note Serbiens. Graf Forgach^ wird diese 2lntwoN am Freitag in Bulgrab überreichen. Sie wird nicht den Charakter eines Ulti- , niatumd tragen. Serbien soll die Möglichkeit geboten werden, I eine erste Antwort auf den jüngsten Schritt des Grafen Fovgach einer Nachprüfung zu unterziehen. Nach einer anderen Meldung hat die oster reichstch^uiiga vische ! Regierung den übrigen Großmächten burd) Vermittlung Teutsch- üids Mttrrlen lüü«l, daß itf bereit sei, tzie; Konferenz über die O rientan gelegen he it zu besuchen unter folgenden drei Bedingungen: 1. Anerkennung der Unabhängigkeit Bulgariens. 2. Anerkennung des Einvernehmens zwischen Oesterreich und der Türkei. '3. Abänderung des auf Montenegro bezüglichen Artikel 29 des Berliner Vertrages, dagegen lehnt Oesterreich jede Diskussion ab Über wirtschnftlidie Fragen internationalen Charakters, das heißt, über die Eisenbahn von der Donau nach Dem Adriati scheu Meer und über den Rückkauf der Eisenbahnlinien pon Nisch und Saloniki und die Ernennung eines serbischen Delegierten zu der internationalen Dvnaukommission. Diese Erklärung, die zum Teil weniger Zugeständnisse enthält, als die frühere Erklärung Oesterreichs, hat in diplomatischen Kreisen einen sehr_ schlechten Eindruck gemacht. Man glaubt auch, daß die Rolle Rußlands dadurch vorläufig beendet fei. politische Caacsjcbcm. Großgrundbesitzer und Steuerhinterziehung. Daß die Steuerhinterziehungen seitens der Großgrundbesitzer in bedeutendem Umfange Vorkommen, lehrt auch eine Reihe von Zuschriften, die der konservativ-antisemitischen „Deutsch. Ztg." aus ländlichen Kreisen zugegangen sind. Ein Manu „aus dem ländlichen Osten der Monarchie" beispielsweise schreibt, die Grundbesitzer rechneten sich so viel „Wirtschastsunkosten" heraus, daß sie trotz Jagdvergnügen und noblen Passionen oft weniger Einkommensteuer zahlten, alseineviel- köpfige Lehrerfamilie. Ein höherer 23eamter schreibt: „Während die Lebenshaltung der meisten Grundbesitzer meiner Nachbarschaft über die meinige erheblich hinausgeht, machte ich bei der letzten Landtagswahl durch einen Blick in die Steuerliste die Wahrnehmung, daß einer dieser Herren (Haushalt: 2 Inspektoren, 1 Mamsell, 1 Diener, 2 Mädchen, 1 Kutscher, 1 Stallbursche, 4 Kuksch-, 2 Reitpferde das übrige dem entsprechend) weniger als den fünften Teil meiner Einkommensteuer bezahlte. Die Mitglieder der ländlichen Steuereinschätzungskommission meinen, das sei anderwärts aud) so; und man zuckt die Achsel, um nicht mit allen in Krieg zu geraten. Wird einer einmal gestellt, indem man ihm nachweist, daß er als großer Herr lebt und als Kossäth steuert, so erklärt er, vom «Kapital zu leben." In der sehr interessanten Zusdwift eines Kleingrundbesitzers werden die Mittel, deren sid) die Großgrundbesitzer zur Steuerhinterziehung bedienen, uod) genauer gezeigt. Der Großgrundbesitz, der fast immer aus Grund seiner Buchführung, nicht nad) Hektar besteuert wird, zieht sich alle Ausgaben für Maschinen, künstlichen Dünger, Arbeitslöhne usw. ab, kurzum alles, was eben an Ausgaben im ganzen Jahre vorkommt. Noch vor ein paar Jahren habe in dem Kreise des Briefschreibers ein Gut von 7000 Morgen überhaupt keine Einkommensteuer bezahlt, und uod) heule zahle ein Besitzer im Dorfe mit 500 Morgen mehr Steuern, als zwei Nachbargüter mit etwa 2000 Morgen. Der 'Kleingrundbesitzer erklärt auch, daß unter den Bauern durchaus keine Abneigung gegen die Nachlaßsteuer bestehe. Dort, wo sie sid) rege, sei sie von den^Großgrund- besitzern künftlid) erzeugt worden. — In Sachen der Steuerhinterziehungen der 2(grarier ergreift Prof. Delbrück gegenüber den, aud) von uns veröffentlichten (Nr. 60 d. G. 20, Erklärungen der „Berl. Storr." unb den Ausführungen des' Finanzministers im Abgeordnetenhause nochmals das Wort. Bekanntlich hatte die „Berl. Storr." gegen seine Berechnung, daß allein in Preußen ca. 60 "Milliarden sich jährlich der Veranlagung entzögen, ins Feld geführt, daß dabei der Wert des Hausrats und ebenso der Betrag der nicht steuerpflichtigen Vermögen unter 6000 Mark nicht abgezogen seien. Prof. Delbrück betont demgegenüber, daß er diese Abzüge tatsächlich gemacht habe. AurlanL. Das r u s s i s ch - t ü r k i s ch - b u l g a r i s chj e Finanzabkommen wurde heute unterzeichnet. Aus Peking wird gemeldet, der deutsche Gesandte habe den Vorschlag gemacht, die Mächte sollten ihre Einwilligung dazu geben, daß China einen Aufschub in der Zahlung der Boxer-Indemnitäten für zehn Jahre erhalte. Der Zweck dieses Vorschlags ist, China aus seiner finanziellen Not zu befreien. Wie die „Morning Post" aus Schanghai meldet, versucht die chinesische Regierung, die Rückgabe Wei-Hai-Weis an China zu erlangen. Die Chinesen möchten diesen Hafen als Basis für ihre neue Flotte besitzen._____________________________________ Aus Stadt und Land. ' Gießen, 17. März 1909. *• Tageskalender für Mittwoch, 17. März: Stadttheater: Benefizvorstellung für Regisseur Kro nert: „Der Leusel." Anfang 8 Uhr. Kolosseum: Programmwechsel. ** Für die Sitzung der Stadtverordneten-- Versammlung am Donnerstag, 18. März, nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung aufgestellt worden: 1. Mitteilungen. 2. Ankauf der alten Klinik. 3. Gleisanlage der Straßenbahn und Veränderung der Bürgersteige in der Schulstraße. 4. Wagenhalle der Straßenbahn. 5. Einrichtung Der Straßenbahnwagen. 6. Verbreiterung der Wieseckbrücke in der Frankfurter Straße. 7. Straßenbefestigung und Unter- bettung der Gleise. 8. Erweiterung des Schlachthofes. 9. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 10. Genehmigung von Rechnungen. 11. Ausschließung deS Philosophenwaldes von der Leseholznutzung. ♦* Die Landflucht der Lehrer macht sich! besonders in den abgelegenen Orten des Vogelsbergs bemerkbar, so daß nicht selten Stellen wiederholt ausgeschrieben werden müssen. Auch die sogen. Höhen-ulagen für entlegene Orte veranlassen Lehrer nur selten, stch auf solche Stellen zu melden. Gegenwärtig sind jetzt u. a- wieder zur Besetzung ausgeschrieben Herchenhain, Ober-Seibertenrod, Busenborn, Helpershain und 2Sräungeshain am Hoherods- kopf. ** Märzenschuee. Seil langen Jähren hat man um diese Zeit keinen so hohen Schnee gesehen. Es schneite gestern fast den ganzen Taa. J>n wenigen Minuten fiel der Schnee handhoch, im Gebirge liegt er fußhoch«. Im Vogelsberge sind die Waldwege unpassierbar geworden. Das Wild kommt — von Hunger getrieben — bts an bie Dörfer. Die Temperatur ist etwas gelinder geworden. ** Vergebung von städtischcn Arbeiten. Tie baugewerblichcn Unternehmer von Gießen richteten folgende Eingabe an die Stadtverordneten-Versammlung Betr.: Vergebung der Bauarbeiten am Schlachthof-Neubau bet Stadt Gießen. An die von feiten der Firma H. Winn u. Eos. au verehrt. Stadtverordneten-Versammiung gerichtete Eingabe schließt sid; der Verband der Gießener baugewerblicheu Unternehmer an unb unterstützt diese Eingabe als im Interesse des heimischen Handwerker standes. Wir beklagen es iebr, daß es nicht möglich war, einer unserer leistungsfähigsten Firmen am Orte trotz ihrer billigsten Offerte den Zuschlag zu erteilen. Da nun leider, nach uns gewordener Mitteilung, an der Sache selbst nidsts dnehr zu ändern ist, bitten wir verehrt. Stadtver- ordneten-Versammlung bod) bei weiteren Vergebungen dafür Sorge tragen zu wollen, daß uns hiesigen Unternehmern der Vorzug gegenüber auswärtigen Firmen cingeräumt wird, was übrigens in anderen Stadtverwaltungen ohne weiteres gesdiieht. Wir haben in dieser Angelegenheit genau dasselbe Interesse, als die in Frage stehende. Firma, da uns bei gleichen Umständen, also als billigstnehmende ortsansässige Firma, es ebenso gelegent lich passieren könnte, daß uns die teuere auswärtige Konkurrenz vor gezogen wird. Mit vorzügl. Hochachtung Die baugewerblichen Unternehmer in Gießen. Wir ersehen aus dieser Eingabe, daß die sämtlichen Gießener Bauunternehmer die ©adye der Firma Winn zu ihrer eigenem gemacht haben. Den jür einen gewöhnlichen Sterblichen nicht ohne weiteres verständlichen Standpunkt unserer Stadtverwaltung, bei Spezialarbeiten auswärtige Firmen den einheimischen vorzuziehen, wird man wohl damit zu begründen suchen, daß die Firma Winn foldrc 2(rbeiten noch nicht gemacht habe und deshalb keine Gewähr für die gute Ausführung der Arbeiten biete. Dieser Standpunkt ist ohne weiteres hinfällig. Man kann eine am Ort ansässige Firma gerade so gut zur richtigen Ausführung der 2lrbeiten üertraglid) verpflichten, wie eine auswärtige und einer Garantieforderung stand in dieser Beziehung auch bei der fraglichen Arbeit nichts im Wege. " Der „Sängerkranz" veranstaltet am Sonntag abend in der Turnhalle einen Liederabend, zu dem ein ^ehr interessantes und reichhaltiges Programm aufgestellt ist. ” Stadttheater. Nochmals sei in letzter Stunde auf die heutige Benefizvorstellung für Herrn Regisseur Kronert hingewiesen, die Molnär's spannende Komödie „Der Teufel" bringt. Ermähnt sei, daß die Rolle des „Teufels" eine der Hauptrollen Albert Bassermanns ist, der ursprünglich in ihr hier gastieren wollte. ** Ueber Cleo d c Merode, die morgen ein einmaliges Gastspiel im Kolosseum geben wird, lesen wir in der Bohemia eine längere begeisterte Besprechung. Wir entnehmen diesen 2lusführunaen über die gefeierte Tänzerin, die mehr durch ihre Schönheit als durch ihre Kunst berühmt geworden ist, die folgende Schilderung: „Wer hat nicht von ihr gehört, der schönen belgischen Tänzerin mit dem altadeligen Namen und dem wundervollen Profil, dem originellen, allüberall nachgeahmten Scheitel und dem pikanten Ruf? Gestern nun hat die interessante Künstlerin im Varietß getanzt, zart und lieblich erschien sie in der unveränderten Grazie einer anscheinend unvergänglichen Jugend, und machte ihre Pas, die so alt sind und so wenig modern mehr für eine Zeit, die eine Aino Akte und die Schwestern Wiesenthal hat. 2lber vielleicht beweist das nur, daß Grazie unb Anmut nicht von einer Mode abhängen, und daß die seelenlos gescholtene Kunst des Balletts französischer Schule nur an den 9Nängcln ihrer gegenwärtigen Vertreterinnen krankt. Cleo trug ihren berühmten Scheitel und zeigte die schlanke, mehr als schlanke Taille und die haselnußgroßen Diamanten, an einer raffiniert dünnen Kette. Aber was will alles das bedeuten, wovon man im voraus so viel gehört hat und das nun ein Blick bestätigen kann, gegen Cleos Augen. Diese Augen sind das Wunderbare, das Erlebnis. Groß und edel "geschnitten, von langen seidigen Wimpern beschattet, blicken sie mit der scheuen Keuschheit eines Rehs, mit der ins Herz treffenden schwimmenden Weichheit eines Wesens, das ganz Liebe und .Hingebung ist, und eine so sonderbare Trauer liegt in ihrem befangenen, wie »flehenden Blick, daß man ihn wie ein Märchen empfindet und wie eine fremde Blume. Cleo tanzt und zeigt sich in den kostbarsten Toiletten, als Phryne und als kokette Spanierin und im Goldbrokat. Aber sie bleibt immer dieselbe, wenn sie die schweren Lider aufschlägt und wieder sinken läßt über dem sanften Glanz ihrer Pupillen. Das allein ist Cleo und erklärt alles, macht alles wahrscheinlich und glaubwürdig. Die Coiffure mag man nachahmen und die Figur inag aus der Mode sein, vom Tanz soll überhaupt nicht gesprochen werden; aber diese Augen! Man wird nichts von ihr mitnehmen in seiner Erinnerung als diese süßen, sehnsüchtig-ergebenen, betörenden, bittenden, rätselhaften Kuideraugen . . . Die ivahre Cleo. ** Der vorn Evang. Arbeiterverein am Sonntag abgehaltene Vortragsabend war ziemlich gut besucht. Das Ver- ei^nsmitglied L. Schäfer hielt einen interessanten, lehrreichen Vortrag über Bergbau. In der Einleitung zeigte der Redner an Hand von Zahlenmaterial wie weit die Technik auf allen Gebieten vorgedrungen ist, nur auf dem Gebiete des Bergbaus sei es bis jetzt nicht gelungen, dem Bergmann sein Los günstiger zu gestalten, bzw. die ihm drohenden Gefahren fernzuhalten. Die interessanten Ausführungen des Referenten, der mehrere Jahre als Bergmann prakttsch gearbeitet hat, zeigten, daß der Bergmannsberuf nicht nur fd)were Arbett, sondern auch große Gefahren in sich birgt, die in jedem Jahre eine Menge Opfer fordern. Tie vorgeführten Lichtbilder gestatteten den Anwesenden einen Blick ins Bergmamtsleben. Reicher Beifall lohnte den Rednm für seine Ausfiihrungen, dem auch vom Vorsitzenden des Vereins der Dank abgestattet wurde. Allgemeines Interesse fanden auch die während der anschließenden Diskussion von Mitglied Gerth aus seiner langjährigen Tätigkeit auf Gruben erzählten (trldnutfe.. n,um Schluß erneut n l an " n ' nalico- r bte <* n nchr.-n Chorr^ br "tkiudKi be* Hb :i.> noch djiIi Vortrag wocitr X,'t:ber. Ter 5 berheff ische Bienenzüchterver band hält am 13 April hier jcnie Telcfliertcnoeriammlunfl ab. ixiuptpunft der Tagesordnung bildet die Ausstellung der 3m!er zu Altenburg bei Alsfeld. mit der die toaupiner jammlung verbunden wird " Ter ^rühiahrt bicrde markt verspricht wieder sehr gut zu werden ^ur die Prämiierung liegen schon jetzt zahlreiche '.Wdbmiflen vor Auch die Vorführung ton Pferden aus dem Privatbesitz scheint wieder^gine Be teiligung zu finden und interessant zu roerben Tu* so beliebten Lose dec P i e r de m a r t t l o l t c r ie finden guten Absatz Voraussichtlich werden alle 3OOOU Lose verkauft Ter erste (Gewinn bestehl aus einem eleganten Piktvriawagen von Tyriebridi (HroR^icHen mit Pferd und silberplattiertem Geschirr von Christian 2pieß-Gießen Ter zweite Gewinn besteht aus einem eleganten Iagdwagen von August *lil- binger mit Pferd und vernickeltem Briistblattgeichirr eben falls von Äilblnger Ter dritte G.-winn besteht nis einem Lauterbacher Wagen von Wagnernieister August Führer mit Pferd und komplettem «ummetgeschirr von der lYtrma Voller Diebel Cs folgen sodann 6 Pferde und 4 Zohlen Pferde und Zohlen werden auf dem Markt gekauft. Mit dem Ankauf der nicht lebenden Peter Becker wurden nun heute ebenfalls durch die Gen darmerie verhaftet. t A 16 f e l h , Hi Mai; Eine ber größte u M o 1 ke r e i e n •C b e r h e i s e u s ist hie hiesige 'Molkerei Sie zählt 886 Mit gl »ehe» und eruclt inen Reingewinn Mark 6knnralviriainntluna l at bavan den durch Hochwasser «dimer ge tdiobiateii Landwirten des Lahntals und der Altmark 250 Marl überwiesen Homberg a. d £., II Mail 3m Hotel „Zum hessgchcn Hof" dielt auf Beraulassung des rtsgewerbeoereins Rechtsanivali Se r iba von Bad Aauhenn eilten gui besuchte« Vortrag übn „Ausaew.ihlte stapitel aus dem Z a in 111 e n u n d Erbrech f sowie «der die ..Die n st b v t e n f r a g e" Am Schlüsse danlt, Aeftor Nenn stiel hem >Kcbnrr für feine belehrenden unb anregenden iAusführungen An der hieraunolgeudeu Tiskussion, weldn- iid) seht htleniiaut gestaltet . beteiligten sich insbesondre stickt stiel. Piarrer Prawrius. Amtsrichter 3ost, Bürgermeister Nepp und Herr Spanier. R. Feldkrü cken, 16. Dlürz. Bei der gelten» hier vorgenommenen Bürgermeisterwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Echleuning einstimmig wiedergewählt. Herr Cchleumng »st fegt zum viertenmalc als Oberhaupt unserer Gemeinde gewählt »vordeu. ein Beweis, daß er die ihm obliegenden Pflichten jederzeit getreulich erfüttte. -in. Friedberg, 15. März. Letzten Samstag wurde einer Witwe F. hier eine silberne Uhr und ein Portemonnaie mit Inhalt aus ihrem Sekretär gestohlen. Die Polizei hatte den Täter alsbald beim fragen gefaßt und in Haft gebracht. — Gleichzeitig wurden mehrere in einer Hofraithe lagernde Waren, die einem Gießener Kaufmann gehörten, entwendet. Der Täter, em junger Mensch, wurde ermittelt und verhaftet. — In einem Hotel wurde heute morgen ein fremder junger Mann verhaftet, der sich de« Versuchs des Verbrechens gegen 8 175 1 des Reichsstrafgefetzbuchs schuldig gemacht batte. Ec wurde sistiert und polizeilich vernommen, ledoch, da er feinen Wohnsitz Nachweisen konnte, auf freiem Fuß belasten. L. ftriebberg, 16. März. Der Bienenzüchteroerein Z iredderg hielt am 15. d. M. seine Jahresversammlung ab. )lach den, Bericht deS Vorsitzenden, dec 1908 al« gute« Bieniahr schilderte, fanden 2 örtliche unb 1 Wandervenammlung flott. 3« der am 13. April in Gießen stattftndenden Telc- giertenversammlung des Oberhest. BienenzüchterveremS wurden ziuei Vertreter gewählt. — Nachdem schon im Februar in Bad-Nauheim eine Besprechung Itattgefimbcn batte, wurde gestern hier ein Verein deS Bundes deiltscher Mrlitäranwärter von Zriedberg-BadNauheun gegründet. Die Monalsoer- fammlungcn sollen abwechielnd m beiden Stabten stattfinden. 1. Vorsitzender »st Rendant . P. Grämlich-Friedberg. -n- Steinfurth, 16. Mär; Sin Trebeler Viehhändler hatte einem von hier gebürtigen Gelegenheitsarbeiter :en Auftrag gegeben, eine von ihm bei einem bicligen Bauer aekaufte Äuh Sonntag abend abzuholen und nach Bad Nauheim zum Verladen zu bringen. Statt besten erschien der Treiber bereit« SamStag nachmittag, um die Kuh abzuholen, da sie angeblich schon SamStag abend verladen werden >sllte. Die Hut) wurde aber anstatt nach ?!auhe»m noch Friedberg getrieben und einem Dortigen Händler jum Rauf angeboten, der ieboch mit dem Besitzer ielbü verbandeln wollte. Ter Spitzbube stellte die Kuh bei Gastwirt Le.ßler in Friedberg em und ging noch der Herberge zur Heimat, wo er einen von Cffenbaef) gebürtigen Schlosser gegen da« Ber- vrechen, ihm 10 Mk. zu geben, überredete, den Bentzer zu ivielen. Mittlerweile hatte aber der rechtmäßige Verkäufer, hezw. Vor besitzet de« Tiere« Verdacht geschöpft und a n Gastwirt Ph. Steinhäiiser-Fnedberg telephoniert, der sofort die Polizei daselbst verständigte. A18 nun die beiden zu Gail- ivirt Leißler kamen, rourben sie von einem Lchutzmanne verhaftet. b. Nieder-Wöllstadt, 15. Marz. Bei der Güter- Versteigerung der Tr. Puth sowie Bustichen Erben wurden 'üc die Hofraithe nebst Garten 25 <"X)0 Mk. und ffir die iiißer Ort liegenden Grundstücke mSgeiamt 130 000 Mk. ge- oten. Der Durchschnittspreis für den kleinen Morgen beträgt 836 Mk. L Octsta dt, 16. März. Hier wird in diesen Tagen mit dem Neubau einer Katholischen Kirche angefangen. Tie Bauarbeiten dafür sind schon ausgeschrieben. Tarrn stad t, 16. März. Ter frühere langjährige Stadtverordnete Zimmermeisler Schaub hat seinem &.b.n durch Erhängen ein Ende gemacht. Schwermut soll der Grund der Tat feilt. — Leutnant v. Reichenau vom 25. Artillerieregiment, der bei dem bekannten Nodelunglück sich eine (Hehirnerschütterung zuzog, wurde als geheilt aus dem städt. ftranfenhauic entlassen. Leutnant Okvrg o. Geldern -Crispendorf liegt iiodi immer an seinen Verletzungen darnieder. Doch ist sein Befinden ziemlich zufriedenstellend. Mainz, 17. März. Tas nun schon fast 50 Fahre in Mainz gamifonierenbe Znfantcrie-Regiment Nr. 87 feierte gestern, wie fd:on kurz beruhtet wurde, sein Imndertiäbriges Bestehen Zur Zeit der Befreiungskriege von Friedrich August von Nassau gegründet, half es in späteren Zähren sein -Vaterland dec Zuchtrute des großen Mürfen entreißen und bewies^ aiub in dem glorreichen Feldzüge von 1870 71 besonder»', vor Sedan eine alte Tapferkeit. 3d* ni am Vortage der Fe,er 14. Pkärz kamen die Mitglieder des Vereins eln'maliger 87 er aus Win hier an: sie wurden vom MusikkorpS des Regiments zur Wod- nnng des Regimentskommandeurs gebntct, woselbst sie ihre wuiwer volle Fahne unterbrad.ten Mehrere Tansend früherer 87er waren chon an diesem Tage in unterer Stadt und beteiligten sich an dem am Abend ftattfindenden großen Zapfenstreich, der sich um 7' Uhr in Bewegung setzte Am Haupttage selbst begaben nd) die Tcilml.mcr nad' dnn Zestgottesdienst auf die Uaiierltraße, no sie sich neben dein Regiment zur Parade' aufftcllhm Um 10 Uhr erschien der kommandiernde General Gen. d. Ans von Eichhorn mit feinem Adjutanten, schritt die sz-ront des Regiments und der ehemaligen 87 er ab. Ta rauf verlas (Er; von Eichhorn folgende nabinetsordre deS Mauert: „Berlin, 18 März 3d) entbiete dem 1. Nass Inf Regt Nr 87 zu seinem Jubelfeste meinen Glückwunsch- und nehme gern Vtwanlas'ung, ihm für Hne guten Dienste nätrenb des ruhnneithnt Krieges von 1870 71 erneut meinen königlidnii Tank zu sagen. Id) vertraue cS dem Regimente, daß es auch in der Zukunft m Hingabe und Treue felhteht und wenn fein König und Kriegsherr es zum Sdwtze deS Vaterlandes aufruft, feine Fahnen neue Ruhmes kränze erringen werden, gez. Wilhelm Rer." Oberst von Bredow hielt wdann eine Am'pracke und brad)te drei HucmS auf don Kaiser auS Hierauf verlas Erz. von Eichhorn eine Reihe von Ordens auSzeichiiiingen und nahm sodann mit feinem (befolge an der Zchießgartenstraße Ausstellung. Ter nun folgende' Vorbeimarsch c>es Regiments und feiner Veteranen dauerte über eine Stund-.' Alle uichtaktiven T eil nehm-r der Feier erhielten ein Erinnerungs zeichen, ein Etui mit '» Zigarren Um 1' • Uhr begann die festliche Speisung, die, ber ungeheueren Zahl ber Teilnehmer wegen, in neridnebenen Lokalen ftattfinben mußte Bei dem F-estesfen int £ffiiier4fofino gab Eberft Bredow bekannt, d,iß der frühere, kürzlich verstorbene Regimentskommandeur Cbm't Freiherr von Basftgk, dem Regiment 10000 M ark v c rm a cha hat. a. Launsbach, 15. Wär; Zwei Versammlungen tagten geftern hier, nämlidi die OVeneralnerianinilung der Mranfnifaffc des Bezirks Mroiborr unb bie . Guuot S? vrai heim, begrüßte die Spitzen der itaathdien, hrdthdien unb ü.ibnidien Behörden, sowie Frau Staatsminister Tr Ewald und Frau Minister Tr. Braun unb erstattete den IotTresberidn, ber ein Bild nicht nur von den Zielen und Idealen, sondern andi oon dem Leben ber Vereinigung unb von dein, was bereits erreicht ist, gai' Tie Tatsache, daß die Zahl der 3dnoeftern von 27 tm Vortadre aui 61 aiigewachsen und daß an Reuanmeldungen gleichfalls kein Mangel ist. beim ist, wie viel Tienstbereitschast gerade unter den Mädchen aus gebildeten Ständen wrbanbm ist Rod) liegt der Schwerpunkt ber Schwesternausbildung in den beiden, von dem Verein besetzten Ztrankenkausern, dem Freimaurer Krankenhaus in Hamburg unb .ranz besonder» dem Ltödturheti ^drankenhaus ui Tarmstadi. die als Ausbildung, statten der hinftigeu Schwestern b.uttrnb mit au »gezeichneten Humen versehen bleiben muffen: aber die Voraussetzung ber Abgabe oon Schwestern in bie Gemeinden deS Lande-, nämlich deren Ausbildung im ihemeinbepslege-senn- nar. ist ber Verwirklichung nahe gerückt '.Als Cbcrm für diese un April zu eröffnende Anstalt ist Zrl Helene v T ungern nngetreter. die letzt die Privatkr rtrnpftegettatnm des Vereins Irüet. Auch Hai der Umfang der (Mwtt Die Anstellung eines Berufsarbeiters nötig gemacht, ber in bet Venon des Viarrassisten- ten Reichert Gros- Gerau getoonnvt< der Ber^tn ijavoneu ton denen der Tiafonmenbäuter unb der Zimmerichen Ttafonidteteute. TVif ga-'enberich: erstattete Harrer Berthe i"loß Suiterndeun et knheüi mit 31 61b Mk ui E'.nnähme" und 28 605 Mk. in Au-j- gaben ab Tir nachfolgende Aus'prache. an der sich außer bew Vorsitzenden Zrl v S , epanskn und Prälat !' Tr. Zlörinq un? Tr Reifer "Sorm» beteiligten, verbreitete 'ttd über hie Aufgaben des Gerneuidepflege Seminars unb über die Möglichkeit und den Zeitpuntt der Abgabe von ^ibmenem an die Gemeint«. 6ericbß)aaU •Xa t txi r g , 16 Marz Tie Frage, das B e e re^u » und Vll; efuchen tu den kurhei tstden Forsten verboten nrrbe» kann, bescha'tigte b.utc das Landgericht Ein- Frau auo Brome treten im tirene Bi'denkor' war turdi arrs^'lizeiliche Vermgung in eine ipiter auch vom Schöffengericht benäuate <*rlb»tra»e genommen worden, ivetl sie tn einem aufgeforsteten Tiltrih bet Bromokirchen Preiselbeeren qepflüdl hatte Tas Landgericht kain heute nach längerer Vertiondlung tu dem Resultat, daß tnc ivran frei tu, pre d>en sei und ihr and' noch die durch da» Verfahren enntanbenen »dosten ersetzt werden mären. In den Gründe» wurde u a. au^gembrt. daß rt gerade ber Bemühungen bet furbd’i'dxn Abgtvrbnetrn de. jberatura de» Feld "Nd <«>n kolizeigesetzt in» Jahre 1878 bedurft hone, den 'Selb nach altem Herkommen dem Beeren- und Pttzciuchen rtidjt zu verschließen Berlin 17 Mär; Im Prozeß Ebcrdach bat da4 Gericht eine Bilanz-Verschleierung nicht rür vorliegend erachte: unb daher beide Angeklagten fragfipTV(hm_ Vegcn der nrtirren Anflage irmbe der Angettagte Iustiirat viddwl rmgeipnxben Tie Bewe sauniahm' hat indN da» reringste strafbare gegen Hirfchel ergeben, w daß ihm auch bie kosten crlaffen itnb Hin- sichtlich ber weiteren Anklage gegen Eberdach erachtet der <* cidnsdof bic Lache noch alS ungeklärt uiid hält weitere Btt«i»- aufnalme für erforderlich Ta> t'ki'idu bat daher bodjloffen. wegen der weiteren Anklage gegen Eberbach txe Sache zu vertagen und Eberbach auS der Unterfuchung-^batt zu ennanstz Uniöcriitäti-nadiricbtcn. s Tarrn Habt, 16. März Zu der am 15. April b. Ir ftottnnbenben D i p l o m-V o r p r ülu n g haben fidb 25 - kubierende Oer Ardiuefiuxabteilunq, 26 dn Bau und 1 be« Kuttin-Ingeniem- ivelenfi, 41 Ser 'l’laicbmenbauabtedung, 19 der elektrotechnischen Abteilung. 10 Studiere,,be der Ehemie unb 1 Studierender der Elektrochemie gemeldet. Ücrmifcbtcf. ' Fahrten b e « rZ 1“. Gestern vormittag landete bai ReichsfluglchiN I" evftmalc. auf ieftem Boden auf dem Riebleoarkgelände. ? »e Lanbung ging glatt von statten und dauerte eine Sttinde Beim Abstieg ivar do>< Ihtf'fnngr Höhenfteuer am hinteren End. des Zlugschifseo durch einen herab- l- uigenben Zweig eines stirfchbaumeo IctdH m rbeigen morden, io daß cs abmontiert werden mußte. Hierauf macht» das Flug- schift, trotzdem nur mehr drei Höhensteuet norhanhen tnaira. einen glatten Ausstieg und manövrierte nnllig bis zur Landung nm 11* , Uhr in Manzell An der Fahrt beteiligten sich Graf Zeppelin, u-enrra! Lunker, bie Majore Groß unb Sperling, die Hauptleute '^vrm unb Jena, die Cb.rIngenieure Ludw Tütr, stonrad Muller imd Basenadi. Kleine Tageechi ontk. In den beiden Krankenhäuser zu Erfurt behüben sich aram- roärnq 48 TuvlmSkranke. Tic llrfadie bei Epidemie ist eine Milch Infektion. Bicher ivaren drei Todesfälle zu verzeichnen. Tnrch a u S st r o m c n d c D a m p f c ivaren aui Toroc-e boot S 140 zwei Hetzer lebensgefährlich zwei ^ngert-na ?lpphfanten s ch io e r unb zwei Mafchmistenmaate leicht »e i - b i ii h t worden Tie beiden Heizer sind heute nacht türm vt letzunaeii erlegen. Die llrfache dev Unfalles ist nech mch' aufgeklärt. — Markte. fr. Frankfurt a. M., 17. Tlärt. Schweinemarft toOflfll unb einen Rachtragskcedit von "»"00 Tinar für vettroi* hebe Zwecke des Ministeriums des Aeußern einstnnmig c» genommen Belgrad. 17 März. Tie Stimmung in et- bien bleibt anhaltend kriegerisch Alle Vordereitunße» für die Ikbediebelunn des Hofes nadi Risch find getroite. Sämtliche Banken und großen os 312— (1694 Gießener Lmnibns-GeseWnst E. G. m. b. H. D16A Bilallz m 3L Jezember 1908 im Aktiva. Mk. Pf. Passiva. Mk. Pf. 2 963,81 biUim’t nbmflcben. I15S» 3 160,— Vogelsberger KM 91 210,08 100 441,02 1 627,— 22 311,58 verschiedene Posten 01459 Summa: 127 675,62 Summa: 127 675,62 Während 1908 gingen ab . . (1686 1675 Kodheimer Stratie 42 Neustadt 56 : verkaufen Äalif-Gelnche 1 321,— 434,27 Mk. 2107.50 der der IV V VI 70 1 l'i os l'ioS 821.15 406.78 559.61 Zugegangen in 1908 ..... Daher Stand Ende 1908 .... Staufenberg, den 13. März 1909. 5 482,06 2 127,46 26 504,26 2 855,— Guthaben der Genossen . . . Anleihen einschl. Spareinlagen . Schuld in laufender Rechnung an Genossen . . Nachlässe für noch nicht fällige Güterkausgelder Reservefonds . . Betriebsrücklage . Reingewinn . . Daher Stand der Mitglieder Ende 1908 69 Grunin gen, den 16. März 1909. Holzverstergernng in den Waldungen der Stadt Laubach. Dienstag den 23. März l. Js., vormittags 2 Psuud-Dose 10 Pfund-Eimer 25 Pfund-Eimer Waren lt. Inventur . . . Ausständen Mobilien nach Abschreiben v. 10% - - - Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1907 Abgegangen in 1908 ....... Die Maurer- und Pslafterarbcileu für die Neubefestigung esianlage von der Bahnhofstraffe bis zur Unterführung an ihcren Pumpstation sollen rgeschronik. r zu Erfurt befmben sichgtp Hache der Epidemie ist eine'' obcsiälle zu verzeichnen, ämpie waren aus Tori :5gEiäbrlirf)r zwei Jnqu j Maschinistenmaale leich', iizer sind heute nacht ihr '^. idje des UnfälleS ift nq w 450,20 310,— die Herstellung von 8430 lfdnt. Dramgräben in System A . . die Herstellung von 6960 lfdni. Dramgräben in System B und C die Anlieferung von Drainröhren frei Bahnstation Butzbach . . desgleichen....... desgleichen....... die Tonrohrliefernng frei Bahnstation Butzbach...... die Anfuhr der vorgenannten Röhren nach der Verwendungsstelle — 1560 Zentner . . . Umschlags zu erfolgen. Friedberg, den 15. März 1909. Großherzogliche Kuliurinspektion, gez.: Heyl. 150,66 613,— 530,15 469,21 spar- und Darlehenskasse 6. 8. m. u. § Marsteller. Singel. anfangend, sollen im Laufacher Stadtrvald, Distr. Steinbach: 744 Rm. Buchen-Scheit, 800 Rm. Buchen- u. Eichen-Prügel, 307 Rm. Buchen-Stockholz und 200 Rm. Buchen-Reiftr versteigert werden. Das Holz sitzt 15 Minuten von der Haltestelle Laubacher Wald. Laubach, den 16. März 1909. Großh. Bürgernleisterei Laubach. Summa: 8 050,34 lvelterdmst. .. ia für v-neu an, DonimÄa lle. Nachts Frost, am ^gu- Rheinisches Kaufhaus GIESSEN. Rahnhofstr. 26. Pläne, 1-mzlei der Leinen-Waren Allerbest. Fabrikat — Rasenbleiche Tischtücher, 1—5 Meter lang Servietten, circa 100 Dutzend Handtücher, circa 100 Dutzend sowie Leinen und Halbleinen in 80 u. 160 cm breit teilweise bis zur Hälfte des sonstigen Preises abgegebert. nur 38 Pfg. nur 68 Pfg. nur 3.15 Mk. nur 7.25 Mk. Die Zahl der Mitglieder betrug 1907 69 Während 1908 gingen zu ... . 1 betreffend: Feldbereinigungsmeliorationen Pohl - Göns Arbeits- nöb Likscriliigs-Vergebillig. iassebestand. . . j Snthabenin laufender Rechnung bei Genossen . . . i^rlehena. Schuldscheine . . . . ^rlehen auf Hypo- iheken. . . . Mtfschillinge . . üuickständige Güter- laufgelder . . iäckständige Zinsen lüfftänbe aus vorigen Jahren. Mobilien . . . groben Massen neu cingetroffen zu staunend billigen Preisen Glas, Porzellan, Emaille sowie prachtvolle Neuheiten in Geschenk-Artikeln aller Art. MHssmI ,MT --------—- Telefon 624. ——. Bringe meine Säle zur Abhaliurig v. Festlichkeiten jeglich. Art in empfehlende Erinnerung. Kuchen, Torten u. s. w. täglich frisch. [818 Gemütliche Kafscezimmcr. Gröh. Gesellschaften Anmeldung, vorher erwünscht. Hochachtend .7. Löbbert. Kostenanschläge und Bedingungen liegen in der unterfertigten Behörde, sowie im Dienstzimmer to Großh. Bürgermeisterei Pohl-Göns zur Einsicht offen, lnge&otc aus aktengroßem Papier sind bis zum obigen T'rrmin verschlossen und mit der Aufschrift „Angebot Feld- Reinigung Pohl-Göns" versehen der Großh. Bürgermeisterei L.chl-Göns einzureichen und haben in Prozenten des Vor- Bekanntmachung. Dem bis zum 1. Mai l. Js. beurlaubten Gr. Gerichtsvoll- iehcr Getffler in Gießen ist der Gerichtsvollzieher-Aspirant Peter ?robt dahier als Vertreter bestellt worden. 167!) Giehcn, den 13. März 1909. Der Präsident Gr. Landgerichts: Dr. Gungcrich. , ! und 6 eckig, Baamschützer, Stachel- draht, Drahtkrampen, Drahtspanner, lackierte Gewebe, verzinkte Wäscheleinen etc. — Gartengeräte aller Art empfiehlt J. B. Häuser iicbtcs. Öeüern vormittag landetet: 'cftein Boden au, d- "ondunq ging glatt von ftai? ;m Wltieg war das f5 Mgschiffks durch einen Herr ^umes. leicht verbogen im? lufttt’. hieraus machte das < Vöhensteuer vorhanden te anävriette willig bis zm & sich Graf Zeppelin, ter ) Sperling, die vauptleute Gr e'udw. Türr, Konrad Müller r. LllbmissioMeistr Veckiis m Nutzholz. 1. Im Försterbezirk Gedern, Distrikt Schwungstein rc.: _ _ ca. 120 Fm. Fichtenstämme und 60 Fm. Fichtenderbstangen. 2. Im ^örsterbezirk Usenborn, Distritt Schönberg 6 u. Krebsgrund 4: ca. 220 Fm. Fichtenstämme und 80 Fm. Derbstangen. Gebote für Stämme sind für die Klassen 12—17 Etm., 18—24, 2o—29 u. 30 Etm. Durchm. und mehr anzugeben. Zu 1 erteilt Förster Zochem in Gedern, zu 2 Forstschütz Bauer oU Vuifenluit bei Hirzenhain «Oberhesseni Auskunft. Die Gebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Nutzholzverkaus Gedern" bis Donnerstag den 25. März 1. F. an Fürstlich Stolberg - B-ernigerödische Revierverwaltung Gedern einznreichen. bei welcher Behörde auch die Verkaufsbedingungen eingefchen werden können. Bieter haben die Erklärung abzugeben, das; sie die Ver- taussbedingtingen anerkennen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt Donnerstag den 25. März l. I., vormittags 10 Uhr, aus dem Geschäftszimmer der 9kevierverwaliung Gedern. Gedern, den 15. März 1909. (B17/;i Klingelhösser, Fürstl. Oberförster. Dienstag den 30. März d. F., vormittags 10 llbr entlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der :'ienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, i’ .r daselbst erhältlich: sind spätestens bis zum vorgenannten Zeit- i mitt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns rinjureidjcn. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gieffen, den 15. März 1909. Städtisches Tiefbauamt. Brauba d). Prachthindmoagen verdecke sich selbsttälig auf« n. nieocrbcrocgtnb, erhalt. Sie elegant jum Fabrikpreise. 10 proj. Rabatt direkt non d. KinbermagenfabrU Jul. tretbar in Grimma 571 hs^/sl Bekanntmachung. Das sechste Ziel Gemeindesteuer uub .Kanalgebübreu für '908 ist bis Ende dieses Monats bei Vermeidung der Beitreibung ju zahlen. Sk*1* n-cU111' Ä- Zu Ostern -S Habe mich in Grünberg als prakt. Tierarzt niedergelassen. Telephon 45. Dr. med. vet. Carl Stein. Meine Wohnung befindet sich Marktstrasse, im Hause des Herrn Bäckermeisters Stein. ,^ocrem x Landw. Konsum - Verein, e. G. Hl. u. ß. Ter Direktor: Der Rechner: Der Lagerhalter: Stephan.Meye r.Herberts Hausen. Per Mügliederein läge . . Komme Donnerstag u. Sams tags mit 01774 Wn- unö -Mkn zu den billigsten Preisen auf den Fischmarkt. Frau M. Simon. fte, Ran. SÄweiueutndl . ffanden IMLchweme. W 11-00 M, l gut, Uebersland unbebeutenb_ Gießen, den 16. Dtärz 1909. Stadt kaffe ^ließen. Doevfer. Samstag den 20. März, vormittags IO1/» Uhr, sollen im Rathause zu Pohlgöns die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferungen im Anbietungsverfahren werden. 1 Pfund lose gewogen 35 Pfg. 1 Psund-Dofe Eichen - Nutzholz - Verkauf. . a . dem Gemeindewald Krofdorf Gleiberg «Kreis Wetzlar) iou IM Wege des schriftlichen Amgebots das nachstehend angegebene und aufgcarbcttctc Eichen-Stammholz verlauft werden: Los 1 Diftr. 7c d Seiles: Nr. 28, 1 St. 2. Kl. v. 42 Etm. Dchm. !Z9 Fm. -. ., .. ., " 29' 1 " 3. „ „ 31 „ ,, — 0,73 „ DMr. 14a Le,chenwald: Die Holz-Nr. zwischen Nr. 8—30 einschl. von ’ . ^.30—43 Etm. Dchm. - 9 St. 3. Kl. mit 4,79 Fm. Dutr. 2oa Kops: Die Holz>'Nr. zwischen Nr. 5—114 einschl. von 30 . .... _. _ , bis 40 Etm. Dchm. = 31 St. 3. Kl. mit 15,45 Fm. Datelbst: Die ^)olz-Nr. zwischen Nr. 144—1« einschl. von 30-37 Etm. Dchm. = 5 St. 4. Kl. mit 1/36 Fm. DNtr. 25b Kops: Die Holz-Nr. zwischen Nr. 378—468 einschl. von 30 , r,.x bis 40 Etm. Dchm. — 21 St. 3. Kl. mit 11,03 Frn. Daselbst: Nr. a85 St. 4. Kl. von 41 Etm. Dchm. mit 0,29 Fm. Los 2 Dtstr. 7c d Seiles: Nr. 30-32 = 3 St. 3. Kl. von «/»r Ctm. Dchm. Diftr. 14a Leschenwald: Die Holz-9kr. zwischen Nr. 1—3?'einschl. - rerx u« von 21—29 Etm. Dchm. — 22 St. 3. Kl. mit 8,60 Fm. Dmelbst: Nr. 34-48=15 St. 4. Kl. u. 21-25 Etm. Dchm. m. 3,59 Fm. Dtstr. 2oa Kopf: Die Holz-Nr. zwischen Nr. 1—112 einschl. von 21 bis 29 Etm. Dchm. - 83 St. 3. Kl. mit 32,82 Fm. Daselbst: Die Holz-Nr. zwtsdien Nr. 142-186 einschl. von 21-29 Etm. -.rx Ä Dchm. -= 40 St. 4. Kl. mit 9,88 Ftn. Dtstr. Bd Kopf: Die Holz-Nr. zwischen Nr. 343— 467 emschl. von _ c ,. 21—29 Ctrn. Dchm. = 105 St. 3. Kl. mit 42,44 Frn. Dasebst: Dte Holz-Nr. zwischen Nr. 536-58«; einschl. von 21-27 Etm. _ Dckm. = 50 St. 4. Kl. mit 12,36 Fm. -bae volz lagert etwa 5—9 Km. vom Bahnhof Abendstern. Die verschloffenen, mit entsprechender Aufschrift versehenen Gebote und ms «sounabcud den 27. März d. I., mittags 12 llbr, an öen Unterzeichneten einzusenden. Die Gebote müssen enthalten den gebotenen Preis für die Einheit, die genaue Adresse der Bieter und den Zusatz, das; sich derselbe den Verkaufsbedingungen unterwirft. Ter.Kaufpreis wird gegen Stellung eines sichere» Bürgen bts zum 1. November 1909 gestundet. Nähere Auskunft durch Förster Möller in Krofdorf. B17/s Krofdorf (Kreis Wetzlar), den 13. März 1909. Der Bürgermeister: Braun.! Großer Posten Allerfeinste Gebirgs- Preiselbeeren Angebot! Bon einem Fabrik Lager werden Morgen Donnerstag früh trifft eine grobe Sendung [194 srischc SchkWe ein bei Georg Wallenfels, Marktplatz nur 21. Telefon 46 Gegenüber der Engelavotheke. Bestellungen erbitte frühzeitig.' Fluß- und Seefische, Mastgeflügel, Delitatefsen, aiterf. nur allerfeinste Qualität zu btfl. Preisen, tägliche Sendungen. C. 6. Kleinhenn, Babnbofstr. 59. Telefon 66. Prompter Versand n. auswärts. Gold ff ich e, f. gew. Stockfisch. Zweigverein Gießen Samstag.ZO. März, abds. 8‘/ Uhr s™le zom Eialiorn Wir ersuchen um recht zahlreiche Beteiligung unserer Mitglieder und deren Angehörigen. v17/s Der Vorstand. ibtmcliungen. ie h« Ä* d« stüWch« WM ....... » KkÄÄ '""'Lm 2nm' pst vmt . r 1 ’ f; ^jsch sind getw Ä «Witt lhrt' 'i dnris W ’e» **££W*& rjiamt nun . ltib tm * ^nAutornoöjJ^^ ,< rssfcS# nC,,.llLyi"tiitbie3el l’^c”cn , .Arbeiter. tSkSm-d Ä iS-s-, ßRÄÜiACl & FISCHER Färberei - Ghem. WaschaDslalt Grösstes Geschäft dieser Branche im GrossherzogtumTHessen. Gegründet 1848. * Ueber 30 Jahre am hiesigen Platze. Reinigung von Gardinen, Portieren etc. Wir machen besonders auf unsere maschinelle Einrichtung zum Stopfen von Gardinen aufmerksam. (1579 Hut-Klinik Reparaturen an Filzbüteu werden sact»gemäf;, schnell und billigst ausgeführt. MtWßcnrdtoaiinii Marktplatz 18. 1098 8 050,34 110 3 107 7 114 llnrntgeltliche Arbeitsdermittelung. Ltadtislher Arbtitsmlhiveis Gießt«. Gartcnttratzc 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Wcihgerber, 1 Buchbinder, 1 Sattler u. Tapezierer, 2 Schneider, 2 Friseure, 1 Schmied, 1 Köchin, 1 Lausfrau, 1 Haushälterin, fechs Dienstmädchen, 1 Kinderfränletn. Lehrlinge: 3 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Spengler und Installateur, 1 Bäcker, 1 Schlosser, 2 Glaser, 1 Schmied, 1 Lehrmädchen, 1 Polsterer und Dekorateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Schneider, 2landwirtsch. Knechte, 1 landw. Dienstmädchen, fünf Köchinnen, 8 Zimmermädchen, 1 Kasserolier, 1 Büfettfräulein, 1 Buchhalterin, 1 Rcstaurativnskellner, 1 Hausdiener, 8 Kellner, 30—40 Haus- und Küchenmädchen, 1 Stütze. Lehrlinge: 1 Bäcker, 2 Schlosser. Es suchen Arbeit: B17/a 5 Handlungsgehilfen, 1 Sattler, 2 Weiffbinder, 1 Glaser, ein Kellner, 1 Bäcker, 2 Maurer, 3 Eifendreher, 1 Konditor, 1 Gärtner, 4 Steinmetzen, lMechaniker,2Maschinisteuu. Heizer,6Banschloffer, 2 Installateure, 4 Schuhmacher, 1 Kernmacher, 5 Polsterer u. Tapezierer, 3 Schreiner, 3 Fnhrknechte, 1 Krankenpfleger, 6 Haus- burschen, 4 landwirtsch. Knechte, 12 Arbeiter, 1 Haushälterin, 5 Laufftauen, 1 Laufmädchen, 1 Flickfrau, 2 Waschfrauen, 1 Kindcr- fräuletn, 2 Dienstmädchen, 1 Schneider. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Eisendreher. M- Generalversammlung findet Donnerstag den 18. März 1909, abends'9 Uhr, Restaurant Kaiserhof statt. Tagesordnung: 1. Vorlage der Bilanz. 2. Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates. 3. Verschiedenes. D17/3 Bekanntmachung. Betr.: Lehrlingsvermitteltmg. Die Lehrherren, die Lehrlinge oder Lehrmädchen einstellen und die Eltern, die ihre Slinber in Lehrstellen unterbringen wollen, machen wir auf unsere unentgeltliche Lehrlingsvermittelung auf- nicrtfam. (B17/3 Giehen, den 16. März 1909. Städtischer Arbeitsnachweis Gieffen. Keller. i ^..iIIi....... 1^^ DARlÖSTAEöi'ER PAtiiJäuOuWiu. Staatlich konzessionierte und beanssichtigte Privatschule mit Real und Gtzmnasialabteilungcn, Sexta bis Qver- vrima. Fn besonderen Kursen erfolgt die Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner- und Abiturienten - Eramen. — Die Anstalt erzielte stets die besten Erfolge. 1908/9 bestanden säuttlichc 12 Abiturienten, 4 für Unterprima, 16 Einjährige und 6 für andere Klassen. [1692 M. Elias. Winffftitfif gebraucht, für Kranken fJHJU|lUyi zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 01738 an die Geschäitsstelle d. Gieh. Anz. kehr. ?(mcaraö zu kauf. gcs. Schr. Angeb. mit Marke u. Preis angabe u. 01747 a. d. Gieh. Anz. Alte Flaschen kauft [01770 N.Körber, AltePost, WallwrürLl Reservefonds. 1 887,— Betriebsrücklage ... 2 903,43 Reingewinn . 2 151,91 Fr. Dblcrnntz, Gambach i. H. Kanarienvögel seine Sänger «auch Wechchen), Stamm prämiiert mit Ehren preisen, zu verkaufen. 101078 W. Leichtwcis, Sonnenstr. 18. Neucrb.HM für Bäckerei, Metzgerei, ob. ähul. Geschäfte eignet, ist unter günsttg. Bedingung, zu verkauf. Schnftl. Anfragen nur v. 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