Nr. «2 Geichailöil. des (Biefa. i r 4 8 Z Htm Stad«®“1 I» in bt ri9 16 m m in- st, Stclhingunl.bcfrfjeib Anim Schriill.AMboieunl-M gai Beamter sucht für titern aus der Lchulr fomir ?°Mr Llellung in flein. Mw nut Kmdern, do sie kmdemeundiich ist, der Gejchä'tss!. d. Giesien-,'« BMe ' Atnctiditnmue gewän- Lchrr'üche ÄMüote S 9, !N •n Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedrtron und Vertag: ess>5L Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGreßew “ycnitein -^_des8°Iosi n lö ril F »n bi gfl- Beamter *® gÄS'Ä Nedlngungen- « H’elBS. önfptto1 16 W*5 •JrSttlMttIn EtenoM JUlDlflll Schreibmasih-^- 'uchl vasiende Steüun.qs: h. •. oder auswärts p. 1. Aum Zchrüll. Ängebote «tz- tmbiefMoMitäeb.fa ■ Jnn,UüchtigerBuchha!i -S Jahr au§ heiler Stumlit, t jabrifler, flotter Korres^- UiUl-irranzöiisch, Stenoqrr: 'l'l(il(bineni6teib„nrminoil?.: haitungsarten u. Sontoroiic: Kenntnifie divers. Branchnii Kapitalist p Zwei junge Leute suche-/ Beteiligung an einem w- Wik. 25001 K'HZLZ S6UB1 L'°l k toiettn Merodes MM 'dei ergebenst ein H.^appmann, EdcsKoiosieumtz tzje^ DirekH»"- DieÄsi;: «•■Sä 6”*b ""'ÜerJ«8. Los entscheiden, wer die eine und wer die andere bekommen solle, damit keiner sich benachteiligt fühle. Tas Schicksal weist dem älteren die Farm am Hartem zu, dem jüngeren die aus Manhattan. Ein paar hundert Dckllar hatten die Farmen gekostet und die beiden Brüder siedelten sich an. Sie sind geachtet und beliebt: ber ihren Nachbarn, so viel sic können, suchen sie der Gesamtheit zu nutzeir und ihren Nachbarn durch Rat und Tat zu helfen. Beide sind gleich fleißig, verstehen sich gründlich auf Landwirtschaft nnd sind rn icdcr Beziehung gute Bürger ihres Staates. Ihre Kinder wachsen zusammen auf und erhalten eine gemeiiiscmre Erziehung. Die Ausdehnung von Newyork nach Norden macht die Kinder des jüngeren zu Multimillionären, während die des älteren, einfache, wenn auch wohlhabende Farmer bleiben. Sie haben! von ihren Vettern nur den Vorzug, zu der Menschenklasse zu gehören, die ihren Mitmenschen gewisfe Tienste zu leisten hat, um für sich den Lebensunterhalt zu erwerben. Wer oder was hat diesen Vermögensunterschied bewirkt? Nicht die Arbeit, nicht besondere Talente, nicht überlegene Fähigkeiten wie Klugheit, nicht größerer Unternehmungsgeist, nicht größere der Allgemein- heit geleistete Dienste. Die Allgemeinheit hat die Millionen dieses Millionärs geschaffen. ©ein Reichtum wuchs ebenso schnell während seines Schlafes wie tonljceub seines Wachens. Ter Reichtum! würde genau so sicher eingetroffen sein, wenn nicht er, sondern,' fern Bruder auf Manhattan gewesen wäre und er am Hartem. Ter jüngere der beiden Farmer, nun ein Großgrundbesitzer, stirbt, und eine Generation später auch seine ftinber, jedes Millionen hinterlassend, da unterdes die Farrn Teil der Großstadt geworden Ut und Riesengebäude auf die,em Grund und Boden errichtet sind die jährlich Hunderttausende als Renten abwerfen. Wenn beim Tode dieser Kinder jenes Farmers, die weder „gegraben noch gesponnen" haben, der Staat ,ich hinstellte imd erklärte: durch die Vermehrung ihrer Mltmennschen der sogenamtten Allgemeinheit, Pt der Rerchtum der.Erben geschamn worden, und es sei nicht mehr als recht und brllrg, öaB diese ein gut Teil davon an die Allgemeinheit abgaben — welcher Gesetzesflmon würde da verletzt werden? Dw Allgemeinheit hat zu Lebzeiten auf den Teil ver- ii.Kett der ihr zukmn, nun darf sic ihren Teil fordern. Es gibt y-alle, wo Reichtum zum größten Teil die Frucht per- fonlicheer Anstrengung und Befähigung ist, und in diesen Fallen ist es befser, wenn der ^>taat Kapital uni Befähig nutz arbeiten laßt - - es ist der beüe Äns^rn zuu, Erfolge — zum Wohle und zur Vermehrung der Hilfs mellen des Landes. Es M Nicht ttug, Arbeitsbienen zu stören, es ist klüger, sie weiter Honig emhvlen zu lasten, ihr ganzes Leben lang. Aber wenn der Tod Ito von der Arbeit abruft, dann sollte ein Teil der Honigwaben den anderen Bienen zugut? kommen, wann dies geschieht, ist unwesentlich, wenn nur schließlich doch das Nationalvermögen fernen Tsl erhAt. Mark: Kap .44, Taubstummen- und Blinden-Anstalten, Einnahme 18 888 Mark, Ausgabe 113 562 Mark: Kap. 45, Privat- Erziehungs- und Besserungs-Anstalten, Ausgabe 6000 Mark: Kap. 46, Hofbibliothek, Ausgabe 81192 Mark; bei letzterem Kapitel beantragt Abg. Hauck, einen Betrag von 5000 Mark zur Beschaffung von Volksbibliothekcn einzustellen und empfiehlt, damit das Budget nicht belastet -wird, diesen Betrag beim Kap. „Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke" in .Abzug zu bringen. Geheimrat Dr. Eisenhuth äußert Bedenken, den letzterwähnten Dispositionsfonds zu verkürzen. Es seien auch bisher schon die Gesuche von Gemeinden um Gewährung von Unterstützungen für Volksbibliotheken stets berücksichtigt tvorden. Nach Annahme des Antrags Hauck würde aber der Staat allein die Mittel dafür aufbringien müssen. Nachdem sich auch Minister Brann in ähnlichem Sinne geäußert und Berichterstatter Brauer dagegen und mehrere andere Redner dafür gesprochen, wird der Antrag Hauckängenom- men. Bei Kap. 47, L a n d e s m u s e u m , Einnahme 3500 Mark, Ausgabe 99 020 Mark, verlangt Abg. Dr. Osann, das Museum am Sonntag länger für das Publikum offen zu ballen, in Berlin z. B. würden die Museen erst nachmittags 5 Uhr geschlossen. Geheimrat Weber erwidert, das Landesmuseum werde vom 1. April ab am Sonntag nachmittag 2 Stunden geöffnet sein. .. wird daran t gcncirnilgt, ebenso ohne Debatte die Kap. 48—58, betr. Denkmalspflege, Römisch-Germanisches Zentral-Museum, Historischer Verein, Historische Kommission, Zen- traluclle für die Landesstatistik, Geologische Landes-Anstalt, Geophysikalischer Landesdienst, Aerztlicher Dienst, Impfwesen, Hebe- ammcn-Lehranstalt zu Mainz, LandeS-Jrren-Anstalt bei Goddelau, Heppenheim und Alzey, Alieesttst bei Darmstadt. Bei Kap. 58 a, Provinzial-Siechen-Anstalten, beklagt Abg. Dr. Frenay, daß nicht auch der Anstalt zu Starkenburg ein ebensolcher Staatszuschuß gewährt wird, wie den Anstalten in Rhein- und Oberhessen. Abg. Dr. Osann bemerkt, der Zuschuß werde den beiden Provinzen für die Aufnahme von Geisteskranken gewährt. Nach einigen Bemerkungen des Geheimrat Weber wird das Kapitel genehmigt, ebenso Kap. 59, Heil- und Pflege-Anstalt zu Nieder-Ramstadt. Bei Kap. 59 a, Forderung der Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte, Ausgabe 6968 Mark, kritisiert Abg. Berthold, daß die Gemeinde Astheim Baugelände für 50 Psg. pro Quadratmeter erhielt, während die gemeinnützige Baugesellschaft 1 Mark zahlen mußte. Abg. Reinhart spricht den Wunsch aus, daß der Jahresbericht der Landes-Wohnunasinspektion frühzeitiger sertiggestcllt werden Möge; es sollten auch mehr Frauen zur Inspektion l)eran- gezogen werden. Ministerialrat Dr. Us'inger sagt, die Fertigstellung des Berichts werde so sehr, wie möglich beschleunigt und in einigen! Tagen vvrgelegt tverden können. Das Kapitel wird darauf bewilligt, ebenso die Kapitel 59 b bis 74, betr. Untersuchung der Flußläufe, Abwehr und Unterdrückung^ von Viehseuchen, Fürsorge für Hinterbliebene von Beamten, Jnvalidenversorgung, Armenpflege, Arbeiterkolonie, Landeskreditkasse, Landwirtschaftliches Unterrichts- und Versuchswesen, Boden-Meliorations- und Wasserversorgungswesen usiv. Bei Kapitel 75, Forderung einzelner Zweige der Landwirtschaft, kommt bei Titel 1, Weinbau, Minister Brau n auf den! Reblausfall in Hahnheim zurück und legt dar, daß daselbst genau nach den gesetzlichen Vorschriften verfahren worden sei. Die 143/t'Morgen hätten den Urschriften gemäß ausgerodet werdenf müssen. Ein Rückersatz der Prozeßkosten sei schott wegen der Konsequenzen nicht angängig. Im übrigen versichere er, daß die Regierung den Wünschen der Bevölkerung stets mit Wohlwollen entgegenkommen werde. Abg. Molthan erklärt, daß ihn die Worte des Ministers nrcht befriedigen konnten; die Regierung hätte wenigstens einen! Versuch zur friedlichen Verständigung machen müssen. Darauf werden bewilligt: je 2000 Mk. für Hebung des Kleinwinzerstandes und für Bekämpfung von Reblausfchädlingen und» 45 000 Mk. zur Bekämpfung der Reblausgefahr. Der Titel 7 des Kapitels beantragt als Staatszuschüsse zur Verfügung der Landivirtschaftskammer nach Maßgabe der hierüber bestehenden gesetzlichen Bestimmungen eine Ausgabe von 144 190 Mk. Diese Summe wird genehmigt, ebenso der Antrag Bähr-tzaas- Korell, den Betrag von 17 800 Mk. für Pferdezucht in einest Stimmungsbild aus dem preiitz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 13. März. „Keine Berliner Frage und keine Parteifrage" ist dem Abg. Rosen olv das Grünewaldproblem, das das Abgeordnetenhaus am Samstag fast während der ganzen iünfstündigen Sitzung beschäftigte. Er sprach damit aus, was die Ueberzeugung der gesamten Linken ist und die Ueber- ;eugung jedes unbefangenen Beurteilers sein wird. Nicht nur darum handelte es sich bei dieser Debatte, ob eine Amputation an der Lunge Berlins vorgenommen werden sollte, sondern um die Feststellung eines Prinzips. Die Frage stand .zur Entscheidung, ob der Fiskus berechtigt sei, ohne Rücksicht auf die Ges u n d h e i t s v e r h äl t- itfJe der großen Städte mit den Waldungen n der Nähe diese'r Städte Spekulationsgeschäfte zu treiben, sie rücksichtslos abzuholzen und Iber Bebauung zu erschließen. Das Haus hat ja kein materielles Recht, die Verkaufspolitik der Forstverwaltung zu Kindern, es hat nur ein moralisches Recht, gegen sie Ein- tzpruch zu erheben. Bon diesent Rechte machte dic^ Linke ausgiebigen Gebrauch: Ihre Redner, der Nationalltberale '. Bülow-Homburg und die Freisinnigen Rosenow :mb Dr. Pachnicke, redeten dem Minister tvegen seiner Attentate auf den Grünewald scharf ins Gewissen. Aber i'ie fanden bei ihm umsoweniger Neigung zur Kapitula- 1 ion, als ihm in den Rednern der Rechten und des Zen- ' rums eifrige Waffenbrüder erstanden. Zwar gaben sich uch diese als Gegner zu weitgehender Abholzungen, aber die von Herrn v. Arnim geplante, die ein Viertel des 1 wunewalds vernichtet, erschien ihnen nicht zu lveitgehend. Üe Rechte glaubte das, was sie an den Berlinern und den «Zroßstädtern überhaupt sündigte — denn nach Berlin wird der Forstsiskus anderer Großstädte in ähnlicher Lage nicht l mae auf ein gleiches Verfahren warten lassen —, die Mechte glaubte thre Sünden gut zu machen durch eine Resolution, die die Uferpromenade an der Havel und den ^runewaldalleen für die Spaziergänger rettet. Selbst diese verschämte Resolution fand vor des Ministers Augen keine • nabe: befe Haus nahm sie selbstverständlich an. Im irbrtgen kann der Minister nach Herzenslust mit dem Grünewald und allen anderen Staatsforsten anstellen, was er mitt und was ihm günstige Gelegenheiten zu fiskalischer busmacherei ratsam dünken lassen. Vernunft, Gerechtigkeit, Volks- und Staatswohl sprechen — das weisen die liberalen Redner überzeugend nach — gegen die fiskalischen >aldfchlächtereien. Aber der Fiskus ist im Besitz, aber ist r im Recht? Und die Kommunen, die sich Waldterrain in ücer Nähe erhalten wollen, werden, wenn sie's mit dem Fiskus als Waldbesitzer zu tun haben, tief in den Säckel greifen müssen. Dialog un wissenschaftlich Wärke, de sik mit plattdütsch Sprack un Ort besäten. Tvirst geben wi en alphabetisch Verteeknis von de Anters, denn en alphabetisch Verteeknis von de Böker. Uem dat ©Öfen lichter to muten, heb den toi vor jedes Bok en Nummer sett't un biss' bi den Anter in dat irst Verteeknis anfügt. Will wm Bispill wer Reuters Marke köpen, dann kickt he sik bi den Namen Reuter den Tallen an un fielt in bat tweet Register biss' up; dar sinnt he denn allens, wat Reuter schreben hett. So gah denn in de Welt, leew Böking, in wisst Ide Plattdütschen, wo grat ehr Schatzkamer is, un sorg' dorfor, bat de plattdütschen Böker ümmermihr Ansehn in Hütten, Hüst un Harten gewinnen. — T a n t r is - T r i sta n. Im ersten Märzheft der Zeitschrift „Bühne und Welt" veröffentlicht der bekannte Germanist Prof. Wolfgang Go l t he r-Rostock, der Verfasser eines umfangreichen Werkes über „Tristan und Isolde in der Dichtung" und neben dem Franzosen Bedier heute wohl der beste Kenner des weitschichtigen Stoffes, eine interessante Untersuchung über das Abhängigkeitsverhältnis von Ernst Hardts preisgekröntem Drama „Tantris der Narr" von seinen mittelalterlichen Quellen. Wie Golther feststellt, hat Hardt namentlich die mittelalterliche Legende von der „Folie", Tristans Narrheit, benützt, aber mit Tristan dem Aussätzigen und Tristan dem Narren aus dem Reichtum der Sage keine glückliche Auswahl getroffen und die rohen Züge seiner Vorlagen, die von den höfischen Dichtem Thomas und Gottfried von Straßburg mit Absicht ausgeschaltet worden sind, noch vergröbert. Falsch betonte unb falsch geschriebene Namen bezeugen, daß Hardt seine Quellen nur sehr flüchtig kennt. Golther kommt zu demselben Schluß wie unlängst der Breslauer Literaturhistoriker Prof. Max Koch, wenn er schreibt: „Es scheint, als wären die meisten Preisstiftungen nur dazu da, um mit ihren Krönungen der Idee ihres Namens schnurstracks zu widersprechen imd die Preisrichter $u blamieren: Die Geschichte von dem einer verlorenen Rotte preisgegebenen naefteu Weibe — gefrönt im Dlamen Schillers! Ter doppelte Schillerpreis fi'ir Tantris ist der reinste Hohn." — Das Problem des Reichtums. In einem Aufsatz den die „Neue Revue" veröffentlicht, stellt Andrew Carnegie, der amerikanische Multtmillionär, Betrachtungen über das Problem des Reichtums an und entwickelt, daran anschließend, feine zurzeit der Erörterung der deutschen Nachlaßsteuer recht aktuelle Idee einer Progressiven Besteuerung der Vermögen beim Tode. Carnegie untersucht an einem Beispiel, woher und wie Reickstum entsteht. „Nehmen wir einmal einen biederen fleißigen Farmer, der sich so viel erarbeitet hat, daß er jedem seiner zwei Söhne eine Farm kaufen kann. Beide nehmen sich Frauen aus ber Reihe der Töchter des Landes, tugendhafte Mädchen aus guter Familie. Sie finden verkäufliche Farmen, eine auf der Jnseh Manhattan, eine andere jesjeitä des Hartem Sie taffen das Kleines Feuilleton. Eine deutsche Theater-Ausstellung wird im Mihjahr 1910 von der Gesellschaft für Theatergeschichte in den .lLsitellungShallen am Berliner Zoologischen Garten veranstaltet rjarben. Die Ausstellung soll die doppelte Aufgabe erfüllen, ;ieerfeito dem Beschauer in möglichster Vollständigkeit uni) Treue Faktoren vorzuführen, die das Zustandekommen der sze:.^schen ddftung ausschließlich der Persönlichkeiten der Darsteller ermöglichen und bedingen, anderseits eine Sammlung der historischem jeugniifc zu bilden, die sich als Niederschlag der Leistungen vt Schaubühne im Laufe der Jahrhunderte ergeben haben. Die x n praktischen Theaterbetrieb gewidmete. Abteilung wird dem- »Lch die Theater-Architektur, die verschiedenen Bühnensysteme, )!,■: akustischen unb optischen Theatermaschineu, die Darstellurrg rooit Naturvorgängen und Geräuschen, gemalte und plastische De- fo rationen, «Vorhänge, Modelle, Stoffe und Kostüme, die Er- rmgniffe der Friseur- und Schminkkunst, vor allem aber die, «Ute bunte Welt der Requisiten umfassen. Tie Gesamtmaterialien ir.r die Ausstattung des Zusckstiuerraumes, der Garderoben und des lveaterwirtschaftsbettiebs, die mannigfachen Erfindungen für )suerschutz und Theater-Hygiene, sowie eine reiche Ausstellung vet Fachliteratur, Theaterphotographien usw. sollen sich mi- djjlie&en. Die theatergeschichtliche Abteilung wird neben Kostümen IMS Requisiten, Oie durch ehrwürdiges Alter, SlÄinheit der Aus- üprung ober die Berühmtheit ihrer einstigen Träger von Jw- iMsse sind, in historischer Ordnung, vor allem Bilder, Büsten, luitographien berühmter Dramatiker, Komponisten, Bühnenleiter nii> Bühnen angehöriger, die Hauptwerke der einschlägigen Lv- lecatur sowie Raritäten und Kuriosa, Theaterzettel, Programme, ffteressante Theaterakten usw. bringen. Die großen deutschen Ziamatiker sowie Meister des Auslandes, die wie Shakespeare pto Ibsen gewissermaßen die Unserigen geworden sind, sollen in . kkMossenen Abteilungen vertreten sein. Desgleichen die ftihrenden latschen Bühnen in Vergangenheit und Gegenwart, so daß der Schauer ein möglichst abgerundetes Bild der gesamten Ent- pi-llmig des deutschen Theatenvesens erhält. — Verteeknis von Pla11dütsche Böker. HergesteUt Iton Albert Schwarz un August Seemann. (Berlin, W. Röwer.) 'JDert Schwarz sagt darüber im „Vorwurt": Up den 19. Verbands-- iig von den „Allgemeinen Plattdeutschen Verband", de 1907 lStettin afhollen würd', fenr u. a. ok en Andrag von den Vereeüi ,i§llngs holt fast" to Barmstedt un den „Plattdütschen Verein för Ätock un Uemgegenb" to Beradung: „de Verband mücht borför frzen, bat en Verteeknis von bc plattdeütschen Dichters ehr hä'er mtgebcn würd'." Darin upnamen. hebben wi in irfte i’.wg’ bc belletristisch plattdütsch Literatur, bc södder 1870 in ’n bo chaunel to lobben is, denn oewer ok Böker nüt ptottdütscheni 'nett bei (t'i?’'®*1 turrn. politische Lagesscha«. Entwurf eines Gesetzes über Schiffahrtsabgaben. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht ben Entwurf eines setz es betreffend, die Erhebung von Schiffahrtsab'gaben. Artikel 1 dieses Gesetzentwurfes ändert den Artikel 54 der | Kleichsverfassung dahin ab, daß es nach Streichung des Meiten Satzes Abs. 3 dieses Artikels jetzt im vierten Absatz h«ißt: In allen Häfen und auf allen natürlichen Wasser- i ittraßen dürfen Abgaben nur für solche Werke, Einrichtungen -'Ler sonstige Anstalten erhoben werden, welche den Verehr wesentlich erleichtern. Diese Abgaben dürfen bei staat- ^'iHeit Anstalten oder Wasserstraßen, die zur Herstellung umb Unterhaltung erforderlichen Kosten nidjt übersteigen, mr Bemessung der Abgaben können die Gesamtkosten für Stromgebiet ober das Wasserstraßennetz zu Grunde 5 gelegt werden. Jin Artikel 2 des Entwurfes bestimmt § 4, öoB die Einnahmen aus den Abgaben nur zur Deckung der L cmvähntett Herstellungs- und Unterhaltungskosten zu verenden sind. Ferner heißt es im Artikel 2, daß in der | 'NrtoaUung eines von mehreren Bundesstaaten zur gemeinsamen Erhebung von Abgaben geschlossenen Zweckverbandes, den Schiffahrtsbeteiligten die Mitwirkung einzuräumen ist. Tritt ein Bundesstaat dem Zweckverbande nicht bei, so kann er von dem Bundesrate zum Beitritt oder zur Vornahme oder Duldung von Stromverbesserungen verpflichtet werden. Artikel 5 bestimmt schließlich, daß landesrechtliche Vorschriften, welche der Erhebung von Schiffahrtsabgaben entgegenstehen, außer Kraft treten. Unruhen in Samoa. Zü Samoa hat bei dem Alter des Oberhäuptlings Ma- taafa die Nachfolgerfrage schon jetzt eine schwierige Lage geschaffen. Im Zusammenhang hiermit hat sich unter Führung des angesehenen Sprechers Laucki von der Insel Sawaii eine Bewegung gegen bie deutsche Herrschaft bemerkbar gemacht. Laucki hat Massendemonstrationen seiner Anhänger gegen die Regierung herbeigesührt und ben Anordnungen des Gouverneurs keine Folge geleistet. Es ist dem Gouverneur Dr. Solf indessen gelungen, Ausschreitungen sowohl seitens der Gefolgschaft Lauckis, wie auch der dieses Vorgehen verurteilenden regierungstreuen Samoaner zu verhindern. Zu irgendwelchen Kämpfen oder auch nur Tätlichkeiten kam es nach den vorliegenden Meldungen nicht. Auch direkte Angriffe gegen die weißen Ansiedler finb' nach Lage der Verhältnisse kaum zu befürchten. Im Interesse der Wiederherstellung der Ordnung und Sichentng ber Lage ber weißen Bevölkerung hat es jeboch ber Gouverneur für erforberlich erachtet, um Entsenbung einiger Kriegsschiffe nach Samoa zu bitten. Der Chef bes Kreuzergeschwaders in Ostasien, Kontreadmiral Coerper, ist demgemäß beauftragt, sich mit drei Kriegsschiffen nach Samoa zu begeben. Der Kreuzer „Leipzig" mit dem Geschwaderchef an Bord sollte bereits heute in Apia eintrefsen. Das Kanonenboot „Jaguar"' ist von Ponaps ebenfalls nach Samoa in See gegangen und wird dort am 23. d. Mts. erwartet. Der Kreuzer „Areona" mit dem Begleitschiff.,,Titania" (Kohlen- dampfer) werden etwa am 23. d. Mts. in Apia ein treffen. Es steht zu erwarten, daß die Anwesenheit dieser Kriegsschiffe genügen wird, um die Bestrafung ber Schuldigen unb bie Wiederherstellung ber Orbnung ohne Kampf herbei- zusühren. öioeite Kammer. Darmstadt, 13. März. Am Ministertische: Die Minister G n a u t h unb Braun, Geheimräte Dr. Eisenhuth unb Frhr. v. Biegeleben, Mit- nisterialräte Dr. U s i n g e r unb Süfsert. In der um 9yi Uhr vom Vizepräsidenten Korell eröffneten Sitzung wird mit der Spezialdebatle zum Etat fortgesahren. Abg. Dr. Osann bringt zu Kap. Volksschulen iwch verschiedene Wünsche vor. Nach des Redners Ansicht könnten die Schulkommissionen aufgehoben oder andere Bestimmungen über ihre Zusammensetzung getroffen werden, so durch Ueberttagung des Vorsitzes auch auf Lehrer. Im preußischen Abgeordnetenhanse habe der Abg. Schiffer das passive Wahlrecht im Gemeinderat für die Lehrer verlangt; man könne diesem Verlangen auch für Hessen beistimmen. Die Lehrervereine sollten bei wichtigen Gesetzesänderungen in Schulfragen als Sachverständige gehört werden. Redner verlangt dann noch die Herabsetzung ber Schülerzahl in ben Volksschulklassen und fordert eine Vereinfachung des'lGeschäfts- ganges bei Anordnungen' der Schulbehörde vor. Abg. Reinhart wünscht eine Besserstellung ber israelitischen Religionslehrer und regt an, dieselben staatlich als Volksschul- lehrer anzustellen. Geheimrat Dr. Eisenhuth erklärt, baß bei einer bevvr- stehenben Revision bcs Volksschulgesetzes vom Jahre 1874 die vom Abg. Dr. Osann gemachten Vorschläge unb Anregungen Berücksichtigung finden dürsten. Dem vom Wg. Reinhart geäußerten Wunsch auf Anstellung ber israel. Religionslehrer werde schon jetzt nach Möglichkeit entsprochen, doch würbe dagegen biswei^n von den GeTn-eindcvorständen Widerspruch erhoben. Das Kapttel wird darauf bewilligt. Ohne Debatte genehmigt das Haus dann Kap. 42, Turn- und Zeichen-Unterricht, Ausgabe 16 700 Mark; Kap. 42, Landes-Waisen-Anstalt, Einnahme 41 551 Mark, Ausgabe 193 066 Zweites Blatt ISS.Jahrgang Montag 15. März 1908 E^chetnl tLgttch mil Ausnahme des Sonntags. a AM -X A AA Rotationsdruck and Verlag der Brühllch« Die „Gießener Samenblätter- werden dem 1T /I O K I """-rsums - Buch- S'-mdruckeret. »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das 5%^ 1? tik « M LL. > j/W W M VÄ £L V @ „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal T v v V V wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» w < ▲xr • * < fragen" ersche.nen monatlich zwemtal. ©Mk €ttnirr u bCTmlltqeiT Weiler imro bmnHvK ffmRtet 76, der-: bau, Aiuigab 22826 Mk, btt Kapitel 77, ffw:fn'traynnn'cn. ^fu^qabe 1 248 780 9tf., bongen bie 3Uy öc t b< n r c i d>. x>a a », Berthold und Len ft selber vertchi-bene Lvkalwüniäx vor, auj welche Geh Rat fofyr. v Biegeleben kurz erwidert TaB Kapitel wrro darauf genehmigt, ebenso Kapitel 78, Han delskamrncrn, 21 130 Mk und die folgenden Hapuri: A-rderurig des hramuinntidKi» Fortbildungsunt rcickts, 17 30* Mk Tech nische < rumtun tenüft rnstallen 800 -? Entialtung und Pflege be-t Orbnungs- und Schön heilS- ''■ii und häuslichen Wesen der Birtschaftlichkeü und 3pariam!ctt und ähnlicher, namentlich zu den Vorzügen einer lüditigcit Hausfrau gehörender Eigenschaften artraei Unter, ■• kann m l»ft zu einer Cuefle wertvoller Einflüsse für die VervoUkomm- nung des »triste- uub t^emü!Siebens der Schülerinnen werden. Tie Grenjzlimen zwischen einem wichen zugleich Ertziehungszw.cke vcriotgenden und einem reut sachlichen Unterricht ist freilich im EiiizcUall oft schwer \u ziehen, wenn efi sich hei dem Lchr- gegenftand an sich um lör per liebe oder meckianlsche Fertigkeiten danbelt, da die theoretisch gekenn zeichneten Unterscheidungsmerk-' inale im praktischen Leden nicht immer iebari berDortreten. Ein Mitch • -. auch .i'ii erlich < > kennbare - seiclnn füt der ersteren Art nritb in der Regel bann zu erblicken fein, dast die Erteiltmg eines fest abgegrenzten, methodischen Unterrichts vorliegl Tagegcn ist es nicht crrorberlidj, dast der .'öanbarbeitö- unterricht ui einer mehrere Lehrgegenstande umfassenden Er» zielUingSanstalt erteilt wird, wobei naturgemäß der Erzichungs- zweck deutlicher hervor tritt. Tiefe leitenden Grundsätze hat das Schiedsgericht keineswegs Verkannt, es hat sie vielmehr seiner Euticl-eidimg in ganzen. Umfange zugrunde gelegt Es bot demnach den gesetzlichen '*k griff .Lehrer" nicht unrichtig nngcnxmdct imd somit nicht das 1* ft eben he Recht verletzt. Ebenso kann feine Feststellung, daß die Tätigkeit der .Klägerin nt erhiblichen» Grade erzieherischer ^'ahir war. nach dem Inhalt der Akten nicht beanstandet werden. Tie Klägerin bat feit langen Jahren ebenso wie ihre Scktvester in der ilmru beiden gehörigen Wvimung an 5 Tagen in der Sodic. d'trchschiiittlich je 5 stunden taarltrf» Privatunterricht in weiblichen vandarbeiten erteilt. Zdre Schülerinnen waren zum großen Teile - seit der 1897 erfolgten Auflösung eines Privat- rnstitutS. an den, meist eine geeignete Lehrerin für diesen Unter- mchtSgegenstand fehlte, wohl aueirfüieRlich — solchen Mädchen, die nach der Entlassung aus bn 3dnile, in der |ic den schulplan mäßigen £hiut>atbcuouuterricht bereits mehrere Fahre durchgemacht hatten, zur Vervollkommnung ihrer Ausbildung in den Landarbeiten rwn ihren Elten» in den Unterricht bei der Üläaenn geschickt wurden. Schon dieser Umstand läut darauf jchliesten, bau der von der M lagern erteilte Unterncht höhere Anforde- runqcn an die 2n da, wo die verlängerte uaiserstraftL onfängt. spricht die Gegenwart^ etne sehr t*utliebe Zpracke Verschwunden sind die ichönen Fluren um> «men. bif uns au schulfreien Nachmittagen als Tummelplatz für ..Räuber und Gendarm" dienten T.e Apfel- und Birnbäume, deren Fruchte rotr nn Herbste zum Acrger der Eigentümer und dealten Flurschutzen uns treff!id) munöcn ließen, jinb nicht mehr. An ihre Stelle sind die neuen Straßen mit bat steinernen <*c bänden getreten, dic einem zurufen: „Uns gehört die Zukunft": denn Imks und rechts der Frankfurter Ltratze VauS an Haus bis bald zur Lber-DöUsiädter Höhe. Tiefe wgar hnrb schon lein eise bebaut; auf der einen ^eiie erhebt sich ein „richtiger Guts Hof. dic andere 3eite, der Platz, an dem in früheren >^ahr- zehnten da4 E ftoberftuer abgebrannt wurde, wird bald ben neuen Vajserturm sein Eigen nennen, ähnlich wie den Adolfsturm nn Norden das äußerste Oftenzmol im 3üben der >2.1 abt Auch an der Roßbacher El)aussee erhebt sich vereinzelt cm stattlicher Bau. Es i»'t die Ofroßh. Landw. Vinterschule mit Jicm gegen - über liegende,t pomologischen (harten, eine Zierde der 3tadt. einige Morgen umfassend Auch vor 30 fahren befand schon eme Ackerbanschule in der Burg in dem sogenannten Felbwebesban; damals nur ein kleiner Schiller bestand, heute durchschnittlich 60 den Winter, die Lehrzimmer und Lehrmitteln ben Forderungen der Neuzeit entstTrechend. . . Ter neue Stadtteil, östlich der Kaiserstratzc und »üblich der Haagstraßc wird von letzterer au5 durch zivei Straßen erschlossen, der Bismarckstraße mit dem üre,samtsgebäude und der Hanauer- strafte Beide werben durchschnitten ivohl von ber modernsten Strasze Friedbergs, der Lndwigstraste. Hier Paiimpflanziingen, Villen mit Vorgärten und wohl auch hohe Mietpreise. In ihr steht als Repräsentant der Neuzeft bie Grosth. ÄiiguUmerschule, 0-mnnasium und Realschule umfassend. Tas große altdeutsche Tach sicht man schon auf weite Entfernungen. Vor ungefähr 8 Jahren wurde die Anstalt von der Stabt erbaut, nachdem sich die alte Augusnnerschule, daS jetzige Qtubicngebnubc ber stäbtisckwn Gewerbe-Akademie, als zu tlein erwiesen hat; benn 1898 betrug die Schülerzahl 268, im .^ergangenen ^fahre 560: damals 15 Lehrer, heute über 30. Zahlen reden Tür den J-ortschr»tt. Ter frei Platz vor dem Gebäude, von Süßmeycr mit Zierpflanzen angelegt, trägt sehr zur Hebung des »Ganzen bei. Hoffentlich bleibt eS nicht lange mehr ein frommer Wunsch der Bürgerschaft, daß unsre Sladtverwaltung die wenigen Häuser nach ber staiser- straße ankauft, um den Platz ganz frciuilcgen. Bei jedem Vorwärlsgehen neue Namen: Leonharbftraste, Tienenbachstraße, Mainzertor - Anlage, Haingraben,, alles in der Vergangenheit fremde Begriffe. Von ihnen allen soll alS Ber^ treterin ber andern bie Leonhardstaße zu Worte kommen, benn in ihr befinden sich einige vom Staate hergestellte Bauten, »nie Bauamt. Oberförsterei, Steueramt, (Sfcutg. Pfarrhäuser; auch harrt hier noch der Platz der neuen Blindenanstalt sehnsüchtig seiner Bebauung. Was bie fernere Entwicklung bieses SlabtteilS betrifft, so wird er nach allgemeiner Ansicht Zukunft haben; renn bauert eS doch nur menige Wochen, so wirb schon mit den Arbeiten für den Oftiterbahuhos angefangen werden, ber rasch der Personenbahnl)of folgen wirb. Cb da bie Maiferftraßc alS seitherige Hauptverkehrsstraße von ihrem (veschästsverkehr viel ein büfteii wird, daS ift seigrer zu sagen. - Noch eines alten Bekannten der Innenstadt sei mit wenigen Worten gedacht, nämlich der Stadtkirche; ihr gelte mein letzter Blick. Ter liebe, yotische Bau, der Wetterauer Tom, stimmt mich noch gerade jo zur Andacht, mie vor langen Jahren, als wir auf ben Pfingstsonntag durch die Maien zwei und zwei zum Altar geführt .vordcn. „Lang, lang ist'S her," Pfarrer und Organist, Freunde und noch viele andere deckt ber grüne Hügel. ReauieScant in vace. Alles ist vergänglich. Sogar die alten Spazierwege um die Stadt herum inb nicht mehr zu finben; sie sinb auch cm Opfer der Neuzeit gen erben; nur einer ist erhalten, der Seegraben. Zu feinere Füßen liegt die Seewiese, ber frühere UebnngSvlatz dcS Bataillons, jetzt ein Sportplatz für Sommer und Winter. Auf ihr kommt die Jugend zu ihrem Rechte. Noch spiegelt sich wie früher bie alte S. Georgs stapeUe mit ihren breiten Lindenbäumen im Glanze der unteren*henben Sonne. Während aber früher Getreidefelder sich anschloffen, find jetzt der ganzen Wiese entlang Ziergärten angelegt, die als westliche Einfassung dem Friedberger Weichbild einen malerischen Abschluft^geben Zu feiner,vollen Geltung kommt erst diesen Sommer ein Spazierweg über Höhen und Tiefen des HirschgradenS um bie Burg herum So nehmen wir wieder Ab schieb von der alten Heimat, um in der Ferne int "Pflichtgefühl des täglichen Lebens für die Seinen zu sorgen ; nicht schwer fällt bann das Trennen, wenn man alles ui wol-.lgeordneten Verhältnissen zurückläßt So ist eS auch mit dem Abschied von der Vaterstadt, wehmütig und dennoch freudig denken wir deiner bis zum letzten Atemzug; denn rückmrrtS idiaurnh, kann man auf deine Vergangenlnit stolz fein, und vorwärts blickend gewahrt man überall die Anfänge einer enhvicf- lungSfrohcn, iHUinungftireubigen Zukmtft. „Und da sich bie neuen Tage Aus dem Schutt ber alten bauen Aann ein ungetrübtes Auge Rückwärts blickenb vorwärts schauen." etefcener Strafkammer. X Gießen. 12. März. Peine Notwehr. Ende porigen ZahreS benahm sich ber Taglöhner Ä. P. aus Ermenrod in einer Wirtschaft zu örünbetg im ungenau fen en Zustande so unangemeijen, daß sich der Wirt veranlaßt lab. ihn vor die Tur zu befördern. Unter Schimpfen und Beleidigungen gegen die Wins.eute hielt er sich vor der Wirtschaft auf und die Wirtsfrau sah. wie er eine Beivegung nach crncni kioatischen Arbeiter machte, bei ihm auS ber Wirtschaft nach- gcrolgt mar. stürz daraus kam der Äroate in die Wirtschaft und bemerkte, er fei von St. gestochen worden Es erging Anklabs wegen Körperverletzung und » behauptete am Säiöffengerrcht. er sei von den .stroaten auf der Straße verfolgt u mu Stöcken und einem 6 mnnnicblaud) geschlagen worden, weshalb er sich mit seinem '.Vlefier zur Wehr gesetzt habe, da ihm keine andere Waffe zur V-erm«iung neünnben habe. Er gab bte Möglichkeit zu, dem Benetzten bie Wunde b.'tgcbracbl zu haben; er benci 'ich aber auf 'Jtonvehr Trobbem der Verletzte und seine SanbdiCutf be- stritten, den AiigeNagten geschlagen zu haben und die Virtsfrau He Bewegung des Angeklagteil nach bet Brust des Verletzten sofort nach dem .'lustritt aus dem Hause nxtLigenonnnrn hat und rin t^orgeben ber Mroatcn gegen den Angeklagten Nicht wahr iidbm. kam das Schöffengericht zum Freispruch, tnlx-m es Not mehr al» vorliegend an na bin Ter Verletzte und Eue Staat.- amoaltfchaft fochten das Urteil an Auf Grund der Beweis iiuhtübmc kam die Sirafkannner zu ber Auftassung, daß sich ber Angeklagte keineswegs im Zustande berechtigter Notwehr befunden bat: selbst wenn feine Angaben richtig gemfen mären, hätte er feine Zuflucht nicht zu dem Messer nehmen dürfen Ter Be- nmmg her Staatsanwaltschaft wurde stattgeqrhen und auf eine »> esänauis'ng'e von (> Vocheri erkannt, wobei die Anqetruntzrn- bvit des Angeklcuiwn und inne seitherige llnbriitiPlfcnbrit ftraf- miuxrub leiuckilchtigt iPurDcn. 2te .'.ebenklage des Verletzte» ' mußte als unjulaCfig jiuüdgenxqen werden, da es sich heraus- stellte, daß ber Verletzte, der die .'Nage selbständig ersten har, noch minderiährig ist . Freisritzroche». Tem Handelsmann H. L. in Alsfeld ging ein Strafbefehl unter der Veichutdiaung zu, daß er einen Wagen auf brr Crt*ürafc stehen gtlciien ade und diesen nachts auch unde- leuci tet l-eß. Ter Angekl 'g.e erhob gegen ben Äf zweimal bret Mark lautend n Strafdefehl Einspruch, indem er bebauetctr. er fei nicht pcrc’imta geweftn. den Wagen, der von eilten anderen I mgeftrllt roortkn fei. iu beieituen. T*. VerbandluNO am Schöffengericht ergab, daß der Viebhändlervereia in Alsfeld einen Viebtransrvrtwagcn besitzt, der in der Scheuer rincs Land- nirt:- unt.rgebracht wird Ter Vaubioirt bat den Scheuerichlinfel nn Bes»' und bair ihn nur gegen Vorzeigen einer V: chriniguna des Verernsvoriitzenden hrrausgeben L. wollte nun einem Aewei- meister. der ben Wagen nötig lane, eine Gefilligkril errociNlt; er lieft, sich auf beficn Namen eine Bescheinigung c ioftdlen. holte den Schlüssel ab unb fcalf bem Gesell n des Metzgers, den Wag« au- der Scheuer bringen und bebi-U den Schlüssel in seine« Besitz A^s der Wagen zuiuckgcbracht wurde, war L. nicht anwesend, ii>r5T.alb der Gehstlc ben Wagen vor bie Scheuer fErfile. tedoch fo, da ft die Teichsei einen Fußowd teilweise -.-riperrte und ein Rad auf die Ortr-ftrafte zu stehen kam. Als ; Aii-ieklagtze zur Herausgabe des Schlüftels be;rr. zur Brieitigui'g de Sagte* aufgeforben würbe, bemerkte er wiederholt, die So-:- wurde er« mach: Es geschah aber nickt und als schließlich Anzeige erhöbe» war, tolle der Briitzcr der Scheuer der her Mutter de» .mgcriagzai fcm Schlüssel und beseitigte den Wagen. Tas -choft-mgenchl hielt ben AtkgeNagten zur Beseitigung bc5 Wagens für vetpftichttt. ba ein anderer nicht in ber Lage gewesen fet, ibn ui d r(teuer zu bringen, weil der Angeklagte ;m Bei'.tze de: Schlüssel» war. er überdies auch diese P'licht anerkannt bet, indem er fick bereit erklärt lat. für dic Beseik>g»ng zu '.'rgen Ter Angeklagte erhob Berufung, indem er tiefe V.rrftichtuug bestritt: er will iveder gesetzlich noch vertraglich zur Unterbringung des Wagons verpflichtet gewesen sein und behauptete, der ^nutzer des Woge« hätte bei ihm ben Schlüssel holen und den Wagen an seinen bestimmten On bringen müsicn Uebrigens sei auch so viel Platz vor ber Scheuer, daß der Wagen auch ohne zu hinö.m, hort aub gestellt hätte werden rönnen. Tie Strafkammer hielt weder ein ftrilrechtliches noch ein strafrechtlich?- Verschulden des Anmklagt« für vorliegend; sic kam ui dein Sckluft. daß der zur Untrrbnnnuirg Obhut er war za lomit den Metzger das Benckulden tmf, mutzte der Angeklagte freigesprochen »verd'-n Ein Vergleich. Ein hiesiger Geschäftsmann hatte gehen den L konomcn I. St in Caldern wegen Beleidigung PrioatNage erhoben. X !am in diesem Winter in ein hiesiges Restaurant und erkundigte sich bei dem früheren Znhaber des Restaurants nach den Verbllt nissen des Geschäftsmonne.-. indem cr bemerkte, er habe gebärt, dast cs mit ihm schlecht stei.e. sein SsHn soll in Par,» mcl ('M! verspekuliert haben, wofür ber Alte aufzukommen hat Tn An genagte bestritt die Absicht, zu bclcidigen und meinte auch, <* sei die- keine üble Nachrede, da er iidi nt vertraulicher Weise erkundigen wollte. Ta er manchmal Geschän mit ihm mack habe er sich erkundigen wollen; er sei aber sehr vorsichtig zu Werke gegangen unö habe peinlichst genau darauf geachtrt. daß n in die Lessentlichkeit bringe. Wenn trotzdem eine Belaomung vor läge, müsse cr wegen Sahrnelnming berechtigter Interessen i.rc frei ausgeheu Uebrigens habe er nicht gesagt, der Sohn bahr vekuliert, sondern nur, er soll spekuliert haben Svekllliren ei auch keine verbotene ober schleckte Hanblun - Tas ? ' '-n gericht nahm an: es liege zum mindesten eine Üble Nackrehe w. woran die Vertraulichkeit der Unterredung nichts änbett stand aber fest, dast das Gerücht in weite 'treue gedrungen wa unb mit Rücksicht auf den enormen Schaden^ ben ccn kckckos Gerücht im iüefolgc Haden kann, verurteilte ba seböfirnanip ben Angeklagten zu 100 Mark C'felbftraic: es wollte durch bit Bttar höhe die vollständige Unwahrheit be^ Gerüchte gleichzeitig »um Ausdruck bringen Es führte nvitrr au*. < könne rinent ikoi" mann das Recht, sich über die Zablungssäliiikeit i -ner •lunbm zu erkundigen, nicht abgctvrochen werden. > ? müsse dies aber i» der gebräuchlichen Art unb Weise geickwbeii. Ucbrrnrn; uatlc ber Angeklagte bamals hierzu keinen Anlaß, da cr an M iem Tage keine Geschäfte nut ihm machen wollt' Ter Angeklagte crix?b Bernftmg, indem er sich auf ben 8 J0.3 stützte, her in Bcleibigungei. bie ut WabrneHmuiig berrdnigin Znterrisen g, allen iinb, für frei läßt Er gab die Unrichtigkeit brr Nachrebe iu Nadi un-r mehrftünbigen Verhandlung erkannt' ocr Angeklagte an. er fet zu der Uedcrzeugung gekommen, haft feine Angaben unwahr fnev cr bedauerte, dein M lager Ungelegen beiten bereitet ,u Haben unb erklärte, daß ihm teghehe Beieid,gungsabsrd't fern grlrgr.’ Wx Er verpflichtete sich, b,e gesamten Motten zu tragen, worauf b: Kläger bte Klage ;urückzo,z, was bie Einstellung des Verfahren- durch da* Gericht zur Folge hatte. Pcrmtidifcs. iS. St „Redakteur Roofevel 1." Aus New wirb beruhtet: Am Mitllvock) hat Theodore Roosevelt ;u* erstenmal in New^ork seine Redalteurpftickft ausgeubt. 3* Begleitung enter sungen Freundin seiner Tochter Ethel. M Schulbücher des Mädchens unter bem Anne, so schrill dA Mann, ber noch vor acht Tagen als Prästben: ber VO einigten Staaten ber Oberste von Millionen h’ar, letzt aß eintacher Bürger burch bie Menbo; am Fcrrndoat war dl wilbes Gebränge. Roosevelt drängte sich mitten in * Massen, nahm später teil an bem Sturm auf bie TraniwaL erkämpfte sich einen Platz, freilich nur einen Stehpla- unb schaute zusrieben lächelnb auf bas Geschaftsgetriede ben Straßen Roosevelt würbe von einigen Leuten erkannt, bie ihm ihre Sitzplätze nitbotcii, aber cr dankte und V* merkte .zufrieden: „Nein. nein, dies rit eine sehr fliiic koroei' liehe Hebung/' Tr Lyntan Abbott, der Chefredakteur des Out Lock, empfing den neuen Redakteur am Redaktions* eingang und stellte ihn den übrigen Mitarbeitern vor Roofevelt schüttelte allen bie Hanb, begab fidi bann in feil-' Rebattionsräume. bie aus brei einfachen, Heinen unb bc fdteiben möblierten Zimmern bestellen unb begann sofort mit seiner Redaktionstätigkeit. «alb barans hörte man au$ bem Nebenzimmer, wie er zwei Stenographen diktierte Nur einmal unterbrach cr auf eine Minute die Arbeit; es war, um eine Tcputation von Reportern zu cmp iveu, daß cr — jein Lebet» mit 20 iw do. do. 106.10 98.70 Berliner Börse. 15. März. Anfangskurse. Canada E. B. . Es starben an: Zufanimen: 1 3 1 Staatskommissar 1 5(4) Ausnahme-Angebot für die Leser Ausschneiden Alle Leser erhalten, solange der Vorrat reicht: 16.80 144.00 4(2) 5(1) 4(2) 11 (2) 2(1) KD 3 (3) 1 (1) 8(2) KD 2(1) 168.60 127.40 242.00 57.- 148.00 Harpener Bergwerk Laurahütte . . , Lombarden E. B. , Nordd. Lloyd Türkenlose 1(1) 1 1(1) 1 11 (2) 5(1) 214.75 108.10 185.00 189.75 16.70 87.10 142.60 und als Ergänzung hierzu 5(2) 5(1) 4 (2) 1 68 Vollkarten n.Nebenkarten vielfarbig, auf Atlaskarton. Darmstädter Bank Deutsche Bank Dortmunder-Union C Dresdner Bank . Tendenz: matt. 169 00 127.00 242.20 139.00 183.60 148.40 195.9) 58.60 60.00 97.80 94.75 93.90 143.80 50.20 86.80 98.10 98.20 93 35 Blinddarmentzündung 1 (1) Kreds 4 (4) Verunglückung 3 (2) anderen Krankheiten 13 (6) 416 Spaltseiten, gutes Papier, deutlicherDruck, elegant gebunden solange der Vorrat reicht, beziehen zu können. Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . , . Deutsch - Asiat. Bank . Diskonto-Kommandit . Dresdner Bank . . . Kreditaktien .... Baltimore- und Ohio- Eisenbahn .... Gotthardbahn .... Lombard. Eisenbahn. . Oesterr. Staatsbahn . . I’rince - Henri - Eisenbahn Neuer Familien-Atlas Id/teötu jetn Dürfte. Im liinfiüng Damit lieht ine .Haltung Der Newvvrker Börse, woselbst lediglich Manipulationen der Tagesspekulation die Markttendenz bestinrmcn. Tic dortigen zlürs- bewegungen bleiben infolgedessen and) nur von geringem Einfluß aus die kontinentalen Märkte. Geringe Anregung geben nud) die Geldverhältnisse, obwohl sie noch immer große Flüssigkeit erkennen lassen. Ter Medio und das Quartalsende mit den erhöhten Ansprüchen für die fällig werdenden Coupons und Tivi- tcnfcenid;cine machen sich zwar schon etwas bemerkbar, aber das Geldangebot ist reichlich und auch die Reichsbank geht gekräftigt in den Termin hinein. Im Zusaminenhang mit dem Anziehen der Geldsätze zeigten Mimische Fonds etwas schwacher'' Haltung, fremde Renten blieben indessen gut behauptet. Bankaktien waren vernachlässigt, obwohl die letzten Gcschäftsabschlüise be- sriedigten und auch die Ausführungen in den einzelnen Geschäfts- bend}tcii inbezug auf die Aussichten gerade nicht ungünstig lauteten. Bau Bahnen waren nur Oesterr. Staatsbahn auf Berstaat- lichungsgerüchte begünstigt. Schiffahrtsaktien wa-en erholt, well die steigenden Answandererziffern erkennen lassen, daß das Geschäft sich wieder zu heben beginnt. Tie Kurse der Mon- tanpapiere neigten unter der Ungunst der Verhältnisse meist nach unten. In anderen Jndustricpapicren waren die Umsätze nur gering und Die Kursverschiebungen sind kaum von Belang, nur Aluminium Neuhausen stellten sich 14 Droz, höher. Privatdiskonto 25/s Prozent. Börsen Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 12. März Wie seit Wochen konzentriert sich das Hauptinterest«: der Börse Japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkenlose . . . . 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3% Mexikaner . . . . 4*/,% Chinesen . . . , Aktien: Bochum Guss . . . . . Buderus E. W. . . • . Tcidenz: matt. rgltii). rrwatklage erhoben, ft. ic diejtaiirant und erkundigte Ü ckeftauranls nach den Berbi" m_cr bemerkte, er habe gtfe 1 soll in Paris viel (*• Ite ausuikonimen Hal. Ter beleidigen und meinte auch,. t sich in vertraulicher Wein c I (s'eschäite mit 'ihm mache, |ü i aber sehr vorsichtig zu $5 nau daraus geachtet, daß M n trotzdem eine Beleidigung» ing berechtigter Jntercsiei, w er, nicht gesagt, der Lohn sä spekuliert haben. Spefufe leckte dandlung. Das Gär amdeflen eine üble Nachre^- Unterredung nichts onber. in weite Kresse gedrung-« rmen Schaden, den crn. ^- ttinteilte das >2chösfengeck^ rate: es wollte durch diÄ- be§ Gerüchtes g/eicheitig >2 ter miv, es fönne einem N Mun^iglcit teiltet 'hinbn perbci:, C5 müsse dies obti je geschehen. K" n » da er an W' wollte Ter Ängellvgte tri M Wiener in AlndM c Interessen gciallen >md. s- cit der Nachrede zu. Ack ® turnte der ^geklagte an. c 5 die Einstellung des KW Msultalen zu gelangen. Das läßt auch Die Böiffe hoffen, daß I dow lähmende Zustand der Ungewißheit, üt Dem sie sich in dieser i Nichtigen Frage schon lange befindet, bald überwunden sein wird. Weniger zuversichtlich ist Die Börse hinsichtlich Der Entwicklung Der wirtschaftlichen Verhältnisse gestimmt. Tie auf Das lau- smrde Jahr gesetzten Erwartungen hüben sich auf keinem Gebiete vo-rwirklicht. Allerdings kann ja nun erst jetzt die Zeit kommen, ULv das Baugeschäft sich reger zu betätigen vermag. Angesichts dorr noch nicht zum StillstanD gcfomirpncit Preisermäßigungen mr einzelne Hüttenprodukte und der Arbeuereirtlaffungen, die in Der Gsemirdustrie verschiedentlich vorgenommen werden, müssen jedoch A hie Hoffnungen auf einen baldigen Aufschwung recht fraglich er- jed) eimm. Auch in Amerika scheint das Wirtschaftsleben nur längstem voran zu schreiten. Tie Aeutzerungen Des Generaldirektors Äallin von der Hanrburg-Amerika-Linie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Union lauteten zwar recht zuversichtlich, einen Milbigen Aufschwung konnte indessen auch er nicht in Aussicht snellen. Da Die Frage der Tarifrerisiou noch nicht so bald ciu- 31/,°/o Reicbsanleihe. 3°/. dien. n k MUfelK . nd^inen Kronen bei oer vom Leutnant vertretenen Gesettschaft versichern ließ. Student nnd Steuer. Aus Jena wird geschrieben: Auf einer hiesigen Stenereinnahmestelle erschien ein Student als Vertreter einer Verbindung, die hoch oben auf den Kernbergen in Ziegenhainer Flur ein Grundstück, die sogenannte „Rülpsalm" besitzt, das sic für 14 Mark erwarb, um die Grundsteuer zu bezahlen. Umständlich wühlte der Musensohn in seinem Geldbeutel und en richtete dann drei Pfennig Steuern unD — 20 Pfennige Mahngebühren! Tanu verließ der Jünger der Wissenschaft in dem stolzen Bewußtsein, zur Erhaltung von Staat und Gemeinde einen Beitrag gezahlt zu Haven, das „Erleich- terungsinstitut". Um in Jutunft den Mahngebühren zu entgehen, will er am nächsten Termin durch Erlegung eines neuen Talers die Steuern auf 100 Jahre vorauszahlen. Nicht jeder Steuerzahler wird gewillt sein, seinem Beispiel zu folgen. ipc. Schwarzer Schnee. Ter im Stadtpostamt zu Mödling bei Wien beschäftigte Poftamtsdiener Sch. mochte am letzten Samstag die Meldung, Daß in der Umgebung des Höllensteins fchwarzer Schnee gefallen sei. Tatsächlich fand sich zwischen den beiden Dörfern Sparbuch und Sulz eine Schneefläche schwarzer Färbung, Deren Längcnausdehnung über ein Kilometer betrug. Vorgenommene Prüfungen ergaben für diese schwarze Schneedecke eine Tiefe von l1 _> Meter. Tic Bewohner Der Gegend befanden sich in großer Aufregung. Ihrer Auffassung nach deutet Dies NaMrerciguis auf das Bevorstchen unheilvoller Begebnisse, Krieg oder Seuche. Wissenschaftliche 'Nachforschungen ergaben, daß es sich um Gletscher flöh-' handelte, Die durch einen Schnee- sturm von Den Hochalpeu auf diese große Entfernung hin entführt waren. Diese Tierchen sind zwei Millimeter lang, von schwarzer Farbe, dicht behaart und können bei einer Kälte bis m 11 Grad ein frieren, ohne Schaden zu neunten. Bei Der win- jigen Größe Dieser Flöhe gehören viele Millionen von ihnen dazu, diese außerordentlich seltene Erscheinung hervorzurufen. Kleine Tagedchrontk. Der Chefredakteur Der „Badischen Presse", Herzog, ist vorgestern nach Freiburg abgereist, um Die gegen ihn verhängte einjährige G e s ä n g n i s st r a f e wegen B e l e i D i g u » g Der aus »em Hail-Prozeß bekannten Olga 3)1 o 111 o r anzutreten. Tas Polizeipräsidium in Schöneberg hat un- staublicherweise Das Auftreten Der G e s ch w i st e r Wiesen- hat, das uom 18. bis 22. d. Mts. im Alozart°Saal ftattnnbcn olltc, unter Der Begründung, das; Der Vorstellung ein höheres iunftintereffe nicht zuzubilligen sei, verboten. Auf Veranlassung Des Untersuchungsrichters in Ehernnitz wurde n Plünchen Der frühere.Direktor Der Chemnitzer Maschinen- äbrik vormals Hartinann verhaftet, der vor 2 Jahren Wien Der Sächsischen Maschinenfabrik in Höhe von 100 000 Mk. e'äljcht und verkauft hat. ES gelang ihm Damals mehrfach, zu • ?nttommen. , fat R-EE »t« $ EB N W#1 W' mitten in' t prangte w) dem X st# freilich ^Mtsgetrick' bc von e E wankte «teil, aber for?- rt, dies ilV USebafteuri! Abbott der Ehest ICn «Ä,’ en übrigen balllt ui ■ ,ss.;ss sEAg -ickerunS^MiM -Aalborger in,ent-l0"a-E tii MM ".Q9C1' vor Die üt. K «'chliehljch An^i »g dcs Vamis sschAengeiitz Spesen R^-«rverpslilL ? Steife ■ ?nnt H mbm™ S sorgen. Jer'ü' ? bör '*>"8 Mritt*S,S itcrbrnigunn b« »X1* MM iS611*™,« , Urastammcr hielt totW Gerictztssaal. Mülhausen, i. Elsaß, 13. März. In Der gestrigen S ch w u r g e r i ch t S s i t z u n g wurde Der 23 Jahre alte Fuhrmann iüny, Der am 16. Januar seine Geliebte auf offener Straße in einem Vorort von Pasel ermordet.hatte, zum Tode oerurteilt. Elektriz. Lahmeyer . . . 117.50 Elektriz. Schuckert . . . 117.50 Eschweiler Bergwerk . . 178.90 Gelsenkirchen Bergwerk . 182.80 Hamburg - Amerik. Paketf. 109.40 Harpener Bergwerk. . . 184.75 Laurahütte......190.00 Nordd Lloyd.....87.30 Oberschles. Eisen-Industrie 93.40 Durch dieses Angebot in die angenehme Lage beide Werke für nnr 3 Blark Die verehrl. Besteller müssen den nebenstehenden Bestellschein ansfüllcn und direkt an den Humboldt-Verlag einsenden. Kinder Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr ~ - Kl) — — 1 - HD graphischen Handbuch zum Preise von Mk. 15.— bis 40.- zu beziehen. übertreffen alle deutschen und fremden Fabrikate durch saubere Herstellung und appetitliches Trockenverfahren, welche hohen Wohlgeschmack und schönstes Aussehen gewährleisten. Jedes Paket 'entfallt 11 Gutschein für Knorr-Sos. Bl * B 6 | ® @ liefert mit Firmen- ppsp hthp iPip ä 1 iUblllUI 1016 ä HandeU " Konkurse in Hessen. Ueber Das Vermögen des Schloffermeisters Ludwig Pfaff zu Neu-Isenburg wurde am 25. Februar Das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Henrich zu Offenbach wurde ztun Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 3. April bet Dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. — lieber das Vermögen Der Firma I. L. Kahn, offene HanDelsgesellschast in Darmstadt wurde am 27. Febr. das Konkursverfahren eröffnet, Da die Firma überschttldcl und zahlungsunfähig ist. Rechtsanwalt K a l b h e n n in Darmstadt wurde ztun Konkursverwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zunt 1. April bei dem Amtsgericht Darmstadt anzumelden. — Ueber den Nachlaß des Johann Philipp Arnold H a a g I. zu Bürstadt wurde am 2. März das Konkursverfahren eröffnet, Da die Ueberschuldung des Nachlasses glaubhaft gemacht worden ist und der Miterbe Peter Haag die Eröffnung des Konkurses beantragt hat, der Miterbe Peter Haag and) einen zur Deckung der Alässekosten ausreichenden Betrag vorgeschossen hat. Der Nechner Der Volksbank Franz Lerch in Lorsch wurde zunc Kon- kursverivalter ernannt. Konkursiorderüngen sind bis zum 17. April bei Dem Amtsgericht Lorsch anzumelden. — Ueber das Vermögen des Fabrikanten Johann Philipp Grünig in Matnz-Zahl- bad), Inhaber Der Firma I. Philipp Grünig, Maschinenfabrik, wtirde am 2. März das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Schwörer in Bi a l n z ronrbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordernngen sind bis ztun 10. April bei Dem Amtsgericht Mainz anznmelden. — Neue Lokomotivenbestellungen der preutz. Staatscisenbahneil. Das Kgl. Eisenbahnzentralanll in Ber- lin ist beauftragt worden, wegen llebernahme der Herstellung von weiteren 650 Lokomotiven verschiedener Gattung mit den Werken, Die zurzeit für Die preußisch-hessische Staafscisenlxchnverwaltung beschäftigt sind, in VerhanDlungen zu treten. Die Lieferung dieser Lokomotiven soll bis zum 31. März beendet fein. — Bank für industrielle Unternehmungen, Frankfurt a. M. Von interessierter Seife wird die Liquidation dieser Gesellschaft angestrebt und eine außerordentliche Generalversammlung einbentsen, in der darüber zu beraten und Beschluß zu fassen ist. Tie Venvaltling Der tzhffeUschaft Hal diese .Haupt" Versammlung auf beit IG. April einberufen, weil sie nicht eine langwierige Auseinandersetzung vor Gericht über die Berechtigung der Berufung dieser außerordentlichen Hauptversammlung herbei- führen wollte. Die Verwaltung wird aber den Antrag bekämpfen, da sie durch denselben die Interessen der Aktionäre nur geschädigt sieht. — Kleine Fin a u z ch r o n i k. Es verlautet, daß sich die Darmstädter Atöbelfabrik in Zahlungsschwierigkeiten befindet und einen Vergleich anstrebt. Beteiligt sind die Bank für Handel intb Industrie in Darmstadt (Darmstädter Bank) und Die Hessische Bank. T.f j) wird versichert, daß erstere sicher, letztere wahrscheinlich keinen Verlust zu erleiden haben wird. tRonatl Uedersicht der Todesfälle in der Stadt Eietzen. Monat Februar 1909. Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 21,6 %0, nach Abzug von 23 Ortsfremden: 12,7 o/^. m Bestellschein GA NEUES OTTO STfiRGil E März 1909 Barometer am 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Nelative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 14. 2« 731,8 4,4 89 8 4 Sch>reekall 14. 9« 730,0 4- 0,7 4,3 89 8 4 KlarerHimmel 15. 7” 727,3 — 0,7 3,5 81 E 2 Bew. Himmel Höchste Tempc ratur am 15 . bis 14. Mc rz — 4- 2,16 C. Niedrigste , 13. „ 14. , — 2,0 " C. FORMAMINT lut in den weitesten Kreisen rückhaltlose Anerkennung gefunden, weil die Formaxnint-Tabletten in geradem idealer Weise die Desinfektion der Mund- u. Rachenhöhle ermöglichen. Durch ihre Einwirkung werden die Bakterien vernichtet, die bei ungestörter Entwicklung schwere Infektionen und Erkrankungen bedingen können. Die Formemint-DeeinfektionJet also der beete Schate feg. die Bakterien- u. Epidemiegefahr der Wintermonate! ErhlML L d. Apotheken e. Drogeriec I. Orit.-Flasch. 1 M. 1.75. BAUER* Cie., Berlin SW.48 Bekanntmachung. Wir hrhrntn hiermit zur allgemeinen «enmniS, das; bte Prricbbäfe vom Itt. MärA ISO» H» IS. Mai 1009 »on morgens 0 dis abends * Ubr geöffnet und. Die Lchliehung bca ArfcböofcS wird durch bauten der Stieb' fio'öalode anaegetgt. «ei Begin.' de» Vduicn» muh der yrtedhof f fv orxiqflen werden. Eine Biertelstunde nach dem Lauten wer- den die yrteddosstore geschlossen. Wichen, bett 13. Mürz 1SW. „ , _ „ lv"/> l^robhcrzogltchk Bürgermeister et Gteßen. Mecum. ' Bekanntmachung. Dtc dolAverstetgerungen vom 8. unb 9. dc. MtS. sind ge- ncbuiiflt. Srnoiang der Vlbfubrftbetne bei den betr. (Hronb. Unter crbcbheOen, Oohfibcrrocifuno und 1. Absuhrtag Donnerstag den IN. dS. Dtt#. lv-/. Dreis a. d. Lda, den 13. März 1909. «robb Cberförfterci Dreis. 2 d) n e t b e r. Montag, 15. März, abends 81/, Uhr im Hause des Kaufmännischen Vereins, Hordanlage 15: 7. öffentlicher Vortrag Herr Handelskammer-Syndikus Dr. Zeidler, Giessen Das Wesen und die Lehre von der Volkswirtschaft und Ihre Stellung zu verwandten Wissensgebieten. Elntrittekerten rind zu 50 Pffl. abend» au der Kasee zu haben. Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbevercin. (Hoecheschnle, Offenbach a. M. Diilitärbcrccbtintc Privatreal- und Naudclsirhule, verbunden mit Borschule und Pensionat. Prolvekte durch die Direktion. u”/i Bcrsteizerung von Waqnerdolz :c Dienstag, den 16. März 1909 Vormittags 9 llbr lägt Herr Wagner Friede :Ndmci iu Heuchelheim in der Hofratte Nirchitrane 2! daselbst wegen Ge ichäftSauigabc nachverzetchnctex Wagnerbol» ufro. gegen Bar Zahlung versteiger 3 Buchen stamme, gelchnitten. 4—6 in lang. 3*/e f^cftmeteT gute- ,>elgenbolz b'tthcnftämmc 2 — «MO m lang Dcrbitangen: tfitben 4 m u. 2 m lang, Jichten bis 15 m lang. Zimmerholz Hainbuchen Scheu bolz 3Vi m lang, sodann iertige Arbeiten: 1 Wagen mit Dung borden. 1 Dovvelwaize s.irWteie und Acker,2(kggebettcn.2 Schmier böckc ohne Beschlag. 2 Leitern 9 m und 2V» m lang, 1 Dovvel leiter 3 m lang, auSgearbeuete Hölzer: schwere Arme, Achten stücke. Schemel, Rungen, Felgen, Soeichen u. o. a. Die Versteigerung findet be stimmt stau. 11572 Hn Bertr. d. c^erichtSoollz.Geiblet 3.«. Droht GerichtSvollzieber-Stellvertreter RflffhÖrbCfauftmon Mrrft Don Fabrik Jul. tretbar in Orimma 571. lang cm40 50 60 70 HO 90 100 mt 3,30.4,60.6,—. 7.50.9,50.11 JÖ. 14,— Iss*'.! !. Ziehung 3. KL 220 Kgl Preus«; Lotterie. Zu-huuK vom 11. Man 1609. nachmittag». Not dto Orwlnee Uber 144 Mark »Ind den betreffenden Nummern in Klammern beige fügt (Ohne Gewahr.) (Nachdruck verboten.) n S2 W 73T 13 »48 W8 11 4A 854 »9 1056 (400) 97 111 BIS 33 4J7 641 9» 69 215t (Mo) 315 88 581 764 70 UA» 93 301» 62 107 110 92 365 450 661 762 69 <043 94 123 97. r.»9 7!1 5093 103 248 311 [300] 862 6" 18 1-- «4 325 52" ' ' (40<'| 66 *07 7-45 401 M 733 [1'00] 83 8047 ISO 76 282 54 4 710 77 671 83 908 81 (800) 9030 116 73 809 -0 97t 95 104S- -ul 67 717 M 11262 W 673 1 2136 565 763 MS 13113 215 26 (500) 375 1 4205 366 50» 685 43 93 i. ।*)I 16157 *4 421 671 960 16023 267 469 84 707 884 900 17551 [800] 665 [SO«) 75 ISüOl 711 18027 45 88 117 20 267 53» 655 86 »52 1 9068 193 738 20437 551) 733 65t 974 21153 594 636 .98 842 92 [..00] (I.-.7 22m r.5 7? 357 417 512 667 713 005 23-91 06 516 2 409'. 337 303 408 591 681 773 2 5114 235 370 K> 97 5SJ 074 20045 SSt 367 431 67 616 74 t>31 27044 100 33 M 6.' 566 733 610 84 951 2 8019 131 820 469 81 610 617 ,'J 729 2 9188 61» 3O040 111 264 568 3 1 311 »6 320 66 (4001 430 [ 300] 670 67H 32177 323 77 445 87 ( 300) 633 4 4 3 3 . 1300) 401 69 MC. 647 98 *SS 981 91 84061 195 3X5 506 32 (500] 615 88 5U- 3614» 109 695 6$9 808 6 36019 501 14 06 761 821 9.7 3 7 177 333 48 59 83 312 13 401 620 761 873 380'9 10.. 444 731 1*88 3 9058 108 356 [800] 419 72 633 iBOfl) 59 94 691 78» 856 916 65 «k-M 113 849 553 70 653 »f-T 41090 170 330 [ 3000] 711 84» 41010 33 262 76» 80- » 43016 55 115 30 4 417 546 74X 54 »■'? 44144 47 72 213 534 81 »1 45070 »0 376 463 iSOO] 546 623 876 46?M 10 335 4uS 39 521 46 64 86 6M 715 2t 813 954 60 4 7074 363 87 (300) 40t 90 543 673 733 -0 4 8202 001 491» 840 514 617 27 872 9tO 50'1.- -i»4 334 44 663 831 76 77 51-41 664 (400) 784 845 967 « ' 52»* 100 86 416 50» [300] 641 SOI 53*51 485 574 643 54*M Itl 187 816 b6* (15 000) 781 »l 55867 70 561*4 ISOO) -65 528 67 ( 400] 648 *00 .« 57'18» (400) 150 100 »8 (MO) 783 »46 77 58 4.4' *"t "76 »4 (»001 730"* 94 *07 M 943 7*521 • 768 (400) 831 961 75lM 4« 779 »21 76127 3»1 M2 613 74 91 963 77083 137 304 51) 62 437 »7 710 78011 73 4.' 183 243 40» 511 907 79 4 155 470 608 <19 768 813 61 so 4» 253 69 [500] 331 88 454 75» »51 73 8 1 093 108 217 51 65 137 491 656 60 627 »17 8 2025 42 108 226 371 478 66» 763 839 51 »61 75 83: <6 3»7 <53 64 963 84 123 e l 70 »50 W> 92110 .13 »• 613 57 4J0 W *37 ' • f300) 93344 513 »40 9**23 47 316 713 951 * 614 9616« 336 »43 6*9 (900) 44 59 97"2,. f 23i 540 82 4 91 48 761 72 (SOX- 949 98o.’-> «I * 849 7»7 1 )) » - 99077 (588J »" 1»? . >7 M 99 46» *1 840 »11 24 29 (l1 67 »9 568 »6R 1080V4 71 »8 117 »7 216 468 109 I T* »07 87 4-7 7< S 177173 457 9!) 633 7t4 866 17 8 247 337 63 618 9 4 721 179 '5.* 1111 117 471 641 *1? 70 18003t 95 345 654 [300] 753 181118 »28 310 9M 182101 63 225 47 4 82 730 68 818 903 1832.'» »04 50 60 410 57 87 96 505 642 717 20 ( 400) 81 86 18*014 4» 50 202 467 M)7 »4 80 186055 421 515 (400) 49 631 ,67 186 : 1 7" 545 187* 3 713 18807 ' 64 161 343 4.5 --- 15 62» 71 764 »37 54 603 719 65 (400) 801 904 6 ( 300] [800] 192125 53* 624 750 882 5*9 19* ' 27» 426 29 529 614 404 615 19D067 661 95 824 . 200836 432 504 99 676 201-07 774 873 20-0 3 N) n» SS 40» 501 884 . 5001 *J7i 203 42 M 9« 6<6 64 7» 717 ' 3 .u 20*119 *5 29 3-1 14 19 478 54* .-9 M8 7G1 205244 68 487 614 *-3 923 2 0 6263 379 ( 460: Dl 797 816 50 9U6 4, 76 92 2 07176 27t 82 40, 56 *76 WO 208167 230 5» 390 585 711 [300] 1, 873 »30 209046 21OM- 4M (400) 56 »1 82 86 514 211030 329 60 83 618 06 711 212188 51 279 7*5 885 » * 213037 .‘31 84 »07 214 -0 136 31t (»00] SM H4 861 919 215513 791 *61 73 9V3 21611» 41 >8 515 1, 71» *2 16 83 ( 400) 2 1 7018 574 63f -OS »23 2 1 814» 54 71 21» 305 62 74» »48 55 947 M 219185 87 5^ MT 75* 220110 [1000] 413 7» 588 13 96 830 901 41 85 221091 131 57 M [300] »7 t» 63 451 81 619 *77 222017 »7 133 48 ( 400 ) 5^2 64 771 !■* *4» 76 78 223 3 304 15 58 45? 637 745 821 54 J*O 22*302 47» W 81» 225 23 508 775 834 9M 226 46 534 W 7CS v?6 227'16 172 395 Mt 228270 353 TM (300] 229053 11» « TI 443 SM 797 230 7* »65 616 81 815 231187 [400] 6-3 7*6 Ml 906 70 2321'0 364 «96 805 28 65 05! 233058 -07 33 42 SCO (800) 410 76 to 637 6» (10 000) *06 M 881 907 23*xi» ?*1 648 76 758 (300) 74 «39 4* 23502* M 250 73 441 101 27 74 M 811 2, (800) 33 M 9*0 75 23« ' 9» 190 $13 44 55 814 41 [WO] 540 666 75 7M 13001 237579 777 »4$ 55 »91 94 2 3 8'75 377 (SOol 310 44 57 99 *25 58 239119 265 ST» 408 646 7M 824 (»00) 75 2*012» 186 390 4*4 SOI (800) 890 70» (1000) 2*1331 ,60 O*"*)) »1» 2*2'4» 53 642 58 U2 9*4 11 40 4, n M 2*3101 136 47 VI 5« W 1 *1 I*»] M r<9 99 2** 426 39 73 701 »10 917 2*5012 46 70 i*4 2* 6- 4 : 64 71 211 5<> 735 m 8* 2*7«0 2M »4 441 510 C» en 610 1400) 2*8010 IT 13» *3 435 »23 8*7 2*9 7 53 145 r . 531 43- 7» 3 81* »75 252 S04 3M Ml »4» 43 253r?4 453 647 54 SM 974 25* (500) 11» Ml 4-4 574 *54 MW 255 13 SO 14» 7* 483 M «H 17 W H 256t,7 844 9* 411 M 6W 257 W 4» »79 '^7 »4» 258041 74 -4» 4M *17 8, 731 91» (800 ) 6» 259040 594 260' 74 580 61» (MO) 700 (10«] 261164 $15 6» 77 3-4 61? 755 54 «6 54 262^7 47? 5« 10, t» w (lOOu) M' 263C.-7 101 n im im » m «o 26* 731 265018 13» 161 41? *6 »4 5»? 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MtS.« nachmittags 3 llbr, wird 22c t Anlage 56 (1642 tit tii),iiiigtr Big« gegen Banahiung versteigert. ^cr'icigeru'.ig bestimmt. 3 o b n n n Olr V'an^metster Wen 'juckt lexlbrt. cu» 9a 6utb=!:Ih. 2i5-:i. tttir'fflU n-'r». fowU «am.Tnftig 5»tiiw.6i.?kteB.(Watwretli. 1 - £?'»iÄ“3i ZudtMh-Cremr (ii*t f-ttti») Mm ritifcrn ei» bSMrtte elln 1:ri, 75 2! » M. 2.—» Dix lügt btx ent. Utter atl nbtiiU* s en Stl ttLdfxte IXT 8re» i-.oloa, t::i,L k ,«dr. Zucker’s Patent- Medizinal - Seife, x)n istienen echt tu der Um verntn:c Apotheke, Marktvlal, Hirich Apotheke.r>" , Dienstag n. Freitag frisch 08j bei Zuckerkranke | LSteinhäuser Neuen Baue u. Seitenweg. e * g Rheuma, Gicht;^ UlnenerkrHukunirvu heilbar zu Hause mit (lem