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Dre „Landwirtschaftlichen Seit« ttagen" erscheinen monatlich zweimal. gilt auch heute noch: es fehlt an jeder Kontrolle, und wir Deutsche würden wohl bei einem Abkommen die übervorteilte Nation werden. politische Tagesschau. Rücktritt des Staatssekretärs o. Tirpitz? Man schreibt uns aus Berlin: Die Nachrichten über einen eventuellen 9tüdtritt des Staatssekretärs im Reichsmarineamt v. Tirpitz, wie sie jetzt durch die Presse gehen, kommen nicht unerwartet, wenngleich man natürlich ihre Bestätigung abwarten muß. Ließ doch schon vor einigen Tagen der ganz unprogrammäßige und gemeinsame Vortrag des Marlnestaatssekretärs, des Cheis der Admiralität und des Kieler Oberwerstdirektors darauf schließen, daß der Kaiser — und -war mit Recht — Anstoß genommen hatte an den Verhältnissen der Kieler Werft, wie sie durch den dortigen Gerichtsprozctz zur öffentlichen Kenntnis gelangt sind. Die weit sich die Spitzen unserer Marineverwaltung hierbei entschuldigt und gedeckt haben, bleibe dahingestellt, dies eine kann jedenfalls behauptet werden, daß die gerichtsnotorisch feststehende Verschleuderung ftaatlickzen Materials sehr schlecht paßt zu der Sparsamkeit, wie sie int Einverständnis mit dem Kaiser von dem neuen Reichskanzler v. Bethmann-dotlweg für die Finanzwirtschaft des Reiches inauguriert wurde. Wohl mag Derr v. Tirpitz, der sich seit dem Antritt seines Amtes (1897) einer großen Bevorzugung durch den Kaiser zu erfreuen hatte, für die Verfehlungen seiner subalternen Untergebenen persönlich nicht haftbar {ein, aber einmal hat die Zen- traliiierung der Werftverwaltungen in Berlin, wie sie unter ihm Platz griff, recht schlechte Früchte getragen, und dann ist eben nach der bureaukratischen Auffassung der Derr fürs Gcscherr verantwortlich. Derr v. Tirpitz und sein System haben bei dem Kieler Prozeß kläglich Schiffbruch gelitten, sie würden für die breite Qefftnt- lühkeit hereits erledigt sein, auch wenn sich diese Verschleuderung von Staatseigentum nicht zu der jetzt betonten Sparsamkeitspolitik des Reiches in größten Gegensatz stellte. Dian kann den eventuellen Rücktritt des Derrn v. Tirpitz von der Leitung des Reichsmarineamts noch so sehr bedauern, da er. sich um die Ausgestaltung unserer Wehrkraft zur See durch die Flottengesetze zum Teil ganz hervorragende Verdienste erworben hat, man wird ihm auch alle möglichen Auszeichnungen bei seinem Rücktritt wünschen müssen, aber was nicht geht, das geht nicht: Herr v. Tirpitz ist, wenn er sich gegen die notorisch feststehenden unglaublichen Verhältnisse aui der Kieler Werft im Reick)stage verteidigen soll, für das Parlament unmöglich geworden. Ein weiterer Punkt schließlich, der den Rücktritt des Derrn v. Tirpitz als wal>rfcheinlich erscheinen laßt, sind die Anita Hern ngsver suche Englands an Deutschland, wie sie gelegentlich der Anwesenheit Dernbnrgs in England und des Wrdmayor-Bankells in London deutlich zu Tage traten. Natür- iiü) dürste man schon aus nationalem Bewußtsein England dabei (eine Veranlagung geben, etwa triumphierend ins Dorn zu stoßen, es habe mit Tirpitz den „Friedensstörer" beseitigt, und Deulsch- iaiü) sei zu Kreuz gekrochen. Nein und abermals nein, wenn Tirpitz fällt, fällt er über sein System, und das Bestreben Deutschlands, für eine Annäherung an England wenigstens theoretisch eine gewisse Basis zu schassen, spricht erst in zweiter und ganz naturgemäßer Linie mit, weil man bisher in England in dem Bau deutscher Dreadnoughts die größte Bedrohung sah. Cb »er Vizeadmiral Capelle, der bereits seit Jahr und Tag ün Reichsmarineamt einen großen Einfluß ausübt, der Nachfolger tirpitz' wird, tut hierbei nichts zur ©adje. Wir müssen gegen England trotz aller Friedensbeteuerungen, wie sie gerade jetzt wieder über den Kanal schallen, toujours en vedette sein, wenn auch nur mit Unterseebooten. Wir bemerken zu dieser Zuschrift, daß allerdings Anzeichen daraus hindeuten und Bestrebungen gemacht werben, mit England eine Verabredung über die weiteren Flottenbauten anzubahnen. Wir sind aber der Ansicht, die mir vor einiger Zeit auch schon näher dargelegt haben, daß in dieser Beziehung England gegenüber die allergrößte Vorsicht anzuraten ist. Was Fürst Bülow wiederholt im Reichstag gut begründet ausgeführt hat. Univeriitäts-NachrScyten. bk. Tcarburg. Ernannt wurde der Professor an der Universität Tübingen Tr. Wilhelm Busch zum ordentlichen. Pro- sessor der Eeschichie in Marburg als Nachiolger des in den Ruhestand getretenen Geh. Reg.-Rais Konrad Varrenlrapp. Dr. Busch (geb. 1861 zu Bonn) ist Schüler von Wilhelm Maurenbrecher. Er war früher in Leipzig, Tresden und Freiburg i. Br. laug, 18‘JG kam er nach Tübingen als Nachfolger Dietrich -L-chafers. Arbeiterbewegung. Sydney, II. Noo. Deute würben weder Kohlen noch Koks zum Verkauf angeboten. Brennholz wurde 511 hohen Preisen verkamt. 2termere Haushaltungell lochen die Mahlzeiten auf gern e i n i a niem 5euer. Tie Frachtsätze, sowie das Fähige l d für uen Perionenverkehr an der Küste ivurden erhöht. T'.e B e r c 1 n 1 g u u g her üa g erarbeitet flab ihre Bereitwilligkeit, sich dein Streik a n z u s ch l i e ß e n, zu verstehen; die Vereinigung zählt etwa 1750 Mitglieder, die zum großen Teil in Wollmagazmen beschäftigt sind. der eine oder der andere überwiegt, so erhalten wir die Typen beö Realisten und des Idealisten. Beide sind an ftch berechtigt, doch cebührt dem Idealisten die Krone, weil er immer nach größerer/ reinerer und tieferer Wirklickfteft strebt, während der Realist leicht zum Dogmatismus neigt. Die Einheit des Realisten und 3beaiiiren in einer Persönlichkeit wäre eben, was Schiller die schöne Seele nennt, die in gleicher Weste das Wirkliche und das Ideale erfaßt. Aus dem zielocnmßten Wirken der Vernunft erwächst beim Menschen die etr,istckLainlichleit kann Herr der Vernunft, die Vernunft Herr der Suinlichleil werben und schließlich Die Triebe des Sinnenlebens ohne Kamps unb Gegensatz Den Bahnen der Vernunft folgen. Tas erste bebeutet den Rückfall des Atenschen zum tierischen Dasein, das zweite führt zu einem steten Kampf der Vernunft mit der inneren ^wieder rebellierenden Sinnlichkeit, das brüte ist daher nach L>chiller 5U_ erstreben. In seiner Vollendmig würde der letztgenannte Zustand beim Alen scheu das erzeugen, was Schiller die fchö ne Seele nennt, die in sich vollkommen harmonisck)e Persönlichkeit. ä.och ist diese ein Ideal, und im gegebenen Leben können mir den Widerstreft zwisckzen Sinnlichkeit unb Vernunft niemals ganz vermeiden. < _ Aus dem Gesichtspunkt der Humanität, der ^>dee der Wien ich heft, ift bei Schiller auck) das Verhältnis des Einzc Ine n »um Staat betrackstet. Der Staat ist bet chhm neckst ein bioßcS । Machtgebilde, dessen einziger Zweck die Lelbstbehauptnng ist (Treftschch-i, sondern er dient ber Verwirklichung ber ^Dee des ^uten. In Den Dienst dieser Idee hat sich der Einzelne mit feinem Wirken zu stellen. £b auch ber Einzelne von ber Leb.ms- lühne ab treten muß, sein Werk wird wefter fortlebcn und umjo Kmer, da ihm bann keinerlei Makel der Personlichkeft mehr anhaftet. Ausgehend von der erörterten doppelten Natur^des Manschen unteridjeibet Schiller bei ihm zwei Triebe, den s to f f t r ie 1> und den Form trieb. Der Stofftrieb bemüht sich, dem -öbeal Wirkllchkeft zu verlechen, der Formtrieb, die Wirtlichkeit höher, ibeelcr zu gestalten. Wenn sie ün einzelnen in ihren Extremeii treten, führen sie zu unbrauchbaren Charakteren, zu rlachen U-ugenblicksmenschen ober zu weltentrückten Utopisten. Wenn da- §°3en beide Triebe int Punschen ihre Geltung hoben und nur Oerineschtes. * Von einem arg gefoppten Weinliebhaber weiß der „Frank. Kur." in Nürnberg folgende Geschichte zu erzählen: „Ein Betannter in Frantreick) sandte mir vier Flaschen Burgunder in einem Kistchen; die vier Flaschen sind zwei verschiedene Gewächse. Ordnungsgemäß kommt diese Sendung aus dem Frankenland in dem hiesigen Zollamt an. Ich eryalle Anzeige von dieser, Sendung und freue mich sehr auf meinen Burgunder — also Geld in den Beutel und Zoll bezahlt, und oann bekomme ich meinen Burgunder. — Doch )o geht die Sache nicht! Das verehrliche Zollamt beweist mir aus Grund der §§§§, daß jede einzelne Weinsendung aus dem Ausland geprüft und untersucht werden müsse; hierzu sind von feder Sorte zwei Flaschen nölig. Ich muß ai,o den Zoll für meine vier Flaschen bezahlen, dafür trmit dann irgend jemand prüfend meinen Wein. Die Prüfung tostet ungefähr 19 Mark, also, habe ich recht verstanden, sind für die zwei Sorten 38 Mart zu zahlen. Ist das alles geschehen, so bekomme ich 1.: ein Zertifikat, daß der Wein gut war; 2.: das leere Weiniistchen: ob ich auch die leeren viep Weinflaschen belomme, darüber bin ich im Zweifel, da ich die Schleuder kugeln (^olas) als Waffe unb Jagdgerät getreten, eie jagen den Strauß, das Guanaco (patag. Lama), Den cftr- hcimiscken Löwen, Den Puma, unb wohnen in notbürftigen Zellen (Tolbos), die mit Guanacofellen cingebeett werben. Heber ihre Religion wissen wir weiter nichts, als Daß sie an ein ForHeben nach dem zoce unb an gute unb böse Geister glauben. Auf ber südwärts vorgelagerten Feuerlanb-Jnsel lebt im östlichen Teil ein verwandter Volisstamm, die Cna, Die auf Der Kulturstufe der Steinzeit stehen geolieven sind unb dem Psychologen unb Anthropologen interefiante Vergleiche mit Den fortgeschrittenen Zestlanbsbewvhnern gestatten. Sie sind von ber italienischen Kon- gregatwn der Salesianer, wenigstens äußerlich, zum Christentum teiei;rt unb führen als Arbeitstiere englischer Unternehmer ein cienbed Tasefti. West-Feuerland ist, wie Die gmize Westküste Patagoniens, von nur wenigen Bootsinbianern bewohnt. Der einzige patagonische Volksstamm, der eine wirkliche Geschichte hat, find Die Araulaner. Durch drei Jahrhunderte hindurch verteidigten sie harmäckig chre Freiheft. Sie wurden dabei immer weiter nach Süden gedrängt und bewohnen seit ihrer Unterircrnuig (lt>8/i nur noch die AbkMige des anbtnen Landes- refts. Seit ber Berührung mit den Europäern gehen die Urbewohner Patagoniens raich ihrem Untergänge entgegen., Tie Schattenseiten ber einDringenben Kultur, wie Schnapsgenuß, Ge- fchleckstsrranlheiten unb Poclln, räumen üt erschreckender Weise unter diesen "Naturvölkern auf. In wirtschaftlicher Hinsicht zeigt Patagonien eine Fülle von Entwicklungsrnoglicksteiien. Der vratlische Engländer hat dies auch langst eriannt und an den Hauptplatzen bereits festen Fuß gefaßt, während das deutsche Element nur etwa mit 2 Proz. vertreten ist. Es befindet iich eine deutsche itolonic mit einer Schule m dem füdlichsteii Hafen Punta Arenas, unb m den letzten Jahren hat auch eine zweite Kolonie am "Nahuel-Huapi-See zur Gründung einer Schule schreiten können. Erst feit Eröffnung ber Ham. urg-Südamer ilä-Lin:e (1901, kann aber von einer wirt- |üaitiiä;en Erschließung bei Laubes bic Rede fein. Ter Reichtum Patagoniens besteht in seinen Bodenschätzen (Gold, Sftber, Kupfer, Salz, Petroleum- und in seinem Doizreickstum. Tie häufigste Baum art ist eine Gonifere, Arauearta imbricata, eine Verwandte unserer „Zimmertonne", baneb.n gedeiht auch Die fälschlich Alerzc (Lärche^ genannte Fitzrvi-a patagonica und die Eypressenart Liba- eedrus tciragona. Außerdem ist eine myrtenähnlichs Buche eilt weitverbreiteter Waldbaum. An den Abhängen ber Anden wirb, namentlich von iiaiicnuawi’. .Kolonisten, euic aussichtsreiche Obstzucht betr.eöen, Turch bie Engländer wurde von den benachbarten ^allland-Jnsetn das Sa,af eingeführt. Tiefes bewährte sich ausgezeichnet, und Wolle bildet beute schon einen bedeutenden Aus- Mhrartftel. Ter Redner ^bedauert die Zurückhaltung deutschen Kapitals bei der Erschließung des Landes und bLfürchrci, daß infolgedessen in ganz kurzer Zeit schon dieses zukunftsreiche Gebiet für die dpftfchm Jntcressen verloren sein wftd. QeShalb nicht bei der Behörde anqefraqt hab** aber ich hege trotz allem lebhaft die fcoffnunq, daß td) 3.: auch die leeren Weinflaschen bekomme. - m rrne Wonne, :u misten, wie prack tvoll für unsere Wodliahn gesorgt ifi! Mrr ist der Wein durch eine weise iHeseygebung nicht tn den Kopf gesrtegen: hoffentlich ist er bet oer Untersuchung nicht ervlodiert und hat auch dem Eraminawr n.chts geschadet." e Shakleton über die Schneeblindheit. Mute JtoDonber erscheint im Berlage von Wilhelm 2 um rott in Berlin da- große W*rk Sdakl?rolis „21 Meuen vom Südvol", in dem der nnerschro^ene Unintbc den Bericht aber kamt vorlwfc in btt (Sieroüite des Südens oorlegt. Bon innen iSrianrun-Kii. d*e die t^rundlaae biloen für alle wc-rereu Ber'uche, den Sudpol tu erreichen, geben wir aus noch nicht nerviientlichten Teilen rtnm IMdmiti wieder, der von Drr 2tmrrbünbt,cu. dem gefürchteten Leiden der 'Lolar orfcher, handel: „Ti. Schwierigkeiten, m schlechtem Lichte über 2' n imb (Ft? tu tri *n, «mb bedeutend Wird oas Licht durch Lolbm oder Nebel zerstreut. w wirit <♦ keinen Srfxxttrn auf die w-iße Cb-mMd**, vie iniolgedesfcn oem Äuge als eine gleichförmige Fläch- erfd :mt. 2c ost aui dem Marsche wurden die Schütten durch einen Sastrugi ober vom Winde aufgeworfenen Schneeberg zum plötzlichen Halt gebraut und wir fcnntrn imd glücklich schätzen, rv-Ttn wir uns nicht Mbit gegenseitig über den Haufen liefen. Kleine Senkungen entufrn hem Auqe r-oHftdnbig — wenn wir glaubten, auf ebener Fläche iu marschi.ien. pinp plötzlich zwei oder drei Schritte abro. ns Unter solchen Umftanbfr werden die Au: :t stark angestrengt un. daraus resultiert, zumal. ip*nn der HiMln«-! bedeckt und doS Detter trübe ist, die Sckmc.blnidhei.' 2'.‘. eb lindheil, von bi wir während oiefer Süderpcoinon alle trim-.-futh! wurden, in sehr schmerzhaft TaS mte Anzeich n dcS luibenben UebelS n't Laufen von der 9iafc: dann beginnt der Patient alles dsovell zu sehen und allmählich erstirbt Die iliafl der Vision. Sch*meri haftere Symptome lassen nicht lange auf sich warten Tic Äng adern schwellen und rufen ein Gefühl hervor, als habe mnn Sand m die Äugen bekommen' schl eßlich tränen die Aug n star. und sind bald nicht mehr zu öt'ncn TaS oeste Mittet ist Ein. krövfelung von Aofainjtnb ein kräftige- Ässtrnigenr, wie schweiel saun- 3mf, um die Schwellung der Adern zu verringern. Nur dadurch, daß man d:e 'Schutzbrillen nicht von den Augen nimmt und fv bte Augen nicht dem Restep des Lichte- von allen 2 t. ton auSaefedt werden, kann man ilch gegm txicrtijc Attacken schulen Tiefe Schutzbrillen sind so gemacht, daß bte Blolcttstrahlm gebrochen werden: diese sind am gefährlichsten In warmem Detter ;eto6, wenn man bei der Schliltenarbcit schwitzt, werden b c Girier bezogen uno müssen die Brillen oit abgcn.'mmrn und die Gläser geputzt werden. Unsere Schutzbrillen haben sowohl rate als grün Gläser, iodaß alles in gelber Farbe erscheint und da- Licht stau' reduziert wird. Wenn mir die Brillen ahnet.men, ist der blenbeiü? Glanz des uns umgebenem Dein von derart intensiver Wirkung, daß unS nicht- weiter übrig bleibt, als in die Zelte zu gehen, deren Wände grün sind und so dem Auge die beste Ru - gewähren. Dir wunderten unS, daß wahrend der FrühlinaSreise bei sehr niedriger Temperatur und einer grellscheinendcn Sonne keiner von uns an Schneeblindheit gelitten halte. Ter Licht reslex de- Schnees an Naren Tagen verursacht sehr ernste Uebnanürcng ung der Augen, weil die Sonnemtrahlen von TZillinnen von Kristallen »uruckgcwvrsen werden. Tie schlimmsten Stunden d«i Schneeblindlnit hatlui wir zu überstehen, sobald die Sonne über wölkt wurde und so Der Lichtschein gleick mastig von seder Dichtung lam, vbendrem auch noch, eine verl-altnismastig hohe Temperatur herrschte." Börsen Wochenbericht. •• Frankfurt a. M., 12. Nvv. Tic Entwickelung der internationalen Geldver« haltnisse bleibt noch immer ausschlaggebend für die Sinn ung her Börse Wahr end icdoch in der Bonvocyc himi-.-tlich der (Vfelbmarftlagr vesfiniistische Anscliauungen bvmmi rten und de n- entspreckund fast alle 'DMrlte lustlose, -ur Schwäckn iwigcitbe Haltung erkrnmn liehen, war man in dieser Woche wieder yn.iflt, die l^eldverhältnisse enm fr nndlicter u beurteilen, un? d,e Folge davon war, daß auch an der Börse ctwaö zuversichtlick-cre Stimnwng '.nm Turd-brud; lommen kennte. 3m g.ost n ganz n iKin^ltr fid) das Geschäft zwar in nt inen Bahnen, da die Mög liditrü einer weil er en V-rteunmig der Z.ns är nnd) immer ni t ganz ausgeschlossen ist, aber das dcr*,eilige 'liach'.aiscn dec Sparn tnma an nrtmmtwealen r*Tbnerft arnüelt. un weneinem K-.reren Nückga»-; der Änrfe Ern hall ui ineten üt günstige WenOung der '^ickdnnrrkrlaM wurde namentlich baberd? brrbrv» arfülTTi. bas die kontinentalen Notenbanken sich ent- idvtoiien hoben, der Bank von Snglarn) aus^del'en. So geb bte Niederländische Bank zrrka P , "K l'.tonen bollanbu'dx Gulden in Sovermqne nach Landon ab und ebenso war die Lester - reichn'ch-Ungarisckn Bank Abgeber an'ehnt'chi ffetdbcrräge für cnglii'.e SedwumQ. Auch die Deutsch: NetchSdank hat a-S ihrem enqlnc en Bsrv-nanlle gröbere Beträge an der Börse begeben, i.-rn nnen Truck aui den Äur* von Scheck London auStnüben. Bon bexunbrrtm (rnrtuK aui den Welbmarft, war do- Eingreifen der Bank von Frank eich, die sich nun ebenfalls itv'chlofsen Hit, den en^lckchm Dechelmarkt iu enilafitn Ta man sich aber and) in 'Jtci.ijar? brm.ibt", den m *1 'chen l^eldmarkt ui sch neu, konnte man sch umsomehr der Hosmuna btngrbm. öafe d e Bank v n En land e ne witere T Skonterd^dung umqedcm werde. Damit NTurden aber auch bte Befürchtungen etner deunchen Ttskont itriervung vorerst jerftrau, da aber der Za.'treSschtnh voraus- itdiLtd? rricccr gröhere An'vrücke stellen dur't-'. wird min gut hm, cm 1 efomart: end? weiterhin aufmerfiam zu b obachi n und in allrr. TiSv-u'itpnen recht vor ichrig zu fein Hu t ich der Wirts daftlichen fl e n i u n M u r lau: n Di Na r ch en vornne en!" günstig Ter Aon um ist im Dachsen und auch Die Roh .ot markte beginnen sich unter Dem Ernrtust Dec lün tigcn am« r kaniicken Marltberick te, sowie unter der Erstarsteng deS bd.tifdrn und englischen Ei'enmarkt.S n be'scrn. Uv «ort* fau;enb eingetrnden uberseeifchrn Auftrage fid *rn den Derken v t ausreid mde Bescha t.gun. über Di* stille Sim Sz>cit Allzu reime Hoffnung sol tc man iedo.1' nicht tn Dir na tue .inkunit »eien, da. wie m den lüngsten -'eneratversammlungcn verschf- benrr Werke aud betont lautbe. Die Preise viel'ach itod. zu wünschen übrig la.'scn und übeibieS die lottalrn Lasten ’ür alle Betr eb>. von 3aLr m 3abr grastet werden. Tom knnmt. dast man an der Äörw die Äun'e recht vi lw 'D rkoao ere schon längst ;n Cmrartimi eines wirtsckvr Mch n AuffchNNtngS en vrech nd ge steigert bat In dwi'er Do.che Bonn:* sich daS Mit sn au im all- qrmcintn gut bebauten. Bankaktien fhrlltcn si h teil mm! etivas höher Bahnen lagen rüst g. mir Lomb irden faito n r i'erc Bea^ tung infolge der AuSla mm D s o r il- > km C; m- lal nmini^ rrc, be.üglich weitere.- Ma'nah'n ur 2 inining Der an Montanvapere 1 2 Pr.'z.mt ;c eie t. da , njn s'i en amer kan s <*n EüenderPS , foni Die s.cde st ten .kuS- * lidrtai am Stabei ennunft und f r di? Bildung eines allg m i en D-rt dm Trabt i t nnrikatS b ron erS r.itnu c tcn. Deaere eln Alkali werke stiegen A Prozent auf die jetzt :vobl beicch- ti*te Hosfnung auf Su.tantefjmm n eines ernlrcrl.ichLN Aalt 3nn- Mats. Bon anderen Industrie pp vier en gewannen die Akt en tc.- MiNeldiTurschen Gummiwarmiabrik P-ttr auf sehr ’uni'rige 2bi" lustger tck-t' Iß Prozent, wahrend Felten u. Wu t» ainne La: mrvrr Akt en stärkeren .sturSdruck unterlagen auf u:l- uf , vvrouS jh au- eine verringerte Ti idenda idd ci'4 Heimische imD fremde Fonds find ivenig verändert Pr.vatdiskonto 4,/< Pro-ent. Die nnch A pralp *>nd am Monntng dem 14. Norbr., •»lebenden üvl Li\j nur von 1 h mittag* Ui» 11 Ihr nachts für dringend- Pilll- m eher anzntreffen : |D,e/„ l>r. Schliephnko, Goethcstra.»»e 44. I>r Wagner, West-AnLnre 49. Auszug o. ö. Stanöcsamtsrcgiftem öcr Staöt Sieben. Aufgebote. November. 6. Peiei Schemel, Balmmeister in (sfiehen, mit Elilabeiha Alaigareta Nöder m Bickenbach — fi. Foboim t^eora Keck. Fmaiizasviiant m Vieh, mii ö^tnrfniie Paulme Schmidt in toiehen. - 8. '.Muquft Naih, Raii'mnnn, mit Anna HiimqimDc Zimmermann, beide in Ziesten. 9. Conmtr Leo, <*vouh. Foist- nf'istent in Wh’Ben, mit Linie Karolme (Slimbein Forsteimann in Biidlnaen lo. Lndwig vemnch •lUnller, vtsenDreher in «Siegen, nut Eniitine Charlotte Ziov in ‘.’hebev Sonst dregW 6 6 Negen + 8,3 - 4- 2.7 ■ jrtwidl L'mliusch ) r. Cyocolade Ein labe frank I HB Die Überlegenheit von 1 ÜEiö otd In alle* besseres Geschäften erhlltlich' Puöt'Siß^iic bei: ivh iitel n Ib Teil! MCacao^) I B. Häuser, I Äeuttobi 56. R^dbeuner Lu C Palmato deute Pf>anzenbutter-Marfla- nee, ausgezeichneter trsaii ftr fernste Naturbutter — St tzha, :^lei treffen der Probe Ihres koffeinfreien „Infi : mit grostem )nteres>e entgegen Ibr ftaffee bat mein Er» Wartungen weit übertroffen, er schmeckt vorzüglich unb ti tatsächlich frei von fchaolichen Wirkungen aus Hcr,z ud) Nervensystem, so daß ich ihn Patienten, die nervös sind oder an Her; oder Tünndarmkvankbeiten leiden, auD wärmste empfehle. Spandau. Dr. med. SE Seit einem halben ^sahre wird in meinem HanNraW nur noch Ihr »Kaffee Hag" getrunken und verschiede« bekannte F-amilten sind unserem Beispiel gefolzst. Tor lVefchmack des ÄaffceS ist vorzüglich und vom kossei» halligen Kaffee nicht zu unterscheiden, wie verschi de« Proben bewiesen haben. Irgendwelck en Einflust auf Her» und Nerven l abe ich nicht beobachtet, sodas; ich mir nach wie vor den (benutz des Kaffees gestatte, während ich das Rauchen langst aufqegeben habe Oknyrobe, 12. März 1901 M. H., Rittergutsbesitzer. b* „ Moderne Jackett- PlÖfchC E»"öur?d"No^ -eiöen V 1 luivuv ia®S nievt, ?c . Krimmer, Persianer, t*lobär, clejon:. Lammrte »«• Kleider. Bluicn. nnzerreinbare, »ur Minder. Manchester für .tlritinif und Möbel int* Mamlon nrnuo “W u»- u SammcibanS I.ouIn Nchmtdt. MoiiiaL Host, vanimerr ‘.Ml -r WAGG,S Suppen über ähnliche vrodukte zeigt stch in de« reine«, traitiaen Ixtebleiiffcmatf, tu oi ui diaraticriMudicn , beide in Stefcen. * K.unn eitie Tochter. Hatoarme Tlaire florolo. — 5. Tem Po:bo:n FoHannes Hostnann eine Tochter, (Hdabette. — 6. Tem üc> astistemen Manin lampe ein Sohn. l;tn>in Richard Red. ~ 6. Tem Zimmermei ter Ernst David Siieler eine Tochter, ( mat Elise. — 7. Dem städt. Straßenkehrer veinnch T-'afi em So.», Karl Teter. — H. Tem Tkuaer imD Äitt thiHI Rudi em 6cK. — 9. Dem Schreiner Fakod jobamtei Romix eine Tochter Raio< Pers | |^tbtitaL vrnä ft «o*®1 $(r Lori Nest '--Ehi s Srntralbcri ,HksWts Bulben 27.510 m «athai r° i> .WtibtritL ■ ^ - ^mn^swabi vt t err.ttunA Ixt . tat «w «ewliAi’ txrtimw Zs t«tt zalisteiidkt' I ;ir-inaCM. ben 13. General SX • ■ Herr Prr I ta« trr .Zentrale füi s »re-tn Hörioal' „Stil Et p!t Sdptediunfl ’ v Diele WKhttflc V* tazn etnfleloöcn. Wetmann 'roü?rauenDl 22" ^öiunalrai ZT?-,.^oruucnöc ; .'^oni5fr futämic Ö**. »tfiafiöi ^SntÄInimQr r~” XfetaLt aUnein. ___ Kommende Ereignisse von 2rosser Bedeutuea »md in dem fortgesetztes Steigen der Butter« pceiM? zu erblicken, tunen willkommene» Ausgleich dafür schaffen: -EiWL iinfug tkll 20. 5 ki W : •< f t .'jiiunq 1 Ä.Tnion3beritf|i. 5. Lw'chitüciiiS. D __Taniel Vt '»Ruins- dem I < :W Ir W '■fiss K |^x Wir Penn tipteil Jtelaiiue ueuchiigkeil t 0 S tbetter 12. r- 737,7 8.0 7.6 94 W 12. 9- । 737 4 7.6 7J 92 W 13 1 m» ‘30.9 ’J | 7,0 93 SsW o? ooo ooo bettet I Ä Tatsache Zur SlusjüOrunfl von £ Noveinber = 4. 8|3.n (D*/u Gießen, den 12. November 1909. + 2,7 ‘C 4Ubr, zufrieden sein. a13/. Tages-Ordnung: MlW« Schuhwarenhaus D°/h Bahnhofstrasse 58. GIESSE« Bahnhofstrasse 58. Eigene Geschäfte: Aufsichtsrat: 6206 Daniel Erb L, Vorsitzender. «artoM» ii»Bepmta feinsteSveise -u. Salatkartoffeln 8 schnell, gut, billig. 6101 '6101 ffldbe Mäuschen) >«r Tube Sounenstr. 25 ®io Sonneustr. 25. 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K. birb in meinem Laushs getrunken und verschieß em Beispiel gefolgt. d -güglich und vom tofiq rscheiden, wie verschied^ idwelchen Einfluß aus m ächtet, sodaß ich mir rJ 5 gestatte, wahrend ich Ls . Äentzrode, 12. März 1V Lanolin and Btt/ Lanolin Osmaya schützt gegen ünreinlich- keit und Ansteckung. 08S77 mR den Kreuzstero c-; «aber Waschanstalt „Schwan“ Liebigstf, 63 Elektrischer Betrieb übernimmt Reinigen von Wäsche jeder '21 it. Bei dauernder Behandlung garantiert blütenhelle Wäsche. Unter Zusicherung abio- luterSchonung bei mäßigen Preisen. 15076 J.C. Wallenfels Färberei Erstes u. ältestes ,vu — Gesckäft der gegründet Branche am 1857. hiesigen Platze. Chemische Wäscherei Bettfcdern -Reinigung nnd Dekatur - Anstalt Handschuh-Färb- und Wäscherei Fabrik und Laden hinter der evang. StaLtkirche. 5652) _______ Frisch eingetroffen: Bismarckheringc 4 Är.-Dose Atk. 1.90 Rollmöpse 4 Ltr.-Dose Mk. 1.90, Stuck 6 Psg. Bratheringe 8 Ltr.-Dose Mk. 2.65, Stück 8 Psg. 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M-, im großen Hörsaal der Universität einen Bortrag über „Kinderschutz" ulten. Eine Besprechung soll sich daran anschließen, jedermann, tirr sick für diese wichtige Angelegenheit mlereistert, wird hiermit «krzlich dazu eingeladen. -n ?-rau Profesior Biermann, Vorsitzende der Ortsgruppe Gießen des Zlllgein. deutschen Frauenvereins. Geh. Justizrat Gebhardt, Ober- «msrichter. Medizinalrat Dr. Haberkoru, Kreisarzt. Frau Pros. Vödlbanm, Vorsitzende des Go. Gemeinde,rauenverelns. Beige- arbneter Neller, Vorsitzender der Abteilung mr Waisenpsiege des »llgem. Vereins für Armen- u. Krankenvsiege. .vauvtlehrer Knauß. Prof. Dr. Nocvvc. Dr. 2angcrmann, Kretsasstitenzarzt. Frln. Gertrud Pasch, Geschaflssührerin der Rechtsschutzstelle mr Frauen. iUcinbart, Polizeiamlmann. Schaaf, Haumlehrer. D. »ctiloncr, rornhender des Allgem. Vereins für Armen- und Krankcnvftege. Siarver Sckwabc, Vorsitzender der Abteilung sur Säuglmgspstege. 8essi$*r Boi. 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