Nr. 113 Zweites Blatt 159. Jahrgang Erscheint tiglich mtt vuSnahme des Sonntags. "Lothringen als Grenzgebiet OS gnstaf nagel wanderprediger. Samstag 15. Mai 1909 ► Rotationsdruck and Verlag der vrühNche» Unwersltäts - Buch» und Sremdruckerel R. Lange, Gießen. geböte, koldiz i. s. bantw'str. 152. — Rn n ft n o 11 j. Frgulein Anna Theiß' „Psyche", die in der vorigen Woche in Darmstadt ihre Uraufführung erlebte, wird im kommenden Winter am Stadttheater zu Gießen über die Bühne gehen. Die Freisinnigen und die Weinsteuer. Ueber die Haltung der Freisinnigen gegenüber der Weinsteuer sind, wie es scheint, in der weiteren Ceffcnilkbfeü nicht immer ganz Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Vertag: e^5L Redaktion: LE 112. Tel>-AdruAnzergerGießen. Die „Ofetzener LamMendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatl für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zett- frage»- erscheinen msrrattich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen Volksschulen Ku pflegen ist, und hat dort bereits immer auf solche praktische Bedürfnisse Rücksicht genommen. In 470 Elementarschulen mit 994 Massen werde dort schon der französische Unterrickst erteilt, obgleich in den Volksschulen jenseits der Grenze, wo ein gleicl>es VerfthrSbedürfniS beuchen dürfte, bexxtfdjer Unterricht nicht erteilt werde. Ganz Elsaß-Lothringen als Grenzgebiet zu betrachten, l)ält die Regierung sür unrichtig, und ein allgemeines Bedürfnis nach französischem Unterricht im ganzen Lande erkennt die Regierung nicht an. Ein. solcher würde eine gründ- (icke Ausbildung beeinträchtigen zugunsten einer Minderheit dieses Gebietes, die die ftanzösische Spr* im späteren Leben praktisch verwerten könne und unnötig belasten. Die Negierung lehnt — des fran- Sie Einführung des französischen Unterrichts in. Neichslande. Neuerdings ist viel davon die Rede gewesen, den ftanzösischen Unterricht in den Volksschulen von Elsaß-Lothrinaen obligatorisch zu machen. Erfteulicheriveise verhält sich die Regierung gegen diese Bestrebungen ablehnend. Bei Beratung der Anträge über Einführung des obligatorischen französischen Sprachunterrichts in allen elsaß-lothringischen Volksschulen, die gestern im Landesausschusse in Straßburg stattfand, erklärte vor Eintritt in die Beratungen Staatssekretär Frhr. Zorn o. Bulach namens der Regierung folgendes: Es liegt der Regierung durchaus fern, prinzipiell dem Unterricht der französischen Sprache Schwierigkeiten zu bereiten und erkennt an, daß in den gemischten Sprachgebieten und in den an der Landesgrenze gelogenen Orten, deren Einwohner mit französischen Naclcharorten unmittelbar in Verkehr treten, die französische Sprache in den Frage der Gestirnentwicklung, beren Studium das besondere Arbeitsfeld der Carnegie-Sternwarte ist. Der amerikanische Astronom legte eine Reihe von Sonnenaufnahmen vor, die die Atmosphäre um die Sonne in heftiger Erregung zeigen: gewaltige Wirbelwinde kreisen und der Mittelpunkt dieser Tornados sind die Sonnenflecken. Dr. Äales Photographien bringen damit die unztveideutige Bestätigung der Hyjwthcse, wonach gewaltige Zyklonen um die Sonne toben. Der amerikanische Astronom folgerte weiter, daß die in diesen Wirbelwinden enthalteueu Partiiel elektrischer Stator seien; in diesem Falle würde das RvtationSzentruw. der Wirbelwinde magnetisiert fein. Man schritt nun zu der Untersuchung des Magnetismus ocr Wirbelzentren. Es ergab sich, daß sie nicht nur? magnetisch sind, sondern es gelang Haie auch, die Stärke ihres Magnetismus zu messen. Mit diesen Beobachtungen der Carnegie-Sternwarte scheint der Beweis erbracht, daß die sogenannten Sonnenflecken elektrische Wirbelwinde von gewaltiger Ausdehnung und gigantischer Wucht sind. Für die Forschung der Gestirnnitwicklung ist damit ein neuer wichtiger Anhaltspunkt gewonnen, von dem aus sich die Aussicht auf weitere Entdeckungen auf dem Gebiete der Sternkunde eröffnet. — WahreGeschichtchen aus Schlesien erzählt die Tägl. Rundsch. Sie lauten: Zwei alte Leute wohnten einsam in einer entlegenen Baude auf dem Gebirge und sind nie von den Bergen heruntergekommen und in folgebenen abgestumpft in ihrem ganzen Fühlen und Denken. Beide sind alt und schwach. Eines Nachts ruft die Frau ihren Mann: „Voata, stieb ock uff un mach Licht. Ich starb." Da Fratfcfrt der alte Mann eine Weile in der finsteren Stube herum und spricht endlich: „Mutta, ich fing die oalen StreichWlzel nie, starb ock im Finstern!" - - In einem Ort der Oberlausitz loar eine neue, kostbare Orgel beschafft worden. Ein alter, als Original bekannter Bauer geht bei der Einweihung der Orgel zur Kirche. Der sehr musikalische Käntvr hat die Gewohnheit, nach dem Hauptlieb, wenn schon der Geistlick>e auf der Kanzel sich befindet, in einem längeren, inmter leiser werdenden Nachspiel die Orgel langsam austönen zu lassen. So auch diesmal. Der Bauer beobachtet das und äußerl sich darüber folgendermaßen: „Ich hab mirs gedacht. Er kam mit der alen sckwn nicht zu rächte, und die neue britt er erst gar nicht ßunti Stehen!" — Neues von g u ft a i nagel. Im Anzeigenteil einer Zeitung lieft man nachstehendes Inserat: rod eine brotchüre über mein natürliches leben in brüt geben erotl. auch in ferlag; bitte um an» Kleine» Feuilleton. — Die Wiesbadener Maifestspiele. Die Aufführungen antäfclicO der Wiesbadener Maisestspiele haben noch einige Abänderungen erfahren. Wie uud von der Intendanz der Königlichen Schauspiele mitgeteilt wird, find sie folgendermaßen geändert: 17. Mai Goldmarls „Königin von Saba", 18. ist das „Englische Theater", 20. „Don Juan", 21. „Der Wildschütz", 22. „O diese Leutnants". — Das letzte Damwild im Grünewald. Nun wird bald dem letzten Schaufler im Grünewald das Halali geblasen werden. Den bei weitem größten Teil des früher so reichen Bestandes hat man schon, als die Umwälzungen m dem schönen Forst begannen, eingefangen und nach dem neuen taiserlick)en Jagdrevier Lei Oranienburg übergeführt. Alles Wild aber hatte man nicht einfangen können, und da in der Saubucht ungefähr 50'Stück zum Andenken an vergangene Zeiten „interniert" waren, von denen einzelne Tiere ausgebrochen find, so hat sich jetzt wieder ein Bestand von etwa 100 Stück in freier Wildbahn angesammclt. - Das einst so vertraute Wild ist aber durch die unaufhörliche Beunruhigung sehr vergrämt, man trifft es nur noch an ganz l-eimeligen Stellen. Aber lange wird e* auch hier nicht mehr die nötige Ruße finden — der Grünewald wird bald ein Wald ohne Wild fein. — Graphologie und Liebe. Ein guter Charakter wird gesucht - zur Ehe. Denn für btt Ehe imb eigentlich di^ besten Charaktere gerade gut genug. Von dieser roetjen Maxime geht eine Berliner Heiratsvermittlerm aus die m einem von Zitaten umrahmten, sauber gedruckten Pwspett itze graphologuchen Kenntnisse in den Dienst der „guten Sache^ .stellen will. Die Graphologie als Heiratsvermittlerin — ba» ist äum mindesten not Und auch sonst fehlt es der Ehestrsterm nicht an originellen Einfällen. Sie apostrophiert ihre EheFanbibnten folgenocrinageu: „Was ich will? Vorerst Ihr ganzes Vertrauen: dann, ;sl>nen znm wahren Glück kraft meiner ancrfciuitcn Befähigung verhelfen. Fort laufende Anfragen nach guten (Tbarafti'rcn imb das wrangen meiner Klienten ließen mich zu dem Entschlust konmven, meme gMphologisck>c Praxis dem Wohle der Menschen rn dem Sinne dienstbar zu machest, daß ich Glücksehen durch Zu,ammenmhrm guter und zueinander passender Charaktere «mbahnen will. LTS ist ja eine bekannte Tatsache, daß viele, ja die meisten Ch.'n dadurch unglücklich werben, daß sich die MenspsLn nicht verstehen gagenseitig (!) — sie passen nicht zusammen. . . - fehlte ein unparteiischer' Richter, und der - will ich sein! Mmdertvertige Charaktere werden streng ausgeschlossen, und so biete ich ^hnen die denkbar größte Gewähr zur Erlangung des irbifckieu Mucker, TTHul\cn Sie sich das bitte recht klar !" Unsere Graphologen u. Glucks- cbenstisterin ist aber keine Heiratsvermittlerin oeilcdÄ nickt. Man W: „Die Arbeit, die pafienden Charaktere tusamrnenruftn- Stimmimgsbilö aus dem preutz. Abgeor-mtenhaur. Berlin, 13. Mai. A corfaire corsaire et demi! Hat das Herrenhaus bei der Beratung der Besoldungsvorlagen die Zlvcite Kammer grob augelassen und der Wettkriecherei vor den Beamten bezichtigt, so ist das also herausgeforderte Unterhaus den „Herren" die Antwort aus diese Unhöflichkeit nicht schuldig geblieben. Während es sonst Usus war, daß die Zweite Kammer den Etat in dritter Lesung spätestens bis zu dem Tage sertigsdellte, an dem die Budgetkommisfion des Herrenhauses zur Etatsberatung sich versammelte, hielt man in der Prinz Albrechtstraße diesmal solche Rücksichtnahme nicht für angezeigt. Und so wird denn am F-reitag die Budget- kommission der Ersten Kammer sich nach anderen Beratnngs- gegenständen als dem Etat umsehen müssen, wenn sie's nicht vorzieht, sich proeul negotiis der schönen Frühlingsluft zu erfreuen. Im Schneckentempo schob sich die Etatsdebatte im Abgeordnetenhanse am Donnerstag dahin: Allerhand Qnisquilien kamen aufs Tapet, und nur die Reden des Sozialdemokraten Hirsch und des Dänen Nissen brachten etwas Mwechslung in das eintönige Einerlei des Rebegeplätschers. Herrn Hirschs Rebe war eine einzige, iveit ausgesponnene Polemik gegen die Linke, die nach ihm am Spitzelwesen und womöglich gar an der künftigen Revolution schuld fft. Die Linke quittierte diese Angriffe mit gutem Humor. Der Däne sprach ein Langes und Breites über die „südjütische" Frage, aber die Angriffe, die er auf den Nationalliberalen Schifferer richtete, zahlte dieser ihm mit Zins unb Zinseszins heim. Und auch von freisinniger Seite, durch den Abg. Hoff, fanden die Klagen Nissens nur sehr bedingte Berücksichtigung. Man glaubte schon, der Etat des Ministeriums des Innern, bei dem all dies verhandelt wurde, sei im Hafen, da gab» noch ein etwas stürmisches Intermezzo. Der Konservative von Arnim hielt es für nötig, sich gegen einen Vorwurf des Abg. Hirsch zu verwahren, als habe er in der zweiten Lesung mit ungenauen Zitaten aus der sozialdemokratischen Presse operiert. Darob schwoll Herrn Hoffmann die Zornes- ader, er bezichtigte in einem Zwischenruf Herrn v. Arnim der Fälschung, und prompt ließ Herr Krause, der Bizeprä- fibent. den Ordnungsruf über däs Haupt des Schuldigen herabsausen. Keine zwei Minuten dauerte es, da rief in eine persönliche Bemerkung des Herrn v. Arnim Herr Hoffmann grob hinein: Sie lügen! Ergebnis: Der zweite Ordnungsruf und eine ziemlich kräftige Zurechtweisung Hofsmanns durch den Vizepräsidenten. Der Etat des Innern war damit erledigt, und das Haus ging an die Beratung eines Antrags v. Wenden, der die Ausrottung der Animierkneipe'n bezweckt. Ueber diese Frage ist im Landtag bereits wiederholt verhandelt worden; der diesmalige Antrag, dem auch der Nationalliberale Dr. Maurer und der Freisinnige Dr. Muller-Berlin im Prinzip zu- stimmten, fand nacl> einer entgegenkommenden Erklärung des Ministers einstimmige Annahme, ebenso ein Antrag bei Freikonservativen, der eine umfassendere Verwertung der Anbaustatistik verlangte. Das Haus nahm noch den Etat der Cis en bahn Verwaltung in Angriff, aber es kam nicht mehr weit. Eine ziemlich nichtssagende Erklärung des Ministers zur Frage der Konzessionierung privater der Irischer Bahnen, eine nochmalige Erörterung des Opladener Falles — in Opladen hat ein Ingenieur wegen Wahl- beeinslussung einen Verweis gekriegt, weil er sich am Wahltage dauernd im Wahllokale aufgehalten hat — und eine Menge lokaler Wünsche — dann brach das Haus mitten im es. daher bestimmt ab, zur Einfährun zösischen Sprachunterrichts in den Elementarschulen des deutschen Sprachgebietes die Hand zu bieten, sowohl daun, wenn der Unterricht für alle diese Sckmlcn einen gemeinsamen Charakter tragen als auch, tocrui er nur für einzelne Schulen nach dem Wunsche der Gemeinderäta pingend#et werden solle. Das Bedürfnis der Ausbildung von befähigten Sckstilern in der französischen Spraclfe femit die Negierung an unb ebenso daß dafür durch Mittel- und Forlbildungs- sckxulen gesorgt werden müsse. Daß dieses geschieht, wird nach wie oor die Sorge der Regierung sein. Nach dieser Erklärung be- airtragten die Antragsteller Ueberweisung der Anträge an eine Spezial komm ission von 18 Mitgliedern. Diesem Anträge schlossen sich die Vertreter aller Parteien an mit der Bemerkung, daß man hoffe, mit der Regierung noch zu einer Verständigung zu kommen. Die Forderung entspringe lediglich wirtschaftlichen unb den und die sonstigen Wünsche dabei zu berücksichtigen, ist eine schwere, ernste und verantwortungsvolle, da icy keine Heiratsvermittlerin, sondern Ihnen eine Vertraute fein will, die nicht nur für Geld (man achte auf das „nur". D. Red.), sondern warmen Herzens für daS Wohl ihrer Mitmenschen in die Schranke tritt, um die unglücklichen Ehen nach bestem Können verhindern zu helfen! Ich habe Pen Betrag vorläufig (!) auf 10 Mark fest- gesetzt, im voraus — schon für die sorgfame Anfertigung eines' eingehenden Charakterbildes -- zahlbar, wer es nicht gern tut, der ist nicht bedacht genug, um die großen Vorteile einzusehen, die ich ihm gegenüber des geringen Betrages einriiume. Sie sollen in mir Ihre Vertraute sehen, da- will ich. Sie sollen zu mir wie zu einem Mensckfen reden, dessen Freundschaft Sie Erprobt haben, ich will Ihnen nicht fremd und kalt geaenöberstehen, nur an meine Vorteile denkend, nein, ich will Ihre Beraterin im ioahrsten Simie Wortes )efn, nur daS'will ich! Die täglich eingehenden Anerkennungen über die Treffsicherheit meiner Charakterschilderungen entheben mich weüerer Auslassungen hierüber, wie ich Sie mich meiner vollkommenen Verschwiegenheit nicht besonders versichern brauche, bemerke nur, daß ich durch graphologische Tätigkeit an einigen zwanzig der ersten Zeitschriften und Zeitungen Deutschlands meine Arbeit von tausenden Menschen gewürdigt und begehrt weiß. Auf Wunsch nenne ich Ihnen die Zeitungen, auch bin ich gern bereit. Ihnen ein kleines Bildchen von mir kostenlos zu übermitteln. Ich hoffe gern, dah Sie sich den Segen, der Ihnen, logisch gedacht, ans meiner Hilft entsprießt, nicht versck-erzen werden und werde mich freuen, von Ihnen zu hören. Inzwischen begrüße ich Sie herzlichst . . . Es gibt doch noch gute Menschen! sagt dazu daä „Berl. Tgbl.". Eine Vertraute, eine Freundin, ein „treffsicheres" Charakterbild und eine GlückAehe — das alles zusammen für nur zehn Mark! — Björn st ferne Björnson, der diesen Winter in Varis gelebt hat, siedelt in den nächsten Tagen nach Berlin über. Der Dichter wird sich einige Wochen in der deutschen Reichshauptstadt aufhalten. Dann geht er mit seiner Frau nach dem norivegifchen Bade Larvit. In diesen Tagen hat der greife Verfasser ein neues Werk, ein Lustspiel, dem Natiönaltheater übergeben. Es wird die erste Neuheit der nächsten SpielzeU sein und voraussichtlich gleichzeitig auch in Kopenhagen, Berlin und Stockholm gegeben. — Ueber die Natur der Sonnenflecken hat der amerikanifchc Astronom Dr. George E. Hale, der Direktor der Carnegie-Sternwarte aus dem Mount Wilson, der sich anläßlich des Kongresses der Himmelskarte in Paris befindet, in der Sorbonne interessante Mitteilungen gemacht. Es lrandelt sich um bedeutsame Beobachtungen, die die Carnegie-Sternwarte im letzten Jahre vorgenommen hat unb die zu wichtigen Aufscl>lüssen über bie vielumstrittene Natur der Sonnenflecken geführt haben. Dr. Hale ist bei Erfinder des Spektroheliographeu, mit dessen Hilfe er photographische Ausnahmen der Atmosphäre um die Sonne vorgenommen hat. Sie bringen einen wichtigen Beitrag zu der nicht politischen Bedürfnissen. Man kann diesen Ansicksten nur freudig zu stimmen. Die Einführung des obligatorischen srmizöftsdwn Unterricksts würde sicherlich nicht den Jnteresien einer ruhigen imb stetigen Ent- wicNimg der Verl)altnisse in unserem westlichen Grenzlaiide dienen. Mit einer unftäten Zickzackpolitik haben wir aber in aNen unseren Grenzländern bisher nur Enttäuschungen erlebt. Wir dürfen daher auch in (Asaß-Lothringen nickst in diesen alten Fehler zurück- verfallen.________________________________________ politifcbc £aaesfcbati« Fuiansiommisfion. In der Fincmzkommission des Reichstages eröffnete der stell- verttetende Borfitzende, Abg. Dr. Spahn, am Freitag die Sitzung mit der Verlesung des Schreibens, indem Dr. Paasd)e die s)hcbcr=> Legung deS Vorsitzes in der Kommission mitteilt. Spahn schlug vor, die Neuwahl eines Vorsitzenden auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Hierauf erklärte Paasche, seine poli# tischen Freunde seien bei der gegenwärtigen Situation nicht mehr in der Lage, auS ihren Reihen einen Vorsitzenden zu stellen. Abg. Freiherr von Richthofen (kons.) erkannte die "Tatsache an, daß Paasche in der GeschästSordnimgsfrage von der Majorität im Stiche gelassen sei, für ihn und seine Freunde mürbe eö aber eine Freude sein, wenn der bisherige Borsitzeiche den Vorsitz wieder übernehmen würde. Abg. von Gamp sprach 'sich namens der Reichspartei, Aba. Raab namens der wirtschastlichen Vereinigung in ähnlichem Smne aus. Ersterer betonte, daß Paasche nach wie vor das Vertrauen der Mehrheit der Kommission genieße unb bedauerte, daß der Konflikt entstanden sei. Die Wahl deS neuen Vorsitzenden wurde alsdann auf die Tagesordmmg der nächsten Sitzung gefetzt. Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten, jedoch konnte die Beratung der Neuregelung der Fahrkarteniteuer noch nicht in Angriff genommen werden, da das einschlägig» Trnckmaterial noch nicht vollständig vorliegt. Am Schlüsse der Sitzung entspann sich eine längere GesÄästsordnungsdebatte, in Der sich die Rechte und das Zentrum bereit erklärten, im Interesse Des Fortgangs der Verhandlungen, ihren Beschluß auf Weiterberatung der Banderole rückgängig zu machen. Ms die Tages- erbnung der nächsten Sitzung am Dienstag wurde daher außer der Wahl des Vorsitzenben der Artikel 4 des Tabaksteuerentwurfesl der Subkommission gesetzt, außerdem bk Fahrkartensteny:. a^WWEirBMUJaWA-MlilllUHIIW ■ iriin'MIWil »I H I UHU hin IIIIFWf Eisenbahnetat bie Debatte ab. Und ob man am Freitag mit dem Gesmutetat zu Rande kommt, tmssen die Gotter. Berlin, 14. Mai. So muß denn glücklich auch der letzte Wochentag noch für die Etatsberatnng im Abgeorhnetenhaufe in Anspruch genommen werden! Die Erwartung, daß man am Freitag endlich zum Ziele kommen werde, hat getrogen. Und das, obwohl eine ganze Reihe von Einzeletats, darunter ein so viele Erörterungsmöglichkeiten bergender wie der der Finanzverwaltung, in Bausch und Bogen, ohne ein Wort der Kritik, erledigt wurden! Die vielen Sonderwünsck)e, die beim Bau- nno beim Eifenbahnetat laut wurden, hielten den Fortgang der Etatsbewilligung recht erheblich auf, und auch beim Justizetat gaben die Fälle Igel und Mlenburg dem Sozialdemot'raten Seinert Veranlassung, eine Abschieds- rebc zu halten. Neues war in all diesen Debatten nicht ans Tageslicht aekommen, neues kam auch nicht zutage, als der Dütusetal das Haus beschäftigte. Deshalb aber waren die Erörterungen, zu denen da» verwaiste Ressort des 5)errn Holle Veranlassung gab, doch alles andere als uninteressant. Die unglaubliche Essener G Y m n a f i a (a f f ä r e, die der Zentrumsmann 5)eß tvieber vor das Forum des hohen Hgnses zog, brachte die mit Spannung erwartete Erklärung vom RegierungstischL. Und diese Erklärung fiel durchaus zufriedenstellend aus: Noch ehe der seltsame Fall in die Presse gelangt war, hat das Provinzialschulkolleaium schon cm gegriffen und der aller Pädagogik hohnsprechenoen Praxis des Gymnasialdirektors jäh ein Ziel gesetzt. Die Unbedingtheit, mit der ber Unterstaalsselretür das Essener Schul- inonarcbenoriginal preisgab, fand bei allen Parteien lebhafte Zustimmung, und der Freisinnige Eickhoff konnte, mit Reckt, ber Regierung das Zeugnis ausstellen, daß sie das Richtige, daß sie es prompt getan hat. Destoweniger war man auf der Linken von der Haltung des Ministeriums in heu Fällen der Lehrer Brandau und Kimpel erbaut, und die Erklärung, mit der Herr Schwartzkopff sein Vorgehen zu rechtfertigen suchte, war ganz und aar nicht dazu angetan, die Mißstimmung der Linkeu zu mild rn Mit be merkenswerter Schürfe rügte der Nationalliberale Dr. Schröder-Kassel in Vertretung des unpäßlichen Abg. Ernst die Maßregelung der bciden Lehrer, und er betonte, daß er namens seiner gesamten Fraktion spreche. Herr Eickhoff hieb in dieselbe Kerbe, und da nach seiner Rede die Debatte über diese Affären nur abgebrochen, nicht geschlossen wurde, so steht für heu Samstag noch ein scharfer Wafsengang zwischen der Linken und Herrn Schwartzkopff zu eruxirten. Wie denn überhaupt der letzte Tag ber Etatsberatung bei ber Unerschöpflichkeit des Kultusetats noch mancherlei parlamentarische Böen zu bringen verspricht. Neiito Aboiea, Rj, «Men «ÄÄ tr*s ' MlWflti leren Papiere "Mur Sieben Etwaiger Lin- t Anjetzn 8 vorrätig. s L ßöptner . . «N 1*1 be auf neueibaui« äu leiben stiudiL WRcboie unter 28 '»er Anzeiger erb?, 1-11,000 dvvolbek nach lucht. Sbiett ue| .GrShte Sicherl-t Ängebotc unter & euer Anzeiger tw. beit 8Vi W »bung ften bei A cht,-- ® * r,30 ct,i.b.6efanmi; in. fein. Herrn tvtlj ii Tat z. Leite « t nitüt wldjIA' lelbiuiflen unter (K ;ener Anzeiger eck >t verlor vorgm stahrt nach M litnben eine schn Wagendecke. . gebeten, blelelbt; iamt Steiten abjuseben. I Kt,9iobbeimtii ott ein kU stingcrfi.' l Lkljersweg-iL pirbiiraü?. 2t>jM Belohnung J SelterrtW laeii Ifeit WM ,omüas.den Itfbi Tanzm» GMicdAck. zutrestende Behauptungen milaeftedt rrcnben. In der ,Freisinn gen .Xitunfl* vom S. Mar tnharden EH., , X .rdd. Lloyd . . . Ttirkenluea . > • « 46 75 78 *J> 5.8 5,6 2- 9* 8 = « '• Sw Elcktriz. Labmeyer . . . Elektrix. Scbuekert . . . Eschweilcr Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg • AmerU Pak eil Harpener Bergwerk. . . ................. Nordd Lloyd..... Oberachlea. Eisen-Industri« Berliner Handelet«*. . . Darmstidtcr Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto - Kommandil . . Dresdner Rank . • . • Krcditaküeu . . . . . Baltimore- und Ohl*- Eisenbahn . . . . Gotthard bahn..... Lombard Eisenbahn. . . Oeaterr. Staatabahn . . . Prine« • Henri • Eisenbahn . l>r. Kipper, Wühelmstr 2. — I>r. Richter, I r-ukfurter Sir 4. Dr. Stuhl. Sellersweg 79. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Tdrkenlosc . ... **,’, Griech. Monopol-Anl. 4e/, lassere Argentinier 3* „ Mexikaner . . . 4l/,e/e Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss .... Bnderus E. W. . . . Tendenz: schwacher. Berliner I Canada E B ... DarmsUdter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Bank . . • UOJb 126.70 19u» UÖ.69 11*60 194.90 119V) IM.«» 173.75 102.40 .43 00 laWOO IW 70 152.60 2OL6O ei 5« i*. i*. 15. 11,0 *3 6^ l*#MfO 90.00 6C40 V945 2 2 2 Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank flr und Industrie, Gleesen. Frankfurter Börne, 15. Mai, 1.15 Uhr r. . iBrühlldie Unjverlltät5-Vrucksröi - Lietzen V..6U 86.75 95.60 66.7.‘i 94.50 Vörscn-B-ochcnbcricht. « Frankfurt a. SR., 14. Mai. Angesichts dcr Warnungen von einslußreicher Seite, dem LplimisrnuL nicht zu sehr die Zügel schießen zu lassen, bewegte sich das Geschah an dcr Börse auch in der ahgelauicnen Docke in ruhigen Bahnen, die r u n b st immung blieb aber fest , da daS Vertrauen zur Besserung der stoniunkrur sich stärker er weist, als die Bedenken. Denn man trotzdein größere Zurück bültung beobachtete, und es auch an sth'ioinnsicherunqeu und Reali iatu-unt nicht fehlte, io kam neben der nüchterneren Beurteilung der Verhältnisic zunächst der Umstand m Betracht, daß sich bic Geldverhältnisse im Zusammenhang mit der Einzahlung auf die neuen Anleihen des Reiclis und Preußens stärker versteiften, als man erwartet hatte. Der Vorgang scheint sich damit zu er* klären, daß viele Zeichner es vorgezogen haben, angesichts der besseren Verzinsung, bie der Bezug der Anleihen, namentlich der 4 rrowntigen, gegenüber her Anlage im Diskont und offenen Markte verivrichr, mit den Einzahlungen über das vorgefchriebenr Maß hitiauSzugeHen und in vielen Fallen Vollzablung zu leisten. Die Nachfrage nach Weib war infolgebeffen recht groß unb btt Vriratd skonto erfuhr eine Erhöhung aui 2 , Prozent. Gleich zeitig waren bie neuen Ist. prozentigen Anleihen im freien Verkehr zum Emlsiwnokurfe unb barunter angeboten und auch bic älteren Anleihen lernen an den Markt, was ungünstigen Eindruck machte und ju Erörterungen über einen Mißerfolg der Emünon 3'oroz. Anleihen Vcranlasfung gab Glaubt man auch, die Vklbferitafung als eine vorübergehende Erfckeinung betrachten zu können, fo ist dock die Hoffnung auf eine Diskonttr Mäßigung bei Reichs bank Öeiummt werden, nachdem der Llatus der Reichsbank eine me des Goldbestandes und ein treueres Anwachsen der Enektenbestande erkennen steß. Die Xaticdx. daß noch eine beträchtliche Verschuldung des 'Jwid?t au die Bank beuchen bleibt, ,cldst wenn da» Reick den ganzen Erlös der neuen Anleihen zur Rückzahlung Dermnibat würde, hat um jo stärker verüunmt. als bic ReickOfinanzrejorm noch immer .uir große Schwierigkeiten stößt. Die UngarnuIk-u unterdrückte bie l^uernebmungslu», zumal bic Hinweise auf b;c Bedeutung der Finanzreform lur ba; E.ietschaitsleben ihren Eindruck nickt tnrieblt haben. Eine wtftnt- [ime Stuvt nir bic Börse bildete die Haltung bcs Re w York er Marktes, wo bei Arckauf zur B irbung der Indu' .it, rote er langt, seine günstige Rückwirkung nicht rerfehltt Drnnglcich man den von drüben konrmcnben Rackrickten -rick großer Jurüd- halmng begegnet. Hal: man doch an ba ihi.artuni fest, daß da wirrsck. Au'ichioung äba dem Cjcar. auch dem tiitudiaüeleben Kuverts mit Firma ---------—e liefert billigst ---- m 11 d) c n ,!3 Die nach- A o r 7 ♦ P ’,*nd »»»Sonntag. 16. Hai. uur voe -lebenden ** v 1 La \ V IS Ihr miitags bis 12 ihr nachts für bet welcher Gelegenheit bie Crrientlid)(rit cu4geid)loi|nt würbe Nach Herstcllunq der Ceiientlickkeit würbe ein Briet da Frau Burkhard vom 2. Febr. ItKh) an bat Landgericht valeien. in dem sie eint Edarakteristik ihres Mannes gab, der tvrannisch gegen seine Xinbc. geroeitben bat, beichuld gte er seinen Bara des Mordes: a schliß: „Ick bin erleichtert, feitbem ich alle- qeftanben dabe Da An- gcüaqte Bnrkharb sen. aklärtc nach ber Berleivn': „Ick versteht nicht, ro*e mein Sohn aleichten war, da er hock it-nen Lat.i io ungaecht unb schwer belastet." In einem anbcren Bne' cn seine Mutter bezeichnete Bhtlipp seinen Vater als „schlechter Xcn", „Alter", bet „Mensch" uiw. In einem flner ba trrau Burkhard an den Ehemenn vom 10. März d. I. schreibt i c: „x»n Zukunft kann ich dir mein Herz nicht mehr schenken, ich habe von d'r ja doch nichts mehr zu aben, als Zchmach unb sdie.ibe Die Rtnba wollen auch nichts mehr von bie wissen. Außerbem warst bu am Morbtage nicht zu Hauie." Ter Angeklagte bemerkte hierauf: „Meine Söhne unb meine Frau smb, da sie so falsche Angaben gegen muh machen, am Tode Der Frau Dhamer beteiligt " Caplan Müller-Wiesbaden sagte auS, Burkhard-Vater habe ihm, als er ihm vor 14 Tagen die Kommun'on reichte, einen Br>ei' übageben, den^dcr Zeuge an seine Frau senden sollte. Ter -avlan hat das Schreiben dem Ge- iängn'sb.amten übergeben. Burkhard darüber geitagt, erklärte, der G. Etliche hätte nur von dem Inhalt des Briefes .Kenntnis n bmni. ihn aber nicht an seine Frau senden sollen, es wurde d au tragt, oen Brief zu verlesen Rechtsanwalt Bickel vrote- sti rl, das Gericht beschloß bie Verlesung. Er enthielt bie Angabe, dag Georg ober Vhilivv beit Morb an ber Frau Thamer begangen hatten. Tie Frau Burkhard und ihr Sohn Georg eridiienen gegen 1 Uhr im Schwurgerichkssaal. Nachdem noch einige Flogen an oen älteren Angeklagten gestellt worden waren, wurbe^l'; Uhr die Beweisaufnahme geschlossen. Morgen, samötag, beginnen bic Blaiboyers. ob es sich nn. um »orübcnfbaibc Cridvmvrgrw i-andclt. ob man tatsächlich icbon auf B<^erung«-Ar c n »cf Ihren l Nicktsdenoroeniga bat sich auch in ba So • Bvrli oc für < buftriepapiere abclten. wenn auch dc» Qkidwit In größeren Umiana ermatte. Die führende Stelle Hatten Elekrri, ., i-.rfe. Da bic Srefulation burch d. Proieve ncuerbings augaegr touxN M on t a v p a v i c r e läge, schwäch«. Banken wenig verändert- S (b i f i aJ3 r 14 a t ti e a befestigt, cHenio em^lne Bahnen H.nm'iche Fonds gabea B eucbinle nach, fremde Rauen anregungsire Konntac d. 16. hal von nafhon’tv PollifO HQnnth P Lq 4 l'hr bi» 9 Chr abends nur g- • 'fni • I ClIKdllcipUlll -Kö Giessen, den UL Mai Jini ————— machen, iuib |tc io unbcHunmi 3*/,•;» Konsole • • • • 36/, do..... 3‘V'e Hessen..... 3* ',*!» Oberbcasen . . . 4®/e Oeslcrr. Goldrente . . 4 *4e/e Oeaten. Süberrcnte. 4°, Ungar. Goldrente . . *•, Italien. Rente . . . 8*/e Portogicseo Serie I . 8°/, Porta diesen , III . 4'/,•/<» japau. Staatsanleihe *•/, Conv.Türken von 190» verinlscbte». * Das Eisenbahnunglück i in Elsaß. Bei dem Eisenbahnunglück in Herlishcim wurdeauch der Regie- rungsrcserencar Bodo v. Bö.tick)er, ein Sohn des sruh.'ren Staatssekretärs Tr. v Bötticher, getötet — Die das „Berl. Dagebl." ersährr, wollte Reg er» ngsre erendar o. Bötticher, der bei dem Präsidium in Düsseldorf tätig war, bonjeinem Urlaub urückkel rcn. Ec war feiner Mutter in die Schweiz nachgereist und benutzte den V-Zug, in dein er, im 28. Lebensjahr stehnid, seinen Dod sand. — Wie die General- direUion der Reichseiienbahnen in Straßburg mitteilt, sino £c:rf'cnteile, bic von Bodo v. Bötticher herrühren könnten, not." ckt gc'nnden worben Weiteres ist bis jetzt — 1% udcnos u ill/i — nicht bekannt geworden. Wie be- berichtet wird, beniht die Annahme, daß der Gelötete der Soi n des terstorbenen S aatsse.retärS o. Bö ticher sei, aus der Angabe c nes Mi reisenden, der den Verstorbenen selbst mügi laiiiitc, sondern nur durch Ectundigung dessen Namen ersahren Haden will. Tie Reisenben h.iben sich sofort nach dem Unfall nach allen Richtungen zerstreut, jo daß es noch nicht möglich war, Iahl unb Namen sämtlicher Verwundeten fcstzustcllen. Ein Hilfszua mit allem erforder lidjen Material wurde sofort abgciandt; der Zug von Colmar ivar bereits in einer Stunde zur Stelle. — Der verletzte Loiontotivfühiec .uiauli vom GitiCrzug »5040 befindet fich int Haiencainspital in Mülhausen. Tic s2Lrt der Verletzung ist noch unbeianni Bremser Eouaro Lambert- Schiltigheim erlitt einen Bruch von zwei Rippen und eine Verletzung an der Schulter. Er ist im Bürgerspital in Colmar. Weitere Verletzte sind nicht gemeldet woroeu, vermutlich, weil die Porletznugen unerheblich sind. Tic Angehörigen sind benachrichtigt. Nach einer weiteren amtlichen Meldung sind bei dem Eisenbahnnnsall bei Herlis- Heun ein Reisender, ein Postbeamter und drei Lokomotiv- beamte getötet und etwa 12 Reisende, sowie drei 3ug. beamte verletzt worden Der Chef des Rcichseisenbahn- amte-3 entsandte einen Bornmissar zur Untcrutchnng des Unsalles. — Bezüglich des Eisenbahnunglücks dci Herlis» heim teilt uns die Kaiserliche Generaldireltion bei Eisenbahnen in Elsaß^Lothringen mit: Nach dem Unfall wurde ber Schnellzug Bern-Baiel über Evimar-Freiburg gelcuct Tiefer Zug beförderte bie Reisenden aus den Zugen von Cftenbc'unb .Holland mit. Bon 6 Uhr 30 Min. ab war der Perionciwerkeir in dcschräiiktem Umfange wieder aufge- nommen worden. Von 4 Uhr 15 Min. ab konnte ein- gelei|ig gefahren werben Tie Aufräumnng.'arbeitcn werden mit Au|bietung aller rbräfte fortgesetzt. 61.H) 63/jO fPf.MO 1*5.70 Auszug a. ö. Stanöesamtsregiftern der Stadl «Sieben. Jlulgcbotc. Mai. 10. Karl Vcndcr, cctineiber, mit Anna l’iüfltr, beide tn Gießen. 10. Dr. toed. Justus Hermann Hohlweg, Vrivatdaz«u in Gießen, mit Lwse Enaz in Bicbenkopi. 10. eöcorg vJcmd. Bahuaibeiter in Sprendlingen, nut Katharine tiilbtlmuie fÄiot-d in Gießen. 10. Emil Bürck, Dteinbrncker in Bwizheini, mit Martha Zufall in "ließen. 11 Heinrich Deeg, Installateur, nut A,.na tut* veiDe in Gießen. II. Gustav Schmidt, Gefangenauffeher ui Buh- Vach, nut Anna Terfmaun m Gießen. 12. Cito Emil Cifax Echeick, Cberfcllncr m Gieße», nut Frieda Gertrud Klara ^a,igba»k, tu Frankfurt a. M. 13. Lubwig Lenz XIL Fabrikarbeiter m Hltut- Vinöcn, mit Kalhailne Grünewald m Cbtc-Sora. 13. Wilhelm Müller, Kau'maun in Bad Ranheun. mit Tlaric Braun in G,e»>en Lheschstetzungen. Mai. 8. (rinn Engel, Maiiuiiamt in Wetzlar, mit Emilie i'etri in Gicßen. 8. August Kehl, Fuhrmann, mit Margareic Becker, beide in Gießen. 12. Franz '^Ules Schweden, Monteur, mit Margarete llfingcr, beide in Grün berg. •tborfwt. Mai. 3. Tem Eisenbalmgetnl'en Ferdinand Evcn ein Sohn, Ferdinand i’aul van«. 3. Tein Friseur Hermann Schenk eme Dockter, Marie Elüabetb«. *. Dem Glaser Richard tiadipu; eine Tochter, Angliste Minna Marie Johanna. 4. Tein Zug'üt'm Wilhelm Schneider ein Sohn, Heinrich. 5. Dem L'arficicr Adolf tfroßei eine Tochter, Luise 'Marie. 6. Dem Lokomotivheizer Clio Krule eine Tochter. 6. Dem Studenten ber Mcdizm Knnizo Pimuio cm Soh», Itlno 6 Dem Rdhter Friedrich Taub em Dohg. Johann Instiis Friedrich. 7. Tem Scrgcanloi «ml Müller «* Tochter, Minna Agnes Marie. H. Dem k'otomotiviührer Wilhestn Bohl ein Sohn, Karl Franz Ludwig. 8. Tem Kaufmann ve,mich Schott ein Sohn, Martin Karl Heinz. 10. Dem Kellner Fiiebuch Grund em Sohn, Ernst. 18. Tem Taglötzner Friedrich BernhaM ein Sohn, Wilhelm. Sestorbene. Mai. 9. Ludwig Fenster, Weißbinder, 46 Jahre alt Neustadt 81. 9. Georg Heinrich Christian '1’1 öl! er. 2 Jahre ah, Bud dell raße 3. 10. Andreas Keller, Rentner, 67 Jahre alt, Ost-Anlage». 13. Willy Silberaagel, 2 Jahre alt, Sonnenslraße 11. 18. 3N Rullmaim, 42 Jahre alt, Bleichstrabe 24. Höchste Temperatur am 18. bis 14. Mai + 12.3 * G Riediigste . . 13. , 14. , - - 2,1'U. Verantwortlich für Feuilleton unb Vermischtes: I. V.: Emst Anberjon. Tendenz: uuänheitiick. *-r: ,i 2cu mehr alo 4u labrrn ih In Hundertiaufenden von äür« die oorznastcke Bcrbaustchkei! nnd AahiivirkunO bei ^ic’Uc «<■ Mmbcrmcblr». dao d:c Kinder fo nern nrbinni. gnindlnt cirrw: worden, stnmer alcichmaßia unb nebreudvr. tut nrt» betövn,^ M nie fauernd i-Drr stch .er'cvcnb. dring, bao Rkstte-Mcbl den 24»| im« bmd) die ichwterigc tkrote ec? xohuuct. gil ckstck bm&nr Wenn Sie Ihr St mb acstmd- munter unb geistig in ich Kck cnilvukr^ -chci’ mallen, io neben Die ihm Ir. A'oaiefl * Oauiaioncn. Patten Sic üdj icöodi keine der vielen Rachadmungcn onircbcn' il/ r was wir Verwandten und Freunden mit der Bitte um stille Teilnahme zur Kenntnis bringen. Mtislher Wen Giessen, am 13. Mai 1909. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 16. Mai a. c. um 5 Uhr nachmittags vom 2850 m Teilnahme sagen wir hiermit unseren zu billigsten Tagespreisen. 2874 Fritz Rumpf. sSev aii Giessen, den 15. Mai 1909. htnttgen I 'Bell« Metzger und Wirt 03695 Gegründet 1832 Neuen-Bäue 15 [1311] VeriniM-'. 2882 Kinder-Konfektion M W Kieler und andere Fassons empfiehlt in grosser Auswahl Mitglied der Rabattspar-Vereinigung 2877 Nachdruck verboten. in Telephon 581. Telephon 581. (2734) sv Abonnenten - Anmeldung erbeten. zu Bahnhofstrasse 58. GIESSEN NB.: W ’a» 16 Jahre ah, 3h 2 Jahre all, Ach re all, D[b3liil(iijtl ilsirahe 11. 13. | Masse erwiesene innigsten Dank. guter Qualität, bei billigstem Preise, Robert Haas Nachf. Seltersweg 18 Seltersweg 18 Es lohnt sich für jeden die weiteste Reise, Nach Gießen, Bahnhofstraße 58 zu fahren oder G. Kullmann, Landgerichtsrat i. P. G. Kulimann, Bankbeamter in München. Cüotilde Kulimann geb. von Kress. Cloiildchen Kulimann. An das Publikum vom Land und von der Stadt! Wissen Sie, wer die preiswertesten Schuhe hier auf Lager hat? Mit voller Sicherheit können wir es Ihnen sagen, Sie dürfen sich auch bei Unparteiischen befragen. Wir sind es, die Ihnen das Gewünschte zeigen, Dann können Sie es mit Anderen vergleichen. In größter Auswahl kaufen Sie bei uns Schuhe ' f 1.15 Uhr. ,abmeyer. Krofdorf, den 14. Mai 1909. Der Bürgermeister: ________ __ Braun.___ in Waschstoffen für Mädchen ==» und Knaben alten Friedhof aus. Von Kondolenzbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Paletots in hell, grosse Auswahl von 6 M. Staubmäntel Im Namen der Hinterbliebenen: Dr. A. Keller. gf Bank • Bank • • .siat. Bank 03667 Täglich frische Milch Himer der West-Anlage 5. Sarg-Lager M tall-, Holz- und Verbrennungs-Särge. Uebernahme von Bestattungen nach hier und auswärts. Kari Zimmermann Schreinermeister C. Pattoer^, taminiara Leltersweg 60. erichte eI Bank lür Bald 19V 19* li 9L 116 Danksagung Für die uns anlässlich des Ablebens unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters in so reichem Bank - • • elQDd 0h> abn • • 1 * ahn ■ ; * Eisenbahn • • taatsbabn • • ,Dri-EisenbabD > , iltf ™ Garte«fchlä»chc, Schlanchwagen Rasensprenger. SV Schlauch-Reparaturen werden billigst ausgeführt. Heute u. Montag B15/5 gesalz. Rindfleisch Psd. 4O Pfg. jifangsknrse- gergwerk • ,E.b/ ' oyd • * * 111 ' 151 , lAt Meiner werten Kundschaft zur gefl. Kenntnis, daß ich mein früheres Geschäft Kaiser-Allee IV wieder übernommen habe und halte mich derselben bestens empfohlen. Achtung*! SV" Für Wiederverkäufer, Hoteliers und Restaurateure! Sg«»N'Miilti'Kiltsfck elegante Sachen in allen Preislagen Kostüm-Röcke 2.25, 2.75, 4 6 bis 15 M. Blusen in Wolle, Seide, Spitze, Leinen, Batist und Kattun in enorm grosser Auswahl von 1.50 bis 10 M. Kinder-Kleider in Batist, Wolle und Leinen in allen Längen und Preislagen empfiehlt S. Sammet Bahnhofstrasse 8. Vorliebe ! h'. f|Qüen U1'5en PWe'S* K Bekanntmachung. Die Lahnbrücke bei Sdcnbausen ist wegen llieparatur derselben vom 18. ds. Mts. bis auf Weiteres für jeden Fuhrwerks- verkchr gesperrt. „ gehen, Sie werden das von uns Versprochene alsdann bestätigt sehen. Hochachtungsvoll Georg Schrimpf Ium bevorstebendeu Himmelsabrttage bei Ausflügen halte ich mich den Herren Studenten bestens enwsohlen. Gemein- schastllches Mittagessen bitte vorher zu bestellen. D. O. nd bvcn ein Cok -mann Schenk 'chard Wackwitz ei:' 4 Ten, Zugiühir 4. em Üadieier W ^loinotivheizer Ciä , bijin Knnizo fiinug ch Tand ein Loh en Ravi Müller «r inotivsnhrer WM i Rauimann yeiunf em Rellner JnöL Friedrich äernbat Wetzlar Schützengarten Wetzlar Eitlem geehrten Publikum von (dienen und Umgegend zur zefälligen Nachricht, daß ich das weil und breit bekannte Etablissement z. Schützengarten käuflich erworben habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, Lurch gute Küche, reine Weine, gut gepflegte Biere Jedermann zufrieden zu stellen. Zu freundl. Besuche ladet ergebens: ein [2880] Heil. Berndt. li -- + 1-2,3'C = - 2,1’C 2 Sonnenichein 2 l Am. Himmel 2 \ LomMchem Uncntqkltllchc Arbeltsbermittelung Mtislher ArheitsNlhiveis Gieheil. Gartcnstraße 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Friseur, 1 Aockarbeilcr, 1 Svülburschc, 1 Hausburschc, 2 Dienst« mädmen, 1 Laufirau, 1 Maschinenschreiberin. Lehrlinge: 2 Schreiner. 3 Schlosser, 1 Glaser, 1 Schmied, 2 Tapezierer u. Polucrer, 2 Kellner, 1 Schneider, 1 Kaufmann, 1 Lackierer, 2 Metzger, 1 Friseur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Zimmerleute, 3 Weißbinder und Anstreicher, 1 Schmied, ein Sägemüller u. landw. Arbeiter, 2 Schreiner, 1 iüng. Spengler, 2 landwirtsch. Arbeiter, 1 Dienstmädchen. 1 Köchin. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: Bto/a 1 Bäcker. 1 Schuhmacher, 1 Handlungsgehilfe, 1 Schmied,1 Kellner. 3 Glaser, 1 Rahmenglaser, 2 Schlosser und Installateure, 2 Buchbinder, 3 Bmtschlvsser, 1 Spengler und Installateur, 1 Polsterer und Tapezierer, 2 Schreiner, 2 Fuhrkncchle, 3 Hausburschen, 8 Arbeiter, 8 Laussrauen, 14 Erdarbeiter, 2 Waschfrauen, 2 Kindermädchen. 2 -Hausmädchen, 1 landw. Arbeiterin. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Gärtner, 1 Tapezierer.___________ non •'l“, erit^Ä91» ^u"sSli»2 Gartenstraßc 2, Zimmer 2. (Geschänssttrnden von 8—1 und von 3—6 Uhr.» Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6—7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5—6Ztmmern. 2Wohnungen von 5Zimmern, 5 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern 1 Wohnung von 1 Zimmer, 10 möblierte Zimmer, 1 Wagenhalle. Zu mietet: gesucht: 30 Wohnungen von 2—7 Zimmern. IB^/s Billiges Angebot 2876 Kostüme in Tuch, Cheviot und Leinen in den neuesten Farben v 12 M. an ebuckert. Bergwerk • • °°° ® 1B Amenk. Pakea Bergwerk • • ■ M Reiseartikel und feine Lederwaren in bekannt solider Ausführung. Anfertigung in eigner Werkstätte. Ga rantie f. größte Haltbarkeit. Touristen.Artikel Rucksäcke von Mk. 1— an. Trinktlaschen in Glas und Aluminium. Aluminium Kochavvarate. Thermosflaschen. Picknick-Körbe. Gamaschen von Mk.3 — an. Touristen-Gummi - Mäntel 2C. in reichhaltigster Aus wähl. Schicke Damen- Gürtel von Mk. 1.50 bis Ml. 20.- Elegante Damen-Taschen von Mk. 2.— bis Mk. 40.— Solide Svort-Gürtel von Mk. 1.- bis Alk. 6.- in großer Auswahl, bester Qual. u. billigsten Preiseir. Tennis-Spiele Eckt engl. Racket von Att. 7.50 an. Tennis-Bälle, Fuh- Bälle, Hänge-'Maiten vor zügl. Qualität. Engi. Pfeil- und Bogenspiel sE ' - Jh,(( ’Eisen-Indastnö [andelsges- 1 lag. KilBinger Scltcrswcg 79 Telephon 276. -«79 Stan jeder besonderen Anzeige. Heute abend um 7 Uhr entschlief sanft nach kurzem Krankenlager unsere innigstgeliebte treue Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Ida Kulimann Reines klares Natur - Eis liefert zu billigen Preisen Eiskellerei und Bierhandlung H. Trechsler, Steinstrasse 48 fSlaötgiej^ i au,lu ®*^e[muie (S ! l^eill>. mtt 91Qnb. lt- nut Sünita l^aiiiietjer m 5 , Csfat 'Arbeiter ui Siek '°vg. 13. Wilkll» e «raun in "''nit Emilies Margarete BeikL Monteur, mit Springmanns Schühwarenhaus Vorteilhafteste Bezugsquelle für sämtliche Schuhwaren Bahnhofstrasse 58. a 7 N6 / Unter Dis / kretion er- k / halten Sie auf ■Ä bequeme Teil- ■ Zahlung Herren- Anzüge u. Manu- faktui waren. I Grösste Auswahl Billigste Preise B J. Jttmann ■Mtt Möbel- und Wareu- SS Versandhaus RM| Glass., Plockstr.14-16 Giessener Konzertverein Zehntes Konzert (XÄ41I Grob Äusziebtifch neben, lau neu, u. ein flroher Tenpid) biQta *u perfou*. jnarfiftrahe 3B. Dritter Kammermusik-Abend am Sonntag dem 23. Mai 1909, abend» 5*/4 Uhr, In der Neuen Aula. Au« führende: Herr Max Bayrhaaeer ' Rezitation) Ben Adolf Rebn*r iVioline) Herr Lodwig Satterer (Viola. Herr Johann«-« Heger 'Violoncell) Herr Wilhelm Heltreeht (Coutraba*) Ben Prut G. Trautman» ।Klavier) F rankftirt » M Programm 1 Quintett op. 16 In C-moll für Klavier, Violine, Viola, Violoncell u. Contrabaß H. Goetx ■ Zum eraten Malei 2. Graf Walther und dir Waldfrae. Melodram op. 84.........Alex. Ritter (Nach einer Ballade von F. Dahn) 3. Kentert In C-dur für Violine ...•<•• ...........♦ ‘•FmZmwW (Neu aufgefunden und mm ernten Male) ' » Mai uw AllPtrro moderato — Adajrio — Finale. Presto 4 „Pan“ (Ein .Mittsommertraum) Melodram op. 2!) ...........Neumann (Nach einer Dichtung von Julia \ Irginla) 5. Quintett op. U4 in A dur für Klavier. Violine, Viola. Violoncell u. Contrabaß Fr. Schubert Eintrittskarten : I. Platz Mk. 4 - TL Platz Mk. WO. III. Plata Mk. 1JW. IV. Platz Mk. L-. Kin tritt UM arte n_. ^hplnU Mk. im StudenU-nkarten Mk. t-, Kl Part nur-Ausgabe, sind in der Mu*ikallcnhnndlung von Hrned Challler lRudolphs NacKk >. Irlephon Nr. 671, für Studierende auch bet Herrn Hausverwalter Hitler und an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales nachmittags 4*/t Uhr .= Gültigkeit haben alle Karten. ------- MchlnO der Saleon 1»OS 09. Falioenweilie io Ällertsbausen. Der Rrirgtroerein in TlllcrtShausen feiert am Himmel« fahrttag dem 20. d. MtS. fein Fahnenwcihefcst oerbunben mit darauffolgendem Lanz, wozu die Kameraden» vereine und Kameraden der Umgebung herzlichst willkommen sind. Beginn der Feier um 3 Uhr bei Gastwirt Hermann. Mtt kameradschaftlichem Gruß «2MQ Dcr Vorstand. „Stein’s Garten.“ GröxRteR EtablbMcment am Platze. Herrlicher angenehmer Aufenthalt. Anerkannt vorzügliche Küche, reine Weine, hiesige u. Münchener Biere. $75 Dinen von ’M—2 ühr. Souper« von Mk. 1.50 an- töerfteloeruna. 00679 Montag bcn IT.b.Tl., nach«. 2' . Uhr. iollcn dahier. Walltor- ftraäe f» (Tarmit. €>aufl): Dlcbrere Bierde u. Wogen, eine Bari. Battlerroar.. 1 fectrelbtlfd». 1 Bilcherlchr^ 1 Büfett, 1 Marmor- pnrmnibe, mehr i>ak Wein, ein Mille Sinar., HauS- u. Zeüchcnger. all. Art u. versch. Andere »wangSw. gea. Barz. oeritein. werden. Seipel. ftetidnipolUiebet 3 Llükt neue 2t<78 MetirÄ mit u. ohne @ummlvdber billigst. Äug. Kilbinger SclierSweg 79. Telephon 276. Verkä irfc. Acltcrcs Pferd J zu verkaulen. Neuenweg oO. Eine weifte Marmorvlatte. 210X44 cm, 20 mm iiark, sowie drei dazu passende eiserne Träger preiswert zu verfaulen. 100638 Bernhard Toid), drifeur. Neuen Bäue 12. ONMO r«d«risia 'ür 8 Btt lupert ) domaö. Llcnhrafte 76 II. Zwki eijrrnk BcNsikllkn sowie 1t noch mite Henket zu verkaulen. faderes 2fitiU ______________B'Sinarlkstratz« 11 Seltene Gelegenheit für Müller! Höchst rentable Nunft-Mühle in beiter Gicacnb gellens, nach neuc’icmSp’tein emgerichiet. tagt, über 100 Ztr Mavluna del 00 Mk- Verdienst Berbattmsse balber gun'tig verkäuflich. , a , Anqed nur v ^clbüTeflehani. unter 2Xy) an den (8ich. Anzeiger. Mehrere sehr gut erualtenc 3Jlflio(iffl = fifldhel = teiew sind preiswert abzugeben. I28K2 -lab. Auokunli cvtclli Architeki »ouunn, Vergltrafte 11 GelegcnHcitskauf für Fahrräder Ernkl. neue Touren-. Jugend- u. Renn-Rader werden zu auhent biQiacn Preisen abgegeben äiljrraDlitnölnn 6’dn 06660 Wolkengasse IH p._______ 03670 Wenig flcbioudjteö erstkl. Fahrrad billig z»i verkaufen. __Wolkengasse 18 p. Ein Pferd Brotwagen billig zu verkaulen. Näheres in der «elchaiissielle des Gieft. Anz._____________2W6 Für Archittkttn! Einen Schrank z. »nlbewabren von Seichnungen. ILO m lang, 1,00 m doch. 0.70 m tief, mit 14 Echiebladen, 70x60x8 cm. habe billig abzugeben. 2827 _______________Ändr. (^nler. Sabrrad. gut erhalten. Brenna- bor. iur 25 Mk. zu verkaui. |lti.*43 __Uiebigitrave <0, Hinterh. pari. Sehr wacb'giner. mannfefter Dobermann für Einzelgehöft ob. Billa preiswert zu verkaufen. NabcrcS In dcr Geschäftsstelle deS Gteftener Anzeigers. 08620 Sn verkaufen find: 1 vollftänd. ®ett, 1 Kleiderschrank, 1 Lola, 1 Waschtisch mit Marinorauflnu. Näheres Lst-Antage 9. .28Ü Wegen Rückgang der Verlobung eine eichene ttuchenansitauuna unter Preiswert zu verkaufen. 0660Ö; Äavlansgassc 5. rSolltorür. Sl» -XS XclObou Mi Heute Zametati den 15. Mat 1909: Grosse Abschieds* Vor Stellung des gesamten ^udiläamo Vregrammo. lorott leixcd Snirtctm der Traumiditacnn ..Trilby. Lcnfauonellster Qvfoh der Gegenwart' Die Herren Mediziner lade ich hierdurch rrgedenst em. ftch Den her Echibeii der hervorragenden Eioenmente aut dem Gebiete bet Luggeinon überzeugen zu wollen. (»»cwobnliche Preiie. Marpen Lonntag den IS. Mai 1909 Vollständig neues Aiefen. rseltstadt - Programm. tjr- Nur Attraktionen ersten Ranges. "W 2 Grosse Gala-Vorstellungen 2 Nachmittags 4 Ubr. ä „ Abends 8 Uhr Bon 11—1 Ubr: Arüb'chovveu Pornelluag. Ym oord. Restaurant. ZW bei schönem Wetter Im «.arten "MU Große« Konzert des österreichischen rouien Orchesters V. Jeer. Morgen Sonntag von 11-1 Ubr Srübltbovven Konzert. Nachmittags von 4 Ubr ab. Eintrnt frei ______ Zu recht zahlreichem Besuche ladet eroebenft em Albert Kuppnann, Direktor u. Inhaber desKolosseums Mieder Akademischer Gesangverein. -zächste Probe zum .Weihnacht-.Oratorium von Bach«: Montag, 17. Mai, abends 8 Uhr. flnbetrodti der Kürze der Vtodenzeit Ist regelmädige. Besuch dringend erforderlich. Ä K Der Vorstand. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt Herr Prolesta, t t « u I in n n n in seiner Wohnung. Moltkelttade 6. sowie an den Probeabenden entgegen. t Männer - Badeverein. Luft-, Licht« und Sonnenbad. Schwimmbad. Vad für Nichtschwimmer Kastenbad für Knabe». Mitglicdsbeitrag Mk. 3.—. Söhne von Mitgliedern können hi- zum 14. VebenSmbre btt Bade-Anstalt unentgeltlich benuuen. Bon 14 bli 18 Jahren ist der Bcttra i für dieselben auf Mk. 1.50 leligeseht Xu Himmelfahrt. Miete Witel an der „Dicken Ei*' bei Bubenrod. Berschtedene «nsvrachew u a. von dem Lekretar des WestdevtSen )üngltngSbundeS Tornemann an» Mainz Über .Soldaienmilß-a Anfang nachmittag» 3 Uhr. Jedermann ist freundlichst eingeladen. 2806 3- Ä-: <. VA«!. Sfarrtt YtMbp lir Dienstag 18. Mai Wäsche-Verkauf Weisse Damen-Wäscbe. Mittwoch. 18. Mai Wäsche-Verkauf Um unserer werten Kundschaft Gelegenheit