u.Land" und,Gerichts- BezugopreiS: monatlich 75Pft vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhols- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel- jahrl. ausschl. Bestellg. ZeUenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuilleton und „Vermischtes" K. Neurath; für „Stadt Nr. 115/ j / Erstes Blatt 15«. Jahrgang Dienstag 18. Mai 1909 Ter Siebener Ansech« A erscheint täglich, außer Gießener Anzeiger 'ne die Redaktion 112, MM General-Anzeiger für Oberhchen bis Rotattonrdruck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Vuch- und Steindruckerei K tauge. RedEou, Expedition und vruSeeei: Zchulstrahe 7. ^eige^ie^'^Ä Die heutige^ Nummer umfaht 10 Seiten. Dar Kaiferpaar in Wiesbaden. Gestern nachmittag um 12 Uhr 35 Mn. ist das Kriser- paar im ©onber&iige in Wiesbaden eingetroffen und von der Prirlzesfin Viktoria Luise am Bahnhof begrüßt morden. Die kaiserlichen Herrschaften fuhren im Automobil, von der Menge herzlich begrüßt, nach dem Schloß. Ain Nachmittag machten das Kaiserpaar mit Gefolge eine Ausfahrt in Antomobilen nach der Platte. Abends wurden auf allerhöchsten Befehl die diesjährigen Festvorstellungen mit Goldmarks „Königin von <5aba" unter der musikalischen Leitung von Professor Mannstaedt begonnen. Die Königin sang Frau Leffler-Burkhard, den Assad Herr Kalisch, den König Salomo Herr Schutz, den Hohenpriester Herr Schwegeler, die Sulamith Frau Müller-Weiß. Das Haus war wie stets mit Girlanden und blühenden Pflanzen reich geschmückt und urtt einer glänzenden Gesellschaft gefüllt. Intendant Baron v. Mutzmibecyer und Generalintendant Graf von Hülsen-Hüseler geletteten den Kaiser und die Kaiserin in die große Hofloge. Das Publikum brachte ein dreifaches Hoch aus, die Majestäten verneigten sich wiederholt dankend. Gesungen und gespielt wurde sehr gut. Sämtliche Bilder waren auf das feinste in den Farben ab gestimmt. .Der ganze märchenhafte Glanz der salomonischen Zeft kam bei Dem Einzug der Königin von Saba im ersten Akt und beim Ballet im dritten Att zur Geltung. Der Wüstensturm im letzten Art war ein großartiges szenisches Meisterstück. Die Majestäten beteiligten sich lebhaft an dem Beifall. — Stach dem Theater gab Graf Hülsen-Häseler im Foyer einen Herrenabend. Der Reichskanzler ist gestern abend 10 klhr von Berlin nach dem allerhöchsten Hoflager in Wiesbaden zum Vortrag ab gereist. Var (Ergebnis der jüngsten Monarchenvegegnüngen. Es ist kaum zu zweifeln, daß die jüngsten Monarchenbegegnungen bedeutsame Folge für die europäische Politik haben werden. Die Äionarchenbegegnungen in Wien und Brinoisi mit ihren Trinksprüchen und Depeschenwechsel finden im Auslande ein Echo, das fast nachhalliger zu sein scheint, als dasjenige bei uns in Deutschland selbst, und hieraus erhellt zwar zur Genüge, welche Bedeutung inan doch allenthalben diesen Mouarchenbegegnungen beimißt. An und für sich hat sich zwar bei diesen Enttevnen nichts sonderliches ereignet, auch die politische Aussprache mit den leitenden Staatsmännern dürfte keine allzu ergiebige gewesen jein, der Wert der Begegnungen wird darauf gelegt, daß sie den Ausdruck für die Festigkeit der Beziehungen Deutschlands und Oesterreichs bilden und gleichzeitig kundgetan haben, daß Italien seine Zugehörigkeit im Dreibunde nicht aufzugeben geneigt scheint. Das Ähwergewicht der Bedeutung darf man wohl auf dre lebhaftere Betonung der Beziehungen zu Italien legen; es ist doch zweifellos mit besonderer Absicht und Deutlichkell geschehen, daß diesmal Italiens in den Trinlsprüchen besonders getüncht wurde und daß überoies ein gemeinsames Telegramm der beiden Kaiser an König Viktor Emanuel gerichtet worden ist. Dies ist um so bemerkenswerter, wenn man sich daran erinnert, daß in den aufsehenerregenden Parlamentsreden sowohl Bülows, wie Bienetths und Wekerle unmittelbar nach Beilegung des österreichisch-serbischen Konfliktes Italiens mit keinem einzigen Worte gedacht worden ist. Auch in Paris fast man die erwähnten Vorgänge als eine feierliche Erneuerung des Dreibundes auf, wenngleich man in mehreren Blättern sich zu trösten sucht, daß Italien sich den Umständen anbequeme, welche durch den österreichisch-deutschen Erfolg in den Ballanwirren geschaffen seien, während es im Stillen den Wunsch hege, seine Selbständigkell mll der Zell wieder zu gewinnen, worauf die Verstärkungen der Der Hochzeitsturm. Darmstadt, 16. Mai. Samstag mittag fand, wie bereits gemeldet, die Uebergabe der Großherzogszimmer im Hochzeitsturm statt. Das Zimmer des Großherzogs von Fritz Hegenbar th ist im durchaus modernen _Stü geh allen. Seine Hauptstärke liegt neben der etwas dunklen Svuibolik in der Tvarbenaeburm. gebung. , _■<_. Der 63/4 Meter hohe, rechteckige (7 zu 5 Meter) Raum wird durch ein Tonnengewölbe, von den Längsseiten getragen, abgeschlossen. Der Fußboden ist weißer Aäarmor, die Wände sind bis etwa Brusthöhe mit schwarzpoliertem Ebenholz vertäfelt. Die Malerei nimmt die übrigen Flächen des Raumes ein. Die Haupt- gemälde nehmen die beiden durch das Tonnengewölbe gebildeten HalbkrÄsflächeu ein. Deren Mittelpunkt biloet je eine spiralförmige, riesige Muschelschnecke, die alte Zeit oder Kunst darstellend; in rhythniischer Bewegung setzt die neue Kunst, verkörpert durch eine I^aljüngllngsgestall, nackt, den Speer ui der Rechten und den Pallasschild im Arme, auf einem Einhorn galoppierend, über ixe Muschel hinweg. Siegende Zuversicht kündet der Gesichtsausdruck des Retters. Vor seinem Tiere schießt ein ge- walliger Adler auf ein Eulentier herab, das sich dem kühnen Zuge entgegenznstellen schien und nun in die Finsternis hinabflüchtet. So ist die Kömposttion geschickt der Halbkreis-flache eingepaßt. In der entgegengesetzten Wand ist eine weibliche Idealfigur, die, aus einem Hirsch vier sitzend, die Schnecke überredet, eine Göttin der Fruchtbarkeit, aus einem Füllhorn Blumen und oUtL?che Lagesschau. Zur Reichsfinanzreform. Der Stand der Verhandlungen über eine Verständigung hinsichtlich der Reich ssinan^ve form ist unverändert. Es wird hinter den Kulissen Wetter gearbeitet, ohne daß bisher ellvas Positives erzielt worden wäre. Wahrscheinlich wird mit Zustimmung der Regierung in der Finanzkommission ein Antrag wegen der Erb anfallsteuer in ähnlicher Weise ein» gebracht werden wie es mit der Reform der Fayrkarten- ftener geschehen soll. Hinsichtlich der Tabakbesteuerung werden neuerdings aus beachtenswerten Interessentenkreisen folgende Borjchläge gemacht: 1. Die Jnlandssteuer aufzugeben, 2. den Wertzoll auf 50 Mk. für 100 Kilogramm zu ermäßigen, 3. eine Wertsteuer, welche sämtliche Tabak- Fabrikate dem Werte entsprechend trifft und an das Ende der Fabrikate zu legen ist, vom Fabrikat zu erheben. Hierdurch soll der an Zoll und Steuer ausfallende Betrag sowie die jetzt von der Tabaksteuer in der Finanz^Kommijsion vorgesehene Mehrbelastung von etwa 100 Millionen Rtk. gedeckt werden. Es wird erklärt, daß mit dieser einfachen Umgestaltung der bisherigen verwickelten und vielseitigen Belastung des Tabaks den Tabakpflanzern und Händlern, den Fabrikanten, den Groß- und Kleinhändlern, mit Fabrikaten und vor allem auch dem kaufenden Publikum gedient werden würde. Diese Vorschläge werden augenblicklich im Reichs schatzamt näher geprüft. * Aus der Lederindustrie. In, Dresden fand gestern unter dem Vorsitz des Laud- tagsabgeordneteu K. Reinhart-Worms die diesjährige Mitgliederversammlung des Zentralvereins der deutschen Lederindustrie statt, die aus allen Teilen des deutschen Reiches besucht war. Nach einem Referat des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes Generaljetretär R. äiäause-Berlin, in dem u. a. auch erklärt wurde, daß die Lederindustriellen, die schon der Entwickelung der gerberischen Technik lvegen durchweg auf Beseitigung der Gerbmaterialienzölle bestehen müßten, für die FinanAreform der Verbündeten Regierungen einträten und bereit wären, die ihnen daraus erwachsenden Lasten gern KU übernehmen, wurde eine Resolution angenommen, in welcher der Vorstand beauftragt wurde, mit allen Mitteln die Beseitigmtg der Gerbmaterialienzölle au- zustreben. Im übrigen übernahm der Zentralverein und seine Mitgliederversammlung die bisher von einem beson- Deren Kuratorium verwaltete deutsche Versuchsanstalt für Lederindustrie zu Freiburg i. S. in Besitz und gewährte der deutschen Gerberschule in Freiburg i. S., sowie der deutschen Lehr- und Gerbereiwerkstätte zu Metzingen Unterstützungen. Die Versammlung schloß mtt einem Referat des Generalsekretärs R. Krouse über die Geschäftslage der deutschen Lederindustrie, das ün Hinblick auf das Steigen der Ge- stehungskostert der Lederindustrie bei den Rohmaterialien und den Arbeitslöhnen und die Forderung auf Erhöhung der Lederpreise aus klang. Deutsche Luftfchisfe in Frankreich« Um den Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen, welche die Landung deutscher Ballons in Frankreich veranlassen, hat der „Niederrheinsiche Verein für Luftschifffahrt" in Essen feinen Führern derartige Landungen verboten. Zuwiderhandelnde trifft die strengste Strafe, die Führer treffen kann, nämlich die Entziehung der Führerqualifikation bis auf weiteres, lvenigsteiis aber auf sechs dRonate; sodann hat der betreffende Führer die dadurch entstehenden Kosten selbst zu tragen. * Das nächtliche Luftschiff beunruhigt die Englunoer noch immer in hohem Maße. Jetzt bringen die Londoner Blätter zahireickje Aussagen von Augenzeugen, die den „Fliegenden Holländer" in den letzten Tagen beobachtet haben. In Northampton ist das Luftschiff Sonnabeild um 9 Uhr, von Bedford kommend, erschienen uud fyai große Sensation unter den Bürgern der Stadt yervorgerufen. Zahlreiche Personen sahen es in der Richtung nach Taveiitry verschwinden. Ter Datty Expreß veröffentlicht eüieai Brief von Major Mayfteld, der das geheimnisvolle Luftschiff vor einigen Tagen bei Crowland gesehen hat. Der Brief enthält folgende interessante 35^ merkung: ,^Jch fomite die Unterhaltung der Leute üi der Ballongondel deutlich hören, sie sprachen in tiefen Gutturals tonen"; das soll natürlich heißen, sie habeii Deutsch gesprochen. Die Daily Mail bringt heute Die Aussage eines Herrn Eggertou Free aus Elacwn an der See, die geeignet ist, in der Bevölkerung den Verdacht, daß es sich um einen deutschen Spion handele, zu verstärken. Herr Eggerton beobachtete das Luftschiff letzten Freitag. Es hing ganz ruhig in der Luft über der Stelle, wo 1907 ein großes Landungs- ....... 1 wi nfc Jwmu'zrwffim'Tm ' Das Zimmer der Großherzogin von Philipp Otto Schäfer wirkt namewlich durch die außervrdenllich geschickte Komposttivu. In dem Grundmotto seiner Gemälde hat Schäfer der Bestimmung des Turmes, seiner Entstehung Rechnung getragen. Er stellt in den die Wände fortlaufend umziehenden Gemälden, die so ein zusammenhängendes Ganzes bilden, eine Art Hochzeitsfest dar. Die Sttrnwand nahm die Hauptgruppe auf. Unter einem Baldachin steht das fürstliche Brautpaar, in dem, owvvhl Porträtähnlichkeit mit Absicht vermieden, unschwer der Großherzog und die Großherzogin zu erkennen sind. Der Bräuttgom trägt ein Kostüm nach Art der der Edelherren der altttallenischär Renaissance. Das gebräunte Gesicht von dunklen, rollenden Locken umrahmt. Die Braut steht im faltenreichen Ueberwurf, im Blondhaar des leicht gebeugten Hauptes die Krone. So empfangt sie eben von dem vor chr stehenden, scheinbar eine Stufe herabsteigenden Bräutigam das Symbol ehelicher Treue, den Ring. Singende, stötende und tanzende Putten uni) Fackelträger umgeben das Paar und schmücken Säulen und Weg mit Girlanden, Blumen und Kränzen. Im Hintergründe, ber in ein helles Blau des Aethers getaucht, erscheinen die grünen Höhen der Bergstraße mit Lichtenberg. Die rechte Seitemoand zeigt einen Zug von Rittern, Greisen intb Jünglingen, die wie in beabsichtigter Huldigung der Hauptgruppe zustteben. Ihnen folgen 6 von blumenstreuenden Putten umschwärmte weibliche Gestalten, die 6 hessische Städte verkörpern. Auch hier sind dekoratw wirkende Figuren und landschaftliche Szenen unwillkürlich 'eingefügt. Das linke Seitengemälde verkörpert in schöner unb sinniger Weise bte Hulbigung ber brei Provinzen. Sie sinb ebenfalls burch eine bie Mitte ber Wanb einnehmende Gruppe von drei Frauengestallen dargestellt. Die Starkenburg in der kraftvollen Rechten das Symbol sieghafter Stärke, den Speer, im Haar den Eichenkranz. Die Oberhessin Früchte in Händen und den leuchtenden Aehrenkranz im Haar und die Rheinhessw das Haar mit Weinlaub umkcänzt, den Wormser Dom üt der Rechten und traubentragenbe Putten zu ihren Füßen. Himer bieser Gruppe ist ui einer weiteren, recht lebenbig gestalteten, das fröhliche, weinfeuchte Leben am Rhein symbolisiert imb vor der Hauptgruppe sinb Frauengestalten unb Putten mit Schalen unb Körben voll, Früchten unb Aehreu unb Blumen gruppiert. Landschaftliche Ansichten beleben auch hier ben Hintergrund. Die Rückwand ist ruhig gehalten unb gewissermaßen als Abschluß gedacht. Kinber unb Frauen sinb hier noch beschäftigt, bie ben ganzen Raum umziehenden Blumengirlanden abschließeiid au^ubringen. Die Mitte der Wand nimmt em leicht drapierter Vorhang ein, auf dem die Widmung in lateinischer Sprache an- georacht ist. Das Ganze stellt sich als das reife Werk eines zielbewitßten Künstlers bar, mit bem sich Philipp Otto Schäfer ein bauernbey Denkmal selbst geschaffen hat. Ihre Königl. Hoheiten ber Großherzog unb bie Großherzogin äufjßrten sich sehr befriedigt über bie Gemälde. « — Ein Studentenheim in Kiel. Zu einem Erholungsheim für Studenten ist am letzten Freitag mittag ut Kiel der Grundstein gelegt worben. Auf bem in unmittelbarer Nähe ber Universität üi Düsternbrook idyllisch au der Föhrdc gelegenen Grundstück der ehemaligen „Seeburg", das der Universität für bie|en Zweck von ber Stadr zum Selbstkostenpreise von 200 000 Mark überlassen wurde, wird ein stilvolles Gebäude erstehen, das für die Studentenschaft ein „Mittelpunkt der geistigen Erholung und Pflege von Leibesübungen" werden soll. In einem großen, mtt alten Bäumen bestandenen parkartigen Garten am Kriegs Hafen wird das als Kasino für Studentenschaft und Professoren gedachte Bauwerk, zu dem Professor Theodor Fischer in Stuttgart die Pläne geliefert hat, seinen Watz finden und außer einem großen Festsaal Versammlungs-, Lese-, Turn-, Fechtsäle usw. enthaften. Im Garten sind Plätze für Tennis- und Rafenspiele und Kegelbahnen vorgesehen. Dem Wassersport wird gan$ befonbere Pflege zuteil toerben. Die Baukosten werben sich euischließlich ber inneren) Einrichtung unb ber äußeren Anlagen auf 350 000 Mk. belaufen. Zur Verfügung stehen ber Erlös aus bem Verkauf ber alten Anatomie unb eines anderen größeren Grundstücks; bazu Eomnten verschieben« größere Schenkungen, baruttter 150 000 Mk. von den DozeMen ber Universität sowie ein Legal in Höhe von 55 000 Mk., um das zwischen ber Stabt und ber Universität ein jahrelanger Streit geführt worben ist, der schließlich durch einen Vergleich beendigt würbe. Nach bem Stifter des Legats wirb das Studentenheim ben Namen „Wille-Heim" führen. — Ein Punkt, ber eine halbe Million kostet. Das Versehen eines ftanzösischen Telegraphenbeamten ist eüicm reichen Amerikaner teuer zu stehen gekommen. Seine Gemahlin bie sich auf ber Durchreise in Paris befand, besichtigte daselbst Laden emes Jwvclenhändlers. Unter den ihr oorgelegteni Juwelen gefiel ihr ein Diadem im Preise von 85 000 Franken) besonders. Mit ber ben Amerikanerinnen, eigenen Entschlossenheit telegraphierte sie sofort an ihren Mann nach Newyork eine genaue Bejchrcibimg bes genannten Diadems und fragte bei ihm an ob U.e es touren dürfe. Ihr Dimm antwortete: „Mo. Price to r - k J ct?* .zu. doch.) Das Telegramm, das in die Hande der ümeriEanenn gelangte. Lautete jedoch: „Mo price ü> qigl). (»ein Preis zu hoch.) Entzückt von der Galanterie ihres llcannes, begab |id) die .Lame sofort in den Juwelenlaben unb ”aI)-nnnnntct»faaL H. der Grotz- ypc. Jafar en dal bet sonder! chancn Dicht Sarg ijt kommen in V 1 ItnicnKcn Stimmen angenommen. Tie südrussischen Gerstenexporteure. Tie Dcr- sammUiua Der Vertreter südrussischer Börienkomitees in Odessa hat eine Reihe von Resolutivnen bctresscno Äenderungcn des deutsch niederlaiidischeii Kontra lled gefatzl. Es wurde beschlossen: 1. Aus bet Ännahmc euier st lauset im rtontrakt zu bestehen, baß Gerste 6 "o gewöhnlicher Beimischung enthalten darf, Roggen 3 °,o fremd- cirtiger Beimischung und ?°o Weizen: 2. die FeUsetzung emfacit sicher Anoliisen, Festsetzung der Einfuhr- und Ausfuhrorte, sowie Der Bonisikationen unb des Naturgereichtes. lomme bei den Metzgern. In Frankfurt a. M. gebe er nur noch drei jtüUcgcn, die Rabattmarlen geben. Es unter- binde die freie Konkurrenz und den Detailhandel. Der Bezirkstag nahm eine diesbezügliche Re so tu ix»s Rabattgeben, Geben von Geschenken an ftunben, Unterbieten bei Submissionen, unlautere Reklame streng verboten wird und stellte sich auf den Standpunkt des „Rhei- (55 verlautet, daß es Ölungen ist, den Ess ult an sein in auswärtigen Banken devoniertes Vermögen ♦♦ Ordensverleihung. S. St H. der Grotzherzog haben dem seitherigen Wachtmeister int Grotzh. Gendarmerie- torps Anton Rück die wronc zum Silbernen streu,, des Verdienstordens Philippe des Großmütigen verliehen. ** In Audienz empfangen rtnirbc von S. St. H. dem Großherzog u. a. Professor Dr. Walde von auf die Kurse bezüglichen Anfragen sowie Anmeldungen und zu richten an: Marburger Ferienkurse, Villa Cranston, Ruhestand versetzt. Erledigt ist eine nut einer evang. Lehrerin zu be- sctzende Lehrermstelle an der Gemeindeschiile zu Langen. "Von der Landes-Universität. Am letzten Samstag waren an unserer Ludoviciana 1261 Studierende immatrikuliert. 21m» Stadt Mttd ltcrnd. Gießen, 18. Mai 1909. M taaeBtalenber sür Dienstag, 18. Mai. Vorstellung von Fly und Slade. "Abends 8 Uhr in Steins Garten. ivenontuden iftrcdt es Idirn der südlichen Wettcran. mopon sich jeder leicht uberien^en kann, der auf seinem Rüden den 3 mirrn der ..Öobcn -r i rogr" nndwvbt r;nc* alten von Bergen nca> Marköhrt und weiter dm m d-n Vo.ielSdcrg verlausenden Weges, den man men: ebne Be- wei't aur römiichen lln'vrung u.ructaefüdrt da: ES ist eine einförmige oder ifbr mimt bare Landichast Trotz dicier frucht- darken nahm man aui V*runb der archäologischen Fondkartru noch vor 20 Iadren ziemlich allgemein an. dan ba* -i-inie Plateau und das es im Norden begleitende Riddertal von Vilbel au'warts bis an dir Abhänge des Bogelsberges in romncher und vor- röm,scher 3eit völlig oder tast vöit'a undewodnt gewesen in Die UnbaltbarLit einer solchen an und für sich uiut>abrd?nnhdKi Annahme bat sich bereits bei den Arbeiten der Reichs Limeskom- mi!"on ergaben. Es stellte sich berau», daß die Römer ui dem ich mbar öden Landstriche nnc ziemlich dichte Bevölkerung vor- geimiden haben, und daß während der etwa dundemäbrigen ixv.e- denSzeit. w'lche die Anlage des Limes berbetfübrtr. in derselben zahlreiche 'ihcberlaiiimgen gallorömischer Ansiedler entstanden sind. Rach der Beendigung der Limesarbeuen im iüellnde haben die mit ihren HorichungSachiCten im RiddeNnlr w mmenneßenden Bcrelne von .vanau und irriebberg die begonnenen Nadtzorichungen sortgeiecu, seit 1904 m Gemermchan mit der römi'ch-gcrmanijcheu Jtornmifiton. die in den lebten 6 Jahren den Löreemmtell an den -osten übernommen, die materielle Ausbeute aber den Sammlungen der Lolalvereine. insbesondere unserem vanaucr Museum, überlassen hat. AlS nächstes Ziel der gememsamen ZatigMt mit den I genannten Beremen Ixxt die Kommission die Verstellung einer archäologischen Starte der 30b reell er au m großem Maßstabe ins Auge gelabt Wir stehen ic&t mitten in den Vonrebeiren sür ! dreie Starte. Zu den konkreten Errungenschaften dieser Tätigkeit geboren die hochinteressanten Funde, die ich Ihnen beult im Bild und in den Originalen vorzufübren mir gestatt^ i- Berlin, 17. Mai. Von dem Kriegsgericht der 1. Gards- diviston wurden von sechs Kanonieren des vcbrregimenti her Artilleneichule fünf wegen tätlichen Angrisse» gegen einen Voigeseylen und wegen Beleidigung und Achlungsverleuung unb Gehorsamroerweigerung zu einer Woche Mitielarresk bi* 3 Jahren Gefänqm; verurteilt. Der Prozeß wurde wegen militärischen Aufruhrs geführt. , , ., Leipzig, 17. Mai. Tas Reichsgericht hob auf d»e Re- Vision deS Angeklagten daS Urteil der Strafkammer in Iqehoe auf, durch welches der Hausvater Friedrich Wilhelm C o lande r, Leiter der sogenannten .Blohnifchen Wildnis* bei Wlna^burg, wegen ÄörpcruerleRung und versuchter Nötigung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden ist. Nlsch-Westiätischen Bezirkstages". : Schroder^Wiesduden referierte über -- - fähigun gs Nachweis". Obernieister Weidmann-Wies baden besprach das Verhältnis zwischen Tierärzten und Metzgern. Sodann ließ sich Obermeister Falk-Mainz ans über die Vergebung von Fleischlicferungen zu Dorljci festgesetzten Preisen. xic3 Verfahren besteh- seit zehn Jahren in Mainz bei Lieferimgen von Fl ei schwären an die dortige 3 labt Verwaltung und l-abe sich in jeder Weise bewölkt. Die Lieferzeit erstreckt sich auf ein Jahr, die einzelnen zwllegcn wechselten mit der Lieferung ab. Tie Beiträge für den Bezirtsverein wurden auf 50 Pfg. festgesetzt, der gurucksc'. ung der Imfcn Sxxnb als eure llnyihmglubrcu der inenschlid-en Viatur, die durch eine fortschreitende Kultur ausgcHoden werden muß. ' Wie sich ein Millionär begraben läßt. ixx Pariser Multimillionär M. iLhaucharfa, der ictz: idiroci rrkriwkl Ut, Ul ui den XTcijcn der xunfUirbbdbcr an. bdanntt Ixnonlub- fcii, demi durch Ausdauer und Gcschmaü bat er eine einzigarttge Sammlung kostbarer Stunstwerkc und Ra7,taten zusaiumengcbracht Sammlungen, seit Iabceu arbeitet ei mu gcdubrctwcr Sorgfalt an Dem Vrogiamm — j einer Beerdigung. x*in tndKnbcganany »oll ein vrunkvolles Schausmel sein, das hon Tode so im i^aiye^ Der Farben das i «trauen nchmcu wirb Lem .totaibennnal uti bereu» fertig und schon vor iax'. Jahren bat bcr^ionbaUdxij Philanthrop sich innen Sarg «nahen la’Kn x>iaer exxrg Ut anjl rlunsiwcrl an «ich, au» kostbarstem tvljc flenrügt unb nut pradM-Jj vollen Broni. !>" Mla gen geschmückt, dir den Werkstätten bekaunterM 'lünitler entnommen. 20000 Frank» bat M ubaukbard für temai i -arg angelegt und 80000 rür sein Giabc» 'ikmal. aber baba blieb ci nicht neben. In seinem Tdunnenic bat er »euere 200000 Franks rür B'iattungskosten ausgesetzt unb^ibtr X5cv I ; Miller Gala aut den binteren Xiittbrettcnt flehen '»ei iteart ;n alter Tracht mit großen Perücken Selb't d-.e Sargtrager «' I \ aiicn eine deiondei. tünftlaiid) abg.'töntc o^ntxmbung. AlU I Die lauienbi aber, die bei bei Feier tätig linb, tragen toe'gc panbuuutx iet Trauergoucsdnnn wird in der Madelanv» I ?iresundhcit mit Wirkung vom l. Juni 1909 in den Ijüt gegen da-.- Sotjal;i um i abgckjmnicn unb auf cüu.^ul.... - . - - Llasfe kouwteu 61 S^lMec. Uederfüllte Llasjeu bestanden I geben w^rcvb des grovren Teil» des Jahre.? zu den v Regierung hctt die nötigen Gegenmatzregeln aetroncn. Das englische Unterhaus hat die Rtzolution betret,end das neue Einkommensteuergesetz mit 299 Stimmen gegen 96 e bei vanau und dem ial der V bi» m dic Gegend von Bergen in Ui. und ein;r Breite von 4— v xlm I Marburg. M bewegen. fc. Frankfurt a. M., 17. Mai. Eingehende Erheb» w ---------- -- - . - .u **m staQtt, unqen und Feststellungen haben ergeben, daß der Ueb erfall Minister rum über die We^ zur Erlangung deS Vermögens wurden Hermann aus drranhnrt a. M. m der vtabe der olation bereit» eingestellt. vochheim erfolgt ist. Fingerabdrücke deS Räubers an den | —--------- — ------Drückern deS Eisenbahnabteils und den Haltern an den Wagen Deutsche» Neich. Isind fcstgelegt, sowie solche, die sich an der gefundenen E n g l i s ch e r B e s u ch i n D ü s s e l d o r f. Eme Deputaiwn 3An0D§fiQiAe und dem BremShäuSchcn vorfanden. Man ist d"n T°I» auf b« Sput unb bi. ecniitt.lungen »erben oon itridle Anlagen. .3inn Mittag wurden die Gälte im Ratydussaale der Staatsanwaltschaft Wiesbaden eifrig fortgesetzt, von Oberbürgermeister Dr. Man, den Beigeordneten und Stadl F. E. W i e s b a d e n , 16. Mui. Im Saale deS „Casino" terorfanden emvfangcn. Anwesend waren außerdem noch Per tante BevirkStag des Be zir ks ve re in s bei- «S«SÄÄ.* gBRg L'»i «?"wL. roobciCbcrbürgmnnfier ytaq das Hoch aus den stonig von Eng- Jahresbericht gclwren 4b Innungen mit —82 Mitgliedern lanb und Lordmayor Houll den Toau aus ben deutschen Stauer uno oö Ein^et^Mitglicderu dem Bezirksvercm an. a,as ausbrachte. Rach dem Bankett wurde bie Rundfahrt durch die! stzereinsvermogen beträgt 4120.21 Mt. ScstwarzH-ulda bej Stadt fortgesetzt. r Ä , .. sprach die Aushebung des Oktrois, das IN den Staoten, Der fÄiste allgemeine Kongreß der Krankenkassen es noch eingesührt, endgültig am 1. April 1910 falle, Deutschlands wurde geltem vormittag m Bcrlm crämiet. fln .-nc ^^lle werden die rwmmunen auf Umwegen die Der bayrische M i n i st er p r a i i den t Freiherr von! .. stommunaladgabengesetzes von 1893 SnaÄÄft Im SbtaÄ d^=t,n&oti?„,nmur“ ”n^u6en/beK uTb'nWojent^c ^r5tn[un8 der m^®Ä?Äfübrt^iftÄrÄ. 3 ausaebrochoi. Du mutz deshalb von den Vereinen und Innungen unausgesetzt VersnischteO. - 38 I aeforbert i»erben, daß. die fragW «eftumnung im -WM. . ei„ entcl stm„. daran gridxi* °on munalabgabengcsetz beieitigt wird, ^re Versammlung nahm I Z^u^r der sich im Dcymbcr 1907 für dic amerikanische einen dahingei)enden Antrag an. Lbcrmeister ^yalt anwerben lietz, hat, idic der „Süd- besprach d°- Berhalln.s der Merst e r » u den ®' •c" e "• Leftb. jwrrcsp/ muflctcilt wird, in daitle üiU.ain ans der Obermeister JungHranksurt a. M. behandeUe drc Äon- im gjeroborkr Haj.n ßdeaenen fflouBcrourinfel eine otraie lumnereme unb bas '«abattmailenfbftem. &-Lon Monaten wegen Desertion »erdüßt. Er sott an- sreulich |n cs, bau lcpteres mehr und mehr m Äbnahmc . m|i> «alln0Bcr gebürtig jein, wüdrend ' ne Mutter ........... >'" h*'" '".ennern =*n Sranfmrt a ®. aebc es nur is, Marjeüle wohnen soll. • Eine Wanduhr aus Fahrrad! eilen. Ein ' ätwn 'an wonäcb I g-Ich'ckter jranLÜsischer M-chanlkel . n°mr„4 Alpdonse « ».»-mel, hat eine Sanduhr konstruiert, deren euizeUe 1 ' Teile ausnahmslos aus den Bestandteilen alter Aadrraber „ , zusammengesetzt sind Ter liberal) teil l eucht aus einem n totanppUJtn Des I cmAclncn Rad, großer Dimension, in das ii immer kleiner aubrwrfötannnerfekretai erdende, nut Pneumatiks versehene Räder en qcorfancUinb. oer „oen rleinen Zifferblatt ist aus auseuiandergeschnlttcne»i und |adp ' gemätz wieder Mamincngesügtcn Pneumatiknitiiiteln gefertigt, wubrend der Zeiger durch uvei dünne 3tadlroknc dar- gestellt wird. Tie Ziffern bestehen aus ulia,nniengesetzten Pedalen, der Minutenzeiger anS fleinen Rlckelstangen Dic Äiffent des Miiiutcn.zeigers aus ancinanocrgcrciblcn Hügel du: n aus dem Kugellager. Pendel und Gewichte find aus Lenkstangen hergestellt und die Schlaguhr aus Fahrradglocken Auch das gniuc untere Uhrwerk, In? auf dic Feder allerdings, ist aus Fahrradleiien angeferngt. x . • Tic Erziehung zur Toppe l ha n d»g k, Erl>öl)ung der Beitrage zum Verband wurde iugcftimmL mQd)t ;1(1) 1VIC au£, London berichtet wird, eine soeben gc- Verbandsvorsitzcnder Marx^Zrankfurt a. M. äußerte Jld> L^^te Otefcllidtait :ur Aufgabe, die den Rarncn „Ambr- über die Abandentng der Verbandsstatuten, die auf oem » ^ullurc Society" fuhrt Mit allen .'.'litteln, wie Verbandstage in -Stettin zur Beratung stände ^ x.bernicL|tCL I Versammlungen und Broschüren, soll darauf Falk^Maiuz machte darauf ausmerlfam, datz a.atgschmelzen I werden, cast 'die Mcnsdicn lernen, nut chrcn als ein integrierender Teil dec Metzgerei zu betrad)ten bcii)cn aieidunäöig ansgebildeteii wanden oen üampf um» und deshellb darnack) zu lradften sei, vei^ .billige ^öcriclbi’n I aupunchmcu. Tie Frage der Tüpöcll>.iitbiglcu, d h eine ilonzessionsbewilligung nicht zu bedürfen, ^ter «3er* Problem, ob wir mit zwei gleich staricn und gcsd>ickten bandslag tuirb sich eingehend noch nnt dicfer Frage be» ^int)cn aili VZcll konmicn, oder ob derrits von i*W*burt fassen. Bei der Vorstandstvahl wurden >sack-Gicben, bcc rcd)tot y>anb ein Vorrecht gehört, ist ja in letzter Sd',tvar:--Fulda wiedcrgcwählt, an stelle von Kindler - \ . vielfach belandclt worden, fdieinl, als ob die rechte Gaitan Stahl-Limburg, für Braucr-^'iarburg 7-bl'ymcM'tcr £utrd) ^aMr ausgezeichnet fei, denn die Keppler Marburg. Als Ort für den Bezirkstag 1310 wurde hoch nicht mll der rechten yaitb fchreiben, sind Fulda bestiimnt. eben fall» nur feiten ui dem Sinne T oppell-ander, datz I_____________________ _____ ' . — - .. . ixc Heide tzüiide gletchmatzig geb rau dH n Wo Ü6UX MW, die luile .oano zu o.r gleichen - > - id>icktichkett und Mmir ausbllden umc trc rernte und in diesem ... . .. — Sie betrachtet die manöver von Armee und Fkotte ausgeführt wurde. Nach! nur in Ärofborf und Wißmar. 3m «ittefminh ber Tönerner halben Stunde setzte es sich in Bewegung und war ordinnig standen jtoei ;^CVdmCn balt> seewärts verschwunden Am nächsten Morgen fanb fpefnoe in cin-achen Sckmlverba tnitten -cnrer -Wer- Eggerton em eigentümliche- Instrument an der Stelle der!'chmidt^rotzrechrrnbad' und Tie Einrichtung Niste, über der das Flugschisf still gestanden hatte Tiefes fparkassen (Siehrrr Ebero>ardt-1kin.zendoch . fRcTererucn Instrument, dessen Zweck mdjt bekannt ist, besteht in einem ernteten den Beifall der Sonrereiii. 3rrc,?‘,f.l,rcr'Äon' starken Gumm'sack von r.wei Frust Länge, der oben und unten ferenz findet Mittwoch. 9. Juni. :u Wetzlar statt geschlossen ist: eine dünne, blanke Stablstange gebt durch — Marburg, 17. Mai. Tie dieSfährigen Ferien- den Oummisack durch und reich», auf beiden Enden je einen burfc mit Vorlesungen und Uebungen in deutscher, englischer, Iutz lang ans ihm hervor -t-a» widrigste aber ist au> ,^niänscher und italienischer Sprache finden vom 8. bi8 dem lÄmrmisack findet nck folgende Firmenmarke "Muller I & 6 bis 25. August statt und werden ans /kummifabrik dieses Namens dort ermitteln. •» E) cgen die Nachlatzste uer. Ter national liberale Reichstagsabgcordnetc für den Reichstagswahlkreis Friedberg-Büdingen, Graf Oriola-Büdesheim, gao in einer Vcrtrauensmännerveriammluug des Bundes der Landwirte, die am 8. Mai d. I. in den „Tret Schwer , .... . . Tt7 I lic ocioc ynu tern" ui Friedberg tagte, die bestimmte Erklärung ab Ucb€t ök 2ltbcit ÖCF (HCfd}id)tSDCrcinC IHl IHüingcblCtC t>urd) Erziehung har» er unter allen Umndnben gegen die Nachlast uilö der sÜdtlcheN WcttcrQU ichicklichkcit und nraii steuer cvent. auch gegen die Erbansallsteuer Mi men d„fcsfor Tr. Wolü ans Frankfurt a. M. m der Versammlung 2mm.will ipcrbe. t>cs üanauer GcschichtSverems einige bemerkenswerte Darlegungen "Hofrat Rothschild -f. Hofrat Ludwig Rolh-l^ »r.vähntc die Bildung der romuch-gernianuchen Kommii-ion schild, der vor cmiger Zeit auö dem LandeSzuchthautz taijtctidwardiaolodi’dbcn Instituts mit dem Jiuedc. oic bisher Marienschlotz wegen seine« schwer leidenden Zustandes nach ui den totalen GeiMiwlsvereinen gepflcgie heimatliche Altertums Friedberg gebracht worden war, ist im dortigen Spital ior'chung zu unterstuven und zukonzentrierenund ^ke.«la»uenid v V o * I hinzu: Kaum irgendwo aber war emc solche )ton$enlration notiger | ge|iem abend gestorben. ull^ ersprietzlichcr als un Maingeblete und in der südlichen Wei-1 ** Ein seltener Fang Der Betriebsleiter 'riebr terav. vier blühte in der Zeit, ais unter dem EinsImse der I V Düring sing am Sonntag in der Frühe an der Lahn-! Romantik unb ihrer Begeisterung für das deuvche Mittelalter nch l brücke einen ca 7i . Psnud iduueren Aal. Das 1.40 Meter m den vierziger Jahren des vorigen Iahrhunber!» die lokalen laun=. f-«vr armbidc Zier ürtatc h», tiirnan “« M ,,wd>tl0- *?nt> JtUt( *Uhn* lHrU H^'h^hr «V bie Landerarenien, nach welchen ia jene «ereuu ihre For.chungs glückliche Fifcher feinen i^ohn bei fick hatte und beide 9‘-'Lk.bu[C gegenfeirig abgegrenzt haben, in geradezu verwirrenden mcinfam |id) über den Fifck> hcrmachtcu, und ihn an cn,c I Q^iadlinien durch die doch nach ihrer pbnfudjcn Befchaifenheit gerade jchi sandige Stelle des Ufers »Uv dem nassen Glc UBb tl)Cfl eiteren i'fe'chichte, de'anders der Urgeschichte, zu'aminen- nrcnt gezogen hatten, war es zu danken, datz man her I gehörige 2ani>id)ait. 'Heute »err wurde. Zahlreiche Leute sahen von der Lahn Um d: Wirkung dieser Verhäinw'c am die LokaUor'wun.; E ÄMr “w. b°b tne» Ä iÄe «al ih. ;J" Vi *'ÄÄÄWS der seit langer Zett aus dem Gießener Wasser geholt wurd^ jautzchcu Aiiertum-verein- ben Verbuch, durch gemeiniemee | - Garben teich, 18. Mau Am 17. 'Kai ist hier Ergeben nut ben Vereinen zu iwnau und Frankfurt reangfien» eine Postagcnlur eingerichtet werden, deren Tien)*t-| linc eaiheulidn .'tu'nähme des lonu-djen i-iabtgebiete« uns de. stunden, wie folgt, festgesetzt sind: a an Wodzcntagen von Graberieibe. zu ermöglichen. Er 'ckeuene trotz des einigen Be- b bi' 11 Uhr vorm und von 4 bis 7 Uhr nadmi . b an muhens de. vauauer VeremSvornvcnden a.r a.ehuhardt am E°nn. iillflcmeincu .Wvia««. von 8 11 Uhr »onn ^*]±baS SÄ auÄ?»£. unb von 1- bis 1 llnr nacnin. I uxeUt (|jt lanfaeeitiabrlubc.' Gewerbe aus üben zu '.anen A Dutenhofen, 18. Mai. Die Lehrer des ^dui'. I ycltlt nun ’ür Heddernheim bürd' die Vereiniguiig aller Qufsiditsbczirks Witzlar waren gestern in bei* hiesigen Schule I Terrüorien im vreutzlichen Staate unb tüngit bet ben i*k Siir Früh fahr s ko nscrenz versammelt. Zkreisschul membcit in Grotztrankfun bu vmberuif’e, die einer vlanmjbigen irispckror Oüübcl erstattete cinci. Bericht über das Schul i ir I 3ond ;:n: n^.'-ruaubtn. benrngt find. .0 sau 7 en ne an bet Tao e>aht war hu bu gefamte P. ■” • • ■ ™ c * " -Im! KOT beiWflL Sui L»nm. f in xrajt geireuneu Soll .bui •• « ■ •‘"... ouirvr „i« untcrbaltungofleitVV’..... mahl drciuull beratigi ■ wurden un abgelaufenen Jahre > Schullinder von | < ‘ i.-.j unb . • : e al • ' ? : vom Lmn 60 2chvl;ki'ien ui '.la ' »0$ di,! ,'!!'» ‘W Sy« “»iitaS*« .Zrb die ^Rnm«^65 01n' M -M y'Sgtrmoni Lv'venünteil onE sK°L £ ÖerftelUng einei ? Erarbeiten für fr AtiM JOnen heute un Md *__ 1 I'* <« .1 Sorbe- >es-iehrregunenls der y’"c§ gegen einen chlungsverletzung und elarrest bis fahren >en militärischen Aus- cht hob auf die Re- caikammer in Itzehoe Ahelm Lolander, nis* bei Glücksburg, »ng zu neun Monaten ium Friedrich hon ir die ameritanischc Ivie der „Lüd- tle William auf der ourinsel eine Strafe ! büßt. Er soll an- ihreud seine Mutter 9 er abteilen. & namns Atplior , iert, deren euijek g Lien alter FahrrL f i besieht aus em | das 6 immer ilem | der cingeordnetM. 9 inütenen unb fad)* 9 natifmäntein gefer- I ne ätablroln'c dar- ■ zui'ammcngeseßten I Welstangen. Dm 1 .uckMdNtznMen rmd HrwM 'M GaMhr aus W chrwerl, bis auf «e m angefertigt, .ppelhandlglc roiti), eine soeben 8 ■ den Amen „Am , t allen Mein, W , i oschüren, soll dam -1 n lernen, mtW i iden den ftW I ^oppelhändigkett, d. h ■ »’-S ■ *■ w» B-W ; hat er di Solgl°b । ui ■‘*-ISÄS*1rÄ L-uo £ ^S?Ä* dajiicru oj rhö rZLHr Kstzr und daö-W) di 'jj « »'S» -- L- d.i-L»» *'' S d'°A-« W* «tz- '• £>, »L<-1 lat'g j [jcr heM 8 «n-d L L'<»^ 1 sSsi *s*k !-"» M Lll ffi i \ L •• allen Elektrizitätswerken und Inetallationsgeechaften erhältlich. Auergesellschaft Berlin 0. 17. Neue elektrische Glühlampe. | 70% Stromersparnis, y Man achte auf den ges. gesch. B Namen „Osram-Lampe.“ Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 17. Mai 1909. Grigrnal-DrahtttielSungen. Berlin, 18. Mai. Interessant war, was Präsident Graf Stolberg im Scnioren-Konvent d.'s Reichstages über btt Er atv steuern sagte. Er meinte: Bis 8. Juni würde ja die Regierung die Ersatzsteuern bereits eüibringen tonnen, die ja schon bekannt sind. Wir wissen doch alle, daß es sich um eine Streichholz- steuer und einen erhöhten Kaffeezoll handeln soll. Bis 15. Juni werden dann wohl aucl) die Ersatzstcuern, die die Regierung Vorschlägen will, fertig gestellt sein. Paris, 18. Mai. Tie E i s e n b a h n e r hielten gestern abend im Tivoli eine Versammlung ab, die äußerst stürmisch verlies. Zwischen dem Sekretär des Postverbandes Subra und dem der Eisenbahner, Guerard, kam es zu einer scharfen persönlichen Polemik, zwischen mehreren anderen Versammlungs-Teilnehmern sogar zu Tätlichkeiten. Tie Sitzung mutzte schließlich aufgehoben werden ohne daß ein Beschluß gefaßt wurde. Paris, 18. Mai. Tie P ostbeamten hielten gestern in der St. Paul-Reithalle ihrerseits eine Versammlung ab, in der mit ziemlicher Gleichgültigkeit beschlossen wurde, den Kampf fortzusetzen. Auch das Vereins-Komitee des Allgemeinen Arbeiter-Verbandes hielt gestern eine Sitzung ab und beschloß mit großer Mehrheit eine sofortige Aktion. Tic Haltung her Eisenbahner wurde lebhaft diskutiert. Cs wurde schließlich ein Beschluß gefaßt, die Pariser Genossen zu ersuchen, sich für einen Ausstand vorzubereiten. Neue Bersammlnngen der verschiedenen Gruppen finden heute nachmittag 2 Uhr statt. An die Arbeiterschaft soll ein Maueraufruf gerichtet werden. Auch das Verbands- Komitee der Baugewerksarbeiter wird heute über die Streikfrage beschließen, wahrscheinlich in ablehnendem Sinne. Paris, 18. Mai. Ter Marinerat hielt gestern eine wichtige Versammlung ab, um Stellung zu zwei Vorschlägen betreffend Zu sammensetzungder Kriegsflotte zu nehmen. In einem dieser Vorschläge, der vom Generalstab ausgeht, werden 28 Panzerschiffe in Vorschlag gebracht, im zweiten, der von der permanenten Marine-Abteilmig ausgeht, 38 Panzer. Wahrscheinlich wird keiner der Vorschläge Annahme finden und die Zahl von 24 Schiffen beschlossen werden. Auch über die Zahl der Torpedoboote herrscht Uneinigkeit. Ter Neubau von Torpedoboots-Zer störern wurde für zwecklos erklärt und auch der Bau neuer Unteriee- boote und Taucherboote aufgeschoben. Als Kolonialhäfen bleiben noch erhalten: Saigon, Takkar uno Diego Suarez. Dagegen geht der Hasen von Rockjefort als Kolonialhafen ein und un Hafen Dorf Lorieirt sollen nur noch Panzerschiffe gebaut werden. Konstantinopel, 18. Mai. Tie Botschafter überreichten gestern ihre Beglaubigungsschreiben beim Sultan, an ihrer Spitze der deutsche Botschafter Freiherr Nkarschall v. Bieberstein. Außer diesem und dem ersten Tragoman wurde von den Mitgliedern der. deutschen Botschaft der Botschaftsrat von Miquel und Militär-Attachee von Strempel vorgestellt. Ter Empsang beim Padischah war in engeren als den üblichen Grenzen gehalten und verlief ohne jeden Pomp. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch dem 19. Mai: Wechselnde Bewölkung. Vereinzelt Regensälle. Temperatur wie heute. Westliche Winde. Literarisches. — Dr. E. Schrader, Aus dem Liebesleben der Tiere. Mit 53 Abbildungen. Stuttgart, Frankh'sche Verlagshandlung. Dem Zoologen und dem Naturfreund wird hier eine Fülle von Tatsachen und Erscheinungen geschildert, von denen die üblichen Lehrbücher zumeist nur dürftige Andeutungen enthalten. Ueberall hat der Verfasser bei seinen Darlegungen den biologischen Gesichtspunkt zum herrschenden gemacht, so daß weite Perspektiven kaulaler Beziehungen und Verhältnisse sich vor dem geistigen Auge des Lesers auftun. Tas kleine Buch, das mit zahlreichen, sorgfältig durchgeführten Abbildungen ausgestattet ist, ist so recht das zoologische Pendant zu dem bekannten Werke von R. France, „Das Liebesleben der Pflanzen". Wie dieses ist cs erfüllt von dem Geiste echter Wissensck)oftlichkeit, wie dieses reißt es den Leser durch den Schwimg seiner Sprache mit fort. — Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Litc- raturfteunde (Herausgeber: Dr. Josef (Sttlingcr; Verlag: Egon Fleische! u. Co., Berlin W. 9). Das 2. Maiheft ist soeben mit Märkte. fc. Frankfurt a. M., 18. Mai. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 6 Wagen Heu und 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.00.—4.40, Stroh Mk. 3.00—3.30. Die Zufuhr stammte aus den Kreisen Büdingen, Hanau und Offendbch. — Tendenz fest. Gedächtnisreden, in denen eine ganze stkiyc von Rednern des Verstorbenen gedenken werden. Einstweilen freilich wird Paris diese lchöne Leichenfeier nicht genießen, denn dem Kranken geht es wieder besfer, und wie liebevoll er auch den Plan seiner Bestattung ausgearbeitet hat, er wird wohl kaum den Wunsch haben, die Abhaltung dieses Totenfestes zu beschleunigen. * Ruhe i st v o r n e h m! Der Antilärmverein versendet letzt Karten mit der Aufschrift: „Ruhe ist vornehm!" Sie sollen wie nur ui dem Maiheft der Zeitschrift Reckst auf Stille lesen, der Allgemeinheit vor Augen gehalten werden, und zwar durch Anheften in oNentlichen Lokalen, Hotels, Badeanstalten u. bergt H. ^Ttrn(f)'cm?5r Reimarm (Batka). Joseph-Rezttative (Batka). Franz Wickhosf t (E. Bender >. Zur Frage des evangelischen Kirchenbaues (O. Bartnmg). Nach „Kunstfrieden". Wie man mogeln lernt Zur Frage der guten Arbeit. „Bild und Wort." Von alten Friedhöfen. Die Naturdenkmalpflege. Patentbriefe (R. Rüthnick)., Vom „Wie's trefft"-Shstern. Gegen das Phrasenmachen. „Unser Kleinchen von Wilhelminchen." „Mehr Freude." Plauderspaziergänge für Soldaten. Vom „Platzgeben" (I. Loewen- bera). Von der kindlichen Lesewut. Vom adeligen Schaffen (W. v. Humboldt). Bilder und Noten: Erwin Braune, Sonniger ApriltagHans Thoma, Im März: zwei photographische Bildnisse von Ernst Müller; sechs Abbildungen zu dem Beittage: Von alten Friedhöfen. Josef Haydn, drei Tanzmenuette. HanveU ~ Norddeutscher Llo ydin Bremen. In den Times verollentlicht ein Mitarbeiter das Ergebnis einer Unterredung, die er vor einigen Tagen mit dem in London wißenden.Generaldirektor Ph. Heineken vom Norddeutschen Lloyd hatte. Auf die Frage, wie sich nach seiner Meinung die Zukunft der Nvrdatlan- tt,cheu Schiffahrt gestalten werde, und welche Geschästsprinzipien der Norddeutsche Lloyd unter feiner Leitung verfolgen werde, antwortete Herr Heineken, daß das Pendel des Wirlschastslebens, das im letzten Jahre so weit liach der ungünstigen Seite ausge- schlagen habe, sich mit Sicherheit nach her anderen Seite wenden werde und daß schon Anzeichen für die Wandlung bemerkbar seien. Trotzdem werde sich 'diese Aufwärtsbewegung mehr schrittiveise vollzieheii, als es zuerst der Fall war, und nach seiner Meinung werde die Nordatlantische Schiffahrt vor dem Jahre 1910 nicht wieder zur Prosperität gelangen. Was die Geschäftsprinzipien des Slorddeutschen Lloyd betreffe, so kann er nur das eine jagen, baß er alles, was in feiner Macht liege, tun werde, um ein gutes Einvernehmen und ein freundschaftliches Zusammenarbeiten zwischen den transatlantischen Linien zu erhalten. Mit ein wenig gegenseitigem guten Willen könnte diese Verständigung doch nach seiner Meinung nicht schwer sein unb es werde sich Herausstellen, daß Raum genug zum Leben da sei für alle Linien, ohne daß die eine in das eigentlidjc Betätigungsgebiet der anderen unnötig sich begebe. Was die Zahl der Dampfer in der nordattantischeu Schiffahrt betreffe, so sei es eine Tatsache, daß das Angebot etwas über den Bedarf hinausgegangen fei und daß alle Linien an einem lieberfluß zu leiden hätten. Der Schiffsbau iftin der Voraussetzung daß der Passageverkehr gleichmäßig zunehmen werde, immer weiter fortgegangen. Die Differenz werde sich aber, darin hege er keinen Zweifel, in kurzer Zett von selbst wieder ausgleichen. — Kleine Finanzchronik. Die Generalversammlung der Hartmann & Brann-Aktiengesellschaft in Frankfurt a. M. genehmigte einstimmig die Anträge der Verwaltung und die Verteilung einer Dividende von 11 Proz. gegen 12 Proz. im Vorjahr. — Die Zulassung einer 4proz. Anleihe der Stadt Nürnberg in Höhe von 10 Millionen Mark zur Jrauk'urter Börse ist von der Pfälzischen Bank beantragt worden. — Ueber die Firma Wol° stein & Teilhaber, G. m. b. H. in Franksurt a. M., die eine Verlagsbuchhandlung und Druckerei betreibt, wurde der Konkurs eröffnet. Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M. Flejschpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 75—78 'Mk. V, Kg. Schlachtgew. 97-100 Pf. V, „ „ 68-69 „ '/, Kg. 76-84 Pfg. V, , 70-80 , '/, 80-94 , Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 26.00-00.00 Mk. Roggen 100 Kg. 18.50-00.00 Ml. Weißbrot 2 Kg. 62 Pw. Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pig. Ä n P ■ Rüssels heim m. I I P F I Nähmaschinen, w r L L. Fahrräder. M' M ■_ Motorwagen •Man verlange Preisliste. WM Wetzlar. Wetzlar. Römischer Kaiser Schönstes Etablissement am Platze. 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