s ilj1 von Gonsenheim, die Schießstände und die Eingänge von Gonsenheim auf dem Exerzierplatz „Sand" bis zur Beendigung des Gefechts von Zuschauern möglichst freigehalten werden. Es tvirb daher zur Vermeidung von Unbcguem- lichkeiten für die Zufchauer empfohlen, etwa crft um 10 Uhr sich in der Mhe des Exerzierplatzes cinzufinden. Die Rückkehr unseres Regiments nach Gießen ist für Donnerstag Aus solchen Erwägungen heraus ist das Buch „Deutschland toter den Weltvölkern" zu verstehen, das Dr. Paul Rohrbach, \t: frühere Ansiedlungskommissar für Südwestafrika, im Versage e: „Hilfe" veröffentlicht hat, und das vor kurzem in neu durch- *) Aus der vom Zentralbureau der nationalliberalcn Partei itrou» gegebenen Wochenschrift „Rationalliberale Blätter". . . . Der schwedische Masienstreik m int Abflauen. Der Verband der schwedischen Eiienbahn-An- t-l-tcllten teilt mit, daß bei der unter den Mitgliedern des Ver- ^m>s veranstalteten heimlichen Abstimmung eine Mehrheit für )2n Sxreik nicht erzielt worden ist. Aus verschiedenen teilen des OenLsches Reeeh. Der Reichskanzler von Bethmann-Hollweg hat sich zum Vortrage beim Kaiser und zur Teilnahme an der Geburtstagsfeier für Kaiser Franz Josef nach Wilhelmshöhe begeben. Bei den H u d s o n - Fe i e rl i ch ke i ten im September wird sich ber Kaiser durch den Großadmiral von Köster vertreten lachen. Die deutsche Marine wird durch eine Kreuzer-Division bei der internationalen Flottenschau vertreten werden. Der deutsche Botschafter in Tokio, Dr. Freiherr Mumm von Schwarzenstein ist aus Schloß Eyrichshof in Franken etngetrofsen und int Hotel „Esplanade" abgestiegen. Zur Tabaksteuer. Um einem in Interessent nkrei, en verbreiteten Irrtum entgcgeit^itTeten, teilt die „Nordd. Allgem. Ztg." mit, daß zur Anmeldung unverzollter ausländischer Tabakblätter bis zum 21. August 1909 nur jeder Verarbeiter (Fabrikant), nicht auch der Verkäufer oder Händler verptlichtet ist, sofern er diese Tabakblätter in einer öffentlichen Niederlage oder feinem Privatlager unter amtlichem Mitverfchluß lagern Hatz Landes wird die Wiederaufnahme der Arbeit gemeldetz In der Ides Gefechts bei der Truppenschau müssen der östliche ^eil Umgebung von Goeteborg haben tausend Streikende in sieben | Fabriken die Arbeit wieder aufgenommen. In Goeteborg kam jo 1 .0% ■S e SeiQ O O't- 1 u i 0 „-Qti *3'2^ r e=Qy5 • o - .X < r21S til M to 159« ,099 «1 MIWI2 .7 35 163 N » ® 9 924 67 1 65'41 ti | 166089 SW5 052 3« tl W w I « 519 MO Kl »' 2 tt 769 897 172-1 1 44 [4001 ««■! 3 702 17514» Ml 1 ,060 261 548 616 - 178076 191 W J’ 8 246 70 397 W « =3 639 901 M 1JJJ 16 1621!» w M» :0M 1200) 1U « J I 49 SW 5Ö ■ 5! 662 746 93 »t 7 1891N 811 *S a 1915« W 6il ” 6 193114»«"' j 672 SS 195-J z?9k!45 « «'1 ,7 59* 83 854 2 0^ l-co) w ll in 851 » « 679 81 69‘ ,J* 2n«i, ‘; [81« N5 4U 211 «1«’’ 51 8181» NI es gestern vormittag bei der Ankunft arbeitswilliger Weber in Krokslaett zu lärmenden Kundgebungen seitens der Streikenden, von denen 20 verhaftet wurden. Weitere Ansammlungen der Ausständigen wurden von der Polizei verhindertz Kreta. Tie Kreter ftrenben sich noch immer, die griechische Flagge zu entfernen, obgleich die Schutzmächte gedroht haben, die strittige Flagge mit Gewalt herunterholen zu wollen. Tie Konsuln der Schutzmächte teilten der kretischen Regierung mit, daß die griechische Flagge morgen niedergeholt werden würde und machten hierbei auf die nicht wieder gutzumachenden Folgen aufmerksam, die jeder Angriff auf die internationalen Landungstruppen haben würde. Die provisorische Regierung richtet in einer Proklamation an das Volk die Mahnung, sich dem Willen der Mächte vollständig zu unterwerfen. Als Antwort auf die Drohungen der Schuhmächte haben die Kreter nun beschlossen, die Festung .stanea teilweise niederzureißen und sämtliche Flaggen der Schuhmächte zu entfernen. Neue Verwicklungen sind also wahrscheinlich. Zwischen den Kreta-Schutzmächten werden nun direkte Verhandlungen gepflogen wegen eines neuerlichen ernsten Schrittes, den die Schutzmächte bei der Pforte in der Form einer Kollektivnote unternehmen sollen, deren Ueberreichung unmittelbar be- vorsteht. In dieser Kollektivnote werden die Schntzmächte, wie verlautet, erklären, in der stretafrage habe die Pforte sich nur an die Schutzmächte und nicht an Griechenland zu wenden. Bei dem letzten Diplomatenempfang in Konstantinopel sollen einige Botschafter den maßgebenden Stellen der Pforte nahegelegt haben, man möge die erste Antwort Griechenlands als einen Erfolg betrachten. Namens des griechischen Gesandten hat inzwischen der erste Drogoman bei dem Minister des Aenßern abermals Vorstellungen gegen den Boykott der griechischen Schiffe erhoben. Der Minister des Auswärtigen hatte sodann eine Besprechung mit dem Großwesir über die gegen die Boykottbewegung zu ergreifenden Maßregeln. Nachrichten aus Känea melden die Auswanderung zahlreicher Mohamedaner nach Rhodos. Der „Köln. Ztg." wird aus Konstantinopel telegraphiert: Zwei Admirale und 29 Offiziere sind mit einem Transport Munition, Torpedos und sonstigem Material zur Flotte abgegangen. Wie die Persönlichkeiten aus leitenden Kreisen erklären, wird das türkische Geschwader kräftig vorgehen, wenn die Schutzmächte nicht schnell Kreta zwingen, den Statusguoante wiederherzustellen und die ottomanische Souveränität anzuerkennen. Die Vertreter der Mächte setzen ihre vermittelnde Tätigkeit fort, aber an maßgebender türkischer Stelle erklärt man, man erwarte Handlungen start Worte. Infolgedessen herrscht jetzt int diplomatischen Korps eine pessimistische Auffassung vor. '«'FM ’V««"' 262 WJcrfl ! ,5 «HJ 166 »50 ‘ V. ' 101 62l » <47 3 u- 0 0 715 ->5-' 200) .6#,1 SS! ' (2001 8 . (21 M >33‘ A ' »I I 1 >-1» y 6 > d uo % 1 5=2 Hü’ politifctyc Parlamentarisches aus Oesterreich. , In der Konferenz der Parteiführer dos' Abgeordnetenhauses solchen sich sämtliche Redner für die Wiederherstellung bei’ Ar- lrttssähigkeit des Parlaments und, für die Einberufung des Reichs- 2tes im Herbste aus. Die Vertreter der slawischen Union ei- Lnten, daß sie keinen Beschluß gefaßt hätten: in der nächsten Zession des Reichsrates würden sie Opposition treiben, mutzten *£r ihre oppositionelle Taktik sich für die Zeit nach der Ein- lecufung des Reichsrates Vorbehalten. Schließlich wurde einem “xtrag Steinwender zugestimmt, nach dem GlombyMi ermächtigt ^ird, mit der Regierung und den Parteien zur Sicherung der -rleitsfähigkeit des Hauses Verhandlungen auzuknüpsen. abend 9 Uhr zu erwarten. ** Vom Kais er Wilhelm-Regiment. Auf dem Gelände zwischen Lützellinden, Groß-Rechtenbuch, Münchholzhausen und den Stoppclbergen, wo am Freitag das Scharfschießen des Regiments beginnt, werden gegenwärtig Vorbereitungen getroffen. Ern Arbeitskommando ist dort einquarticrt um Schanzen, Schützengräben, Deckungen auszuheben und die Scheiben ausKu- bauen. Andere Soldaten sind kommandiert, dem Landwirt beim Einernten zu helfen, damit das Schießgelände bis zum Freitag leer ist. — Zu Erntearbeiten bei Landwirten haben sich, wie zur teilweisen Richtigstellung der gestrigen Nachricht mitgcteilt sei, vom Kaiser Wilhelm-Regiment 2-1 Mann gemeldet. * * Die Rangliste de§ 18. Armeekorps mit dem Stand vom 1. Mai d. Js. ist im Verlag von Löber & Co. in Frankfurt a. M. erschienen. Vom König!. General- Kommando des 18. Armeekorps ausgearbeitet, enthält die Rangliste sämtliche Offiziere, einschließlich Reserve und Landwehr, sowie Beamte, Behörden und Geschäftsräume im Bereiche des 18. Armeekorps und den Hessischen Hof, sowie die Landgräfliche Linie von Hessen. V o m JnheiderWasserwerk. Nachdem die Vorarbeiten für das Wasserwerk Inheiden erledigt, die erforderlichen Verträge, bes. der wegen Wasserabgabe an die Stadt Frankfurt a. M. ihren Abschluß und Genehmigung gefunden, ist die mit den Gesamtarbeiten betraute Behörde, „die Neubauverwaltung für die Provinz Oberhessen in Gießen", daran, die Wasserleitungsarbeitcn zu vergeben, zunächst die Arbeiten zur Herstellung der Hauptleitung. Dieselben bestehen in der Ausführung der Rohrgräben, Lieferung der Dichtungsmaterialien, dem Verlegen und Dichten von rund 411/2 Kilometer Guß- und Schmiederohrleitung von 70 Zentimeter Lichtweite, von rund 3 Kilometer Gußrohrleitung von 30 Zentimeter Lichtweite ind von 1 Kilometer Tonrohrleitung von 15 Zentimeter Lichtweite. * * In der 43. Vorst undssitzung der Land- Wirtschaftstammer, über die wir schon kurz beriet)#* feien, beschäftigte sich der Vorstand zunächst mit dem Ent- wurf einer Reichsversicherungsordnung. Der Vorstand bedauert, daß nicht eine grundsätzliche Zusammenlegung sämtlicher Versicherungszweige auf örtlichen Organisationen, die zu RückversicherungSverbänden vereinigt sind, aufgebaut stattgefunden hat. Zu dem Entwurf selbst sprach sich der Vorstand gegen die geplante Errichtung von Ver- sichcrungsämtern laus, da diese die bewährte Selbständigkeit der Berufsgenossenschaften ohne zwingenden Grund einschränken und das Verfahren selbst kostspieliger und langwieriger gestalten werden. Des weiteren kann der Vorstand die zur Versicherung der unständigen Arbeiter in dem Entwurf vorgesehene Üebernahme der .Hälfte derVer- sick)erungsbeiträge auf die Kommune nicht als billig anerkennen, da hierdurch bei dem Umlageausschlag Personen getroffen werden, die Arbeiter wenig oder gar nicht beschäftigen. Auch gegen die geplante Hinterbliebenenver- sorgung hegt der Vorstand große Bedenken. Die durch die Gesetzgebung hierfür bereitgestellten und weiter anzusam- meluden Mittel werden wohl laum ausreick)en und die Aufbringung weiterer Beiträge, die aber mit Rücksicht auf die derzeitige Finanzlage des Reiches nicht möglich sein wird, erforderlich werden. Auch für die Errichtung der Landkrankenkassen kann sich der Vorstand nicht aussprechen. Er erachtet vielmehr wie z. Zt. die örtlichen Organisationen, in denen jedoch wenn irgend möglich, eine scharfe Trennung zwischen Gewerblichen und landwirtschaftlichen Arbeitern mit Rücksicht auf den besseren Gesundheitszustand der letzteren vorzunehmen wäre, für zweckmäßia. Des weiteren wurde eine Resolution des Bezirksausschusses Flonheim- Gau-Bickelheim auf Aenderung des Reblausgesetzes dahin angenommen, daß die Regierung ersucht werden soll, sämtliche polizeiliche Ueberwachungskosten, die bei Auffindung der Reblaus z. Zt. der Gemeinde zur Last fallen, auf die Staatskasse übernommen werden sollen. Qfegen die von dem Vogelschutzverein angeregte Besteuerung der Katzen wurde Stellung genommen, da die Hauskatze eür für hie Landwirtschaft äußerst nützliches Tier ist und die Vertilgung der verwilderten Feldlatze bereits jetzt möglich ist. Ein Antrag, man möge bei der Eisenbahndirektion dahin wirken, daß von letzterer die Verladung von Zucht- vieh an Sonntagen zugestanden werden möge, wurde ab- gelehnt. Ter Vorstand ist grundsätzlich Anhänger der Sonntagsruhe. 'Der Vorstand erklärte sich weiter mit dem vom Deutschen Landwirtschaftsrat gemachten Vorschlag, in Hessen! Fütterungsversuche mit Palmkcrnkuchen- mehl vorzunehmen, einverstanden. Ein Gut, auf dem diese Versuche vorgenommen werden sollen, wird noch bestünmt. Als Tag, an dem von der Hauptversammlung die Gemeinde- steuervorlage beraten werden soll, wurde der 6. September festgelegt. $ie Hauptversammlung wird auch gleichzeitig die Frage, ob im Jahre 1910 eine Landesausstellung stattfinden soll, definitiv entscheiden. • • Sein 25jähri ges Dienstjubiläum im Dienste des Kreises Gießen begeht heute Kreisstraßenmeister Rohrer. • • Das Gustav-Adolf-Fest des Dekanats Gießen wird Sonntag, 22. d. Mts., in Burkhardsfelden abgehalten werden. Es werden voraussichtlich sprechen: Pfarrer Schmidt aus Grünberg, Geh. Schulrat D. Stamm und Kirchenrat D. Schlosser aus Gießen. Aus Stafct und Lund. Gießen, 18. August 1909. ** Das Kaiserp aar im Taunus. Der Kaiser trifft am Donnerstag nachmittag gegen i/»4 Uhr mit dem Automobil von Mainz auf Schloß Friedwichshof ein, während die Kaiserin mit dem Sonderzug 4 Uhr 20 Mn. in Begleituna des Prinzen Oskar, von Wilhelmshöhe aus, auch auf Schloß Friedrichshof ankommt. Freitag mittag 12 Uhr findet im Beisein des Kaiserpaares und der auf dem Schloß weilenden Herrschaften die Eröffnung des Osfi- ziersgenesungsheimsFal/enstein statt. Jur Anschluß hieran sindet im neuen Speisesaal dortselbst ein Frühstück statt, an dem der Kaiser mit Gefolge teilnirnmt, während die Kaiserin nach Schloß Friedrichshof zurückfährt. Für den Samstag vormittag ist ein Besuch der Ausstellung in Frankfurta.M. wahrscheinlich. Am Sonntag früb 9 Uhr begeben sich die Majestäten zum Gottesdienst in die Erlöserkirche nach Homburg, von dort erfolgt die Rückkehr mittels Sonderzugs nach Wilhelmshöhe. Die Kronprinzessin von Griechenland und ihre beiden Söhne Georg und Alexander werden die Kaiserin nach Wilhelmshöhe begleiten und dort einige Tage verblcchen. Am Donnerstag findet in Lronbarg, abends i/210 Uhr, Feuerwerk mit Beleuchtung der Burg start. ** Das Regiment Kaiser Wilhelm fährt feilte nacht nm 2 Uhr 47 Min. mit Sonderzug nach Mainz zur Teilnahme an der Truppenschau vor dem Kaiser. Zu der Truppenschau erfahren wir noch, daß die große Vorparade, die vom Kommandeur'der 25. Division, Generalleutnant v. Strantz, befehligt wird, heute morgen abgebalten wird. Von den an der Truppenschau teilnehmenden Truppenteilen nehmen an der Vorparade die Mainzer Regimenter, von den auswärtigen die Musikkorvs und Spielleute sowie die rechten Flügelunteroffiziere und die Adjutanten teil. Zur Ankunft des Kaisers wird außer dem Groß- hcrzogspaar an dem provisorischen Bahnhof am Bahnwärterhaus Nr. 39 der Gouverneur v. Goßler anwesend sein. Die Rückkehr des Kaisers erfolgt über die Binger Brücke, Große Bleiche zum Deutschen Haus. Sobald der Kaiser den Aliceplatz betritt, beginnt das Geläute aller Kircoenglocken der Stadt. Um 1 Uhr findet das Frühstück im Großh. Schloß statt. Wann die Abfahrt des Kaisers im Laufe des Nachmittag? von Mainz stattfindet, ist noch nicht genau bestimmt. Mit Rücksicht aus den voraussichtlichen Gang Auswärtige Politik.') Angeblich treiben wir seit zehn ober fünfzehn Jahren Welt- Hielitif. Aber int großen Publikum merkt man nichts davon. in historischen Gründen gut zto begreifen. Später als die andern ■ Söttet haben die Deutschen einen Staat gebildet. Ungleich später jti als — die Russen und Türken abgerechnet — alle andern, k Nationen fochten sie ihre Verfassungskämpfe durch. In mand)cr . -sic-bung fechten sie diese Kämpfe noch heute. Auch das ist Merklärlich: denn als wir unsere staatliche Einheit aus den großen f Abzügen heinrbrachten, war sie — schnell gezimmert — noch & di ziemlich unfertige^ Gebilbe, bas auf Auswachsen unb Wciter- .fiint durchaus angewiesen war. Und dann: der Mann, der in bflt ersten zwei Jahrzehnten des jungen Reiches dessen auswärtige Lolitik leitete, war Otto v. Bismarck. Ein Meister jeines Faches, nie ihn die Jahrhunderte im besten Fall nur einmal hervor- . hingen. Der ließ sich wie jeder wirkliche Könner in sein ur- ' -ftmstes Ressort nicht hineinreden. Schließlich spürte, vorn alten j| Wilhelm Liebknecht zur Not abgesehen, auch niemand danach Ver- H Ungen. Tas Genie übt in solchen Stücken immer einen starken Sciuf aus. Man stellt sich nicht gern einem Mann gegenüber, Hüffen Ueberlegenheit man — willig ober unwillig — fühlt. Zu- ' hm hatten aulch, die, die ihn in feiner inneren Politik bekämpften, 11" kd) die lieber Beugung, daß die ausrvärtigen Angelegenheiten in ■ferner Hand wohl ausgel-oben waren. So ist es ganz natürlich gekommen, daß man in Deutschland ■ Hefen Fragen mit einer gewissen Interesselosigkeit gegenüber- Mftht linier Volk ist für sie nicht erzogen worden. Es findet für ■ |ii auch vielfach gar keine Zeit. Der kleine politische Tagesstreit Ä tbforbiert alle Kräfte. Gerät man dann in Kommersstimmung, ■ V schlägt man wohl mit der Hand dröhnend auf den Tisch und W erklärt, daß der alte deutsche Gott immer mit den stärkeren! ■Bataillonen sei und unser gutes Schwert und der Hohenzollcrn- ■ nr unsre Feinde und Neider schon noch zu Paaren treiben würden. I T.e Hauptsache bliebe, daß wir an der bewährten Bisrnarckischen W Mik sesthielten. Weshalb Staatsmänner, die bi«* Macht des K G chlagwortes auf die Menge gut kennen, denn auch nie versäumt ■ haben, sich als ben Erben unb Fortführer Bismarckischpr Tra- Htlionen zu bezeichnen. Indes trennen uns von Bismarck, als dein Leiter unserer ■tu3roärtigen Geschäfte, bald zwei Jahrzehnte, und in dieser Frist ■at unsre alte Erde doch einige Umdrehungen gemacht. Die ■ Wahrheit ist, daß das Bismarckische System mit dem Dreimächte- ' tondnis und dem Vertrag mit Rußland als Rückendeckung auf L visre Zeit überhaupt nicht mehr anwendbar ist. Otto v. Bismarcks W Lufül hatte ein politisches Tableau int Auge, für das Europa ■ bie Welt bedeutete. Seither ist die Möglichkeit, nur europäische ■ Politik zu machen, versunken. Frankreich hat sich, von uns 8 tcgünstigt, ein Kolonialreich von unermeßlicher Ausdehnung ge- passen. England strebt sichtlich danach, die Verbindungslinie zu Jnben zwischen seinem nordasrikanischen Besitz, unb Indien. Nord- Sta hat längst begonnen, aktive Politik zu treiben, und jede drei Mächte ist in der glücklichen Sage, sich selbst zu ge- ; innerhalb ihrer heimischen und überseeischen Grenzen zu erzeugen, wessen sie bedarf. Damit ziehen für Deutsch- langsam unbehagliche Zeiten herauf. Es kann gar nicht iert" sein, wie in den Tagen Otto v. Bismarcks, denn um Jahr vermehrt sich seine Bevölkerung um 800000 u die nach Betätigung und Lebensspielraum suchen. Die aber ist so gut wie ausgeteilt: fast an jedem Punkte müßte 1 kchtschland mit den Interessen von Mächten zusammenstoßen, he sich früher dort sestsetzten. Nur eine kluge, von staatspoli- tschm Rücksichten unterstützte Handelspolitik und ein systematisch, Ion ebensolchen Gesichtspunkten geleitetes Auswanderungsweseu Heiden uns noch, wenn wir nicht von den großen Weltmächten! kibrückt und wieder unter die Staaten zweiter Ordnung versetzt derben wollen. Nr. 182 Erstes Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 18. August 1808 Der Oiehener Anzeiger r wx Bezugspreis: erscheint täglich, außer monatlich7öPi.,viertel- ■ 1 k Iss 81 ä B zl II IkI 11 < I sä-äs.K/IVIIVIIVl' _ 8 „ <9, v jsssssu General-Anmger für Oherhessen WZW Annahme von Lnzeigea 6z *v 1 i " » u. Land" und ^Gerichts» Üs vörnüttaA^uhr^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vuch- und 51eindruckerei R. Lange. Redattion. Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. ^^eigenied^^^ed. :"vbencr Auflage erschienen ist. Ein gutes unb em nützliches hid?, bas von jebem Vaterlanbssreunb gelesen werden sollte, eines aus der Schule der allzu Geräuschvollen, die mit ein aar krastmeierischcn Phrasen alle sorgenden Gedanken in die Sucht geschlagen zu haben wähnen. Im Gegenteil, ein sehr tocfsiernes, kaufmännisch rechnendes, fast phantasieloses Buch. Di- rleit eines Mannes, der erstaunlich viel von der Welt gesehen lat, der von närrischer Verliebtheit in das eigene Volkstum fern t; der aber ben doch wohl von uns allen geteilten Wunsch hat, aß biedern Volkstum Ansehen unb Geltung in ber Welt erhalten leibe. Ein Mittel dazu — und zwar ein ganz unerläßliches — ! die Beschäftigung der Nation mit diesen Fragen, ^-ie alte uiennknis und die alte Jnteresselosigkett müßen auchören. Die Achts-als-Diplomatenpolitik hat ouSgelebt. Auswärtige Politik totfi heute von der Gesamtheit der Nation getragen weiden. ** Der Flottenverein für Hessen halt am 19. September mLppenhcm in der .iinnMfront* seme Hauptversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Punkte: Reudnick und Aenderung der Satzungen. Jahresbericht. Voranschlag für 1909, Vortrag de» Cbrt» realfchuldrreklocS .der die Ha tptversammlung m Piel. •• Vereinfachung des Geschäftsganges bei Staatsbehörden Tas <-hro6b Shmfrrnum de-.^nnern hat an sämtliche Behörden und TirnftflrUm des c>schäfis- bereichs folgende zeitgemäße Verfügung gerichtet: S'r rmp- fehlen Ihnen, sich bt4 zum 15. Nov d Is darüber zu äußern, nnc nach Ihrer Ansicht derOteschäft-gangver- ein facht und das Schreibwerk vermindert werden kann Es wird namenilich $u prüfen fein, ob, unbeschadet der notwendigen Gründlichkeit der den Behörden obliegenden Arbeit, der gegenwärtige Zustand in erster Linie sich nicht dadurch bessern läßt, daß dem eigenen Berantwvrrl'chkeits- aefühl jedes Beamten und seiner eigenen Entschließung freierer Spielraum gewährt und die vielfach hemmende .'Zentralisation durch größere und in diesem Sinne richtig verstandene Selbftvenvallnng auch innerhalb der Behörden ersetzt wird. Man wird sich hierbei darüber klar sein mnslen. daß es ein allgemeines Mittel nicht gibt, mit dem dieser (Vtetwuifc auf den einzelnen Gebieten der inneren Vcr- tvaltung durchgesetzt werden könnte. ES wird vielmehr hier« zu einer gan.^en Neide der verschiedensten Maßregeln de- dürfen. Das macht nötig, für jede- dieser Gebiete jyi unter- fndrn, wo und wie bessernd eirrzugreisen ist. Tamit werd«'« zugleich die Grenzen der Ihnen durch gegenwärtigen Erlaß grftrUtcn Ausgabe soweit gesteckt, als nur möglich Sowohl die auf Gesetz oder Verordnung, wie auf Ausschreiben oder i^epslogenhcit beruhenden Vorschriften sollen Gegenstand Ihrer Kritik und Ihrer Vorschläge sein. Ebenso sollen diese sich -war in enter Linie auf Ihre eigene Inständigkeit erstrecken, aber auch mit Ihrem Verhältnis zu uns und anderen Behörden oder Dienststellen unseres Geschäfts- betrübt) oder desjenigen der anderen Ientralen sich beschäftigen. Endlich begründet es keinen Unterschied, ob das Formelle oder das Materielle der Sachbehandlunq in Frage kommt. In materieller Hinsicht wird es sich vielfach darum handeln, ob nicht die Organisation vereinfacht oder der Instanzenzug eingeschränkt werden kann, so daß fr B. Vor lagen bei anderen Behörden oder Genehmigungen durch übergeordnete Dienststellen wegfallen können. In formeller Hinsicht ist zunächst an die bereits bestehenden Vorschriften zu erinnern, die das Schreibwerk zu vermindeni geeignet find, aber immer tvieder unbeachtet bleiben, z. B das Verbot der sog. Devotionalien in "Berichten usw. („sehr er geben", „in Untertänigkeit" usw.). In der einzelnen Sache vielleicht eine kleine, für das gesamte Schreibwerk aber eine beträchtliche Rolle spielen inhaltlose, einleitende oder abschließende Sätze (fr B. „In Erledigung der uorallegierten, X'ofocn Verfügung verfehlen wir nicht in obiger — womöglich: rnbrizierter - Angelegenheit das Nachstehende ' r „Auf Grund der vorst den Darlegungen erlauben wir uns, den untertänigen -An ganz Überflüssig, im zweiten Fall genügt das einfache: „Vir beantragen") In großem Umfang iincb die ausschristlichc 'Weiter- oder Stikfgabe von Akten im Tienstverkehr der Behörden das Schreidtverk uniiocni. Gleiches gilt von der sehr wohl nndi weiter auszubildenden Möglichkeit mündlichen Benehmens unter Beamten derselben Behörde oder von gleich. über- ober iiadmcorbneteii Belwcden mit demselben Amtssitz. Wegen des Zustandekommens Ihrer demnächstigen Vor- lagen bemerken wir, daß es uns durct^aus erwünscht ist, wenn Ihre einzelnen Dienststellen (Buchhaltungen, Reglslra- tuten, Kanzleien und Muffen , soweit deren Arbeiten in Betraäü kommen, oder bei V ' iü mehreren Beamten auch diese einzeln sich äußern. Gleiä)es gilt von der Au Irrung Jhncn Nachgeordneter Behörden, deren Beamte Sie ders zur Mitarbeit geeignet anfehcn J l vorhandcneii Mißstäilde auf dem Gebiete des fogen. 2lmts- wir uns liTfonderen Erlaß vor." Hebet b i Bestem i u n j be r heffi Ich n 1 o n - sumvereine fand kürzlich im Gallusiaal in Frankfurl eine Aussprache statt, wobei Prvi Staudinger aus Darmitadi fern Be- u rung Mt anhc genden Landern Heilens angcfchlos en bube, die Üomumvcreme nähmesteucrn zu n. Tv n,plante Gewerbe steuer, Warenbans- und iyilialftrucr für Konsum vereine wären nach Ansicht des Redner- rechtlich nicht zu begründen, Xu- Konsumvereine würden durch diese Steuern eine gewaltige Be- zulässigen Brozentiäven aulüben Die Zahl der in .v eh en im ’l । aui 'l'crioncn. al die Bevölkerung von 0.98 auf 1,23 Millionen, also nur um 33 Prvz Wenn die 15 (MX) Mitglieder der hessischen Konsum- Vereine abermals eine Belastung erfahren, so fei es testt an- gebracht, zur Gegenwehr zu greifen T*rr Redner ichlos; mit < ber Verband-au-schuü der besnichen Konsumvereine soll durch der Stände v- riuchen. die geplanten Steuern abzuwenden •• Der Deutsche S pi r 11 ua 11 ste n - B u n d bat feine Werbetätigkeit nun auch in Gießen begonnen Er will 'richts gcuntWTvo als eine spiritistisch spiritualistische Volks- bewegiliig ins Leben rufrn „Diese tvird denn auch den Vertretern der Vissensckxrit den Mut verleiben, sich mehr als bisher mit diesem (Mnrte zu bdebüftiqen Tiefe, einem chlorte enrnommenen Worte kennzeiämen Wesen und Ziel der fpitdifttschen Sptri- i -r Vortrag, den. de. Vorn deS SpintualistenbundeS. Kesse meier. gestern im Kolosseum hielt, bot somit keine weitereu ttederraschungen ,.E- gibt ein Fortleben mich dem Tobe", so lautete das Thema seimS Vortrages, das nne so große Zahl 'Wißbegieriger angelorft hatte daß das Kolosseum nahezu diS auf den Eindruck eine - tm Innersten fest Überzeugten An- ers Mr en '.'X'.t einem großen Aufwand an Pathos und Stimme, aber im laiigtwir.vicn VredizNstile fprttdi er zunächst etwa eine Stunde lang über Geist und Kvrver im allgemeinen Er ivandte sich narurlub mit großer Srluirie gegen den Materialismus del Fortdauer nach dem Tode leugne und suchte bann nachzu Ivensen. daß seine Lebe« aus den Naturgesetzen abzuleite- sei Als Stütze diente ihm hierbei der Satz von der lln- vergangstchken von nraft und Stofs Bon einer :-nl».n jdxmlu'hru oder auch mir streng iadüutxn und l o ufdh :t ^nvt.-iahniu i nxii natürlich nicht die :Ne:c Wo . versagte mußten Nurn immer wieder bat i t un liebt vH>tt herdalten, auch ba> Gute und der gletdwii und da bekannte Äon ÖS gibt mehr lingc . . Ein wenig interessanter als Meie gewiß ,:u; gemeint« Einleitung war der zweite Teil des Vortrages Tier frischte er die alte Lehre vom Cb auf, sprach über 5ijchructen. Fernsehen, über Geistererschemungen und ftnn- i'tische Erverrmente Interessant n*ir es, zu erfahren, ber Ck Es beträgt ru der liortaiqenbc „50 Lichtbilder aut dem Geisterreich' Ser diele Äilder nüchternen Sinnes betrachtete, fab letng' ich fledige, schlecht entwickelte Photographien. Aber der Vortragende belehrte einen bald eines Besseren Tie Flecken auf den Bildern stellten matenalifitrte Geister dar .tu» einigen weiteren Bildern nahmen die Lichtslecken nun tatsächliche deutliche Gesicht swr men an: es sah so aus. wenn eine Anzahl verschiedener Aumahmen Mit ber Jlatte gemacht worden waren 2er Vortragende cerfid>erte indessen, dcch bei den fraglichen Ausnahmen lebet Schwindel ausgeschlossen aewe'cn sei Von den leister- i'.:otographien erwarten die Spiritualisten noch viele neue -Äunrf)luf>c Hoffen wir das Beste. •• Eine luftige Fijcdergeschichte wird gegen wöNig int Vogelsberg diel M lackt .iogen da zwei wackere Fi'chrr a is einem Städtchen in der Frühe aus. um r-r edlen Fifchere, in dem munter plätschernden Go sollen sie doch mit etwas anderem beladen gewesen sein = .Ullendorf a. d. Lahn. 15. Äug. Dom schönsten Wetter begünstigt, wurde heute in unserem freundlichen Crtr zu Aller Freude daS diesjährige DekanatSfesl für innere M isf ion gefeiert, daS einen erhebenden Verlauf nahm. Auf zahlreichen Besiich rechnend, hielt man den Raum in der Kirche für zu klem — waS sich auch nachher bestätigt hat — und die Feier fand im Freien in der Röhe des alten Friedhofes statt. DaS stille Plätzchen mit feinen schattigen Cbft- bäumen bot einen lieblichen Anblick. Eine große Schar von Teilnehmern, naiuenllich auch auS den in nächster Nähe gelegenen preußischen Crten, sowie au3 Groß» und Klem-Lmden und anderen Crttn hatte sich eingefunden und lauschte auf» merksam den zu Herzen gehenden Worten der Festredner, Pfarrer liebel von Loubach unb Pfarrer Schlaffer von Darmstadt, die in trefflicher Weise die Zuhörer zu fesieln unb für bie Sache ber inneren Mission zu erwärmen oerftanben. Verschönt würbe bie Feier durch die Mitwirkung bcS Posaunen- chorS. Mit einem herzlichen DnnkeSivort unb Gebet schloß ber LrtSgeistliche, Pfarrer Hainedoch von Großen-Lmben, bie würbige Feier, bie bei oller äußeren Einfachheit doch reich an geistlichem Gehalt war. Die Festkollekte ergab zirka 50 Mark. Alsfeld, 16. Äug Bei der Aasserleitungs anlag e für das benachbarte Altenburg sind Sprengungen nötig Ein Arbeiter b.'ollte nun, ba ein Schutz versagte, nackischcn, woran dies bange und cvent die Inndschniir, die er irrmmlid) erloschen glaubte, nochmals ins Glimmen bringen. Ta knallte ber Schuß, und der sckirecklich am stopf Verletzte war alsbald eine Leiche x Ober-Bessingen, 17. Aug. Heute gegen 7 Uhr nachmittags hielt der Mineraltvassersabrikant H Bender von Etlingshaiisen bei ber Horstenburg, um Vasser at^u- laden Vahrenddessen gingen die Pferde fort, der Sagen kam in den Gbauffecgraben und fiel dem Fuhrmann auf die Unterschenkel. Valmchcinlich ist der linke Unterschenkel gfbrodKit In der Rol>e fid) befindende Bahnarbeiter trugen den Verunglückten I o b n u n g von jOO Mk auf die Ermittelung des läteri au-gesetzt Tie der Tarne geraubte Tasche, die der Näadc vor dem Verlassen des Iug5s Innau-geworien hatte, d inzwischen in der Rade der Stelle, wo der UeberfaN ■ )d>ah, aufgesunden worben An dem Inhalt fehlte nubw. so daß der Taler sie entweder gar nicht m Besitz bekam o*n sich ihrer, als für ihn wertlos, entledigte. X. Gelnhausen, 17. Aug In unseren Mauer, lagt heute unb morgen bie 60. vuur(penc.mmlitng bet Hessen-stasselschen Hauptvereins der Gustav Adolf. Stiftung In der heutigen AbgeorbnetenversainnUJMl wurde bcirt-h'iicn, dem in xaiicl weilen? . n» . uldigungslelegramm zu senden, lautend: „Eurer Kaiser- lichen Maiestat und hoher Gemadliii erlaubt sich bie tn der alten Äuiferftabt Gelnhausen tagende M Ho.up::'ersaaäÄ oerems her -.o AdaM Stiftung ehrfurchtsvollste Hulbigungsgtüße .zu uvetseichM Gott schütze unb segne immerdar Eure Kaiserliche Ma»! BMrrlan ym Heile unserer teueren evangelischen Äirthc ‘ Für Unimj srutzungszwecke wurden bewilligt insgesamt über 10000 sW Die nächste Hauptversammlung wirb tn Treysa abgehalt« 22. Hauptversammlung der .^entraloerdan-er ft handel und Kcwekde. S u H Lübeck. 16. flut l Unter zahlreicher Beteiligung von Tckfftfrtrn aus Deutsä-lanb trat btrr tne 22 HauPtversamniluna br> Te tiän Ientcalverbanbes für Handel und Okiverbe zu ihren btetiibiNOl^ Beratungen zusammen Wolters Hannover> berichtete über bteßageteibrret* geno(ftnfd>a(L Ban insgesarnt 3729 m der Lager.it^mlO' berufsgenosfenschaft Ven'ichert.n enhallcn 131 7M| auf frm Trtati- sandel. Auf Grund der Versicherungstadien bitten die Id«ill:l: aM der ganzen Linie zu Ungunstrn der Tctcnslisten und üvar aack» >| der ^ufammensetzung des Vorstands- Dre F-rderunge» des Irr- dandrs müßten anderen Ok*M den obzulednen ift. Besonders bedenklich erscheine bf SchathmM der neuen Virnoer1ich'rung wird elf flH#| Belastung der Arbeitgeber. namenNich ongtiid)!» der nrum en,n ^<611^ 1 nach ber Srntraltvrftdno wegen qririlubn Mimmini cxs I Trat unb Glauben verftvs nden V ra^dm» von Jlrv-r J « Agenten bei Ausfüllung von Schwache n n betet Mrnifter M i Innern und benn Hande:-Minister vorstellig zu narben Abends folgten die MttgNrber brr 7agung ner E.nloSGW des Lübecker Senats zu einem Fr liessen tm 'Haifftner. Die Verbandlunyen des zweiten Tages wurden xm 1? ^ocke vamenxr rrb#hiet Die Vervicht bezahlt: Rinder 1. Qual. 69-72 Mf.. 2. Qual. 67-68 'Mf., Kühe 1. Qual. 58 bis 61 'Mf., 2. Qual. 56—57 'Mf., 3. Qual. 50 bi5 54 Alf., geringwertigere Tiere für Wnrstzwecfe 45 bis 48 Mf. Die Kälberpreise stellten sich der Zentner Schlachtgewicht 1. Qual. 58-62 Mf. (einzelne schwere Tiere bis 65 Mf.), 2. Qual. 53 bis 56 9)lf., 3. Qual. 47—51 9)lf. Fette Achsen werben in der Gegend nut 76—77 Mk ui bester Ware der Zentner Schlachtgewi cht vezahlt. fc. Frankfurt a. M., 18. 2lng. Schweinemarft. (Drg.* Tel. des Gieß Auz.i Zum Berkaiue fionbcn 1230 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 74—77 Pfg., Lebendgewicht 60,0, bis 00,0 Plg.; 2. Qualität 71-75 Pig., Lebeudgeckickk 00,0—00,0Pfg. 3. Qual. 68—75 Pig. Geschäft gut, Uebcritanb gering. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Lich während der Amtsstunden zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin bei Großh. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Die Eröffnung der Angebote findet Freitag den 2G. d. Mts., vorm. 91/? Uhr, •auf dem Rathaufe zu Lich in Gegenwart erschienener Bieter Mchmc größere Lagerplätze somit gedeckte Hallen uni) Stallungen sofort zu ökmictcn bei m Andreas Euler. im Rußland: d. vormittags 11'/, Uhr an Ort und Stelle vom Friedhof Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag dem 19. August: Starke südwestliche Winde, weitere Abkühlung. Ausgedehnte Regenfätte. Grummetgras - Versteigerung der Stadt Gießen. Montag, 23., Dienstag, 24. u. Mittwoch, 25. August 1909 soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen meistbietend ver steigert werden und zwar: Montag, 23. August a. nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von der früher Pascoe- scheu Wiese an der .Mlhufitrane, von den Wiesen bei der Klaranlage, bei der Attienbrauerei und in der StephanSmark. Dienstag, 24. August a. vormittags 9 Uhr bei dem Elektrizitätswerk von den Wiesen im Neustädter Feld) . —. . b vormittags 9'/. Uhr an Ort u. Stelle von den Wieseckbäschungen: c vormittags 10'/° Uhr in der Restauration von Melchior Schäfer Witwe in der Kaiser-Allee von den Wiesen im Heegstrauch und Kleine Tagcschronik. Der Kaiser verlieh die große goldene Medaille der Kunstausstellung dem Maler Ludwig Tettiuann (Königsberg) und dein Sladlbanrat von Berlin Ludwig Hoffmann. Tie goldene Medaille für Kunst erhielten 'Maler Franz Eichhorst (Sljarlottcnbuvg) Bildhauer Josef Wackerle (München) und Maler Karl Langhanuncr (Berlin). Professor D r. Reuschle von der Technischen Hochschule in Stuttgart, Lehrer für Geometrie und Analysis, ist in Heiden (Kanton Appenzell) 6 2 Jahre alt gestorben. Der langjährige Regisseur und Komiker des Reuen Theaters in Halle a. S., Max Dcutschmann, ist in Eisenach, wo er zur Sommerfrische weilte, plötzlich an .Herzschlag gestorben. In Königsberg in der Reumart flüchtete der Stationsassistent Langer nach Unterschlagung amtlicher Gelder. Ter deutsche Tampser „England", der in Nienwe Waterweg bei Rotterdam wegen Eholeraverdacht angehalten worden war, wurde, da dieser Verdacht sich nicht bestätigte, frei- gegeben. Auf der Station Preglia, vier Kilometer von Domo Tessolo, entgleiste infolge falscher Wcichenstellung der Simplon -> Schnellzug Lausanne — Mailand. Mehrere Reisende wurden verwundet. Tas französische Torpedoboot 91 r. 75 erlitt nachts beim Einlaufen in den Hasen von Cherbourg infolge Zusammenstoßes mit einem Wellenbrecher Havarie. In der Kaserne von Sabraon in Colchester sind 70 Mann der berittenen Schutzgarde unter Bergiftungserschein- u n q en erf rauft. Tie Leute hatten alle von einem Fischgericht gegessen und die Aerzte vermuten, daß der Fisch verdorben war. In einem Torfe bei Chalon für Saone erdrosselte ein 16jahiiges Mädchen namens Couvert ihren drei Monate alten Bruder, den sie zu hüten hatte, weil das Kind zu sehr schrie. Tas Mädchen wurde verhaltet und legte in zynischer Weise em Geständnis ihrer Tat ab. Im Stalltraktc des Königlichen Palais zu Belgrad brach gestern vormittag ein Brand aus. Infolge Unvorsichtigkeit eines Mechanikers bei dcr Reparatur des Automobils des Prinzen Georg explodierte das im Kessel befindliche Benzin. Das Automobil wurde vollständig zerstört. Das Feuer ergriff die Ca- ragc und Teile des Stalldaches, wurde aber bald lokalisiert. Der Mechaniker und ein Diener wurden ziemlich schwer verletzt. Ter angerichtete Schaden ist beträchtlich. Zwiebelkuchen. Willi. Lauge, Neustadt. Sckwarzlach. , ,, Mittwoch, 25. August vormittags 9 Hör an Ort und Stelle von den Ochsenwiesen, einer Hospitalwiese. von den Wiesen im Stolzenmorgen, Uters- brunnen und Altentisch: b. nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen m der Gemarkung Rödgen; c. nachmittags 3‘A_. Uhr an Ort und Stelle von ben Wiesen m ber Gemarkung Großen-Bufeck. Die Zusammenkunft ist am 23. August an ber Gifcnbahnbruac im Zug der Kliiukslraße, am 24. August bei dem Elektrizitätswerk und'am 25. August bei ben Ochsenwiesen. . Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt Aühkattsffeln Kaiserkrone, 50 Kilo 2.70 Mk. mit Sack ab Friedberg versendet machen zu lassen. Gießen, den lz. August 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Kelle r. Arbeiterbewegung. Der Streik ber städtischen Arbeiter von Kiel wie die Kieler Neuesten Nachrichten melden, nach zehnwöchiger 97 Marl ji jaüi' Wart aföim 1t . bt fid) *öM v- j en und M difc: V fsrdmingen d Aiwtg der Soritr: iolvie eine Mit? diese Ziele imr ■ lifiiltenbenii^» | ie brabsichlM fc 1 Brocke ($xmn?.v lsuhlsamt in Ä:-: ; nung referierte M I nahm eine : in einzelnen M I ilherungs^esehe 1 .ruck gegeben, ba» 1 t Anbettacht fc’ nd aus anderen fc I M« *5 )rganiiatwn I ^geretnfdiM* ! nntg wird also ichls der neuen «v (ungnahntt;; aerer Debatte ik- 9^r § i Messet des > le beftinrmte;^ dem e"-l titgliede f dnen I llig । ffling einer ■ 'IntT&'i?" TllUItg -SM 3elti3S$£'4 tn den ÄsiI ■S» inL j Telegramm I Verkaufe Donnerstag auf dem Brand eine stanze Daggow hbung Weintrauben, Pflaumen, Aev,cl, Aprikosen, Gurken wL dicke Zitronen ausnahmsweise sehr billig, ^ache 9°"' v . Fuders darauf aufmerksam, das; nur irische Ware oum vertäut ioaimt. ™ H. Klees aus Elberfeld. Bekanntmachung. Betr.: Kommerzienrat Heickiclbcim Stiftung. Ans der Kommerzienrat Heichelbeiin-Skistung sind am 1. November 1909 1164 Mark zu verteilen. Nack) 8 3 der StiftungSurkunde können zur Bewerbung nur zugelassen werden: a) Personen, die während des Feldzugs 1870/71 tm Militav Verhältnis gestanden haben und b) Frauen und Kinder iold)cr Personen, vorausgesetzt, daß sic einer derartigen Unterstützung würdig unk bedürftig sind und vorn Tage der Bewerbung ab rückwärts gerechnet mindestens zwei Jahre unnuterbrochen m Gießen gewohnt haben Bewerbungen sind bis zum 30. September d. I im Bürgev meistcrcigebäude, Zimmer Nr. 15, schrisllich ober mündlich cinzn reichen unter Vorlage der die Erfüllung der Bedingungen nach weisenden Papiere und ärztlicher Bescheinigungen über etwa be OrSgiiral-Drahtinel-uiigen. Ronr, 18. Aug. Auf dem Konsulat und der griechischen Gesandtschaft sollen Berichte eingetroffcit seist, wonach die 5-1 aggcnf rage gelöst s c i. Die griechische Flagge sei gestern her untergc holt worden und würde heute trickst mehr gehißt werden. Paris, 18. Aug. Der „Malin" meldet aus Eanea: Die National - Versammlung trat gestern zusammen. Die Sitzung verlief sehr stürmisch. Der Abgeordnete Leonidas erhob Einspruch gegen die Haltung der Mächte, während ein anderer Deputierter diese zu rechtfertigen suchte. Er erklärte, cs liege im Interesse des Landes, nachzugeben. Schließlich nahm die Versammlung einen dahingehenden Entschluß an. Paris, 18. Aug. Der „Matin" meldet aus Canea: Trc Kriegsschiffe der Mächte sind aus dcr Suda-Bci in Canea eingetroffen und landeten 150 Mann. Paris, 18. Aug. Clemcnccau ist gestern wredcr aus Karlsbad hierher zurückgckehrt. Ktz Snatob*v ä '*» b« en b«!* ;„iu 2 E in be '"Utiurlit gt,, 11'8 füc di<« ,m*r* mitb^ ' Empfunden^ ^chllraße 22 ‘Äs elMg des ä die der liefen hatik 3 her UebeifaD] Nt fehlte n< 'Besitz bekam Unentgeltliche Ardeitsvermittelung. Mdtischer ArbeitMachnieis Gießen. Astcrwcg 9. ks können eingestellt werden: a bei hiesigen Arbcttgebern: , . , /* I 1 Friseur, 2 Schlosser, 2 Bau-und *2)?öbclfdjrctncr, * ^A9}°J’ncr' 2 Dienstmäbchen, 1 Kindermädchen, 1 Lausmadchen, 1 Kochtn. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schnucb. b. bet auswärtigen Arbeitgebern: 1 Wagner, 1 Glaser, 6 Bau- und M ö beltCbvci n er, „Jnftr et die t und Tapezierer, 15 Erbarbetter. 1 londwtrtidi. Kneckit, lanbw Arbeiter, 4 Haus- und Küchenmädchen. Lehrlinge: 1 Bäcker. l*Spenglcr, 2 Heizer u. Schlosser, 1 Schuhmacher, 1 Gärtner u. ; Heizer, 1 HerrfchaitSgärtner, 1 Schremer, 3 Polsterer u. Tape Aicrcr, 1 Maurer, 2 Schmiede, 1 Backer, l Wagner, Weitz Kinder u. Anstreicher, 2 Buchbinder, 1 vandlungsgeht .w, 2 Schrei ber, 1 Lagerarbeiter, 5 HauSburichen, 1 ^adrburtche, - ^u_, laufer, 1 F-lickiran, 4 Arbeiter, 4 Lanstrauew 3 2>mctnrauen. HoLz-Bersteigerung. 1 Rm. Eichen-Scheittzolz 3 Rm. Kicsern-Scheitholz 15 Rin. Kiescrn-Knüvvelhola 1 Rm. Kiesern-Stocktzolz 100 Wellen Aspen-Reisig 1100 Wellen Kiefern Reing 200 Wellen Fickten Reistg. . Ttc Zusammenkunft ist auf der Licker Straße am Bahnübergang. Gießen, den 12. August 1909. . _.. lti 18 Großherzogliche. Sürgcrmeifleret Greßen. I. V.: Kell er.___ ftaifetpaarj >d: „Eurer -übt sich die ». bauplversvs '„ber Gustav Lc ilße zu überseO Kaiserliche L erlandes und) cche." Für Um mt über 19 0001 Treysa abgehalr oteerWiTl Toilette Haushalt." MrSlBB A. Welz 41071 Seltersweg 6. 108 Konkurrenten. OPEL gewann (ast die Hälfte aller Preise. Adam Opel, Rüsselsheim. rele»tz», S*4 5-Stimmet So6 Möbel 4668 4 Zimmer J. Jttmann Mittlerer 2lock. 4 .Ummer mit flubebdr. Orte der Nroidorier 3 Zimmer Bekanntelning bebdr ocr 1 Ctiober tu vern iet Wnhcrcö Vicbig’ltahr D7 4-X LAdon etc f)tt die Innung beschlossen, die Verkaufsstellen 4587 Wjfr.vimüiAfi ffiii *______•‘toDbcunrr Str 2 Der Vorstand s - Shumer • Sodnung an rul iibmr ui tu- nnif.cn .37±< Lchintl. Meldunai 10pi. Ian den iMktientr Ai der Bäcker-Innung en unter '»\l4fc 2 Zimmer bohner 1*1145 Hotel Casseler Hof trau. .!.>n'!q'kr 1 i Neu bereerichtet 1 Minute vom Bahnhof i>amthentoobnun^ 2 pee 1. Oktober, eoeinl h,reJSj 41 8 Zimmer Seeab e< 2paurr*»d •* ■ ritolet Ift IT. Iftnar belieb au» 8 81mm. ruh Kip. 2trtn>*t ■Werf o r I9eibreb«e*, emvhebU K*1 Wascht ilrnirrinrlt in. " v eu • 9 :mCL Au logt $frUrn;Muihr| WU'tßfhirtjc 9Lk*iTd|icbrnci ihuif-(i)cfnd)t* (Offene Stete 3ii uernnrten und •Jiobbfimer girehc 1 Cfiober zu vermieten Liegen Wegzug 1 vollst. Madchendett 1 cinbabeluiinnc 1 Vinoleum- ob liarfett ?djr’ti flnnebote aut aubrrNrr l «■ H an n . 8k Frnnyiiise >ir*vrt*r donn* l Heute au ufimietca- 3u erlrnnen Vdbetflrohe 2 luhl fln itbeir unter CM) an den Gießener Uogeiger erber. (Sari Seibel liVrenhnrtrt ?tr » rrltpb Ä • ■ ti Ihr • ■ VTo" ' ' ’ . 1 1 Heuchelheim, Rsdheim, Vh'adel^hia, den 17. August 1909. (hm i<94nr 3*.Himaarr *WobmnM per << • aber au«t Ipater uni ______ tfbr-t>aubat9 4111 I .‘■Unmcr Öob" »er I ^ki Die Beerdigung findet DonnerSkaq den 19. b. $111., mittag» 1 Uhr, vom Lterdehause, Gießener Straße 33, au» statt. Zimmer von 2 Mark an. Bett empfohlen für die Herren reisenden Kaufleute u taue YiC Maiirr Allee 18 mit Balkan. ■ oereneten i .Rentner 3 Mk. zu verfaulen. 4'4* .3rai>fliirter Ztrnste ül Em aut erhaltener Lilz Liege wagen billig ah oerfauien i*iU2 _______Weilarer Den 35 W -2c r. tu nenn 4- j tRatliorftrafce 36__3f4 ^arl LSemiel. ??t9banfrrat;r 11 aauternraw j® ..- —.....Anzeiger erbet. 2 3tnlluitqcn 2 tüchtige Verkäuferinnen per Oktober für bieftgef tSrtRivare*. u. «ueftatiuagi. Geschäft gesucht. Schriftliche Meldungen mit Gehalts-Ansprüche« u< 4552 an den Gteßener Anzeiger erdeten. : ix n «" ...i'.k rao. tfriVJteufeäInG •*t 2tepdonirratze 11- ■ Moderne 5 .Ummer f?:5nui; i I €»cwir Äititeoth. 18. ttuauk 1MI: Briifl Rvazerr dG "■ “* Tarnen ftiinfrler:Crrf)eftcr 3tiirm E1_JL*L* cwic VeiamaP. inlagen bei hier le de lebte .S*i*b»r»m Ictwr m t allem chwesrtch-deul'cher »un u Mitn bauer. Zeichner iche «-i:iini;bauir bllllgat au veitauien wegen wen- AUfl. Lud ttiilage LI I iptiiiei____________ 1 fompl. 'Jluiibaum pol. Zdilaiiimmcr beruh, elcftr. Vamvrn bflllswt ui verfaulen, »üb-anlaflc 231. eermwreii dHfleb 8uverL 13t4br. ?-Lt!jhnsfi :: wtd unö Pknji» Kfil - --- Telephon 5 - - - —— >— Direkt am Uarf. Woniuihrtir t«rnfion bei madigem Vrcticn. liTQlpefte Irri durch iHoycr sodann 41lett. VSriH«X in ber «uhenhabt. nut« rentierend auch vor- ut ll- zu ein. Weichatt f. täal floni.« Vtrutel neeiflit. vretoweti AU oerf klitaeoote nur von 3elblircl!ett uni 0BI57 an den tHich Aua erb. Hriniliii. Ustrmtt L fViHewitbafft». — itietbew.elnLbopp.ammt I Lidtunq. ftarrrfponbewi. I geavtzie u Maichinenlcheetd. flnrneIbuii '.rn täglich I Jagdhund zaqtlaisk» ab—.«e|i«triM Srmliriitc Okaen Felebnuna ab» i bvm M । •jmutfti auvaewachten, o - •cb- - M. «psmthml VtcbtgtrroBf 11 O.i 1 Bircüaab.XMcbi« Bcblefua 31 .. . , __________ flhörtuilis Bll. 43>4 3 -uminerwvv iiling au oer Geiieidveä^»^ UlL«?*1._________ WeserNrane B. I vaben mit ? ?4Immer, tarnte Awei Schone 3- Ztmmer • Dodnung 13 ,'ttmmet Gadnunaen mit Jube ebniiffimie' i t ^enbcToer Scf 3» »r.ic - _ . - . i, x । dol?Arbeiter fann Äoh u. l'oaii mit Kabinett und reichlichem Zu- \ erhalten **| ?Onncnfit Hl Hiiisscliwiiiiiiii beseitigt ahne Umbau 10 ^abre Olataiiite. — «Winfte Neserenzen fiilV & 6i,r, öiitnrr. Suefunft il CHent durch (4M> ». « Varl Weber. Nieneral Vertreter. »renffert a. Vergwev Ä . Lau'.' ?au।tu.ifirt>em o Kni mpteenl V ll llbr v 3» Wem ich! '■* - » glicht brau MmbcheaH blader Ml, f’irr • .*• pt. <1 ",l 3 div 4 Stmmer ■V HOI ll E^abmuma aelucht für lldimacher tiabnuna per 2ep icinber Vaben per 1 annuor .liijrn Miüldri ' 'chen Eie Ur für «of n ( •■IL*#! «>rau cherr. 2cnm Zcfctihl fln-.rbetr unter ch an ?rr m ebener AnzetHer eg Badewammr mit Clea, ge braucht, au lauftn qtlucht Ydirtftl Wnfleb mit Vrtibann unt itUiT au den '«irh flnA rrdri 0Ü147I «ut erd eporttvanew zu tau» aet. Cnnt b tVeitflutaael Donnerstag den IS. «uguft 1909, nachmittag- 2 Uhr JJintltltO , W (BelcoenbeitJ Ranf: ~WX zu schließen. Wir richten an cm verehr!. Publikum die I^uschaum neu. elegant, dauer Ibn':, ih im ,>clbfdj!dfubcn bet ergebene Bitte, sich biß dahin nut seinem Bedarf oorzuseben I k” « Füller aiuuiebfu ' 8 -iahere» bet Muiittebrer U»la, I Trtmmftrahc 41 tjfli.’iö WH m„ wert *" . ,, Q i r ncrn u. 3ub u rilf.chplau. ----- per Cftpbet ober I Louern per »ul'1®®' Voflt». mit ob ahne Vasen, orrmirtrn fliur't.r»je S patt I ‘»♦•rr au oenn taninrttratte 4S ..... 5 . Raüer hUcr 7 au Perm Sirm«nahe y mit Kabinett zu utrimeien U-. bor und "iartenantetl per lo-ort __^enenioca N) au vermieten f*MU vr:nc nruberg m. abflt<4)l I^dberei C.iimmer- tdobnuna. mach Lmmßch parterre ober l 2t34, nnt Bad. tkra.Qa ß Zimmer Blcichstras;e Pelerinen, S., In 11 verichtedenen Qualitäten von Hk. 10.— bil Wk t? — nupkblen i[>ii/e N. Spier Söhne Alsfeld. IK' Muster» und Außwahisendungen franko, Sii iiiirrrr firtitfit gflucht, inrnn m.-ql vom M . 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A'och: u Zae. Thiquebtr tftntnit hr. y«r Fon Dlitalirbern emgeiubrte «HaHe M th« ihntntt Um Aadlrelchen »' -'uch bittet Ter •Ml U)| 4 • .Himmer«. Rrotborlrr 2tr 15 per 1 Cl;ober au oerm. _________S.'abeie» Reu raSt 14 (»belftrakc 37 lchdne 4 A.mmer K j ):tuna mit allem .Hubcbdr per ! Sevtemher ober iooter au vermieten 4.UB -inhereb im M>uie boJtmmcr lVobnauflmit 1 ioiort später »u vermieten i3^U J. H. «hübe. 2omienllraße D Viebiaftraiie «*» Tlanfrvbc 4 .Himmer unb Küche, an uiu'iir >>a:ii!lic au ocrinieten. ^lab Rlireitr 2M ober 81 ;»140 tu her 1 2tod mit .nimm und Hubetzbr per 1 Oktober , oermteten jfbl 11 im tarn lÄÖ, w 8. Bermdarbt. Maurer, v:!ai ner und Handlanger ti* öirfnlod A 9!! ,3hji flei ungünstig Äutenme in den ieeatzait betörten en vorder 8** Gabndo nratze 99 .brcL, labet ergebentz em ritvhmn Sibert Kapp«« eine Boenuna tu vermieten _ ____ Bit erfragen Im Hinierhaufe dal, j _ NB. Urlaube Tf1". »ladirtieMeni gana bejahet« — 7-" -. — “ ~-,. Z~2----1*- AI tz»er taaenben Sadti fQrbonbaiaa ta umptblura au bna jiab. feranba un» .Huuebdr oer 1 CfiJ.ct tu oermieien. I I • I nunaea modern aubgeüattet vtx ^crtbneb geltertroeq ». k 1! Verschiedene ll '^'mhempobnuna : A vMl Vllsfclo :"^r“*♦ 1 I •'* Df 1 rirodHiicDC t> ob 1 '.Rimmer I »,7s,. ?,nt,mbW>n Mk. I CahhaI —. t Te r01 Rotte non’d« lag und die ’eitfcnungen liegen aut bem " 6iüf)CH Vanbrnefferburrou »x'cvlar. -ffonletflahc tu jb. on.n und könnt:, Mühlnn«- xn merfiag* von * -1 llbr vormittag» unb oon 3—5 Uhr nachmittags I UtUylgllsse AU eingeleben werben. I *a a « « »etzlar. den 14. August 180v (Dn. 2C0blCttb Utlö __________________________________Kd.iigl.che speOaikommittion i UIIV 3m Neubau iHe Babnhot. ftrafie - ticfeuaea uub Vaben und drei 4 Simmet t9obnu :grn unb tirohem Garten au oerm ” I «nit }e J^immern ,n herwan'arbe 2rtiiftenbeta«nal «. ‘V.b'S'I ucnuieteii. Steiniiratze L .j.au#bntg I .. .». —5^-t—r-x-Ä-a.—-- -,. - - Vaben aut Stauner per 13. August ” "dcr ipZter zu vermieten. 3u er 1 ^evt. au verm vbelftrane li | friinrn n------1 ~" (M|83| (Mut möblierte* .Rimmer I au perm et en ßOe ch'-r a he 1 tieftev moi'liertrb .Rimmer mTt Echreibii'ch au oermieien i.V i)ranPutier Atratze 3 pari