Dienstag 13. Juli 1909 159. Jahrgang Zweites Matt rr. 161 scheint tLgNch mit Ausnahme des Sonntags. Alles flieht. Die neue Gruppierung der Parteien bei der sog. Reichs- 'wanzreform hat in den meisten Parteien eine lebhafte Regung hervorgerufen, die sich in zahlreichen Kund- Kleinbetriebe auch ein Das ist eine Prospekt gni RMl WM Wl f 'Die „Hirhener $amiIienbIötterH werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Xreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal loöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich peeimaL fanges zur _______________ „ ganz neue Art von Mittelstandsvvlitik. Von den Konservativen haben wir nichts anderes erwartet, denn bei dieser Partei ist der Schutz des Mittelstandes schon längst nur ein dekoratives Aushängeschild. Daß aber das Zentrum solch mittelstandsfeindlicher Politik zum Siege verhülfen hat, ist sehr verwunderlich und man versteht vollkommen die tiefe Erbitterung, welche weite Kreise von Anhängern dieser Partei ergriffen hat, die durch die jüngiben Beschlüsse betreffs der Tabaksteuer ihre EManz bedroht sehen. Nächst den Angehörigen des Tabakgewerbes sind die Beamten der Zollbehörde zu bemitleiden, denn das neue Sysbem stellt ihnen Aufgaben, zu deren glatten Lösung selbst viel kaufmännischer konstruierte Köpfe beinahe unfähig sind. In denrselben Moment, wo in Deutschland die Tabakwertsteuer eingeführt wird, gehen die Bereinigten Staaten dazu über, den letzten Rest dieser Wert- besteuerung zu beseittgen, weil sie sich als durck>aus unpraktisch erwiesen hat und kolossale Erhebungskosten verursacht. In Deutsch- land wird man jetzt das Experiment noch einmal machen, das in Amerika radikal abgewirtschaftet hat. Die „Südd. Tabakztg." schließt ihre Ausführungen mit dein Ausruf: Wie sagt doch unser grv^r Poet: Unsinn, du siegst! Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktionen 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. politische Lagesschart. Ein Urteil über die neue Tabaksteuer. Dem vom Reichstag neu eingeführten Wertsteuershftem auf Rvhtabake widmet die „Südd. Tabakztg." längere Aus- u. Damenverein Gabelsbert- DoimerMgden L Jult g Vereins* Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen führungen, aus denen wir folgende interessante Ernzelheiten wiedergeben: Die Würfel sind gefallen. Eine Mehrheit, deren Urteil nicht im geringsten durch rrgend welche Sachkenntnis getrübt ist, hat über ine Köpfe aller Sachversbündigen hinweg und im W i de r- spruch zu dem einmütigen Wunsche des gesamten Tabakgewerbes ein Besteueruirgsshstem beschlossen, das die gegenwärtige Konstruktion des Organisnrus der deutschen Tabakindustrie von Grund auf zerstören wird. Durch dieses Wertzuschlaggesetz wird die Konkurrenzfähigkeit der Kleinbetriebe in der Tabakindustrie vollkommen ausgeschaltet und man kann heute noch nicht übersehen, wie weit die Konzentration dieser Industrie infolge des Gesetzes zunehmen wird und ob nicht außer dem cher Teil der Fabriken mittleren Um- -mbar erschien. Wir erwarten von unserem Abgeordneten, daß er etwaige : «rcffimgen, sein Mandat niederzulegen, entschieden ablehnt. Die po&e Mehrzahl seiner Wähler teilt nach wie vor fernen Stand-. Nickt und bringt ihm ihr altes Vertrauen entgegen." Mr verstehen nicht recht, nxmim man den Grafen leiola abzuhalten sucht, seine moralische Verpflichtung brr i edeplegung des Mandats zu erfüllen, wenn man so fest Mion überzeugt ist- daß die große Mehrzahl seiner Wähler : i neu Standpunkt teilt. Andere Leute werden allerdings -ii Annahme neigen, daß diese Kundgebung nur erfolgt :fr, weil man bei einer Neuwahl im jetzigen Augenblick i-rch Zählung der Stimmen feststellen könnte, wie groß vrn eigentlich der Anhang der Herren ist, die sich aus -tistischen Standesinteressen nicht zur Amrahme der ern- focii von der Regierung vorgeschlagenen gerechten Steuer Mlschließen konnten. Erheiternd wie immer wirken die Versuche der Worms, hig., sich und ihren Patronatsherrn als die Besitzer des hein echten Ringes hinzustellen tmd der auf falschen und ' tderbtichen Bahnen wandelnden nationalliberalen Partei tut beschwörendes „Kehre um" zuzurufen. Auch für diese kersuche ist die Furcht, durch eine Befragung der Wähler ?e Schwäche der Position des schwarzen Blocks festgestellt v.i sehen, das treibende Element. Wemt mit dem Austritt der beiden heflischen und des litten thüringisch. Abgeordneten die nationalltberale Partei zunächst scheinbar geschwächt wurde, so gewinnt sie dies auf der anderen Seite durch die Erlangung einer nuteten Geschlossenheit, wie sie sie seit Jahren nicht besaß, und ben Zugang von bisherigen Anhängern der konservativ- crarischen Richtung. So haben sich z. B. die Wähler des itservativen Reickistagsabgeordneten von Nornurnn, des Mhrers seiner Partei, ion die nationalliberale Parteileitung Jüvondt mit der Bitte, chnen durch einen Redner über die s'_ienwärttge polittsche Lage die AuMrung zu geben, die [ihnen von seiten der Partei, der sie bisher ihre Stimmen ’L-getien hatten, vorenthalten war. Generalsekretär Breit- :irup t hat demgemäß auch in Kammin und Greifenberg J-sprochen. Das Ergebnis war ein Ausruf, in dem sich - bisher konservattve Männer an ihre Mitbürger wenden, i;n gegen die Haltung der konservativen Partei zu Pröll jtieren. Die Unterzeichner gehören allen Ständen an. ii« betonen, daß sie bisher gut konservativ gekocht und gestimmt hätten, daß die Haltung der Reichstags- fntftion ihnen aber die Abwendung zur Gewissenspflicht nciche. Schon auf dem am 4. ds. Mts. abgehaltenen Pcirtei- |tog der nationalliberalen Partei verlautete, daß gerade Ms dem bisher streng konservativen Osten eindringliche Uche nach Rednern an die Parteileitung ergangen seien. 2-3 Uhr mittags aeitobl- ®oröen 's', rr riucht, denselben binnen 2 Im neder abzugeben, da sonst cd? Anzeige eriolgt. ä jaitwirlLtork.Rodbesmlrtj Derjenige, welcher am tte mittag datzHandtäichchem Portemonnaie in der Balch -rage autbob, wird gebeten, elbe Landgraienstrage 6IV. 1 ugeben, änderns. Anzeige eri^ ig er gesehen worden ist, [(f" guter llnD1Ql: 2chri,tl. Anaebn.o 9e'H L^^9ämeiSt!?r 35ÖÖC SES-Ää n—r-^Eser Anzempr MM ifflffiss Russische Polizeipraktiken. Burzew richtet neuerdings ein offenes Schreiben an den französischen Justtznrinister Briand, in dem er den gewesenen Chef der russischeit Geheimpolizei, Harting, beschuldigt, gewisier- maßen ein schwarzes Kabinett im Gebäude der russischen Botschaft geführt zu haben. Dort wurden die Briefschaften der russischen Revolutionäre aufgefangen uitd photographiert. Der Hauptgehilfe des Harting war ein gewisser Bint. Es gelang ihnen, Briefträger und Hausbedienstete zu bestechen, die ihnen die Korrespondenzen an die Revolutionäre auslieferten. Die Briefschaften wurdet: in der Botschaft photographiert und darauf den Briefträgern bezw. den Hausbediensteten wieder zurückgegeben. Man bezahlte für jeden Brief 5 Franks, für jede Karte 3 Franks, dies nxtr der Normaltarif. Da nun die Affäre Harting mit großer Wahrscheinlichkeit in der Deputiertenkantmer zur Sprache kommt, fordert Burzew den Justtzminister auf, diesem skandalösen Treiben der russisck^n Geheimpolizei ein Ende zu machen. * Zur Lage in Südamerika. Die Regierung von Argentinien ersuchte die Regierung von Bolivia um Erklärungen wegen des Angriffes aus die argentinische Gesandtschaft in La Paz. Der Gesandte in La Paz berichtet von einem neuen Versuch, die Gesandtschaft anzu- greifeu, der aber scheiterte. Der Vizekonsul in Tapia teilt mit, daß Schmährufe gegen die Republik Argentinien von der^Volrs- masse ausgeswßen wurden. Das Konsulat wurde mit Steinen beworfen und der Flaggenstock des Hauses zertrüprmert. Die Unruhen in La Paz sind im ZunehnLn begriffen. Das Volk verlangt den Krieg, während die leitenden .Persönlichkeiten sich darauf beschränken, den Schiedsspruch Argentiniens zu mißbilligen und seine Jievision zu fordern. Der Vertreter Argentiniens und seine Gemahlin mußten Zuflucht beim Präsidenten der Republik suchen. Das Bild des Präsidenten von Argentimen wurde mit dem Kopf nach unten an einer Stange befestigt und von der Bevölkerung mit Steinen beworfen. Die chilenische Admiralität erklärte, sie bereite die Entsendung von Kriegsschiffen vor zum Schutze der chilenischen Interessen im Falle eines Konfliktes zwischen Peru und Bolivien. aGt?', KM' Ätt-Äi löill* mlMki «I Aleines Feuilleton. — Die Gardaseefrage. Das Sekretariat des Dentsch- ialienischeu Verbandes (Wiesbaden), der sich die Förderung der futem Beziehung zwischen Deutschland und Italien zur Aufgabe k,macht hat, schreibt uns: Die Versammlung der Gardasee-Jn- tr^feittcn am 20. Juni in Verona wurde vielfach als besondere hk'hässigkeit gegen Deutschland aufgefaßt. Wie dem Sekretariat ton einem deutschen Mitgliede vom Gardasee geschrieben ward, r diese Ansicht aber durchaus irrig. Die Italiener meinen nur, Inü durch die starken deutschen Kolonien dem See das ttalteui|che (lejrmge verloren gehe und die italiemsä-e Sprache daselbst nicht liebe die ihr zukommende (!) erste Rolle spiele. Würde man in tefrrud rein italienische oder in Stratzburg rem ftanzo>isck)e Umschriften dulden? Ferner mißfallen den Italienern manche n-csthetische den südlichen Charakter störend^ Gebäude an den Isrm, die ihrer Meinung nach einige der schönsten Landschaften -iL-sbellen. Mit diesen Fragen beschäftigt man ftch m Verona. 5)tt Fremden und besonders die Deutschen zu vertagen oder zu lästigen, beabsichtigt niemand. Man will diesen den Aifteut- M im Lande möglichst mrgenehm machen und zu diesem. Zweck -ml sich erst vor kurzem der Italienische, Nattonal-Verband für ftwnden-Verkehr" in Rom mit Zweigverernen in allen Provmz- iöten gebildet, dem viele Deutsche angehören, da zahlreiche der Wen Hotels in den Großstädten und Kurorten sich rn deutschem Hb befinden. Speziell der Gardasee verdankt fernen Aus- Lmmg seit 25 Jahren ausschließlich deutschem Unternehmungs- tiü intb deutschen Touristen, die auch in Zumnft dmrk bequemer Verbindungen das Hauptkontingent der Kurgäste stellnr werden, xi es ausgeschlossen erscheint, mis Gardone eme Winterstatwn bi.: San Renw oder Nizza zu macheir. Aus diesem Grunde hatten illl-wdings die Italiener allen Gruiid auf die Genwhuheiten und 3rmfd)e der Deutschen Rückfickst zu nehmen imb sich vom eng- Hgen Philistertum femzustellen. Der Nüchternheit der Hotel- intten könnte ferner größere Rücksicht auf den italienischen Ge- frmd nicht schaden. Die deutschen Wintergaste endlich brauchen nicht, wie dies oft geschieht, in einem ft^nu^11 baren aufzutreten und so zu tun, als erwiesen sie den Italienern kiu besondere Gnade, indem sie chr Latch bereisen. (Wie machen 1 denn die Engländer, denen man mit so großen Sympathien I ir gnet?) Die ,,Gardaseeftage" besteht somft nur rn der Phan- einiger sensationslüsterner Journalisten (?), die in einer jermgfügigen Lokalangelegenheit gleich eine nationale Gefahr litleiten. Der Deutsch-italienische Verband hat es sich zur Aus- (♦ce gemacht, derartige Mißverständnisse und Irrungen aufzu- Liien und chauvinisttscheti Uebertrcchungetl. auf deutscher wie stliemscher Seite entgegenzutreten, die geeignet sind, ine guten lebnisse erzählte. Nach seiner Rückkehr nach Edinburg schüttete er sein Herz seiner Frau aus und berechnete, daß er ungefähr 7 Lstr. (etwa 140 Mk.) für die Saalmiete und die Anzeigen aus- gegeben habe, während seine Einnahmen sich auf höchstens 25 Sh. beliefen. Worauf Frau Shackleton entgegnete: „Nein, nicht einmal soviel kriegst du, denn ich habe unsere beiden Mägde zu der Vorlesung geschickt und diese zwei Schilling mußt du abrechnen." — Neues aus Balzacs Jugend. Der große Dichter der „Menschlichen Komödie" mußte bei allen Sorgen der Mannesjahre auch auf eine trübe Jugend zurückblicken, und wenn seins Phantasie ihm die Leiden seiner Helden gestaltete, brauchte Balzac nur eigene Erfahrungen zum Vorbild zu nehmen. In der Revue hcbdomadaire wird ausgeführt, wie streng die Eltern den Schüler Balzac behandelten: mitten in Paris war er sozusagen ein Gefangener. Sein Vater wollte .ihn Notar werden lassen: der Sohn mußte ihm ein eifriges Studium versprechen und der Vater wiegte sich in dem stolzen Gefühle, für die Zuftrnft seines Kindes weise zu sorgen. Er war daher nicht wenig verblüfft und erstaunt, als der junge Balzac ihm etmes Tages erklärte, daß er sich der Literatur widmen wolle. Die Familie Balzac wohnte damals üt einer bescheidenen Wohnung im Temple-Viertel; der Vater lebte von einer kleinen Pension: er erlitt Vermögenseinbußen und hatte beschlossen, sich auf das Land, nach Villeparisis, zurückzuziehen, da hier der Lebensunterhalt billiger war. Honors weigerte sich, Paris zu verlassen: er wollte daüleiben und sein Talent erproben. Man gewährte chm auch eine Probezeit von zwei Jahren: aber niemand durfte wissen, daß er in der Stadt zurückblieb. Ten Verwandten und Freunden erzählte man, er sei zu einem Vetter in die Provinz gegangen, um seine Studien zu beenden. Um das Zusammentreffen mit Bekannten zu vermeiden, durfte Balzac am Tage seine Wohnung nicht verlassen; erst mit der Abenddämmerung schlich er aus seinem Zimmer, um längs der Seine einen einsamen Spaziergang zu machen. So lebte Balzac zwei Jahre in bitterster Beschränkung; die Familie gab ihni nur das Allernotdürftigste zum Leben; er wohnte in einer Dachkammer im sechsten Stock. Die Armut und die Entbehrungen dieser Jahre gruben sich tief in sein Fühlen und Denken; in seiner Phantasie tauchten allerlei bizarre Träume auf über die Möglichkeit, rasch reich zu werden, und diamals bildeten sich auch seins Gedanken über die Macht des Geldes aus, die sein ganzes Lebenswerk durchziehen. Tie Mißerfolge seiner ersten literarischen Versuche ließen oft den Gedanken an einen Selbstmord in ihm auf* r.-imat. Endlich erklärte er sich für besiegt, kehrte an den häuslichen Herd zurück und lebte in dem bescheidenen Häuschen von Villeparisis, wo er in seinem kleinen Zimmer ja schlleßlich ccurii einen Tisch zum Schreiben fand. . . Aus Statt usrd Land. Gießen, 13. Juli 1909. L. U. Calvin-Gedächtnisfeier. Am Freitag den 16. Juli abends 8l/< Uhr pünktlich findet in der großen Aula der Universität eine Calvin-Gedächtnisfeier statt. Freunde der Universität und deren Familienangehörige sind bei der Feier, zu der es besonderer Einlaßkarten nicht bedarf, als Gäste willkommen. ** Ein sehr erfreuliches Resultat Gießener Hundezucht zeitigte die vorgestrige Mlgemeine Ausstellung für Hunde aller Rassen zu Wetzlar. Sie bewies insbesondere, wie die Bestrebungen unseres Gießener Vereins ,^>undesport" feine Mitglieder in der Anschaffung, Haltung und Züchtung nur besten Materials zu unterstützen und anzuspornen, von Erfolg gekrönt waren. Bon mehr als 50 Hundebesitzern und Züchtern aus Gießen und seiner engsten Umgebung war die im ganzen mit 301 Hunden beschickte Ausstellung besucht, die zusammen an 75 Preise und Ehrenpreise mit nach Gießen bringen konnten. Was die einzelnen Prämiierungen anlangte, so erhietten die Herren August Schwan und Ernst Niemann auf Deutsche Doggen allein fünf erste und drei Ehrenpreise. Ebenfalls auf Deutsche Doggen erhielten Fabrikant Heinrich Krämer zwei erste, Robert Nagel einen ersten und einen dritten, Fabrikant Ludwig Hanau zwei zweite und einen dritten, Fuhrunternehmer Mrl Jughard einen vierten Preis und eine hochlvbende Erwähnung. Frau Olga Persyn erhielt ebenfalls auf Deutsche Doggen zwei zweite Preise. Für Deutsche Boxer erhielten Karl Waag einen dritten, PH. Lehrmund einen dritten, H. Heinz einen z-veilen, Emst Memann einen vierten und Heinrich Krämer einen ersten und Ehrenpreis. Auf Pinscher erhielten Herr Weinhandler Schwan zwei erste und zwei Ehreuprefle, August Noll, Ludwig Reuß und Gustav Sander je einen ersten und Ehrenpreis, Herr Georg Malkomesius einen ersten und dritten, Herr Bäckermeister Georg Fckrbach einen zweiten Preis. Herr Karl Schmidt endlich erhielt für Zwergpinscher einen ersten und Ehrenpreis. Auf Dachshunde erhielten Herr Wilhelm Beck ersten, Wilhelm Heil dritten Preis, Karl Löwer und K. Vogel hochlvbende Erwähnung. Tapezier Louis Hammel erhielt für seine englischen Bulldoggen vier erste und zwei Ehrenpreise. Herr Oskar Gutmann auf seibstgezogenen Neuftindläuder zwei erste, Julius Wallenstein in Großen-Buseck einen ersten und einen dritten Preis für Rottweiler Metzgerhunde; für dieselbe Rasse Heinrich Gans hochlobende Erwähnung und ersten, August Trep- pinger dritten Preis. Für Airdale Terrier erhielten Herr Th. Geilfuß zwei zweite und Schutzmann Seitz einen zweiten Preis. Auf Dobermannpinscher erhielt Schutzmann Neuz ersten, dritten, Ehren- und Reservepreis, Johannes Schäfer III. zweiten, dritten und Reservepreis. Gastwirt Christ. Schuler erhielt für seinen Schottischen Schäferhund zwei zweite Preise, Rechtsanwalt Hornberger für Deutschen Schäferhund (Polizeihund), Zuchtbewertung „vorzüglich", zweiten Preis und Ehrenpreis. Endlich noch errangen Herr Ferdinand Schmidt auf Jagdhund einen zweiten und Herr Georg Bartsch auf Foxterrier ersten und dritten Preis. f- Rödgen (Kr. Gießen), 12. Juli. Schon lange wünschte man neben der neuen Kleinkinderschule in unserem Orte auch eine Krankenschwester. Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen. Im gestrigen Gottesdienste wurde die neue Krankenpflegerin in ihr Amt eingefühtt. ? Trais-H orloff, 12. Juli. Gestern abend kam eS in einer hiesigen Wirtschaft zwischen zwei jungen Leuten zu einer Schlagerei, bei der das Bierglas eine Nolle spielte. Die beiden bearbeiteten sich gegenseitig derart, daß sie sich in ärztliche Behandlung begeben mußten. R. B. Darmstadt, 12. Juli. Die H essisch e Handwerkskammer hielt heute vormittag im „Sitzungssaal der Stradtverordneteu ihre 13. Vollversammlung ab. Der oeiß und braun gcfletfi (ß kem Wiederbr. eine Celoi NeuenMue27 vm Beziehungen beider Länder zu stören. Wir geben die vorstehenden Ausführungen wieder, können uns aber nicht verhehlen, daß sie uns etwas zurechtgemacht erfchcinen, denn Italien hat in dieser Sache keinesfalls mit dem nötigen Takt gehandelt. — Aus Leutnant Shackletons Jugendjahren. In dem englischen Wochenblatt M. A. P. (mainly about people, was auf deutsch am besten als „Allerlei über allerlei Leute" übersetzt wird) verössenllick)t der zurzeit vielgenannte Leutnant zur See Shackleton, dem es gelungen ist, die britische Flagge hundert englische Meilen vom Südpol aufzupflanzen, einige lesenswerte Erinnerungen aus seiner nicht sehr weit zurückliegenden Jugendzeit. Tie Erforschung der Pole war für ihn von den Kinderjahren an eine Leidenschaft. Als ein Dreikäsehoch von zehn Jahren fing er an, sich mit der Polarforschung zu beschäftigen, — was sich vielleicht mit der Liebe des Tante für die göttliche Beatrice vergleichen läßt, die der Dichter zum ersten.Mal sah, als er neun Jahre alt war. Doch das nebenbei Shackleton verschlang als Knabe schon alle über Fahrten nach den Polen veröffentlichten Bücher. Als er seine Dienste dem Kapitän Scott antrug, der vor einigen Jahren in dem Walfischboot „Tiscovery" nach dem Südpol abftihr, konnte Shackleton zu seiner Empfehlung geltend machen, daß er seit seinem sechzehnten Jahr Matrose war und in Schiffen jeder Gattung alle Weltteile besucht hatte. In der Tat hatte er auf Segelschiffen, Kauffahrern, Truppenichrpen, Postdampfern, ja sogar auf Schiffen gedient, die zur Legung von Kabeln ausgerüstet waren. Viermal hatte er die Reise um die Welt gemacht und war mit der Schiffahrtei sehr gut vertraut, da er zweimal als erster Seefahrer auf einem Frachtdampfer um Die Erde gefahren war. Nach seiner Rückkehr von der ersten Südpolfahrt, die er an Bord der „Tiscovery" unter Kapitän Scott mit- machte, veranstaltete er Vorlesungen, unter anderem auch in der schottischen Hafenstadt Leith, wo seine Erfahrungen tn seltsamem Gegensatz standen zu dem begeisterten Empfang, der im iung,t ift der Alberthalle zuteil geworden ist, als er neben dem Prinzen von Wales stehend seine ersten Mitteilungen über seine Erlebnis)e bei der Erforschung des Südpols machte. Nachdem Shackleton eine große Halle gemietet und seine Vorlesung in allen verfügbaren Zeitungen angekündigt hatte, fuhr er am Abend in einem Mietwagen aus seiner in Edinburg gelegenen Wohnung nach Leith, in der Hoffnung, einen mit Zuhörern angefüllten Saal zu finden. Zu seiner Enttäuschung bestand die Zuhörerschaft aus emem betrunkenen Mann, zwei alten Weibern und einigen Jungen. Entmutigt ging Shackleton in die Straße und nagte den Kutscher, der ihn nach Leith gebracht hatte, ob er nicht auch die Vorlesung anhören wolle. Der Jehu lehnte dankend ab, weil er auf feinem Bock viel bequemer sitze als im Saal Schließlich wuchs die Zuhörerschaft auf zwanzig Personen an, denen Shackleton seine Er- rjZ—-7 ‘sonnwu — Milli na» LSnbau^^ Um zahlre^-tt Portza^ bei Dege" M .Zungen äußert. In Hessen ist es zunächst der Austritt - Abg. Oriola und Heyl, der die Gemüter lebhaft erregt. lu» hessische bürgerliche Presse, soweit sie nicht schon seither iw Dienst der agrarisckftn, ultramontanen ober der speziell < numerischen nationalliberalen Polttik stand, begrüßt die lurd) den Austritt geschaffene Kläruna der parteipolitischen ; rbäitniffe, während man auf der anderen Seite die beiden rsgetretenen fest zu machen sucht, ihre Mandate zu be° Een. So veröffentlicht z. B. der W a h l kr e t s v 0 r ft a n d i; Bundes der Landwirte für den Reichstags- ^hllreis Friedberg-Büdingen folgende Erklärung: Unserem Reichstagsabg. Herrn Grasen Oriola sprechen wir in-'eren Tank ans, daß er die Zumutung abgelehnt hat, das Ehrenamt des Landesvorfitzenden des Bundes der Landwirte für Hessen irn deswillen niederzulegen, weil dieses der nationalliberalen ^ichstagsfraltion mit dem Verbleiben in der Fraktion mwer- beste, ^9l*aPhie -iv $wftlon !$foeri oj Meine dazu über gegangen, die mtlitarudKn Lvacylpoften ourcy zu besetzen. Bei Bologna z. B. bewachl bic von Graben auf dem P geführt. Vc rogramm verzeichnete Nummern überhaupt nicht vor- vorgestern z. B. sollte ein Feuerwerk abgebrannt werden. ungefähr 30 Mk. höheren Juliprrises Infet sich weder vom des dar Mehr ( + ) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche m Riammern () Roggen Vater 28b (— 802 t-h 4) ausländische Material, dessen man bi» bah in bedarf, knapp teuer bleibt und auch auf Abladung neuer Ernte von Amerika H H K— (- das und (- i— (— (- (- (- 3) ) - ) Königsberg Tanzig Stettin Polen Breslau Berlin l’iagbebiirg Valle Leipzig ) 5) ) 6) ) 1 0X1 :ncm 2» 5 italienischen Armee eine originelle Ausnutzung: man ist in vielen »willen dazu übet gegangen, die militärischen Wachtposten durch vunde zu besetzen. Bei Bologna z. B. bewacht die von Graben umzogcncn Forts ein Wachthund. Tic Wachtmannscl)aften können schlafen, wobei sie natürlich ihre Ausrüstung nicht ablegen dürfen. Bei hen offenen Forts sind stets mehrere Soldaten bereit, auf das Anschlägen des Hundes hin herbeizueilen, aber trotzdem hat die Verwendung der roadjfamen Tiere zu einer wesentlichen Ersparnis an Truppenmaterial geführt: wv die Wache sonst von 6 oder 9 Leuten versehen wurde, genügen jetzt 3. Tie öunbc werden sehr streng gehalten, bekommen als Belohnung für besondere Wachsamkeit vielleicht ein Stück Zucker, dürfen im übrigen aber weder geliebkost noch mißhandelt werden. Die Fälle, daß man die Schildwachcn schlafend antrifft, sind bei den Lunden so gut wie ausgeschlossen. Tic vierbeinigen Posten versehen ihren Dienst mit dem größten Eiset, ja mit kameradschaftlicher Gesinnung bewahren sie bisweilen ihre menschlichen Regimentskameraden vor peinlichen Ueberraschungen. Bei einer nächtlichen Ronde hat der 'JJZajor Guidi beobachtet, wie ein Wachthund einen schlafenden Posten vor dem Herannahcn des Lssiziers durch Rütteln auf« weckte. Im Schiffsbaulaboratvrium hat der vierbeinige Posten vor kurzem einen Tiebstahl verhütet, an dem ein Soldat als ztomplize beteiligt war. Das Tier kannte den Soldaten und ließ ihn ruhig passieren: es witterte tedoch die in der Mhe stehenden LelserShäfer, ein paar Zivilisten, und schlug so wild an, daß sogar der Soldat nicht mehr Zeit fand, vor dem Eintreffen der Wache zu fliehen. 287 2S4 272 265 -67 Arbeiterbewegung. Tas Personal der Elektrizitätswerke von Sports in P o r t u- gal bat den Generalau-ftand beschlossen bis eine Lohnerhöhung gewährleistet ist. Mann t* im, 12. Juli. Ter Verband der Maschinisten und Heiter hat über alle den Sberrhein befahrenden Echtste die S p e r r e verhängt, da der Arbeitgeberverband Mannheim beschloß, von letztem Samstag ab eine Lohnkürzung von 2 bis 3 Mk. wöchentlich und eine Verlängerung der Arbeitszeit eintreten zu lasten. 265 272 279 291 Vermischtes. • Vom deuts chen Bundes schießen. Tie Resultate des internationalen Gewehrschicßens Stehen, Liegen imb jrnicn) Perm deutschen Bundesschießen in Hamburg sind folgende: Schweiz 4840 Punkte, Frankreich 4838 fünfte, Belgien 4748 Punkte, Italien 4730 Punkte, Argentinien 4687 Punkte, Hollands4671 Punkte, Deutschland 4671 Punkte, Dänemark 4476 Punkte, Oesterreich 4369 Punkte, Serbien 3580 Punkte. Bester Schütze in allen drei Stellungen zusammen war mit 1009 Punkten Staeheli- Schweiz. * Hunde als M ilitärpo ften. Die Klugheit des Hundes, so wird im Pensiero Mültare berichtet, findet m der und Rußland Preise gefordert werden, die weit übet Parität der Berliner Hcrbsüicferung auskommon. Aber auch auf Basis nungcn der Jctzkzcu, cm Vierländcr - Brautzug, ein: Gctrcidc-Wochcn bericht bet Preisberichtstcllc des Deutschen Landwirtt'chastsrats vom 6. bis 12. Juli 1909. Der Bericht des Washingtoner Ackerbaubureaus hat 1114'0fern enttäuscht, als er für Winterioeisen nur eine mähigc Bessening, für FrühtahrSweizen aber einen ungimftigcrat Ltand als un Vormonat konstatiert, wobei die in der letzten Woche durch Regen und Ut’bcridmx-nrniungen angerichteten Schäden noch nicht einmal beruch'ichtiat sind. xJZiad) der Schätzung vom 1. Juli ist ungefähr mit der gleichen Emtemenge wie im Voriahre zu re dpi en, indes darf bei Beurteilung der amerikanisdren Leistungsfähigkeit der Mangel an alten Vorräten nicht übersehen iverben. Auch der amtliche Bericht für Rußland entspricht nidit ganz den gehegten (irroar hingen. Dazu kommt noch, daß auch dort Regen die (rrnre zu sdiädigen und zu verspäten droht Das gleiche ist an der Donau der Fall, unb auch in Westeuropa crrtKdt das andauernd kithle unb regnerische Wetter ähnliche Befürchtungen. In anbet rad>t der allgemein schwachen Versorgung würde sich eine Verzögerung der Ernten um so empfindlicher fühlbar nmchen, zumal (6. deutsche; vunüesschietzen in Hamburg. F. G. .Hamburg, 11. Juli. Wohl noch fein Bundesjchießen hatte eine solche nachlässige Festleitung als bas diesmalige. — Am 4 Juli begann die Vorwoche, aber noch bei keinem BunbeSschießen ivaren die Darbietungen in btt Festhalle so bürftig als bei bem Hamburger. Trotzdem aber eilen die Hamburger, vom LokalpatriottSmus beseelt, bei dem schlechtesten „Hamburger 29euer" in Massen nad) dem Festvlatzc In der Festballe, deren Akustik übrigens eine gaitz außergewöhnlich schlechte ist, drängen sich tägheg mehr als 10 000 Mensdien eng zusammen, aber enttäuscht verlassen die Schaulustigen die Halle. Ter kleinste Verein bietet mehr als das 16. Deutsche Bunbesschteßen in seiner Festhalle und zudem werden Vorsitzende, Gewerbe rat Falk- Mainz, begrüßte die vihf» reich erschienenen Mitglieder unb die behördlichen Vertreter, in deren Romen Sberregierungsrat Tr. Wagner dankte Syndiku- Engelbach erstattete darauf den Bericht über die Tätiflfcit des Vorstandes Tas verflossene Jahr habe eine große Vermehrung der bien'Hieben Arbeiten gebracht, namentlich auch durch das Reichsgcsetz über die Einführung des kleinen Befähigungsnachweises. Tie Zahl der an Behörden und Storborationcn erstatteten gut achklichen Berickite haben über 1000 betragen. 1918 Lehrlinge hatten sich mit Erfolg bet Gesellprüsung unterzogen unb 118 junge Handwerker die Meisterprüfung bestanden. Die Zahl der Posteingange habe über 7000, die Zahl der Ausgange aber rund 14 000 betragen. Tie Handwerkskammer fei mehr unb mehr zu einem unentbehrlichen Faktor des modernen Wirtschaftslebens geworben. T ar auf berichtete Petri-Gießen über die Jahresrechnung für 1908, die von der Berfammlung genehmigt wird. Tic Einnahmen haben darnach 44 754 Mk, bic Ausgaben 44 414 Ml betragen; ber Beamten-Penfionsfonds stellt sich auf 10576 Mk. Der Haushaltsplan für 1910, der in Einnahme unb Ausgabe mit 30100 Mk. abschließt, wird ebenfalls genehmigt. Tic Zuschüsse des Staates imb her mtciic betragen zusammen 21 000 Mk. Infolge der Rcichs-Geweroe- Novelle Dom 30. Mai 1908 mußten verschiedene Vorschriften über das gewerbliche Lehrlingswesc n und über die Berorbnung in betreff der Meisterprüfung abgeändert werden. Heber die Abänderungen für das Lehrlingswesen berichtete Obermeister Lautz, unb die Versammlung stimmte den Abänderungsvorschlägen zu, deren wesentlichster dahin geht, daß die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nur Personen zusteht, bic das 24. Lebensjahr vollendet und eine Meisterprüfung bestanden haben oder wenn sie in dem betreffenden Gewerbe ihre Lehrlingszeit zurück- belegt unb bic Gesellenprüfung beftanben haben, oder wenn sie o Jahre hindurch das betreffende Handwerk selbständig ausgeübt, oder wenn sie 5 Jahre als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung bann tätig waren. — Hebet die ?(b- änderungen bett, der Meisterprüfungsordnung berichtete derselbe Reserent unb die Versammlung stimmte den diesbezüglichen Anträgen des Vorstandes ebenfalls zu. Weiter aenehmigte die Kammer die Abhaltung von Gcscllenprü- pingen der freien Barbier- und Friseur-Innung für die Landgemeinden im streife Mainz und wählte als Vorsitzenden Friscurmeistcr Boos- Kostheim und zum Stellvertreter Friscurmeistet K e l l e r - Weisenau. Heber die iNaßnahmcn zur Durchführung des kleinen Befähignngs- iiachwcifes referierte ^Syndikus Engclbach, über bic Tätigkeit im Ausschuß des Deutschen Handwerks- und Ge- werbckanimerlages sprach (vewerberat Falk. Heber das Thema „Die Fran im Handwerk" referierte Stadtv. Rockel. Derselbe teilte eine Anzahl von der Versammlung genehmigte Bestimmungen mit, unter denen Frauen zu den HanbwcrkSprüfungen zugelafsen werden sollen, lieber die „Abgrenzung im Handwerk" wurde eine Resolution angenommen, nach ber im Hinblick auf bic neuen Betriebe und Handwerksformen für später eine neue Abgrenzung für erforderlich erachtet wird. Als neue Vorstandsmitglieder wurden die Herren S a m e S - Darmstadt und Klingel- fchmidt - Mainz gewählt, in den Ausschuß wurden die Herren Rockel, Lautz und Petri wiedergewählt, sowie mehrere weitere Ausschußivahlen vollzogen. Weiter nmrbe beschlossen, die Herren Engel bach und Päch in tue neue Fürsorge lasse für die Beamten der Landgemeinden eintreten zu lassen. Moorburger Milchschlitten vor bunbert Iahten, Finkenwärder Fischerkutter m'w. Die verschiedenen Svornmereslen und die Hamburger Gartenkunst beschlossen den 3ug, ber eine Sebenswürdig- keil un wahrsten Sinne dcs Bortes war. TidUflebrängt wie die Mauern standen die Schaulustigen, trotz der ungünstigen Äittcruny, schon vom frühen Morgen an in den Straßen, die dieser originellste Zug der deutschen Bundeslchießen passierte, alle Fenster waren belagert, eine allgemeine, große Begeisterung hatte die Menschenmas'en ergriffen. Hm 5 Hhr nachmittag- begann auf dem Festplatze da- Aon kurrenzichicßen out Feld- unb Standpunktt'cdeiben und auf dem Tanzboden fand ein großes historisches Föhnenschwenken statt, das allgememen Jubel hervorrie^. — In der Festholle hatte man sich zu einem Festessen vereinigt, das ebenfaHs einen glänzenden Verlauf nahm. An den Ehrentafeln saßen die beiden Hamburger Bürgermeister Tr. Burcbard und L'Swald, der größte Teil des Senats, das Präsiduun ber Bürgerschaft, die Stutzen der militärischen Behörden von Hamburg, Altona und Oandsbeck uiro. Es war eine glänzende Versammlung, an der etwa 4000 Personen teilnahmen. Die Reihe der offiziellen Ansprachen eröffnete Herr Bürgermeister Tr. Burchard mit einer Rede auf den Kaiser, weitere Ansprachen dielten die Herren Senator Tr. Predöhl, Rechtsanwalt Schlicht-Nürnberg, der Vorsitzende des deutschen Schützend undes Georg Philwo-dlurnberg und Tr. Roth, Vorsitzender der Hamburger Schützengesellschast. Auf dem Festvlatzc herrscht ein fröhliches Lriren und Treiben: man erkennt die etwas steifen Ham bürget kaum wieder. Sie haben sich nnc mit Zauberschlag in ein lustiges, süddeutsches Völkchen verwandelt. es fiel aber aus, trotzdem noch weit über die sestgefctzte Stunde unzählige Schaulustige aus den Anfang des Schauspiels bauten. Sie konnten ja nicht wissen, daß das Feuerwerk überhaupt nicht abgebrannt wird, denn zum Mäu| dcs Programmes war recht aus- dringlich animiert luorben. D4e diesigen Zeitungen, bic doch am liebsten nur Lobendes vom BunbeSschießen berichten möchten, unter ziehen das Verhalten der Festleitung einer scharfen Zkritik Das 16. Deutsche BunbeSschießen hat burd> bic Anglieberung der 5tabtgvübcnanlagcn einen J-eslvlatz erhalten, wie man ihn nicht schöner finden kann. — Nun komme ich zum Gabentempel! — Wer diesen „Tempel", der die Preise deS 16. Deutschen Bunbesschießens emthält, sucht, kann lange suchen, benn er kann auf dem Minzen Festplatz keinen Gabentempel entdecken, denn ber besteht Mis dem Schaukastrn deS Juweliers, der die Preise für das 16. Deutsche Bundesschießen ausstellt. — Ein aus ebener Erbe rtufgcflcUtcr Schaukasten, das ist der Wabcntcmpcl deS 16. Deutschen .ButideSschreßenS — Die auswärttgcn Schützen, die heute hier an- ■famnt, wurden mit einer Herzlichkeit und emem Jubel empfangen, der alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. In unaufhörlicher Folge trafen die auSwarttgen Schützen hier cm, imb heute, am Sonntag, ist endlich alles versammelt. Äußer den vielen Tausenden, die aus ganz Teutschlanb herbei aeströmi sind, kam auch eine große Zahl Sduitzen aus Oesterreich, sowie eine Schor Deutschamerikaner und viele andere Ausländer. Tv alte xuib freu Hansestadt Hamburg ist in ein lichtes Festgewanb gearibet, das würdig ist der frohen ^agc und des Festes, bas sie friert Hamburg unyu mit feinem Fahnenschmuck unb feinen Gcrlan den die hubeigeströmten Schützen unb bicfc sinb entzückt über bcn herzlichen Empiang, bcn man ihnen bereitet. Ter grofjt hiflonjchc Fcftzag, , ber sich heute burch bic Strusen Hamburgs bewegte, nahm einen prächtigen Verlauf. Er stellte Die Entwicklung Hamburgs vom Fischerborf bis zur Weltbandelsslabt bar. Er würbe burch bcn Trestausschuß unb Herolde mit vcrfchicdenen Standarten eröffnet beige fügt ist, wie folgt : Weizen Julande noch vom Auslände Wrizen noch Berlin legen, so daß die Erfüllung von Brnpslichtunarii per Untjcnbcn Mmiat mit Schwierigkeiten verbunden ist. Damit zusanrmenhängende Deckungen haben in den letzten Tagen eine Werl bessern ng von 4* x Mk veranlaßt. Bei Rvageii macht sich bit Schwäche des Angebots angesichts schlechten MedlabsatzeS unb ber daraus zurückzuführeiiden Anspruchslojigkrit der Mhten kaum sonderlich bemerkbar, vielmehr mußten sich Verkäufer mit durchschnittlich 2—3 SJiarf niedrigeren Preisen abfmben. Herbstticseamg halte zeitweise uulu dem Druck ftarhrcr Vukaufousträge der Provinz zu leiden, doch waren Abgeber infolge der ungunftigcn Wittuung zum Schluß wieder rorndniga. Audi bei Hofer liai knappes 'Jingcbot eine Abschwadmitg nicht zu nuhinbcm vernwd t; das Linsumgeschäft stockt und auch die günstigen Erntcausjidueu smd nicht ohne Einfluß geblieben. Etwas fester war Futtugustc, nachdem die in Iciucr Zeit ringelrvffenen Zufuhren Aufnahme getunden haben. Auch für Mais regt sich bei Imchl erhöhten Preiien etwa- mehr Hauflujl Es stellten sich die Preise <ür inländisches betreibe nm letzten Markttage tn Mark pro 1000 l« nach Qualität, wobei Vambnrfl Hawwver Dann folgte ber Wogen nut dem Bunbcshcmnu unb anbere Fest nxxgru und dann burch Gruppen zu Fnß, zu Roß unb zu Wogen folgende hochuttuessante Torstellungen: Hamburg als Fischerdorf, die von Zkarl dem Großen erbaute Haunnaburg, Etusührung des EhrlstentuniS, das L^ikingenchiN, das ein erlegtes Ungeheuer bcimbnngt, bic erste Schützengilbc Hamburg-, bic Entwickelun i bes Honiburgcr HafenS, die Slörtebeckergruppe. in ber bi cs er bciuchngle Seeräuber samt jeincn Gesellen gejcssclt vor ben hohen Rai geführt wirb, Wagen des hohen Rates mit bem Oklcbrtcn Bugen Hagen, Hamburger Woiscngrün im Jahre 16:K<, Hamburg zur Frachwsenzeit, Einzug bes Generals leucnbori in Hamburg, eine alte Torwadx. der Hamburger Brand vom ö. .'.’ici 1842. iyuutromtnlcr, Bürgcrmllit.u. die alle Feucriprit unb Feuerwediinäuncr „Weihkittel", Sl Paul» mit seinen belaiumn VolkstvpiN, Hamburg? vanbd und Sck" adrl, un c in Afrika, Deutsdilaubs Schutz zur See. unsere Moloiu Sübsee, unser Schutzgebiet in Muuit'iLdu, ein Manb.u n. chinesischen Povillon Empfang ahvallcnb, Heu.2ehr Hageudeckicheu Jagbkarawar au.- '.ietbnopicu, n.a en 187 (- ) (— 2) 190 (— b) 189 (- 3) 196 (— 2) 189 (— 4) - i 194 (- 1 2001- । 192 (— 210 l— 4, (— 8) 208 (— 2) 190 V— 2U5 (— 5) 193 V— 2) 210 (- 1) 197 (+ 1) 213 (- 3. 193 (— ) 290 (— . 20ü (— ) 210 (- 2) 2ÖU c+ 2t 217 v-V L 192 v— 5) 216 l-H 4) (— ) -10 (- ) 196 v— > 200 (— ) 17 , v— 215 (— ) IM L— ) 226 (+ 6) Weltmarktpreise: Weizen: Sulin Juli 260.50 — 4 3 43 Ä Budapest Okr 234.80 (-7- 8.2v>. Liverpool Sept. 193.90 uA6), Chicago Just 182.00 i-f- Meteorologische Beovuchtuugcn Der Stativ» Gießen. (— 1.75). Septenider 183.00 (-f- 0. (— 0.25), September 170.00 (— 1.00) c y Literarische». — Bürgermeister a. D. Lothar Engelbert Schücking, Die Mißregierung der üonscrvatlven unter Lais er Wilhelm II. Verlag von Albert Longen in München. Das Verhalten du Lonservativen gegenüdu ber Fmanzrewrm hat wohl au di dem Harmlosesten bic -lugen darüder geöffnet, welcher Lrcdsjchadeu die,e pteuHiidK Juukerpartei für das ganze iHrttb ist. Darum ist es an der Zeit, alles baiau zu fetzen, die Mache der Lonsnvativen zu breche.1. Es handelt sich um mehr, als um die Beseitigung des Finanzdefizits Freiheit und MuLtur sichen auf dem Spiele: denn was Deutschland zu aewäNtgcn hat, ivenn die rlousuvativen ihren Willen durchsetzen, das zeigt un.' Lothar Engelbert Schücking, der bekannte Bürgermcistu a D., in semu Schrift: „Tie Mißregierung der nous 1 nativeu unter jlaifci Wilhelm II.. m du er ven Bctveis erbringt, wie verfassungswidrig und kulturfeindlich der veriunkutc 'l^olizeiilaat Preußen funktioniert. handel. - ttovi-Mincn unb Eisenbahngefellschaft. ES steht nun unzwelseldafl fest, baß bic Dividende, für das ob- gclauime GeschättSfahr mit 11 Prozent sestge'ctzt unrt>. Bei der Beurtcilung dieses Ergebuisics ist ui berücknckrtigen. daß du Äupftrpm» tm abgelaufenen Jahr sich bekanntlich sehr ungünfhg gestaltete, wodurch die Enrägnisic du Minen du Gesrilscdost Uärfn beeinträchtigt nmrden Ausudem ist in Rücksicht zu ziehen, daß ber Betrieb zeitweilig durch die Dassuzustüfse gestört wurde. Tie Maschinen zu deren Beseitigung mußten erst ^us Teutich» land hubeigeschafft wuden An der Börse zu letzte:'.» Wochenschluß entwickelte sich reges Geichast bet neigenden xurjen, die sich um ta. 3 Prozent gegen Freitag udöhten. W C- Märtte. fc. Wiesbaden, 12. Juli. Viehmarkt. Z.:ni I crkaul stauben: M Lchten, 42 Kühe, 356 Scdweuie, 56 Kalbet (Darunter U) SMailfälber, 56 xlanbrälber), 51 vännncl und Schale. Bezahlt wlirbe für öO Lilograiunr Schlae 76,i»-78,0) Mk., 2. Cuial. 74.00—76,« Mk, Rübe 1. Qualität 63,00-65,00 Mk., 2. Quast 00,00—00,30 Mk. Bezahlt ivurde für 1 Rilogr. Schlachtgewicht: Schweine, oollüenchige, 1,40—1,42 AL, Sauen 0,00—0,00 Mk., Eder u.üO-0,00 ü'ck.: Halber : Mastköldu 0,00—9,00 M., Lanbkölder 1.46—IL6 Mk.: Hammel unb Scha c 1,44 dis 1L6 Mk. — Rinder notierten: 00—00 Mst, Ferkel das Stück: 00—00 Mk. Deichält be, Hornvieh gut, Uebedfanb gering, bei Kleinvieh gut, Ueberflanb gering. Tie Zufuhren flammten: wroß- oieh aus der Provinz Hannovei, Rlemvieh aus den Kreisen Uiuu- taunuS, Limburg, Ufingen unb Wiesdaden-Land. September 232.75 (— 3.75), Vari- Juli 213.25 i— 1.15) Roggen: Berim Inst 192.75 Oi. Hafer: Berlin Juli 181.75 - -2 JS UWxX Juli 1909 psifnqs.i .0 pw i-,riuozv^ - t cmvnuiiH 0 r Z r* — 's* •2-e CO Windrichtung 1 Wetter 12. 2" 744,1 15,2 10,1 79 SW 2 Beb. Himmel 12. 9- 745,8 14,0 10,8 92 still still 13. V* 748,6 13,2 M 86 W • • Höchste Term Niedrigste jerahiv am 1 . 1 1.—15 1.-12 . Juli 15,6 ’C. 9,9 »C. Verantwortlich für den politischen Teil i. V.: E. Heß. Handel de» 117 JO 183J0 153.60 88. hO 66.10 99.40 90.00 14641) IlaJO 124.00 IfiOOO 179.00 116.90 191..W OU.00 97.00 172.50 132.10 -43.10 143J0 186 JO U3.M0 2OU40 Bör«e. . 112.70 . . 243.20 F.lektrix. Labmcyer . . . Elektnx. Schuckert . . . Elchweiler Bergwerk . . (ielscnkirchen Bergwerk . Hambarj- - Amerik. Paketl Harpener Bergwerk. . . LaurahQtte ...... Nordd Lloyd..... Obereckles Eiien-Indoatrie Berliner Handelage». . . Darmstadter Bank . • « Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kumteandit . . Dresdner Bank . . . • Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohiw* Eisenbahn . . , , Gotthardbahn . , . , Lombard. Eisen haha . . , Uesterr Suatabahn . . . Prmce Henn - Liscnbahe . 233.50 1W2)U 13. Juli. Anfangxkarea. Harpenu Bergwerk . . Lau rab title . . , . Lombarden E. B. . . , Nordd. Lloyd , , e < Tdrkenloae . . . » , Berliner Canada E. B. . , Dannstkdter Bank . . Deutsche Dank . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . « • Tendenz: schwacher. 20.90 L.4ÜX) irxuo Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bauk für und Industrie, Giessen. Frankierter Börse, 13. Juli, 1.1 > Uhr. Reichsanleihe. • . 8*/. do. . . . 3l/,e;0 Konsole • • • • 3’/. do. . . . • Hessen..... 3l/,eL Oberhessen . • . 4e/e Oesterr. Goldrente . . <*/,•/, Oeaterr. Silberrente. 4°/a Ungar. Goldrente . . 4e, Italien. Rente . . . 3J/a Portngiesen Serie I . 8•/, Portnriwen , III . 4•/,•/< russ. Staatsanl. 1906 47,•/, Japan. Staatsanleihe 4e/, Conv.Türken von 1908 Türkenlose . . . 4e/e Griech. MonopvI-AnL . 4*/, äussere Argcutimer . 8*L Mexikaner . . . . 47.e/e Chinesen . . • . Aktien» Bochum Guss..... Buderus E. W. . • • . Tendenz: ruhig. 86.50 95.40 Bti.fiO 94.90 94.75 93.30 97.70 102-JO 62.00 63.90 99.20 96.50 91.90 145.90 Alle, die es versuchen, find mit dem Erfolg zufrieden Nedcrrubr Esten'. Sc. Jan liejl«. Teile atmen cigcbenit uhl daß meine Frau.Bialon- gtorw Blutarmut „^braucht bat unb zwar mit großem Eriolg. Lieh« wieder eine m(ät GestchtSfalbc bekommen und fühlt stch auch wird« recht wohl. Es hat sich wieder flpoeut eingestellt und die Verda» ung »st eine leichtere geworden Meine Frau dal ,evi bat M. -Uaht im iGebrauch und nimmt es noch weiter, lagliep zwei Eßlöstel voll. Wir werben -Bwlon^ auf» Beste wettciemvfehlcn. vuOjatbiail! W 1 lhcl m Hundt, filoppctitrnfie 8u. Umerstdrist brglaabict: 0 I c i Kni 0 fch 1 l 0 Rotor. Bwioa ist ba» Veste uuo Liuig* blutbilbende>trasttgung»mittel. Paket 3 Mk. m Aootheken. Trogerum. Falls nicht vorrätig, verfendet Aoolheke in Beiisheim 1 Hestern,runks gegen Rachuahme. b°h Krei$biatt_ rar Sen Kreis Gießen Zs- sus ts 6. 2 ■ö NN 60 S&ai& = ® Q °.MO N ■ | © ö @60 ’S N 5X9^ 03 =C^ <9 c I5* 8®-; 1* 6#» L^-S !9 0® K(9 5 sr 2 s r- 2SS <9 2 'S* I6-G SL. = (5jSg E Z» iS^sn -* e-C » E. E « K «ft *ECQ, «$> 20 — 05. 67 = &> ff?*» «jt <Ä C Q 'S'to E S I o 03 'S-’ E&5 11>. c E •e | .:= en । LdZ CQ 'S s §^S r- ^iy ti c "ä 0 c S?L -■ a s g 3 äjQ*i gö <- e so so 07, - <33 03 'S" 5.5 5 £ 19 CJ Q S ti Ä« 5 E-2 to>2« s egQ s- SN-. N E - 20 jTQCZ o S0 Kg»°2 CDZD 2 N SÄ 07, " --> ©^2 ’ SW I still | W cc CO 'S •c a L 19 iö 2 © »1 «^S iiclft.ßS r? ee & § s r-L °a °6. 07. £ vo5? 2 - N ” S 19 s es . 05. 2 £ 2 ti §'E^=- £M 2 S 2^9 ° «>?= «.5 *E .jH ^£2 cd 03 — CD 03 - Ei c ä 03 E g E» .S“ö ZK- ZSti^G S Ss _ z &•&&§£ c=3 Ä=a „ 05, E$ eobuchtmlgen öicßeii. cC7g X .'Svg I cos^ H&g -- -S CD 03 ti S5 C’-1 V, . i- 2 o) SeS i cd E o »3 S p- - "Z -E Z B>5 1 Ol §SüS 2 still 2 8-g cri -2- •J1’' — Q .E1 - .'S e*c . 2'S Z. s «aZ S *0’5 Z-L-SH §to- ’S® .o Z 7 qco v 7? .2 ■ "S> So o ü »-» 89 - S — Eä 6?’L ro oc rl@ 2(9 © 1155 IM IW 179.(6 IM 191 1846 90.0 M 17Ü 13ili 243JI 1435 186z 153.Z 200.4 CD-w ö u e c c» . S. L rr,E>. 03 6 ?. ff] ?oH iO ZZA SEc'»: g°a 5 ö h EW 3 - Ä 2 00 O> ti ti -«05. L c C? «j. 0 o0 «cz0 03 CO !**. S"— ö» = tia=a o’ « SL tjxi-H c (9©£ ^<9 ti- co a »’E 03 § 07» 5 . ■ 'cD(5? CD o gSS?«.a cE> c E^ 3 M '“S • — oi vö/j z 30^ SfE~‘ s 2-Sct SN L D. SNZ. -2„ = ti 2 0.® C5? o 8 "©© vKS © N 2 •5^ liessen. 13. Juli, L15 Uhr. ktriz. Lahmeyer. . • ktriz. Schuckert. . • bweiler Bergwerk . ■ senkircben Bergwerk . nburg-Amerik. Paket!, rpener Bergwerk • • • irabütte ..•*'* :dd- Lloyd ••;•.• »rschles. Eisen-Industrie ■liner Handel sges. . • rmstädter Bank . • • ätsche Bank . ■ • • itsch-Asiat. Bank . < konto-Kommandit . • >sdner Bank • • • ■ditaktien • • • ’ Itimore- and Oh* Eisenbahn .••*.* h 3 ! Ü53 = s S ,0^2 tt-5 ZD^'S^ E tiE § ti « ■»- z; $-> o$i CDto- SNL Z 2 2J8-* ^.O CM Q 1>7 Q 0g0^=@ cN vo o._ eos^ ^«KK rtt leftgefehf bns ui- >1®.« d bQt. k ö KinmV'JWÄ y«««? ‘'WÄSSI m «ä ts bei Iteigenben S erhöhten du Jes. Albert Cchücking, ®it ^lben unter hif in München. L bet bet Finanzreform ■u baruber geöffnet, n>e(&’ lortei für das ganze i)W scden, die Mach um mehr, als i£ ryretbcit und Kultur stehe, Artigen hat, roj !ebcn- das zeigt uns Loli»- ugermeister a.D., in jeS lemtiuen unter Kaiser Aü W, inte verfaiiimgswidw vohjeiltaat Preußen fuu! « = . z s ’ s.-ti ~e.ts> S?l®8 jalL Anfangs^51 rpener Bergwerk - ' ' zzz.8 irabütte. '''-.' nbarden E. B. • • W rdd. Lloyd - - ' ' . 1M rkenloae ■ , f , ___. WM 'ÄÄubat MAftl o;: %i'tIwcfeS'% . ' iü Vas ®riL\ Drogt^ S-ss® IHarh a J ?!Se, 6?Hi MD dtti-Land. Unter. ?S(9^ <255 S oT» 5- ‘tr .2 -- L LÄG S E e’p 3 I «:S qOD tiuO C ö o-ti, i-> ,^®e ZJZpU E § <2 ti ti »ti-© 0> ti« ti « ®CM 5*S s» © 03 <23 QG ti ti P O V» - Z^ZZ- tiSE-'ZZS EE^l9 jO " ti ©55LS@SL)^L@ --^ti 2 IO §gS 05! -5"\—- SQ^i.Si . CD’jO ^(9 S55ti Jö S^ Evs ti tlert (9 cv G 2 05» öfc) E 0 2 -N ^<-7 C-3 C2 03 5 « si “5; SQ . o> N CO . © 72 CK ^-03 2 o.-ti O „.03 ti'S’ti :.« iy 05» sw L c— !->■ — w— 03 e .C^ 2VD 03 O"» - D Z-=^'— ti ElL «—Z, « — ’w "5 07, 03 03 y-. «3 03 '— ti -—^>2 SQ E 2 E <9 E SQ 60 "7, 07» « «7» ti)— j 2S; Für die BeieeeeR bringen wir unsere fit * Si^srDT Schrankfächer unter N*r«a 8 v Selbst Verschluss des Mieters fifiitteldeütsche Creditbank Fernsprecher 168 e. 2089. B“/, Äl-Hel io Birslein Bahnhofstrasse 80 Telephon 56 Inhaber H. Gutmann Freiherr Schenck zu Schweinsberg 3302 8*80 (Medizinische Hlinif, Klinikstraße). (27781 Xrantadt I I. Telenh on I KL. Volt. K Germania - Gasherde t : c:-r du 5 Neue Kartoffeln 3801 empfehle zu btüiflftcn Preisen. iskr rt.i Gl Tel. 680 Süd-Anlage 7 Hch« ■isscbrank <5tetS frisch vorrätig bei Carl Schwaab, Hoflieferant. |6% Seitenweg 53 Telephon 754 0. m. d. H. des Vogtlebenrm. I.aflkar ort. Gate Verpflrk Valllant’s Wand-Gas-Badeöfen ,Geyser‘ u. automat. 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Flörsheim ist Prokura erteilt. *Wj - - ,-f VAwi- ' : MAGGi Bouilion-W" >' Fnftbodenlackfarbe über Nacht trocken — hochglänzend vor Pfd. 90 Pfg. Celforben, Pinsel, ParkettwachS, Stahlspäne Tel. 386 2911 Gustav Walter Mäusburg 13 psBii «Ml .’ii Jrr Ne W rig, •j tu vW)“ tjm fau RBsen jahtl ixt gtibtti fned-! berg—Frankfurt a. M. hv°, Stadl Ww«. Inhaber: M 3 ,a6L «hriedberg «Helleni._____ Neue Kartoffeln prima Landware 50 ihlo mit Sack Mark ab Kriedberg—nrankiurl a. M per- lendet gegen Nachnahme loo^h- aac. Ster, Simou. wriedders iCmau. Prima neu« Kari# liee rt z.billig. Tagespreise* Kar ofietal yng Tntt Stciuktr. 48 rw IrltHSee Ml, Für den liittti empfehle IW alle Sorten Rollen ftofd von 3» 3tr. an. 61g. UnDc v;aet, Smser-AMeM- äaaransfalT Schuppen verhindert,Arm»«Ss". F. flnritoboaröl. ,>!a ->r » M» Adler-Med.-Droterie. Otto Semei