Mittwoch LO. Januar 1909 Erstes Blatt 159. Jahrgang T Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. StQtbn$6od. II II II II n i-m u m n m m > Haltung L 2:dtionM-giti6ami: ticnc^u3iuiä^it.galtic. n ii H L-II lll-ll n-m u Sattnn-r 5 Nn ivnm von1 : . .,cü lu ßenjiir gut, 1 waten fielet diolc. trrchichuillluh gut unb ließ in 6 Fi n ui n-m ii-m n n-i n ii n-i ii—m n-m n ii fiotationsbrutf und Verlag der Srühpschen Univ.-Vuch- und Steindruüerei «. Lange. Redaktisn, eck)en geschieht unheimlich rasch. ES »verden dann die Köpfe ge-ähtt, und so ist die Gemeinde gezwungen, eine tscheckstschc Schule zu errichten. Was bedeutet das? In dieser Schule wird ein fanatischer Deulschcn-Haß herang^üchtet. Ich habe, so lührtdteOner an, Vergleich ziviscl^n tschechischen und deutschen Schulbücl>ern angestellt. In tschechischen Büchern habe ich nichts gefunden, was nicht durchtränttgewesen wäre von tschechischem National- gesühl und was nicht darauf berechnet gewesen wäre, den Hag gegen das Deutschtum zu nähren. In deutschen Bäckern dagegen ist keine Rede von deutschem 'Natioualgefühl; man begnenet dort ein wenig einem schwarz-gelben Patriotismus, aber wehe dem Lehrer, der es wagen wollte, den deutschuationalen Gedanku zu äußern. ?Nan vergibt es Ujm eher, wenn er silberne Löffel gestohlen, als wenn er deutschnationale Gesinnung an den ä.ag gelegt hätte. So stehen sich nun Deutsche und Tschechen eines Lag es bei den Wahlen gegeniucr und die Deutsckien unterliegen. Jetzt ist es fa etwas besser. Jetzt haben wir Deutsch? Schutvereine, Sck)utzveteiue, einen deulsckMt Bund in Böhmen, unb was in unfern Schulen in nationaler Weise versäumt wird, oas wird in den Familien wieder gut gemadji. Die Frauen sind das wichtigste Element, in den Kindern das Gefühl großzuzichen, daß sie zum ersten Volke dec Welt gehören! Uniert Schutzvereine wirken in diesem Sinne. Wenn Sie im Reicl-e uns Sympathien erweisen wollen, dann u n t e r st ü tz e n 2 i e unsere 2 ch u tz v e r e i n e. Wir braucljen ein" starkes nationales Geschlecht in einer Zeit, wo der Kamps nicht nur in dec Politik, sondern 'JJZtinn gegen Mann, Brust gegen Brust ausgekämpft wird. EL scheint, daß die Slaven sich jetzt zu einem Gesamtvoistoß gegen die Deutsclwn organisiert hauen. Tas zeigen die Vorgänge in Lai oach und in Prag, der ältesten deutscl-en Universität, wo mau den deutschen Studenten setust das Faibentragcn verbieten will. Es bleibt uns nichts anderes üütig, ais dem wohl ausgedehnten Plane der Slaven ein oeuisches Bo tis reckst entgegen zu setzen. Was wollen die Tschechen? Ein Sudetenländisches Nordslavcnreich gründen, eie haben baä böhmische Staats recht ausgegraben, von dem man noch vor wenigen Deeennien sagte, daß es keine Pfeife Tcwak wert fei. Heute sind alle von diesem Gedanken erfüllt, und alles, was den Tschechen in der Polsilk cnlgegentritt, wird hiernach beiuerlet. Sie haoen ja auch neuerdings schon versucht, eine eigene aus luiirtige Poliiik zu treioen. Den Versuchen, em sudenteniänbischeS 4iordsuivenreich> zu gründen, muß das gesamte deutsche Bork entgegenwirken. . „ . Heute überschwemmt der Tscheche bereits einen großen Teil der deutschen Gebiete, er drängt sich sogar nach Steiermark hinein und hofft in Gro> sem Sieges seit des Slaveniums zu seiern, das dann zugleich ein Sieges fest iu> er das Deutschtum der ganzen Welt bedeut-en würde. Auch Sie int__beut|d>en Dieidjc haben schon eine ganz getvaltige Masse von Tsd-ed/en. Wenn sie bei uns fertig sind, werden sie mit denselben Aspirationen oci Ihnen auftreten. Dann haben Sie in kurzer Zeit dieselben Kümpfe wie wir unb eine oe ständige Bedrohung des Reiches, weit Die Tschechen immer bereit sind, mit allen Feinden des Reiches zu unii girieren. Redner führte zwei Fälle auS seinem Leben an^ die recht bezeichnend Jur das Tsclstchentirm sind. Im öWichen Teile Böhmens, im Wahlkreise des RednecS, machen die tfchechischen So- lote häufig chre Ausflüge, nm die Deutschen zu reizen und zu ärgern. In ihrer Sololtracht, die eine jämmersickst Verzerrung der deutschen Turnerlrackst darstellt, hohe Stiefel, Pumphosen, blutrotes yemb und eine Act Kasserole mit einer Hahn feder als Kopfbedeckung, so kamen sie auch einmal nad) Trautenau. Ein Vie Not der vcuislhen in Oesterreich. Zu einer imposanten Kundgeoung für unsere deutschen Volks genossen in Oesterreich gestaltete sich die gestern Abend in Gießen, in Steins Garten, abgehaltene Bersanrmiung, zu der der Alte- Lerren-Äund des Vereins deutscher Studenten zu Gießen emge- taden hatte. Ter bekannte österceichisdst Reichsrat und Landtags abgeordnete K. Sx Wolf sprach in dieser Versammlung Über die Not der Deutschen in Oesterreich. t Einleitend bemerkte der Redner, da.tz die Nachricyten aus Oesterreich, aus dem Laude der Wirrnisse, wohl häufig verzerrt und entstellt zu uns gedrungen seien, und so werde es ivvhl Leute geben, die geneigt seien, die Stellung deS österreidnsaxn Deutschen falsch zu beurteilen. Unser Kamps, so führte der Redner aus, erscheint wohl Vielen im Reiche zu hemdärmelig, unsere Politik mag Urnen zu robust erscheinen. Wenn man es nut einem Sck)wet- horigen zu tun hat, wird man zuerst sprechen, wie mit jedem andern und wenn man dann nickst verstanden wird, dann steigert man die Stimme unb die Gestxn. Der Fernstehende sagt dann wohl: wie ist der Psiinn aber grob! aber er ist gar meyt grob, er bemüht sich mir, deutlich zu fein. Wir haben es in Oesterreiä) mit Faktoren -u tun, die uns aosolut nicht vetstehm wollen. Wir haben es mit Faktoren zu tun, die schaverhörig sind; und als man unS nicht verstand, was blieb uns da üorig, als mit der Faust gegen die Tür zu sckstagen. Wir n>erbcn von dieser Art des LdunpseS auch nickst ablasfen. Wir werden von jetzt ab eine Politik treioen, die nur noch das Nationale im Auge behält. Mögen eS die wohl bedenken, die seit vierzig Jahren in der bisherigen Wesic geioictsckzaftet haben, wer den österrcichischen Staatsgedailken fort tragen soll, wenn die Deutschen ilsti fallen lassen. Seit Taafes Zeit hat man fortgesetzt in deutschfeindlichem Sinne in der inneren österreichisch! Politik gearbeitet, ungefähr seit 1870. Im Jahre 1866 war die große Aorechnung zwischen der katholischen Hausmackst der Labsburger und der protestantischen der Hohen- zollein. Es war ein Gluck, daß nicht HauSourg siegte und mit ihm der Katbolizisnlus. Am Wiener Hof hatte man die Dernüiignn- aen von Sadowa nickst vergessen. ES gao unzählige Faktoren für den Revanck^gedaneen, und 1870 war man eifrig bemüht, in den Kampf einzugreifen. sJtur die raschen Siege und Erfolge der deutsckjeu Waffen haben Oestzerreich abgehalten. Man hat auch heute den Revanck>egedanken nickst aufgegeben. Und man hat seither in Wien eine Politik getrieben, die den deutschen Gedanken in Deutsch-Oesterreich hemmen sollte. Das Gefühl der geistigen, der hislurisd^n uiü> der kulturellen Zusammengehörigkeit mußte in uns aber um so deutlicher werden, seitdem wir den großen politisckien Äusiastpung des Deutschen Reiches sahen. Um diesem Streben entgegenzutreten. hätte man Versucheti Müssen, den Deutschen Oest!eireick)s eine Hegenioniestellung ein- $uräuipen, ähnlich wie den Atagyaren. Dann hätten die radikal- nationalen Elemente ein schweres Spiel gehabt. Aber man hat uns unier deutsches Sprachgebiet versaut unb verekelt. Man hat Slaven importiert, unb das deutsche Sprachgebiet in ein slavisches zu verwandeln versucht. fDlan ivvllte den deutfck>en Nationalgedanken unterkriegen, um Oesterreich zu einem slavifch-kalhottschen Staate zu machen. Wie man den Spiritus durch ekelhaste Ingredienzien benatuiert, um ihn zum trinken untauglich zu machen, so hat man seit 1870 bei uns eine Politik getrieben, die nmns anderes ist, als eine solche Denaturierung. Man förderte die Einwanderung tsdiechischer Elemente in unser geschlossenes deutsches Gebiet, geradezu von Staatswegen. Die Regierung hat sich nicht damst begnügt, lohnsuchende unb lohndrückende slavisck-e Elemente ins Land zu bringen, sie hat uns auch slavisckst Frohnvögte gegeben. In Böhmen beispielsweise fmb 5000 Beamtenstellen, die nach den junger Deutscher, der ihnen begencte, ries ihnen ein ^cherzivort zu. Er Cant deswegen vor das tschechische ifreidgericht. Zu dieseut GerichiLoezirk gehören 80 000 Deutsche und trotzdem sind die Richter nur Tschechen. Jeder Deutsche lveiß im voraus, daß ihm, wenn er vor diesem Billiger ich t steht, nichts als Unheil begegnet. Bor dieses Llutgericht Eam der junge Deutsche und wurde wegen oes harmlosen Scherzwortes zu 4 Wochen strengen Arrestes Verurteilt. Dafür kann ein Tscheche schon ganze Dörfer anstecken. '.Rur durch die angestrengtesten Bemühungen gelang es Wolf, dreie Strafe auf eine Wockje herabzudrücken. Wenige Wochen darauf spazierten 3 Gesellen in öohenelbe. int östlichen Böhmen und sangen ein deutsches Lieb. Da kam ihnen ein Tscheche entgegen, zog seine Schusteiale und stach ohne jede Veranlassung auf sie los. Der eilte Deutsche war sofort tot, ein zweiter ivurde fdimer verwundet. Der Tscheche kam vor denselben Strafsenat und wurde freigefprochen, da er angeblich aus lltotwehr gehandelt habe! JZuttuebc lag aber gar nickst vor. . r , Sie werden auS diesen Beispielen ersehen, ttne sehr wir uns dagegen sträuben, müssen, datz man uns tschechische Beamte ickstckt. Wir haben uns entschlossen, mit aller Rücksichtslosigkeit zu zu einer nationalen Politik überzugehen. Und alles nur unter diesem Gesichtspunkte -zu belmndeln. Im böhmischen Landtage wollte ra.ii5 die tschechische Äcajorität terrorisieren, da ergrifseir wir zur Obstruklion. Und als die Tschechen über unsere Obstruktion Hinwegschreiten wollten, da standen wir deutsckien Ab- ijeoibneten der Verschiedenen Parteien, ohste daß etivas verabredet gewesen, oder ein Zeichen gegeuen worden wäre, wie ein Mann auf und fangen die Wackst am Rl?ein. Zuerst waren die Lfchechen sprachlos, dann aber beschuldigten sie uns des Hochverrats. Das Lied, das wir fangen, es ist das Lied, das wir überall dort fingen, ivo wir zum Ausdruck bringen, daß wir unfern uralten deutschen Boden deutsch erhalten wollen. Die Leute aber, die uns oeS Hochverrats beschuldigten, es sind dieselben, die selbst mit Den Freunden des Siaates konspirieren! Heuer foldje Verdächtigungen sind wir humnelhoch erhaben, wenn wir auch unserii Patriotismus nicht besonders laut zu betonen pflegen. Wir sind nickst solche Huiidenaturen, die die Peitsck>e lecken und die Hand kiissen, die so hart gegen unS ist. Doch wer hat den Staat Oesterreich geschaffen'? Tie Teutsck-en haben ihn gefefaffen. Und seine Partiwl durch deutsches Blut zusammengekittet. Und die Dynastie? Wer tat den deutschen Rudolf ins Land geholt? Und wer stand zur Dynastie, wenn nickst die Deutschen. Das Wort vom Dank beS Hau>es 5)aüsöurg ist uefannt. W i r haben tzer Dynastie nie verweigert, waS der Dynastie ist, aber wir verlangen jetzt, was des Deutschen Volkes ist. Und wenn man eS uns nicht gibt, bann roerbciD wir eS zu erzwingen wissen, Redner erwähnte noch kurz ein wunderbares Lied von Wilden- druck), bei dem der Dickster offenbar an die Deutschen in Oesterreich gedacht haben müsse. Im weiteren Verlaus seines Vortrages behandelte der Redner die Annexion von Bosnien und der Herzegowina, die er für einen srivolen und unüberlegten Schritt hält. Redner meinte, daß Diese Annexion den Deutschen und nickst nur denen Oesterreichs teuer zu stehen dummen werde. Der Boykott habe allein schon einen nicht wieder gut zu machenden Schaden Oesterreich und oem Deutsckien Reich verursacht. Oesterreich konnte die Annexion bloS vornehmen im Vertrauen auf die Loyalität, mit der daS Deutsche Reich das Bündnis mit Oesterreich gehalten hat. Tas Deutsche Reick) bat sich in die inneren Angelegenheiten Oester- reichs nickst hinein gemengt. Es blieb korrekt und kühl alS Deutsche Volksgenofsen vor seinen Toren und Wällen den Tsck>e- cken preisgegeuen waren. Wie war es aber bei der Agitation des Poieuturns in Preußen? Damals hat die österreichische Re- giemng sich in die innere Politik deS Deutschen Reiches hinein gemischt. Redner fürckstet, baß im Deutschen Reiche allmählich die Freude an dem Bündnisse mit Oesterreich schwinden werde. Die südilawische Frage werde nicht mehr zur Ruhe kommen; sie werde sich enhoideln wie die italienisck-e. Nur würde Oesterreich größere Opfer zu bringen haben. An der Spitze des zukünftigen südslawischen 9leiu)cd werde kein Habsburger stehen, sondern ein Vertreter der eingeborenen Balkandynastien. Die südsiaivischc Frage kann, so meinte Redner, nur in einem allgemeinen Weltorande zur Lösung kommen. In diesem Weltbrande werde auch die endgültige Lösung der deutschem Frage erfolgen. Redner schloß hieran ein Bekenntnis, daS er auch in Oesterreich selbst sckion abgelegt habe. Wir betrachten, so sagte er, das Deutsche Reich alS Torso und glauben, daß die neuen Millionen Deutsch- Oestecreicher diesem nationalen Staate angegliedert werden. Er Datierte zum Schluß das Wort dcs Anzengruberschen Steinklopfers: ans Ikimi nix gesa/hen, wir gehören doch zu dem All. Brausender Brirall, der den Vortrag wiederholt unterbrochen hatte, erlcholl auch, als der Redner mit einem Heil Atldeutschland schloß. E.A. Stimmung$t)üd aus dem preutz. Adgeordnetechaus. Berlin, 19. Januar. Eine Rede Bülows. Fürst Bülow hat sich nun wirklich am zweiten Tage der Etats- debaike der groben Rede entledigt, Oie er nach der Versicherung lernet Adiunkten eigentlich schon für den ersten Tag in petto hatte. Hub wieder einmal bat sich die Eriahruiig bestätigt, daß unfere O'fiziere bei ihren Verbeißungen den 'JRunb reichlich voll zu nehmen pflegen: Ter Aiinisierpräsldent hat viele Worte gemacht i> n d iü e n i g, beinahe nichts gesagt, und die Versicherung seiner Leute, er habe dem Lande bejonbers interessante Tinge zu eröffnen, Hal sich als euel Schaumschlägerei erwiesen. Wenn Fürst Bickow, woS man doch wohl wird vorausfetzen müssen, mit feiner «ast öieiüietielfifmbigen Rede einen besonderen Zweck verband, so war es sicherlich nicht der, der Wißbegier des Landes in puncto der aktuellen Fragen der Politik zu genügen, sondern allem der, gewissen Gembren zu begegnen, die feiner ftaatsinänmschen Existenz von der parlamentarischen Taktik einzelner Parteien zu drohen scheinen. Ter Kanzler hegt offenbar starke Besorgnisse iu e D e n feiner parlamentarischen Koalition in Preußen, d i e auch auf ben Reichstag abfärben unb mit b e m Enbe der Blockpolitik aud) bas Ende berKanzterschait Bülows be beuten würbe, fei eS, baß biese Koalition zwifchell ber Red)ten unb bem Zentrum, sei es, baß sie Aiuijdjen bet Linken unb bem Zentrum zustanbe kommt. Deshalb ging et ben beiben Parteien, bte im Reiche fernen Block bilbcii, eitrig um ben Bart. Freilich nicht ohne gelegentlicy bie eine nut bem Ellbogen zu stoßen, wenn er bte anbere streichelte, io, als et bie Wahltechisreioim zur Freiibe ber Rcdflen unb zum Äilßbehageli ber Linken mit ein paar nichtssagenben Jn , bei der ci sich wohl die Inhaltslosigkeit, aber leider nicht auch die rhetorische Eleganz der Reden des preußischen Premiers zum Vorbild ge- nommen hatte. Am Mittwoch gchls ivciler int Text — Herrn Mizerskis Beredsamkeit winkt dem hohen Hause und Herr Weimanu wird ihm fetunbieren. politijctye Lagesjcharr. Die vereitelte Sympathiekundgebung. Mehrere Blätter melden, daß der Rektor der Straßburger Universität eine Sympathickilndgebung des Vereins deutscher Studenten zu gunsten der deutschen Studenten in Prag vereitelt habe. Richtig ist, daß der Rektor dem Verein erklärte, er roürirt die Versammlung nicht verbieten, rate aber von ihrer Einberufung als unzweckmäßig ab, da sie nach der Zusammensetzung der Straßburger Studentenschaft zu G c g e n d e m o n str a t i o n cn führen könne. Diese Auffassung, die von höheren Be^ amten unb zahlreichen Professoren, denen sie der Relloc kundgab, geteilt wurde, entstand selbstverständlich nicht aus Rücksichten au, d.. Tschechen oder aus französisch gesinnte Elsässer, sondern lediglich solchen aus Wahrung von Ruhe und Frieden in der Studentenschajt. * Demonstrierende Tabakarbeiler in Berlin. Vorgestern abend versuchte eine große Schar von Arbeitern vom Rofenthalertor aus nach dem Schloß zu gelangen. Der aus etwa 801) Teilnehmern bestehende Zug kam von der Brunnenstraße nach dem Brandcnburgcrtor und von dort aus durch die Friedrichstraße nach der Wcidendammcr Brücke. Tort stellte sia, den Demonstranten ein Aufgebot von 80 Schutzleuten entgegen, Denen es ohne Anwendung der Waffe gelang, die Menge zu teilen. Wahrend mehrere 100 Personen nach dem Oranienburger Tor zurückgingen, bewegten sich die übrigen über den Schisfbauerdamm und versuchten über den Schlütersteg nach den Lindell zu gelangen. Aber auch da stand eine Schutzmannsfelle bereit, durch welche die Demonstrierenden nach der Marschallbrücke abgeleitet wurden, >oo dann endlich die Menge zerteilt und nach verscksiedencn Richtungen auseinandergelrieben wurde. Zu Sistierungen ist cs bei dieser harmlosen Teinonstralion, die, wie behauptet wird, durch .Tabakarbeiter veranstaltet sein soll, uicht gekommen^ • Kriegsgerüchte. Das Blatt ,Librc Parole" antivortet auf das Dementi des französischen Kabinettchefs bezüglich seiner Acußerung über den Krieg: Glcmenceau habe wörtlich gesagt: Ich habe bei meinem Eintritt in das öffentliche Leben emeu Krieg gesehen, ich werde einen andern am Vorabend nieincS Todes sehen. DaS Blatt versichert, Elcmenccau habe in Gegenwart der Direktoren einer Anzahl Blätter, darunter die Direktoren der „Temps", der „TsbatS" der „Libcrts" usw. Worte gebraucht, welche deni Direktor des ,,Tcmps" Veranlassung gaben, zu erklären, es sei traurig, sestzustelleu, daß ein Kabinettches seine Zunge so wenig zügeln könne. Im Zusammenhang mit dieser Erklärung der „Libre Parole" ist es interessant hervorzuheben, daß eine hohe politische Antwerpener Persönlichkeit aus Paris zurückgekehrt ist. Ein Vertreter des Blattes „Metropole" erklärt, in sranzösiichen diplomatischen Kreisen herrsche die Ueberzcugung, daß ein Krieg wahrscheinlich im Monat Mai auSbrechcn werde. Französiscker- seitS soll man sogar sehr ungehalten über die Gleichgültigkeit sein, mit welcher Belgien die augenblickliche internationale politische Lage betrachtet. • Roosevelt kommt «ach Berlin. Vräfident Roosevelt hat, einer Meldung der Associated Preß zufolge, eine Einladung der Berliner Universität, vor den Studenten un Mai 1910 eine Vorlesung zu halten, angenommen. Es verlautet, daß Präsident Roosevelt keine weiteren derartigen Einladungen in (Sittoba üimcbmen werde. Er hält demnach außer in Berlin nur noch in Oxford und an der Sorbonne in Paris Vorlesungen. parlamentarisches aus Hessen. R.B. Darmstadt, 19. Jan. Der Finanzausschuß cct Zweiten Kammer hielt heute mit den Vertretern der Regierung, Staatsminister Tr. Ewald, Finanzmiiuster Tr. Gnaulh, Geh. Staatsrat^ Krug von Nidda, Gelfcimrat Wilbrandt und - kliert über die allgemeine siuanzpoli - 111 <0. c Lage in Hessen eine gemeinsame Besprechung ab, die für die bevorstehende Etatsberatung von rocitgcbenbcr Bedeutung werden dürste. Zu Beginn der Sitzung sand eine Generaldebatte über den StaatShaushaicsetüt sür 1909 statt, die der Vorsitzende, Abg. Retnhart, mit einer Darlegung über das neue Budget cutlcitetc. Er berührte dabei auch kurz die Rcichsfinainreioem und totes darauf hin, daß die finanzielle Lage eine ernste Beachtung erfordere. Die Steigerung der Lasten kenne >o nicht wcttergehen, denn festen trage bereits 12 Mark an direkter Besteuerung auf den Kops der Bevölkerung: cs müsse Aufgabe des Ausschusses fein, die vom Finanzmincher in Aussicht gestellte neue Steuererl»öhunq zu verhüten. Finanzmiiuster Dr. G n n n t b belobte darauf, bau er den vom Vorredn r gekennzeichneten Standpunkt nur billigen könne und er hoffe, daß auch das Stammcrplcnum in der Erkenntnis, daß die Ausgaben schneller wachsen, als die Einnahmen, seine Beschlüsse cinr:äiten mcibe. Wenn er (Redner) jüngst eiroa 25 Prozent 5tnicrcvliöbung üi Aussicht stellte, so möge dae wohl im ersten Moment a!. abnorm erschienen sein, das sei jedoch durchaus nw't t;r Fall Auch ocr Bundesstaat Württemberg habe trotz feiner erst vor 3 Jahren durchgeführten Steuerreform wieder eine Steuererhöhung um 12 Prozent angekündigt. In Denen habe sich ja das Budget durch den Umstand, daß im Gegen atz zu früher die Beamtengehälter nicht nach dem Stand vom 1. April 1908, sondern dem Turch'chnitlsstand am 1. Oktober 1909 veranschlagt wurden, das Budget noch um 380000 Mark verschlechtert, aber das könne hier außer Betracht bleiben. Mit Bezug auf die in der Reichs- finanzresorm vorgesehene Gas- und Elektrizitätssteuer wies der Finanzminister daraus hin, daß die Stätte und die großen Gesell- schasten aus dieser wirtschaftlichen Production längst erhebliche Ueberschüsfe erzielten, durch die GaZ und Elektrizität in weit hölferem Maße verteuert würden, als durch die jetzigen Vorschläge des Reichsschatzsekretärs. Jur Frage der Regelung der Besoldungsordnung erklärte der Minister, daß erlerne Aenderung zurzeit sür Döllig ausgeschlossen halte. Zum Schluß bemerfte er noch, er würde für alle Vorschläge im Ausschuß dankbar sein, durch welche eine Erhöhung der Einnahmen zu erhoffen wäre; er fürchte aber doch, daß dabei nur wenig herauskommen würde. Abg. Molt Han erklärte fick? gegen die Rcickfsbesteuerung von Gas und Elektrizität und trat dann für die Wünsche der Dochbauanfseher ein, deren Erfüllung möglich und die aud) berechtigt feien. Abg. B rau er betont, cs liege besonders im Interesse der Bundesstaaten, daß die Reichsfinanzreiorm baldigst zustande komme. Tenn auch ohne den Niedergang in umerm wirtschaftlichen Leben sei die Verschlechterung unserer wirtschast- lichen Lage eine Folge der rasch wachsenden dauernden Ausgaben gegenüber den regelmäßigen Einnahmen des Staates. Ten größten Anteil an diesen außerordentlichen Ausgaben int, Verhältnis zur Bevölkerung nähmen die höheren Biidungsanstalten in Anspruch und es müßten deshalb zur Verminderung dieser Ausgaben die zunächst Beteiligten durch Erhöhung der Schulgelder mehr, als seither, mit herangezogen werden, etuch die Gleichstellung her humanen Lehranstalten, also Gymnasien, mit den Realschulen und die Schaffung einer gemeiniamen Grundlage für die Jugenderziehung sei erforderlich. Ferner sei auch cet Ausfall an Stempel in einer Höhe von rund 700 000 Mark neben dem Rückgang im Wachsen der direkten und der Vermögenssteuer mit die Veranlassung des großen Defizits, das sich im Jahre 1910, wenn alle Reserven verbraucht sein werden, noch erhöhen muß, wenn nicht rechtzeitig für neue Einnahmequellen gesorgt wird. Bei dieser wenig erfreulichen Gesamtlage halte er eine neue Belastung durch Ausbesserung der Beamten- und Lehrergehälter vorerst für ausgeschlossen. Abg. Tr. G u t s l e i s ch brachte oarauf einen besonderen Fall von Steuerveranlagung zur Sprache. Abg. Tr. Weber hält dte Schassung von konstanten Verhältnissen zwischen Einnahmen und Ausgaben im Staatsbudget für absolut nötig. Tie Grenze der Steuererhöhung ergebe sich aus dem Durchschnitt der Steuersätze der benachbarten Bundesstaaten. Bei der hieraus begonnenen Spezialbcratung referiert Abg. Tr. Weber über Kap. 2, Domänen des Großh. Dauses, wobei iür Kanwral- und Forstdomäncn die Einnahmen auf G 002 857 M. und die Ausgaben mit 5 011485 M. angesetzt sind. Tie Mehr einnahrne gegen das Vorjahr um 57 000 9)1. ist besonders aus aas Fällen von 10 000 Läom. mehr Holz zurückzuführen; allerdings kommen hierbei auch die rasch gcfticgeucn zlUlturausgabcn in Betracht. Bei der Position Waldnutzung bat der Redner die Regierung, das Beerensuchen der ärmeren Bevölkerung im größeren Umfang zu ermöglichen. Namens der Regierung versprach Gc- ffeimrat Milbrand, in loyaler Weise auch die Frage der Behandlung der .Hegen dem Publikum gegenüber zit lösen; den übrigen Wald zu betreten ist jedermann erlaubt. Weiter beantragt Tr. Weber, zur Verminderung der hohen Ausgaben neben der Reduzierung einiger Oberförsterstellen auch die Kulturkosten zu verringern, die bei uns etwa drei Mal so hoch als in Württemberg sind. Aus Statt und Land. Gießen, 20. Januar 1909. Gedenket der hungernden Vögel! * * Tagcskalendcr für Mittwoch, 20. Januar. Stadt (Heater. $ in Fallisscmen t. Anfang 8 Uhr. Ä e s s. Vereinigung f ü r B o l k L k u n d e. Tas Volkslied ji Oberhessen. Vortrag mm Pfarrer Schulte-Großen-Linden. Ge- langsvorträge von Volksliedern. Anfang 8hst Uhr. Alte Uni- ocrfitätsaula. _ Lustiger Abend von 9Rarcell Salzer. Sütfang 8 Uhr. SieinS Saal bau. T " Für die Sitzung der Stabltzerorbnetcn- 93 c r f a m m lang am Don nerStag, den 21. Januar, nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung aufgeflellt worden: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen 2. Mitteilungen. 3. Baugefuch deZ Christian ??ebe für Rod- heimer Straße. 4. Desgl. der Firma Jean Tcrn & Co. iüc Frankfurter Straße. 5. Ankauf von Gelände zur Gutcnbergslraße. 6. Verbreiterung bc6 StraßeukreuzeS Bahn- 'lofslraße-Liedigslraße. 7. Einrichtung zweier Zellen im PollzeiqefängniS. 8. Aufstellung von Warnungstafeln an ocn Auffahrten zum Stadltheater. 9. Gesuch des Vereins der Hausbesitzer um Aenderung des Lolalreglenienls, betreffend Neinhaltung und Wegsamkeit der Straßen und Plätze. 10. Neubefestigung der Bahnhofstraße von bei Liebigsiraßc bis zum Bahnhof. 11. Umarbeitung von Bordsteinen. 12. Herstellung eines Brunnens im Schlachthofe; hier: Eriveiterung des KrebitS. 13. Gewährung eines Zu» fchitffes ber Stabt zur Abhaltung des Jugenbfestcs. 14. Ge- nehinigung von Rechnungen. 15. Aufbringung ber Kosten für den Gclanbcerwerb zur Nebenbahn LoLac-Londvrf 16. Errichtung neuer Volksschulklasfen zu Ostern 1909. 17. Beschaffung von Lehnnilteln für die Volksschule. 18. lieber- lassung eines Zimmers in der Realschule an den Kauf, inännifchen Verein weiblicher Angestellten. 19. Genehmigung der Rechnung der Ploctschen Stiftung für 1907. 20. DeSgl. der Armenkasse sür 1907. 21. Desgl. der Rechnung des RealgyinnafumlL unb ber Oberrcalschille sür 1907. 22. Aus- sührimg bes Rcichsgesetzes über bie Adänberung ber Ge- werbcorbnung vom 30. Ium 1900; hier: Festsetzung bet AuSnahmetage. 23. Vergebung beS Trucks der Markt- plalale. 24. Gesuch beS Friedrich Wilh. Anbras um Erlaubnis zum Schankwirtfchaflsbetcicb für Kanzleiberg 5. * * Die Eisbahn i|t von 11—1 und von 4—i/z7 Uhr gcöffmt. • • Stabttheater. Zn Kaisers Geburtstag am Mitt- ivoch, ben 27. Jantiar findet als Fcstvorflellung eine Aufführung von .Wallensteins Tob' start. Tie Vorstellung, bie im Abonnement slatlfinbet, d^'gmut um 7 Uhr und dürfte Oie erste Aufführung des gewaltigen WerlcS in Gießen bebrüten. Um den Wünschen derer, die bie ganze Trilogie in einem gewissen Zusammenhänge sehen möchten, Rechnung zu tragen, ist für imchuen Sonntag abenb eine Aufführung von .Piccolomini* und .WalleusirmS Lager' angeietzt worden, io daß also un Verlauf weniger Tage öie ganze Trilogie zu Gehör gebracht ivirs. " G cm e > n b efcanenv e rcin. Ter Vortrag von Prof. D. Schlau ,AuS der Geschichic ber chrisilichen Liebestalig. leit' welcher auf Freitag 22. Jauuar augefetzt mar, wird auf Alillivoch 10. Februar verschoben. * * Dec Sängerkranz hält ferne biesjährigc Fasinachts- vccanstaltung am SaiuSiag, 13. Fedr. üi der Turnhalle am Oswalds ©orten in der Form eines GesinbeballeS ab. Die Vorbereitungen ;ür ben Ball finb schon im Gange unb versprechen einige höchst amüsante Etunben, ba verschiebene originelle Aufführungen in Aussicht stellen. ** Stenographisches. Tas ZählergebniS ber Schule Stolze Schren liegt nunmehr vor. 9tath dieser neuesten Aumabmr umsaßt die Sck rie Storzc-Schrey in Trwtscbland Vereine 1600 (4- 143 gegen das Vorjahr', Mitglieder 56 886 (— 7216 gegen das Vorjahr, ttnlerrid'iete 102 864 (—' 18 333 gegen das Vorjahr''. Gewa.tige Zahlen, wenn mau beomkt, daß diese Erjocge des Einigungssystems ^wlze--Sck rcy lediglich bet wcrvenSen -kraft des Systeme, fjerlrorgeruren durch eine äußerst leichte 'enem- varkeit uno große vrattische LeistungSMigkeit. erzielt ivordett sind. Bereits in den letzten Zäl/.jahren madite sich etne gewaltige Suitdlzme der Mitglieder uiu^ llnterrid teu’u bcinerfbar. Din- fidtlia) der Zahl der Unterrichteten steht das EiN'gungssvslrm Stolre-Scl/rcy in Deutschland nunmehr an erster Steile und Hot die Gabelsbergerfch-e Schule um 86G3 Unterrid^tc Überholt. • • Ernte urlaub für Schulkinder. Von ber hessischen Schulbehörde würbe ein Erlaß herauSgegeben, demzufolge in Zukunft bie Beurlaubungen ber Schulkinder zur Befchäfligung in landw. Betrieben 311 unterbleiben haben, nur die zuständige Kteis-Schulkommliflon kann in Zukunft unctlaiibteS Fernbleiben von der Schule als strafftet edlärcn. Bisher hatten die Lrtsschuloorslände diese Befugnis. Mit dieser Neueinsühtung ist einem vielfach geäußerten Wunsche Dec Lehrerschaft entsprochen worben. "Eine Robelbahn in Gießen. Wie auS dem heutigen Inseratenteil ersichtlich ist, hat auch Giegen nunmehr seine Robelbahn. Sie liegt zwischen Wilhelmslraße unb Leih- qefiernec Weg unb hat gegenwärtig Schnee genug, baß sie morgen eröffnet werben kann. ** Diebstähle. Gestern boomt tag würbe von einem Un- bekannten aus dem Flur der Unioeriität einem Studenten wahrend der Vorlesung ein Ileberzieher gestohlen. — In einem Dause in der West-Anlage entwendete gcfteot vormittag ein unoefannter Bettler ein paar Domen-Knopsstiesel. *"* Betrüger. Ein uiivctaiuiter, gut gekleideter junger Mann erschien gestern vormittag in der Wohnung eines Gym- nafial-Pwfeswrs und präfeiiiiettc eine quittierte Rechnung über 12,50 Mark, die angeblich von einem Buchbinder gcftb.dt und mit dessen Unterschrift versehen war. Er gab an, bereits bei dem Devot Pwsessor im Gymnasium gewesen zu fein und dieser habe ihn gefajütf, ivcil er nicht so viel Geld bei sich gehabt haoe. Der Betrüger erhielt den Betrag und hat glcick» daraus den Trick auch noch bei einem anderen Professor mit Erfolg ausgeführt. Tic üeiben Rechnmigen waren von dem Beto'iger selbst hergestellt uno gefälscht, denn der Buchbinder, dessen 'Jiantcn angegeben nxir, wußle von der Sache nichts. Jedenfalls dürste der Bcirüger noch weitere Personen heirngesucht haben. ** R 0 l) ei t. Vor einigen Tagen verendete plötzlich ein großer fl c 11 c it b u n D des Ockonomen 9lcbc und aeslecn fand man einen nveltcn Hnnd des Rebe, einen sehr wertvollen Pinscher, tot in Der Nähe Der Hosreuhe ouf. Auch Der Jagdhund des Müller- Vöser ging in der Nacht vom 18. auf 19. l. MlS. plötzlich ein. Wie die Untersuchung ergab, roar der letztere Hnnd nut Sirichnin 0 er giftet uno allem Anschein nach sind auch die beiden Hunde ocs 9lebc vergiftet ivorden. Oekonoin Diebe hat auf Ermittlung DeS Täters eine Belohmmg von 5U Mk. ausgesetzt. — Alten-Bus eck, 19. Jan. Der am Sonntag abenb veranstaltete Vortragsabend des hiesigen B i l d u n g s a u S s ch n s s e S bei W. Rabenau, in dem Herr Tr. ineb. Laubenheimer vom Hygienischen Institut Gießen über die Tuberkulose und ihre <>eLämpiung svcach, hatte sich ciny: außerordentlich großen Zuhorer- ^Ijl zu erfreuen. Redner gab in großen Zügen ein Bild von der so verhccruugsvollen Krankheit und zcigu: dann an Hand fta- Ustischen Macecials nebst Karten, wie sie erfolgreich befinuntj 1 verben kann. ES folgten bau 11 verschied-ne recht gelungene unt> interessante Lichtbilder, wo bie verschiedensten Ba .ijlen und stiant- heitserreger crjichttich waren. 9ieichlick>er Dank würdigte den. w Vereine eine gesunde Weiterentivicklung erfolgen soll. Tiefe Verbände dürfen aber nur so weit ausgedehnt sein, als sich eine Zusammenkunft der BundeSvercine bequem ermög- l chen läßt. Alle Kostspieligkeiten müssen in dem Sängerbünde unterbleiben. Tas jährlich abzuhaltcnde Bundessest i»ird als Waldfest gefeiert, ohne jeden Prunk, Embnick machend nur durch Vortrag von Masienchören. Nach Be- sWrechilng der Bundesstatuten erklärten sechs Vereine von Echzell, Bisses, Berstadt, Heuchelheim, Bingenheim und Gettenau durch Unterschrift der Vertreter den Beitritt zii dem , Wetterauer Sängerbünde". Der Gesangverein zu Blofeld meldete schriftlich seinen Eintritt in den Bund, dem auch schon mehrere Einzelmitglieder angehören. Jeder Bundes- onein zahlt für jedes aktive Mitglied einen jährlichen Beitrag von 10 Pfennig und Einzelmitglieder einen solchen von ]_ Alk. zur Bundeskasse. Ein Teil dieser Mittel soll zur Bildung einer einschlägigen Bundes - Bibliothek verwandt merden, um auch damlHle Volksbildung zu fördern. Zu Bundesvorsihenden wurden Lehrer Hoflnann-BisseS und Hein- iich Groth-Echzell gewählt. Amtsrichter Dr. Pusch-Ortenberg gab zur Gründung des Bundes vielfache Anregung. = Oden Hausen a. d. Lahn, 19. Jan. Ter Gesangverein Liederkranz hier beabsichtigt, aut 4. und 5. Juli j'iin 10 jähriges Stiftungsfest zu feiern. ----- Franken berg, 19. Jan. Wie im Dezember 1907 s'o lehnten attch diestual die Stadtverordneten die Errich- G^StsvaL-VrahtmeLSuttsen. Paris, 20. Jan. Die heutigen Morgenbtätter veröffentlichen längere Auszüge aitä der Rebe Bülorvs, die einen ft arten Eindruck gemacht hat, namenllich bet denjenigen, die an jeuien bniöigen Rücktritt glaubten. Tie Mehrzahl der Blatter erkennt an, daß Fürst Bülow für längere Zett nichts von feinen Gegnern zu fürchten hat. Petersburg, 20. Ian. Das Absch iedsgesuch deS M a r i n c m i u i st e r L Dikow wurde angenommen und der Kontre-Admwat WojewodSky zum Marineminisler ernannt. Der Palais-Rommandant Dcdjulin soll Berkchrsminifter werden. Belgrad, 20. Jan. Die Praoda bringt einen iuspi- ri ertcn Artikel, worin cs heißt, wenn Europa Oe ster- reiche Ungarn nicht zwingen werde, die bosnische^Fcage zu Gunsten Serbiens zu lösen, dann werde Europas Frieden, seitens Serbiens ernstlich in Frage gestellt werden. Konstantinopel, 20. Jan. Da in der Provinz, insbesondere in Trapezunt der Boykott österreichischer W a * c en eher in der Zunahme, denn im Wslauen begriffen ist und sogar der Transllverkehr österreichischer und deutscher Waren nach Persien seitens turksck-er Funktionäre gewaltsam uerhindert wird, hm der österreichisch-ungaciscl)e Bvtschaster neuerdings beim Gwßwci'ir energisch Abhilfe verlangt. Butzbach, 19. Jan. Heute Nacht starb nach nur '.meitügigem Kranksein einer der ältesten Butzbacher Einwohner, lfCt Gernand S ch ü tz. Der Verstorbene erfreute sich bis zuletzt uchlge seiner trefflichen Gesundheit einer außergewöhnlich ।, -tenen körperlichen und geistigen Frische. Seine widerltandL- fähige, wetterharte Natur verschaffte ihm eine gewisse Popu- hrrität» -t- Friedberg, 20. Jan. Vom heutigen an wird d°iS Grundbuch der Gemarkung Friedberg nach ss-cichsrecht gefühlt (ausgenommen sind einstweilen noch einige tnenige Grundstücke. Die hessische Jmmobiliargesetzgebung, s»it 1852 in Geltung, ist damit innerhalb des gedachten Bereichs außer Kraft gesetzt. Tas bei dieser Kletterung die ft.llgememheit zunächst Interessierende ist, daß fernerhin 53er» ciaßerungen von Liegenschaften vor dem Amtsgericht ober libtm 9lolar erklärt werden müssen; das Ortsgericht ist zwar • ,r Aufnahme derartiger Verträge zilständig, diese für sich allein sind aber nicht rechtsverbindlich. Die Vorteile der i iiuen Einrichtung liegen u. a. darin, daß sie im ganzen deutschen Reich vorhanden ist und daß sie sich den ausge- t hnt und mannigfaltiger gestalteten Nechtsbezlehungen unserer -|Cit bester anpaßt, als das seitherige Verfahren. Sonder- | Ernten innerhalb eines kleineren Rcchtsgebicts erschweren b n Geschäftsverkehr; manche Rechtsform, wie z. B. die ■ Eintragung „beschränkt*, war außerhalb Hessens imbekannt, . ab bereitete im Geschästsleben nnt 9lichthessen Schwierigkeiten. Lee hessischen Landesgcsetzgebung fehlten auch eine Reihe von : Einrichtungen, die dem neuzeitlichen Verkehr unentbehrlich st>id, so die den verschiedenartigen Bedürfnissen entsprechenden si ypothekformen, die Formen für Abtretung von Tellbeträgen c in er Hypothekforderung, die Erkennbarmachung der einer Eigentumsbeschränkung zu Grunde liegenden Rechte, deren l'Imfang, Träger, Rangverhältnisse usw. Das Erdbeben in Italien. In Reggio wurden gestern mehrere Erdstöße ver- pürt. In der vergangenen Nacht brach in den Häusertrümmern längs der Küste von Messina eine heftige Feuersbrunst aus, die von starkem Wind begünstigt wurde. Die Truppen mußten sich darauf beschränken, den Brand zu dämmen. Die französische Stamm er bewilligte 100000 Frks. für die durch das Erdbeben geschädigten französischen Untertanen. Vergebung WnDachdcckcrarbeilen. Tie zur Umdeckung eines Teils der Dachflächen auf der Gendarmeriekaserno zu Gießen nötig werdenden Dach- deckcrarbeiten (ca. 150 qm Schieferdach, 10 Gauben) werden hiermit unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen können in unserem Amtslokal, Stephanstraße 18 emgesehen, Angcbotsformulare dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Er- öffnuiigetermin, SamSLag, den 0. Februar 1909, vorm. 10 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Es gibt nichts besseres bei Müdigkeit u. Appetit lüimtcii als meinen Nähr- und Kräftigungs-Likör. (351 Vi Fl. Mk. 2.50 - Vs Fl. Mk. 1.50 Germania-Drogerie : Carl Seibel Nächste Nähe des Bahnhofs und Kliniken. Telefon 593. Gestern Nachmittag entschlief sanft nach turpem, schweren Leiden unsere liebe Tochter, Schwester, Enkelin und t)tidjte Erna Grünebanm im zarten Alter von 6 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Familie GrüuebouM S. Sütz Witwe. Watzenborn, den 19. Januar 1909. Die Beerdigung findet Donnerstag den 21. Januar 1909, nachm. 1 Uhr stall. oLO Morgen Donnerstag früh trifft eine große Sendung 1194 sriskhe AeWe ein bei üeorg Wallenfels, Marktplatz nur 21. Telefon 46. Gegenüber der Engelapotheke. Bestellungen erbitte frühzeitig'. IkchöffengerichtS Laubach bet einem ihn verurteilenden Urteils- muche tätig war, unternommen hat. 0 Laubach, 19. Jan. Die bestens bekannte Trio- I'k -einigung Rebner-Hegar-Trautmann wird an diesem Z imstag auf Veranstaltung der hiesigen Vortragsoereinigung | jiitr ein Konzert geben. 9 73 1.5 Eichew „ Kicicrn- „ Buchen-Änüppelhol.; Eichew „ Kiefern. ,, Buchen-StoLholz Eichen- „ Liefern - „ 380 ■ Fichten- „ Die Zusammenkunft ist auf der Llcher Straße an der zweiten Schneise. Gießen, den 16. Januar 1909. .. . CB A Großherzoglichk Bürgermeisteret Gießen. I. V.: Keller. * Wann luurbeber ersteDiamant in Südafrika gefunden'? Tas Diamanten siwer, oas angcnblickiich in unseren Kolonien in Afrika herrscht, hat sich in viel größerem Maßsmbe seinerzeit bei der ersten Gntbcdnng eines Diamanten in eübairda eingekeilt, der im Jahre 1867 bei Hopetown am Orangesluß gesunden wurde. Tamals entwickelte sich dort ein Abenteuerleben sondergleichen, das die Sicherheit des Eigentums und sogar des Ledens in schlimmster Wehe gsiahrvete. Lp.euäle wurden auf- getaii, in denen die Diamantensucher das verspielten, was sie am Tage mühselig zusammengesucht hatten. Tie Diamantenfelder Afrikas sind entweder „River-Tiggmgs" oder „Dry-Tiggings". Tas erstere bedeutet Flußgruben, das letztere trockene Gruben. Unsere Llolonien haben hauptsächlich „Dry-Diggiugs rote Kimber- lei, und Tutouspan. Jede Negierung, die ein Diamantenfeld erschließt, hat mit verschiedenartigen Diebereien der Angestellten -u kunpien. Ein beiieotes Mittel der Diebe, Diamiulten rnr sich auf die Seite zu schaffen, besteht darin, daß sie die Diamanten verschlucken Gar manckse Dame trägt wohl heute noch Diainanten, die ihren Weg erst durch einen Negermagen genommen Haben, bevor sie sein geschliffen ihre Finger, ihren Hals oder ihre Brust schmücken. Ta die Arbeiter in den Kolonien hauptsächlich aus Sieger bestehen so bildet das krause Negerhaar auch einen Bersteckort für bie gefundenen Diamanten. Heutzutage ist man ihnen aber bereits auf iKe Schliche gekommen und fie müssen daher sich einer hoch- iiotpemlichen Untersuchung unterziehen, bevor sie ihre Arbeitsstätte verlassen.__ Eichen- n Birten- „ Kiefern- „ Buchen-Kiiüppelhols Elchen- „ Kieiern- „ Lärchen- ,, Fichten- „ Eichcn-Stockhols Kiefern- „ tung eines städtischen Schlachthauses ab. Den Metzgern ist bekanntlich verboten, in ihren Schlachthäusern zu schlachten. Summa: 15 \9) 11(7) 3(2) 1 Anm.: Tie in Klammern gereiften Ziffern geben an, wie viel bev Todesfälle in der betresssnden Kranlheit aisi von auswans nach Gießen gebrachte Kranke kommen. ___ Möchentl. Uedersicht üerTodeLfälle L 6. Stadt Eiehen. 2. Woche. Bo in 3. bis 9. Januar 1909. Einwohnerzahl: angenonunen zu 30 400 tnifl. 1600 AiannDkilitär). Sterblichkcitsjifter: 25,65° 9ft, nach Abzug von 9 Lrtsiremüeti' 10,26 Vco. Kinder vom v: 2.—15. Jahr : A^6nuiig eines hjylli- im*^-^ang üdn -emLuckoindergefch.cki undO sr gab an, bereits bei bem sein und dieser W l , ,b.c‘ Schot habe. 2er M M barauf den Trilk auch r -UiSgesührl Ac ' " selbst hrrgestellt und oeiien 'Jiünttn angegeben wat, firniß durfte der Äetrügn noch wi verendete plötzlich ein großer lebe und gestern ianö man einen >r wertvollen Pinscher, tot ui b der Jagdhund deS Müllest 18. an! 19.1. Mis. plöglid) ein dcr letztere Hund nut Lirichnin uati smd auch die beiden Hunde chnoin jlcbe hat aus Gtnulilung jü Mk. ausgefetzl. in. Ter am Sonntag abend vei- izm ÄildungSauSschusseZ med. Laubenheimer vorn er die Tuberkulose und ihtt I au^wrdeiitiich großen Zuhörei- gtDGcn Zügen ein W von bei und jdgx bann an Hand sta- i, me fie errolgieid) beföntyW KniticövTic redjt gelungen und ilbiedenstm Asilcn unb.^'- n.-tiidKt Dank würM to ■ wstvollen Arveit. in zivesien Weihmchlsfeiertag! ; oerhasteh die sitzt deut nach anfänglich harlnäckigcm en. Taians'M wurden weiltt siel Riedel von h>ec wegen d öer Abnehnier des ziemlich änbto si«am Jetti;! * t* di- ’M*1““ V. ummntSloS on Den W1 gröpten «l m ®* Erlas. berQll§ * .^on det Zungen bet eVi -11’bein* eben .. . \^ll^lnöer iut n ließen. Wie m,» s. Mrtl9 * A Ui'.ciitgcitlidje Arbeitsveimittclmig. LtlidWcr ArbertAchweis Gietztll. Gartenstraste :r, Zimmer S. ES können eingestellt werden: a. bei hieitgen Arbeitgebern: , 1 Müller, 1 jüngerer Wagner, 6 Dicmtmadchen, 1 Laummdcheu, 1 Kindermädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: . 1 Schuhmacher, 4 Steinmetzen für Hartgeftem, 1 Schwerer, 2 landm. Knechte, 7 Hvtetz u. Reuaurationsköchmnen, 2 Kanee- löchiunen, 2 jmuneimäbcbcn, 2 Klndergärrnermnen, 2 Kmder- nflegGriruicn, B20. ineben Arbeit: c>" 0 1 Waancr, 1 Glaser, 2 Svengler, 3 Steiimretzen, 2 Heizer, zwei Kellner, 2 Schreiber, 1 Gärtner, 7 Bauschlosier, 1 Bäcker, zwei Lackierer, 1 JmtaUareur, 1 Küfer, 3 Tapezierer, 1 ^berjchweizcr, 1 Schweizer, 4 Schreiner, 4 Fuhrlnechte, 6 Hausvurtchen, zwei landw. Knechte. 11 Arbeiter, 8 Kauffrauen, 1 Fltcksrau, 1 Putzfrau, 4 Waschfrauen. ^cbrlrngc: 1 Schlosser.________________________ Nutz- und U'MhchmAchelllllg der Fürstlich Solins°Braunfels'schen Oberförsterei Huugeu in den Distrikten Herrvgarten und Tietrichöberg bei Blllingen. Es sollen versteigert werden: Montag den 25. Januar 1909, von vorm. 10 Uhr an: 6 Frchten- Stäniine. 10-18 Altr. lang, 12—22 Ctm. Durchm. -- 1,70 Fm., 204 FichtenDervstangeil, 10—14 Mtr. lang -- 6^0 Fm., 66 St. Elchen- Lcicbfcl u. Langwicde, 44 St.Buchcn-Laugwicde, 7Rm.Bucven- StockhoU, 289 Rm. Buchen - Stamm - Prügewolz, 56 Rur Eichen- Stamm-Prügelholz, 573 Nm. Buchen Stamm-Retftg, 47 Rm. Eichen- Stamm-Reifig. Die Sumnimentunft ist vor dem Herrngarten. Hungen, den 19. Januar 1909. Bahnhofstr. 39, MW Hichn parterre Inh.: j Cüstcrs empfiehlt sich zur 3360 „ Eichen- „ 600 „ Ertcn- 3460 „ Kiefern- „ 350 „ Fichten-. » .. , Die Zusammenkunft ist aur der Straße nach Grunoerg an der Abzweigung dcr Rödgerstraße- Gießen, den 19. Januar 1909. . Großhcrzogliche Bürgermersterel Gießest. J.D.: Keller. e’nc§ |j (. -Li dn rt, g i.'M.'“- '^‘«nb biid) - äui^rft Dcni)en « leich, A “cn w ii,1*“ *2 Freitag, den 22. Januar 1909, vormittags 11 Hbf, soll in Garnifonlazarett Gießen die Lieferung der.tür das Nechnungs- j chr 1909 erforderlichen BerpfleaungSbedürsNtste einschlletzllch Eis, miisschließtich der Fleijchwaren und Kartosieln bei düngen werden. Zu gleicher Zeit ist auch die Abnahme der Kücyenabfalle, Brotrcsie und Knochen zu vergeben. t . ain, 19. Jan. Auf dem heutigen Rinder- markt standen eliva 500 Kühe unb Rinder^ zum Verlaus. Bei hoben Preisen wurde flott gehandelt. — Ter -och weine markt war nut 560 Ferkeln unb Läufern be'ahrcn. Erstere fo|tctcn 25 - 35, letztere 40—70 Mk. bas Paar je nach Qualität. 8 25 2 2 128 10 3 11,7 26 27 „ Fichten ,L 1200 Wellen Buchcn-RefttS Für Grctzeuer Stadtwald. Montag, bett 25. Januar 1909 vormittags 91,.. 116t beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Distrikten Zollsiockswäldchen, Sandbcra, Hegbolz, Pbtlofovbcn- wald und Hcillgesbodcn ocrftelgert: B ii 209 Fichtenderbstangcn mit 19,88 Fcsim. 7 Rmtr. EiÄennutzknüppcl Buchen-Scheitholz tm vttesiener SLadLwald. Donnerstag den 21. Januar 1909, vormittags 9J(J Uhr k>e- «mncnd, werden in ben Waldungen dcr Stadt Gießen in den Tistritteu WaldSbutc und Brauboi versteigert: 81 Fichtcn-Dcrbftangr..l mit 12,97 Fm. 3 Rm. Eichen Runüscheitholz Buchcn-Scheitholz i g ^an »eilte bewegte “d) T« hi'tff i®“ Gm LaElag M, :ai5 Leber ^j^agenk , ome cvvo ^ eine grob- -bl,?[ßbenta*1 Zug 12 Lolldorsa -b-rELeOdackusZ t n TüS Kreist c nj, uiif Zchulwt mW -*?&*** T:^»**S*** ftWfg'Sni» ’'S55sfiS£ - .i, höiqui tg ^jgte ntf< 1 ; nidx; • ' > .fi ? N!I lvld lkil' - .„„nm«1 (i0Ut «1 * 6,t _______________B30/, 2luökunftci: Bahnhofftr. 39, parterre [010348 ES starben an: Zufantmeii: Erwachsene: 1. PpI int benSjc Tuberkulose 1 1 Lungenentzündung 2(1) 1 (1) — Brouchilis 1 — 1 Gehirnenlzünbiing 1 1 — Bauchiellentzündiuig 3(3) 3 (3) —• Blinddarmentzüiid. 2(2) 2 (2) — Nierenenlzünbung 1 1 — Diabetes 1(1) 1(1) —— Altersschiväche 1 1 — Lebensjchiväche 2 (2) — 2 Kommt und Jubelt! Kommt und Jubelt* 03891 fffittcraaffe 23. in < 4m svraukfurter Strafte 9 1. Avril au vermieten. fO2S2 Kür kleinen, bc Teren HauS- 175) Bahnhosstrafte 54. 4> 209] Plock strafte 12. Erfinder I 197 Wilke!.»strafte 26 4 Zimmer Kill braves Mühchtg I findet Mitte s>cbr. nute Stelle bei flEll lani Bahnhofftrakc 27. Fernspr. 23L 313 Schiffenberger Wen 16. Auf ÄbzaMurg. ß 3:«] Liebigstrafte 97. später zu vermieten. 149 Betten Sn. kraft. Erdarbeiter au öermieten. 465 frankfurter Strafte 7, L 50 v; Allein. 2 M.k,/I 1 Aui gepr. Jiauoiiolc L'cjjrtiäfte.1 Cwö©®@©©0® ’-'ev häufe. 3-Zimmer-Wohmlng im Hinter- hauö, Ebelitrafte 34, sofort ober falt' Kl Sl t tritt« Kleine Preise! XoviUlt! ball, wird eine Sdient 2=3immmülDhiiuag an kinderlose Leute au vermieten. fw^ ^Xrtü 1 8 isfi k wnq zu mieten. 2601 Oieorn Möbl, Bahnhofstr. 26. üjm ba.it ijttx 8 Bel-ta-tanta I Jltmass ten fi atl'i seh» Kleine Preise! SotIUU! soxrie eomplctte Wohnungs Einrichtimq nefndu, die die bessere Küche versiebt und sonstige Hausarbeit übernimmt Schrift!. Angebote unter 00104 an die Geschäftsstelle d. Gieft. Anz. Tücht. Wickelmacher V finden dauernde Beschästin. & bei P.Fiefter, Kaiferall 23 K mit wöchentU 14 tagi/rer **/i monatlicher Abzahlung. Sdjöncr großer fabrn mit Lagerräumen u. anarenAend. Wohnung zu vermieten. Ladwigsirafte 6 7'Zunmer-Wotinung mit ßubc- bür au vermieten. Näheres |K3U (Öeorfl Sebftreit, Klimkirrafte 21. 5-Zimmer-Wohuung, I. Stock, Wilsonstrafte 10, ver bald oder fcfrtini heben ifTtt, lrciitt Reit Wh fitifii r« Iriwrs Mä chcn für Anfang februar gesucht. 389' Walltorstrafte 75 vart. Jpllfi *'4ltr, /’ne *« - 'i! kl fo ettiufl inr& cir rt kchofft kr "üsstn. ntid noch vir Ka»N ui t btt S immtr Sc trir bot Win 9 lüngft ' unb ta cmtntli nbgm । ef Zimmer | Dammstr. 15 ist die Parterre- Wohnung, 3 grafte Zim., Kammer, Gad re., v. 1. Avril au vermieten. Näheres daselbst in. St. (0331 3-Zimmer°Wohnuug mit Zube- b8r per 1. Avril au vermieten. Die Piccolomini Schauspiel in 5 Akten von Friedrich n. Schiller. STniana 7'/, Uhr. Ende geg. 11 Nhr „Die Tür ins Freie! Adler-Mcdic.-Drogerie EeUersweg 39. Cito Schaaf. g Giessen^; Kartoffeln Drima Sveisekarsoffeln lmagnum bonum) ganA vorzligl. im Kock'en. Salatkartoffeln ßklbe Mäuöchen, Paulsen ^uli (20 emvffehlt billig frei HauS I. Weisel, Sonnenstraße 6 Tckbhon 235. Eucalypius-Osl vielbach bewährt bei [361 Rheumatismus — Aslhma — Husten empfiehlt in Fl. ä Mk. 1 — Central - Drogerie im Harem und Le Freu auf Pump Dröhnender Lacherkoka', außerdem das wunderbare neue S oezialitäten-Pro- gramm: Zerrp, Duett BudzinSka, Scholz, Armando. _e Lustspiel in 3 Akten von C»car Blumenthal und Gustav K adel bürg. Anfang 37i Uhr. — Ende CP/« Uhr Abends 77, Uhr. Kleine Preise! Kleine Preise! Gallensteins La ([er Dramatisches Gedicht in 1 Auszug von rZriedrich von Schiller Hierauf: tirriiiiniigt IücljnnigsJmct und 5lüche, zwei Burschen,immer, TLcubcucnCainnicr, große Lager- u. Arbcnsränme Stallungen,großer Hof :c.. Aitin Betrieb ein. tLngros- Geschanesoo.industrieellen linier- nehmens geeignet, zu ucunieien. 4-ti <3;;. Limo». Grabenstrafte. FruiiQahe maltresse brevetäo donne Jecon Off, n. M3 an d. Erped. d. BI. 09i20: otiir u. (')lanzbügrln er- lernt man i.n 4 Wochen gründl. lasche zum ongeln wird angc- nommen. «aiser-Allce 54» Hl. Mädche,. k>ran Schmidt, Neuen Bane 5. .leit. beff. Mädchen, das in allen Hausarbeiten bewandert Ift, sucht stelle bei einzeln. Herrn od.Dame Schrist. Angebote unter (0H7 an die Geschäftsstelle des Gieft. Anz. 6ür meine 17-jäbr. Tochter', welche schon in meinem Geschäfte tätig peiucfcn, suche ich für bald oder iväter in einem lebhaften iHüiinfühfurmarni - förfdjäft (Landestrachten) 133 Geräumige, belle Lager ränlpe au vermieten. 9?nh. Schillerstr. 26, vt. Fräulein Im Nähen und allen Hausarbeiten geübt, sucht in guter Familie daö feine .Kochen zu erlernen, ohne gegenseitige Vergütung. schriftliche Angebote unter 491 an den Gieftener Anzeiger erb. 004031 Aelt. Mädchen im HauZ). u. Kranlenpsl. crr. mit g. Emvf., sow. jm Mdch, such. a. 1. o). 15.2. Stelle. Krau Weiftenbach. Kreuzvlatz 6. , 9t S Hl Samstag einen Lammtguman Gürtel mit silbernem Schlaft vcr ' lorcn. Dem Wiederbr. Belohnuv ! 03.V2 ZohanneSirrafte 15, II. * Hospiz iS? evang Schwesternhaus, iiieeeeu »BenaeMtr • 15 000 IDlmt auf 2. Hnvotbek, gutes CbieCt, dos pünktlichen Zinvzabler gesucht. Dchristlichk Angebote unter 433 an den Gieft. Anz. erbeten. stelle mit freier Station und evemuell Familien - Am'chluft, bevorzugt. -425 Gerl. Angebote erbeten an Gott- lob iLinde in Wetter Hessen-Nassau. ModdS angehend erste ober nriuuvt» .lucliC Arbeiterin sucht Stellung hier oder Utngegend. Näheres Stevbanstrane 12.10306 Lebendfrische Nordsee Anael-FchsUfische pc«r^% blntfrischcn Nordfee-Koblia,, o. Kopf per Pfund 25 Pfg., im Ausschnitt 30 Psg. 1—3 pfünbig. Kabliau prr pfnitb 30 pfg. frische Bratsische No<;«nge» Ts grüne Heringe To«™? Kirltt Sndüingf Ä Kiße 32 Stüdi S Schön gezeichneter Dobermann - Pinscher (Rüde) schwarz mit gelb, reine Raffe, sehr folgsam, Prachteremvlar, 5 Mon. alt, vrei-wert abzugeben. |4G9 Anzusehen zu jeder Tageszeit. Pftil. Pfeiffer, LauiiSbqch bei Gieften Nr. 70. i>n d rutlanfrn. erst kürzlich geschoren, au, den Namen „^anao- hörend. [43 Erbitte Nachricht an Schönberger, Gr. Geometer I. jkl, Sonntag abend vom „Tlctropol* zum Bahnhof schwarz ledecue» Hoodliisichrii verloren Gegen Belohnung ab tugcben is der Geschäftsstelle o. 'BI. 1471 Seit 1X19 erwirken unb verwerten wir Potente re. im $>n» u. Ausland. Letzter grofter Verwer- SLfiJ tungSabschluft Eine Million Klar! kostenlAuSk.Ia.Res. Bertr. in all. Shiltur- ftnnten. Erste Berlin. Patentverw.-Gesellschaft 6. A. Miller & ( Telegr.Patentmiller Ein ^anffändiges, arbeitsames Mädchen a^sncht. Eintritt gleich ober später. 1484 ________________^udwigstrafte 1. Ein brav. Mädchen, w. bürnerL koch, k., z. ein. Dame ges. durch '03ll."> s)rau Hlittenberger, Sei ter? w. 07. 6in ncro. Hausmädchen für gute Stelle nach Wiesbaden ges. d. L vt s?ran Hiittenberger, SelterSw. 07. Aeltere. unabhängige iZran für den ganzen Tag ans sofort gesucht. 0350 Nachricht: .^avlgnSogsse 12 T. 2. Cbcr Marburger Str. Ä sWtrtsch.» S ch eine ger. 2-?,im mer-Wohnung mit allem Zubehör per 1. März evtl, früher zu vermieten. (a*A Gebrüder Berdnx Per L Marz ö-3inimer«ivoun. gesucht. Parterre oder I. Etage. Schrift!. Angebote mit ‘Brei?’ angabe unter 03 0 an d. Gieft. Anz. Geräumige schöne 4-Zimmer- Wohnung per Avril ober sväter zu mieten gesucht. Bevorzugt Marburger Str. ob. nächster Nabe Schriftliche ?lngebote unter 454 an die Geschästsft. d. Gieft. Anz. Per 1. Avril Wohnung von vier Zimmern. Gartenant., eo. 3 Zimm, u. 1 heizbares Manfard.-Zimmer, au miet. gef. Bevor'. Kaiserallee, Marburg. Str. o\Nähe d. Bahnh. Schrift!. Angeb. m. -reisangabe unter 6394 o, d. Gieft. Anz. erb. .Slinberl. Ehepaar sucht 3-Zim.- Wolm. parterre oder I. Etage per L März evtl. Avril zu mieten. Tchriftl. Angebote unter 00398 an den Gieften. Anzeiger erbeten. w?,!a ft» V Spradi-U Uenidjt ,7 Berlinfchnlc, Sumlftr. 10. Std. 4-Zimmrr-Moiiiunn J,*™1 270]___Aftermeg 50. 2861 Sch. 4-Zimm.-Wohn. m. Y)as u. Bleichvl. ver 1. Avril zu ver- mieten. fyrankftirler Strafte 95. Schöne 4 • Zimmer • Wohnung mit allem Zubehör au vermieten. 45] Riegelvsad 20. ErsUiaingeS Tabrrad vreiSw. All uert Näheres bei H. Schaub, OtXKNh .StirrüenDlrtb 2, 11. fei ben bitte L Mi? Snfu3; Ludwi«strafte 52 Schöne 6-Zimmerwohmmq tm n Stock mit Zubehör v. 1. Avril zu vermieten. 1281 Nähere» Hinterbaus. DElkelmstrane nt Parterre» Wohnung mit 6 Zimmer, 2 Entre- fobUimmer, Bad unb allem Zubehör per Avril zu vermieten. 278’ Birken stock 8t Schneider. Kleines Logis zu vermiet. fl3 Wild. Lüber, Walltorftrafte. 0322> «rieine Dodnung sofort zu vermieten. KavlanSgaffe 5. Kleine Wohnung zu vermieten. LergkSviig non WMleilLllgsarbcitks. Die nur Erbauung der Wasierleitung für die Gemeinde Hausen bei Gieften nötigen Arbeiten und Lieferungen sollen auf Grund schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und 9lngebot?u>.1erlagen liegen auf dem Büro deS Unterzeichneten Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen, woselbst auch Nngebotsunterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang genommen werden können. Die mit entsprechender Aufschrift versehenen Angebote sind portofrei bis zum Dienstag, den 2. Februar l. FS. borm. 10 Nhr an den Unterzeichneten einzusenden, wofelbii die Eröffnung in Gegenwart der etwa ecsch enenen Bieter ftaftfinb-'t. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. ZtischlagSfrisl 3 Wochen. Gieften, den 19. Januar 1909. Der Gr. Kreisbauinspektor deS Kreise? Gießen. I V: Kalbfleisch. ß»/ Näheres?icherftrafte 5, varterre 237! Hochmoderne 5—ll-Zimmer- Wohnungen, Z-riedrichstr., Balkon. Veranda, eleganter Badeeinrich- nmg, heifteS Waffer, Olas, elektr. Licht, Linoleumbüben, ver 1. Avril zu oerm. Eim, Llebigftr. 31. Elegante, neu bcrncricbtcte 5-Zimmer-Wohnung, Mansardenzimmer, Trockenboden, Bodenkammer. Gartenanteil, mit Zube hör, ist sofort oder sväter zu verm. Näheres Alterweg 53, I.___[50 94] Wohnung. 5-Zimmer, zu vermieten. 71. Wcincrt, Neitenwea 9. Villa Wilhelmstrafte 7, zu vermieten, auch zu verkaufen. Näh. Wilhelmstrafte ö, I. 195 SNarbnrgcr strafte 9 Beletage, 5—7 Zimmer :c-, ver L Avril zu vermieten. 1347 21. Struck» Kohlenbandlung 1291 Herr^chastliche 4—7 Zimmer- toobnuiineit in der Wilhelmstrafte zu vermieten. ______Birkenffock L Sdmeider. fabmitiarast 30 2. Etage, bestehend auS 0 biß 7 Zimmern, 2 Kammern und Zub. Aiun 1. Avril zu oerm. ;43 katinn. Büroarbeit. ditrchauS vertr. sucht Stell, nm Platze ob. Umgeg. Schristl. Angebote unter WW an den Gieftener Anzeiger erbet. Mir iungen Akann, 15 Jahre, der Citern die Realschule mit Der. zum Ciuiährigen oerläftt, wirb rfirPf mit tüchtiger, kaufm. TVJhlh. Ausbildung gesucht. Schriftl. Angebote unt. 452 an die Geschästsstelle des (3!eft. Anz. Lehrlingsftclle wird für Schüler einer höheren Lehranstalt mit Eintähr.-Berecht. in einem besseren kaufm. Geickaft Irgendwelcher Art lGroftbandlg^ 'Bank, Buchhandlung, Fabrikkont., ober desgl.l ver Oitcm gesucht. Schristl. Angebote mit möglichst genauen Bebingungen unter 496 an den Gieft. An', erdeten. IO*0/, rf?’rinäh ‘ en oegen Vergütung 1 U,L‘Ö " aekucht. (0314 «. Kontverll, SelterSweg 35. Kräit. brav, fleij;. HanSmädchcu minl. Zebruar oder später gesucht. Zu melden mit Zeuguiffen. I & Zimmer | 6 vier im l. Stock, mit viel Bubebör. per 1. April zu vermiet. Q-loi P- Sann, Bismarckür. 10. Liebigftrafte GS i. L-tock, 6 Zimmer mit Zubehör »er sofort oder foutcr, unb der i!. -statt" per 1. Zlvril 1909 zu uerime-.cn. Aböls Siitber, •2l!________Khcefirtiie 23 oder 31. Schöne 2-Zimmer-B)ohn. in der Hammstr. 10, ,6tb:, zu vermieten. Näh. West-Anlage 7, II. 4B3 »JinimrrroöljniJUJ ® Vertreter ßesucht Erstklasffge Vogcnlampcnsabrik sucht für den Vertrieb ihrer Fabrikate geeignete -Derren. welche bei Behörden n. Fabriken eingeführt sind, a!s Vertreter. fhvl8A Ausführlich gehaltene Angebote mit Reserenzausgabe unter I». B. 1502 an Oaaicnftein. L Poglcr, A.-G., Cöln._________ 3unt| ZLmikdk-klrU-yksüchl 03881 H. PanluS, üllten-Buseck. 4-Zimmer-Wohnung z. 1. März ober später zu vermieten. 1492 ______________Dammstrafte 30. 489] 4-Ziumier Wohn. p. 1. Avril zu verm. frankfurter Str. 43 vt. Edcrstrafte IG ist der 1. Stock, schöne 4-Zinimerwohiumg, ver 1. Avril 09 mit all. Zu beb., Leucht- unb Heizgas, wegen Versetzung des fetzigen Mieters anderweitig zu verm. Nab, im 3. Stock. !498 Schöne 4-Zimmer-Wohnung mit Bad u. Loggia, in befferem Hause an ruhige Leute zu vermieten. Nenz» it'.id) eingerichtete 2—7-Zimmer-Woh- nuiißcn. mit GaS u. cictir. Lichtanlage versehen, find stets zu haben Näh. Stevbanür. 25 vart. ;4Ö1 4—5=jinuncr=UJfl' nnna U. Werkstatte ver 1. Apr. zu ver- mieten. Vleichktr. 15._______4tw 1A.I Lanograf Philipp Plan lchvne 3 — 5 - Zimmerwohnungen zu öcrmicten. Nähere- frankfurter Str. 29, 5-Ziiiuner-Wohnuug, vart^ und zwei 3-Zimmer-Wohnungei'. zu vermieten. Zn erfragen '412 .Pfalzer Vos-, Nabneseld. 2ch. 2- u. 4-Zimmer Wohiu billig zu vermiet. Marktolay 18. A»7] Wobnung von 4 ob. 5 Zim. mit Bad, Loggia :c. zu vermieten. Henselstruftc d. | Möbl. Zimmer | 03®' Möbl. Wohn- u. Schlafzimm. \u vermieten. SelterSweg D. 00400 Möbl. Zimmer mit seo. Emg. zu verm. Afterwea 56, I. Möbl. Wohn- u.Schlaszimmcr zu v. Lndwiastr 30,1. Stock. 0170 Bnbnbof'N-. (V), IIT. (5in freund'. mäbl. Zimmer zu vermieten. 10350 03431 Möbliert. Zimmer zn öerm. Wetzfteinaaffe 191, Neubau. 1 L&den etc. Der bisher von Herrn ftrneur Jnfel inne tft mit ob. gehabte- oßne nun« ab 1. Avril 09 anderweitig zu verm. Näh^Afferweg 5, L 2O5| Laden mit ob. ohne Wobn. sos. zu v. Nah. Kreuzvlatz 5. Zwei grofte Laden, znf. 240 gw Bodenffäche. zusammen ob .einzeln zu vermieten. S2L MontannA, | 6 Zimmer | Tchöne neuzeitlich eingerichtete 5-Zimmer-Wohnnng mit Bade- cinrirfihma unb Gartenland, in der Wilhelmstrafte per 1. Avril Zu Dernicten. Näheres bei (431 Schäfer, Wilhelmstrafte 5L I. 47 5-Zimm.-Wohn., I. Stock, zum L Avril zu verm. Ebelftrafte 13, vt. 5-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör ver sofort oder sväter zu vermieten. Bleichstrafte 31, l. 7V S-Zimme-wohnunq mit allem Zubehör ver 1. Avril wegzugShalber zu vermieten. Morgen DounerStaa: Vereins-Abend iui „iWÄiim", Lodtfigsplalz. llitrom nti!fl«)ubi?dp fu ll^ltsche JJrrfinijn’it Donnerstag, beit 21. Sanner, abends 8 Uhr, (0401 Ausflug »XX VerkehrSgäfte willkommen. SüS Stadttüeater Giessen. Dlrektloe: Hermann Steingoetter. Mittwoch, den 20. Zanuar 1900, Anfang 8 Uhr. Volkbprclee! Volkaprelae! Volks-Vorstellung. „Ein Fal'issement“ Schauspiel in 4 Akten von Björnstlerne Biörnfon. Aus dem Norwegischen von Wilh. Lange. Anfang 8 Uhr. — Ende 107, Uhr Sonntag, den 24. Januar 1909, nachmittags 37, Uhr. Klinik lür psyGii.o.aervössErankli ___frankfurter Straft^ 99. hunger Hausbnrsche gesucht. 03911_________Bahnhofstrafre 12. Jung. Mairu Mit bcffcrer Cchulbifbnng für Pnrean und Laben einet seinen Fabrik- il Detail-GeschüsLecmlo ver sofort oder Cftcnt gesucht. Schriftliche Angebote u.uer 504 an den Gieftener Anzeiger erbet, s-!42i Zur incin ZnstattationS- büro zu Ollern 1 Lchrling aefucht.______________fff. Nödiger. Vtchflc Gronuaudlung sucht zu Ostern einen Vebrfin#i mit guten Schulkenntniffen. Schrift!. Meldungeii u.itet 322 an d.GesthäftSft. oeS Gieft.An z. erb. Schreinerlehrliua ge'ucht. 401 5iort 51öbler, Tammstrafte 32. Eine Pflelieeinnciiftelle । um 1. Tscbruar 1900 zu besetzen AnsangSlohn 25 Mark vro Monat, später SO Marl. Dienstkteider und Schube frei. ।b»a Klinik für vstzchische und nervöse Krankheiten. ?vrankiurter Strafte 99. TuchtigeLorucrerin gesucht. 499’__ Schiffenderger Weg 17. Ein Mädchen vom Lande iudn 493 »yinu ^chä-ce, Licher Sir. 9. Luche ,um baldigen Eiutrill cm braued <301 Dienstmädchen für meinen Haushalt von 2 Pers. l}rau Bax üanini, Vabnooi.traize 4. rrrr ibcreiferniucti für Atkorbarbcit, sowie Mädch-u zum ilnlcnienjieiucbt. <497 Schllleritrntze 1h. Kolosseum Giessen Walltorstr. 36—38 (früher Eaf6 Leib) Telephon 641 Heute Mittwoch den 20. Mannar 1909: Grofte Vorstellung. Tünnes 1 ia. srischmelk. Hub zu verkaufen. 495] Georg Schäfer, Licher Str. 9. drintrt . xusel Pid. 10 Psg. sUNIIU 4941 LicherSir.!». 3I|1 billig zu verkausen. vv r.ljkllk Vruchstrafte 8, LLcgeu (502 ’^ct« icl sveränderns habe ich: 1 40 ?L liegende Tampi- uraschinc, 1 Son ps-Malzen- lesscl _ mit Siebrofire, 55 qm Heizfläche, 1 Pollgatter mit 60 cm Durchgang, mehr, tonische und gewöhnliche Slreidlägen, 2 Hobelmaschinen für kurze Brettchen s.Zigarrenkisten- brcttcöeiu, sow. gröftere u. kleinere Trartomiisioueu und rffiemen- imetben. alied in betriebsfähigem Zustande, billig abzugeben. Gtegen, den 19. Januar 1909. __Andreaö Eukcr. . ^v^llüälidige gute Betten und l Klet^erschrank zu verkaufen. 0M99I Kanzleiberg 5. Morgen TonnerStag: G ogcr Famil»en-Avend mit Prasrut-Nkrttilllgz Im vorderen Nestaurant: Konzert des belebten Dameu-^rchesterS , Edelweiß “ Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein (OtfG A. Rappmann. Direktor und Inhaber dedNoloffeumS Gieften.