Nr.SS Erstes Blatt ISS.Jahrgang Samstag 17. April 190S Der Siebener Anzeiger _° V erscheint täglich, außer ’igtiff’ AA Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: V S® V' monatlich7ö Pf., viertel- viermal roöcben'tlid) A A A, A A a A ^4. a. A A a jährlich Mk. 2.20; durch Giehener^amilienblötter; ffl «A WF IW Ak WW 4# A A# A WB Wie* it .Weden e?«ililPKi>lii>r JITIZI7iOi>r ssä'Svird. Hierdurch wird es nahezu ganz ausgeschlossen, daß, was nach bem geltenden Rechte unter Umständen leicht möglich erscheint, lediglich durch die bejahenden Stimmen einer der beiden Stammern einer Gesetzesvorlage zum Siege verhalfen wird. Es wird vielmehr in Zukunft für das Zustandebmrmen eines Gesetzes im Wege der Durchzählung in der Regel (b. h. wenn nicht der Grad der Beteiligung bei der Abstimmung in der Ersten und Zwecken Kammer außergewöhnlich verschieden ist) erforderlich sein, daß, selbst wenn eine Kammer, z. B. die Zweite Kämmer, sich mit starker Majorität für die Gesetzesvorlage ausspricht, auch in der anderen Kammer sich eine Anzahl bejahender Stimmen findet. Die Regierung glaubte, in ihrer früheren Vorlage über die Verfassungsänderungen diese erhöhte Sicherheit für die Zweck- ntäßigkeit eines Gesetzes, das auf dem Wege der Durchzählung zustande kommt, zugestehen zu dürfen, ohne Dabei ihren verfassungsmäßigen Prärogativen etwas zu vergeben. Wenn in der geänderten Fassung des Arttkel 75 das einfache mechanische Durchzählen der in den Sitzungen Der getrennten Kammern abgegebenen Stimmen ersetzt worden ist durch das Durchzählen Der in einer vereinigten Sitzung der beiden Kammern abgegebenen Stimmen, so waren hierfür die Rücksichten auf die Wichtigkeit des Vorgangs und dessen öffentliche Kontrolle sowie die Absicht ausschlaggebend, lieber einstimm uug mit dem Art. 67 der Verfassunasurkunde herzustellen. Der Beschluß der Ersten Kammer zu "Arttkel 3 Abs. 2 des Initiativantrages, die hier erwähnte Zahl 26 durch die Zahl 28 zu ersetzen, hatte in der Vorlage keine Berücksichtigung gesunden, da aus einer Erhöhung der Mitgliederzahl einer Kammer nicht unbedingt notwendig auch die Vermehrung der Mindestzahl der Mitglieder einer Kantmer, welche der Abänderung ober Erläuterung der Verfassung zustimmen muß, hergeleitet zu werden braudn. Die Regierung glaubte, daß es bei den Besttm mutigen des Artikels 110 der Versassungsurkunde in jeder Beziehung sein Betvenden bebalten kaum Der Gesetzentwurf, die Abänderung der Arttkel 67 und 75 der Verfassungsurkunde bett., nebst den ifont beigegebenen Entwürfen, die Landstände und die Wahltteiseinteilung bett., gab zunächst wegen der geschäftlichen Behandlung Anlaß zu ausgiebigen Debatten in der Zweiten Kammer. In der Voraussicht, daß bei der außerordentlichen Schwierigkeit der Aiaterie, die Dem 33. Landtage für Die Beratung unD Beschlußfassung über die Vorlage zur Verfügung stehende Zeit zu einer gedeihlichen Erledigung des Verfassungswerkes nicht ausreichen mürDc, hatte Die Regierung gewünscht, daß die Vorlage in Gemäßheit des Gesetzes, die Ausführung des Arttkel 92 Der Verfaffung-surknnDe hinsichtlich größerer Werke Der Gesetzgebung bett., vorn 14. Juni 1836 belMidelt werde. Diesen Vorschlag lehnte jedoch die Ziveite Kammer, Dem Antrag ihres zweiten Ausschujses folgenD, in Der Sitzung vom 26. Zuni 1907 ab, was zur Folge hatte, daß Die Regierung, zumal da auch im zweiten Ausschüsse Der Ersten Kammer keine Neigung bestand, den von ihr empfohlenen Weg zu betreten, Den Vorschlag untermc 15. Juli 1907 zurückzog unD sich mck einer Behandlung Der Vorlage in Gemäßheit des Arttkel 26 Abs. 3 der landständischen Ge- ichäftsordnung einverstanden erklärte. In Der Sitzung vom 26. । Juni 1907 wurde auch das 9Naterielle der Vorlage gestreift. Während die Redner der einzelnen Parteckn, offensichtlich noch unter dem Eindruck der Beschlüsse der Zweiten Kammer in der Sitzung vom 23. Oktober 1905, Der Vorlage gegenüber eine sehr zurückhaltende, teils sogar scharf gegnerische Stellung einnahmen, wurde von der Regierung hervorgehoben, daß angesichts Des Arttkel 110 der Verfassungsurkunde die Einführung Des direkteii Wahlrechts nur durch eine Verständigung mit der Ersten Kammer erreicht, eine Basis für diese Verständigung aber nach ihrer festen lieber^eugung nur gesunden werden könne, wenn man sich entschließe, auf Dem Gebiete Der Arttkel 67 unD 75 Der Verfasfungs- urkunde. Die den Schwerpunkt des Jnittattvantrages enthielten, Der Ersten Kammer in irgend einer Weise entgegenzukommen. Es wurde regierungsseitig aber auch kein Zweifel Darüber gelassen,' daß die Vorlage wegen Abänderung der Artikel 67 und 75 Der Versassungsurkünde fern Ultimatum Der Regierung darstelle, sondern nur den Weg zeigen wolle, auf dem nach Ansicht Der Regierung Die Einführung des direkten Wahlrechts sich ermöglichen lasse, ohne auszuschließen, Daß es auch noch anDere gangbare Wege zu diesem Ziele gäbe, deren Beschreiten mit den Interessen der Krone unD Des LanDes vereinbar sei. Die gemeinschaftlichen Beratungen der Gesetzgebungsausschüsse Der beiden Kammern, die Daraufhin stattfanden, ließen sehr bald» erkennen, daß eine andere Basis für eine Verständigung der parlamentarischen Körperschaften, als die im Regierungsentwurfe vorgezeichnete, nicht zu finden fei. Im einzelnen gingen freilich die Ansichten der beiden Ausschüsse zunächst weit auseinander, ohne fab. jedoch ganz von dem Boden Der Vorlage zu entfernen. Durchdrungen von der Absicht, zu einer Einigung zu gelangen, kam man sich immer näher, wobei auch die Regierung wiederholt zu erkennen gab, daß sie an den Punkten ihrer Vorlage, welche ihre eigenen Befugnisse auf Dem Gebiete Des Budgetwesens vermeintlich erhöhten, nicht unbedingt festhalte, vielmehr bereit sei, Den einen ober anderen Punkt fallen zu lassen, ivenn die Gesamt- torlage aus den Beratungen in einer Gestalt l-ervorgehe. Die ihr einen solchen Verzicht erleichtere. Tie Berständigungsversuche erhielten einen neuen Impuls, als die Regierung im Anfänge vorigen Jahres auf eine Anfrage des Senwrenkonveuts Der Zwecken Kammer, ob sie gesonnen sei. Dem nächsten Landtage wieder eine Wahlrechtsvorlage zu unterbreiten, antwortete. Daß sie unter zwei Boraussetzungen bereit sei, eine Wahlrechtsvorlage mieDcr cm= zubringen, nämlich erstens. Daß in den ichwebenden Unterhandlungen der beiden Gesetzgebungsausschüsse eine Verständigung über Die Grundzügc erfolgen würde, auf Grund deren Demnächst eine Wahlrechtsvorlage ausgearbeitet wer Den könnte, unD Daß ferner die Zwecke Kammer entweder des alten oder Des neuen Landtages mit Zweidrittelmajorität an Die Regierung das Ersuchen richttn würde, auf Grund dieser Verständigung Der Ausschüsse eine Wahlrechtsvorlage wieder einzubringen. Am 10. April 1908 gelangten an den Auchchutz Der Ersten Kammer zwei Vorschläge (sog. Glässing- l^.-^o.ttchläge welche nach Mitteilung des Präsidenten des Ausschuiies der Zweiten Kammer von diesem Ausschüsse mit Majorität als Basis Der Verhandlungen anerkannt worden waren. Von vielen Vorschlägen nahm Der Ausschuß Der Ersten Kammer nut uJcajoritat Den nackmet nDen unter Der Voraussetzung an, Daß un Artikel 75 Die Zahl Drei Fünftel in zwei Drittel ver- wanoelt werde. Dies wurde Dem PräsiDentcn Des Ausschusses Handel des Home, 17. April, 1.16 Uhr »7. do. 1W..76 196.66 99.10 Berliner Börne, 17. Kpril. Anfang»kurae. 148.60 L-anScl uiifc Verkehr, DolCsivirtiduift v- „ i orgtfd DemoiseNe, md;t oräuua. chcn Komma u. f. w. und der Punkt baue 222.2ö 1U9.80 . 173.00 . 130.7 . 239.10 H&rptutr Bergwerk LaaraLütte . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd . • Türkenluee . • • Canada E. B. . . Darmstädter Rank . Deutsche Bank Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: schwach. Elcktriz. Labrneycr . . . Elektrii. Schlickert . . . Eachweikr Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg • Amerik. Pakett Harpeucr Bergwerk. . . Laurabütte . . • . . Nordd Lloyd Obersehl«. Eisen-Industrie Berliner Handelsgea. . . Darmstädter Bank . • . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . » Diskonto-Kommaudit . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn Gottbardbabn Lombard. Eisenbahn. . . (’Mterr. ftaatsbalin . . . l'rince-Henri-Eisenbahn . 111.00 178. - 18.16 147 AO 190 50 IMJiO 18.10 H ,.1O 148.U) 69.8j 62.60 98.46 95.30 93.30 142.80 60.00 89.00 nachbarlen preußischen Crten zum Gienrner Markt unter gewissen Beschränkungen zuaelassen werden ** D i c M a u 1 unb M lauen feudje ist ausgebrochen in Sckwaig, Bezirk Rosenheim (Oberbayern). 96.40 86.80 96.30 86.80 «K5.- Wenn Sie Ihr Stiiib gesund, munter und geistig frisch «ich eniwidr. leben wollen, fo geben 2ic ibm Tt. «bomoicl e •vaniatoiuni. Vaffcn Sie üdi icbod) keine der vielen Rnchabmungen ausreden! > Technikers und Bauunternehmers Theodor Will). Pfannen- schmidl zu Gießen, seither in Lang-Göns wohnhaft, wurde am 29. März das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Raab in Gießen wurde -um Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 19. April bei dem Amtsgericht Gießen anzumelden. — lieber den Nachlaß des Wirts und Bäckers Adols Sartor zu clmhos wurde am 13. April das Konkurs- versahren eröffnet. Kaufmann Wilh. Trautmann zu Wimpfen Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitge teilt von der Bank für und Industrie, Giessen. 99 60 99.50 94.76 117.00 1 121.90 I lOOJT. I 187 UO 1 116.65 I 190.401 192.26 g <».WB 95.60 1 169.00 1 130.70 ’ -39.0®® Meteorologische Beobachtungen der Station «riesten. lührung der Bezeichnung yräiilciu tu die dürgeriiche »^cicchchast. Biele schrieben damals, man solle ,0a edle ~ ort“ .«uiui'iüi. cl.- flemcin auwenden. wirklich boiie ieitdeni alintcbhd) die 'm.ti i,bliche Bezcichnuii Vas Wort .Fräulein' selbst im Miuisternun debattiert und samt- liche Minister gaben darüber lange ivutachteu ab — Laruios Stimme bat infolge von llcberaii'acnqunq m der Tai ernstlich geinten; eine (fcifdilaffung der Stuumbäntxr lit eingetreten, und bei Sänger muß sich lur lär teic Jett völlig? Schonung aukrlegcii. Gr reist ut diesen Lagen von Rew-Nork « Tr. b'urtiö, der berühmte Spezialist, der ihn biiHiiiDdl, hat ihm den Rai erteilt, zwei Jahre lau« völlig bei Hube zu vHe-rr.. 211» tiaiu'i) da» letzte Istat in (hitopn war, mußt« er ''ch lei aber ei beachtete den ärztlichen Rat, die Stimme ;u scho ren, nicht und iang nicht mit in derMettovotttan-Cper,sondern erfüllte oun nllc seine 2 ervslichtun nn geqeni der de > ammovbon n'elltchauen Ter iciiot 3fimtcUo hat seine Vertretung übcntommeu. bc vnleccku»g des alten Werve. I" .'lud en, am »echten Nilüfer, halbwegs zwischen Khartum miO Berber, liegen kannilich die Bpramiden von . rc -cm «Wtobm»' zir t - ' ' '• wroinen vi'taot Tletod leit < r L;tr> » km groß ' Maner der inneren Berteiöiqnn i Jivcrfe und die Rumen de» bei zum rcuipel ’uhraiben Widderallee. eine KomgS'igur * c, lüiuic Skarabäen. Siegel, L fimden, di. au-, der Zeit von 700 o. Uhr. bte 3J0 n. l5hr 'lamme», j hießen — Teutlmg, Lrimiterlma, Bett' den ehrfamen Namen — Schlteßlma er! u - :. — In den Zeitungen wurde damals von hervorragenden Gelehrten sogar snr ,jrdulein : Kleine» Feuilleton. Aus Maiicl wild lins uiitcrm 15. d M. geschrieben Ihrfitc königl Bül in brachte am letzten Mittwoch eine im ganzen mg Slzakeipi'areS „Richard U heran» '.'eben dem kimstsinnigen Intendmiten Grawir Bulandl, ■ i bei Vorstellung dem genialen - । i ■ sch >n mit feint n einer der glänzendsten ShakrsvEe Regisseur.- in Deutschland b? vmzelleiiritiimn ein pnraNiges Bild dieses feinen v'vckw logst'men diamatisiei te englische Ge chjchte Zede - einzelne ist ein Serien i’ioblem von n v nm be r n ü cm , nrvnfd)lidKin Zwiespalt veci ?l l b e i t i in her Titelrolle bot eine kulmdituare, ebrlidK Leistung Wil schünem Realismus und dock leidenschaftlicher Steigerung las Geistreickic tun er besonders gut ixrr Bohnve gab sich Mühe, die iibnicrt Rolle k.s prakl ick klugen Bolinsbroke seinem gen ahnten Melden Pathos abzuringen Gut traf Vvrr (Tür gen , en den rcdlick.cn alten ?>ork. bemerkens.i'erk war üerr Janffeit ale Teich, ven Stiewe als „Zaunk". Dir wandlungssabige "\i.ui Bav rdam mer, die in letzter Zeit manch schar» um utigin" ihre strahlende Ter erst stoiiigsdramen' ’lbenb war ein Treffer! Vivant je 'luentes' Bei brenn Aufführungen sind wirs zusrieben, luenn unser von In ater iah-r n anderem Sinne wie in Berlin) „eines viiolänbcvt Keim' wirb! K. W 3c bu fahren tm Zoologischen Garten. Seit den 'S ster tagen bietet sich der Kinder weit im Zoolog. Garten in sriankfurt a M. ein neues Veranttgen, das bisher ichr viel Anklang gefunden bat, näiitlid) das fahren auf dein tieblon Gespann, einem eckten, von einer Stughalescntruppe mitgebrackten, ztvciräderigen R e n n wage n, bespannt mit einem Zebu von der schnell- süszigeii ceylonischen MiUelrasse. Zm Aquarium trafen meiner- Sendungen neuer interessanter Seetiere anS hei Adria ein. Tic Niederlegung her alten TVainbrüdc. Man schi-il't uns a>i> \unirinrt a Tk : Aus B«ranla 'iing d Ticsl'auamts bnben jid) icgt bi i>mbclskatnmer sowi her Verc:n zur '4$abriiitg brr Rdcinscki'uibrlsiiinn en m ihnijobcu an N-n — Diuckordner. . . . Tie Znterpi .cktioi Franklarter y.V/e Rcichsanleihe. . . wurde um KonkurZvcrwakter ernannt .^onkurswrdeeunqen sinS bi- zum 1. Mai b- i dem Amtsgericht Vimpfen onxnmclb«. — D । e neue österreichische SüdamerikaliniL, ^ür den -ck >< nsdienn nack 2 i bani er Ja ist jcfri eine eigene n-ne Scki' it°rtsiciellschan unter der rma T rui'i ^ubameri* kan.'che Schi fabit g rst mit einem .lknenlap.tal von 6 Mil» lioncn Äron n g Zündet rorrp< i«, welcher c r f lerreid.iiche Vloob. oif Austra Amciikana, die Nicberoncrieichnche .kompteaeielNchair, ,,i>c» oic Zivno t n. kabanea din..:en Die l^cifllftba:! .vttö . qrosze Serscklfie kaufen und 18 szahnen ron Triest nadi Bra» iiltcn, Argentinien unb Marokko unternehmen Magistrat für die gänzliche Entfernung der allen Brücke und die ansgeipwcken. Sie begründen ibn* stellunMaHme mit der an । cbltmen Unmöglichkeit, die alte Brücke den sZvrderungen des Zerkebr- anzupas'en Bet einer «>rage von der Tragweite >me dem Abdruck, eines solch einzigartigen Baudenkmales tvärr es dock, nxibl Bflickt des Magistrats, durch Gutachten von unpar- ifdben Größen auf dem Gebiete des Strom unb Thmrfen Hanes »ich darüber zu vergewissern, ob die Anlagen der städtischen Te >" ' :. die unt-i a hn Um und du Erhaltung, auch die tciltoeise Erhaltung d«t alten Brücke au verhitrdern bestrebt unb, tatsächlich begrüichet sind, ob es ferner aus ke ne Weise erreichbar ist. die Brücke den Berlehrs orderungen anzupassen Turck den Umstand, daß die historische ’Kambrucf>- nock Eigentuin de- preußischen Staats ist. hc^t die Entscheidung über ibi Schicksal jetzt in Berlin. Bon der S' ilungnahmc deS DberdenkmalvUegerS unb der zuständigen T'Ziniliiricn in Berlin wird cS ablrüngen. ob Frankfurts wertvollst, s Baiibiukinal ganz oder tetliDi'ife erhalten bleiben ober ob es c>eu vereinten »frästen der Berkebrssanatiker zum Cpicr fallen soll. Ter Be re i n für Alts ckr ist, 'ogenannte Latein schrist. — Borsitzcnder 'Jllbcrt Din deck, Köln. Limburger Straße 35 teilt mit. daß Gras Zeppelin die r; hrenmitgliedscho,t veS Kulturvölkern besteht, zu beseitigen, in der Deifc, daß btc lateinisch schrist dagegen ganz abgechafst wirb Zur BernnrNickmng dieser Bestrebungen hat der Berern fett kurzem ein Massengeiuch an die i. üx'? :n Umlauf — Ter Rumpf gegen d i e 5 r e m b w ö 11 e r würbe namentlich m Berlin roi 100 Jahren ivett energischer zelührt al» beute. In der am i>. Juni 1815 m Berlin gegründeten ^eieü- ichast tut deutsche Sprache gab man damals, ivic wir im ,1‘oL- Anz." lesen, auch den tior'!andvmitalie>eni burrtnueq die temlchen Bezcicknungen: Ordner, t'lcUcite, B'leger, Schnstwart, Schaffner. Tas Protokoll hieß Bericktvnch, Houe iar — o hrenlold, Aedakieur — irrne .,B r as 11 ia nis cke Ge, e 11 s cha st s ü r deu ts ck> e Studien' ist i*ra „i^eogi Anzeige^' afolge, «n A io bt Janeiro v'n rimr größeren Za tu rvarr« nber Schnststel'es unb Juristen begründet worden vrs.rer kannte man Truf ut Brafilun nur al» .nt*b< Militär unb DiN'ckoitsmack . des reicks Tic i lünbunfl ist cm erfrniltrtrr Benx .s für oic losiakert ocr feit Jahren Pon aewt n nntiPiitndirn .m m der Brasil'-.nni bemebrnrit Tentsckmbev — Kleine Edrouik au4 Kunst und Uisscn schott. 2er dekanme ^andichaitsmalee -kodeck ist ,e'tern nn hö. v< rn.'c*:e m V a nt b o t n gestorben — 2er b e ti 11 d)e u und üabt r.K)n* OvercitengeseUschast tn Trief! und bet öc.itldjen Gcie.l'^afk Polt wurde Oie Ausinhenna der.Lustigen Witwe* mit rcimf** Humben unictiaqL -Ter Deutsche Verein für «naben- hanbarbeit t alt vom 14.—17. Hai d. I. n Dessau feuci 19. dentschen Kongreß ab, zu dem jedermann jmuft hat. .Kunkel' al beim 111., blaaen. Römi.i Friedrich D»l- flieht ftttnfl laiaul sah, daß itjibr, rumchte v : die 6ut- uicklag.-nden Dege, wobei sich das (?rne1mid ieigt.e, bau । viufl in feiner stbenrne senden Mehrheit einer Berstandigung cer von ieinem Ausschüsse angestrebten tHirhtung zunetgle. *♦ Konkurse in Dessen, lieber das Lei mögen des 3‘/,e/e Konsole . • . • 37. do 3'He.sen 3l/t®L (ibcrhcssen . . . 4°/, Oesterr. Goldrcnte . . 47,7, Oesterr. Süberrcnte. 47, Ungar. Goldrente . . 4e 0 Italien. Rente . . . 3°'o Portugiesen Serie I . 37, Portugiesen n III - 4 ‘',°/0 russ. Staatsanl. 1905 4'/,7o japan. Staatsanleihe 47, Conv.Türkeu von 1903 Türkeulosc..... 47, Gricch. Monopol-Anl. . 4e,0 äussere Argentinier . 30,0 Mexikaner . . . . 47-7. Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss . . . - Tendenz: schwach. V- ,’ri’ nqm« Artckl 67 nid) der Urb r gefetzt: 4. unb 5., 18. unb 19. Januar, 1. unb 2 Ib. unb 1^^ebruar. ■ - 5Ä5S!,äS ™'•••$K,® tSlVÄÄfiSMwitt lawmcrr lV Uc ^rftänb.c1 emer ^otleruufl। *u «nt^ukn b«den au, emanbe eu 3n oer Lch.umitzung unm 2 ' Zunt 1? -chwememarkt. vom 9. März ab an auch Krämermarkt statt leit* T-batte .wcr bic zur (Irr-ichung des direkten Dadlrkckt^ nn I Friedberg, Ist. April. Ter städtische Boranscklaei 1 m für 190!) steht eine Erhöhung der Aemeindepcuern von % Zroz. auf 102 Pro> vor, also eine Sletacrunfl von ». Proz. Ter Voranschlag schließt ob mit 88 Mu» und Land. iMark gegen 568 420 Mk. im vergangenen Jahre Tiefe b (tiiefu n 17. April 1909. Erhöhung von 300 000 Mk. kommt hauptsächlich daher^ das; , „ fr ' o m * Ifür Ausführung der Kanalisierung im Süüende der rrtadl ** Der L atser in Oberhesfen? Nach Zeitungs-I^ t Rare 150000 Mk. gcsordert werden; cbenfo als tn 1 tieiluitgen steht bei Besuch des Kaisers Wilhelm bei Hern ^Qtc eines Schlachthauses 100000 Mk.: Grafen Görtz in Schlitz im nächsten Dlonat sicher rn - . Neuerungen, die mit Freuden zu begrüßen sind. Bon Aussicht. Igrößeren Ausgaben sind zu ermähnen: Bolls- und Fort- *- Ablckiedsaudien» S. 9. L). der Gr 0 ßberz 0 g xtldungsschule 60 570 Mk., Schillerschule 3600 Mk., ^nm« haben am Donnerstag mittag oen CcRcrrcidnid) - Ungartfdun nfl|ium unb Realschule einschließlick, der Berzinsung der außerordenllicken Gesandten und bevollmächtigten Minister von I Bausumme und (Grundstückskosten 27 800 Mk., al len berg behufs Entgegennahme seines Abberufungsschrei |a,Bernie 13000 Mk, rechnet man noch die Beiträge an udienz empfangen Auch von fl •'? der 1 Handwerkerfchule und .'taufm. Foitdildungsschi i^roßherzogin mürbe Herr von Callenberg empfangen. Igibt pic Stadt für das gesamte Schulwesen über 100000 Mk. » Lehrerpersonalien. S. Ä. L). der Großherzog aus. Für Denkmäler und Kunstpflege 2000 Mk., ösfent haben dem Lehrer Jobs. Buick zu Ober Mörlen auS Anlaß siche Anlagen 5000 Mk., Straßenunterhaltung, Reinigung fe inet Bersevung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des 1 und Beleuchtung 34 000 Mk, Beiträge an die Kreis laue 1 mutigen mit ocr Ärom 1 "7 , btt allgemeine liehen llebertragen wurde dem Schnlamtsaspiranten Leinrich Verwaltung 30000 Mk., Zuisclitilgung 25 000 Mk., Reu b? eidenhaus aus Wrüningen eine Lehrerstelle an der Ge anlagen im Gaswerk 10 0(M) Ml., im 'tiaiferroert ^^0 Mk meindeschule zu Burg Gemiindeii Erledigt sind: Eine mit einem Grögere Einnalimcn ergeben sich Gasanstalt 30oo<> Ml, cn Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu IWasserwerl 8IXX) Mk, Kapital'^insen -OOiX) Mk., LUrot auf i Dlii der Stellt ist Organistendienst verbunden IGetränke 10000 Mk., Gemeindesteuern 24o$K> Mk Ft 2em Inhaber kann eine Ortszulage bciodligt werden. Tic mit ist eine kopitalaufnahme vorgeiehen von 268000 Mk. Zn einem cd. Lehrer zu besetzende Lchrcrstelle an der Gemeindeschule I der nächsten Wock)e wird Der Voranschlag in der totabt flu Wu ngenau Mit der Stelle ist Organisten-, Lektor- und Verordnetensitzung zur Beratung^ gestellt werden. — Am Kmitordienst verb Dem Inhaber kann eine prtszul. bewilligt 7. September wird in unserer Stadt die Iabresver werden. Eine mit emem evang. Lehrer zu besetzende Lchrcrstelle f a m m 1 u 11 a d e r Hessischen M 1 s io n statt finden, .in der Geiuculdcscknle zu Landenhausen. Eine mit einem Missionöschriftsleller P a n l aus Lorenzlirch wird iprechcu cDong Lehrer zu besetzende Lehrerstellc an der Gemeindeschule 1 über „Was hat zu geschehen, um das Missionsinteresse -u M a a r Tic mit einem evang Lehrer zu besetzende Lehrer- und die Mitarbeit für Die Mission über den engen Zirkel Der Helle nn her Gemeiiideschnle zu Schlechtenwegen. Mit I Missionsfreunde in weitere Kreise zu tragen". Am Abend Der Stelle ist Organisten unb Lektordienst verbunden. Dem In vorher wird Der Referent einen Vortrag über „Evangel, baber kann eine Ortszulage bewilligt werden Die mit einem Missionsarbeit in den deutschen Kolonien" mit Lichtbildern ebang. Lehrer zu besetzende Lchrcrstelle an der Gemeindeschule I halten. ur Sickendorf. Frankfurt a.M., 16. April Bom 22 bis 24. April * M auf in Verein weiblicher Angestellter wird hier die Tagung des Deu tschen a tu dc m if d>c n önniiiin nun des 'Biiracrl isz.'seubuch" ist die Stellung! 'srci 0 uNdes abgehalteu, bei Ltganifalwn, du cs fick) zur ^.it EiNstihiUNg m oiirgcriisuhvoiic).u »Rufflo^ gestellt l-at, die liberale Wcltanichauung unter Den i teil rni Aneignung tlieoreticher kauf lStudent als Staatsbürger"; Abends behandelt u, einer öffent „ äsÄ «fes."..'».....- -»......... -Witteilunn cntbnltru. MU btc 1-roinnj yannotier |eud)cnfrci , , b , 16 aori| 121uj cillc Bocstcllunn ber iet Tcmflencuüber wirb >.„o von juftLn wer J* Kjitct^/»^enu"d,cn «Xi?en !?« Ä’mlt ?i? totmeinben unb“TT^Vljöften M mitgcleiu, b-8 er der 5d)leeiiie|eudK (%!ql ^rfeud't in bei letii"' L cmrincr Arbeiten nii eine a! ■ wnipletfenbah» »u ^Le5BA(Lch di° LnsL «u T6er. = IeUrischc^SchU-Nb K'L'u^»ewö^ne^L"UL°^Lgt. ^ -^M-nifter bi» zur Stellung be- nor schweren Infektionen gesachtzt. Eilte Aenderung rourPc ,tuumUl Uiiragr hötllsten-' den, Hiesigen Martte und einigen auswärtigen, zum Teil auch hiesigen Händlern zugute kommen. Sie overhessische Landwirtschaft, die in erster Linie an solchen Fragen interessiert ist, scheint mit dem derzeitigen Zustande 3itirieben zu sein, vor allem, indem sie sich vor Seuchen geschützt sieht llebrigens ist durch Lermittelung des bctr. Landratsanites es ervtoglicht worden, daß Züchter aus be^ April 1909 mst Oe reduziert Temperatur der Lust si 5» 2 .2 c DU $5 to B'lndrichlung Windstärke Wetter ie. 2* 749,1 12,9 öfi 50 s 4 Bew. vunmel 16. 9* 747,9 7,0 6,1 81 s -> Hlatcrv.mmcl 17. !. ?" 6,9 6,3 84 8 2 Sonnenschein v ochste Tenrp :rotut am 1b. t:l 1 16. Avril <= 4- 18,4 eC. 1 !•»•<* Res peckauic s h^Bo*crnt zu rum •tcnier " milrintn S 11It Si I rchvlrai B tiilct.i W ^vchertr Noücgnu | ^»trfah *tiRei EmserWasser Kränchen. ä W» W» | Rüsselsheim m. I I !■ W I Nähmaschinen, U ■■■Fahrräder. Motorwagen verlflng^Preishüte. M. 241 Vr-Pfund-Paketen und Ohio- einzurichten. Die Warenlager der Firma Neuenweg 28 empfiehlt [1955 (2124 (5a,'sel LlNll Antwerpen zöp'c; nach fcf-Wl« trocken und Oel gerieben. Vereins 1900) Sluteröim ö°nnen[^ wirrte Jifangskurse. Bergwerk. äat. Bank kommandit dichte r Bank für !W lE,t "°lh < allen besseren Geschäften der Branche von 60 Pfg. an erhältlich. I a. Weiffbuchen-Kegel la. PoÜhoLz-Kugeln la. 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