*55: n,sch!anjSi 6nheii d(r ’chhaltigste kompletter 1 Amtliche Ostlern Architektur kostenlos ftsreisen cm Orient « Sizilien A Iflier « Nizza Reisen verausialtet ^rlin N W u- d,Llnd'61 ailllll.IL, gegr. 1870, itcttircu wwmwn ■■■■■ Broschüren k»* jestreitbar sind die sndung einer Kali- i i$t deshalb Pflicht mdwirtes, welcher sn den wichtigsten zuzuführen. »• ►ginnt Januar .eSüÜU^; c'hränke Vl hrt8 läfnß? »3* St6«"« •** ) ItllC j. g^z Nr. 13 Zweites Blatt 159. Jahrgang Samstag 16. Januar 1909 Erscheint täglich mtt Ausnahme de« Sonntag«. Tie „Giehener FamUiendlätter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegh, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchemlich. Dte „Landwirtschastlichrn Seit- fragen" erscheinen monatlich zwermal. General-Anzeiger für Gberheßen i- I ti: k RjlaftonSbrud und Verlag der vrühllchea UnwersilälS • Buch- und Stemdruüeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedinon und Vertag: e^ge) 5L Redaktion:^^1I2. TeU-AdruAnzergerGleßen. Ernst v. Wildendruch f. Gestern abend erhielten wir die Drahtnachricht von dem Tode Ernst v. Wildenbruchs und machten sie sofort durch Aushang an unserer Geschäftsstelle bekannt. Wildenbruch war der Dichter der lauten, wirkungsvollen Gebärde, des heroischen, Farbenprunkes, der letdenschafllichen Tat. Seit Heinrich v. ftteiit war er der erste deutsche Dichter, der aus der deutschen Geschichte die Vorbilder zu seiner großen Reihe von Dramen schöpfte, der erste, der, von echt vaterländischem Geilte erfüllt, ein Herz und ein Auge für die großen Ereignisse der Zeit hatte. Wie ein Barde tritt er heran in wallenden Gewändern und greift voll heiliger Begeisterung in die Sailen, wie in »Kaiser Wilhelms Tod*. Er war fern Meister der Seelcnknnde; er verstand es nicht, seelische Notwendigkeiten klar und sicher in ihrer Tiefe zu begreifen und scharf durchzuführen, er gab mehr eine äußerliche Handlung, die durch seine schwungvolle, kernige Sprache nut fortriß — ohne aber in die Tiefe zu koinmen. Ter Ton für das Stille, Besondere fehlte ihm, er liebt die stolzen, brüllenden Helden, die mit rasselndem Schwert sporenklirrend cinherschreiten und mannhafte Taten mit lauter Lust verrichten. Er selbst war ein stolzer, frohmutiger Mann, der fest lind ehrlich auf dem Plage aushielt, wo er sich notwendig glaubte. Unbeirrt durch Kritik und Meinung, lebte er seiner Ueberzeugung, und allein schon fein „Hexenlied*, sein bedeutendstes Gedicht, wäre em Beweis für seine starke, dichterische Persönlichkeit, die alle große Fragen nut irnster, leidenschaftlicher Seele nuterlebte. So schuf er Werke, wie Die Karolinger (1882), Der Mennonit (1882), Väter und Söhne (1882), D re Quitzowtz (1888), Die Haubenlerche (189U), Heinrich und Heinrichs Geschlecht (1895), W i l le hal m (1897), Die Tochter des ErasmuS (1900), Die Raben st einerin (1907). Von seinen Erzählungen sind besonders zu ermähnen : DerMeister von Tanagra (1880), Kinder- tränen (1884), Der Astronom (1887), Schwesler Seele (1894), die alle in vielen Auflagen erschienen sind. Em Nachkomme des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen ist er am 3. Februar 1845 als Sohn des preußischen Konsuls zu Beirut in Syrien geboren, und dieser Einschlag des Hohenzollernblutes bestimmte un wesentlichen seinen Eharakter. Seit 1857 dauernd in Deutschland, be- sitchte es die Gymnasien in Halle und Berlin und trat nach Besuch der Kadettenanstalt zu Potsdam im Jahre 1863 als Offizier in die Armee em. Wb er schon nach zwei Jahren nahm er seinen Abschied und studierte nach dem Kriege von 1867—1870 in Berlin die Rechte. Nach dem großen Kriege wurde er Referendar zu Frankfurt a. O., 1876 Assessor, 1877 Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt. Im Jahre 1880 wurde er LegalionSrat und elf Jahre später zum Geheimen Legationsrat ernannt. Schon 1889 war er von der Universität Jena zum Ehrendoktor ernannt worden. In breiter Oeffenllichkeit bekannt wurde er durch die Heldenlieder „Vionville* und „Sedan*, die 1874 und 1875 er- sch lenem Tie für morgen angesetzte Aufführung der Raben- steinerln im hiesigen Sladtthealer wird als Gedenkfeier für den verstorbenen Dichter veranstaltet und durch einen Nachruf von Direktor Steingoetter eingeleitet werden, h — Korn und Röntgen. Prof. Arthur Korn, der Erfinder der Blld-Telegraphie, der sein Lehramt an der rummungsbUd aus dem Reichstage. Berlin, 15. Januar. Volenti non fit injuria. Auf das A r b e i tska m m e r g e s etz, das hcme zur erfien Lesung stand, kann dieser Satz aus dem römischen Recht heiltet) kaum Anwendung findon, beim eigentümlicher- tveiie bat diese. Krönung der Sozialpolitik" mit den Sieuervorlagen das gemein, daß sie den Interessenten nichts weniger als erwünscht ift. Tie Berireiungskörver der Arbeitgeber, zuletzt noch in diesen Tagen mit überwältigender Mehrheit der deiilsche Handelstag, haben tue paritätischen ArbeUskammern ebenso entichieden abgelebt, wie die Organisationen der Arbeiterschnit in ihrer großen Mehrheil. Auch soweit man von der Haupislreit'rage: paritätische Vertretung oder reine Arbeltertammern? absieht, besteht bei den Rächlibelei- (iglen eine groge Meinuugsverschledenheit über die Frage, ob berufliche oder territoriale Gliederung, ob Anichluß an die Geiverbe- gerichte oder selbständige Organisationen, — ein Durcheinander von 'Meinungen, bei dem das starke positive Wollen der großen Mehr- heil des Reichstags dazu gehört,^iun die Freunde des Grundgedankens der Vortage aus einem Boden zur glücklichen Verabichledung des Gesetzes zu vereinigen. Staatssekretär v. Bethmann-Hoüweg, der auch heute, wie so maiicheSmal, durch die Meisterhaiigkeit seiner Rede Bei- faltsstünne emsesselte, gab em anschauliches Bild von der politischen Enimickelung dieser Frage. Für die Regierung ist die paritätische Kammer von vombeiem der gegebene Slandvunkt; aber die Behandlung bei den Parteien de» Hauses un Xlnuie der letzten zwei Jahrzehnte erinnert fast an das bekannte Kinder- und GeseUschaits- ip-el: Verwechselt, verwechselt das Bäumele-n! Das Zentrum ,ne uisprungllch einseitige Vertretungen der Arbeiter, also ...oeitetlommein gefordert, die Sozialdemokraten dagegen pari- ialische Arbeilskammern. Tann Hanen Zemium und Vlaüomil- liberale den Anschluß an die Gewerbegerichte, «rlso eine paiiläusche Lineichlung, enrp'otjlen, und in den letzten Jahren, schließlich zu- lainmen mit den Freisinnigen, bie paritätische Kam,ner^ls Londer- emr,chtung. In demselben Augenblicke schweickie die Soziatoeino- Iralie an den bürgerlichen Parteien vorbei hinüber in das andere Hager und forderten unter Preisgebung ihrer früheren sorgsam ausgeatbeiieten Gesetzentwürfe die Arbeiterkammern. Den ummiteibaien Anstoß dazu hatte dnr Beschluß des Kölner Gerverh chaftStvngrejses ün Jahre 1905 gegeben, und der Go Dantengan-j ist ver stündlich. Als die Orgamiaiion der Arbeit- jeber noch schwach und uncnüuidelt roac, tonnten tue Gewerk- iä-ailsführcr dank der Geschtos>eirhert th-rcr Organisationen aus ein Ueuergeroidjt in paritätischen Kammern hoffen. Als bann Die Arbeitgeberverbände sich ümner kräftiger und lückenloser tz>u- lammenschlvsien unb sich in den großen Kämpfen der letzten Jahre stärker erwiesen als die Arbeitnehmer, hatten diese das Jnteres,e in einer Zusammenarbeit in gerne infamen Vertretungen größtenteils verloren. Daher war es kein Zufall, daß sich auf beni Kölner Gewerkschaftstongceß die Minderheit, die sich für Arixits- lammerii aussprach, in der Hauptsache aus der Bertretung derjenigen Gewerffcl-aflen zuiammensetzren, die sich durch den Ausbau »er Tarifverträge in ihrem Gewerbe an ein Zusammenarbeiten mit den Unternehmern bereits gewöhnt hatten, während dieses am scl)ärssten und nachdrücklichsten von dem )oint sich als „Neutral- Mverksä-astler" geoenden Hue, dem Vertreter der Bergarbeiter, bekämpft wurde und daneben von Den iin üoeigen revisionisliichen Zertreiern Hamburgs, dcs Sitzes der Zentrale der deutschen Ar- teitgebemrbättoe. Diese Erimterungen wurden, freilich nur sehr andeutungsloeise, von den Rednern bc5. heutigen Tages mehrfach gezogen. Aber schon die heutige Aussprache, — morgen soll sie Ku Ende geführt werden, — erwies, daß außer der Sozialdemokratie nahezu das gesamte Haus in der Hauptfrage auf dem Standpunkt der Regierungsvorlage steht. Den Reigen der Redner auS dem Hause eröffnete Herr T r i m b o r u , der Leiter der Zentrums- sozialpotitik, seit Dr. Hitze sich aus den parlamentarischen Känipfen mrückgczogeu hat. Durch die Halo gesuchten, halb unfreiwilligen Scherze, durch die er in unverfälschtem Kölnischen Dialekt seinen Vortrag zu würzen liebt und für die man in seiner Vaterstadt den Ausdruck „Krätzches" bat, versetzte er das auch heute sehr schwer gesetzte Haus in vergnüglickfe Stimmung. Die Vorlage der Regierung und die Rede dcs Staatssekretärs fanden so sehr seinen Beifall, daß sie ihm geradezu einen Hubelruf entlockten; nur wenige Wünsche batte er für die Ausgeitaltung des Gesetzentwurfs noch hinzuzufügen. Sehr viel luenigec enthusiastisch war der konservative Herr von Winterfeld, dec erst seit wenigen Wochen den Sitz seines verstorbenen Vaters, des lang- jährigen greisen Seniors des Reichstages einnimmt und der ebenso wie vorgestern Herr von Westarp bei einer wichtigen Frage >chon unmittelbar nach seinem Eintritt in das Haus seine Partei zu vertreten hatte. Die sanguinische Eröffnung des Staatssekretärs intb des Zentrumsführers, daß die neue Institution zur Ueber- brückung der Kluft zwischen Arbeitgeoern und Arbeitnehmern führen werde, vermochte es schon angesichts der Tatsache, daß der Gesetzentwurf draußen im Lande nirgends freudige Ausnahme gefunden hat nicht zu teilen, und er behielt seinen Freunden ausdrücklich die endgültige Stellungnahme vor. Für die Sozialdemokraten sprach der Abg. Legion, der als Vorsitzender der Generalvommisswn die Oberleitung der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung in der .Hand hat. Er beeilte sich, für eine bemerkenswerte Anerkennung zu quittieren, die Herr von Beth- mann-Hollweg dec Sachkenntnis, Umsicht und dem Organisations- ralent der Gewerkschaften und daneben freilich ilyrem rücksichtslosen Draufgängertum, ausgesprochen hatte, und der Staatssekretär schüttelte dazu bedenklich das Haupt. Die Nationalliberalen kamen ourch Freiherrn von Hehl, den alten Vorkämpfer für paritätische Arbeitsöammern, zu Worte. Er erklärte die Rede dcs Staatssekretärs für das Veste, was man seit langem vom Mini- ftertijd}e a-hort fyibe und begrüßte die Vorlage, so wie sie^ist, mit ihren Verbesserungen gegenüber dem ersten, vorläufigen Entwurf vom Februar. Die Bedenken des konservativen Redners hielt er nicht für begründet, lehnte aber freilich auch das Weiterdrängen des Zentrumssprechers ab, dabei verwies er sehr wirkungsvoll auf die auslüudsiche Gesetzgebung und betonte insbesondere, daß das von einem sozialistischen Arbeitsminister geschaffene französische Gesetz in ntandjen Punkten hinter der Vorlage der deutschen Regierung erheblich zurückbleiot. Ten Schluß für heute machte der freisinnige Goller, der, gleichfalls als süddeutscher Jir- dustrieller, sich dem Gesetzentwurf eoensv freundlich gegenüberstellt, wie der Wortführer der Nationalliberalen. __________ politijdye Deschießung eines deutsch»« Dampfers. Eine recht seltsame Mmda.^g am? Konu^ry ^Französisch- Guinea) verbreitet die Agence Havas: Das Liberia- nijche Zollkanonenboot MSK r t' beschoß vor Glocester einen deutschen, zur Woermann- liuie gehörigen Davrpser. Das deutsche Stationsschisf in itümerun sei nach Liberia abgegangen- Von deutscher Seit« Lteat darüber teure Nachricht vor. Das Reutersche Bureau, das auch von dieser Beschießung eines deutsck-cn Dampfers erfahren hat, weiß noch mitzuteilen, daß bie Besatz ungdesliberischenkanonenbootesaus Englän dern bestehe. Das Boot steht unter dem itanunanba des Kapitäns Bugge von der brUischen F-lotteu- reserve; die übrigen Ojsizicre und das Maschinenpersonal sind ebenfalls bmische Untertanen. Die „Art" ist von der Regieritng Liberias angelauft und im Sepieinber 1908 aus- gesandt worden, um den ständig vorlommenden lieber» trelungen der Zollvorschrift Einhalt zu tun und zu ver- hinderir, daß die liberianischen 5)äsen, die dem Welthandel nicht geöffnet sind, von Schiffen angelaufen werden. Die Aufhebung der Fahrkartensteuer abgelehut. Man traut seinen Augen nicht : Die von der Regierung beantragte Aufhebung der unrentablen und unpopulären Fahrkartensteuer ist von der Finanz- und Steuerlommission des Reichstages abgelehnt worden. Abgelehnt wurde zunächst ein freisinniger Antrag, wonach die Fahrlarten- steuer solange außer Hebung gesetzt werden solle, als von den beteiligten Vertehrsvenoarmngen der Re.chLtasse jährlich vier Fünftel dessen vergütet werde, was sie im Etatsjahr 1908 erbracht hat. Ebenso wurde die Regierungs- v o r l a g e a b g e l e h n t, die die Aufhebung der Fahrkartensteuer ausspria)t. Angenommen wurde gegen Sozialdemokraten und Freisinnige ein Antrag des Zentrums, der eine Reform der Fahrkartensteuer fordert, mit Entlastung der oberen und entsprechender Mehrbelastung der dritten Klasse, sowie mit Heranziehung der vierten Klasse. England, Deutschland und Oesterreich-Ungarn. In dem neuesten Heike uer „Lep.erremZscheu Rundschau" teilt der einstige Legai.ionsrat Max Freiherr von Äubed, der längere Zeit in England gelebt hat, und sich wiederholt pubttzistlsch über englische Verhältnisse äußerte, einen Brief mit, der ihm vermutlich von dem einstigen Parnel- listen und jetzigen Präsidenten der Jndia Jrlanoa league, dem Grafen Mcdonald O'Donell zugeiommen ist. Baron Kübeck hat am 28. Dezember vorigen Jahres in den „Times" einen Brief verö,,entricht, in dem er bie Haltung Englands in der Balkansrage als unverständlick) erklärte. Graf O Donell teilt nun mit, daß er in seiner Steilung zufällig in den ausschließlichen Besitz von Jniormativnen langt sei, ans welchen hervorgehe, daß England ein ausgesprochenes Interesse daran habe. Oesterreich-Ungarn und Deutschland kriegerisch und kommerziell zugrunde zu richten. Die englische Herrschaft habe in Indien einen schwer zu beschreibenden Grad von Unbeliebtheit erreid)t. Die Hindubevölkerung sei gegen die Englische Mißregierung und Tyrannei überall erregt und aufgestachelt. England setz« daher seine einzige Hofinung ans die indischen Muselmänner. Deshalb spiele sich England als der Hauptproteitor den Türkei aus, um in den Augen der indiscyen Mvhamedanev als Protektor des Islams zu erscheinen. Wie EnLland seinerzeit Napoleon durch Subventionierung nicht englischer; Armeen besiegte, würde es jetzt nur gewinnen, wenn Türken, Serben und vielleicht auch Russen und Italiener Oester-» reicks-llngarn und Deutschland bekriegen würden. England unterstütze die Boykottbewegung viterreichisch-nngarischer Waren, um englischen Kaufleuten und Schissen Verdienst zu schaffen. England hoffe mit Hilfe des neutür- 11 scheu Par lame n ts alle deutschen Kon-* ze s s i o ne n, wie z. B. die Ba g d ad eis e n b a h n, zu beseitigen und erwarte, daß alle neuen Koitzessionen in der konstitutionellen Türkei zugunsten Englands und Italiens verliehen werden würden. England beabsichtige, den Boykott österreichischer Waren bauerno zu gestalten und dahin zu wirken, daß alles Neutürkische von der türkischen ürregsslottL an zum großen Vorteil des englischen HanB dels durch englischen Einfluß verwaltet werde. • Tschechifiernng der Prager Post. Der Rücktrut oes Vizepräsidenten der Post, Direktors Swoboda, hat ei neu starten Eindruck ans tschechischer Seite hervorgerusen. Der Vizepräsident hat auf friedlick-ern Wege Die Einleitung einer Disz^iplinaruntersuchung gegen sich verlangt. Inzwischen schreitet die Tschechisterung der Frager Post fort. Heute wurde infolge eines mündlichen geheimen Austrages des Direktors der letzte deutsche Beamte aus dem Departement für Postanweisungen, Postsparlasse und Zeitungsaiigetegenljeiten entfernt, so daß auch dieses Depav- tement nunmehr gänzlich tschechisiert ist._______________ pariame beendet und wird am nächsten Dienstag die gemeinsamen Beratungen mit dec Regierung aufnehmen, worauf uann die Drucklegung des Ausfchußberichts für die Plenar-Beratung erfolgt. Heute wurde zunächst der I u st i ze t a t nach dem Bericht des Abg. Dr. G u t f l e i s ch erledigt; die einzelnen Kapitel (88—97) wurden besonders hinsichtlich der Mehrausgaben eingehend besprock-en, jedoch ohne Beanstandung genehmigt. Das Lrnprtel: Geriaste besteht aus den Aoreckungen „Oberlandes- g e c i d) t" und „Landgerichte und A mt s g e r i ch t e". Ersteres erfordert einen Gesanuaufwand von 171214 Mark, der hauptsächlich durck) die Gehatte für den Oberlanoesgerichtspräsi- Denten und den Senatspräiidenten, sowie 12 ObertandesgerickM- räte, dem Generarstaatsaiiwatt und dessen Gehilfen, 3 Revisoren! des Kastenwesens, Gerich^ssck>reiber, Ltanzlisten usw. bedingt wird. Zn den Einnahmen ist für Gerichtsgebühren in Zivilsachen die stattliche Mehreinnahme von 200 UOU Mark, nämtich 1350 000 Mark gegen 1 150 OuO i. V., eingesetzt, während für gerichtlich erkannte Strafen derselbe Betrag, wie im Vormhr, olO000 Ntark sür Forststrafen 17 000 Mark, für Feldftrasen 34 000 Mark, für gericbtiiuje llulersuchungskosten 235 000 Ätark (10 000 wenrger als 1908j und als Ersatz von Verpflegungskasten _ der Sträflings 27 000 Acark (5000 weniger als 1908) angesetzt ist Die Positron Landgerichte und Amtsgerichte erfordert eine Gesamtausgabe von 2 630 2<0 Alark gegen 2 472 000 Mark im Vorjahr, der außer den vorerwähnten Eingängen an Strafen und Geoühren eine lveitere Einnahme nicht gegenüb ersteht. Die Erhöhung der Ausgaben mit 158 000 Mark wird hauptsächlich durch dre Steigerung der Gel)alte verursacht. Die Gehalte der 10 Latwgecichtsdirekwren steigen nur um 1800 Mark, dagegen erhöhen sich die Gehalte für 43 Landrichter, 137 Amtsrichter und 3 Gerichtsschreiber bei den Landgerichten von 789 600 Alark auf 829 7oO Piark, für 10 Staatsamvalte von 31300 auf 33 700 Mark, für 36 Gecichtsasseßoren von 84100 auf 90 000 Mark, für 57 Gerichtsschreioer bei den Amisgeriehten von 197 100 auf 207 000 Mack, für 80 Hilfsgerichtsschrewer bei den Amtsgerichten von 178 500 auf 193 500 Mark, für 16 Registratoren (früher nur 15) von 23 400 auf 26 600 Mark, für 14 Kanzleidiener von 23 100 auf 24 280 Mark, für 62 Amcsgerichlsdiener von 63 900 auf 65 100 Mark, ferner für Schreibhilse bei den Amtsgerichtes Münchener Universität nicbcrgelcgt hat, veröffentlicht eine Erklärung, in der es heißt: „Tie Ursache, warum die Münchener Fakultät mich int Stiche gelassen hat, ist zweifellos Prof. Röntgen. Er hat in der ganzen Angelegenheit einfach die Fakultät tyrannisiert. Was Röntgen eigentlich bewogen hat, gegen mich, der volle zwölf Jahre ohne jede materielle Entschädigung an der Münchener Universität gewirkt hat, animos aufzuireten, dafür habe ich nur Verniutiingen, denen -ich keine bestimmte Form geben kann und will. Die unfreundliche Haltung Röntgens gegen mich begann übrigens im Jahre 1904, etwa um die Zeit, als ich meine ersten erfolgreiche Versuche in der „Bildtelegraphie über die Tele- phonschleise Ntünchen-Nürnberg-Rlünchen" publizierte. Damals veröffentlichte Röntgen m der Physikalischen Zeitschrift eine sehr unkollegiale Notiz, die sich auf meine Veröffentlichung einer gemeinsam von nur und einem anderen Physiker entdeckten Erscheinung in evakuierten Röhren bezog. Bejonders betonen möchte ich noch, daß meine Affäre nut der Politik absolut nichts zu tun hat. Ich habe mich politisch stets neutral gehalten.* — Ein Held. Das Kreuz der Ehrenlegion ist dem jungen Pariser Assistenzarzt Lönitz Bazy für eine tapfere Handlung verliehen worden. Bazy hatte bet einer Operation Hilfe zu leisten, bei der ihm Eiter ms Auge spritzte. Er wußte, das, sein Auge verloren war, wenn er es nicht sofort reinigte; er hielt aber bis zum Ende der Operation bei dem Kranken aus, weil kein anderer Hilfsarzt zur Stelle war Der Kranke wurde durch die Operation gerettet. Dr. Bazy hat nach sieben Monaten schweren Leidens sein Auge verloren. Der Präsidsnt der Republik, der von der tapferen Handlung erfuhr, hat aus eigenem Antriebe das Kreuz für Bazy bestimmt. von 366 3uu auf 421 2UU 'JJüirf u. f. f. Die Zahl der Gerichts- schreibergrhilfen betrug cm 1. April 1908 ^85, dazu kommen noch 13 anc.eftzdte Schrcibgehils-m und 204 Schreibgehilfen. Tie Regierung ist ermächtigt, bie vollbeschästig len Schreibgehilfcn, die das 30. Jahr zurückgelegt haben und mindestens 10 Jahre zur vollen Zufriedenheit bet einer hessischen Staatsbehörde beschäftigt waren, unter Verleihung der ihrem Lebensalter entsprechenden Vergüwng als Gehalt dekrelmäßig anzu stellen mit Gehaltszulagen bis zu 1800 Mark, auch kann die Regierung den Schreibgehilfen iu teueren Orten bis ;u 100 Mark Stattons zu lagen gewähren. In den weiteren Kapiteln des Justizetats beträgt die Gesamtausgabe für t)U Z-llenstrafanstalt Butzbach -530 149 Mark, der Staatszuschuß 176 317 Mark, für das Landeszuchthaus Mariens chloß die Gesamtaus'zabe 267475 Mark, der Staats- Zuschuß 130 000 Mark, und für die Weiber st rafan st alt zu Mainzdie Gesamtausgabe 56550 Mark und der Staatszuschuß 41 000 MarL ferner erfordern die Komnrunalkassen in den drei Provinzen 687 820 Mark und das Zentralbauwesen der Justiz 117 980 Mark, worunter sich 93 660 Mark für laufende Unterhaltung aller Justizgcbäude und 9020 Mark für Herstellung weiterer Arbeitsräume im Amtsgerichtsgebäude zu Offenbach, 9000 Mark für Erneuerung der Dainpskesfelanlagen in der Zellen- strafanstalt Butzbach und 4500 Mark für Herstellungen im LandeHuchthaus Mar ienschloß befinden. Die Gesamtausgaben für das Justizministerium stellen sich auf 5 382102 Mark, die Einnahmen auf 2 553 600 Niark, so daß der Staat einen Zuschuß non 2828 400 Mark zahlen muß. Tas Ministerium der Finanzen arbeitet naturgemäß nrit dem größten Dearntenapparat: es i'itti) ihm 4 Ministerialräte, 21 vortragende Räte, 3 kommissarische Mitglieder, 9 ständige Hilfsarbeiter und eine große Anzahl Bureau- und technischer Mitarbeiter ^geteilt. Die persönlichen Ausgaben für das Ministerium iteilen sich daher auf 622 000 Mark, die Ausgabe für die Haupt- slaatskasse auf 114 924 Mark, für die Forstverwaltung aus 35850 Mark, für Kataster auf 228000 Mark fbci 28500 Mark Einnahme), für Bauwesen 868 000 Mark (bei 213 400 Mark Einnahmen). Für Kapitel Brücken und Ucberfahrten beträgt die Ausgabe 78 400 Mark, die Einnahme 213 480 Mark, so daß 135 000 Mark Ueberschuß verbleiben. Tie GesamteinnalMe des Ministeriums der Finanzen beträgt 530 000 Mark, die Gesamtausgabe 2 496 800 Mark. Auch diese Positionen wurden nach dem Referat des Abg. Mvlthan nicht beanstandet. Ter Aus schuß erledigte schließlich noch die im Bermögensteil befindlichen Forderungen für das Justizministerium. Darunter für ben Erwerb von Gelände nm Darmstädter Iustizgebäude 210000 2Jiarf, für die innere Einrichtung des neuen Justiz- gebäudes in Al ainz 396 000 Mark und für die innere Ein nchtung des Provinzialarresthauscs Maiirz 200 800 Mark. Für Ausarbeitung usw. von Plänen für ein neues Amtsgerichtsgebäudc' u Gießen wurden 4000 Mark, für die innere Einrichtung des AmtsgerichtSgebäudes zu Ober-Ingelheim 15300 Mark und endlich für die Anlegung neuer Grundbücher 428 667 Mark bewilligt. Der Ausschuß vertagte sich darauf. 21us Stadl und Land. Gießen, 16. Januar 1909. •• TageSkalender. Stad11heater: Sonntag nachmittag 3'/, Uhr: „Pension Schüller" und ,D t c Puppen» t c c"; abends 7*/, Uhr: ,T l e Raben st eineri n". Kolosseum: Samstag abend: Sitbskrtptions-Maskeuball, Sonntag und folgende Tage 'Lorstellung. Kl nemalograpl; ent Heater: Progranlmwechsel. Kaiserpa nora in a: Katicr-HulbiguugS-Feslzug in Wien. M l l i t ä r k o n z e r t der Regnnenlsmusik Sonntag nachmittag 5 Uhr in StetnS Garten. Anlagemusrk (bei günstigem Wetter) um 12 Uhr auf der Süd-Anlage mit folgendem Lprelplan: 1. Ouvertüre zu „Norma' von Belllni. 2. Alarttaua-Walzer von DöUmger. 3. Julrodukltot, aus der Oper „Carmen" von Bizet. 4. Iubtläums-Alarsch von Kranße. F a m i I i c n f o n j c r t Sonntag abend 7 Uhr int Restaurant Metropol. Fußball wettspiel Gießeu-Hanau: Sonntag nachntittag 3 Uhr auf dem Trieb. » - Neuer Konsul. Der zum Generalkonsul der Republik Panama in Hamburg ernannte Herr Archtbald E. Boyd ist zur Ausübung konsulartscher Verrichtungen im Großherzog- tum zugelasscn worden. ♦* Dem Verband der Krankenkassen nnb der Gemeinden als Träger der Krankenversicherung im Großherzogtum Hessen gehören zurzeit als Mitglieder an: 36 Ortskrankenkassen, 20 Betriebstrankenkasseu, 1 Jnnungs- frantcit!af[c, 43 Gcmeindekranlcnveisick)erungeu und 11 Knappschanskassen, zusanrmcu 111 Ka,senorgaaisatipuett mit 60 000 Mitgliedern. Ter Verband bezweckt, seinen Mitgliedern wirtschaftliche Vorteile aller Art zuzuwenden durch gcmcinfamcu Abschluß von Verträgen mit Apothekern, Spezialärzten, Krankenhäusern, Zahnärzten, Dentisten, Lieferanten von Brillen und Heilmitteln aller Art. Er wird attßerdem aufklärend wirten im Kreise der Kasseocarnten und Vorstandsmitglieder durch die von ihm seit zwei Jahren ms Leben gerufenen JnstruktionSkurse iu Versicherungs- angelcgenhetten, bei denen wichtige Gesetzesbestimmungen eingehend erläutert und Fragen der Verwallungspraxis in zweckntäßiger Weise bcantiDortet worden. Er l-at außerdem eine Auskunftsstelle, die allen Verbandskassen Ratschläge in allen Kassenangelegeuheitett erteilt, er vermittelt die Revision votl Rezepten, hat Schiedsgerichte zwecks außer- gerickitliclier Schlichtung von Streitigkeiten eingerichtet, ermittelt außerdem eine fachmännische Revision von Jahres- rechnungeu in materieller unb formeller Hinsicht, sowie auch in bezug auf zu ntachcnde Ersparnisse, kurzum er steht heu Verbandskassen in jeder Hinsicht mit Rat imb Tat zur Seite. "Dav 11. deutsche Turnfest hat, wie m einer dieser Tage abgehaltenen KomnnjsionSsttzung mitgeteilt wurde, einen Ueberschuß von elwaS über 2 0 0 0 0 0 M k. ergeben. * * 3um Bassermann-Gastspiel am Dienstag wird mcs geschrieben: ^aü erste Auftreten des berühmten Künstlers faiid vor drei Zahrat im Theatervercin statt und war damals dadurch zustande gekommen, daß sich der Vorsitzende tn direkte Verbindung mit dem Künstler setzte. Der Erfolg des Abends übrr- traf alle Grmaitimgen, oaS den L.ibschcn Saal bis auf das letzte Plätzchen füllende Publikum überschüttete Bassermann mit Bei wll und die Kritik schrieb: „(Sine größere Munftleiftung als bic BastermamG hat der Gießener Theaterverein wohl now nidU gesehen." Bassermann in der Rolle des entlassenen Zuchtlwus- gei angaum Biegler tn „Stein unter Steinen" btlöcic noch wowen- lang das Gaitfpiel in Gießen und man begriff, saß die '8erIinet Zeitungen Recht gehabt hatten, als sic nach der Erstaufführung des ^ubcrmannfdten Stückes schrieben, der große Erfolg des Abends sei das Verdienst Basscrroanns, nicht aber dec> Autors. Ein Versuch, den stünulcr im folgenden Winter zu einem Gastspiel zu gewinnen, blieb erfolglos; er schrieb, daß er iütdXcn muffe, sich in den tdücthtcn Garderoben des alten Theaters zu er kalten und daß er deshalb lieber warten tvolle, bis der Neubau fertig sei. Erst jept — nachdem die zur Vermittlung augerusenc Theateragentur tm vorigen Wmler versagt hatte — ist es in Folge persönlicher '-'^Jcnhung nuxjiid) geworden, den Künstler von neuem zu m pflichten. Die drei Rollen, die er hier spielen wird, iind von ihm bei der Erstausführung des iuteressamctt Einakterztiklus — oct tu inqem Frühjahr and) in Frankfurt »ahlretd-e Aufiuhrungen ^lcbtt — am Lessiuglheater kreiert wvrdeu Wer den genialen Charanenutkv als Biegler gvfehm hat, wird dieses neue Gastspi i TTcitoig begrüßen, und die Tircltton bc-S Stadttheaters wird e-> cbertkuueuig, ivic vor drei Zähren der rheateroerein zu brreuvn l>ilM:n, daß )tc ui das große pekuniäre Risiko etngegangeil ch. * • lieber Polizeihunde iptaar geiieru. abend aut Veranlassung des Vereins u n b e f o o t t" Poltzetkommissar M o st aus Saarbrücken. Ter Vortrag fand fo lebhaftes Interesse, daß der Gartensaal des Hotels Schütz bei weitem nicht ausreichte, die Menge der Erschienenen zu fasten. Ter Vortragende gab tn »einen anschaulichen Ausführungen zunächst ein Bild der w.innig- faltigen Beziehungen zwifchen Mensch und Hund, um dann über die Verwendung des Hundes im Tienste der Polizei zu sprechen, die mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einictzte und mehr und mehr Ausbreitung findet. Für die Nützlichkeit der Polizeihunde sprechen ihre Erfolge — von denen Redner einen charakteristischen Fall in Hamburg ermähnt — die sie den Schutzleuten als Öelfer bei UcberfäUen und vor allem der Kriminalist bei der Austuchung von Verbrechern leisten. Auch bet vorbeugenden Tätigkeit der Polizei kommt das Vorhandensein von Polizeihunden zugute. Die Verwenobarkeit des Hundes im Dienste der Kriminalistik beruht auf den Eigenschaften feiner Nase und Ohren, feiner Wachsamkeit, Roubtiematur, Schnelligkeit und großen Anhänglichkeit. Die Drefsur hat nut dann Erfolg, wenn sic mit Liebe und Geduld Dotgenommen wird, sie kann nur durch persönliche Anleitung nicht aber aus Büchern gelehrt werden. Erstes Erfordernis ist unbedingter Gehorsam des Hundes. Der Redner schildert bann die Dressur-Methode und stellt die weitverbreitete Ansicht, daß der Hund den Verbrecher als solchen fuche, dahin richtig, daß er vielmehr nach den bei Dressur gemachten Erfahrungen jemand suche, der ihn ärgere. Als besonders für Polizeihunde geeignete Hunderassen bezeichnete et den Schäfer Hund, den Dobermannpinscher und den Aircdale. Tie deutschen Hundesvortvereine sind in der Lage, die zur Dressur geeigneten Tiere zu beschaffen und jm Interesse Der Behörden liegt es, die Anschaffung von Polizeihunden zu fördern. Nach diesen mit Beifall atugenommenen Ausführungen, für die der Vorsitzende, Weinhändler Schwan, dankte, folgte eine Tiskussion, bei der Oberstaatsanwalt Lang nacktdrücklich darauf hinwies, rote wichtig es fei, daß das Publikum bei allen Verbrechen, falls Polizeilntnd für die Auffindung benutzt werden sollen, seine Neugier bezähml und vom Tatort wegbleibt, damit die Witterung für den Hund nicht verloren geht. ** Allgemeine Metzgerversammlung. Am Tonnerstag abend fand im Saale des Hotels Einhorn eine allgemeine Metzgerversammlung statt, zu der der Obcr- metsler der Innung, Ernst Ludwig Sack, die Gewerbegenosseu eingeladcn hatte, die dieser Einladung auch zahlreich Folge leisteten. Ter Direktor der Pensivnskasse des Deutschen Fleischer-Verbandes referierte über den Zweck und das Ziel dieser Einrichttmg, die nicht als Erwerbsunternehmen, sondern nur als Woylfahrtsunternehmeu für die Meister, die einer Innung angehörcn, ins Leben gerufen wurde und die den Versicherten des Gewerbes im Alter zum Segen gereichen soll. Aus der Versammlung meldeten sich sofort eine Anzahl besonders j ü n g e r e r M c tz a e r m e i st e r für die Kaffe als Milglied. Hieraus trat die Versammlung in eine Besprechung der unterm 17. Tezemver v. I. veröffentlichten Mintsterial-Verordnung über das amtlime Verwiegen von S ch l a ch t t i e r c n ein, die in den Städten in Rheinhessen und Starkenburg, wo meistens nach Lebendgewicht zwischen Landwirt und Metzger gehandelt wird, zwar feine einschneidende Veränderungen bringt, dagegen für die Gießener Metzger, die nur nach Schlachtgewicht kaufen, erhebliche Nachteile bringt. Hier in Gießen hatten sich mit der Zeit zur Feststellung des 2chlachtgewia)ts gewisse Gebräuche herausgebildet, die in einem Lokal-Polizeireglement festgelegt wurden und mit denen bisher Metzger und Landwirt zufrieden waren. Durch die neue Mini,cerial-Verordnung sind zum Nachteil der Gießener Metzger für den Gießener Schlachthof wesentlich günstigere Bed.ngungen für den verlausenden Viehproduzeuten gegen den seither geübten Modus geschaffen wordeR. Hiergegen sprachen sich btc einzelnen Redner in der Versammlung entschieden aus. Man beschloß, die Angelegenheit in einer Heineren Kommission vorznbe- roten und bann einer neuen Versammlung Vorschläge zu unterbreiten, in welcher Weise die Sache behandelt werden soll. • • Die Maul- und Klauenseuche ist ans- gebrochen in Bernried, Bezirksamt Breil heim (Regierungs- vezuk Oberbayern), am 14. Januar. — Ettingshausen, 16. Jan. In unserem Orte tDCiuen eben die Postsendungen gezählt, da Ettingshausen nach Eröffnung der neuen Bahn Grimberg—Lieh als Posta gent ur tn Betracht kommt. Es wäre nun sehr gut — und nur auf diese Weise tonnte man cm einigermaßen zuverlässiges Zahlenmaterial ermitteln — wenn auch fest- gestellt lüürbc, wie viel Postpakete von hiesigen Ltbsendcrn in dem nahen Dtünsler, das eme Fahrpost besitzt, obwohl cs nur einen geringen Verkehr hat, ausgegcbcn werden. Auch nimmt das täglich nach Llch gehende Milchfuhrwerk sehr häufig Sendungen nut, um sie dort auf die Post zu liefern, da c5 vielen Leuten nicht bekannt war, daß die Landbrrefträger bis zu 10 Pfund mitnehmen müssen und mancher ihnen das Schleppen der Pakete ersparen wollte. Von Ettingshausen sind die umliegenden Orte Münster, Harbach, Ober-Bessingen imb Nicber-Bessmgen m 1/i—1/2 Ctunben auf guten Wegen 511 erreichen. Dazu kommt noch, baß gerade unser Ort der Sitz einer größeren Anzahl von Geschäfts- treibenden ist, so daß die Leute der Dörfer Rtünsier und Harbach viele Einkäufe hier machen. Wenn Ettingshausen zur Postagentur würbe, so könnte besonders der große Lanb- bestellbezirk bcs Postamts Grimberg entlastet werben. d. Friebberg, 16. Jan. (Tel.) Heute morgen entstand in der Gewerbeakabeiuie eme ziemlich heftige Gas- explosion, durch bic ber Schutbicner Müller leicht verletzt wurde. -m. Friedberg, 15. Jan. Bei der am 13. b. Mts. abgchaltencn Generalversammlung des ersten Friedberger Schützenveteins würben folgenbe Herren gewählt: Als erster Schsttzenmeister Peter Metzler, als zweiter Rentier Hch. Zoll, als erster Schriftführer G. Scherer, Wcmhänbler, als zweiter Jakob Ballm Oppenheimer, als Kontrolcur Polizei- komnusfar Weis, als Kassierer Georg Schmidt, als Platz, meister Albert Hohmann und Fritz Schmidt, und als Beisitzer Richard Hock und Vkarlin Körtel. Auf dem demnächst flau» findenden Verba idstage soll dahin gewirkt werden, daß bas VcrbandSanschießen für dieses Jahr hier abgehackten werbe. — N ie b er - B c s s in g e n, 15. Ian. Unser Dörfchen, das an ber Siaatsiiraße Lid>-Laubach liegt, hat auar noch einen Verbindungsweg nacd Langsd 0 rf. Tiefer ist in der ganzen llmgegcnb als die „Hcideriilraizc" bekannt. Tenn lahraus, jahrein liegen auf ihm die mtt 'Jiedu unbeliebten Zigeunerbanden, bic bcfonders im Salbe zrotfa^n hier und Langsdorf ihre 'Niederlage haben. Wie wenig sicher die Straße dadurch iü, zeigt ber Um»tand, daß sie, die bod> Tausende gekostet, gerade zur Nad>t- zeit gemieden wird. Denn gerade zu den größten Annehnilichtcilm soll cs nicht gehören, wenn der abends vom Handel mit ge- miltcn Ta»d-m l-eimkchrcnde Gcsdkiftsmann otövliw von einem wilden Kerl höflich gebeten wird, ihm doch eine Mark zu roed^ »ein Daß auch tn anderen Kreisen diese Zufluchtsstätte des Geiiilbels bekannt ist, nehmen mir an. Sott bo?• ein verhaftet gen esener und wieder entsprungener Zigeuner hu*v aus der „Hciden- Itrahe" wieder seinem Schicksal ui Gestalt eines behelmten Mannes in die Hande gelaiLjcn sein. Wir fragen nur, ob die „Heidenstraßc" nuyt bt||er un ^lutreiic lutierer äuluil iyiui Jianien verlieren würde, und nicht mrf>r im Straßennetze unseres Lreijcs eine Rolle spielte. W König stein i. T., 15. Jan. D:e i« der Mord- fache Thamer heute früh verhafteten Gebrüder Burkhardt auS Niedcrhöchsiabt konnten beide ihr Alibi nachweisen. — Der Erste Staatsanwalt erläßt heute Abend folgendes Aus. schreiben: Ter Verdacht der Täterschaft lenkt sich auf einen jungen Menschen, ber gegen 81/, Uhr auf ber Land- ftraßc in ber Richtung von Cronberq nach Königflein etwa zehn Schritte vor der Frau herging. Derfelbc wird folgenber- maßen beschrieben: ca. 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, gut gekleibet, angeblich ohne Ueberzieher und mit Stock. Er tfi, seit ber Schuß gefallen, nicht roieber gesehen worden. Jeder, welcher über diesen Mann weitere Angaben machen kann, wird ersucht, sich schleunigst beim Amtsgericht Königstein als Zeuge zu melden. cridHsfaaL Müncden, 15. Ja«. Im Pciersproreß wurde beute Abend das Urteil verkündet. Tie Strafe dcS RcbakleurS Grnber von ber „Münchner Post" würbe von 500 auf 400 Mark bei ab- aeletzt. Autzeibem wurde Dr. Peieis auf Givnd der Wibeiklage Grubers, welche von dem Schöffengericht abgeroielcn worben war, nunmehr wegen Belcibigung iür schuldig, jedoch straffrei erklärt. Bon den Koüen trägt (Stuber neun Zebiuel, Beiers ein Zehnlel. Das Erdbeben in Italien. General Mazza berichtet aus Messina, daß die benachbarten Ortschaften ohne jede Unterstützung seien. Tie Bevölterung in Messina verhäll sich ruhig. Gestern ist ein neunjähriger Knabe aus den Trünimern l^ervorgelommen und berichtete, seine beiden Schwestern fänden sich ebenfalls lebend unter den Trümmern. Tie beiden Mädchen wurden geborgen. Sie erzählten, während 19 Tagen hätten sie von Zwiebeln, Wein, Olivenöl und Wasser gelebt. Tie Mutter sei von den Trümmern erschlagen worden, der Vater befinde sich in Amerika. Ter Tarnpser „Bauern" ist vor Reggio angcfrrnnwn. Tie elektrische Beleuchtung ist wieder hcrgestcllt. Tic Ausräumungsarbeiten schreiten fort. In den Hauptstraßen herrscht reacs Leben. Tas allgemeine Bild der Stadt ist weniger traurig. Trotzdem haben sich die Besorgnisse nod) nicht verringert, da die Erdswße sich reichet holen und erst in der vergangenen Nacht ein sehr starkes Beben verspürt worden ist. In R a v c n n a reuibc ein neuer Erdstoß roahrgenonrnum, ber 30 Sekunden dauerte um> von untcrirbifdjem Rollen begleitet war. Mehrere Wohnhäuser weifen Nisse auf. In Innsbruck wurde gestern abend ein leichter Erdstoß» heute nacht ein wellenförmiges, stärkeres Beben verspürt. Ter in Paris lebende Herzog Po m pco l i t t a will von seinem Länderbesitz in Florida 78000 Hektar für die Ansiedelung von 5000 durch das Erdbeben gcfdpbigter Familien zur Verfügung stellen. Nachdem der Gedanke, denk K ö n i g s p a a r für feine vvferro ü t i g c Haltung durch öffenUidje Subskription eine Gedenk- roedaille zu schenken, aufgegeben ivordeu ist, wird das Parla- ment beantragen, bau Königs paar die goldene Verdienstmedaille „Pout le Msrite" zu verleihen. Ebenso fallen die fremden Matrosen, Die sich an dem RettungS- roerf beteiligt haben, diese Rettungsmedaille erhaltar. Für Messina-Neggio find weiter eingegangen: Bei der Mitteldeutschen Kreditbank, Filiale Gießen: Frau Blumhof Mk. 2.—, Frl. T. 5—, Fr. T 3.—, Frau Prof. Z. 20.—, Frau Geh. Rat Onckeu 10.— , Prof Tr. GrooL 100.—, B. K. 3.—, Kegel-Ge>. „Olymp" 25.—, Dr. Bcrnbeck 8.—, Geh. Juslizral Hirschljorn 20—, ttudloff, Merlau, 8.—, Bücking 100.—. Sa. 'J)IL 204.—. Bereits veröffentlicht 'JJIL 608.—. Insgesamt Mk. 902.—. Bei ber Bank für Hanbe 1 u n b Inbustrie, Niederlas i u n g Gießen: Al. E. Mk. 2.—, P'arrer Kaldenn 6.—, R. 91. 10.-, S. S. 10.—, Lehrer Meißingcr, Sienlbach, 3.05. Sa. Mk. 3105. Bereits veröffentlicht Alk. 173.80. Insgesamt Ml. 204.85. Kleine TageschrontL. Ter Brand auf der Kohlengrube Aika ist gelöscht. Insgesamt büßten dabei 55 Bergleute ihr Sehen •' b __ handel. •* Gewerkschaft Gießener Braunstein berg* werke vorm. yerme. In dieser Woche fand auf dem Werk eine Sitzung deS Grubenv orslandes stau. Man erwanet von der neuen Direktion, baß sie mt Belrieb sparsamer wirtjchaflen roirb, als bieS seither gcjchehen ist. Eine Ausbeute für da« 4. Quartal 08 würbe vom Lwrflaud iwch nicht beschlossen, cs soll vielmehr beten Veriecknng ber ordentlichen Gewcikenoerfammluna, Die nach Fettigftellung der Bilanz voraussichtlich tm Älarz l. I. ftnufmbet, überlassen reerbett. Act ber geringen Beschä ttgung dec Etsenhulkeiiiverke in Rheinland uiib Weinalen habet» sich auf dem Vager ca. 40 0'00 To. verfanDfiibige Erze angcfamnielt. Mtt bet Umcrbringuiig agglomer erten Erzes hat das Werk nicht bte gevmgiic Schivterigkeit, cs muß tcilivcife noch tvarni verladen tvcrbcit. Seither hat bic Vkrivallung im Jntercffe der Arbeitnehmer Enttaffungen und Einlegung von Feierschtchten vermieden. Ältt bem 1. Februar fall jeDodj jede Woche eine Feierschicht eingelegt iverben, um dadurch die Förverung einzuichiäulcu. Mau hofft, bau mit bem kommenden Frühjahr eine Bejseiung ber wirlschailltcheii t'iige cnttrcicn wird und mit dielet auch eine flottere 'Abnahme der vorhandenen Erzoortate des Werkes. --------------- ---------------- Voiausstchillchc AZittcrnug für Heften am Sonntag den 17. Januar: Teilweise Heuer. Vereinzelt Schnee. EuoaS fället. Nachts Frost. Wc'ttiche Winde. öil, Konditorei Ltarttstrasse 32. Fnedr.Noll.tzafMer, 428) Mäusburg 12. Heiserkeit, Katarrh,Keuchhusten Paket 25 Psg., Tose 50 Psg. Kaiser s Brust-Extrakt Flasche 90 Psg. ;Bu hoben m Giessen bei: (i)eotn Wallensels, Äcarkiplatz 21; i'lugust Wallenfels, Wtarktvl. 17, Teles. 262; E. Dorr,Walltorstr. 45; Vubiö. Steinhäuser, Neuenbäue 17 u. Seltcrsweg27; H. Dornberger, Priv. Pclikan-Avoih.; <5. Beppler in Langgöns; Aug. Seibert und Heinrich St-üimnel m Wicseck. (D7/» Keluuuilmachuiig. Betr. : Schweine.euche unter den touj tu einen des Pferdemetzgers Keßler zu Gießen. Unter dem SchweinebesUtnd des Pferdemetzgers Keß--- t er zu Gießen ist die Schweineseuche ausgebrochen. Gehöftsperre ist angeordnet. Gießen, den 15. Januar 1909. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. L. U. y Neustadt 56. Nodheimer Str. 42. 8«W daß hiebe. S den öhl roen geborgen. Sie 5 ll£ von Zwiebeln ” befinde sich in ^'0_Qn9cbwn. Die . L ‘-iie 3ufiQumung> aßen herrscht reges Leben :t "anrig. Trotzdem haben ert, da die Erdstöße sich Nacht ein sehr starkes E r d st 0 ß lvahrgenomnen, rirdischein Rollen begleitet le auf. -ni> ein leichkr Erdstoß, res Beben verspün. )iol iltanzin von seinem •ttar für die Ansiedelung : igier Familien zur Lei- Es gibt nichts besseres bei Müdigkeit u. Appetitlosigkeit als meinen Nähr- und Kräftigungs-Likör. 1351 1/1 Fl. Mk. 2.50 - Fl. Mk. 1.50 Germania-Drogerie : Carl Seibel ^Nächste Nähe des Bahnhoss und Kliniken. Telefon 593. Kckmuilmachung. 9 e t r.: Feldbereincguug in der Gemarkung Obbornhofen. Tagfahrt zur Entgegennahme der Wünsche, die die Betei- rigten für die Bildung der neuen Ersatzgrundstücke geltend macken r rollen, findet: Mittwoch, den 3. Februar 1909, von vormittags 9 Uhr bis 10 Uhr tat Ratl-aus zu Obbornhofen statt. Die Wünsche sind sa/riftdch einzureichen und müssen angeben, 1 oelche alten (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grund- 1 niete zu lammengelegt iverden sollen und bei welcher alten Parzelle dte Zusa.rmnenlegung erfolgen soll. Wünsche, dre in öieiem Lermin nicht schriftlich eingereicht iuerden, hauen keinen Anspruch auf Berücksichtigung. Friedberg, den 14. Januar 1909. Der Großh. Feldbereinigungstommissar: Schnittspahn, Äreisamtmann. IPhümss. schuhen, Bade- haubcu, Schrvammocutel empfiehlt in [417 grosser Auswahl Frische franz. Sesüse pntifrr Kopfsalat fran;. Blumenkohl Endivien Weisskraut Petersilien Kreditbank, Filiale Frl L ö-, Fr.T.3.-, fen 10.-, Prol Dr. Groos 25-, Tr. Lembeck S.-, off, Merlau, 3.-, Mckins ffMicht '11L 608.-. > d gnbuflrie,hiebet« P'arrer lisiöeuu 6.-, ?ieiöinger. Arnbach, 3.05. t 'Jif. 17M WW Avschnecder, Transport- u. Vaaktuen, 1 gtoifcv Lrorrat an Zlgarrcntlftcheu vcrick. (Grosse, Formenprcsse, Karious rc. 3. 1 Scktrtteugewinde, 1 Pelz- Sckltttetwccre, 1 Regulator, lDezimaiwaage,N»-utcaux, 1 idetincuc mu :viaicat5f u. Steil, StauuteuilUeu und andere sauren. Die Versteigerung findet bestimmt start. Born, Gerichtsvollzieher in Glessen. SMWr WohilMgsllchll'eis Gieren. Garleuürasse Ziuimer 2. lGeschüftsslunden von 3—1 und von 3—6 Uhr.) 8s sind zu Dernucictt: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 9 Wohnungen von 5—6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Zimmern, 10 Wohnungen von 4 Zimmern, 4 Wohnungen von 3 Ziuunern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit 2aoe.n, 9 Wohnungen von 2 Zimmern, 11 mübl. Zimmer, 2 unuidbl. Zimmer, 1 Werkstatt, 1 Schlafstelle. : 'n mieten gejucht: 33 Wohnungen von 2—7 Ziimnern. (Bls/i Kaiser's 5500 not. begl. Zeugnisse verbiirgen die sickere Wirkung bei Unentgeltliche Arbeitsvermitrelung. LtDtischer ArbeitMchmis Ziehen. Garteustrasse 2, Zimmer 2. Ss Lönueu eiugeftellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: _ 1 Fahrbursche, 1 jüngerer Wagner, 4 Dienstmädchen, 5 Lam- srauen, 1 ^aufmädcheir. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Steinmetzen für Hartgestein, 1 lanüw. Knecht, 8 Hotel- und Reuaurattonsköchcnnen, 2 Kasseekbchlnnen, 2 Zinunermädchen, 2 Klnoergarlnercunen, 2 Kinderpstegerinnen. Es jucken Ärbeit: BI6/i 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 2 Spengler, 2 Steinmetzen, 1 Heizer, 2 Kellner, 1 Schreiber, 1 Gärtner, 1 Maurer, 7 Bau- schloiser, 2 Lackierer, 2 Installateure, 1 Küjer, 2 Tapezierer, ein Oberschweizer, 2 Schweizer, 6 Schreiner, 5 Fuhrknechle, vier Hausburichen, 3 landw. Knechte, 8 Arbeiter, 6 Kauffrauen, ein Hausmädchen, 1 Flutirau, 1 Putzftau, 3 Waschsrauen, 1 Hausmädchen Lehrlinge: 1 Schlosser. Schlitten ein- und zweispünnige, ^ehiiti’en^eläute elc. in grosser Auswahl. (275 /mgust i^ilbin^er, Seltersweff 79., Hoizverfteigerung in der fürstlichen Obcr»orftcrci tiiu/. Montag den W. Januar, vormittags 9'/» Uhr int Dlstr. Ried nrald: Scheiter, Rm.: 283 Buchen, 16 (Lichen, 4 Nadelholz; Knüppel, Mm.: A0 Buchen, 83 Eichen, 48 Nadelholz; Stöcke, Rm.: 120 Buchen, 44) Eichen, 40 Nadelholz; Reisholz-Wellen: 5620 Buchen, 2100 Eicken, LilO ^Nadelholz. —2 kurze Eickenabschnitte -- 0,10 Fm. (22 u. 23 Ctm. Lurchmesser, L2 u. 1,4 Lttr. Mängel; 53 Fichtenderbstangcn 1,57 Fm. 'S)—8 Etm. Durchmesser). „ Die Zusammenkunft ist aus der sogenannten alten Laubackcr Strasse, wo dieselbe vom Fusspfad von Lich nach Harbach ge- Eteuit wird. Dienstag den 26. Januar, vormittags 9'/r Uhr in den Dlstr. Zuchsstrauch und Kellersberg: Scheiter, Rm.: 411 Buchen, 7 Eicken, 2 Birken; Knüppel, Rm.: 102 Buchen, 83 Eichen, 2 Birken, 2 Aspe, 2 Erlen; Stöcke, Nm.: 216 Buchen, 29 Eichen; Reisholz - Wellen: LXX) Buchen, 450 Eichen, 110 Weichholz, 370 Nadelholz. — 15 Ituchen- Eibschuitte — 26,98 Fm. (43—65 Etm. Dkittendurchmesser); 2Erlen- Stämme — 0^5 Fm. (23 u. 25 Ctm. Durchmesser); 2 Kieiern-Stämme ; = 0,77 Fm. (18 u. 25 Etm. Durchmesser). Die Zusammenkunft ist auf dem chaussierten Weg von Koln- lirusen nach dem Höler beim Kolnhäuser Kops. Die Bersteigerung d-is Nutzholzes erfolgt zwischen 10 u. 11 Uhr vorm. fr? *1. «kjj* °“i a Sinn ft. Derselbe»A“ 1,70 Sfolg!ni«. ‘"b, n,ii SloÄ®1 würden Angaben ^ber, Heute mittag entschlief sanft in dem Herrn nach langem, schweren, mit Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter Frau Hauptlehrer Wilhelmine Mudicken geb. Schieferstein im 41. Lebensjahre. Der ß ° l * ewigen. i j^ale J tue nflll°L ein* Staunend billig sind jetzt die Preise für Nraunsleinberg' rZLn tau5’2 ti^äiigung J m aui dem emaleii haben du W J? tcilroeilt "04 , ^crwalllmg er unb Einlezung »JJ niMüe" "no • Qoj) |eöe 1, um dadurch eine 1,ltoin,llC.llrö Wiö 'N" !,ritcn ro.>n Gcioor“*18 ,lindenen iw ____ Staufenberg 16. Januar 1909 Bankgeschäft Telephon 62 Freitag, den 22. Januar 1008, vormittags 10 Ubr, findet m der neuen Kaserne die össentliche Bersteigerung von 54 auSgciondcrtcn wollen. Decken und 226 noch brauchbaren Stehlampen, in Losen van je 5 Stück, sowie noch 300 gut erhaltener Konserven Kisten, statt, ivozu Kauilustige eingelaoen werd. Garnison-Berivaltung Glessen. Versteigerung. Montag, den 1». d. Mts., nachm. 1 Uhr, versteigere icy, Diczitrasse 11, dahrcr gegen Baarzaotuug: 1. Kontor-Arnret als: 2 SÄreibpnuc, Copier- presicmltLlickcken, ^ap»er- töruc, Sckrclountcnnilcu, Brre,regal, Lcoermappc, Geloraickeu, Kourorttuolc, 1 <&oio u. andere Zacken. 2. Gegen,laude zur Zigarreu- jaorikatiou als: i4U2 Lütcrelnovler, Zigarrcn- Lrzaage, Wicketmatchitle, Bunoelpresskruckeu, Kartoffeln Prima Speisekartossein (magnuin bonum) ganz vorziigl. im Kochen. LalaUariosseln Gelbe Mäuschen, Paulsen Juli >26 empfiehlt billig frei Haus I. Weisel, Sonnenstraße 6 _______Telephon 235.______ Meine MuHcr-riMrat'e si,cd sein lackiert, nehmen bei gross. Nutzraum wenig Platz in Anspruch unb können in jedem Zimmer ausgestellt werden. 1213 Preise sind billig'. Wilh.Diirbeck, Spezialgeschäft ________Neuenweg 20.__ Täglich frische Seipel, Gerichtsvollzieher. Bersteigerung. Dienstag, den 19. ds. Mts., nachm. x Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Schreibtisch, 3 Pscrde, ein Fahrrad, 1 Rollwagen und 1 2tüt. Kleidenchrauk. (442 B 0 r n , Ger.ckl->vollzcehcr. Versteigerung. 9Noutag, dc»c ib. do. V^..S. nachm. L'/.» Uhr, sollen dahier Walllhorslrasse 6 (Darmft. Haus, mehrere Pferde und Wagen, 1 grössere Partie Schuhwaren, 1 Braek, 12 Handkosser, 1 Kassen- schrank, 2 Nahmaschinen, 2 Klavier, 8 Dtzd. Strohhüte, Haus- und Küchengeräte aller Art und verschied, andere zwangsweise gegen Barzahlung versteigert iverden. [0338 Versteigerung findet teilweise bestimmt statt. Seipel, Gerichtsvollzieher. Varfümerccu, Seifen, Nagel-, Zahn-, Llovi- und Daschen-Vrirftcn, Frisier- u. Staub- j kämme, Haarwasser, Färbe- j mittel, Frottier- und Waickhaud- ■ sw--tin“ i;elt Lchnee- 421 3ii vermieten 2861 SS. 4'Züm«-WWS M. GG n. Bleichyl. ver 1. Avril zu ver- mieten. Frankfurter Strafe 95. Bcb3ne • Zimmer • Wohnung 7 Zimmer | ßrllrrtaar tyrmnfuTter Strafe 34,7 Zimmer. Bade- Zimmer, Zentralheizung, elektr. Vicbt, GaS rc. ist v. L Avril %n vermieten. k58 Näheres frankfurter Strane36. Slfid RrflSf 26 Ludwigstrafte I. Etage, 7 Zimmer, 2 Kammern, «rofier Trockenboden und Bleich- platz, ver 1. Avril au vermieten. Näh. vari. u. Bleichstr. 32. 135 (SrröRmige Wolnuig und Küche, Awei Burschenzimmer, Mädchenkammer, grofte VnneT» u. Arbeitsräume, Stallungen, grofter Hof 2c., Aum Betrieb ein. EngroS- GekchäfteS od. industrieellen Unter- nehmens geeignet, au vermieten 44 Ma. Timon, Graben strafte. mit allem Zubehör au vermieten. 45]_________ Niegelvl'ad 20. Schöne 4-Znnmer-Dohnung, ver 1. Avril in rubiaem Hauke AU ver- mietcn. NodheimerStr.47. s51 Ö Schöne 4-Zimmer-Wobn. ver 1. Avril zu verm. Grabenstr. 11. 3 Zimmer | frankfurter Strafte 12 ist die Nebeubauswobnung, be- ftcbend aus drei Zimmern mit Kabinett, iowie striche u. allem Zubehör. sum 1. Avril, eventl. auch frfiber, an rubige Leute zu vermieten. 1424 Lan^aerichtsrat Hol.avkel. Tammstr. 45 ist bie Pnrterre- Wohnung, 3 grofte film., Kammer, GoS rc., v. 1. Avril au vermieten. Näheres daselbst ITT. St. (0331 4471 Zwei 3 Zimmern, ohnnnaen Schiffenberaer Tal, K. Häuser. L>»dwiastraftc 6 7-Zimmer-Wohnum, mit Zubehör au vermieten. Näheres |339 WeornHcbstrcit, Klinikstrafte 21. 6 Zimmer Ludwia^vlav 10 Parterre-Wohnung, 6 Zimmer. BadeAimmer, Veranda rc. ver ). Avril AN vermieten. <419 franffnrtrr Straff 76 '6-Zimmer-Wohnung, neu berge- richtet, ver sofort oder sväter zu vermieten.__92 6 Zimmer im 1. Stock, mit viel Zubehör, per 1. Avril au vermiet. 845) F. P. Sann,^9iSmarckstr. w. Wilhelmstrafte ist Parterre- Wobnuna mit 6 Zimmer, 2 Entre- sohlAimmer, Bad und allem Zubehör per Avril au vermieten. 278] Birkenstock & Schneider. ‘ Ludwiattrabe 52 Schöne S-Ztmmerwohnuna tm H Stock mit Zubehör p. L Avril au vermieten. 1281 Näheres Hinterhaus. Liebigstrafte 68 I Stock, 6 Zimmer mit Zubehör ver sokori oder später, und der II. Stock per 1. Avril 1909 zu vermieten. Adolf Fischer, 571_________Alieestrafte 28 oder 31. j ö Zimmer ] frankfurter Strafte Schöne herrschaftliche 5-Zimmer» Wohnung, Loggia, Trockenboden, Bletchvlatz, ver 1. April au vermieten. Näheres [410 __frankfurter Strafte 27, pari. Schöne neuzeitlich eingerichtete N-Zimmer-Wobnung mit Bade- einriditung und Gartenland, in der Wilhelmstrafte per 1. Avril au vermieten. Näheres bei (431 Schäfer, Wilhelmstrafte 51. I. Mottkestraste 20 L Etage, schöne grohe 5Zimmer° Wohnung mit Bade.zimmer, Küche Bodenkammer und Zubehör, ver sofort au vermieten.___(0328 Garteuttrafte 20, parterre v Zimmer, wegjzugshalber per L Avril au vermieten. (70 3-Z,immer Wohnung mit Zubehör per 1. Avril au vermieten. 3381________________Liebiastrafte 97. 3-Zimnier-Wohnnng im Hinterhaus, Ebelstrafte 34, sofort oder sväter zu-vermieten.__________149 firbigfl He 69,1 Stad: 3-Zimmer-Wobmlng, Klicke, Krller und 6>artenanreil, ver 1. F-bruar oder später an vermieten. 1364 Fritz Krüaer. Telefon 545. tUrljrrre 3-Zinim/Wo nnn'. der Neuzeit entsvrechend einae- richiet, sofort au vermieten. '010329 Näheres bei Wilhelm Nöbrig, Grofte Mühlgasse 41. Berictrunasbalber eine 3-Zlmm.- Wohnung au vermieten. 1360 Crednerstrafte 34. 2 Zimmer r-Zi«mer Wobnnng per L März zu vermieten. M336 ____________ Ebelftrafte 28. 2»Zimmer-Wohnung au verm. 272! Kailer-Allce 32 (Borderb.) Schöne 2-Zimmer-Wobn. in der Hammftr. 10. Hth^ zu vermieten. Näh. Welt-Anlage 7, II. >881 2 - Zimmer - Wobnnna mit allem Zubehör zu vermieten. 3151__Diezstrafte 7. | Verschiedene | Süd-Anlage 7—10-Zimm.-Wobn., Veranda, (rZaS n. elektr. Licht, Bleichplatz :c., per Avril, evtl, später, an rühme Mieter zu vermieten. Schriftliche Auacbote unter 010369 an die Geschäftsstelle des Micftener Anzeigers erbet. 2401 In meinem Reubau Goethe- srrafte ist eine 7—8-Zimmerwob- nunn mit elektr. Licht, Auszug u. ZentralheiAuna, modern auSge- stattet. ver 1. Februar od. später zu vermieten. E. H. Müller, Schillerstr. 26. Marburger Strafte 9 Beletage, 5—7 Zimmer rc., ver 1. Avril au vermieten. 1347 A. Struck, Kvhlenhandlung. Äj Schöne 5-Zim. W. v. 1. Avril zu vermieten. Bleichstrahe 33,JL 471 5-Zimm.-Wohn., I. Stock, zum 1. April zu verm. Ebelstrafte 13, vt, 5-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör per sofort oder später au vermieten. Bleichstraftc 31,1. 79 Elegante, neu hergerichtete V-Zimmer-Wobnung, Mansarden- zimmer, Trockenboden, Bodenkammer, Gartenanteil, mit Zubehör. ist sofort oder später au verm. ^Näheres Asterweg 53, I.__[50 Per 1. April 1909, eveml. auch früher beAiehbar, 3 schöne arofte 5-Zimmer Wohnungen mit Zubehör, modern und bequem auöge- ftaltet, au vermieten. [370 dtäbcres Hofmamiftrafte 14. Ebelstrafte 16, I. (63 Sch. 5-Zim. Wohn, mit all. Zuv. fos. od. spät, zu verm. Nab, pari. Lammftr. 41. Schöne 5-Zimm.- Wohn, mit all. Zubeb. sofort oder spät. Ali v. W. Lublinski. >3!»> S-Zimmcr Wolmung, mit Bad, der Neuzeit entsprechend cinncr., mit allein Ziibevör au verm. 1021)7 Näh. <*. Schön, Liebigitrafte 05. '■•1, Wohnung, Ü-Zlmmer, au ver- mieten. I. WcincrtZltcuenmcg 9. 1291 Herrschaftliche 4—7-Zimmer- wobmmgen in der Wilhelmstrafte zu vermieten. ______Birkenstock L Schiteider. LnwWraße SO 2. Etage, bestehend auS 6 bis 7 Zimmern, *2 Kammern und Zub. Aum 1. Avril zu verm._______143 128] Landgraf Philipp Platz schöne 3 — 5 - Zimmerwohnungen au vermieten. Näheres Frankfurter Str. 29. In meinem Haufe iit per 1. Mai der zweite Stock mit allem Zubehör, Gas u. elektr. Licht, anderweit zu vermieten. 1271 H. Schmidt, Bahnhosttr. 37. °”°J Eine 3 ev. 5-Z.-W. p. 1. Avril z. verm. 1. Etage. Goetbestr. 54 pt. Ludwi„sp'.atz 3 | 5-Zimmer Wohnung mit Zubehör nebst Gartenanieil, Bleichvi-, ver 1. Avril au vermieten. Evtl, können auch im oberen Stock 2 bis 3 Zimmer abgegeben werden. 5-Zimmer-Wohnung, vart., und zwei 3-Zimmer-Wohnungen au vermieten. Zu erfragen [412 -Pfalzer Hok^, Rahnefeld. Kletti-Lmveit | 4 Zimmer | Kleine 4 wimmer-^obuung zu vermieten. *435 Näheres Ludwigstrafte 8 vart. 429) schöne 4-Zluimer-Wotmuilg mit Ballon und allem Zubehör, ver L April ah veruüeteu. Marburger Strafte 109. 4sZimmer-Wobnu>lg im l. Stack mit Gas und allein Zubehör per 1. April oder sväter zu vermieten. 430)__________Schauzemtrafte 6. Silönr 4«Jiiii.hfr«Mol|' nug Grofte geräumige 4-Zimmer-Woh- nungen, sowie sehr schöne 3-Zimm.' Wohnungen, mit Gartenanteil, evenlt. auch Stallung, find ver sofort oder Auin 1. Avril 1009 zu ucmücten. 7> c. Striitu't, Gasthaus »Zur Deutschen Eiche". __Telefon 545.______1409 06151 Sckone 3—4-Zlmmer-Wohu. zu vennicten. Riegelpfad 31. 3- od. 4-Zimm.-Wohn. mit allein Zubehör vcr sofort au ucnnietcii. ifeb)___________Moltkestrafte 20. Kleine Wohnung ah uerniieien. 0311]Nittergafse 23. mit Zubehör (Goethestrafte) per 1. Avni au vermieten. 284 Nähere» Labnurofte 14 I. 1711 Grabenurafte 9. 4-Zimmer- wolmuug mit allem Zub., und Hetzgav, au verm. Rad. im 8. Stock oder Ludwigstrafte 40. 135J 4-Z>mmer Maiisatdeuivohn zum 1. Avril zu ueinuctcn. _________________Ederuraftc 16. SchÜiie 4-Ziuiuier-WodHHng mit Bad u. Loggia, in besserem Hause an ruhige Leute au vermieten 813______Dchiftenberger Weg IG. 4-Zinnner-Wobnuflg zu Äiso. 26t)I Georg Mödl. Bahnbolkir. S'. 4'3iuinut=yjuvunuj "u 270) Asterweg 50. Neustadt 77 Mansgrden-Wohnung ver sofort oder später au ucruüeten. |363 ff ritt tt rüget, Klein-Linden. Wohnung, der 'Neuzeit enlivr., mit Werkstatt u. Lagerraum, für jedes Geschäft geeignet, au verm. Zu erfragen Äteuuadt «i. |377 0B6J Mansard. Wohn., gauA oder geteilt. Au verm. Bal>n >oiur. (L. 56] Sch. 2‘ u. 4-Ztnlmer Worin. billig au vermiet. Maiktviarz 1K. Äleme» Logis zu vermiet. [13 Wtlb. LSber, Walltor Nafte. 2971 Wovlillllg von 4 od. 5 Zim. mit Bad, Loggia :c. zu vermieten. ________________Hcn'cl'irakie 3. 02ülj Kleines Logis au ver niet. Stru»strafte 5». ES' ffWtnc DEmig sofort zu vermieten. KavlanSamie 5. Zwei kleine Wohnungen ver 1. Februar au vermieten. 1448 Näb^ranerci Friedel LAsprion Möhl. Zimmer ] 03121 Möblierte- Zimmer au vermieten.__________Neuenweg 50- 0309 Schön möbliertes Zimmer au vermieten. Diezstrafte 6, III. 0319) Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. SelterSweg 58, II. 0635) Anftänd. Arbeiter kann Koit u. LagiS erholten. HundSgaffe 4. 0327» Schön möbliertes Zimmer au vermieten. Walltorstr. 76, I. 0324) Möblierte» Zimmer zu oer- lmeten.________Seltersweg 67. 93481 Möbliert. Zimmer an verm. Wetzsteingafse 191, Neubau._____ Schön möbliertes Zimmer au vermieten. Nord-Anlaae 7 v. 0138] gegenüb. OSwaldS Garten. Solid. Arbeiter k. Kott u. Logis erhalten. Bahnhosttr. 31 Ur. (0163 Möbl. Wob» u. Schlafzimmer AU verm. Lndwigltr 301. 0170 Möbliertes Zimmer au verm. 0180]__________West-Anlage 56. 02611 Freundl. möbliert. Zimmer Au vermieten. Licker Strafte 23, II. 02191 Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Credneritr.36, II, links. 0369) Zwei möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Gravenskrafte 4 vt. Möbl. Zimmer 8WiK-n. Lftden etc. Schöner Sobcn mit Wobmmg tm Haufe, Bahn- hofstrahe 1(X zu vermieten. 46)________________Ccb. Klinkel. Laden mit Ned^eävmen zu verm. SelterSweg 53. l60 020F)i Der von Herrn Frileur Müller seit 5 F. innegeh. Laden ist vorn 1. Avril ad au vermieten. Näheres Sonnenstrafte 5, I. Der bisher von Herrn Friseur Insel Inne ist mit od. gehabte- »«PCn ohne Wohnung ab 1. Avril 09 anderweitig au verm. Näh. Asterweg 5, L _____________________1401_____________________ 205] Laden mit od. ohne Wohn. sof. Au v. Näh. KreuAvlaiz 5. Zwei (trofee Laden, auf. 240 qm Bodenlläche, zusammen ob einzeln au vermieten. A Montanus, 175]Bahnhofstrafte 54. Sdjöner (trocft robfn mit Lagerräumen u. angrenzend. Wohnung zu vermieten. 299]____________Plockstrafte 12. Enden. In einer lebhaften, ausblühend. Kreisstadt ist ver alsbald ein schöner Laden nebst Wobnnng rc. günstig au vermieten. Für jede Branche geeionet. Schriill. Meidungcn unter 308 an die Geschäftsstelle d. Gieft. AnA. Schöner, Heller Pferde-Stall an Private oder Offiziere au verm. 2421_____________Kailer-Allee 1- 133 Geräumige, belle Lagerräume au vermieten. äh. Schillerstr. 26, pk. (Kemcht: 5-Zimm.-W. v. 1. Avril. Offert, unt. 0292 an d. Gieft. AnA. 4—6-Zimmer Wobuung ver 1. Avril gesucht. Nähe der Kliniken und Nniverütat bcootAiint. Schristl. Angeb. m. Preisangabe unter 0278 a. d. Gieft. Anz. erb. Für kleine Familie wird hübsche 3'Zimmerwobnung, auch nicht zu hohe Mansarde l(9aSanichluft) per 1. Avril 1909 gesucht. Schristl. Angebote unt. Nr. 283 an die 6)eschäftSst. d. 61icft. Anz. Kleine Beamtenfam. f. v.l.März od. 1. Avril schöne S-Zirnm.-Woh- nung in der Äkähe der Bahn. Schristl. Angebote unter 0337 an die Geschäftsstelle des Gieft. Anz. Herr sucht einfneb möbliertes Zimmer mit Pension. Sckrist. Angebote unter 0307 an die Geschäftsstelle des Gieft. Anz. Sichere Existenz 1 Releem.'e n. Päntzvertreter k. m. weltbekannt. Holzrouleaux- uud Jalousien. Pavierziprarren- spitzen etc. bei hoher Prox ision pesucht. Illustrierter Catalop etc. franko u. pratis. (ssu/i Fritz Hanke, Hofpöhlcnau b ssrieöianö(8re8l»u)gr.kab'-.ö.Sr. Aitcingeführtes Agentur Geschäft im Streife Essen sucht bie Vertretung einer leistungsfähig.Firma, welche hessische Wuritwaren fabrtzien. Schristl. Meldungen unier 415 an die Geschäftsstelle des Gleft.AllA. mlcr Stellung lucht ^^verlanae die „Deutsche Pakanzenpon" Gftlingcu 142. (S8"/,>__________________ Mehrere Stadtreiicude für einen Mafieuarnkel gesucht. Schristl. Meiou-.igcn unter 0..1M an die Gesänntsstelle d. (Hieft. Anz. 2üil)ti4C L.-rtrctkr in jeder Stadt gesucht mit einem Kavilal von 250 Mk. an. Berdtenst ca. 150 Mt. vro 'Jionnt. Für das Mdo.ial wird Wate uui Lager ne« fld en. Mar Lckmio:, (4crg. Schristl. Angebote unt. Nr. 443 an die GeläiästSit. d. Gieft. Anz. 0345) AtÜdcheu^ das einen HauS- ball selbständig führen kann, auch in Krankenvfiegc erfahren, sucht Stelle. Fr. Schmidt, Neucnbäueks 2 tackt. Mädckcn suchen Stelle in bürgerlichem Hauke per foiort 0340) Frau Herr, Sonnenstrafte 6. Für meine 17-jabr. T.'chier, welche schon In meinem (Scftbähc tätig gewesen, suche ich für bald oder später in einem lebhafte» !ömfohhrmiitrii = 6rf jjift (Landestrachten) Stellung. Stelle mit freier Station und eventuell Familien - Auichlutz, bcuorAunt JÄ Gest. Angebote erbeten an Gott- lobEiiide in WetterHcffen-Naffau. Mod. q angehend erste oder zweite Arbeiterin 'ucht Stellung hier oder Umgegend. Vfndere-' Stev^anftrane 12. |WlH Für auitand. Mädchen öo» Lande wird m beff. Hanie Stell« als cini. Stütze bei Fanal.-Ansch! gekuckt. Dasselbe würde auch m Kolon -rc. Geich, a. angeh. Bet kauf, gehen. Ernlritl 2. Febr. ev Hübet Schriill. Angebote unter 427 an Den Gieften. Anzeiger ctbcicx