Zweites Blatt 159. Jahrgang Nr. S68 General-Anzeiger für Gberheffen 9 Deutsches Kctcb, und der Professor Dr. yans Thonta. Snin Wiederbeginn der Aammettagung. RD. Darmstadt, 15 Nvv Montag 15 November 1909 » Rotottonfbnief an» Verlag der vrüdllch« ► Unwerl'uälS - Buch- and 6tembrud«d. I (&< E Ä. Lang». ®te6en. Redaktion. Expedition and Tntdereü strafte 7. ExvedlNon and Verlag: 6L Redaktion:«-^ 11L. LeU-Adr^Anjetger«rebea» •Hdjetm lGtzllch mtt Ausnahme des LannwgS. Die „Hietzenet AamNiendlStter" werden dem Urweifler* viermal wöchentlich beigclegt, da» 'KrtUblotl ffli *1 Kreh «letzen' zweimal «öchenlltch Die „£aBb»irtjd)aftlld)en icit» haft«* erlchemen monatlich iroeimeL wde Ta« lONZERTE 1 JannettL Anfangg^ enrt ein glrcbenp,8le 9' Die MO861 Hontae btn !ö. Novmtrrci abenM 9 Mn: hy'ammeM bei Scunerkd ßlflait s/u)__________Tas ftonuilc ortschrittl.pohtl fildungs ■ Vereini SÄ&n /ortrag ftM Die Volksbewegung « 1848 und ihre Bedeute! für die Gegenwart?1 Me willkommen.^—!£ Deutsche Kolonien. Die Hamburg-Amerika-Linie beschloß, nackdem eit Jahren bereits die Dampfer ihrer ostasiatischen Linie ei Bedarf Tsingtau anlcrufen, oieses nunmehr in An- etracht seiner wachsenden Bedeutung als Handelsplatz und afen in ihren regelmäßigen Fahrplan der ostasiati- chen Linie aufzunehmen und zunächst einmal monatlich .nSutaufeiL Zur Lage in Ungarn. Der Streit der Krone mit dem von der Unabhängigkeits- vartei beherrschten ungarischen Parlament ist in ein neues Stadum getreten. Bekanntlich hat er bisher nicht mir bif im Pakt manschen der Krone und dem Koalitionsministerium Wekerle (April 1906) vorgesehene Einführung des allgemeinen Wahlrechts gelindert, weil die llnabhängigkeitsvartei diese von den nationalen Konzessionen auf dem Gebiet des Heeres und der Bankfrage abhängig machte, sondern er mußte auch die Tätigkeit der Delegationen lahmlegen, weil die Unabhängigkeitspartei nicht ohne iveiteres für die Hecresreform, die Marineverstärkung und die Annexionskredite für ■ Bosnien und die Herzegowina zu haben mar. Wohl scheint die Krone auch jetzt noch auf ihrer Ablehnung der obigen ungarischen Forderungen zu bestehen, ab« te kann immerhin von Glück sagen, daß die Unabhängigkeitspartei .ich am 11. November getrennt hat, indem Franz Kossuch ihr Lager verließ, weil er sich mit den Programmforderungen Jusths nach der Errichtung einer eigenen ungarischen Dank bis zum Jahre 1911, sowie der endgültigen zollpolitischen Trennung Un- qamä von Oesterreich nach dem Jahre 1917, bis wohin der ! letzte Ausgleich läuft, nicht länger identifizieren Iahen wollte. Zwar sind Franz Kossuth, der die Danktrennung ohne be- stimmten Termin nur im Prinzip, wenn auch unter sofortiger Aufnahme der Barzahlungen, ausgesprochen sehen wollte, mir 74 Mitglieder gefolgt, während Justh deren 120 hinter sich hat, aber die unbedingte Vorherrschaft der Unabhängigreitspartei im ungarischen Reichstag mit ihren fast 300 Mandaten — der Rest oon ca 100 Abgeordneten hat noch Nicht definitiv Stellung genommen - ist damit gebrochen. Der wankelmütige Koiiuth hat nun endlich Farbe bekannt und sich der Versa.smigspartei und katholischen Vollspartei in seiner Auffassung genähert so da damit, mag auch die Justhpartei die unabhängige Linke und vielleicht auch die Abgeordneten der Nationalitäten ins Schlepptau nehmen, Verfassungspartei, katholische Volkspartei undKossuthianer immerhin über eine Majorität von 15 bis 20 stimmen im angarisckien Parlament verfügen. Dieser neuen Situation haben Denn auch Justh als Präsident des Reichstags, sowie die beiden Vizepräsidenten Rattyany und Merey bereits Rechnung getragen, indem sie ihre ihnen von der bisherigen Mehrheit anvertrauten i Aemter niederlegten, worauf der ungarische Reichstag an Stelle Rusths den Kossuthianer Alexander Gaal und zu Vizepräsidenten Naawav (Verfassungspartei) und Stefan Rakowsky (Volkspartei) Es Fann schon jetzt als feststehend angesehen werden, daß Zusth und seine Leute nicht nur die Verabschiedung des Staats- yaushaltsetats und der Wahlresorm des Grafen Andrassy, sondern überhaupt jede gesetzgebernche Tätigkeü im ungarischen Parlament mrd in der von diesem zu wählenden ungarischen Delc- lation durch Obstruktion unmöglich machen werden. Nachdem der jetzige Ministerpräsident Dr. Wekerle am Svnn- -s wäre vorausgesetzt, daß die Interessen Oesterreichs bei dielen Konzessionen genügend gewahrt werden, nicht verständlich, wem, ne Krone diese immerhin günstige Gelegenheit wieder verpaßte, I lU§ Angst vor der ihr, wie es scheint ganz abhanden gekom- iienen Energie Sie steht vor einer folgenschweren Entscheidung: aird doch nach Carlyle der versäumte Augenblick nur zu oft zur Mutter von Jahrhunderten. ‘ Gie«s«'Vw, w*w **%»*.» “W ,fMfang 3'/. 6e*tPrSf»»’ W ES I ZHZZ w i-ilii Ü, b ’ddicS rai Mai durch fHt» ?ef mteber »unickgezM? ^osott gesucht, ? PWöüogl on Selbslaeber gesucht | Schrillt ännebote unter M n den Siebener Anzeiger mq Verloren Sonntag bett 11 d. M. aulid 3ege vom PMsovheim-Id d ur Walter schen WirMih \ Äeleck ein goldenes ölebaili nit zwei 'rhoiogravhien. Zu erfragen in der (Mth teile des siebener Aineig!«! pektor in Bewegung fetzen, die, wie es tatsächlich in ctroem Treife öorgdburmen ist, akeiclUeitig in zwn Wagen im Dj1 rschienen und natürlich auch ihre nicht geringen Diäten und Meile oesen llamdierten' Es sollten nach un erem Daiürhalten die fa> u einer bloßen Revrafentattonsstellung gewordenen Posten de IreiSräte in den größeren Städten zweckmäßiger nmyestaltet wer •en , die Lilssburmten bei allen akademischen Vcrwa.tungsbehördei müßten unter eigener Veranttvvrrung zu arbeiten haben und du -it den ataDamidym Beamten zugewiestnen Arboitrac könnten zu meist ebensogut rvn den mittleren Brantten auszeführi werden Die hierdurch erzielten Ersparnisse nLrrden es dann auch ermog chen, beu Beamten bieienigen Bezüge jutommen zu lassen, du i o bei den teueren Zeiten für die Dcicreitung ihrer LftxnShallni.^ tätig haben und deren dringend erforderliche Auib-'wirmg in vm vielen Bestellungen an die Landstande als bk eigent lax Brot '.’errin zur Genüge bar getan Morden ist Aber auch die BottSver tretung selber solllo üi diesem Streben nach ^xrriamTeit nicht .urücfMtiben Es könnte schon viel an den amtlichen lachen gespart werden, allein die „Piobeveranlagamgen zu l)emeindesLuerrefvrm criordern ca 7000 Mark Kosten und haben io gut wie gar teilten praktistfyen Wert und auoj kant arbeite! der ganze Apparat bei id>er Ein^lvontellung über 'Jxnfcoai- rusbesserung ober Hunde''teuerb-fteiung mal einem Aufwand, als ob es sich um wichtige Staatsallivnen lymMte Der. Abg Npact hat bekanntlich den Antrag aus Emiührung vvei'ähriger Äidget oertoden geiltllt Die Kosten der Zweiten Kammer mit 82 000 Mark für saäLiche Bedürmisse enriaf en größt-nteils ani Av^Mlxm für Tagegelder und Drucktesten Würden die rund drei JJaonatr dauernden Ausschuß- und Plenarbei atungen über den Smats- bauS'ball npr alle zwen Jahre statt i'inden. io würde dadurch natur, ich ein erheblicher Teil dieser Dumme geipart werden und mid> rhebliche teiripicligc Arbeit in den Ministerien Überfluss g werden Senn wir auch Ursache zu der Amurlnnr ^haben. dag es bei au I in tigern guten Willen gelingen wird, die Steuererhebung aus io bis 20 Prozent l-erabzudrückLN, so wird doch jedermann neu uns darin überein stimmen, daß die Parole fier die neue Etatsberatung ruf „gr ündli che Sparsamkeit im ganzen vlaats- haushalt" tauten muß! __________ temrert werden kann ______ ,......_ . Roch Über die Frage der WahkrechtsrefarW^ hmam, ,^hl tn der neuen RtanSncrtagung das Interesse an der zukünftulen ft n a n hiellen Gestaltung unseres Hessenlandcs Nach den wenig , cofinen Erklürungen des Finanzministers vor einigen Wochen, er I fäemt ja eine Steuererhölmng bei der temmenden Etatsberatung unausbleiblich und der „kleine Maim^b wie der Angehörige des Mittelscandes, sieht mit bangem Herzen den tentmawen Verband tragen 'in der Kammer entgegen. Vielfach wird man die Frage I «nhrr’en, ob denn eine so enorme SteuererhohuNA von 2o—JU en muprai. _ 2,« I bnnrürai Steuern, unsere ergiebigste E nnahmegmÄe, suw msgciam Tinkomrmw- und Bermcgenssteuer) in dein ül^An ^ttau Son 1906—7-1909 vvn 12 950 003 Mark auf 14 850 000 Mar. gestiegen. Es wird also fast daS ganze Mehr am ^teurrertrag !>mch die erhöhte ZinSzayrmig des Staates üerbrtrumr AngesiclstZ solcher Tatsachen mutz bei der bevor|whendeil Kam werteratung die dringende Forderung erIst)bs2i werden, ui Zuki.n t Sei der Anfnahuve iv.uer Staats,rnleil)en äußerst vvmckttg un iebäditig zu Werke zu g- hen. Anders, its aber wirb nun auc& init Lrnst und festem Willen an eine Bereiniachimg des gan,en Bei valtungsapparates herantteten müssen. Das -5eam ten oeej Mseres Landes ist allmählich zu gw'ß gckMrden: cs wäre uu besondere zu erstreben, die Tiegfemeniieruugrai twn oben etwae CTehr ein>udämmen, und den untergeordneten Behörden mew ftgene EntschlletzmÜMesugnis zu übertagen. Auch die E^taoer Lllig?<üt be= Beamtenvrganismus, der in Bewegung geietz. wnd vn eine vielleiclst nur geringfügige Angelegenheit zu erledigen, verteuert oft die Sacke sebr. Was braucht der Kreisrat mit icinerr, Stab den Kreisbauinsvektor an Ort und Stale zu begl i.en, ei z. B. eine Kreissttaß: zu vecl'egen oder noch ^rarrge. wichtige Ditsck-liestungen zu ttefsen gilt, da dock m Slnncht des betreffenden technisch gebitoeten Sachverltan igen au toqtxxxcp des Kre-Zrats sein wird? Od?r wozu ist es rtotroena ^enn m einer kleinen Gemeinde ein Schuld au gebaut und g eick- »eitis im selben Ort eine Brückenrcparatur ausgetuytt^wir^, E gleich jSrei A?rssicht^^p/»77ir.^ Heu -Horhbaar- und den LstLlbou°>^>tA In Berlin fand am Samstag unter dem Borsitz des 2berbürgcrmeifterd eine zahlreich besuchte VorstandS- itzung des deutschen Städtetages statt. Es vurde beschlossen, von einem Beschluß über die Unterwerfung e5 ReichsfiSkus unter das Gemeindesteuerrecht vorläufig llbstand zu nehmen, aber den Reichskanzler zu ersuchen, en betreffenden Gesetzentwurf dem Borstaude zugänglich ,u machen Ferner wurde beschlossen, an den Bundesrat :nban den Retck>stag eine Bittschrift zu richten, die Stäbte joh der Talon steuer zu befreien. Be^üylich der lreichs-Wertzuwachösteuer wurde beschlossen, die Städte taif- uiorbem, sich gegen die Reich-s^Wertzuwachssteuer^mit allen. 'Jhttetn zu wehren Der Oberbürgermeister von Frankfurt .im Main, Dr. Adickcs, war anwesend. Zwiscl)eit der preußischen Staatseisenbahn-- verwaltung und dem Stahlwerksverband in Düsseldorf wurde für die beiden nächsten Etatsjahre ein neuer zweijähriger Vertrag über die Lieferung von Schienen, eisernen Schwellen und gennssen Kleineisensortrai ge- chlossen. Der Grundpreis für Schienen wurde auf 116 Ml-, 3er für eiserne Schwellen auf 107 Ml. festgesetzt Die Klein- eisenpreise wurden gleichfalls entsprechend ermäßigt. Die freisinnige Fr a kti o n s g e m e i n s cha f t brachte, wie die „Freis Ztg." meldet, im Reichstage eine Anfrage ein, ob der Reichskanzler bereit sei. durchgreifende Maßnahmen zu treffen, um Unregelmäßigkeiten Mid Unterschleife auf den kais erli chen Wer f- t e n zukünftig zu verhindern und unverzüglich Anordnungen zu treffen, durch die eine sparsame Wirtschaft, Buchfühmtng nach kaufmännischen Grundsätzen und eine tnirffainc w trolle der Werftbetriebe gesichert wird. Nach dem badischen „Staatsanzeiger" wird der badische Landtag am 22. November durch den Groß- Herzog eröffnet. Der Großherzog ernannte den Prinzen Max von Baden zum Präsidenten der Ersten SJammertfu MitgliÄiern der Ersten Kammer wurden ernannt: der Ober- landesgerichtspräsident Dr. Dörner, der Gehetntt RatDr. BürNin, der Ministerialdirektor im JustiArntt Dr. Hübsch Zlusland. AuS Rom wird gemeldet: Mit Bezug auf die infolge der Rede des Generals Äs inan getroffene Maßnahme der Re-, gierimg erklärt die „Tribuna^, daß seitens des osterrerchsch^ ungarischen Botschafters in dieser Angelegenheit kein Schritt unternommen worden sei und auch keiner unternommen toerdrai konnte. Die von der italienischen Regierung getroncnc Maßnahme sei durchaus selbständig gewesen und allem von oex Jlot^ Wendigkeit der Aufrechterhaltung der Manneszucht und der Achtung vor den internationalen Verpflichtungen diktiert ivorden. Die in Bern zwischen dem Vorsteher des eldgenöfsischeic Justiz- und Polizeidepartements, Bundesrat Dr. Brenner, und den drei Delegierten der deutschen Reichsregierung geführten- Berhandlungem über die Revision des Nieder^ lassungsvertrages zwischen Deuts chlano und der Schweiz führten zu einer vollständigen Einigung. In einer am Nachmfttag abgehaltenen Schlußsitzung ersolate die Unterzeichnung des vereinbarten neuen Vertragsentwurfes, über desjen Inhalt eine amtliche Mittelluna folgen wird. Aus Paris meldet man: In Anbetracht verschiedener gegen das Budget gerichteter Kundgebungen stellte Finanzminister Cochery sein Portefeuille zur Verfügung, uiN seinen Kollegen ihre Aufgabe zu erleichtern Das Kabinett ev klärte sich jcckoch mit ihm solidarisch und wird infolgedeuen nid# demissionieren. „ .ri Im französischen Ministerrat erklärte der Minister des Auswärtigen, Pichon: Bezüglich des von dem türkischen Botschafter in der Kretafrage unternommenen Schrittes verständigte er den Botschafter dahin, daß er das Aufrollen der Frage in diesem Augenblick nicht für angelernt halte: die gleiche Antwort ist auch den türkischen Botschaftern bet den drei anderen Schutzmächten zugegangen, die in dieser Frage vollständig mit Frankreich übemnftimmten und damit beschäftigt sind, der Nota, die an die türkische Regierung gerichtet wird, die gleiche Formt zu geben.Fmarizminister und der Ministerpräsident werden nach einer Meldung aus Paris in der Kammer dar- (egen, daß es unumgänglich notwendig fet, für das Budget neue ErnnabmegueNen aus Steuern zu finden, die im übrigen verschieden sein könnten von denen, welck)e die Regierung> vorgeschlagen habe. Ministerpräsident Briand wird m der Kammer gegenüber den Anträgen, die neuen Steuern en bpx abzulehuen, die Vertrauensfrage stellen, da er in diesem Vorgehen ein Zeichen des Mißtrauens gegen die Regierung erblicke. Die Regierung werde sich gegen den Plan einer Anleihe wenden, durch roeidte das Arbeit erversorgungsgesetz gefährdet werden würde Der Marienbader Arzt des Königs Eduard Dr. Ott ist aus Wien in London eingetroffen. Er begibt sich nach Sandrmgham und verbleibt den Sonntag über dort zum Besuche betm König^^o^ gri« Samstag eine Anhängerin des Frauenstimmrechts auf dem Bahnhof von Bristol beu Handelsminister Winston, Churchill Mit ein er Reitpeitsche an. Der Mmister enttitz ihr. die Peutsche und reichte sie ihr als Erinnerungszeichen zurück. Die Frau wurde "^^Aus Bristol wird gemeldet: Lord Charles Beresford hielt Samstag abend'eine Rede, in welcher er ausführre, die Flotte sei für einen Krieg n i ch t v o t b c r e 11 e t, außer^ dem fehlten für vier Schlachtschiffe und Kreuzer Vorräte und Dockgelegenheiten. Es sei keine Kohlenreserve vorhanden.. Der Mannschaftsbestand sei nicht ausreichend. Die Manöver m oen Jahren 1908 und 1909 bezeichnete er als Paree Wie aus Petersburg gemeldet wird, ist anstelle Tinir- jazews der Dttektor der Reichsbank Timaschew zum Han- delsminister ernannt worden. Aus A hmadabad wird gemeldet: Als der Vizekönig Earl of Minto mit feiner Gemahlin Samstag nachmittag durch die Stadt fuhr, explodierte m einer Straße fürs nach der Borbeifahrt des Wagens eine Bombe. Man fand dann einen Menschen mit abgerissener Hand am Boden liegen, und neben ihm eine noch nicht explodierte Bombe, die mit Melinit gefüllt war. Bei der Annäherung des Wagens hätte man ge- ' sehen, wie ein Hindu etwas wegwarf. Wie aus Addis Abeba vom 12. Nov. gemeldet wird, ' ist der N e g u s noch am Leben und die Besserung in feinem Be- • finden dauert an, obwohl die Paralyse vollständig zu sein scheint - und alle geistigen Fähigkeiten geschwunden sind . In Newyorr wurde aus Anlaß des 40iahrigen Bestehens des deutschen Hospitals an Samstag eine Feier ver- ©irtrt. NcseckraftI, ——— «• a)1 ’^chönfL" P Die Zweite Kananar der Landstände wird am 16. ?rvremhi'i ^Ibfw ^'niun«re gefetzgckerifche Tätigkell wieder cufrtc^mcn und sich nach de «einer Anz-ahl kleinerer DeratiQrgstzegemtaiide gleil. rn Mittwoch ihrer Hauptaufgabe in der Herbittaaung^ der Be taung der Wahlrechtsvorlaae, -uromben. Es ist bekannt duÄnral vor der Abermaligen Einbriw^mig deS GesttzinLvurr: ^kmfs Einführung deS direkten Landtagstvahkreckts seitens bc . ^flienmg über bat Kernpunkt der gcmzen Frage, dw Benaimngs ^denmg, eine Vcrständigrnrg verlm-gt wurde, die z-vrs.chen bc I -z-dem schon tei allen früheren Wahlreckstsberatungen fteid bic oorteamg naaj gnedjtrm Bertretung der größeren Städte m der Kammer er Eben und wn der Regierung unterstützt worden war, bat bei Lusfämß den Art tel 3 der Vorlage nach dem Rem-i-unLsvortchla'. ^no.mnen, wonach ine Zahl bet städtischen M^te von 1Ü taf 15 und die der ländlichen Mandate von 40 aus 43 erhöht werden W Wie vermutet, Mehr^l ^r A^arier aber dm jetzt entschtessen sein, lebe Vermehrung der stadtisa.«r Mandate | rundweg ab-.ulchnen, wodurch natürlich das ganze ZustaNdeSonmieii 'oer Vorlage sehe- in Frage gestellt werden wurde. Einen and^en srvsenüichin Punkt bildet die vom AuKchutz beschlossene Em ftibruna der P roportionalwahl in ren MNs größten Städten. Sie wird, jo hört man einsichtsvolle Brarrteller der Sach tage veftichern, nur dazu dienen, der Sozialdemokratte m den Städten fünf neue feste Sitze zu Meeren. Wir glauben doch, daß tarier Mcnlanb für d-rarttge g-2vatzte Experimente nicht der L-u&ac Boden ist, unsere ’&täbtc sind zu klein dafür, -selb^i in Württemberg, wo der Eedanke dcs Pwporzcs jinn eritenmalzn •5tft3ing tmn, W uum dessen Einführung aus die Krrane Vierte. Million Einwohner zählende Residenz Stttttgart beschränft. une . mück-te daher die Wahr nach gettennten Vezirkrtt, wie sie in der ! Anlage von tar Regtemng vorgesehen ist, twch inmer als der «rredttefte Wahrmodus eftcheinrn. . Die bürgerlichen Parteien wer- ixn vor allem darauf bedacht sein müssen, bei Einführung dos i direkten Wahlrechts nicht der verhetzenden Amtatwn des Radi teliSmus Vvrschack zu leisten, sondern dafür Sorge ju tragen, M Fortschritt der diresten Stinttnabgabe ckllen Wählern gleich Mßig zuteil wird und durch feine demagogische Maßnuhme ver- I des Frankfurter Börse, fei da- 31 mir Lteinheil fei der :: 117* 2OU6 — IJ (Ohn* fi-wnhr.) : lfl7*> :."3 ;:‘'<«1 o yi 410 L'7 S»7 (1000) Ort »TU [5001 473 530 «Jl 74G 1784 3«O *7 5!* *9 7,5 »3 169123 63 100 31 673 93 05 D 17217 0*9 Cil 37 1 "<,9 174H4 70 COO 744 63 WM (lOCO] 175023 75 (500) 31Ö 419 816 37 031 54 1 7 6037 76 133 334 160 ■ 990 1500] 97 187:31 M3 6*1 *-•! 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Baak Diskonto - Kowtnandlt Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- aad Ohio- Eisenbahn . - - 6O0-» (1000] 33 7 407 680 907 61135 (300) 4,4 30 7» 936 62C 7 >49 (300} *4 73 900 63 7 t 5M « 64r’t !>! 92 **• 4,7 84 847 650’3 13» 40 3M 568 94 6G0?? 141 TU 'VW) 412 39 «11 713 842 (3000) 008 67,-5* 75 «I» .17 68:01 333 515 71 (500) 7*1 87 817 48 W (500] 69155 ottfhtftet, Lei der der T'r.ksr des fcoimtoV .imster^eui Glück- löunftfichretcCTi des deutschen Reich» kan;ler-5 b:rla$. Ter deutsche Genera lkon) ul gab mehrere Lrbensau-reichnun -?n belannr. 812 24 1 5044 812 195 ?08 322 43 «80 (300] 1911« 24 52 20**9 15« 503 M9 «18 764 23,84 Gotthardbahn . ,».x . — Lombard Eiienbahi.».»• -IN ' »esterr. Staatsbahn . ’. -. lAltf-: Prince - Henri - Eisenbahn -. 13t* » «22 ' ",6 669 806 »35 252'» M3 533 , 4 57 «X. * , 253 «O ' .-o ??7 30 76 «54 25s - 77 .4» 44« HU 16 70 500) 255011 13 190 .'«, W, 6 4 84, M KM 256,-4 1>> 472 . | Ml <3 25730? 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Heute, "Hontag den 15. ?ü?oemder, abend« 9 Uhr: Bikel- flunbc nn Pufa^’aale. Pfarrer Bechiolsdeirnec. n «w ijw| ui vw ISO** 1*2 3M M >** 713 64 2311’* " * (20*0) 47! <1, *!* 9» 2524*9 253 4’. 1* " 1» *57 50 9,2 in 56 'm 9» 711 47 64 10 '«• [’-'Ol 57049 1,2 7*0 363 583t? 59013 77 (20(7'1 .'44 TM 87» 933 117123 flOOO) 7* t>: 6:t 'yce! H* )!'.>. 71 7» 637 57 8 (500] 120013 M ,30 51J 7,4 45 *46 121067 160 ?1» HOC. ) 14 512 (SOO) »5 (>«11 l . (lü.. : 13 (Xn’hdrurk vrrb«,*».) 7 Zlchtmc: 5. Kl. 221. Kgl. Prcuss. Lotterie. Ziehung vom 13. November vormittags. Ntrr Ole Gewinne Uber ?io Mark etnd den betreffenden Numrnera in Klamm- rn bc J^t. von etiSivärt« mit dnrchnämen Kleidern kamen und rtm c noch im fiesen '-eben muhten. Odmohl die *i'rrt, d:e der Straße denndet. nicht verschlo5en nxrr, fo kcnm d benu^t werden, inetl fonQ dei Ankunü de« Auge« die Leute alle den Bahnsteig betreten können, imd foimt die Mehr,»» wärt.g fern muß, nicht mtt^ahren ja können, nxd biH öfters rorfom. 1OOV0 472 33? «?* M M ?H, »!4 »72 ( 101 102’1 ’ «W 7M *4 «37 »I» lO-l -n »1 410 954 105 ' 87 250 810 448 '.’«] «M 11 OOl SO 90 750 106,r* M6 fWX>0) 8« 732 972 1 07? \ 43 «X» ’• 108:2» (5001 ?? 705 II 9- 109?44 613 6t» «73 (500) 72 *? (SOO) 300 * 57» ir») *-’.? 302114 U .42 ms n *•* «73 154* tfc 77 •!! 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In ihrem L>auS.)alt sei die Angetlagtc cm Muster non -coaxiamleit und tüchtiger vaus» »rau gewesen, die es verstanden höbe, ihre Wohnung zu einem Schauplatz reizender Geselligkeit auch ohne grobe Geldmittel zu machen. Ter .’seuge Borderel habe bekundet, da» die 'Angellagte durchaus uneigennützig gesinnt fei, bau sie ihre Siebe nicht verkauft habe. Temgegenüber habe der -Ltaawanivalt, um die 2lnkl.ige zu stützen, während der Untersuchung sogar einen Schutzmann beauftragt. Nachforschungen anzustellen, ob die Angeklagte nicht zum Gelderwerb auf die Strohe gegangen sei. Ter Verteidiger geht dann aus die einzelnen VerdochtSinoniente ein und erklärt den viel besprochenen Tintenfleck am Knie der 'Angeklagten bamit.^bau sie gefärbte Kleiber getragen habe. Vei bet 'Angabe ihrer Schmuck- fachen habe sie sich allerdings m Widersprüche verwickelt, aber nur, weil sic sich schämte, zu gestehen, bau ne Nachahmungen ihr« echten Schmucke« besitze für den Fall, hab der echte in« Leihhaus gewandert sei. Ter Verteidiger resümiert, baß bie 'Anklage :n sich zufammenfalle, ba kein Beweggrund zu einer so scheußlichen Tat vorhanden sei. Tie Au4führungen be5 Verteidiger« machten auf bie Geschworenen ersichtlichen Eindruck. — Ter Vorsitzende 650 530 Tendenz fest, aber ruhig. Berliner Börse, 15. November. Anfaagskarw». 117 220 4*« 780 70 56011 3,8 858 «05 39 57004 ?? 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Staatsaaleibe 4® 6 Co jr.Tdrken von 1903 Tarkeokse ....... 4 ; Griceh. llonop I-AcI . 4 , aasacre Argentinier 5. 3 , Mexikaner . . •F Cbineeen . Aktien: Bo-’ham Gus ... Badern» E. W. . ?n -01 »7« 4Inn» m 31» (*0) 9 8,6 o«D s2 -? (.fx-J ?«" MO 779 JO« 43‘ *3 ,25 1.500) 3*5 412 IX j»0-->| «21 701 11 ’ 1000] 670 92? 44,25 670 751 »4« 45. «TO 1-00 3s','/. Reichsanleibe y. do. - n (y*l 278»i «• 9> ar« Ih-o»’ 281 w ’« «2 ff ' n nn , 7tT 70 640 41 7« 9*1 fiOM) 206 1.500) 207080 2*9 !U Ml ! 0] 4*5 .'-W 45 «TO *39 903 208.0? ».3 4 «« «11 41 2OÖU13 30 145 97 (3*) 451 57» 87 6* 72« »30 77 Ängeklagtrn für den ülaler 527 4! 63 *-15 95" 277 IT (roo) rrr *7 451 540 -.3 3» 278 M >0 ; 204078 110 ( 500) 41 ?•«* *15 11 139.1- «<*,) «i 140.1 ■ t 11 ' (•’> rn 5.1 X’> 661 T ? incol «34 177,83 431 753 9* •X 178'11 47.: 77 79 C8* 179077 li? 4,9 7S» 18V' !" 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Herrn NechtSanrvalt Schröder in Friedberg eine Tochter. Verlobt. Frl. Flora Straus in Marburg a. L. mit Herrn Herrn iJifli 3d*1 74 *4, 811M 1» [1600] 13 »i 3)4 455 a’5 *0 82111 '"? M3 V*) 7 R4 978 flOO) 83 * 41 (,060) *3 47 93 9? [.*<*-') ??« [500] »I* 17 !* 4«3 645 90] 7 40 «'/» 84?l» 431 43 ftl TJS V *5? » 85013 (.410) *4, 4 * M3 «7.1 7.5 ('J.J «?7 W! 7« »3 944 89073 191 ?*» 411 8?0 «1 S»3 90: I* 277 1560 Ml 73 91 ' »73 .'0 (1OM) 92?M '--] 111 93 #1 (>*■'! M7 «3» »7 TM «IT 91 35 H> »1» «13 1» 's «I ( ->] *0 »17 »4 9Sw 50» *11 »16 «4 VN I » »3 411 (»^«l) 415 »1 M 7,6 v; « 7« «86 (ir*w>) 97103 » 45 4« 604 V. 731 837 SST U 981-» »Tl 7» MO 501 (500) «57 7» 99 r IM »77 (Scrichttfa^L w Bremen, 13. 7!ov. TaS hiesiae Schwurgericht verurteilte wegen keS am 4. April 1909 :n ’^remerhaoen begangenenen Mordes «t seiner Braut Üuise Leichtfeld den angeNagten Alexander Tegner, auS Ao ad in Ungarn gebürtig, wegen Totschlags zu 14 fahren Zucht - a u un? 10 Zabrcn e.^.per’u’!. Kl 297 m 777 298*1» in :a 29V ' «> :u 300 30150 CI - 30t । j >• :n I en (it 260 v: 417 MB *.-« M 9CS 261077 Ita «75 745 M3 262 o« 3» i)X31 263 i ?«6 300 ns 2641» r»4 55» «M «60 [500] »TS 263- M M 87 1?? TM 3_*1 46 50» 4S 266 UO ?!» 455 M 3M «37 9*7 267023 , 34 (1000) ?S 7 K (500) 365 <77 M 906 268 1 (STOo) <0 43 'M MO y j *!< 269078 13» 437 (1000) 7*3 94 .*5» [SCO) 6! 43 j.r. 34j ,t r. 101* 210 ?4 45 414 523 61 - , 21 Io» 7SL « »35 212 M 4 ' j» B.-X) (1000) 213ü?4 ?<1 t1000) LIS (5,1)] ---891 214073 372 TlCOO] 323 MO '97 215(4* (500) ’S 731 52 so» 43 216.:: 0*5 217WS7 43.’ 704 3 *•» 515 30 218:?» U3 Cj5 743 [500] 5-1 219&3J 3*9 470 M LingcsanSt. (erfir Form und Inhalt aller unter Diqer Rubrik stehenden Artikel übernimmt Die Rcdaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Reiskirchen. Tic M , v )t än d e am hiesigen Bahn- Hofe scheinen überhaupt kein Ende nehmen zu wollen. Wegen Alangel an Platz schritt man diesen eommer zum Bau einer neuen Wartehalle, die auch nun schon längere ^jcit fertig ist. ‘tict aber glaubt, sie diene dem reisenden Publikum jum Cchutz vor Wind und '.hieltet und besonders bei dieser Fabrevzert, der wird eines aiideien belehrt werden, eo konnte man am Freitag morgen bie Erfahrung machen, baö die Heute ihre iiiartejeit bei starkem egen auf dem Bahnsteig zubiingen mustken, währenddessen die Türe der Aiartehalle, vom Bahnsteig au«, trotz 'Anfragen der L'eutc verschlossen blieb. Ties ist um so trauriger, da viele Leute WM V 4» M 4 we • — r. v. 233 9*4 4 4 MO Vs • r- tx<’ »71 e* f >. '. 233« . 4. >11 tM« . 285 >7 14» *» r ' « 1^?: 'M TM Ml 166'1 • » < ?:• :> 257*n 2881«: * ?• »* »* ' Uarpcuer Bergwerk [^nrabnit* . . . Lombarden E. B. .= Nordd. Lloyd .. .* Ttlrkenlvac Tas arohe Drama, daß sich an den Namen der Frau Tiemkeil knüpft und das die ganze Stielt in Cpannung und Aufregung hielt, hat, rate nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme der letzten Tage nicht mehr zu zweifeln war, mit der Freisprechung der Angeklagten geendet. Ter TtaaiSa, walt hat in fernem i’lQiboaer bie Anklage wegen Mutiermordes fallen lassen, hielt dagegen die Angeklagte des Mordes an ihrem Ehegatten ' r fdniloig. Ter Beginn der DerteldiqungSred» bet Advokaten Aubin verzögerte sich etroaJ, da bet Cbmann der Gelchworenen krank geworden war und dies erit durch Nachfragen festgestelll werden formte. Ter Verteidiger ging in seinem Dlaidoyer, ebenso wie der Ttaatsanwalt das Leben der Angeklagten von Fugend auf durch, kam aber natürlich zu ganz anderen Ergebnissen, wie der össentliche Ankläger. Als Rrnb fei die 'Angeklagte, wie alle Kinder, vielleicht nicht immer bei der Wahrheit geblieben, sonst kSnne man aber ihrer Fugend (einen Vorwurf machen. TaS Verhältnis zu ihrem Vater allerzärtlichste gewesen. Tie Ebe sonderlich glücklich gewesen, bei auch keine besonders grobe Leidenschaft C anada E. B......18-.80 Darm Städter Bank .» . . 136.70 Deutsche Bank . 24MO Dortmunder-Union C.c-. - . 92.80 Dresdner Bank .,eÄi. 168.70 Tendenz: fest. IU •€.• *41 146* Statt besonderer Anzeige Postmeister i. P (1859-60) I. A : Staudinger Statt besonderer Anzeige. 6242 Die Beerdigung findet Dienstag, 16. November um l1/» Uhr, in Trohe statt. roet in Gienen. (6218 Butzbach, 13. November 1909. Giessen, Berlin, Haarlem, den iZ. November 1909 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Annie de Boer Andreas Euler Anna Sciiönhuth, geb. Euler Anna Euler, geb. Duchrau Eans Schönhuth. Versteigerung. Dienstag den 16. November, nachmittags.2 Ubr, versteigere icb Neustadl 55 oaniPT gegen Barzahlung: Jbt 2 Pferde, 1 Rollwagen, 1 Fahrrad, 2 Pianinos, 1 itafienictu.anf, 1 Registrierkasse,! Grammophon 1 Eisfchrank, 2 Hobelbänke, zwei Ladenschränke, 1 Theke, 51 Büfetts und andere Dibbel. Born, Gerichtsvollzieher Im Namen der trauernden Hinterbliebenen August Klingelhöffer Gr. Finanzamtmann in Mainz. 3m Namen der trauernden Hinterbliebenen H. Schmidt. Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 16. November a. e, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes. Blumenspenden und Kondolenzbesuche dankend verbeten. Die Beerdigung findet Dienstag den 16. November, »/, Uhr nachmittags, in Giessen vom Portale des alten Friedhofs ans statt. Die Arbeiten und Lieferungen der Materialien zur Herstellung eines Kreuzungs- und Uebcrbolungsglelses und zur Verlängerung der Ladeitrahe auf Bahnhof Reichelsheim sollen vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind bei der unker-eichneten Inspektion einzusehen und können auch gegen postfrele Einsendung von 150 mit em!vrech?nder Aufschrift sind bis zum 27.Nov. 1909, vormittags 11 Uhr einzureichen. — Zufchlagsfrift 4 Wochen. G : esten, den 13. November 1909. . . Grostherzogliche Eisenbabnbetriebs JnspekUon 2._________ C. B, erlaubt sich unterfertigter C. C. von dem am 11. November 1909 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Göbelnrod für das Rj. 1910 liegt vom 17. d. MtS. an acht Tage lang auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht der Interessenten offen. Göbelnrod, den 12. November 1909. 6237 Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod. Damm. talir hpM nach eigenem Rezent zum Kochen, Braten und Rohessen zubereilet, emvnehlt in nur hochfeiner Qualität mlo9 Schreiner, Metzgermetster. Trohe, am 14. November 1909. Seinen lieben a. II a. H. und auswärtigen i. a. C. B Darmstadt erfolgten Ableben seines lieben a. H. geziemend in Kenntnis zu setzen ■J . liefert billigst die Brührsche Kuverts mit Firma drn^r^e\T^eBßuetschuistrj Wilberger PstthevMeMgsverein. Die noch rückständigen Beiträge vom 2. Halbjahr, welche bis zum 1. Dezember l. Jrs. nicht bezahlt sind, werden ohne weitere Aufforderung durch Nachnahme erhoben. Samstag abend 7 Uhr verschied plötzlich, infolge eines Schlaganfalls, im Alter von 72 Jahren, unser Heber Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Klingelhöfffer Grossh. Regierungsrat i. P. Hiermit seven wir unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Vorstandsmitgliedes und sernerzikU Mitbegründers Herrn Philipp Euler in Kenntnis. ,.D‘511 Wir verlieren in dem Verstorbenen einen eifrigen Förderer unserer Besnebungew der uns immer treu mit Rat und Tat zur Seite stand. Wir werden ihm stets em ehrendes Andenken bewahren. . Die Beerdigung findet Dienstag mittag 3 Uhr aut dem neuen Friedhof durch Herr Prediger Klauke statt. Wir bitten unsere Mitglieder um möglichst zahlreiche Beteiligung. Freidenker-Vereinigung Gienen Grünberg, am 12. November 1909. Der Rechner Heinrich Zimmer II. Statt besonderer Anzeige. Heute vormittag 10 Uhr verschied plötzlich und unerwartet unser guter Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater und Bruder Herr Christoph Schmidt im 79. Lebensjahre. Freitag abend 8 Uhr entschlief sanft nach längerem schwerem Leiden unser innigstgeliebfer Herr Philipp Euler Schneidemühlenbesitser K 53, 09. _ [BVu Donnerstag den 18. Novbr. 1909, nachmittags 3 Ubr, werden in unserem Amtszimmer die dem Georg Willig und Ehefrau geb. Höhnte in Frankfurt a. M. zugeschriebenen nachstehend verzeich' neien Parzellen versteigert: Fl. 1 Nr. 849-/10 = IW qm Grabgarten in der Schevpenea 8=1.1 9Zr. 850-/.O = 307 qm Hof- reite daselbst Fl. I Nr. 849" i0 =266 qm Hof- reite daselbst Fl. I Nr. 849®, 10 = 118 qm Grab- garlen daselbst, identisch mit Hotel „Grotzherzog von Hessen". Gießen, den 3. November 1909. Grobherzogliches Lrtsgericht. ________I. 9L: Keiner.________ Für ZucKerKranlie ona ANierenleidende M DL J. Schäfer’« Q physiol. Nährsalze Ea B ohne Dlützwacg, ärztlich M etnpfohl.,PteisM.3.-u.4.50. KB Hl Zu hab. in Apotheken, venn MB BQ nicht erhältlich, bei WM HS Dr. J. Schäfer. Barmen 27 BB Ml '4’erther^trasse 91 KG Belehr Broschüre gratis ■■oft 3$ W I >*' Oi « M SsflS?i 1 —M» !■!"! I l ■*. I *l*n 82. Lebensjahr. im I (6246 Giessen (Stephanstrasse 11), den 15. November 1909. Die Beerdigung findet DieneUg nachmittag 81/, Uhr von der Kapdle des neuen Friedhofs aus statt "T Nur vom 15—27. November. Leder- R Galanterle- larei ■■■ 8-0 ©ö wa?En 90 2.80 empfiehlt und Seltersweg 2. Pfß. Mk. Mein WeihnacMsverkaui Grosse Auswahl Billige Preise Kuder & Sonneborn bitte reoht zeitig aufzugeben. 6248 Aur lüB. Kann, gegenüber der Stadtkirche. Marktstr. 5. Telephon 66S. Emser Pastillen Altbewährt gegen Husten, Heiterkeit Handschuhe n Strümpfe Reiche Auswahl in banmwolL, wollenen and seidenen Qualitäten für Damen, Herren und Kinder. an Stark riekte Herren-Socken Paar von an an an Paar ron an Eigene Spezlalmarken und teilweise eigene RH - Pf<. Pt«. Pf« Pf«. Pf« Achtungsvoll Louis Löb. 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