Die heutlge^rummer umfaßt 14 Seiten. politische Tagesschau Lrx. do n der Landes-Universität. Der - Direktor des Aoologuchen Instituts, Geh. Hofrat Prof Dr Spengel, hat ,rch gestern nach England begeben, um in SrK Aus Stadt und Tand. Gießen, IS. Juni 1909. ®«rt’nfeft7ÄIe"ber fen küßten einander dreimal. Auf dem Hauptmast der „Hohenzollern" wurde neben der deut,chen die russische Kaiserstandarte gehißt. Von den deutschen Kreuzern ertönte Salut. Die Geschütze des „Polarstern" antworteten. Die Monarchen begrüßten die Offiziere und Mann- schasten. Nach einem halbstündigen Besuch verabschiedete sich Rußland und verließ unter den klängen der russNchen Nationalhymne, Hurrarufen und Salutschüssen die „Hohenzollern". Um 11 Uhr 7 Minuten begab sich der deutsche Kaiser in der Uniform seines Wilborger Regiments in Begleitung des Generaladmtanten von Plessen und der anderen bereits genannten Herren, sowie des Baron von Meyendorff und des an Bord der „Standart" unter abermaligen, .. . . .... "" *“ c " Ymne. Auf der welche folgenden Wortlaut hat Kommandeur des ■ Deutsches Reich. Generaloberst v. d. Goltz tritt seinen vierwöchigen Urlaub nach Konstantinopel am 10. Juli an. Un- abhängig von dem eventuellen Wiedereintritt v. d. Goltz ö in türkischen Dienst erhält sich das Gerücht von dem dem- nächstigen Einttitte einiger deutscher Offiziere als Jnstrut- teure in die türkische Armee. Reichskanzler Fürst Bülow hat, wie verlautet, den Zentrums sichrer Abgeordneten Spahn privattm wissen lassen, daß er dem Zentrum antinattonale Arroganz niemals vorgeworfen habe. Streik. Dem „Oberschlesischen Anzeiger" zufolge sind auf der Bradegrub'e 400 Bergleute in den Ausstand getreten. Die ersten däachrichten über den Verlauf der Enttevue waren in Petersburg erst gestern früh eingetroffen, daher liegen noch keine Kommentare, sondern nur einzelne Preßstimmen über die allgemeine Bedeutuna der Entrevue vor. In der „Pctersburgskia Wjedomoiti" schreibt dürft Uchtomski: Die gesamte russische Opposition verfolgt zähneknirschend die Entrevue. Indessen blmder Deutschenhaß kann nur den Feindent des 'Vaterlandes dienen. Das künstliche Anfachen des Hasses gegen die Deutschen, die und Unter allen arischen Völkern am nächsten verwandt sind, geht von denen aus, die Rußlands Untergang alS Weltmacht wünschen. Das führende Oktobristenblatt „Golos Prawdy", das stets für ein gutes Einvernehmen mit Deutschland eintritt, sagt in .einem Leitartikel, so lange sich Rußland von dem letzten Krieg und der Revolution nicht erholt, fei Schar ein Bündnis mit Deutschland nicht vorteilhaft, wohl aber eine Entente cordiale, die auf lange Zeit den Frieden fiebern! tonne. In dieser Hoffnung, schließt das Blatt, rufen wir mit aufrichtigem Herzen dem mächtigen Gast unseres Monarchen ein russisches Willkommen zu. In London wird die Begegnung zwischen dem Zaren und dem Kaiser wenig besprochen. Trotz Zurückhaltung der Presso ist es unverkennbar, daß man_ die Zusammenkunft mit Miß- trauen und keineswegs alS bloße Form betrachtet. Ausland. Das Reise Programm des Kaisersvon Rußland erfährt eine kleine Aenderung dadurch, daß am 29. Juli der deutsche Kronprinz und die Kronprinzessin I in London eintreffen. Das russische Kaiserpaar besucht von Dänemark aus zunächst Frantretch und trifft am 31. Juli in Cherbourg ein. Am 7. August wird das russische Kaiser - paar dann Cowes besuchen. Tie serbischen Verschwörer trachten dem Prinzen Georg nach dem Leben. Infolge der scharfen Li- Griffe, die der frühere Kronprinz Georg gegen die Verschwörer gerichtet hat, haben diese, wie ein in der Hauptstadt kursierendes Gerücht behauptet, Leute gedungen um den Prinzen ermorden zu lassen. Tatsache ist, daß Prinz Georg seit Sonntag täglich anonyme Zuschriften erhält in denen er davor gewarnt wird, das Palais des Königs zu betreten und ohne Begleitung Wagenausfahrten zu machen. Ter Ausstand der Straßenbahner in Sankt Petersburg wurde gestern beendet. Spät in der Nacht hat die H^fte der streikenden Wagenführer und zwei Drittel der Schaffner um Wiedereinstellung gebeten. väscke iumW ird angenommen.^ rotier, Sni|ei'-> itboben und M ijön gereinigt w Näheres zu ew VubniigitrajH^ isÄäbcr emv-D . r Arbeit vi° ^ sarlWagucrUc Landgane 2^, >e nuch >n a^ vo^ ;tetnmÜlltT- i SiloBfloilUM ’jleltoy! fl* bW «rfiOSL' Ein Protest der Hessischen Handelskammern. Der gegenwärtige Stand der Reichsfinanzreform hat den Hess. Handelskammern Veranlassung gegeben, eine gemeinsame Erklärung wuci uuciiiiuuycH । an ben Reichskanzler und an die Großh. Regierung zu richten, ^alutfaiüifcn und den Klängen der deutschen Hymne. Auf der welche folgenden Wortlaut hat: unteren Trevpe erwarteten den hohen Gast der Kommandeur des . Die Hessischen Handelskammern haben sich mit den ursprüng- 'At nDarte-' Konteradmiral Tschagin und andere Würdenttäger. lichen Grundlagen der Vorschläge der Verbündeten Regierungen antru $atfer Rußland seinen Er- zur .Reichsfinanzreform, von einigen wenigen Ausnahmen ab- lauchten Gast. Alscwim brorüßtm die Kaiserin und die Kaiser- gesehen, einverstanden erklärt, insbesondere damit, daß die 9ie» ,^uder den Rcvnarchen. Der deutsche Kaiser küßte bie form eine stärkere Belastung einiger Artikel des allgemeinen 2/caie|tatcn. ^n diesem Augenblick flatterte auf dem Haupt- Verbrauchs und daneben eine erhebliche Heranziehung des Be- W ncben der rumschen die deutsche ftaiferfhrnbarte empor, sitzes durch eine Nachlaß- oder Erbansallsteuer vorsah. Mit stei- cTlVtdie der Kreuzer „Gneisenau" gendem Unwillen haben die Kammern aber die neuerliche Tätig- hvS?;KltCS; k befandeil sich u. a. Minister- keit der Reichsfinanzkommission verfolgt, die gegenüber den klaren der Minister des '.Aeußern Iswolsky, der und richtigen Zielen der Regierungsvorlage in überhasteter Be- W vlunland, dw Kommmideure der deut- ratung eine Reihe von Stenerentwürsen angenommen hat, die Kaisers, sowie der deutsche darauf ausgehen, Handel und Gewerbe im allgemeinen und ein- ^^okmor Hans Bohrdt. .Die Monarchen begrüßten die seine ihrer Zweige im besonderen in der einseitigsten und uncie- ^lrnnschaften, worauf die beiderseitigen Gefolge I rechtesten Weise zu belasten, ohne daß and) nur den beteiligten oorgeftdlt wurden. Der Aufenthalt des deutschen Kaisers auf Kreisen Gelegenheit gegeben war, sich zu den einzelnen Vorschlägen avtr dauerte 40 Minuten. Salutschüsse und die gutachtlich zu äußern. Sie erheben gegen ein derartiges u» r- seine .Rückfahrt. Um 1 Uhr nachmittags hört es Vorgehen schärfsten Widerspruch und richten an den Herrn Ua ererr 1 ?rFrühstück auf dem „Standart". Reichskanzler daschringende Ersuchen, init aller Entichiedenheit diese ^em Empfang eine neue und wertvolle Bestätigung der engen und aufrichtigen Freundschaft, die unsere Personen uiid unsere Däuser verbindet. Ich whe darin zu gleicher Zeit eine neue Bestätigung der überlieferten Beziehungen herzlicher Freundschaft rmd des Verttauens, die den vielseittgen Jntereffen und den durchaus friedlichen .Gesinnungen unserer Länder gleichermaßen > entsprechend zwischen unseren Regierungen bestehen. Ich trinfe । auf das Wohl Eurer Majestät, Ihrer Majestät der Kaiserin und I der ganzen kaiserlichen Familie und ebenso auf das Gedeihen des russischen Reiches in den Bahnen, welche die hohe Weisheit Eurer Majestät ihm vorgezeichnet hat." Gestern vormittag kam Kaiser Nikolaus an Bord der „Hohen- zollern", holte den Kaiser Wilhelm ab und begab sich mit ihm auf den Kreuzer „Gneisenau", der besichttgt wurde. Ibn 1 Uhr WßTJfrWtücf auf der „Hohenzollern", an welcher der Kaiser und die Kaiserin von Rußland mit Gefolge und die anwesenden russischen Offiziere teilnahmen. Vie Monarchenbegegnung. Heute liegen endlich ausführlichere Nack>richteii über die Be- jtgrtuug des deutschen Kaisers mit dem russischen Kaiser in den römischen Schären vor. Nach der Ankmift des deutschen Geschwaders am Mittwoch, Ern e Gasth aus a f f är e. Die „Nordd. Mg. Ztg." schreibt: Durch die Blätter gingen Mitteilungen aus Straßburg über eine Gasthausaffäre, in die der Sohn des elsaß- lothringischen Staatssekretärs, Frhrn. Zorn von Bulach, verwickelt sein sollte. Amtliche Ermittelungen ergaben, daß die ganze Geschichte frei erfunden ist. Diese böswillige A u s st r e u u n g ist um so schärfer zu verurteilen, da Anlaß zu der Vermutung vorliegt, daß dies in der Absicht verbreitet wurde, um die Stellung des Staatssekretärs zu schädigen. ipotttische Wochenschau. „, Gießen, den 19. Juni. In bitterernster Stunde ist der d e u t s ch e Reichstag am Dienstag wieder zufamnrengekommen, um sich das Werk zu besehen, bas die Finanzkommission leichtherz-ig zusammengefugt hat. Auch die Reichs re gierung ist nicht müßig gewesen. lieber das, was sie in ehrlichem Bemühen, einen Ausgleich zwischen widerstreitenden Interessen z>u finden, an Ergänzungssteuern geschaffen hat, wird der Reichstag ebenfalls fein Urteil abzugeben haben. Je leichter es sich die Mehrheit der Kommission gemacht hat, die ihr vom Plenum übertragene Arbeit ferttgzustellen, um so schwie- \ riger ist nun die Aufgabe des Plenums, aus dieser mißratenen Arbeit doch noch etwas Brauchbares zu machen. Wenn es freilich nach den Wünschen der Konservativen und des Zentrums ginge, dann wäre die ganze Reichsfinanzreform in 14 Tagen erledigt. Aber daran ist nun nicht zu denken. Der Reichskanzler hat in seiner neuen großen Reichstagsrede mit aller Deutlichkeit baranf hingewiesen, daß bie Reichsregierung sich auf eine derartige Steuerfabiü- kation nicht einlassen werde. Der Reichskanzler Hal das 9Infinnen zurückgewiefen, die Reichsfinanzresorm als Geschäftsführer der Konservativen zustande zu bringen. Er mill über den Parteien bleiben und Unterstützung nahmen, ivo er sie findet; selbst von der äußersten Linken, sofern sie von ihrem Doktrinarismus läßt. Das Bedeutsamste an oieser Rede des Reichskanzlers war feine Stellungnahme gegen die Konservattven, an die er die ernfteften Mahnungen richtete. Die äußerste Rechte läßt sich aber weder durch Lob noch durch Tadel aus dem Munde des Reichskanzlers ansechten. Wie üertöntet, will sie nach wie vor an der ftotierungssteuer festhalten, in der Erbansallsteuer aber mit sich reden lassen. In dasselbe Horn bläst auch das Zentrum. Nur die Freikonservattven zeigen größere Bereitwilligkeit, ben Wünschen des Kanzlers und der Linken entgegenzukom- rnen. Die Sozialdemokraten lehnen natürlich olles ab. Angesichts dieser wenig hoffnungsvollen Lage richtete der preußische Finanzminister v. Rheinbaben noch einmal einen ttarmen Appell an den Reichstag, durch einheitliches Bestreben, unse^ Vaterland endlich dem von uns allen, erstrebten Ziele seiner finanziellen Wiedergeburt entgegenzuführen. Meinbaben hatte Recht, als er in feiner Rede auf das unglückselige Verhängnis unseres Volkes hirrwies, daß alle nationalen großen Anläufe immer wieder durch Parteirücksichten, durch JnLeressengeaensätze, durch vorgefaßte Meinungen zerpflückt und vielfach zerstört werden. Mr alle kennen diesen alten Erbfehler unserer Nation und wissen cS sehr gut, wie schwer er auszurotten ist. Manchem mag es scheinen, als wenn auch der neugegründete H a n s a b u n d des Handels, der Industrie und des Gewerbes nur eine neue Zersplitterung unseres an den nrannigsachsten Vereinigungen schon so überreichen Volkes febeutc. Eine Jntereffentenvereinigung mehr, was liegt brau ? So sollte man den Hcmsabund indessen nicht auf- Kissen. Man mag über seine Bedeutung für die Zukunft ” bienten wie man will, aber man kann es nicht leugnen, daß Zer für die Gegenwart ein wertvolles und nicht hoch genug I z u schätzendes Gegengewicht gegen den Bund der Landwirte illiid seine schädliche Agitation bedeutet. Neben dieser Augen- 3 b'licksbedeutung kann der Hansabund aber auch noch eine I g^oße Zukunftsbedeutung gewinnen, er kann erzieherisch ratrfen, wie es ja unzweifelhaft auch der Bund der Landwirte tut. Muß nicht die Angehörigkeit zu einer großen Gemeinschaft allmählich allen kleineren Parteibildungen und Varteizersplitterungen entgegenwirken? sie zeigt dem Einzelnen, wie er nur innerhalb einer großen Gemeinschaft '■ idark ist und etwas bedeutet, während er allein oder in einem Heineren Verbände machtlos und schwach bleibt. , Sine solche Erziehung zur Gemeinschaft wird uns denn vielleicht auch später einmal zu einem wirklick)en, lebens- taäftigen und dauernden Deutschen Nattonalverein führen. ; So sehr unsere deutsche innerpolitische Lage zurzeit , (ad) das politische Interesse absorbiert, so findet oie Mon- i archenb egegnun g in den finnischen Schären bed) diejenige Beachtung weiter polittscher Kreise, die ihr mtturgemäß zukommt. Ihre Bedeutung liegt in dem Zeit- Mn kt, zu dem sich Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus Den Rußland getroffen haben. Man wird unwillkürlich a» die jüngsten Ereignisse auf dem Balkan erinnert und die Dille, die Deutschland und Rußland hierbei gespielt haben. Tem alten Dreibunde steht die Tripleentente gegenüber. Der Rußland angehört. Unter Erinnerung an diese Tatsache !hcü man nun alle möglichen Kombinationen über eine neue lZmippierung der Mächte angestellt, die angeblich durch diese Nonarchenbegegnung angebahnt werden sollie. Alle diese Kombinationen waren unrichtig, und doch hat diefe Kaiser- Segegnung unzweifelhast ihre politische Bedeutung. Es mag Rv.chl sein, datz in den finnischen Schären auch die leidige Henfragc besprochen worden ist, die den Russen mehr noch als uns zu schaffen macht, aber sicherlich ist diese jiage nicht, wie es behauptet wird, der Hauptzweck. Viel- emht wollten die beiden Monarchen mit ihrer Begegnung bmfumentieren, daß die Baltanereignisse keinen wetteren nachteiligen Einfluß auf die traditionellen guten Beziehungen zwischen Deutschland imd Rußland gehabt l)aben. Gerade in inoffiziellen russischen und allslavifchcn Kreisen ist neuerdings viel gegen Deutschland gehetzt worden, und jns ist daher wohl möglich, daß das offizielle Rußland nun )<ü Bedürfnis gehabt hat, offen ^u bekennen, daß es diesen rettschseindlichen Kreisen fernsteht. E. A. Blatt 15«.Jahrgang Samstag 19. Juni ISO« erscheint täglich, außer W A Ä Bezugspreis psSS AvAlt MHO. 4Af A sS* (Dienötag und Freitag); MW M W K W Hf W IS E ■ WKW W die Post Mk. 3.-viertel- Arueinml inonatl. Land- Wz 13 M? JBI M W M Ra W fäT M jährl. aiisschl. Bestellg. wirtschaftliche SeitfrageM ■ W W L W W Äy Zeckenpreis: lokal E, Verlag u.Expedition bl /MF w • am M » t. General-Aiyelger für Gberhessen MZW für die Tagesnummer x.. , - , . . tll u.Land" und „Gerichts- bis vormittags 9 Uhr. «otatton$0ru(! und Verlag der Vruh! schen Univ.-Vuch- rmd Zletndruckerei R. Lange. Redattlon. Expedition und Druckerei: Schuiftrafte 7. für den rinwmTTiiiMiiii« l—j____ ’n u Anzeigenteü: H. Beck. ■ « .*tnd) Jak. Maqerfeld, W.ld Hari Klemm. Leopold iDcn □ th doS < - Au« den Balkaaländern. Utber diese« Thema prach gestern Prof, bommer in Stein« Garten in einer ehr gut besuchten Versammlung de« Alldeutschen Verbände«. •x wie« einleitend in seinem Vortrage darauf hin, daß man die jüngsten Vorgänge auf dem Balkan nur verstehen fdnnr. wenn man die Bodengestaltung und die politischen iind sprachlichen Verhältnisse der Balkanländer in« Auge fasse. Vroi. Sommer gab daher zunächst eine übersichtliche Schilderung dieser Tinge und hob hierbei hervor, wie sich in diesen Balkanländern allmählich eine sprachliche und politische Kon- zentration der Südjlaven vorbereite. Im zweiten Teile seine« fesselnden Vorträge« schilderte der Redner an der Hand vor- züqiicher. auf zwei Reisen selbst aufgenommener Bilder die .«.ndschastlichen Schönheiten dieser Gegenden. Ohr zeigte hierbei an dem Beispiele Kreta«, da« ja eine ähnliche Bodenbeschaffen, heit habe, wie die fraglichen Länder, wo« durch mtentive physische und geistige Kultur zu erreichen sei. In Bosnien lanbflfridn Die Rubterbank war öfsentlictren Sitzung beschloß die 31 a b t ü c r o r b u > i f ■ versa in m Iu n g, die Stelle eine ? Slabtbauinjvettor- einem Eahalt von 5000—7500 Mk zu schaffen, da Sallfi C und uig« darauf an den folgen der itodxiif war 34 x\nhrc all, tmbarnirt unb Bat, Hindern Adam Walter gab den b bmrn sich rt>od) auf Notwehr, nv drend Wi B teil igunq an der Schlägerei bett reu i 2a« Rebhut II.. Karl Schildwächter, Heinrich Seitz I I.. sämtlich iu Homberg a. d. C. — Hausen, 19. Juni. Ta« »seit der silbernen Hochzeit feiert am Sonntag dem 20. Juni der Polizei« diener L. Happel und seine Ehe'rau. Tas ,"est wird dadurch noch vergrößert, daß zu gleicher Zeit der älteste Cohn seine Hochzeit feiert. Bad Nauheim. 18. Juni. Ta« Darlehen über 15hi*i l’u., da« die Stadl von der Lande-hnpotbekeiibank en.. n haue und das >egt wieder »ällig war. wurde biv jiuu Isnbe dreie« Jahre« DOlängert — l£mc Emrichlung, die bäubler keine Saackohten liefern konnten, wurde der Rtm. nussioiiSantraq uim Beitritt für em Jahr einstimmig angenomnn» Ter Umtan bei Direktor« der Gewerbe-Akademie, W» Jtark zur Anfchafsiiug von Meßapparaten und fou'nqen otmkee Ui genehmiaen. ivirb angenommen. 30u Mk. für Ber^''enUlch»^ de« hiiioriidien illuieum« werden ebenfalls genehmigt, bterta entspinnt sich eine sehr erregte AuSeinandeiletzung übet nw. Altar, der in den 20er Zähren de« vorigen Zadrhunden» m t< Archiv verschleovt worden sei. wa- von dem Stadtverordn. fiel! al« em Ellick bezeichnet wird, denn wenn der Altar hier geb!uttr märe, wäre er durch den Ataugel an Si)inpathie, die die , für d,e Volksschule au3. Stadtv. Tietz spricht sich im (eiben 6tew aus. Stadtv. Falk glaubt, daß durch d,e Verlegung de« tJabateK, in anbeten Vollbädern (leider. T. SU) schon besteht. babm •vir >äf dem vergangenen Jahre auch hier: e« sind d, SchSnheitSkonkurrenzen Ter Hutkonkurrenz os, vorigen Jahre folgt in diesem Monat eine SchonheM, 'onturrenz. B. %r: ebberq, 17. Ium Stadtverordnetenntz 17. Jun, I9”9. Mehreie Baugeüiche «onie Becvaktunq e.nes ll n :, 7. k >1 n f k «j e t t e S mr die stabkn chen Arbeiter und eine« Wetofem». J3agen-» werden genehnngi. Bei einem Antrag über den BeiLit: ■ u einer Ikreuugimfl zum Bezug von Bohlen für 'iädil'che . -atde enifoinnt sich eine längere .lu.etnanbei'eRung. Ihren Be-irn, .üben schon 37 Städte erklärt, u. a. Heidelberg, Freiburg t. Ä, Baden-Baden. Ter Jahresbeitrag beläuft sich auf nur 1» Stemhäußer, Janfliöor», ,jalf und der Vois.tzende beteiligen. nach einer Anfrage des Stadtverordneten Lvvenheimei. c: Vie»enmq nicht diesigen Kohlenhändlern übertragen werden lirj* und nach der Antwort des Vorünenden. daß die hiesigen Kohtm« tanbger i(6t (Heitern ragte ,n der Zengbe ' mich einige (Lietzener Wetturner. Die Ansorderungen die gestellt werben, sind ziemlich hoch Tenn bic niedrigst' Punktzahl, bte erst zum Sieg berechtigt, ist 5 4. Tie höchste zu erreidyenbe Punttzahl beträgt 90. * Stadttheater „Die lustige Witwe", die ain nächsten "Dienstag hier gegeben wird, hat gestern im Nau« Kenner Zttirtheater einen lebhaften Erfolg gehabt. In erster Xtinic waren daran beteiligt die Tarnen Großkopf und Brill und bic Herren Hildebrandt und Schwindt Auch bic neue Dekoration be? zweit en Altes fand lebhafte Bit hiesigt Ausführung findet in gleit Ausstattung und Besetzung statt. •• Kunstverein. Die seit 8 Tagen ausgestellten Sammlungen der Belgischen Künstler und Gg. ß ü h r 1 q Dresden haben sich eine« lebhaften Besuche« zu erfreuen. Da die Sammlung Lührig in zwei Teilen zur Ausstellung gelangt, so sei darauf hmgewiesen. daß die gegenwärtigen Lühriq-Bilder nur noch bi« zum Mittwoch ausgestellt bleiben. ** „Ter gebt (bete Deutsche, baS arbeitende Volk." Dieses Thema bchanbeltc die bekannte Sozial- Politikerin Frl. Tr. Imlc am 16. Juni im Hotel Schult t»or einem auserlesenen, zahlreichen Publikum. In freiem, äußerst gewandtem Vorträge, der zum Schlüsse zu lebhaftestem Beifall hinriß, führte bic Rednerin etwa folgendes am?: ,,Ter gebildete Deutsche muß besoubers in der Jugend die soziale Frage des Lohnarbeiters vom mehr ab straften Standpnntte betrachten und sich so Ok’fiditv- inmrte fürs spätere Leben schaffen, wo ganz von selbst bic praktische Mitarbeit ihre Rechte fordert. Die Natio- nalälonomic als Erf ihrung swisseuschast bildet den jungen Studenten vor zu seiner späteren praktischen Tätigkeit, der Sozialpolitik in irgend welcher Horm Doch darf der Natio- nalbkonom kein Spezi al ökonom fein, nicht im Interesse einer bestimmten (Gruppe Dcfonomic treiben, sondern zum • des gesamten StaatsverbandeS, de« gesamten BvM leben«. Wenn der ^bildete feine Wenntniffe und Fähig- leiten überschlägt, so ist er leicht geneigt, sich über den Wert der rein mechanischen Händearbeit mit erhabenem Lächeln hiuwegzusetzen. Würde er tiefer blicken, müßte er bald zu feiner eigenen Beschämung einsehen, daß bic Ar beit des einfachen, geübten ini3"* t». Pentz II als Beiiitzer Die Anlwgc vertrat C^utnant - Es banthlie itd) um zlontrollver' r nnnis »jhrmb IW« br 11 Fällen, bctjangm durch peri Eriatz-Re'erva '• - rocWi. >veil er sich der Äoitirolle m:ioflen bat. bcrei ♦ »t, ' Tagen Mittelarrebeihriit ist. Der Angeklagte, an '' en-» » bentr* wegen Bettelns bestraft ist, erfldrt. er w bei Wandenchast geweien. habe unterwegs nicht «ewuP diese rtvntrollverfammlunaen ftatthnbat. Tage Mitwlarren axt reubenbe Sühne für txc Unterlaiinnq de« Mannes *ei kannte demgemäß. Roth erkannte die RechtSkratt des sofort an. .Ai «B Darmstadt, 18. (luni. Bor dem 5d>»ur5<<‘T standen barte der Taglöbner Adam Walter. -«a.- und sein Bruder, ber 26|äbrige Dienstkr.-cht Gustav Ptm Lber Schönmattenwag rneqen jt ä r Pe r •£ z mit tätlichem Erfolg. 3n der Aacht »mn 1 Lser iaßcn in der Smidxitt von P«er Halter daielbn f Anzahl ^NSbewohner zusammen, darunter btf enben An und der IX üblen bauer »falte: Zwiichen den dreien WvNwechiel. ber ui .'..lii.bfcurn ausartNe. in deren c ber kalter mit eirrem Taschenmesser in den Leis frtTfNir- ( gicrnngskommissar Völker seine Stellung zum 1 l!« tober b«. IS gekündigt hat Ij Marburg. 18. Juni. Bergangene Rackst Mmroe der Schwan vor der Schwanapotliekc in der tViri 1; rftr c wie dies feit langen Jahren gelegentlich des Lnituncf- kommerse^ der Teutonen geschieht, himmelblau angr» strichen Auch auf dem Straßenvflaster fah man writhtn W Spuren der nächtlichen Blaiifarberri Der B-irendn -ner war heute mit Tannengrün üekoriert und der Bl bedeutend verringere. Ccridfftladi (iambnogc als Vertreter unferet Ludoviriana an der Da r - win-Gedenkfeier teilzunehmen und eine tabula gratu latoria zu überreicheit. * Erledigte Lehrer stellen. Erledigt find: eine mit einem koth. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Arms - heim. Mit der Stelle ist Crganiirnbienft D-'rbunben; die mit cvang. Lehrern zu besetzenden Lehrerstellen zu .Hart manu ha in unb -u .Reiche-, mit ber auch £rga* nistendienst verbunden ist. Beiden kann Ortszulage bewilligt werden. " Das Hessische Tuberkulose-Museum war. wie schon erwähnt, auch einige Tage in Luxemburg au4 gestellt und dort von über «-000 Personen besucht Tu vor etwa ^ahrcssriil in Luxemburg gegründete Liga gegen die Tuberkulose hat sich bi. Aufgabe gestellt, die schwind sucht, auch dort die gefährlichste und writverbreitetste aller DolkSkrankheiten, systematisch zu bekämpfen. Als ganz b ■- eDöKcruitg über kulose und die Art ihrer Bekalnpfung zu belehren, erachtete die Liga das Tubcrlulose-Museum. von dem sie schon m hr fach durch die Presse erfahren hatte. Der Liga ist vollauf gelungen, was sie beabsichtigt, sie hat vor allem das In teresse weitester Streife für ft;re Bestrebungen geweckt und zahlreiche freunde und Aiihänger ihrer idealen Sache gesunden, so daß sie nunmrlir mit den besten Aussichten den Kampf gegen die Tuberkulose aufnimmt bziv. fonsetzt In ber letzten Zeit nxir das Tuberlulose-Museum im Kreise Offenbach ausgestellt und in Neu-Isenburg von 1400, in Longen von 1/00 und in Groß-Steinheim von 1500 Personen besucht. Seil Grimdung des Tuberkulose-Museums wurden bis jetzt rund 250 000 Besucher gezählt. ** Turnerisches. An dem morgen stattfindenden Heldbergwetturnen im Taunus, über dos wir schon genau berichtet haben, werden sich auch eine große Zahl der besten Bolksturncr aus dem Gau ^Hessen" beteiligen. sowie öer Post das betreffende Stadtviertel verarme. c'cMc Stenihäußer glaubt, daß de» einem Besuch von 200 Technikern ttee Kavitalanlage von 300 000 Mk. sich gut verzinse, ohne die IcntCt der Büraerschast in Betracht zu ziehen. Stadtv. Cppmbrtn« meint, man iolle an dem jeiugen Plane kftballtn. um die Aln'iM ncht sich für zei'weile Benuyunq der Veiverde-Akademie ^ür die Polkstchte« ans und iüv den Reudan einer Akademie. Im selben £nmt auirn ich Stadtv. Tietz. Beigeord. Windecker warnt vor llfbtriiiiriunc da die Akademie noch nicht so fortgeschritten sei, um ein 'c'.cbrt llapital gut ui verzinsen. Ter Antrag gebt an die Romr-ihÄ Ter Vor'mende teilt der Stadtverordneten-Veriainmlnna mit. dch die RreiSkasie al- dieSrährigen Beitrag 41000 Mk. fordere, wst von der Versammlung antgeheißen wird. Darmstadt, 10. Ium Heute, am 19., feiert der b wissenschaftlichen Kreisen hochgefchätzte Au.icnarzt. M Medizmalrai Dr Adolph Weber, m völliger gtiirifR und körperlicher Frisckre feinen 80. Gibnrtstag Ter Iudil«. ein Gießener Kind, hat lange Jahre die von ihm de- gründete und in vorzüglichem Rufe stehende 26edench< AugcnNinik geleitet. Vor etwa 10 Jahren zog er fick, rat Privatleben zurück. X. Offenbach a. M, 18. Juni In ihrer ul“ « und der Herzegowina hätten die Oesterreicher schon viele« in dieser Beziehung erreicht. "Feuer. Kurz vor i/*5 Uhr gestern nachm. begann es zu ftürnien. Es war Feuer am Riegelpfad auSgebrochen , Es brannten zwei Gebäude lichterloh. Arbeiter der Hen- 1 g e n ft ä b t scheu Fabrik und von der O b e r h e s f i f ch e u D e r k st ä 11 c versuchten, Schläuche der Eisenbahnbehörde । an den am Riegelpsad befindlichen Hydranten anzubringen, ood) wat die gute Absicht nicht durchführbar, angeblich, weil oic Gewinde nicht zueinander paßten. Die Kennelsche 'ofreitc am Riegelpsad Rr. 30, in der zwei Fachwerksgebäude brannten, liegt mit ihrem Wohngebäude etwa 20 Meter hinter der Straßenslucht. Ein Nebengebäude, das unmittelbar an den brennenden Gebäuden stand, ist ebenfalls bewohnt. Die Feuerwehr, die kurz vor 5 Uhr in arker Anzahl zur Stelle war, aina dem Brande mit mehreren Schlauchen energisch zu Leibe und hatte eine volle Stunde zu schassen bis die Löscharbeit beendet war. Nie öcrgebraunt find allerdings die beiden Scheuern. Tas bc wohnte Nebengebäude brannte bereits unter dem Dach- stuhl, ebenso ein größeres Gebäude, das als Pserdestall cucnt. Auch hier war das Wasser sehr bald wirksam und Dämpfte den Brand. Ter Hausrat dreier Familien, die in Dem durch das Wasser unbrauchbar gewordenen Neben- hauS ihr Obdach hatten, war von den Arbeitern von Heyligenstaedt ins Freie geschafft worben. Ein erst mehrere Monate altes Kind, dessen Mutter außerhalb auf Arbeit war, wäre in der Verwirrung beinahe oergefien worden. Erst durch baS Weinen wurde man aufmerksam und rettete das Kind. .Hierbei soll sich beson- oers der Steiger ftarl Franz von der Gailschcn Feuerwehr hervorgetan haben. Ein Gluck war cs, daß ^as Feuer bei verhältnismäßia windstillem Wetter und bei Tag ausbrach. Das Feuer soll durch spielende Kinder entstau Den sein. Außer dem Schaden an den Gebäuden kann der Wert des vom Feuer vernichteten Gutes nicht sehr groß iein. Es scheinen außer landwirtichaftlichen Maschinen nur unerhebliche Stroh- und Futtermengen verbrannt zu sein. Wer das Wüten des cntfcHdteu Elementes aesehcii hat und beobachten konnte, wie die Flammen durch die gewaltige Hitze sogar entfernt stehende (Gebäude an der Liebigstraße aiizustcckcu drohten, ber findet es begreiflich und löblich, wenn die Stadtverwaltung mit Strenge darüber wacht, oaß bei Neubauten pcinlidje Vorsicht geübt wirb, um eine größere Feucrsgcsahr in unserer Stadt nach Möglichkeit zu verhindern. Am Abend pilgerte eine gewaltige Menge zur Stätte, wo iwd) rauchende Trümmer von der Zer- Körung des Feuers zeugten. Tic obdachlos gewordenen Fanulien wurden durch bas Entgegenkommen des Bau^ Unternehmers Georg Pfaff unb bunt) Nachbarn am Riegel-- pjab vorläufig untergebracht. ** Straßenaufbrüche. Gegen die recht unpraf tifdic und für die Geschäftsleute jowohi als auch die laffanten recht nachteilige Art, mit ber. man bei den Straßen Ausbrüchen für bic (Äersanlagc ber elektrischen Bahn verfährt, richt« e sich eine Anzahl bei und eingelaufener B fchwerden. 12 .• kamt nicht verkannt werden, daß die Ätiuf leutc burd) bie Aufschichtung ber Pflastersteine unb bic baburd) bebingte Beengung ber Bürgersteige geschäbigt wer den, unb e§ wäre bcöhalb wohl zu erwägen, ob bic Arbeiten, wenn nicht gcrabc auch nachts, so boch mit verlängerter Schicht ausgeführt würben. Durch biefe Beschleunigung wäre sowohl den Labcninhabcrn ab. and) den Passau- len gebient. Außerdem sind durch den nahezu gleichzeitigen Aufbruch fast der ganzen Strecke, die Wege nadi dem Bahnhof für den Warenverkehr viel zil sehr behindert, um längere Zeit anbaucni zu dürfen. ••Via triuinphalis. Bei feder festlichen Veranstaltung in unserer Stadt hat man es unangenehm empfunden, daß bas Pflaster a»,fgeriffen wurde, um Fahnenmaste, bic nun einmal zum Schmucke einer Jesistadt notwendig sind, aufzustellen. Für die Folge hat man e« damit leichter. Zwischen ßiebigftraüc unb SelterStor werden am Rande de« Bürgersteige« eiserne, mit einem Deckel verschlossene Futter eingelaffen, bic bas bequeme Aufstellen von Fahnenmasten ermöglichen. •• Selbstmordversuch. Die Ehesrau eine« hiesigen Bahiibeamten würbe heute vormittag von Nadibirn bewußtlos in ihrer Wohnung aufgefunben Sie hatte Lm'ol getrunken, wie bic vorgeiunbenc Haldg leerte Flasche bewies unb wurde durch Sanitätsmannschast in bic stlinik gebracht. Das bie Frau zu bem unheilvollen Schritt getrieben bat, ist noch nicht aufgeklärt. • Prei-krönu ng. Die von bem Landwirtschaft«k a m m e r . A u «s ch u ß der Provinz Oberhessen in Leipzig anfigefteUtcn Ziegen erhielten folgende Preise: 1. SammlungSprei«, 1 Ehrenpreis, *2 erste Preise, 3 zweite Preise, 1 dritten Preis, 8 vierte Preise unb 2 Anerkennungen, insgesamt 600 Mk. Geldpreise. — DaS Promenabenkonzert fallt morgen auS. • • DaS Ehrenzeichen für Mitglieder frei- williger Feuerwehren wurde verliehen dem Ludw. '«eidel II., Gg. Rftchael Hifserich, Wilh. Hissench I I.. \ar t GrtvstttäNgk' in« ?rt>ettran» iiiflunq an idim-. n lÄaufhcnt-l. onütm (Hffdngra^. hrn ■'uflo® 8- H uaia; EciauziUL. Bade ertönnten die Strafe as Etatsjahr 1909 aus dem Wege öffentlicher AuS- Wenbung vergeben werden. Die besonderen Bedingungen und dec Ministerialerlaß m 16 Juni 1893 sowie die Muster liegen zur Einsicht- Ume nachmittags von 4—6 Uhr auf dem Verwaltungs- bwedit offen. । Angebote, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ritttlse hen, sind bis zum Samstag den 3. Juli 1909, Mwittags 11 Uhr, auf der Verwaltung abzugeben. [ Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. MB Ä - * «CT rM - r iefjen haben. Vielmehr trifft den Besitzer eines derartigen cÄersaales eine eigene Verantwortlichkeit dafür, das; der Saal ift- Anforderungen entspricht, die die Sicherheit seiner Besucher «rli.'i'cht. Tie Abnahme eines Neubaues durch die Polizeibehörde im:i zwar eilte gewisse Gewähr dafür, daß die baupolizeilichen ignfijriftcn beobachtet worden sind, bieten, aber sie schließt die ?Ähnlichkeit einer fehlerhaften Einrichtung des Baues nicht aus mir ist nicht geeignet, den Besitzer unter allen Umständen von LMWer WohmlniMchnieis Gietzkli. (tzartenstratze 2, Zimmer 2. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) l^ Wohniuu^"voii^ 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6—7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, ? Wohnungen von 5—6 Zimmern, 3 Wohnungen von ;> Zlmmern, i Wovuuna von 4—5 Zimmern, 7 Wohnungen von 4 Zimmern, L Wohnungen von 3—4 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinette, 1 Wohnung von I Zimmer, 11 möblierte Zimmer, 1 Wagenhalle, 1 Scheuer und Sßi miet en''ne sucht: Wohnungen von 2-7 Zimmern. iB19/„ hier; IW e,lle unbeiÄhl etablDerorvl .^nheimn^M v9en.'6e^rkl t ble ?’ wurde bttCl ?b,Niqm s.'l r Mehmi-t ^Khung übvM 1 3ahrf)unbttß 'ein ctabhjero^'jB et ültar hi« wlh'e, die bieljl *' schon längst °"ne uinAZI ?* i9u «;r jroetfe beiürroonc, k 'lungbewWgli^ ^!uch der Rret-^1 "ne für die Äls-I '"schieden für J 'ncklung b« chi sich nn -erlegung desk^ 1 M vernme. Lr v°n 200fitster ^nse, ohne bi- Siadlv. Cpitic.. fallen, um bieli !ord. Tamm ipti-, imie 'für die %% Im selben Sinnt ■? •amt vor Uebnstip! tten sei, um lebt an die Rorr? i^ersainnilmg mit* HOOO Ml. forbert,:' l Verantwortlichkeit zu entlasten. Tas Geländer war nach k <»949 665 Mk. (Plus 9 250 893 Mk.), aus dem Güterverkehr ÜDi Gutachten des Sachverständigen durchaus ungenügend bc e 127 315 994 Mk. (Minus 192 518 Mk.), die Bahnen mit dem Vermischtes. *'DieSeeledes Geschäftsmannes. Ehauchard, der verstorbene Begründer des Louvre-Magazins, ist trotz seiner Millionen uno seiner Sammlerleidenschaft im Grunde seiner Seele stets der rastlose Kaufmann geblieben, der auch in den Fahren, da er längst als reicher Privatmann in seiner prachtvollen Villa wohnte, wie in früherer Zeit um den Gang der Geschäfte im Louvre sich sorgte. Int Temps erzählt Claretie eine bezeichnende Anekdote, die der verstorbene Mater Henner ihm berichtet hat. In seinem prachtvollen Landauer, dessen Gespann, zwei, herrliche Pferde, Ehauchards Stolz war, fuhr der Multimillionär eines TageS über den Pont Royal. Auf dem Bürgersteig sieht er zwei bescheiden gekleidete kleine Bürgersfrauen dahereilen, die Pakete tragen. Sie kommen vom Louvre: das verrät der kleine Luftballon, den die eine der Frauen am Bande hält und auf dem der Nam« des berühmten Warenhauses leuchtet. „Aber weshalb", so überlegt sich im Stillen Ehauchard, ..hat die eine der Kundinnen einen Ballon und die andere keinen?" Er läßt sofort den Wagen halten und mit dem Hut in der Hand nähert er sich mit einer höflichen Verbeugung den beiden erstaunten und ein wenig verschüchterten Frauen: „Sie kommen vom Louvre?" Tie beiden Käuferinnen sind erstaunt und mißtrauisch mustern sie den eleganten Herrn; hält er sie vielleicht für Laden-, diebinnen? Aber Ehauchard fährt fort: „Warum hat die eine Tarne nicht auch einen Ballon?" „Man hat mir keinen gegeben, ich weiß es nicht..." „Sehr gut, sehr schön, erweisen Sie mir die Ehre, in meinen Wagen ein- zusteigen; ich werde dafür sorgen, daß Sie erhalten, was Ihnen zukommt." In Ehauchards Wagen fahren die beiden Bürgersfrauen zum Louvre, wo die Beamten beim Eintritt' Ehauchards bereits dienstfertig herbeieilen. Man be- eifert sich, einen Ballon für die Frau herbeizuholen, aber Ehauchard hält den Verkäufer an: „Ich selbst muß den Fehler wieder gut machen, der in meinem .Hause begangen wurde." Und mit einer höflichen Verbeugung reicht er der Frau den Ballon und fährt die beiden Käuferinnen, Die er ja in ihrem Wege auf gehalten hat, mit seinem Wagen bis an die Tür ihrer Wohnung. Kleine Tageschronik. Bei der Prinz Heinrichfahrt errang Kommerzienrat Wilhelm Opel ben Prinz Heinrich -Wanderpreis und den ersten Preis für die Schnelligkeitsprüsung in Guben und Forstenried. Gestern abend sand im Hotel zu den Vier Jahreszeiten ein Festessen statt, das den Abschluß der diesjährigen Prinz Heinrichfahrt darstellt. Nach Unterichlagung von 13 000 Mk. Kirchengeldern ist der Rcichsgerichtsbrief. Nachdruck verboten. I. S. Leipzig, Juni 1909. Habe User satzpflicht bes Saalinhabers bei mangelhafter Befestigung einer Galerie- b r ü ft u n g. Das Reschsgericht bringt anläßlich dieser Entscheidung zum luäbrutf, daß die baupolizeiliche Abnahme einer Einrichtung nicht ia'ijjnet ist, den Besitzer unter allen Umständen für Mängel der- ■bett zu entlasten. Es handelt sich um ben der Herforder Brauerei gehörigen Msthos „zur Krone" in Detmold, der von dem Gastwirt W. tl? Pächter bewirtschaftet wurde. In einem Anbau zu diesem Hsthof befindet sich ein mit Galerie und einer Bühne ausgestatteter Bial. Tie Galerie des Saales war durch eine Brüstung ab- Wrmzt, die mit der Diele und den sie unterbrechenden Säulen tr durch Annageln befestigt war, und deshalb auch nur wenig Siierftaub bieten konnte. Als am 24. Februar 1904 in diesem ■nie eine für Militärpersonen bestimmte Vorstellung eines Ainderzirlus ftattfanb, brach ein Teil der Galeriebrüstung her- ’frler, so baß eine große Anzahl Soldaten in den Saal stürzte. Bei brient Malheur erlitt der jetzt gegen die Herforder Brauerei kliwnde Bnreaiigehilfc Sch. in Bielefeld erhebliche Verletzungen, bi1 feine Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen. Nach dem Unfall vom U Februar 1904 war er als dienstunfähig vom Militär ent Io i n worben. Seine Schadenersatzansprüche wurden in erster Instanz vom 1! dgericht Bielefeld abgewiesen. Auf die Berufung des Klägers «liiruitc bas Oberlcmbesgericht Hamm helfen Ansprüche als dem Bninbc nach für gerechtfertigt an. Das Oberlandesgericht nahm ■itr Cijegensatz zmw Landgericht an, daß die Beklagte die im Verkehr «r rderliche Sorgfalt außer Acht gelassen habe. Es hält die Klage ben §§ 836, 823 A'bs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs für Ibtiifinbct. Wie das Gutachten des Zimmermeisters S. ergebe, ifl die Befestigung des Geländers durchaus ungenügend gewesen. St- Schwelle des Geländers sei auf den Fußboden aufgenagelt und fri ebere Teil des Geländers sei durch aufgenagelte Bretter mit L Säulen in Verbindung gebracht. Tie ganze, den einfachsten Ijhqpln der Baukunst zuwiderlausende Befestigungsweise habe nur [ Direktor M Zahrc erholten lerlroges in M , die StabtofteiU uin umlflufcnbe j dcs Direttors 1 die StodtveM des Theoiervcck-if en, ob sich ein ^ n Beleuchtung GebcschuZ ««J i einem :ien, «m W 5 fei noch nG° in, bau » dem Direktory neuen lichten, |o ich sich v’> reif zu feinem 70. Geburtstage zum Ehrendoktor. Ter durch das Erdbeben in Südsrankreich angerichtete Schaben wird auf 16 Millionen Fr es. geschätzt. In dein Stäbt- hen Lambeß wird der Kirchturm gesprengt werden, weil die Ge- abr des Einsturzes besteht. Das Dorf Venelles ist von seinen Bewohnern vollständig verlassen. Die Aufräumungsarbeiten gehen rasch voran. handel nn- Verkehr, Volkswirtdchast. — Einnahmen deutscher Eisen bahnen Die Verkehrseinnahmen deutscher Eisenbahnen im Monat Mai Fr a n f f u r t a. M., 18. Juni. Das Schwurgericht vcr- «NL'ilte nach zweilägrgeo Verhandlung den 19iährigen italienischen taktier Mareo Przzato, der nm 28. Februar ans grundloser iD>i'!ersucht auf seine (beliebte Cacilia Pesavento geschossen sie II beer nur erheblich verwundet hatte, wegen versuchten Totschlags ll'iLicr Annahme mildernder Umstände zu 1 Jahr 9 Monaten Geil ignis. Der Prozeß Moltke Harden ist, wie Maximilian ‘Qirbcit in der „Zukunft" mitteilt, zu Ende, indem er die angcmel i .iI Revision gegen feine Vei-urleilung zurückzag. In der Berhand- tlrng am 20. April war Harden zu 600 Mk. ©rfhftrafc ver- Ifi-zeilt worden. Offenburg, 18. Juni. In einer Straf fannncrüer ||(L-n b I ii n g unter Ausschluß ber Oefsenllichkeit wurde nach der Z-cankf. Ztg." der 56 jährige Kaufmann Franz Goretzli aus li-n^Strelitz, ber nach Abbüßung einer von ber Strafkammer i Straßburg gegen ihn verhängten sechsmonatlichen Gefängnis- Hofe wegen Herstellung und Verbreitung eines Romans (Die Mil puicniDette.) in Kehl wohnte, wegen Vergehens gegen-. § 184 R. Str |p 9 Monaten Gefängnis verurteilt, unter Anrechnung von 3 Ifiüitaten Untersuchungshaft. Zugleich würben ihm die bürgerlichen |(Ueenrcrf)tc auf 3 Jahre aberkannt und die Einziehung brr Schrift Ke A. K. Krupp- verfügt. Zwei weitere Angeklagte wurden srei- v§i»rochen. -j Das Schwurgericht Solothurn verurteilte ben früheren ■^ejgcrmeifter Hirsbrunner wegen eines cm einem iünf- dmgen Mädchen begangenen Lustmordes zu lebenslänglick-em iichthaus. Paris, 18. Juni. Wie gemeldet wird, wirb bie Anklage- namer Frau «Steinbc i ( vor das «Schwurgericht verweisen, ie Verhandlung des Prozesses wird im September ober im ILaber beginnen? Die Ausführung der Erd- nnd.Maurerarbeiten zur Her- r ilciurg der Trockenlegung des Rodberg-Eimchnittes Kilom. 131,0 bis SBl? Der Strecke Lollar-Gießen ioll önentltd) vergeben werden. AngebotSmufter und Zeichnung liegen bet unterzelchneter .«ßipaition, 3immer 11, zur Einsicht aus, auch tdnnen eritere mr III L'iart (beftellgelbfrcic Postanweisung» bezogen werden. Die .jungen Halt geboten und das Unglück verursacht. - Tie Herforder Brauerei legte gegen das Urteil des Oberlandes' b c ^i n , RechnungsrM Karl Boß, fluchtig geworden. W I Mark (befteügelbfrctc Postanweisung» bezogen werden, xic HAiie dote werden am Montag dem 28. Ium, uormittagv 11 Uhr, vtziLinsein der etwa erschienenen Unternehmer, nn Jnwcktionsge- A lte geöffnet. , . . B ■'« Gr. Eisenbahn-Betriebs-Jmpeknon 1 Gießen. 3 Zimmer-Einrichtungen zusammen M. 675.75 Franko und emballagefrei! Bei komvl. Wohnungs Einrichtungen Aufstellung kostenlos. Für gute Arbeit garantieren wir 5 Jabre. Ein Lagerbesuch unseres großstädtisch eingerichteten Ge schäftes mit zirka 80 kompletten Musterzimmern und eine Besichtigung unseres Fabrik Etablissements ist interessant und die Reise hierher lohnt sich! Conr. Sauer Söhne, Fulda (2) Gegründet 1883 Möbelfabrik mit Dampfbetrieb. D’0/« des 7» Vertreter an allen Plätzen gesucht. WassBFdidite Planen Verleihanstalt wasserdichter Zeltdecken za Festlichkeiten. Vergebung von Pftasterarbeiten. Die zur Herstellung von Regenivafferrinnen im Gebiete der Klinik für pfych. und nervöse Krankheiten zu Gießen erforderlichen Pflasterarberteu werden hiermit unter Zugrundelegung deS Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. 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Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schlosser, 1 Glaser, 1 Schmied 1 Kellner, 1 Schneider, 1 Friseur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Zimmerleute, 3 Arbeiter, 1 Sattler und Polsterer, 1 jung. Metzger, 1 Schmied, 3 Wagner, 1 Schuhmacher, 2 Former für Maschinengußteile, 2 Bauschreiner, 3 Möbelschreiner, 1 landw. Knecht, 1 landw. Dienstmädchen, 2 Haus- und Küchenmädchen, 1 Stütze. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Sattler und Tapezierer. Es suchen 'Arbeit: ß19/» 2 Schreiber, 1 Optiker, 1 Schmied, 3 Weißbinder, 1 Spengler und Installateur, 1 Heizer, 2 Schreiner, 4 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 1 Kupferschmied, 2 Glaser, 4 Hausburscheu, zwei Sattler u. Tapezierer, 1 Polsterer u. Tapezierer, 5 Lausfrauen, 2 Louimädchen, 3 Waschfrauen, 1 Kindermädchen, 1 Arbeiterin, 2 Lckihrknechte, 1 Buchbinder, 2 Ausläufer, 18 Arbeiter, 2 Flickfrauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Lackierer. Herzog und die G r o ß h e r z o g i n mit dem C r b g r v tz- ff erzog wohnten der Parade bei, nach deren Schluß der Großherzog an der Spitze des Regiments einrückte. Darmstadt, 19. Juni. Die Jubiläumsausstellung für das Hotel- und Gastwirtgewerbe in Darmstadt ist heute mittag eröffnet worden. Berlin, 19. Juni. Den Morgenblättern zufolge bestreitet der Schatzsekretär S Y d o w, der Urheber der in der Finanzkommisfion beantragten P a r f ii m e r i e st e u e r zu fein. Niemals habe er sein Augenmerk aus diese «Sache gerichtet. Wien, 19. Juni. Tic gesamte hiesige Presse drückt ihre volle Genugtuung über den warmen und herzlichen Ton der Trinksprüche in den finnischen Schären aus. Alle Blätter sind darin einig, daß zwar die englische Tiplomatie etwas enttäuscht sein loerdc, aber im großen und ganzen könne die Entrevue mit ihren Trinksprnchen als ein Ereignis bezeichnet werden, das geeignet sei, die Friedensgarantien zu verstärken. London, 19. Juni. Die englischen Blätter besprechen ohne Leidenschaft den Zwischenfall des Dampfers Woodburn und bezeichnen ihn als einen Irrtum. Wie die Times aus Petersburg erfährt, ffat der englische Botschafter bei der rufsischen Regierung in aller Form Einspruch gegen die Beschießung des Dampfers erhoben. Tie russische Regierung wird sich wegen des Zwischenfalles entschuldigen. Petersburg, 19. Juni. Wie es heißt, wird der Ober Prokurator des heiligen Synods, Luk- lanow, demnächst zurücktreten und durch seinen Gehilfen Rogowitsch ersetzt werden. Die Gründe hierfür sollen in der angeblich zu großen Toleranz Luklanows zu suchen sein. Konstantinopel, 19. Juni. Blättermcldungen zufolge haben nunmehr sämtliche Mächte der A u s h e b u n g der mazedonischen Finanzkommission zuge^ stimmt. Rechnungsjahre Januar-Dezember nahnien in der Zeit vom 1. Januar bis Ende Mai 1909 ein 33 866 865 Mk. (Plus 2 551967 Mk.) und 68 819 056 Mk. (Minus 656 595 Mk.). Märkte. ko. Wiesbaden, 17. Juni. ViehMarkt. Zum Vertäut [tauben: 2d Ochsen, 64 Kühe, 242 Schweine, 136 Kälber (Darunter 00 Mankälber, 136 Lanbkälber), 56 Hammel und Schafe. Bezahlt lunrbc für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 75,00-77,00 Mk., 2. Qual. 72,00-74,00'Mk., Kühe 1. Qualität 64,00—66,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 9)lf. Bezahlt wurde für 1 Ktlogr. Schlachtgeivicht: Schweine, vollfleischige, 1,36—1,38 Mk., Tauen 0,00-0,00 Alk., Eber 0,00-0,00 Mk.: Kälber: Piastkälber a,00—0,00 'ML, Landkälber 1.48—lw8 Mk.: Hämmel und Schafe 1,44 bis 1,50 Mk. — Rinder notierten: 00—00 Mk., Ferkel das Stück: 00—00 Mk. Geschäft in Horn- und Kleinvieh gedrückt, kein Ueberstand. Tie Zufuhren in Hornvieh stammten aus der Provinz Schlesien, in Kleuwieh aus dem Unterlahnkreis (24 Kalber), Untertaunuskreis, Wiesbaden-Land und Kreis Bingen (18 Kälber). Voraussichtliche Witterung für Hessen am Sonntag dem 20. Juni: Wolkig, trocken, wenig wärmer. Nördliche Winde. Orrginal-Drahtmel-ungen. WSW MWjMW Allb'evyäh rte Näh r un d für Kinder undK ra nRe „Zum Einhorn“. Montag ben 21. 3»nt er., vormittags bpa 11 Ubt ab Großes Frühschoppen»Konzert oubgclubrt von bem Elite»Tamen-Blas - Lrchester „Lyra I" 8624) vom Kolosseum Gießen _ bet nänU'ch freiem Sintritt. ^0 "W8 Hotel Schütz. Horsen Sonntag, abend« 8 ühr 2fiM Grosses familien-Xonzert ron Hltgliedern der Meelgen Regimen tekapelle. 6#^* Del günstiger Witternug Im Garten. Eintritt inLl. Programm 20 Pfg. Zu gcH, Br-’irh 1-idot -.en ' ein Philipp Reltael. Cafe Amend. Konnte» den 80. Joni 1009 2 grvhe Konzerte Mittags Anfang 4 Uhr Abends Anfang 8 Uhr Eintritt frei wor.n erg-cbervt <»i>'ladrt |04fl2f»l Wtlh. Amend. Gesellschaft Sachscnhäuscr. Sonntag, 20. Juni^ Waldlesl iir. flardt-Näldcta Bei ungünstigem Wetter: Grober Saal Hardt. Abmarsch mit Musik 3 Uhr .Fischerhof". 04565 Donnerstag de, l.Qalt 1909. adranttae» 8 Uhr, wird au' (eftarm LrrZgerichr die uim tacklas, bei Wilbelm Wagner IIL on Gtehen gehörige Varzelle der Gemarkung Sieben iB*/« 1.1210 - /O am ^ofrtttt in der Wevfteingasse ffentllcb metübicttnb freiwillig ersteigert werben. Der Drcvoendau In bem Haus I neu eingebaut worben. Sieben, den 9. Ium IllkV ör- OrrSgerichi Sieben. Öre 6.__________ Verlobte! Bevor Sie Ihren Bedarf Mr eine moderne, stilvolle und solide Wohnungs- Einrichtung ■ I. .1 =3 decken. besichtigen Sie meine grossen, reichhaltigen Läger und finden Sie bei tollllge■ Preisen unter Garantie bekannt solider und prompter Bedienung Schlaf-Zimmer poliert von Mk. 350 an Wohn-Zimmer von Mk. 160 an Speise-Zimmer von Mk. 350 an Küchen Restaurant Wilb. Dorteid, Wieseck. Samstag, 10. bis Dienstag. 82. gnui Hübet tn meinem Lokale Grosses Preiskegeln statt. Alles Nähere besagen Plakate. 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