Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. Kama «3 1 Mark anstatt roic bisher 2üd unb Nord zu festigen. Es sind z-u diesen militärischen K Schauspielen neben einer großen Mrzahl ziemlich gleich-1 - WWW berichtet: In einer vertrau/- am gestrigen Freitag fämt- n orten liebsten 6 Mark zu zahlen ist. Aus Halle a. S. wird lichen Besprechung erklärten nnmixrt. Die töatufae der Ä maulen werden auf 30 Kenn qc schätzt. General Dschantzd Pascha verlangt« Nachschub an Truooeir Die türtijche Kämpfe an der 5üdosttüfte Arabiens. Konstantinopel, 17. Sept. Tie Lage im Pernen ist mieder bedenklich. An^er den b-schlo'seiren neuen Truppen- sendungen wird die Pforte eine besondere >u>nrmiss:on nach dem fernen senden, um mit den Araberfül-cern, Iman Iahia und Said Jdris auf gütlichem Wege zu unlerhandeln und eine cw> giütiae Lösung in der Zemenfrage anzubahnen. Konstantinopel, ~17. Sept. General Tschawid P a i di a erreichte am 13. September Dika und zerstörte dort di er Aulen. Am 14. September beschossen die L'umeien oas türkische Lager. Es kam zu einem sechs stündigen Lampse, während Deutsches Reich. Der Kaiser hat das Protektorat über den deutschen Aeroklub übernommen unb genehmigte, daß der Deutsche Aeroklub sich fortan Kaiserlicl>er Aeroklub nennen 3 Nordpol 'ste Ausnahme darf. Wie das Militär nw-chenblatt" meldet, wurde der Türkischerieits wnr und elf Mann ver ! Naturaufnahme Lapi nenbet und erorei«? lang) über 30 Mark von der gesetzlichen Gebühr von jciit ab nur noch der Betrag von Vorschläge zur Umgestaltung der Reichslagedebatten. Sehr erfreulich ist es, baß ein Reichstagsabgeordneter selbst feststellt, baß es mit den bisherigen uferlosen Reichstagsbebalten nicht so weiter gehen kann. Im „Tag" macht Abg. Tr. Arendt bestimmte Vorschläge, die es verdienen, allgemein beachtet zu werden. Er schreibt u. a.: Tie Reichstagsverhandlungen haben tatsächlich den Charakter einer Debatte ein gebüßt, die Parteien geben Erklärungen ab, und die Zahl der Parteien ist übermäßig groß. Da sie alle zu Wort gelangen, hört Rede und Gegenrede zumeist ganz auf. Nur selten wird diese Fraktionsreihe durchbrochen. Das mad)t die Debatten endlos, führt dazu, daß immer dieselben Parteiführer in jeder Debatte das Wort nehmen, und begünstigt geradezu die Parteizersplitterung. Ist hier nicht eine Abhilfe möglich? Der Reichstag wählt seine Kommissionen nach der Starte der Parteien, vielleicht könnte entsprechend auch die Rednerliste verteilt werden. Die kleinen Gruppen müßten sich dann zusammentun unb gemeinsam nacheinander sprechen. Wenn auf je 50 Abgeordnete ein Redner käme, so würde etwa eine Debatte umfassen. zwei Zentrumsredner, einen Sozialdemokraten, einen Nationalliberalen, einen Freisinnigen, einen Konservativen, einen Gruppe der Reco len, einen Gruppe der Polen, Elsässer, Dänen, Welfen — die Reihenfolge befrimmt der Präsident, die Rechenfolge innerhalb der 0-ruppeu diese selbst. Diese Beschränkung käme allen Parteien zugute, weil sie wieder wirtliche Debatten an Stelle bloßer Parteier klärungen brächte. Zu erwägen wäre, ob nicht eine Zeitbeschränlung für jede einzelne Rede einzuführen sei. Wenn an diesen Vorschlägen auch manches noch nicht ganz durchdacht erscheint, so sind solche Anregungen doch einer Prüfung wert. Es wäre schade, wenn sie ganz unter den Tisch fallen sollten. Die innere Krise in England. Seit einigen Wochen roüict in England ein erbitterter Kampf zwischen Liberalen und Konservativen. Das Haus der Lords setzt den Budgetforderungen, monarb der Grundbesitz weitere Steuern tragen soll heftigen Widerstand entgegen, und der bisher liberale Loro Roseberry warf burd) eine bekannte Rede, in der er gleichfalls gegen hie Grundsteuern protestterte, neuen Zündstoff hinzu. Jetzt hat der Streit zu einem ganz ungewöhnlicl>en Vorgang geführt. Die Liberalen haben eine große Kundgebung veranstaltet, und )er leitende liberale Staatsmann hat daran teilgenommen, sogar eine wichtige Rede gehalten! Nachdem er das Verhalten der Lords als die „ungeheuerlichste Revolution" der neueren Zeit bezeichnet hat, werden für die nächsten Tage schwere innere Kämpfe bevorstehen, die vielleicht Englands Auslandspolitik ungünstig beeinflussen werden. Als hctterer Zwischenfall werden dazu noch einige Tollheiten der Frauenrechtlerinnen gemeldet, die alsbald mit der Feuerspritze wirkungsvoll bestraft worden zu fein scheinen. Birmingham , 17! Sept. Hier fand eine große D e - m onstration derLiberalen zugunsten des Dud- g e t s statt, bei der 70 Parlamentsmitglieder am Vorstandstische saßen und Arthur Ehamberlain, der Bruder von Joseph Chamberlain, den Vorsitz führte. Premierminister Asquith erklärte, die Versammlung müsse eine gleichmäßige Verteilung des Reichtums verlangen; die erwählten Vertreter des britischen Volkes müßten hierin das' letzte Wort haben. Er erlenne die Aeußerung des Staatsmannes Roseberrv als sttchhaltig an, daß die immer wiederkehrenden Grundsteuervorschlage, obgleicy mit dem Sozialismus ellersüngsten Datums verband., 'och zumeist ehrwürdigLN Alters seien. Asquith schloß: Tie Liberalen nehmen die Herausforderung der Lords tampfesmurig an. Der Wi d erst a n d der Lords gegen da s Budget sei die ungeheuerlichste Revolution der neueren Zeit; seine Folgen seien weit tiefer unb weitreichender als das bloße Recht der Lords, sich in die Staatsfinanzen zu mischen. Gegen Schluß der BirmiuLhamer Versammlung hatten ein paar Fr auenstirn m rentier inne n das an die Versammlungshalle anstoßende Dach erstiegen. Sie lösten mit einer Axt Schieferplatten unb Ziegel und warfen sie auf die untenstehenden Polizisten. Diese drehten einen Spritz en schlauch an und vertrieben die Demonstrantinnen, die später verhaftet wurden. ittwocb den nachmittags 2 Ml öet aui 6etJaS d let Anneroder Weg! ’l egcnmarkt M inlli Verlaus kommen ,1 inrassige Saaner-Z>^ i)(fe unb Lämmer. 7er Vorstand l ■ff BLrrS*S% «Ä’ssJj ««'iieaWrSäBS- Welche De>m rbe'lerMbM.uS? Zchnsst.Y„AnE- Kronprinz vom 1. £ttober ab von dem Kommando bet dem 1. Gardefeldartillerie-Regiment enthoben und zum Bataillonskommandeur bei dem ersten Garde- Regiment ernannt. Der Reichskanzler vonBethmann Hollweg traf Freitag abend 9 Uhr 10 Min. mit dem Gesandten von Fiotow und seinem Adjutanten Hauptmann v. Schwartz- toppen in München ein. Er wurde empfangen von dem Ministerpräsidenten Frhrn. v. Podewils, oem bayerischen Gesandten in Berlin, Grafen Lerchenfeld und dem Staatssekretär des Auswarttgen Freiherrn v. Schön, der heule '.lachmittag hier eingetroffen war, sowie von dem preußischen Gesandten o. Schlözer. Pom Bahnhofe begab sich der Reichskanzler zum Hotel „Bayerischer Hof", wo er Wohnung nimmt. Das Reichsschatzamt hat der Süddeutschen Tabakzeitung auf eine Eingabe mitgeteilt, daß eine Anordnung dahin ergangen ist, daß bei der Beglaubigung von Rechnungen über Tabakkäufe im Werte von nicht leinen Haushall ges. « tgenbaefa, Leizfleinm«f n Mädchen, ro. lotter leinen Haushall bei i: I i zum 1. Oki. gesuchl. fl nbüttenbetfler, Sehet;: ' ang. Mädchen, am lu: de, für nach auöwärß - aber. Aliceslrahe ‘Jitc Etz S O‘rr!' ’9 ffiotte*"’' ,! und Munition. Kvnftan tinvpel, 17. Sept. UniDcü non O ci> cm > s cd, rm Wilniel Smyrna, ariff eine Bande des berüchttqtcn Brigon t (^cn dannen. Vie Arbeit der hessischen Kammer. Darmsta dt, 17. Scpi. Das parlamentarische Leben in Heffen wird demnächst wieder in gewohnter Weise durch die Beratungen der Ausschüsse seinen Anfang nehmen. Als erster der Kammerausschüsse tritt am 28. Septem bei der Bittschriften-Ausschuß unter dem Vorsitz des Adg. Slöpler zusammen. Ec wird sich mit verschiedenen Anträgen und Vorstellungen beschäftigen. Dann folgt Anfang Oktober der Finanzausschuß (Vorsitzender Abg. Reinhart), der zunächst seine Beratungen über die Gemeindeumlagenreform wieder aiifnehmen wird, und als dritter wird bann auch der Gesetzgebungs-Ausschuß zu einer Sitzung zusammentreten, um den oon seinem Vorsitzenden, Abg. o. Brentano, inzwischen fertig werdenden umfassenden Bericht über die Wahlrechts- Vorlage endgültig zu genehmigen. ES handelt sich bei her dreiteiligen Regierungsvorlage zunächst bekanntlich um die Abänderung der Verfassung (Art. 67 unb 76 ber Verfassungs^ urkunbe) unb um bas eigentliche Wahlgesetz; ber brüte Teil, die neue Wahlkreiseinteilung, bürste im Ausschuß erst bann zur Beratung kommen, wenn die Kammer eine bestimmte Entscheidung darüber getroffen hat, ob die Zahl der Ab- geordneten in Zukunft wie bisher 50, ober wie von anderer Seite gewünscht wird, 55, ober endlich, nach ber neuen Regierungsvorlage, 58 Müglieber betragen soll. lieber biesen wichtigen Punkt haben die Ausschußberatungen bisher keine Entscheidung gebracht und auch unter den Parteien in der Kammer herrscht darüber noch völlige Unklarheit. liche bürgerliche Parteien, von eigenen Kandidaturen absehen und den liberalen Reichstagskandidaten Reimann (Berlin) unterstützen zu wollen. Der Kongreß für Innere Mission wird in den Tagen vorn 4. bis 7. Oktober in Stuttgart stattmrden. Sonntag den 3. Oktober werden der Süddeutsche Jünglingsbund und der Stuttgarter Ortsverein vom Blauen Kreuz ihre Jahresfeste abhalten. Am 18. September wird eine Sitzung des Vorstandes des Deutschen Handelstages stattfinden, die namentlich um deswillen besonderes Interesse beansprucht, weil in ihr die Arbeiten bestimmt werden, die m der nächsten Zeit vom Handelstag in Angriff zu nehmen sind. In Aus sicht genommen sind folgende Gegenstände: Zunächst sollen die großen Fragen der Aenderung der Gewerbeordnung und der Neuregelung der Arbeiterversicherung behandelt werden. Weiter wird sich der Handelstag mit der Schaffung eines Weltwechsel'echtes befassen. Auf dem Gebiete der Handelspolitik soll vor allem die Gestaltung der handelspolitischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika, zu Großbritannien und zu anderen Ländern Beachtung finden-. Auf dem Gebiete der Verkehrspolittk wird die Frage der Errichtung eines Vostbeirats, vielleicht auch bie Frage zu behandeln fein, was noch geschehen könne, um die Forderung der Reichsverfassung, daß die Eisenbalmen der verschiedenen Bundesstaaten im Interesse des a!1 gemeinen Verkehrs wie ein einheitliches Netz zu verwalten seien, in vollem Maße zu erfüllen. In der allgeme neu inneren Politik soU die in Preußen an geschnittene F rage der Berwaltungsreform in ihrer Bedeutung für Indwrie und Handel gewürdigt werden. In Flensburg wurden der Landmann Hottvrf- Fusing und der Knecht Beys en wegen Stirn men tauf, bei der testen «Reichstagswahl zu sechs, rejp. orer Lochen Gefängnis nerurtrift. Raditalen unter dem alten Sturmgenossen Singer, der den Dorsiandsrat verkörpert, behaupteten, die Vorlage hatte wer allen Umständen abgelehnt werden müssen, getreu >er Parole. feinen Pfennig Steuern dem Mlitärstaat! Die wem schreckte es, die Gefolgschaft der Agrarier und des Zentrums ;u bilden, und sie i;ätten bei der dritten Lesung nannnaft ja gesagt, August Bebel nicht ausgeschlossen. Der alte Donnerer war da, aber, krank und müde, tcahm er nur kurz das Wort. Er zierte in der Erbschaftssteuer- I frage das Lager der Revisionisten! Daß es zur Beschluß- Toffung nicht tarn, ?eigt, wie groß dieses Lager war; man ' 'üofttc'bae- Kräfteverhältnis nicht lund werden lassen. Tann stm aber die größte Ueberrasthuug! Tie Berliner Genossen hatten einen Antrag eingebracht, wodurch dem Freisinn etwaige Illusionen ausge'rieben werden sollten. Nie wolle Tr.au mit „dieser Sorte Li raten" zusammengehen, eine Hehr Zumutung sei eine schnöde Beleidigung, „eine blutige Verhöhnung der Partei". Ter Genosse Ledebour suchte höchst temperamentvoll in ähnlichem Stil den Parteitag zu Überzügen. Durch ein summarisches Abstimmungsversahren wurde diese Entschließung denn auch angenommen. Aber am andern Tage tarn das dicke Ende, die Enttäuschung. Segen der Einwendungen einiger Delegierten sollte nochmals über den Antrag abgeftimmt merben, und siehe da, ec wurde diesmal mit kleiner Atehrheit abgelehnt! So hat das schleichende Gift des Revisionismus zum ersten ilale über die höllischen Latinergen der radikalen Unent- J negten einen ausgesprochenen Sieg davongetragen Ob der i Liberalismus aus seinem linken Flügel Verlangen danach trägt, auf diesen Sieg die Anbiederung emzuleiten, muß pzciHd) vorerst beztrei ’.i werden. Da'' Leipziger A crlei enthielt außerdem noch eine I ner)öf}n(id}e Aufklärung des drohenden Gewitters, das sich I gegen die „schwäbischen Hofgängett' zusammengezog^i batje, I mb eine Neuregelung der Maifeier. An dieser Maifeier ! Ialten die radit.tten Herren fest wie die Söhne des himm- > tt.scheu Reiches an ihrem Zopf. Die Revisionisten wollen I darauf verzichten, weit die Feier unpraktisch iit und vielen I - rbeiterfamilien verhängnisvoll wird. Es zeigte sich, wie ! stark auch hier die Zahl ber Reformer gewachsen tft, und 11 enn diesmal noch die vom Parteivorstand mi: dem G'- I!lerkschafiskartell vereinbarten Leitsätze für die Myattnng i der Maifeier Annahme finden foiinten, so ätrdert dies nichts i! daran, daß prakttfch der „Wcltfeiertag^^ mit jedem ^atjre || riebr verblassen wird, bis nichts mehr übrig i|t, als eine | fälle Sehnsucht nach gel)altvolleren Parteizielen . . . Kaisermauöver und Luftschiff-Fahrten interessierten das deutsche Volk xcehr als die theoretischen Hirngespinste, die ri Leipzig zu>ammengettagen wurden. Zwar sitzen m Äayern noch Leute, die eifersüchtig darüber wachen, daß die i bayerischen Truppen für sich gesondert bleiben und nicht j mt preußischen Heeresteilen vermengt werden. Aber es j fmb arme Narren, die derartige „Besorgnisse" hegen, um) t ntccn darf hoffen, daß gerade diese Truppenübungen tn Sud- I deutschland mit dazu beitragen, das einigende Bano zwischen ues* M 8'/, Vr ^1 api Theater Plockstratzi 1 ns. Fräulein erfahren in Hausarä:' : vasi. Zielte, gehl mi- >. W u W en Giex. Am. erbeten. I nige junge, juoerla'üg-: J suchen Stelle. 4 Frau Apolitische Wochenschau. Gießen, 18. September. Niemand hat es heute leichter, Politik zu treiben, als tu Sozialdemokratie. Eine gewissenhaft verfolgte historisch- materialisttsche Methode kann eigentlich gar nicht daneben greifen, und so viele Fragen, über die sich die bürgerlichen 4olittker die Wpse zerbrechen, werden vom „Genossen" ein- lach kopfschüttelnd erledigt. Was gehen ihn die aktuellen Ereignisse an, was macht er sich aus internationalen Ber- tnidhingen, die unser Volk und unseren Staat bedrohen gönnten? Das einzige Werk, daß der diesjährige soziachemo- krattsche Parteitag inbezug auf die auswärtige Politik verbracht hat, war eine herrlich leuchtende Sympathiekund- i gebung für die schwedischen Ausständigen, und — „all mein Mut in den Adern erstarrt" — eine wutentbrannte Ent- I Schließung über die Besudelung detitschen Bodens durch den Henker Zar. Was sonst das deutsche Volk politisch interessiert, wird leicht und mühelos durch ein paar prinzipielle Beschwörungsformeln erledigt. Beim Theoretisieren läßt | die Sozialdemokratie sich nicht übertreffen. Tas Prinzip tft alles! Die 500 Millionen neuer Steuern machen die ! Lockrufe ber Internationalen besonders zugkräftig; Unlust | unb Unzufriedenheit treiben ihnen die Massen entgegen. I Die übrigen Parteien haben samt und sonders hart zu I kämpfen, und der innere Zwist, ber sie zerfleischt, steigert I die sozialdemokratische Gefahr immer mehr. Durch ihre I Parteitage würden die „Genossen" keinen Hund hinterm I Ofen hervorlocken, der ihnen folgen wollte. Die letzten I Jage in Leipzig haben das mieber voll bestätigt. Welches I waren die Hauptfragen, die da so lebhaft erörtert wurden? I Streitigkeiten, von deren Erledigung im einen oder andern I Sinne keinem einzigen Menschen geholfen hjirb, bereu Er- I ^ebnis, wie es auch ausfallen mochte, so schattenhaft und I wesenlos ist wie irgend ein mittelalterlicher theologischer I Meinunasstreii. Und doch gab es biesmal eine imer= I cif ante Wenbung, die denn auch ein historisches Merkmal I in ber Entwicklungsgeschichte ber Sozialdemokratie bleiben I irirb unb zunächst im Streit über bie Behandlung I oer Erbschasisstenersrage hervortrat. Der „Vorwärts" I hätte in Leipzig viele taube Ohren zahlen können | unb über die Tätigkeit der im radikalen Sinne i gelenkten Parteisclsulen ist das Parteigeschick achtlos i >üi.mcggc)cbritten. Das revisionistische Gwauu hat. langsam I iber stetig wachsend, das. radikale Büchsenknallen überstimmt. I In Leipzig hat der Revisionismus eine Starke gezeigt wie nie I zuvor auf einem Parteitage. Zunächst bei der Behandlung I der Erbschaftsstenerfrage. Es handelte sich um die Tl)eorie, I ;yie man bei der dritten Lesung hätte befolgen müssen Die ®5<6eut37.^i9 Erstes Blatt 129. Jahrgang Samstag 18. September 1909 (Cinmobnerjal) aBjd9et Ä 3 Ä V-zag.-r-r.: id), außer Z . ’ M monaib lassen werden - der österreichische Thronfolger und der türkische Oberbesehlshaber Schefket. Hoffentlich find beide von der Nützlichkeit eines Bündnisses nut dem Deutschen Reich nachhaltig überzeugt worden. Im Orient wird die nächste Zukunft vielleicht manche Ueberrascbung bringen, und namentlich die etwaige Aufrollung der DardaneNenfrage durch den Besuch des Zaren beim Sultan würde uns vor wichtige Entscheidungen stellen. Dann ist es gut, wenn Deutschland nicht unvorbereitet dasteht und sich über die zu verfolgenden polittseheu Ziele völlig im Klaren ist. ziM' | für die ®> lbe^ ßS- ! I . j Küh^0 I Gieß®0, Ausland. 2 ft enfltrldx Admiral Lore O r cesford cxtUne be* einem Banketi int Ärio-ii? tflub < zufammengrfchloficn haben nnirben, so gebe es feinen Krieg Aus Athen beruhtet man Ter Aftence d Athenes wirb i^mmehr beit'kigt, bar bte 1r banger Theo tofi», bte ftd) yi thni be ! .den, ihn jberrerrtni. nut die deabjuhtigte Tennfwn oft deputierte: und Uhr er der Parui *u verachten ober dach 1« auf,u«hieben Es gilt als feftftcbenb, oatz er beit -Zungen Mt Kammer, die bnnndd>ft beginnen, nicht b.iwohnen, sondern feine Steife nach Italien unternehmen ioitb Der Peter-b Tel -Ag rotrb au» Tabri» vom 16 Sept, gemeldet Ter ehemalige Gouverneur von Tabri» Ibs hal cl Mu 1 k wurde *>um Gouverneur von Karabaa ernannt Ter <&eneralßou»enteur gab ihm den Befehl, mit den (jibai, bte von Bagir Khan befehligt werben, auS- i.rru^n und gemeinsam mit 3atxar Khan gegenRakhim 'hon vorzugehen Nach hier cmgctroficnen Weihungen wurde Rakyim Kha» vom «schlage gerührt Wie auS Fe - vom 13 September gemeldet wird, wurde der R eg bi Buhamora am 12 September in Wegen* roart fernes Harems erschossen Aus Hamilton Lntario wirb gemeldet Bet einem Festmahle des f'nalnschen Fabrikantenoerem» er Harte Eilen- bahmninister - «ram mit Bezug auf den amerikani* f eben Zolltarif, Kanada wurde ferne wirrdevolle Haltung bewahren und feine Geschäfte weiter betreiben, ohne sich durch irgendwelche Mannahmen feiten» anderer Lander ei »schüchtern zu lassen E» fet nicht nur die Politik bei Negierung, sondern auch bie be» kanadischen Volkes, bau dem Mutterlande eine Vorzugsstellung eingcräumt werde. Die KailcrmanÖDcr. Meraentbeim, 17 Sept .'.’atb vier Togen saft un nntctbrodxiirr Xtnitrmaunfl und fall ohne Jinrftfr.ibe Itantxn heute olle Streit kräftr hrr beiden Parteien einander grnrnüber Blau ftand ani dem rrtftten Jnuberufa, Front gegrit Wetten nnt Bor vvttcn auf dem linken Ufer, das baüenidx erste Uvrps, die erste uno .uvriic lurnimt al» rechter nördliche Flügel bei lauber- au» dem rinderen Hier ftand da» Kavallerie kor v» zwischm Mer ■ • i oaitnun ra» 20 flory». und die 1 und 39. Division. aus dem r •Ium 3iuad f>a» 1 I Aart», bi«* 28 uno 29. Division und oic etiMriete dftlidj der Tauber das (Eintreffen ihrer anaetommrurn 'jirrftarbinnrii Die' Rote griff bei TaaeSanbruch ihren c . . i >n t ii n bei I i '.D bis in die Taler l'm.'n von Rot autq liier die Tauber und versuchte, den sinken /rlüurl Gegenvorftoft. wobei sich ein sehr heiligte (Gefecht entuxum Aus der roten Seite wurden bedeutende Itunpaiuungen auftcr Gefecht gefept Ter Abbruch bei Manövers. Mergentheim, 17. Sept Der «aifer und Erz- Herzog Franz Ferdinand oerluchen um 5 Uhr 45 Mm Meroentlxiin inib stiegen bei Äü&brifltn be- der 27. Hauen Ti Vision ui ’Viertx- Vier tUlfen auch die übrigen .nüiftfidifritm rin Um H llbt 30 Minutrn wurde das Manöver abgebrochen Ter A aifr i hielt Kritik ob Der Kaiser ver- tirn zahlreiche SldruSMisgrichnunaeii: unter anderen erstellen der CFbef bey v’S-nrralftrb-v brr Armer, von Molikr, den >-chwarzen Adloroiden und »''eiieraloberft von 'th:f und Polach da» Kreuz und den _ trm de» *tomturlxni»irb«n» mm hoheirzoNem. Die Eufiftbiffe. Mergentheim, 17. Sept Ter Ballon „titaofc II." arbeitete beute bat ganzen Boimutag über oem Manöver selbe „3 HI " traf nach der KriNk ein Mergentheim, 17 Sept Der aifer stieg beute morgen bei Äilbbrunn zu Pferde und ritt zum Standpunkt der •«'.'(indverlnlunii aus brr HSHe 853 Mich von Lauda auf dem rrebtrn lanbcruiet uno verfolgte von Inn au» den im dichten Webel i-rfolaenrrn ‘Jlnanfl von Mtot; insbesondere bie Ihftuimung der i)i>brn hibhd) von ^rlachshnm durch 0,e Brigade de» tik neralmatoi > v. Deimling Sodann ritt der Kaiser in das Qk- tänbe urndKn hofft« tten und Meifeldaufeu und begleilrle hier den Angr's' be# II b.-r ifthen Armrrkorv» legen bir Württrm- bcrgci Nachdem da.- 11 worp# bte bemalbnen Höb"i ndrhlid) von Sübbxunu mit Sturm genommen hatte, lieft der 8 an er .,0a5 ganzr halt biaieit Er ritt auf bte höhe 353 lururf und verabfchiednr sich hier npit den frenibbrttltdvn Cfhuncn. frr b,rlt eine B«sprechunh be# ar i amten Kaiser Manöver» ab Prinz Ludwig von Bauern verlas hier die Order v.o Ann rc,unten, dnzufolge bir BÜftr be» (Hnieral- felOmar'dml!» ivra'n v Moltke in der Waldalla nutgeftellt roerbni fot! Der aifer kehrte um 2 Ubr 15 Witt nach Mer gentbnui iutücI i ? ft II" unb „Aieppelin Hi" gaben ihm bei der Heimfahrt gleichsam Oktal Ilm I Ubr I » Mm mftc der (hibetuTbtnniolger vorn Bahndoi 'tarl>bab Wrigmib-nn ab. der Äaifn mit dem ariamtvn mihidriidvii (Mrfolgt unb Prinz Cflar gabru ihm d.s (Meint zum Badnfttige I r Kaiser veradichiedetr f i Pier de und 1300 irabneuge und 632«i *) Klg Gepäck zurück« rt Am Die «iunlrnteleqiapbie am Luttschis« „(Mioh 11" funknomerte gut Der Pruizregent von Bauern verlieh viele C rbm#au»Kubnungtn Dtr Unfall 3jdMprfri-lhid5r iMt^tri 4ur «rofge bat E» beim, oot Mi::»,^:, iverdr nn Ausfti. : r.tch brrh-Uxr. k« IN«11 iHtürflidxTUXiie ftbrmrn bte Beichädi.iun.. - bir da ' iistfchi" erlitten hat. nur schwach in fero Frankfurt. 17. Sept lieber den Unfall, der dem uppdini.trn Ballon auf iewtr «rubri zu den Kai^rmmmweru zu- Ihr bec iWrien» txi Torniobe« bet dem iu langen (Hraf Zepprlr i erkund .re iub bei dem Baron v Ber- lidiinim. der zurzeit auf dem ^atr DSrnisha' weilt, wo et uch -e nde Had) <: oc.trnrm Be chcihe uu» neth flutgabr von x-aiiait tn Horm vulltcr Sandiäckr ging das Luttfchlik wieder m die höhe Eine (Mondel ftreiite dabei da# z.ach be» zum ttute T^rnishoi gehörigen f '.wnbanfe» unb r i B e » be: unter Tann trieb oa» tinrtidiiTi fubmärt# dem äalbe in und geriet tn da» ökdft einer Eiche. rx>bet es ftark beschädigt würbe .Im Valde wurde ein acht Meter lange» Aluminiumrohr. -er ein abgebrnchrr - . . - a M . 17 Sem Ta» Luft'chikf ..3 UI v«'- ierte laut „Cijenb. Ztg." um 4 Ubr 55 Win. nachmittag» CWtn- bach Frankfurt a W , 17 ©ept. Ta» Luftschiff -Z III mürbe um 5 Uhr 10 Win. über dem Ulugfetde der ,^<1a" gesichtet unb ift um 5 Ubr 20 Win. auf dem Alnggeldnbe glatt gelandet Wiesbaden, 17. Sept (Hraf Zeppelin ift b'uir Abend kur» nach 7 Uhr im Automobil hier wieder emgetrotfen. 2iu» Stabt und CawOe (Rieften, 18. September 1909. Der Fahrplan der Ltraftenbahn ist, vorbehaltlich ber Zustimmung bcc -radtverordneken, in folgender Weife scfrgefeyi Um " Ubr I » Win morgens kommen die ersten Wagen von beiden Vitticn am Bahnhof an, nachdem sie bie ganze Stadt butdifobten haben, und alle 15 Minuten folgt dann ein Wagen nach jeder Richtung Zwiscfien H' t und '•> Uhr seftt dann ebenfalls von und nach dem Bahnhof auf beiden hinten der 7* j Äinuten-Berkehr ein, der abends zwischen 8 und 1 ?3 Uhr wieder voni 15 Mi , iitetiverkehr abgeloft wird. Auf ber L'mie Kaiser Allee . ahnHof verkehren die Wagen morgens itnb abenbs alle :«» Winuten bis zum Sthüt nhaus, nährend tagsüber mit dieser EnbstaNon alle 15 Minuten der Berkedr vermittelt tuirb. Tie übrigen Isagert dieser X-'tine finden ihr Ziel an der Oftibcluttfl der Vidier Strafte unb Kaiser Allee Auf ber Linie Marburger Strafte -Bahnhof fahren die Wag.-n 'ioisdien 10 Ubr vormittag» unb 2 Uh: nathnntUg? alle 80 Minuten bi» zum Friedhof am Robberg unb von bort zum Bahnhof zurück. Zn ber Zeit von 2 bi» • Uhr nach- mrttab» wird der Berkehr vom unb zum Zriedhof alle 15 Minuten bergestellt, wahrend bie übrigen Wagen dieser von bort zum Bahnhof zurückfahren B e r s u ch » w e i f e n erden an den Tlteaterabenben am Schind der Borft. llung Drei Standtvagen vom dteuemveger ?or au», einer über Seltersweg und einer über Bizlnhofstrafte zum Bihnhof fuhren, der dritte Wagen aber zur Mrrburger Strafte ben Berkehr vermitteln — ProbeNicifc sollen ferner auf der Linie yir Kaiser-Allee nn Sonntag» Nachmittagen von 2 r vaa und nach brm £ hui ■ l'tellunfl de» ‘^afTTplan» für die Straften bahn besonders Rücksicht daraus genommen, mit den einzelnen nach dem Salmhof n Wagen zu ben verschieben zu schossen was sich auch, trotzdem e» sich täglich um ea. *.N> Züge handelt, sehr gut bat machen lassen. Tie tzrsahriing inrb in bald zergim, ob man mit dem »Tahrvlan da» wichtige getrofsen oder ob — was ja wohl zu machen setn mied hier unb da noch kleine Verschiebungen un Znteresse be» Berkelir» nötig fein merben Wie wir hören, wirb man zur Beauemlichl.'it be» Vublikum». ahnl'ch nnr bie Wirte rkaufen, ^ahrmarken ans ’ ■ ichlUten, . B bei Zigairenhanblerii ufir zu haben fein werben ’annt ist ja. bas ?*nn für alle Strecken bekommen ” löqelhlenbn. Rololfcum 7äglieft 'Porftedimgcn. Äineniotograpbentbeater: Täglich Vorstellung, Biograph: Täglich Vorfiellung. ee 3um Geburtstag ber Großherzogin. 0 V. die Aroft Herzog in kam, wie schon kurz gemeldet, gestern vormittag von Lich mit dem Zuge um 1141 llbt hier an unb reifte um 12.03 Uhr nach ^ranffint a. M. weiter. An dem Bahnhöfe hatte sich Broomzialditektor Gsamt be» Innern den Wimsch ouiflefprodien habe, bie Apfichten der Interessenvertretungen u>rqen brr Be nerniung brr Seine Fenr-n ru lernen. auMrftibrt. das: bie Virsammlung der Weininterrsfenteu :n T-ar nftabt. über beren Verlaus wir bereit» in Xr 212 diese» Blatte» vom 10 If. Wt». beruhtet haben. auf Wunsch brr T armftabcer Aeaicrung stattgesunden h be, bie tn ben Anokbnungrn be» •Netd)»ani!# einen inn irui tn bte Brsuauifse b » fliduet» vermute Sir find zu der auSdiiicNichrn erf ung ermächtigt, daß diese Unterftellung ifber Begriinoung entbehrt. ** Betr ?reuerwehtubnng In bem geftngen ihnarfanbt wegen brr -ru.-norftrubung ift bem Branb- btreftvr eine Arufterunq in ben Mund gelegt bift e» brm L ubhhim gar nicht» schabe, wenn e» einmal ein wenig in Aufregung gerate W>.- un» der tkonbbir*flor ..rzu mttflrteilL handelt re sich bet brr Wiedergabe dieser "ruftc- tnng von tbw. die'aus ba» Bi dkikum in keiner Werse Be rüg haben sollte ’’ Statt einer Rosette am i>an» mufttr man ■tber ut einem Talle innnhafb der Stabt zur fomtnen von oruchien der grauen nette »u< emtm Boome Irt eanMberqrr Kemeue bentbtei und das» demeih. >s«i «ine U*r- noaung bet erstgenamuen Sone durch Oeredtung ood-iarr- e* geichlosien |eu Ss wirb vielmehr äremddettäudunG durch uetmuiti. €o «ni'ach dies« Erklärung aut den ersten Blick er. Ichemt. so unwahrscheinlich ih sie bei näderrr Berrachnw - Sm man k»ed«nki. mit Miriaden von 3nM lichen Hrtrfchoflen (ber GrcgHerzog roor am Noch ntttag 9 dem Manövergeländ« zutückgrkehrt» mtt ihren Qki’tea m K Loge erschienen, brachte -Muigetmri itt Dr. 01 Affing rw dreimalige» Hoch auf da» Grotzgerzogl. Paar aut. ivoraick I* Hokkapelle bir vom Publikum tehend angrhörte ZurucnhGMM mtontritc - Hrankkurl. 17 -epi v»we ft a u b e I < 1 a (ft I kftr Madmen, ein ftaailicft kouzefkiomenes Zn'ni .i. «ourbg lüm lut) hier eröftuti. Tie Scvulräurne weisen eine »w« eenäprech»M Giniid)iuua aut lai el rcikoUegiu n leg« ftrtz au» öca Mm •nnuw® ifbipiau uinlonf Buhhali , faudeiikorrclvo beu^ fauhnnamM^ Ae r neu, ÖaudelS- und Wecftse'-ebre. z>anvele leoaraptzte. ArWWWWi Englisch. Lienogrovdie. r*laf.tme> 'd6irb«it (nn - •^.i'terfaa*»' rei, t cte ptahiklx Anwendung bet oertztziebrnien tfrorftafe. £ett1(hHla!)rt. Berlin. 17. Sept. Bei dem heutigen Meksrl- Höhenflug Wrights wurde eine 172 Meter Höhe oHm»* gemeßen, doch wurde die tatfächl'che Höh« auf 200 ftrta ges hätzt. Der erfte ,31 uq Wnghit mit Knzelhortzi bomt» 47 Minuten unb 4 Sekunden. Wnght unb ferne SchmeM würben von ber Kaiserin, ben Prinzen unb bet Prmge^n «vieVerholt durch langer« Unterhaltungen autqezeichnet. Kkeine Tngeöchronik. Au» Ae,-»atler»sebr« wirb ‘ntgexbe tutmr Im F M'ldet öur Handervrkeduescktr. der nn in -nem ^HIMl griallene» Äiwb r et ie n mailt«, vrrtrt in ernrn 5«rnM T *t rvnge C* t aJ Alven 41« b« n od öi "Mab-, .n.' 'Pnt um tzr» Husihtp’irw ead> «rtapg tbc*. bm tMnzcrdebetMB ttub bir ke*-'tx fr*** skrnd^A tn Land »u drinnen , Tie Mc rgrndiälier melden au» Berlin Tie he*> nfthr*»6 betrtft* br* vor Wanalen arolgien Zusammenbruch* ><•* Ri ctnidtt Vorfchutzverein» find rdediich übernaM worben, nach gecichrlxhen ne^tttellungen betrdgt Mut 3cbQamai rm« MikKo» Mnick. Aul - nm von Saarbrücken nach *H«* Iahe enden 1 er I o * ii g iru«C*ni Arntag abo? Schüsse abgegeben, w M ■l 'ü<-.ioW :i,1C 0,,f ein medenllP^ " ans fr? iforidpon^'j 5rflri.<- liefert: Irische Oefen von Mk. 10.— an, Amerikaneröfen von Mk. 38.— an. ÄftiÄ» ,e ai1’ einem 9U.,* I äS ™ «lütmW " ""d--» ta„. J iF-t. "^taubung,A l1.1 Samen und Eilende 6rffyin2] °'n°r glattschaligU man km 3 lsg an der Pasley Mr rounberbatenQ ’ ^povtneigung beied veise an einem Sm j i roler Alsiten ober ij :e*)t viele unserer |$2 neten Borgängen erger Nernetlen mitr3 1 .aus der Lv> Der rührige Verlag von Emil Roth in Eießen hat einen neuen Führer durch den Vogelsberg und dicWe.ierau herausgegeben, der alle Wanderbücher in den Scharten stellt. Der stattliche Band ist unter Mitwirkung verschiedener Mitglieder deS Vogelsberger Höhenklubs von Her mann Oesterwttz bearbeitet und schon ein stüchtiges Durchblättern verrät viele seiner Vorzüge. Er bringt in knapper übersichtlicher Form alles, was den Wanderer intcreiiieren kann, vermeidet aber auch die Kürze des Telegrammstiles, indem heute so viele Führer geschrieben sind. Eine Zusammen stellung der Sonntagsfahrkarten in den Vogelsberg ist nickt vergessen. Der allgemeine Teil über den Vogelsberg, der die geographischen und geologischen Verhältnisse, das Klima, die Fruchtbarkeit und die wirtschaftlichen Smmnbc im Vogelsberg behandelt, gibt einen ausgezeichneten Ueber- blick. Weit wichtiger aber sind die Teile, die die Verkehrs roefle nach und in dem Vogelsberg verzeichnen und das geradezu musterhaft angelegte Verzeichnis der Touren in den Vogelsberg, die sowohl von den Verkehrsmittelpunkten wie Gießen, Frankfurt, Kassel, Fulda, als auch von den EingangSvunkten in den Vogelsberg gegeben find. Die Wanderungen, die natürlich besonders eingehend und liebevoll geschildert sind, gehen sehr vorteilhaft der einzelnen Bahnstrecke entlang, indem von jeder Haltestelle aus die fchönsten Wege nach den einzelnen sehenswerten Punkten beschrieben sind. Der reiche geschichtliche • “«S1,1 * »aH’a Kaufmännischer Verein weiblicher Angestellter. Anfang Oktober beginnen ■ FrtilHn Wir erbitten weitere Anmeldung. Den Eingang der Neuheiten für Herbst und Winter in Anständiges junges Mädchen aus guter Familie sucht Pension in seiner Familie. Schristl. Angebote unter »114 an den Gießener Anzeiger erbe,. 100 bis 150 Mark zu leihen gesucht gegen gute Bürgschaft. slläberes in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 100970 Welche Dame ob. Herr leiht ein. Arbeiter 400 M. geg.1« jährlich. Rückz. nebst, hob. Zins. u. Sicherh. Schristl. Angebote unter 06989 an den Gießener Anzeiger erbet. Pferderennen 8 statt. Q Programm: 1) Trabreiten. 2) (Saloppreiten. 3) Trabsahren. 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