Erstes Blatt Montag 18. April 1909 Eieriffa und auf dem Kreuzer „Victoria Luise" in der Umgebung kn kanarischen Küste. Er empfahl die Errichtimg eines ständigen ONervadormms auf dein Pik von Teneriffa in einer Höhe von ■MO Metern. — Eine besondere Kommission befaßte sich mit der i)i7janisation von Stationen, über der ganzen Erde, womit der .texF verfolgt wird, durch gl-ichartige, teils int Innern der o'Ttnxentc, teils auf Inseln zu errichtende Stationen einen weiteren iejbau dec Meteorologie ins Leben zu rufen. Geheimerat Aß- ii« nn zeigte, d«iß die jefcigen acrologischen Stationen diel zu wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Nedakiion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieren. ton 1000, 2000, 3000 Meter und höher zu entwerfen, um hier htiif) Aufschluß über die Luftdruck- und Temperaturverhältnisse M gleicher Zeit und in gleicher Höhenlage über große Gebiete u erhalten. Neben dec Vermehrung der Pilotstationen käme noch >!e Errichttlng neuer Drachenstationen in Frage: so eine schwim- nebe Station in Danzig, ferner je eine Station auf dem Brocken, m Taunus, dem .Hohen Benn, dem Feldberg im Schwarzwald, m Rhöngebirge und auf dem Gläßer Schneeberg. Für ganz tu wpa würden etwa 30 Observatorien zu errichten sein. — jw den Beratungen nahm auch der Fürst von Monako persön- ich» teil. Trleines — Die Zirkusvorstellung der Berliner 31 hnenkü i! stler, die am Samstag abend 12 Uhr int siirkus Busch stattfand, sand bei ausoerbauftem Hause statt ind hatte einen ungeheuren Beifall. — Ueber das Ergebnis der soeben beendeten Internationalen Konferenz für wissenschaftliche Luft- drffaljrt zu Monako schreibt man: Unzweifelhaft von größtem jiTteresse waren die Berichte über die verschiedenen Expeditionen Ter Anmarsch der Truppen. Ein Privatkorrespondent meldet unter dem 18. April, 8 Uhr 50 Minuten abends, aus Konstanttnopcl: Tie heute nachmittag oeelreiteten Gerüchte, daß die Truppen ihren Vormarsch gegen oic Hauptstadt bereits begonnen hätten, sind falsch. Wie ich durch Augenschein festgestellt habe, steht die äußerste Vorhut in Knet- 'chuek-Tschetme kds che, 25 Kilometer vor Konstantinopel. Tas Ans- iehen der Truppen ist vorzüglich, ihre Stimmung und Disziplin augenscheinlich ebenfalls. Tie Offiziere sind als Mannschaften verkleidet. Die Vorhut, die die Bahnstation besetzt hält, begrüßt die Reisenden mit dem Absingen von Freiheitsliedern: aus den Bemerkungen der Soldaten geht hervor, daß für morgen entscheidende Ereignisse zu erwarten sind. — Tic nach Tsclnftaldsche entsandte Deputation der Kammer ist unverrichteter S freier aller politischen Parteien unter dem Namen „Union Oto- inane" zusammen, um das Vaterland unb die Konstitution zu lHüben und Ruhe wiederherzustellen. Ob diese Vereinigung von Dauer fein und eine gewisse Wirkungsfähigkeit erhalten wird, muß abgeroartet werden. Inzwischen hat bie Kammer wieder getagt. Es waren im. ganzen 191 Stimmen zugegen. Zum Präsidenten wurde Nail, der Kandidat der Jungtürken, gewählt. Beschwichtigungsversuche. Die Zeitungen bleiben bemüht, auf das Militär und die Bevölkerung besänftigend einzuwirken. Unter dem Vorsitz des Sultans fand am Samstag im Mldiz ein wichtiger Ministerrat statt, in welchem beschlossen wurde, neuerdings eine Proklamation zu blassen, worin der Sultan und die Regierung auf das bestimm - icste versichern, an der Verfassung nicht rütteln zu wollen unb *ie Bevölkerung des ganzen Reichs aufgeforbert wird, zur Ruhe unb Ordnung zurückzukehren. In einem amtlichen Extrablatt wird die an die Wilajets Saloniki, Monastir, Uesküb, Adrianopel und Janina gerichtete ».rkulardepesche als Antwort auf die hier eingegangenen Protest- depeschen veröffentlicht. In ber Zirkulardepesche werden alle beunruhigenden f^ad)richten und Beschwerden widerlegt und es wirb darin ausgesührt, alle einschließlich des Sultans hätten ge- ickworen, bie Verfassung zu wahren und mit ihrem Leben zu ver- teibigen. Die Verfassung sei in keiner Weise verletzt unb werde euch nicht verletzt. Ferner wird amtlich mitgeteilt, daß ber Sultan atni Freitag bei der Vereidigung der Minister gesagt habe: Ich 'nabe immer die Anwendung der Verfassung ernstlich und auf- i htig gewünscht. Unser aller Ziel ist das Wohl der Nation und dss Staates. Ich bin sicher, daß wir unsere Bemühungen darauf tichten. Gott schenke uns Erfolg! Ein Vertrauter des Sultans, der ihm nahe legte, zur Rettung ie m.es Landes abzudanken, entgegnete Abdul Hamid: „Ich würbe ■-25 tun zu Gunsten eines meiner Söhne, aber niemals zu Gunsten ili-änes Stiefbrubers Mohammed oder zu Gunsten eines meiner liessen, welche den osmanischen Thron zertrümmern und das osmanische Reich verderben werden. Deshalb bleibe ich aus meinem P latze und werde als Herrscher sterben." Zwei Proklamationen des Ulemas. Die Vereinigung der Ulemas veröffentlichte am Samstag eine • 'ß-atlamation, worin die Ereignisse vom Dienstag und Mittwoch lc ^procheu werden. Dann .hnßt es weiter: Durch 'Mißbrauch ■ le r Freiheit und infolge der Vergnügungssucht sei zu befürchten i re’tDefen, daß das Scheriat kompromittiert werde. Diese Befürch- tu rig sei, Gott sei Dank, beseitigt. Es bleibe nur ein Rest von daß zwischen Soldaten und Offizieren. Um auch diesen zu be- ' Lügen, habe die Vereinigung der Ulemas Delegationen gebildet, r.ieldje bie Kasernen besuchen unb prebigen, wie nötig die Offi- iierc seien, die ben Staat so viel kosteten. Wenn die Soldaten 'm Scheriatgefetze folgen, so müßten sie auch ihren Vorgesetzten s.olge leisten. Wenn ein Offizier das Scheriat verletzt, sei es Zache der Negierung, nach dem Scheriat dessen Strafe zu bik- :enen. Wenn bie Solbaten lich selbst bas Recht nähmen, zu strafen, o verursache bies viele Fehler, unb wenn sie nicht auf Erden hierfür gesttaft würden, so bringe dies das Vaterland und ben felam in Gefahr unb sie würden im Jenseits ihre Strafen siu- ka. In der Proklamation wird die Hoffnung ausgesprochen, Nr. 90 Der Siehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich L SietzenerLamilieiiblätter; zweimal wöchentl.ttreiL- K blattsürdenUreisGiehen w (Dienstag undFreilagl; « zweimal monall. Land- ’ - , — ------ Alsdann wurde die Sitzung wieder ausgenommen. Es wurden viele aus allen Teilen des Landes eingetroffene Depeschen verlesen, die fdxrrf gegen die letzten Vorgänge )yrvteftieren unb meist die Wiedeceinfetzumr dcs alten Kabmetts fordern. In allen Telegrammen wird erklärt, die Bevölkerung unb die Armee seien bereit, gegen die Hauptstadt zu marschieren. Unter den Telegrammen sind einige von den Kvrps- fonrmanbauten des jmeiten und des vierten Korps, sowie anderen lwhen Offigieren. lieber die Beantwortung der Telegramme enl- spann sich eine heftige Debatte. Tie Kammer beschloß einstimmig, die Erklärungen der Regieru'.m abzuwarten unb ihr Handeln danach nnzurichten. Das Haus wshtte den Abgeordneten Tisehauik Naf w Präsidenten und den Araber Mustavha zürn' Vizepräsidenten. Der frühe« Präsident Achmed Riza erhielt zwei Stimmen. Der Berl. Lokalanz. meldet ans Saloniki: AuS Smyrna wird gemeldet, bie bärtigen Kriegsschiffe feien dem Komitee treu geblieben und kämen nach Saloniki. Enver Bey hielt gestern abend eine neue Ansprache, in ber er wiederholte, daß die Behauptung, die Konstitution stehe mit dem Scheriatgesetze in Widenpnuch, die Erfindung reaktionärer Bereiter sei. In einem hier abgehaltenen Massenmeeting wurden die schwer st c n Ausfäl le gegen den Sultan gemacht, dem vorgeworfen wurde, daß er die^ ganze Meuterei inszeniert habe, um die jung türki sche Regierung zu beseitigen. Das Bert. Tägbl. meldet aus Saloniki: Enver Bey erklärte in einem Interview: Vor allem möchte ich sagen, daß für die Behauptung, der Sultan habe den Streich veranlaßt, Beweise fehlen. Weiter meldet das genannte Blatt aus Saloniki, die Absetzuicg des Sultans sei wahrscheinlich, wenn feine Beteiligung an dem Putsche doch "beroiefen werden sollte. Enver Bey reiste mit Mehreren Offizieren in dm Richtung nach Konftantuwpel. ob. Das Berl. Tagbl. meldet aus Konftaritimpel: Hundert Offiziere schworen auf den Koran, den Sultan zu töten. Man nimmt allgemein an, biß Jsset, obgleich er von bent Sultan geschickt ist, bei den Komiteetruppen bleiben unb bereu Führung übernehmen wird. r— Ein seltsames Büchlein ist dieser Tage bei Friedrich Jansa in Leipzig erschienen. Es beißt „Vom Christlichen abschied ans diesem löblichen leben des Ebiuvürdigen Herrn D. Martini iüitheri/ bericht/ durch D. Justum Jonam M. Michaelem Celiuin vnb ander die babey gewesen/ kurtz zusammen gezogen." Es ist ein photographisch getreuer Siachdruck des äußerst seltenen Berichtes über Luthers Tob aus dem Jahre 1546, den die auf bem Titel genannten Augenzeugen eingehenb schildern. — Ueber bemerkenswerte Entdeckungen aus dem ältesten Peru wirb aus London berichtet: Ein bekannter Bergwerkunternehmer, Hewftt M y r i n g , der foeben von langjährigen Reisen zurückgekehvt ist, berichtet über eine wichtige (rntbechmg von Reliquien der Ureinwohner von Peru, die er rm vorigen Jahre gemacht hat. „Ich hatte eine Forfchungsexpedi trän in das Jimere von Peru unternommen unb wollte einige Bergwerksingenieure treffen, bie ein Goldfeld fm Inneren des Landes zu erschließen versuchen. Während ich auf sie wartete, unternahm ich einen kurzen Ausflug das Chimcana-Tal hinauf, in der Provinz Ljbertad. Tabei wurde meine Austnerksamkeit aus einige lange Sandketten gelenkt, die sich am Fuße höherer Berge hinzogen und die in alter Zeit künstlich aufgetragen zu fein schienen. Wir beichlossen, einige kurze Unterfuchunasschächte in bie Hügel hineinzutreiben, um zu sehen, was sie enthielten. Sehr schnell Itießen wir dabei auf ein Grab, das, wie sich herausftellte, der alten Chimu-Rasse angehörte, von der man annimmt, daß )ie diesen Teil von Peru viele Jahrhunderte vor Christi Geburt bevölkerte und von der außer lunstvollen Töpferarbeiten, die mit den Leichen zusammen beigesetzt wurden, keinerlei Spuren auf uns gekommen sind. Mit einigen Eingeborenen wurden die Arbeften fortgesetzt, und in wenigen Wochen öffneten wir 600 vis 700 Gräber und brachten etwa 2000 Tongefäße von hohem künstlerischen Wert ans Licht, einige darunter mit einer Glasur, die an unser Porzellan erinnert. Die Silikate im Boden haben diese Gefäße ganz ausgezeichnet erhalten, obwohl sie nun schon Jahrtaus, nde in der Erde ruhten." — Kleine Chronik aus K u n st u n d Wissenschaft. Die m ed iz i u i s ct) e Fakultät ber Universität Kiel ernannte Frl. Professor Zoha n na Mestorf bie Direktorin des Museums vaterländiicher Altertümer, aus Anlaß ihres 80. Geburtstages zum Ehrendoktor. daß die Soldaten gehorchen werden, und sodann wird mitgeteilt, I mit einem Hoch auf den Sultan, oaß an die getarnte mohammedanische Provinzgeistlichkeit Ordre gegeben worden fei, ber Armee die nötigen Ratschläge zu erteilen. Die Proklamation war dringend nötig, da die Beleidigungen, Berivundungen und vereinzelte Totschläge von Offizieren durch die Mannschaften fortdauerten. Dine zweite Proklamation der Ulemas stellt den offenen Brief der mohammedanischen Union an ben Sultan vom Mittwoch richtig, in dem es hieß, daß es in den Händen des -Lultans liege, die Verfassung aufzuheben und die Kammer ans- zulöfeii. Im Gegenteile,^ beides müsse dem Islam entsprechend erhalten werden, da sonst große Uneinigkeit entstehen unb das Vaterland den Feinden preisge^ebcn würde. Somit fei es Pflicht aller, die Verfassung zu verteidigen. Es fei nicht zulässig, auf Befehle des Sultans zu achten, die gegen das Scherirat gerichtet Wien; daher fei es zweifellos angebracht, daß die Truppen, Ulemas, Loftas und bie Bevölkerung, welche bie Sünden des Wsolutismus kennen und schwören, die Verfassung^ zu schützen, toi dem geringsten Versuche jur Beseitigung der Verfassung ihr Leben opfern werden. Uebrigens schließt die Proklamation, sei es unmöglich unb unglaublich, daß der Kalif und unser Meister, nxlcher geschworen bat, bie Verfassung zu schützen, eine Verfügung träfe, die Kammer zu schließen. ^Die Gründung einer Ottomanischen Union. Amj Samstagabend ist in Konstantinopel' eine genreinfame Proklanration sämtlicher politischer Parteien und Vereint gungen erschienen, die die Gründung einer „Ottomanischen Union" anzeigt. Die Proklamatton 'ist unterzeichnet von den Ulemas, bem lungtürkifchen Komitee, der liberalen Vereinigung, von armenischen, griechischen, albanesischen, bulgarischen und anderen Klubs, mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften sowie sämtlichen tückischen Zeitungen der Hauptstadt. Dec Aufruf erklärt, die Unterzeichner hätten alle Streitfragen beiseite gesetzt und sich zufammen- gefunden, um das gemeinsame Vaterland zu retten, indem sie sich verpflichteten, die auf dem Scheriatgcsetz beruhende Verfassung zu verteidigen. Die Vereinigung wird versuchen, die Veröffentlichungen in den Zeitungen diesem Ziele anzupassen. Der Ausruf teilt fest, daß das Parlament die einzige Macht für die Kontrolle der Regierung bildet. Die Vereinigung wird daher darüber wachen, daß das Parlament, welches die nationale Souveränität dar- stellt, der Freiheit des Wortes nicht beraubt werde. Zur Erfüllung dieser Aufgabe der Vereinigung wird ein Komitee gebildet, das aus Mitgliedern sämtlicher unterzeichneten politischen Parteien zusammengesetzt ist. Das Komitee wird sich an die Kammer und an die Regierung wenden, um die Notwendigkeit sofortiger ernster Maßnahmen für die Beruhigung des Landes darzulegen und wird ferner für die patriotische Aufklärung des Volkes sorgen, indem es besondere Kommissionen in die Provinzen sendet, sowie alle Zeitungen des Landes zur Mitwirkung bei dieser Aufgabe zu gewännen sucht. Der Aufruf drückt schließlich die Erwartung aus, daß die Tätigkeit dieses gemeinsamen Komitees allen Streitig- feiten ein Ende machen und bie Unterstützung aller Klassen und Parteien finden werde, damit Ereignisse, die schwere innere und äußere Gefahren hertoisühren könnten, vermieden werden. Der Aufruf wurde ftr den Straßen als Extrablatt verteilt. Er fand reißenden Absatz und wurde lebhaft besprochen. Die Jungtürken. In der Samstag-Sitzung der D e p u t i e r t e n f a m m e r teilte der Präsident mit, die Garnison von Hademkoi sei in der Hauptstadt eingetroffen, um der Kammer für die Aufrechterhaltung der Verfassung zu danken. Es sei keine Ursache zur Beunruhigung vorhanden. Sodann wurde der Bericht des Großmeisters der Artillerie verlesen, der namens ber Regierung mit ton in Tschataldscha befindlichen Truppen verhandelte. Ter Bericht besagt, es sei gelungen, den Vormarsch der Truppen von Saloniki auf- zuhalten. Sollte die Regierung jedoch Maßregeln gegen die Truppen ergreifen, so würden sie den Vormarsch gegen die Hauptstadt fortsetzen. Der Jungtürke Jusuf Kemal wies auf die gefahrvolle Lage der Türkei unb auf die drohende Intervention ber Mächte bin. Er regte die Entsendung einer Abordnung von Deputierten nach 'Tschataldscha an. Der Vorschlag wurde angenommen. 30 Deputierte werden im Sonberzug abreifen, um mit den Truppen zu nnterhanbeln. Plötzlich ertontevorderKarnmerMili- tärmusik. Es sind die aus Hademkoi eingetroffenen Truppen, die bor dem Parlament Aufstellung genommen haben. Die Sitzung wird unterbnotfjen. Der Präsident, von einigen Abgeordneten begleitet, begrüßt die Truppen. Darauf feiert Jusuf Kemal in stammender Rede die Truppen als Stützen der Verfassung. Ei ermahnt sie zum Gehorsam, da die Verfa-ssung nicht in Gefahr sei. Ein lllema sprach alÄrann ein Gebet. Die Truppen antworteten mBezugspreis: . L * _ monatlich7bPf.,viertel- E A AA VB M A A A X-. Ä jährlich Mk. 2.20; durch M W M M FM. Abhole- U. Zweigstellen ® M JP M M Eu y «ä ® D! Ä 47 (x?; Ml Bl W H monatlich 65 Pf.: durch W MM Hf W W f M W M h d,ePostMk.2.-viettel. M. . M W W W W. Wf J™ W W w W M W HU jährl. ausschl. Bestellg. W M 'd» W ®r M fey W? fey Zeilenpreis:lokallöPf., W jyS V x/ V xüw Mlswärts 20 Pfennig. __ MM Verantwortlich General-Anzeiger für Gberheffen S bis vormittags y Uhr. «otönonsorua und Verlag der vrnhl scheu Aniv.-Vuch' und ZteiuStuckerei R. ranze. ReöaMa«. Expedition und Druckerei: §chll!strahe 7. ^aI": E. Heb:^für^ben eri 3um Bergkassier hat Se. Kgl. Hoh. der Groh Grundstücke von buTdi bcfmintrt Heftern abend fand im 3aale der-Bort rag von Prc dem Regierungsbezirk Koblenz vorläufig nicht erfolgen. Lt Kardinalpunkt. der der Abtrennung hindernd entgegenftebr. Opfer flumulen muffe • Der Staatssekretär des Innern v. Seth* mann-.H oll iv eg hat, wie das „Berl. Dagebl." hört, an fiunilichc ftieichsbehörden ein Zirkular ergehen lassen, in dem ex darauf Hinweist, oqb der Neunerausschuh, der den Beamtentag einberusen hatte, hierzu keinen Auftrag vom Leichsbeamtenverein erhalten hat. Tiefes Zirkular wurde rm Kaiserlichen Statistischen Amte von dem Präsidenten v. d. Borght mit dem Zusätze bekanntgegeben, daß er von dem Besuche der Versammlung abraten müsse. Die im Statistischen Amt bereits verteilten Starten zu der Versammlung nnrrben ^urütfgezogen Unter den Beamten des Statistischen Amtes herrscht ob dieses Vorgehens des Präsidenten grohe Erregung. Es nhrt> behauptet, das statistische Amt fei die einzige Belfiirde, hie die Teilnahme an der Versammlung in biefer Weise geradezu verboten hat. Englische Alottensorgen. In einer in Glasgow gehaltenen Rede sagte Premier- Tninifter Asquith u. a : Unsere Seemacht hat und muß in der iiächsten Zukunft die erdrückende Ucberleflcnhcit an Material und Personal über jede mögliche gegen uns ge- rid)tete Kombination von Mächten behalten Wir haben die Lage mit unseren großen Vertragsfirmen und mit anderen beiprodjen mit dem Ergebnis, daß, bevor die Marinevor anschläge festgesetzt wurden, Vorkehrungen getroffen sein werden, die es uns im eigenen Lande mit Leichtigkeit ermöglichen kverden, in Zukunft allen Erfordernissen geredet zu werden, oder sogar darüber hinanszugehen. Ausland. Englands Zust im m u n g. Ter englistze Botfdsafler fiat im Ministerium des Aeußern in Wien am Samstag eine Note Englands überreicht, welche dessen formelle Zustim- niunfl zur Streichung des Artikels 25 des Berliner Vertrags enthält. Tie bcutid)c und die italienische Regierung hatten bereits, wie bekannt, vor einiger Zeit diesbezügliche Noten überreicht. Für die nächsten Tage steht die Ucberreidiung der russischen Note und bann die der französischen Note thi&idbrn 18-11 Pom Dietricd Der 24. hessische Oberlehrertag. lv Butzbach, 17. Äpril. 3utritt Hanen tc möglich in ben Besitz der ihr ,ugedachten Gehaltserliohung gc langen zu lassen Der Beamtentaa hoffe und erwarte au- ba- Bestimmteste, daß das preußisdic Herrenhaus die Ge haltMtze des Abgeoronetenhauses und cer Regierung nicht ändern, insbesondere an der rückwirkenden 'trait der Vor tagen bis zum 1 Apn'. 1908 festhaltcu werde An den Reichstag richtet der Beamtentag die Bitte, die Reichs ftnanzre^orm zum würdigen Abschluß zu bringen und da bei auch den Besitz nach den Vorschlägen der Regierung heranznziehen. Auch tm Interesse der flommunalbeamten seien diese beiden Bitten gestellt, da die ft'ommunen ihre Gehaltsaufbesserung zum Teil von diesen Voraussetzungen abhängig machten. Tie Beamtenschaft sehe sich zu öieferi Bitten umsomehr veranlaßt, als ihre Notlage eine erschreckende Jobbe erreicht habe und dringend einer Abhilfe beDürfe Si? sei zwar der Meinung, daß die Vorlage für die tatsächlich vorhandene Geldentwertung keinen vollen Ausgleich biete, sie wolle sich aber einstweilen bescheiden, da die finanzielle Lage des Reiches dem Patriotismus statt über ,.T e r Vogels werben die im Rreife, wie überhaupt in brr Rheinpcov'-j bestehenden Rrci6bfiraennetfiereien genannt. Tteie Bürget" mentereien, die füi die GefchäftSnibrung der rheinischen Landräte eine große Ei!.,chterung bilden, umfassen neben uni mehr Ortschaften. Sme Aenderung in diesen Berbält 'iäkn. bie bei ber Angliederung deS Rreifefl an ben Wiesbadener Bezirk notgebrungen erfolgen müßte, mürbe tief cinschnttder ui alle Teile der Verwaltung, vor allem große Kosten ocr- Ursachen, die in keinem Verhältnis zu den Vorteilen, bie d» ’lTrennung bietet, stehen. Vorläufig bleiben bie WetzlaM demnach noch Rheinländer unb werden keine ')lofiouer. d. Ehringshausen, IS April Erdarbeiter snetzS am Donnerstag beim AuSfdmd'ten eines Weges in nnnritm' barer Nähe unserer neuen Schule aui fünf menschl > Skelette Offenbar handelt cs füp hier um eine Be äbnisstätte aus xriegszeiten _ „ Frankfurt a. M., 17. April. Unter dem BoNU >des Prof. Dr. Giemen von Bonn tagte gestern hier bei Stuhl auf das Ienstergesimfe und stürzte vom zweiten Stockwerk herab auf daS Straßenpflaster Bewußtlos ivnrde das stind in die Wohnung gebracht, wo der hcrbcigerufene und 24- Rrn ni,d.n - 491 ist ‘gTOfuT nimm bitte tvkqnuibud' fein ivcrnbl eiben cnndiulbiflt und Der in die Hlinif gebracht werden Der rücksichtslose Iabrer beiten Erfola .leivumMi Cbcodnilrat OH o rf über konnte bis setzt noch nicht ermittelt iverden bradne als Ptttglitt» brr Schuiadtcilumi und int Auftrag des /?> ffifttnafthaufen 17 Avril Em Industrie. Cirbnmmit Tr k.Knbulh bv brltvn 6r »niidTnt bem ( n L"._ " J, V ~ Cbrrkhrvttrrcni. haft dos Asvhl bei höheren Schulen stet- ^,er entstehen. Die Wemembe hat ben -stein» finden nxrtM Der qrüatr Disch imb die goldene Praris müßreu I koppel, der sehr reich an gutem Basalt ist, an eine aus- ‘Eeitenma und Kammer afotnter. chon voriges 3chc btr .xor ?mmii: 7250 W'tt nach 21 Ti-nfstähren . Sa du en < 200 Ttf nach 1* i 2;nifncb en . Baoern 7200 Mk frodNt-ybali nrr Pwf.' 'r.u, .4/00 '2d mr Cbrrlrtznrr und Baden 6400 Mk unb S.'hnungo . lb Txr Ctxrldjrer vestens erwarten »ür 1 April l'HO eine ; nlidje Regulierung. »anst steht tu befurchten, datz die besten röste nach dem Ausland gehen, wodurch das Niveau ber (hen Beanrremdast berobgebnidt iverde. eb cdmlrat erhielt, nämlich trar D. Stamm Ost eßen, xer Bereu sandte ihm seinen inlstckwunfch. 12,7 Proient aller Lberlchrer - stellen tc.xben provisorisch verwaltet Bezüglich der Abstcht, dem P^orkömvfer Paulsen ein Denkmal zu errichten, teilt der Var sitzende mit, daß bei vielen Oberlehrern eine Paulsen-Ahnung mehr Svmvathie habe Der deutsche Schillerbund hat zu fernem Schstlerfestspirl. 6. 21. Juli, emgc'.aden Mit der Besam P fungber Schundliteratur als eines b^r schl'mmiten Volk? gifte biben sich bereits Regierung und Kammer befaßt. Um nun (u’ Stellung der Regierung noch mehr zu starken, beontracn Pwf Lautenschlager^T irnntadt, bet £bedebrerpetetn möge sich ter Eingabe Des Volksbildungsvereins Darmstadt anschlietzen Dieser verlangt u a : Die Leiter aller Schulen sollen^en ^fhulern verbieten, solche Geschäfte zu besuchen, die anstößige ^mrften unb rergieid: u teilten Tic Versammlung schließt sich einstimnng ber (’mgabe an - überlebter (H c t r o ft - Darmstadt forderte m seinem Vortrag „Kunst und Schule" ben Ausbau des srunttuntex« nchls an den höheren Schulen als eine KulturnvNvendigkett. Ter jetzt erwlgte Erlaß emer VrüfungS-Lrbnung für Zeichen- ki,rcr fei der erfte Schritt hierzu — Pros Tt schnell/ Dai-mstadt sprach über „Tie Durchführung der Meraner Bcchlu>,e, . cincn Schädelbruch feststellte ihÄ . = “-‘»»a». lLlpr.L 3üc3«fl.nbbü«.t.un narben an Latein, s-tanzösisch, Mathematik und Deutsch, dafür l stnd von dem Kreistag auch m diesem Jahre Mittel zur Ver- 'ollen Phnfik unb Biologie mehr Stunden erhalten. Die I fügurg gestellt worden, die in Beträgen von 20 bis 50 Mk. samtstundenzahl oll am ReaKffnimiasium von 277 auf R fn-j oemcinöcn überwiesen werden können, die selbst «n... m flW>öh. m.fbnnn.n moU.n imb die Cbcrrcclfdntlc Mainz sind zum Versuch der tRefomt» )t i b b a , IS Jprü. ^futc nad)mittag . • IIhi lanbitc bcftrcbimgen freigegeben. Um 4 Uhr schloß ber Dorsitzenbe bie 10 Minuten unterhalb Nibba in den Wiesen ein in ,rrank- Bersmnmlung. Ifurt aufgestiegener Ballon g Es fand dann ein gemeinsames Mittagessen statt und um sanden sich 2 Sxrrcn, darunter ein Artillerieoffizier vom ß Uhr versammelten sich zahlreiche Teilnehmer im Taunushotel Regiment, srast die ganze Stadt war hinausgeftröint, '"N 'Adich,!'-?-k7unf l lln, beim Landen bthilflidi zu sein Mit dein nächsten fonrb m Öanb gehen. baf> bie hoben Aufgaben ber Schule geläft märtigc Jytrma für 6300 Mk. verkauft unb diese beabsichtigt Norden Tflft bei Chtrlchi. rwnu nebenr mab-nellai ticftrttnniqen | h;rr ,ln 'UnfnltinetF ’n eritehten vor allem and) Wen auf ba» Ideale legt, zeige ixe kut.ge Tages h,cr i h ,nnnn oir*, u odennm und ihre Vortrag st demov Trt Sein ist fubr-.t Pn" - 211 fei b ,1 < April. er e a a n g. Ä i r di e nb au Mitglirderzab'. ineq tvit 7«^ auf S4^. fast > .mttiche befinitio an diese Summe soll zur Renovier nngderWalpu rgis admltc CberldniT gechöten bnn Bevein an. t? baß inuei ben 12lkirche zur Verniiibung kommen Mit ber »Fertigstellung bnitjdu.'u Vereinen Enien an 7 Stelle stet» Es .tedüren dazu lder Plane unb stostenanschläge ist Regierung?baum. rftrr Söhne. Später erwarb er den hiesigen Zesuitenhos. (:) $y r o f b o r f, 18. April. (Heftern morgen brachte I - . ; . t cm 1 „ Cx I . «sich der Schlossermeister Wagner in feiner Wotrnung zwei Herzog den ^-inanzaspiranten Karl Winter au5 Holzmühl bfi btc alsbald feinen Tod lierbenuhrten I« lieber 200 Cbetlebi.u luaien geftern nadmuttag imb nnitc vor i Braunkohlenbergwerk LudwigShoffnung ernannt. IIU beften Ansehen stehende Manii hat die unlKiloollc 2at x luvihiniiiiiuit'i < I " Ernannt wurde ber $ciamjcnroculci am Landes-1in nicht zurechnungsfähigem Zustande verübl rvev^IzuchthauS Marienfchloß Dan. Schneider zum Befangen-1 X Kinzenbach, IS.April. ^chultheiß Ludwig-of- fantmlung Den n fei entnommen lei 8evemIaufseher. Imann, iinici langjähriger OttSgerichtSoorstehei, hat sein flirrt 1910 st m 2-'» lahrigcs B' sti lun, •• Erledigt ist die Stelle eines SalzsteueraufseherS zu l^lmt auS Gesundheitsrücksichten mebergekgt. Zu seinem bie S.-wuptvrriammlun.i mit bnn Jubiläum in L a rjit ft a b t nbj Nachfolger wurde Landwirt Karl Bepler hier gewählt. - ei1 c* ' " Schulversäumnisse. D« Dorstand des Hessischen I Die in jüngster Zeit hier abgehaltenen Gütcrver'tciger- Worms und Recb LandeSoereins Hal sich mit einem Gesuch an das Minute, ungcn und Verpachtungen haben duichivcg einen Preis» Mainz fiit Rbinhesscn. Grein und Markert Ließen für Oberhcssen. Iriuni, Abteilung für Schulangelegenheiten, gewandt, loorin I v üdga ng erzielt. Die höchsten Preise wurden wohl im rluHCnm^bkr'Bcf(Mü^ bic Sorbecung auBgcfpro^^en roirl), daß künftig für jede un- Zahre 1900 erzielt. Damals kamen 2 Grundstücke von iträfle bed M".i.'no-.. gerechtfertigte Versäumnis eine Strafe von 60 P'g., in>10,60 Ar (?8,S Ruthen) auf I7"I dezw. 1741 Mk. Beide nrmia ciitgciwnuntn wurden i Madcmisch ge lWiederholungsfällen bis zu einer Mark erhoben werden > Parzellen waren natürlich als Baugelände voitieichen, welch bilhctc Leh.er neben feinen Pnoatunlerrielst an Läzuiei. bie )te I möchte. Zurzeit find für Schulverfäumniffe die Strafsätze von I letzteres auch heute noch nut 3 bt8 3,b0 Mk. im C-uabratmehJ selbst imterrirtiten, sie prüfen auch in ber Vüinmhmrpruruna feine Of. X mfn m rticnlinQ mirb babitoHlc11Hi ju iwXir’ut ** OeffeNtliche Bersammluna. Der freisinnige fc. Wletzlar, 19. April. Seit Wochen I'l IM ttre.'t Zukunft lx i der (frlebiaunci von ü ininaristisdvn Stellen an höheren l Verein wirb am nächsten Freitag eine öffentliche Versamm IWetzlar eine Bewegung im Dange, die die Abtrennung trt n diese wollung ützhalten, in ber der Führer ber bayrischen liberalenvon bei entfernt liegenden Rheinproom; und seine anganma ’jtvdt iviueuschaftliax-r Unicrndn 'n B^rachtbuiunt Bauernbewegung, Gutsbesitzer Dr. Fischer aus LandSbcrg . blc anncenienbc Pioomz Heffen-Rastau unJ dinm vnnua>e Cberkii r helfen zu wollen 3 Ter Borstand „m Lech über das Thema „Ter Liberalismus u n bpn9‘‘COft«n9 »"9«101c * . bittet ote Riniermig, um Beunruhigungen ;u bcintigcn, bod. eine k t e Bauern" sprechen wird an bcn Regierungsbezirk Wiesbaden amtrebt.nrn mifTUmmbe Mitteilung über die Vaftpflicht ergehen zu lasten. », a- r ü h I i n a 5 r e a e n Ter gestern nadimittaa und dksien Bewohnern bie Intasien des Krei,eS fett ZahrhundeM» a- »>.<4 SrnntLd, »anbei und Serfebr eng oetbunben ftab. Ä fei«. tK-r ta».i . . ü. bringen Dl g.Mlegni Selbem und Siefen b»d>ft gelegen Ainnaf die Ärabjabrefaal Ter «rei«, nen dem auf bem ® an den xWnm Sürgendmlnt irünfdim volle AuSzahlimg ilnrs beendet i)L Wenn wir warme Witterung behalten, kommt v. Humboldt hoffte, daß er em NrnstallifatlonSwden stu • - v ivn I bie junge Saat und der stleo mächtta empor U'ib ber Land IPreußen IN Teut'chland Iverden würde und tatsächlich gk- hm, daß Ne Anwedenm-i'u ber Stabte sür die B<'soldungeii in I mann wird bald das schon lange ersehnte erste Oftünfutter I IDorben ist hält 11 Cuaöratmeilen. Er kam 1815 an dx deficn-T arm io»t. Tne vauptveriamml u ng begomi um ' 2 Uhr xer .- nrr le fit irnrrbr ein itxb^iahriacr «nabe öon Hrf’en ^kichsitadt Wetzlar, zu ^esten-nastet, esten r,arn Prof Tr. Beck ."iainz begrüßte zumubst die m rücksichtslosen Radfahrer 'm- raidwitem Demvo Naffau-Usingen, Rasiau-Weilburg, 6olm«-vohenfolm9-d fituedenen Berrreter und Ehreu.i,mte. Es waren als '«lebe an- U Manffur^ Se^entX »nd SolmS-BraunfelS. Wie nunmehr verlautet, soll au. ffudyT*'Zhu^ch, (ybmniutfllieb Vmiessor Äbi'.'^rum^^r ^er eine trug eine farbige Mütze Er überrannte den Gründen der Denvaltung eine Abtrennung deS «reifes o<» XxwMmt sonne die irre ter der ^-reiue für >-sten Nassau, st naben und tagte weiter, ohne )id) um den RN ab en zu ‘ * * Bad,ii. Tdüi-ttcmberii und ÄnmTfurt Geb Cberidniltiit Scheuer kümmern Dieser lag bewußtlos auf der Straße und mußte 37 Drn-kwren. 11 Okt) cduür 191 Oberlehrer 27ä Prvfti'oren I stuhlmann beauftragt worden unb Jv -i-.n.ii j.ie 3ahl der Cbcrhbrcr Mir(hc )oll f.nu beginnen aW hie iujr ijmiii.lxT anbum brindkm •> ft u n a e n is Avril ( sehnenrtn^bm n mnirn 2<10 Mk die I . t“ : ir ‘ o • '' :flntrue £J u3ur iraubc- rin V'dHbil ICH p ? ■' K ••■ .. tun’ i-reitt Bender aus ,rrankfurk a M - goatt not bei sehnttchsi erwartetcn Äehaiisrcgulierungl Vogelsberger HöhenNubs und des .Gemeinnützigen Vereins ------------- ——---— - — Bahnzug fuhren die Lnftschifser wieder uvüd Tie warme Aus Stasi nttö tdllö. Witteriing der letzten Tage hat die Vegetation soweit Gießen, 19. April 1909. gefördert, daß die Blütenknospen des Steinobstes sich zu -- Dom Groghrrzoglichrn Hofc. Tic DrM. ofiucn beginnen tote gu|c 'Birnenernte ftvht in ‘.lue- Horefchnitcn und Prinzeffin Heinrich von Proben folgten. Ncht.f-llo mcht der Mm ein «tri» durch die Rechniing moM n d .Dormft. Ztg°m Freitag obend einer Einladung des «- «- D« rm it ab. 17. April. Ter P r° v I n j i al. Prmzen Franz Joseph von Bot.enberg zum Abendeffen;h-S der Provinz Starkenburg nnmte nach längerer hierauf reiste Prmzeffin Heinrich nm » Uhr 33 Min. Debatte einem Antrag de- Burg-rineiiier° Nub.Bern^. noch Dresden ab. Prinz Heinrich von Preußen begab h-'.m zu, die Hälfte der Beitrage für die ^uriorgekaffe de. ™ w J'. ™> £ -L*5.w* •" Ehlodivig von Hesfen-PhilippSthal nach HerleShaufen. T,e pst°g°anstcht Eberiiadt ~jn erfjofcen, wurde abgel«bnt. ^e Niiekreife erfolgt voraussichtlich Dienstag nachmittag. übrigen Punkte der ^ageSordnung namentlich der L«. " Aba 5)aas rrkrankt Der 1 Präsident der Anschlag, wurden debatteloS bewilligt. Zn letzteren wurden bevor. I ^^orgnlsten Anlaß, hat sich aber w'edcr gebesiect. ®c^x* S550 Mk., zusammen 60 000 Mk. Hiervon trägt tue Provinz Meuterei Zu der Festung Pesd),era am OtorbnJrat Haasvcrtritt ^''^"dtag^v^ A-ns^i^Erbach' 000 Mk., der Staat 35 000 Mk. jcc meuterten die Soldaten der dorttgen etraffompagme pm Reichstage vertritt Haas den Wahlkreis BenSheirn-Erbach. jeder. Znael hc im , 17. April, ©rftcni früh und mußten mit Gewalt .zur Pflicht «cführtwerden. Tr steht zurze.t nn 71. LebenSiahre - oerfch.ed^hier der"Gutsbesitzer Zre.herr Tr W.lhcl.n Ein 7reldii»cbcl und cm storvoral mürben verwundet •• Forstperfonalten. S. K. y. der Droßherzog * *'eben9iahre Der Der'lorde.u uninmtc Das englische st önigspaar und d,e itaifcnn» ()aben den Forstafsistenten Alb. Draudt auS KonradSdorf G^Ia n?cz un n{’XM1 .Mana Wttive von Rußland haben gestern von Wenua aus cmc „ Oberförster der Obersörstere» Kittorf und den TsolÜ- 01,3 ^rantiurt a. M., mar bortielbft cim? 3«!' lon9 M-reusiahrt ">. -AK11111 • »nn■.>»t« AKeeic angetrcicn. IAssessor .stafimir Leo aus Grebenhain zum Forstafsistenten>Anwalt und dann Mitinhaber des Bankhauses Ulanen ernannt. Vorjahres im I b S* * a dec W’* r.^n - in ' , Ati den 04 lande noch immer noch an die der zu erinnern, die Anspruch nehmen cs sich gegen die £>anöel ttn6 verkehr, Volkswirtschaft. R. B. Darmstadt, 17. April Die kürzlich von der Stadt Darmstadt ausgegebene 6 Million en-Anleihe wurde mit 8 Millionen gezeichnet. Die überzähligen 2 Millionen ist für die gegenwärtige Finanzlage ein außerordentlich günstiges Ergebnis. Ueberraschungcn zeitigen kann. Ausserdem bleibt Abwicklung harrenden grossen Finanzgeschäfte in der nächsten Zeit den Geldmarkt stark in dürften. Was das Kursniveau betrifft, so falt Herzog zu berufenden Mitglieder bei der dermaligcn Höchst zahl 12, ficht aber in Anlehnung an die neue Gesetzgebung in Württern berg und Baden die Berufung von zwei Vertretern de>5 Handels und der Industrie, zwei Vertretern der Landwirt) chatt und einem Vertreter des Handwerks vor. Nachdem diese Berufsstände sich zu staatlich organisierten öffentlichen Körperschaften entwickelt hoben, die nn modernen Staats- und Wirtschaftsleben eine hervorragende Rolle spielen, erscheint es ncreditferligt, ihnen den ihrer Bedeutung entimed/enben ErM'luß auf die Gesetzgebung des Landes zu sichern. Das; dies nur auf dem Wege der Berufung von Vertretern derselben in die Erste Kammer gefdiehen kann, bedarf keiner weiteren Begründung. Die Erste Kammer erhält auf diese Weise eine schon rm Hinblick auf die Vermehrung der Mitglieder .zahl der Zweiten Kammer notwendige Verstärkung, die ihrer Tätigkeit, namentlich auf wirtschaftspolitischem und sozialem Gebiete, nur von größtem Nutzen sein kann. Vcrmiicbks. *' Der Chantecler - Hut. Ter Held der jüngstcn^Dich- tung Rostands hat ganz Paris erobert. Von den billigsten Spielwaren bis hinauf zu den teuersten Juwelen ficht man das Abbild des Chantecler, auf Brocheu, au Ehrungen, an Medaillons, überall taucht die Gestalt des gallischen Hahnes auf. Aber der König des Hühnerhofes hat feinen Eroberungszug noch weiter ausgedehnt: er ist in das Reich der Hutmode eingedrungen. Tic Pariserin trägt den Chantecler-Hut. Dieses neueste Erzeugnis der Modelanu» ist sehr teuer: 400 Franks ist schon ein billiger Preis. Ten Hauptbestandteil dieser neuen Hutgebilde bildet der üppige Federschmuck, zwischen dem ein leuchtend roter Kopf auftaucht. Aigretten und ein mächtig wallender Schweif aus Parabiesvogelfedern geben dem Ganzen das Gepräge. Daneben frcUidy sieht man audy weiße Ehcrntecler-Düte, bei denen die goldbraunen Äugen einen pikanten Gegensatz zu dem zarten wogenden Weiß bilden. And) die Schirm- ntobe beschäftigt sich mit beni durch die gespannte Erwartung auf das Werk Rostauds micber so populär gewordenen gallischen .Hahn: als Schirm'- und Stockgriffe, in Silber und Elfenbein gearbeitet, taucht die Gestalt Chanteclers auf, bisweilen fogar in Gold, dann mit kostbaren Juwelen ausgelegt und nur für ein Vermögen käuflich. gesamt, einschließlich der sonstigen Einnahmen, 0,5 Millionen Mark — 0,34 Prozent mehr erbracht. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Monat März im Vorjahre einen Sonntag mehr und einen Werktag weniger hatte.f — Washington, 18. April. In einer Unterredung erklärte der Sekretär des Aderbaudepartements, Wilson, cs sei im Lande genügend W e i z e n zu n o r ni a I c n P reise u vor • Händen, nm Brot für die gesamte Bevölkerung lyerzustellcu, bis die neue Ernte einkomme. Der größere Teil des Weizens sei in den Händen der FarMer geblieben. Wilson wies aus den Berickyt seines Departements hin, nad) welchem am 1. März auf den Farmen rund 143 Millionen Bushels vorhanden waren. <ßcrid>ts§aaL L e m berg, 17. April. Das Schwurgericht verurteilte den Mörder des Grafen Badeni zum Tode durch ben Strang. Eisenbahn infolge der Truppentransporte fast unmöglich Infolgedessen werden die Schiffe geradezu gestürmt. Die Konsulate werden von Aengstlichen um die Herbeischaffung von ^Kriegsschiffen bestürmt. Konstantinopel, 19. April, 9.20 Uhr. Die Stadt ist ruhig. Die in der Umgebung stehenden Truppen sind, bis jetzt nicht einmarschiert. Sofia, 18. April. Die Bewegung unter der Bevölkerung, namentlich unter den Offizieren, zugunsten eines Einschreitens Bulgariens gegen die T ü r k e i w ä ch st ständig. „Netscherna Post" erklärt, da die Großmächte nicht wirksam intervenieren könnten, müsse Europa Bulgarien das Mandat übertragen, in der Türkei Ruhe zu stiften. Täbris, 18. April. Meldung der Petersb. Telegr.. Agentur. Die Lage wird mit jedem Tage kritischer. Die Brotvorräte der Stadt werden nur noch ctioa vier Tage ausreichen. Berlin, 17. April. Die Betriebseinnahmen der preußisch - hessischen S t a a t S e i s e n b a h n haben im März ds. IS. gegenüber dem gleichen Monat des Personenverkehr 0,6 Millionen Mark — 1,63 Prozent weniger, im Güterverkehr 2,8 Millionen 'Diart — 2,71 Prozent mehr und ins- Klcinc Tageschronik. 3um Prozeß Moltke-Harden, der morgen stattfindet, erfährt das „B. T/, daß Graf Kuno Moltke zur Verhandlung erfdyeinen wird. Das -Oberlandesgericht in B r a u n s ch w e i g hat die ^Berufung der Erben der Gräfen E i v r y gegen das Urteil des Landesgerichts in der Millionenerbschaftsklage gegen den König von Sachsen und den Herzog von Braunschweig als unbegründet ab- gewiesen. Ein netter Kerl scheint der Inhaber Fro hlo f f der Fruchtzuckerfabrik Follenius in Hamburg zu sein, der webst seinem .Helfer W i cky m a n n gestanden hat. Wichmann war schon mehrere Male wegen Honigfälschung angeklagt, wurde aber stets freigesprochen. Interessant ist die Tatsache, daß Frohloff in Jmkerkreisen den Kunsthonig in schärfster Weise bekämpfte und |idj stets als Vertreter des reinen Naturhonigs aufspielte. Am Samstag ist das 2000 Personen fassende Variete-Thcater in Wienerneustadt samt Garderobe und Dekorationen infolge von Brandstiftung durch entlassene Arbeiter völlig ein- geäschert worden. Bei den Ausränrnungsarbeiten in Al e s s i na stürztef vorgestern eine Mauer ein, wodurch 6 Arbeiter verschüttet tourben. Einer mar sofort tot, während die übrigen schwere Verletzungen erlitten. Gestern fand in der Peterskirche zu RoM die Seligsprechung der Jungfrau von Orleans statt. 'Ter Bischof von Orleans zelebrierte die Messe, bei der ihm dreizehn Karbinüle, darunter drei französische, assistierten. Anwesend waren außerdem 60 französische Bischöfe, sowie mehrere italienische, und andere ausländische, ferner der Her,zog von Alcneon, Verwandte des Papstes, endlich 30 000 französische Pilger und mehrere tausend Einheimische. In Franca Leone in Ealabrien wurde Freitagabend 9 Uhr 45 ein starker Erdstoß verspürt, der unter der Bevölkerung große Bestürzung lyervorrief. Das Endspiel des Fußballwettkampfes um den Pokal von Schottland in Glasgow endete mit einem Aufruhr, bei dem 60 000 Zuschauer das spielende Feld augriffeu und die Gebäulichkeiten in Braud steckten. Ucbcr 40 Personen, meist Schutzleute, wurden dabei verletzt und mußten ins Spital gebracht werden. Als die Feuerwehr den Brand zu löschen versuchte, zerschnitt die Menge die Sdyläudye und vertrieb die Feuerwehrleute. Die berittene Polizei wurde ebenfalls angegriffen, vermochte aber ben Pavillon, in dem sich die Spieler aufhielten, vor der Menge zu schützen. Der Aufruhr ist entstanden, weil sich die Fußballspieler weigerten, ein unentidyicbcn gebliebenes Spiel auszutragen. Ein Unbekannter bot der Regierung der Bereinigten. Staaten 100 000 Dollar, wenn sie das Verfahren gegen die Schmuggler von Damenkleidern niederschlage. Das Angebot ttnirbc abgelehnt. 19 1 . al'pt Die neue hessische Wahlrechtsvorlage, in. Der neue Entwurf eines Gesetzes zur Abänderung der Art 67 und 75 der hessischen Verfassungsurkuude. In der Thronrede, mit der der Landtag eröffnet wurde, ist im Hinblick auf die Verständigung, die im vorigen Landtage in den Verhandlungen der Gesetzgebungsaussdyüfse beider Kammern über die Fragen der Reform des Wahlrechts angebahnt worden ist, der Zuversicht Ausdruck verliehen, bau im neuen Lanbtage die von der Regierung geforderte Voraussetzung für die Einbringung einer neuen Wahlrechtsvorlage geschaffen werde. Ein Antrag der Abgg. Dr. Gläs- fing und Gen., Grvßh. Regierung au ersuchen, eine neue Wahl- rechtsvorlage auf der Grundlage des di retten Wahlrechts der Kammer baldigst vorzulegen, gab der Zweiten Kammer des neuen Landtags Anlaß, zur Frage der Wiedercinbringung einer Wahlrechtsvorlage Stellung zu nehmen. In der Sitzung'vom 18. Dez. wurde der Antrag Glässing nicht nur einstimmig angenommen, son dem von der überwiegenden Mehrzahl der Redner auch der Wunsch zu erkennen gegeben, daß bet der Ausarbeitung der neuen Vorlage auf die im vorigen Landtage zwischen den Ausschüssen erzielte Verständigung über die wichtigsten verfassungsrechtlichen Fragen der Wahlreform geeignete Rücksicht genommen werden möge. Eine förmliche Bindung enthalten diese Erklärungen allerdings nicht: eine solche konnte und wollte die Regierung nicht verlangen. Sie leweisen aber, daß die große Mehrheit der Mitglieder der Zweiten Kammer auf ben Boden treten will, den int vorigen Landtag ihr Gesetzgebungsausschuß mit dem der Ersteit Kammer für die Erringung des direkten Wahlrechts geebnet hat. Die Regierung hat deshalb, audy keinen Anstand nehmen zu sollen geglaubt, durch diese Erklärungen die Voraussetzungen als erfüllt anzuschcn, die sie für die Wiedereinbringung der Wahlreckytsvorlage gefordert hatte, dies um so weniger, als die Erste Kammer in ihrer Sitzung vom 27. Febr. dem erwähnten Beschlüsse der Zweiten Kammer beigetreten ist. Bei der Neubearbeitung der verfassungsrechtlichen Seite der Wahlrechtsreform wurde der Glässing'sche Vorschlag, der in ben Gesetzgebungsausschüssen der beiden Kammern im vorigen Land tage die Zustimmung der Mehrheit gefunden hatte, zu Grunde gelegt, obwohl er von dem Regierungseutwurf in einigen Punkten abweicht. Ihn die ungebahnte Verständigung nicht zu erschweren, bat die Regierung zunächst die im vorigen Entwurf vorgesehen gewesene Bestimmung, die ihr die Möglichkeit geben sollte, bei nicht vollständiger Ucbercinftimmung beider Kammern das Finanzgesetz nebst Budget in der Gestalt anzunehmen, wie diese fick; aus den übereinstimmenden Beschlüssen der beiden Kammern ergibt, im neuen Entwürfe nicht wieder gebracht: sie hat aber and) auf die im früheren Entwurf vorgesehene Befugnis verzichtet, im Falle einer Versammlung der vereinigten Kammern die Abstimmung über das Finanzgesetz und das Budget auf die einzelnen Punkte zu besdyränken, hinsichtlich deren eine Meinungsverschiedenheit besteht. Abgesehen hiervon deckt sich der Glässing- sche Vorschlag, was den Art. 67 betrifft, in der Hauptsadye mit der früheren Regierungsvorlage. Nur noch eine Llbweichung von dieser bedarf eingehenderer Erörterung. In Ucbereinftimmung mit der Badischen Versassnngsurkunde sicht der Glässing'sche Vorschlag vor, daß beim Vorhandensein von Meinungsverschiedenheiten über einzelne Positionen des Haupt - voranschlags, wenn diese sich auf dem Wege der Rekommmnkation zwisckyen beiden Kammern nicht beseitigen lassen, die schließlick) in den dem Finanzgesetz anzuschließenden Hauptvoranschlag so eingestellt locrbcn, wie sie bei der nunmehr endgültigen Bcsclstuß- sassung der Zweiten Kammer festgestellt werden. Bei dieser Fassung erhebt lich die Frage, in welcher Weise nach endgültiger Feststellung des Hailptvorausdylags, der dock) nur eine Anlage des Finanzgesetzes bildet, dieses selbst zu Stande kommt. In der Tat sind inbezug auf die angeführte neue Bestimmung der Badischen Versassungsurttuibe bereits Zweifel hervorgetreten, inwieweit im gedachten Falle das Mitwirlungsrecht der Ersten Kammer beim Finanzgesetz geht, ob die Erste Kammer insbesondere, wenn sie das Finanzgesetz im ganzen nicht ablehnen will, das Finanzgesetz mit Verbcsserungsvorschlägcu an die Zweite Kammer so lange zurückgeben dars, bis eine Einigung erzielt ist oder die Zweite Kammer sich entschließt, den Entwurf im ganzen abzulehnen. Es empfiehlt sich nicht, eine neue Verfassungsbestimmung zu schaffen, welche von vornherein mit solchen Zweifeln belastet ist. Die Regierung glaubte, die Zweifel im Sinne der Gesetzgebungsausschüsse des vorigen Landtags dadurdy beseitigen zu können, daß sie in Anlehnung an die Württcmbergische Verfasfungsurkunde in ihrem neuen Entwurf eine Bestimmung vorsah, wonach im Falle der endgültigen Feststellung des Hauptvoransthlags burdy einseitigen Beschluß der Zweiten Kammer der entsprechend redigierte Entwurf des Finanzgesetzes nochmals an die Erste Kammer gelangen muß, i>ie ihn jedoch nur im ganzen annehmen ober ablehnen kann, unb wonach weiter im Falle einer foldyen Ablehnung bes Finanzgesetzes im ganzen Durdystimmung in einer Versammlung der vereinigten Kammern stattzufinden lyat. Diese Bestimmung, die auch aus gesctzes- unb finanztechnischen Gründen den Vorzug vor dem Gläfjing'schen Vorschläge verbient, unterscheibet iidy vom letzteren rni Grunde nur darin, daß sie das Ablehnungsrecht der Ersten Kammer auf einen fpätcrcn Zeitpunkt hrnausfchiebt, um alle Schwierigkeiten bei der Beratung des F-inanzgefetzcs aozuschneidcn. Im übrigen unterscheidet sich der meue Entwurf der Regierung vom Gläsfing'schcn Vorschlag nur noch dadurch, datz der erstere die Zahl der Rekommuilikationen scharf begrenzt, wahrend dies nach dem Gläsfüig'scheu Vorschläge nicht der Fall ist. Eine scharfe Begrenzung erfcheint aber im Hinblick auf die an das Scheitern einer Verständigung beider Soun em geknüpften weittragenden rechtlichen Folgen umsomehr geboten, als es an einer Instanz fehlt, die bestimmt, wann die Verstäiidlgungsveriuche als gescheitert zu betrachten sind., Der Art. 75 der Versassungsurkunde kehrt in der Fassung her früheren Regierungsvorlage wieder, weil die Regierung nach öie vor die verlangte ZweidrittelMajorität geber^anberen möglichen Majorität vorzieht nnb überdies der Gesetzgeoungsausschuß der Ersten Kammer die Amiahme dieser Maiontät zur Bedingung seiner Zustimmung zum Glässing'schen Vorschläge gemacht lyat. Gesetzentwurf über die Landstände. v>n der neuen Gcsctzcs- ttorlagc, die Landstände betreffend, die, abgesehen von der unter Ziffer 4 erörterten Ergänzung, mit dem dem vorigen Landtage torgclegt gewesenen Entwurf übereinstimmt, ist verludst worden, :bie zwischen beiden Kammern hervorgetretenen Memungsver- 'Ichlicdentzeiten tunlickyst auszugleichen. Im einzelnen wird be- 'nCrFl.' Von besonderer Wichtigkeit ist die Zusammensetzung der beiden Kammern. Die im 32. Landtag cingebradyt gewesene Re- «ierungsvorlage hatte eine Erweiterung der Ersten Mamin er durch Berufung eines Mitgliedes des großen Senats der Tedmischcn Hochschule und von höchstens drei Bürgermeistern solcher Städte, Die Städteordnung haben, vorgesehen. Während hiMichtlidy der •Berufung eines Vertreters des großen Senats der Techu Hoch- fiiyulc Ueberemstimmimg besteht, lyat die '-Berufung städtischer Bürgermeister in die Erste Kammer keinen Anklang gesunden. Man erachtete es vielmelyr als genügend, wenn die Zahl der vom Großherzog zu berufenden Mitglieder von 12 aus erhöht Briirbe. Der neue Entwurf läßt es hinsichtlich der vom Grotz- £itcrariyd?e». — Stecher ts Ar m ec-Eintcilung ii n d Q u a r l i c r- I liste des deutschen Reidyshccrcs und der Kaiserlidyen Marine, nach dem Stande vom 1. 'JLpril 1909. Verlag von Karl Siegis MiMd, Berlin. Diese seit 50 Jahren regelmäßig erscheinende Armeeliste enthält eine tabellarische unb sehr übersichtliche Zu sammeiistcllung aller Truppenteile der deutschen Armee mit nament lidier 'Angabe der Eh ess iFnhaber , Koinniandeure unb Stande orte, sowie kurze Uniform-Beschreibungen u. v. a. Die Stcdycrt- sche Armee-Einteilung, bic gegen die letzte Ausgabe bcbcutenb erweitert wurde, bringt solgeube neue Angaben: Die Mamin,in beurc der Bezirlskommanoos: die ctatsiiiäßigen Stabsoffiziere, Platzmüivrs, Adjutanten der Kgl. Prsinzen nnb deutschen Fürsten, ferner Besdyveibung der eingetretenen Uniforniänbernngen, sowie als loidytigffc Neuerung: eine Aneiennitötslistc der Generalität, der Obersten unb Oberstleutnants. Majore der Kavallerie und Felbartillerie, soweit sie Regiments Momiiiaubeurc sinb. Die Abteilung „Kaiserliche Marine" enthält bic PerjvItalien bes Bieichs mariue-Amts, bic Ober-KarnMnnbos nnb Inspektionen, die Küsten- Bezirke, Berwaltungsbchörbcn, Schutztrnppcn für bic Kolonien und eine genaue Liste Sr. Masestät Kriegsschiffe liebst Deplacement, Pferdekräfteil und Befatzungs-Etat. April. Eine Massen flucht der Fremden hat hier begonnen, doch ist die Abreise mit der aew * Ausschuß für die Errichtung eines Bi s marck-D enkin a ls auf der Elisen H L h e bet Bingerbrück. Die Preisrichter wurden govählt und 70 000 Mk. für Prälniierungszweckc zur Verfügung gestellt. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und ben Nachbarstaaten. In Bünghausen (Hiuterland) fielen zwei Knaben beim Spielen ins Wasser. Ein 9 jähriger Knabe ertrank, der andere wurde gerettet. — Der Kaiser lyat die Patcnstcllc bei dem 7 S.'hnc bes Putvcrsabrikarbeiters Marl Schröber in Langenselbold übernommen. — Ein tragisches Ende nah Ni in Dar in stabt der 56 jährige städtische Vorarbeiter E. W. Geiß. Als Frau Geiß nach dem Abendessen in ihres Mannes Zimmer tani, fand sie ihn bewußtlos vor. Der Arzt tonnte mir den Tod durch Ersticken seststellen. Ein Stückchen Fleisch fvar ihm im da 15 stecken geblieben. --H- C i*; ttenn""S . m ; April. ftiitj reihert Dr. Mhel"W lei DechvthM \tormnk em FeK W1 ' , Danfhauses W ' gen Jcsuitenhof. ieftetn morgen V.® in seiner DolsM-?^ ob herbeiführten° ; hat bic iinhcilDolku mbe Derübt. j -chultheiß Ludwig' I irichtsvorstehn, licbergdegt. 3« p W Beulet h« 9™Qv | bu*eg Ii taie wurde» | Cn 1711 Mk. & Woche" ist d,° die « !'e« '-I3*6* oerbimbcn' ckehr eng ® M lürde ,015 on1 ». Märkte. ko. Frankfurt a. M., 19. April. (Orig.-Telegr. des „Gieß. ?lnz.") Amtliche Notierungen bei heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 24.75-00.00, Kurhesfischer Mk. 24.00—24.25, La Plata Pik. ‘15.75—26.75, Kansas Mk. 25.25—25.75, Roggen (hiesiger) Mk. 18.50—18.75 Gerste (Wetterauer) Mk. 19.00—20.00, Franken, selber Mk. 19.00—20.00, Hafer 18.00—19.00, Mais Mk. 17.25—00.00. Weizenmehl Mk. 34.50—34.75, 00—00, 2. Qualität Mk. 33.00 bis Mk. 33.25, 3. Qualität Mk. 31.00—31.25, Noggenmehl o Mk. 26.75—27.00, l.QualitälsNtk. 23.75—24.00, Weizenkleie Mk. 10.50 bis Alk. 11.75, Roggenkleie Mk. 11.75—12.00, Maiskeime Mk. 00.00 bis Mk. 00.25, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 19.75—20.25. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 19. April. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Änz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt» preise. Zum Verkaufe standen: 493 Ochsen, 36 aus Oesterreich, 50 Bullen, 0 aus Oesterreich, 726 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 260 Kälber, 207 Schafe und Hämmel, 178g Schweine, 5 Ziegen, 7 Ziegenlämmer, g4 Schafiämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 79—81 Mk., 2. Qualität 72—75 Mk., 3. Qualität 60—62 Mk.; Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 60—62; Kühe 1. Qualität 72—74 Mk., 2. Qual. 59—61 Mk., 3. Qual. 48—50 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 97 bis 100 Pfg., Lebendgewicht 58—60 Pfg., 2. Qualität 88—95 Pfg., Lebendgewicht 52—56 Pfg., Schlachtgew. 73—75 Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 72 Pfg., 2. Qual. 64—66 Pfg. Schweine: 1. Qual. 68—69 Pf., Lebendgewicht 55,0—00,0 Pi., 2. Qual. 67—00 Pf., Lebendgewicht 54,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 62-66 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, kein Ueberstand, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. vörsen-Wochenberichr. — Frankfurt a. M., 16. April. Die zNversichtlickye Stimmung der Börse hat durch 'bic Bor - gäng-e in der Türkei wieder einen Tämpser evhälten. Er- neut tuurbe die Ausmcrksamkcit auf die Orientfragen gelenkt, die man schon gmiz für erledigt gehalten hatte. Die Haufscbewegung geriet durch die Nachrichten aus Konstantitwpel ins Stocken unb vorübergehend wurde sogar ein stärkerer Druck auf die Kurse ausgeüöt. fJtadybein die Nachrichten wieder beruhigender lauteten und man der Ansicht zuneigte, daß es sich bei den Vorgängen in der Türkei mehr um eine interne Angelegenheit des Landes handle, konnte an der Börse die zuversichtliche Stimmung wieder bic Oberhand gewinnen, bic Uniernehmungsluft blieb indessen beschränkt, da nwn sich auf Uebervchchungen aus dem WctterwüiLl -»Hat « maÄ-it tigen °hle vcr- Ivie QirlL^W LK der, daß Lfc? Trachien h)iebeÄC1,e ben ieV5V8t*»« sM KSSt ! U * *itei 1 r- .SettniBHos ° btr SWgetaftM | J“ä ir die Fürsorgekasse k | übernehmen und bw J izustellen. Ein Ack jl jelber der Provinz- I wurde abgelehnt, h I namentlich der Lei- g Fn letzteren nmräin ■ niten: Kreis Ächm» «Dir., Kreis Sieburgl W., Kreis Grotz-Tem» loon trägt dfe ProviaM Europas immerhin noch glaubt gefaßt machen zu müssen Ebenso wie die Politik gibt aber audy die allgemeine W i r t scha f t s I a ge iwch Anlaß zur Zurückhaltung. Tie 'Kadiridyten aus bei- heimischen Industrie lassen nody immer nicht ben lang erwarteten entsdyeiben ben Umschwung zum Besseren erkennen, wenn audy vereinzelt von regerer Nachfrage für Kohle und Eisen in vimitct. Tic Arbeitslosigkeit lastet unverändert auf den versdyiebenen Ckbicten btX' Arbeitsmarttes unb audy in brr Lanbwirtfchast fängt bic Wicbcranfimhme der Arbeiten int Freien nur ganz langsam an. Etwas bessere Nachrichten kommen aus Amerika, namcittlid) vom dortigen Eisenmartte. Zum erstenmal seit langer Zeit wirb wieder eine Steigerung des Roheisenpreises gemeldet und da audy die Metall märktc in langsamer Äustvärtsbcwegung sich befinden nnb ber Bahnverkehr zunimmt, glaubt man deutliche Anzeichen für einen Aufschwung der Wirtschaft!idyen Verhältnisse zu haben, was audy in ber festen Haltung der s)i c tu harter B ö r s e zum Ausbruck gelangt. Vorübergehend zeigte fidy zwar audy dort in dieser Woche eine merkliche 'Jlbfdyioädiuug, bad) dürfte dafür ben Hauptanlaß bas große Falliment einer Brokerfirma gegeben haben. Der große Weizencorner des Speknianten Patten dürfte in Ncmpork und (Slyicago wohl nach weitere Opfer fordern, wenn cs diesem Faiseur wie bisher gelingt, feine Pläne erfolgreich durchzuführen. Tie europäischen Zfcschäftskrcisc sollten fidy solche turbulenten Vorgänge, wie sie sicky an den amevika - nischen Märkten von Zeit zu Zeit wiederholen, zur Warnung dienen lassen und bei spekulativen Beteiligungen mit größter Vorsicht zu Werke gehen. Tie Vorgänge am amerikanischen Weizen - markt erlangten übrigens auf die Haltung der euwpäisdyen Börsen kaum einen Einfluß. Eine wertvolle Stutze hatten diese in den Gel b v e rh ä l t n i s s e n, die weiter an Flldssigkeit gewonnen haben. Tie Aussichten für eine Tiskont-Hcrabsetzuug der Reichs- bank sind zurzeit noch wenig günstig; weil bic Ansprüche an unser Zentralnotcninstilut noch recht groß sinb, bic fremden Tevisenkurfc keincstvcgs günstig stehen und die Politik im Aus- fort. Ein Teil von Tarse liegt in 'Asche. Auch in Alexandkchsse dauern die Unruhen an. Drei türkische Panzerschiffe sind auf dem Wege nach Mersina. Konstantinopel, 19. ben, SM Voranösichtliche Witterung für Hefieu am Dienstag dem 20. April: Fortdauernd heiler und trocken. Wann. 'Jlörblidyc Winde. Vriginal-Dvahtmel-ungen. Ko n st a n t i n o p e l, 18. April. In Deputiertenkreisen wird morgen der Sturz des Kabinetts erwartet, dessen Stellung angesichts der Lage unhaltbar scheint. Ko n st a n t in o p el, 18. April, 121/2 Uhr nachts. Es verlautet, daß die m a z e d 0 u i s ch e u T r u p p e u zurzeit laugsam gegen die Hauptstadt vorrücken und iuöguck)crwcisc noch tut Lause der Nacht eiuziehen werden. Die Truppen verlangen, wie es heißt, die Absetzung des Sultans. Offiziere sollen drohende Telegramme an den Sultan gerichtet haben. Die Stimmung der hauptstädtisdyen Truppeu ist sehr niedergeschlagcu; sic bereuen ihr Vorgehen und werden vermutlich bett einzicheudeu mazedonischen Truppen keinen Widerstand entgegensetzen Die Stärke der vor Konstantinopel befindlichen mazedonischen Truppen soll gegenwärtig 20 000 Mann betragen. Ihre Zahl dürfte bis Tagesanbruch 30 000 erreichen, da alle halbe Stunden neue Truppentransporte eintreffen. .Konstantinopel, 19. April. Ter russische .Kreuzer Teretz hat ami Freitag abend den Bosporus passiert. Sein Ziel ist der 'Piräus. Konstantinopel, 19. April. Di c Unruhen in Adan a haben aufgehört, doch dauern diejenigen in Tarse . . „ _ Vorwoche im allgemeinen ettvas gehoben, ein Zeichen, daß die Hausse Interessen vorerst vorherrsdyend bleiben. Privatdiskonto 2l/i6°/o. Neu Die trauernden Hinterbliebenen Wieseck, 19. April 1909 und au oernuetcn Gebrüder Baer 02765} 12292 Ltiden etc. tonen. «letzen, Neuen Baue 6. Bleichsrrane 31,1 02750 (2334 zu vermieten in rot Danksagung Sauber möbl. Z rüber 11. ani'tand des G,ebener Anzeiger! U6r 2330 2 Zimmer englisc oroeiifliitie 1: 02736 mn i Familie Weller VMlk Kaifer-Allee 33. mieten. Wieseck, den 19. April 1909 2319 andgalle 1 02629) 02781 Marktiirahe 3. Tome 02748) Schon möbL Ein Bäckerlehrling u Dcnmcten tobt ist u'tni rh deutschc n uni) die Vebssizie Noll, Liioruier. Mauoburg 15. melden 2344i "2758> iüöbl. .Zimmer au vermiet. VQwbgToi Phil. Bläh 10 IL recht nt den utrii di al) nai Mittelweg 20. Simmet bill. z. 'Asterweg L *Pninn j'Jbiinb Ummer, oft Gründern onnen gele« Nonrad Neuenweg BI, WO |W mittag ii halte cua eine jqagr, am t frmi f eint uttie mehrere steinerne Wassevtröge Gießen, den 19. April 1909 mttrnni1 und 8—9 Uhr abends Jrtedrichftrage 14, II. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch Die trauernden Hinterbliebenen I. d.N.: Jacob Fischer. ober 2 kleinere 027401 Hübncrbaus nut Auslauf au verkamen. Kaiser 2lÜec 33. 02752' (Mut mobl. t ■alb Herrn A v. 7 Bauaeschail. Kl. Linden Gin schwarzes Tuchkleid Glu lila Boilckleid Giu gelbes Votlcklcid Gin blaues Satiukleid Weihe, oeftrirfte (Zacke. Näheres zwischen 11 — 12 1 Für die so überaus zahlreichen Beweise auf. richtiger Teilnahme bei unserem schweren Verluste sowie für die liebevolle Pflege unserer eoangl. Schwester sagen wir hiermit unseren herzlichen Tank. Tn 8tc fttr:. Tie 5 Xkichs! « i einer A iiwtin. ßu ab die 3 bi äirsng bet :rorm neun Wanenrock,Hoie,2)!ilitärnicfel u.JnnrukriouSbücher ''.ll. z.verk. 'Ju*.b. VonbarajcnftrL5111 C_.,1 Sartoürln 2 Studierend. l-, . .. Hause flei. Nabe b. Franks Str. Schrtstl. Angeb. m. PreiSang. u. 2325 an ben Gien Anz. erbet. 21581 O-SimmerroobminH zu vermiete n. frankfurter Strane 27. (♦ine Kleiderbüglertn u. em Lehrmädchen wiort gesucht 2341 Chemische ^aichan'tall Erg«, Tüchtiges tvladlbeu 'uFÜij unb Hau' fofort gesucht. --tS Iran Oberstleutnant <*rniitne Goetdestrabe 30. kaufen. JuliuS Bingmllble. für sofort gesucht. - Karl Voll, W»efeck (larfakieln rnaeuum bonum,flute aiUriD||lin'K3eitcrnuei. zu verk. blcmüic bkitbäit Ameud, „Wiekam’SiiAlzßj-Biqeir Eine authentische Tarttellung der Wahloorgänge in Alzev- Bingen von Rich. Grcupaer. Parteisekretär m Worms, (rmtelpreid 15 Psg. Zu haben in den hicß-ea Buchhandlungen. (♦*#« ^mtflc '?Jiäbri)en flnben Beschäftigung in der 2GB Tabakfabrik Georg Bbil. Galt, Lausmäd-kii gesucht. Stkiittlchrlin ÄHLAL Gr. hell, möbl. Wohn- u. Schlah zu Denn. (02700) tMiterroeq 39, ll 'Visitenkarten Uotert rueb and billig»* Bruhl'ecM» Üen Binumbrrg Bti bt *oitti(6t ■h Ludwigttrahe 4, I. Stock Schöne geräumige 5 Zimmer Wohnung mit Balkon, iowic allem Zubebör ucubergerichtet. ber l . August, ev. schon 1. Juli, Der 3. Mai gesucht Nur solche mit fluten Zeugnissen wollen sich * rnbarbt. i’-J’.i" 2 geraum., eleg möbl Zimmer, Wobn u. Schlafzim.. Au vermieten. Blcichitr. », I Nabe Süd Anlage. Erfahrene <»an»dälterin lockt Stellung bei einzelnem ÄXrnr Schniil. Angebote unter an die Ge'cha'fstelle d «ieß. And- Die Beerdigung finbet in aller Stille statt. 2328 I Lehrling A. Rnb'amen. Siegen, Toll-. SurA- und Manufaktur waren Ge'chfl't_________ 3« verkaufen: Gine grohe schlanke Jignr (Größte U 12318 etubent sxlht gut mHitrtts Zimlllkr Wort. woch u. Er. Fl. 9. l2W6 Deutschland, England, Frankreich u. Belgien KÄ gesetzlich geschützt. Ml UWmrtut L (Itm i «krtty-i ti 1 Ho'lediöfi Söhne \l Seltersweg. iu. M ieriidfrltitiiio ttl'lst. 0$tßf "4;btl. Al vier, rvieieck. Kein Schweissfuss mehr! Alba-Socken und Fusslappen, ärztlich begutachtet und empfohlen, beseitigen Schwcissfüsse absolut sicher und ohne schädliche Folgen. In V mit 2 Betten mit Kaffee von 02748( 2 - Zimmer • Wohnung zu pcrmteten. Walltoritragc 39. Eine kleine 2 Zimmerwohnung mit Küche zu vermieten u. gleich zu beziehen. (2228 Gmil ftalbflctitfc, Ltt Anlage 9. Auberdem das wunderbare Svezialnaien-Programm. ,1m vorderen Nenaurant dezentes Jamtlien Konzert der Damen- kavelle Gdclwein. Anfang 7>, llfir. — Eintritt frei. Qu recht zahlreichem Besuche ladet ergcdenft cm '«K70 A. Rapvnir.n-. Ttrc.:3v und In: aber bc 1 Qo'9'’cuni(S (Ziehen. neu, nebft Zubehör. Schleuder u einer groh. Anz. <>mlerutenfilten weg. Aufgabe d. Bienenz. vreisw. zu verlaufen. 9!ab um. 2200 in d. GeschaflSft. d Gieh. 21 nz._____________ Gebraucht. gut erbali Theken aufias billig zu verlaufen. 026.^1 > Baonbof'ir. 38. Laben. Guterbaltener Militärmantel, A«gkhtii!>k töOrrfiu'mi für ein Galanterie und Leder- Warengeschäft gesucht. Schrifil.Angeb. m Gedaltsanwt. u.02713 ad Geichausit. d.Giev n Tücht. Nähmädchcn zur Ausdilfe für fofort gesucht [ß*'« lluivcr'itäiS Auaen-BlimL 3tun 1. Male: ’ne seine Familie Burleske in 2 Bildern mit Ge'anfl von Hans Prechtel Lachen ohne Gude! Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unserer heben Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Linse Schröter Wwe. geb. Lchmall sagen wir Allen unseren aufrichtigsten Dank. H. Hass III. Bleichftr. 8, Hinterhaus, Telefon 688 BinrWntHiMmotang mit Studie, Baberaum. Boden kammer, Gartenanteil re. vcr sofort zu vermieten. (2229 Gmil Kalbfleisch, Qst-Anlage. 1 gr. u. 1 kl. möbl verm. '027241 SamStag morgen 5 Uhr verschied nach kurzen, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere liebe Mutter Ira» Marie Linsen,ann im 42. Lebensjahre. Die tieflrauemden Hinterbliebenen: Jobanu Linscmann und Kinder. ? rkflant inöblkrtc Rimmer eventl. mit Pension, gesucht Lchriftl. Ängeb. nut Preioang. uni. 2321 an bic Gefchaftsst. d. Bl. A°licrb°i>kll Sch. m. Zimm. vet. Klinik *(»2711 02749 Laden mit Wohn, zu verm. ^^äher. bei H. Rubl, Weltergasse. Laden mitWohnung zu vermieten. 2231) Badnbofllrahe 64. Pelz\A/aren u.Winterstoffe werden den Sommer über ume» Garantie gegen Motten und Jeuerichaden zur Aufbewahrung angenommen til. Nchalthei*, Shnf»*^ Freibank. Heute Bl,/< Schwein«-fleisch Pfund 50 Big Flügel (Gebauer) wegen !>ortzug ins Ausland vreiSwerl zu verkaufen. Zu erfrQflcn in der Geschäftsstelle ' - [02751 Klavier- Stimmen Keparieren Polieren in uuldlOko, A nutllhrnng durch Wilh. Rudolph Grotih tltiü* Hufliulerant PiunuhandlM. u. Reparatur werkMtiltU. Selterswe« 91 (Liu aroner Gisfchraak. eine Kaute Mitt vreiow. zu i cifnuhrn. 02i$7Si Kaiser Allee 17. 2Xfll Möbl Zimm, mit Kavineit zu verm Frankfurter Str. II. ll. 2 möbl. Zimmer __________ _______Sielnn'.afrc Och l zu kaufen gesucht. (=200 Nähere» Schillcrttrane 26. Zivei jung. LlhilciSergeseSkil hüben dauernde Leschaftigunau. guten Lohn bei arl Neuliua, ^teimtrane 72 Aeltcrer 2?!auu olt* <2SX Nnchtheizer sofort gesucht. Biebertalbabu Todes-Anzeige. Gestern abend 9 Uhr entschlief nach langem, mit Geduld getragenem Leiden unsere liebe Gattin, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante au vermieten. SelterSweg 5. 02GK1 (ssul möbl. .;>mm. in ruh. Haufe zu verm. Lnbwigttr. 4, ll. ' verm., dkähe d Mchmc gtbreiiditc Mödcl werden billig abaegeben. ^.»71____________Cit Aulage N. Einige Wagen gut. ttubmift ab zu geben. Krofdorter Str. 5. SRöbl. 3immcr u. Schifsenberg r Weg 8. p. <02888 lyjlOl) Gut möbliert. Zimmer zu oermieten. Dahnho"tr. 4, l.^ Geräumifl. mobl. Zimmer in freier Lage an vermieten. (LOL'» Bleichste. 8, I. Möbliert.Zimmer zu vermieten. 028971 Löberftrane 2. lll. 02»>2 <9ut möblierte? Z,immer gMn_______t>rarffurter Stratze 7. Lohn tvoücr tfltevn tonn unter gün't beding in ein Engro» >üe» fck>a ( fo' al» Ledrling eintreten. Schrift!, l'.elkmigcn unt CC740 flnb.i-c " aiteii. bc» (Mtefa.ftnv erb 3uotrliiji|t5 lliaödirn au zweijährigem Kind unb Hilfe im Hano-ialt für tagsüber aefuchl. 2277__Jtarburflci 2tr Ml. Zur Pflege einer aiter. Dame wirb ein anständiges, lunges Niädchen v. 1. Dlüi taa-üd gef. 0270-41________27-eit Anla o C ■ v ■/ :i.Ci:t'ic 2' adert» ’di dauernde Beschäftigung petWn gesucht. S*6 bar lStückratb.^r öbelfaduk. guten, kleinen Haushalt fofon a später qesuchi Schrinl. Lngeb. u. 02723 an b. Geschäftest, d. Gieh. Anz. der BepattungSgenofsenschaft der freien Echreinerveretutgung Sieben ($rjte Sortiererin oder Sortierer für mittlere Zigarren Fabrik bn hohem Lohn gesucht. Schnltl. Meldungen unter SM an die uzeschaitsstelle d. Gieir. Anz. Lehrling 11. Lebrmädchru gegen iofürii'ie Vergütung gesucht <>27.74j _ blebruber Baer. Verkäuferin Tüchtige V)rotz- ftükkarbeiter, welche die Arbeit zu Hause an fertigen, sofort gesucht. Arbeitslohn für Sakko 11—13 M (hv*/* Schriftl. Angeb. u. J. S. 100 an die Gefchäftsft. b. Gien. Anz 'Heitere Schlosser 12331 für dauernde Stellung gesucht. H. Schön, Liebigftrane. Schöne geraum. Manfarden- Wohnung mit abgeschlossenem iiorribov sofort zu vermieten. Näb- 'Vlockftr. 2 im Laden. <22SO Wohnung an ruh. Leute z. verm. 02722, N äh. Leih neuern« D eg3. 026031 Kleines Logis zu oer- mieten. Nah. SelterSweg 5. Kleines Logis zu vermieten. Leiftungssähigc Automobil - Fabrik Deutschlands beabsichtigt ihr Fabrikat auch m hiesiger Gegend schnell etnzuführen unb gibt ans diesem Grunde einige ihrer Motorwagen neuester Type 4 Zylinder-Motor mit Magnet- Zündung, Gardanübertragung, Therrnosyphon-Kühlung, 6—12, 9-16, 10-20, 17-30, 28-46 PS. mit 2-jähriger Garantie zu Vorzugspreisen direkt an Private ab. Gell. Anfragen unter 02759 an den Giehener Anzeiger erbeten. t oebr. Jabrräder billig zu verk. O2<71Strobbach, 7, abrrabb big. (•27721 1 Plliichfofa mit 4 Sesseln 11. 1 grober Nüchentisch billig zu Dcrtoufcu. Schanzenttrafte 1, l. Mehrere Ardener u. Maurer gesucht ^6773 __________G. Rüdfameu. Vereinsdiener, welcher den Wirtschaftsbetrieb mitversieht, gesucht 2342 (ckiedener Ruder Gefellfchait 1K77. Schriftl. Cficrtcii au d Lorftand. M.miDmcr $ftt6tlntd)i au Denn» evtl, mit voller Pension. Schanzenttr 22, ifdc 2re>t Anlage. 02780] Schone» iiwblicri. Zimmer au vermieten. Markiolav 17, lll Möbl. Zimmer | Zwei grobe, gut mobl. mein- Qiibergcbcnbc Zimmer au verm. 06768 Roonftrage 30. Port. 02774 Schon möbl. Z. mit 0. ohne Pension zu verm. SelterSweg l 0L787I ^chön möbl. Zimmer zu 1 vermieten Grober Steinweg 9. | Ö2763i Möbliertes Zimmer zu1 vermieten Neuen Baue 11, ll. 02757, Einiach möbliert. Zimmer zu oermieten. Hunbsgatte 4. te761 Solider Ardener k. Kott u Logis erhalt. Lahnhofsrr.31, ll. r. 027601 1 gut möbl Z- foiö. möbl. Wohn- u- Echlafzimmer zu oer mieten. Ludwigsplav 4, lll. irj7561 Gut möbliert. ^Jiminer zu vermieten. LtephanftraheLO. lll. "2754 Lchlaffielle au vermieten. Neuen Baue 7, III. 167441 Lcb- mobl. Z.. iowie möbl. Wodn u. Lchlafz. mit Schreibtisch au oerm. Ludwigiirabe L ll Verschiedene 027421 Kleine Jamil.-Wohtt. mit Bletchplav u. Gartenanteil sof. zu vermieten. Ärofdorser Strage 48. 027411 Klein. Zimnt. nut Kabinett an einzelne Person sofort zu per ^Lausvursche der etwa» Gartenarbeit oer stehl, gesucht. (Lhtrurgische Mlinil. Jnuger l»iiri* f ,ür J°I0T1 lraitigcr -OUiJU4C gesucht. 2324__2?iarktvlay 21 Hauödurichc gesucht. «MHTi Schöck, Lndwigstr. 5/. (jin jungts fräitifltü Liiötn in kleinen Haushalt gesucht S2 __________Ludwigfirane 37. u. An dem Stadt. Smwimmded Friedberg ist die Stelle einer Badefrau zu defeh Dieselbe muh Schwimm- unierridit erteilen u. mit Mafiage und dem WoOerbeilverfahren vertraut fein. Meldungen unter Bei fügung von Zeugnnfeil unötnw feblungcn nebit Angabe 00a Haltsansprüchen find an den entcv zeichiieten Borstand cmAureitbcn. Äktiengesellfchatt Städt. Schwimmbad Jriedberg Der Vorhand: Ä. Georgi. Aelteres Dientttnadch., welche» kochen kann, gesucht —*70 Biomarckstrage 11 o. W. Ritschkowsti, __________Buchdruckerei. 1967) Schöne moderne 5-Zimrner- wohnung sofort zu vermieten. Roonftrahe 28. KDLDSSEUM ItlietiU'Imhe (Offriir Stellen SWfli-ii.ffitrW MH ?>n uermtcteii -