sie mit Mstcmd sich aus der l reichen Notabeln und den Führern der Nationalisten und !n. I des Militärs hat heute in Gegenwart einer großen Bolfs- aufwenden müssen, wenn Die heutige Nummer umfaßt J2 Seiten. M. 403; L. M. nsttaße einziehär werde, so teilen. Fürst Bülow scheidet >68 V» vezugsprero: monatlich 75Ps., viertel- lährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monallid) 65 Ps.; durch DiePost Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal IbPs-, auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. FeuiUe- ron und .Vermischtes" R. Neurath; für ^Stadt u.Land" und »Gericht-5- saal": E. Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. verzichten muß, keinen . Ir einst die Grabinschrift eines anderen deutschen Reichsmi- nisters, Heinrich v. Gagern, zu erhalten: In magnis menge beim Parlamentsgebäude den Kronprinzen -um Scbäh und ferner Az ad al M ul k zum Regenten und Sipahdar zum Kriegsnnnister und Gouverneur von Teheran aus- »oluisse sät est. De?t neuen Männern in der Leitung der Reichs- Geschäfte und in der preußischen Regierung begegnet man a.!lenthalben nicht unfreundlich, aber zurückhaltend. Immer- .hin berechtigt die Erinnerung an eine Rede, die der neue Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg vor wenigen Jahren im preußischen Landtag über die Landtagswahlreform hielt, zr der Hoffnung, daß der Kurs bto neuen Reichssteuer- mannes, unbeeinflußt von kleinlichem konservativem Partei- 'g>nst, der jetzt wieder so augenfällig in die Erscheinung trat, auf gesunden Fortschritt gerichtet sein wird. Es. wird an txn deutschen Bürgern liegen, diesen gesunden Fortschritt kräftig zu fördern durch Uebcrwindung kleinlichen eigennützigen Geistes und eifrige .Mitarbeit an den großen Auf- politische Wochenschau. Gießen, 17. Juli. gaben der Gegenwart. Vor der Fülle wichtiger Ereignisse auf dem inner- politischen Gebiet trat auch in dieser Woche das Ausland für uns in den Hintergrund, trotzdem es da und dort recht bedrohlich aussieht. Die kretische Frage freilick), die zeitweilig eine recht bedenkliche Entwicklung genommen bette, scheint sich in Wohlgefallen aufzulösen, da in Griechenland die Vorsicht als der bessere Teil der Weisheit erkannt wurde. Immerhin, gibt bas? neuerdings kräftig erwachte Selbstgefühl der Türken zu ernstlichen B laß, und die vier kretischen C_' Herren-Ausflug, nach Biedenkopf. Jlassia * ,7 LA abends 9 K ffiVversao*1 toburgerWü Aus Stadt und Land. Gießen, 17. Juli 1909. ** Tageskalender. Kinematograph: Neues Programm. „Hermannschlachtt' im Naturtheater am Ludwigsbrun- neu. 5 Uhr. Kolosseum: Neues Spezialitätenprogramm. Schützenfest auf dem Schützenhaus. Anlagemusik in der Süd-Anlage irm 12 Uhr mit folgendem Spielplan: 1. Ouvertüre z. Optte. „Flotte Bursche" v. Suppe; 2. Laguncn-Walzer von Strauß: 3. Steuermannslied und Matrosenchor aus „Der fliegende Holländer" von Wagner; 4. Armee- inarsch Nr. 7. Hotel Schütz: Familienkonzert Sorrntag abend 8 Uhr. ** Die Anleihe Der Provinz Oberhessen int Betrage von 6 Millionen Mark, die für die Errichtung des Wasserwerkes zu Inheiden bestimmt ist, wurde in der gestern abend abgehaltenen Sitzung des Provinzialausschusses vorbehaltlich der ministeriellen Genehmigung an ein unter Führung der Frankfurter Diskontogesellschaft stehendes Konsortium vergeben. Der Uebernahmekurs beträgt 100,60 Proz. (Die „Franks. Ztg." hatte irrtümlich rnitgeteilt, daß das betr. Angebot auf 101,60 Proz. laute.) •• Wahlprüfungen. Der dritte (Petitions- und Wahlprüfungs-) Ausschuß der 2. Kammer beschäftigte sich am Freitag mit den Wahlen der Abgg. Senßfelder- Darmstadt-Groß-Gerau und Dr. Frenay-Nieder-Olm-Ober- Jngelheim. lieber die von der Regierung angestellten Ermittelungen berichteten die Referenten Abgg. Pennrich und Breidenbach. Der Ausschuß beschloß, der Kammer die Gültigkeitserklärung der Wahl Senßfelders zu empfehlen, dagegen die Wahl Dc. Frenaris zu beanstanden. ” Auszeichnung. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Kunstmaler Philipp Otto Schäfer in München den Charakter als Professor erteilt. 3um ltsnzlerwechsel. Herr vonBethmann-Hollwegistder Mann des Taaes und wird es auch iwch einige Zeit bleiben, denn durch den Reichstagsschluß ruht die innere Politik und die öffentliche Meinung kann sich in aller Ruhe mit dem neuen Reichskanzler beschäftigen. Der neue Reichskanzler wird, darüber ist man sich in den politischen Kreisen aller Richtungen einig, in der inneren Politik einen sehr schweren Stand haben, trotzdem ihm sein Vorgänger die Wege geebnet hat. Seine Ernennung ist allerdings falt von der gesamten Presse sehr sympathisch ausgenommen worden, aber allenthalben hat man sich doch eine große Reserve auserlegt, weil man zunächst die Leistungen des neuen Herrn abwarten will. Man schätzt die enorme Arbeitskraft, die große Sachkenntnis, den lauteren Charakter und die verbindlick>en Umgangsformen des Herrn von Bethmann-Hollweg und man zweifelt deshalb auch nicht daran, daß er auf deni Gebiet der inneren Politik auf dem er sich stets bewährt hat, einarbeiten wird. Ob er indessen im Reichstag, wo ihm zuletzt der peinliche Auftrag oblag, die Zustimmung der verbündeten Regierungen zur Retchsfinanz- reform zu begründen, auf die Dauer mit der neuen Vtehrhett auskommen wird, das läßt sich heute noch nicht Voraussagen. Vorläufig ist ja die Fincutzreform geborgen und es wird einige Zeit dauern, bis man weiß, ob die neuen Steuern den gewünschten Erfolg haben toerbeu. Die Gesetzentwürfe, die der neue Kanzler dem Reichstag in der kommenden Session vovlegen wird, müssen zeigen, ob er die Politik seines Vorgängers fortsetzen will, oder ob etwa ehr neuer Kurs -eingeschlagen werden soll. Um die auswärtige Politik wird sich Herr von Bethmann-Hollweg sicherlich in erster Zeit nicht allzuviel kümmern, wenigstens ist anzunehmen, daß er als Neuling auf diesem Gebiet bis auf weiteres dem Staatssekretär des auswärtigen Amtes freien Spielraum lassen wird. Freiherr von Schon hat sich bisher als Gesandter, Botschafter imd Staatssekretär durchaus bewährt und unsere Jnteresien im Auslände auch vor dem Reichstage sehr geschickt vertreten. Er ist ein guter Redner und wird schon deshalb im Parlament auch weiterhin sein Ressort vertreten können. Deshalb erscheinen auch die vielfach auf getretenen Bedenken, daß Herr von Bethmaun- Hollweg im Gegensatz zu seinem Vorgänger kein Diplomat sei, hinfällig. In anderen Ländern ist es durchweg Gebrauch, daß der leitende Minister in erster Linie der inneren Politik vorsteht, und daß das Auswärtige einem sich dazu eignenden Ressortchef übertragen ist. Wenn die Behauptung aufgestellt wird, daß es sich bei der Kanzlerschaft des Herrn von Bethmann-Hollweg nur um ein Interregnum handle, und daß Fürst Bülow eines Tages wieder in die Wilhelmstraße ein^c*— —r" vermögen wir diese Ansicht nicht zu t 1 , • • im Gegensatz zu seinen Vorgängern im besten Einvernehmen vom Kaiser, er wird aber kaum das Bedürfnis haben, trotz seiner vielen Erfolge das dornenvolle Amt eures Reichskanzlers ein rrrerfjtim Anforderungen entsprechende allgemeine Steuer ■ nicht darunter. Man hat wiederum, wie schon so oft, den c- lgemeinen Konsum und Verkehr belastet und dazu noch stie an und für sich schon brutal wirkende Reichskopfsteuer, die Matrikularbeiträgc, beträchtlich erhöht. Auch die sogen. '? esitzsteuern, die die Mchrhcitsparleien durchgesetzt haben, find keineswegs solche, die den Besitz allgemein belasten, sondern lediglich Berkehrssteuern, die zum großen Teil nur , inen Teil des Besitzes scheinbar treffen und in Wirklichnit Handel und Wandel belästigen. Dabei kann man nicht stimal annehmen, daß die Mehrheit aus der Vergangen- nt etwas gelernt hat, denn nichk einmal die unglück- '!ige Fahrkart en steuer, diese Spottgeburt verkehrter Steuer- stitik, wurde bei der „Reichsfinanzreform" abgeschafft. So iDic man in den letzten Jahren bei ihr die unliebsame Er- '. chrung machen mußte, daß derartige Belastungen des Ver- i'2hrS ein zweischneidiges Schwert sind, wird es auch bei den neu beschlossenen Verkehrs- und wohl auch den Kvnsum- steuern der Fall sein. Die von der Steuermehrheit er- iimbcnen Steuern stehen hinsichtlich ihres Ertrages nur auf Hm Papier und selbst wenn sie wider Erwarten den vor- i gelten en Betrag erbringen würden, so steht das Gespenst ■incr weiteren Finanzreform bereits wieder in Aussicht, notz der halben Milliarde neuer Reichseinnahmen mußte an die vorgesehen Solderhöhung im Heere um ein \ ihr verschieben und auch bei der Besoldungsaufbesferung er Reich: beamten mußten die berechtigten Forderungen saiger Beamtenkategorien nach dem unerforschlichen Rat- !'istuß der Reichsregierung und der Reichstagsmehrbeit um ;? erücksichtigt bleiben. Merkwürdig bleibt es dabei, daß die sonst so trotzigen Junker und der sich als schwarzer Reichs- regent aufspielende Abg. Erzberger gerade hier, wo es sich : n kleine und mittlere Beamte handelte, so jämmerlich bi'.rger Korrespondenten gegenüber. Seine Ausführungen fenb gleichsam das politische Testament des scheidenden Reichskanzlers. Klar und unzweideutig spricht er aus, daß lediglich das Verhalten der Konservativen ihn zum Rück- ndtt veranlaßte. Diese Feststellung scheint der konservativen ‘jSartci sehr unangenehm zu sein, denn sie hat das Erscheinen einer ausführlichen Antwort und Klarstellung am gekündigt. Bülows Scheiden wird im Reiche und im Aus- jcind mehr oder weniger aufrichtig beklagt. Namentlich bie liberale Presse bedauert, daß ihn die Erkenntnis von b# Kl» Uli 0“ 0 Mdruu- latze: gier Der Fest-Auöschuß. Frohe 'N bca 19. Ifb. MtS. i-Fesl ?r Witt Karl Schwan bestens gesorgt. L. em allerorts bekaim den Freund und Spor! 11 Gg. Man-lrr em 25-jiibrig. Anbilw nften der ^rauentkn« A berzlichsten k- Ä WMK unser lieber Georg noi lange seines Amtes walte St. Gotchard-Klud ] Schöne Ausstti. ifetem lieben Geors Mandler zu feir iäf)r. Dienst-Jubiläum d- M- Stoöi*! gen, den 17. Juli 1909. Deutsches Reich. König Haakon von Norwegen reist am Montag,. 19. Juli, nach Bergen ab, um daselbst mit Kaiser Wilhelm! zusammenzutreffen. , , , Der frühere langjährige protestlerische Reichstagsabgeordnete, für Gebweiler, Ehrendomherr Guerder, ist in Sttaßburg tm Älter von 85 Jahren gestorben. In Bilbao hat sich unter Dem Vorsitz des Deutschen stonsuls ein Ausschuß für den Empfang des deutschen Kriegsgeschwaders gebildet, das unter Dem Befehl des Prinzen Hem-. rich binnen Kurzem Dort einläuft. König Alfons Dürfe das Deutsche Geschwader besuchen. , rSusland. Der französische Senat nahm den Gesetzentwurf boi treffend die Reorganisation Der Artillerie in der Fassung der Deputiertenkammer, wonach für jedes Armeekorps Drei Artcklerre- regimeuter vorgesehen sind, mit 190 gegen 82 Stimmen an. Zwei spanische T r a n s p o r t d a m p f e r mit Verstärkungen sind in Melilla cingetroifen. Es heißt, daß per Stamm der Barraka, der Spanien freundlich gesinnt ist, den Kaid Ehaldy, der gegen Spanien agitierte, vom Hinterhalte ans getötet hat. qiUi uuv Hcu.tuu.uv Schutz des Kaisers stelle. . ten zu ernstlichen Bedeuten An-I Eine Nat r onai o ers am mtun g bestehend aus b?n Schutzmächte werden viel Mühe | hervorragendsten Mitgliedern des Parlaments, jagte Nr. 165 Erstes Blatt löN.Jahrgang Samstag 17.Juli 190» Ter Giehener Anzeiger /ptKäiesy jss,. -*^6^ -ffcheint täglich, außer Afä&W WGletzener Anzeiger i ■ ir die Redaktion 112, BS« General-Anzeiger für Oberhesien Annahme von Anzeigen ’ 1. e.ir die Tagesnummer Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. RedaMon. Expedition und Druckerei: Zchulstraße 7. ■ Itis vormittags 9 Uhr. ____ • • $8 rß 51 • t er Beigeordneter. se. P'V oa. Großherzoq fx L*n btt am 1. 7?uli 1909 durch die c' verordneten-Versammlung erfolgte Wahl de- BtoDtbamnrßr. lvrorq Metzler in juui besoldeten Bergcordnett. bestätig. • • Ernannt wurde Ci). P f luqer auS zenhei zum Schreibgc i' m bei der Cbtr lern Bingenheim. - Erledigte Lehrer,lellcn. Erled : t eine mH einnn evang. Lehrer zu besetzende Lehreriiellc an der '■ • • meindefchule zu Langen und eine mit e.nem kalb. Lehrer besetzende Lehrerittlle an der Äemnndeschule tu Rernbrüdcu. Mit letzterer Stelle Hl Organistendicnft verbunden. • * Ger rcht - a s i e s, o cc Großh. Ministerium- dec wurden die Referendare Bo Bendheim au- Ben-heim, 4)d). Keil au- Wörrstadt, l Krause au- Gießen, Dr. Fritz Krug au- Mamz, Gu'i Lanz au- Auerbach. Wilh. Nehmeyer au- Friedberg. Karl Obenauer au- Kr«eg-Heim, Han- Raab au- Darmstadt. Tbeod. S ch n e i der au-Lücnboch und Hch. Weisse n- bach au- Main; zu Ger chlSastes»orcn ernannt. •• Kaffee-und Zündholz steuer Bohrend sich überall eine starke Nachfrage nach den übermäßig hoch zu «versteuernden ,^ünohöl;ern 2fN> 'Prozent oes seitherigen tober in Htaft tritt, «cheint die Beschaffung von Lasseevor- raten den meisten Leuten nicht noiwenorg zu fein, obwohl diese Steuer beredt, am 1. Äugust in Kraft tritt. Bon da an steigt der Zoll für je IOC» »Utogramm um 20 Mk. tür rohen und um 26 Mk. für gerösteten Kaffee. Wahrend nun vom 1 August an die Händler ihre farntlichen Vorräte versteuern muffen, bleiben in den Haushaltungen alle Mengen dis zu 20 Pfund von einer Nachoersteuerung Der- schont, so daß wir den Hausfrauen die baldige Anschaffung von Kaffeevorrat nur empfehlen können uolofseuni. früher alS sonst hat das Kvlofseum diesmal seine Spielzeit eröffnet, deren Regie Direktor Rappmann tmcoer selbst übernommen hat, womit ein neuer (Heiß in da? Identer eingezogen ist. der ihm nur von Vorteil sein kann. Direktor Rappmanu bat es ver- standen rin ausg ichncles und m jeder H.niicht einwandfreies Programm auf mstellen, das sich des lebhaften Bci ■ ■ der sich seiner Aufgabe mit rührigem Eifer entledigte 1 11 W ar f e 11i erfreut« LübfdK Vortrage, und Mist Montana errang mit ihren au > eichneten mit anmutiqri straft und kitzenaruger Be- 1 Dortrußen oer lichten Darlingtons derart steigerte, . : ■ v toteii mußten Nim febenrn I.iftrument gespielte Lied an den Vibenbffern hatte fall > zu einer Zugalu^ verstehen mußte. Unglaublich sicher und f au brr waren bi? Tarbictuiiflen deö Iongleurixrares : nur bei der Bürgerschaft beliebt, sondern auch bei den iungen Medizinern Mancher Arzt, der in Gießen fmbierte, erinn rt sich wohl noch, wie er durch Mandlers vtlrc zu den für das Examen vorgeschriedenen vier Ok- burteil rechtzeitig zur Stelle fein konnte • • Verhafte t. Der later, welcher in den Tagen des 9„ 1<» und 11 ds Ml in verf eine denen Hausern in hiesiger Stadt diirch ofsenstebende Fenster am Hellen Tage einfhefl und TtebftäMc au*?führte bezw auMitfitbren suchte, wurde in bei Person deS 23 Fahre alten Wilhelm Born aus rlappel bei Marburg ermittelt und gestern nachmittag in dem 'Moment hier verhaftet, als er einen weiteren Ber- such machte, in ein vssenstehendes Fenster in entern Hause der Vilbelmftrafte cuiuifteiflen. Born ist verschiedentlich, txirunter auch iveflen Stragenraubs, üorbeftrah 3n seinem Besitz fand sich eine flache goldene Herrcn-Zvltndcruhr mit der (Aixbrihnimmn 103»*), über bereit Erwerb er sich nicht aus- weiseu kann und die auch gestohlen scheint. Der Eigentümer der Uhr wird ersucht, sich bei Großh. 'Pvltzeiamt iftrim - Abteilung! zu tnelbcit " Unsng. An einem Laden auf dem Kreuzplay wurde in verstossener Nacht eine Erkerscheide mit einem 6tem ein geworfen. Der Täter ist bekannt und ei wird wohl Strafantrag gestellt werden. 0 Heuchelheim, 1« Juli Ein Sind ohne Namen wurde dieser Tage hier zum öffentlichen Jmv' ternrin gebracht. Das rfmo mar vor einigen Wochen von cüier gut gekleideten Dame einer hiesigen ,vrau mit der B»ne übergeben worden, sie möfle es einen ftiiaenblicf halten, sie wolle nur einmal m ein HauS gehen. Aber die Dame verfchii'and und die gutherzige Biiuer-.n beb.-'lt bu Wabe". Jetzt ixit die dem Unterricht beuuroobnen. Lehrer Herb er unirr- rditete und prüfte über landwirtschaftliche Bodenkunde Ict Unterricht -n landwirtschafilicher Naturkunde wird mit .Heflinn de- Wintkrbatdfahres in sämtlichen ^onbUdungS* chulen des Preises Gießen eingeführt. An dem dies- lahriqrn nurfuS beteiligen sich auch pmr Lehrer aus ^acl en-Meintngen. . . Alsfeld, 16. Juli. Auf Grund einer neueren, durch men Am rag des Abg. Reh herbeigeführten gesetzlichen Be* .unmunq der Landgemeindeordnung beschloß der hiesige -tabtüonianb in seiner jüngsten Sitzung mit 12 argen zwei Stimmen die Wahl eines besoldeten Berufs- bu rg ernte iit er ö an Stelle des seitherigen Bürgermeisters im ifbrcnomt. Die Beratung und Festsetzung einer Lrtslatzung hierüber soll alsbald erfolgen. L. Bab Nauheim, 16. Juli. Tie viertägigen Tenn,--Wettspiele gingen heute zu Ende. Jin Herren- Einzelspiel siegte M. En ton, m, Tainen-Einzelspiel Miß Trapp; im Herren - Doppelspiel Gebe. v. Berkel, im Damen-Toppelfoiel Miß Clark und Miß Schwab; im gemuhten Spiel Miß Androwo und M. Meig«. Die Preis- oerteilnng nahm Kurdirektor v. Stark vor. - Bad-Nauheim, 16. Juli. Im diesjährigen Badeleben hat die außerordentlich rührige KurdirekNon schon eine Menge Neuheiten gebracht und im weiteren Dersaus der Saison stehen noch mehr in Aussicht. So ist für den August zum erstenmal ein große- Wasserfest auf dem Teich geplant und die nächste Woche bringt ein großartig angelegtes Rosensest, dessen (Ertrag der Grund'untme für das Beneke-Denkmal zusließt. — Wahrend des gestrigen uonzerts der Großh. Uurkapelle fang bad Deutsche Doppel-.Manner-Quartett, das hier schon feit vielen Jahren ein gern gesehener und gehörter Vast ist. — Tie diesige neue Lrtsgruppe des „WandervogelS" beginnt morgen ihre erftc mehrtägige 'Säuberung, bie in den Bogelsbcrg unb bie Rhön führt. L. Jnebberg, 16. Juli. Aus der Offenheimer Chaussee wurde ein Junge, der Kirschen auflaS, von dem Sohne eine- Obsthändlers durch einen Schrotfchuß in Hals und Brust verletzt. s. Lindenfels, 16. Juli. In Schlierbach spielte sich dieser Tage eine wüste Szene ab. — Auf der Tanzmusik deS Wirtes Bitsch forderte der etwas angetrunkene Schlofsergefellc Gg. Kabel von Ellenbach ein Mädchen zum Tanz auf. Seines angetrunkenen Zustande- wegen wurde ihm der Tanz abgeschlagen. Al- einige Zeit darauf da- Mädchen mit einem anderen Burschen tanzte, ergriff Kabel einige gefüllte Weinflaschen unb schleuderte sie bem tanzenben Paar nach. Ta Kabel fein Ziel nicht erreichte, ergriff er nochmal- verschobene Jlaschen unb verletzte bainit 5—6 Personen mehr ober weniger schwer. Der Attentäter würbe darauf von der aufgeregten Menge mit vieler Muhe überwältigt unb erhielt babei einen Stich in bie Seite. Kabel wurde durch diesen Stich derartig schwer verletzt, daß er zur zeit noch lebensgefährlich darnieder liegt. w. Mainz, 17. Juli. (Tel.) In bet Anlage würbe heute früh die Leiche eines jungen Manne- namens Hans Bärenfänger aus Krefeld mit einer Schußwunbe un Kopf vorgesunben. Ta man in ber Nähe keine Schußwaffe vorsanb, wirb vermutet, baß ein Morb vorliegt. M r o f b o r f b. Gießen, 16. Juli. Bekanntlich hat man hier die Wünschelrute in Bewegung gefetzt, um Cuell- tvaffer zu furtum. Der Bohrturm ist nun errichtet unb mit Neugier unb Spannung sieht man bem Erfolg beS Unlerne timens entgegen, ber sich innerhalb ber nächsten 14 T.rge zeigen wirb. Es wäre interessant, roemi JWofborf mittel- ber behaupteten M ast ber Wünschelrute zu einer billigen Wasserverforgung käme. -b- Robhei m a. b. Bieber, 16. Juli. Unter Leitung bes UTciöbaumrifterö Aäu'nbach-Biedenkopf kommt ber SchulhauSneubau burch Maiirermrister L. Stcinmüllcr -.ur Aussührung. Er wirb bei seiner Bollenbung alle Ge- bäubc bcs DorseS überragen. Das Untergeschoß bient u. a ber Anlage für Tampfhcizung unb Babeeinrichtung, nnld) letztere im Anschluß an die Wafserlcirung möglich wird. Tic beiden folgenden Stockwerke enthalten je zwei Schul- fnle und eine Lehrerwohnung, während int oberen Stock gleichfalls für zwei Lehrer Wohnung geschaffen rotrb. Der Neubau »st zu .so000 Mk. veranschlag! unb soll bis zum Herbst 1910 jertig sein. h. Frankfurt a. M., 16. Juli. Der 39 Jahre alte Korbmacher Josef Schreiber au- Sindlingen bei Höchst, der vor einigen Tagen wegen einer Ecldforderung mit seinem Bruder auf der Straße in Streit geraten war und von diesem einen Stich in die Bnist erhalten hatte, ist seinen Verletzungen erlegen. tfferidrisfmil. R.B Darm stabt, 16 3uh Bor bem Kriegsgericht hatte sich ber Uanonier Otto noch aus Alsfeld, vom Ar- nntTie-:WffltmCTU Nr 61 ipcycn verleuvtderi scher Bcle,- h i q u n i unb Belügens eine» Dorane-ten, st wie Ungebor'ams zu rcrantroorten. Äod) war Enoe Mörz auf 14 Tage als Hilj»- idTrciber zur 4 ArnNcru-Devot Direktwn L’mmanbictt worden, trat aber am 9. April wieder bei seiner Ballerst an und beantwortete bie Ttranc de- Batleric DaL:m tsters, ob denn fern Kom manbo schon beendet sei. mü ia Das sollte nach Angabe be- h- lbnxbd6 Hofmann nicht ber Fall fein und es trat auch beim vompagnieches ein Schreiben der TwftVxw. Artillerie T m. worin über das Fernbleiben ^ocds Mrtrellmtg gemacht wurde. ■ vom Bizestldwelxl Wirtin v'-deukck worden, daß der Erkr-rnkie. tüt den er emgelrelen war. roiebrt a ei und sei und Koch ben T.enft als beendet Ixtradnen könne Do Marlin bi-s beftritt. gab der Angeklagte weiter an, Marrin habe tbm bei einer Be 'egnuna au' der Martendöde bcbaiiet, er iofie nicht angeben, baß ,bm «ruf der Sd;rv:bituöt Von der Sache MiUeilung grni-.chi worden r*i, studern daß er aus bem Bawleduch errben habe, der Er ■ krankte sei geiiinb unb werd«- lu-eber eintreien und er voraus ts*n Sdüuft gezogen bade, daß sein rtommaudo beendet sei. Tteie Inqabe bxlb-*tr den Anlaß zu ber Anklage. idwedel Rarnn unb seine ,>rau beftnuen. noe berantge Äcußerung ,n:au zu baden, baaeytn betten zwei 3wihüm da» Vewroch mit angtbön urb beienders bekundete der Lau)buriche ;xr das- Mertm ch'tau die fleufxrun-ien getan habe, die der AugeNagre angab D.:s Gericht beschloß, da» Ebepoar Martin nicht zu txr ingat *er Anklagevertrrt-r beantragte bi'- irreifprcdiuna des An- geklagten und das E-cncht schloß sich nach kurzer Be.arung dtricm Antrag an. h 11 n 11 ii r l »i. . J6 3iih. Tie FerienstraU rmmev ver» r. deilte die > Kh.m x> o i nt a n " . Sre ihre l-:äinize Tochter vectuppell bat, zu einem Jahre Zuchthaus. Arbeiterbewegung. MSnchen 16 Juli. E'n^- M e i a 11 a rb e i te r versa m m t u n »atzte gestern na* einer Rede des WMaUcnwfratifofaj Ito. -agr- ..L den Arbeitsnachweis batxrndx: ^ndn- ftrtdfer rtne Resolution, morin iuti bic Beriammlung ent- .ch xn gegen den Plan au .richt. Der daven-che Staat und die m inben Baoerns bitten bai bringende Jnlerdie, dreiem Bsr- tv" x bc.'etf i -n ' c'.al.nid »Hielten Bl rbandes an Paroli M b’rten a do* die er Aro i.ua^nnts geeignet, bie vom Staate u htf Wege geleitete Arbeitslosen Xeiorm zu erschweren oder unmö» ltch iu machen. . _ , _ *2 ar ix» 16 Juli Zablreiche Gendarmerien. DfUtätttt Trtwrrn zu 'iruf. und zu P'.rd babrn Concarnea u besetzt, wo btt Aufruhr der S a rb i n e n a r b t i t e r eine viertel Mil- lian Schaden verursacht hat. ctne nblicksausnabme der i-ou lerer, d,e sie in der nolL n Arbeit der Berivü'Nrng ihrer ,'cbnk< » igt. gestatt et den Behörden bie strasrcchtliche Beriolgung vo, I.ho Teiinebmern an den vorgestrigen Au»'*reiNMgen Die E« bincnicbrifantcn bei*loiien gestern in einer Versammlung in Bretz, ihre Fabriken zu schließen und ihrem Personal die Arbeit n nt? nd on. 16. Juli. Der englische BergwerkSardeitev Verband beschloß, über die Frage de» N a t i o n a l st re i k es tme A b sk i m m u n a vornehmen iu lallen und in der Zwischenzeit bic tm '.'hu-'anb benndlichen schottischen Bergwerk»arveiler nut Geld zu unlerslützen. . Kleine Tagc-chronir. Die Prinzessin Johann Georg erlitt in der Nähe de- Jagdschlosses N e b e f e l b bei einem Unfall ihres jbrahnmgee« leichle Bermundunaen am Kopse. Bei bem Ber,mb, einen Zusammenitotz mit einem andere, automobil zu vermeiden, stieß in Berlin ein »ra uvagen mit einem Ehepa tr au» dem Siiriürftenbamm gegen einen Baum, nx oa der Mann durch die vordere ScbutfdKibe aeroorftn wurde und sehr schwere 3*nittTOunben im ganten Gesicht erlitt. Das rfdnt Auge wurde freigelegt, bic Nase völlig abgeschnitten Ttc triar und der kibauücur kamen mit leichteren Berleyungen davon. A Em Bauarbeiter aus Herningen, der ^bei einem Bau tötUM verunglückte, gestand l'cutcr berbeiflecilttn Frau auf dem Sterbe* belle, daß er s. 3t. feinen Cntcl ermordet unb beraubt habe. Äeü Babnfrevler Cuerbotten über die Schienen gelegt un» befestigt hatten, entgleiste ein Zug bei Heimschab unb stürzte über den Tamm. Der Heizer unb drei italienische Arbeiter wurden schwer verletzt- . _ ,,. v ; Au der kroatischen Grenze vernichteten Wolle bat Nutzwild und richteten großen Schaden unter den Rinder- unb SäzaiHerden an. .Im Bernavepaß in Untcrroalhö ereignete uch etn gewaltiger Felssturz unb ri*tete arge Verheerungen unter b-n weidenden Herden an. Zebu Kübe wurden erschlagen und sablfl reiche andere verlest! Auch ber Hirte ist icbioer verletzt worbe». •Wegen die Millionärin Cbasbroogh in Boston rourbe Anklage erhoben wegen bes Versuches, ein Perlenhalsband im Wer, von 100 000 Mk. einzuschmuggeln. W <£itcrarifcbcs. — Tie Nene Generation. Hcron-geb. Dr. pbil. Helens 615 d e r. Verlag Cesterdelb & Co. Berlin). Ta» ?uhbdl besonder» nniiang- und nibalisrcich. Folgende intcrcfianif '211* hanbhiiigeii seien bervorgehoben: Heinrich Mener-Benlan, Ttc fill* li*en Ärinidlagcn der Ebe. — Dr. pbil üelene clörfcr, ,>iaiie» idiicflnlc. - Dr. I. RulgerS, Haag. Scructlc Abstinenz imd Lebens« cnergie. — I Leute, Dresden, Römische Brieficrehe. — Die wibrn sinnigen Bcuimnningen gegen bic Proslitnierien. — WirtschaslSuck und SlandeSamt. fwtiöcL München, 16. Juli. Alte bayerischen Dadenkredit- i ii ft 11 ii r e buben beschlossen, daß ste bet Dei )ln»dündignng neu® Zni»i*eindogcn zn den von ihnen begebenen L b l i a a 11 o wie den Beiiycru der letzteren die neuen Bogen steuersret fiW lasten. M CingchiitM. J^ür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber InnrrUi Biranlwortung VerwaltungSgebäube füt da» Elektrizität»^ werk und die Straßenbahn. Mit l*etug auf bic letzte Z la bl v e ro rbne tenvm am ml un g muß e» mit Geuuatuung erfüll». baß sich otr Stabt bei btT Bearberiuiw fLibtu'mer Bauten nr Hrranziedung von Privaiardnleklen entswloifen bat. Es mutz aber die Erwartung ausgespsvä'en iverden, daß alle ansässige Arcki' teilen cme gleiche Berudsichligung erfahren Die in ber Per« ,'ammlung am Tonncrdtan aud-iefübrlen i^ründe, die zu nna IL'berlraqung an Architekt Wiener kurzerhand lübrten. vermögen bei Eindruck einer Bevorzugung nicht zu v> rwischeu. Auf bem Äe-e eine» lokalen Wettbewerbes f-umte bie Stabt in gleich i*nflhr Zeit ein geeignetes Prvteki erlangen Ter ifutörua einer 3urüd* setzung der übrigen Gießener Architekten batte dann nicht cur* kommen können <»kgen eine Zurückfetzung aber — denn als solch» muß es emvfunben werben — erhebt bic Gießener Architelle» schäft Protest. Lollar. Aul der Tagesordnung der nm kommenden Woniai flaltfinöenben GenicinderatS'itzunq liebt unter anderem auch ,D a b l eine» E ch u i v o r st a n d - - M i t g l i e d c s^. E» bad wobl erwartet werden, daß der Genieinderai diese» Mal von ein« Wahl an» lerne« eigenen Reiben nbficbt nnd zum Schulvorsiand»- Mitglied eine geeignete Pestönlichteit aus dem Cde wählt, b*< auch selbst noch Hinter ^nr Schule gehen laßt. E» kann d'tt ebenso gilt eine Periönlichleit nur dem ^Irbeilci-, wie auch aiN dem Vanbroirieftnnöe lein. Zwei Miiglieder de» 'SchulvorliandO» — zugleich auch öciuciiibetat»niilgUebct — hoben langst erwachsene Kinder. Yorandkichtlichc Witiernug für ipesten um Zonniag bm 18. Juli: Bieliach trüber, Rcgeniälle, kühl. Westliche Winde. Griginal-Vrahtmel-uttgen. Berlin. 1. Juli Ter Gro ß he r-o g v o n He sse« bet au den Fürsten Bulow folgendes Telegramm g<* ausgezeichneten Ttrn/ie aus,ufprechen. die Sie unser» Baterland geleistet haben Mäße Ihnen beschieden sew noch lange Jahre die Fruchte erfolgreicher Lebcu-arbest genießen." ■ Ein gerne rii am cs Telegramm der hessisch»'- Minister spricht den Wunsch auS, eS möae dem 7iürtlfli wrflonnt sein, „sich and, in kommenden Jahren der SobU fahrt und Machistrllung des Reidis 5»i erfreuen, die ,bm durch das segensreiche Wirken seine- scheidenden xanzleiß gesichert worben sind." Wien, 16. Juli UniversilätSprofessor Dr. ‘*ifW Christian Lott, Borstand der gvnäkowgifchen Adtriliaß der allgemeiiien Poliklinik, ist gestorben. Ken f, 17 3ult D: Milliardär Bandcrbilt. der wollte und '.ach dem .VT1 B l wunl ' ’ iu ent kommen. Parts, 16 Juli. Ter Lenkdallon „Bille de 'JuinäT* erlitt einen Motordefekt. Bei der Landung rrfafctt ein Windstoß bad Luftschiff, wodurch ein Sxbraubenftilirf I gebrochen wurde. Pari-. 17 Juli. Ter Abgeordnete Toumcr Der* iojsemiicht eine scharfe Anklage gegen die Marine- Giessen (Lahnst: 1909 Die trauernden Hinterbliebenen 4047 Lang-Göns, den 16. Juli 1909. findet Sonntag den 18. Juli, nachmittags Das Beste iromGute« [4050 brauch meines meiner Abnehmer. genau das? jede Flafchc mit dauert nur noch kurze Zeit lduirgett. sehr preiswert extra billig Frankfurter Schuhlager Einkauf achten. Die BccrdigUNl 4 Uhr, von der: ironit LeW erlitt . Bitte bei daraus zu Maschinenbau,Elektrotechnik, Automobilbau. Brückenbau. Zurückgesetzte Artikel w Um stille Teilnahme bitten Die »Ute ereignete sich ein « ege Verheerungen unter b? wurden erschlagen und za',. :e Ut ichlver verletzt Word» roogh in Boston tourt em Perlenhalsband im An: "in , »«* j Tiedemann'S Bernsteins | Fußbodenlack mitFarbe ,j Letzte Weltausstellungen i goldene Medaillen. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme ivährend der Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Frau Katharina Frey Wwe. geb. Müller sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen herzlichsten Dank. f Farbiges X Schuhwerk rwaltuna. In den Rechnungen herrsche ein solcher > tnwarr, daß cs schwer sei, die Verwendung des GtelbeS > erkennen Diesen Unordnungen rnune um jeben Preis neuert werden, da es sich um die Existenz der Marine ' ble denn sonst habe man keine Garantie, daß die im l(i befindlichen Geschwader mit den nötigen Borraten 'l^ar17. Juli. „Ville de Nancy" ist wieder •hürftia ausgebessert und soll noch heute aufsteigen, da n: nM im Reieu verankert bleiben könnte, ohne stark , jchädi gt zu werden.__ Von dem Hinscheiden unseres Mit- gliedes und Kameraden Johann Gilbert, Bahnarbtittt setzen wir die Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet Sonntag, 18. d. Mts., nachm. 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Zusammenkunft */4 Stunde vorher am Friedhossportale. Freie Ommbusfahrt 3*/2 Uhr ab Brandplatz. v17/, Eignet, bi 5hc,n HÄ Freibank. Heute [B,7A Kubsieifch Pfund 40 Pfg. vansin n. d. Ins.Usedom, schöint. ack.Ostseeb., dir. a. Str. u. h. Wald. I lngez.Badet., f. Toil.-Lux., dab. b. Met Dr. steinsr. Str. ohne Tang. Mäst.Pr., niedr. Kurt. Prosv. gr. va. fr. Badedir. |3V« Std. v. Berl.). hvto/4 _____________ Die Beerdigung findet Montag den 19. Juli, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. [4056 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der schweren Krankheit und bei demHinscheiden unseres teuren Gatten, Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels Herrn Wilhelm Spoerhase sao-en wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Cognac deutsch und französisch ■ ärztlich empfohlen ■ zu haben bei (490 FQnhrtH Bahnhofstrasse • DCUOLL Ecke Wolkengasse Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dast mein lieber Gatte, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Johann Gilbert gestern morgen im Alter von 62 Jahren plötzlich in ein besseres Jenseits abgerufen wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Minna Gilbert Wwe. Giesten, Buddestrastc 5, den 17. Juli 1909. Todes-Anzeige. Gestern mittag um 2% Uhr starb nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter,Tante u. Schwägerin Frau Wilhelmine Linta Wh geblingelhöf er im 49. Lebensjahre. ,e,nderal die es ^or|lM r«V Offene wählG :it ans sann l ■ wie auchc dem ^£^0* litdW« be XTiwf‘ ■di’n mit <*, f 9e9cn einen Baum . milcht erlitt. Tn« !ent±Öen- L$ te!5un9en davon. einem Ban M Fren unter den Rinder- u Die trauernden Hinterbliebenen; I. d. N.: Magdalene Spoerhase geb. Kitz. Giessen, 17. Juli 1909. 4069 Neue Kartoffeln Kaiserkrone per Zentner 4,75 Mk., keine Wcttcraucr, sondern Pmlzcr, gut auSgereift, gesund und vorzüglich im Geschmack, offeriert [3951 I. Weisel, Sonnenftrnste 6. Telephon 23... Ott’sche totit tes aus den grossen Kellereien von [D5/c Friede. Carl Ott, Würzburg sind als das Beste für Kranke, Blutarme und Genesende ärztlich empfohlen und unerreicht durch sorgfältigste Pflege u. lange Lagerung. Preise von Mk. 1.20 an für die grosse Flasche. Zu haben in Grossen- Buseck bei Th. Hahn W w., Gastwirtschaft; in Brandobcrndorf b. Paul Rausch, Apotheker. ___ Versteigerung. Montag den 19. ds. Mts., nachmittags 2V2 Hbr sollen da hier Walltorstr. 6 (Darmstadt. Hauo) mehrere Pferde und Wagen, 1 graste Partie Schuhwarrn, Sattlerwar., mehr. Warenschr. u. Damenhüte, 1 Kaffenschrank, 1 Registrierkasse, 1 Bücherschr., 1 9tahmaschine, 1 Schreibtisch, 1 Klavier, Haus-u. Küchengeräte aller Art und versch. Andere zwangsw. geg. Barz. vcrst. werd. Giesten, 17. Juli 1909. 105337 Seipel, Gerichtsvollzieher. «-ächsicn Mittwoch d. 21. Juli 1909, 10 Uhr vormittags, wird nur dein Hofe der neuen Kaserne ein gut eingefahrcnes, kräftiges, überzähliges Pferd — neunjährige Stute — meistbietend gegen Barzahlung versteigert. ID17/? II. Bataillon des Inf.-Reg. „Kaiser Wilhelm". Stühle Tische Schreibsessel Ja Spiegel :2 Blumenständer D Klappsessel Blumentische 2019 ce Rohrsessel Kleiderständer ta» Plüschsessel Peddigsessel werden zu jedem annehmb. Preis abgegeben in Henkels Stuhl- 8chi»eünerei,Sonncnstraste 14 Der Räumungs-Ausverkauf zu staunend billigen Preisen >"I, I. Giessener 3587 Hhjqs-Hilnl filheln hl Gegr. 1892 Telephon 742 Bureau: Marktplatz 15 übernimmt alle Arten Reinigungen bei prompter Bedienung. meiner Firma versehen ist. Germania-Drogerie Carl Seibel Frankfurter Str. .19. Tel. 59.1. Zwiebel-Kuchen Montag, Mittwoch u. Freitag bei (4057 Hosbäckcr Noll, Mäusburg. 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